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Der Aufstand der Massen.   - Aus dem Spanischen von Helene Weyl. Originaltitel: 'La rebelion de las Masas'. Mit Literaturhinweisen, Namen- und Sachregister. - (=Rowohlts deutsche Enzyklopädie, rde 10).
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Der Aufstand der Massen.

Aus dem Spanischen von Helene Weyl. Originaltitel: 'La rebelion de las Masas'. Mit Literaturhinweisen, Namen- und Sachregister. - (=Rowohlts deutsche Enzyklopädie, rde 10).

8. Auflage. 106. - 115. Tausend. - Erschienen 1958. - Taschenbuch mit Leinenrücken. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.

157 Seiten. Umschlag: Karl Gröning jr./Gisela Pferdmenges. Guter Zustand. Inhalt: Die Tatsache der Überfüllung - Das Steigen des historischen Niveaus - Die Höhe der Zeit - Wachstums des Lebens - Eine statistische Tatsache - Es beginnt die Analyse des Massenmenschen - Edles Leben und gemeines Leben, oder Energie und Trägheit - Warum die Massen in alles eingreifen, und warum sie nur mit Gewalt eingreifen - Primitivismus und Technik - Primitivismus und Geschichte - Die Epoche des "zufriedenen jungen Herrn" - Die Barbarei des Spezialistentums - Die größte Gefahr der Staat - Wer herrscht in der Welt? - Die Untersuchung mündet in das eigentliche Problem. Der feinsinnige Essay des spanischen Kulturphilosophen, 1930 erstmals veröffentlicht und seither in viele Sprachen übersetzt, zählt zu den epochalen Büchern des 20. Jahrhunderts. In einer Zeit der politischen und gesellschaftlichen Unsicherheit verfasste Ortega y Gasset mit Der Aufstand der Massen eine der großen und bleibenden Diagnosen der industriellen und massendemokratischen Zivilisation. Dabei sind einige seiner pointierten und zugleich elegant formulierten Thesen - insbesondere zur Verstaatlichung des Lebens oder zum Niedergang der europäischen Nationalstaaten - heute aktueller denn je. - José Ortega y Gasset (* 9. Mai 1883 in Madrid; † 18. Oktober 1955 in Madrid) war ein spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist. Leben und Werk: José Ortega wurde in Madrid als Spross einer Journalistenfamilie geboren. Er besuchte die Jesuitenschule San Estanislao de Miraflores in Málaga und studierte von 1897 bis 1898 an der Universität von Deusto in Bilbao und anschließend an der Universität Madrid Philosophie, wo er 1904 promovierte. Von 1905 bis 1911 hielt er sich zu Studienzwecken in Deutschland auf, u. a. in Leipzig, Berlin und vorrangig in Marburg. In Marburg wurde er u. a. vom Neukantianismus Hermann Cohens und Paul Natorps beeinflusst und erhielt dort im Jahre 1952 die Ehrendoktorwürde. 1909 kehrte Ortega nach Spanien zurück. Er hat seine einzige Portraitbüste, die Elfriede Hartmann-Helmholz (Künstlername: Christiane Helmholz-Hartmann), Schülerin von Prof. Arnold Rickert an der Werkkunstschule Bielefeld, in Ton modellierte und dann in Bronze goss, vor seinem Tode nicht mehr gesehen. Ortega war Gründer und Herausgeber der Zeitschriften España (1915–1924) sowie Revista de Occidente (1923), Mitarbeiter der Zeitung El Sol und wirkte an der spanischen Verfassung von 1931 mit. Unter dem Eindruck der Weimarer Republik verfasste er 1929 sein zentrales Werk „Der Aufstand der Massen“. Von 1910 bis 1936 hatte er Professuren für Metaphysik, Logik und Ethik an der Universität Complutense Madrid inne, 1936 wanderte er mit Beginn des Bürgerkriegs vor der ihn enttäuschenden zweiten spanischen Republik ins Ausland und lebte in Frankreich, Argentinien und ab 1943 in