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Mein Sticker-Pferdebuch [Titel]

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Titel
Mein Sticker-Pferdebuch
Titel: Mein Sticker-Pferdebuch
So bekommen Sie Ihre Finanzen in den Griff Einkommen Vorsorge Anlageform Vermögen aufbauen Sparer Max Otte Sparen heißt die Devise dieses Ratgebers von Max Otte. Der Consultant und Herausgeber eines Finanzinformationsdienstes im Internet bietet dem Leser in erster Linie Tabellen, die den eigenen Finanzbedarf transparent machen sollen. Daneben rührt er eifrig die Werbetrommel, sparsam mit dem eigenen Geld umzugehen und argumentiert clever, dass Millionäre bescheiden leben würden. Wer noch immer nicht vom Spartrip überzeugt ist, dem präsentiert Otte die Geschichte eines gut verdienenden jungen Paares, das trotz rund 5. 000 Euro im Monat -- netto -- sich ins Soll wirtschaftet. Die Beispielrechnung zeigt, dass dieses Pärchen sich allen Luxus, angefangen beim Porsche, über den BMW, den Fitnessclub, die Luxussauna, Möbel, teure Reisen und Kleidung leistet. Geldausgeben kann also süchtig machen und davor will er den Leser bewahren. Die Ausgaben müssen an die aktuellen Einnahmen angepasst werden. Wer immer seine Ansprüche erfüllt, wird immer mehr Geld in immer kürzeren Abständen ausgeben. Kredite aufzunehmen, um diese Sucht zu befriedigen, kann in eine schlimme Schuldenfalle führen. Zugegeben, die Verlockung von der Bank Geld anzunehmen, ist schon verlockend. Einige Banken verteilen leichtfertig Kredite und erlauben es, dem Kunden das Konto zu überziehen. Die Folge sind horrende Zinsen, Ratenzahlungen und ein finanzielles Desaster, wenn Arbeitslosigkeit oder Krankheit eine Rückzahlung unmöglich machen. Jeder kann monatlich zehn Prozent von seinem Einkommen für eine Vorsorge abzweigen und mit der richtigen Anlageform Vermögen aufbauen. Wie die aussehen soll, steht leider nur am Rande -- Aktien findet Otte gut. Ansonsten geht es Seite für Seite um das Sparen und darum, welche Geldanlage keinen Sinn macht. Wer früher schon Freude am Kassenbuch hatte, dem wird dieser Ratgeber sehr gut gefallen. Viele haben zwar einen groben Überblick über ihre finanziellen Verhältnisse und regelmäßigen Ausgaben wie Miete etc. Der Teufel steckt aber oft im Detail, das heißt in den kleinen Summen, die nebenbei ausgegeben werden und ein großes Loch im Geldbeutel hinterlassen. Oder in Ausgaben, die zwar absehbar sind, aber gedanklich in die ferne Zukunft verschoben werdenein neues Auto, der nächste Urlaub, die Ausbildung der Kinder. Wer an der Börse langfristig und mit Ruhe investieren will, sollte zunächst eine genaue Vermögensbilanz erstellen. Mit diesem praktischen Arbeitsbuch, das zur sofortigen Anwendung motiviert, geht dies leicht von der Hand. Mithilfe zahlreicher Multiple-Choice-Fragen, Checklisten, Fragebögen und Kalkulationstatabellen gewinnt der Leser einen fundierten Überblick über seine persönliche Finanzsituation.

So bekommen Sie Ihre Finanzen in den Griff Einkommen Vorsorge Anlageform Vermögen aufbauen Sparer M…

von Max Otte Verlag: Econ Verlag

2001 2001 Softcover 167 S. 22,4 x 20 x 1,6 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Sparen heißt die Devise dieses Ratgebers von Max Otte. Der Consultant und Herausgeber eines Finanzinformationsdienstes im Internet bietet dem Leser in erster Linie Tabellen, die den eigenen Finanzbedarf transparent mache…

Bestell-Nr.: BN3570
ISBN: 3430149665
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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Kleiner Münsterländer heute [Gebundene Ausgabe] Muensterlaender Vorstehhund Jagdgefährte Jagdhund jagdliche Abrichtung Welpenauswahl Grunderziehung Führung Gesundheit Zucht Rasse Hundefreund Familenhund Hund Munsterlander E. F. Bauer (Autor) Kynos Das besondere Hundebuch Experten stellen ihre Rasse in Wort und Bild vor - liebevoll, aber dennoch kritisch und umfassend. Mit Kapiteln zur Rassegeschichte, Eignung und Verwendung, Zucht, Ausstellungsgeschehen, Haltung, Fütterung, rassespezifischen Krankheiten und vielem mehr. Kein Buch von der Stange, sondern Informationen von ausgewiesenen Fachleuten - individuell und kompetent! Der Kleine Münsterländer Vorstehhund besticht nicht nur durch sein attraktives Äußeres, sondern vor allem durch seine überragenden jagdlichen Anlagen. Mit seiner vorzüglichen Nase, der hohen Jagdpassion, der natürlichen Bringfreudigkeit, seiner nahezu unerschöpflichen Ausdauer und der fabelhaften Geländegängigkeit ist er ein Jagdgefährte par excellence. Was man über Herkunft, Eigenschaften, Welpenauswahl, Grunderziehung, jagdliche Abrichtung und Führung, Gesundheit und Zucht der Rasse wissen sollte, vermittelt der Autor aus langjähriger Erfahrung mit Kleinen Münsterländern im Jagdeinsatz und im alltäglichen Familienleben. Besonders wertvoll auch für Nichtjäger, die einen Kleinen Münsterländer besitzen oder mit der Rasse liebäugeln, um sich umfassend über die jagdliche Veranlagung der Hunde, und wie man sie in gewünschte Bahnen lenkt, zu informieren Kleiner Münsterländer heute von E. F. Bauer ist ein gefällig geschriebenes Buch, das für Jäger interessante Bereiche wie vom Welpen zum Jagdgebrauchshund sowie die unterschiedlichen Gebrauchsprüfungen aufgreift, darüber hinaus jedoch mit Themen um die Entstehung des KLM, sein Wesen, Sinne und Intelligenz, Kleine Münsterländer in der Familie, vielfältige Informationen bietet, die auch den nichtjagenden Hundefreund interessieren sollten. Der Autor schafft es m. E. vorzüglich, dem Leser die Vielschichtigkeit der Eigenschaften des Kleinen Münsterländers zu vermitteln. Insbesondere im Kapitel Unerwünschtes Verhalten -doch nicht nur dort- wird deutlich, dass die Haltung eines Vollblut-Jagdhundes Anforderungen an den Halter stellt, die über füttern, streicheln und etwas Gassi gehen hinausgehen, da der intelligente Hund sich ansonsten selbstständig Beschäftigungen sucht, die dem Halter nicht immer gefallen. Das Buch wirbt für einen verständigen Umgang mit dem Kleinen Münsterländer, der sich bei Berücksichtung seines Wesens und Erfüllung seiner Bedüfnisse als anhänglicher, liebevoller, intelligenter, (bei der Jagdausübung) leichtführiger Jagd- und Familenhund zeigt. Kleiner Münsterländer heute richtet sich damit deutlich mehr auch an die nichtjagende Leserschaft als die Bücher von Eggerts/ Schröder. Tiere Tierhaltung Natur Hobbytierhaltung Hund Münsterländer Vorstehhund ISBN-10 3-933228-81-6 3933228816 ISBN-13 978-3-933228-81-9 9783933228819 978-3933228819

Kleiner Münsterländer heute [Gebundene Ausgabe] Muensterlaender Vorstehhund Jagdgefährte Jagdhund j…

von E. F. Bauer Verlag: Kynos

2004 2004 Hardcover 157 S. 24,4 x 17,4 x 1,6 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Experten stellen ihre Rasse in Wort und Bild vor - liebevoll, aber dennoch kritisch und umfassend. Mit Kapiteln zur Rassegeschichte, Eignung und Verwendung, Zucht, Ausstellungsgeschehen, Haltung, Fütterung, rassespezif…

