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Liebe Dinge.   - Miniaturen. Mit 12 Aquarellen des Verfassers.
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Liebe Dinge.

Miniaturen. Mit 12 Aquarellen des Verfassers.

24. Auflage. 261. - 280. Tausend. - Erschienen ca. 1970. - 19 cm. Blaues Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag.

104 Seiten. Einband von KARL WEISER. Gestaltung der 12 mehrfarbigen Tafeln von Robert Wöber. Sehr guter Zustand. - In seiner köstlich-humorvollen und hintergründigen Art weiß Waggerl, sie uns wieder nahezubringen: Tisch und Bank, Bett und Werkzeug, er macht sie zu lebendigen Wesen, wie er andererseits Hund und Fisch, Gespenst und Engel unter sie mischt; er versteht es, eine rechte, heilvolle Beziehung und Kommunikation herzustellen. Und so manche echte Lebensweisheit fällt uns dabei zu. - Karl Heinrich Waggerl, zuweilen auch nur Heinrich Waggerl (* 10. Dezember 1897 in Bad Gastein; † 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau) war ein österreichischer Schriftsteller. Mit 5 Millionen verkaufter Bücher und Übersetzungen in mehr als ein Dutzend Sprachen zählt Waggerl zu den meistgelesenen österreichischen Autoren. Leben: Karl Heinrich Waggerl besuchte das Lehrerseminar in Salzburg und wurde als Leutnant im Ersten Weltkrieg eingesetzt, wo er in italienische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Entlassung 1920 nahm er eine Stelle als Lehrer in Wagrain an, schied aber bereits 1923 krankheitsbedingt aus dem Schuldienst aus und begann zu schreiben. Sein Erstlingsroman „Brot“ erschien 1930 im Insel-Verlag. In seinen populären Erzählungen und Romanen thematisierte Waggerl – zunehmend idealisierend – das Landleben. 1940 wurde er für ein dreiviertel Jahr Bürgermeister von Wagrain, wo er 50 Jahre lebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er für seine idyllisierende Kurzprosa geschätzt. Der Schriftsteller Hermann Hesse äußerte: „Die eigentlich dichterischen Bücher in unserer Literatur werden immer seltener, aber die von Waggerl gehören zu ihnen.“ Vor allem in der Weihnachtszeit las er bis zu seinem Tode häufig aus seinen Erzählungen und Legenden, was auch durch einige Schallplattenaufnahmen belegt ist. In Wagrain gibt es in seinem ehemaligen Wohnhaus ein Waggerl-Museum. NSDAP-Mitglied: 1936 wurde Waggerl Mitglied des Bundes deutscher Schriftsteller Österreichs, der sich 1934 vom P.E.N.-Club abgespaltet hatte, da einige Schriftsteller eine Protestnote gegen die Verfolgung und Einkerkerung deutscher Schriftstellerkollegen im Zuge der Bücherverbrennung im März 1933 im Deutschen Reich verfasst hatten. Die Mitglieder des „Bundes“ arbeiteten energisch auf den Anschluss hin, um „den Weg zur Befreiung ihres Volkes zu bahnen und zu vollenden“ (Max Stebich 1938).[1] In ihm fanden sich Mitglieder und Sympathisanten der NSDAP zu einer illegalen Tarnorganisation zusammen. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Deutsche Reich, beteiligte sich Waggerl mit einem Beitrag am „Bekenntnisbuch österreichischer Dichter“ (herausgegeben vom Bund deutscher Schriftsteller Österreichs) [2], das den Anschluss begeistert begrüßte.1938 wurde Waggerl Mitglied der NSDAP. Unter dem Titel „Dichter bekennen sich zur Heimkehr ins Reich“ schrieb Waggerl: „Mögen alle Sünden verziehen sein, nur die eine nicht: Jetzt noch zu zweifeln oder zu verneinen!“[3] 1939 wurde Waggerl Landesobmann für Schriftsteller im NS-Gau Salzburg. Waggerl war mit dem nationalsozialistischen österreichischen Schriftsteller Karl Springenschmid befreundet, der sein Schul- und Lehrerkollege und Hauptverantwortlicher für die Salzburger Bücherverbrennung am 30. April 1938 war, und der ein Erinnerungsbuch an Waggerl mit dem Titel Servus Heiner! Erinnerungen an Karl Heinrich Waggerl herausgab, in dem er Waggerl als Sympathisanten sah, „der überhaupt nicht begriffen habe, was die Nationalsozialisten wollten“. Nach dem zweiten Weltkrieg führten die beiden eine Kontroverse über das Wesen, den Sinn und die Aufgaben der Ehe. Waggerl und Weihnachten: Bis heute sind besonders Waggerls Weihnachtsgeschichten äußerst populär geblieben. In erster Linie das Buch Und es begab sich, das u.a. die berühmten Weihnachtslegenden Worüber das Christkind lächeln musste oder Warum der schwarze König Melchior so froh wurde enthält, die außerhalb Österreichs noch weitaus berühmter als ihr Autor sind, gilt als ein Meisterwerk des Genres und gehört längst zur klassischen Weihnachtsliteratur. Fünf der sechs Legenden des Buches hat Waggerl auch für die Schallplatte eingesprochen, zunächst für seinen Salzburger Verleger Otto Müller; später erschien die Aufnahme um die fehlende Geschichte ergänzt auch im literarischen Archiv der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Neben den Legenden hat Waggerl auch viele Betrachtungen über und Erinnerungen an das Weihnachtsfest niedergeschrieben, die häufig in frühen Erinnerungen seiner Kindheit wurzeln. „Gottlob für einen winzigen Funken Licht in der schrecklichen Finsternis“, so hat Waggerl einmal die Vorweihnachtszeit beschrieben. Bis heute sind Waggerls Geschichten und Betrachtungen über die „stillste Zeit im Jahr“ von den besten Interpreten gesprochen worden, neben seiner eigenen Interpretation u.a. auch von Josef Meinrad, Heinz Rühmann und Hans-Joachim Kulenkampff. Die besondere und entscheidende Rolle, die Karl Heinrich Waggerl als rezitierender Dichter zudem lange Zeit für das Salzburger Adventsingen spielte, rührt ebenfalls von der tief empfundenen Liebe des bekennenden Atheisten für das Weihnachtsfest her, die in vielen seiner literarischen Arbeiten zum Ausdruck kommt. Noch heute ist für viele das Adventsingen ohne einen Waggerl'schen Text unvorstellbar. Waggerl und die Literatur: Neben den künstlerisch unerheblichen Weihnachtsgeschichten, den zwar handwerklich einwandfreien, aber kaum international relevanten Romanen und der äußerst marginalen Blumenlyrik hat Waggerl einige kürzere Texte geschrieben, die ihm durchaus einen Platz unter den großen österreichischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts sichern. Die Erzählung „Wagrainer Tagebuch“ etwa bietet eine sprachlich glasklar durchgeformte resignative Selbstbeobachtung, die ein Innenleben voller Selbstskepsis und Verzweiflung, aber auch den Willen zum Schönen herausstellt. Im „Wiesenbuch“ wagt Waggerl merkwürdige Bilder von einem geliebten Mädchen, das als koboldartiges Wiesenwesen sich immer wieder dem Erzähler entzieht. Aus wikipedia-orgKarl_Heinrich_Waggerl
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📚 Bücher
Autor(en):
Waggerl, Karl Heinrich:
Anbieter:
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Katalog:
Illustrierte Bücher
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