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Die Geschichte der Zeitmesskunst von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Dritter Band. Mit vielen Abbildungen. Von Claudius Sanuier. Ins Deutsche übersetzt und nue bearbeitet von Gustav Speckhart Hof-Uhrmacher,
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[Zeitmessung]

Die Geschichte der Zeitmesskunst von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart. Dritter Band. Mit vielen Abbildungen. Von Claudius Sanuier. Ins Deutsche übersetzt und nue bearbeitet von Gustav Speckhart Hof-Uhrmacher,

Erschienen 1903.

(3), Seite 451 bis Seite 1096 u. XVI, (8) Seiten. Mit zahlreichen teils ganzseitigen Abbildungen. Grüner Original-Leinwand-Einband mit vergoldetem Rückentitel. (Gutes Exemplar. Minimale Gebrauchsspuren. Titelblatt mit Bibl.-Stempeln versehen). 22x15 cm * Inhalt des in sich abgeschlossenen dritten Bandes: Die Erfindung des Pendels, der Pendel-Uhr und der Regulierfeder. Die Fortentwicklung der Uhrmacherkunst während des 18. u.19. Jahrhunderts, Die Zeitmessung im Dienste der Wissenschaft, Sammlungen. Kurze Geschichte der Uhrenfabriken in den verschiedenen Ländern. Der Schwarzwald und seine Fabrikation. Das Deutsche Museum für Zeitmesskunst in Schramberg. Moderne Kunstuhren. Der Stil am Ende des 10. Jahrhunderts. ----- Claudius Saunier (* 17. April 1816 in Mâcon; † 25. Oktober 1896 in Paris) war ein französischer Uhrmacher und Fachlehrer. Claudius Saunier wurde als Sohn eines Weingroßhändlers in Mâcon geboren. Dort besuchte er die von Professor Henriot im Jahr 1830 gegründete Uhrmacherschule. Im Jahre 1836 wurde die Schule geschlossen. Der kurze Bestand dieser Schule zwang ihn 1836, seine Lehrzeit in der Schweiz zu vollenden. 1841 kehrte er nach Mâcon zurück; mit Hilfe des Stadtrates eröffnete er die geschlossene Uhrmacherschule erneut und blieb an deren Spitze bis 1848. Durch die damaligen politischen Ereignisse gezwungen, wurde die Schule im Jahr 1848 wieder geschlossen. Saunier kehrte, unter dem Verlust seines Vermögens, seiner Heimatstadt den Rücken und siedelte nach Paris um, wo er bis zu seinem Lebensende tätig war. Er verstarb am 25. Oktober 1896 im hohen Alter von achtzig Jahren. Leistungen: Im Jahre 1854 erschien sein erstes Buch: Handbuch der Hemmungen und Eingriffe. 1855 begründete Saunier die Revue chronometrique, das älteste Fachblatt der Uhrmacherei. 1858 folgte das Werk Die Zeit und ihre Messung in älterer und neuerer Zeit. In den Jahren 1859 bis 1870 ließ Saunier seinen Uhrmacherkalender erscheinen. 1870 gab er sein Praktisches Handbuch für Uhrmacher und seine Sammlung praktischer Arbeitsmethoden heraus, welchem kurz darauf auch das schöne und berühmte Werk Lehrbuch der Uhrmacherei folgte, an dessen Vollendung Saunier 15 Jahre lang arbeitete. Für das fertiggestellte Buch erhielt er im Jahre 1870 als hohe Staatsauszeichnung das Kreuz der Ehrenlegion. Das Buch wurde durch Karl Moritz Großmann auf Deutsch übersetzt. Im Jahr 1880 erschien seine Histoire de la mesure du Temps, die „Geschichte der Zeitmesskunst“. (Quelle Wikipedia) ----- Gustav Speckhart (* 7. Juni 1852 in Schweinau; † 10. Juni 1919 in Allersberg) war ein deutscher Hofuhrmacher, Erfinder und Uhrensammler. Gustav Speckhart wurde als erster Sohn des Bäckermeisters Johann Speckhart und Anna Margarethe Wolf am 7. Juni 1852 in Schweinau bei Nürnberg geboren. Hier besuchte er auch die Volksschule. 1861 zog die ganze Familie nach Nürnberg um. Im Jahr 1866 erwarb sein Vater die Bürgerrechte in Nürnberg. Im gleichen Jahr begann Gustav, als Vierzehnjähriger, die Uhrmacherlehre bei dem Nürnberger Uhrmacher Albert Müller, die er im Jahre 1868 mit der Gesellenprüfung abschloss. Dann folgten verschiedene Arbeitsverhältnisse bei namhaften Nürnberger Uhrmachern. 