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Todesursache: Euthanasie. Verdeckte Morde in der NS-Zeit. Sammlung Prinzhorn / Wunderhorn. Katalog zur Ausstellung Sammlung Prinzhorn Heidelberg, bis zum 2.3.2003

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[Euthanasie] - Brand-Claussen Bettina u. andere (Herausgeber):
Todesursache: Euthanasie. Verdeckte Morde in der NS-Zeit. Sammlung Prinzhorn / Wunderhorn. Katalog zur Ausstellung Sammlung Prinzhorn Heidelberg, bis zum 2.3.2003

Heidelberg. Verlag Das Wunderhorn 2002. 175, (1) Seiten.Mit zahlreichen teils farbigen u. faks. Abbildungen. Farbig illustrierte Originalbroschur. (Etwas wellig). 27x21 cm ISBN: 3884232045 (EAN: 9783884232040 / 978-3884232040)


* Der Katalog präsentiert diejenigen einundzwanzig Künstler der Sammlung, die in der NS-Zeit unter dem verharmlosenden Begriff 'Euthanasie' ermordet wurden. Dieser üppig illustrierte Katalog stellt Leben und Werk von einundzwanzig Künstlerpersönlichkeiten der Sammlung Prinzhorn vor, die dem nationalsozialistischen Krankenmord zum Opfer fielen. Unter ihnen sind einige der bekanntesten Künstler dies mehr lesen ...
Schlagworte: AUSSTELLUNGSKATALOG; EUTHANASIE; FASCHISMUS / NATIONALSOZIALISMUS; Nationalsozialistische, Vernichtung, Menschenverachtung, Naziwahn, Mörder, Behinderte, Kunstgeschichte, Künstler, Geisteskrankheiten, Psychiatrie, Bildnisse,

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Schutz des Lebens, Recht auf Sterben. Zur rechtlichen Problematik der Euthanasie.

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Möllering, Jürgen:
Schutz des Lebens, Recht auf Sterben. Zur rechtlichen Problematik der Euthanasie. Medizin und Recht , Bd. 3

Stuttgart: Enke, 1977. 147 S. Broschiert. ISBN: 3432888112 (EAN: 9783432888118 / 978-3432888118)


Einband leicht berieben. - Der Begriff "Euthanasie" -- Versuch einer mehrdimensionalen Bestimmung des Problemfeldes -- Die Euthanasie im geltenden deutschen Strafrecht -- Aktive Sterbehilfe -- Handlungen, die auf reine Schmerzlinderung angelegt sindSchmerzlinderung ohne Beeinflussung des Todeszeitpunktes -- Schmerzlinderung mit Todesbeschleunigung als Nebenfolge -- Die Schmerzlinderung als Heilmaß mehr lesen ...
Schlagworte: Euthanasie , Sterben , Euthanasie

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Von der Zwangssterilisierung zur Ermordung. Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien. Teil II. von Eberhard Gabriel und Wolfgang Neugebauer Im Folgeband zur

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Eberhard Gabriel und Wolfgang Neugebauer
Von der Zwangssterilisierung zur Ermordung. Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien. Teil II. von Eberhard Gabriel und Wolfgang Neugebauer Im Folgeband zur ""Geschichte der NS-Euthanasie in Wien"" werden neueste Forschungsergebnisse zur Zwangssterilisierung, Zwangserziehung, den jüdischen Opfern der NS-Euthanasie in Wien, der Vernachlässigung und Tötung von Kranken durch Hunger (sogenannte ""Wilde Euthanasie"") nach Einstellung der Deportationen nach Hartheim 1941, zur neuropathologischen Forschung an Gehirnen von Opfern der städtischen Nervenklinik für Kinder Am Spiegelgrund nach 1945 und schließlich zu dem Bogen von den Patientenmorden zum Genozid ebenso vorgelegt wie Stellungnahmen dazu von Repräsentanten des Wiener Städtischen Gesundheitswesens, der Medizinischen Fakultät der Universität Wien und des verantwortlichen Gesundheitspolitikers. Mit Beiträgen von Gerhard Baader, Herwig Czech, Eberhard Gabriel, Waltraud Häupl, Ludwig Kaspar, Erich H. Loewy, Peter Malina, Wolfgang Neugebauer, Wolfgang Schütz und Claudia Spring. Über den Autor:Prof. Dr. Wolfgang Neugebauer lehrt Geschichte der Frühen Neuzeit an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

2002 Böhlau Wien Böhlau Wien 2002 Softcover 420 S. 24 x 17 x 3 cm ISBN: 320599325X (EAN: 9783205993254 / 978-3205993254)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Im Folgeband zur ""Geschichte der NS-Euthanasie in Wien"" werden neueste Forschungsergebnisse zur Zwangssterilisierung, Zwangserziehung, den jüdischen Opfern der NS-Euthanasie in Wien, der Vernachlässigung und Tötung von Kranken durch Hunger (sogenannte ""Wilde Euthanasie"") nach Einstellung der Deportationen nach Hartheim 1941, zur neuropathologischen Forschung an G mehr lesen ...
Schlagworte: Im Folgeband zur ""Geschichte der NS-Euthanasie in Wien"" werden neueste Forschungsergebnisse zur Zwangssterilisierung, Zwangserziehung, den jüdischen Opfern der NS-Euthanasie in Wien, der Vernachlässigung und Tötung von Kranken durch Hunger (sogenannte ""Wilde Euthanasie"") nach Einstellung der Deportationen nach Hartheim 1941, zur neuropathologischen Forschung an Gehirnen von Opfern der städtischen Nervenklinik für Kinder Am Spiegelgrund nach 1945 und schließlich zu dem Bogen von den Patientenmorden zum Genozid ebenso vorgelegt wie Stellungnahmen dazu von Repräsentanten des Wiener Städtischen Gesundheitswesens, der Medizinischen Fakultät der Universität Wien und des verantwortlichen Gesundheitspolitikers. Mit Beiträgen von Gerhard Baader, Herwig Czech, Eberhard Gabriel, Waltraud Häupl, Ludwig Kaspar, Erich H. Loewy, Peter Malina, Wolfgang Neugebauer, Wolfgang Schütz und Claudia Spring. Über den Autor:Prof. Dr. Wolfgang Neugebauer lehrt Geschichte der Frühen Neuzeit an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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Die NS-Gaue: Regionale Mittelinstanzen im zentralistischen

