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Hermine Körner.   - (Mit einem Vorwort von Friedrich Luft.)
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Hermine Körner.

(Mit einem Vorwort von Friedrich Luft.)

Erschienen (1970). - 278 S. Groß 8°. - Goldgeprägter Original Ganzleinen. Fadenheftung.

Mit zahlr. Fotos. Absolut NEUWERTIG, originalverpackt !! Im Anhang: Verzeichnis der Rollen, Inszenierungen und Rezitationen von Hermine Körner nach 1945. Hermine Körner (* 30. Mai 1878 in Berlin; 14. Dezember 1960 ebenda) war eine deutsche Schauspielerin, Regisseurin und Theaterleiterin. Hermine Körner war das fünfte Kind des Lehrers und Zoologen Wilhelm Stader (* 1. Februar 1840 in Elberfeld) und der Emilie Luyken (* 15. Juni 1846 in Altenkirchen (Westerwald); 6. Februar 1926 ebenda). Der Vater brach 1880 zu einer Vortragsreise in die USA auf, von der er nicht zurückkehrte, er starb am 28. Februar 1888 in Reading. Die verwitwete Mutter zog mit den fünf Kindern von Berlin zum Bruder ins Elternhaus nach Altenkirchen (Westerwald), wo Hermine Körner ihre Kindheit verbrachte. Am Wiesbadener Konservatorium studierte sie ab 1896 bei Max Reger Klavier. In Wiesbaden entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater, die sie mit ihrer Liebe, dem österreichischen Offizier und Schauspieler Ferdinand Franz Körner (* 4. April 1873 in Wien) teilte. Sie heiratete Ferdinand Franz Körner am 23. Dezember 1897. Auf Vermittlung ihres Schwiegervaters August Körner (* 5. März 1838 in Linz), eines einflussreichen Wiener Bankiers, erhielt sie Gelegenheit zum Vorsprechen beim Generalintendanten der Wiener Hofoper. Körner debütierte 1898 am Wiener Burgtheater und erhielt schließlich ein Engagement am Kaiser-Jubiläums-Theater. Von 1905 bis 1909 spielte Hermine Körner am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Louise Dumont und deren Ehemann Gustav Lindemann, ging aber 1909 ans Hoftheater Dresden, wo sie 1915 vertragsbrüchig wurde, Max Reinhardt holte sie ans Deutsche Theater Berlin. Darüber schrieb Felix Salten am 9. Januar 1916 eine satirische Kolumne im Fremden-Blatt.[1]In Stuttgart und Hamburg führte sie Regie und stand selbst auf der Bühne, von 1919 bis 1925 war sie Intendantin und Regisseurin am Münchner Schauspielhaus. Dort eröffnete sie mit Kabale und Liebe, wofür sie Alexander Granach als Wurm engagierte, dem sie dann auch die Rolle des Shylock im Kaufmann von Venedig gab.[2] 1925 ging sie als Intendantin nach Dresden ans Neustädter Schauspielhaus, das sie bis 1929 leitete. Durch die Freundschaft mit Emmy Sonnemann gehörte Körner 1935 zum Kreis der Gäste von Sonnemanns Hochzeit mit Hermann Göring. Körner wurde bei dieser Gelegenheit zur preußischen Staatsschauspielerin ernannt. Die ihr von den Nationalsozialisten angebotene Intendanz in München lehnte sie jedoch ab und ging als Schauspielerin mit Gustaf Gründgens ans Preußische Staatstheater nach Berlin. Auf Rezitationsabenden, zunächst im Krieg als die Theater geschlossen waren, hat sie sich vornehmlich um das Werk Johann Wolfgang Goethes bemüht, beseelt von dem Wunsch, die Einheit seiner Dichtung wiederherzustellen die Einheit aus Sprache und Geist. Körner ist die Mutter der Schauspielerin Anneliese Reppel und lebte zuletzt in Berlin-Wilmersdorf. Sie wurde auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in einem Ehrengrab der Stadt Berlin im Feld 027-139 beigesetzt.
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Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Smith, Amy
Anbieter:
BerlinAntiquariat
Bestell-Nr.:
10479
Katalog:
Film
Sammlung(en):
Zahlungsarten:
Rechnung/Überweisung, Rechnung/Überweisung (Vorauszahlung vorbehalten), PayPal
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