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Ästhetik der deutschen Sprache.
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Ästhetik der deutschen Sprache.

Vierte, verbesserte Auflage. - Erschienen 1915. - Leinen.

VIII, 335 S. Altersbedingter Zustand: Buchrücken lichtbedingt verfärbt, Kopfschnitt angegraut, ausgesondertes Bibliotheksexemplar daher mit Stempel und Anmerkungen im Vorsatz, vereinzelte Anstreichungen. - Frakturschrift. - Inhaltsübersicht. A. Allgemeiner Teil. Die Schönheiten unserer Sprache. a) Lautwirkungen: 1. Lautmalerei: 1. Schallnachahmungen in einfachen Wörtern, die Geräusche in der Natur bezeichnen oder Gegenstände, an denen diese beobachtet werden. 2. Erscheinungen des Gesichts- sinnes und Übertragungen. 3. Klangmalerei durch Wort- doppelung. 4. Wortpaarung, Stabreim und Halbreim (Assonanz) 2. Empfindungswörter (Interjektionen): 5. Art und Be- schaffenheit. 6. Häufigkeit des Gebrauchs in Mundart und Schriftsprache. 7. Übergang in Aussagewörter 3. Wohllautsbestrebungen: 8. Vergleich des Deutschen mit anderen Sprachen; Unterschied zwischen Bequemlaut und Wohl- laut. 9. Vokalismus: Auslautender Vokal in Personen- und Ortsnamen; Hiatus. 10. Konsonantismus: Zwei gleiche Kon- sonanten nebeneinander und in zwei aufeinanderfolgenden Silben oder Wörtern. 11. Gleichlautende Wörter hinter- einander; Häufung einsilbiger Gebilde. b) Kraft und Milde des Ausdrucks: 4. Verkleinerungs- und Koseformen: 12. Bei Bezeichnungen von Menschen und Tieren. 13. Bei anderen Gegenständen und bei abgezogenen Begriffen. 14. Verkleinerungsformen zum Ausdruck des Euphemismus, bei Verwandtschaftsnamen und bei Kleidungsstücken. 15. Verschiedenheit der Gebrauchs= weise nach Lebensalter, Volksstamm, Sprachform (Dichtung und Prosa) 5. Verstärkung des Ausdrucks: 16. Wiederholung eines Wortes. 17. Hinzufügung eines steigernden Begriffes. 18. Steigerungsgrade, Übertreibung, Naturunmöglichkeit, syn- taktische Verstärkungsmittel. 6. Gegensatz im sprachlichen Ausbruck: 19. Wörter und Wortformen, die entgegengesezten Sinn haben können (Präs positionen, Borsilben, Nachsilben, Partizipien, Infinitive, Steigerungsformen, Zeitwörter). 20. Gegensäße mit Nega- tionen (un, nicht). 21. Einseitige Bezeichnung des Gegen sayes, Verbindung und gegenseitige Beeinflussung zweier einander entgegengesester Wörter, Art ihrer Verknüpfung. 22. Häufigkeit von Antithejen bei verschiedenen Schriftstellern c) Würde und Anmut des Ausdrucks: 7. Gefühlswert der Worte: 23. Entwertung von Ausdrücken durch die Gedankenverbindung, Verschiedenheit in den ein- zelnen Landschaften. 24. Anschauungen Gebildeter und Un- gebildeter; veränderte Geschmacksrichtung in verschiedenen Zeiten. 25. Unterschiede zwischen einzelnen Ständen und Gesellschaftsschichten. 26. Erhöhung des Gefühlswertes. 8. Glimpswörter (Euphemismen): 27. Geschichtliche Ent wi?elung. 28. Verhüllung bei gewissen Körpergliedern und Körperlichen Verrichtungen. 29. Gebrauch von Ortsnamen, Personennamen und Zahlen. 30. Geistige Mängel, körper- liche Züchtigungen. 31. Folter, Hinrichtung, Krankheit, Tod. 32. Abergläubische Scheu. 9. Höflichkeitsbezeigungen: 33. Das persönliche Fürwort in der Anrede 34. Andere zur Anrede verwendete Ausdrücke wie Herr usw. 35. Höflichkeitsformen im schriftlichen Ge- dankenaustausch 10. Schimpfwörter: 36. Bezeichnungen, die hergenommen sind von Tieren. 37. Von Teilen des tierischen oder mensch- lichen Körpers; von der Leibesbeschaffenheit und Bekleidung. 38. Von Vornamen, Volksnamen und Standesbezeichnungen. 39. Von Gerätschaften und abstrakten Begriffen; Verbreitung der Schimpfwörter im Schrifttum. d) Anschaulichkeit und Lebendigkeit des Ausdrucks: 11. Übertragungen (Metaphern): 40. Bildlicher Ausdruck im Munde des Volkes und in der Dichtung. 41. Prosa: Ver- schiedene Übertragungen desselben Wortes, Metaphern Fremdwörtern. 42. Poesie: mhd. und nhd. Zeit bei 12. Beseelung des Leblosen: 43. Beseelung von Natur- erscheinungen. 44. Werkzeuge und Gerätschaften. 45. Krank- heiten, Gefühle und Regungen des Herzens; Gebrauch des Fürmortes "es". 46. Personifikation in der Dichtung.. 