
Bhutan: Buddhistische Kultur und spiritueller Alltag im Reich der Könige Matthieu Ricard Original-T…
von Matthieu Ricard Verlag: Knesebeck
2009 2009 Hardcover 232 S. 26,8 x 24,6 x 2,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. D…

Das Geheimnis beeindruckender Makrofotos (Gebundene Ausgabe) von Kyra Sänger Christian Sänger In de…
von Kyra Sänger Christian Sänger Verlag: Data Becker
2007 2007 Hardcover 320 S. 23,6 x 19,6 x 2,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Know-how für spektakuläre Nahaufnahmen! Von der passenden Technik und praktischem Zubehör über die optimale Motivwahl und richtige Kameraeinstellung bis hin zur digitalen Bildbearbeitung: Dieses Buch deckt das gesamte…
![Woraus wird Morgen gemacht sein?: Ein Dialog [Gebundene Ausgabe] von Jacques Derrida (Autor), Elisabeth Roudinesco (Autor) Historikerin der Psychoanalyse Frankreich Universität Paris Vizepräsidentin Société internationale d’histoire de la psychiatrie et de la psychanalyse Geschichte der Psychoanalyse in Frankreich Biographie über Jacques Lacan, Hans-Dieter Gondek (Übersetzer) De quoi demain Gespräch der Meisterdenker Interview mit Derrida Jacques Derridas Denken moderner Relativismus Probleme des Westens Verhältnis zu Philosophen Heidegger Foucault Marx Freud Genforschung Gewalt gegen Tiere der Zukunft der Familie neue Formen des Antisemitismus Dialog mit der bekannten französischen Psychoanalytikerin und Intellektuellen Elisabeth Roudinesco das französische Geistesleben der letzten 40 Jahre Jean-Paul Sartre bedeutendsten Philosophen Frankreichs Das Gespräch der Meisterdenker - das letzte lange Interview mit Derrida Jacques Derridas Denken hat einen kaum zu überschätzenden EinflußWeltweit wurde er vergöttert, verteufelt und für den modernen Relativismus verantwortlich gemacht, während er für andere Antworten auf die Probleme des Westens fand. Dieser Band bündelt ein ausführliches Gespräch all jener Themen, mit denen sich Derrida zeitlebens beschäftigt hat. Keiner ist ein besserer Führer durch Derridas Werk als er selbst. Im letzten langen Interview, das er vor seinem Tod gab, spricht der scharfsinnige, witzige Denker über Themen, die sein gesamtes Werk durchziehensein Verhältnis zu Philosophen wie Heidegger und Foucault, welche Rolle Marx noch für uns spielen kann, warum wir Freud nicht vergessen dürfen. Zugleich wendet er sich aktuellen Problemen wie der Genforschung, der Gewalt gegen Tiere, der Zukunft der Familie oder neuen Formen des Antisemitismus zu. In diesem Dialog mit der bekannten französischen Psychoanalytikerin und Intellektuellen Elisabeth Roudinesco erklärt der Meisterdenker noch einmal viele seiner umstrittenen Gedanken und Theorien. Er umreißt das französische Geistesleben der letzten 40 Jahre und gibt einen Ausblick auf Fragen der Gegenwart. Derrida und Roudinesco öffnen im Gespräch einen Horizont, geben erste Antworten auf anstehende und kommende Fragen und verweisen auf die Dämmerung, in der sich abzeichnet, »woraus Morgen gemacht sein« wird. Jacques Derrida (1930 – 2004) gehört zusammen mit Jean-Paul Sartre und Michel Foucault zu den bedeutendsten Philosophen Frankreichs im 20. Jahrhundert. Elisabeth Roudinesco ist die wichtigste Historikerin der Psychoanalyse in Frankreich. Sie lehrt an der Universität Paris und Vizepräsidentin der Société internationale d’histoire de la psychiatrie et de la psychanalyse. Bekannt wurde sie durch ihre »Geschichte der Psychoanalyse in Frankreich« und ihre Biographie über