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Mein Sticker-Pferdebuch [Titel]

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Mein Sticker-Pferdebuch
Titel: Mein Sticker-Pferdebuch
Java Kochbuch. Beispiele und Lösungen für Java-Programmierer Java-Programmierung server client Core-APIs Cookbook OO-Programmierung Java-Klassen-Referenzen JDBC JDKs GUI XML DOM SAX UDP-Clients Netzwerkprogrammierung TCP/IP Informatik EDV Programmiersprachen Java 5 Kochbuch Ian F. Darwin (Autor) Lars Schulten Das Java Kochbuch in vollständig aktualisierter Neuauflage Java-Programmierer finden in diesem Buch hunderte von erprobten Rezepten zur Java-Version 1. 4 und zu den Neuerungen von Java 5. 0. Das Themenspektrum dieser umfassenden Sammlung von typischen Aufgabenstellungen, Lösungen und praxisbezogenen Beispielen reicht von einfachen Rezepten wie der richtigen Einstellung Ihres CLASSPATH bis zu vollständigen Programmen, die zeigen, wie Sie mit XML arbeiten oder wie Sie die in JDK 5. 0 eingeführten Concurrency-Utilities einsetzen, um effiziente Thread-basierte Programme zu schreiben. Das Buch bietet Ihnen kurze, auf das Wesentliche konzentrierte Codebeispiele, die sich leicht in andere Programme integrieren lassen. Die Kochbuch-Rezepte können direkt eingesetzt oder auch als Möglichkeit genutzt werden, mehr über Java zu lernen, denn viele der APIs werden gründlicher als in den üblichen Überblicksdarstellungen zu Java behandelt. Das Java Kochbuch ist ausgezeichnet für all diejenigen geeignet, die umfassende Java-Kenntnisse benötigen - es ist nach wie vor das idealeZweitbuch für jeden Java-Programmierer. Aus dem InhaltJava-Programme kompilieren und debuggen Ant verwenden Anwendungs-Packages erstellen Strings und reguläre Ausdrücke Formatter und Scanner (5. 0) Java und Mac OS X Arrays und andere Collections Serielle und parallele Ports programmieren Dateien, Verzeichnisse und Dateisysteme Generics, foreach und Enumerationen (5. 0) Netzwerk-Clients und -Server entwickeln Datenbank-Zugriff XML-Integration Remote Method Invocation (RMI) Introspektion GUIs entwickeln Concurrency (5. 0) Wie passend, ein Handbuch aus O`Reillys Cookbook-Reihe mit einem Huhn zu schmücken, um so den Hunger auf mehr Java bei Java-Einsteigern zu wecken. Cookbook-Reihe von O`Reilly ist eine umfangreiche Sammlung von Rezepten So wird`s gemacht für verschiedene Sprachen wie Perl, JavaScript oder Java. Die Übersetzung des knapp 900 Seiten umfassenden Handbuches hat unter anderem Gisbert Selke (JavaScript Referenzhandbuch, Kryptografie) gemacht. In bewährter Weise arbeitet das Kochbuch zunächst Grundlagenprobleme der Software-Entwicklung auf -- Datum und Zeit, Stringverarbeitung und reguläre Ausdrücke, Zahlen (z. B. Matrizen, Zufallszahlen oder Trigonometrie), Datenstrukturen, Netzwerkprogrammierung (TCP/IP), IO-Probleme und natürlich die klassische Applet-, Servlet- und CGI-Programmierung, die einigen Raum einnimmt. Darwin behandelt im Java-Kochbuch jenseits der Standardthemen auch Fragen wie die Programmierung des seriellen und Parallel-Ports, die Handarbeit mit den JDKs, dem Debugger, oder die Arbeit mit Ant -- dem Java-Pendant zu make. Dazu passt ein später folgender Abschnitt über das Schnüren von Packages in Java. Hilfreich für jeden Entwickler in Ländern, denen eine Sprache nicht ausreichtEin eigenes Kapitel widmet Darwin der Internationalisierung mittels locales. In den Kapiteln über Grafikprogrammierung und GUI hätten dazu ein paar Hinweise auf speziellere Zeichensätze wie Chinesisch zu der Internationalisierung gut gepasst. Ein Abschnitt über XML (DOM und SAX) fehlt genauso wenig wie die Arbeit mit Datenbanken via JDBC. Für Einsteiger hilfreich ein Kapitel über Threading und den Gebrauch von RMI. Insbesondere die Netzwerkthemen sind gut zusammen passend gewählt, anhand von Sockets und UDP-Clients wird ein Chat-Server mit Chat-Client beispielhaft durchprogrammiert. Im ganzen, insgesamt gut lesbaren und gelungenen Handbuch wird mit kleinen Code-Beispielen das jeweilige Problem illustriert und durch eine kurze Erklärung für den Entwickler transparent gemacht. Wer bereits mit OO-Programmierung vertraut ist, kann sich besser online durch die riesigen Java-Klassen-Referenzen stöbern und mit dem Cookbook direkt anfangen zu programmieren. Java Kochbuch. Ian F. Darwin JAVA2000 O Reilly Verlag Gmbh & Co Java-Programmierer Programmierung server client Core-APIs Cookbook OO-Programmierung Java-Klassen-Referenzen Haben Sie jemals ein Kochbuch von der ersten bis zur letzten Seite gelesen? Wahrscheinlich nicht, denn Kochbücher werden auf zwei Arten gebrauchtEntweder man - oder doch eher Frau - durchblättert es, bleibt bei einem Rezept hängen und nimmt sich vor, damit den Freundinnen und Freunden beim nächsten gemeinsamen Abend zu imponieren; oder aber man - tatsächlich Mann - sieht zuerst in den Kühlschrank, bemerkt, dass die Auswahl nicht gerade rosig ist, und versucht nun über das Stichwortverzeichnis des Kochbuches ein Rezept mit den zur Verfügung stehenden Zutaten zu finden. Gleiches gilt für das Java Cookbook von Ian F. Darwin, nunmehr in seiner zweiten Auflage bei O`Reilly erschienenEntweder man durchschmökert es und stößt auf Probleme, die man noch nicht kannte, aber mit deren Lösung man bei der nächsten Kaffeepause sicherlich Eindruck schinden kann; oder man legt es sich neben den Rechner, und sollte eine schwierige oder gar scheinbar unlösbare Aufgabe zu bewältigen sein, so wirft man einen Blick in das überwältigende Stichwortverzeichnis des Buches und wird meist fündig. Das Buch deckt nahezu alle Bereiche der Java-Programmierung ab und bietet dabei zahlreiche Best-Practice-Ansätze sowie konkrete Lösungen in Form von kleinen Helferklassen. Somit ist das Java Cookbook mehr als ein Kochbuch; es liefert gleichermaßen die notwendigen Utensilien für die eigene Kreation à la Java. Wer eine Sprache wie Java nicht nur theoretisch erlernen, sondern auch praktisch anwenden will, dem sei dieses umfangreiche und hilfreiche Buch wärmstens empfohlen.  Martin Szugat auf entwickler. com Ich finde dieses Buch zählt zu den besten Java Büchern überhaupt. Wenn man gerade anfängt Java zu lernen ist dieses Buch sehr hilfreich um seine Programmierkenntnisse anhand von Beispielen zu erweitern. Es dient sicherlich nicht dem absoluten Anfänger ohne irgendwelche Vorkenntnisse, aber als Begleitung zu einem Anfängerbuch oder für Leute mit Basiswissen über Java sicher eine lohnende Investition. Auch zum Nachschlagen finde ich dieses Buch sehr hilfreich. Wenn man ein Problem hat und dann nicht mehr weiss wie das genau ging, kann man hier meist ein passendes Beispiel finden und dieses seinen Bedürfnissen anpassen. Hätte ich dieses Buch schon zu meinem ersten Java-Kurs an der Uni gehabt, hätte das die Hausaufgaben deutlich erleichtert. Das Java Kochbuch kann man sehr gut als Rezeptsammlung brauchen. Man hat ein Java-Problem und siehe da, das Kochbuch beschreibt eine mögliche Lösung. Sicher sind nicht für alle Java-Fragen auch eine Lösung im Buch, doch kommen auf rund 850 Seiten einige Rezepte vor. Wer Java lernen will, sollte sich zuerst ein Beginner-Buch zu Gemüte führen, für Fortgeschrittene und selbsternannte Java-Guru`s kann ich dieses Buch empfehlen. Über den Autor: Ian F. Darwin has worked in the computer industry for three decades. He wrote the freeware file(1) command used on Linux and BSD and is the author of Checking C Programs with Lint, Java Cookbook, and over seventy articles and courses on C and Unix. In addition to programming and consulting, Ian teaches Unix, C, and Java for Learning Tree International, one of the world`s largest technical training companies. nhaltsverzeichnis von Java Kochbuch: Vorwort XVII Erste Schritte: Kompilieren, Ausführen und Debuggen 1. 0 Einführung 1. 1 Java kompilieren und ausführen: JDK 1. 2 Bearbeiten und Kompilieren mit einem Editor mit Syntax-Highlighting 1. 3 Kompilieren, Ausführen und Testen mit einer IDE 1. 4 CLASSPATH effektiv nutzen 1. 5 Die com. darwinsys-API-Klassen aus diesem Buch verwenden 1. 6 Die Quellcode-Beispiele für dieses Buch kompilieren 1. 7 Das Kompilieren mit Ant automatisieren 1. 8 Applets ausführen 1. 9 Umgang mit Deprecation-Warnungen 1. 10 Bedingtes Debugging 1. 11 Debugging-Ausgaben 1. 12 Die Richtigkeit von Programmen mit Assertions sichern 1. 13 Debugging mit JDB 1. 14 Unit-Testing: Debugger überflüssig machen 1. 15 Lesbare Tracebacks erhalten 1. 16 Weitere Java-Quellcodebeispiele finden 1. 17 Programm: Debug Interaktion mit verschiedenen Umgebungen 2. 0 Einführung 2. 1 Umgebungsvariablen abfragen 2. 2 Systemeigenschaften 2. 3 Code abhängig vom JDK-Release schreiben 2. 4 Betriebssystemabhängigen Code schreiben 2. 5 Erweiterungen oder andere APIs aus Packages nutzen 2. 6 Kommandozeilen-Argumente parsen Strings und anderes 3. 0 Einführung 3. 1 Strings in Teilstrings zerlegen 3. 2 Strings mit dem StringTokenizer zerlegen 3. 3 Strings mit +, StringBuilder (JDK 1. 5) und StringBuffer verketten 3. 4 Strings zeichenweise verarbeiten 3. 5 Strings ausrichten 3. 6 Zwischen Unicode-Zeichen und Strings konvertieren 3. 7 Wörter oder Zeichen in einem String umkehren 3. 8 Tabulatorzeichen expandieren und komprimieren 3. 9 Groß- und Kleinschreibung 3. 10 Textdokumente einrücken Java Kochbuch Java-Kochbuch 3-89721-400-8 / 3897214008 ISBN-13 978-3-89721-400-2 / 9783897214002 978-3897214002

Java Kochbuch. Beispiele und Lösungen für Java-Programmierer Java-Programmierung server client Core…

von Ian F. Darwin Lars Schulten Verlag: O Reilly Verlag Gmbh & Co

Auflage: 2. A. (2005) Auflage: 2. A. (2005) Softcover 920 S. 22,8 x 17,6 x 4,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Wie passend, ein Handbuch aus O`Reillys Cookbook-Reihe mit einem Huhn zu schmücken, um so den Hunger auf "mehr Java" bei Java-Einsteigern zu wecken. Cookbook-Reihe von O`Reilly ist ein…

