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Intensity [Titel]

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Intensity
Titel: Intensity
Call Center-Steuerung. So optimieren Sie den Betrieb Ihres Call Centers [Gebundene Ausgabe] Bodo Böse (Autor), Erhard Flieger (Autor), Matthias Temme (Autor) Dörte Klasing Dieses Buch zeigt zielführend entscheidende Kriterien und Wirkfaktoren aus den Bereichen Mensch, Organisation und Technik für die effiziente Call Center-Steuerung. Ziel ist es, den Erfolg eines Call Centers mittel- und langfristig sichern und optimieren zu können. Über den Autor: Dipl. -Ing. Bodo Böse ist geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung BL ConCept und seit mehr als 15 Jahren im Vertrieb Planung und Umsetzung komplexer Call Center-Lösungen tätig. Erhard Flieger ist geschäftsführender Gesellschafter der IQ. T GmbH (Institut für Qualifikationsmanagement und Training GmbH), mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Projekten und als Trainer und Berater Personalmanagement. Matthias Temme, Unternehmensberater bei der BL ConCept GmbH in Hamburg. Im Rahmen des Kundenmanagements begleitet er Unternehmen bei der Realisierung von Call Center-Projekten vom Aufbau bis zur Optimierung. Den organisatorischen Schwerpunkt bildet dabei das Prozeßmanagement. Inhaltsverzeichnis von Call Center-Steuerung: Call Center-Steuerung - Planung und Realisierung - Erfolgsfaktoren - Call Center-Betrieb - Call Center als vernetztes System - Wirkfaktoren: Übersicht, Beispiele, Interpretationen - Anwendung und Nutzung in der Praxis Call Center sind komplexe, mit dem Unternehmen vernetzte Organisationseinheiten. Die Beeinflussung oder Änderung von einzelnen Faktoren hat Einfluß auf das Gesamtsystem. Dieses Buch zeigt entscheidende Kriterien und Wirkfaktoren aus den Bereichen Mensch, Organisation und Technik für die effiziente Call Center-Steuerung. Dabei wird der Leser in den Stand versetzt, sich für die individuellen Gegebenheiten seines Systems den passenden Kriterienkatalog selbst zu erarbeiten. Ziel ist es, den Erfolg eines Call Centers mittel- und langfristig sichern und optimieren zu können. Optimiert den Erfolg des Call Centers Der Autor über sein BuchHintergrundüberlegungen zum Buch Call Center-Steuerung Bei den Vorbereitungen zu diesem Buch haben wir uns die Frage gestellt, ob wir mit der Methode des „vernetzten Denkens“ das komplizierte System „Call Center“ erfassen können. Wir wollten Wege finden um aus den umfangreichen Einflussfaktoren allgemein gültige Aussagen oder zumindest Tendenzen abzuleiten. Möglicherweise könnten Planer oder Betreiber eines Call Centers nicht nur die Komplexität dieser Organisationsform besser erfassen, sondern auch den Umgang mit den einzelnen Wirkfaktoren besser beherrschen um eine effiziente Steuerung des Systems „Call Center“ zu erreichen. Die Grundlagen zu diesem Buch wurden von einer Projektgruppe aus Anwendern, Beratern und Trainern erarbeitet. Bei der Analyse einer Call Center-Lösung haben wir uns auf die interne Sicht, also den Blickwinkel des Betreibers, konzentriert. Dabei wollten wir klären, in wie weit die Methode des „vernetzen Denken“ angewendet werden kann und welche Vorteile ein Planer oder Betreiber daraus ziehen kann. Ziel dieses Buches ist auch, Sie neugierig zu machen und Sie zu ermutigen, die Methode „vernetztes Denken“ selbst anzuwenden. Wenn Sie damit Wirkfaktoren aus den Bereichen Mensch, Organisation, Technologie und Kundenumfeld betrachten, erhalten Sie ein Ergebnis als z. B. bei einer Herangehensweise mit einfachen Ursache-Wirkung-Betrachtungen. So optimieren Sie den Betrieb Ihres Call Centers lautet der vielversprechende Untertitel von Call Center-Steuerung. Hinzuzufügen ist, daß die Optimierung von Call Center mittels der Methode des vernetzten Denkens von den Autoren vorgestellt wird. Grundlage des vernetzten Denkens ist dabei die Annahme, daß ein System (z. B. Call Center) ein dynamisches Ganzes mit bestimmten Eigenschaften und Verhaltensweisen ist. Dieses System besteht aus Teilen, die so miteinander verknüpft sind, daß kein Teil unabhängig von anderen Teilen und das Verhalten des Ganzen vom Zusammenwirken aller Teile beeinflußt wird . Die Modelle und Methoden des vernetzten Denkens wurden ursprünglich von Frederic Vester entwickelt und von Gilbert J. B. Probst und Peter Gomez weiterentwickelt. In einer Projektgruppe aus Anwendern, Beratern und Trainern haben die Autoren ein Call Center aus der internen Sicht des Betreibers analysiert. Untersucht wurden dabei verschiedene Einflußgrößen (Wirkfaktoren), wie Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit. Die Besonderheit der im Buch beschriebenen Vorgehensweise ist die Betrachtung des Call Centers als ein hochkompliziertes, vernetztes System. In diesem bilden Mensch, Organisation, Technologie und Strategie einen Knotenpunkt im Netz, der sich auch unter äußeren Einflüssen wie beispielsweise dem Wettbewerb permanent verändert. Hieraus leiten die Autoren folgerichtig und für den Leser anhand von Beispielen nachvollziehbar die Tatsache ab, daß eine Veränderung eines Wirkfaktors nie ohne die Beeinflussung anderer Faktoren möglich ist. FazitEin besonderer Verdienst der Autoren ist es, daß diese erstmals in der Call Center-Literatur einen ganzheitlichen Methodenansatz mit nachvollziehbarem Praxisbezug beschreiben. Call Center-Steuerung ist zudem der gelungene Versuch, ein sehr komplexes Thema effizient und praxisnah darzustellen. Erfreulicherweise verzichten die Autoren auf den Anspruch der Vollständigkeit. Vielmehr liefern diese dem geneigten Leser auf 87 lesenswerten Seiten Anregungen für die Management-Praxis. Aber auch all jenen, die bisher mit dem Wort ganzheitlich koketiert haben, sei das Buch wärmstens empfohlen. Dem Leser wird in diesem Buch durch die Methode des vernetzten Denkens eine Sichtweise geboten, die das Thema Call Center mit allen Facetten strukturiert vermitteln kann. Interessant sind die in einem Workshop erarbeiteten Ergebnisse, die in konkreten Praxishilfen münden. Das Buch fordert die Bereitschaft, sich intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen und belohnt mit einem absolut besseren Verständnis für die Komplexität und mit Steuerungshilfen für den täglichen Betrieb. Call Center-Steuerung. So optimieren Sie den Betrieb Ihres Call Centers [Gebundene Ausgabe] Bodo Böse (Autor), Erhard Flieger (Autor), Matthias Temme (Autor) Dörte Klasing

Call Center-Steuerung. So optimieren Sie den Betrieb Ihres Call Centers [Gebundene Ausgabe] Bodo Bö…

von Bodo Böse Verlag: Vieweg+Teubner Springer Fachmedien Wiesbaden

Softcover 101 S. Zustand: gebraucht - sehr gut, Call Center Call Center-Betrieb Call Center-Steuerung Effizienz Kunden-Service Marketing Organisation Qualitätssicherung Vernetztes System Zielorientiertes Business Computing Dieses Buch zeigt zielführend entscheidende Kriterien und Wirkfaktoren a…

Gebraucht, sehr gut
Bestell-Nr.: BN25303
ISBN: 3322908291
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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Einfach gut essen [Gebundene Ausgabe] Nigel Slater Essen Trinken Kochbücher Grundkochbücher Kochen Geschmack Feinschecker Gourmet Restaurant „Nigel ist ein Genie!“ Jamie Oliver Käse, Mineralwasser, Olivenöl und Wein - und zwar jeweils von der guten Sorte - hat er immer im Haus. Salz bedeutet bei ihm Meersalz und als Zucker geht nur der goldene Rohrzucker aus Mauritius durch. Nigel Slater weiß genau, was er will Einfach gut essen. Und wie das nach seinem Geschmack auszusehen hat, stellt er in seinem gleichnamigen Kochbuch vor. Dort hat der in England geborene Koch und Food-Redakteur die Kapitel einfach nach seinen Lieblingszutaten eingeteilt: Kartoffeln, Hähnchen&Huhn, Würste, Knoblauch, Käse, Eis und Schokolade. Und so eigenwillig wie die Kapiteleinteilung, sind auch die darin enthaltenen Rezepte, die von ihm selbst stammen bzw. von Kochfreunden mit ähnlichen Kochfreuden: Püree aus gebackenem Knoblauch, Pilz- und Spinat-Korma oder Alastair Littles Hähnchen mit vierzig (40!) Knoblauchzehen. Die Rezepte sind auf eine exquisite Weise schlicht und raffiniert eindringlich, ohne dabei aufdringlich zu sein (wenn man mal von den Knoblauchexzessen absieht). Wie sehr ihm am Gelingen der Speisen liegt, zeigt die Sorgfalt und Intensität, die er bei seinen Beschreibungen an den Tag legt. Da wird eine ganze Seite dem Zubereiten von Pommes gewidmet: Vom Trick, wie man auch ohne Fetthermometer erkennen kann, ob das Öl heiß genug ist, bis hin zur Erinnerung, vor dem Salzen der fertigen Pommes das heiße Öl vom Herd zu nehmen. Und wer sich nicht gleich ans Ausprobieren machen kann, der kann sich zumindest schon mal am ganzseitigen knusprigen Farbfoto satt sehen. Slater stellt nicht einfach die Zutaten zusammen und erläutert knapp ihre Zubereitung. Er nimmt sich Zeit. Erklärt, schweift ab, schafft immer neue Bilder, um seine Koch- und Essleidenschaft zu veranschaulichen und zwischendurch plaudert er über das vollkommene Dessert oder die perfekte Bratwurst. Mal sind die Rezepte und ihre Beschreibung ganz einfach (Nigella Lawsons Feigeneis, Peter Gordons Tamrindeneis) und doch ungewöhnlich lecker. Mal sind sie aufwändiger, aber im Geschmack nicht weniger faszinierend, wie das Schweinefleisch mit Cashews, Limetten und Minze. Kein Zweifel, dieser Koch, weiß genau, was er will. Und wie köstlich das ist, davon kann man sich in Einfach gut essen überzeugen. - Wenn Nigel Slater, der renommierteste unter Englands Food-Autoren, über Essen schreibt, läuft einem das Wasser im Munde zusammen. In seinem preisgekrönten Kochbuch-Bestseller finden sich 120 Rezepte für jeden Tag – köstlich, unkompliziert und mit der ganz besonderen Note. Beste Zutaten und wenig Aufwand - absolut inspirierend. Jamie Oliver findet: „Nigel ist ein Genie!“. Nigel Slater ist die unumstrittene Autorität unter Englands Kochbuch-Autoren. Seine Bücher sind allesamt Bestseller und gewannen namhafte Preise wie die renommierte Glenfiddich Trophy und den Andre Simon Award. Er ist ausgebildeter Koch und ein renommierter Journalist. Er hat eine eigene Kolumne im Observer und ist außerdem Produzent mehrerer Kochsendungen bei der BBC. Zugegebenermaßen habe ich das Buch gekauft, weil eine Empfehlung von Jamie Oliver draufstand. Ich kannte Nigel Slater bis dato nicht. Welch ein Versäumnis! Dieser Mann kocht zwar auf den ersten Blick ähnlich wie Jamie Oliver, bei genauerem Hinsehen aber doch ganz anders. Er schwärmt hemmungslos für - in den meisten Augen eher ungesunde - Genüsse wie Pommes und plädiert dafür, lieber mit richtig viel Freude zu essen und auch mal zu sündigen, als nur Kalorien zu zählen und dabei schlechte Laune zu bekommen. Viele seine Kreationen sind wirklich sündhaft. Man kann sie mit allen Sinnen genießen, am besten mit geschlossenen Augen, und muss dafür weder viel Zeit haben noch ein Kochprofi sein - perfekt. Kaum zu glauben, aber es gibt nicht ein einziges Rezept in diesem Buch, das mir nicht gefällt. Und das hat bisher nicht mal Jamie Oliver geschafft. Kaufen, genießen, glücklich sein! eins vorweg: ich kenne jamie olivier nicht. angeblich ist es der bekannteste koch englands. der autor dieses bandes ist der angeblich zweitbekannteste koch englands. vom ersteren wird er als genie bezeichnet. diese art von gegenseitiger lobhudelei in verbindung mit meiner in langen jahren gewachsenen abneigung gegen unzählige lieblose rezeptsammlungen, welche sich als Kochbücher bezeichnen, müssten mich eigentlich abgeschreckt haben. Zum Glück aber nicht. Slater ist tatsächlich, wie auf dem Einband behauptet, ein Philosoph am Herd. Man möchte nach der Lektüre insbesondere der Einführungen z. B. zu Ofenkartoffel, Fritten oder Sandwiches alle anderen Kochbücher wegwerfen und dem Manne bedingungslos vertrauen. Nigel Slater predigt nicht verbissen den Kampf gegen Ernährungsdiktate wie andere Ernährungsforscher oder vermeintliche Genießer, sondern er lässt den Leser an seinen Sinneserfahrungen in einer Weise teilhaben, dass man inmitten alles Diätwahns und Gesundheitshysterie tatsächlich wieder auf den Gedanken kommen könnte, Essen sei ein Genuss. Allein der Grundgedanke, nicht Essen zu wollen, um gesund zu leben, sondern um zu genießen, macht den erfrischend dünnen Mann sympathisch. Wo soll denn das noch hinführen? Durch den ganzen Trend zur jungen Küche gibt es mittlerweile so viel gute Kochbücher, dass man mit dem Kochen gar nicht mehr hinterherkommt. Auch der englische Starkoch Nigel Slater (in England fast auf einer Stufe mit Jamie Oliver angesiedelt, was den Beliebtheitsgrad angeht) zeigt in seinem ersten in Deutschland erschienenen Kochbuch, dass man mit einfachen Zutaten schnell, frisch und lecker kochen kann. Überwiegend Gerichte, die auch noch nach Feierabend schnell von der Hand gehen. Wer Jamies Bücher mag, kann hier wirklich blind zugreifen. Sowohl die hochwertige Optik des Buches (altbekannte DK-Verlags-Qualität) wie auch die Rezepte werden sicher jeden Freund der modernen und jungen Küche begeistern. Es ist doch schön, dass man auch noch mit einfachen Mitteln tolle Gerichte zaubern kann. Jamie, Tim Mälzer und nun eben auch Nigel Slater sei hierfür gedankt. Mahlzeit! Essen Trinken Kochbücher Grundkochbücher Kochen Einfach geniessen Einfach genießen Slater, Nigel Einfach gut essen [Gebundene Ausgabe] Nigel Slater (Autor), Jonathan Lovekin (Fotograf), Dinka Mrkowatschki (Übersetzer) „Nigel ist ein Genie!“ Jamie OliverBeispielbild für diese ISBN

