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paradies sands sich [Titel]

(95 Ergebnisse)
Titel
paradies sands sich
Titel: paradies sands sich
Militaria. König Konstantin von Griechenland ( König der Hellenen ). Alte Ansichtskarte / Postkarte s/w. ungel. um 1910 ?. Standportrait in Galauniform mit Paradebusch. Adel, Monarchie, Kaiserzeit. No 4710.

Militaria. König Konstantin von Griechenland ( König der Hellenen ). Alte Ansichtskarte / Postkarte…

Verlag: NPG,

1910. Postkarte Alte Ansichtskarte / Postkarte s/w, Format ca 9 x 14 cm, kl. Gebrauchsspuren an Ecken und Kanten, obere linke Ecke fehlt ( im Preis berücksichtigt ), Alter geschätzt, das Alter berücksichtigend in guter Erhaltung. BL

Bestell-Nr.: 512284
Anbieter: ABC Versand e.K., Aarbergen-Michelbach, Deutschland

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4,68 EUR

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Wild und zart [Gebundene Ausgabe] Wildrezepte Wildbret Kochbuch Früchte Pilze Wildgenuß Reh- oder Hasenpfeffer Rehrücken Pasteten Terrine Desserts Äpfeln Birnen Trauben Kastanien Preiselbeeren Feigen Essen Trinken Themenkochbücher Themenkochbücher Roland Jöhri , der bekannte Meisterkoch aus St. Moritz-Champfer hat über die Jahre zahlreiche Wildrezepte gesammelt, abgewandelt und weiterentwickelt und selbst neue Kreationen geschaffen. In diesem Buch präsentiert er seine Auswahl der schönsten und besten Wildgerichte. Neben den großen Klassikern wie Reh- oder Hasenpfeffer, Rehrücken, Pasteten und Terrinen finden sich interessante und attraktive Neukreationen: von leichten Carpaccio-Variationen, mit Wildfleisch gefüllten Ravioli oder Knödeln über Wild-Fondue oder Mixed grill auf Rotweinrisotto bis hin zu asiatischen Inspirationen wie Rehfilet im Reisteig oder Hasenkroketten süß-sauer. Als Ergänzung schlägt er passende herbstlich-rustikale Beilagen und eine große Auswahl an süßen und pikanten Saucen, eingemachte Früchte und Pilze vor. Abgerundet wird der Wildgenuß durch herbstliche Desserts mit Äpfeln, Birnen, Trauben, Kastanien, Preiselbeeren und Feigen. Autor: Roland Jöhri, 1943 in Cazis im bündnerischen Domleschg geboren und in Chur aufgewachsen. Einer der bekanntesten Vertreter der Schweizer Spitzengastronomie. Verschiedene bedeutende nationale und internationale Auszeichnungen. Er führte von 1982 bis 1992 zusammen mit seiner Frau Brigitte das Hotel Haus Paradies in Ftan im Unterengadin, das sie über die Landesgrenzen hinaus bekannt machten. 1992 übernahmen sie das traditionsreiche Restaurant Talvo in St. Moritz-Champfèr, das sie zu einer der herausragendsten kulinarischen Adressen mit 18 GaultMillau-Punkten und 2 Michelin-Sternen machten. Roland Jöhri zählt seit Jahren zu den besten Köchen der Schweiz.

Wild und zart [Gebundene Ausgabe] Wildrezepte Wildbret Kochbuch Früchte Pilze Wildgenuß Reh- oder H…

von Roland Jöhri Verlag: AT

1996 1996 Hardcover 30 x 23 x 2,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Roland Jöhri, der bekannte Meisterkoch aus St. Moritz-Champfer hat über die Jahre zahlreiche Wildrezepte gesammelt, abgewandelt und weiterentwickelt und selbst neue Kreationen geschaffen. In diesem Buch präsentiert er seine Ausw…

Gebraucht, sehr gut
Bestell-Nr.: BN24230
ISBN: 3855025428
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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49,90 EUR

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Gesammelte Werke in zwölf Bänden. Band 11: Der gemeinsamen Werke erster Teil: Sechs Aufgaben für Don Isidro Parodi Zwei denkwürdige Phantasien Mord nach Modell Haefs, Gisbert, Luis Borges Jorge Adolfo Bioy Casares u. a.

Gesammelte Werke in zwölf Bänden. Band 11: Der gemeinsamen Werke erster Teil: Sechs Aufgaben für Do…

3,49 Ødurchschnittliche Bewertung · 1249 Bewertungen bei Goodreads

von Gisbert Haefs Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

2009 2009 Zustand: gebraucht - sehr gut, Gesammelte Werke in zwölf Bänden. Band 11: Der gemeinsamen Werke erster Teil: Sechs Aufgaben für Don Isidro Parodi Zwei denkwürdige Phantasien Mord nach Modell

Gebraucht, sehr gut
Bestell-Nr.: BN348487
ISBN: 3446232915
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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179,95 EUR

