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:. Medien
Medieninhaltsforschung :

Mehr von Bonfadelli Heinz
Bonfadelli, Heinz:
Medieninhaltsforschung : Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einem Glossar, Orts- und Sachverzeichnis.- (=UTB 2354).

Erstausgabe Konstanz : UVK Verlagsgesellschaft, 2002. 212 Seiten mit zahlreichen Illustrationen und graphischen Darstellungen. 21,5 cm. Illustrierte Originalbroschur. EAN: 9783825223540 (ISBN: 382522354X)


Sehr guter Zustand. Heinz Hans Rudolf Bonfadelli (* 7. Juni 1949 in Zürich; heimatberechtigt in Kloten) ist ein Schweizer Medienwissenschaftler. Leben: Bonfadelli studierte Sozialpsychologie, Soziologie und Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich und wurde 1980 bei Ulrich Saxer promoviert. Danach absolvierte er einen Forschungsaufenthalt am Department of Communication der Stanford University. 1992 wurde er in Zürich für Publizistikwissenschaft habilitiert. 1994 ernannte ihn die Universität Zürich zum ausserordentlichen und 2000 zum ordentlichen Professor für Publizistikwissenschaft. 2015 wurde er emeritiert. Seine Nachfolgerin wird zum 1. August 2016 die ungarisch-US-amerikanische Soziologin und Medienwissenschaftlerin Eszter Hargittai. Seine Forschungsschwerpunkte sind Mediennutzung von Jugendlichen, Medienwirkungsforschung, Gewalt im Fernsehen und Publikumsforschung. Bonfadellis verbreitetste Schriften sind Medienwirkungsforschung (1999), Einführung in die Publizistikwissenschaft (2001) und Medien und Migration: Europa als multikultureller Raum? (2007). ... Aus: wikipedia-Heinz_Bonfadelli
Schlagworte: Inhaltsanalyse, Medienwissenschaft ; Lehrbuch, Publizistik, Soziologie, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur allgemein, Medienrecht, Öffentliche Meinung, Reportagen, Journalismus, Kommunikation, Informatik, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Kulturtechniken, Nachrichtendienste, Presse, Kulturpolitik, Rundfunk, Fernsehen, Massenmedien, Soziale Identität, Sozialgeschichte, Technologischer Fortschritt, Soziale Normen, Rollen, Modernisierung, Bürokratie, , Neue Medien

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Ab- und Beifälliges über Prominente.

Mehr von Fallaci Oriana
Fallaci, Oriana:
Ab- und Beifälliges über Prominente. Mit einer Einführung von der Verfasserin. Aus dem Italienischen von Rosemarie Winterberg. 16 Interviews mit Ingrid Bergamann, Leonilde Iotti, Alfred Hitchcock, Jaime de Mora, Federico Fellini, Arletty, Baby Pignatari, Catherine Spaak, Gianni Rivera, Afdera Fonda, Antonio Ordonez, Salvatore Quasimodo, Jeanne Moreau, Anna Magnani, Porfirio Rubirosa, Natalia , Giancarlo Menotti. Originaltitel: Gli Antipatici.

Deutsche Erstausgabe Düsseldorf ; Wien : Econ-Verlag, 1965. 381 (3) Seiten mit vielen Abbildungen. 21 cm. Schutzumschlag und Einband. S. & G. Poenitsch. Weinrotes Leinen mit Schutzumschlag.