Mehr von Jürgen John Horst
Jürgen John, Horst Möller und Thomas Schaarschmidt
Die NS-Gaue: Regionale Mittelinstanzen im zentralistischen ""Führerstaat""? Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte von Jürgen John, Horst Möller und Thomas Schaarschmidt Hochinteressant und anregend Herbert Schott, Mainfränkisches Jahrbuch 60 (2008) ""Die Praxis der Herausgeber, den Beiträgen jeder Session eine schriftliche Fassung des jeweiligen Kommentators beizugeben, erweist sich als vorzügliche Form der Einführung in Forschungskontroversen und Forschungsforderungen. Der Band enthält einen informativen Anhang in Form von Karten, Tabellen und Abbildungen und ein ausführliches Verzeichnis der Forschungsliteratur."" Bulletin für Faschismus und Weltkriegsforschung 31/32 (2008) ""Der Band zeigt wichtige neue Ergebnisse, bedeutende Forschungsfortschritte, umfangreiche Aufgaben und erfolgreiche Wege."" Ingo Materna, Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Osteuropas 54 (2008) ""Die Lektüre der Publikation kann uneingeschränkt empfohlen werden."" Anett Müller, Baltische Studien 94 (2008) ""Wer auf diesem Themengebiet arbeitet, wird in Zukunft an dem dichten und gut redigierten Band nicht vorbeikommen."" Johannes Vossen, Neue Politische Literatur Jg. 53, 2008 Über den Autor:Jürgen John, geboren 1942, ist Professor für Moderne Mitteldeutsche Regionalgeschichte am Historischen Institut der Universität Jena. Horst Möller, geboren 1943, em. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität München, war bis 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin. Thomas Schaarschmidt arbeitet am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam als Koordinator des Projektverbunds Zeitgeschichte Berlin-Brandenburg und lehrt Neuere und Zeitgeschichte an der Universität Leipzig. Wenn in der NS-Forschung der letzten Jahrzehnte von Gauen und Gauleitern die Rede war, richtete sich das Interesse vornehmlich auf die Parteistrukturen. Oder sie dienten als Fallbeispiele für regionalhistorische Detailstudien. Es fehlt hingegen bis heute eine systematisch-vergleichende Erforschung der NS-Gaue als konstitutive Elemente ""neuer Staatlichkeit"", wie sie sich im nationalsozialistischen ""Führerstaat"" seit Mitte der 1930er Jahre herausbildete. Hier setzt der vorliegende Band an. Das Ergebnis bietet erhellende Einblicke nicht nur in die regionalen Strukturen des NS, sondern in das Herrschaftssystem insgesamt. Themenfelder sindRassenpolitik und ""Euthanasie""; ""Arisierung"" und ""Gegnerbekämpfung""; Wissenschaft, Bildung, Kultur; Gauverwaltung; Gaue des ""Altreichs""; Die ""Reichsgaue"". Aus dem InhaltVorwort der Herausgeber 1. Grundfragen Thomas Schaarschmidt, Regionalität im Nationalsozialismus - Kategorien, Begriffe, Forschungsstand Jürgen John, Die Gaue im NS-System Rüdiger Hachtmann, ""Neue Staatlichkeit"" - Überlegungen zu einer systematischen Theorie des NS-Herrschaftssystems und ihrer Anwendung auf die mittlere Ebene der Gaue Bernhard Gotto, Dem Gauleiter entgegen arbeiten? Überlegungen zur Reichweite eines Deutungsmusters Michael Ruck, Kommentar 2. Politikfelder 2.1 Rassenpolitik und ""Euthanasie"" Ingo Haar, Biopolitische Differenzkonstruktionen als bevölkerungspolitisches Ordnungsinstrument in den OstgauenRaum- und Bevölkerungsplanung im Spannungsfeld zwischen regionaler Verankerung und zentralstaatlichem Planungsanspruch Winfried Süß, Zur Rolle der Gaue in der regionalisierten ""Euthanasie"" (1942-1945) Susanne Heim, Kommentar 2.2 Wissenschaft, Bildung, Kultur Martina Steber, Fragiles Gleichgewicht. Die Kulturarbeit der Gaue zwischen Regionalismus und Zentralismus Jürgen Finger, Gaue und Länder als Akteure der nationalsozialistischen Schulpolitik. Württemberg als Sonderfall und Musterbeispiel im Altreich Michael Grüttner, Hochschulpolitik zwischen Gau und Reich Willi Oberkrome, Kommentar 3. Die NS-Gaue - Gauverwaltung und Gau-Porträts 3.1 Gauverwaltung Armin Nolzen, Die Gaue als Verwaltungseinheiten der NSDAP. Entwicklungen und Tendenzen in der NS-Zeit Gerhard Kratzsch, Das wirtschaftspolitische Gauamtder Gauwirtschaftsberater 3.2 Gau-Porträts 3.2.1 Gaue des ""Altreichs"" Detlef Schmiechen-Ackermann, Das Potential der Komparatistik für die NS-Regionalforschung - Vorüberlegungen zu einer Typologie von NS-Gauen und ihren Gauleitern anhand der Fallbeispiele Süd-Hannover-Braunschweig, Osthannover und Weser-Ems Walter Ziegler, Bayern - Ein Land, sechs Gaue Kristina Hübener/ Wolfgang Rose, Der brandenburgische NS-Gau - Eine Bestandsaufnahme Kyra Inachin, Der Gau Pommern - Eine preußische Provinz als NS-Gau Wolfgang Stelbrink, Provinz oder Gau? Die beiden westfälischen NS-Gaue auf dem beschwerlichen Weg zu regionalen Funktionsinstanzen des NS-Staates Thomas Müller, Der Gau Köln-Aachen und Grenzlandpolitik im Nordwesten des Deutschen Reiches Wolfgang Freund, Rassen- und Bevölkerungspolitik in einem expandierenden GauRheinpfalz - Saarpfalz - Westmark Ryszard Kaczmarek, Zwischen Altreich und Besatzungsgebiet. Der Gau Oberschlesien 1939/41-1945 Michael Kißener, Kommentar 3.2.2 Die ""Reichsgaue"" Martin Moll, Der Reichsgau Steiermark 1938-1945 Ernst Hanisch, ""Land"" und ""Reichsgau"" Salzburg 1938-1945 Michael Wedekind, Expansion und regionale Herrschaftsbildung in der ""Ostmark"" am Beispiel des Gaues Tirol-Vorarlberg Dieter Pohl, Die Reichsgaue Danzig-Westpreußen und WarthelandKoloniale Verwaltung oder Modell für die zukünftige Gauverwaltung? Magnus Brechtken, Kommentar Besprechung / Review zu ""Die NS-Gaue""""hochinteressant und anregend"" Herbert Schott, Mainfränkisches Jahrbuch 60 (2008) ""Die Praxis der Herausgeber, den Beiträgen jeder Session eine schriftliche Fassung des jeweiligen Kommentators beizugeben, erweist sich als vorzügliche Form der Einführung in Forschungskontroversen und Forschungsforderungen. Der Band enthält einen informativen Anhang in Form von Karten, Tabellen und Abbildungen und ein ausführliches Verzeichnis der Forschungsliteratur."" Bulletin für Faschismus und Weltkriegsforschung 31/32 (2008) ""Der Band zeigt wichtige neue Ergebnisse, bedeutende Forschungsfortschritte, umfangreiche Aufgaben und erfolgreiche Wege."" Ingo Materna, Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Osteuropas 54 (2008) ""Die Lektüre der Publikation kann uneingeschränkt empfohlen werden."" Anett Müller, Baltische Studien 94 (2008) ""Wer auf diesem Themengebiet arbeitet, wird in Zukunft an dem dichten und gut redigierten Band nicht vorbeikommen."" Johannes Vossen, Neue Politische Literatur Jg. 53, 2008 Die NS-Gaue Regionale Mittelinstanzen im zentralistischen Führerstaat ? Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte

2007 Oldenbourg Wissenschaftsverlag Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2007 Softcover 483 S. 24 x 16 x 2,6 cm ISBN: 3486580868 (EAN: 9783486580860 / 978-3486580860)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Hochinteressant und anregend Herbert Schott, Mainfränkisches Jahrbuch 60 (2008) ""Die Praxis der Herausgeber, den Beiträgen jeder Session eine schriftliche Fassung des jeweiligen Kommentators beizugeben, erweist sich als vorzügliche Form der Einführung in Forschungskontroversen und Forschungsforderungen. Der Band enthält einen informativen Anhang in Form von Karten, mehr lesen ...
Schlagworte: Drittes Reich Gaue Gauleiter Gau Nationalsozialismus Geschichte nationalsozialistisches Herrschaftssystem Zeitgeschichte 1933 - 1945 Hochinteressant und anregend Herbert Schott, Mainfränkisches Jahrbuch 60 (2008) ""Die Praxis der Herausgeber, den Beiträgen jeder Session eine schriftliche Fassung des jeweiligen Kommentators beizugeben, erweist sich als vorzügliche Form der Einführung in Forschungskontroversen und Forschungsforderungen. Der Band enthält einen informativen Anhang in Form von Karten, Tabellen und Abbildungen und ein ausführliches Verzeichnis der Forschungsliteratur."" Bulletin für Faschismus und Weltkriegsforschung 31/32 (2008) ""Der Band zeigt wichtige neue Ergebnisse, bedeutende Forschungsfortschritte, umfangreiche Aufgaben und erfolgreiche Wege."" Ingo Materna, Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Osteuropas 54 (2008) ""Die Lektüre der Publikation kann uneingeschränkt empfohlen werden."" Anett Müller, Baltische Studien 94 (2008) ""Wer auf diesem Themengebiet arbeitet, wird in Zukunft an dem dichten und gut redigierten Band nicht vorbeikommen."" Johannes Vossen, Neue Politische Literatur Jg. 53, 2008 Über den Autor:Jürgen John, geboren 1942, ist Professor für Moderne Mitteldeutsche Regionalgeschichte am Historischen Institut der Universität Jena. Horst Möller, geboren 1943, em. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität München, war bis 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin. Thomas Schaarschmidt arbeitet am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam als Koordinator des Projektverbunds Zeitgeschichte Berlin-Brandenburg und lehrt Neuere und Zeitgeschichte an der Universität Leipzig. Wenn in der NS-Forschung der letzten Jahrzehnte von Gauen und Gauleitern die Rede war, richtete sich das Interesse vornehmlich auf die Parteistrukturen. Oder sie dienten als Fallbeispiele für regionalhistorische Detailstudien. Es fehlt hingegen bis heute eine systematisch-vergleichende Erforschung der NS-Gaue als konstitutive Elemente ""neuer Staatlichkeit"", wie sie sich im nationalsozialistischen ""Führerstaat"" seit Mitte der 1930er Jahre herausbildete. Hier setzt der vorliegende Band an. Das Ergebnis bietet erhellende Einblicke nicht nur in die regionalen Strukturen des NS, sondern in das Herrschaftssystem insgesamt. Themenfelder sindRassenpolitik und ""Euthanasie""; ""Arisierung"" und ""Gegnerbekämpfung""; Wissenschaft, Bildung, Kultur; Gauverwaltung; Gaue des ""Altreichs""; Die ""Reichsgaue"". Aus dem InhaltVorwort der Herausgeber 1. Grundfragen Thomas Schaarschmidt, Regionalität im Nationalsozialismus - Kategorien, Begriffe, Forschungsstand Jürgen John, Die Gaue im NS-System Rüdiger Hachtmann, ""Neue Staatlichkeit"" - Überlegungen zu einer systematischen Theorie des NS-Herrschaftssystems und ihrer Anwendung auf die mittlere Ebene der Gaue Bernhard Gotto, Dem Gauleiter entgegen arbeiten? Überlegungen zur Reichweite eines Deutungsmusters Michael Ruck, Kommentar 2. Politikfelder 2.1 Rassenpolitik und ""Euthanasie"" Ingo Haar, Biopolitische Differenzkonstruktionen als bevölkerungspolitisches Ordnungsinstrument in den OstgauenRaum- und Bevölkerungsplanung im Spannungsfeld zwischen regionaler Verankerung und zentralstaatlichem Planungsanspruch Winfried Süß, Zur Rolle der Gaue in der regionalisierten ""Euthanasie"" (1942-1945) Susanne Heim, Kommentar 2.2 Wissenschaft, Bildung, Kultur Martina Steber, Fragiles Gleichgewicht. Die Kulturarbeit der Gaue zwischen Regionalismus und Zentralismus Jürgen Finger, Gaue und Länder als Akteure der nationalsozialistischen Schulpolitik. Württemberg als Sonderfall und Musterbeispiel im Altreich Michael Grüttner, Hochschulpolitik zwischen Gau und Reich Willi Oberkrome, Kommentar 3. Die NS-Gaue - Gauverwaltung und Gau-Porträts 3.1 Gauverwaltung Armin Nolzen, Die Gaue als Verwaltungseinheiten der NSDAP. 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Anett Müller, Baltische Studien 94 (2008) ""Wer auf diesem Themengebiet arbeitet, wird in Zukunft an dem dichten und gut redigierten Band nicht vorbeikommen."" Johannes Vossen, Neue Politische Literatur Jg. 53, 2008 Die NS-Gaue: Regionale Mittelinstanzen im zentralistischen ""Führerstaat""? Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte von Jürgen John, Horst Möller und Thomas Schaarschmidt ISBN-10 3-486-58086-8 / 3486580868 ISBN-13 978-3-486-58086-0 / 9783486580860

