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Das Kadettenkloster.   - Aus dem Russischen von Sigismund von Radecki. Originaltitel: Kadetski monastyr 1880. Mit 16 Zeichnungen von Fritz Fischer. - (=Wiener Bücherei ,Band 19).
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Das Kadettenkloster.

Aus dem Russischen von Sigismund von Radecki. Originaltitel: Kadetski monastyr 1880. Mit 16 Zeichnungen von Fritz Fischer. - (=Wiener Bücherei ,Band 19).

Deutsche Erstausgabe. - Erschienen 1946 [Ausg. 1947]. - Illustrierter Pappband mit Schmuckpapierbezug und farbigen Vorsätzen

72 (4) Seiten mit 16 Zeichnungen von Fritz Fischer. 18,2 cm. Einbandentwurf von Edith Friedrich. Guter Zustand. Buchkanten etwas berieben. - Das Kadettenkloster (russisch Kadetski monastyr) ist eine Erzählung des russischen Schriftstellers Nikolai Leskow, die 1880 im Heft 1 der Zeitschrift Historischer Bote erschien. Vier Gerechte, die um 1825 der Ersten Petersburger Kadettenanstalt am Isaaksplatz vorstanden, sind die Protagonisten dieses Sittengemäldes aus der Zeit des Dekabristenaufstandes. Gerechte nannte Leskow Persönlichkeiten, die selbstlos für ihre Schutzbefohlenen eintraten und sich mitunter in der Not sogar den Herrschenden furchtlos entgegenstellten. Überblick: Das Personal der Ersten Petersburger Kadettenanstalt rekrutierte sich im 18. Jahrhundert vornehmlich aus französischen, deutschen und englischen Pädagogen. Im Januar 1797 befahl Paul I. die Verabschiedung dieser Zivilisten. Der Zar ließ ihre Stellen durch Offiziere besetzen. Der Ich-Erzähler, Sohn eines Gutsbesitzers aus dem Gouvernement Cherson, wurde 1822 zusammen mit seinem älteren Bruder – beide waren noch Kinder – vom Vater in die Anstalt gebracht. Zu der Zeit wurden in der Anstalt 1300 Kadetten, davon 250 Vier- bis Achtjährige, mit dem Ausbildungsziel Fähnrich erzogen. ... Selbstzeugnis: Leskow schreibt: „Die von mir ... begonnenen Skizzen ... brachten einen ehrenwerten älteren Herren auf die Idee, mir seine Schulerinnerungen mitzuteilen. Sie sind für eine Charakteristik der betreffenden Zeit von Interesse ... Der Erzähler wünscht ungenannt zu bleiben.[A 3] Seine Geschichte hat er mir jedoch im Beisein bekannter und verdienter Persönlichkeiten mitgeteilt. Ich habe nichts hinzugefügt, sondern nur aufgeschrieben und geordnet.“ Rezeption: Nach Rudolf Marx lebten die oben genannten Protagonisten ihren Schülern „Arbeit für eine künftige Gemeinschaft durch Pflichterfüllung als freiwilligen Dienst“ vor. Auf der Suche nach Schuldlosen in seinem Russland lehne sich Leskow an die biblische Geschichte von den zehn Gerechten (1. Mose 18, 32 EU) an. . . . Aus: wikipedia-Das_Kadettenkloster. -- Nikolai Semjonowitsch Leskow (wiss. Transliteration Nikolaj Semënovic Leskov; * 4.jul./ 16. Februar 1831greg. in Gorochowo (Gouvernement Orel); † 21. Februarjul./ 5. März 1895greg. in Sankt Petersburg) war ein bedeutender russischer Schriftsteller. Leben: Leskow (mit Betonung auf der zweiten Silbe) wurde als Sohn eines Beamten, der erst kurz zuvor geadelt worden war, geboren. Seine Ausbildung erfolgte anfangs durch Privatlehrer, später besuchte er das Gymnasium von Orel, das er ohne Abschluss verließ. Nach dem finanziellen Ruin der Familie begann er 1847 als Kanzleibeamter beim Kriminalgericht von Orel zu arbeiten. 1850 ging er nach Kiew, wo er als Sekretär für die Rekrutierungsbehörde der Armee arbeitete. In Kiew förderte ein Onkel, der Professor für Medizin war, Leskows weitere Ausbildung. 