Sehr guter Zustand. - Oriana Fallaci (* 29. Juni 1929 in Florenz; † 15. September 2006 ebenda) war eine italienische Journalistin und Schriftstellerin. Biografie: Orianas liberaler Vater war ein heftiger Kritiker Mussolinis und übte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung des Mädchens aus. Als Italien in den Zweiten Weltkrieg eintrat, war Oriana Fallaci zehn Jahre alt. Sie half ihrem für den Widerstand arbeitenden Vater, indem sie Waffen zu Partisanen schmuggelte und Gefangenen bei der Flucht aus deutschen Konzentrationslagern in Italien half. Bei der Besetzung von Florenz wurde ihr Vater verhaftet und gefoltert, aber einige Zeit später freigelassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich Fallaci als Journalistin und Schriftstellerin einen Namen. Sie wurde zur Vertreterin eines extrem konfrontativen und mit der Persönlichkeit des jeweiligen Journalisten stark verbundenen Interviewstils, der mit den 1970er-Jahren populär wurde. 1956 berichtete Oriana Fallaci vom Ungarn-Aufstand in Budapest, 1963 zog sie nach New York, 1968 wurde sie bei Unruhen während der Olympischen Spiele in Mexiko durch drei Schüsse verletzt. Fallacis Bücher wurden in 20 Sprachen übersetzt und in 31 Ländern veröffentlicht. Ihr erstes Werk, mit dem sie weltweit Aufsehen erregte, war "If the Sun Dies", in dem sie die von ihr geführten Interviews mit den ersten Astronauten verarbeitete. Das in Form eines Tagebuches 1969 veröffentlichte Werk mit dem Titel "Wir, Engel und Bestien" schildert ihre Erlebnisse als Kriegsreporterin in den Jahren 1967 und 1968 in Südvietnam während des Vietnamkriegs (wo sie bei Kampfeinsätzen mit der US-Armee flog und ein Gespräch mit dem legendären nordvietnamesischen General Giap führte[3]). 1972 interviewte sie den äthiopischen Kaiser Haile Selassie. Weltweit bekannt wurde sie in den 1970er und 1980er Jahren mit ihren Büchern "Brief an ein nie geborenes Kind" (das Buch erschien auf der Höhe der weltweiten Abtreibungsdebatte), "Ein Mann" (über ihre Liebe zum 1976 mutmaßlich ermordeten griechischen Widerstandskämpfer Alekos Panagoulis) und "Inschallah" (über den Bürgerkrieg in Beirut). Als Journalistin arbeitete Oriana Fallaci für mehrere weltbekannte Zeitungen, darunter die Londoner „Times“, „Life“ und die „New York Times“. Als sie 1978 im italienischen Wochenmagazin "L’Europeo" schrieb, dass der Mord an dem Filmregisseur Pier Paolo Pasolini nicht von einem Strichjungen begangen wurde, sondern von einer rechtsradikalen Schlägertruppe, musste sie für vier Monate ins Gefängnis und wurde mit einem Jahr Berufsverbot belegt.[4] Sie interviewte zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, wie Yassir Arafat, Willy Brandt und Deng Xiaoping. Henry Kissinger bezeichnete sein Interview mit ihr als „das katastrophalste Gespräch, das ich je mit einem Mitglied der Presse hatte" [5] Fallaci brachte ihn dazu einzugestehen, dass der Vietnamkrieg „nutzlos“ gewesen sei und dass er als Politiker ein „Cowboy“ sei, der den „Kutschentreck“ anführt, indem er alleine voranreitet. ... Die meisten ihrer Bücher und Manuskripte hat Fallaci der päpstlichen Lateran-Universität überlassen.[7] Am 15. September 2006 erlag sie einem langjährigen Krebsleiden. ... Aus: wikipedia-Oriana_Fallaci
Schlagworte: Berühmte Persönlichkeit, Gespäche, Interview, Biografie, Medienrecht, Medien, Öffentliche Meinung, Öffenlichkeit, Reportagen, Journalismus, Kommunikation, Intewrview, Gespräch, Publizistik, Sensation, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Kulturtechniken, Nachrichtendienste, Presse, Kulturpolitik, Rundfunk, Fernsehen, Massenmedien, Autobiographische Schriften, Autobiografie, Autobiografien, Autobiographien, Politik, Erinnerungen, Geschichte, Autobiographie, Erlebnisbericht, Politische Identität, Zeitgeschichte, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde

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Dokumentarisches Fernsehen.

Mehr von Bolesch Cornelia
Bolesch, Cornelia:
Dokumentarisches Fernsehen. Ein Werkstattbericht in 48 Porträts. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Cornelia Bolesch. Mit Anmerkungen, Literaturverzeichnis und Personenregister. - (=Journalistische Praxis).

