
Java Kochbuch. Beispiele und Lösungen für Java-Programmierer Java-Programmierung server client Core…
von Ian F. Darwin Lars Schulten Verlag: O Reilly Verlag Gmbh & Co
Auflage: 2. A. (2005) Auflage: 2. A. (2005) Softcover 920 S. 22,8 x 17,6 x 4,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Wie passend, ein Handbuch aus O`Reillys Cookbook-Reihe mit einem Huhn zu schmücken, um so den Hunger auf "mehr Java" bei Java-Einsteigern zu wecken. Cookbook-Reihe von O`Reilly ist ein…

Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe)…
von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Verlag: Campus Verlag GmbH
Auflage: 1 (5. Februar 2007) Auflage: 1 (5. Februar 2007) Hardcover 224 S. 21,8 x 14,8 x 2,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Sp…
![Augendiagnose. Iris-Konstitutionen - Iris-Strukturen - Iris-Pigmente [Gebundene Ausgabe] Jürgen Rehwinkel Augendiagnostik Sigolt Wenske Pupillen Ophthalmology Ophthalmologe Augenheilkunde Ophthalmologie Oligoplex-System Oligoplex-Schlüsselverzeichnis Dosierung Augendiagnostischer Untersuchungsbogen klinischer Untersuchungsbogen Iris-Topographie Die Konstitution Iris-Konstitutionen Lymphatische Konstitution Lymphatisch-neurogener Typ Lymphatisch-hydrogenoider Lymphatisch-harnsaure Diathese Bindegewebsschwäche-Typ Lipämische Diathese Graue Konstitution Hämatogene Konstitution Larviert-tetanischer Typ Biliäre Konstitution Mischkonstitution Rheuma-Einteilung iridologisch nach DECK Augendiagnostische Zeichen allgemein Bauch-Iris 71 Teller-Iris 72 Leitgefäße 74 Lipoidring 76 Spondylosering 78 Staketen und Dachziegel am Limbusrand 80 Lipoidhügel 82 9 http://d-nb. info/940997649 III. Kapitel Pupillenphänomene Miosis = Kleinpupille 87 Mydriasis = Großpupille 88 Hippus = Wechsel von Miosis zu Mydriasis 89 Anisokorie = ungleiche Pupillengröße 89 Pupillenentformungen stehende (elliptoide) Pupille 91 liegende Pupille (Ellipse) 92 nach oben divergierende Pupillen (Ellipsen) 94 nach unten divergierende Pupillen (Ellipsen) 96 partielle Entformungen der Pupille frontale Abflachung 98 ventrale Abflachung 100 nasale Abflachung 102 temporale Abflachung 103 Abflachung des oberen Nasalquadranten 104 Abflachung des unteren Nasalquadranten 105 Abflachung des oberen Temporalquadranten 106 Abflachung des unteren Temporalquadranten 107 Spitzdachverformungen 108 Abflachung beidseitig unten (nasal und temporal) . . . . 109 Cataracta und Linsentrübungen Cataracta senilis 110 Cataracta diabetica 112 Cataracta uraemica 113 Rosettenkatarakt 114 Cholesterinsternchen 115 Pupillensaumveränderungen verdickt 116 partiell verdickt 117 Apoplektikerring 118 Neurolappen 118 feinstrukturiert 120 Asthenikerring 121 unregelmäßig abgebauter Pupillensaum 122 total abgebauter Pupillenrand 123 Greisenring 124 10 IV. Kapitel Krausenveränderungen Krausenformen große ektasierte Krause 127 partiell ektasierte Krause 129 eingeengte Krause 130 partiell eingeengte Krause 131 eckige Krause 132 partiell eckige Krause 133 Trichterkrause 134 Krallenkrause 135 Krausenfarbe hellweiße Krause 137 grauweiße Krause (radspeichenförmig) 138 hellgraue Krause 139 mausgraue Krause 140 rotgelbliche Krause 142 schmutzigbraune Krause 143 Morgenrot-Krause 144 braungetönte Krause = zentrale Heterochromie 145 V. Kapitel Krausenrandphänomene verdickt hell . 