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Causerien.   - Kleines Kunstkabinett, Der dankbare Patient, Tröstung, Freundliche Begegnung, Die Insel, Episteln, Münchener Theaterbriefe. - (=Gesammelte Schriften in Einzelbänden).
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Causerien.

Kleines Kunstkabinett, Der dankbare Patient, Tröstung, Freundliche Begegnung, Die Insel, Episteln, Münchener Theaterbriefe. - (=Gesammelte Schriften in Einzelbänden).

16. - 18. Tausend. - Erschienen ohne Jahresangabe, ca. 1964. - Illustrierte Klappenbroschur.

511 (1) Seiten. 17,4 cm. Umschlag: Walter Baum. Sehr guter Zustand. - Ernst Penzoldt (* 14. Juni 1892 in Erlangen; † 27. Januar 1955 in München) war ein deutscher Schriftsteller, unter dem Pseudonym „Fritz Fliege“ auch Bildhauer, Maler, Zeichner und Karikaturist. Leben und Werk: ... Anfang der 1920er beschäftigt sich Penzoldt bereits mit verschiedenen literarischen Stoffen, die ihm, erscheinend in renommierten Verlagen wie Reclam oder Insel, zum Durchbruch als Schriftsteller verhelfen: Der Zwerg (1923), Der arme Chatterton (1928) und Etienne und Luise (1929). Penzoldt freundet sich mit Münchener Literaten und Literaturkritikern wie Hans Brandenburg, Paul Alverdes, Eugen Roth oder Hans Carossa an und gehört 1924 zu den Gründungsmitgliedern der Künstlervereinigung „Die Argonauten“, die bald zur entscheidenden Größe im Münchener Kulturleben wird. 1927 erhält Penzoldt die Möglichkeit, in dem berühmten literarischen Salon von Elsa Bernstein vor so illustren Gästen wie Thomas Mann zu lesen, der retrospektiv über seine erste Begegnung mit Penzoldt schreibt: „[...] mit taktvoll gedämpfter Stimme las er seine Novelle „Der arme Chatterton“ vor, und gleich spürte ich den Reiz und Rang seines Talentes, etwas unverkennbar Musisches, einen Geist zart schwebender Leichtigkeit und des romantischen Spottes über die plumpe und häßliche Mühsal eines von den Grazien ungesegneten Lebens, eingeschlossen das Erbarmen mit den Beleidigten, Verstoßenen und Darbenden einer verhärteten Gesellschaft ...“. ... Obwohl Penzoldts ablehnende Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus bekannt ist, erscheinen 1934 unter dem Lektorat von Penzoldts Freund Peter Suhrkamp der Roman Kleiner Erdenwurm („ein liebenswertes, auf eine entzückende Art unzeitgemäßes Buch“, Hermann Hesse), 1935 die Erzählung Idolino und 1937 der Band Der dankbare Patient, den die Zensur wohlwollend aufnimmt und der sich gut verkauft. Im Frühjahr 1938 wird Penzoldt in die Wehrmacht eingezogen. Während dieser Zeit entstehen einige wichtige Texte, unter denen vor allem die 1940 in der Neuen Rundschau abgedruckte Novelle Korporal Mombour hervorzuheben ist. Obwohl diese Erzählung von Zeitgenossen als „literarisches Widerstandsnest“ (Friedrich Luft) gelesen wird, findet sie 1943 als Feldpostausgabe Verbreitung. 1944 wird Penzoldt aufgrund eines Magenleidens endgültig aus der Armee entlassen. Nach dem Krieg bekleidet Penzoldt verschiedenste offizielle Ämter: Im Juli 1946 beruft ihn der wiedergegründete „Schutzverband deutscher Schriftsteller“ in die Aufnahmekommission (neben Erich Kästner u. a.), am 20. April 1948 wird er zum Ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, in deren Direktorium er am 1. Juni des Jahres gewählt wird. Ab November 1949 ist Penzoldt Generalsekretär der westdeutschen Sektion des P.E.N.-Clubs, seit Dezember, auf Initiative Alfred Döblins, Ordentliches Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur. 1950 kommt der Film Es kommt ein Tag nach der Novelle Korporal Mombour in die Kinos, der Maria Schell und Dieter Borsche in den Hauptrollen zeigt – „Ein Film, der zur Spitzenklasse gerechnet werden darf“ lautet das Fazit in der Presse. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg erscheinen weitere wichtige Texte Penzoldts, so 1954 die Erzählung Squirrel, Thomas Mann zufolge eine „poetischere Konzeption als der ganze ‚Krull‘“, Manfred Hausmann spricht von einer „anmutigen Blume im Knopfloch der Gesellschaft“. ... Bis zu seinem Tod am 27. Januar 1955 mischt sich Penzoldt immer wieder in die öffentliche Diskussion ein, verteidigt etwa Martin Niemöller, setzt sich für die Anerkennung von Exilanten ein und stellt sich gegen die Wiederbewaffnung. Hermann Hesse schreibt in einem Kondolenzbrief an Penzoldts Witwe über den verstorbenen Freund: „Ich sah und liebte in ihm eine der ganz wenigen noch lebenden Verkörperungen des Künstlers, wie unsre Väter und wir, als wir jung waren, ihn sich dachten und wünschten.“ Penzoldts bildnerischer Nachlass befindet sich im Stadtmuseum Erlangen, der literarische Nachlass im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Gedenken: Nach Ernst Penzoldt wurde 1977 die Ernst-Penzoldt-Hauptschule in Spardorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) benannt. Die Penzoldtstraße am Erlanger Burgberg hingegen, 1954 so benannt, ist Penzoldts Vater Franz gewidmet. Am 27. Oktober 2008 wurde in der Nähe des (längst abgerissenen) Geburtshauses des Autors, an der vielbefahrenen Kreuzung Güterbahnhofstraße/Henkestraße, ein Penzoldt-Denkmal eingeweiht. Es empfindet, lebensgroß aus einer Edelstahlplatte geschnitten, ein Scherenschnitt-Selbstporträt Penzoldts nach, das diesen in angelehnter Stehhaltung beim Lesen zeigt. ... Aus: wikipedia-Ernst_Penzoldt
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Autor(en):
Penzoldt, Ernst:
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Katalog:
Deutsche Literatur
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Münchner, Literatur, Schriftsteller, Deutsche, Sprach-, Literaturwissenschaft, fünfziger, Jahre, 50-er, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften
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