Jacques Lacan. Neues über den politischen Derrida. Leicht zugängliche Gespräche mit Elisabeth Roudinesco über die Krisen der Gegenwart. Viele werden Elisabeth Roudinesco noch von ihrer monumentalen Jacques Lacan Biographie kennen und schätzen. Jetzt führt sie ein längeres Gespräch, das vor allem den politisch besorgten und interessierten Derrida zeigt. Der Band, der 2001 auf französisch erschienen ist, ist kein must have für Leser, die mit Derrida schon vertraut sind, denn vieles Bekanntes wird nur noch in einer didaktischeren Form aufbereitet. Aber für Leser, die gerade mit Derrida beginnen wollen, ist der Band eine treffliche Einführung, denn hier findet sich eben alles, was Derrida die letzten Jahre interessiert hat, versammelt. Und man muss eben nicht Philosophie studiert haben, um hier folgen zu können. Es gibt Gespräche über die Erbschaft (Kapitel 1), über die Politik der Differance, der man ja so gerne und unverschämterweise eine nihilistische Verantwortungslosigkeit vorgeworfen hat (Kapitel 2), über die Familie heute und die Möglichkeit einer Reorganisation dieses konservativen Gefüges (Kapitel 3), über die unvorhersehbare Freiheit (Kapitel 4), über die Gewalt gegen Tiere (Kapitel 5), über den Geist der Revolution (Kapitel 6), über den Antisemitismus (Kapitel 7), über die Berechtigung der Todesstrafe (Kapitel 8). Den Abschluss des Bandes macht ein Gespräch mit dem Titel Lob der Psychoanalyse (Kapitel 9). Ich gebe dem Band fünf Sterne, weil er wirklich für jeden lesbar ist. Für Experten in Sachen Derrida würde ich den Kauf nur Freunden der Vollständigkeit raten, da sich eben vieles Bekanntes nur in einer angenehm lesbaren Form wiederholt. Keiner ist ein besserer Führer durch Derridas Werk als er selbst. Im letzten langen Interview, das er vor seinem Tod gab, spricht der scharfsinnige, witzige Denker über Themen, die sein gesamtes Werk durchziehen: sein Verhältnis zu Philosophen wie Heidegger und Foucault, welche Rolle Marx noch für uns spielen kann, warum wir Freud nicht vergessen dürfen. Zugleich wendet er sich aktuellen Problemen wie der Genforschung, der Gewalt gegen Tiere, der Zukunft der Familie oder neuen Formen des Antisemitismus zu. In diesem Dialog mit der bekannten französischen Psychoanalytikerin und Intellektuellen Elisabeth Roudinesco erklärt der Meisterdenker noch einmal viele seiner umstrittenen Gedanken und Theorien. Er umreißt das französische Geistesleben der letzten 40 Jahre und gibt einen Ausblick auf Fragen der Gegenwart. Derrida und Roudinesco öffnen im Gespräch einen Horizont, geben erste Antworten auf anstehende und kommende Fragen und verweisen auf die Dämmerung, in der sich abzeichnet, woraus Morgen gemacht sein wird. Inhalt: Vorrede 1 Sein Erbe wählen 2 Politiken der Differenz 3 Ungeordnete Familien 4 Unvorhersehbare Freiheit 5 Gewalt gegen Tiere 6 Der Geist der Revolution 7 Über den künftigen Antisemitismus 8 Todesstrafen 9 Lob der Psychoanalyse Übersetzer H Gondek Sprache deutsch Einbandart gebunden Literatur Essays Feuilleton Derrida, Jacques Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interview Belletristik Essays Feuillton Literaturkritik Interviews Zukunft ISBN-10 3-608-94063-4 3608940634 ISBN-13 978-3-608-94063-3 9783608940633 Woraus wird Morgen gemacht sein?: Ein Dialog von Jacques Derrida (Autor), Elisabeth Roudinesco (Autor)](/produkt-bilder-vorschau/58404602/1/woraus-wird-morgen-gemacht-sein-ein-dialog-gebundene-ausgabe-von-jacques-derrida-autor-elisabeth-roudinesco-autor-historikerin-der-psychoanalyse-frankreich-universitaet-paris-vizepraesidentin-societe-internationale-d-histoire-de-la-psych.jpg)
