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Memoiren der Hoffnung.   - Die Wiedergeburt 1958 - 1962. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Hermann Kusterer. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. Mit Zeittafel und Personenregister.
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Memoiren der Hoffnung.

Die Wiedergeburt 1958 - 1962. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Hermann Kusterer. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. Mit Zeittafel und Personenregister.

1. - 50. Tausend. Deutsche Erstausgabe. - Erschienen 1971. - Hellgrünes Leinen mit Schutzumschlag.

480 Seiten. Mit 29 Dokumentarbildern. 22,5 cm. Guter Zustand. - Charles André Joseph Marie de Gaulle (* 22. November 1890 in Lille, Nord; † 9. November 1970 in Colombey-les-Deux-Églises, Haute-Marne) war ein französischer General und Staatsmann. Im Zweiten Weltkrieg führte er den Widerstand des Freien Frankreich gegen die deutsche Besatzung an. Danach war er von 1944 bis 1946 Chef der Provisorischen Regierung. Im Zuge des Algerienkriegs wurde er 1958 mit der Bildung einer Regierung beauftragt und setzte eine Verfassungsreform durch, mit der die Fünfte Republik begründet wurde, deren Präsident er von Januar 1959 bis April 1969 war. Die auf ihn zurückgehende politische Ideologie des Gaullismus beeinflusst die französische Politik bis heute. ... Gründung der Fünften Republik (1958): Im Anschluss an den Misserfolg der Vierten Republik in Französisch-Indochina und im Zuge des Putsch d’Alger während des Algerienkrieges und der daraus folgenden konstitutionellen Krise ließ sich de Gaulle vom Staatspräsidenten René Coty am 1. Juni 1958 zum Ministerpräsidenten nominieren, vom Parlament wählen und mit den von ihm geforderten weitreichenden Notstandsmachtbefugnissen für sechs Monate ausstatten. Er nutzte diese Gelegenheit, um eine neue Verfassung beschließen zu lassen. Im September nahm das Volk in einem Referendum die neue Verfassung mit 83 % an, wodurch die Fünfte Republik entstand. Alle Kolonien – Algerien wurde nicht als Kolonie, sondern Bestandteil der Republik betrachtet – konnten wählen, ob sie an der Abstimmung teilnehmen oder ihre sofortige Unabhängigkeit wählen wollten – unter Fortfall aller weiteren französischen Unterstützung. Alle Kolonien nahmen an dem Referendum teil – mit Ausnahme Guineas. Im November gewann de Gaulle die Parlamentswahlen und erhielt eine komfortable Mehrheit. Am 21. Dezember wurde er in indirekter Wahl mit 78 % der Stimmen zum Präsidenten der Republik gewählt. Präsidentschaft der Republik: De Gaulle übernahm die Funktionen des Präsidenten der Republik am 8. Januar 1959. Er ergriff einschneidende Maßnahmen, um das Land zu revitalisieren, besonders die Einführung des neuen Franc (der 100 alten Francs entsprach). Er lehnte die Dominanz der USA und der Sowjetunion in der internationalen Szene ab und behauptete mit dem Aufbau der Force de frappe (erster Kernwaffentest am 13. Februar 1960) Frankreich als unabhängige Großmacht, welche mit einer eigenen Nuklearschlagkraft ausgestattet wurde, die letztlich die Großbritanniens übertraf.[26] Es ging ihm aber nicht nur um die große Politik. Um die Franzosen zu begeistern, auch den Unpolitischen unter ihnen die nationale Größe Frankreichs vorzuführen, ließ er z. B. den Spitzensport reorganisieren, setzte mit dem berühmten Bergsteiger Maurice Herzog ein nationales Symbol für erfolgreiche sportliche Leistung als Sportminister ein, zentralisierte die Talentauswahl und Spitzensportförderung, ließ Spitzensportler wie Staatsamateure finanzieren und ließ für die Übereinstimmung von gesellschaftlichem Anspruch und Spitzensportorganisation sorgen.[27] ... Bewertung: In seinem Nachruf in der Zeit schrieb Theo Sommer, de Gaulle sei ein Mann des 17. oder 18. Jahrhunderts gewesen, der die Zukunft verfehlte, weil er „Vergangenheit restaurieren“ wollte.[50] Innenpolitisch sei er den Problemen des Landes allein mit „altfränkischer Mythologie“ nicht beigekommen, seine Außenpolitik habe sich als eine unstete Folge leerer Gesten entpuppt, sein exzentrischer Auftritt in Quebec könne schließlich nur noch belächelt werden.[50] Sommer schreibt: „Alles in allem hat Charles de Gaulle nicht viel Bleibendes bewirkt. Sein Anspruch war größer als seine Kraft, und es lag etwas Manisches in der Art, wie er diesen Anspruch verfocht. (…) Daß er voll verfehlter Ideen war, ist offenkundig. Niemand jedoch bestreitet, daß auch seine Fehler Format besaßen.“[50] Régis Debray bezeichnete De Gaulle als „super-scharfsichtig“, da viele seiner Vorhersagen (vom Fall des Kommunismus bis zur Wiedervereinigung Deutschlands) sich nach seinem Tod bewahrheiteten.[51] Der Historiker Brian Crozier urteilte, „der Ruhm De Gaulles übersteige seine Leistungen“.[52] Nach Umfragen betrachten 70 Prozent der französischen Bevölkerung de Gaulle als die wichtigste Gestalt der gesamten französischen Geschichte. Als bleibende Leistungen de Gaulles werden vor allem der entschlossene Widerstand gegen das nationalsozialistische Deutschland und die Verfassung der Fünften Republik genannt.[53 Selbsteinschätzung: Charles de Gaulle bezeichnete sich selbst als Monarchist: „Je suis un monarchiste, la République n’est pas le régime qu’il faut à la France.“ („Ich bin ein Monarchist, die Republik ist nicht die Regierungsform, die Frankreich braucht.“) ... Aus: wikipedia-Charles_de_Gaulle
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Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Gaulle, Charles de:
Anbieter:
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Bestell-Nr.:
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Lagerfach:
F/20511
Katalog:
Autobiographien
Sammlung(en):
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