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Schicksalsstunden des Balkans.
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Schicksalsstunden des Balkans.

Erschienen 1940. - Originalleinenband.

178 Seiten; Illustrationen auf Tafelseiten; 30,5 cm. Gutes, akzeptables Exemplar; Gebrauchs- u. Lagerspuren; Einband mit kl. Läsuren; Seiten tls. leicht nachgedunkelt; Ex. aus der Bibliothek von Hans-Dieter Heilmann (1943-2019), libertärer Dokumentarist u. Widerstandsforscher, mit wenigen Bleistift-Anstreichungen u. Zettel-Beilagen. - In Frakturschrift. - INHALT : Von den europäischen Aufgaben des Balkans ----- Umgang mit Balkaniern ----- Dichter und Denker ----- Führer und Soldaten ----- Von der alten österreichischen Militärgrenze ----- Schatzkammern der Vergangenheit ----- Die Bühne als nationales Erziehungsmittel ----- Geistige Fäden zu Mitteleuropa ----- Vom Postreiter zum Flugzeug ----- Die Kulturleistung der deutschen Sprache in Südosteuropa ----- Die balkanische Wirtschaft im zwischenstaatlichen Güteraustausch ----- Die Bayern in Griechenland ----- Die Hohenzollern in Bukarest ----- Die Coburger in Sofia ----- Der Balkan am Scheideweg ----- Schriftennachweis ----- Namens- und Sachverzeichnis ----- Bildernachweis. // Franz Thierfelder (* 24. April 1896 in Deutschenbora; † 23. April 1963 in Dachau) war ein deutscher Publizist, Sprachwissenschaftler und Kulturpolitiker. Zwischen 1923 und 1926 war er als politischer Redakteur tätig, zuletzt bei den Dresdener Nachrichten. 1926 wurde er Pressereferent, 1930 Generalsekretär der Akademie zur Wissenschaftlichen Erforschung und Pflege des Deutschtums (Deutsche Akademie) in München, die er in den nächsten Jahren schwerpunktmäßig auf "Sprachförderung im Ausland" ausrichtete. Angesichts des wachsenden politischen Einflusses der Nationalsozialisten unternahm der konservative Thierfelder "karrierebedingte Anpassungsleistungen". Schon bei seiner Einladung zur DA-Jahresversammlung 1932 hatte er von einer "Übergangsphase zu neuer völkischer Gemeinschaft" gesprochen, in einem Vortrag im Juni 1933 bezeichnete er die "Machtergreifung" als "eine geschichtliche Notwendigkeit". Und im Dezember 1933 schrieb er: "Auch seine Gegner können nicht leugnen, daß das nationalsozialistische Weltbild eine eindrucksvolle Geschlossenheit zeigt und daß nur der Unwissende oder Böswillige behaupten kann, es sei eine verneinende, niederreißende Bewegung ohne schöpferische Fähigkeit." Dennoch musste er 1937 nach Konflikten mit dem DA-Präsidenten Karl Haushofer die zunehmend nationalsozialistisch ausgerichtete Akademie verlassen. Obwohl dieser Thierfelder dabei mangelnde nationalsozialistische Gesinnung vorgeworfen hatte, diente er in Wirklichkeit als Sündenbock für organisatorische Fehlentwicklungen. Bis 1945 lebte Thierfelder als freier Schriftsteller. Nach Kriegsende war er vom Juni 1945 bis zur Auflösung der Institution am 31. Dezember 1945 kommissarischer Generalsekretär der Deutschen Akademie. 1945 wurde er außerdem Syndikus der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. ... (wiki)
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II. Reich; Deutschland; Politik; Balkan; Kulturpolitik; Geschichte; Nationalsozialismus; Publizistik

Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Thierfelder, Franz:
Anbieter:
Fundus-Online GbR Borkert, Schwarz, Zerfaß
Bestell-Nr.:
1226450
Lagerfach:
2436
Katalog:
"Drittes Reich"
Stichworte:
Reich, Deutschland, Politik, Balkan, Kulturpolitik, Geschichte, Nationalsozialismus, Publizistik
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