149 partiell verdickt 150 gedoppelt 152 Meerschaum 153 offen, auch unterbrochen 154 Torbogen-Krausenrand 156 verwischt 156 vaskularisiert 158 Kochscher Faden 160 Kochscher Faden mit Reiter 161 Drüsenballon 163 11 VI. Kapitel Iris-Strukturen und Veränderungen Lakunen 167 Waben 169 Krypten 170 Defektzeichen (Punkte/Striche) 171 Lakunenformen offen 172 Torpedo- 173 Schnabel- 174 Leiter- 175 Blattrippen- 176 Doppel-(rund) 177 Doppel-(eckig) 178 Riesen- 179 bekammert 180 Halbseiten- 181 Stiel- 182 Solarstrahlen kurze 183 halblange 184 lange 185 Neurozeichen Neuronetze 186 Angelhaken-Neurohäkchen 188 Reflektorische Zeichen Radiären helle 189 kurze helle 190 lange helle 192 gebündelte Reizradiären 194 weiße aufgequollene Reizradiären 195 gekämmtes Haar 196 heller Silberfaden 197 vaskularisierte Radiären 198 aberrante Radiären 199 12 Transversalen hell 200 vaskularisiert 201 Wurzel- 202 Dach- 204 Gabel- 206 Geweih- 208 Krampfiinge hell, geschnitten 209 Aufhellungen Wische, hellweiß 211 Flocken, hellweiß 212 Tophi, differenziert: hellweiß 213 Tophi, differenziert: grau, gelblich, grünlich 214 zentralwärts gelagerte Flocken 215 rhombenförmige Plaques, grauweiß, grünlichgelb . . . . 216 unterschichtige Hellungen 217 Verdunklungen Wische 218 verdunkelter Ziliarrand 220 sektorale Heterochromie 222 VII. Kapitel Schematische Darstellungen zu den Strukturveränderungen Die zeichenlose Iris 227 aufgelockerte Radiären 227 Schmerzlinie 227 gekämmtes Haar 228 Solarstrahlen, kurz 228 Solarstrahlen, halblang 228 Solarstrahlen, lang 228 Strickmuster, Neuronetze 229 Silberfaden, Transversale 229 Aufhellung des Krausenrandes 229 Geweihtransversale 229 Ärgerlinie 230 Wolken, Wische, weiß 230 13 Flocken, weiß 230 Plaques (rhombenförmig), Eiskristallform 230 abgeblaßtes Hirnfeld 231 offenes Herzzeichen 231 Herzpunkte 231 Waben im Herzsektor 231 Plaques (rhombenförmig) im Herzsektor 232 Lakunen 232 geschlossene Lakune 232 Blattrippenlakune 232 Schnabellakune 233 Halblakune 233 offene Krause 233 spitzzackige Lakune, eingedrückte Krause 233 Torpedo-Lakune 234 Krampfringe 234 hochgeschobene Darmkrause 234 Konkrementzeichen 234 Leiterlakune 235 VIII. Kapitel Die wichtigsten Pigmente Pigmente weiß 239 gelblich 240 lachsfarben, hellrötlich 243 orange 246 ocker, sandfarben, rotbraun 248 grau, dunkelbraun, schwarzbraun 251 IX. Kapitel Zusammenfassung aller Pigmente von E. H. KABISCH . . . . 255 X. Kapitel Hypothetische Erläuterungen zu den Pigmenten von E. H. KABISCH 267 Literaturverzeichnis 301 Pupillen Ophthalmology](/build/images/fallback.jpg)
Augendiagnose. Iris-Konstitutionen - Iris-Strukturen - Iris-Pigmente [Gebundene Ausgabe] Jürgen Reh…
von Jürgen Rehwinkel Verlag: Uslarer Kreis, Köln
Auflage: 6., nochmals überarbeitete u. verbesserte Aufl. (1999) Auflage: 6., nochmals überarbeitete u. verbesserte Aufl. (1999) Hardcover 302 S. 20,6 x 14,4 x 2,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Augendiagnose Iris - Konstitutionen Iris - Strukturen Iris - Pigmente 6. Auflage Jürgen Rehwinkel un…

Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung von Helmut Kiene wissenschaftliche Fortentwick…
von Helmut Kiene Verlag: Springer
2000 2000 Softcover 193 S. 23,9 x 15,6 x 1,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Die komplementäre Methodenlehre bietet die Basis für eine wissenschaftliche Fortentwicklung der Medizin über die Evidence-based Medicine hinaus - als Cognition-based Medicine. Dieses Buch präsentiert, was in den großen…

Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grütz…