Woraus wird Morgen gemacht sein?: Ein Dialog [Gebundene Ausgabe] von Jacques Derrida (Autor), Elisa…
von Jacques Derrida Verlag: Klett
Auflage: 2., Aufl. (September 2006) Auflage: 2., Aufl. (September 2006) Hardcover 383 S. 20,4 x 13,4 x 2,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Das Gespräch der Meisterdenker - das letzte lange Interview mit Derrida Jacques Derridas Denken hat einen kaum zu überschätzenden EinflußWeltweit wurde er v…

Handbuch Mergers & Acquisitions Planung - Durchführung - Integration (Gebundene Ausgabe) von Gerhar…
von Gerhard Picot Verlag: Schäffer-Poeschel
3., überarb. u. aktualis. Aufl. 2005. XXIX, 585 S. m. zahlr. Abb. 24,5 cm 3., überarb. u. aktualis. Aufl. 2005. XXIX, 585 S. m. zahlr. Abb. 24,5 cm Hardcover 585 S. 24,4 x 17,4 x 4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Unternehmenszusammenschlüsse Fusionen Feindliche Übernahmen Squeeze Out M&A Fusion…

Die Software der Seele. - Jeder Mensch ist einmalig in seinem Potenzial, seiner Lebenserfahrung,…
von Annegret Hallanzy Verlag: Gelnhausen/Roth : J.K. Fischer Verlag,
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Zerstörung, Verlust, Erinnerung ; 16 Bde. (so komplett) - : Essays u. Materialien. Hrsg. in 16 Ein…
von Peter Hahn Verlag: Frankfurt am Main : Frankfurter Bund für Volksbil…
1988. Softcover/Paperback mit Umleger (Umleger fehlt bei Bd. 15) 200 ; 85 ; 99 ; 103 ; 34 ; 55 ; 39 ; 61 ; 65 ; 71 ; 53 ; 75 ; 86 ; 126 ; 94 ; 275 S. : Ill., graph. Darst. ; 18 cm Gelegentlich kl. Läsuren a.d. "Bauchbinden", ansonsten einwandfrei; Sehr gutes Konvolut.
![Hidden Champions des 21. Jahrhunderts: Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer [Gebundene Ausgabe] von Hermann Simon (Autor) Wer sind diese Hidden Champions und was macht sie dermaßen erfolgreich? Keiner versteht diese Firmen besser als Hermann Simon. Sein Buch deckt ihre Geheimnisse auf: Sie gehen bewusst eigene Wege, sie lehnen kurzlebige Managementmoden ab sie machen fast alles anders als Großunternehmen. Die Hidden Champions sind Vorbilder für effektive Unternehmensführung im 21. Jahrhundert. Von niemandem können Unternehmer, Manager und Nachwuchskräfte mehr über zukunftsorientiertes Management lernen. Warum eigentlich ist Deutschland als Exportnation seit Jahren so überaus erfolgreich? Wer glaubt, dass multinational organisierte Großkonzerne dafür verantwortlich zeichnen, täuscht sich gewaltig. Die wahren Topfirmen der deutschen, aber auch der österreichischen und der schweizerischen Wirtschaft blühen eher im Verborgenen. Und diese Hidden Champions, wie der Unternehmensberater Hermann Simon die meist mittelständischen Firmen nennt, die mit ihren Produkten nicht selten Weltmarktführer sind, machen so ziemlich alles anders als Großkonzerne. Und gerade deshalb sind sie so erfolgreich, wie Simon in diesem überaus empfehlenswerten Band detailliert und anhand konkreter Fallbeispiele eindrucksvoll belegt. Große Unternehmen, konstatiert der Autor, würden ständig von Wissenschaftlern, Analysten, Aktionären oder Journalisten durchleuchtet, während die Hidden Champions zu Unrecht viel zu wenig Beachtung fänden. Dabei ließe sich gerade von diesen Unternehmen, die trotz ihrer Unscheinbarkeit global so ungemein erfolgreich sind, eine ganze Menge lernen. „Viele dieser Firmen haben Weltmarktanteile von über 50 Prozent, manchmal sogar 70 oder 90 