Erstausgabe München ; Leipzig : List Verlag, 1990. 239 (1) Seiten. 21 cm. Umschlaggestaltung: Design Team. Illustrierte Originalbroschur. EAN: 9783471771716 (ISBN: 3471771719)


Guter Zustand. Vordere Buchecken minimal eselsohrig.
Schlagworte: Deutschland (Bundesrepublik) ; Dokumentarfilm ; Journalismus ; Fernsehen, Felix Kuballa, Aufsatzsammlung, Publizistik, Film, Medienrecht, Medien, Öffentliche Meinung, Reportagen, Kommunikation, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Kulturtechniken, Nachrichtendienste, Presse, Kulturpolitik, Massenmedien, Filmjournalismus, Regisseure, Filmgeschichte, Filmkritik, Produzenten, Filmemacher, Regie, Filmkritiken, Filmkunst, Filmchronik, Filmpublikum, Cineasten, Filmwirtschaft, Filmliteratur, Kino, Filme,

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Irgendwie dazwischen.

Mehr von Keil Frank
Keil, Frank:
Irgendwie dazwischen. Aus dem Innenleben einer alternativbewegten Generation. - (=Elefanten-Press, Band 566).

Erstausgabe Berlin : Elefanten Press, 1995. 166 (10) Seiten. 21 cm. Illustrierter Pappband mit farbigen Vorsätzen. EAN: 9783885205661 (ISBN: 3885205661)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Sie haben Häuser besetzt und WGs gebildet, haben studiert, ohne Aussicht auf einen halbwegs soliden Beruf, haben das bessere Leben auf dem Lande gesucht, haben Männergruppen und Stadtteilinitiativen gegründet, haben jahrelang Beziehungsdiskussionen geführt und müssen sich heute eingestehen, daß das alles wohl doch ein wenig halbherzig gewesen sei.Sie sind ausgestiegen und wissen nicht, ob sie wieder einsteigen sollen. Die deutsche "Generation X" sitzt zwischen allen Stühlen. Geschichten und Reportagen aus dem Leben der "Alternativen".
Schlagworte: Deutschland ; Alternativbewegung Generationswechsel Belletristische Darstellung, Belletristik, Medienrecht, Medien, Öffentliche Meinung, Reportagen, Journalismus, Kommunikation, Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Kulturtechniken, Presse, Kulturpolitik, Rundfunk, Fernsehen, Massenmedien, Soziologie, Gesellschaft, Soziale Identität, Sozialgeschichte, Technologischer Fortschritt, Soziale Normen, Rollen, Modernisierung, Bürokratie, Soziale Marktwirtschaft, Industrielle Revolution, Soziale Lage, Geschichte, Sozialwissenschaften, Sozialer Wandel, Zeitgeschichte, Zeitpolitik, Zeitkrankheit, Zeitkritik, Gesellschaftsporträt, Gesellschaftspsychologie, Gesellschaftsphilosophie, Gesellschaftskunde, Utopien, Kritische Theorie, Kohl, Helmut, Soziale Normen und Rollen, Medien, Sozialisation, Soziales Engagement, Linke Theorie, Medientechnologie, Gesellschaftstheorie, Sozialkritik, Soziale Marktwirtschaft, Gesellschaft, Utopie, Kino, Gesellschaftskritik, Sozialer Aufstieg, Kritik, Sozialstruktur / Geschichte, Sozialer Wandel, Zeitgeist, Soziologie <Disziplin>, Gesellschaftwissenschaften Bevölkerung, Sozialwesen, Zeitgenossen, Gesellschaft, Soziales Handeln, Soziale Probleme, Beziehung, Zeitfragen, Sozialer Konflikt, Mediennutzung, Alltäglichkeit, Soziokultureller Wandel, Zeitzeugenberichte, Linke Politik, 1980 Jahre, Die Grünen

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1000 game heroes.

Mehr von Choquet David
Choquet, David:
1000 game heroes. ed. David Choquet. Herausgegeben und mit einem Vorwort von David Choquet. English translation: Chris Miller. German translation: Karin Hirschmann. French translation: David Choquet. Dreisprachig: deutsch englisch französisch. Register nach game title and platform.

