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Tagebuch einer Kammerzofe.   - Drehbuch. Mit einer Diskussion in Cahiers du Cinema. Teilnehmer: André-S. Larbathe, Jaques Rivette, Jean Narboni, Jean-Lois Comolli, Michael Delahaye. Übersetzt von Frieda Grafe und Annemarie Czaschke. (=Cinemathek 10. Ausgewählte Filmtexte. Hrsg., von Enno Patalas.)
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Tagebuch einer Kammerzofe.

Drehbuch. Mit einer Diskussion in "Cahiers du Cinema". Teilnehmer: André-S. Larbathe, Jaques Rivette, Jean Narboni, Jean-Lois Comolli, Michael Delahaye. Übersetzt von Frieda Grafe und Annemarie Czaschke. (=Cinemathek 10. Ausgewählte Filmtexte. Hrsg., von Enno Patalas.)

Erstausgabe. - Erschienen 1964. - Englische Broschur. Kleiner Einriss (1 cm).

130 Seiten mit vielen Abbildungen. Guter Zustand. - Luis Buñuel Portolés (* 22. Februar 1900 in Calanda, Spanien; † 29. Juli 1983 in Mexiko-Stadt, Mexiko) war ein spanisch-mexikanischer Filmemacher, der in der Frühzeit des Films als surrealistischer Regisseur bekannt wurde. Er zählt zu den wichtigsten Filmregisseuren des 20. Jahrhunderts. Buñuel arbeitete mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton zusammen. Das bekannteste Werk aus dieser Zeit ist der Film Un chien andalou (Ein andalusischer Hund) aus dem Jahr 1929. Eines der zentralen Themen seiner Filme ist der Kampf gegen ein in sinnloser Wiederholung erstarrtes Bürgertum, wie beispielsweise in Der Würgeengel und Der diskrete Charme der Bourgeoisie. ... Filmhistorische Einordnung: Luis Buñuel gilt als einer der herausragenden Regisseure des 20. Jahrhunderts. Ein andalusischer Hund und besonders Das goldene Zeitalter werden als die wichtigsten Werke des surrealistischen Films angesehen. Träume und Alpträume, beides wesentliche Elemente der surrealen Kunst, haben ihn immer fasziniert. Er selbst sagte einmal, wenn er es möglich machen könnte, würde er zwei Stunden am Tag dem aktiven Leben nachgehen und den Rest im Traum verbringen. Buñuel hat oft traumähnliche oder rätselhafte Situationen in seine Filme eingebaut, auch wenn sie die Handlung nicht unbedingt vorantrieben. In Die Vergessenen wollte er beispielsweise ohne besonderen Grund ein spielendes Orchester in einer Einstellung auftauchen lassen. Der Produzent des Films verhinderte das Vorhaben jedoch. Ein andalusischer Hund ging primär aus zwei Träumen hervor. Der Film sollte keine rationale Erklärung zulassen. Er bietet keine sinnvolle Erklärung, sondern zeigt Bilder, die ihre Wirkung im Unbewussten des Betrachters entfalten sollten. Eine Vielzahl von Zuschauern hielt dies trotzdem nicht davon ab, immer wieder Symbole darin zu suchen und zu finden. Vielfach nahm Buñuel rätselhafte Ausweglosigkeit zum Thema, wie etwa ein bezwingendes, aber unerfüllbares Verlangen nach einer bestimmten Person. Viele der Filmtitel sind bezeichnend für Buñuels Ausdrucksmittel, wie z.B. Der Würgeengel, dessen Titel nichts mit dem Inhalt zu tun hat. Er wählte die Bezeichnung lediglich, weil er davon ausging, dass die Menschen den Film dadurch interessanter finden. Zu den wichtigsten Aspekten seiner filmischen Arbeit gehörte die Kritik an Bourgeoisie und Christentum. Buñuel bezweifelte, dass christliche Werte in einem demoralisierenden Milieu zu verwirklichen seien. Um dieser Kritik Ausdruck zu verleihen, brach er häufig Tabus und inszenierte er eine Vielzahl seiner Werke mit schockierenden und scheinbar blasphemischen Bildern. Ohne sie zu entschärfen, wird die Wirkung dieser Bilder gebrochen durch einen tiefgründigen, surrealistischen Humor. Brutalität oder plumpe Effekthascherei waren ihm und seinen Filmen fremd. In seiner Biografie (ins Deutsche übersetzt unter dem Titel „Mein letzter Seufzer“) schildert er eindrucksvoll, humorvoll und unterhaltsam sein Leben, seine „Weltanschauung“ und die Ereignisse seines Lebens, die er filmisch verarbeitet hat. ... Aus: wikipedia-Luis_Buñuel
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  • Erstausgabe
Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Bunuel, Luis:
Anbieter:
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Katalog:
Film
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