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Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) Finanzen Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Recht Wirtschaft Geld Bank Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht, sagt ein arabisches Sprichwort. In dieser Einführung und in diesem Buch erfährt der Leser, warum ihm allein die ökonomische Vernunft und rationales Handeln die bestmögliche monetäre Situation verschaffen. Er erfährt auch, welche psychologischen Fallen ihn daran hindern, die für ihn optimale Anlagestrategie zu verfolgen. Der Aufbau und Erhalt ihres Privatvermögens wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Gründe dafür, dass die Suche nach einer optimalen Anlagestrategie zunehmend in den Mittelpunkt rückt, sind zum Beispiel die eigene Altersvorsorge oder eine teure Ausbildung der Kinder. Bekannte und Freunde, eine Flut von Medienberichten, aber auch Berater, seien sie selbstständig oder an einen Finanzdienstleister gebunden, geben Ratschläge, wissen um den Geheimtipp oder verkaufen gar optimale Strategien für eine sichere Zukunft. Doch für Dritte ist es immer einfach, das Geld anderer anzulegen - sie sind es nicht, die mit den Konsequenzen leben müssen! Es ist vielmehr der Anleger, Sie selbst, der diese tragen muss. Ein eventuell eintretender Vermögensschaden oder unzureichender Vermögenszuwachs trifft Sie und Ihre Familie immer zuerst ganz persönlich. Es nützt Ihnen nichts, sich auf eine falsche Beratung zu berufen oder gar mangelnde eigene Kenntnisse verantwortlich zu machen. Das vorliegende Buch will Ihnen helfen, die Finanz- und Kapitalmärkte besser zu verstehen und vor allem Ihr eigenes Verhalten auf diesen zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen das Wissen der neuesten finanzwirtschaftlichen Forschung in einer Weise darstellen, dass Sie bei Ihren Anlageentscheidungen davon profitieren. Wir Autoren, das Finanz-Forschungsteam der Universität Mannheim um Prof. Dr. Martin Weber, sind überzeugt, dass die Forschung in den vergangenen Jahren eine Fülle von Erkenntnissen erzielt hat, die gerade für die praktische Anlagestrategie Erfolg versprechen. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Ergebnisse für interessierte Anleger nachvollziehbar und sogar leicht umsetzbar sind. Vergraben in akademischen Publikationen und geschrieben in wissenschaftlichen Termini, finden sie bislang aber kaum den Weg aus den Wissenschaftszirkeln heraus, und meist werden sie noch nicht einmal von den Finanzmarktprofis zur Kenntnis genommen, deren Rat so manche Anleger suchen. Genial einfach investieren basiert auf neuen, faszinierenden Forschungsresultaten. Wir werden sie erklären und zeigen, was sie für die eigene Anlagepraxis bedeuten. Es ist ein praktischer, verständlich geschriebener, zugleich aber konsequent wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der viele allzu schöne und verlockende Superstrategien enttarnt, die leider mehr auf Kaffeesatzleserei als auf seriösen Forschungsergebnissen beruhen. Die Kapitel bauen in acht Schritten aufeinander auf. Wir beginnen mit der eher noch einfachen Frage nach dem richtigen Aktienmix und versuchen anschließend, die beste Mischung der Vermögenswerte zu finden. Eine gute Anlageentscheidung aber geht deutlich weiter, denn sie berücksichtigt Konsequenzen, die ein Leben lang und darüber hinaus wirken. Zur richtigen Anlageentscheidung gehört, Ihrem Anlageberater die richtigen Fragen zu stellen und die Qualität seiner Beratung einschätzen zu können. Auch dazu wollen wir Ihnen einige Anregungen geben. Unser Buch soll Ihre Financial Literacy, Ihre finanzielle Allgemeinbildung, stärken. Jeder, der die Verantwortung für die Fehler wie auch die Erfolge seiner Anlagestrategie selbst zu tragen hat, sollte verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie seine eigenen Anlageentscheidungen zustande gekommen sind. Wir werden sehen, dass Letztere allzu oft nicht von der gebotenen Vernunft regiert werden. Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger Viele Anleger entscheiden irrational. Ein Beispiel dafür ist ihr Vertrauen in die Chartanalyse. Hinter dieser Analysetechnik steckt die Idee, dass man den Kurs eines Wertpapiers durch geschicktes grafisches Aufarbeiten vergangener Kursverläufe vorhersagen kann. Da malen also erwachsene Männer mit Bleistift und Lineal die Kursverlaufslinien von Wertpapieren mit Wimpeln, Trendlinien und alle möglichen anderen Figuren, in der Erwartung, auf diese Weise schnellstmöglich reich zu werden. Dass dies indes wenig mehr ist als ein teurer Irrglaube, lässt sich mit den Mitteln der Mathematik theoretisch zeigen - und obendrein empirisch belegen! Dass dennoch Heerscharen von Finanzprofis dieser Idee verfallen sind, lässt sich wiederum mit den Mitteln der Psychologie erklären. Im Verbund können die theoretische und die empirische Forschung zusammen mit der psychologisch fundierten verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung (Behavioral Finance) die Chartanalyse eindeutig disqualifizieren. Die drei genannten Forschungsrichtungen gelten als Hauptmethodiken der Finanzwirtschaft. Gemeinsam werden sie eingesetzt, um die Frage nach der bestmöglichen individuellen Vermögensdisposition zu beantworten. Gerade das Zusammenspiel dieser Richtungen kann Ihnen oder Ihrem Berater bei der Gestaltung der Anlagepolitik helfen. Es ist denn auch die gleichzeitige Betrachtung dieser drei Forschungsmethodiken, die unser Buch von den vielen anderen Anlageratgebern unterscheidet. Jeder einzelne Schritt zur optimalen Anlage, sei es zu Anfang die Frage nach der besten Aktie oder am Ende die Frage nach den langfristigen, komplexen Folgen einer Anlageentscheidung, braucht alle drei Forschungsansätze, um in die richtige Richtung zu führen. Doch was macht den Kern der genannten Forschungsrichtungen aus? Und wie wirken sie zusammen? In der theoretischen Forschung werden Modelle entwickelt, die, ausgehend von mehr oder weniger plausiblen Annahmen, mathematisch beweisen, wie die Elemente einer optimalen Anlagepolitik auszusehen haben. So lässt sich zum Beispiel nachweisen, dass eine Streuung der Mittel über verschiedene Anlagen, also ihre Diversifikation, stets sinnvoller ist als die Investition in eine einzelne Anlage. Das ist keine schnell dahingeworfene Börsianermeinung oder eine Behauptung, über die man mit Fug und Recht diskutieren könnte. Nein, diese Aussage ist mathematisch bewiesen und genau so eindeutig wie die Tatsache, dass eins plus eins gleich zwei ist. Diskutieren kann man allenfalls die Annahmen, und das werden wir natürlich tun. Auch weiterführende Aussagen bezüglich der Diversifikation können abgeleitet werden: So kann gezeigt werden, welche Streuung der Anlagen angesichts einer bestimmten Risikoeinstellung des Anlegers am besten passt. Die zweite Säule der Wissenschaft, die empirische Forschung, versucht, Regelmäßigkeiten an den Kapitalmärkten aufzudecken. Dazu werden Marktdaten, zum Beispiel die Renditeentwicklung von Wertpapierdepots, mittels statistischer Verfahren analysiert. Anschließend wird geprüft, ob gefundene Zusammenhänge rein zufällig sind oder nicht, das heißt, ob sie signifikant sind. Solcherart ermittelte Ergebnisse unterscheiden sich fundamental von den Meinungen und Handlungen der Marktteilnehmer, die in aller Regel von individuellen Erfahrungen geprägt sind. Beispielsweise lässt sich für den Fall der Streuung aus Marktdaten verlässlich ableiten, wie viele verschiedene Anlagen ein Portfolio, das heißt die Gesamtheit des Vermögens, mindestens umfassen sollte. Mit Behavioral Finance hat sich in neuerer Zeit eine dritte Forschungsrichtung entwickelt, die nicht mehr vom Homo oeconomicus ausgeht. Behavioral Finance erweitert das bisherige, stark vereinfachte Bild des allein von seiner Vernunft geleiteten Marktteilnehmers, indem es auch intuitives Verhalten berücksichtigt. Gleichzeitig versucht diese Forschungsrichtung, die verhaltenswissenschaftlichen Hintergründe des intuitiven Verhaltens zu entschlüsseln. Erst dann, wenn wir verstehen, warum Menschen irrational handeln, können wir sie durch zielgerichtete Beratung zu besserem Anlageverhalten anleiten. So zeigt sich beispielsweise am Aktienmarkt, dass deutsche Anleger einen zu großen Teil ihres Portfolios in deutsche Aktien investieren: Sie diversifizieren nicht hinreichend mit der Folge, dass sie, gemessen an der Rendite ihres Portfolios, ein unnötig hohes Risiko eingehen. Dieses Buch zeigt, welche psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Anleger ihr Geld nicht vernünftig streuen, und wie sie die psychologischen Barrieren überwinden können, die einer sinnvollen Diversifikation im Wege stehen. Alle drei Forschungsrichtungen bieten Erkenntnisse, die für die praktische Ableitung einer optimalen Anlagestrategie zentral sind: Aus der Theorie lässt sich ableiten, wie Sie sich als Anleger bei einer durch ein mathematisches Modell definierten, abstrakten Anlageentscheidung verhalten sollten. Die Empirie füllt die Modellgleichungen mit realen Daten und stellt zusätzlich für die Anlageentscheidungen zentrale Regelmäßigkeiten des Marktes dar. Die Behavioral-Finance-Forschung ermittelt schließlich typische Fehler von Anlegern. Sie nimmt sich Abweichungen von der optimalen Anlagestrategie vor und versucht herauszufinden, warum diese Fehler gemacht werden. Erst wenn wir Anlagefehler als solche erkennen und uns Klarheit über deren Ursachen verschaffen, gewinnen wir auch die Freiheit, sie in Zukunft zu vermeiden. Lassen Sie uns diese zentrale Vorgehensweise, die Verknüpfung der drei Methoden, anhand des Chartanalyse-Beispiels vertiefen: Zunächst sagen einfache theoretische Überlegungen, dass die Chartanalyse kein geeignetes Mittel ist, um Kurse systematisch vorherzusagen. Die Empirie belegt dies, denn sie zeigt, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, durch Anlageentscheidungen auf der Basis von Chartanalysen systematisch mehr zu verdienen als der Durchschnittsanleger. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Burton Malkiel, Professor an der berühmten Princeton-Universität, in seinem Buch A Random Walk down Wall Street die Chartanalyse in die Nähe der Kaffeesatzleserei rückt. Trotzdem gibt es zahlreiche Marktteilnehmer, die auf die Chartanalyse schwören, und Charts füllen viele Seiten populärer Finanzmarktpublikationen. Ergebnisse der Behavioral-Finance-Forschung können zusammen mit weiteren Regelmäßigkeiten des Marktes zumindest Hinweise zur Klärung der Frage geben, warum Anleger an die Chartanalyse glauben. Da nach heutiger Erkenntnis die Kursverläufe eines individuellen Wertpapiers in aller Regel zufällig sind, schadet es nichts, aber es nützt natürlich auch nichts, wenn man Kauf- und Verkaufsentscheidungen mittels der Chartanalyse fällt - man könnte jedoch genauso gut jeden Morgen seine Oma befragen oder den Milchmann … oder eben den Kaffeesatz. Die Menschen sind so veranlagt, dass sie sich im Durchschnitt besser an eigene Erfolge als an eigene Misserfolge erinnern. Ihr Gedächtnis funktioniert also nicht wie ein mathematisch korrektes statistisches Testverfahren, sondern es versucht vielmehr, Misserfolge so gut es geht zu verdrängen. Diese verzerrte Erinnerung mag dazu führen, dass wir wohlgemut durchs Leben gehen, aber sie führt auch dazu, dass wir die Chartanalyse fälschlicherweise für ein erfolgreiches Analysewerkzeug halten. Wenn wir die Chartanalyse in diesem Buch als nicht erfolgreich klassifizieren (müssen), schaffen wir uns nicht nur Freunde. Auch andere Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, sind sicherlich nicht für jede Interessengruppe bequem, aber trotzdem korrekt. Die Wissenschaft hat den Charme, dass sie an keine Interessengruppe gebunden ist. Wir können uns auf der Suche nach optimalen Anlageentscheidungen Gedanken machen, ohne uns Scheuklappen anlegen zu müssen, weil andere ein bestimmtes, schon im Vorhinein festgelegtes Ergebnis von uns erwarten. Klare und verständliche Ergebnisse Die Forschungsergebnisse dieses Buches wirken auf Anleger sehr unterschiedlich. Wie der Umgang mit der Chartanalyse zeigt, widersprechen manche Resultate so sehr der weit verbreiteten Überzeugung, dass es schwer fällt, sie zu glauben. Andere Ergebnisse wiederum, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Investoren ihre Vermögensbestände zu oft umschichten, mögen auf den ersten Blick relativ simpel, vielleicht sogar trivial erscheinen. Gerade auf solche Erkenntnisse aber setzt gute Anlageberatung. Sie basiert auf wenigen Kernprinzipien, die jeder unbedingt verstehen und beherzigen sollte. Trotz (oder wegen?) ihrer Einfachheit besitzen die Aussagen oft weitreichende Konsequenzen. Natürlich könnte alles kompliziert ausgedrückt oder gar in mathematisch hochkomplexe Formeln verpackt werden. Gerade einfache Aussagen aber treffen oft den Kern. Nehmen Sie Redensarten wie Ohne Fleiß kein Preis oder Von nichts kommt nichts. In die Sprache der Kapitalmärkte übersetzt, könnten diese lauten: Ohne Risiko kein Mehrertrag.  Anders gesagt: Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten. Nun gibt es Theorien, die diesen Spruch in mathematische Modelle umwandeln, sodass sich die maßgeblichen Größen in konkrete Zahlen übersetzen lassen, wofür Forscher sogar schon den Nobelpreis erhalten haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage ebenso einfach wie fundamental ist. Betrachten wir ein Beispiel. Wenn eine Bank heute, am 20. April 2006, im Euroraum Geld für ein Jahr an eine andere Bank verleihen möchte, erhält sie dafür 3, 20 Prozent Zinsen. Würde die Bank das Geld in US-Dollar umtauschen und es für ein Jahr im Dollarraum verleihen, könnte sie wegen des höheren US-Zinsniveaus 5, 25 Prozent Zinsen erzielen. Sollten wir also nur Geld in US-Dollar anlegen und am besten zuvor in Yen aufnehmen, weil wir das Geld in Japan für einen Kreditzins von nur 0, 38 Prozent leihen können? Der gegenläufige Zusammenhang zwischen Ertrag und Risiko hilft auch bei dieser Fragestellung. Natürlich würden wir durch eine Investition in US-Dollar mit 5, 25 Prozent höhere Zinsen als in Europa erzielen. Allerdings können wir uns dessen nicht sicher sein, weil wir ein Währungsrisiko eingehen. Im Klartext heißt das: Verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so kann dies den in den USA erzielten Mehrertrag beim Umtausch des Geldes in Euro wieder aufzehren. Bleibt es beim aktuellen Umtauschverhältnis, geht unser Kalkül auf. Steigt der Wert des US-Dollar im Vergleich mit dem Euro, stehen wir sogar noch besser da. Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen Es braucht keinen Finanzprofi und keinen Börsenguru, um Vermögen vernünftig anzulegen. Es sind vielmehr acht einfache, klare Prinzipien, die in punkto Geldanlage für größtmögliche Wirkung sorgen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Prinzipien, die in diesem Buch ausführlich beschrieben und mithilfe von Beispielen erläutert werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass wir uns am Anfang über einfache, grundlegende Dinge Gedanken machen und danach komplexere Fragen beantworten. Es ist wichtig, schon jetzt einen Überblick über die Gedankengänge zu gewinnen, weil die einzelnen Kapitel miteinander verwoben sind. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel Literaturhinweise und Originalquellen zusammengetragen. Manche dieser Arbeiten sind verständlich, andere leider kaum - was selbst für einschlägig Vorgebildete gilt -, aber so arbeiten Wissenschaftler eben. Die acht erforschten zentralen Aspekte der Anlagepolitik sind für Fragen der langfristigen und der kurzfristigen Investition wichtig. Die Ausführungen sind weitestgehend auf die Sicht eines normalen Anlegers zugeschnitten, dessen Vermögen unter vorgegebenen Rahmenbedingungen größtmöglich gemehrt werden soll. Natürlich kann das Buch angesichts der Komplexität des Themas nicht umfassend sein. Wir werden und dürfen auch keine Anlageempfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes abgeben. Viele Themen werden wir aus den folgenden drei Gründen nicht behandeln: Zum einen gibt es andere, sehr gute Quellen. Zweitens würde das Buch sonst zu umfangreich. Und drittens wollen wir uns auf das beschränken, was wir wirklich können. Im Fokus stehen daher Problemfelder, zu denen die theoretische, die empirische und die Behavioral-Finance-Forschung Ergebnisse hervorgebracht hat, die für die praktische Anlagestrategie aufschlussreich sind. Umfangreiche Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen für Finanzprofis in der Praxis haben unsere Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für die Anlagepraxis erleichtert. Das Buch lässt sich von der finanzwirtschaftlichen Forschung leiten, ist jedoch keineswegs formal und abstrakt, sondern orientiert sich überwiegend an Beispielen und praktischen Erfahrungen. Tour d`horizon Im zweiten Kapitel geht es um Kurse und Renditen von Aktien. Ausgehend von der eigentlich trivialen Aussage, dass die Zukunft unsicher ist, wird die Frage diskutiert, ob Kursverläufe vorhersagbar sind. Es gilt die Kernaussage: Die Kurse individueller Aktien folgen einem Zufallspfad! Co-Autor Sina Borgsen, Glaser Markus, Lars Norden, Alen Nosic, Sava Savov, Philipp Schmitz, Frank Welfens Zusatzinfo ca 30 Grafiken Sprache deutsch Maße 140 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Beruf Finanzen Recht Wirtschaft Geld Bank Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen ISBN-10 3-593-38247-4 / 3593382474 ISBN-13 978-3-593-38247-0 / 9783593382470

Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe)…

3,69 Ødurchschnittliche Bewertung · 35 Bewertungen bei Goodreads

von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Verlag: Campus Verlag GmbH

Auflage: 1 (5. Februar 2007) Auflage: 1 (5. Februar 2007) Hardcover 224 S. 21,8 x 14,8 x 2,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Sp…

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ISBN: 3593382474
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Augendiagnose. Iris-Konstitutionen - Iris-Strukturen - Iris-Pigmente [Gebundene Ausgabe] Jürgen Rehwinkel Augendiagnostik Sigolt Wenske Pupillen Ophthalmology Ophthalmologe Augenheilkunde Ophthalmologie Oligoplex-System Oligoplex-Schlüsselverzeichnis Dosierung Augendiagnostischer Untersuchungsbogen klinischer Untersuchungsbogen Iris-Topographie Die Konstitution Iris-Konstitutionen Lymphatische Konstitution Lymphatisch-neurogener Typ Lymphatisch-hydrogenoider Lymphatisch-harnsaure Diathese Bindegewebsschwäche-Typ Lipämische Diathese Graue Konstitution Hämatogene Konstitution Larviert-tetanischer Typ Biliäre Konstitution Mischkonstitution Rheuma-Einteilung iridologisch nach DECK Augendiagnostische Zeichen allgemein Bauch-Iris 71 Teller-Iris 72 Leitgefäße 74 Lipoidring 76 Spondylosering 78 Staketen und Dachziegel am Limbusrand 80 Lipoidhügel 82 9 http://d-nb. info/940997649 III. Kapitel Pupillenphänomene Miosis = Kleinpupille 87 Mydriasis = Großpupille 88 Hippus = Wechsel von Miosis zu Mydriasis 89 Anisokorie = ungleiche Pupillengröße 89 Pupillenentformungen stehende (elliptoide) Pupille 91 liegende Pupille (Ellipse) 92 nach oben divergierende Pupillen (Ellipsen) 94 nach unten divergierende Pupillen (Ellipsen) 96 partielle Entformungen der Pupille frontale Abflachung 98 ventrale Abflachung 100 nasale Abflachung 102 temporale Abflachung 103 Abflachung des oberen Nasalquadranten 104 Abflachung des unteren Nasalquadranten 105 Abflachung des oberen Temporalquadranten 106 Abflachung des unteren Temporalquadranten 107 Spitzdachverformungen 108 Abflachung beidseitig unten (nasal und temporal) . . . . 109 Cataracta und Linsentrübungen Cataracta senilis 110 Cataracta diabetica 112 Cataracta uraemica 113 Rosettenkatarakt 114 Cholesterinsternchen 115 Pupillensaumveränderungen verdickt 116 partiell verdickt 117 Apoplektikerring 118 Neurolappen 118 feinstrukturiert 120 Asthenikerring 121 unregelmäßig abgebauter Pupillensaum 122 total abgebauter Pupillenrand 123 Greisenring 124 10 IV. Kapitel Krausenveränderungen Krausenformen große ektasierte Krause 127 partiell ektasierte Krause 129 eingeengte Krause 130 partiell eingeengte Krause 131 eckige Krause 132 partiell eckige Krause 133 Trichterkrause 134 Krallenkrause 135 Krausenfarbe hellweiße Krause 137 grauweiße Krause (radspeichenförmig) 138 hellgraue Krause 139 mausgraue Krause 140 rotgelbliche Krause 142 schmutzigbraune Krause 143 Morgenrot-Krause 144 braungetönte Krause = zentrale Heterochromie 145 V. Kapitel Krausenrandphänomene verdickt hell . 149 partiell verdickt 150 gedoppelt 152 Meerschaum 153 offen, auch unterbrochen 154 Torbogen-Krausenrand 156 verwischt 156 vaskularisiert 158 Kochscher Faden 160 Kochscher Faden mit Reiter 161 Drüsenballon 163 11 VI. Kapitel Iris-Strukturen und Veränderungen Lakunen 167 Waben 169 Krypten 170 Defektzeichen (Punkte/Striche) 171 Lakunenformen offen 172 Torpedo- 173 Schnabel- 174 Leiter- 175 Blattrippen- 176 Doppel-(rund) 177 Doppel-(eckig) 178 Riesen- 179 bekammert 180 Halbseiten- 181 Stiel- 182 Solarstrahlen kurze 183 halblange 184 lange 185 Neurozeichen Neuronetze 186 Angelhaken-Neurohäkchen 188 Reflektorische Zeichen Radiären helle 189 kurze helle 190 lange helle 192 gebündelte Reizradiären 194 weiße aufgequollene Reizradiären 195 gekämmtes Haar 196 heller Silberfaden 197 vaskularisierte Radiären 198 aberrante Radiären 199 12 Transversalen hell 200 vaskularisiert 201 Wurzel- 202 Dach- 204 Gabel- 206 Geweih- 208 Krampfiinge hell, geschnitten 209 Aufhellungen Wische, hellweiß 211 Flocken, hellweiß 212 Tophi, differenziert: hellweiß 213 Tophi, differenziert: grau, gelblich, grünlich 214 zentralwärts gelagerte Flocken 215 rhombenförmige Plaques, grauweiß, grünlichgelb . . . . 216 unterschichtige Hellungen 217 Verdunklungen Wische 218 verdunkelter Ziliarrand 220 sektorale Heterochromie 222 VII. Kapitel Schematische Darstellungen zu den Strukturveränderungen Die zeichenlose Iris 227 aufgelockerte Radiären 227 Schmerzlinie 227 gekämmtes Haar 228 Solarstrahlen, kurz 228 Solarstrahlen, halblang 228 Solarstrahlen, lang 228 Strickmuster, Neuronetze 229 Silberfaden, Transversale 229 Aufhellung des Krausenrandes 229 Geweihtransversale 229 Ärgerlinie 230 Wolken, Wische, weiß 230 13 Flocken, weiß 230 Plaques (rhombenförmig), Eiskristallform 230 abgeblaßtes Hirnfeld 231 offenes Herzzeichen 231 Herzpunkte 231 Waben im Herzsektor 231 Plaques (rhombenförmig) im Herzsektor 232 Lakunen 232 geschlossene Lakune 232 Blattrippenlakune 232 Schnabellakune 233 Halblakune 233 offene Krause 233 spitzzackige Lakune, eingedrückte Krause 233 Torpedo-Lakune 234 Krampfringe 234 hochgeschobene Darmkrause 234 Konkrementzeichen 234 Leiterlakune 235 VIII. Kapitel Die wichtigsten Pigmente Pigmente weiß 239 gelblich 240 lachsfarben, hellrötlich 243 orange 246 ocker, sandfarben, rotbraun 248 grau, dunkelbraun, schwarzbraun 251 IX. Kapitel Zusammenfassung aller Pigmente von E. H. KABISCH . . . . 255 X. Kapitel Hypothetische Erläuterungen zu den Pigmenten von E. H. KABISCH 267 Literaturverzeichnis 301 Pupillen Ophthalmology

Augendiagnose. Iris-Konstitutionen - Iris-Strukturen - Iris-Pigmente [Gebundene Ausgabe] Jürgen Reh…

von Jürgen Rehwinkel Verlag: Uslarer Kreis, Köln

Auflage: 6., nochmals überarbeitete u. verbesserte Aufl. (1999) Auflage: 6., nochmals überarbeitete u. verbesserte Aufl. (1999) Hardcover 302 S. 20,6 x 14,4 x 2,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Augendiagnose Iris - Konstitutionen Iris - Strukturen Iris - Pigmente 6. Auflage Jürgen Rehwinkel un…

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Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung von Helmut Kiene wissenschaftliche Fortentwicklung der Medizin über die Evidence-based Medicine hinaus als Cognition-based Medicine blinder Fleck der konventionellen Methoden Methoden des nicht-statistischen Nachweises der therapeutischen Wirksamkeit am individuellen Patienten System klinischer Forschung Analyse der individuellen Therapiebeurteilung Aufwertung des ärztlichen Urteils und der ärztlichen Erfahrung Gestaltung des Gesundheitswesens Ärzte Therapeuten Gesundheitsökonomen Juristen Politiker Methodiker Statistiker Was ist „anderes wissenschaftliches Erkenntnismaterial“?. - Der Name: „Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung“. - Historischer Hintergrund. - Ein Schritt über Evidence-based Medicine hinaus. - Aufwertung der ärztlichen Erfahrung. - I Die Paradigmen der Methodenlehre klinisch-therapeutischer Forschung. - Die Paradigmen der konventionellen Methoderdehre — die erkenntnistheoretischen Grundlagen der randomisierten Studie. - Das Paradigma des Experiments — Francis Bacon im 17. Jahrhundert. - Das Paradigma der wiederholten Beobachtung — David Hume im 18. Jahrhundert. - Das Paradigma der Vergleichskontrolle — John Stewart Mill im 19. Jahrhundert. - Das Paradigma der Randomisation — Ronald Fisher im 20. Jahrhundert. - Die Paradigmen der komplementären Methodenlehre — die erkenntnistheoretischen Grundlagen der individuellen Wirksarnkeitsbeurteilung. - Die unbemerkte Methodenrevolution. - Das Paradigma der Gestalt. - Das Paradigma der abbildenden Korrespondenz. - Das Paradigma der Kausalgestalt. - Das Paradigma der funktionellen Kausalgestalt. - Das Paradigma der pathogenetischen und der therapeutischen Kausalgestalt. - Apriorische Einwände gegen die Möglichkeit der Wirksamkeitsbeurteilung am Einzelfall. - Das Argument des Placeboeffekts. - Das Argument der Verallgemeinerung. - II Komplementäre Methodenlehre — die Wirksamkeitsbeurteilung am individuellen Patienten. - Konkrete Beispiele der individuellen Wirksamkeitsbeurteilung. - Einführungsbeispiele. - Zentrale Gesichtspunkte. - Die Korrespondenz von Zeitpunkten und das Vbrher-Nachher-Zeitverhältnis. - Korrespondenz von Zeitmustern. - Korrespondenz von Raummustern. - Morphologische Korrespondenz. - Dosis-Wirkungs-Korrespondenz. - Prozessuale Korrespondenz. - Dialogische Korrespondenz. - Therapeutische Idee und funktionelle Kausalgestalt. - Therapeutische Idee und Therapieprozeß. - Unterstützungen der Wirksamkeitsbeurteilung durch Begleituntersuchungen. - Wirksamkeitsbeurteilung in den besonderen Therapierichtungen. - Von der individuellen Wirksamkeitsbeurteilung zur Beurteilung des Stellenwerts der Therapie. - Von der Wirksamkeitsbeurteilung zur Effektivitätsbeurteilung am Kollektiv. - Der Vergleich verschiedener Therapien — zuletzt doch randomisierte Studien?. - Allgemeine Prinzipien der komplementären Methodenlehre klinischer Forschung — im Vergleich zur konventionellen Methodenlehre. - Erkenntnistheoretische Grundlagen der individuellen Wirksamkeitsbeurteilung. - Praktische Kriterien und Einsatzbedingungen der individuellen Wirksamkeitsbeurteilung. - Zwei Goldstandards des Wirksamkeitsnachweises?. - Explorative, konfirmative und reproduktive Aspekte der individuellen Wirksamkeitsbeurteilung. - Unterschiedliche Wirksamkeitsbegriffe — konventionell versus komplementär. - Das Problem der Verallgemeinerung. - Das Problem der Individualisierung. - Perspektiven der Effektivitätsforschung. - Komplementäre Methodenlehre und ärztliche Erfahrung. - Komplementäre Methodenlehre und wissenschaftliches Erkenntnisideal. - Grenzen und Fehlermöglichkeiten. - III Die Limitierungen der randomisierten klinischen Studie. - Ethische Limitierungen randomisierter Studien. - Der historische Markstein: die Streptomycinstudie von 1945. - Provozieren behördliche Forderungen nach randomisierten Studien einen Verfassungskonflikt?. - Methodische Limitierungen randomisierter Studien: die prinzipielle Tendenz zu falsch negativen Ergebnissen. - Therapiefehler erzeugen negative Scheinergebnisse. - Verkleinerung der Verum-Placebo-Differenz durch Gefälligkeitsauskunft und experimentelle Unterordnung. - Verringerung der Verum-Placebo-Differenz durch Informed Consent. - Nivellierung durch mittelwertige Angaben. - Gruppenangleichung. - Mangelnde Differenzierungskraft der Erhebungsmethode. - Konditionierungseffekte. - Verschleierung der Wirksamkeit durch zusätzliche und kompensatorische Therapien. - Fallstricke bei der Patientenrekrutierung. - Kognitive Interaktionen werden durch das Doppelblinddesign nicht neutralisiert. - Störung des Arzt-Patienten-Verhältnisses. - Fehlattribution. - Drop-outs und Non-Compliers. - Intention-to-treat. - Mega-Studien. - Zusammenwirken und Verstärkung der verfälschenden Faktoren. - Auswirkungen auf Meta-Analysen. - Erkenntnistheoretische Limitierungen der randomisierten Studie. - Die Philosophie der „pragmatischen Studien“ ist kein Ausweg. - Das unlösbare Übertragungsproblem. - IV Wirksamkeitsbeurteilung und Wissenschaft. - Wissenschaftstheorie und Methodenlehre. - Karl Poppers Wissenschaftstheorie und die Methodenlehre klinischer Forschung. - Kritik der Popperschen Wissenschaftstheorie. - Wissenschaftstheoretischer und methodologischer Pluralismus. - Das Wissenschaftskonzept der Medizin. - Evidence-based Medicine. - Cognition-based Medicine. - Wirksamkeitsbeurteilung und Wirksamkeitsnachweis. - Wissenschaft und Medizinpolitik. - Die Stellung von Arzt und Patient. - Zurück zur Ausgangsfrage: Was ist „anderes wissenschaftliches Erkenntnismaterial“?. - Nachzulassung von Arzneimitteln. - Kassenerstattung. - V Zum Abschluß. - Anhang: Placeboeffekt und Wirksamkeitsbeurteilung. - Placeboeffekt und Placebokonzept — eine kritische methodologische und konzeptionelle Analyse von Angaben zum Ausmaß des Placeboeffekts. - Das Dilemma des Placebobegriffs. - Vortäuschung und falsche Aufblähung des Placeboeffekts durch verschiedene Faktoren in H. K. Beechers bahnbrechendem Klassiker der Placeboliteratur. - Fragestellung und Material. - Methode. - Das Problem des Placeboeffekts — eine Darstellung am Leitfaden der Studienanalyse. - Postscriptum. - Vergleiche von placebobehandelten und nicht behandelten Kohorten. - Warum wurde 1946 und 1955 die Placebodiskussion eingeleitet?. - Literatur

Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung von Helmut Kiene wissenschaftliche Fortentwick…

von Helmut Kiene Verlag: Springer

2000 2000 Softcover 193 S. 23,9 x 15,6 x 1,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Die komplementäre Methodenlehre bietet die Basis für eine wissenschaftliche Fortentwicklung der Medizin über die Evidence-based Medicine hinaus - als Cognition-based Medicine. Dieses Buch präsentiert, was in den großen…

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Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grützke (Herausgeber), Tanaquil Enzensberger (Übersetzer), Hans Magnus Enzensberger Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürfte zumindest den versierteren Kreuzworträtsel-Lösern noch bekannt sein. Wie sich diese Geschichten aber tatsächlich anhören, erzählt uns der norwegische Autor Tor Åge Bringsværd in seinem Buch Die wilden Götter. Dabei verlässt er die Versform seiner Vorlagen und entwickelt aus den zyklischen Einzelerzählungen -- ganz in der Tradition isländischer Dichtung -- seine eigene Prosaversion einer fortlaufenden nordischen Göttergeschichte. In leichtem, bisweilen fast flapsigem Tonfall zieht uns der gelernte Religionswissenschaftler immer weiter in den Bann seiner Gestalten. Wir begleiten den grüblerischen Göttervater Odin auf seinem Weg gegen eigenes Unwissen, bei hoffnungslosen Bändigungsversuchen seiner unberechenbaren Familienschar und in den Kampf gegen die bedrohlichen Trolle. Wir begegnen seinem kriegerischen Sohn Thor beim Hammerschwingen und in Frauenkleidern, verfolgen atemlos die zahlreichen Abenteuer des schalkhaften, aber auch tückischen Loki und die Ränke der verführerischen Freia. Wir sind zu Gast bei furchtbaren Riesen, bei sehr kunstfertigen, aber gierigen Zwergen und werden mit entsetzlichen Ungeheuern konfrontiert. Aus dieser Mischung ergibt sich eine unterhaltsame, bisweilen komische, immer jedoch spannende Lektüre, die von allem ideologischen Ballast der jüngeren Vergangenheit befreit ist. Ein kommentiertes Namensregister im Anhang hilft beim Hangeln durch den -- in jeder Mythologie sehr dichten -- Namensdschungel, ein kluges Nachwort der Übersetzerin umreißt die Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte dieser wilden Göttersaga. Die aufwändig hergestellte, von Johannes Grützke behutsam illustrierte Ausgabe im Rahmen der Anderen Bibliothek vervollständigt letztendlich den Eindruck eines rundum schönen Buches. Die Nacherzählung der Göttermythen aus der Edda des norwegischen Schriftstellers Tor Age Bringsvaerd geht in zweifacher Hinsicht über das Original hinaus, so Hermann WallmannZum einen schreibe der Autor keine Nachdichtung, sondern lege eine prosaische Version vor, zum anderen gehe er mit dem Epos frei um, womit er sich von philologischer Genauigkeit löse. Der Rezensent bedauert, dass einige frühere Romane von Bringsvaerd vergriffen bzw. aufgrund des Desinteresses der Verlage gar nicht erst auf deutsch erschienen sind. Er lobt den Anspruch des Autors auf Destabilisationsliteratur, die in den früheren Romanen ganz deutlich zu Tage trete. Das Nachwort verweist, so Wallmann, auf die Rezeptionsgeschichte der norwegischen Göttermythen, die wie die Herausgeberin Tanaquil Enzensberger schreibt, von Wagner umgedeutet wurden und auch von neofaschistischen Strömungen instrumentalisiert wurden. In seiner positiven Besprechung des Buches verweist Wallmann beharrlich auf eine postmoderne Paraphrase der nordischen SchöpfungsepenAuf H. C. Artmanns 1982 erschienenes Buch Die Sonne war ein grünes Ei, Von der Erschaffung der Welt und ihren Dingen. Wolfgang Müllers Rezension hat eine Vorgeschichteder Island-Experte der taz ersteigerte bei einem Berliner Antiquar ein vergilbtes Exemplar der ersten deutschen Edda-Übersetzung aus dem Isländischen, die von einem gewissen Jacob Schimmelmann stammte und ein abstrus-wirres Machwerk war, weil er u. a. das gute Stück von dem Vorwurf der Unchristlichkeit befreien musste. Müller berichtet auch von den nachfolgenden Übersetzungen, die mal mehr und mal weniger das Germanentum in den Vordergrund stellten. Von der Vereinnahmung durch die Nazis habe sich das Werk bis heute nicht erholt, stellt Müller fest, weshalb er die Neuerzählung des altisländischen Mythenstoffes besonders begrüßt, die den eigentlichen Anlass zu diesem Artikel gibtfrisch, lebendig, klar verflechte der norwegische Autor Bringsvaerd die komplizierten Erzählstränge der Edda mit ihren aberwitzigen Metamorphosen. Die wilden Götter haben ab jetzt einen Ehrenplatz in seinem Regal, gleich neben der vergilbten Edda von Schimmelmann. Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel t Den enoyde. Et forsok pa a gi en fri og selvstendig, men likevel tro gengivelse av vare gamle norrone myter Göttersage Sage Göttersage Mythologie Norden Nordisch Skandinavien Sagen Norwegen Märchen Illustrationen Johannes Grützke Übersetzer Tanaquil Enzensberger, Hans M Enzensberger Zusatzinfo Personen- u. Quellenreg. , mit Lesebändchen Sprache deutsch Maße 120 x 213 mm Einbandart gebunden Geisteswissenschaften Religion Theologie Religionswissenschaften Theologe ISBN-10 3-8218-4504-X 382184504XISBN-13 978-3-8218-4504-3 9783821845043

Die wilden Götter: Sagenhaftes aus dem hohen Norden von Tor Age Bringsvaerd (Autor), Johannes Grütz…

von Hans M Enzensberge Tor Age Bringsvaerd Johannes Grützke Tanaquil Enzensberger Hans Magnus Enzensberger Illustrationen Johannes Grützke Übersetzer Tanaquil Enzensberger Verlag: Eichborn Verlag Ag

2001 2001 Hardcover 320 S. 22,2 x 13,4 x 3,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, In den Namen unserer Wochentage begegnen sie uns noch, die alten nordischen GötterThor im Donnerstag, Freia im Freitag, Tyr im Dienstag. Dass all das, was sie so trieben, in irgendwelchen Werken namens Edda steht, dürf…

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Klinische Infektiologie: Infektionskrankheiten erkennen und behandeln [Gebundene Ausgabe] von Reinhard Marre (Herausgeber), Thomas Mertens (Herausgeber), Matthias Trautmann (Herausgeber), Werner Zimmerli (Herausgeber) Infektionskrankheiten im Griff! Infektionskrankheiten sind eine der größten Herausforderungen an die MedizinPathogenese, Diagnostik, Klinik und Behandlungsmöglichkeiten sind komplex, neue Infektionen verlangen neue Strategien, Meldepflichten und aktuelle Richtlinien sind zu beachten. Der Arzt benötigt deshalb einen schnellen Zugriff auf alle für die tägliche Praxis relevanten Informationen und ein integratives Konzept für Diagnose, Therapie und Management. Das vorliegende Buch wird diesem Bedarf gerecht. Es ist- interdisziplinär (Mikrobiologie, Virologie, Immunologie, Innere Medizin) - praxisorientiert strukturiert durch drei ZugangswegeOrgane (von Auge bis ZNS), Erreger (z. B. Tuberkuose, Malaria), Problemgebiete (z. B. Trauma, Immunsuppression) - fundiert mit praktischen Empfehlungen zum rationellen Antibiotika-Einsatz, Impfprophylase und Krankenhaushygiene - übersichtlich durch Erregersteckbriefe und lexikalische Darstellung aller Erreger Neu in der 2. Auflage- deutlich mehr klinischer Bezug in allen Kapiteln inkl. Differentialdiagnose, Impfempfehlungen und Pharmakotherapie - erweitertes KapitelspektrumMikrobiologische und virologische Diagnostik, S. -aureus-Infektion, Grippe – Influenza, Infektionen bei alten Menschen, Bioterrorismus - alle neuen Erreger (z. B. SARS, Vogelgrippe) - Meldepflicht-Richtlinien unter Einbeziehung der aktuellen Rechtslage. Es war das Bestreben, den Lesern noch mehr praktisch konkrete Hinweise zu geben. Die fachliche Basis konnte durch die Gewinnung weiterer Autoren aus Österreich und der Schweiz erweitert werden, insgesamt haben mehr als 100 erfahrene und ausgewiesene Autoren mitgearbeitet. () Als Zielgruppe sind alle Ärzte zu sehen, die direkt oder indirekt mit der Patientenversorgung und den dabei auftretenden infektiologischen Problemen befasst sind. Der Mikrobiologe Ein gelungenes und umfassendes Nachschlagewerk für alle infektiologisch interessierten Mediziner im gesamten deutschsprachigen Raum, da auch Kollegen aus der Schweiz und Österreich in die Verfassung des Buches involviert waren. MediBook, Düsseldorf, Ausgabe 21, WiSe Es ist dem insgesamt sehr gelungenen Werk zu wünschen, dass es weiter Verbreitung findet und intensiv genutzt wird. Deutsches Ärzteblatt Im Zuge der Globalisierung schwinden nicht nur die geografischen Ländergrenzen. Auch viele Tropenkrankheiten, die hauptsächlich durch Viren oder Bakterien übertragen werden, beschränken sich nicht mehr nur auf Asien oder Afrika. Um als Mediziner kompetent mit diesen anfangs fremdartigen Syndromen umgehen zu können, ist fundiertes Grundlagenwissen natürlich immer unverzichtbar. Eine fachlich hervorragende Einführung erhält man mit dem Titel Klinische Infektiologie von Marre et al. , der bei Elsevier erschienen ist. In optisch sehr ansprechend gestalteten und v. a. klar gegliederten Kapiteln schildern namenhafte Spezialisten alle relevanten Fakten, die man auch im deutschen Klinikalltag stets parat haben sollte. Da wirklich keine Fragen offen bleiben und selbst seltene Syndrome detailliert erklärt werden, eignet sich dieses moderne Fachbuch sowohl zum gezielten Wissenserwerb als auch zum schnellen Nachschlagen. Prof. Dr. med. Reinhard Marre Leitender ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Ulm Prof. Dr. med. Thomas Mertens Geschäftsführender Direktor der Abteilung für Virologie, Institut für Mikrobiologie und Immunologie, Universität Ulm Prof. Dr. med. Matthias Trautmann Leiter des Instituts für Krankenhaushygiene, Klinikum Stuttgart - Katharinenhospital Prof. Dr. med. Werner Zimmerli Chefarzt und Ordinarius für Innere Medizin an der Medizinischen Universitätsklinik Liestal I Grundlagen A1 Erreger-Wirt-Beziehung – Allgemeine Pathogenese A2 Immunologische Grundlagen der Infektabwehr A3 Erreger-induzierte Tumoren A4 Antimikrobielle Therapie A5 Schnittstellen zwischen Infektionsmedizin und Öffentlichem Gesundheitsdienst, ÖGD (in Deutschland, Österreich und Schweiz) A6 Krankenhaushygienische Maßnahmen A7 Allgemeine Symptomatologie und Laborbefunde bei Infektionskrankheiten A8 Mikrobiologische und virologische Diagnostik II Infektionskrankheiten – organorientiert B1 ZNS – Hirnhäute – peripheres Nervensystem B2 Auge B3 Hals, Nase, Ohren B4 Unterer Repirationstrakt B5 Herz und große Gefäße B6 Ösophagus und Magen B7 Darm B8 Leber B9 Gallenblase und Gallenwege B10 Pankreas B11 Bauchhöhle B12 Niere, Blase und Harnwege B13 Weibliche Geschlechtsorgane B14 Männliche Geschlechtsorgane B15 Knochen und Gelenke B16 Weichteile B17 Haut III Infektionskrankheiten - erregerorientiert C1 Staph. -aureus-Infektion C2 Grippe – Influenza C3 Tuberkulose C4 Syphilis C5 Lyme-Borreliose C6 Malaria C7 Papillome C8 HIV und AIDS C9 Virus-verursachte hämorrhagische Fieber C10 Prion-Erkrankungen IV Infektionskrankheiten - problemorientiert D1 Nosokomiale Infektionen D2 Fremdkörper-assoziierte Infektionen D3 Iatrogene Übertragung von Infektionskrankheiten D4 Fieber unklarer Genese D5 Infektionen in der Schwangerschaft D6 Infektionen bei alten Menschen D7 Infektionen bei Immunsuppression D8 Differentialdiagnose und Management importierter Infektionskrankheiten D9 Mukoviszidose D10 Sepsis D11 Bioterrorismus V Lexikalische Darstellung humanpathologischer Krankheitserreger E1 Viren E2 Bakterien E3 Parasiten E4 Pilze Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Mikrobiologie Infektologie Reisemedizin antimikrobakterielle Therapie Bakterien Bioterrorismus Erreger Grippe HIV Hygiene Infektion Infektionskrankheiten Mikrobiologie nosokomiale Infektion Parasiten Pilze Sepsis Seuchen Seuchenbekämpfung Ebola Tuberkulose Viren ISBN-10 3-437-21741-0 3437217410 ISBN-13 978-3-437-21741-8 9783437217418Beispielbild für diese ISBN

