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Schachgenie Aljechin.   - Mensch und Werk. Zugleich ein Lehrbuch des Mittelspiels. Herausgegeben und mit 2 Vorworten von Herbert Engelhardt. Mit Quellenangaben, Turnier- und Wettkampfübersicht, Partienverzeichnis, Eröffnungsübersicht und Sachregister.
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Schachgenie Aljechin.

Mensch und Werk. Zugleich ein Lehrbuch des Mittelspiels. Herausgegeben und mit 2 Vorworten von Herbert Engelhardt. Mit Quellenangaben, Turnier- und Wettkampfübersicht, Partienverzeichnis, Eröffnungsübersicht und Sachregister.

3. Auflage. - Erschienen 1974. - Blaues Kunstleder mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln.

276 Seiten mit einem Titelporträt, mit zahlreichen graphischen Darstellungen und 15 Blatt mit Abbildungen auf Kunstdruckpapier. 21 cm Guter Zustand. - Alexander Alexandrowitsch Aljechin [a'l??xin] (Alexander Alexandrowitsch Aljochin) geschrieben, in Frankreich und englischsprachigen Staaten mit der französischen Transkription Alexandre Alekhine; * 19.jul. / 31. Oktober 1892greg. in Moskau, Russisches Kaiserreich; † 24. März 1946 in Estoril, Portugal) war ein russisch-französischer Schachspieler. Er war der vierte Schachweltmeister. Die Aljechin-Verteidigung und der Aljechin-Chatard-Angriff sind nach ihm benannte Schacheröffnungen. ... in der Emigration: Wie für die meisten Emigranten aus Russland (vgl. etwa Wladimir Nabokow) war Berlin die erste Station in der westlichen Fremde, wo die Emigranten auch ihre eigenen Zirkel pflegten, z. B. für Emigrantenliteratur in Cafés. Doch Aljechin blieb nur kurz in der deutschen Hauptstadt und zog bald nach Paris; seine Heimat Russland sollte er nie mehr besuchen. Aljechin setzte sich das Ziel, Weltmeister zu werden. In den folgenden sechs Jahren arbeitete er an seiner schachlichen Weiterentwicklung. Aljechin war sehr erfolgreich in internationalen Turnieren. Sein Einkommen besserte er sowohl mit Simultanvorstellungen als auch mit dem Blindspiel auf. Aljechin behauptete, der Juristischen Fakultät der Universität Sorbonne in Paris im Jahr 1925 eine Doktorarbeit mit dem Titel „Das Gefängniswesen in China“ vorgelegt zu haben. Die Wiener Schachzeitung verkündete 1926, Aljechin habe sich „den Doktorhut geholt“. Ab 1926 versah Aljechin seinen Namenszug mit einem „Dr.“. Intensive Versuche von Schachhistorikern, diese Arbeit im Archiv der Universität ausfindig zu machen, scheiterten; auch sonst gibt es keinen Hinweis auf eine Verleihung des Doktorgrades an Aljechin. Die Verhandlungen mit Capablanca über einen Weltmeisterschaftskampf erwiesen sich als schwierig. Doch 1927 kam es in Buenos Aires schließlich zum Wettkampf. Capablanca galt als klarer Favorit. Doch Aljechin verblüffte alle Experten und erwies sich als bedeutend besser vorbereitet, sowohl eröffnungstheoretisch als auch psychologisch. Aljechin gewann bei dem auf 6 Siege angesetzten Wettkampf nach 34 Partien mit 6:3 bei 25 Remis, die gemäß Reglement nicht gezählt wurden. Der neue Schachweltmeister stellte in einem Interview mit der Zeitung La Prensa einen Revanchekampf zu gleichen Bedingungen für das Jahr 1929 in Aussicht, falls Capablanca ihn offiziell herausfordern würde. Zu einem solchen Match kam es jedoch nicht. Das Verhältnis zwischen den beiden Spielern verschlechterte sich in den folgenden Jahren so sehr, dass Aljechin es sogar vermied, mit seinem Vorgänger im selben Turnier zu spielen. Sie sollten sich erstmals wieder beim Turnier von Nottingham 1936 am Schachbrett begegnen. Stattdessen verteidigte Aljechin seinen Titel gegen vermeintlich schwächere Gegner. 