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Geschichten aus Holstein.   - Herausgegeben und eingeleitet von Maximilian Schochow. - (=Deutsche Novellen des 19. und 20. Jahrhunderts, Band 60).
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Geschichten aus Holstein.

Herausgegeben und eingeleitet von Maximilian Schochow. - (=Deutsche Novellen des 19. und 20. Jahrhunderts, Band 60).

Erste Auflage dieser Ausgabe. - Erschienen 1935. - Illustrierte Originalbroschur.

74 Seiten. 19 x 13 cm. Befriedigender Zustand. Seiten papierbedingt gebräunt. Aussen deutlich gealtert. Einige Stockflecken. - Detlev von Liliencron (Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron; * 3. Juni 1844 in Kiel; † 22. Juli 1909 in Alt-Rahlstedt, ab 1937 ein Teil von Hamburg) war ein deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor. Überblick: Nach einer kurzen Militärkarriere und einigen Jahren in der Verwaltung wandte er sich seiner Leidenschaft zu und wurde freier Schriftsteller. 1883 erschien sein erster Lyrikband „Adjutantenritte und andere Gedichte“. Es folgten „Eine Sommerschlacht“ (1887), „Unter flatternden Fahnen“ (1888) und „Der Heidegänger“ (1893). Seine Lyrik gilt als bedeutende Wegmarke des aufkommenden Naturalismus des späten 19. Jahrhunderts. Detlev von Liliencron ist ein Neffe des Herausgebers der Allgemeinen Deutschen Biographie, Rochus Freiherr von Liliencron. ... [Bearbeiten]Liliencrons Werk ist äußerst vielgestaltig und lässt sich nur schwer einer bestimmten Literaturepoche zuordnen. Seine Gedichte sind geprägt durch die Spannung zwischen Naturalismus und Neuromantik. Die Werke weisen Ähnlichkeiten mit der von Friedrich Nietzsche propagierten „pessimistischen Kulturkritik“ auf. Während Liliencron als Prosaautor unbedeutend blieb, beeinflusste seine Lyrik unter anderem den jungen Rainer Maria Rilke genauso wie Hugo von Hofmannsthal. Obwohl Liliencron vor allem durch Balladen wie „Trutz, blanke Hans“ oder „Pidder Lüng“ einem breiteren Publikum bekannt wurde, zeigten insbesondere jene Gedichte, in denen das moderne Leben thematisiert wird, erhebliche Wirkung auf die Frühzeit des Expressionismus. Liliencrons Großstadtgedichte wie „Broadway in New York“ greifen viele Themen auf, die von späteren Expressionisten behandelt werden. Experimentelle Gedichte wie „Betrunken“ spielen mit der Auflösung der Form und weisen bereits auf die literarische Moderne voraus. Der 1883 erschienene Gedichtband „Adjutantenritte“, der auch lyrische Prosa beinhaltet, wurde von den Naturalisten, die Liliencron als einen von ihnen sahen, als eine neue lyrische Kunst bejubelt. Aber schon diese Sammlung zeigte den typischen, eigenwilligen Stil Liliencrons, der ihn von den Klassizisten ebenso wie von den Naturalisten abhebt. Liliencron reagiert feinfühliger als viele Naturalisten auf die modernen Lebensgewohnheiten. Er vermischt die verschiedenen Sinneswahrnehmungen zu einer Synästhesie und setzt diese literarisch um. Durch diese subjektiven Wahrnehmungen und Widerspiegelung seines Inneren entwickelt er seinen persönlichen Schreibstil. Er selbst distanzierte sich von den Naturalisten explizit mit dem Gedicht „Den Naturalisten“. Er fordert von der Dichtkunst, sie solle „Humor und die feinste Künstlerhand“ umfassen. Schon mit den ersten Veröffentlichungen zeigt Liliencron, dass er die Dichtkunst beherrscht. Ohne Probleme verwendet er die schwierigen Formen und Vorgaben der hohen Lyrik. Er experimentiert beispielsweise mit Rondeau und Ghasel. Seine Schulden und die damit verbundenen Probleme machen sich in den Werken Liliencrons bemerkbar. So hatte er, gleich den Ästheten, eine Abneigung gegen den Lebensstil des Bürgertums. Nicht zuletzt durch diese am eigenen Leibe erfahrenen Unannehmlichkeiten schloss er sich Nietzsches Kulturpessimismus an. Liliencron hielt nicht viel von den modernen Errungenschaften, vielmehr spielt in vielen seiner Gedichte die Flucht aus dem Treiben der Großstadt in eine romantisierte Landschaft eine zentrale Rolle. ... Aus: wikipedia-Detlev_von_Liliencron
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📚 Bücher
Autor(en):
Liliencron, Detlev von:
Anbieter:
BOUQUINIST Versand-Antiquariat GbR
Bestell-Nr.:
38714
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C/3488
Katalog:
Deutsche Literatur
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Deutsche, Literatur, Jahrhunderts, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprach-, Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, 50-er, Jahre, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik
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