Prozent, und sind mehr als doppelt so groß wie ihre stärksten Konkurrenten. “ Was Simon dabei besonders beeindruckt, ist „die Nachhaltigkeit, mit der sich diese mittleren und kleineren Firmen weltweit in ihren Märkten behaupten“. Der Zeithorizont erfolgreicher Firmen ist dabei ein langfristiger. Das Management folgt einer klaren, langfristig angelegten Strategie. Im Mittelpunkt der Unternehmens- und Produktentwicklung steht der Kunde und der Nutzen des (häufig nur einen) Produkts, das man ihm bietet. Wer wissen will, wie man sich in einer globalisierten Wettbewerbswirtschaft als mittelständisches Unternehmen behauptet, findet bei den Hidden Champions die richtigen Vorbilder. Und Vorbild sind diese Firmen und die von ihnen gelebte Firmenkultur in beinahe jeder Hinsicht: Sie schaffen Arbeitsplätze, zahlen einen fairen Lohn, haben einen geringeren Krankenstand und weniger Fluktuation. Und sie haben zufriedene Kunden. Unbedingt lesenswert!»Der bekannteste deutsche Managementdenker« finanzen. net. 01. 09. 2007 Manager Magazin: Die heimlichen Helden Hermann Simon entschlüsselt die Strategien von Hidden Champions - eine Erfolgsgeschichte ungeahnten Ausmaßes. 11. 09. 2007 Wirtschaftsblatt: Heimliche Weltmarktführer Das Buch hat das Zeug zu einem Klassiker. 23. 09. 2007 Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Gewinner im Verborgenen Hermann Simon hat eine wirklich große Idee gehabt. Er hat die unbekannten Weltmarktführer als Phänomen des deutschsprachigen Raumes entdeckt und deren Erfolgsgeschichte aufgeschrieben Wer dieses Buch liest, bekommt ein Gefühl für den deutschen Mittelstand. 27. 09. 2007 Die Zeit: Die Liste der Sieger Hermann Simon untersuchte, wie deutsche Mittelständler die Globalisierung nutzen, um der Konkurrenz das Fürchten zu lehren. 28. 09. 2007 Financial Times Deutschland:Schuften wie die Morlocks Indem Simon die einzelnen Erfolgsfaktoren der Hidden Champions herausarbeitet und gewichtet, erreicht er zwei Dinge: ein Mehr an Verständnis und ein Aufkeimen an Bewunderung für diese Unternehmen, die jenseits allen Glamours an die Spitze kamen - und oben blieben. 01. 10. 2007 Harvard Business Manager: Hidden Champions Akribisch und unterhaltsam. 10. 11. 2007 Frankfurter Rundschau: Tiere, Helden und Methoden Der Leser wird zum Entdecker unbekannter, ja fast mythischer Märkte: Die Heldenfiguren und die Skurrilität der Exotenbranchen machen Lust auf Ökonomie. 12. 11. 2007 Frankfurter Allgemeine Zeitung:Verborgene Sieger Flott geschrieben und angereichert mit vielen Beispielen Die Lektüre dient der Überprüfung der eigenen Strategie und macht nicht zuletzt Mittelständlern Mut, ihr eigenes unverwechselbares Profil zu entwickeln und auf dieser Basis die internationalen Marktchancen zu nutzen. 04. 12. 2007 Handelsblatt: Erfolgreiche Bücher dieses Jahres Simon hat in diesem Werk die Wachstumsperlen des deutschen Mittelstands analysiert Dem Autor gelingt wieder einmal, einen tiefen Blick in das Herz der deutschen Wirtschaft zu werfen und herauszuarbeiten, warum es in vielen Regionen und Branchen so stark schlägt. Topfirmen Managementmoden Exportnation globalisierten Wettbewerbswirtschaft Weltmarktführerschaft mittelständische Unternehmen Hidden Champions des 21. Jahrhunderts Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer](/produkt-bilder-vorschau/61707015/1/hidden-champions-des-21-jahrhunderts-die-erfolgsstrategien-unbekannter-weltmarktfuehrer-gebundene-ausgabe-von-hermann-simon-autor-wer-sind-diese-hidden-champions-und-was-macht-sie-dermassen-erfolgreich-keiner-versteht-diese-firmen-besser-als-h.jpg)