Portugal, bevor er nach Spanien zurückkehrte, wo er sich bis zu seinem Tod im Jahr 1955 (in Madrid) regelmäßig aufhielt. Als Kulturphilosoph baute er auf Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Friedrich Nietzsche, Wilhelm Dilthey und der Lebensphilosophie auf. Bedeutung des philosophischen Werks: Ortega verband mit umfassendem philosophischem Wissen Sinnesfreude, Weltaufgeschlossenheit und Eleganz des Denkens und der Lebensführung. Seine Philosophie entzündete sich stets am Gegenständlichen, das er unmittelbar, nicht durch die Brille der philosophischen Lehrmeinung, auf sich wirken ließ. Dieses und der Bezug zur deutschen Philosophie wird als wesentlicher Grund für die außergewöhnliche Breitenwirkung angesehen, die Ortega, insbesondere in Deutschland, mit seinen um ganz verschiedene Probleme kreisenden Schriften nach dem Zweiten Weltkrieg erzielt hat. Weniger bekannt ist die starke Wirkung, die Ortega unmittelbar oder indirekt durch emigrierte spanische Philosophen auf die geistige Auseinandersetzung in Lateinamerika, besonders in Mexiko ausgeübt hat. Seinem Einfluss war ein wachsendes Interesse an der deutschen Philosophie in jenen Ländern zuzuschreiben. Ortegas starke Individualität, seine Eigenwüchsigkeit in Wesen und Denken hinderten ihn daran, sich einer philosophischen Schule einzuordnen. Gleichzeitig schlossen sie die Bildung eines eigenen Schülerkreises um ihn herum von vornherein aus. Die Vielseitigkeit seiner Interessen drückt sich in der Vielzahl seiner Veröffentlichungen aus. Das soziologische Werk: Der Mensch und die Leute: Als wichtigstes soziologisches Buch Ortega y Gassets gilt Der Aufstand der Massen. Es wird der Elitesoziologie zugerechnet. Ausgehend von einer aristokratischen Ordnung beschreibt er den „Aufstieg der Massen zu voller gesellschaftlicher Macht“. In ihm sieht er eine grundlegende Änderung der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts. Die Erklärung der Gleichheit aller Menschen sei ein Grund dafür gewesen, dass die moderne Zivilisation sich in eine „ungerichtete Aggressivität“ gewandelt habe, die im Faschismus zum Ausdruck gekommen sei. Das zeige sich auch im Ausgrenzungsmechanismus: "Anderssein ist unanständig. Die Masse vernichtet alles, was anders, was ausgezeichnet, persönlich, eigenbegabt und erlesen ist. Wer nicht 'wie alle' ist, wer nicht 'wie alle' denkt, läuft Gefahr, ausgeschaltet zu werden." Er erkannte jedoch auch die Chancen für eine neue, „unvergleichliche Organisation der Menschheit“. Ortega strebte als sein Hauptwerk eine umfassende Soziologie an, an der er bis zu seinem Tode arbeitete. Seine soziologische Lehrmeinung wurde 1957 als El hombre y la gente (Der Mensch und die Leute) aus dem Nachlass herausgegeben. Darin wird die Idee entfaltet, dass die Bräuche Wesensgrundlage des Gesellschaftlichen seien. Sein Verständnis von Brauch entspricht dabei eher dem von Gewohnheit. . . . Aus: wikipedia-org-Jos%C3%A9_Ortega_y_Gasset.
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Autor(en):
Gasset, Jose Ortega Y:
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rowohlts deutsche enzyklopädie, rde
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Technologischer, Fortschritt, Kulturanthropologie, Technisierung, Kulturgeschichte, Technikgeschichte, Anthropologie, Technik, Staatslehre, Massenmensch, Philosophie, Philosoph, Philosophen, Primitivismus, Energie, Trägheit, Pazifismus, Sozialisierung, Kräftespiel, Zeit, Gruppendynamik
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