Einfach gut essen [Gebundene Ausgabe] Nigel Slater Essen Trinken Kochbücher Grundkochbücher Kochen…

4,33 Ødurchschnittliche Bewertung · 1175 Bewertungen bei Goodreads

von Nigel Slater Verlag: Dorling Kindersley

2005 2005 Hardcover 320 S. 25 x 19,6 x 2,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Käse, Mineralwasser, Olivenöl und Wein -- und zwar jeweils von der guten Sorte -- hat er immer im Haus. Salz bedeutet bei ihm Meersalz und als Zucker geht nur der goldene Rohrzucker aus Mauritius durch. Nigel Slater weiß…

Bestell-Nr.: BN20217
ISBN: 3831007969
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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Den Alltag demenzerkrankter Menschen neu gestalten. Neue Wege in der Betreuung und Pflege von Bewohnern mit gerontopsychiatrischen Verhaltensauffälligkeiten [Gebundene Ausgabe] Elisabeth Kasten Carola Utecht Marcus Waselewski Pflege Altenpflege Gerontopsychiatrie Altenpflege Demenz Leistungsstandards Nachtbetreuung Personalplanung Pflegekräfte Pflegeprobleme Hauswirtschaft Geriatrie Gerontologie Hospiz Alltagsgestaltung Medizin Wie lässt sich der Alltag dementer Menschen lebenswert gestalten? Welche Kenntnisse brauchen die Pflegekräfte? Was bedeutet ein lebenswerter Alltag für das Wohnumfeld, für die Pflegekräfte, für die Dienstzeiten? Dies sind Fragen, die sich heute fast jede Pflegekraft stellt, denn demenzkranke Bewohner bilden inzwischen die Mehrheit in den Altenheimen. Die Autoren zeigen an einem realen Beispiel wie sich das Konzept eines lebenswerten Alltags für demente Menschen umsetzen lässtvon der Idee über die ersten Konzepte bis zur gelungenen Realisation. Die Mitarbeiter eines Pflegeheimes in Zörbig haben die schwierige Aufgabe mit Bravour gelöst. Es ging um nichts weniger als eine erlebnis- und bedürfnisorientierte Betreuung für demente Menschen. Die Zörbiger Erfahrungen zeigen, wie sich theoretisches Wissen in ein praxisnahes Konzept gießen lässt, das alle Mitarbeiter umsetzen. Dieses Buch bietet erstmals einen praktischen Ansatz und fundiertes Arbeitsmaterial für den Projektalltag. Neue Wege in der Betreuung und Pflege von Bewohnern mit gerontopsychiatrischen Verhaltensauffälligkeiten wollen die Autorinnen mit dem vorliegenden Buch aufzeigen. Dabei stellen sie allerdings keine vollständig neuen Wege vor, sondern bedienen sich aktuellster Erkenntnisse, welche bei der Gestaltung einer Einrichtung auf ihre Praktikabilität hin genauer beleuchtet werden konnten. Auf diese Weise wird dem Leser ein ganzheitliches und umfangreiches Konzept vorgestellt, das in sieben Kapiteln und einem ansehnlichen Anhang differenziert vorgestellt wird. So werden zunächst einige theoretische Ausführungen aufgeführt, die erklären, welche Bedürfnisse demenziell erkrankte Menschen haben, und wie diese Bedürfnisse als Orientierungsrahmen dienen können. Um eine entsprechende Bedürfnisorientierung zu gestalten bedienen sich die Autorinnen bei den Arbeiten von Maslow und Kitwood. Diesen einleitenden Gedanken folgt eine Beschreibung der Zielgruppe, also der Demenzerkrankten, sowie die Definition von Formen, Diagnostik und Irrtümern bezüglich des Krankheitsbildes. Mit Irrtümern sind an dieser Stelle jene Krankheitsbilder gemeint die nicht selten mit einer Demenz verwechselt, respektive falsch diagnostiziert werden können (bspw. Depressionen). Nachdem dann einige Zahlen und Fakten zur Relevanz des Krankheitsbildes erläutert wurden geben die Autorinnen Auszüge aus den (unveröffentlichten) Studienergebnissen der Caritas Trägerschaft wieder auf denen die folgenden Arbeiten maßgeblich basieren. Im vierten Kapitel wird das Projekt in Zörbig vorgestellt, ohne dabei in Details abzuschweifen, die den Leser vielleicht mehr verwirren würden als ihm den Vorgang zu erhellen, wie es in der Literatur bei anderen Studien und Projektbeschreibungen durchaus öfter vorkommt. Stattdessen wird auf wenigen Seiten die besondere Situation der (zu diesem Zeitpunkt) relativ neuen Einrichtung vorgestellt, der Ablauf skizziert und eine Chronologie des Projektes umrissen. Diesen Ausführungen folgt eine Darstellung des Leistungsspektrums für gerontopsychiatrische Einrichtungen. Dabei nehmen sich Kasten/Utecht/Waselewski neben allgemeinen Handlungsgrundsätzen auch den Besonderheiten der Pflegedokumentation, einer Beschreibung der Ausstattung (allgemein) und der personellen Ausstattung an. Welche besonderen Konzepte in das Gesamtkonzept implementiert wurden und welcher Methoden sich für die soziale und pflegerische Arbeit in der segregativen Einrichtung „bedient wurde stellt das sechste Kapitel vor. Neben einer intensiven Biografiearbeit und Pflegeprozessplanung gewinnt die Bezugspflege bei der Pflege Demenzerkrankter wieder einmal an Bedeutung. Auch wenn mittlerweile jede Einrichtung damit wirbt ist es doch fraglich wie realistisch sich damit auseinander gesetzt wird. Für die Autorinnen ist die Bezugspflege das Ziel des Konzeptes. Dabei wird das System so definiert, dass die Vorgaben (zum Wohle der Bewohner) erfüllt werden können, ohne dass sich die Grundidee ändert. Darüber hinaus finden folgende Methoden Eingang in die Arbeit der Einrichtung· 10-Minuten-Aktivierung, · Basale Stimulation und· Snoezelen, sowie die Einbeziehung von Fallbesprechungen in die pflegerische Arbeit. Neben diesen bleiben die hauswirtschaftlichen Aspekte jedoch nicht unbeachtet. Wie und in welchem Maße die Bewohner bei der hauswirtschaftlichen Gestaltung/Arbeit mit einbezogen werden können und warum zwar eine Struktur notwendig, allerdings mit Gleitzeiten (wie bei den Mahlzeiten vorgesehen) versehen werden sollte wird im weiteren Verlauf dieses Kapitels anschaulich verdeutlicht. Die Autorinnen schließen ihre Ausführungen mit einer anderthalb Seiten umfassenden Randbemerkung zur Qualitätsentwicklung und -sicherung. Hier wird betont darauf hingewiesen, dass die erarbeiteten Konzepte und Methoden nicht als dauerhaft gegeben verstanden werden sollen, sondern im Rahmen einer sich stetig verbessernden Prozessqualität der kontinuierlichen Reflexion bedürfen. Auf den knapp einhundert Seiten des Anhangs stellen Kasten/Utecht/Waselewski u. a. die Einrichtung detailliert vor, geben den Fragebogen zur Biografie wieder, stellen ihre Ziele zur Mitarbeiterschulung vor sowie diverse andere Pläne, Konzepte und Assessmentinstrumente von der Projektrealisierung bis hin zur Finanzplanung (wobei hier keine festen Zahlengrößen sondern zu berücksichtigende Aspekte aufgegriffen werden). FazitDie Ausführungen der Autorinnen als kurz und bündig zu bezeichnen würde zweifellos zutreffen, wäre aber zu kurz gegriffen. Die praktischen Erfahrungen fließen ebenso in das Buch ein, wie die Erfahrungen von Marcus Waselewski durch seine Publikationen demenzspezifischer Arbeiten. Die Konzepte und Vorstellungen, sowie die Umsetzung in der Pflegeeinrichtung in Zörbig sind nicht neu. Sie stellen derzeit allerdings die aktuellsten Erkenntnisse zur gerontopsychiatrischen Pflege dar. Umfassende Vorstellungen und Erläuterungen der einzelnen Elemente des Konzeptes nehmen die Autorinnen zu Gunsten eines umfassenden Konzeptes nicht vor. Das Literaturverzeichnis bietet die notwendige und adäquate Übersicht zu den einzelnen Themen und Komplexen. Eine weitergehende Ausführung einzelner Abschnitte würde es einigen Lesern möglicherweise erleichtern der jeweiligen Argumentation zu folgen, ist aber definitiv sekundär für das Verständnis und die Arbeit mit diesem Buch. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass es Kasten/Utecht/Waselewski gelingt einfach und strukturiert ein umfassendes, erstrebenswertes und realisierbares Konzept vorzustellen, dem man nur Wünschen kann adaptiert zu werden, um anderen Demenzerkrankten ähnliche Möglichkeiten zu bieten. Rezensiert von Andreas Neves da Costa Pflege Altenpflege Gerontopsychiatrie Alltagsgestaltung Altenpflege Demenz Hauswirtschaft Medizin Leistungsstandards Nachtbetreuung Personalplanung Pflegekräfte Pflegeprobleme ISBN-10 3-89993-118-1 3899931181 ISBN-13 978-3-89993-118-1 9783899931181

Den Alltag demenzerkrankter Menschen neu gestalten. Neue Wege in der Betreuung und Pflege von Bewoh…

von Elisabeth Kasten Verlag: Schlütersche

Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2004) Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2004) Softcover 158 S. 25 x 17,8 x 1,6 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Wie lässt sich der Alltag dementer Menschen lebenswert gestalten? Welche Kenntnisse brauchen die Pflegekräfte? Was bedeutet ein lebenswerter Alltag für das Wo…