Klinische Infektiologie: Infektionskrankheiten erkennen und behandeln [Gebundene Ausgabe] von Reinh…

von Reinhard Marre Verlag: Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH

Auflage: 2 (24. Oktober 2007) Auflage: 2 (24. Oktober 2007) Hardcover 1254 S. 27,8 x 21 x 5,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Infektionskrankheiten im Griff! Infektionskrankheiten sind eine der größten Herausforderungen an die MedizinPathogenese, Diagnostik, Klinik und Behandlungsmöglichkeiten…

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Sinnmaschine Kino Sinndeutung und Religion im populären Film (Ed. Chr. Kaiser) von Jörg Herrmann Populäre Kinofilme inszenieren nicht nur die großen Gefühle und beleben den Mythos der großen Liebe immer wieder neu. Sie fragen auch nach dem Sinn des Ganzen und liefern ihre Deutungen des Daseins mit. Ist das Kino dabei, die Kirche als Sinnstifterin zu ersetzen? Jörg Herrmann beschreibt im ersten Teil seiner Arbeit die Voraussetzungen von Kinokultur und Religionskultur und formuliert ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Analyse erfolgreicher Filme der 90er Jahre. Im dritten Teil erläutert der Autor, wie sich Religion im populären Film darstellt. Am Ende stehen wertvolle Hinweise, was populäres Kino und traditionell-religiöse Sinnvermittlung voneinander lernen können. Der Autor: Jörg Herrmann, geboren 1958, Dr. theol. , studierte evangelische Theologie und Literaturwissenschaften in Marburg und Rom. Er arbeitete als Pfarrer und Journalist in Hamburg. Seit April 2000 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Theologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Der populäre Film war in den 90er Jahren so erfolgreich wie nie zuvor. Demgegenüber leiden Theologie und kirchliche Vermittlung unter Plausibilitätsverlusten wie nie zuvor, gerade bei der Zielgruppe der 14-29jährigen. Jörg Herrmann will in seiner als Buch vorliegenden Dissertation Theologie und populäres Kino in einen Dialog miteinander bringen. Die Buchgliederung lehnt sich an das Dreiaktschema des populären Kinos an: mit Exposition, Konfrontation und Auflösung: Teil I Voraussetzungen (15ff. Clifford Geertz, Ulrich Beck, Ulrich Barth, Wilhelm Gräb, Luhmann, Tillich, Welsch etc. ), Teil II Film-Analysen (107ff), Teil III Ergebnisse (209ff). Methodisch wird ein funktionaler Religionsbegriff zugrundegelegt mit dem Ziel, bei den Filmanalysen implizite und explizite religiöse Gehalte herauszuarbeiten, die Bezüge zum jüdisch-christlichen Symbolkomplex aufweisen. Herrmann analysiert folgende sieben Filme: Pulp Fiction, Pretty Woman, Jurassic Park, Forrest Gump, König der Löwen, Independence Day und Titanic. Die Auswahl erfolgte nach ihrer Popularität in den 90er Jahren, nicht nach ihren religiösen Gehalten. Herrmann gelangt zum Ergebnis, daß sich die gegenwartskulturelle Marginalität des Christentums auch im populären Film widerspiegelt. Zwar tauchen in fast allen Filmen explizite christliche Symbolelemente auf. Diese berühren jedoch nicht mehr das Zentrum der Filmhandlung. (Darin grenzt Herrmann sich von Hans-Martin Gutmann (Herr der Heerscharen), ab, der die Resonanz populärer Kultur auf deren Aneignung jüdisch-christlicher Gehalte zurückführen will. Theologisch relevanter erscheint die implizite Religion des populären Kinos. Herrmann erarbeitet einen versteckten Katechismus aus drei Lehrteilen, die zugleich für Trends der Gegenwartskultur überhaupt stehen: Liebesreligion, Öko-Religion und die Suche nach Erlebnisintensität im Sinne grandios idealisierbarer Technik, Naturschauspiele etc. (vgl. 211ff). Die Rede von der unbedingten Liebe Gottes (vgl. Rö 8, 39) ist gewissermaßen eine Ebene tiefer gelegt und nun ganz der erotischen Liebe und ihrer Subjektivität aufgebürdet (vgl. Titanic: Nothing on earth could come between them, 213). Die Natur selbst ist im Öko-Spiritualismus zur Übernatur geworden. Und nicht mehr der erhabene Gott weckt fromme Schauder. Sondern grandiose Technikleistungen, erschütternde Naturerlebnisse etc. sollen nun ein irdisches tremendum forcieren. Letztlich lassen sich - über einen solchen populären Katechismus hinaus - jedoch laut Herrmann keine differenzierten gesellschaftlichen Problemanzeigen aus Filmanalysen ableiten. Denn im Gegensatz zum Kunstfilm mit seinen experimentell-innovativen Formen, Irritationen und offenen Fragestellungen entwirft das populäre Kino einen geschlossenen Sinnkosmos von fundamentalistischer Eindeutigkeit und mit konservativen, klischeehaften Antworten (vgl. 230ff). Dennoch bleibt der populäre Film ein wichtiger Dialogpartner für die Theologie. Denn: Die Stellung, die für die Intellektuellen Philosophie und Kunst einnehmen, hat für weite Teile der Bevölkerung die populäre Kultur inne.  (37) Die Filmanalysen sind flüssig geschrieben (in den Schritten: Hintergrundinformationen, Erzählung, Ästhetische Besonderheiten, Religion, Gesamtinterpretation) und verschaffen auch Unkundigen einen raschen Überblick. Dieser Teil ist z. B. unmittelbar als Materialquelle für den Religionsunterricht nutzbar. Wer tiefer einsteigen will, kann sich näher in einem Filmtheoretischen Exkurs (87f), zum populären Film an und für sich (88ff) oder zu historischen Konzeptionen evangelischer Filmarbeit (66ff) informieren. Herrmanns Ansatz selbst ist dialogorientiert und setzt den Eigenwert des Mediums, jenseits missionarischer und moralischer Funktionalisierung, voraus. Herrmann stellt pointierte Anfragen an eine Theologie, die sich bildungsbürgerlich-elitär auf den Kunstfilm beschränkt bzw. generell der Gegenwartskultur durch Rückzugstendenzen oder Apologetik begegnet. Seine Vorstellungen von Dialog beschränken sich nicht auf marginale Bereicherungen, sondern er strebt Veränderungen der Theologie selbst an, die auch Eschatologie oder Gotteslehre betreffen müßten (vgl. 73. 232). Er spielt gewagte Vergleiche zwischen Kino und Kirche durch (Das Kino verlangt nicht mehr als den Kauf einer Eintrittskarte. Die Kirche hingegen will das ganze Leben bestimmen.  101f) Er stellt Fragen, die einfach dran sind, wie: Wird das Kino vielleicht die Kirche ablösen? Wie lange wird es dauern, bis die christlich-traditionelle Deutungskultur dermaßen unverständlich geworden ist, daß die Anstrengungen der Aneignung den Deutungsgewinn übersteigen? (241) Und Herrmann bleibt - gut postmodern - selbstkritisch in bezug auf die eigenen Deutungsperspektive. Hier sehe ich auch selbst die Grenze und nötige weiterführende Untersuchungen. Je nach konstruktivistischer Radikalität dürfte klar sein, daß der Autor die Deutungsergebnisse zutage fördern (mitbestimmen oder gar erzeugen) wird, die er als Deutungsperspektive anlegt. Herrmann legt, dem akademisch-theologischen Diskurs verpflichtet, eine religionshermeneutische Optik und einen funktionalen Begriff von Religion zugrunde (den er aber auch kritisch reflektiert, 103ff). Dieser kann sowieso wegen seiner universalisierend-vereinnahmenden Entdeckungskraft des `Impliziten` den Vorwurf des theologischen Imperialismus (Grözinger) nur schwer abwehren. Herrmann benennt dies selbstkritisch, indem er Peter Hasenberg weitgehend zustimmend zitiert: Der religiöse Film ist dann das Ergebnis einer `religiösen` Leseweise (in: 74). Die religiöse Dimension wird also erst vermittels der Optik des funktionalen Religionsbegriffes sichtbar (42) - oder wie ich zugespitzt formulieren möchte: durch TheologInnen erzeugt. Herrmann in der exemplarischen Subjektivität populäkulturell aufgeschlossener und kunstästhetisch versierter Theologen ist nicht repräsentativ für die tatsächlichen Zuschauer populärer Filme (vgl. 104f). Demzufolge bleiben qualitative Studien abzuwarten, in denen tatsächliche Rezipienten befragt werden. Doch auch solche Studien lassen sich natürlich durch die Optik eines funktionalen Religionsbegriffs auswerten, der das erzeugt, was er voraussetzt. Aber damit wären wir beim Schleiermacherschen Zirkel bzw. Lösungsvorschlag und einer neuen Diskussionsrunde angelangt: Kommt Religion heutzutage (inzwischen nicht mehr 19. , sondern 21. Jahrhundert) tatsächlich nur zu stande, indem das zu Erzeugende als apriori vorausgesetzt wird? Ist es Aufgabe der Theologie, vorhandene Religiosität zu deuten? Oder reicht es als theologischer Ansatz heute nicht schlicht und ergreifend, Lebenskonzepte und Lebenseinstellungen zu deuten? Zumal auch religiöse Lebenskonzepte heute nicht mehr, wie zu Schleiermachers Zeiten, auf die Geborgenheit in einem Sinnuniversum verweisen, sondern maximal auf summarisch zusammengestellte, günstigenfalls flexibel zusammengehaltene Teilidentitäten. Erst bei dieser theologischen Redlichkeit jenseits der akademischen Selbstberuhigung durch stete Unterstellung `funktionaler, impliziter Religiosität` beginnt für mich ein ehrlicher, das Gegenüber in Selbstbeschreibung ernstnehmender Dialog mit zeitgenössischen Kulturen. Hierzu kann dann durchaus das Ernstnehmen und Entdecken expliziter Ökospiritualität, Esoterik, Reste von Christentum - aber auch expliziter säkularer Sinnorientierungen von Psychomarkt bis Popszene reichen. Zusatzinfo 6 schw. -w. Abb. Sprache deutsch Einbandart kartoniert Film Hermeneutik Kino Praktische Theologie Religion Motiv Sinn Cinema Blockbuster ISBN-10 3-579-03482-0 / 3579034820 ISBN-13 978-3-579-03482-9 / 9783579034829 Sinnmaschine Kino Sinndeutung und Religion im populären Film (Ed. Chr. Kaiser) von Jörg Herrmann