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Das Wunderjahr in Jena: Geist und Gesellschaft 1794/95 Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Jena Kultur Künste Theodore Ziolkowski (Autor) Das Wunderjahr in Jena Geist und Gesellschaft 1794 95 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Kultur Künste Historiker Neuzeit bis 1918 Jena war die Versuchsstation der deutscheJena war die Versuchsstation der deutschen Klassik. Was dort Jahre später zur Blüte gelangte, war hier schon im Keim angelegt. Fichte propagierte eine Moral der Gelehrten, Schiller konzipierte sein Programm einer ästhetischen Erziehung, Goethe steckte die Grenzen einer aufgeklärten politischen Vernunft ab, Humboldt widmete sich der Bildung als Beruf und Hölderlin schuf die Vorformen des kündenden Dichters. In diesem einen Jahr in Jena schmolzen unterschiedliche Interessen zusammen. Als das Jahr um war, alle ihrer Wege gingen und Ruhe wieder einkehrte , war der Grundstock der deutschen Klassik gelegt. Theodore Ziolkowskis «Wunderjahr in Jena» Das Jenaer Glaserhandwerk brauchte sich seit der Jahreswende 1794/95 über Mangel an Arbeit nicht zu beklagen. Zumal die Studenten taten sich konsequent mit Arbeitsbeschaffungsmassnahmen hervor. Gleich dreimal im Abstand von zwei Monaten warfen sie zum Beispiel Johann Gottlieb Fichte die Fenster ein. Anfangs hatten sie dem frisch an die berühmte Jenaer Universität, die «Solana», berufenen Philosophen lauthals ihr «Vivat!» entgegengerufen. Er, der ohne Scheu vor Konflikten mit Thron und Altar die Urteile des Publikums über die Französische Revolution berichtigt und die Denkfreiheit von den Fürsten Europens zurückgefordert hatte, war mit seinem jugendlich-forschen Auftreten, seiner begeisternden Rhetorik – weniger mit seiner komplizierten «Wissenschaftslehre» – ihr Mann. Die wichtigste, abseits der traditionellen «Studentenorden» neugegründete «Litterärische Gesellschaft», die «Gesellschaft der freien Männer», war von ihm inspiriert. Wer wirklich studieren wollte, bekam bei ihm zu tun. Selbst die Sabbatruhe schonte er nicht. Doch dann war aus dem «Vivat!» ein «Pereat!» geworden. Vor allem die Verbindung der «Unitisten», die Fichte überraschenderweise der intriganten Komplizenschaft mit der Universitätsleitung verdächtigten, rückte ihm zu Leibe. Und man unterschätze heute nicht, was damals eine rechtschaffene Studentenunruhe war. Gegebenenfalls schlugen die empörten Fensterstürmer alles kurz und klein. Verwüstungen bis hin zu Raub und Plünderungen, Auseinandersetzungen mit dem regulären Militär bis hin zu Schiessereien kamen durchaus vor. Keine leichte Aufgabe, die sich der selbsternannte Meisterdenker mit seinen Vorlesungsexpektorationen über die Bestimmung des Gelehrten zwecks allseitiger Versittlichung gesetzt hatte. Der Minister Goethe freilich, alle paar Tage von Weimar nach Jena reisend und eigentlich sehr auf den Erhalt von Recht, Ordnung und Sitte bedacht, konnte sich einen sarkastischen Kommentar zum Philosophen-Geschick nicht verkneifen, zugegebenermassen ein eher handgreiflich-plattes «argumentum ad hominem»«Sie haben also das absolute Ich in grosser Verlegenheit gesehen und freylich ist es von den Nicht Ichs, die man doch gesetzt hat, sehr unhöflich durch die Scheiben zu fliegen. » Da war gleichsam die Parodie auf die sublime idealistische Realitäts-Überfliegerei. Wahrhaftig, ein Jenaer «Wunderjahr» war`s. So will es jedenfalls das Buch des in Princeton lehrenden Theodore Ziolkowski. Schwerlich wird man ihm widersprechen können, obwohl es auch andernorts, in Tübingen, Heidelberg, Berlin, Weimar, «in illo tempore» mancherlei wunderbare Jahre gab. Allerorten gärte es unablässig. Keiner der reichlich vorhandenen kreativen Geister, der die Welt nicht erst einmal aus den Angeln gehoben hätte, bevor er sie, den alten Verhältnissen nicht gar so fern, wieder zusammensetzte. Fichte, die «Seele von Jena», Schiller, Wilhelm von Humboldt, Hölderlin und die nicht nur libidinös zukunftweisende Sophie von Mereau trafen hier nebst dem heranreisenden Goethe und einigen Nebensonnen zusammen. Grund genug, einmal statt der üblichen diachronen Geschichte einen synchronen Querschnitt, fokussiert auf wechselseitige Anregungen, koproduktive Harmonien und nicht weniger produktive Dissonanzen, zu versuchen. Und in der Tat fällt so auf die Symbiose von Geist und Gesellschaft im allgemeinen, auf Goethes «Märchen», Schillers «Spaziergang», Hölderlins «Hyperion» und «Empedokles», Sophie von Mereaus «Blüthenalter der Empfindung» im besonderen mancherlei, vor allem lokalgeschichtliches Licht. Ein wirkliches Wechselspiel will sich indes nicht so recht ergeben. Innerhalb des synchronen Rahmens nimmt der Erzähler, meistens ein prätentionsloser Nacherzähler ohne weitergehenden interpretatorischen Ehrgeiz, doch wieder eher zu diachronen Einzelgeschichten seine Zuflucht. Bis auf wenige Ausnahmen fehlt es an grösserer Reibungsenergie. Einen Campus-Roman à la David Lodge oder Dietrich Schwanitz, mit dem Ziolkowski en passant liebäugelt, um sich freilich alsbald nüchterneren Zielen zuzuwenden, darf man von dem Buch nicht erwarten. Auch die Synchronie hat es offenbar schwer, in die Disparatheit der Geschichten einen erhellenden Zusammenhang zu bringen. Auch der akademische Roman des Nebeneinander ist nicht einfach zu schreiben. Die literaturgeschichtliche Annalistik hatte zwar gegenüber dem imaginären Gänsemarsch der Epochen den Vorzug, gerade diese Disparatheit anschaulich zu machenWieland trifft Bonaventura! Aber damit hatte es auch sein Bewenden. Der annalistischen «Topistik» – man verzeihe die Neutönerei – kann es kaum anders ergehen. Theodore Ziolkowski, geboren 1932, lehrt deutsche und allgemeine Literaturwissenschaft an der Princeton University und ist seit 1979 Dekan der Graduiertenfakultät an dieser Universität. Sprache deutsch Einbandart Pappe Geschichte Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Jena Kultur Künste ISBN-10 3-608-91942-2 3608919422 ISBN-13 978-3-608-91942-4 9783608919424