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Von der Zwangssterilisierung zur Ermordung. Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien. Teil II. von Eberhard Gabriel und Wolfgang Neugebauer

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Eberhard Gabriel und Wolfgang Neugebauer
Von der Zwangssterilisierung zur Ermordung. Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien. Teil II. von Eberhard Gabriel und Wolfgang Neugebauer

2002 Böhlau Verlag Köln Böhlau Verlag Köln 2002 Softcover 420 S. 24 x 17 x 3 cm ISBN: 320599325X (EAN: 9783205993254 / 978-3205993254)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Im Folgeband zur ""Geschichte der NS-Euthanasie in Wien"" werden neueste Forschungsergebnisse zur Zwangssterilisierung, Zwangserziehung, den jüdischen Opfern der NS-Euthanasie in Wien, der Vernachlässigung und Tötung von Kranken durch Hunger (sogenannte ""Wilde Euthanasie"") nach Einstellung der Deportationen nach Hartheim 1941, zur neuropathologischen Forschung an G mehr lesen ...
Schlagworte: Im Folgeband zur ""Geschichte der NS-Euthanasie in Wien"" werden neueste Forschungsergebnisse zur Zwangssterilisierung, Zwangserziehung, den jüdischen Opfern der NS-Euthanasie in Wien, der Vernachlässigung und Tötung von Kranken durch Hunger (sogenannte ""Wilde Euthanasie"") nach Einstellung der Deportationen nach Hartheim 1941, zur neuropathologischen Forschung an Gehirnen von Opfern der städtischen Nervenklinik für Kinder Am Spiegelgrund nach 1945 und schließlich zu dem Bogen von den Patientenmorden zum Genozid ebenso vorgelegt wie Stellungnahmen dazu von Repräsentanten des Wiener Städtischen Gesundheitswesens, der Medizinischen Fakultät der Universität Wien und des verantwortlichen Gesundheitspolitikers. Mit Beiträgen von Gerhard Baader, Herwig Czech, Eberhard Gabriel, Waltraud Häupl, Ludwig Kaspar, Erich H. Loewy, Peter Malina, Wolfgang Neugebauer, Wolfgang Schütz und Claudia Spring. AutorProf. Dr. Wolfgang Neugebauer lehrt Geschichte der Frühen Neuzeit an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

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Euthanasie im NS-Staat

Mehr von Klee Ernst
Klee, Ernst:
Euthanasie im NS-Staat

Frankfurt, S. Fischer Verlag GmbH, 1983. ISBN: 3100393031 (EAN: 9783100393036 / 978-3100393036)


Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (Festeinband / Pappband im Format 21,3 x 14,5 cm) mit Rückentitel. 503 Seiten, mit Zeittafel, Abkürzungsverzeichnis, Quellen- und Literaturverzeichnis, Anmerkungen, Namen- und Sachregister, Angaben zum Verfasser sowie einigen Fotoabbildungen. - 2.Auflage in guter Erhaltung. - Deutsches / Drittes / Großdeutsches Reich, sog. gnädiger Tod / Gnadentod im mehr lesen ...
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Schlagworte: Deutsches / Drittes / Großdeutsches Reich, sog. gnädiger Tod / Gnadentod im Nationalsozialismus, nationalsozialistisches Gesundheitswesen, Sterilisierung der minderwertigen und Vernichtung der Asozialen unter Adolf Hitler, Deutschland 1933-1945, Rassenpolitik, Sozialdarwinismus, Freigabe der Vernichtung von Lebensunwert im Leben, Zusammenhang von Idiotie und Sünde, Fürsorge und Schädlingsbekämpfung, Sterilisierung und Asylierung als Ersatz-Euthanasie, Sterilisierung Gesetz, Einlieferung der Landstreicher ins KZ/KL, Erbkrankheiten, Erbgesundheitspflege 1934/35, Auskämmung Asozialer 1934-1936, , Euthanasietransporte, fahrbare Gaskammern, Brandenburger Probevergasung, Euthanasie-Beginn im Altreich, Grafeneck, Tötungsanstalt, Vergasung-Tourismus, Verbrennungsbaracke, Rauchentwicklung im Krematorium, Verbrennungsöfen, Leichenverbrennung, Urnenversand, falsche Todesursachen für die Angehörigen, Alltag in der Tötungsanstalt, Steigerung der Tötungskapazitäten, geheime Euthanasie-Verwaltung T4, Leidensbeendigung bei unheilbar Kranken und Lebensunfähigen, Tötung von jüdischen Kranken, Geheime Reichssache, Reichsausschuss zur wissenschaftlichen Erfassung von erb- und anlagebedingten schweren Leiden, Kindereuthanasie, Vernichtung durch Arbeit, Sonderbehandlung der zurechnungsfähigen und geisteskranken Ostarbeiter, Tötungstechnologie zur Judenvernichtung, Judenvergasung, Gaswagen, Aktion Reinhardt, Vergasungsstopp, Lagersystem, Konzentrationslager, deutsche Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert

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Ärzte als Hitlers Helfer. von Michael H. Kater Übersetzer Helmut Dierlamm, Renate Weitbrecht Vorwort Hans Mommsen Aerzte als Hitlers Helfer NS Götter in Weiß Züchtigungspolitik Historiker Medzingeschichte NS-Geschichte Deutsche Geschichte 1918 bis 1945 Arzt Medizin im Dritten Reich Ein Leben im Dienst der Menschlichkeit