Gebraucht, sehr gut
Bestell-Nr.: BN24849
ISBN: 3933228816
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Die Sammlung Gallitzin. Die geistesgeschichtliche Wirkung von Amalia Fürstin von Gallitzin im Spiegel einer ausgewählten Sammlung von Dokumenten und Büchern ihres Freundeskreises und ihrer Familie. Umfangreiche Sammlung aus 5 Jahrzehnten zu einer der einflussreichsten Frauen im 18. Jahrhundert, Amalia Fürstin von Gallitzin. Die kenntnisreich zusammengetragene Sammlung legt geradezu ein museales Zeugnis ab: es finden sich nicht nur zahlreichen Beschreibungen, Widmungsexemplare und Briefe in Buchform, sondern auch Porträts, Ansichten, ein Theaterplakat, ein Stammbuch und vieles mehr in der reichhaltigen Kollektion.   - Bücherliste:  I. Besonderheiten, Einzelstücke, Widmungsexemplare:    Von allergrößter Seltenheit, hier unter dem Namen ihre Beichtvaters und Erziehungsratgebers Bernhard Overberg erschienen:  1. Gallitzin, Amalia von. Abhandlung vom Belohnen und Strafen. Münster, Aschendorf. 1796. 119 S.   Erster Separatdruck der einzigen Schrift, die  - unter dem Namen Overbergs - von der Fürstin Gallitzin zu Lebzeiten im Druck erschien.  s. (GN Kaps. 14 Nr. 36 (UB Münster und Manuskript im Buchholtz Nachlass; I. Niehaus Veröffentlichungen in… Kat Gallitzin, Münster 1998. 116-118.   Vorgebunden Bernhard Overberg, Anweisungen zum Zweckmässigen Schulunterricht für die Schullehrer im Hochstifte Münster. Dritte mit 2 Zugaben vermehrte Auflage. Nachgebunden: Zwey Zugaben zum Zweckmässigen Schulunterricht. Münster, Aschendorf. 1803. Marmorierter Ganzlederband der Zeit mit Rückenschild.    2. Monumentaler Stahlstich zeitgenössisch gerahmt. Amalie von Gallitzin. - Die Fürstin von Gallitzin im Kreise Ihrer Freunde (Franz Casper Bucholtz, Ferdinand von Druffel, Georg Kellermann, Familie Stolberg, Freiherr Adolph Droste Vischering, Marianne Prinzessin von Gallitzin, Caspar Max Freiherr Droste Vischering, Hyazinth Kistemacher, Theodor Katerkamp, Johann Mattias Sprickmann und im Hintergrund Prinz Dimitrij Gallitzin, vor dem Haus in Angelmodde bei Münster). Stahlstich von Paul Droehmer nach Theobald von Oer auf festem Velin, 1867/68. Das Blatt wurde vom Westfälischen Kunstverein an seine Mitglieder verteilt. Plattengröße 58,4 x 73,5 cm, Blattgröße 64,8 x 80,5 cm. Tiefer Abdruck in sehr frischem Zustand und aufwendiger, musealer Rahmung.    3. Das Gleiche im Format 50x 36 cm    4. Aus dem Freundeskreis der Fürstin Gallitzin zu Münster - Silhouetten um 1780. Goethe: geschnittene Silhouette, Brustbild nach links, Schweizer Reise 1779/1780. Auf weißem, oval geschnittenen Bütten alt montiert und auf späterem, bräunlich-grauem Karton leicht angeheftet. Weitere Silhouetten: Charlotte von Stein; Johann Georg Jacobi und Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Gesamtformat 54x45 cm Einzelstück, Provenienz Antiquariat Fritz Eggert (Ausführliche Beschreibung liegt und Broschüre liegt bei.    5. Geschenkexemplar des niederländischen Philosophen Franz Hemsterhuis (1721-1790) für die Kinder seiner Vertrauten Amalie von Gallitzin, Marianne Dorothea (Mimi) und Demitrius (Dimitri). Beide Kinder versahen das Exemplar mit ihrem Namenszug (Marianne durchgestrichen, nachdem Demetrius das Buch erhalten hatte). Nachweislich wurde das Buch von Hemsterhuis bevorzugtem Buchbinder Christiaan Micke in Den Haag gebunden. (Lit. Van Leewen De achtiende-eeuwse Haagse Boekband (…) S. 400 Rolle XIII. S 401, Stempel 91. Exemplar aus der Bibliothek der Fürstin Amalia von Gallitzin zu Münster, Grüne Gasse (siehe auch Vergleichsexemplare mit dem ExLibris der Fürstin in der Konoglijke Bibliothel (KB) Den Haag, Sammlung Maas). Kenntlich nach der Rückensignatur IX . A : 17 ( wohl Regal IX, Brett A Exemplar Nr. 17) Der Titel: Salignac, Francois. Les Aventures de Télémaque, Fils Ulysse. Amsterdam, Aux Dépnes de la Compagnie, 1766. Museales Einzelstück mit unvergleichlicher Geschichte.( Beiliegend Provenienz-Stemma).      6. Hemsterhuis, Frans. Alexis ou de l'age d´or. Riga, Hartknoch, 1787 Kl.8°. 188 S. plus ausfaltbare Tafel im Anhang. Handgebundener grüner Maroquin-Einband mit Goldfiletten und floraler Rückenvergoldung aus der Werkstatt von Thomas van Os (vgl van Leewen .. ebd. ebd.) Erste und einzige Ausgabe, nicht für den Handel bestimmt, sondern wurde von Hemsterhuis verschenkt und je nach Grad der Freundschaft bei van Os oder Micke binden lassen. Dieser Titel wurde vom Philosophen Friedrich Heinrich Jacobi herausgegeben, der in intensivem Austausch mit  Hemsterhuis und Gallitzin stand. Gewidmet ist der Band im Vorwort Diotima dem Kosenamen für A. v. Gallitzin, die den Autor Sokrates nannte und deren Muse sie war. Stoddard no. 11 (in: The Book Collector vol. 50/2). 450 copies were printed. Binding: See, J. St. van Eeuwen, Frans Hemsterhuis' binders . (same issue of The Book Collector ., pp. 202ff): In the last quarter of the eighteenth century Thomas van Os was without any doubt the best binder in The Hague and probably in the whole of the Netherlands. His most beautiful bindings, like some for Hemsterhuis, have a frame of lacework on the covers with an undulating contour, which consists of arcs in different sizes, small leaves, fruits, birds and insects in a composition that is only symmetrical with respect to the longitudinal axes of the covers and is sometimes even totally asymmetrical. Thus van Os was the only Dutch binder of his time to translate the asymmetry of Rococco in terms of gold tooling. His technique stands the comparison with that of the best binders . Das durch Franz Hemsterhuis (1720-90) und Daniel Wyttenbach Ende des 18. Jhdts empfohlene populäre Philosophieren im Anschluß an die Alten herrschte in Holland auch noch während des 19. Jhdts vor. Hemsterhuis lernte durch die Bekanntschaft mit der Fürstin Amalie Gallitzin Goethe, Herder, Hamann, Mendelssohn und Jacobi kennen. Sein philosophisches Denken ist von der Lehre des Sokrates beeinflußt. Danach konstruierte er zahlreiche platonische Dialoge, die großes Ansehen bei den deutschen Klassikern genossen und teilweise von Herder übersetzt wurden. Tiefgehenden Einfluß hatte Hemsterhuis vor allem auf Novalis und überhaupt auf die Dichter und Denker der deutschen Frühromantik.    7. Hemsterhuis, Frans. Lettre sur les dèsirs à M.T.D.S., Paris (i.e. Haarlem or Den Haag). o.V. 53 S. 1 Bl. Mit drei gestochenen Vignetten. Ziegelroter zeitgenössischer Maroquineinband mit floraler Deckel- und Rückenvergoldung von Christiaan Micke. Erste und einzige Ausgabe, nicht im Handel; T. D. S. is Théodore de Smeth (1710-1772) aus einer adeligen Familie in Amsterdam. Stoddard no. 3.B Einband siehe: op. cit. Jan Storm van Leeuwen, Der achttiende-eeuwse Haagse boekband ., The Hague 1976, pp. 399ff., role V, role XXIII, and stamp 59 on spine.    8. Goethe brachte sich von seiner Italienreise 200 Gemmen mit und verglich sie mit der Sammlung die er von Hemsterhuis und Gallitzin geliehen hatte. Bey ihrer Betrachtung weht ein belebender Geist über die endlosen Trümmer, schrieb Goethe (in: Über Kunst und Altertum ebd.)) :    Goethe, Johann Wolfgang von. I: Ueber Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-Gegenden. II-VI,2: Ueber Kunst und Alterthum. VI,3: Ueber Kunst und Alterthum / aus seinem Nachlass hrsg. durch die weimarischen Kunstfreunde 6 Bände (alles Erschienene) in 18 Heften. Erster Band, erstes Heft - Drittes Heft des sechsten und letzten Bandes.  Stuttgart, Cotta, 1818 (recte 1816) - 1832.  Mit 5 (1 gefalteten) Kupfertafeln von C. A. Schwerdgeburth und 2 typographischen Falttabellen. Originalbroschuren (1-5) Originalbroschuren in Halbleder der Zeit. Goedeke IV/3, 542-571. Hagen 487. Hirzel A 327. Kippenberg I, 525. Speck 2227. Diesch 1644. Kirchner 4115. Brieger 271. - Erste Ausgabe des wichtigsten Publikationsorgans des alten Goethe, hier in einem Exemplar mit allen 18 erschienenen Heften. Die einzelnen Hefte in Original-Umschlägen, teilw. unbeschnitten. Die ersten drei Hefte in den von Goethe entworfenen illustrierten gest. Umschlägen. Vollständiges Exemplar mit den Heften im Originalzustand. - Ein klassizistisches Journal mit kunstgeschichtlichen, literarischen, ästhetischen und kulturgeschichtlichen Aufsätzen, in dem die Beiträge über Kunst und Architektur überwiegen. Während Goethes Anteil an den literarischen Beiträgen in Poesie und Prosa am größten ist, stammen die meisten kunstgeschichtlichen Arbeiten von Heinrich Meyer, andere sind von Goethe und Meyer gemeinsam verfasst worden. Das letzte Heft gaben die Weimarer Kunstfreunde aus dem Nachlass heraus. Es enthält u. a. zwei Briefe Goethes über den Abschluß des Faust, wovon der eine an W. v. Humboldt gerichtet, am 17. März 1832, dem Tag an den Goethe tödlich erkrankte, geschrieben ist (Deneke 478) Die Rücken der empfindlichen Broschuren teilweise etwas ausgebleicht, insagsamt von außergewöhnlich gutem Erhalt. In dieser Vollständigkeit und diesem Erhalt sehr selten.    