Das Wunderjahr in Jena: Geist und Gesellschaft 1794/95 Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschicht…

4,00 Ødurchschnittliche Bewertung · 2 Bewertungen bei Goodreads

von Theodore Ziolkowski Verlag: Klett-Cotta

1998 1998 Hardcover 354 S. 21,2 x 13,4 x 3,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Jena war die Versuchsstation der deutscheJena war die Versuchsstation der deutschen Klassik. Was dort Jahre später zur Blüte gelangte, war hier schon im Keim angelegt. Fichte propagierte eine Moral der Gelehrten, Schil…

Bestell-Nr.: BN16319
ISBN: 3608919422
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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69,99 EUR

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Sächsische Heimat. Heft 6, Juni 1959. Mitteilungen der Bundeslandsmannschaft Sachsen, Hamburg. Aus dem Inhalt: Auf zum Sachsentag / Eugen Kalkschmidt: Ludwig Richters künstlerische Sendung / Horst Neumann: Schwarze Pumpe - Paradestück sowjetzonaler Planwirtschaft / Werner Hofmann: Friedemann Bach und vieles mehr.

Sächsische Heimat. Heft 6, Juni 1959. Mitteilungen der Bundeslandsmannschaft Sachsen, Hamburg. Aus…

von Sächsische Heimat. - Eugen Kalkschmidt über Ludwig Richter Verlag: Hamburg 1959.

Softcover Grün - weißes Originalheft. 8°. 34 Seiten mit mehreren einfarbigen Abbildungen. Noch gut erhalten. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unse…