Mehr von Michael Kater Übersetzer
Michael H. Kater Übersetzer Helmut Dierlamm, Renate Weitbrecht Vorwort Hans Mommsen
Ärzte als Hitlers Helfer. von Michael H. Kater Übersetzer Helmut Dierlamm, Renate Weitbrecht Vorwort Hans Mommsen Aerzte als Hitlers Helfer NS Götter in Weiß Züchtigungspolitik Historiker Medzingeschichte NS-Geschichte Deutsche Geschichte 1918 bis 1945 Arzt Medizin im Dritten Reich Ein Leben im Dienst der Menschlichkeit"" fordert das Berufsgelöbnis von Ärzten heraus. Doch wie steht es darum, wenn das System, in dem die Ärzte praktizieren, keinerlei Menschlichkeit aufweist? Müssen sie sich gegen die Politik wehren oder sich mit ihr arrangieren, und wie gehen sie später mit ihrer Entscheidung um? Fragen, die sich im Zusammenhang mit deutschen Medizinern im Nationalsozialismus geradezu aufdrängen, kennt doch jeder die grauenvollen Menschenversuche des KZ-Arztes Josef Mengele. Doch Mengele war mit seinen relativ wenigen Kollegen in den Konzentrationslagern die schreckliche Ausnahme neben Tausenden ""normaler"" Ärzte im Nazi-Deutschland. Wie aber verhielten sich all diese Mediziner in der Diktatur? Dem ging der Geschichtsprofessor Michael H. Kater bereits 1989 in seinem Standardwerk Doctors under Hitler nach, das nun endlich in einer deutschen Übersetzung erschienen ist. Katers Erkenntnisse über die oft allzu systemfreundliche Medizinerkaste, deren Seilschaften auch nach dem Krieg hervorragend funktionierten und viele Ereignisse tief vergruben, war wohl lange Zeit zu brisanter Stoff für den deutschen Buchmarkt. Der Amerikaner seziert mit akribischer Genauigkeit die Ärzteschaft im Nationalsozialismus. Sein Skalpell schneidet in die, die den neuen Forschungsmöglichkeiten jedes Quäntchen Humanismus opferten, es legt aber auch das angepasste Verhalten vieler der oben angesprochenen Ärzte in Alltagspositionen offen. Ausbildung, die Situation der Ärztinnen sowie der jüdischen Mediziner sind weitere Aspekte von Katers ausführlicher Arbeit. ""Die Bereitschaft"", schreibt Hans Mommsen in seinem Vorwort, ""rassisch und gesundheitlich unerwünschte Mitbürger auszumerzen und sich zum Diener einer verbrecherischen Züchtigungspolitik zu machen, war weit verbreitet"". Diese Erkenntnis Katers über die ""Götter in Weiß"" macht seine Studie zu einem unverzichtbaren Beitrag in der Aufarbeitung des NS-Geschichte. Neue Zürcher Zeitung Weisse Kittel, schwarze Uniformen Ärzte im Nationalsozialismus &#8211; zwei neue Publikationen Die deutsche Ärzteschaft verfügt in Gestalt der Bundesärztekammer über eine gut organisierte Interessenvertretung, die bestrebt ist, ein makelloses Bild ihres Berufsstandes in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Braune Flecken stören da nur, zumal auf dem strahlend weissen Ärztekittel. Doch Gestalten wie Hans Joachim Sewering, 1973 bis 1978 Chef der Bundesärztekammer, zeigen, dass nicht alle deutschen Ärzte ausschliesslich Unschuldsweiss trugen. Neben seinem Ärztekittel besass Sewering, der sich 1943 nachweislich an «Euthanasie»-Morden beteiligt hatte, nämlich auch die schwarze SS-Uniform. Derartige personelle Kontinuitäten zwischen NS-Zeit und demokratischer Bundesrepublik gab es auch in anderen Berufszweigen, doch in kaum einem lösen sie derartiges Erschrecken aus wie bei den Medizinern. Deren hohes Sozialprestige rührt gerade aus der Verpflichtung, jedes menschliche Leben unter allen Umständen zu schützen. 1933 bis 1945 fanden sich jedoch allzu viele von ihnen bereit, diesen kategorischen Imperativ zugunsten einer rassistischen Politik der «Auslese» und «Ausmerze» hintanzustellen. Michael H. Kater, Historiker im kanadischen Toronto, hat sein zuerst 1989 veröffentlichtes Standardwerk «Doctors under Hitler» nunmehr endlich auch auf Deutsch publiziert. Der Titel «Ärzte als Hitlers Helfer» ist allerdings unglücklich gewählt, erinnert er doch an eine effekthascherische und durch geringes Reflexionsniveau gekennzeichnete Fernsehserie. Diese Vorwürfe kann man Kater gewiss nicht machen. Er zeichnet ein ausgesprochen differenziertes, auch sozialhistorisch fundiertes Bild der deutschen Ärzte im Nationalsozialismus, wobei er sich keinesfalls auf bekannte Figuren wie den berüchtigten KZ-Arzt Josef Mengele konzentriert. Gerade den normalen Ärzten, ihrer universitären Ausbildung und ihrem Berufsalltag wird viel Aufmerksamkeit gewidmet. Auch Aspekte wie die widersprüchlichen Professionalisierungs- und Deprofessionalisierungstendenzen oder die Rolle der Frauen werden ausführlich gewürdigt. Das ernüchternde Urteil, die Ärzte seien «sicherlich einer der am stärksten nazi-orientierten Berufsstände im Dritten Reich» gewesen, lässt sich an zwei Zahlen illustrieren. In der NSDAP waren die Ärzte im Verhältnis 3:1 überrepräsentiert, in der SS sogar 7:1. Gerade die SS mit ihrem Anspruch, die Elite des künftigen völkischen Staates zu stellen, übte auf viele Ärzte eine so grosse Faszination aus, dass manche von ihnen der Versuchung nicht widerstanden, sich an grausamen &#8211; und wissenschaftlich obendrein wertlosen &#8211; Menschenexperimenten aller Art zu beteiligen oder sich zu Handlangern der «Euthanasie»-Aktionen zu machen. Widerstand gegen das NS-Regime wurde dagegen nur von wenigen Ärzten geleistet. Moralische Blindheit war die wohl am weitesten verbreitete «Krankheit» in Deutschland während der Jahre 1933&#8211;1945. Der Antisemitismus unter Deutschlands Ärzten, gepaart mit dem äusserst eigennützigen Motiv, sich auf diese Weise lästiger Konkurrenz auf einem hart umkämpften Arbeitsmarkt entledigen zu können, führte dazu, dass etwa 40 Prozent der medizinischen Hochschullehrer aus Deutschland vertrieben wurden. Ebenso betroffen waren die einfachen Ärzte, von denen etwa 15 Prozent als jüdisch definiert wurden. Rund 50 Prozent waren es sogar unter den Kinderärzten. Ihnen, die entrechtet, ihrer beruflichen und privaten Lebensperspektive beraubt, vertrieben und ermordet wurden, ist ein von Eduard Seidler zusammengestelltes, im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin veröffentlichtes Nachschlagewerk gewidmet. In ihm sind alle, die wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurden, aufgeführt, soweit ihre Schicksale rekonstruierbar waren. Wer Glück hatte, fand in einem von 31 Ländern auf allen Kontinenten Aufnahme; wer nicht, wurde in einem der Vernichtungslager ermordet oder in einem Ghetto dem Tod durch Hunger und Krankheit ausgeliefert. So unvollständig dieses Nachschlagewerk zwangsläufig auch sein mag &#8211; die Auflistung von über 600 Einzelschicksalen lässt erahnen, welches Ausmass an intellektueller und moralischer Verheerung mit der NS-Herrschaft einherging. Ärzte als Hitlers Helfer. Michael H. Kater NS Götter in Weiß Züchtigungspolitik Reihe/Serie Serie Piper ; 3407 Übersetzer Helmut Dierlamm, Renate Weitbrecht Vorwort Hans Mommsen Sprache deutsch Einbandart kartoniert Historiker Medzingeschichte NS-Geschichte Deutsche Geschichte 1918 bis 1945 Arzt Medizin im Dritten Reich ISBN-10 3-492-23407-0 / 3492234070 ISBN-13 978-3-492-23407-8 / 9783492234078

