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Kleinere Schriften.   - Hrsg. von Heinz Rupp und Eduard Studer.
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Kleinere Schriften.

Hrsg. von Heinz Rupp und Eduard Studer.

Erschienen 1971. - Originalleinen mit Schutzumschlag.

441 S., Frontispiz. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). Umschlag minimal eingerissen, sonst sehr gutes, textsauberes Ex. - Bibliotheca Germanica 12. - SCHRIFTEN ZUR DEUTSCHEN PHILOLOGIE. - Die Allegorie der Minnegrotte in Gottfrieds Tristan. Isoldes Gottesurteil. Zur Rolle der Minneallegorie in der deutschen Dichtung des ausgehnden Mittelalters. Lieder Oswalds von Wolkenstein auf der Wanderung. Der Dichter des Nibelungenliedes. Zum Formwillen und Lebensgefühl in der deutschen Dichtung des späten Mittelalters. Ein schlesisches Bauernlob aus dem 15. Jahrhundert. Mhd. vribcere . Zur Symbolik des Grals bei Wolfram von Eschenbach. Zum Vortrag der Tristanverse. Etwas vom Bärenfang im Mittelalter. Zu Gottfrieds Tristan v. 284. «Ich bin von Gott, ich will wieder zu Gott». Der Waise in der deutschen Krone. Eine Frage des Germanisten an Historiker und Kunsthistoriker. Vom Lebenshintergrund unseres Wortschatzes. SCHRIFTEN ZUR NORDISCHEN PHILOLOGIE Die Edda und wir. Island und die Isländersagas. Der Altersspruch der Seherin. Zu «Vgluspä» Str. 2. SCHRIFTEN ZUR VOLKSKUNDE Sage und Märchen. Der Erlöser in der Wiege. Ein Beitrag zur deutschen Volkssagenforschung. Sage und Erlebnis. Der Huckup. Wie alt sind unsere Volkssagen? Grundfragen der Volkssagenforschung. Grundsätzliches zur Wiedergabe deutscher Volkssagen. Vorchristliches und Christliches in den deutschen Volkssagen. Zum Begriff «Volkslied» im ausgehenden Mittelalter. Kunstmärchen im Volksmund. Ein früher Beleg für den Freischützglauben. Das Wilde Heer und die Kultbünde der Germanen. Eine Auseinandersetzung mit Otto Höfler. Volkssagen und Schule. REZENSIONEN Gertrude Schoepperle: Tristan and Isolt. A Study of the Sources of the Romance. Wolfgang Golther: Parzival und der Gral in der Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Konrad Burdach: Der Gral. Hermann Heckel: Das ethische Wortfeld in Wolframs Parzival. Bodo Mergell: Wolfram von Eschenbach und seine französischen Quellen. Samuel Singer: Sprichwörter des Mittelalters. Friedrich Maurer: Nordgermanen und Alemannen. Studien zur germanischen und frühdeutschen Sprachgeschichte. Abgekürzt zitierte Literatur zu Rankes volkskundlichen Aufsätzen Quellennachweise. - Friedrich Ranke (1882-1950), Sproß einer berühmten Gelehrtenfamilie, lehrte in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts in Straßburg, Göttingen, Königsberg, Breslau und zuletzt in Basel. Er hat viele Schüler wissenschaftlich geprägt, aber keine "Schule" gegründet. Seine wissenschaftliche Methode war einfach: genau lesen, beharrlich fragen, lebendig darstellen; mit andern Worten : ein loyaler Interpret zu sein. Das war weder neu noch umstritten, vielmehr ein Gemeinplatz - und wurde entsprechend sei-ten erreicht. Daß Ranke sich unentwegt daran hielt, macht ihn heute groß, denn wo man ihn aufschlägt, fühlt man sich angesprochen von der klaren Sprache dieses Germanisten, der nicht behauptet, sondern entwickelt und Schritt für Schritt begründet, weshalb eine Lösung ihm richtig scheint. Seine Forschung hatte drei Schwerpunkte; um sie gruppiert sich auch die Auswahl dieser kleineren Schriften. Die Erforschung der Sage, besonders der deutschen Volkssage, stand seit 1910 hauptsächlich unter Rankes Einfluß. Grundlegend war schon seine Antrittsvorlesung über "Sage und Erlebnis". Erfolgreich beteiligt war er an der Durchdringung von Sprache und Dichtung des Altisländischen. Innerhalb der deutschen Literatur des Mittelalters, die ihm manche Klärung verdankt (z. B. die Herkunft der Grals-Auffassung Wolframs), widmete Ranke seine besten Jahre Gottfried von Straßburg. In der Auseinandersetzung mit der Grundidee des Tristanromans erkennt die heutige Forschung den Meistertitel noch immer Friedrich Ranke zu.
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Friedrich Ranke, Dichtung

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Autor(en):
Ranke, Friedrich:
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Philologie
Stichworte:
Friedrich, Ranke, Dichtung
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