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Die autoritäre Gesellschaft.   - Herausgegeben und mit einer Einleitung von Günter Hartfiel. Mit Beiträgen von Jürgen Fialkowski, Wilfried Gottschalch, Jürgen Ritsert, Hartfiel, G./Hochheimer, W./ Rolff, H.-G./Strzelewicz, W. Mit Namen- und Sachregister. Mit Kurzbiografien der Beiträger. - (=Kritik, Band 1).
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Die autoritäre Gesellschaft.

Herausgegeben und mit einer Einleitung von Günter Hartfiel. Mit Beiträgen von Jürgen Fialkowski, Wilfried Gottschalch, Jürgen Ritsert, Hartfiel, G./Hochheimer, W./ Rolff, H.-G./Strzelewicz, W. Mit Namen- und Sachregister. Mit Kurzbiografien der Beiträger. - (=Kritik, Band 1).

Erstausgabe. - Erschienen 1969. - Illustrierte Originalbroschur.

215 Seiten. 21 cm. Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Der Titel der Schriftenreihe, die dieser Band einleitet, und das Thema, dem die in diesem Bande vorgelegten Beiträge sich verpflichtet wissen, stehen in einem sehr engen Zusammenhang, gleichsam in einem Ab hängigkeitsverhältnis. 'Kritik' meint - bei allen Bedeutungsvarianten des Wortes - immer auch, daß der Mensch sich gegenüber der sozialen Ordnung, in der er lebt, sozialautonom urteilend verhält; daß er die so zialen und normativen Autoritäten: die religiösen Mächte, den Staat, die Gesellschaft mit ihren mannigfaltigen Geboten und vielfältigen Tabus, die allesamt in ihrer traditionalen Gestalt immer auch die Tendenz auf weisen, als Gegenrnächte, als Grenzen sozialautonomer Intellektualität aufzutreten, in Frage stellt, also zu ihrer Destruktion beiträgt. Die Formel 'autoritäre Gesellschaft' meint demgegenüber in erster Linie die zahlreichen sozialen Instanzen, die den Menschen daran hindern, sein Fragen überhaupt in Gang zu setzen, die ihn zwingen, das Fragen vorzeitig abzubrechen oder es in bestimmte, zuge. 1assene Bahnen zu lenken. 'Kritik' und 'autoritäre Gesellschaft' stehen so in einem Spannungsverhältnis. Kritik braucht eine zumindest teilweise geschlos sene, beharrende, in sich selbstzufriedene und darum Veränderungen gegenüber feindlich eingestellte Gesellschaft, weil sie nur von dieser Basis aus, in diesem 'Klima' ihre Existenzberechtigung nachweisen kann. Kritik ist ein Element einer in sich widerspruchsvollen Gesellschaft, die diesen ihren Zustand nicht wahrhaben will.
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  • Erstausgabe
Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Hartfiel, Günter:
Anbieter:
BOUQUINIST Versand-Antiquariat GbR
Bestell-Nr.:
15362
Lagerfach:
0014651B
Katalog:
Soziologie
Sammlung(en):
Stichworte:
Soziale, Identität, Sozialgeschichte, Liberalismus, Gesellschaftsporträt, Ökonomie, Gesellschaftspsychologie, Gesellschaftsphilosophie, Gesellschaftskunde, Deutsche, Geschichte, Jahrhunderts, Politikwissenschaft, Politologie, Autorität, Erziehungswissenschaften, Erziehungswissenschaft, Marx, Karl, Kompetenz, Normen, Rollen, Demokratie, Totalitarismus, Soziologiegeschichte, Erziehungsphilosophie, Kontrolle, Bürokratie, Weber, Marktwirtschaft, Integration, Demokratisierung, Lage, Politik, Soziologie, Sozialwissenschaften, Emanzipation, Gesellschaftskritik, Marxismus, Sozialismus, Sozialer, Aufstieg, Sozialstruktur, Wandel, Sozialverhalten, Erziehung, Disziplin, Gesellschaftwissenschaften, insgesamt, Bevölkerung, Sozialwesen, Rolle, Deutschlandbild, Ungleichheit, Gesellschaft, Soziales, Handeln, Probleme, Autoritäre, Konflikt, Klassen, Situation, Deutschland, Verhältnisse, Gesellschaftspolitik, Sozialistika, Totalität, Erziehungsziel, Erziehungsziele, Bundesrepublik, Bundeswehr, Abstieg, Soziokultureller, Erziehungskritik, Demokratieverständnis, Bürokratisierung, Herrschaft, Bürokratismus, Technischer, Fortschritt, Rückschritt
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