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Die heute vierzig sind.   - Filmerzählung. - (=die reihe 56).
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Die heute vierzig sind.

Filmerzählung. - (=die reihe 56).

Erstausgabe. WG II, 16. - Erschienen 1961. - Illustrierter Pappband.

97 Seiten. 18,5 cm. Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Franz Fühmann (* 15. Januar 1922 in Rochlitz an der Iser, Tschechoslowakei; † 8. Juli 1984 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller. Er lebte und wirkte als (Nach-)Erzähler, Essayist und Kinderbuchautor in der DDR. In seiner Jugend durch den Nationalsozialismus geprägt, wurde er nach dem Krieg Anhänger des Sozialismus, verhielt sich allerdings zunehmend kritisch gegenüber der Entwicklung der DDR, von der er in seinen späten Jahren bitter enttäuscht war. ... Werk: Franz Fühmann war ein sehr vielseitiger Autor, der neben frühen eigenen Gedichten, Nachdichtungen aus dem Tschechischen und Ungarischen, vielen Büchern für Kinder und junge Leser, Essays und einem reichhaltigen erzählerischen Werk auch viele ungewöhnliche literarische Versuche unternommen hat. So schrieb er beispielsweise ein Ballett (Kirke und Odysseus), brachte zusammen mit dem Fotografen Dietmar Riemann ein Buch über Menschen mit geistiger Behinderung heraus (Was für eine Insel in was für einem Meer), mit denen er drei Jahre lang immer wieder gearbeitet hatte, und stellte einen Band mit Gedichten zusammen, die er nicht etwa geschrieben (nur die manchmal recht langen Überschriften waren von ihm), sondern Steputats Reimlexikon entnommen hatte (Urworte. Deutsch). Literatur für Kinder und Jugendliche zu schreiben, war Fühmann zeit seines Lebens ein wichtiges Anliegen. Sein erstes Kinderbuch verfasste er auf Wunsch seiner Tochter Barbara. Später folgte eine Vielzahl weiterer Bücher, unter anderem Märchen, Kasperlstücke, Bücher, die sich mit Sprache beschäftigten und damit spielten (Lustiges Tier-ABC, Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel), und etliche Nacherzählungen von klassischen literarischen Stoffen und Sagen (Reineke Fuchs, Das Hölzerne Pferd (Ilias und Odyssee), Prometheus. Die Titanenschlacht, Das Nibelungenlied). Fühmann korrespondierte zudem viel mit Kindern, seinen Lesern. So entstanden auch „Auftragswerke“ (Märchen auf Bestellung). Fühmann hinterließ ein umfangreiches erzählerisches Werk. Seine frühen Erzählungen tragen häufig autobiographischen Charakter. Im Erzählungsband Das Judenauto beschreibt er Sujets aus seiner Kindheit und Jugend. In weiteren Erzählungen setzt er sich intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus und seiner eigenen Verstrickung damit auseinander. Der Begriff der „Wandlung“, bei ihm persönlich die vom Anhänger des Nationalsozialismus zum damals noch überzeugten Sozialisten, die Möglichkeit der Wandlung überhaupt, ist für Fühmann äußerst wichtig. Diese Themen spielen neben vielen anderen in Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens, einem von Fühmanns Hauptwerken, eine große Rolle. In Form eines Tagebuches einer Ungarnreise reflektiert Fühmann darin über unterschiedliche Themen und flicht auch kleine Erzählungen ein. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt von Fühmanns literarischem Schaffen waren Märchen, Sagen und Mythen. Die Beschäftigung damit durchdringt viele seiner Werke, von der Kinderliteratur über viele seiner Erzählungen (Das Ohr des Dionysios) bis hin zu seinem essayistischen Werk. Mit seinen Essays trug Fühmann auch zur Veröffentlichung von Autoren bei, deren Werke in der DDR kaum oder nicht erschienen (Georg Trakl, Sigmund Freud). Beginnend mit den Zweiundzwanzig Tagen setzte sich Fühmann zunehmend kritischer mit der sozialistischen Gesellschaft der DDR auseinander. Er versuchte – später auch öffentlich – mit einer Vielzahl von Briefen an DDR-Politiker, sie von Änderungen ihrer Politik, vor allem der Kulturpolitik, zu überzeugen. Sein Werk spiegelt das zunehmend wider, in besonderer Weise Saiäns-fiktschen. Er zog sich aus kulturpolitischen Zusammenhängen der DDR, wie dem Schriftstellerverband der DDR und der Akademie der Künste, zurück. In seinen letzten Lebensjahren begann er, an den politischen Bedingungen in der DDR zu verzweifeln; sein Briefwechsel mit Christa Wolf (Monsieur – wir finden uns wieder) zeigt dies besonders deutlich. Auch sein lange geplantes Hauptwerk, das in seinen Briefen und Notizen immer wieder auftauchende „Bergwerksprojekt“, konnte er nicht vollenden. Es erschien postum, versehen mit dem von ihm selbst hinzugefügten Untertitel „Fragment eines Scheiterns“, unter dem Titel Im Berg. Dieses 1991 erschienene Buch, das neben dem Fragment weitere Texte enthält, zeigt aber auch, dass dieses Spätwerk dennoch vom literarischen Gesichtspunkt aus gelungen ist. Die unter Literaturwissenschaftlern nicht einheitliche Beurteilung zeigt sich darin, dass manche, wie die Literaturwissenschaftlerin und sehr gute Kennerin des Werks Sigrid Damm, Fühmanns Selbsteinschätzung direkt auf ebendies Werk beziehen. Zitat aus seinem Testament, ein Jahr vor seinem Tod: Ich habe grausame Schmerzen. Der bitterste ist der, gescheitert zu sein: In der Literatur und in der Hoffnung auf eine Gesellschaft, wie wir sie alle einmal erträumten. Rezeption: Den literarischen Nachlass Fühmanns pflegt die Akademie der Künste in Berlin, seine etwa 17.000 Bände umfassende, mit vielen Anstreichungen und Notizen versehene Arbeitsbibliothek ist Teil der Historischen Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Die Faszination des Werkes Fühmanns zeigt sich unter anderem darin, dass sich auch heute noch junge Künstler wie beispielsweise Barbara Gauger für sein Werk einsetzen. Auch die Arbeit des Franz-Fühmann-Freundeskreises Märkisch Buchholz/Berlin zeugt von dem Weiterwirken des Werkes Franz Fühmanns. Der Internationale Franz Fühmann Freundeskreis hat seinen Sitz in Berlin-Kreuzberg und hat sich zur Aufgabe gemacht, „… das Werk des Prosaschriftstellers, Essayisten, Dichters und Nachdichters im Bewußtsein der Menschen lebendig zu erhalten und so in Gegenwart und Zukunft weiterwirken zu lassen“. Einen wesentlichen Beitrag zur Rezeption des Werkes leistet die seit 2016 im Hinstorff Verlag erscheinende Briefedition, worin u. a. die für Fühmann so wichtigen Beziehungen zu seinen Lektoren Kurt Batt und Ingrid Prignitz in eigenen Bänden Würdigung finden. Im Roman Der Turm von Uwe Tellkamp trägt die Figur des Georg Altberg deutlich Fühmann'sche Züge. ... . Aus: wikipedia-Franz_F%C3%BChmann.
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Fühmann, Franz:
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Deutsche Literatur
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