Gebraucht, gut
Bestell-Nr.: 208274
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, Deutschland
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Weinreb, F Rolle Esther Das Buch Esther nach der ältesten jüdischen Überlieferung von Friedrich Weinreb Altes Testament Esther Buch Frau Juden Religion Eine eingehende Erläuterung des biblischen Textes aus dem alten jüdischen Wissen führt in bisher nie gesehene Zusammenhänge mit unserem Leben in der Krise der Moderne. Der Autor bezeichnet dieses Buch zusammen mit Schöpfung im Wort und Jonah als die drei wichtigsten literarischen Werke, die das Fundament für seine gesamten Ausführungen bilden. Im Buch bezieht sich Weinreb immer wieder auf den Bauplan. Dieser ist die gekürzte Fassung von Schöpfung im Wort, welches erst viele Jahre später als vollständige Übersetzung seines niederländischen Hauptwerkes De Schepping erschienen ist. Vorwort: Esther heißt auf hebräisch: «Ich, der Ich verborgen bin. » Nach der jüdischen Überlieferung ist das Sich-Verbergen Gottes in der Sichtbarkeit der Welt gemeint. Und von diesem Sich-Verbergen Gottes heißt es, es sei die Folge einer Abwendung des Menschen. Einen verborgenen Gott nennt man leicht einen schlafenden Gott, wenigstens einen sich um die Welt nicht direkt kümmernden Gott. Und so meint man schließlich, daß Gott gar nicht existiere. Man kann ja, ohne jede Rücksicht auf Gott, die Welt ausgezeichnet selber lenken und alles selber in die Hände nehmen. Die Resultate der Wissenschaft und der Technik scheinen diese Haltung und diese Maßnahmen zu rechtfertigen. Und doch hat diese Lebenshaltung einen vorher unbekannten Pessimismus, große Lustlosigkeit und eine düstere Untergangsstimmung hervorgebracht. Viel Egoismus, Härte und Immoralität. Dort, wo die Bibel nicht nur als ein Produkt der menschlichen Geschichte gilt und man in der Bibel noch die Grundstruktur des menschlichen Wesens und der Menschheit erblickt, ist man sich dieser Aspekte bewußt. Diese Probleme sollten in einem viel größeren Zusammenhang gesehen werden. Beim sorgfältigen Untersuchen und Vergleichen des hebräischen Textes wird eine Grundstruktur der biblischen Sprache erkennbar. Diese Grundstruktur offenbart die Bibel als ein Wunderwerk. Wie es die Wunder der Natur gibt, die das Äußere unserer Welt bestimmt, so gibt es auch die Wunder des Wortes. Sie durchdringen das Wesen der Menschheit und jedes einzelnen Menschen. In meinem Buche «Schöpfung im Wort» habe ich einiges dazu ausgeführt. Vor allem wollte ich davon sprechen, welchen gangbaren Weg, welche ernsthafte und zu verantwortende Methode es gibt, um sich im Worte zu den allgemein menschlichen Werten zurückzufinden, was für unsere Zeit von nicht abzuschätzender Bedeutung wäre. Zum Gegenstand einer ersten speziellen Veröffentlichung wählte ich, nach der genannten allgemeinen Einführung, aus dem umfangreichen Material der Überlieferung die Esther-Erzählung. Es hätte ebensogut ein anderer Teil des großen Ganzen der Bibel sein können. Alle Teile haben durch die besondere Wortwahl und Strukturierung der Bibel dieselbe aktuelle und allgemeingültige Bedeutung. Sagen wir einmal, daß die Wahl dieses Gegenstandes dem «Zufall» zu verdanken ist. Man wird sehen, daß die Esther-Erzählung auf das Phänomen «Zufall» ein typisches Licht wirft. Man kann dieses Buch ohne weiteres lesen, auch wenn man die Grundlagen der Erklärung nicht kennt. Möglicherweise wird man aber nach der Lektüre dieses Buches gerne einmal zu den einführenden Betrachtungen greifen, denn faszinierend ist manches auf jeden Fall. Es ist ratsam, die Esther-Erzählung, wie sie sich in der Bibel aufgezeichnet findet, zunächst einmal durchzulesen und sie hernach, während der Lektüre dieses Buches, zur Hand zu haben. Es ist zu empfehlen, eine Bibel beizuziehen, auch wenn man in ihr sonst nicht recht zu Hause ist. Man mache sich ja keine Sorgen, wenn man das Hebräische nicht versteht. Es wurde darauf geachtet, daß jedermann dies Buch ohne Mühe lesen kann. Für den Kenner des Hebräischen sind dort, wo es erforderlich ist, die hebräischen Wörter transkribiert wiedergegeben. Dabei sei beachtet, daß das ch wie ein hartes g ausgesprochen werden soll. Speziell Interessierte finden am Schlusse des Buches ein Quellenverzeichnis. Wie schon im Vorwort von «Der göttliche Bauplan» erwähnt, beruht meine Art der Annäherung an den Sinn auf alten, oft uralten Quellen. Man sollte sie wieder schätzenlernen. Es sind nicht bloß seltsame oder lehrreiche Geschichten, nützliche oder interessante Informationen über Sitten und Gebräuche. Man wird in ihnen auf das Warum der in Bildern verhüllten Einkleidung stoßen. Damit die Lektüre nicht unnötig durch Anmerkungen unterbrochen werde, bilden Quellenangaben, Hinweise und Notizen, unter jeweiligem Hinweis auf die Buchseite und das betreffende