Bestell-Nr.: BN12892
ISBN: 3899931181
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Aufwandschätzung von IT-Projekten (Gebundene Ausgabe) Manfred Bundschuh Software-Metriken - Bestimmungsfaktoren der Aufwandschätzung - Methoden, vor allem die gängiste, die Function Point Methode und ihre Varianten - Fallbeispiele Axel Fabry Key-Competence Manfred Bundschuh und Axel Fabry stellen in ihrem Buch ihre Erfahrungen bei Einführung und Durchführung der Aufwandschätzung sowie unterschiedliche Aufwandschätzmethoden, Software-Metriken und Tools zur Aufwandschätzung vor. Besonders detailliert beschäftigen sie sich mit der gebräuchlichsten Methode, der Function-Point-Methode. Dem Anfänger werden viele praktische Erfahrungen rund um das Thema Aufwandschätzung vermittelt. Der Profi wird zu seiner Freude vieles aus der eigenen Praxis wiedererkennen und von den Kennzahlen im Kapitel “Benchmarking von IT-Projekten” sowie von den Internetadressen und den Hinweisen zur Vertiefung in das Thema profitieren. Dieses Buch überzeugt durch seine Praxisnähe und versucht mit möglichst wenig Theorie auszukommen. Aus dem Inhalt: - Grundprinzipien des Schätzens, die Schätzproblematik- Grundlagen und Bestimmungsfaktoren der Aufwandschätzung - Die Einführung der Aufwandschätzung, häufig gestellte Fragen - Typische Fehler, To-Dos und Not-To-Dos bei der Aufwandschätzung - Software-Metriken, Benchmark-Kennzahlen - IT-Metrik-Organisationen, Tools zur Aufwandschätzung - Methoden und Metriken, vor allem die Function-Point-Method und ihre Varianten - Fallbeispiel, Checklisten, Internetadressen Autor Manfred Bundschuh ist Lehrbeauftragter an der FH Köln im Bereich Projektmanagement und Softwareengineering und im Vorstand der DASMA (Deutschsprachige Anwendergruppe für Software Metrik und Aufwandschätzung). Manfred Bundschuh und Axel Fabry stellen in ihrem Buch ihre Erfahrungen bei Einführung und Durchführung der Aufwandschätzung sowie unterschiedliche Aufwandschätzmethoden, Software-Metriken und Tools zur Aufwandschätzung vor. Die wichtigste Voraussetzung für professionelle Aufwandschätzung sind Messungen des funktionalen Umfangs der zu entwickelnden Software. Die Autoren informieren über die dazu in der Praxis eingesetzten Methoden und ISO-Normen, insbesondere die Function-Point-Methode und deren Varianten. Aus dem Inhalt: - Grundprinzipien des Schätzen - Häufige Fehler, To Dos und Not To Dos bei der Aufwandschätzung - Software-Metriken - Bestimmungsfaktoren der Aufwandschätzung - Methoden, vor allem die gängiste, die Function Point Methode und ihre Varianten - Fallbeispiele Nimmt man neben der Realisierung der geplanten Features das Einhalten des Zeit- und Kostenrahmens als wesentlichen Indikator für den Erfolg eines Software-Projektes, dann schlagen die meisten Projekte fehl. Ursache dafür ist oftmals die falsche Einschätzung des entstehenden Aufwandes. Daher befassen sich weltweit verschiedene Organisationen mit der Methodik, wie aus den Anforderungen die realistischen Aufwände ermittelt werden können. Manfred Bundschuh und Axel Fabry befassen sich ebenfalls sehr intensiv mit diesem Thema und haben ihr Wissen in dem Buch Aufwandschätzung in IT-Projekten zusammengefasst. Unter IT-Projekten sind dabei allerdings Software-Projekte im Speziellen zu verstehen. Im ersten Kapitel vermitteln die beiden Autoren zuerst die Problematik rund um das Abschätzen von Aufwänden. Sie führen in die Notwendigkeit, die Prinzipien und verschiedene Regeln ein. Derart gerüstet werden im zweiten Kapitel die Grundlagen näher beschrieben. Dabei behandeln Bundschuh und Fabry nicht nur die technischen Aspekte, sondern auch die zu erwartenden Widerstände im Team. Das dritte Kapitel behandelt dann die verschiedenen Methoden rund um die Aufwandschätzung. Hierbei werden diese Methoden auch vergleichend gegenübergestellt, damit der Leser die im weiteren Buch behandelten Verfahren besser beurteilen kann. Ein Aspekt der Schätzung sind Software-Metriken, die im vierten Kapitel vorgestellt werden. Die Autoren stellen hier auch verschiedene Organisationen vor, die sich mit Software-Metriken befassen. Dank der mitgelieferten URLs kann sich der Leser hier weitere Informationen besorgen. Nach dem Benchmarking von Projekten gehen Bundschuh und Fabry im sechsten Kapitel auf die verbreitetste Methode ein -- der Function-Point-Methode. Neben den Grundlagen werden im weiteren Verlauf die Zählregeln sowie zwei Fallbeispiele rund um die Methode vorgestellt. Dies geschieht sehr ausführlich, da die Anwendung der FP-Methode ohne das Wissen um die Zählregeln keinen Sinn macht. Ohne entsprechende Tools wird die Schätzung großer Projekte schnell scheitern. Daher runden die beiden Autoren ihr Buch mit einer Vorstellung mehrerer Werkzeuge sowie einiger Checklisten ab. Zusammen mit den URLs und Literaturhinweisen zum Thema gelingt ihnen so eine wirklich umfassende Einführung in dieses komplexe und wichtige Thema. Einziger Wermutstropfen ist der etwas unruhige Satz mit vielen kurzen Absätzen und Schriftwechseln. So wird das Lesen leider unnötig erschwert. Der Verlag sollte dies in der zweiten Auflage überarbeiten. Nur wer Aufwand, Zeit, Kosten und Qualität seiner IT-Projekte auf Basis einer fundierten Aufwandschätzung von Anfang an solide plant, kann sie erfolgreich ins Ziel steuern. Wer die IT-Managementaufgabe »Aufwandschätzung« nicht wahrnimmt, riskiert leichtfertig das Scheitern seiner IT-Projekte. Das heißt teures Lehrgeld zahlen; denn ein einziges abgebrochenes Projekt kommt teurer als die Einführung einer professionellen Aufwandschätzung, die oft wegen Zeitknappheit und angeblich zu hohem Aufwand sträflich vernachlässigt werden. Manfred Bundschuh und Axel Fabry stellen in ihrem Buch ihre Erfahrungen bei Einführung und Durchführung der Aufwandschätzung sowie unterschiedliche Aufwandschätzmethoden, Software-Metriken und Tools zur Aufwandschätzung vor. Die wichtigste Voraussetzung für professionelle Aufwandschätzung sind Messungen des funktionalen Umfangs der zu entwickelnden Software. Die Autoren informieren über die dazu in der Praxis eingesetzten Methoden und ISO-Normen, insbesondere die Function-Point-Methode und deren Varianten. Dem Anfänger werden viele praktische Erfahrungen vermittelt. Der Profi wird vieles aus der eigenen Praxis wiedererkennen und von den Kennzahlen im Kapitel »Benchmarking von IT-Projekten« sowie von den Hinweisen zur Vertiefung in das Thema profitieren. Dieses Buch überzeugt durch seine Praxisnähe und versucht mit möglichst wenig Theorie auszukommen. Aus dem Inhalt- Positive und negative Aspekte des Schätzens - Aufwandschätzung bei Software-Wartung - Die Einführung der Aufwandschätzung, häufig gestellte Fragen - Typische Fehler, To-Dos und Not-To-Dos - Software-Metriken, Benchmarking-Kennzahlen - Metriken im objektorientierten, Data Warehouse- und Web-Umfeld - IT-Metrik-Organisationen, Tools zur Aufwandschätzung - Die Function-Point-Methode und ihre Varianten sowie deren Anwendung in der Praxis - Fallbeispiele, Checklisten, Internetadressen Wirtschaft Betriebswirtschaft Management Aufwandsschätzung Benchmarking business Data Warehousing Function Point Function-Point Analysis Function-Point-Methode Technik Elektronik Elektrotechnik Nachrichtentechnik IT-Metrik IT-Projektmanagement Kosten Projektmanagement Qualität Software-Wartung Zeit ISBN-10 10 3-8266-0534-9 3826605349 ISBN-13 978-3-8266-0534-5 9783826605345Beispielbild für diese ISBN

Aufwandschätzung von IT-Projekten (Gebundene Ausgabe) Manfred Bundschuh Software-Metriken - Bestimm…

von Manfred Bundschuh Axel Fabry Verlag: mitp/bhv mitp bei Redline

Auflage: 2. A. (2004) Auflage: 2. A. (2004) Softcover 555 S. 24,4 x 18 x 5 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Manfred Bundschuh und Axel Fabry stellen in ihrem Buch ihre Erfahrungen bei Einführung und Durchführung der Aufwandschätzung sowie unterschiedliche Aufwandschätzmethoden, Software-Metriken…

Bestell-Nr.: BN30829
ISBN: 382660864X
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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19,95 EUR

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Zweihundert Jahre zusammen: Die Juden in der Sowjetunion 200 Jahre zusammen [Gebundene Ausgabe] Judaica historische Dokumentation Judentum Sowjetunion Soviet Union Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995 dritte polnischen Teilung ostjüdische Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches Isolation Verfolgung Assimilierung russische revolutionäre Bewegung Vorabend der Februarrevolution 1917 Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer) historische Dokumentation Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995 dritte polnischen Teilung ostjüdische Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches Isolation Verfolgung Assimilierung russische revolutionäre Bewegung Vorabend der Februarrevolution 1917 Zweihundert Jahre gemeinsam (1795-1995) Solschenizyn schildert in seiner detaillierten historischen Dokumentation die Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995. Der vorliegende erste Band beginnt mit der dritten polnischen Teilung, durch die weite Teile der ostjüdischen Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches wurden. Er beschreibt ihren Weg zwischen Isolation, Verfolgung und Assimilierung und untersucht die Rolle der Juden in der russischen revolutionären Bewegung bis zum Vorabend der Februarrevolution 1917. Zweihundert Jahre zusammen Die Juden in der Sowjetunion [Gebundene Ausgabe] Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer) ein faszinierendes Buch, geschrieben mit des Autors ganzer Begeisterung und sprachlicher Erfindungsgabe , ein starkes und aufschlussreiches Buch.  (Times Literary Supplement) Die Blüten, die die Debatte treibt, bestätigen, wie dringend ein solches Buch gebraucht wurde und welche Wissenslücken geschlossen werden müssen.  (Die Welt) Der Dicher wagt sich weit auf verminte Gebiete der Geschichtsschreibung.  (Der Spiegel) Auf über tausend Seiten hat Solschenizyn historische Fakten, Irritationen und Vorurteile zusammengetragen, wie sie das Zusammenleben von Russen und Juden seit jeher belasteten. Ein löbliches Unterfangen, zumal eine solche Zusammenschau längst überfällig war.  (Der Tagesspiegel) Autorenkommentar Ich bemühe mich aufrichtig, beide Seiten zu verstehen. Zu diesem Zweck tauche ich in die Vergangenheit ein und ergehe mich nicht in Polemik. Ich bin bestrebt zu zeigen.  Hat man das doppelbändige Werk über das Leben der Juden im russischen bzw. sowjetischen Reich zwischen 1800 und 2000 gelesen, möchte natürlich auch die Meinung anderer Leser dazu kennenlernen. Merkwürdigerweise findet sich zur deutschen Ausgabe nur eine kommentierende Stimme, die sich zudem speziell mit dem ersten Band befasst. Man sieht sich die Dinge ein wenig näher an und stellt fest, dass in manchen Ländern der Autor überhaupt irgendwie ausgedient zu haben scheint, so haben offenbar in den USA seine nach 1975 geschriebenen Werke wenig Anklang gefunden, obwohl diese ja gerade in Bezug auf die Geschichte Rußlands und der späteren Sowjetunion eine wesentliche Bereicherung der historischen Literatur darstellen und dem Leser bei der Beurteilung der politischen Verhältnisse im so turbulenten 20. Jahrhundert sehr nützlich sind. Auch das vorliegende zweibändige Werk ist anscheinend bis heute noch nicht in englischer Sprache erschienen. Im ersten Band des Werkes wird die Lage des jüdischen Volkes innerhalb des russischen Reiches bis zum Ende der Zarenherrschaft beleuchtet, wobei dem Leser vor Augen geführt wird, dass die große Masse dieses Volkes historisch dort erst durch die Teilungen Polens am Ausgang des 18. Jahrhunderts hineingeworfen wurde und mit welchen Schwierigkeiten ihre Integration in diesen Vielvölkerstaat einherging. Der zweite Band schildert in vielen Einzelheiten das Schicksal der russischen Juden im Sowjetreich durch die verschiedenen Stadien seines Aufstiegs und seines Verfalls hindurch, in denen die Juden dauernd am Wechselspiel der poltischen Strömungen aktiv und passiv beteiligt waren, bis sie sich dann in der dritten Generation geistig vom sowjetischen Staate trennten und so gut sie konnten das Land verließen – zunächst um nach Israel zu gehen, dann aber auch zunehmend mit anderen Zielen. Solschenizyn beleuchtet in allen Kapiteln des Buches den Zwiespalt, in welchem sich die sowjetischen Juden permanent befandender Bolschewismus mit seinem Ziel eines Neuen Menschen, wie er allen Hindernissen zum Trotz als Ziel der Revolution geschaffen werden sollte, bot ihnen zwar nach einem Jahrhundert der Einengung im Russischen Reich die Aussicht auf eine freie persönliche Entfaltung, verlangte jedoch gleichzeitig von ihnen die Preisgabe ihrer traditionellen Identität, wie sich diese bislang in der Religion ausdrückte. Da der jüdische Glaube für den aufstrebenden Sowjetstaat schon zahlenmäßig weit weniger gefährich war als die Orthodoxe Kirche, waren seine Vertreter den ansonsten üblichen Verfolgungen weniger stark ausgesetzt. Vielen war offenbar anfangs dieses Dilemma zwischen Freiheit und Religion nicht bewusst oder der geforderte Preis dünkte ihnen angemessen für die entscheidende Verbesserung ihrer gesellschaftlichen Position, wie sie ihnen künftig zuteil werden sollte in einem politischen System, das ohnehin auf völlig anderen Füßen stand, als alle anderen Modelle, und an dessen Formgebung sie aktiv teilnehmen konnten. Die ihnen innewohnende Aktivität führte sie dazu, sich intensiv zu engagieren, doch die Folge war auch, dass sie mehr als manche anderen Völker Rußlands zum Spielball der politischen Kursänderungen wurden, welche die frühe Sowjetunion so entscheidend prägten. Erst als nach dem 2. Weltkrieg der Zustand der Welt im allgemeinen in ein etwas weniger turbulentes Fahrwasser und die innenpolitische Situation ebenfalls ein wenig zur Ruhe gekommen war, bot die Existenz des Staates Israel den Juden in der Sowjetunion eine Alternative und im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wirkte sich dies zusehends stärker aus und ermöglichte vielen die Auswanderung. Jedoch war auch diese Möglichkeit kein reines Geschenk, sagt uns der religiös denkende Mensch Solschenizynwenn sich erstmals in der 2000-jährigen jüdischen Geschichte seit der Vertreibung durch die Römer nun endlich die Möglichkeit einer Rückkehr ins Gelobte Land bot, so war es auf alle Fälle für jeden, der sich für eine Auswanderung in einen anderen Staat entschied, im Grunde genommen eine Absage an die Religion, auf die er sich die ganze Zeit gestützt hatte. Das vorliegende Buch behandelt das unsichere Zusammenspiel der drei Ideologien, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. Jeder, der sich näher mit diesen unheilvollen Ereignissen näher befassen will, sollte Solschenyzins Werk lesen. Judaica Zweihundert Jahre zusammen Die Juden in der Sowjetunion 200 Jahre zusammen Die Juden in der SowjetunionBeispielbild für diese ISBN

Zweihundert Jahre zusammen: Die Juden in der Sowjetunion 200 Jahre zusammen [Gebundene Ausgabe] Jud…

4,20 Ødurchschnittliche Bewertung · 188 Bewertungen bei Goodreads

von Alexander Solschenizyn Verlag: Herbig

2003 2003 Hardcover 608 S. 23 x 16,2 x 6 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Zweihundert Jahre gemeinsam (1795-1995) Solschenizyn schildert in seiner detaillierten historischen Dokumentation die Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995. Der vorliegende erste Band be…