1871 ging er durch ganz Deutschland auf die Walz. 1872 kehrte er zurück nach Nürnberg und arbeitete dort als Geselle abwechselnd bei verschiedenen Uhrmachern. Schon im Mai 1874 machte sich Gustav Speckhart als Meister selbstständig und wie er schreibt: „ohne Meisterstück, denn mittlerweile war die Gewerbefreiheit mit ihren guten und schlechten Eigenschaften ins Land gezogen.“. 1876 heiratete er Margarethe Eißler, mit der er vier Kinder hatte. 1880 erwarben seine Eltern in Mögeldorf bei Nürnberg (eingemeindet seit 1899) ein Haus. 1884 verkaufte er sein inzwischen sehr gut gehendes Uhrengeschäft, gründete die Uhrenfabrik Speckhart & Co. und begann mit einer Taschenuhrenfabrikation. Mit der Fertigung von preiswerten, sog. „Nürnberger Sackuhren“ versuchte er in Konkurrenz zu Roßkopf und anderen Marken zu treten. Seine Uhren ließen sich aber leider nicht in ausreichendem Maße absetzen. 1886 gab er die Fabrikation auf und zog nach Mögeldorf. Seit diesem Zeitpunkt befasste er sich mit dem Sammeln und Restaurieren von historischen Uhren. Gleichzeitig arbeitete er als Fachautor. 1891 richtete ihm seine Mutter eine Werkstatt in Mögeldorf ein. Diese Werkstatt erweiterte er, zusammen mit seinem Freund Heinrich Blab, der als Bildhauer bekannt war, zu einem „Atelier für kirchliche Kunst – mit und ohne mechanische Ausstattungen“. Als Gustav Speckhart beabsichtigte, sich langsam zur Ruhe zu setzen, starb er im Alter von 67 Jahren an einem Hirnschlag in seinem gerade fertiggestellten Landhaus in Allersberg. Seine Witwe verließ das Haus in Mögeldorf und zog nach Nürnberg um. Im Jahre 1889 erhielt Speckhart ein Reichspatent (DRP Nr. 18835) für die Neuerungen an Taschenuhrgehäusen. Um 1890 bekam er den Auftrag von dem Uhrenhändler und Sammler Carl Marfels, [5] eine große Automatenuhr zu bauen, die sogenannte „Passions-Uhr“, welche für die Ausstellung in Chicago bestellt wurde. Diese fast 5 m hohe Uhr wurde von mehreren Künstlern und Handwerkern unter der Leitung von Gustav Speckhart in dreijähriger Bauzeit geschaffen. Das von allen Fachleuten dieser Zeit zu Recht hochgeschätzte Werk, welches auf der Weltausstellung in Chicago 1893 so großes Aufsehen erregte, fiel am 20. Juli 1897 auf der Ausstellung in Arnheim den Flammen zum Opfer. Speckhart konnte aber im Auftrag von Arthur Junghans eine Rekonstruktion anfertigen, welche als Werbeobjekt der Firma Junghans auf der Weltausstellung in Paris 1900 zu sehen war. Heute ist diese Uhr als „Junghans’sche Kunstuhr“ im Stadtmuseum Schramberg ausgestellt. In der Zeit von 1895 bis 1905 organisierte er, jeweils im Auftrag, mehrere Uhrenausstellungen in verschiedenen Deutschen Städten. Um 1910 beauftragte Speckhart den Rothenburger Großuhrmacher Friedrich Holzöder mit der Herstellung eines Mechanismus für die neue Kunstuhr der Rothenburger Ratstrinkstube am Marktplatz. Dabei musste der Mechanismus der Kunstuhr an das Werk der vorhanden mechanischen Uhr aus dem 17. Jahrhundert angeschlossen werden. Die Konstruktion und Bauleitung übernahm Gustav Speckhart selbst. Spender war Carl Marfels aus Berlin. Am 12. Juni 1910 wurde die Kunstuhr feierlich der Stadt Rothenburg übergeben. (Quelle Wikipedia)
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📚 Bücher
Autor(en):
SAUNIER, Claudius:
Anbieter:
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Bestell-Nr.:
147354
Lagerfach:
Regal 12000 Fach 7 St.3
Katalog:
Uhren & Zeitmessung
Sammlung(en):
Stichworte:
Zeitmessung, Schwarzwälder, Uhren, clock, clocks, Physik, Uhrenfabriken, Uhrenfabrikation, Uhrmacher, Berufe, Feinmechanik, technical, engineering, Technikgeschichte, Zeiten, Pendeluhr, Wissenschaftsgeschichte, Uhrentechnik, Technik, Erfindungen, chronometry, chronometrischde
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