Thema, den Anhang des Buches. Wer tiefer in die Materie einzudringen wünscht, für den mögen sie wichtig sein. Die wichtigsten Quellen, aus denen geschöpft wurde, sind der «Midrasch Esther Rabbah», der «Traktat Megillah» aus dem «Talmud Bawli» (Babylonischer Talmud) der «Targum» und der «Targum Scheni» über Esther. Jüngere Quellen als die des späteren Mittelalters sind im allgemeinen nicht verwendet. Eine ausführlichere Bibliographie ist im «Der göttliche Bauplan» enthalten. Im Vorwort jenes Buches ist auch die Rechtfertigung für diese Veröffentlichung gegeben. Friedrich Weinreb Inhaltsverzeichnis: I. TEIL: DER SINN DER VERBANNUNG Der Untergang des Tempels 19 Geburt in die Verbannung 20 Lernen vor der Geburt 22 Die Ankündigung der Verbannung 22 Die Geburt und das Vergessen 24 Das verlorene Paradies 26 Das Muster der Schöpfung 27 Der Sinn des Vergessens 30 Das «Umsonst»-Handeln 32 Geschichte auf verschiedenen Ebenen 35 Der kritische Augenblick der Geburt 35 Die Geburt der letzten Neschamah 36 Die menschliche Entwicklung 37 Der Cham-Komplex 38 Der andere Aspekt der Geschichte 39 Die Bibel als Buch der Geschichte 41 Die Haltung von Schem-Jafeth 43 Das Erwachen aus dem Rausch 45 «Wir werden handeln und hören» 46 Der Prophet und sein Handeln 48 Verbannung auf dem Höhepunkt der Entwicklung 52 Die Verbannungen nach der Zerstörung des Tempels 54 Vier Verbannungen 55 Warum die Esther-Erzählung ein Teil der Bibel ist 56 Esther ist die Geschichte von der Verbannung 58 II. TEIL: DIE WELT DER NAMEN Die Begriffe Schem und Eber 63 Der Name Esther 65 Gott verbirgt sich 66 Die Ursache des Zufalls 68 Zufall und Mysterium 74 Die unerklärliche Halachah 73 Halachah und Neschamah 82 Das Ärgernis des Unauffälligen 84 Die Geschichte von den Sechsunddreißig Tsadikim 86 Versteckspiel 89 Die Suche nach dem «nistar» 90 Der Begriff «pur» 91 Der Ort der Handlung: «poras u-modai» 93 Die Erzählung auf der Rolle 95 Der König 99 Der Narr 103 Die Grenzen des Reiches 105 Die 127 Länder des Königs 108 «Schuschan», die Rose unter Dornen 110 Das Geheimnis der Rose 112 Die Rose in der Schöpfung 114 Schoschanah und Esther 119 Die Rose und das Veränderliche 120 Wodurch die Schöpfung sich bewegt 123 Achaschwerosch, der beunruhigte König 125 Die Regierung der Welt 126 Der Wein bei der Mahlzeit 127 Die Myrte 131 Esther ist grün 133 Esther - die Morgendämmerung 135 Die schönste und mächtigste Frau der Welt 138 Waschti und die Frauen der Iwrim 141Das Mysterium der Tat 143 Die Kraft der Entwicklung 145 Das Mitleid mit Amalek 147 Haman und Mordechai auf dem Weg in die Verbannung 151 Abel hätte Kajin erschlagen können 152 «Hast du nicht von dem Baum gegessen?» 153 Die Myrrhe im Salböl 156 Der Hirsch und die Hindin 160 Der Erlöser am Tor 162 Mordechai steht allein 162 Die Erkenntnis bringt die Lehre von den Letzten Dingen 165 III. TEIL: DIE GESCHICHTE DER ROLLE A. Der Weg der Entwicklung Die Hamsterer 169 Das Festmahl im dritten Jahr 173 Nur das halbe Reich 177 Entwicklung und Überfluß 177 Duldsamkeit und Wohlstand 178 Die herausgeforderte Königin 181 Das Naturgesetz versagt 184 Tsora-at» ? die schändliche Krankheit 185 Das Festmahl endet in Verwirrung 186 Waschtis Sturz 189 Waschti und Memuchan 191 Der König versinkt in Nachdenken 193 Die Jungfrauen und die Vierheit 194 Die verborgene Schönheit 197 Die Verbindung zwischen Mordechai und Esther 198 Esthers Schweigen 200 Der geschwätzige König und die schweigsame Frau 201 Die Zwei verliert ihren Platz an die Eins 203 Die Genesung geht der Krankheit voraus 206 Drei, Vier und Fünf 207 Mordechai ist Haman ein Dorn im Auge 208 Alle logische Beweisführung ist Zufall 209 Die Zwölf und die Dreizehn 213 Der Siegelring des Königs 214 Die Weisen der Welt geben sich geschlagen 217 Die undeutliche Botschaft 221 Es gibt keinen Käufer für die Verbannten 225 B. Die Krümmung Der dreizehnte Tag des Nissan 230 Die Vier Tage 232 In Sack und Asche 233 «Niddah» 235 Das «Geheimnis Daniel» 238 Von Esther wird das Unmögliche verlangt 240 Es gibt kein Entkommen 244 Die Fastenzeit und Ostern 245 Handeln wider die Natur 249 Esther lädt zum Mahle ein 253 Die Einladung an Haman 255 Das Geheimnis des ersten Mahles 258 Der von Haman bestimmte Baum 259Die Kinder des Lehrhauses 262 Das Wach-sein in der Nacht 267 C. Die Umkehr Haman ist sprachlos 273 Das kleine bißchen Mehl ist mehr 276 Auch Mordechai kann es nicht glauben 277 Haman muß die neue Welt verkünden 279 Esthers zweites Mahl 281 Die Dornen 282 In der neuen Welt ist alles umgekehrt 283 Träumend oder wachend? 284 Die Geschenke 288 Die wesentliche Entscheidung geht dem äußeren Kampf voraus 291 Der Triumph des Verborgenen 292 QUELLEN, ANMERKUNGEN UND HINWEISE 297 Weinreb, F: Rolle Esther Das Buch Esther nach der ältesten jüdischen Überlieferung von Friedrich WeinrebBeispielbild für diese ISBN