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Oldenbourg Geschichte Lehrbuch Gesamtausgabe Jubiläumsausgabe 4Bde: Antike Mittelalter Frühe Neuzeit Neuste Zeit (Gebundene Ausgabe) von Eckhard Wirbelauer (Autor), Matthias Meinhardt (Autor), Andreas Ranft Eine Einladung in die Geschichte! Oldenbourg Geschichte Lehrbuch - kurz OGL - ist ein neuartiger Wegbegleiter durch das Geschichtsstudium. Jeder einzelne Band behandelt eine der großen Epochen der GeschichteAntike, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neueste Geschichte. Lerneffekt und LeselustOGL gibt den für ein erfolgreiches Studium entscheidenden Überblick über die jeweilige Epoche und macht die wichtigsten Ansätze der Forschung zugänglich. Alle Beiträge funktionieren als abgeschlossene Lerneinheiten. Querverweise stellen die Verbindungen her. Abbildungen, Graphiken und Karten veranschaulichen einzelne Aspekte und ergänzen ideal jede Unterrichtseinheit. Über den Autor Interview mit Dr. Anette Völker-Rasor Der Band ist mehr als eine klassische Einführung in die Frühe Neuzeit. Sie stellen ganz unterschiedliche Zugänge zum Thema vorDie Verortung der Epoche, Ansätze einzelner Subdisziplinen, methodische Varianten und eine Forschungsgeschichte. Wie würden Sie das Konzept des Werkes charakterisieren? Leitfrage bei der Entwicklung des Projekts Oldenbourg Geschichte Lehrbuchs (OGL) war von Anfang anWas brauchen die Studierenden heute? Ich hatte gerade anderthalb Jahre konzentrierter Arbeit in einer Kommission zur Reform des Grundstudiums an der LMU München hinter mir, als ich zu dem Verlagsprojekt dazukam. Dank der intensiven Diskussionen mit Studierenden und Lehrenden kam ich zu dem Schluss, dass chronologische, systematische, methodische und institutionsbezogene Aspekte bei der ersten Annäherung an eine Epoche bis zu diesem Zeitpunkt kaum zwischen zwei Buchdeckeln zu finden waren - schon gar nicht in einer alle Epochen abdeckenden Grunddarstellung. Ausgehend davon entwickelten wir das Grundkonzept, das für alle vier Teilbände der OGL einheitlich ist. Es bekennt sich zu einer europäischen Perspektive, behält dabei aber den weltgeschichtlichen Horizont im Blick. Eine Besonderheit des Bandes sind die Technikendrei ausführliche Methodenabschnitte zur Quellenarbeit, zum Lesen der Geschichte und der Präsentation von Themen. Haben Sie die Erfahrung gemacht, dass Studierenden eine solche Orientierung oft fehlt? Als ebenso verbindlich wie die drei oben genannten vier Grundblöcke wurden von Anfang an die zwischen sie eingeschobenen Technik-Abschnitte festgelegt. Mit den Herausgebern der anderen Bände gab es lange, aber immer fruchtbare Diskussionen über den Gesamtaufbau des OGL, letztlich bestätigte ihre Zustimmung immer wieder neu die Tragfähigkeit des Konzepts. Wirklich kontrovers verliefen dabei lediglich die Gespräche über die Technik-Abschnitte. Wenn anfänglich die Skepsis bestand, man würde hier vielleicht sehr allgemein werden, dann stand am Ende doch in der Herausgeber- wie auch in der Autorengemeinschaft das Bekenntnis zu einem durchaus auch an den Nöten der Praxis orientierten Werk. Zu Ihrer FrageJa, solch eine Orientierung fehlt den Studierenden leider oft. Schon bei der reinen Schreibkunst mangelt es den angehenden Geisteswissenschaftlern. Manch einer hat vor dem Abitur schon eine umfangreiche Facharbeit angefertigt. Doch immer steht das Inhaltliche im Vordergrund, das Handwerk bleibt zu oft den autodidaktischen Versuchen überlassen. Spätestens im Studium ist hier Hilfestellung nötig. Dankbar dürften Studierende auch für den didaktischen Aufbau sein, mit abgesetzten Zeittafeln, Stimmen aus der Forschung, Biografien, Abbildungen. Welchen Stellenwert hat nach Ihrer Erfahrung der sinnliche Einstieg in eine andere Zeit? Wer Geschichte studiert, bringt von Beginn an ein Interesse an der Sache mit. Insofern bedürfte es hier nicht des sinnlichen, will heißen, appetitanregenden Einstiegs. Die neben dem Lerneffekt hiermit aber dennoch angestrebte Leselust ist mehr den heutigen Lese- und Sehgewohnheiten geschuldet, die sich nicht mehr allein an Büchern, sondern auch an Medien wie dem Internet ausbilden. So wurden von Anfang an die oben genannten Beigaben mit in das Konzept aufgenommen, gewissermaßen als wahrnehmungsästhetischer Aspekt desselben. Dasselbe gilt für die Querverweise, die sich am Rand des Haupttextes finden und lexikonartig auf die Behandlung des angemerkten Punktes in anderen Zusammenhängen im Buch verweisen. Empfehlen Sie das textchronologische Arbeiten mit dem Band, oder stehen die vier Teile für sich und können unabhängig voneinander gelesen werden? Jedes Kapitel bildet eine in sich abgeschlossene Einheit, ebenso wie jeder Block des Einzelbandes und jedes Buch der Reihe. Der Erkenntnisgewinn bemisst sich sogar weniger nach der Reihenfolge des Gelesenen als nach der Gleichzeitigkeit des Aufgenommenen. So gehört es etwa zum Lesen der Geschichte nicht nur, ein Thema in seinem zeitlichen Kontext kennenzulernen, sondern auch, bereits die Setzung zeitlicher Grenzen als eine Form des Lesens zu begreifen. Man lernt dies bei paralleler Lektüre der jeweils ersten Technik-Abschnitte der Bände zur Frühen Neuzeit und zur Neuesten Zeit. Oder man vergleicht im jeweils dritten Block der Bücher, welche Schlüsselbegriffe und Konzepte für die Antike relevant sind, welche für die Frühe Neuzeit usw. Unabhängig im Verbund lesen, so würde ich es nennen. Die Frühe Neuzeit ist für den Studienbeginn konzipiert, wendet sich aber auch an Dozenten, die Veranstaltungen im Grundstudium anbieten. Welchen Gewinn können speziell Letztere aus dem Band ziehen? Diejenigen, die Geschichte lehren, werden hier zwar auf den neuesten Stand der Forschung gebracht, finden aber nicht grundsätzlich neue Themen vor. Neu ist eher die Aufbereitung, und diese mag die Lehrenden dazu anregen, selbst mit neuen Formen der Darbietung des Stoffes zu experimentieren. Unter den Vorgaben des Bologna-Prozesses und mit der Einführung der neuen Studienabschlüsse wird die ehemals breit angelegte Fachkenntnis immer stärker portioniert werden müssen. Die Herausforderung für die Zukunft besteht meines Erachtens darin, bei aller Zerlegung - und auch der Notwendigkeit der Kreditierung - Darreichungs- und Verarbeitungsformen zu ersinnen, die gleichsam ein Denken im Netz der Wissensinseln fördern. Für die einzelnen Kapitel sind zahlreiche Fachautoren tätig geworden. Nach welchen Kriterien wurden die Themen der Kapitel ausgewählt, nach welchen die Autoren? Nachdem jeder Herausgeber auf das Grobkonzept des OGL nicht nur festgelegt war, sondern dieses auch gemäß den eigenen Erfahrungen als sinnvoll ansah, war er frei in der Auslegung der Vorgaben und damit in der Gestaltung der Blöcke und Technik-Abschnitte. Zwar wurde sein Feinkonzept dann nochmals mit dem Verlag diskutiert, doch diente dies mehr der Absicherung denn einer gestalterischen Einflussnahme. In gleicher Weise bestand Freiheit in der Wahl der Autoren. Für den Verlag bei der Wahl der Herausgeber wie für die Herausgeber bei der Wahl der Autoren kann man wohl das Zusammenspiel von Kompetenz und Vertrauen als wesentliches Merkmal der Entstehungsgeschichte des OGL bezeichnen. Dass dabei so selbstständig wie transparent gearbeitet wurde, macht die besondere Atmosphäre aus, in der doch immerhin rund 200 Leute in den letzten neun Jahren an dem Projekt mitwirkten.Beispielbild für diese ISBN

Oldenbourg Geschichte Lehrbuch Gesamtausgabe Jubiläumsausgabe 4Bde: Antike Mittelalter Frühe Neuzei…

von Matthias Meinhardt Prof. Dr. Andreas Ranft Professor für Geschichte des Mittelalters Universität Halle Dr. Anette Völker-Rasor Prof. Eckhard Wirbelaue Professor für antike Griechische Universität Straßburg Verlag: Oldenbourg Wissensch.Vlg

2007 2007 Hardcover 2000 S. 26,2 x 18,6 x 14,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Oldenbourg Geschichte LehrbuchOldenbourg Geschichte Lehrb. Jubiläumsausgabe 4BdeAntike Mittelalter Frühe Neuzeit Neuste Zeit Eckhard Wirbelauer Matthias Meinhardt Andreas Ranft

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Ressourcen: Ein Hand- und Lesebuch zur therapeutischen Arbeit [Gebundene Ausgabe] Heike Schemmel (Herausgeber), Johannes Schaller (Herausgeber) DGVT Deutsche Gesellschaft f. Verhaltenstherapie Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie Ressourcen Ein Hand- und Lesebuch zur therapeutischen Arbeit Psychologische Beratung Psychotherapie Ressourcen Psychologe Theoretische Psychologie Therapie Geisteswissenschaften Ressourcen Mittlerweile hat sich dieser Begriff zum Zauberwort im psychosozialen Kontext entwickelt. Was verbirgt sich hinter dieser Vokabel, was versteht man unter ressourcenorientiertem oder aktivierendem therapeutischen Vorgehen? Dieser Band bietet zunächst eine Übersicht über den aktuellen Diskussions- und Forschungsstand zum Schlag- und Modewort Ressourcen. Ausgehend von theoretischen Perspektiven liegt der Schwerpunkt des Handbuches darauf, praktisches Handwerkszeug für eine ressourcenaktivierende Arbeit mit KlientInnen zur Verfügung zu stellen. Insgesamt 30 Beiträge bieten eine breite Vielfalt an theoretischen und praktischen Anregungen und Einblicken aus der alltäglichen Arbeit - angefangen von Ressourcenorientierung bei Kindern und Jugendlichen bis hin zu verhaltenstherapeutischen Ansätzen oder Beiträgen aus der Schmerztherapie. Dieser lange erwartete Überblick, in dem eine Vielzahl verschiedenster AutorInnen zu Wort kommt, ist damit das Standardbuch für alle, die sich mit dem Thema Ressourcen auseinandersetzen, sei es aus theoretischem Interesse oder für eine kritische Reflexion der eigenen psychosozialen Praxis. Autor: Heike Schemmel, Dr. phil. , Dipl. -Psych. , Psychologische Psychotherapeutin; ab 1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bamberg am Lehrstuhl Klinische Psychologie sowie Therapeutin an der psychotherapeutischen Ambulanz des Lehrstuhls. Ausbildung in Lösungsfokussierter Kurzzeittherapie (Postgraduiertenstudium Universität Bamberg). 2001 Stationspsychologin in der systemisch-lösungsfokussiert ausgerichteten kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung des Marienhospitals Papenburg. Promotion zur Rolle des Geschlechts bei der sozialen Konstruktion von Bewältigung; 2002 bis Mitte 2005 Psychotherapeutin in der Familientagesklinik der Kinder- & Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Dresden. Aufbau eines systemischen Psychotherapiezentrums für Kinder, Erwachsene und Familien in Dresden. Lehrtherapeutin (AVM, DGVT, ZfP) sowie Dozentin für lösungsfokussierte Gesprächsführung am Institut und Atelier für Kunsttherapie Dresden-Weissig. Mit dem Gebrauch des Wortes Ressourcen scheint die Therapie im leichten Gewand leichtfüßiger und nicht mehr so schwermütig daherzukommen. „Jede und jeder macht es und hat es auch schon immer gemacht. “ „Ressourcenorientiert ist immer gut – kann ja nicht schaden. “ Doch die Herausgeber und ihre Ko-Autoren denken, dass die immer wieder zu belebende oder belebte Diskussion um Ressourcen mehr als nur eine Modeerscheinung sei. Doch scheint es allerdings neu zu sein, „dass sich das „Zauberwort Ressourcen“ in der psychosozialen Welt einen Platz verschafft hat, an dem man nicht mehr so leicht vorbeikommt. “ Ressourcenaktivierung benennt die Arbeitsgruppe um K. Grawe den wichtigsten Wirkfaktor therapeutischer Arbeit. Die Herausgeber führen im Kapitel Ausgangspunkte ausführlich an, was für die Herausgabe dieses Buches spricht. Zugleich bringen sie ihre Freude dahingehend zum Ausdruck, dass viele aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern dazu beitrugen, am aktuellen Stand der therapeutischen Ressourcenarbeit mitzuarbeiten. Manches und vieles bekomme ich als Leseangebot vorgestellt, mit dem ich mich intensiv auseinandersetzte und auch noch immer auseinandersetze, um den Reichtum des Gelesenen für meine eigene Haltung und für meine Arbeit in der Praxis zu nutzen. Mit: „Manches“ und „Vieles“ lesen zu können, verbinde ich auch die reichhaltige Mischung von Beiträgen von Kollegen aus Wissenschaft und Praxis, von den Geschichten über Therapie und Ressourcen sowie die bereitgestellten Informationen zu Studien- und Forschungsergebnissen. Ich bin der Meinung, dass diese Publikation keiner Empfehlung von außen bedarf, weil dieses „Lese-Buch“ sich von innen her mit seiner Substanz, Qualität und im Reichtum an vermittelten Theoriearbeiten und Erfahrungsqualitäten selbst empfiehlt. Mein Zauberwort heißt, ich entnehme ein „Ideensaatgut“, also Werkzeuge, die sich für die ressourcenorientierte Arbeit mit Menschen nutzen lassen. Ich erlaubte mir, dieses Buch so Seitenzahl mäßig zu zergliedern, dass mehrere „Bodybooks“ entstanden, die ich auf Wochen aufgeteilt mit mir herumtrage und bei den verschiedensten Gelegenheiten mich neu einlese. Diese Veröffentlichung eröffnet Beginnern wie Professionellen vielfältige Möglichkeiten, sich erfahrungsbezogen und handlungsorientiert mit dem Thema Ressourcen und mit der Erfolgsarbeit mit Ressourcen auseinanderzusetzen und einen Zugang zu einem Themenschwerpunkt zu finden, der in dieser Art „auf gebautem Angebot“ von mir bisher nicht gefunden wurde. Herausgeber und Ko-Autoren stellen das aktuelle Konzept von ressourcen-therapeutischer Arbeit vor, denen es zugleich gelingt, den Bogen von der Praxis zur Theorie – und wieder zurück - begehbar zu schlagen. Viele Autoren führen anschaulich in die ressourcen-methodischen Vorbedingungen, Standpunkte, Abläufe und Ergebnisse ein. Den besonderen Schwerpunkt bilden zahlreiche Anregungen für die Umsetzung im ressourcenbezogenen Arbeitsfeld und Vorschläge für eine Fülle von selbst zu erprobenden Aktivitäten. Namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Ressourcen-Psychologie und Ressourcen-Therapie liefern aus ihrer fachbezogenen Perspektive einen Gegenentwurf zur Mainstream-Therapie, die sich immer noch weitgehend als therapeutenbezogen versteht. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: Ressourcen: Ausgangspunkte Geschichten von Ressourcen und Veränderungen Der Blick in die Wissenschaft – theoretische Perspektiven Facetten der therapeutischen Arbeit mit Ressourcen Keiner baut ein Haus allein – Kooperation zwischen Selbsthilfe – Initiativen und Professionellem im gesundheitlichen Versorgungssystem Arbeit mit Ressourcen auf der sozialen Ebene Arbeit mit Ressourcen auf der systemischen Ebene – der Ansatz der systemischen Therapie Ressourcenorientierte Kunsttherapie Geschichten aus der Praxis – Ressourcenarbeiterinnen erzählen Zirkus Giovanni im Camisiusheim – Spaß und Erfolg haben Ressourcenorientierte Gruppentherapie für Kinder suchtkranker Eltern Ressourcenorientierte Arbeit in der Jugendhilfe Ressourcenorientierte Therapie mit Frauen Ressourcenwerkstatt – gewusst wie und wo Die Initionalzündung – oder wie ein gelöster Blick die Lebensgeister weder wecken kann Die Trumpfkarten – ein Werkzeug, um Klientinnen auf dem Weg zu ihren Zielen zu unterstützen Internet-Ressourcen Die Therapeutinnen – die eigenen Ressourcen fördern und bewahren Ressourcenorientierte Therapieausbildung: das Bamberger Modell Selbstsorge von Therapeutinnen Der Blick über den Tellerrand – Ressourcen im gesellschaftlichen Kontext Epilog: Ressourcen – zum Stand der Dinge in Forschung und Praxis Ressourcen … dieser Begriff hat sich im psychosozialen Kontext zu dem „Zauberwort“ entwickelt. Was verbirgt sich hinter der Vokabel, was versteht man unter ressourcenorientiertem oder -aktivierendem therapeutischen Vorgehen? Dieses Buch bietet eine Übersicht über den aktuellen Diskussions- und Forschungsstand zum Schlag- und Modewort „Ressourcen“. Von den theoretischen Perspektiven ausgehend wurde der Schwerpunkt des Handbuches darauf gelegt, praktisches Handwerkszeug für eine ressourcenaktivierende Arbeit mit KlientInnen zur Verfügung zu stellen. Insgesamt 40 Beiträge bieten eine therapieschulenübergreifende Vielfalt an theoretischen und praktischen Anregungen sowie Einblicke aus der praktischen Arbeit – angefangen von der ressourcenorientierten Gesprächsführung bis hin zu den verhaltenstherapeutischen Ansätzen oder Beiträgen zur Selbstfürsorge. Dieses in der zweiten Auflage stark erweiterte Werk, in dem eine Vielzahl verschiedenster und renommierter AutorInnen zu Wort kommt, ist damit das Standardbuch für alle, die sich mit dem Thema „Ressourcen“ auseinandersetzen, sei es aus theoretischem Interesse oder für eine kritische Reflexion der eigenen psychosozialen Praxis. Sprache deutsch Maße 195 x 245 mm Gewicht 1460 g Einbandart gebunden Themenwelt Geisteswissenschaften Psychologie Beratung Psychologe Psychotherapie Ressourcen Psychologen Theoretische Psychologie Therapie ISBN-10 3-87159-041-X / 387159041X ISBN-13 978-3-87159-041-2 / 9783871590412 DGVT Deutsche Gesellschaft f. Verhaltenstherapie Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie Sprache deutsch Maße 195 x 245 mm Einbandart gebunden Geisteswissenschaften Psychologie Beratung Psychologie Psychotherapie Ressourcen Psychologe Theoretische Psychologie Therapie ISBN-10 3-87159-041-X / 387159041X ISBN-13 978-3-87159-041-2 / 9783871590412