von Hans M Enzensberge Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger Illustrationen Johannes Grützke Übersetzer Tanaquil Enzensberger Verlag: Eichborn Verlag Ag
2001 2001 Hardcover 320 S. 22,2 x 13,4 x 3,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürf…
Beispielbild für diese ISBNKlinische Infektiologie: Infektionskrankheiten erkennen und behandeln [Gebundene Ausgabe] von Reinh…
von Reinhard Marre Verlag: Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH
Auflage: 2 (24. Oktober 2007) Auflage: 2 (24. Oktober 2007) Hardcover 1254 S. 27,8 x 21 x 5,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Infektionskrankheiten im Griff! Infektionskrankheiten sind eine der größten Herausforderungen an die MedizinPathogenese, Diagnostik, Klinik und Behandlungsmöglichkeiten…

Sinnmaschine Kino Sinndeutung und Religion im populären Film (Ed. Chr. Kaiser) von Jörg Herrmann Po…
von Jörg Herrmann Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Auflage: 2 Auflage: 2 Softcover 22,8 x 15,2 x 2,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Populäre Kinofilme inszenieren nicht nur die großen Gefühle und beleben den Mythos der großen Liebe immer wieder neu. Sie fragen auch nach dem Sinn des Ganzen und liefern ihre Deutungen des Daseins mit. Ist das K…
![Der Mut zur Kreativität [Gebundene Ausgabe] Tiefenpsychologe Tiefenpsychologie humanistische Psychologie Existenzialpsychologe Tiefenpsychologen Psychotherapeut Psychotherapie Daseinsanalytiker Existenzphilosophie Kreativitätsforschung Kreativität Kreativitäts-Training Künstler Kunst Psychodynamik Der Mut zur Kreativitaet Rollo May Junfermann Junfermannsche Verlagsbuchhandlung Übersetzer Brigitte Stein Maße 215 x 140 mm Einbandart Leinen ISBN-10 3-87387-273-0 3873872730 ISBN-13 978-3-87387-273-8 9783873872738 Vor 100 Jahren wurde der Psychotherapeut und Philosoph Rollo May geboren. Einerseits steht er für für eine „humanistische Psychologie“, andererseits gehört er in die Gruppe der Existenzialpsychologen. Der US-Amerikaner Rollo May ist einer der bekannten Tiefenpsychologen und Psychotherapeuten der Gegenwart. Er steht zum einen für eine „humanistische Psychologie“, die – angesiedelt zwischen Psychoanalyse und Behaviorismus – den Menschen weder durch seine Triebbedürfnisse noch durch Reflexmechanismen hinreichend bestimmt sieht. Zum anderen gehört er in die Gruppe der Existenzialpsychologen und Daseinsanalytiker, die Existenzphilosophie und Phänomenologie in die Tiefenpsychologie zu integrieren suchen. Dabei hat Alfred Adler einen größeren Einfluss auf sein Denken als Sigmund Freud. Die Grundannahmen der Existenzialpsychologie übernimmt May nicht einfach aus Europa, sondern passt sie den Verhältnissen in den USA an, wo etwa William James und John Dewey als Vorläufer existenziellen Philosophierens gelten. Seine gut lesbaren Bücher stellen zahlreiche Bezüge zwischen Kunst und therapeutischer Praxis her. Rollo May wird am 21. April 1909 in Michigan geboren. Er studiert Psychologie und Philosophie, ist zunächst in Wien, dann in New York Schüler Alfred Adlers. Einen Teil seiner Lehranalyse absolviert er bei Clara Thompson, einer Schülerin Sándor Ferenczis. In den 30er-Jahren kommt er mit der „interpersonellen Psychiatrie“ Harry Stuck Sullivans in Berührung und schließt sich in Washington dem William-Alanson-White-Institut an, wo er mit Erich Fromm und Frieda Fromm-Reichmann zusammenarbeitet. Bald wird er einer der führenden Vertreter der Washington School of Psychiatry und gibt mit anderen die von Sullivan gegründete „Zeitschrift für das Studium zwischenmenschlicher Beziehungen“ heraus. Als er in den 40er-Jahren an seiner ersten großen Arbeit schreibt, erkrankt er an Tuberkulose und verbringt eineinhalb Jahre in einem Sanatorium. 