Schlüter über Goethes Besuch in Münster In Münster war er bei der Fürst in Gallitzin. Wo er mit außerordentlicher Liebe behandelt wurde; auch hat er keinen Aufenthalt mit solcher Liebe beschrieben wie diesen (in: Campagne in Frankreich). Ich habe dieser Tage mit Professor Katerkamp und Kistemaker darüber gesprochen, welche damals mit Goethe mehrmals bei der Fürsten gespeist haben. Er hat immer die ganze Tafel auf das Brillanteste unterhalten.    9. Goethe Schriften. Dritter Band. Iphigenie auf Tauris. Clavigo. Leipzig Göschen 1787. Aus dem Vorbesitz von J.H. Kistemakers, als Mitglied des Gallitzinkreises in Münster 1792 Goethes Tischgenosse wohlgestaltete und wohlerzogene, an Geist und Gesinnung viel versprechender Jüngling Goethe über Kistemaker. In der Subscribenteliste findet sich A. v. Gallitzin an einer der vordersten Stellen.    10. Theaterplakat Münster vom 11.02.1782 Anton Matthias Sprickmann: Der Spiritus-Rektor (und Programmverantwortlicher) des Münsterschen Theaters, Minister unter Fürstenberg und enge Freund von A. von Gallitzin. Er stand nach ihrer Übersiedlung nach Münster in engen Kontakt und Austausch und begleitet die Gräfin bei zahlreichen Reisen, namentlich Auf der großen Reise des Jahres 1785, die nach Weimar zu Goethe und nach Halle in das Pädagogium. Theaterzettel., Der Horcher hinter der Wand hört seine eigene Schand,... Aushangzettel (Münster) um 1800. Kl.Fol.   Aufgeführt am Fastnachts-Montag (11. Februar 1782) auf dem Stadt- Münstrischen Theater, mit lebendigen Personen, eine wohl einstudirte satyrisch-moralische Fastnachts-Komedia mit kuriosen Lustbarkeiten... in der Person eines Korsikanischen Grafen, Polnischen Prinzen und Chynesischen Mandarin. Dieses Plakat ist in keiner Bibliothek, Archiv oder Museum nachweisbar.     Von Sprickmann außerdem:    11. An den Kurfürsten. Am Tage seiner Zurückkunft. Von A. Sprickmann, Münster, 1774. Quarto, Buntpapiereinband. Äußerst selten. (Widmungsnehmer ist Max Friedrich von Königsegg, Erzbischof und Kurfürst von Köln.     12. Die natürliche Tochter, ein rührendes Lustspiel in fünf Aufzügen, Münster, Perrenon, 1774 (Erste Ausgabe.) Der Tempel der Dankbarkeit ein Vorspiel mit Arien, Münster Bey der Eröffnung der neuen Schaubühne am Namenstage des Kurfürsten. Münster 12ten October 1775.    13. Eulalia. Trauerspiel in fünf Aufzügen, Hildburghausen 1843.    14.  Das Strumpfband, eine Klosterscene, in Deutsche Museum, Zwölftes Stück, Dezember 1776.    15. Bericht in Sachen Cleri Secundarii zu Münster, 1777. Folio in dekorativer Kattundruck-Papierbroschur.     16. Goethe, Erwin und Elmire. Text zur Ur-Aufführung im Churfürstlichen Theater zu München 1777. (irrig, da durch einen Theaterzettel im Stadtarchiv in Münster eine Aufführung im dortigen Theater, wohl auf Veranlassung von Kistemaker, nachweisbar ist ( liegt dem Heft als Kopie bei)    17. zeitgenössisches Stahlstichporträt 20 x 11 cm    18. Verzeichnis (..)Dr. Sprickmann (…) zu  Münster und Stoll zu Arnsberg hinterlassenen Bibliotheken. (Auktionskatalog Friedrich Cazin Münster 06.12.1852)    19. Driver, Fridericus Mathias, Bibliotheca Monasteriensis sive Notitia de Scriptoribus Monatsterio-Westphalis. Münster, Theissen 1799. Sehr seltene Beschreibung der Münsterischen Biblibliothek mit Beschreibung u.a. der Mitglieder des Kreises von Münster und Auflistung ihrer Schriften: Droste, Fürstenberg, Hoffmann, Kistemaker, Overberg, Sprickmann und Zumkley    20. Raßmann, Ernst. Nachrichten von dem Leben und Schriften Münsterländischer Schriftsteller des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts. Münster, Coppenrath. 1806. Ausführliche Würdigung von Gallitzin und den Schriftstellern im Kreis von Münster.    Demetrius Augustinus Gallitzin (* 22. Dezember 1770 in Den Haag; † 6. Mai 1840 in Loretto, Pennsylvania) war ein katholischer Priester, Missionar und Bildungspionier in den Vereinigten Staaten ( wo er ab 1809 den Namen Father Smith, der als Sohn der Fürstin Amalie von Gallitzin in Münster aufwuchs und im Kreis der Familia sacra erzogen wurde. Seine Erziehung, geistliche Entwicklung und seine Schriften gelten als beispielhaft für die Ideale und Überzeugung seiner Mutter und ihres Kreises. (Marianne an ihren Bruder Dimtri)… Ihr (das der Mutter) Beispiel, Ihre Liebe mußten eine große Wirkung aus Dich ausüben.(…) Sie weihte dich auf eine tiefe und einfache Weise in das aszetische Leben ein..    21. Gallitzin, Rev. Demetrius A. Gallitzin. A Defence of the Catholic Principles, in a Letter to the Protestant Public. Pittsburgh, S. Engels. 1816. Extrem seltene Erstausgabe der Hauptschrift von Gallitzin, zugleich einer des seltensten Drucke Pittsburghs. Ganzlederband der Zeit mit wenigen ergänzten Außrissen.    22. Dasgl. Fourth Ed. (Correct. And enlarged) (1816)Baltimore, F. Lucas. Vierte, maßgeblich erweiterte Ausgabe mit dem neuen Anhang: An Appeal tot he Protestant Public.    23. Lemcke, Heinrich. Leben und Wirken des Prinzen Demetrius Augustin Gallitzin. Mit einem doppelseitigen Stahlstich. Münster, Coppenrath. 1861. Erste Biographie Dimitris mit Schilderung seiner Mutter und Kindheit in Münster. Selten.    24. Gallitzin, Demetrius. Gallitzin's letters. A Collection oft the Polemical Works of the very reverend Demetrius Augustine Gallitzin. The Angelmodde(!) Press, Loretto, Pennsyvania, 1940. This Special Edition of 500 copies is issued in commemoration of the centenary of the author's death. Nummer 218 von nur 500 Exemplaren.    25. Brownson, Sarah M.. Life of Demetrius Augustine Gallitzin, Prince and Priest, by Sarah M. Brown. New York, Pustet 1873.) Erste englischsprachige und sehr seltene Biographie von Demitrius, beschreibt seine Kindheit und Erziehung im Umfeld seiner Mutter und die spätere Übersiedlung in die USA.( Beiliegend Memorabilien seins Vertrauten und ersten Bischof in Amerika John Carroll.)    26. Lemcke, Peter Henry. Life and Work of Prince Demetrius Augustine Gallitzin. London, Longmans, 1940. Biographie mit neuerem Forschungstand sowie einigen Beigabe zur späteren Seeligsprechung.       27. Stammbuch Fürstenberg. Stammbuchblätter, vorwiegend aus Münster 1818-1823. Kirschroter, goldgeprägter Pappschuber. Die 37, teilweise mit Zeichnungen versehenen Blätter mit Gedichten und Sinnsprüchen, sind aus dem gemeinsamen Umfeld von Theodor zu Fürstenberg, der in engem Austausch mit seinem Onkel Franz von Fürstenberg stand und dessen Eintragungen dem gemeinsamen Familien- und Freundeskreis entstammen. (Auflistung  liegt vor).    28. Widmungsexemplar von Johann Caspar Lavater an Franz Kaspar Buchholtz, Mitglied des Kreises von Münster und Patenkind von A. Gallitzin.  Lavater, Johann Caspar. Hand-Bibliotheck für Freünde von Johann Kaspar Lavater. Manuscript. Allerley. (Zürich, Orell, Füssli und Compagnie), 1792. Goedeke IV/1, 273-74, 64; Schulte/Strathaus 164: Die Heftchen kamen nicht in den Handel, sondern wurden nur von Lavater an seine Freunde verschenkt. Die Titel stehen in gestochenen Umrahmungen und sind sind von Lavater mit der Jahres- und Bandzahl sowie der Widmung an den Empfänger. Titel von Lavater signiert, nummeriert und datiert.  I. 1790 an Freund Buchholz in Münster 1793 an Franz Kasper Buchholz und auf dem Titel 1. 1790 an Franz Kasper Buchholz.    29. Berühmtheiten Münster. Ganzleder-Prägeband mit dreiseitigem Goldschnitt und Metallschliesse mit 16 Photos aus Karton, vorwiegend Kreis von Münster, um 1870.        Von und zu A. v. Gallitzin:    30. Mittheilungen aus dem Tagebuch und Briefwechsel der Fürstin Adelheid Amalia von Gallitzin nebst Fragmenten und einem Anhange. Mit einem Bildnis (In Stahlstich), Stuttgart, Liesching 1868.    31. F.G. Schick; Overberg, Fürstenberg, Gallitzin, Stolberg. Schaffhausen, Hurter. 1855.      32. Briefwechsel und Tagebücher der Fürstin Amalie von Galitzi. Enthaltend bisher ungedruckte Briefe der Fürstin, ihrer Kinder, Fürstenberg's, Stolberg's, Overberg's, der Grafen Romanzoff u.A..Münster Russel 1874 ff.    33. Dasselbe. Neue Folge, Tagebücher der Fürstin aus den Jahren 1783 bis 1800 erhalten. Ebd, ebd. 1876.    34. Dasselbe: Briefe der Fürstin an den Philosophen Frans Hemsterhuys. Ebd. Ebd. 1876. zusammen drei Bände in dekorativem etwas späteren Halblederbänden mit Rückentitel und Buntpapierbezug.    Goethe erhielt 1828 Katerkamps Biographie der Fürstin (i.e. dieses Buch). Sohn August schreibt am 29.01.1829 an Friedrich von Lück: daß das übersendete Werk eine große, ja vielleicht allzu große Theilnahme bey ihm [Goethe] erregt hat.    35. Katerkamp, Th. Denkwürdigkeiten aus dem Leben der Fürstinn Amalia von Gallitzin, gebornen Gräfinn von Schmettau. Mit besonderer Rücksicht auf ihre nächsten Verbindungen: Hemsterhuys, Fürstenberg, Overberg und Stolberg. 