Erstausgabe Köln London Madrid New York Paris Tokyo : Taschen Verlag, 2002. 608 Seiten mit vielen Abbildungen. 25,3 x 20 cm. Illustrierte Klappenbroschur mit illustrierten Vorsätzen. EAN: 9783822816332 (ISBN: 3822816337)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Ungelesen. Minimal bestossen. Das 'Who's who' auf dem digitalen Schlachtfeld! Helden der Videospiele - von niedlichen, kleinen Nagern bis zu knorrigen, Schwerter schwingenden Riesen - sind die Stars dieses neuen Buches, das 1000 mehr oder weniger berühmte Charaktere verzeichnet und die Geschichte der Videospiele von Anbeginn bis heute beschreibt. Das Buch ist in verschiedene Kategorien unterteilt (Gewalttätige Helden, Sexy Helden, Legenden des Videospiels usw.), enthält drei Register (geordnet nach dem Namen des Spiels, dem Namen des Helden und der Plattform) und kann wie ein Nachschlagewerk benutzt oder einfach nur durchgeblättert werden. Die Einleitung eines jeden Kapitels stammt von einem bekannten Spiele-Designer und beschreibt die Arbeit, die bei der Entwicklung der Spiele und ihrer Helden anfällt. Dieses Werk ist ein Muss für Spielfanatiker, Gelegenheitsspieler, Einmalspieler und alle, die schon einmal einen wunden Daumen vom Drücken der Knöpfchen hatten. Geschrieben von dem früheren Spiele-Magazin-Herausgeber David Choquet. Spezielle Abschnitte zu Icons, Fakten, Waffen und Höchstspielständen.
Schlagworte: Videospiel Computergrafik, Held <Motiv>, Bildband, Spiele, Informatik, Datenverarbeitung, Bildende Kunst, Gegenwartskunst, Kulturtechniken, Kulturpolitik, Massenmedien, Kulturindustrie, Computerspiele, Virtuelle Realität, Datenverarbeitung, Elektronik / EDV, Computerspiel / Allgemeines, Gesamtkunstwerk, Motive, Katalog Genres, "Who's who" der Spielewelt, Comicfreunde, Grafik-Junkies, Popkultur, Lexikon

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Bitteres Lachen im grünen Bereich.

Mehr von Dahl Jürgen
Dahl, Jürgen:
Bitteres Lachen im grünen Bereich. Essays und Glossen eines Skeptikers. Editorische Notiz. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. - (=Die graue Reihe, Band 32 - Schriften zur Neuorientierung in dieser Zeit - herausgegeben von Prof.Dr. Walter Sauer und Dr. Dietmar Lauermann in Zusammenarbeit mit der Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz).

