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Aufsätze über Brecht.   - Mit einer editorischen Notiz. Mit Anmerkungen und einem Register.
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Aufsätze über Brecht.

Mit einer editorischen Notiz. Mit Anmerkungen und einem Register.

Erstausgabe. - Erschienen 1970. - Illustrierte Originalbroschur.

211 (3) Seiten. 20 x 12,5 cm. Umschlagentwurf: Klaus Nicolai. Guter Zustand. Folienkaschierung des Einbands gering gelöst. - Werner Hecht (* 18. Dezember 1926 in Leipzig; † 26. Februar 2017 in Berlin war ein deutscher Theater- und Literaturwissenschaftler. Leben: Nach dem Studium bei Hans Mayer in Leipzig kam Werner Hecht 1959 als Dramaturg an das von Helene Weigel geführte Berliner Ensemble, er wurde einer ihrer engsten Mitarbeiter. Nach Weigels Tod leitete er bis 1990 das Brecht-Zentrum der DDR, eine Einrichtung des Ministeriums für Kultur. Damit war er auch verantwortlich für die Organisation und Koordinierung vielfältiger wissenschaftlicher und kulturpolitischer Aktivitäten zum Werk Bert Brechts auf nationaler und internationaler Ebene. Das Brecht-Zentrum hatte seinen Sitz im früheren Wohnhaus von Brecht und Weigel. Es wurde 1990 vom Berliner Senat übernommen und wird seit 1992 in privater Trägerschaft und mit veränderter Aufgabenstellung als Literaturforum im Brecht-Haus geführt. 1977 leitete Hecht die Öffnung des Brecht-Weigel-Hauses in Buckow als Museum und Erinnerungsstätte ein. Das Lebenswerk des „Brecht-Hecht“ ist gekennzeichnet durch die Herausgabe der Werke von Bert Brecht sowie seine schriftstellerische Arbeit mit biografischen Texten zu Brecht und Weigel. Seine umfangreiche Quellensammlung wurde im Jahre 2000 von der Arbeitsstelle Bertolt Brecht an der Universität Karlsruhe erworben. Werner Hecht war mit der Regisseurin Christa Mühl verheiratet. Werner Hecht fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden in der Berliner Chausseestraße. . . . Aus: wikipedia-Werner_Hecht. -- Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt. ... Rezeption: Diverse Stücke von Brecht wurden bereits zur Zeit der Weimarer Republik abgelehnt, wie etwa Die heilige Johanna der Schlachthöfe, der Film Kuhle Wampe trotz regen Zuschauerinteresses von der Zensur verboten. Brechts eindeutige politische Positionierung überlagerte die Bewertung seines künstlerischen Schaffens, und dies auch über seinen Tod hinaus. Während er bei den Nationalsozialisten schon 1923 auf eine schwarze Liste kam, wurde er in der DDR als bürgerlicher Intellektueller, der den Weg zum Kommunisten gefunden habe, kanonisiert. Dabei ordnete sich Brecht keinesfalls den offiziellen Kunst- und Kultur-Leitlinien der SED unter; in den Auseinandersetzungen mit den Funktionären suchte er allerdings auch immer nach Kompromissen. Friedrich Torberg setzte zusammen mit Hans Weigel in Österreich einen Boykott gegen die Aufführung der Werke von Bertolt Brecht an den Wiener Bühnen durch, der bis 1963 anhielt (Wiener Brecht-Boykott). In der Bundesrepublik Deutschland hingegen versuchte man lange Zeit das linkspolitische Engagement Brechts auszublenden und konnte so seine Stücke, überwiegend die aus dem Exil, weitgehend unaufgeregt nach zeitlosen Fragestellungen durchforsten. Brechts Äußerungen zu aktuellen politischen Ereignissen führten zu mehreren Boykotts seiner Stücke in der Bundesrepublik. Erst in den 1980er Jahren begann die Forschung das Avantgardistische in Brechts Schaffen, seinen Opern und Lehrstücken aber auch in seinen theoretischen Schriften, herauszuarbeiten. Nach der Deutschen Wiedervereinigung etablierte sich auch ein eher sachbezogener Umgang mit seinem Œuvre. Im Zuge der Umbrüche der 1960er Jahre wurde Brecht auch von unorthodoxen Linken kritisiert: Günter Grass wirft in seinem Stück Die Plebejer proben den Aufstand Brecht, der als „der Chef“ in dem Stück unschwer zu erkennen ist, vor, am Gelingen der Revolte der Plebejer auf der Bühne mehr interessiert gewesen zu sein als am realen Aufstand der Arbeiter am 17. Juni. Zugleich zeigt das Stück die Manipulierbarkeit der Massen auf (bei Grass: durch Brecht selbst, der entgegen seiner offiziellen Programmatik ständig mit Suggestionen arbeite, die Menschen also nicht zum Selbstdenken in der Tradition der Aufklärung bringe). Friedrich Dürrenmatt kritisiert Brechts Dramaturgie mit den Worten: „Brecht denkt unerbittlich, weil er an vieles unerbittlich nicht denkt.“ . . . Aus: wikipedia-Bertolt_Brecht.
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  • Erstausgabe
Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Hecht, Werner:
Anbieter:
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Bestell-Nr.:
78522
Lagerfach:
F/40884
Katalog:
Literaturwissenschaft
Sammlung(en):
Stichworte:
Entstehungsgeschichte, Wirkungsgeschichte, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Aufführungsgeschichte, Theatertexte, Theaterwissenschaft, Theaterwissenschaften, Theatergeschichte, Theaterstücke, Dramatiker, Theatertheorie, Dramaturgie, Dramentheorie, Dramatik, Geschichte, Schauspiel, Schauspieler, Theater, Deutsche, Literatur, 40-er, Jahre, Germanistik, Literaturkritik, Sprach-, vierziger, Rezeptionsgeschichte
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