Hidden Champions des 21. Jahrhunderts: Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer [Gebundene…
von Hermann Simon Verlag: Campus Verlag
Auflage: 1 (12. September 2007) Auflage: 1 (12. September 2007) Hardcover 452 S. 23,2 x 15,4 x 3,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Wer sind diese Hidden Champions und was macht sie dermaßen erfolgreich? Keiner versteht diese Firmen besser als Hermann Simon. Sein Buch deckt ihre Geheimnisse auf:…
![Neue Holzarchitektur in Skandinavien [Gebundene Ausgabe] Blockbauweise Stabkirchen Zeitgenössische Holzarchitektur Norwegen Holzbau nordische Länder norwegische Architekten Technik des Stabbauens Wikinger Bootsbau Stabbautechnik Hochbau skandinavische Architektur Holzschutz Gebäude Konstruktion Treppenhaus Christoph Affentranger (Autor) Architektur Holzbau Scandinavia Architecture Kunst Architekten ISBN-10 3-7643-5458-5 3764354585 ISBN-13 978-3-7643-5458-9 9783764354589 978-3764354589 Zwischen Tradition und High-Tech Zeitgenössische Holzarchitektur in Norwegen Im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung, die erst seit wenigen Jahren von einem neuen Interesse an Holzarchitektur geprägt ist, erfreute sich der Holzbau in den nordischen Ländern, insbesondere in Norwegen, einer konstanten Beliebtheit. Ausgehend von einer bedeutenden Tradition, realisierten norwegische Architekten jüngst einige bemerkenswerte Bauten. Mit der Technik des Stabbaues revolutionierten die Wikinger um das Jahr 1000 den Bootsbau und begründeten so im Hochmittelalter ihre Stellung als eine führende Seemacht. Die Anwendung der Stabbautechnik im Hochbau führte im Zusammenhang mit der Christianisierung des Nordens, die nur mit mehr oder weniger standardisiert errichteten Gotteshäusern schnell vorangetrieben werden konnte, zu einem Höhepunkt des europäischen Holzbaues: den Stabkirchen. Einst gab es zwischen Island und Nordnorwegen mehr als 1200 solcher Kirchen, die praktisch ausnahmslos im 12. und frühen 13. Jahrhundert entstanden. Die meisten wurden früher oder später Opfer von Feuersbrünsten. Was die Jahrhunderte überdauerte, zerfiel wegen mangelnden Unterhaltes oder der Geringschätzung im 19. Jahrhundert. Heute sind nur mehr rund 25 Stabkirchen erhalten. Stabbautechnik und Schweizer Stil Die Wiederentdeckung der Stabbautechnik, bei der im Gegensatz zur Blockbautechnik vertikale Hölzer als freistehende oder in die Aussenwand integrierte Säulen die Dachlast auf das Fundament übertragen, erfolgte Mitte des letzten Jahrhunderts. Neue Sägetechniken erlaubten standardisierte Bauhölzer, die die Ausdrucksmöglichkeiten revolutionierten. Als Pendant zum «Laubsägestil» der Schweizer entstand in Norwegen der sogenannte Schweizer Stil. Ausgehend vom ersten derartigen Gebäude, dem 1839 von H. D. F. Linstow erbauten Wachthaus neben dem königlichen Schloss in Oslo, verbreitete sich die neue Bauweise schnell über das ganze Land und führte vorab in der Bahnhofarchitektur zu Pionierbauten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Schweizer Stil von dem daraus weiterentwickelten und mit Dekorationselementen der Stabkirchen versehenen Drachenstil verdrängt. Das Konstruktionsprinzip von vertikalen und horizontalen Bauhölzern, verkleidet und ausgesteift mit Brettern, hat sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts zwar noch perfektioniert, aber nicht mehr grundlegend verändert. Noch heute entsteht