Piper Verlag GmbH Piper Verlag GmbH Softcover 576 S. 19,4 x 11,9 x 3,2 cm ISBN: 3492234070 (EAN: 9783492234078 / 978-3492234078)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Ein Leben im Dienst der Menschlichkeit"" fordert das Berufsgelöbnis von Ärzten heraus. Doch wie steht es darum, wenn das System, in dem die Ärzte praktizieren, keinerlei Menschlichkeit aufweist? Müssen sie sich gegen die Politik wehren oder sich mit ihr arrangieren, und wie gehen sie später mit ihrer Entscheidung um? Fragen, die sich im Zusammenhang mit deutschen Med mehr lesen ...
Schlagworte: NS Götter in Weiß Züchtigungspolitik Historiker Medzingeschichte NS-Geschichte Deutsche Geschichte 1918 bis 1945 Arzt Medizin im Dritten Reich Ein Leben im Dienst der Menschlichkeit"" fordert das Berufsgelöbnis von Ärzten heraus. Doch wie steht es darum, wenn das System, in dem die Ärzte praktizieren, keinerlei Menschlichkeit aufweist? Müssen sie sich gegen die Politik wehren oder sich mit ihr arrangieren, und wie gehen sie später mit ihrer Entscheidung um? Fragen, die sich im Zusammenhang mit deutschen Medizinern im Nationalsozialismus geradezu aufdrängen, kennt doch jeder die grauenvollen Menschenversuche des KZ-Arztes Josef Mengele. Doch Mengele war mit seinen relativ wenigen Kollegen in den Konzentrationslagern die schreckliche Ausnahme neben Tausenden ""normaler"" Ärzte im Nazi-Deutschland. Wie aber verhielten sich all diese Mediziner in der Diktatur? Dem ging der Geschichtsprofessor Michael H. Kater bereits 1989 in seinem Standardwerk Doctors under Hitler nach, das nun endlich in einer deutschen Übersetzung erschienen ist. Katers Erkenntnisse über die oft allzu systemfreundliche Medizinerkaste, deren Seilschaften auch nach dem Krieg hervorragend funktionierten und viele Ereignisse tief vergruben, war wohl lange Zeit zu brisanter Stoff für den deutschen Buchmarkt. Der Amerikaner seziert mit akribischer Genauigkeit die Ärzteschaft im Nationalsozialismus. Sein Skalpell schneidet in die, die den neuen Forschungsmöglichkeiten jedes Quäntchen Humanismus opferten, es legt aber auch das angepasste Verhalten vieler der oben angesprochenen Ärzte in Alltagspositionen offen. Ausbildung, die Situation der Ärztinnen sowie der jüdischen Mediziner sind weitere Aspekte von Katers ausführlicher Arbeit. ""Die Bereitschaft"", schreibt Hans Mommsen in seinem Vorwort, ""rassisch und gesundheitlich unerwünschte Mitbürger auszumerzen und sich zum Diener einer verbrecherischen Züchtigungspolitik zu machen, war weit verbreitet"". Diese Erkenntnis Katers über die ""Götter in Weiß"" macht seine Studie zu einem unverzichtbaren Beitrag in der Aufarbeitung des NS-Geschichte. Neue Zürcher Zeitung Weisse Kittel, schwarze Uniformen Ärzte im Nationalsozialismus &#8211; zwei neue Publikationen Die deutsche Ärzteschaft verfügt in Gestalt der Bundesärztekammer über eine gut organisierte Interessenvertretung, die bestrebt ist, ein makelloses Bild ihres Berufsstandes in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Braune Flecken stören da nur, zumal auf dem strahlend weissen Ärztekittel. Doch Gestalten wie Hans Joachim Sewering, 1973 bis 1978 Chef der Bundesärztekammer, zeigen, dass nicht alle deutschen Ärzte ausschliesslich Unschuldsweiss trugen. Neben seinem Ärztekittel besass Sewering, der sich 1943 nachweislich an «Euthanasie»-Morden beteiligt hatte, nämlich auch die schwarze SS-Uniform. Derartige personelle Kontinuitäten zwischen NS-Zeit und demokratischer Bundesrepublik gab es auch in anderen Berufszweigen, doch in kaum einem lösen sie derartiges Erschrecken aus wie bei den Medizinern. Deren hohes Sozialprestige rührt gerade aus der Verpflichtung, jedes menschliche Leben unter allen Umständen zu schützen. 1933 bis 1945 fanden sich jedoch allzu viele von ihnen bereit, diesen kategorischen Imperativ zugunsten einer rassistischen Politik der «Auslese» und «Ausmerze» hintanzustellen. Michael H. Kater, Historiker im kanadischen Toronto, hat sein zuerst 1989 veröffentlichtes Standardwerk «Doctors under Hitler» nunmehr endlich auch auf Deutsch publiziert. Der Titel «Ärzte als Hitlers Helfer» ist allerdings unglücklich gewählt, erinnert er doch an eine effekthascherische und durch geringes Reflexionsniveau gekennzeichnete Fernsehserie. Diese Vorwürfe kann man Kater gewiss nicht machen. Er zeichnet ein ausgesprochen differenziertes, auch sozialhistorisch fundiertes Bild der deutschen Ärzte im Nationalsozialismus, wobei er sich keinesfalls auf bekannte Figuren wie den berüchtigten KZ-Arzt Josef Mengele konzentriert. Gerade den normalen Ärzten, ihrer universitären Ausbildung und ihrem Berufsalltag wird viel Aufmerksamkeit gewidmet. Auch Aspekte wie die widersprüchlichen Professionalisierungs- und Deprofessionalisierungstendenzen oder die Rolle der Frauen werden ausführlich gewürdigt. Das ernüchternde Urteil, die Ärzte seien «sicherlich einer der am stärksten nazi-orientierten Berufsstände im Dritten Reich» gewesen, lässt sich an zwei Zahlen illustrieren. In der NSDAP waren die Ärzte im Verhältnis 3:1 überrepräsentiert, in der SS sogar 7:1. Gerade die SS mit ihrem Anspruch, die Elite des künftigen völkischen Staates zu stellen, übte auf viele Ärzte eine so grosse Faszination aus, dass manche von ihnen der Versuchung nicht widerstanden, sich an grausamen &#8211; und wissenschaftlich obendrein wertlosen &#8211; Menschenexperimenten aller Art zu beteiligen oder sich zu Handlangern der «Euthanasie»-Aktionen zu machen. Widerstand gegen das NS-Regime wurde dagegen nur von wenigen Ärzten geleistet. Moralische Blindheit war die wohl am weitesten verbreitete «Krankheit» in Deutschland während der Jahre 1933&#8211;1945. Der Antisemitismus unter Deutschlands Ärzten, gepaart mit dem äusserst eigennützigen Motiv, sich auf diese Weise lästiger Konkurrenz auf einem hart umkämpften Arbeitsmarkt entledigen zu können, führte dazu, dass etwa 40 Prozent der medizinischen Hochschullehrer aus Deutschland vertrieben wurden. Ebenso betroffen waren die einfachen Ärzte, von denen etwa 15 Prozent als jüdisch definiert wurden. Rund 50 Prozent waren es sogar unter den Kinderärzten. Ihnen, die entrechtet, ihrer beruflichen und privaten Lebensperspektive beraubt, vertrieben und ermordet wurden, ist ein von Eduard Seidler zusammengestelltes, im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin veröffentlichtes Nachschlagewerk gewidmet. In ihm sind alle, die wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurden, aufgeführt, soweit ihre Schicksale rekonstruierbar waren. Wer Glück hatte, fand in einem von 31 Ländern auf allen Kontinenten Aufnahme; wer nicht, wurde in einem der Vernichtungslager ermordet oder in einem Ghetto dem Tod durch Hunger und Krankheit ausgeliefert. So unvollständig dieses Nachschlagewerk zwangsläufig auch sein mag &#8211; die Auflistung von über 600 Einzelschicksalen lässt erahnen, welches Ausmass an intellektueller und moralischer Verheerung mit der NS-Herrschaft einherging. Ärzte als Hitlers Helfer. Michael H. Kater NS Götter in Weiß Züchtigungspolitik Reihe/Serie Serie Piper ; 3407 Übersetzer Helmut Dierlamm, Renate Weitbrecht Vorwort Hans Mommsen Sprache deutsch Einbandart kartoniert Historiker Medzingeschichte NS-Geschichte Deutsche Geschichte 1918 bis 1945 Arzt Medizin im Dritten Reich ISBN-10 3-492-23407-0 / 3492234070 ISBN-13 978-3-492-23407-8 / 9783492234078