13. Volkstümliche Bildersprache: 47. Raumbezeichnungen und Größenangaben. 48. Farben und andere Sinneseindrüc?e; Zahlen. 49. Anderswoher genommene Metaphern 14. Geschmad im bildlichen Ausdru?: 50. In der mhd. Literatur. 51. Im nhd. Schrifttum und in den Mundarten e) Anhang: 15. Die Frau und die Sprache: 52. Die schriftstellerische Tätigkeit und der Stil der Frauen. 53. Deutsche Empfindung, Reinhaltung der Sprache von Fremdwörtern. 54. Borliebe für altertümliche Formen; Genauigkeit im Ausdruck auf manchen Gebieten. 55. Die Frauen in der Sprache: Be- zeichnungen für Frau, weibliche Vornamen. 56. Schmückende Beiwörter. 57. Üble Eigenschaften der Frauen im sprach lichen Ausdruck 16. Der Volkswiz: 58. Wiz und Humor; Arten des Wizes. 59. Niederdeutsche Sprichwörter und Wortwize. 60. Sach- wize. 61. Wize in Ortsnamen. 62. Wize in der Sprache gewisser Stände (Soldaten, Studenten). B. Besonderer Teil. Die Schönheiten der dichterischen Ausdrucksweise. 17. Die Sprache der Dichter: 63. Unterschiede zwischen poe- tischer und prosaischer Rede. 64. Die Sprache der Dicht- kunst: Bildlicher Ausdruck, altertümelnde Formengebung. 65. Schöpfung neuer Wortgebilde und neuer Wortfügungen. 66. Freiheit der Wortstellung, Wahl der Wörter; Unterschiede zwischen den einzelnen Dichtungsarten. a) Die Sprache zweier unserer bedeutendsten Dichter: 18. Die Sprache Goethes: 67. Goethes Jugendstil (Einfluß der Anakreontiker und Klopstocks Sturm und Drang). 68. Erhabener Stil (griechischer Einfluß). 69. Altersstil. 19. Die Sprache Schillers: 70. Rhetorischer Anstrich und Bildlichkeit des Ausdrucks. 71. Einfluß Klopstocks. 72. An- klänge an die Bibel. 73. Hellenische Einwirkungen. 74. Spuren französischer Vorbilder b) Schmuck und Reinheit der Dichtersprache: 20. Die Beiwörter (Epitheta). 75. Typische und charakte ristische Beiwörter. 76. Unterschiede im Gebrauche der Bei- wörter bei den einzelnen Dichtern. 77. Häufung und Stellung der Beiwörter 21. Die Fremdwörter in der Dichtung: 78. Grund der Sprachreinheit im poetischen Ausdruck. 79. Verschiedenheiten in den einzelnen Gattungen der Dichtkunst. 80. Unterschiede je nach der Zeit, in der die Dichter leben c Ein Blid in die Dichterwerkstatt: 22. Feilen und Überarbeiten: 81. Verhalten Lessings, Hallers und Goethes (Iphigenie). 82. Verbesserungen Klop- stocks (Messiade). 83. Beseitigung von Fremdwörtern, Rück- sicht auf den Zeitgeschmack.. 23. Übersetzungen: 84. Falsche Übertragungen in alter und neuer Zeit. 85. Richtiger Gebrauch der Muttersprache (Say- verbindung, Übertragung, Wortspiel). 86. Besonderheiten der Übersetzungen von Dichterwerken. 87. Versmaß bei Wie- dergabe antiker und moderner Dichtungen d) Einflüsse bestimmter Gegenden: 24. Morgenländisches in unserer Sprache: 88. Umfang des orientalischen Einflusses. 89. Einwirkungen der Bibel: Personifikation und Naturbeseelung. 90. Redensarten und Wortverbindungen. 91. Syntaktische Fügungen. 92. Vor- bild der persischen und indischen Dichtung; moderner Feuilletonstil. 25. Verdienste der Schweizer um die nhd. Schrift- Sprache: 93. Einwirkungen auf dem Gebiete des Wortschakes. 94. Hoheit und Würde der Sprache, Gedanken- und Bilder= reichtum. 95. Beiwörter. 96. Syntaktische Neuerungen. e) Metrisches: 26. Rhythmus und Reim: 97. Rhythmus: Unterschiede zwischen der quantitierenden und akzentuierenden Metrik. 98. Einfluß des Rhythmus auf die Sprache: Unterdrückung von Lauten und Silben. 99. Eigentümlichkeiten im Ge- brauche der Biegungssilben und Fürwörter; Zusammenziehung mehrerer Laute. 100. Reim: reiner und unreiner, männlicher und weiblicher. 101. Freiheiten in der Wortstellung, im Gebrauche des Tempus, Modus und Numerus; altertümliche Formen. 27. Unsere Kinderlieder: 102. Zeitliche und örtliche Ver- änderungen. 103. Sprache und Versmaß. 104. Gebrauch der Zahlen, mythologische Anspielungen. 105. Die Natur und der Humor Erläuternde Belegstellen.
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Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Weise, Oskar:
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Katalog:
Sprachwissenschaft
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