Erstausgabe Zug/Schweiz : Graue Edition, 2001. 316 (4) Seiten. 23,5 cm. Graues Leinen mit farbigen Vorsätzen und Schutzumschlag. EAN: 9783906336329 (ISBN: 3906336328)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Dierv orliegenden Texte wurden zum größten Teil vom WDR gesendet und in der Jahresschrift Scheidewege und u.a. auch in gekürzter Form in der ZEIT veröffentlicht. - Jürgen Dahl (* 18. Oktober 1929 in Moers; † 6. Oktober 2001 in Kranenburg) war ein deutscher Buchhändler, Journalist und Autor. Leben: Der Sohn des Malers Oskar Dahl war nach einer Ausbildung in Buchhandel und Verlag von 1955 bis 1964 selbstständiger Buchhändler und Gründer der nach ihm benannten Krefelder Buchhandlung. Danach arbeitete er als freier Schriftsteller und Journalist. Bekannt wurde er durch seine Gartenkolumnen in den Zeitschriften natur, kraut & rüben, Flora und dem ZEITmagazin sowie als Autor zahlreicher philosophischer und naturwissenschaftlicher Artikel und Bücher. Ab 1974 war er Mitherausgeber der Zeitschrift Scheidewege, einer Jahresschrift für skeptisches Denken, die von Friedrich Georg Jünger und Max Himmelheber gegründet worden war. Der Westdeutschen Rundfunk sendete Vorträge von Jürgen Dahl. Als Gärtner beschäftigte er sich viel mit naturkundlichen und ökologischen Fragen. Zuletzt lebte er mit seiner Frau Hella auf dem Lindenhof in Kranenburg bei Kleve am Niederrhein, dessen Zier-, Nutz- und Lehrgarten in den Sommermonaten an Samstagen für Besucher offenstand. Werk: Künstlerisches Schaffen: Dahl interessierte sich schon früh für die Sprache mit all ihren Ausformungen und sammelte Limericks, Rätsel oder alte Komplimente. Ab 1958 veröffentlichte er Anthologien sowie kritische Abhandlungen über Autos, Atomenergie [1] oder Astronomie, bis er dann ab Mitte der 80er Jahre vor allem über Pflanzen, Garten und Ökologie schrieb. Er ermunterte zu Staunen und Ehrfurcht gegenüber der belebten Natur, die er durch Pestizide und rücksichtslose Ausbeutung gefährdet sah [2]. Als skeptischer Umweltbeobachter und Kenner der Botanik [3] erklärte er ökologische Zusammenhänge und forderte auf, nicht gegen die Natur zu arbeiten, sondern verantwortlich zu handeln. [4] Er hinterfragte die Ursachen der schleichenden Zerstörung [5] und warnte vor gefährlichen Fortschrittsillusionen [6] und vermeintlichen Verbesserungen. [7] Seine Schreibweise ist nüchtern aber fesselnd und oft humorvoll, zuweilen ironisch und polemisch mit bissigen Seitenhieben gegen Biologen, Ökologen, Physiker, Mediziner und Marktwissenschaftler. Seine Gartenbücher unterscheiden sich von den landläufigen Ratgebern und führen den Leser zu einer neuen Art von Naturbetrachtung. Das rein Dekorative der Gartengestaltung ist bei ihm nebensächlich. Er beschreibt nicht nur viele unscheinbare und kaum bekannte Pflanzen [8], sondern ermutigt zu undogmatischem Gärtnern, zum Überprüfen alter Regeln und zum Selbstexperimentieren. [9] Der Gebrauch aller Sinne ist ihm wichtig, indem er etwa einen Stinkgarten im Gegensatz zum Duftgarten vorschlägt oder aufzeigt, welche Pflanzen essbar sind. [10] Er trug neben anderen dazu bei, dass alte Obst- und Gemüsesorten vor dem Vergessen gerettet wurden. ... Aus: wikipedia-Jürgen_Dahl
Schlagworte: Gewebe, Wissenschaft und Kultur allgemein, Deutsche Literatur der 60er Jahre, Humoresken, Humor, Zeitgeschichte, Zeitzeugen, Humoristische Literatur, Satire, Zeitkritik, Gesellschaftsporträt, Journalismus, Essayistik, Satiren, Journalistik, Medien, Zeitungswissenschaft, Zeitungen, Gesellschaft, Rundfunk, Deutschunterricht, Deutsch, Deutsche Geschichte, Essays, Gesellschaftskritik, Presse, Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Deutschland / Geschichte, Kulturpressimismus, Journalist, Kulturpolitik, Presse, Rundfunk, Fernsehen, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Deutschlandbild, Kultureller Wandel, Kulturwissenschaften, Mediennutzung, Deutschland <Bundesrepublik> / Bundeswehr, Kulturwandel, Wahl Wahlen, Rundfunkanstalten, Wahlkampf, Westdeutscher Rundfunk, Deutscher Journalistenpreis, Medienrecht, Öffentliche Meinung, Reportagen, Kommunikation, Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Kulturtechniken, Nachrichtendienste, Massenmedien, Weltgeschehen, Politik, Zeitläufte, Gesellschaftsphilosophie, Zeitgeist, Gegenwart, Feuilleton, Zeitgeschehen, Nord-Süd-Konflikt, Ökologie, Zukunft, Weltpolitik, Zeitfragen, Prognose

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Rundfunkpolitik in Deutschland.

