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SPD - eine Partei gibt sich auf;
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[SPD]

SPD - eine Partei gibt sich auf;

Erschienen 2000. - [8°: 14 x 22 cm] fester Kartonband mit illustriertem Schutzumschlag; Umschlag minimal berieben, sonst noch neuwertiges Exemplar.

351 Seiten; Inhalt: 1. Ein stinkender Leichnam - Über meinen Hass auf die Sozialdemokratie; 2. Eduard Bernstein‘s Grundlegung des demokratischen Sozialismus (Grundsätzliches; Philosophisches; Ökonomisches; Staat und Strategie); 3. Das erste Gefecht - Die parteioffizielle Niederlage des demokratischen Sozialismus; 4. Opfer für den Zukunftsstaat - Die SPD und der große Krieg (Erster Weltkrieg); 5. Einer muss der Bluthund sein - Der demokratische Sozialismus an der Macht - Weimarer Republik; 6. Sozialismus ist das Ziel - Die Weimarer Bewährungsprobe des demokratischen Sozialismus; 7. Sozialismus als Tagesaufgabe - Der Neuanfang des demokratischen Sozialismus; 8. Gerhard Schröder - Die SPD macht sich überflüssig; 9. Dokumente (im Wortlaut): Der Weg nach vorne für Europas Sozialdemokraten - Ein Vorschlag von Gerhard Schröder und Tony Blair vom 8. Juni 1999; Soziale Gerechtigkeit bleibt unsere Aufgabe - Kurshalten statt Neoliberalismus - Positionspapier der SPD-Linken im Bundestag. Hinter allen Modernisierungsparolen verbergen sich die dramatische Dürftigkeit und politische Orientierungslosigkeit der SPD. Der Historiker Christian v. Ditfurth (* 1953) zeigt in seinem spannend zu lesenden historisch-politischen Essay, wie sich die Identität der deutschen Sozialdemokratie seit ihrer Gründung durch August Bebel verändert hat. Der erste tiefe Wandel geht zurück auf den heute fast schon vergessenen Publizisten Eduard Bernstein. Dessen Revisionismus begründete im Streit mit den Marxisten den demokratischen Sozialismus der SPD. Trotz mancher Einbußen war es der SPD auch danach bis hin zur sozialliberalen Koalition gelungen ihre Identität zu wahren. In dem Maß aber in dem wichtige Unterschiede zu anderen Parteien wegfallen, wird die Existenz der Sozialdemokratie gefährdet. Unter dem Kanzler und Parteivorsitzendem Gerhard Schröder verändert sich die vermeintlich modernisierte SPD zur Wirtschaftspartei - in der altliberalen Hoffnung bei der Bereicherung der Reichen fielen Arbeitsplätze ab. Laut Gerhard Schröder gibt es keine sozialdemokratische Wirtschaftspolitik. Innenminister Otto Schily sieht sich in der Kontinuität seines christdemokratischen Vorgängers Manfred Kanther. Als die Nato mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping Krieg gegen Jugoslawien führte, mahnte die konservative Opposition zur Mäßigung. Wenn es keine sozialdemokratische Politik mehr gibt, warum muss es dann noch eine sozialdemokratische Partei geben?
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Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD demokratischer Sozialismus Geschichte Gegenwart in der Krise

Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Ditfurth, Christian v.:
Anbieter:
SANDERVERSAND
Bestell-Nr.:
3482
Lagerfach:
23 SEP 06
Katalog:
Geschichte
Sammlung(en):
Stichworte:
Sozialdemokratische, Partei, Deutschlands, demokratischer, Sozialismus, Geschichte, Gegenwart, Krise
Zahlungsarten:
Rechnung/Überweisung (Vorauszahlung vorbehalten), PayPal
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