3 Bl., X, 307 S., 1 Bl. Mit 3 gestoch. Porträts in Punktmanier. Marmorierte Ganzlederband mit Goldfileten Und reicher Rückenvergoldung.. Münster, Theissing, 1828. Raßmann, Münsterl. Schriftsteller 171. NDB VI 53 (Gallitzin) und XI 325 (Katerkamp). Erste Ausgabe auf großem Papier, sehr schönes Exemplar. Um die Fürstin von Gallitzin und Franz von Fürstenberg scharte sich der Kreis von Münster, ein hochgebildeter, stark pädagogischer (Rousseau und Pestalozzi verpflichteter) und betont katholischer Zirkel, der u. a. mit Claudius, Goethe, Hamann, Herder, F. H. Jacobi, Novalis und Stolberg in Verbindung stand und das religiöse Bewußtsein der Romantik stark beeinflußte. - Die Porträts zeigen die Fürstin Gallitzin, Fürstenberg und Overberg.    36. Das Gleiche in breitrandiger unbeschnittener bedruckter Originalbroschur.    37. Löbker, Gerhard, Das Büchlein von Angelmodde oder Die Fürstin Amalia von Gallitzin und ihr Kreis. Mit einer lithographierten Zeichnung. Münster, Regensberg, 1875.    38. Galland, Joseph. Die Fürstin von Gallitzin und ihre Freunde. Erster (und zweiter) Theil. Köln, Bachem 1880.  2 Theile in einem Band.    39. Das Gleiche als Bände 1-4 der Vereinsschriften der Görresgesellschaft, d.i.; Vereinsschrift 1: Galland, Joseph. Die Fürstin(…) erster Theil. Vereinsschrift 2: Norrenberg, P. Frauenarbeit und Arbeiterinnen-Erziehung in deutscher Vorzeit. Vereinschrift 3: Galland, Joseph. Die Fürstin (…), Zweiter Theil.) Vereinsschrift 4. Jahresbericht für 1880. Zusammen in vier Originalbroschuren.    40. Friedrich Leopold Graf von Stolberg. Amalia Fürstin von Gallitzin. (= Sammlung historisches Bildnisse VII) Freiburg, Herder 1872.    41. Brentano, Hanny. Amalia Fürstin von Gallitzin von Hanny Brentano mit Zwölf Bildern. (=Frauenbilder). Freiburg, Herder 1910.    42. Hänsel-Hohenhausen, Markus von. Amalie Fürstin von Gallitzin. Bedeutung und Wirkung. Anmerkungen zum 200. Todestag. Mit einem Beitrag über Frans Hemsterhuis und die Fürstin von Marcel F. Fresco und mit einer literarischen Miniatur von Demetrius Augustin Prinz von Gallitzin gezeichnet von Ilse Pohl. Frankfurt (u.a.): Frankfurter Verlags-Gruppe 2007. (2 versch. Exemplare)      Zu Fürstenberg (arbeitete u.a. mit A. v. Gallitzin an einer neuen Schulordnung).    43. Esser, Wilhelm. Franz von Fürstenberg. Dessen Leben und Wirken nebst seinen Schriften über Erziehung und Unterricht. Münster, 1842.    44. Sökeland, Bernhard, Umgestaltung des Münsterschen Gymnasium durch den Herrn Minister Franz Freiherrn von Fürstenberg, nebst Nachrchten über Fürstenberg. Münster, Koerdincksche. 1828.    45. Brühl, Heinrich Joseph. Die Tätigkeiten des Ministers Franz Freiherrn von Münster (..). Münster, 1905    46. Fürstenberg, Schulordnung 22 Januar 1776. (Reprographischer Nachdruck 1960)    47. Herbst, Wilhelm. Matthias Claudius der Wandsbecker Bote. VIII, 359 S. Mit lithogr. Porträt. Schöner Halbkalblederbd d. Z. (Hofbuchbinder Ermold, Hannover) mit RTitel und reicher RVergoldung. Gotha, Perthes, 1857. Erste Ausgabe der ersten Biographie Matthias Claudius'. Da Herbst sehr bestimmt zwischen Lebenschronik und der von ihm gepflegten weitere Kreise ziehenden Biographie unterscheidet, so haben wir (hier) ein Stück deutscher Geschichte vor uns, worin der Dichter den Mittelpunkt bildet. Kein Buch hat H. mit so liebevoller Versenkung in den Gegenstand geschrieben, als dieses (ADB). Das Buch stieß auf unerwartete große Resonanz und wurde auch ins Englische und Holländische übersetzt. Weitere Ausgaben erfolgten 1863 und 1878. - Tadelloses Exemplar aus der Bibliothek der Marie von Hannover, Gemahlin des letzten Hannoverschen Königs Georg V., Tochter des Herzogs Josef von Sachsen-Altenburg. - Goed. IV 1, 973 t. Ab Seite 286 wird ausführlich über den Besuch von Claudius bei Gallitzin und ihrem Kreis berichtet, die beiden waren freundschaftlich verbunden.    48. Kistemaker, Joh. H. Kritik der Griechischen, Lateinischen und Deutschen Sprache. Münster, Theissing 1793    49. Kistemaker, J.H. Geschichte der Apostel mit Anmerkungen. Münster, Theissing. 1821.    50. (o.A.) Bernhard Overberg, in seinem Leben und Wirken dargestellt von einem Angehörigen (Reinemann). Münster, Theissing 1829.    51. Krabbe, E.F.. Leben des Bernhard Overberg´s. mit Overbergs Bildnis. Münster Aschendorf. 1831.      Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, seine Freundschaft zu Gallitzin und die sich daraus ergebende Konversion      52. Stolberg, Friedrich Leopold Graf zu. Jamben, Carlsruhe, Schmieder. 1785    53. Stolberg, Friedrich Leopold Grafen zu. Kurze Abfertigung der langen Schmähschrift des Hofraths Voß wider ihn. Nach dem Tode des Verfasser von dem Bruder herausgegeben. Hamburg, Perthes. 1820.    54. Stolberg, Christina und Friedrich Leopold Grafen zu. Gedichte. Erster und Zweiter Theil (alles) in zwei Bänden. Wien, Wallishauser. Originalbroschur. Mit mehreren Widmungsgedichten an A. v. Gallitzin und einer Ode an sie.    55. o.A. Freimüthige Beleuchtung einer merkwürdigen Begebenheit unserer Tage, des Übertritts des Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg Übertritt zur katholischen Kirche. Mit Bemerkungen über katholischen Glauben und Religiosität. Leipzig, Gräff. 1821.^    56. Windel, Karl. Graf Friedrich Leopold Stolberg. Frankfurt. 1966.    57. Ueber den Übertritt des Herrn Grafen Friedrich Leopold zu Stollberg zur katholischen Kirche. Ausgehiben aus der theologisch-praktischen  Linzer Monatthsschrift. Linz Fink. 1821.    58. Janssen, Johannes Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Sein Entwicklungsgang und sein Wirken im Geiste der Kirche. Mit Stolbergs Bildnis. Freiburg, Herder. 1882.    59. Keiper, Wilhelm. Friedrich Leopold Stolberg Jugendpoesie.. Berlin, Mayer und Müller. 1898.    60. Todesursache des Fr. Leop. Grafen zu Stolberg. Münster, Theissing. O.J.     61. Stolberg, Christian und Friedrich Leopold. Schauspiele mit Chören. Erster Theil (mehr nicht erschienen). Carlsruhe, Schmieder. 1787.    62. Hemsterhuis, Frans. Francois Hemsterhius Philosophische Schriften. Hg. Von J. Hilß. Zwei Bände. Karlsruhe.    63. Schlichtegroll, Weiller und Therisch. Friedrich Heinrich Jacobi nach seinem Leben und Wirken dargestellt von… München, Fleischmann. 1819.    64. Rassmann, Friedrich. Münsterischer Epigrammen-Cyklus. Ein Neujahrsgeschenk von Friedrich Rassmann. Auf Kosten des Verfasser. 1809. Rassmann war Redakteur des Merkur und eng mit dem Kreis von Münster, namentlich Sprickmann vertraut.    Christoph Ludwig Hoffmann 1721-1807 war einer der angesehensten Mediziner seiner Zeit, Leibarzt von A.v. Gallitzin, Mitglied im Kreis von Münster und reformierte mit Fürstenberg das Medizinalwesen im Hochstift Münster.      65. Hoffmann, Christopg Ludwig. Abhandlung von den Pocken. Erster (mit einem Anhang zum ersten Theil und zweiter Theil (mit einem Bildnis). Münster, Perron 1770. 2 Bände.    66. Hoffmann, Chr. Ludwig. Unterricht von dem Collegium der Ärzte wie der Unterthan bey allerhand im zustoßenden Krankheiten  und die besten Mittel treffen kann, seine verlorene Gesundheit wiederzuerhalten, nebst den münsterischen Medicinalgesetzen. Münster. Köerdinck. 1777.    67. Hoffmann, Christoph Ludwig. Vom Scharbock, von der Lustseuche, von der Verhütung des Pocken im Angesichte, von der Ruhr, und einigen besonderen Hülsmitteln, nebst einre Nachricht von dem Zustande und der Verbesserung der Arzneyvrefassung im Hochstifte Münster,. Münster, Perron. 1782. Erste Ausgabe.           Grafik (Siehe auch Nr. 1-3, 9, 15)  1. Stahlstichporträt A.v.G. in Punktiermanier Format 19 x 25 cm  2. Haus Angelmodde. Wohnhaus der Fürstin Amalie von Gallitzin. Original Handpressen Kupferdruck.  3. Farb-Lithographie Grabdenkmal der Fürstin Gallitzin in Angelmodde um 1850.  4. Ganzseitige Zeitungsartikel mit Abbildung vom 30.11.1935 (Westf. Nachrichten) Fürstin Gallitzin und Ihr Kreis    Franz Freiherr von Fürstenberg: Münsterscher Staatsminister, Gründer der Universität zu Münster, Schulreformer und Generalvikar. Nach der sich lockernden Bindung an den holl. Philosophen Frans Hemsterhuis, engster Vertrauter der Fürstin Gallitzin.     5. Brustbild. Dreiviertelprofil nach Links. Schabkunstblatt von Johann Georg Guck. Plattengröße 43,3 x 33,3 cm. Lithographische Anstalt Christian Espagne Münster 1824. (äußerst selten). Zeitgenössisches Stahlstich Porträt im Format 33 x 24 cm.  6. 2 Stahlstichporträts 22 x 13 cm.  7. Friedrich Leopold Graf zu Stolberg, Brustbild, 32 x 25 cm. In Stahlstich nach J.C. Rincklacke. Montierte Zeitungsausschnitte zu Stolberg von 1819.

