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Dichtung. Erster Teil.
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Dichtung. Erster Teil.

Erschienen 1949. - Halbleinenband

447 Seiten, farbiger Kopfschnitt, Inhaltsverzeichnis, Schnitt altersbedingt etwas nachgedunkelt, kleiner Eintrag auf Vorsatz, sonst gut Johannes Robert Becher (* 22. Mai 1891 in München; ? 11. Oktober 1958 in Ost-Berlin) war ein deutscher expressionistischer Dichter und Politiker, Minister für Kultur sowie erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Bekannt ist er auch als Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR. Am 22. Mai 1891 wurde Hans Robert Becher als Sohn von Heinrich Becher, Jurist am Oberlandesgericht München, und dessen Ehefrau Johanna, geborene Bürck, in München geboren. Seinen Vater Heinrich Becher beschrieb er politisch als "Ungefähr stimmungsmäßig deutschnational, sonst betont unpolitisch", dennoch galt im Hause Becher Loyalität zum Monarchen und nationale Begeisterung als oberste Pflicht. Als größter Feind galten dabei Sozialisten und Sozialdemokraten. Fleiß und Pflichterfüllung waren die Lebensphilosophie des Vaters, der Teil des "protestantisch-bürokratisch-preußisch-militärischen Establishments" ist. Die Erziehung des oftmals jähzornigen Vaters war streng, Hans dem permanenten Leistungsdruck kaum gewachsen. Zuflucht fand er bei seiner Großmutter, die in ihm wohl auch die Leidenschaft für Literatur und Dichtung weckte. Wegen der anhaltend schlechten Leistungen in der Schule wählte der Vater für Hans die Offizierslaufbahn, was dem sportbegeisterten Sohn zunächst gefiel. Mehr und mehr kam allerdings der Wunsch auf, Dichter zu werden, viele heftige Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn waren vorprogrammiert. In jugendlicher Verzweiflung kam es 1910, gemeinsam mit seiner um sieben Jahre älteren Jugendliebe Franziska Fuß, zu einem Doppelselbstmordversuch. Dem Vorbild Heinrich von Kleist nacheifernd, schoß er mit einer Pistole zuerst auf Franziska und dann auf sich selbst, sie erlag ihren Verletzungen, Becher überlebte nach drei Monaten in Lebensgefahr. Er wurde nach Paragraph 51 des Strafgesetzbuches a. F. für unzurechnungsfähig erklärt und nicht bestraft. Am 11. Oktober 1958 verstirbt er nach einer schweren Krebsoperation. Mit dem Tod Johannes R. Bechers hievt ihn die Partei, allen voran Walter Ulbricht, in den Himmel der deutschen Dichterkunst, indem er zum "größten deutschen Dichter der neuesten Zeit" erhoben wird; sein letzter Wille "Man möge die Öffentlichkeit nicht mit Gedenkfeiern langweilen" und von "offiziellen Ehrungen" und "Schaftelhubereien" Abstand zu nehmen, wird mit einem Staatsbegräbnis, wie es kein Autor in der DDR vor ihm erhielt, zur Gänze missachtet.Das Institut für Literatur "Johannes R. Becher", das 1955 in Leipzig gegründet worden war, wurde im Jahr 1959 nach ihm benannt. Auch mehrere Schulen und Straßen in der DDR trugen seinen Namen.
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Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Becher, Johannes R.:
Anbieter:
Versandantiquariat Leonardu
Bestell-Nr.:
53863
Sprache:
Deutsch
Katalog:
Lyrik / Gedichte / Poesie
Sammlung(en):
Zahlungsarten:
Vorauskasse, Rechnung/Überweisung (Vorauszahlung vorbehalten), PayPal
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