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Der Versucher.   - Roman. Dramatis Personae. Aus dem Nachlass herausgegeben von Felix Stössinger. - (=Rowohlts-Rotations-Romane, rororo, Ausgabe 343/344).
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Der Versucher.

Roman. "Dramatis Personae". Aus dem Nachlass herausgegeben von Felix Stössinger. - (=Rowohlts-Rotations-Romane, rororo, Ausgabe 343/344).

Taschenbucherstausgabe. Lizenzausgabe des Rhein-Verlags. - Erschienen 1960. - Farbig illustrierter Originalkarton mit Leinenrücken.

434 (12) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Sehr guter Zustand. - 1950 führte der Rowohlt-Verlag mit der Reihe "rororo-Taschenbuch' das Taschenbuch im großen Stil in den deutschen Buchmarkt ein. Mit dieser Reihe sollten anspruchsvolle Schriftsteller, vor allem des amerikanischen und französischen Marktes in Kontakt mit den "leseunerfahrenen Massen' gebracht werden. Durch geringe Produktionskosten und moderne Vermarktungsmethoden, z. B. Zigarettenreklame im Text, war die Reihe konkurrenzlos günstig und es konnten auch unbekannte Autoren verlegt werden. -- Hermann Broch (* 1. November 1886 in Wien, Österreich-Ungarn; † 30. Mai 1951 in New Haven, Connecticut) war ein österreichischer Schriftsteller. Mit der Romantrilogie Die Schlafwandler zum Zerfall der Werte und der Persönlichkeit verfasste er Anfang der 1930er-Jahre eines der wichtigsten Werke des europäischen modernen Romans. In der Emigration setzte sich Broch mit politischen Themen wie Menschenrechten, Totalitarismus und Ökonomismus auseinander, die er „Totalwirtschaft“ nannte. Thomas Mann schlug ihn 1950 für den Literaturnobelpreis vor. Leben: Hermann Broch, Sohn von Josef Broch (1852–1933) und Johanna (1863–1942; geb. Schnabel), studierte nach der Matura in der Oberrealschule auf der Schottenbastei Textiltechnik an der Technischen Hochschule in Wien sowie Textilmaschinenbau in Mülhausen. Danach trat er 1907 in die väterliche Textilfabrik in Teesdorf bei Wien ein. 1909 konvertierte er vom Judentum zum Katholizismus und heiratete Franziska von Rothermann; die Ehe wurde 1923 geschieden. 1917 begann Broch daneben eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit Ea von Allesch; nach seiner Scheidung zog er zu ihr in ihre Wohnung, die Beziehung dauerte bis 1927. In der Künstlerszene von Wien kam er auch mit dem Dichterpropheten Gusto Gräser in Berührung, der in der Folge das Urbild abgab für die Gestalt des „Imkers“ in den 'Schuldlosen'. Die Begegnung mit diesem besitzlosen Wanderer und Wanderlehrer, dem „Aussteiger par excellence“ (Lützeler), dürfte ihn bewegt haben, seine Direktorenstelle aufzugeben und sich der Philosophie und der Dichtung zuzuwenden. Nach dem Verkauf der Fabrik (1927) studierte er Mathematik, Philosophie und Physik an der Universität Wien und wurde danach freier Schriftsteller. Nach dem „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutsche Reich wurde er noch am 13. März 1938 von selbsternannten Ordnungskräften für 18 Tage im Bezirksgefängnis Bad Aussee inhaftiert. James Joyce und Stephen Hudson halfen, ein Visum für Großbritannien zu besorgen, wo Broch am 24. Juli eintraf. Mit Unterstützung von Thomas Mann und Albert Einstein konnte er in die USA emigrieren. Am 9. Oktober 1938 traf er in New York ein. 1949 heirateten Hermann Broch und die Malerin Annemarie Meier-Graefe (geb. Epstein; 1905–1994), Witwe des Kunsthistorikers Julius Meier-Graefe, die er bereits 1937 in Wien kennengelernt hatte. ... Rezeption: In seinem Todesjahr wurde Broch von einigen Freunden und literarischen Gesellschaften für den Nobelpreis vorgeschlagen. Zu den zahlreichen Intellektuellen, die Brochs Werk schätzten und über ihn geschrieben haben, zählen Maurice Blanchot, Erich von Kahler, Hannah Arendt, Günther Anders, George Steiner, Villy Sørensen, Milan Kundera, Elias Canetti. In Thomas Bernhards Roman Auslöschung ist Brochs Esch oder Die Anarchie eines von fünf Büchern, die der Erzähler seinem Schüler empfiehlt. . . . Aus: wikipedia-Hermann_Broch.
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Autor(en):
Broch, Hermann:
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Bestell-Nr.:
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Lagerfach:
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Katalog:
Rowohlt Verlag rororo Leinenrücken
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