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Der deutsche Standort.
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Der deutsche Standort.

ungekürzte Ausgabe nach der neuen, überarbeiteten Fassung, - Erschienen 1969. - kartonierte Ausgabe

347 Seiten, Nachweisungen, Auswahlbibliographie, Sachregister, illustrierter Einband, Fischer 989. Mehnert analysiert die geistigen und politischen Beziehungen Deutschlands zum Westen, Osten und der "Dritten Welt". Sein Fazit: ein Plädoyer für ein Vereinigtes Europa mit Deutschland als gleichberechtigtem Mitglied. Klaus Mehnert (* 10. Oktober 1906 in Moskau; ? 2. Januar 1984 in Freudenstadt) war ein deutscher Journalist, Publizist und Hochschullehrer. Mehnerts jüngerer Bruder Frank (1909-1943) war ein enger Vertrauter Berthold von Stauffenbergs und Stefan Georges und später als Bildhauer unter dem Pseudonym Victor Frank tätig. Nach Schulbesuch in Stuttgart und Studienjahren in Tübingen, München und Berkeley/Kalifornien promovierte Klaus Mehnert 1928 in Berlin bei dem Pionier der Osteuropa-Forschung Otto Hoetzsch mit einer Arbeit über den "Einfluß des Russisch-Japanischen Krieges auf die große Politik". 1928 bis 1929 bereiste er Amerika, Japan, China und die Sowjetunion. 1931 bis 1934 war er Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft zum Studium Osteuropas in Berlin und zugleich Redakteur der von Otto Hoetzsch begründeten Zeitschrift "Osteuropa". 1932 nahm Mehnert von Anfang an, wie sein Lehrer Hoetzsch, an der Arbeitsgemeinschaft zum Studium der sowjetrussischen Planwirtschaft (Arplan) teil. In diesen Jahren verbrachte Mehnert die Sommermonate in der Sowjetunion. Er sprach so perfekt Russisch, dass er in der Sowjetunion oft nicht als Deutscher erkannt wurde. Mehnert heiratete 1933 Enid Keyes (? 1955), die Tochter eines Rechtsanwalts in Berkeley. Von 1934 bis 1936 als Korrespondent für deutsche Zeitungen in Moskau tätig, bereiste Mehnert erneut China, Japan und Amerika. 1936 bis 1937 lehrte er als Gastprofessor in Berkeley neuere Geschichte und Politikwissenschaft. Von 1937 bis Juni 1941 war er ordentlicher Professor der gleichen Disziplinen an der Universität Honolulu. Von 1941 bis 1945 gab er im Auftrag des deutschen Auswärtigen Amtes in Shanghai die englischsprachige Zeitschrift "The XXth Century" heraus, die Auslandspropaganda für die nationalsozialistische Politik betrieb. Er war Professor für Geschichte und Politikwissenschaft an der dortigen deutschen Medizinischen Akademie und der St. John's University in Shanghai. Nach der Einnahme Shanghais durch die Truppen der USA und Chiang Kai-sheks war er 1945 bis 1946 in China interniert und wurde 1946 zurück nach Deutschland gebracht. Dort arbeitete er zunächst im Evangelischen Hilfswerk und von 1948 an als Osteuropa-Referent am Deutschen Büro für Friedensfragen in Stuttgart. Seit 1949 gehörte er der Redaktion der Wochenzeitschrift "Christ und Welt" an, seit 1950 war er außenpolitischer Kommentator des Süddeutschen Rundfunks, 1951 übernahm er die redaktionelle Leitung der wiedergegründeten Zeitschrift "Osteuropa", und seit 1963 berichtete er im deutschen Fernsehen regelmäßig über die politische Lage. Nach dem Zweiten Weltkrieg unternahm Mehnert ausgedehnte Studienreisen nach Nord- und Westafrika, in den Nahen Osten und nach Südostasien, 1954/55 eine Weltreise. 1955 berichtete er aus Moskau von den Verhandlungen Adenauers mit der sowjetischen Führung, 1956 war er beim XX. Parteitag der KPdSU, 1957/58 bereiste er China und monatelang die Sowjetunion. (wikipedia)
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Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Mehnert, Klaus:
Anbieter:
Versandantiquariat Leonardu
Bestell-Nr.:
37003
Sprache:
Deutsch
Katalog:
Zeitgeschichte
Sammlung(en):
Zahlungsarten:
Vorauskasse, Rechnung/Überweisung (Vorauszahlung vorbehalten), PayPal
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