Sinnmaschine Kino Sinndeutung und Religion im populären Film (Ed. Chr. Kaiser) von Jörg Herrmann Po…

von Jörg Herrmann Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Auflage: 2 Auflage: 2 Softcover 22,8 x 15,2 x 2,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Populäre Kinofilme inszenieren nicht nur die großen Gefühle und beleben den Mythos der großen Liebe immer wieder neu. Sie fragen auch nach dem Sinn des Ganzen und liefern ihre Deutungen des Daseins mit. Ist das K…

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Der Mut zur Kreativität [Gebundene Ausgabe] Tiefenpsychologe Tiefenpsychologie humanistische Psychologie Existenzialpsychologe Tiefenpsychologen Psychotherapeut Psychotherapie Daseinsanalytiker Existenzphilosophie Kreativitätsforschung Kreativität Kreativitäts-Training Künstler Kunst Psychodynamik Der Mut zur Kreativitaet Rollo May Junfermann Junfermannsche Verlagsbuchhandlung Übersetzer Brigitte Stein Maße 215 x 140 mm Einbandart Leinen ISBN-10 3-87387-273-0 3873872730 ISBN-13 978-3-87387-273-8 9783873872738 Vor 100 Jahren wurde der Psychotherapeut und Philosoph Rollo May geboren. Einerseits steht er für für eine „humanistische Psychologie“, andererseits gehört er in die Gruppe der Existenzialpsychologen. Der US-Amerikaner Rollo May ist einer der bekannten Tiefenpsychologen und Psychotherapeuten der Gegenwart. Er steht zum einen für eine „humanistische Psychologie“, die – angesiedelt zwischen Psychoanalyse und Behaviorismus – den Menschen weder durch seine Triebbedürfnisse noch durch Reflexmechanismen hinreichend bestimmt sieht. Zum anderen gehört er in die Gruppe der Existenzialpsychologen und Daseinsanalytiker, die Existenzphilosophie und Phänomenologie in die Tiefenpsychologie zu integrieren suchen. Dabei hat Alfred Adler einen größeren Einfluss auf sein Denken als Sigmund Freud. Die Grundannahmen der Existenzialpsychologie übernimmt May nicht einfach aus Europa, sondern passt sie den Verhältnissen in den USA an, wo etwa William James und John Dewey als Vorläufer existenziellen Philosophierens gelten. Seine gut lesbaren Bücher stellen zahlreiche Bezüge zwischen Kunst und therapeutischer Praxis her. Rollo May wird am 21. April 1909 in Michigan geboren. Er studiert Psychologie und Philosophie, ist zunächst in Wien, dann in New York Schüler Alfred Adlers. Einen Teil seiner Lehranalyse absolviert er bei Clara Thompson, einer Schülerin Sándor Ferenczis. In den 30er-Jahren kommt er mit der „interpersonellen Psychiatrie“ Harry Stuck Sullivans in Berührung und schließt sich in Washington dem William-Alanson-White-Institut an, wo er mit Erich Fromm und Frieda Fromm-Reichmann zusammenarbeitet. Bald wird er einer der führenden Vertreter der Washington School of Psychiatry und gibt mit anderen die von Sullivan gegründete „Zeitschrift für das Studium zwischenmenschlicher Beziehungen“ heraus. Als er in den 40er-Jahren an seiner ersten großen Arbeit schreibt, erkrankt er an Tuberkulose und verbringt eineinhalb Jahre in einem Sanatorium. 1950 erscheint „The Meaning of Anxiety“ (deutsch: „Antwort auf die Angst“). Freuds Ausführungen – Angst als Wiederauftauchen von unterdrückter Libido und Angst als Reaktion des Ich auf den drohenden Verlust eines geliebten Objekts – hält May für wertvoll. Doch Freud beschreibt auf der Ebene der Theorie, wie Angst entsteht. Weit mehr beeindruckt May der dänische Philosoph Søren Kierkegaard, der in der Angst den Kampf lebendigen Seins gegen das Nichtsein sieht. Während Freud viel über Angst weiß, schreibt Kierkegaard auf der existenziellen Ebene: Er kennt die Angst. Sie ist eine Schlüsselkategorie in seinem Denken – sein einflussreicher Essay „Der Begriff Angst“ erscheint 1844. Angst hat nichts mit Furcht zu tun; sie bezeichnet das Gefühl, das den Menschen befällt, wenn er sich inmitten des Daseins entdeckt, umgeben von den Naturmächten außerhalb seiner selbst und in sich selbst. Kierkegaard bestimmt sie als „Schwindel der Freiheit“. Weil sie zugleich Abschreckendes und Anziehendes enthält, nennt er sie eine „sympathetische Antipathie und eine antipathetische Sympathie“. So ist Angst kein Affekt unter anderen wie Lust und Traurigkeit, sondern ein Merkmal des Menschen, das in seiner Existenz als solcher gründet. Dieses Verständnis der Angst verdeutlicht den Unterschied zwischen Angst und Furcht. Die Unterscheidung ist May zufolge „weder eine Frage des Grades noch der Intensität der Erfahrung. Die Angst, die man empfindet, wenn ein Mensch, den man sehr schätzt, auf der Straße an einem vorübergeht, ohne ein Wort zu verlieren, ist (. . . ) nicht so intensiv wie die Furcht, die man erlebt, wenn der Zahnarzt den Bohrer in die Hand nimmt, um einem empfindlichen Zahn zu Leibe zu rücken“. Kurt Goldstein hebt hervor, dass wir Angst nicht „haben“, sondern „sind“. Demnach ist Angst der subjektive Zustand des Individuums, das sich bewusst wird, dass es sich selbst und seine Welt verlieren kann, dass es „nichts“ werden kann. Dieses Nichts, das sich von allem Seienden grundsätzlich unterscheidet, fasst Martin Heidegger als das Sein: In der Angst bekundet sich das Sein als solches. Sie reißt den Menschen aus seiner Eingenommenheit durch das Seiende und macht ihm klar, dass er einsam und heimatlos ist. Auch für Heidegger ist Angst das Grundphänomen menschlicher Existenz, Ausdruck der radikalen Vereinzelung. May hält beide Ebenen – die theoretische Freuds und die existenzphilosophische – für notwendig. Daher weist der existenzielle Ansatz theoretisch-wissenschaftliche Entdeckungen nicht zurück, sondern versucht, diese Entdeckungen auf eine philosophisch begründete Basis zu stellen. Existenzielle Psychotherapie gründet demnach „in der Annahme, dass man eine Wissenschaft vom Menschen aufbauen kann, in der man ihn nicht , fragmentarisiert‘ und seine Menschlichkeit zerstört, indes man Studien an ihm betreibt. Sie vereinigt Wissenschaft und Ontologie“ („Existence. A New Dimension in Psychiatry and Psychology“ 1958). In seiner Studie über die Angst lediger Mütter findet May heraus, dass nicht – wie er zunächst glaubt – die Ablehnung durch ihre Mütter bei den jungen Frauen Angst bewirkt, sondern „Ablehnung, die verleugnet wird“: Die „proletarischen Mütter lehnten ihre Kinder zwar ab, aber sie suchten das nie zu verbergen“. Die jungen Frauen aus der Mittelschicht wurden dagegen „von Müttern abgelehnt, die vorgaben, sie zu lieben“. Die bekannten Abhandlungen zur Angst ergänzt May um die Lehren des späten Otto Rank, der die stärkste Angsterfahrung in der Trennung des Individuums von den Normen und Gewohnheiten seiner sozialen Umgebung sieht. Rank zufolge ist diese angstvolle Loslösung jedoch notwendig, um sich zu einem eigenständigen Lebewesen zu entwickeln. Erstmals 1969 in seinem zweiten bedeutenden Werk „Love and Will“ (deutsch: „Der verdrängte Eros“) und 1983 in „Freiheit und Schicksal“ setzt May sich mit dem Verhältnis des modernen Menschen zu Liebe und Sexualität auseinander. Hermann Hesse hatte bereits 1925 der Liebe in der modernen Welt die „Rolle (. . . ) eines nebensächlichen Lustfaktors“ attestiert, „zu dessen Regelung einige hygienische Rezepte genügen“. May sieht in dem Versuch, in sexuellen Beziehungen Intimität und Gefühle zu vermeiden, einen „neuen Puritanismus“. Ihm zufolge ist eine Psychologie der Sexualität ohne eine Psychologie der Liebe nicht vollständig. Dabei betont er das Tragische der Liebe: Wir erfahren die Endlichkeit unseres Daseins und werden uns unserer Sterblichkeit bewusst. Dennoch könnten wir in der Liebe ein Gefühl von Ewigkeit erleben. „Dämonisch“ sind für May Funktionen und Affekte, die den ganzen Menschen beherrschen können – neben Eros und Sexualität etwa Zorn, Wut und Machthunger. Schon Kierkegaard bestimmte das „Dämonische“ als Unfreiheit, als die stummen Zonen eines Menschen, die „Wort werden wollen“. Wesenhaft monologisch, wird der „Dämon“ durch den Dialog gebannt. Auch für May ist der Dialog das beste Mittel, Außer- und Unbewusstes ins Leben einzufügen. Den zweiten Teil seines Werks widmet er der Psychologie des Willens. Vor dem Hintergrund der Phänomenologie betont May die menschliche Freiheit. Seelisches ist immer intentional, das heißt gerichtet auf etwas: „Der Wille ist die Fähigkeit, das eigene Ich so zu organisieren, dass eine Bewegung in eine bestimmte Richtung oder auf ein bestimmtes Ziel hin erfolgen kann. Der Wunsch ist das imaginative Spiel mit der Möglichkeit eines Aktes oder Zustandes. “ Schließlich hängen Liebe und Wille eng zusammen: Ohne Liebe sind Erkenntnis und Wollen undenkbar, wie wir wohl auch besser lieben und erkennen können, wenn wir zielgerichtet wollend mit der Welt verbunden sind. Eine Vermittlung zwischen den beiden Polen Macht und Ohnmacht sieht May in der Haltung des Rebellen, die Albert Camus in seinem Buch „Der Mensch in der Revolte“ beschreibt. Anders als der Revolutionär will der Rebell nicht über andere herrschen: „Der Rebell fordert, dass seine Identität respektiert wird. Er kämpft um die Bewahrung seiner intellektuellen und geistigen Integrität gegenüber den repressiven Ansprüchen seiner Gesellschaft. (. . . ) Durch die ganze Menschheitsgeschichte (. . . ) zieht sich dieser dialektische Prozess zwischen Individuum und Gesellschaft (. . . ) („Die Quellen der Gewalt. Eine Analyse von Schuld und Unschuld“ 1972). Im Künstler sieht May den Prototyp dieses „lebensfreundlichen Rebellen“. Psychoanalytische Begriffe wie „Verdrängung“ und „Übertragung“ sind nach May nicht überzeugend. Verdrängung könne nur auf der „tiefergehenden Bedeutungsebene der Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen“ verstanden werden. Das Unbewusste definiert er nicht länger als verborgenes Reservoir von Impulsen, Gedanken und Wünschen, die von der Gesellschaft abgelehnt werden, sondern als „Potenzial für Erkennen und Erleben, das ein Mensch nicht verwirklichen kann oder nicht verwirklicht“. Übertragung sieht er als „verzerrte Form der Begegnung“. Carl Gustav Jung hat darauf hingewiesen, dass sich in einer erfolgreichen Therapie sowohl der Patient als auch der Therapeut verändere. Wenn der Therapeut nicht offen für Veränderung ist, wird es auch der Patient nicht sein. May zufolge fehlte der Tiefenpsychologie ein Konzept der „ganzheitlichen Begegnung“. Hierbei betont er die Präsenz: Der Therapeut ist nicht bloß schattenhafter Reflektor, sondern sucht das Dasein des Patienten so weit möglich zu verstehen und zu erleben, in Ludwig Binswangers Worten „eine Existenz, die mit einer anderen kommuniziert“. „Der Patient braucht ein Erlebnis, keine Erklärung“, formuliert Frieda Fromm-Reichmann. Freud stand der Beratung in der Therapie ablehnend gegenüber: „Vor allem wünschen wir unabhängige Entscheidungen seitens des Patienten zu erreichen. “ May zufolge ist Beratung niemals Argumentation, und eine Persönlichkeit wird nicht durch Ratschläge transformiert („Die Kunst der Beratung“ 1991). Da Berater/Therapeuten nur durch sich selbst wirken können, muss dieses Selbst ein effektives Instrument sein. Dazu gehört auch, was Adler den „Mut zur Unvollkommenheit“ nannte. So bauen Therapeut und Klient als einmalige Persönlichkeiten ein unverwechselbares „Beziehungskunstwerk“, in dem sie ihre je eigene Wahrheit entdecken können. May lehrte an mehrere Universitäten. Einige seiner Bücher erzielten hohe Auflagen. Bei dem Versuch, seine weltoffene Tiefenpsychologie mit einem religiösen Hintergrund zu verbinden, stand ihm der Theologe und Freund Paul Tillich zur Seite. 1994 ist Rollo May 85-jährig in Tiburan, Kalifornien, gestorben.

