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James Joyce. Briefe I.
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James Joyce. Briefe I.

Erschienen 1969. - 8° Oktav Ln.

621 S. 1900-1916. Frankfurter Ausgabe, Werke 5. Übersetzt von Kurt Heinrich Hansen. Dem Buch liegt ein Zeitschriftenausschnitt über die Briefe von James Joyce bei, der an einer Kante etwas knickspurig ist. Der Su. ist an den Kanten und am Rücken nachgedunkelt und am unteren kapital lädiert. . Die Klappen des Su. sind knickspurig. Das untere Kapital ist etwas bestoßen. Die vorderen Ecken der Kapitale sind bestoßen und knickspurig. Die S. 385-388 und die S. 433 sind in der Fußecke knickspurig. Der Kopfschnitt ist ergraut. Briefe I zeigt die Stationen des jungen Joyce in Dublin, Paris, Triest, Pola, Rom und Zürich. Zu den eindrucksvollsten Zeugnissen gehören die werbenden Briefe des Zweiundzwanzigjährigen an Nora Barnacle und fünf Jahre später dann, 1909, die alternierend vor Eifersucht tobenden und in skatologischer Sehnsucht sich verzehrenden Brandschreiben Joyces, der sich zum Hahnrei gemacht glaubt, aus Dublin an Nora in Triest - zentrale Motive des Werks, deren autobiographischen Ursprüngen man gerne nachgeht. Den größten Raum nehmen im vorliegenden Band die Briefe an den Bruder Stanislaus ein, in denen sich neben lakonischen Aufforderungen, Geld zu beschaffen - unschätzbare Kommentare zum Werk finden. Stanislaus ist in jenen Jahren (etwa bis 1915, als Joyce nach Zürich geht) praktisch sein einziger Vertrauter, der einzige, der ihn nicht nur versteht, sondern der ihm von Anfang an die Bewunderung zollt, die ihm die übrige Welt versagt. Ein weiterer Komplex sind die Briefe an Verleger, vor allem an Grant Richards, der Dubliners 1906 zur Veröffentlichung angenommen hatte, jahrelang aus Angst vor dem Drucker und der Öffentlichkeit die Publikation nicht wagte, und das Buch endlich 1914 doch herausbrachte. Von Seiten des Autors sind diese Briefe ein zäher, fast aussichtsloser Kampf gegen Vorurteile, gegen Stupidität und Angst. Ein letzter Komplex schließlich sind die Briefe an Schriftstellerkollegen, die meist die doppelte Rolle von Freunden und Förderern zu spielen hatten, Briefe also an Yeats, Lady Gregory, Arthur Symons, später an Pound und Eliot usw. Eine wichtige Zutat des Bandes ist, daß auch einige Briefe an Joyce aufgenommen sind, Briefe von Stanislaus, Yeats, Pound usw. Am aufschlußreichsten sind in dem Zusammenhang die Briefe von der Mutter und von Nora. Fast ganz ohne Interpunktion geschrieben, von einer Assoziation in die andere rutschend, dokumentieren sie die Herkunft des großen Monologs der Molly Bloom. 1957 erschien in England und in Amerika, von Stuart Gilbert herausgegeben, der erste Band der Joyce-Briefe, der fast alle bis dahin bekannten Briefe zusammenfaßte. Die zahlreichen seitdem zugänglich gewordenen Briefe wurden 1 966 in zwei Bänden, hervorragend ediert und kommentiert von Richard Ellmann, herausgebracht. Unsere, auf drei Bände angelegte Briefausgabe arbeitet den Gilbert-Teil in die Ellmann-Bände chronologisch ein. Die Anmerkungen werden von Fritz Senn ergänzt. sehr guter Zustand H 6.2 Bestellungen innerhalb der EU können per E-Mail oder Telefon angefragt werden. // EU orders can be requested via telephone or e-mail. // Wir bieten Vergünstigungen bei Bestellungen per E-Mail oder Telefon! // We offer perks on orders via e-mail or telephone!
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Briefe, Anthologie, Gesamtausgabe, Biografien

  • Schutzumschlag
Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Ellmann, Richard (Hrsg.):
Anbieter:
Aderholds Bücher und Lots
Bestell-Nr.:
15619
Katalog:
Literatur
Stichworte:
Briefe, Anthologie, Gesamtausgabe, Biografien
Zahlungsarten:
Vorauskasse, Rechnung/Überweisung (Vorauszahlung vorbehalten), PayPal
Gebraucht, gut20,00 EUR zzgl. 4,00 EUR Verpackung & Versand
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