Mehr von Schwarzkopf Dietrich
Schwarzkopf, Dietrich:
Rundfunkpolitik in Deutschland. Wettbewerb und Öffentlichkeit. Zwei Bände. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD)]. Herausgegeben und mit einer Einleitung von Dietrich Schwarzkopf. Redaktion: Stefan Niessen und Ansgar Diller. Mit einem Vorwort von Prof. Peter Voß. Mit Kurzbiografien der Beiträger. Mit einer Chronik und einem Personenverzeichnis. - (=dtv 30714).

Originalausgabe. Erstausgabe München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1999. 1238 Seiten mit graphischen Darstellungen. 19,2 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Taschenbuch. Kartoniert. EAN: 9783423307147 (ISBN: 3423307145)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Dietrich Schwarzkopf (* 4. April 1927 in Stolp, Pommern) ist ein deutscher Journalist, Medienpolitiker, Hochschullehrer und Autor. Er war Programmdirektor des NDR und des Deutschen Fernsehens. ... Presse- und Rundfunkarbeit: Schwarzkopfs Karriere begann im Printmedienbereich. Noch vor Beendigung seines Studiums, ab dem Jahre 1952, arbeitete er als Redakteur beim „Tagesspiegel“ in Berlin. 1955 wurde er Bonner Korrespondent des Tagesspiegels, später auch anderer Zeitungen und übernahm Aufgaben für Rundfunkanstalten, vor allem beim NDR und beim WDR. In den Jahren 1962 bis 1966 war er Leiter des Bonner Büros des Deutschlandfunks in Köln. 1966 wurde er in Hamburg Programmdirektor Fernsehen beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), 1974 Stellvertretender Intendant. Zum 1. Juli 1978 bestellten ihn die Intendanten der ARD als Nachfolger von Hans Abich zum Programmdirektor Deutsches Fernsehen mit Sitz in München. Dieses Amt übte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1992 aus. Schwarzkopf war während seiner aktiven Zeit als Programmdirektor des seit 1984 unter der Bezeichnung Erstes Deutsches Fernsehen firmierenden ARD-Gemeinschaftsprogramms auch ein vielgesuchter und bekannter Interviewpartner, Medien-Kommentator, Teilnehmer an Fachtagungen, Debattenredner, Lehrer und Organisator. 1979 - 2009 Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Journalistenschule DJS in München. 1984–1990 war er Senator der Max-Planck-Gesellschaft. Am 30. April 1991 wurde er Vizepräsident des Kulturkanals ARTE. Lange Jahre leitete er die Historische Kommission der ARD. Weitere Funktionen: 1985–1986 Chairman of the Board, Europa-TV, Hilversum 1992–2010 Vorsitzender der Historischen Kommission der ARD ARD-Koordinator für kirchliche Sendungen Vorsitzender der Kommission ARD-aktuell Vertreter der ARD in der Fernsehprogrammkommission der Europäischen Rundfunkunion UER Mitglied des Kuratoriums beim Adolf-Grimme-Institut und beim Adolf-Grimme-Preis Mitglied des ARD/ZDF-Koordinierungsausschusses Mitglied des International Council, seit 1996 of the National Academy of Television Arts and Sciences, New York. Tätigkeiten im Ruhestand: Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1992 blieb Schwarzkopf als Kenner der Medienszene ein weiterhin gesuchter Teilnehmer an Podiumsdiskussionen und Fachtagungen. Eine Vielzahl von Publikationen erweisen ihn als erfahrenen Rundfunkspezialisten und erfolgreichen Autor. ... Aus: wikipedia-Dietrich_Schwarzkopf
Schlagworte: Deutschland ; Rundfunkpolitik ; Geschichte ; Aufsatzsammlung, Publizistik, Politik, Medienrecht, Medien, Öffentliche Meinung, Reportagen, Journalismus, 1950-1989, Kommunikation, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Medienordnung, Rundfunkgeschichte, Geschichte, Medienpolitik, Deutsche Politik, Kulturtechniken, Nachrichtendienste, Presse, Kulturpolitik, Fernsehen, Massenmedien

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Kabelsalat.