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Tödliche Medizin im Nationalsozialismus: Von der Rassenhygiene zum Massenmord Klaus-Dietmar Henke Reihe/Serie: Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden ; 7 Drittes Reich Euthanasie Euthanasie Nationalsozialismus Historiker Geschichte Zeitgeschichte 1945 bis 1989 Medizin im Dritten Reich Nationalsozialisums Rassismus

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Klaus-Dietmar Henke
Tödliche Medizin im Nationalsozialismus: Von der Rassenhygiene zum Massenmord Klaus-Dietmar Henke Reihe/Serie: Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden ; 7 Drittes Reich Euthanasie Euthanasie Nationalsozialismus Historiker Geschichte Zeitgeschichte 1945 bis 1989 Medizin im Dritten Reich Nationalsozialisums Rassismus

2007 Böhlau Böhlau 2007 Softcover 342 S. 24 x 17,2 x 2,8 cm ISBN: 3412232068 (EAN: 9783412232061 / 978-3412232061)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Seit dem 19. Jahrhundert existierte, begünstigt durch medizinisch-naturwissenschaftliche Fortschritte und rassenideologische Weltanschauungen, eine internationale Debatte darüber, wie die angebliche Verschlechterung des menschlichen Erbgutes generell und speziell der Niedergang der »weißen Rasse« aufzuhalten seien. Doch erst die Errichtung der nationalsozialistischen mehr lesen ...
Schlagworte: Drittes Reich Euthanasie Euthanasie Nationalsozialismus Historiker Geschichte Zeitgeschichte 1945 bis 1989 Medizin im Dritten Reich Nationalsozialisums Rassismus ISBN-10 3-412-23206-8 / 3412232068 ISBN-13 978-3-412-23206-1 / 9783412232061 Seit dem 19. Jahrhundert existierte, begünstigt durch medizinisch-naturwissenschaftliche Fortschritte und rassenideologische Weltanschauungen, eine internationale Debatte darüber, wie die angebliche Verschlechterung des menschlichen Erbgutes generell und speziell der Niedergang der »weißen Rasse« aufzuhalten seien. Doch erst die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur schuf die politischen Voraussetzungen dafür, um die Theorien der »Erbgesundheitslehre« und der »Rassenhygiene« zur Staatsdoktrin zu erheben. Bei einer beträchtlichen Anzahl von Ärzten und Wissenschaftlern stieß die menschenverachtende Gesundheitspolitik der Nazis auf breite Zustimmung, so dass deren Umsetzung rasch vorangetrieben werden konnte. Sie fand nach der Zwangssterilisation und Ermordung »Minderwertiger« oder Kranker ihren Höhepunkt in der Vernichtung von sechs Millionen europäischer Juden. Viele der beteiligten Ärzte konnten nach dem Krieg unbeschadet ihre berufliche Karriere weiter verfolgen. Im vorliegenden Band wird die Dynamik dieser verhängnisvollen Entwicklung von international anerkannten Experten umfassend analysiert und allgemein verständlich dargelegt. Die Beiträge widmen sich den politischen, gesellschaftlichen und psychologischen Handlungskontexten dieser Verbrechen ebenso wie den ethischen und juristischen Konsequenzen, die nach 1945 aus dieser »tödlichen Medizin« gezogen wurden. Autor: Klaus-Dietmar Henke ist Universitätsprofessor für Zeitgeschichte an der TU Dresden. Reihe/Serie: Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden ; 7 Sprache deutsch Maße 170 x 240 mm Einbandart Paperback Geschichte Allgemeine Geschichte