die Mehrzahl der Einfamilienhäuser in Norwegen nach diesem Bauprinzip. Die bedeutendste Neuerung der letzten 100 Jahre verdankt der Holzbau dem Leim. Mit Leim lässt sich das unregelmässig gewachsene Material in seinen Eigenschaften homogenisieren. Sperr-, Tischler- und Spanholzplatten, insbesondere aber Leimholzträger zählen zu den wichtigsten Entwicklungen. Mit letzteren lassen sich beachtliche Spannweiten überwinden. Bei 96 Metern steht gegenwärtig der «Weltrekord», erreicht vom «Wikingerschiff» in Hamar, der bekanntesten Sporthalle der Olympischen Spiele von Lillehammer (NZZ 8. 2. 94). Moderne Aspekte des HolzbausIn Ås, einer kleinen Ortschaft östlich von Oslo, baute sich der Architekt Bjørn Hovstad, Partner bei 4B Arkitekter, 1993 ein Wohnhaus, und zwar auf einem nach Süden geneigten Waldgrundstück am Rande eines Einfamilienhausquartiers. Da laut Baureglement keine Bäume gefällt werden durften, stand für das Haus nur eine Grundfläche von sechs mal sechs Metern zur Verfügung. Der Architekt stapelte drei Geschosse aufeinander und ergänzte hangseitig auf der West- und Ostseite das Grundvolumen um je einen Flügel. Das Gebäude betritt man durch einen Windfang im westlichen Flügel, kreuzt die offene Küche und gelangt in das Treppenhaus im ostseitigen Flügel. Im ersten Obergeschoss liegt der Wohnraum, der auf der Süd- und der Nordseite gegenüber der tiefer liegenden Küche als offene Galerie ausgebildet ist. Dieses Zurücksetzen von der Fassade erlaubte eine Verglasung über zwei Geschosse, die das Licht quer durch das Haus fliessen lässt. Im dritten Geschoss befindet sich das Schlafzimmer. Hier gelangt man vom Treppenhaus aus über eine kleine Brücke direkt auf eine in einer Waldlichtung liegende Felskuppe. Das nicht unterkellerte Gebäude wurde vollständig in Holz errichtet. Das etwa einen Meter auskragende Vordach schützt die darunterliegende Konstruktion und lässt auch heute, vier Jahre nach Bauabschluss, die Holzverkleidung noch wie neu erscheinen. Die Gestalt des Hauses ist geprägt vom weit auskragenden Dach mit Wasserspeiern in den Ecken und der zweigeschossigen Verglasung auf der Nord- und Südseite. Hervorzuheben ist, dass Bjørn Hovstad nicht zugunsten einer modernen Formensprache auf den konstruktiven Holzschutz verzichtete, sondern das eine mit dem andern verknüpfte. Mit nur wenigen, gezielten Eingriffen ist es dem Architekten gelungen, das Potential zeitgenössischer Gestaltung mit dem Werkstoff Holz im Wohnhausbau aufzuzeigen. Entstanden ist dabei ein Haus zu günstigem Preis und hohem Wohnwert. Regionale Aspekte Karasjok liegt dort, wo sich die Melancholie der Endlosigkeit wie ein schwerer Nebel über die Landschaft senkt: Weit oberhalb des Polarkreises, nahe der finnischen Grenze und nur etwa 200 Kilometer südlich vom Nordkap. Rund zweitausend Einwohner, vorwiegend Samen, zählt die Ortschaft. Das 1990 errichtete Samenlandzentrum der Architekten Bjerk & Bjørge findet man an einer der beiden Strassenkreuzungen des Ortes. Das Gebäude, das im Grundriss einen von der Kreuzung abgewandten Viertelkreis bildet, hat ein elegant geschwungenes, auf eigenen Stützen stehendes Vordach auf der Innenseite des Kreises. Dieses Vordach schützt die Eingänge und umfasst einen Marktplatz, auf dem im Sommer verschiedenste Erzeugnisse den Touristen verkauft werden. Während des restlichen Jahres geschieht dies in den untereinander verbundenen Geschäften im Gebäude selbst, das auch eine Cafeteria und das lokale Touristenzentrum beherbergt. Markantestes