Weinreb, F Rolle Esther Das Buch Esther nach der ältesten jüdischen Überlieferung von Friedrich Wei…

von Friedrich Weinreb Verlag: Origo Bern

Auflage: 2. Auflage: 2. Softcover 316 S. 20,2 x 12,6 x 3 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Altes Testament Esther Buch Frau Juden Religion Eine eingehende Erläuterung des biblischen Textes aus dem alten jüdischen Wissen führt in bisher nie gesehene Zusammenhänge mit unserem Leben in der Krise der…

Gebraucht, sehr gut
Bestell-Nr.: BN26254
ISBN: 3282000022
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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48,90 EUR

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Herrn Johann Arndts/Weiland General-Superintendentens des Fürstenthums Lüneburg/Sechs Bücher vom Wahren Christenthum, Welche handeln Von heilsamer Busse/herzlicher Reue und Leid über die Sünde/und wahrem Glauben/auch heiligem Leben und Wandel der rechten wahren Christen. Nicht allein mit beygefügten Gebeten nach jedem Capitel, Lebens-Lauf des Seel. Auctoris, dessen Informatorio Biblico, Neun Send-Schreiben, und einem siebenfachen Register; sondern auch mit ganz neuen und aneinander hangenden accuraten Summarien über jedes Capitel; Ingleichen einer Catechetischen Einleitung von 288. Fragen/auch einem ganz besondern Sonn- und Fest-Tags-Register/vermittelst welchen man dieses Buch statt einer ordentlichen Hauß-Postill gebrauchen kann, vermehret; Mit saubern Kupfern geziert, und nebst dem Paradies-Gärtlein/Deme vierzehen Wunder-Geschichte/auch tägliche Morgen- und Abendsegen mit beygefüget sind/Nach den besten Editionen aufs neue collationirt und heraus gegeben. Mit hoch-fürstil. . . .

Herrn Johann Arndts/Weiland General-Superintendentens des Fürstenthums Lüneburg/Sechs Bücher vom Wa…

von Johann Arndt Verlag: Schwabach: Verlegts Johann Jacob Enderes; Altdorf…

Mit 2 Frontispize und weiteren Kupferstichtafeln. ...Brandenb. Onolzbach. Gnädigstem Privilegio. 949, 88, 249 S. Leder mit dreiseitigem Goldschnitt. Rücken oben eingerissen und mit Fehlstelle, Gelenke brüchig, Leerseiten vorne und hinten mit Eintragungen von alter Hand, Papier etwas gebräunt bz…

Gebraucht
Bestell-Nr.: 68625
Anbieter: Antiquariat am St. Vith, Mönchengladbach, Deutschland

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100,00 EUR

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Gesammelte Erzählungen - Kassette [Gebundene Ausgabe] F. Scott Fitzgerald Literatur Klassik Moderne Klassiker Erzählungen Belletristik Hauptwerk vor 1945 Neuedition der Erzählungen - 93 Short Stories in 4 Bänden: 26 Erzählungen erstmals deutsch, 17 neu übersetzt, 50 in revidierter Übersetzung. Dazu 4 Essays des Autors (2 davon erstmals deutsch). Mit Nachworten von Paul Ingendaay, Daniel Kampa, Verena Lueken und Manfred Papst. Beste Literatur Kann man jedem Literaturconnaiseur wärmstens ans Herz legen. Ich stelle ihn auf eine Stufe mit den Großen der amerikanischen Literatur: Hemingway, Faulkner, Dos Passos. Wer Erzählungen und die klassische short story liebt, für den sind die Erzählungen von F. a must. Bisher nur die Winterträume, also den ersten Band, verschlungen, aber man kann sich nicht trennen von S. Fitzgerald. Empfehlung ersten Grades!!! Tschüß. Autor: Mit dem großen Erfolg seines Romanerstlings `This Side of Paradise` und mit `The Great Gatsby` wurde F. Scott Fitzgerald (1896-1940) zum literarischen Wortführer jener Ära, für die er das Schlagwort `Jazz Age` prägte. Er hat das glitzernde New York der Zwischenkriegsjahre, das sich für die Rhythmen von Duke Ellington und Louis Armstrong begeisterte, zeitdokumentarisch eingefangen, ohne die Frage auszublenden, ob dieser Glanz trügerisch sei. Seine Helden, kaum verhüllte Porträts Fitzgeralds, strotzen vor Selbstbewußtsein und leiden zugleich an ihrem Ausbeuten der eigenen Seele. Bettina Abarbanell, geboren 1961, lebt und arbeitet seit vielen Jahren als Übersetzerin in Potsdam. Dirk van Gunsteren, geb. 1953 in Düsseldorf, ist ein deutscher literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Niederländischen und freiberuflicher Redakteur. Van Gunsteren wuchs in Duisburg auf, seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Holländer. Nach mehreren Aufenthalten in Indien und in den USA studierte er in München Amerikanistik. Seit 1984 ist er als Übersetzer insbesondere aus dem Englischen tätig. Van Gunsteren lebt in München. 2007 erhielt van Gunsteren den `Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis` für seine Übersetzung angelsächsischer Literatur. Sprache deutsch Gewicht 2400 g Einbandart Leinen Literatur Klassik Moderne Klassiker Erzählungen Belletristik Hauptwerk vor 1945 ISBN-10 3-257-06720-8 3257067208 ISBN-13 978-3-257-06720-0 9783257067200Beispielbild für diese ISBN