Ressourcen: Ein Hand- und Lesebuch zur therapeutischen Arbeit [Gebundene Ausgabe] Heike Schemmel (H…

von Heike Schemmel Verlag: DGVT Deutsche Gesellschaft f. Verhaltenstherapie…

2003 2003 Hardcover 607 S. 24,4 x 19,6 x 4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Ressourcen Mittlerweile hat sich dieser Begriff zum "Zauberwort" im psychosozialen Kontext entwickelt. Was verbirgt sich hinter dieser Vokabel, was versteht man unter ressourcenorientiertem oder aktivierendem therapeutis…

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Markenglauben managen: Eine Markenstrategie für Unternehmer BWL Markenartikel Markenmanagement Theorien Konzepte Strategien Marketing Reklame Advertising Markenpolitik Markenpotenziale Markenglauben managen Die Verwirrung im Markenmanagement ist groß. Neue Namen werden mit riesigen Werbebudgets gestartet, altvertraute Namen verschwinden. Unter den Neulingen herrscht Euphorie, bei den Erfahrenen überwiegt Krisenstimmung. Hohen Fehlinvestitionen aus Unkenntnis der Markenpotenziale stehen ergebnislose Theoriedebatten isolierter Spezialisten an den Hochschulen gegenüber. Übersehen wird, dass Markenimage viel mehr ist als Produktwerbung. Denn eine starke Marke ist nicht wissen, sondern glauben - Religion statt Reklame. Peter Zernisch macht erstmals die vielschichtigen Zusammenhänge des Markenmangements deutlich und rückt die Marke dahin, wo sie hingehörtauf die erste Führungsebene eines Unternehmens. Markenpolitik gehört in die Hände der Vorstände und Unternehmer. Peter Zernisch entwickelt ein Führungskonzept jenseits der Kurzatmigkeit des heutigen Brandings und des Hypes der Werbeagenturen. Marken brauchen einen Regisseur, der sie steuert und der ihnen Charakter verleiht. Denn die Marke ist die zentrale Wertschöpfungsquelle des Unternehmens. Ihr kurzfristiger und kostenintensiver Einsatz im Marketing wird mit Zernischs Konzept abgelöst durch eine nachhaltig Kosten sparende Ausschöpfung der natürlichen Energie der Marke. Zitat:Selten so weite Einblicke in die Welt der Marken gewonnen wie bei den tief reflektierten Bemerkungen dieses Meisters. Unbedingt zu empfehlen für Leser, die lieber aus der Quelle trinken als aus dem Aquädukt.  Christian Deysson. Autor Wirtschaftswoche. Peter Zernisch wird in der Fachwelt als Meister der Markenstrategen apostrophiert. Er gründete vor mehr als 35 Jahren in Düsseldorf und Genf ein Institut für Marken- und Produktentwicklung und praktizierte dort Markenstrategie von Forschung und Entwicklung über Design und Kommunikation bis zu Vertrieb und Kostenrechnung. Seine Kundenliste umfasst Hersteller von Konsumartikeln und Produktionsgütern sowie Anbieter wirtschaftlicher, politischer und konfessioneller Dienste. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter der Zernisch Consultants und Sprecher der Gutachtergemeinschaft Brandsboard. Vorwort 1 Die persönliche Perspektive: Warum ein Topmanager als Markenmanager besser lebt Entwicklungsprognose Markenverantwortung Managementstil Managementvorteile 2 Die pragmatische Perspektive: Wie Sie mit den vielen Markenexperten am besten vorankommen Markendienstleister Markenkommunikation Markenführung 3 Die erkenntnistheoretische Perspektive: Wie ein Markenmanager die Quelle seiner Wertschöpfung findet Markendefinition Markenmodelle Markengläubigkeit Markensubstanz 4 Die strategische Perspektive: Die vernünftige Steuerung von Gedächtnisleistungen jenseits der Vernunft Markenerfolgsbasis Markenautorität Markenstrategie Markenliturgik Viele - allzu viele haben sich berufen gesehen, das Land der Marke zu beschreiben, ein Land, über das es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse gab. Weder die Grenzen dieses Landes waren bekannt, noch wusste man etwas über seine Landschaften. Immer mehr behaupten, dass es alle bisher bekannten Länder an Schönheit und Reichtum übertreffen würde und dass dessen Besitz - wäre es einmal erobert - aller Not ein Ende machen würde. Andere halten diese Hoffnung für eine Utopie. Als Quellen der Topografie stehen zahlreiche Berichte verschiedener Entdecker zur Verfügung, von denen jeder die Entdeckung für sich in Anspruch nimmt. Stets bleibt es unklar, ob sie das selbe Land im Auge haben, denn sie verwenden nicht nur unterschiedliche Namen für ihre Entdeckungen, sie beschreiben sie auch auf unterschiedliche Weise. Als weitere Quellen gibt es dann eine unübersehbare Zahl von Schriften, die einzelne Gegenden dieses Landes beschreiben. Dabei handelt es sich um so verschiedene Dinge wie Gebirge, Moorlandschaften, Flüsse, Seen und Städte und man weiß auch hier nicht recht, ob es sich nicht eher um die Gegenden verschiedener Länder handelt. Mit seinem Buch Markenglauben managen ist es Peter Zernisch gelungen, die erste ernstzunehmende Landkarte der Marke anzufertigen. Gewissenhaft nutzte er die skizzenhaften Reiseberichte des Weltenbummlers Hans Domizlaff als Wegweiser in dieses unentdeckte Land, um es dort präzise zu vermessen. Dazu bedient sich Zernisch sowohl der neuesten Erkenntnisse aus unterschiedlichen Wissenschaften als auch seiner praktischen Erfahrungen aus fast 40 Jahren Markenberatung. Ein zuverlässiger Reiseführer für die, die sich aufmachen wollen - ins Land der Marke. Viele - allzu viele haben sich berufen gesehen, das Land der Marke zu beschreiben, ein Land, über das es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse gab. Weder die Grenzen dieses Landes waren bekannt, noch wusste man etwas über seine Landschaften. Immer mehr behaupten, dass es alle bisher bekannten Länder an Schönheit und Reichtum übertreffen würde und dass dessen Besitz - wäre es einmal erobert - aller Not ein Ende machen würde. Andere halten diese Hoffnung für eine Utopie. Als Quellen der Topografie stehen zahlreiche Berichte verschiedener Entdecker zur Verfügung, von denen jeder die Entdeckung für sich in Anspruch nimmt. Stets bleibt es unklar, ob sie das selbe Land im Auge haben, denn sie verwenden nicht nur unterschiedliche Namen für ihre Entdeckungen, sie beschreiben sie auch auf unterschiedliche Weise. Als weitere Quellen gibt es dann eine unübersehbare Zahl von Schriften, die einzelne Gegenden dieses Landes beschreiben. Dabei handelt es sich um so verschiedene Dinge wie Gebirge, Moorlandschaften, Flüsse, Seen und Städte und man weiß auch hier nicht recht, ob es sich nicht eher um die Gegenden verschiedener Länder handelt. Mit seinem Buch Markenglauben managen ist es Peter Zernisch gelungen, die erste ernstzunehmende Landkarte der Marke anzufertigen. Gewissenhaft nutzte er die skizzenhaften Reiseberichte des Weltenbummlers Hans Domizlaff als Wegweiser in dieses unentdeckte Land, um es dort präzise zu vermessen. Dazu bedient sich Zernisch sowohl der neuesten Erkenntnisse aus unterschiedlichen Wissenschaften als auch seiner praktischen Erfahrungen aus fast 40 Jahren Markenberatung. Ein zuverlässiger Reiseführer für die, die sich aufmachen wollen - ins Land der Marke. Musste dieses Buch geschrieben werden? lautet die rhetorische Frage im Vorwort. Ja, es hätte längst geschrieben werden müssen. In anderer Form und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, wurde es allerdings bereits vor einigen Jahren in Dänemark verfasst. Doch der Autor von Corporate Religion, Jesper Kunde, taucht erstaunlicherweise nicht im ansonsten gut ausgewählten und kommentierten Literaturverzeichnis auf. Doch die Konkurrenz nicht zu pushen ist menschlich. Und vielleicht ist Zernisch tatsächlich nicht auf das Werk seines Berufskollegen gestossen. Nicht dass dieser Wesentliches zum Inhalt von Zernisch` Buch hätte beitragen können. Doch wie man ein sinnliches, anschauliches, liebevoll gestaltetes Buch macht, hätte Zernisch und der Verlag bei Kunde bestens lernen können. An der Gestaltung liegt es denn auch, weshalb ich zuerst nicht fünf Sterne verteilen wollte. Aber während der Lektüre erinnerte ich mich an einen Lehrer, der in solchen Fällen beim Berechnen der Gesamtnote das Maximum bei der Bewertung von Teilaspekten anhob, um beim Gesamtresultat die Höchstnote geben zu können. So halte ich es auch in diesem Fall. Gestaltung drei Sterne, Inhalt sieben, macht im Schnitt fünf. Aber was ist denn so aussergewöhnlich am Inhalt? Der gedankliche Ansatz, die konsequente Anwendung, die Absolutheit, die Klarheit und die Praxisnähe sind es, die dieses Buch zum Muss für jeden Marketing- und Werbemenschen machen. Zernisch geht systematisch vor. Auf den ersten Seiten räumt er gründlich auf mit all den Mythen und Gemeinplätzen. Nicht das Produkt ist die Marke, sondern die Marke ist das Produkt. Marketing-Rankings findet Zernisch ebenso rätselhaft und sinnlos wie ich. Von jungen, technokratisch geformten Brand- und Produkt-Managern hält er ebenfalls nichts. CEO`s, die sich aus der Verantwortung stehlen wollen, zieht er gehörig an den Ohren. Jeder Wettbewerb ist ein Markenwettbewerb. Traditionelle Leistungsfaktoren wie Preis-, Liefer-, und Qualitätsvorteile gehen in Marken auf. Wer Marken aufbauen und managen will, sollte Anschauungsunterricht bei den Missionaren und Politikern vergangener Jahrhunderte nehmen. Denn alles beruht letzten Endes auf Glauben. Vertrauen ist keine Sache der Vernunft, sondern der erlebten Handlungen, Begegnungen, Geschichten. Vernünftig wäre aber, sich sofort dieses Buch anzuschaffen. Denn selbst die beste Zusammenfassung kann die intensive Arbeit mit den Thesen von Zernisch nicht ersetzen. Und weil der Autor schon so lange im Geschäft ist, fällt es ihm leicht, seine Behauptungen immer wieder durch bekannte und unbekannte Beispiele zu belegen. Kaufen, lesen, verändern. Es lohnt sich. Wer Ansichten und Einsichten aus langen Jahren markenstrategischer Praxis sucht, der ist mit Markenglauben managen von Peter Zernisch perfekt bedient Das Buch ist ein Plädoyer für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Marke durch eine ganzheitliche Markenstrategie ohne überflüssiges Beiwerk. Ein Werk, das man mit Sorgfalt lesen sollte, denn oft genug verbergen sich Antworten in unscheinbaren Nebensätzen. Sprache deutsch Maße 140 x 214 mm Einbandart gebunden Beruf Finanzen Recht Wirtschaft BWL Markenartikel Markenmanagement Theorien Konzepte Strategien Marketing ISBN-10 3-527-50055-3 / 3527500553 ISBN-13 978-3-527-50055-0 / 9783527500550Beispielbild für diese ISBN

Markenglauben managen: Eine Markenstrategie für Unternehmer BWL Markenartikel Markenmanagement Theo…

von Peter Zernisch Verlag: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA

Auflage: 1. Auflage (26. März 2003) Auflage: 1. Auflage (26. März 2003) Hardcover 264 S. 21,6 x 15 x 2,6 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Die Verwirrung im Markenmanagement ist groß. Neue Namen werden mit riesigen Werbebudgets gestartet, altvertraute Namen verschwinden. Unter den Neulingen herrs…