1950 erscheint „The Meaning of Anxiety“ (deutsch: „Antwort auf die Angst“). Freuds Ausführungen – Angst als Wiederauftauchen von unterdrückter Libido und Angst als Reaktion des Ich auf den drohenden Verlust eines geliebten Objekts – hält May für wertvoll. Doch Freud beschreibt auf der Ebene der Theorie, wie Angst entsteht. Weit mehr beeindruckt May der dänische Philosoph Søren Kierkegaard, der in der Angst den Kampf lebendigen Seins gegen das Nichtsein sieht. Während Freud viel über Angst weiß, schreibt Kierkegaard auf der existenziellen Ebene: Er kennt die Angst. Sie ist eine Schlüsselkategorie in seinem Denken – sein einflussreicher Essay „Der Begriff Angst“ erscheint 1844. Angst hat nichts mit Furcht zu tun; sie bezeichnet das Gefühl, das den Menschen befällt, wenn er sich inmitten des Daseins entdeckt, umgeben von den Naturmächten außerhalb seiner selbst und in sich selbst. Kierkegaard bestimmt sie als „Schwindel der Freiheit“. Weil sie zugleich Abschreckendes und Anziehendes enthält, nennt er sie eine „sympathetische Antipathie und eine antipathetische Sympathie“. So ist Angst kein Affekt unter anderen wie Lust und Traurigkeit, sondern ein Merkmal des Menschen, das in seiner Existenz als solcher gründet. Dieses Verständnis der Angst verdeutlicht den Unterschied zwischen Angst und Furcht. Die Unterscheidung ist May zufolge „weder eine Frage des Grades noch der Intensität der Erfahrung. Die Angst, die man empfindet, wenn ein Mensch, den man sehr schätzt, auf der Straße an einem vorübergeht, ohne ein Wort zu verlieren, ist (. . . ) nicht so intensiv wie die Furcht, die man erlebt, wenn der Zahnarzt den Bohrer in die Hand nimmt, um einem empfindlichen Zahn zu Leibe zu rücken“. Kurt Goldstein hebt hervor, dass wir Angst nicht „haben“, sondern „sind“. Demnach ist Angst der subjektive Zustand des Individuums, das sich bewusst wird, dass es sich selbst und seine Welt verlieren kann, dass es „nichts“ werden kann. Dieses Nichts, das sich von allem Seienden grundsätzlich unterscheidet, fasst Martin Heidegger als das Sein: In der Angst bekundet sich das Sein als solches. Sie reißt den Menschen aus seiner Eingenommenheit durch das Seiende und macht ihm klar, dass er einsam und heimatlos ist. Auch für Heidegger ist Angst das Grundphänomen menschlicher Existenz, Ausdruck der radikalen Vereinzelung. May hält beide Ebenen – die theoretische Freuds und die existenzphilosophische – für notwendig. Daher weist der existenzielle Ansatz theoretisch-wissenschaftliche Entdeckungen nicht zurück, sondern versucht, diese Entdeckungen auf eine philosophisch begründete Basis zu stellen. Existenzielle Psychotherapie gründet demnach „in der Annahme, dass man eine Wissenschaft vom Menschen aufbauen kann, in der man ihn nicht , fragmentarisiert‘ und seine Menschlichkeit zerstört, indes man Studien an ihm betreibt. Sie vereinigt Wissenschaft und Ontologie“ („Existence. A New Dimension in Psychiatry and Psychology“ 1958). In seiner Studie über die Angst lediger Mütter findet May heraus, dass nicht – wie er zunächst glaubt – die Ablehnung durch ihre Mütter bei den jungen Frauen Angst bewirkt, sondern „Ablehnung, die verleugnet wird“: Die „proletarischen Mütter lehnten ihre Kinder zwar ab, aber sie suchten das nie zu verbergen“. Die jungen Frauen aus der Mittelschicht wurden dagegen „von Müttern abgelehnt, die vorgaben, sie zu lieben“. Die bekannten Abhandlungen zur Angst ergänzt May um die Lehren des späten Otto Rank, der die stärkste Angsterfahrung in der Trennung des Individuums von den Normen und Gewohnheiten seiner sozialen Umgebung sieht. Rank zufolge ist diese angstvolle Loslösung jedoch notwendig, um sich zu einem eigenständigen Lebewesen zu entwickeln. Erstmals 1969 in seinem zweiten bedeutenden Werk „Love and Will“ (deutsch: „Der verdrängte Eros“) und 1983 in „Freiheit und Schicksal“ setzt May sich mit dem Verhältnis des modernen Menschen zu Liebe und Sexualität auseinander. Hermann Hesse hatte bereits 1925 der Liebe in der modernen Welt die „Rolle (. . . ) eines nebensächlichen Lustfaktors“ attestiert, „zu dessen Regelung einige hygienische Rezepte genügen“. May sieht in dem Versuch, in sexuellen Beziehungen Intimität und Gefühle zu vermeiden, einen „neuen Puritanismus“. Ihm zufolge ist eine Psychologie der Sexualität ohne eine Psychologie der Liebe nicht vollständig. Dabei betont er das Tragische der Liebe: Wir erfahren die Endlichkeit unseres Daseins und werden uns unserer Sterblichkeit bewusst. Dennoch könnten wir in der Liebe ein Gefühl von Ewigkeit erleben. „Dämonisch“ sind für May Funktionen und Affekte, die den ganzen Menschen beherrschen können – neben Eros und Sexualität etwa Zorn, Wut und Machthunger. Schon Kierkegaard bestimmte das „Dämonische“ als Unfreiheit, als die stummen Zonen eines Menschen, die „Wort werden wollen“. Wesenhaft monologisch, wird der „Dämon“ durch den Dialog gebannt. Auch für May ist der Dialog das beste Mittel, Außer- und Unbewusstes ins Leben einzufügen. Den zweiten Teil seines Werks widmet er der Psychologie des Willens. Vor dem Hintergrund der Phänomenologie betont May die menschliche Freiheit. Seelisches ist immer intentional, das heißt gerichtet auf etwas: „Der Wille ist die Fähigkeit, das eigene Ich so zu organisieren, dass eine Bewegung in eine bestimmte Richtung oder auf ein bestimmtes Ziel hin erfolgen kann. Der Wunsch ist das imaginative Spiel mit der Möglichkeit eines Aktes oder Zustandes. “ Schließlich hängen Liebe und Wille eng zusammen: Ohne Liebe sind Erkenntnis und Wollen undenkbar, wie wir wohl auch besser lieben und erkennen können, wenn wir zielgerichtet wollend mit der Welt verbunden sind. Eine Vermittlung zwischen den beiden Polen Macht und Ohnmacht sieht May in der Haltung des Rebellen, die Albert Camus in seinem Buch „Der Mensch in der Revolte“ beschreibt. Anders als der Revolutionär will der Rebell nicht über andere herrschen: „Der Rebell fordert, dass seine Identität respektiert wird. Er kämpft um die Bewahrung seiner intellektuellen und geistigen Integrität gegenüber den repressiven Ansprüchen seiner Gesellschaft. (. . . ) Durch die ganze Menschheitsgeschichte (. . . ) zieht sich dieser dialektische Prozess zwischen Individuum und Gesellschaft (. . . ) („Die Quellen der Gewalt. Eine Analyse von Schuld und Unschuld“ 1972). Im Künstler sieht May den Prototyp dieses „lebensfreundlichen Rebellen“. Psychoanalytische Begriffe wie „Verdrängung“ und „Übertragung“ sind nach May nicht überzeugend. Verdrängung könne nur auf der „tiefergehenden Bedeutungsebene der Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen“ verstanden werden. Das