Gesammelte Erzählungen - Kassette [Gebundene Ausgabe] F. Scott Fitzgerald Literatur Klassik Moderne…

von F. Scott Fitzgerald Verlag: Diogenes

2009 2009 Hardcover 2976 S. 14.1 x 12.9 x 20.2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Neuedition der Erzählungen - 93 Short Stories in 4 Bänden: 26 Erzählungen erstmals deutsch, 17 neu übersetzt, 50 in revidierter Übersetzung. Dazu 4 Essays des Autors (2 davon erstmals deutsch). Mit Nachworten von Pau…

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Bestell-Nr.: BN42559
ISBN: 3257067208
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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399,90 EUR

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Satiren und Sittenbilder.   - Sammelband folgender Texte (häufig als Manuskript gedruckt, meist in Berliner Mundart): Papier. Eine papieraeratische komi-tragische Eruption. Mit dem Bilde des Verfassers und einer Einleitung. / Det Publikum. / Det weibliche Jeschlecht oder Die Feminismus betrachtet von Fritze Böttcher. / Kunst. Berliner Stossseufzer. / Die Quasselstrippe. Ein Berliner Notschrei. /  Die Nervenheilanstalt. Ein Lazaretterlebnis. / Der Dot. Unmaßjebliche Betrachtungen eenes Lebendijen. / Det Paradies. Jedanken des in Pension bejriffenen Königl. Preußischen Beamten Theobald Birke. / Die Mode. / Kopp wech! Kopflose Betrachtungen. / Theodor Neumanns Ehegeschichte. Berliner Sittenbild. / Heinrich Lehmann, der Polyjamist. / Die Ehe. Eine propagierende Expektoration. / Reklame. Marktschreierei. / Der Kientopp. Eine Würdigung. / Fremdwörter! Eine gebrochene Lanze. / August Kulicke aus Berlin in und über Dresden. / Der Tanz. Ein historisch, satirisch, didaktisch, polemisches Tanzpoem. / Der Kuß. Eine Vertiefung. Mit Federzeichnungen von Rich. Asir und E. v. Hamme. / Liebe! Berliner Hymnus. Buchschmuck von Asir und Bergmüller. / Rieke. Berliner Sittenbild. / Ruhm! Eine ruhmlose Entherrlichung. / Dummheit! Eine kluge Betrachtung. Mit Federzeichnungen von Richard Asir. / Jeld. Een Aderlass. / Nichts! Ein Nihilismus.

Satiren und Sittenbilder. - Sammelband folgender Texte (häufig als Manuskript gedruckt, meist in…

von Johannes Cotta Verlag: Weinböhla i.Sa., Selbstverlag,

Verschiedene Auflagen. 1910-1918. Kl.-8°, Halbledereinband mit 5 Bünden, goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt. 60, (2); 14, (2); 8; 15, (3); 14, (2); 16; 21, (3); 8, (3); 1 nn., 18, (6); 12, (4); 16, (4); 8; 25, (3); 22, (6); 12, (4); 22, (2); 16, (6); 23, (1); 18, (2); 18, (2); 11, (5); 19,…

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Bestell-Nr.: 21804
Anbieter: Antiquariat Tuschik, Meyenburg, Deutschland