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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung Review zu Liebe: Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller.  Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov`ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen. « Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt. « »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein. « Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern. « »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du. « »Also, ich höre. « »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön. « »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht. « »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem. ‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, gehe ich. ‹ ›Nun denn, was wollen Sie von mir?‹ ›Liebe, gnädige Frau!‹ ›Liebe! Ich kenne Sie kaum und liebe Sie nicht. ‹ ›Sie werden sehen, dass ich nicht scherze. Ich biete Ihnen alles an, was ich bin und tun kann, und ich werde vieles tun können, wenn es für Sie geschieht. ‹ ›Ja, das sagen alle. Es ist nie etwas Neues in Euren Liebeserklärungen. Was wollen Sie denn tun, das mich hinreißen soll? Würden Sie wirklich lieben, so hätten Sie längst etwas getan. ‹ ›Was zum Beispiel?‹ ›Das müssten Sie selber wissen. Sie hätten acht Tage fasten können oder sich erschießen oder wenigstens Gedichte machen. ‹ ›Ich bin nicht Dichter. ‹ ›Warum nicht? Wer so liebt, wie man einzig lieben sollte, der wird zum Dichter und zum Helden um ein Lächeln, um einen Wink, um ein Wort von der, die er lieb hat. Wenn seine Gedichte nicht gut sind, sind sie doch heiß und voll Liebe - ‹ ›Sie haben recht, gnädige Frau. Ich bin kein Dichter und kein Held, und ich erschieße mich auch nicht. Oder wenn ich das täte, so geschähe es aus Schmerz darüber, dass meine Liebe nicht so stark und brennend ist, wie Sie sie verlangen dürfen. Aber statt alles dessen habe ich eines, einen einzigen kleinen Vorzug vor jenem idealen Liebhaber: Ich verstehe Sie. ‹ ›Was verstehen Sie?‹ ›Dass Sie Sehnsucht haben wie ich. Sie verlangen nicht nach einem Geliebten, sondern Sie möchten lieben, ganz und sinnlos lieben. Und Sie können das nicht. ‹ ›Glauben Sie?‹ ›Ich glaube es. Sie suchen die Liebe, wie ich sie suche. Ist es nicht so?‹ ›Vielleicht. ‹ ›Darum können Sie mich auch nicht brauchen, und ich werde Sie nicht mehr belästigen. Aber vielleicht sagen Sie mir noch, ehe ich gehe, ob Sie einmal, irgendeinmal, der wirklichen Liebe begegnet sind. ‹ ›Einmal, vielleicht. Da wir so weit sind, können Sie es ja wissen. Es ist drei Jahre her. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wahrhaftig geliebt zu werden. ‹ ›Darf ich weiter fragen?‹ ›Meinetwegen. Da kam ein Mann und lernte mich kennen und hatte mich lieb. Und weil ich verheiratet war, sagte er es mir nicht. Und als er sah, dass ich meinen Mann nicht liebte und einen Günstling hatte, kam er und schlug mir vor, ich solle meine Ehe auflösen. Das ging nicht, und von da an trug dieser Mann Sorge um mich, bewachte uns, warnte mich und wurde mein guter Beistand und Freund. Und als ich seinetwegen den Günstling entließ und bereit war, ihn anzunehmen, verschmähte er mich und ging und kam nicht wieder. Der hat mich geliebt, sonst keiner. ‹ ›Ich verstehe. ‹ ›Also gehen Sie nun, nicht? Wir haben einander vielleicht schon zu viel gesagt. ‹ ›Leben Sie wohl. Es ist besser, ich komme nicht wieder. ‹« Mein Freund schwieg, rief nach einer Weile den Kellner, zahlte und ging. Und aus dieser Erzählung unter anderem schloss ich, ihm fehle die Fähigkeit zur richtigen Liebe. Er hatte es ja selber ausgesprochen. Und doch muss man den Menschen dann am wenigsten glauben, wenn sie von ihren Mängeln reden. Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringe Ansprüche an sich stellt. Das tut mein Freund nicht, und es mag sein, dass gerade sein Ideal einer wahren Liebe ihn so hat werden lassen, wie er ist. Vielleicht auch hat der kluge Mann mich zum Besten gehabt, und möglicherweise war jenes Gespräch mit Frau Förster einfach seine Erfindung. Denn er ist ein heimlicher Dichter, so sehr er sich auch dagegen verwahrt. Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Platon Das Gastmahl Apollodoros : Ich glaube auf das, wonach Ihr jetzt fragt, nicht unvorbereitet zu sein. Denn neulich erst ging ich eben nach der Stadt von Hause aus Phaleron, als ein Bekannter, der mich von hinten gewahr wurde, mir von weitem scherzend zurief: »Du Phalerier Apollodoros, wirst Du nicht warten?« Da blieb ich stehen und erwartete ihn. Und er sagte darauf: »Apollodoros, noch vor kurzem suchte ich Dich, weil ich etwas Näheres zu erfahren wünsche von der Unterhaltung des Agathon und Sokrates und Alkibiades und der übrigen damals bei dem Gastmahl Gegenwärtigen wegen der Liebesreden, wie es mit denen war. Ein anderer hat mir zwar schon davon erzählt, der es von Phoinix, dem Sohn des Philippos, hatte; er sagte aber, Du wissest es auch, und er konnte nichts Ordentliches davon sagen. Also erzähle Du es mirAber wer hat Dir davon erzählt? Etwa Sokrates selbst?« - »Nein, beim Zeus«, sagte ich, »sondern derselbe, von dem es auch Phoinix hat; es war nämlich ein gewisser Aristodemos, ein kleiner Mensch, immer unbeschuht, der war bei der Gesellschaft zugegen gewesen und einer der eifrigsten Verehrer des Sokrates zu damaliger Zeit, wie mich dünkt. Indes, auch den Sokrates habe ich schon nach einigem gefragt, was ich von jenem gehört hatte, und er hat es mir gerade so bestätigt, wie jener es erzählte. « - So gingen wir also und sprachen darüber; daher ich denn, wie schon anfänglich gesagt, nicht unvorbereitet bin. Soll ich es also auch Euch erzählen, so muss ich das wohl tunFreunde : Ja, erzähle uns, was für Reden dort sind gewechselt worden. Apollodoros : Das waren also ungefähr folgende. Oder vielmehr: Lasst mich versuchen, Euch die Sache von Anfang an, wie jener sie mir erzählte, wiederzuerzählen. Er sagte nämlich, Sokrates sei ihm begegnet, gebadet und die Sohlen untergebunden, was er selten tat. Daher habe er ihn gefragt, wohin er denn ginge, dass er sich so schön gemacht hätte. Und jener habe geantwortet: »Zum Gastmahl beim Agathon. Denn gestern am Siegesfest bin ich ihm ausgewichen aus Furcht vor dem Gewühl; ich sagte ihm aber zu, auf heute zu kommen. Und nun habe ich mich so herausgeschmückt, um doch schön zu einem Schönen zu kommen. Aber Du«, setzte er hinzu, »Aristodemos, was hältst Du davon, ungeladen mitzugehen zum Gastmahl?« - Darauf, sprach er, antwortete ich: »Das, was Du wünschst. « . - So ungefähr, sagte er, hätten sie zusammen gesprochen und wären dann gegangen. Als er nun an des Agathon Haus gekommen, habe er die Türe offen gefunden, und es sei ihm drinnen gleich ein Knabe entgegengekommen und habe ihn hingeführt, wo die andern sich niedergelassen. Sobald ihn nun Agathon gesehen, habe er gesagt: »Schön, dass Du kommst, Aristodemos, um mit uns zu essen. Bist Du aber wegen etwas anderem gekommen, so lass das auf ein andermal; denn auch gestern suchte ich Dich, um Dich einzuladen, konnte Dich aber nicht finden. Aber wieso bringst Du uns den Sokrates nicht mit?« - »Darauf«, sprach er, »drehe ich mich um und sehe den Sokrates nirgends nachkommen. Ich sagte also, ich selbst wäre mit dem Sokrates und von ihm geladen hierher zum Mahle gegangen. « - »Sehr wohl«, habe er gesagt, »hast Du daran getan; aber wo ist denn jener?« - »Hinter mir ging er eben herein, und ich wundere mich selbst, wo er wohl sein mag. « - »Willst Du nicht nachsehen, Knabe«, habe darauf Agathon gesagt, »und den Sokrates hereinbringen?« »Du aber, Aristodemos«, habe er gesagt, »lass Dich neben dem Eryximachos nieder. « Hierauf, sagte er, habe Pausanias eine solche Rede begonnen: »Wohlan, Freunde«, habe er gesagt, »wie werden wir nun am behaglichsten trinken? Ich meines Teils erkläre Euch, dass ich mich in Wahrheit ziemlich unwohl befinde vom gestrigen Trinken und einiger Erholung bedarf; und ich glaube, auch die meisten von Euch, denn Ihr wart gestern ebenfalls zugegen. « Also wären alle übereingekommen, es bei ihrem diesmaligen Zusammensein nicht auf den Rausch anzulegen, sondern nur so zu trinken zum Vergnügen. »Nachdem nun dieses schon beschlossen ist«, habe Eryximachos fortgefahren, »dass jeder nur trinken soll, soviel er will, und gar kein Zwang stattfinden, so bringe ich nächstdem in Vorschlag, dass wir uns für heute untereinander mit Reden unterhalten. Auch darüber, mit was für Reden, will ich Euch, wenn Ihr es verlangt, einen Vorschlag tun. « - Darauf hätten alle bejaht, sie wollten das, und ihm aufgetragen, einen Vorschlag zu tun. - »Also«, habe Eryximachos gesagt: »Der Anfang meiner Rede soll mir sein aus des Euripides Melanippe, ›denn nicht mein ist die Rede‹, sondern des Phaidros hier, die ich sprechen will. Phaidros nämlich pflegt unwillig mir zu sagen: ›Ist es nicht arg, o Eryximachos, dass auf alle Götter Lobgesänge und Anrufungen gedichtet sind von den Dichtern, dem Eros aber, einem so großen und herrlichen Gotte, auch nicht einer jemals von so vielen Dichtern, die es gegeben, ein Lobgedicht gesungen hat?‹ . Daher nun wünsche ich teils ihm einen Liebesdienst zu tun und ihm gefällig zu sein, teils auch dünkt mich, dass es gegenwärtig uns, die wir hier zugegen sind, gar wohl gezieme, diesen Gott zu verherrlichen. Ich meine nämlich, es solle jeder von uns rechts herum eine Lobrede auf den Eros vortragen, so schön er nur immer kann, und Phaidros solle zuerst anfangen, da er ja auch den ersten Platz einnimmt und überdies der Urheber ist von der ganzen Sache. Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Liebe Anthologien Love ISBN-10 3-442-07756-7 3442077567 ISBN-13 978-3-442-07756-4 9783442077564

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von Kai Buchholz Verlag: Goldmann