1929 und 1934 spielte er mit dem damaligen FIDE-Champion Efim Bogoljubow um den Titel. Für Aljechin kam es nicht in Frage, der neu gegründeten FIDE seinen Titel abzutreten. Bogoljubow spielte 1928 und 1929 zwei offizielle FIDE-Championate gegen Max Euwe, die er beide gewann. Nachdem Aljechin Bogoljubow zweimal, 1929 (mit 15, 5:9, 5) und 1934 (15, 5:10, 5), überlegen besiegt hatte, unternahm die FIDE keinen Versuch mehr, offiziell Weltmeistertitel zu vergeben. Erst Ende der 1940er Jahre, nach Aljechins Tod und dem folgenden Interregnum, gelang es der FIDE, genügend Legitimität aufzubringen, um den offiziellen Titel zu vergeben. Im Jahre 1934 starb Aljechins zweite Ehefrau. Seine dritte Ehefrau wurde die US-Amerikanerin Grace Wishar (1876–1956), eine vermögende Generalswitwe, die über einen Landsitz in Frankreich verfügte. Sie spielte selbst Fernschach und nahm an Blitzturnieren teil, wenn sie Aljechin zu Turnieren begleitete. Alle drei Ehefrauen Aljechins waren bedeutend älter als er. Der US-amerikanische Großmeister und Psychoanalytiker Reuben Fine erwähnte dazu in seinem Buch The Psychology of the Chess Player (1956) (dt. „Die Psychologie des Schachspielers“, 1982) den Ödipus-Komplex. Aljechin verlor seinen Titel 1935 an den Niederländer Max Euwe (14, 5:15, 5). Euwe gewährte allerdings 1937 einen Revanchekampf. In ihm wurde er von Aljechin mit 15, 5:9, 5 geschlagen. Diese nicht selbstverständliche Bereitschaft Max Euwes, den WM-Titel auch gegen den stärksten Gegner zu verteidigen, festigte seinen Ruf als untadeliger Sportsmann. In den 1930er Jahren traten einige hervorragende junge Schachmeister in Erscheinung, die sich zu ernsthaften Konkurrenten um den WM-Titel entwickelten. Neben Salo Flohr, Reuben Fine, Samuel Reshevsky und Paul Keres war dies vor allem der Russe Michail Botwinnik. Aljechin, der das Schachleben in seiner alten Heimat Russland sehr aufmerksam verfolgte, war durchaus an einem Weltmeisterschaftskampf mit diesem hervorragenden Vertreter der jungen sowjetischen Schachschule interessiert. Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 machte die bereits fortgeschrittenen Vorbereitungen zu einem Wettkampf allerdings zunichte. . . . Aus: wikipedia-Alexander_Alexandrowitsch_Aljechin. -- Der Österreicher Hans Müller (1896-1971) war beruflich ein Multitalent, dazu ein hervorragender Sportler in diversen Disziplinen (Florettfechten, Tennis, Skisport). Seine vielseitigen Interessen hinderten ihn allerdings daran, sich ausschließlich dem Schach zu widmen, so blieb der 1950 verliehene IM-Titel die höchste Stufe auf seiner Erfolgsleiter. Seine größten Turniererfolge fielen in den Zeitraum 1933 bis 1944, einen späten Turniersieg konnte er noch 1954 feiern. Zudem war er sehr erfolgreich im Fernschach sowie als Simultanspieler, und er besaß einen ausgezeichneten Ruf als Theoretiker seine große Eröffnungskartothek hat er über Jahrzehnte aktuell gehalten. Beachtlichen Fleiß zeigte er überdies als Autor, zwischen 1928 und 1970 erschienen 15 Schachbücher aus seiner Feder, weitere Broschüren nicht einbezogen.
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Müller, Hans und A. Pawelczak:
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