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In Swanns Welt.   - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit I. Erster Teil. Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Originaltitel: A la recherche du temps perdu: Du côté de chez Swann. Inhalt: Erster Teil: Combray. Zweiter Teil: Eine Liebe von Swann. Dritter Teil: Ortsnamen Namen überhaupt.
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In Swanns Welt.

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit I. Erster Teil. Aus dem Französischen von Eva Rechel-Mertens. Originaltitel: A la recherche du temps perdu: "Du côté de chez Swann". Inhalt: Erster Teil: Combray. Zweiter Teil: Eine Liebe von Swann. Dritter Teil: Ortsnamen Namen überhaupt.

Fünftes bis siebtes Tausend. 2. Auflage. - Erschienen 1954. - Hellrosa Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen, goldgeprägten Rückentiteln und Kopffarbschnitt.

628 (4) Seiten. 19,2 x 11,2 cm. Dünndruckausgabe. Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Besitzername auf dem Vorsatz. Wie ein Zauberwort läßt der Name "Swann" an Bilder, Szenen und Episoden denken, die zum literarischen Allgemeingut geworden und trotzdem neu zu entdecken sind: zu Beginn des Romans der Schlafende, Träumende, der sieh an frühere Zeilen erinnert; das Drama des Zubettgehens in Combray, die Madeleine; die Weißdornblüten und Seerosen, drei Kirchtürme im Abendlicht, ein Sonnen strahl auf einem regennassen roten Ziegeldach; Swanns Liebe zu Odette, der kleine Kreis der Verdurins, Vinteuils Geigensonate; die Spiele mit Gilberte in den Anlagen der Champs-Elysees. Erinnerungen an Personen und Orte, Landschaftsbilder, Gedanken zum Lesen, zum Schreiben, über Kunst und Musik, Liebe und Eifersucht und nicht zuletzt brillante Gesellschaftssatire: All dies bildet ein literarisches Universum - Spiegel der Welt und der Literatur. - Valentin Louis Georges Eugène Marcel Proust [pru:st], (* 10. Juli 1871 in Auteuil; † 18. November 1922 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Kritiker. ... Literaturgeschichtliche Einordnung: Prousts Hauptwerk ist „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ (À la recherche du temps perdu) in sieben Bänden. Dieser monumentale Roman ist eines der bedeutendsten erzählenden Werke des 20. Jahrhunderts. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist eine fiktive Autobiographie mit raffinierter Struktur: Ein anonymes „Ich“, von dem nur an einer Stelle des Romans erwähnt wird, dass sein Name „Marcel“ sein könnte, erzählt von seinen zum Teil vergeblichen Versuchen, sich an seine Kindheit und Jugend zu erinnern. Was ihm willentlich nicht gelingt, ermöglichen ihm schließlich eine Reihe „unwillkürlicher Erinnerungen“ – Sinnesassoziationen, welche Erlebnisse der Vergangenheit auf intensive Weise vergegenwärtigen und damit erinnerbar machen; das berühmteste Beispiel ist der Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, der den Ort seiner Kindheit, Combray, in ganzer Fülle wiederauferstehen lässt. Am Ende des Romans entschließt sich das „Ich“, die auf diese Weise wiedererlebte und damit „wiedergefundene“ Zeit nun in einem Roman festzuhalten. Während sich die historisch zuerst entstandenen Anfangs- und Schlussteile des Romans hauptsächlich mit dem Thema der Erinnerung befassen, tritt dieses Thema im Mittelteil, etwa ab Sodome et Gomorrhe, in den Hintergrund zugunsten einer präzisen, immer wieder ironischen Beschreibung der mondän-dekadenten Gesellschaft der Jahrhundertwende. Literaturhistorisch bedeutend ist Prousts Roman vor allem deshalb, weil er mit einer bis dahin ungekannten Konsequenz die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung inszeniert, mit all ihren Nachteilen und Möglichkeiten: So zeigt er einerseits, dass kein Mensch die Wirklichkeit oder Wahrheit als solche erkennen kann, sondern allenfalls eine subjektive Wahrheitsvorstellung besitzt. Andererseits entfaltet jeder Mensch in seiner subjektiven Wahrheit eine einzigartige Welt, jeder Mensch ist ein eigener Kosmos. Das Erzählen und damit die Literatur werden von Proust als eine Möglichkeit entdeckt, anderen Menschen zumindest Teile dieser einzigartigen, subjektiven Welt eines „Ich“ zugänglich zu machen. Das Motiv der versagenden Erinnerung, mit der ein „Ich“ sich quält und an der es die prinzipielle Unzugänglichkeit der Wirklichkeit erfährt, wird in der französischen Literatur vor allem von Claude Simon aufgegriffen und neu bearbeitet, nun mit Bezug auf die Kriege des 20. Jahrhunderts. . . . Aus: wikipedia-Marcel_Proust.
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📚 Bücher
Autor(en):
Proust, Marcel:
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Katalog:
Französische Literatur
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Französische, Literatur, zwanziger, Jahre, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Kind, Erinnerungen, Judentum, Juden, Geschichte, Kindheit, Dreyfus-Affäre, Erinnerung, Kindheitserinnerungen, Kindliches, Verhalten, Adelsfamilie, Salonkultur
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