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Die Sammlung Gallitzin. Die geistesgeschichtliche Wirkung von Amalia Fürstin von Gallitzin im Spiegel einer ausgewählten Sammlung von Dokumenten und Büchern ihres Freundeskreises und ihrer Familie. Umfangreiche Sammlung aus 5 Jahrzehnten zu einer der einflussreichsten Frauen im 18. Jahrhundert, Amalia Fürstin von Gallitzin. Die kenntnisreich zusammengetragene Sammlung legt geradezu ein museales Zeugnis ab: es finden sich nicht nur zahlreichen Beschreibungen, Widmungsexemplare und Briefe in Buchform, sondern auch Porträts, Ansichten, ein Theaterplakat, ein Stammbuch und vieles mehr in der reichhaltigen Kollektion.   - Bücherliste:  I. Besonderheiten, Einzelstücke, Widmungsexemplare:    Von allergrößter Seltenheit, hier unter dem Namen ihre Beichtvaters und Erziehungsratgebers Bernhard Overberg erschienen:  1. Gallitzin, Amalia von. Abhandlung vom Belohnen und Strafen. Münster, Aschendorf. 1796. 119 S.   Erster Separatdruck der einzigen Schrift, die  - unter dem Namen Overbergs - von der Fürstin Gallitzin zu Lebzeiten im Druck erschien.  s. (GN Kaps. 14 Nr. 36 (UB Münster und Manuskript im Buchholtz Nachlass; I. Niehaus Veröffentlichungen in… Kat Gallitzin, Münster 1998. 116-118.   Vorgebunden Bernhard Overberg, Anweisungen zum Zweckmässigen Schulunterricht für die Schullehrer im Hochstifte Münster. Dritte mit 2 Zugaben vermehrte Auflage. Nachgebunden: Zwey Zugaben zum Zweckmässigen Schulunterricht. Münster, Aschendorf. 1803. Marmorierter Ganzlederband der Zeit mit Rückenschild.    2. Monumentaler Stahlstich zeitgenössisch gerahmt. Amalie von Gallitzin. - Die Fürstin von Gallitzin im Kreise Ihrer Freunde (Franz Casper Bucholtz, Ferdinand von Druffel, Georg Kellermann, Familie Stolberg, Freiherr Adolph Droste Vischering, Marianne Prinzessin von Gallitzin, Caspar Max Freiherr Droste Vischering, Hyazinth Kistemacher, Theodor Katerkamp, Johann Mattias Sprickmann und im Hintergrund Prinz Dimitrij Gallitzin, vor dem Haus in Angelmodde bei Münster). Stahlstich von Paul Droehmer nach Theobald von Oer auf festem Velin, 1867/68. Das Blatt wurde vom Westfälischen Kunstverein an seine Mitglieder verteilt. Plattengröße 58,4 x 73,5 cm, Blattgröße 64,8 x 80,5 cm. Tiefer Abdruck in sehr frischem Zustand und aufwendiger, musealer Rahmung.    3. Das Gleiche im Format 50x 36 cm    4. Aus dem Freundeskreis der Fürstin Gallitzin zu Münster - Silhouetten um 1780. Goethe: geschnittene Silhouette, Brustbild nach links, Schweizer Reise 1779/1780. Auf weißem, oval geschnittenen Bütten alt montiert und auf späterem, bräunlich-grauem Karton leicht angeheftet. Weitere Silhouetten: Charlotte von Stein; Johann Georg Jacobi und Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Gesamtformat 54x45 cm Einzelstück, Provenienz Antiquariat Fritz Eggert (Ausführliche Beschreibung liegt und Broschüre liegt bei.    5. Geschenkexemplar des niederländischen Philosophen Franz Hemsterhuis (1721-1790) für die Kinder seiner Vertrauten Amalie von Gallitzin, Marianne Dorothea (Mimi) und Demitrius (Dimitri). Beide Kinder versahen das Exemplar mit ihrem Namenszug (Marianne durchgestrichen, nachdem Demetrius das Buch erhalten hatte). Nachweislich wurde das Buch von Hemsterhuis bevorzugtem Buchbinder Christiaan Micke in Den Haag gebunden. (Lit. Van Leewen De achtiende-eeuwse Haagse Boekband (…) S. 400 Rolle XIII. S 401, Stempel 91. Exemplar aus der Bibliothek der Fürstin Amalia von Gallitzin zu Münster, Grüne Gasse (siehe auch Vergleichsexemplare mit dem ExLibris der Fürstin in der Konoglijke Bibliothel (KB) Den Haag, Sammlung Maas). Kenntlich nach der Rückensignatur IX . A : 17 ( wohl Regal IX, Brett A Exemplar Nr. 17) Der Titel: Salignac, Francois. Les Aventures de Télémaque, Fils Ulysse. Amsterdam, Aux Dépnes de la Compagnie, 1766. Museales Einzelstück mit unvergleichlicher Geschichte.( Beiliegend Provenienz-Stemma).      6. Hemsterhuis, Frans. Alexis ou de l'age d´or. Riga, Hartknoch, 1787 Kl.8°. 188 S. plus ausfaltbare Tafel im Anhang. Handgebundener grüner Maroquin-Einband mit Goldfiletten und floraler Rückenvergoldung aus der Werkstatt von Thomas van Os (vgl van Leewen .. ebd. ebd.) Erste und einzige Ausgabe, nicht für den Handel bestimmt, sondern wurde von Hemsterhuis verschenkt und je nach Grad der Freundschaft bei van Os oder Micke binden lassen. Dieser Titel wurde vom Philosophen Friedrich Heinrich Jacobi herausgegeben, der in intensivem Austausch mit  Hemsterhuis und Gallitzin stand. Gewidmet ist der Band im Vorwort Diotima dem Kosenamen für A. v. Gallitzin, die den Autor Sokrates nannte und deren Muse sie war. Stoddard no. 11 (in: The Book Collector vol. 50/2). 450 copies were printed. Binding: See, J. St. van Eeuwen, Frans Hemsterhuis' binders . (same issue of The Book Collector ., pp. 202ff): In the last quarter of the eighteenth century Thomas van Os was without any doubt the best binder in The Hague and probably in the whole of the Netherlands. His most beautiful bindings, like some for Hemsterhuis, have a frame of lacework on the covers with an undulating contour, which consists of arcs in different sizes, small leaves, fruits, birds and insects in a composition that is only symmetrical with respect to the longitudinal axes of the covers and is sometimes even totally asymmetrical. Thus van Os was the only Dutch binder of his time to translate the asymmetry of Rococco in terms of gold tooling. His technique stands the comparison with that of the best binders . Das durch Franz Hemsterhuis (1720-90) und Daniel Wyttenbach Ende des 18. Jhdts empfohlene populäre Philosophieren im Anschluß an die Alten herrschte in Holland auch noch während des 19. Jhdts vor. Hemsterhuis lernte durch die Bekanntschaft mit der Fürstin Amalie Gallitzin Goethe, Herder, Hamann, Mendelssohn und Jacobi kennen. Sein philosophisches Denken ist von der Lehre des Sokrates beeinflußt. Danach konstruierte er zahlreiche platonische Dialoge, die großes Ansehen bei den deutschen Klassikern genossen und teilweise von Herder übersetzt wurden. Tiefgehenden Einfluß hatte Hemsterhuis vor allem auf Novalis und überhaupt auf die Dichter und Denker der deutschen Frühromantik.    7. Hemsterhuis, Frans. Lettre sur les dèsirs à M.T.D.S., Paris (i.e. Haarlem or Den Haag). o.V. 53 S. 1 Bl. Mit drei gestochenen Vignetten. Ziegelroter zeitgenössischer Maroquineinband mit floraler Deckel- und Rückenvergoldung von Christiaan Micke. Erste und einzige Ausgabe, nicht im Handel; T. D. S. is Théodore de Smeth (1710-1772) aus einer adeligen Familie in Amsterdam. Stoddard no. 3.B Einband siehe: op. cit. Jan Storm van Leeuwen, Der achttiende-eeuwse Haagse boekband ., The Hague 1976, pp. 399ff., role V, role XXIII, and stamp 59 on spine.    8. Goethe brachte sich von seiner Italienreise 200 Gemmen mit und verglich sie mit der Sammlung die er von Hemsterhuis und Gallitzin geliehen hatte. Bey ihrer Betrachtung weht ein belebender Geist über die endlosen Trümmer, schrieb Goethe (in: Über Kunst und Altertum ebd.)) :    Goethe, Johann Wolfgang von. I: Ueber Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-Gegenden. II-VI,2: Ueber Kunst und Alterthum. VI,3: Ueber Kunst und Alterthum / aus seinem Nachlass hrsg. durch die weimarischen Kunstfreunde 6 Bände (alles Erschienene) in 18 Heften. Erster Band, erstes Heft - Drittes Heft des sechsten und letzten Bandes.  Stuttgart, Cotta, 1818 (recte 1816) - 1832.  Mit 5 (1 gefalteten) Kupfertafeln von C. A. Schwerdgeburth und 2 typographischen Falttabellen. Originalbroschuren (1-5) Originalbroschuren in Halbleder der Zeit. Goedeke IV/3, 542-571. Hagen 487. Hirzel A 327. Kippenberg I, 525. Speck 2227. Diesch 1644. Kirchner 4115. Brieger 271. - Erste Ausgabe des wichtigsten Publikationsorgans des alten Goethe, hier in einem Exemplar mit allen 18 erschienenen Heften. Die einzelnen Hefte in Original-Umschlägen, teilw. unbeschnitten. Die ersten drei Hefte in den von Goethe entworfenen illustrierten gest. Umschlägen. Vollständiges Exemplar mit den Heften im Originalzustand. - Ein klassizistisches Journal mit kunstgeschichtlichen, literarischen, ästhetischen und kulturgeschichtlichen Aufsätzen, in dem die Beiträge über Kunst und Architektur überwiegen. Während Goethes Anteil an den literarischen Beiträgen in Poesie und Prosa am größten ist, stammen die meisten kunstgeschichtlichen Arbeiten von Heinrich Meyer, andere sind von Goethe und Meyer gemeinsam verfasst worden. Das letzte Heft gaben die Weimarer Kunstfreunde aus dem Nachlass heraus. Es enthält u. a. zwei Briefe Goethes über den Abschluß des Faust, wovon der eine an W. v. Humboldt gerichtet, am 17. März 1832, dem Tag an den Goethe tödlich erkrankte, geschrieben ist (Deneke 478) Die Rücken der empfindlichen Broschuren teilweise etwas ausgebleicht, insagsamt von außergewöhnlich gutem Erhalt. In dieser Vollständigkeit und diesem Erhalt sehr selten.    Schlüter über Goethes Besuch in Münster In Münster war er bei der Fürst in Gallitzin. Wo er mit außerordentlicher Liebe behandelt wurde; auch hat er keinen Aufenthalt mit solcher Liebe beschrieben wie diesen (in: Campagne in Frankreich). Ich habe dieser Tage mit Professor Katerkamp und Kistemaker darüber gesprochen, welche damals mit Goethe mehrmals bei der Fürsten gespeist haben. Er hat immer die ganze Tafel auf das Brillanteste unterhalten.    9. Goethe Schriften. Dritter Band. Iphigenie auf Tauris. Clavigo. Leipzig Göschen 1787. Aus dem Vorbesitz von J.H. Kistemakers, als Mitglied des Gallitzinkreises in Münster 1792 Goethes Tischgenosse wohlgestaltete und wohlerzogene, an Geist und Gesinnung viel versprechender Jüngling Goethe über Kistemaker. In der Subscribenteliste findet sich A. v. Gallitzin an einer der vordersten Stellen.    10. Theaterplakat Münster vom 11.02.1782 Anton Matthias Sprickmann: Der Spiritus-Rektor (und Programmverantwortlicher) des Münsterschen Theaters, Minister unter Fürstenberg und enge Freund von A. von Gallitzin. Er stand nach ihrer Übersiedlung nach Münster in engen Kontakt und Austausch und begleitet die Gräfin bei zahlreichen Reisen, namentlich Auf der großen Reise des Jahres 1785, die nach Weimar zu Goethe und nach Halle in das Pädagogium. Theaterzettel., Der Horcher hinter der Wand hört seine eigene Schand,... Aushangzettel (Münster) um 1800. Kl.Fol.   Aufgeführt am Fastnachts-Montag (11. Februar 1782) auf dem Stadt- Münstrischen Theater, mit lebendigen Personen, eine wohl einstudirte satyrisch-moralische Fastnachts-Komedia mit kuriosen Lustbarkeiten... in der Person eines Korsikanischen Grafen, Polnischen Prinzen und Chynesischen Mandarin. Dieses Plakat ist in keiner Bibliothek, Archiv oder Museum nachweisbar.     Von Sprickmann außerdem:    11. An den Kurfürsten. Am Tage seiner Zurückkunft. Von A. Sprickmann, Münster, 1774. Quarto, Buntpapiereinband. Äußerst selten. (Widmungsnehmer ist Max Friedrich von Königsegg, Erzbischof und Kurfürst von Köln.     12. Die natürliche Tochter, ein rührendes Lustspiel in fünf Aufzügen, Münster, Perrenon, 1774 (Erste Ausgabe.) Der Tempel der Dankbarkeit ein Vorspiel mit Arien, Münster Bey der Eröffnung der neuen Schaubühne am Namenstage des Kurfürsten. Münster 12ten October 1775.    13. Eulalia. Trauerspiel in fünf Aufzügen, Hildburghausen 1843.    14.  Das Strumpfband, eine Klosterscene, in Deutsche Museum, Zwölftes Stück, Dezember 1776.    15. Bericht in Sachen Cleri Secundarii zu Münster, 1777. Folio in dekorativer Kattundruck-Papierbroschur.     16. Goethe, Erwin und Elmire. Text zur Ur-Aufführung im Churfürstlichen Theater zu München 1777. (irrig, da durch einen Theaterzettel im Stadtarchiv in Münster eine Aufführung im dortigen Theater, wohl auf Veranlassung von Kistemaker, nachweisbar ist ( liegt dem Heft als Kopie bei)    17. zeitgenössisches Stahlstichporträt 20 x 11 cm    18. Verzeichnis (..)Dr. Sprickmann (…) zu  Münster und Stoll zu Arnsberg hinterlassenen Bibliotheken. (Auktionskatalog Friedrich Cazin Münster 06.12.1852)    19. Driver, Fridericus Mathias, Bibliotheca Monasteriensis sive Notitia de Scriptoribus Monatsterio-Westphalis. Münster, Theissen 1799. Sehr seltene Beschreibung der Münsterischen Biblibliothek mit Beschreibung u.a. der Mitglieder des Kreises von Münster und Auflistung ihrer Schriften: Droste, Fürstenberg, Hoffmann, Kistemaker, Overberg, Sprickmann und Zumkley    20. Raßmann, Ernst. Nachrichten von dem Leben und Schriften Münsterländischer Schriftsteller des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts. Münster, Coppenrath. 1806. Ausführliche Würdigung von Gallitzin und den Schriftstellern im Kreis von Münster.    Demetrius Augustinus Gallitzin (* 22. Dezember 1770 in Den Haag; † 6. Mai 1840 in Loretto, Pennsylvania) war ein katholischer Priester, Missionar und Bildungspionier in den Vereinigten Staaten ( wo er ab 1809 den Namen Father Smith, der als Sohn der Fürstin Amalie von Gallitzin in Münster aufwuchs und im Kreis der Familia sacra erzogen wurde. Seine Erziehung, geistliche Entwicklung und seine Schriften gelten als beispielhaft für die Ideale und Überzeugung seiner Mutter und ihres Kreises. (Marianne an ihren Bruder Dimtri)… Ihr (das der Mutter) Beispiel, Ihre Liebe mußten eine große Wirkung aus Dich ausüben.(…) Sie weihte dich auf eine tiefe und einfache Weise in das aszetische Leben ein..    21. Gallitzin, Rev. Demetrius A. Gallitzin. A Defence of the Catholic Principles, in a Letter to the Protestant Public. Pittsburgh, S. Engels. 