Merkmal der gesamten Anlage aber ist der Versammlungssaal, dessen Dach an die Zelte der Samen erinnern soll. Auch die Farbwahl orientiert sich am Gelb-Rot-Blau des seit kurzem autonomen Volkes. Doch dieser ähnlich schon einmal vor gut 100 Jahren unternommene Versuch, über die Form einen nationalen «Stil» zu prägen, erweist sich als problematisch. Auch bei anderen Gebäuden in Karasjok wurde der Versuch unternommen, das Zelt der Samen in Holz, Beton und Backstein zu transformieren. Doch nur in einem Fall ist dies gelungen: beim Restaurant unmittelbar neben dem Samenlandzentrum. Hier stimmt die Form mit der traditionellen Funktion des Zeltes überein. Der Versammlungsraum des Samenlandzentrums, der bis zur Fertigstellung des Parlamentsgebäudes in Kautokeino den Politikern als Provisorium dient, orientiert sich in seiner Ausformung am bekannten Layout: Hier die Parlamentarier, gegenüber die Vorsitzenden, in den Ecken die Übersetzer, die Besucher und die Presse. Diese Anordnung deckt sich nicht mit der Kreisform des Zeltes. Deshalb wurde sie hier zum Viereck. Entsprechend erzwungen wirkt das Interieur des Raumes. Die Anspielungen an das Nationale, die Politisierung der Form, wirkt trotz der guten Handhabung der Details und der insgesamt gelungenen Architektursprache aufgesetzt, ein Eindruck, der durch die mehrheitlich touristische Nutzung das Gebäude gleich noch potenziert wird. Nichts ist offensichtlich so schwierig wie der Versuch, sich aus 2000 Kilometern Distanz – die Architekten stammen aus Bergen – am Aufbau eines neuen kulturellen Ausdrucks zu beteiligen, ohne selbst Betroffener zu sein. Traditionelle Aspekte Von einer kleinen Hochebene über der nördlich von Bergen am Dalsfjord gelegenen Ortschaft Dale geniesst man einen schönen Blick über das Tal, den Fjord und auf die Berge. Hier steht ein 1997 von den jungen Architekten Hage & Grove, Boge, Egge und Hjeltnes realisiertes Künstlerzentrum, das fünf neue Gästehäuser für Künstler, fünf untereinander und mit einer Werkstatt verbundene Ateliers und ein Wohnhaus für den Direktor umfasst. Die insgesamt sieben Bauten liegen wie auf einer Perlenschnur gereiht im Halbkreis entlang der Hangkante. Die fünf bahnwagenähnlichen Gästehäuser sitzen auf Stützen gestellt quer zur Höhenkurve direkt auf dem Übergang von der Hochebene zum steil abfallenden Hang. Man betritt die Häuser von der Stirnseite her, passiert je nach Typus ein, zwei oder drei Schlafzimmer und gelangt am Ende in das Wohnzimmer, hat zur Linken die Garderobe und das Bad in einem aussen angehängten Volumen und in der Verlängerung, im Wohnzimmer, die aufgereihten Elemente der Küche. So verschlossen sich die Eingangsseite zeigt, so offen ist die talseitige Fassade mit vorgelagertem, überdecktem Balkon. Der Innenraum ist geprägt durch verschraubte Sperrholzplatten und einen Fussboden aus Kiefernholz. Aussen dominiert das hier seit den dreissiger Jahren nicht untypische aluminiumverkleidete Tonnendach das Erscheinungsbild. Das Werkstattgebäude mit den hangseitig angeordneten Nebenräumen und die fünf separaten Ateliers entwickeln sich etwa im Viertelkreis entlang einer Felskuppe. Verbunden sind die sechs Volumen mit einem breiten Korridor, der auf der einen Seite in die Werkstatt und auf der anderen ins Freie mündet. Grosse Schiebetüren trennen die etwa sieben mal sieben Meter messenden, rund acht Meter hohen und mit einem Pultdach versehenen Atelierräume vom Korridor ab. Gegen das Tal und zur Aussicht hin sind die