Der Mut zur Kreativität [Gebundene Ausgabe] Tiefenpsychologe Tiefenpsychologie humanistische Psycho…

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von Rollo May Übersetzer Brigitte Stein Verlag: Junfermann Junfermannsche Verlagsbuchhandlung

1991 1991 Hardcover 135 S. 56,6 x 14,4 x 1,6 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Maße 215 x 140 mm Einbandart Leinen ISBN-10 3-87387-273-0 3873872730 ISBN-13 978-3-87387-273-8 9783873872738 Tiefenpsychologe Tiefenpsychologie humanistische Psychologie Existenzialpsychologe Tiefenpsychologen Psychoth…

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Das Finanzmarktrichtlinien-Umsetzungsgesetz (MiFID): Die neuen Vorschriften für die Anlageberatung von Matthias Brockmeier (Autor), Helmut Kapferer (Autor), Hans Nickel (Autor), Jens Willershausen Anlageberatung Börsen Börsengesetz Finanzberatung Finanzdienstleistungen Finanzmarkt Recht Handelsrecht Wirtschaftsrecht HGB Wirtschaftsgesetze Kreditwesen Kreditwesengesetz MiFID Vermittler Vermögensberatung Wertpapierdienstleistung Wertpapierhandelsgesetz Die Umsetzung der Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) hat den Finanzdienstleistungsmarkt nachhaltig verändert. Wer als Finanzdienstleister oder Berater bestehen will, braucht diese umfassenden Informationen über alle Neuerungen. INHALTE - Erläuterung der neuen Vorschriften mit anschaulichen Fallbeispielen, insbesondere zu Haftungsfragen - Einstufung der Anlageberatung als Wertpapierdienstleistung und die Folgen - Neue organisatorische Anforderungen für den Umgang mit Interessenkonflikten - Neue Informations- oder Aufklärungspflichten und Wohlverhaltensregeln - Auftrag zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen (best execution) und organisatorische Umsetzung - Gegenüberstellung der alten und neuen Rechtslage - Praktische Arbeitshilfen wie Muster und Leitfäden für die Dokumentation einer Beratung oder eines Beratungsverzichts Dr. Matthias Brockmeier ist Fachanwalt für Steuerrecht sowie für Handels- und Gesellschaftsrecht und Partner der Sozietät Wolter Hoppenberg. Helmut Kapferer ist seit Anfang 1999 Geschäftsführer bei EuroSwitch. Er war zuvor alleinverantwortlicher Chefredakteur des DFI-Gerlach-Report. Er gilt in Deutschland als einer der kompetentesten Anlegerschützer. VORWORT A MARKETS IN FINANCIAL INSTRUMENTS DIRECTIVE (MIFID) 1 ENTSTEHUNG UND ZIELE DER MIFID 1. 1 Entstehung der MiFID 1. 2 Ziele der MiFID 2 DIE UMSETZUNG DER MIFID IN DEUTSCHLAND 3 DIE WESENTLICHEN REGELUNGEN DER MIFID 3. 1 Für wen gelten die Regelungen? 3. 2 Welche Dienstleistungen werden von den Regelungen erfasst? 3. 3 Organisationspflichten 3. 4 Wohlverhaltensregeln B AUSWIRKUNGEN DER MIFID AUF DIE PRAXIS 1 ANLAGEBERATUNG ALS WERTPAPIERDIENSTLEISTUNG 1. 1 Überblick 1. 2 Die Neufassung der Wohlverhaltensregeln durch die MiFID bzw. des FRUG 1. 3 Geschäftsarten im Rahmen der MiFID und des FRUG 1. 4 Wie sind die Neuregelungen zu beurteilen? 2 VERTRIEBSVERGÜTUNGEN, SACHZUWENDUNGEN UND DEREN OFFENLEGUNG 2. 1 Derzeitige Rechtslage 2. 2 Aufsichtsrechtliche Bestimmungen 2. 3 Änderungen durch die MiFID 2. 4 Übersicht: Zulässigkeit der Zuwendungen 3 DOKUMENTATION IM RAHMEN DER MIFID UND VVR 3. 1 Dokumentationspflichten nach MiFID/FRUG 3. 2 Dokumentation im Rahmen der Versicherungsvermittlerrichtlinie 4 UMGANG MIT BESTANDSKUNDEN 4. 1 Bestandskunden-Mailing 4. 2 Kundenkategorisierung 4. 3 Informationspaket 4. 4 Zustimmung durch den Kunden 4. 5 Einholung zusätzlicher Kundeninformationen 5 ANFORDERUNGEN AN DIE GESTALTUNG VON WERBUNG 5. 1 Geltende Vorgaben bezüglich der Gestaltung von Werbung für Finanzanlageprodukte 5. 2 Vorgaben der MiFID für die Bewerbung von Finanzinstrumenten und Wertpapierdienstleistungen C MIFID BZW. FRUG - CHANCEN UND AUSBLICK 1 CHANCEN FÜR DEN FINANZPLATZ EUROPA UND DEUTSCHLAND 1. 1 Einheitliche Finanzmarktgesetzgebung in der EU 1. 2 Hohe europäische und deutsche Anlegerschutzstandards 2 CHANCEN FÜR WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGSUNTERNEHMEN 2. 1 Stärkere Ausrichtung der Anlageberatung bzw. des Privatkundengeschäfts an europäischen Standards 2. 2 Stärkere Segmentierung der Kunden 2. 3 Einführung der Anlageberatung gegen Entgelt 2. 4 Vereinfachung und Standardisierung bestehender Verfahren vornehmen 2. 5 Vermeidung von Konflikt- und Schadensfällen 2. 6 Mehr gesetzlich vorgeschriebene Informationen über Kunden 3 CHANCEN FÜR ANLAGEBERATER UND ANLAGEBERATERINNEN 3. 1 Mehr Rechtssicherheit für die Beratungspraxis 3. 2 Erheblicher Fortschritt für Mitarbeiter in der Anlageberatung 4 CHANCEN FÜR DEN KUNDEN 4. 1 Höheres Anlegerschutzniveau 4. 2 Möglicher Systemwechsel in Deutschland 4. 3 Bedeutung des Beratungsgeschäfts nimmt weiter zu D LEITFADEN FÜR DAS BERATUNGSGESPRÄCH 1 SCHWACHSTELLENANALYSE 1. 1 Überlagerungen zwischen MiFID und Versicherungsvermittlerrichtlinie 1. 2 Ausnahmeregelungen 1. 3 Keine Regulierung für den Vertrieb sog. geschlossener Fonds 1. 4 Der zusätzliche administrative Aufwand 1. 5 Koordination der Kundeninformationen bei Allfinanzberatung 1. 6 Gefährdung der Ausnahmeregelung 2 ZUSÄTZLICHE VERTRIEBSCHANCEN DURCH SACHGERECHTE UMSETZUNG DER MIFID-REGELUNGEN 2. 1 Die Lösung für Allfinanzberater: Das Master-Protokoll 2. 2 Nutzung der Informations- und Dokumentationspflichten zur Vertrauensbildung beim Kunden 2. 3 Systematik führt zu mehr Vergleichbarkeit 2. 4 Chance zur grundlegenden Professionalisierung der Beratungstätigkeit 2. 5 Erfolgreiches Beratungsgeschäft nach MiFID und Versicherungsvermittlerrichtlinie mit dem Master-Protokoll 3 CHECKLISTEN 3. 1 Checkliste: Folgen der Registrierung nach § 32 KWG 3. 2 Beratungsschritte/Beratungsdokumentation 3. 3 Master - Protokoll: Ein Textvorschlag 3. 4 Freiwillige Beratungsdokumentation: Vorteile - Nachteile 4 ZUSAMMENFASSUNG E ANHANG 1 SYNOPTISCHE DARSTELLUNG DER GESETZESÄNDERUNGEN GESETZ ÜBER DEN WERTPAPIERHANDEL (WPHG)2 GESETZ ZUR UMSETZUNG DER RICHTLINIE ÜBER MÄRKTE FÜR FINANZINSTRUMENTE3 WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGS-VERHALTENS- UND ORGANISATIONSVERORDNUNG - WPDVEROV4 ENTWURF: ERSTE VERORDNUNG ZUR ÄNDERUNG DER WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGS- VERHALTENS- UND ORGANISATIONSVERORDNUNG STICHWORTVERZEICHNIS 3. 4 WOHLVERHALTENSREGELN Ein wesentlicher Teil der MiFID regelt, nach welchen Vorgaben Wertpapierfirmen ihre Dienstleistungen gegenüber ihren Kunden zu erbringen haben. Diese Regeln werden als Wohlverhaltensregeln bezeichnet. Die Wohlverhaltensregeln der MiFID differenzieren hinsichtlich der von den Wertpapierfirmen zu erfüllenden Pflichten zwischen den einzelnen Dienstleistungen. So gelten z. B. für die Vermögensverwaltung andere, weitergehende Vorschriften als für das reine Ausführungsgeschäft. Darüber hinaus wird aber auch differenziert, gegenüber wem die jeweilige Dienstleistung erbracht wird. Da ein Privatanleger regelmäßig mehr Aufklärung und Information benötigt, als ein versierter institutioneller Anleger, sehen die Wohlverhaltensregeln der MiFID für Privatkunden auch die umfassendsten Schutzvorschriften vor. Sprache deutsch Einbandart Steuern Wirtschaftsrecht Anlageberatung Börsen Börsengesetz Finanzberatung Finanzdienstleistungen Finanzmarkt Recht Handelsrecht Wirtschaftsrecht HGB Wirtschaftsgesetze Kreditwesen Kreditwesengesetz MiFID Vermittler Vermögensberatung Wertpapierdienstleistung Wertpapierhandelsgesetz ISBN-10 3-448-08357-7 3448083577 ISBN-13 978-3-448-08357-6 9783448083576 Das Finanzmarktrichtlinien-Umsetzungsgesetz (MiFID) Die neuen Vorschriften für die Anlageberatung Matthias Brockmeier Helmut Kapferer Hans Nickel Jens Willershausen Anlageberatung - Anlageberater Beratung Anlageberatung Anlageberater Anlageberatung

Das Finanzmarktrichtlinien-Umsetzungsgesetz (MiFID): Die neuen Vorschriften für die Anlageberatung…

von Matthias Brockmeier Helmut Kapferer Hans Nickel Jens Willershausen Verlag: Haufe Mediengruppe

Auflage: 1., Auflage 2007 (September 2007) Auflage: 1., Auflage 2007 (September 2007) Softcover 252 S. 29,4 x 20,8 x 1,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Die Umsetzung der "Markets in Financial Instruments Directive" (MiFID) hat den Finanzdienstleistungsmarkt nachhaltig verändert. Wer als Finanz…