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Hadamar: Heilstätte - Tötungsanstalt - Therapiezentrum [Gebundene Ausgabe] Uta George (Herausgeber), Georg Lilienthal (Herausgeber), Volker Roelcke (Herausgeber), Peter Sandner (Herausgeber), Christina Vanja (Herausgeber) Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 die

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Uta George (Herausgeber), Georg Lilienthal (Herausgeber), Volker Roelcke (Herausgeber), Peter Sandner (Herausgeber), Christina Vanja (Herausgeber)
Hadamar: Heilstätte - Tötungsanstalt - Therapiezentrum [Gebundene Ausgabe] Uta George (Herausgeber), Georg Lilienthal (Herausgeber), Volker Roelcke (Herausgeber), Peter Sandner (Herausgeber), Christina Vanja (Herausgeber) Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 die ""Irrenanstalt"" hervorging. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Psychopathinnenheim eröffnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus fast komplett zu einem Reservelazarett umgestaltet. Am 1. November 1940 übernahm die Berliner ""Euthanasie""-Zentrale ""T4"" das Gebäude, baute einen Tötungstrakt ein und ließ dort von Januar bis August 1941 mehr als 10.000 Menschen in einer Gaskammer ermorden. Ab August 1942 tötete das Personal im Auftrag des Trägers der Einrichtung, des Bezirksverbandes Nassau, weitere circa 4.500 Menschen. Nach dem Krieg fanden zwei Prozesse statt, um die Verbrechen aufzuklären und zu sühnen. Die Einrichtung wurde nicht geschlossen, sondern weiter als Heil- und Pflegeanstalt genutzt. Bereits seit 1953 wurde das Gedenken vor Ort gepflegt. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie besteht heute aus einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einer Klinik für forensische Psychiatrie, einem Wohnheim und ambulanten Betreuungsangeboten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Gedenkstätte Hadamar, die 1983 eröffnet wurde. Sie ist eine Einrichtung der historisch-politischen Bildung und des Gedenkens an die Opfer. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte auf dem Gelände ""Am Mönchberg"" ist nicht immer einfach, der Austausch über Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie ist jedoch für alle Seiten befruchtend. Hadamar Heilstätte Tötungsanstalt Therapiezentrum

2006 Jonas Jonas 2006 Hardcover 512 S. 21,2 x 15,2 x 2,6 cm ISBN: 3894453788 (EAN: 9783894453787 / 978-3894453787)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 mehr lesen ...
Schlagworte: Euthanasie Nationalsozialismus Hadamar Anstalt Korrigendenanstalt Soziale Psychiatrie Geschichte 1918 bis 1945 20. Jahrhundert bis 1945 Zentrum für Soziale Psychiatrie Am Mönchberg Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 die ""Irrenanstalt"" hervorging. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Psychopathinnenheim eröffnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus fast komplett zu einem Reservelazarett umgestaltet. Am 1. November 1940 übernahm die Berliner ""Euthanasie""-Zentrale ""T4"" das Gebäude, baute einen Tötungstrakt ein und ließ dort von Januar bis August 1941 mehr als 10.000 Menschen in einer Gaskammer ermorden. Ab August 1942 tötete das Personal im Auftrag des Trägers der Einrichtung, des Bezirksverbandes Nassau, weitere circa 4.500 Menschen. Nach dem Krieg fanden zwei Prozesse statt, um die Verbrechen aufzuklären und zu sühnen. Die Einrichtung wurde nicht geschlossen, sondern weiter als Heil- und Pflegeanstalt genutzt. Bereits seit 1953 wurde das Gedenken vor Ort gepflegt. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie besteht heute aus einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einer Klinik für forensische Psychiatrie, einem Wohnheim und ambulanten Betreuungsangeboten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Gedenkstätte Hadamar, die 1983 eröffnet wurde. Sie ist eine Einrichtung der historisch-politischen Bildung und des Gedenkens an die Opfer. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte auf dem Gelände ""Am Mönchberg"" ist nicht immer einfach, der Austausch über Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie ist jedoch für alle Seiten befruchtend. Zusatzinfo 116 z.T. farb. Abb. Sprache deutsch Maße 148 x 210 mm Einbandart gebunden Geschichte 1918 bis 1945 Euthanasie Nationalsozialismus Hadamar Anstalt 20. Jahrhundert bis 1945 Korrigendenanstalt Soziale Psychiatrie Zentrum für Soziale Psychiatrie Am Mönchberg ISBN-10 3-89445-378-8 / 3894453788 ISBN-13 978-3-89445-378-7 / 9783894453787

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Tod und Erlösung : Euthanasie in Deutschland 1900 - 1945

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Burleigh, Michael:
Tod und Erlösung : Euthanasie in Deutschland 1900 - 1945

Zürich ; München : Pendo, 2002. 425 S. ; Pp., 22 cm, gebundene Ausgabe mit Original-SchutzUmschlag, ISBN: 3858424854 (EAN: 9783858424853 / 978-3858424853)


Zustand: geringe Gebrauchs- u. Lagerspuren, sehr gutes Exemplar. Die Vernichtung "lebensunwerten Lebens", die sogenannte Euthanasie, lag in der Logik des rassistischen Nationalismus der Nazis. Mit Datum vom 1.September 1939 unterzeichnete Hitler den Befehl, unheilbar Kranke zu töten. Diesem Euthanasieprogramm fielen bis 1945 mehrere Hunderttausend Menschen zum Opfer. Michael Burleigh zeichnet ihr mehr lesen ...
Schlagworte: Michael Burleigh , Tod und Erlösung , Euthanasie in Deutschland 1900 - 1945 , Deutschland ; Euthanasie ; Geschichte 1900-1945, Medizin, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Recht

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