1853 heiratete Leskow Olga Smirnowa. Aus der Ehe gingen zwei Kinder, ein Sohn und eine Tochter hervor. Ab 1857 arbeitete er für ein englisches Handelsunternehmen, in dessen Auftrag er viel reisen musste, wobei er weite Teile Russlands kennenlernte. 1860 kündigte er seine Stellung, verließ seine Frau und ließ sich in Petersburg als Journalist nieder. In dieser Zeit begann er auch zu schreiben und erste Erzählungen erschienen in Zeitschriften. Zwischen 1862 und 1863 bereiste er Osteuropa und Frankreich. Ab 1865 lebte er mit Katerina Bubnowa zusammen; der gemeinsame Sohn, Andrei Leskow, schrieb später die erste Biografie des Autors. 1874 nahm Leskow eine Anstellung im Kultusministerium an. 1883 wurde er dort entlassen, nachdem er sich kritisch über Kirche und Staat geäußert hatte. Auch mit seinen literarischen Arbeiten kam er in den Folgejahren immer häufiger in Konflikt mit der staatlichen Zensur. Leskow starb 1895 an den Folgen einer Krebserkrankung und wurde auf dem Petersburger Wolkowo-Friedhof beigesetzt. Leistungen: Mit seinen Romanen Ohne Ausweg und Bis aufs Messer geriet Leskow früh in Gegensatz zu den tonangebenden, liberalen literarischen Kreisen und galt für einige Zeit als Reaktionär. Durch seine Erzählungen und Novellen erlangte er jedoch schließlich Anerkennung und galt zu Lebzeiten, neben Dostojewski und Tolstoi, als der bedeutendste russische Prosaautor. Leskow war ein kenntnisreicher und durchaus kritischer Beobachter Russlands. Er trat für Reformen ein, lehnte jedoch jede Art von umstürzlerischer Bewegung ab. Die Problematik der meisten Werke Leskows ergibt sich aus der Aufdeckung des Widerspruchs zwischen einem unverfälschten natürlichen Wesen des Menschen und einem verzerrten, wie es im alltäglichen gesellschaftlichen Handeln hervortritt. Der Dichter stellte demnach nicht die Befreiung des Menschen durch eine Befreiung der Gesellschaft dar, sondern durch eine Abwendung von ihr, weshalb er in einen unversöhnlichen Gegensatz zur revolutionären russischen Bewegung geriet. Viele seiner Figuren handeln aus einem russisch-patriotischen oder christlichen Selbstverständnis heraus moralisch (und verwickeln sich folglich in zahlreiche Widersprüche). Das besondere Interesse Leskows galt der im zaristischen Russland verbotenen, jedoch weit verbreiteten Sekte der Altgläubigen, die in mehreren Erzählungen eine bedeutende Rolle spielt. Seine Erzählungen und Romane sind einerseits realistisch und oft volkstümlich, haben jedoch auch einen starken symbolistischen Einschlag, was sich gerade dadurch zeigt, dass Leskow traditionelle religiöse Erzählformen wie die Legende aufgriff und auch sonst gerne mystische oder märchenhafte Elemente in seine Stoffe verwob. Leskows Werk, das schwer zu übersetzen ist (besonders gelungen sind die Übersetzungen von Johannes von Guenther), zeichnet sich durch Umgangssprache und Dialektfärbung aus, wodurch es ihm gelang, zum einen die russische Literatursprache zu erweitern und gleichzeitig neue Aspekte des Alltagslebens gerade der einfachen Menschen einzufangen. Eine besondere Qualität erblickt die Literaturwissenschaft in seinem Stil der mündlichen Erzählung (im russischen Skaz genannt). ... Aus: wikipedia-Nikolai_Semjonowitsch_Leskow.
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Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Ljesskow, Nicolai:
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Illustrierte Bücher
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