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Handelsmarketing Bd. 1. Erfolgreiche Strategien und Instrumente im Handelsmarketing (Praxis im Handel) Band 1(Gebundene Ausgabe) von Hans-Joachim Theis Das Handbuch Handelsmarketing vermittelt die gesamten Grundlagen des Handelsmarketings im Rahmen eines logisch strukturierten Planungssystems. Der entscheidungsorientierte Marketingansatz mit den drei Ebenen Marketingziele, -strategien, und -mix stellt die konzeptionelle Basis dar und unterstützt den Leser bei der Entwicklung eigenständiger, marktorientierter Problemlösungen. Die handelsorientierte Ausrichtung berücksichtigt, dass der Einzelhandel mit spezifischen, von der Industrie wohl unterscheidbaren Marketingstrategien und -instrumenten arbeitet, um den Anforderungen einer markt- und kundenorientierten Unternehmensführung gerecht zu werden. Der Autor behandelt wissenschaftlich fundiert und praxisnah folgende Themenschwerpunkte: · Einzelhandel als Untersuchungsobjekt · Grundlagen des Handelsmarketings · Marketingziele · Marketingstrategien · Leistungspolitik (Sortiments-, Standort-, Marketinglogistik-, Geschäftszeiten-, Sicherungs-, Service- und Kundendienstpolitik) · Entgeltpolitik (Preis- und Konditionenpolitik) · Kommunikationspolitik (Corporate Identity-, Präsentations- und Werbepolitik) Zusätzlich wurde eine Vielzahl von Praxisbeispielen aus dem handelsbetrieblichen Bereich aufgenommen, die dem Leser veranschaulichen, wie die Instrumente und Methoden des Handelsmarketings in der Praxis eingesetzt werden. Marketingplanung: Entwicklung der Marketingkonzeption Zielplanung im Handel: Grundsätze Handelsbetriebliches Zielsystem Handelsbetriebliche marketingziele Strategieplanung: Warenkreisstrategien Absatzmethodenstrategien Standortstrategien Betriebstypenstrategien Positionierungsstrategien: Zielgruppenstrategien Konkurrenzstrategien Instrumentalstrategien: Leistungsstrategien Entgeltstrategien Kommunikationsstrategien Planung des Marketingmix: Sortimentspolitik Standortpolitik Servicepolitik Preispolitik Präsentationspolitik Werbepolitik und vieles mehr! Prof. Dr. Hans-Joachim Theis lehrt Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Handelsbetriebslehre und Handelsmarketing an der Fachhochschule Worms und ist Gesellschafter des Instituts INKAM, das sich auf Kundenzufriedenheits-Analysen und Marketing spezialisiert hat. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu den Themen Handelsmarktforschung, Handelswerbung und Handelsmarketing. Inhalt: 1;Vorwort zur 2. Auflage;8 2;Vorwort zur 1. Auflage;12 3;Geleitwort;14 4;Inhaltsübersicht;16 5;1 Der Einzelhandel als Untersuchungsobjekt;20 5. 1;1. 1 Untersuchungskonzeption;20 5. 2;1. 2 Institutioneller und funktioneller Handel;22 5. 3;1. 3 Historische Entwicklung des Einzelhandels;23 5. 4;1. 4 Wirtschaftliche Stellung des Einzelhandels;28 5. 4. 1;1. 4. 1 Wertschöpfungsbeitrag;29 5. 4. 2;1. 4. 2 Umsatzentwicklung;30 5. 4. 3;1. 4. 3 Anteil des Einzelhandels am privaten Verbrauch;31 5. 5;1. 5 Struktur des deutschen Einzelhandels;33 5. 5. 1;1. 5. 1 Struktur nach Wirtschaftszweigen;33 5. 5. 2;1. 5. 2 Struktur nach Betriebstypen;34 5. 5. 3;1. 5. 3 Struktur im Lebensmitteleinzelhandel;35 5. 6;1. 6 Strukturwandel im Einzelhandel;41 5. 6. 1;1. 6. 1 Flächenexpansion;42 5. 6. 2;1. 6. 2 Polarisierung der Märkte;43 5. 6. 3;1. 6. 3 Konzentration;45 5. 6. 4;1. 6. 4 Beschäftigungsentwicklung;49 5. 6. 5;1. 6. 5 Internethandel;51 5. 6. 6;1. 6. 6 Erlebnisshopping;54 5. 6. 7;1. 6. 7 Moderne Technologien;56 5. 6. 8;1. 6. 8 Handelsmarken;59 5. 6. 9;1. 6. 9 Spannungsfeld Grüne Wiese und Stadt;61 5. 7;1. 7 Zukunftsperspektiven des Konsumentenverhaltens;62 5. 8;1. 8 Rechtliche Rahmenbedingungen des Handelsmarketings;68 5. 8. 1;1. 8. 1 Wettbewerbsrechtliche Rahmenbedingungen;68 5. 8. 2;1. 8. 2 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB);83 5. 8. 3;1. 8. 3 Umweltrechtliche Rahmenbedingungen;86 5. 8. 4;1. 8. 4 Markenrechtliche Rahmenbedingungen;86 5. 8. 5;1. 8. 5 Datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen;87 6;2 Grundlagen des Handelsmarketings;92 6. 1;2. 1 Terminologische Grundlagen;92 6. 1. 1;2. 1. 1 Begriff Marketing ;92 6. 1. 2;2. 1. 2 Begriff Handelsmarketing ;95 6. 2;2. 2 Unterschiede zwischen Hersteller- und Handelsmarketing;100 6. 2. 1;2. 2. 1 Unterschiede in der Zielsetzung;100 6. 2. 2;2. 2. 2 Unterschiede zwischen Industrie- und Handelsleistung;101 6. 2. 3;2. 2. 3 Unterschiede in der Segmentierungsstrategie;102 6. 2. 4;2. 2. 4 Unterschiede in der Marktnähe;103 6. 3;2. 3 Die Handelsfunktionen als Determinanten der handelsbetrieblichen Marketinginstrumente;105 6. 3. 1;2. 3. 1 Katalog der Handelsfunktionen;105 6. 3. 2;2. 3. 2 Zusammenhang zwischen Handelsfunktionen;109 6. 3. 3;und Marketinginstrumenten;109 6. 3. 4;2. 3. 3 Marketinginstrumente des Handels;112 6. 4;2. 4 Marketingmanagement-Prozess im Handel;122 6. 4. 1;2. 4. 1 Marketingplanung;124 6. 4. 2;2. 4. 2 Marketingrealisation;136 6. 4. 3;2. 4. 3 Marketingkontrolle;137 7;3 Strategische Zielplanung;142 7. 1;3. 1 Grundlagen der strategischen Zielplanung;142 7. 1. 1;3. 1. 1 Zielsystematik;143 7. 1. 2;3. 1. 2 Operationale Zielkonkretisierung;146 7. 2;3. 2 Handelsbetriebliche Zielpyramide;149 7. 2. 1;3. 2. 1 Unternehmensgrundsätze;150 7. 2. 2;3. 2. 2 Unternehmensphilosophie;153 7. 2. 3;3. 2. 3 Unternehmensziele;155 7. 2. 4;3. 2. 4 Bereichsziele;160 7. 2. 5;3. 2. 5 Instrumentalziele;161 7. 2. 6;3. 2. 6 Instrumentalvariablenziele;161 7. 3;3. 3 Marketingziele des Handels;162 7. 3. 1;3. 3. 1 Ökonomische Marketingziele;164 7. 3. 2;3. 3. 2 Vor-ökonomische Marketingziele;166 8;4 Handelsbetriebliche Marketingstrategien;198 8. 1;4. 1 Grundlagen der Strategieplanung;198 8. 2;4. 2 Basisstrategien;206 8. 2. 1;4. 2. 1 Warenkreisstrategien;207 8. 2. 2;4. 2. 2 Absatzmethodenstrategien;210 8. 2. 3;4. 2. 3 Markterschließungsstrategien;217 8. 2. 4;4. 2. 4 Betriebstypenstrategien;219 8. 3;4. 3 Positionierungsstrategien;233 8. 3. 1;4. 3. 1 Positionierungsalternativen;241 8. 3. 2;4. 3. 2 Strategieselektion;250 8. 4;4. 4 Wettbewerbsstrategien;253 8. 5;4. 5 Wachstumsstrategien;255 8. 5. 1;4. 5. 1 Marktdurchdringungsstrategie;255 8. 5. 2;4. 5. 2 Marktentwicklungsstrategie;259 8. 5. 3;4. 5. 3 Angebotsentwicklungsstrategie;262 8. 5. 4;4. 5. 4 Angebotsdiversifikation;266 8. 6;4. 6 Instrumentalstrategien;269 8. 6. 1;4. 6. 1 Leistungsstrategien;272 8. 6. 2;4. 6. 2 Entgeltstrategien;283 8. 6. 3;4. 6. 3 Kommunikationsstrategien;287 9;5 Sortimentspolitik;292 9. 1;5. 1 Grundlagen der Sortimentspolitik ( Sortimentsstruktur);292 9. 1. 1;5. 1. 1 Sortimentspyramide;292 9. 1. 2;5. 1. 2 Sortimentsdimensionen;296 9. 1. 3;5. 1. 3 Sortimentsumfang;298 9. 1. 4;5. 1. 4 Sortimentsgliederung nach betriebsinternen Kriterien Handelsmarketing Bd. 1. Erfolgreiche Strategien und Instrumente im Handelsmarketing Praxis im Handel Hans-Joachim Theis Marketingstrategien Kundendienstpolitik Kommunikationspolitik Corporate Identity Werbepolitik Vertriebsberatung Sortimentspolitik BWL Der Autor behandelt wissenschaftlich fundiert und praxisnah folgende Themenschwerpunkte· Einzelhandel als Untersuchungsobjekt · Grundlagen des Handelsmarketings · Marketingziele · Marketingstrategien · Leistungspolitik (Sortiments-, Standort-, Marketinglogistik-, Geschäftszeiten-, Sicherungs-, Service- und Kundendienstpolitik) · Entgeltpolitik (Preis- und Konditionenpolitik) · Kommunikationspolitik (Corporate Identity-, Präsentations- und Werbepolitik) Zusätzlich wurde eine Vielzahl von Praxisbeispielen aus dem handelsbetrieblichen Bereich aufgenommen, die dem Leser veranschaulichen, wie die Instrumente und Methoden des Handelsmarketings in der Praxis eingesetzt werden. Der Verlag über das Buch Handels-Marketing Das Standardwerk zum Handelsmarketing in Studium und Praxis! Für den modernen Einzelhandelsbetrieb gestalten sich heute der Aufbau und die Erhaltung langfristig wirkender Erfolgspotentiale zunehmend schwierig. Um den ökonomischen Erfolg seines Unternehmens zu sichern, muß der Marketing-Manager eine Vorgehensweise entwickeln, zu der neben einer effektiven Marktforschung und optimal eingesetzten Planungsinstrumenten vor allem die Entwicklung einer ganzheitlichen Marketingkonzeption gehört. Was bisher in der Literatur fehlte, war eine theoretisch fundierte und doch praxisnahe Darstellung, die den Weg zu einer solchen Konzeption aufzeigt. Das Buch Handels-Marketing von Prof. Dr. Hans-Joachim Theis schließt diese Lücke. Es stellt eben jene Planungsschritte und Maßnahmen vor, die zu einer ganzheitlichen Marketingkonzeption führenVon den Grundlagen des Handels-Marketing über die Marketingforschung im Handel bis zur Marketingkonzeption im Handel (u. a. Sortimentspolitik, Werbe- und Preispolitik) werden alle relevanten Themen behandelt. Ergänzt um zahlreiche Charts, Tabellen, Definitionen und ein umfangreiches Literaturverzeichnis ist das Buch ein gut lesbares Grundlagenwerk zum Thema Handelsmarketing, unentbehrlich für Studium und Handelspraxis. Der Autor Prof. Dr. Hans-Joachim Theis lehrt Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Handelsbetriebslehre an der Fachhochschule Worms und ist Gesellschafter eines Beratungsunternehmens, das sich auf Werbe-, Marketing und Vertriebsberatung spezialisiert hat. 7 Marketinglogistik Der Begriff der Marketinglogistik wird in Literatur und Praxis oftmals unterschiedlich verwendet. Zuweilen wird er mit der physischen Belieferung der Abnehmer gleichgesetzt und dabei die Gestaltung, Steuerung und Überwachung von Transport- und Lagervorgängen zur Auslieferung der Ware an die Abnehmer (Warenverteilung, physische Distribution) betont. Aus Marketingsicht stehen jedoch weniger die physischen Verteilvorgänge im Mittelpunkt des Interesses als vielmehr die optimale Befriedigung der Konsumentenbedürfnisse. Demzufolge lässt sich der Begriff Marketinglogistik wie folgt definieren: Die Marketinglogistik erfasst den vom Kunden sichtbaren bzw. erkennbaren Teil der Logistik, der gewährleistet, dass der Kunde die richtige Ware, zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge und richtigen Qualität erhält. Diese Definition hat darüber hinaus den Vorteil der deutlichen Abgrenzung von dem (in der allgemeinen Marketingliteratur verwendeten) Begriff Distributionspolitik, der (zusätzlich zur Logistik) den Aufgabenbereich der akquisitorischen Distribution (Wahl der Absatzwege und Verkaufsorgane) einschließt. Die Frage nach der Gestaltung der Absatzwege hat jedoch im Einzelhandel bekanntermaßen keine Relevanz. Im Gegensatz zur akquisitorischen Distribution ist die Marketinglogistik auf die physische Verteilung der Ware gerichtet und beschäftigt sich folglich mit der Koordination der Warenströme sowie den damit zusammenhängenden Informationen. 7. 1 Grundlagen der Marketinglogistik 7. 1. 1 Bedeutung der Marketinglogistik in der Praxis Der Wert einer Handelsware hängt aus Konsumentensicht nicht nur von der stofflich-materiellen Form und von den vorhandenen Informationen über seine Verwendungsmöglichkeiten, sondern auch von der zeitlichen und räumlichen Verfügbarkeit der Ware in der gewünschten Menge ab. Die Aufgabe der Marketinglogistik ist die Gewährleistung dieser Verfügbarkeit der Produkte für den Abnehmer durch Überbrückung von Raum-, Zeit- und Mengendifferenzen. Die Rolle der Marketinglogistik als absatzpolitisches Instrument (mit dem zugehörigen akquisitorischen Potenzial) wurde lange Zeit vernachlässigt:4 Sie diene passiv dem Marketingvollzug und stelle damit kein eigenständiges, aktiv einsetzbares Marketinginstrument dar. Wie die folgenden Untersuchungsergebnisse zeigen, kann die physische Distributionsleistung eines Unternehmens die Kaufentscheidung eines potenziellen Kunden jedoch wesentlich beeinflussen, was zeigt, dass der Gewährleistung einer räumlichen und zeitlichen Verfügbarkeit der Produkte eine erhebliche akquisitorische Bedeutung zukommt. Im Rahmen einer Studie von ECR Europe5 wurde eine durchschnittliche Bestandslückenrate (Out of Stock Rate) von 7–10 % in Europa ermittelt. Im Fall eines Fehlbestands kaufen 37 % der Konsumenten eine andere Marke, 21 % wechseln das Geschäft, 17 % kommen später wieder, 16 % kaufen eine andere Größe und 9% kaufen gar nichts. Dieser 9%ige Umsatzausfall macht in Europa einen geschätzten jährlichen Verlust von 4 Mrd. Euro aus. Auslöser für diese Situation gibt es viele: - auf der Herstellerseite kann eine falsch kalkulierte Produktion oder eine verspätete Lieferung der Grund sein und - auf der Einzelhandelsseite können Probleme bei der Warenannahme, beim Einbuchen der Ware in das Warenwirtschaftssystem, bis hin zum Einräumen der Ware ins Regal die Verursacher sein. Darüber hinaus sind Ursachen denkbar, die sich aus fehlender oder falscher Beurteilung des Konsumentenverhaltens ergeben und damit Zusatzinfo zahlr. Graf. u. Tab. Sprache deutsch Maße 170 x 240 mm Einbandart gebunden Wirtschaft Betriebswirtschaft / Management Einzelhandel • Entgeltpolitik • Handel • Handelsmarketing • Handelsmarketing; Handbuch Lehrbuch Wirtschaft/Betriebswirtschaft • HC/Wirtschaft/Betriebswirtschaft • Kommunikationspolitik • Leistungspolitik • MarketingMix • Marketingstrategien • Marketingziele • Unternehmensführung ISBN-10 3-87150-971-X / 387150971X ISBN-13 978-3-87150-971-1 / 9783871509711

Handelsmarketing Bd. 1. Erfolgreiche Strategien und Instrumente im Handelsmarketing (Praxis im Hand…

von Hans-Joachim Theis Verlag: Deutscher Fachverlag

Auflage: 2. Auflage (27. September 2006) Auflage: 2. Auflage (27. September 2006) Hardcover 841 S. 24,4 x 17 x 4,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Das Handbuch Handelsmarketing vermittelt die gesamten Grundlagen des Handelsmarketings im Rahmen eines logisch strukturierten Planungssystems. Der e…

Bestell-Nr.: BN1105
ISBN: 387150971X
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