Die Sammlung Gallitzin. Die geistesgeschichtliche Wirkung von Amalia Fürstin von Gallitzin im Spieg…

von Frans Hemsterhuis Johann Wolfgang von Goethe Amalia Fürstin von Gallitzin Verlag: versch. Verlage,

1800. Amalia Fürstin von Gallitzin, geb. Gräfin von Schmettau (* 28.08.1748 in Berlin, † 27.04.1806 in Münster) war mit Hemsterhuis, Goethe, Herder, von Stein, Sprickmann u.v.a.m. befreundet und galt als „Pendlerin zwischen Aufklärung und Katholizismus“. Ihre beiden Kinder, Marianne und Demetri…

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Praxishandbuch Gruppenarbeit Konzepte - Werkzeuge - Praxismodelle Conny H. Antoni Conny H Antoni Dieter Bach Wolfram Berndt Geschäftsprozesse Teamarbeit Teamwork Projekteams Projektarbeit Teambuilding Teambildung Manschaftssport betriebliche Flexibilisierung Führungsaufgaben Prozessbegleitung Selbststeuerung von Gruppen Geschäftsprozessoptimierung Zielvereinbarungen mit teilautonomen Arbeitsgruppen Produktionsinformationssysteme für Teams Effektivität von Gruppenarbeit KVP gewerkschaftliche Anforderungen Co-Management des Betriebsrats in Veränderungsprozessen Geschäftsführer interne und externe Organisationsentwickler Berater Wissenschaftler Gewerkschafter Gruppenarbeit ist zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht kontinuierlich weiterentwickelt wird. Das Praxishandbuch schildert anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie die Werkzeuge und Methoden der Gruppenarbeit effektiv eingesetzt werden. Eine Sammlung von Aufsätzen zum Thema Gruppenarbeit, die sich sowohl um konzeptionelle Fragen als auch um praktische Beispiele aus unterschiedlichen Branchen drehen. Warum noch ein Buch über Gruppenarbeit? Kann ein Buch alles über Gruppenarbeit sagen? Nein! Amazon listet allein 492 Titel unter dem Stichwort Gruppenarbeit auf. Können 492 Bücher alles über Gruppenarbeit sagen? Wohl kaum, und deswegen werden nicht zuletzt wegen der andauernden Aktualität des Themas immer wieder Publikationen dazu erscheinen. Was hat dieses Werk zu bieten? Es fällt die Vielzahl gut präsentierter Artikel auf. Vor jedem Artikel werden die Stichwörter aufgelistet, mit denen sich die folgenden Seiten (u. a. ) befassen. Am Ende steht jeweils eine Kurzzusammenfassung. Jeder Artikel ist gewürzt mit zahlreichen Abbildungen (ein/zwei Kopiervorlagen), am Ende werden Literaturangaben und in einigen Fällen auch Internetressourcen aufgelistet. Eine nette Beigabe des Buches ist die Online Unterstützung auf den Seiten des Verlags, dort kann man (gegen Gebühr) zu einzelnen Themen weitere Dokumente abrufen. Allerdings muss man für diesen Service nicht das Buch kaufen: www. symposion. de/Gruppenarbeit Das Buch teilt sich auf in zwei Bereiche. Auf den ersten 275 Seiten (und damit leider gut 2/3 des Buches) werden in 11 Aufsätzen konzeptionelle, gut lesbare theoretische Grundlagen gelegt, die einem in der seit Beginn der 90er Jahre anhaltenden Diskussion um Gruppenarbeit guten Beistand leisten werden. Die Themen: Gruppenarbeit und betriebliche Flexibilisierung, veränderte Führungsaufgaben, Prozessbegleitung, Selbststeuerung von Gruppen, Geschäftsprozessoptimierung, Zielvereinbarungen mit teilautonomen Arbeitsgruppen, Produktionsinformationssysteme für Teams, Effektivität verschiedener Formen von Gruppenarbeit, KVP, gewerkschaftliche Anforderungen, Co-Management des Betriebsrats in Veränderungsprozessen. Man sieht schon an den einzelnen Themen: Es kommen verschiedene Bereiche zu Sprache. Das ist ein Vorteil dieses Buches, denn das Autorenverzeichnis listet Geschäftsführer, interne und externe Organisationsentwickler/Berater, Wissenschaftler und Gewerkschafter auf. Im Praxisteil des Buches werden anschauliche ca. 20 Seiten umfassende Beispiele für Gruppenarbeit aus folgenden Bereichen berichtet: Pharmazie, Optoelektronik, Bau, Bankgewerbe, Rohrverbindungen, Möbel, Nahrungsmittel, Antriebstechnik. Der Rezensent hätte sich bei den Praxisbeispielen auch über die Beschreibungen ein/zwei gescheiterter Versuche der Einführung von Gruppenarbeit gefreut, so bleiben leider (wieder einmal) nur erfolgreiche Selbstbeschreibungen. Außerdem sucht man vergeblich nach der im Titel versprochenen Aufteilung Konzepte - Werkzeuge - Praxismodelle in dem Buch. Es werden im ersten Teil des Buches Konzepte erläutert und am Ende praktische Beispiele berichtet aber leider findet sich kein Mittelteil, der noch einmal auf die Werkzeuge eingeht. Schade, um über diese eine Übersicht zu bekommen, müsste der Leser jeden Artikel bearbeiten und sich die Werkzeuge herausarbeiten. Das Buch leistet aber dennoch durch seine Konzeption eine wertvolle Brücke zwischen Theorie und Praxis. Ein Buch kann auch mühevolle Arbeit nicht abnehmen, aber es kann Anregungen geben. Daher empfiehlt der Rezensent eine Anschaffung für die, die sich praxisnahes und praxisrelevantes grundlegendes Wissen über Gruppenarbeit erarbeiten wollen, dem Fortgeschrittenen (sofern er sich nicht für eines der Praxisbeispiele interessiert) jedoch wird diese Aufsatzsammlung wohl zu unspezifisch sein. (Dr. Daniel Wrede) Praxishandbuch Gruppenarbeit Konzepte - Werkzeuge - Praxismodelle von Conny H. Antoni Conny H Antoni, Dieter Bach, Wolfram Berndt Geschäftsprozesse Teamarbeit Teamwork Projekteams Projektarbeit betriebliche Flexibilisierung Führungsaufgaben Prozessbegleitung Selbststeuerung von Gruppen Geschäftsprozessoptimierung Zielvereinbarungen mit teilautonomen Arbeitsgruppen Produktionsinformationssysteme für Teams Effektivität von Gruppenarbeit KVP gewerkschaftliche Anforderungen Co-Management des Betriebsrats in Veränderungsprozessen Geschäftsführer interne und externe Organisationsentwickler Berater Wissenschaftler Gewerkschafter Sprache deutsch Maße 150 x 210 mm Einbandart kartoniert Geschäftsprozesse Gruppenarbeit Teamarbeit ISBN-10 3-933814-64-2 3933814642 ISBN-13 978-3-933814-64-7 9783933814647 Teamwork Teambuilding Teambildung Manschaftssport

Praxishandbuch Gruppenarbeit Konzepte - Werkzeuge - Praxismodelle Conny H. Antoni Conny H Antoni Di…

von Wolfram Berndt Dieter Bach Conny H. Antoni Conny H Antoni Verlag: Symposion Publishing

2001 2001 Softcover 426 S. 150 x 210 mm Zustand: gebraucht - sehr gut, Gruppenarbeit ist zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht kontinuierlich weiterentwickelt wird. Das Praxishandbuch schildert anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie die Werkzeuge und Methoden der Gruppenarbeit effektiv eingeset…

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Das Wunderjahr in Jena: Geist und Gesellschaft 1794/95 Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Jena Kultur Künste Theodore Ziolkowski (Autor) Das Wunderjahr in Jena Geist und Gesellschaft 1794 95 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Kultur Künste Historiker Neuzeit bis 1918 Jena war die Versuchsstation der deutscheJena war die Versuchsstation der deutschen Klassik. Was dort Jahre später zur Blüte gelangte, war hier schon im Keim angelegt. Fichte propagierte eine Moral der Gelehrten, Schiller konzipierte sein Programm einer ästhetischen Erziehung, Goethe steckte die Grenzen einer aufgeklärten politischen Vernunft ab, Humboldt widmete sich der Bildung als Beruf und Hölderlin schuf die Vorformen des kündenden Dichters. In diesem einen Jahr in Jena schmolzen unterschiedliche Interessen zusammen. Als das Jahr um war, alle ihrer Wege gingen und Ruhe wieder einkehrte , war der Grundstock der deutschen Klassik gelegt. Theodore Ziolkowskis «Wunderjahr in Jena» Das Jenaer Glaserhandwerk brauchte sich seit der Jahreswende 1794/95 über Mangel an Arbeit nicht zu beklagen. Zumal die Studenten taten sich konsequent mit Arbeitsbeschaffungsmassnahmen hervor. Gleich dreimal im Abstand von zwei Monaten warfen sie zum Beispiel Johann Gottlieb Fichte die Fenster ein. Anfangs hatten sie dem frisch an die berühmte Jenaer Universität, die «Solana», berufenen Philosophen lauthals ihr «Vivat!» entgegengerufen. Er, der ohne Scheu vor Konflikten mit Thron und Altar die Urteile des Publikums über die Französische Revolution berichtigt und die Denkfreiheit von den Fürsten Europens zurückgefordert hatte, war mit seinem jugendlich-forschen Auftreten, seiner begeisternden Rhetorik – weniger mit seiner komplizierten «Wissenschaftslehre» – ihr Mann. Die wichtigste, abseits der traditionellen «Studentenorden» neugegründete «Litterärische Gesellschaft», die «Gesellschaft der freien Männer», war von ihm inspiriert. Wer wirklich studieren wollte, bekam bei ihm zu tun. Selbst die Sabbatruhe schonte er nicht. Doch dann war aus dem «Vivat!» ein «Pereat!» geworden. Vor allem die Verbindung der «Unitisten», die Fichte überraschenderweise der intriganten Komplizenschaft mit der Universitätsleitung verdächtigten, rückte ihm zu Leibe. Und man unterschätze heute nicht, was damals eine rechtschaffene Studentenunruhe war. Gegebenenfalls schlugen die empörten Fensterstürmer alles kurz und klein. Verwüstungen bis hin zu Raub und Plünderungen, Auseinandersetzungen mit dem regulären Militär bis hin zu Schiessereien kamen durchaus vor. Keine leichte Aufgabe, die sich der selbsternannte Meisterdenker mit seinen Vorlesungsexpektorationen über die Bestimmung des Gelehrten zwecks allseitiger Versittlichung gesetzt hatte. Der Minister Goethe freilich, alle paar Tage von Weimar nach Jena reisend und eigentlich sehr auf den Erhalt von Recht, Ordnung und Sitte bedacht, konnte sich einen sarkastischen Kommentar zum Philosophen-Geschick nicht verkneifen, zugegebenermassen ein eher handgreiflich-plattes «argumentum ad hominem»«Sie haben also das absolute Ich in grosser Verlegenheit gesehen und freylich ist es von den Nicht Ichs, die man doch gesetzt hat, sehr unhöflich durch die Scheiben zu fliegen. » Da war gleichsam die Parodie auf die sublime idealistische Realitäts-Überfliegerei. Wahrhaftig, ein Jenaer «Wunderjahr» war`s. So will es jedenfalls das Buch des in Princeton lehrenden Theodore Ziolkowski. Schwerlich wird man ihm widersprechen können, obwohl es auch andernorts, in Tübingen, Heidelberg, Berlin, Weimar, «in illo tempore» mancherlei wunderbare Jahre gab. Allerorten gärte es unablässig. Keiner der reichlich vorhandenen kreativen Geister, der die Welt nicht erst einmal aus den Angeln gehoben hätte, bevor er sie, den alten Verhältnissen nicht gar so fern, wieder zusammensetzte. Fichte, die «Seele von Jena», Schiller, Wilhelm von Humboldt, Hölderlin und die nicht nur libidinös zukunftweisende Sophie von Mereau trafen hier nebst dem heranreisenden Goethe und einigen Nebensonnen zusammen. Grund genug, einmal statt der üblichen diachronen Geschichte einen synchronen Querschnitt, fokussiert auf wechselseitige Anregungen, koproduktive Harmonien und nicht weniger produktive Dissonanzen, zu versuchen. Und in der Tat fällt so auf die Symbiose von Geist und Gesellschaft im allgemeinen, auf Goethes «Märchen», Schillers «Spaziergang», Hölderlins «Hyperion» und «Empedokles», Sophie von Mereaus «Blüthenalter der Empfindung» im besonderen mancherlei, vor allem lokalgeschichtliches Licht. Ein wirkliches Wechselspiel will sich indes nicht so recht ergeben. Innerhalb des synchronen Rahmens nimmt der Erzähler, meistens ein prätentionsloser Nacherzähler ohne weitergehenden interpretatorischen Ehrgeiz, doch wieder eher zu diachronen Einzelgeschichten seine Zuflucht. Bis auf wenige Ausnahmen fehlt es an grösserer Reibungsenergie. Einen Campus-Roman à la David Lodge oder Dietrich Schwanitz, mit dem Ziolkowski en passant liebäugelt, um sich freilich alsbald nüchterneren Zielen zuzuwenden, darf man von dem Buch nicht erwarten. Auch die Synchronie hat es offenbar schwer, in die Disparatheit der Geschichten einen erhellenden Zusammenhang zu bringen. Auch der akademische Roman des Nebeneinander ist nicht einfach zu schreiben. Die literaturgeschichtliche Annalistik hatte zwar gegenüber dem imaginären Gänsemarsch der Epochen den Vorzug, gerade diese Disparatheit anschaulich zu machenWieland trifft Bonaventura! Aber damit hatte es auch sein Bewenden. Der annalistischen «Topistik» – man verzeihe die Neutönerei – kann es kaum anders ergehen. Theodore Ziolkowski, geboren 1932, lehrt deutsche und allgemeine Literaturwissenschaft an der Princeton University und ist seit 1979 Dekan der Graduiertenfakultät an dieser Universität. Sprache deutsch Einbandart Pappe Geschichte Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Jena Kultur Künste ISBN-10 3-608-91942-2 3608919422 ISBN-13 978-3-608-91942-4 9783608919424