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211,50 EUR

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Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kurt G. Blüchel (Autor), Werner Nachtigall Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die Erfindungen der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen entwickelt hat, faszinieren seit vielen Jahren auch die Wissenschaftler und Techniker. Und so ist die Bionik entstanden, die die Problemlösungen der Natur systematisch darauf untersucht, ob und wie sie auf unsere Technik übertragbar sind. Einige Publikationen zur Bionik gab es schon vor diesem Buch, aber keinen so wunderschönen Fotoband, der gleichzeitig leicht verständliche, aber trotzdem umfassende Informationen zum Thema bietet. Die Fotos -- viele aus der Mikrofotografie -- enthüllen die Schönheit und Funktionalität der Natur und der an sie angelehnten TechnikSie reichen von atemberaubenden Gebäuden über Schmetterlingsflügel und Haihaut bis zu Quallen, Mikroorganismen und Molekülen. Besonders spannend sind dabei die Bilder, die Natur und Technik gegenüberstellen. Dann wird sofort deutlich, was beispielsweise die Oper in Oslo mit einem Fledermausohr gemeinsam hat oder wie ähnlich Minarette und Schachtelhalme sind. Abgesehen von den herrlichen Aufnahmen besticht dieses Buch durch einen verständlichen Stil, in dem das komplexe Thema in allen Facetten behandelt wird. Die ThemenNach der Einführung geht es ums Fliegen (vom Pflanzensamen über das Greifhörnchen bis zum Kolibri reichen die Naturmodelle), Architektur (der Londoner Millennium-Dome beispielsweise entspricht in der Form einem abgeplatteten Wassertropfen), Design (mit den zehn Geboten bionischen Designs, von Multifunktionalität bis zur totalen Rezyklierbarkeit), Strömungswiderstand, Sinne, Werkstoffe und Konstruktionen (vom Seifenschaum bis zur Bienenwabe), Lotos-Effekt, Sonne, Roboter und Evolution. Dabei wird immer wieder deutlichDie Natur bietet uns keine Blaupausen, aber dafür eine unerschöpfliche Fülle von Anregungen. Notwendig für eine Nutzung sind immer die Übertragung und die technische Anpassung. Dies ist ein wunderschöner Band mit atemberaubenden Fotos, der gleichzeitig verständlich und umfassend in die Bionik einführt und den aktuellen Stand der Forschung und Umsetzung zeigt -- eine rundum gelungene Kombination! Neue Zürcher Zeitung Der Natur in die Karten geschaut Einen startenden Jumbo-Jet, das Zeltdach des Münchner Olympiastadions und den windschnittigen Sportwagen mag auf den ersten Blick nicht viel miteinander verbinden. Doch lassen sich alle diese technischen Errungenschaften unter einem Schlagwort zusammenfassenSie sind Paradebeispiele für die Orientierung von Architekten und Ingenieuren am «Vorbild Natur». Denn unbestritten sind Flugzeuge die Erfüllung des menschlichen Traums vom Fliegen, erinnert das inzwischen zum Kulturerbe der Menschheit gehörende Dach des Olympiastadions den Betrachter an ein gewaltiges Spinnennetz, und die Aerodynamik schneller Autos widerspiegelt das Energiesparprinzip, das viele Fischarten, Delphine oder Pinguine im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Unter dem Begriff Bionik versuchen Wissenschafter biologischer und technischer Disziplinen gemeinsam, die technologischen Spitzenleistungen der Natur für die Menschheit nutzbar zu machen. Doch wer bei Bionik an komplizierte mathematische Formeln und mit dem Jargon der Ingenieure gespickte Abhandlungen denkt, dem können nun knapp 400 grossformatige und mit gelungenen Farbabbildungen gestaltete Buchseiten als Eingangstüre in das «Ingenieurbüro Natur» dienen. Sie wurden von dem an der Universität des Saarlandes tätigen Bionik-Pionier Werner Nachtigall und dem Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel zusammengestellt und mit einem ebenso interessanten wie gut verständlichen Text versehen. In 16 Kapiteln schlagen sie einen weiten Bogen vom «Bionik-Klassiker» Vogelflug bis hin zu für die Wirtschaft interessanten Biostrategien. Beschrieben wird auch, wie die Beschäftigung mit dem Bau des menschlichen Oberschenkelknochens und den dort wirkenden Kräften bei der Konstruktion des Eiffelturmes hilfreich war. Der «Lotus-Effekt» wiederum erklärt das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblättern, von deren Oberfläche Schmutz ohne fremde Hilfe abgewaschen wird. Auf das für eine technische Umsetzung geradezu prädestinierte Phänomen waren Bonner Pflanzensystematiker per Zufall gestossen, als sie sich die Blattoberfläche im Rasterelektronenmikroskop anschauten. Mikroskopisch kleine Noppen verhindern die Benetzung, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben. Ganz gleich, wo «Das grosse Buch der Bionik» aufgeschlagen wird, laden bekannte und unbekannte Strukturen, bizarre Formen und schillernde Farben zur Lektüre ein. Zwei Doppelseiten verdeutlichen besonders eindrücklich, dass Zangen, Druckknöpfe, Reissverschlüsse und Kugelgelenke schon irgendwo im Tier- und Pflanzenreich «erfunden» wurden. Die in wissenschaftlichen Fachbüchern eher unüblichen plakativen Kapitel- und Textüberschriften wie «Die Rückkehr der Heinzelmännchen» oder «Der Marktführer Natur bestimmt den Stand der Technik» wecken schnell die Neugier auf gegenwärtige und künftige Anwendungsgebiete der Bionik. Wer nach abgeschlossener Textlektüre und dem Betrachten der Abbildungen das für interessierte Laien wie Biologen, Ingenieure oder Architekten gleichermassen empfehlenswerte Buch zuklappt, dem wird vor Augen geführt, dass die Vorbilder der Natur in ihrer technischen Umsetzung nach wie vor eine Herausforderung darstellenÜber der formatfüllenden Foto eines auf dem Wasser startenden Schwanes ist das kleine Bild einer landenden Concorde zu sehen, ganz in das rötliche Licht der am Horizont stehenden Sonne getaucht. Das große Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Das grosse Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur

Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kur…

von Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Hardcover 400 S. 29,8 x 23,2 x 3 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Mikrofotografie Schmetterlingsflügel Haihaut Quallen Mikroorganismen Fledermausohr Schachtelhalme Überraschend, genial, effe…

Bestell-Nr.: BN1610
ISBN: 3421053790
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