1816. Extrem seltene Erstausgabe der Hauptschrift von Gallitzin, zugleich einer des seltensten Drucke Pittsburghs. Ganzlederband der Zeit mit wenigen ergänzten Außrissen.    22. Dasgl. Fourth Ed. (Correct. And enlarged) (1816)Baltimore, F. Lucas. Vierte, maßgeblich erweiterte Ausgabe mit dem neuen Anhang: An Appeal tot he Protestant Public.    23. Lemcke, Heinrich. Leben und Wirken des Prinzen Demetrius Augustin Gallitzin. Mit einem doppelseitigen Stahlstich. Münster, Coppenrath. 1861. Erste Biographie Dimitris mit Schilderung seiner Mutter und Kindheit in Münster. Selten.    24. Gallitzin, Demetrius. Gallitzin's letters. A Collection oft the Polemical Works of the very reverend Demetrius Augustine Gallitzin. The Angelmodde(!) Press, Loretto, Pennsyvania, 1940. This Special Edition of 500 copies is issued in commemoration of the centenary of the author's death. Nummer 218 von nur 500 Exemplaren.    25. Brownson, Sarah M.. Life of Demetrius Augustine Gallitzin, Prince and Priest, by Sarah M. Brown. New York, Pustet 1873.) Erste englischsprachige und sehr seltene Biographie von Demitrius, beschreibt seine Kindheit und Erziehung im Umfeld seiner Mutter und die spätere Übersiedlung in die USA.( Beiliegend Memorabilien seins Vertrauten und ersten Bischof in Amerika John Carroll.)    26. Lemcke, Peter Henry. Life and Work of Prince Demetrius Augustine Gallitzin. London, Longmans, 1940. Biographie mit neuerem Forschungstand sowie einigen Beigabe zur späteren Seeligsprechung.       27. Stammbuch Fürstenberg. Stammbuchblätter, vorwiegend aus Münster 1818-1823. Kirschroter, goldgeprägter Pappschuber. Die 37, teilweise mit Zeichnungen versehenen Blätter mit Gedichten und Sinnsprüchen, sind aus dem gemeinsamen Umfeld von Theodor zu Fürstenberg, der in engem Austausch mit seinem Onkel Franz von Fürstenberg stand und dessen Eintragungen dem gemeinsamen Familien- und Freundeskreis entstammen. (Auflistung  liegt vor).    28. Widmungsexemplar von Johann Caspar Lavater an Franz Kaspar Buchholtz, Mitglied des Kreises von Münster und Patenkind von A. Gallitzin.  Lavater, Johann Caspar. Hand-Bibliotheck für Freünde von Johann Kaspar Lavater. Manuscript. Allerley. (Zürich, Orell, Füssli und Compagnie), 1792. Goedeke IV/1, 273-74, 64; Schulte/Strathaus 164: Die Heftchen kamen nicht in den Handel, sondern wurden nur von Lavater an seine Freunde verschenkt. Die Titel stehen in gestochenen Umrahmungen und sind sind von Lavater mit der Jahres- und Bandzahl sowie der Widmung an den Empfänger. Titel von Lavater signiert, nummeriert und datiert.  I. 1790 an Freund Buchholz in Münster 1793 an Franz Kasper Buchholz und auf dem Titel 1. 1790 an Franz Kasper Buchholz.    29. Berühmtheiten Münster. Ganzleder-Prägeband mit dreiseitigem Goldschnitt und Metallschliesse mit 16 Photos aus Karton, vorwiegend Kreis von Münster, um 1870.        Von und zu A. v. Gallitzin:    30. Mittheilungen aus dem Tagebuch und Briefwechsel der Fürstin Adelheid Amalia von Gallitzin nebst Fragmenten und einem Anhange. Mit einem Bildnis (In Stahlstich), Stuttgart, Liesching 1868.    31. F.G. Schick; Overberg, Fürstenberg, Gallitzin, Stolberg. Schaffhausen, Hurter. 1855.      32. Briefwechsel und Tagebücher der Fürstin Amalie von Galitzi. Enthaltend bisher ungedruckte Briefe der Fürstin, ihrer Kinder, Fürstenberg's, Stolberg's, Overberg's, der Grafen Romanzoff u.A..Münster Russel 1874 ff.    33. Dasselbe. Neue Folge, Tagebücher der Fürstin aus den Jahren 1783 bis 1800 erhalten. Ebd, ebd. 1876.    34. Dasselbe: Briefe der Fürstin an den Philosophen Frans Hemsterhuys. Ebd. Ebd. 1876. zusammen drei Bände in dekorativem etwas späteren Halblederbänden mit Rückentitel und Buntpapierbezug.    Goethe erhielt 1828 Katerkamps Biographie der Fürstin (i.e. dieses Buch). Sohn August schreibt am 29.01.1829 an Friedrich von Lück: daß das übersendete Werk eine große, ja vielleicht allzu große Theilnahme bey ihm [Goethe] erregt hat.    35. Katerkamp, Th. Denkwürdigkeiten aus dem Leben der Fürstinn Amalia von Gallitzin, gebornen Gräfinn von Schmettau. Mit besonderer Rücksicht auf ihre nächsten Verbindungen: Hemsterhuys, Fürstenberg, Overberg und Stolberg. 3 Bl., X, 307 S., 1 Bl. Mit 3 gestoch. Porträts in Punktmanier. Marmorierte Ganzlederband mit Goldfileten Und reicher Rückenvergoldung.. Münster, Theissing, 1828. Raßmann, Münsterl. Schriftsteller 171. NDB VI 53 (Gallitzin) und XI 325 (Katerkamp). Erste Ausgabe auf großem Papier, sehr schönes Exemplar. Um die Fürstin von Gallitzin und Franz von Fürstenberg scharte sich der Kreis von Münster, ein hochgebildeter, stark pädagogischer (Rousseau und Pestalozzi verpflichteter) und betont katholischer Zirkel, der u. a. mit Claudius, Goethe, Hamann, Herder, F. H. Jacobi, Novalis und Stolberg in Verbindung stand und das religiöse Bewußtsein der Romantik stark beeinflußte. - Die Porträts zeigen die Fürstin Gallitzin, Fürstenberg und Overberg.    36. Das Gleiche in breitrandiger unbeschnittener bedruckter Originalbroschur.    37. Löbker, Gerhard, Das Büchlein von Angelmodde oder Die Fürstin Amalia von Gallitzin und ihr Kreis. Mit einer lithographierten Zeichnung. Münster, Regensberg, 1875.    38. Galland, Joseph. Die Fürstin von Gallitzin und ihre Freunde. Erster (und zweiter) Theil. Köln, Bachem 1880.  2 Theile in einem Band.    39. Das Gleiche als Bände 1-4 der Vereinsschriften der Görresgesellschaft, d.i.; Vereinsschrift 1: Galland, Joseph. Die Fürstin(…) erster Theil. Vereinsschrift 2: Norrenberg, P. Frauenarbeit und Arbeiterinnen-Erziehung in deutscher Vorzeit. Vereinschrift 3: Galland, Joseph. Die Fürstin (…), Zweiter Theil.) Vereinsschrift 4. Jahresbericht für 1880. Zusammen in vier Originalbroschuren.    40. Friedrich Leopold Graf von Stolberg. Amalia Fürstin von Gallitzin. (= Sammlung historisches Bildnisse VII) Freiburg, Herder 1872.    41. Brentano, Hanny. Amalia Fürstin von Gallitzin von Hanny Brentano mit Zwölf Bildern. (=Frauenbilder). Freiburg, Herder 1910.    42. Hänsel-Hohenhausen, Markus von. Amalie Fürstin von Gallitzin. Bedeutung und Wirkung. Anmerkungen zum 200. Todestag. Mit einem Beitrag über Frans Hemsterhuis und die Fürstin von Marcel F. Fresco und mit einer literarischen Miniatur von Demetrius Augustin Prinz von Gallitzin gezeichnet von Ilse Pohl. Frankfurt (u.a.): Frankfurter Verlags-Gruppe 2007. (2 versch. Exemplare)      Zu Fürstenberg (arbeitete u.a. mit A. v. Gallitzin an einer neuen Schulordnung).    43. Esser, Wilhelm. Franz von Fürstenberg. Dessen Leben und Wirken nebst seinen Schriften über Erziehung und Unterricht. Münster, 1842.    44. Sökeland, Bernhard, Umgestaltung des Münsterschen Gymnasium durch den Herrn Minister Franz Freiherrn von Fürstenberg, nebst Nachrchten über Fürstenberg. Münster, Koerdincksche. 1828.    45. Brühl, Heinrich Joseph. Die Tätigkeiten des Ministers Franz Freiherrn von Münster (..). Münster, 1905    46. Fürstenberg, Schulordnung 22 Januar 1776. (Reprographischer Nachdruck 1960)    47. Herbst, Wilhelm. Matthias Claudius der Wandsbecker Bote. VIII, 359 S. Mit lithogr. Porträt. Schöner Halbkalblederbd d. Z. (Hofbuchbinder Ermold, Hannover) mit RTitel und reicher RVergoldung. Gotha, Perthes, 1857. Erste Ausgabe der ersten Biographie Matthias Claudius'. Da Herbst sehr bestimmt zwischen Lebenschronik und der von ihm gepflegten weitere Kreise ziehenden Biographie unterscheidet, so haben wir (hier) ein Stück deutscher Geschichte vor uns, worin der Dichter den Mittelpunkt bildet. Kein Buch hat H. mit so liebevoller Versenkung in den Gegenstand geschrieben, als dieses (ADB). Das Buch stieß auf unerwartete große Resonanz und wurde auch ins Englische und Holländische übersetzt. Weitere Ausgaben erfolgten 1863 und 1878. - Tadelloses Exemplar aus der Bibliothek der Marie von Hannover, Gemahlin des letzten Hannoverschen Königs Georg V., Tochter des Herzogs Josef von Sachsen-Altenburg. - Goed. IV 1, 973 t. Ab Seite 286 wird ausführlich über den Besuch von Claudius bei Gallitzin und ihrem Kreis berichtet, die beiden waren freundschaftlich verbunden.    48. Kistemaker, Joh. H. Kritik der Griechischen, Lateinischen und Deutschen Sprache. Münster, Theissing 1793    49. Kistemaker, J.H. Geschichte der Apostel mit Anmerkungen. Münster, Theissing. 1821.    50. (o.A.) Bernhard Overberg, in seinem Leben und Wirken dargestellt von einem Angehörigen (Reinemann). Münster, Theissing 1829.    51. Krabbe, E.F.. Leben des Bernhard Overberg´s. mit Overbergs Bildnis. Münster Aschendorf. 1831.      Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, seine Freundschaft zu Gallitzin und die sich daraus ergebende Konversion      52. Stolberg, Friedrich Leopold Graf zu. Jamben, Carlsruhe, Schmieder. 1785    53. Stolberg, Friedrich Leopold Grafen zu. Kurze Abfertigung der langen Schmähschrift des Hofraths Voß wider ihn. Nach dem Tode des Verfasser von dem Bruder herausgegeben. Hamburg, Perthes. 1820.    54. Stolberg, Christina und Friedrich Leopold Grafen zu. Gedichte. Erster und Zweiter Theil (alles) in zwei Bänden. Wien, Wallishauser. Originalbroschur. Mit mehreren Widmungsgedichten an A. v. Gallitzin und einer Ode an sie.    55. o.A. Freimüthige Beleuchtung einer merkwürdigen Begebenheit unserer Tage, des Übertritts des Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg Übertritt zur katholischen Kirche. Mit Bemerkungen über katholischen Glauben und Religiosität. Leipzig, Gräff. 1821.^    56. Windel, Karl. Graf Friedrich Leopold Stolberg. Frankfurt. 1966.    57. Ueber den Übertritt des Herrn Grafen Friedrich Leopold zu Stollberg zur katholischen Kirche. Ausgehiben aus der theologisch-praktischen  Linzer Monatthsschrift. Linz Fink. 1821.    58. Janssen, Johannes Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Sein Entwicklungsgang und sein Wirken im Geiste der Kirche. Mit Stolbergs Bildnis. Freiburg, Herder. 1882.    59. Keiper, Wilhelm. Friedrich Leopold Stolberg Jugendpoesie.. Berlin, Mayer und Müller. 1898.    60. Todesursache des Fr. Leop. Grafen zu Stolberg. Münster, Theissing. O.J.     61. Stolberg, Christian und Friedrich Leopold. Schauspiele mit Chören. Erster Theil (mehr nicht erschienen). Carlsruhe, Schmieder. 1787.    62. Hemsterhuis, Frans. Francois Hemsterhius Philosophische Schriften. Hg. Von J. Hilß. Zwei Bände. Karlsruhe.    63. Schlichtegroll, Weiller und Therisch. Friedrich Heinrich Jacobi nach seinem Leben und Wirken dargestellt von… München, Fleischmann. 1819.    64. Rassmann, Friedrich. Münsterischer Epigrammen-Cyklus. Ein Neujahrsgeschenk von Friedrich Rassmann. Auf Kosten des Verfasser. 1809. Rassmann war Redakteur des Merkur und eng mit dem Kreis von Münster, namentlich Sprickmann vertraut.    Christoph Ludwig Hoffmann 1721-1807 war einer der angesehensten Mediziner seiner Zeit, Leibarzt von A.v. Gallitzin, Mitglied im Kreis von Münster und reformierte mit Fürstenberg das Medizinalwesen im Hochstift Münster.      65. Hoffmann, Christopg Ludwig. Abhandlung von den Pocken. Erster (mit einem Anhang zum ersten Theil und zweiter Theil (mit einem Bildnis). Münster, Perron 1770. 2 Bände.    66. Hoffmann, Chr. Ludwig. Unterricht von dem Collegium der Ärzte wie der Unterthan bey allerhand im zustoßenden Krankheiten  und die besten Mittel treffen kann, seine verlorene Gesundheit wiederzuerhalten, nebst den münsterischen Medicinalgesetzen. Münster. Köerdinck. 1777.    67. Hoffmann, Christoph Ludwig. Vom Scharbock, von der Lustseuche, von der Verhütung des Pocken im Angesichte, von der Ruhr, und einigen besonderen Hülsmitteln, nebst einre Nachricht von dem Zustande und der Verbesserung der Arzneyvrefassung im Hochstifte Münster,. Münster, Perron. 1782. Erste Ausgabe.           Grafik (Siehe auch Nr. 1-3, 9, 15)  1. Stahlstichporträt A.v.G. in Punktiermanier Format 19 x 25 cm  2. Haus Angelmodde. Wohnhaus der Fürstin Amalie von Gallitzin. Original Handpressen Kupferdruck.  3. Farb-Lithographie Grabdenkmal der Fürstin Gallitzin in Angelmodde um 1850.  4. Ganzseitige Zeitungsartikel mit Abbildung vom 30.11.1935 (Westf. Nachrichten) Fürstin Gallitzin und Ihr Kreis    Franz Freiherr von Fürstenberg: Münsterscher Staatsminister, Gründer der Universität zu Münster, Schulreformer und Generalvikar. Nach der sich lockernden Bindung an den holl. Philosophen Frans Hemsterhuis, engster Vertrauter der Fürstin Gallitzin.     5. Brustbild. Dreiviertelprofil nach Links. Schabkunstblatt von Johann Georg Guck. Plattengröße 43,3 x 33,3 cm. Lithographische Anstalt Christian Espagne Münster 1824. (äußerst selten). Zeitgenössisches Stahlstich Porträt im Format 33 x 24 cm.  6. 2 Stahlstichporträts 22 x 13 cm.  7. Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, Brustbild, 32 x 25 cm. In Stahlstich nach J.C. Rincklacke. Montierte Zeitungsausschnitte zu Stolberg von 1819.

Die Sammlung Gallitzin. Die geistesgeschichtliche Wirkung von Amalia Fürstin von Gallitzin im Spieg…

von Frans Hemsterhuis Johann Wolfgang von Goethe Amalia Fürstin von Gallitzin Verlag: versch. Verlage,

1800. Amalia Fürstin von Gallitzin, geb. Gräfin von Schmettau (* 28.08.1748 in Berlin, † 27.04.1806 in Münster) war mit Hemsterhuis, Goethe, Herder, von Stein, Sprickmann u.v.a.m. befreundet und galt als „Pendlerin zwischen Aufklärung und Katholizismus“. Ihre beiden Kinder, Marianne und Demetri…

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