Das Wunderjahr in Jena: Geist und Gesellschaft 1794/95 Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschicht…

4,00 Ødurchschnittliche Bewertung · 2 Bewertungen bei Goodreads

von Theodore Ziolkowski Verlag: Klett-Cotta

1998 1998 Hardcover 354 S. 21,2 x 13,4 x 3,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Jena war die Versuchsstation der deutscheJena war die Versuchsstation der deutschen Klassik. Was dort Jahre später zur Blüte gelangte, war hier schon im Keim angelegt. Fichte propagierte eine Moral der Gelehrten, Schil…

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Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kurt G. Blüchel (Autor), Werner Nachtigall Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die Erfindungen der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen entwickelt hat, faszinieren seit vielen Jahren auch die Wissenschaftler und Techniker. Und so ist die Bionik entstanden, die die Problemlösungen der Natur systematisch darauf untersucht, ob und wie sie auf unsere Technik übertragbar sind. Einige Publikationen zur Bionik gab es schon vor diesem Buch, aber keinen so wunderschönen Fotoband, der gleichzeitig leicht verständliche, aber trotzdem umfassende Informationen zum Thema bietet. Die Fotos -- viele aus der Mikrofotografie -- enthüllen die Schönheit und Funktionalität der Natur und der an sie angelehnten TechnikSie reichen von atemberaubenden Gebäuden über Schmetterlingsflügel und Haihaut bis zu Quallen, Mikroorganismen und Molekülen. Besonders spannend sind dabei die Bilder, die Natur und Technik gegenüberstellen. Dann wird sofort deutlich, was beispielsweise die Oper in Oslo mit einem Fledermausohr gemeinsam hat oder wie ähnlich Minarette und Schachtelhalme sind. Abgesehen von den herrlichen Aufnahmen besticht dieses Buch durch einen verständlichen Stil, in dem das komplexe Thema in allen Facetten behandelt wird. Die ThemenNach der Einführung geht es ums Fliegen (vom Pflanzensamen über das Greifhörnchen bis zum Kolibri reichen die Naturmodelle), Architektur (der Londoner Millennium-Dome beispielsweise entspricht in der Form einem abgeplatteten Wassertropfen), Design (mit den zehn Geboten bionischen Designs, von Multifunktionalität bis zur totalen Rezyklierbarkeit), Strömungswiderstand, Sinne, Werkstoffe und Konstruktionen (vom Seifenschaum bis zur Bienenwabe), Lotos-Effekt, Sonne, Roboter und Evolution. Dabei wird immer wieder deutlichDie Natur bietet uns keine Blaupausen, aber dafür eine unerschöpfliche Fülle von Anregungen. Notwendig für eine Nutzung sind immer die Übertragung und die technische Anpassung. Dies ist ein wunderschöner Band mit atemberaubenden Fotos, der gleichzeitig verständlich und umfassend in die Bionik einführt und den aktuellen Stand der Forschung und Umsetzung zeigt -- eine rundum gelungene Kombination! Neue Zürcher Zeitung Der Natur in die Karten geschaut Einen startenden Jumbo-Jet, das Zeltdach des Münchner Olympiastadions und den windschnittigen Sportwagen mag auf den ersten Blick nicht viel miteinander verbinden. Doch lassen sich alle diese technischen Errungenschaften unter einem Schlagwort zusammenfassenSie sind Paradebeispiele für die Orientierung von Architekten und Ingenieuren am «Vorbild Natur». Denn unbestritten sind Flugzeuge die Erfüllung des menschlichen Traums vom Fliegen, erinnert das inzwischen zum Kulturerbe der Menschheit gehörende Dach des Olympiastadions den Betrachter an ein gewaltiges Spinnennetz, und die Aerodynamik schneller Autos widerspiegelt das Energiesparprinzip, das viele Fischarten, Delphine oder Pinguine im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Unter dem Begriff Bionik versuchen Wissenschafter biologischer und technischer Disziplinen gemeinsam, die technologischen Spitzenleistungen der Natur für die Menschheit nutzbar zu machen. Doch wer bei Bionik an komplizierte mathematische Formeln und mit dem Jargon der Ingenieure gespickte Abhandlungen denkt, dem können nun knapp 400 grossformatige und mit gelungenen Farbabbildungen gestaltete Buchseiten als Eingangstüre in das «Ingenieurbüro Natur» dienen. Sie wurden von dem an der Universität des Saarlandes tätigen Bionik-Pionier Werner Nachtigall und dem Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel zusammengestellt und mit einem ebenso interessanten wie gut verständlichen Text versehen. In 16 Kapiteln schlagen sie einen weiten Bogen vom «Bionik-Klassiker» Vogelflug bis hin zu für die Wirtschaft interessanten Biostrategien. Beschrieben wird auch, wie die Beschäftigung mit dem Bau des menschlichen Oberschenkelknochens und den dort wirkenden Kräften bei der Konstruktion des Eiffelturmes hilfreich war. Der «Lotus-Effekt» wiederum erklärt das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblättern, von deren Oberfläche Schmutz ohne fremde Hilfe abgewaschen wird. Auf das für eine technische Umsetzung geradezu prädestinierte Phänomen waren Bonner Pflanzensystematiker per Zufall gestossen, als sie sich die Blattoberfläche im Rasterelektronenmikroskop anschauten. Mikroskopisch kleine Noppen verhindern die Benetzung, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben. Ganz gleich, wo «Das grosse Buch der Bionik» aufgeschlagen wird, laden bekannte und unbekannte Strukturen, bizarre Formen und schillernde Farben zur Lektüre ein. Zwei Doppelseiten verdeutlichen besonders eindrücklich, dass Zangen, Druckknöpfe, Reissverschlüsse und Kugelgelenke schon irgendwo im Tier- und Pflanzenreich «erfunden» wurden. Die in wissenschaftlichen Fachbüchern eher unüblichen plakativen Kapitel- und Textüberschriften wie «Die Rückkehr der Heinzelmännchen» oder «Der Marktführer Natur bestimmt den Stand der Technik» wecken schnell die Neugier auf gegenwärtige und künftige Anwendungsgebiete der Bionik. Wer nach abgeschlossener Textlektüre und dem Betrachten der Abbildungen das für interessierte Laien wie Biologen, Ingenieure oder Architekten gleichermassen empfehlenswerte Buch zuklappt, dem wird vor Augen geführt, dass die Vorbilder der Natur in ihrer technischen Umsetzung nach wie vor eine Herausforderung darstellenÜber der formatfüllenden Foto eines auf dem Wasser startenden Schwanes ist das kleine Bild einer landenden Concorde zu sehen, ganz in das rötliche Licht der am Horizont stehenden Sonne getaucht. Das große Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Das grosse Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur

Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kur…

von Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Hardcover 400 S. 29,8 x 23,2 x 3 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Mikrofotografie Schmetterlingsflügel Haihaut Quallen Mikroorganismen Fledermausohr Schachtelhalme Überraschend, genial, effe…