Atelierräume auf der gesamten Raumhöhe verglast. Die talseitige Wand der Werkstatt hingegen ist mehrheitlich geschlossen. Verkleidet ist sie auf der gesamten Höhe – dies als eigenwilligstes Merkmal der gesamten Anlage – mit einem Geflecht aus Wacholderästen, das der eigentlichen Wand als ein Schutzschild vorgelagert ist. Diese alte und in der Herstellung recht aufwendige Bautechnik war an der Westküste Norwegens einst weit verbreitet und diente zum Abdämpfen der in dieser Gegend sehr starken Windkraft. Das Rustikale, das dieser Wandaufbau und die Stülpschalung der Gästehäuser ausstrahlen, kontrastiert mit den grossen Glasflächen, den Aluminiumdächern und dem im Innenausbau filigran eingesetzten Sperrholz. So sind in der Werkstatt die geschwungenen Primärträger des Daches derart dünn geraten, dass sie mit Seilen und Distanzhaltern aus Stahl unterspannt werden mussten, was die papierene Erscheinung nur noch verstärkt. Gerade im Bereich der Werkstätten erhält man den noch von Rundungen im Bereich der Oberlichtfenster sowie schwungvollen Formen der Innenraumunterteilung unterstützten Eindruck von einer modernen Interpretation des expressiven Schweizer Stils. Alles in allem ist in Dalsåsen eine kleine Überbauung entstanden, deren Gestalt traditionelle Bautechniken kunstvoll mit einer zeitgenössischen Architektursprache kombiniert. Dass dabei einige der Details auf eine schnelle Abnutzung programmiert sind, widerspiegelt den Zweck der Anlage: Künstlern von innerhalb und ausserhalb Skandinaviens für einen zeitlich beschränkten Aufenthalt einen «provisorischen» Raum zu bieten. Christoph Affentranger -Neue Zürcher Zeitung Synopsis This text examines Scandinavia`s noteworthy contribution to contemporary wood architecture. It presents a detailed analysis of 19 buildings, with photographs, drawings and technical details, and briefly introduces 71 further buildings. etet eine fundierte Darstellung dessen, was die fünf skandinavischen Länder Dänemark, Island, Norwegen, Schweden und Finnland in den letzten zwanzig Jahren an bemerkenswerter Holzarchitektur aufzuweisen haben. Ausführlich werden anhand von Photos, Plänen und technischen Details 19 Gebäude analysiert und 71 weitere steckbriefartig vorgestellt. Alle Bautypen sind vertreten: vom Einfamilienhaus zur Kirche, vom Industriebau zur Bibliothek, von der temporär-experimentellen Architektur bis zur Großraumhalle. Historische Exkurse erläutern die jahrhundertealte Tradition (Blockbauweise, Stabkirchen etc. ) und analysieren ihren Vorbildcharakter für die heutigen Architekten.](/produkt-bilder-vorschau/62710409/1/neue-holzarchitektur-in-skandinavien-gebundene-ausgabe-blockbauweise-stabkirchen-zeitgenoessische-holzarchitektur-norwegen-holzbau-nordische-laender-norwegische-architekten-technik-des-stabbauens-wikinger-bootsbau-stabbautechnik-hochbau-skandinavis.jpg)
Neue Holzarchitektur in Skandinavien [Gebundene Ausgabe] Blockbauweise Stabkirchen Zeitgenössische…
von Thomas Steinfeld Verlag: Birkhäuser Verlag
Auflage: 1 (Mai 1997) Auflage: 1 (Mai 1997) Hardcover 240 S. 21,2 x 2,1 x 29 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung, die erst seit wenigen Jahren von einem neuen Interesse an Holzarchitektur geprägt ist, erfreute sich der Holzbau in den nordischen Ländern, insbe…
![Ein Sommernachts-Traum. - von W[illiam] Shakespere. Dt. v. A[ugust] W[ilhelm] v. Schlegel. Mit 24 Schattenbildern von Paul Konewka](/produkt-vorschau-bild/75378769/450/290/ein-sommernachts-traum.jpg?dataSource=1)