Unbewusste definiert er nicht länger als verborgenes Reservoir von Impulsen, Gedanken und Wünschen, die von der Gesellschaft abgelehnt werden, sondern als „Potenzial für Erkennen und Erleben, das ein Mensch nicht verwirklichen kann oder nicht verwirklicht“. Übertragung sieht er als „verzerrte Form der Begegnung“. Carl Gustav Jung hat darauf hingewiesen, dass sich in einer erfolgreichen Therapie sowohl der Patient als auch der Therapeut verändere. Wenn der Therapeut nicht offen für Veränderung ist, wird es auch der Patient nicht sein. May zufolge fehlte der Tiefenpsychologie ein Konzept der „ganzheitlichen Begegnung“. Hierbei betont er die Präsenz: Der Therapeut ist nicht bloß schattenhafter Reflektor, sondern sucht das Dasein des Patienten so weit möglich zu verstehen und zu erleben, in Ludwig Binswangers Worten „eine Existenz, die mit einer anderen kommuniziert“. „Der Patient braucht ein Erlebnis, keine Erklärung“, formuliert Frieda Fromm-Reichmann. Freud stand der Beratung in der Therapie ablehnend gegenüber: „Vor allem wünschen wir unabhängige Entscheidungen seitens des Patienten zu erreichen. “ May zufolge ist Beratung niemals Argumentation, und eine Persönlichkeit wird nicht durch Ratschläge transformiert („Die Kunst der Beratung“ 1991). Da Berater/Therapeuten nur durch sich selbst wirken können, muss dieses Selbst ein effektives Instrument sein. Dazu gehört auch, was Adler den „Mut zur Unvollkommenheit“ nannte. So bauen Therapeut und Klient als einmalige Persönlichkeiten ein unverwechselbares „Beziehungskunstwerk“, in dem sie ihre je eigene Wahrheit entdecken können. May lehrte an mehrere Universitäten. Einige seiner Bücher erzielten hohe Auflagen. Bei dem Versuch, seine weltoffene Tiefenpsychologie mit einem religiösen Hintergrund zu verbinden, stand ihm der Theologe und Freund Paul Tillich zur Seite. 1994 ist Rollo May 85-jährig in Tiburan, Kalifornien, gestorben.](/build/images/fallback.jpg)
Der Mut zur Kreativität [Gebundene Ausgabe] Tiefenpsychologe Tiefenpsychologie humanistische Psycho…
von Rollo May Übersetzer Brigitte Stein Verlag: Junfermann Junfermannsche Verlagsbuchhandlung
1991 1991 Hardcover 135 S. 56,6 x 14,4 x 1,6 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Maße 215 x 140 mm Einbandart Leinen ISBN-10 3-87387-273-0 3873872730 ISBN-13 978-3-87387-273-8 9783873872738 Tiefenpsychologe Tiefenpsychologie humanistische Psychologie Existenzialpsychologe Tiefenpsychologen Psychoth…

Das Finanzmarktrichtlinien-Umsetzungsgesetz (MiFID): Die neuen Vorschriften für die Anlageberatung…
von Matthias Brockmeier Helmut Kapferer Hans Nickel Jens Willershausen Verlag: Haufe Mediengruppe
Auflage: 1., Auflage 2007 (September 2007) Auflage: 1., Auflage 2007 (September 2007) Softcover 252 S. 29,4 x 20,8 x 1,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Die Umsetzung der "Markets in Financial Instruments Directive" (MiFID) hat den Finanzdienstleistungsmarkt nachhaltig verändert. Wer als Finanz…

Handelsmarketing Bd. 1. Erfolgreiche Strategien und Instrumente im Handelsmarketing (Praxis im Hand…
von Hans-Joachim Theis Verlag: Deutscher Fachverlag
Auflage: 2. Auflage (27. September 2006) Auflage: 2. Auflage (27. September 2006) Hardcover 841 S. 24,4 x 17 x 4,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Das Handbuch Handelsmarketing vermittelt die gesamten Grundlagen des Handelsmarketings im Rahmen eines logisch strukturierten Planungssystems. Der e…