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Reelle Zahlen. Das klassische Kontinuum und die natürlichen Folgen Springer-Lehrbuch Das Klassische Kontinuum Und Die Naturlichen Folgen Oliver Deiser Dieser Reelle Zahlen Mathematik Informatik Mathe deskriptive Mengenlehre Maths Mathematische Grundlagen Zahlentheorie Maße reelle Zahlen Unendliche Spiele Allgemeines Lexika Der Autor untersucht die reellen Zahlen unter verschiedenen grundlagentheoretischen Gesichtspunkten und macht die Komplexität dieser einzigartigen mathematischen Grundstruktur sichtbar. Im ersten Teil: die arithmetische Zahlengerade – die Entdeckung der irrationalen Zahlen, das Kontinuumsproblem, moderne Konstruktionsmöglichkeiten. Nach einer Analyse euklidischer Isometrien, behandelt er ausführlich Grundfragen der Maßtheorie (u. a. Probleme des Messens, Banach-Tarski-Paradoxon, Existenz bewegungsinvarianter Inhalte). Im zweiten Teil: der zu den irrationalen Zahlen homöomorphe Raum aller Folgen natürlicher Zahlen, allgemeine polnische Räume. Das Buch untersucht die reellen Zahlen unter verschiedenen grundlagentheoretischen Gesichtspunkten. Ziel ist, die Komplexität dieser einzigartigen mathematischen Grundstruktur sichtbar zu machen. Im ersten Teil richtet sich der Blick auf die arithmetische Zahlengerade. Der Bogen spannt sich hier zunächst von der Entdeckung der irrationalen Zahlen durch die alten Griechen über das Kontinuumsproblem bis hin zu modernen Konstruktionsmöglichkeiten. Nach einer Analyse euklidischer Isometrien werden dann ausführlich Grundfragen der Maßtheorie behandelt (Probleme des Messens, Banach-Tarski-Paradoxon, Existenz bewegungsinvarianter Inhalte, Fortsetzungen des Lebesgue-Maßes). Der zweite Teil des Buches untersucht den zu den irrationalen Zahlen homöomorphen Raum aller Folgen natürlicher Zahlen und allgemeiner polnische Räume. Die Themen umfassen Regularitätseigenschaften von Teilmengen reeller Zahlen, irreguläre Mengen, Borel-Mengen und projektive Mengen. Das Buch schließt mit einer Einführung in die Theorie der unendlichen Zweipersonenspiele. In einer lockeren und einprägsamen Sprache behandelt der Autor Charakterisierungen und Konstruktionen mit Hintergründen und Querverbindungen. Er streift dabei durch viele Räume des Gebäudes der modernen Mathematik wie Logik, Maßtheorie und Topologie. Dennoch ist der Text autark genießbar, auch in Abschnitten, da technisch Kompliziertes jeweils anschaulich referiert wird. … Eingefügte, meist leichte Aufgaben regen zu aktivem Mitdenken an. … er bietet Lesern jeglichen mathematischen Niveaus vielfältige neue Blickrichtungen und Einsichten … (Wolfgang Grölz, in: ekz-Informationsdienst, 2007, Issue 19)  Oliver Deiser hat wieder ein hervorragend lesbares Lehrbuch vorgelegt, das man nur uneingeschränkt empfehlen kann. Im Gegensatz zu anderen Autoren geht es Deiser ganz offenbar nicht darum, durch überzogene Abstraktion den Eindruck von Wissenschaftlichkeit zu erzeugen, sondern er will verständlich erklären und dabei die mathematische Exaktheit nicht preisgeben. Das ist ihm … außerordentlich gelungen. Es ist eines derjenigen Bücher, das ich jedem ernsthaft an Mathematik interessierten Menschen nur wärmstens empfehlen kann.  (Prof. Dr. Thomas Sonar, in: Mathematische Semesterberichte, 2008, Issue 8) … Das Buch ist eine sehr zu empfehlende Lektüre für jeden, der eine großartige menschliche Kulturleistung besser verstehen will. Der Stil ist sehr gut lesbar. Formale Definitionen und Beweisschritte werden immer zuerst anschaulich beschrieben und überzeugend motiviert Insbesondere durch die Einbettung in den historischen Kontext wird die Entwicklung der Konzepte schön verdeutlicht. Sehr hilfreich für das Verständnis sind die zahlreichen Übungsaufgaben Für Studenten mit den Kenntnissen aus den Grundvorlesungen ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen. (in: Rho – Mathematik Verein Uni Rostock Ein Ausnahmetalent dieser Oliver Deiser. Viele Studierende der Mathematik haben noch nach Jahren des Studiums große Schwierigkeiten mit dem Aufbau des Zahlsystems - hätten sie doch nur Deiser gelesen! In diesem Buch bleiben keine Fragen unbeantwortet, kein Unklarheiten bleiben bestehen. Deiser versteht es meisterhaft, den Aufbau der reellen Zahlen mit der Maßtheorie und der Topologie zu verbinden. Und das noch mit einer echten schriftstellerischen Ader, so daß das Lesen und Lernen Freude macht. Großartig! Mathematik literarisch! Dieses Buch ist ein Juwel. Schon das Vorwort ist den halben Preis wert. Der Rezensend kann als Fachfremder, als Liebhaber der Mathematik keine Empfehlungen für das universitäre Publikum geben, wohl aber für seinesgleichen. Das Buch muß man haben, weil es den verwaschenen eigenen Eindruck, daß die reellen Zahlen unergründlich, nebelhaft und faszinierender als irgend ein anderer mathematischer Gegenstand sind bestätigt und zugleich präzisiert und später auflöst. Trotzdem: nach seiner Mengenlehre und den Reellen Zahlen habe ich den großen Wunsch, daß der Autor uns noch ein Buch über das Komplexe schreibt. Inhalt: Einführung. - Die Themen des Buches. - Strukturierter Inhalt. - Vokabular. - Erster Abschnitt: Das klassische Kontinuum. - Irrationale Zahlen. Intermezzo: Zur Geschichte der Analysis. Mächtigkeiten. Charakterisierungen und Konstruktionen. Euklidische Isometrien. Inhalte und Maße. Die grenzen des Messens. Zweiter Abschnitt: Die Folgenräume. - Einführung in den Baireraum. Toplogische Untersuchungen. Regulatitätseigenschaften. Intermezzo: Wohlordnungen und Ordinalzahlen. - Irreguläre Mengen. Unendliche Zweipersonenspiele. Borelmengen und projektive Mengen. Anhänge. - Die axiomatische Grundlage. Natürliche, ganze und rationale Zahlen. Algebraische Strukturen. Topologische und metrische Räume. Lebensdaten. Notationen. Personen. Index. Reihe Serie Springer-Lehrbuch Sprache deutsch Maße 155 x 235 mm Einbandart Paperback Mathematik Informatik Mathe deskriptive Mengenlehre Maths Allgemeines Lexika Mathematische Grundlagen Maße reelle Zahlen Unendliche Spiele Zahlentheorie ISBN-10 3-540-45387-3 3540453873 ISBN-13 978-3-540-45387-1 9783540453871 Reelle Zahlen. Das klassische Kontinuum und die natürlichen Folgen (Springer-Lehrbuch): Das Klassische Kontinuum Und Die Naturlichen Folgen von Oliver Deiser Dieser Reelle Zahlen

Reelle Zahlen. Das klassische Kontinuum und die natürlichen Folgen Springer-Lehrbuch Das Klassische…

4,00 Ødurchschnittliche Bewertung · 1 Bewertungen bei Goodreads

von Oliver Deiser Verlag: Springer

2008 2008 Softcover 541 S. 23,6 x 15,2 x 3,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Der Autor untersucht die reellen Zahlen unter verschiedenen grundlagentheoretischen Gesichtspunkten und macht die Komplexität dieser einzigartigen mathematischen Grundstruktur sichtbar. Im ersten Teil: die arithmetisch…

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Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur [Gebundene Ausgabe] von Kurt G. Blüchel (Autor), Werner Nachtigall Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die Erfindungen der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen entwickelt hat, faszinieren seit vielen Jahren auch die Wissenschaftler und Techniker. Und so ist die Bionik entstanden, die die Problemlösungen der Natur systematisch darauf untersucht, ob und wie sie auf unsere Technik übertragbar sind. Einige Publikationen zur Bionik gab es schon vor diesem Buch, aber keinen so wunderschönen Fotoband, der gleichzeitig leicht verständliche, aber trotzdem umfassende Informationen zum Thema bietet. Die Fotos -- viele aus der Mikrofotografie -- enthüllen die Schönheit und Funktionalität der Natur und der an sie angelehnten TechnikSie reichen von atemberaubenden Gebäuden über Schmetterlingsflügel und Haihaut bis zu Quallen, Mikroorganismen und Molekülen. Besonders spannend sind dabei die Bilder, die Natur und Technik gegenüberstellen. Dann wird sofort deutlich, was beispielsweise die Oper in Oslo mit einem Fledermausohr gemeinsam hat oder wie ähnlich Minarette und Schachtelhalme sind. Abgesehen von den herrlichen Aufnahmen besticht dieses Buch durch einen verständlichen Stil, in dem das komplexe Thema in allen Facetten behandelt wird. Die ThemenNach der Einführung geht es ums Fliegen (vom Pflanzensamen über das Greifhörnchen bis zum Kolibri reichen die Naturmodelle), Architektur (der Londoner Millennium-Dome beispielsweise entspricht in der Form einem abgeplatteten Wassertropfen), Design (mit den zehn Geboten bionischen Designs, von Multifunktionalität bis zur totalen Rezyklierbarkeit), Strömungswiderstand, Sinne, Werkstoffe und Konstruktionen (vom Seifenschaum bis zur Bienenwabe), Lotos-Effekt, Sonne, Roboter und Evolution. Dabei wird immer wieder deutlichDie Natur bietet uns keine Blaupausen, aber dafür eine unerschöpfliche Fülle von Anregungen. Notwendig für eine Nutzung sind immer die Übertragung und die technische Anpassung. Dies ist ein wunderschöner Band mit atemberaubenden Fotos, der gleichzeitig verständlich und umfassend in die Bionik einführt und den aktuellen Stand der Forschung und Umsetzung zeigt -- eine rundum gelungene Kombination! Der Natur in die Karten geschaut Einen startenden Jumbo-Jet, das Zeltdach des Münchner Olympiastadions und den windschnittigen Sportwagen mag auf den ersten Blick nicht viel miteinander verbinden. Doch lassen sich alle diese technischen Errungenschaften unter einem Schlagwort zusammenfassenSie sind Paradebeispiele für die Orientierung von Architekten und Ingenieuren am «Vorbild Natur». Denn unbestritten sind Flugzeuge die Erfüllung des menschlichen Traums vom Fliegen, erinnert das inzwischen zum Kulturerbe der Menschheit gehörende Dach des Olympiastadions den Betrachter an ein gewaltiges Spinnennetz, und die Aerodynamik schneller Autos widerspiegelt das Energiesparprinzip, das viele Fischarten, Delphine oder Pinguine im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Unter dem Begriff Bionik versuchen Wissenschafter biologischer und technischer Disziplinen gemeinsam, die technologischen Spitzenleistungen der Natur für die Menschheit nutzbar zu machen. Doch wer bei Bionik an komplizierte mathematische Formeln und mit dem Jargon der Ingenieure gespickte Abhandlungen denkt, dem können nun knapp 400 grossformatige und mit gelungenen Farbabbildungen gestaltete Buchseiten als Eingangstüre in das «Ingenieurbüro Natur» dienen. Sie wurden von dem an der Universität des Saarlandes tätigen Bionik-Pionier Werner Nachtigall und dem Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel zusammengestellt und mit einem ebenso interessanten wie gut verständlichen Text versehen. In 16 Kapiteln schlagen sie einen weiten Bogen vom «Bionik-Klassiker» Vogelflug bis hin zu für die Wirtschaft interessanten Biostrategien. Beschrieben wird auch, wie die Beschäftigung mit dem Bau des menschlichen Oberschenkelknochens und den dort wirkenden Kräften bei der Konstruktion des Eiffelturmes hilfreich war. Der «Lotus-Effekt» wiederum erklärt das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblättern, von deren Oberfläche Schmutz ohne fremde Hilfe abgewaschen wird. Auf das für eine technische Umsetzung geradezu prädestinierte Phänomen waren Bonner Pflanzensystematiker per Zufall gestossen, als sie sich die Blattoberfläche im Rasterelektronenmikroskop anschauten. Mikroskopisch kleine Noppen verhindern die Benetzung, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben. Ganz gleich, wo «Das grosse Buch der Bionik» aufgeschlagen wird, laden bekannte und unbekannte Strukturen, bizarre Formen und schillernde Farben zur Lektüre ein. Zwei Doppelseiten verdeutlichen besonders eindrücklich, dass Zangen, Druckknöpfe, Reissverschlüsse und Kugelgelenke schon irgendwo im Tier- und Pflanzenreich «erfunden» wurden. Die in wissenschaftlichen Fachbüchern eher unüblichen plakativen Kapitel- und Textüberschriften wie «Die Rückkehr der Heinzelmännchen» oder «Der Marktführer Natur bestimmt den Stand der Technik» wecken schnell die Neugier auf gegenwärtige und künftige Anwendungsgebiete der Bionik. Wer nach abgeschlossener Textlektüre und dem Betrachten der Abbildungen das für interessierte Laien wie Biologen, Ingenieure oder Architekten gleichermassen empfehlenswerte Buch zuklappt, dem wird vor Augen geführt, dass die Vorbilder der Natur in ihrer technischen Umsetzung nach wie vor eine Herausforderung darstellenÜber der formatfüllenden Foto eines auf dem Wasser startenden Schwanes ist das kleine Bild einer landenden Concorde zu sehen, ganz in das rötliche Licht der am Horizont stehenden Sonne getaucht. Das grosse Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur

Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur [Gebundene Ausgabe] von Kur…

4,67 Ødurchschnittliche Bewertung · 6 Bewertungen bei Goodreads

von Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

2003 2003 Hardcover 400 S. 301x237x29 mm Zustand: gebraucht - sehr gut, Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die "Erfindungen" der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen…

Bestell-Nr.: BN1611
ISBN: 3421058016
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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Sales and Inventory Planning with SAP APO SAP PRESS englisch [Gebundene Ausgabe] von Marc Hoppe An efficient and flexible supply chain begins with detailed, high-quality planning. This comprehensive reference shows you how you can optimize your organization’s planning using the cross-enterprise components SAP APO-DP (demand planning) and SAP APO-SNP (inventory planning). An in-depth overview of SAP APO is quickly followed by a description of the basic principles of demand planning. Then, readers learn all the details of executing the planning process—from selecting and using the right forecasting method to lifecycle planning to adapting master data using the realignment function. The book’s second focus is on inventory planning. Again, readers get a detailed introduction to Customizing techniques and the relevant master data. Then, discover the various planning processes and methods available for successful inventory planning, best practices for a safety stock plan, and how you can optimize your processes using SAP APO-SNP. The final chapters of this book describe available integration options and the architecture of SAP APO, as well as a suggested process for successful implementation. Highlights include- Basic Principles of Demand PlanningConfiguring the Administrator Workbench and the Planning Area, Master Data, Planning Books, Advanced Macros - Implementation of Demand PlanningForecasts, Forecast Quality, Lifecycle, Promotion, and Collaborative Demand Planning, BOMs - Basic Principles of Inventory PlanningConfiguration, Master Data, Production Process Model, Production Data Structure, Transportation Lane - Implementation of Inventory PlanningHeuristic, Optimization, Capable-to-Match, Deployment, Transport Load Builder - Integration and ArchitecturePlug-Ins, CIF, BAPI, Integration with SAP NetWeaver BI, Sizing, liveCache - Implementation ProcessASAP, SAP Solution Manager, Project Organization SynopsisThis comprehensive reference shows you how to best use the cross-company modules APO-DP and APO-SNP in your supply chain, for a wide variety of tasks such as carrying out accurate forecasts and optimally utilizing the means of transport. A general overview of planning tasks in SAP APO is followed by a detailed description of the functions and use of demand planning (DP), which is intended to provide answers to the following questionsHow can you create accurate forecasts on the basis of historical data? How can these forecasts be used to optimize the planning process? Readers also benefit from in-depth coverage of the functions of inventory and distribution resource planning (SNP). Learn how to increase customer satisfaction, improve your inventory planning, optimize the utilization of transport methods, and much more. Customization and master data parameters are explored in detail. In addition, integration with mySAP ERP and the system architecture are discussed as well. The book concludes by presenting readers with a complete end-to-end implementation plan.Beispielbild für diese ISBN

Sales and Inventory Planning with SAP APO SAP PRESS englisch [Gebundene Ausgabe] von Marc Hoppe An…

4,25 Ødurchschnittliche Bewertung · 4 Bewertungen bei Goodreads

von Marc Hoppe Verlag: SAP PRESS

Auflage: 1 (28. April 2007) Auflage: 1 (28. April 2007) Hardcover 441 S. 24,4 x 17,5 x 2,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, This comprehensive reference shows you how to best use the cross-company modules APO-DP and APO-SNP in your supply chain, for a wide variety of tasks such as carrying out a…

Bestell-Nr.: BN25240
ISBN: 1592291236
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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Horse Sense: Oder wie Alexander der Große erst ein Pferd und dann ein Weltreich eroberte. Drei Schritte zum Charisma der Führung (Gebundene Ausgabe) Charisma Führungspsychologie Pferdepsychologie Führungsqualität Manager Fritz Hendrich (Autor) Charisma Führungspsychologie Pferdepsychologie Was Manager von Pferdeflüsterern lernen können Wann wird man wahrgenommen und beobachtet? Wie baut man Vertrauen auf? Wodurch erhält man Respekt? Vor allem, indem man selbst seine Wahrnehmung schärft, Vertrauen riskiert und wertschätzend andere respektiert. Diese drei Erkenntnisse bilden den Grundstock des Führungscharismas. Seit Jahrtausenden haben alle großen Führungskräfte im Umgang mit ihrem Pferd intelligente Führung gelernt. Die Methoden und Techniken zum Erwerb dieser Fähigkeiten werden hier an der case-study von Alexander dem Großen mit seinem Pferd Bukephalos deutlich gemacht. Das Gesellschaftswesen Mensch und das Herdentier Pferd fanden in grauer Vorzeit zueinander. Durch Jahrhunderte wuchsen dann jene, welche Führung übernehmen sollten, mit ihrem Pferd auf. Es war der Erfahrungs- und Erlebnispartner für ihre Führungsqualität. Mit ihm mussten sie harmonieren, wenn sie gemeinsam überzeugend andere führen wollten. Waren sie dann erfolgreich, wurden sie mit ihrem Pferd in Bronze, in Stein, auf Ölbildern und Gobelins der Nachwelt überliefert. Was sie darstellen wollen, strahlt zumindest ihr Partner aus: Kraft, Würde, Schönheit, Mut, Stärke, Heldentum - eben Charisma. Die Rückbesinnung auf den Umgang mit Pferden als Erfahrungs- und Erlebnisfeld für Führungsqualität ist kein modischer Gag, sondern beruht auf uralter Tradition. Erst seit dem 20. Jahrhundert ist das Pferd nicht mehr (Über-) Lebenspartner des Menschen. Es ist darum eine Vergeudung von kostbarem Erfahrungswissen, wenn die Erkenntnis aus dem Umgang mit diesem, die Menschheitsgeschichte begleitenden Wesen nicht genutzt wird. Dazu muss man nicht zum Reiter werden. Es genügt, jene Anregungen aufzugreifen und auf Führungskräfte zu übertragen, die uns Pferdeflüsterer mit ihrer Arbeit vermitteln. Gerade heute kann dieses Wissen Managern zur Gestaltung ihres persönlichen Führungsstils dienen. Die Idee des so genannten Horse-Sense (auf Englisch bedeutet das übrigens auch der gesunde Menschenverstand, hat Fritz Hendrich zur anregenden Anleitung für eine kompetente, gewaltfreie Führung aus Einfühlung und Verständnis, aus Stärke und Klarheit zusammengefasst. An historischem Beispiel Alexander des Großen wird seine Wirksamkeit belegt. Sein Buch bietet einen ungewöhnlichen, neuen Blick auf das Thema Führung, basierend auf einem historisch belegten Führungswissen aus Jahrtausenden und verbindet Geschichte und Verhaltensbeobachtung zu einer praktischen Führungslehre. Die Basis des kurzweiligen Buches von Fritz Hendrich ist die, für mich überraschende, These, dass das Pferd ein Spiegel für das richtige oder falsche Verhalten eines Menschen im Umgang mit anderen Menschen sein kann. Wer hätte einen solchen Spiegel notwendiger als Manager, die häufig an notorisch unterentwickelter Fähigkeit zur Selbstreflexion leiden oder einfach keine ehrliche Rückkopplung von ihren Mitarbeitern oder Kollegen bekommen? Ich empfehle das Buch deshalb allen, die ein aufrichtiges Interesse an einer optimalen Beziehung zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten haben, egal ob sie schon Führungskraft sind, oder sich das persönliche Ziel gesetzt haben, eine zu werden. So nebenbei lernt man durch die Lektüre, in einer klaren und doch amüsanten Sprache, viel über Alexander den Großen, aber auch einiges über sonstiges antikes Gedankengut. Wenn man die sehr praxisnahen und einleuchtenden Erkenntnisse von Fritz Hendrich auch noch befolgt, hat man wohl einen großen Schritt getan, ein charismatischer Leader zu werden. Über den Autor: Dr. Fritz Hendrich ist selbständiger Unternehmensberater, Führungstrainer und Management-Coach. Er verbindet mehr als 30 Jahre Berufserfahrung als Journalist, Manager und Berater mit einer umfassenden Kenntnis der humanistischen Psychologie. Neben seiner Arbeit mit Führungskräften nationaler, europäischer und globaler Unternehmen lehrt er an den Universitäten in Graz, Linz, Krems, St. Gallen und am Collège d’Europe in Brügge. Sprache deutsch Maße 140 x 220 mm Einbandart gebunden Charisma Führungspsychologie Pferdepsychologie ISBN-10 3-85436-346-X 385436346X ISBN-13 978-3-85436-346-0 9783854363460 Horse Sense: Oder wie Alexander der Große erst ein Pferd und dann ein Weltreich eroberte. Drei Schritte zum Charisma der Führung (Gebundene Ausgabe) von Fritz Hendrich (Autor)Beispielbild für diese ISBN

Horse Sense: Oder wie Alexander der Große erst ein Pferd und dann ein Weltreich eroberte. Drei Schr…

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von Fritz Hendrich Verlag: SIGNUM Wien

Auflage: 2 Auflage: 2 Hardcover 216 S. 15,1 x 2,7 x 22,7 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Was Manager von Pferdeflüsterern lernen können Wann wird man wahrgenommen und beobachtet? Wie baut man Vertrauen auf? Wodurch erhält man Respekt? Vor allem, indem man selbst seine Wahrnehmung schärft, Vertr…

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Bestell-Nr.: BN33076
ISBN: 385436346X
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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