Mehr von Blum Andrew
Blum, Andrew:
Kabelsalat. Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte. Aus dem Amerikanischen von Richard Barth. Originaltitel: Tubes. Mit Anmerkungen.

Deutsche Erstausgabe München : Knaus Verlag, 2012. 317 (3) Seiten. 22 cm. Hellblauer Pappband mit illustrierten Vorsätzen und Schutzumschlag. EAN: 9783813503883 (ISBN: 3813503887)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. „Blum gelingt ein echtes Kunststück: Selbst technische Analphabeten können sich das abstrakte Etwas namens Internet endlich vorstellen – und werden auch noch bestens unterhalten!“ (Ökotest). Das Internet ist ein Ding zum Anfassen. Wir sind ständig online, ziehen Daten aus der Cloud, alles funktioniert wireless. Was das heißt, hat Andrew Blum nie richtig verstanden. Doch als ein Eichhörnchen die Internetleitung in seinem Garten anknabbert, wird ihm klar: So analog ist digital. Andrew folgt dem Kabel und eine faszinierende Reise zu den verborgenen Orten und Knotenpunkten des World Wide Web beginnt ... . Andrew Blum besucht die physischen Kathedralen der digitalen Welt und vollbringt das Wunder, dass wir uns das »Zauberding« Internet endlich vorstellen können. Er führt uns beispielsweise durch den DE-CIX in Frankfurt, einen gigantischen Knotenpunkt, den fast alle deutschen Mails auf ihrem Weg in die Welt passieren. In die monumentalen Datenspeicher von Google, Microsoft und Facebook, die ganzen Städten gleichen und in denen Nanosekunden eine Ewigkeit bedeuten. Und wir sehen Kabel, die in abgeschiedenen Küstenorten im Ozean verschwinden, wo sie am Meeresgrund die Kontinente miteinander verbinden. Letztlich ist das Internet so real wie jedes Straßen- oder Eisenbahnnetz zuvor – und genauso angreifbar. Wir alle sind online. Wir sollten wissen, was das bedeutet. - Andrew Blum schreibt als freier Journalist unter anderem für „Wired“, „New York Times“ und „New Yorker“. Er interessiert seit jeher für Orte und denkt bei allem in räumlichen Bezügen. Das Internet forderte ihn umso mehr heraus, als er sich keine Vorstellung davon machen konnte. Andrew Blum lebt in New York.
Schlagworte: Internet ; Informationstechnik ; Technische Informatik ; Technische Infrastruktur ; Geschichte, Informatik, Elektrotechnik, Elektronik, Computer Internet, Computer Geschichte, elektronische Datenverarbeitung, Medien, Öffentliche Meinung, Reportagen, Journalismus, Kommunikation, Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Kulturtechniken, Fernsehen, Massenmedien

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Tödliche Fehler.

Mehr von Schröm Oliver Dirk
Schröm, Oliver und Dirk Laabs:
Tödliche Fehler. Das Versagen von Politik und Geheimdiensten im Umfeld des 11. September. Mit Anmerkungen und Literatur.

Erstausgabe. Berlin : Aufbau-Verlag, 2003. 256 Seiten mit 18 Abbildungen. 22 cm. Roter Pappband mit Schutzumschlag. EAN: 9783351025649 (ISBN: 3351025645)


Guter Zustand. Zurzeit kursieren krude Verschwörungstheorien zum 11. September. Dass einfach nur banale Fehler begangen wurden, zeigt jedoch die akribische Analyse der beiden Journalisten Oliver Schröm und Dirk Laabs. Ihr Fazit der Ereignisse um den 11. September 2001 macht eines deutlich: Die Politiker an den Schaltstellen der Macht wie auch die zuarbeitenden Behörden und Geheimdienste haben versagt. Sie waren nicht imstande, eindeutige Hinweise zu verknüpfen, die Brisanz der Lage zu erkennen und dann angemessen zu handeln. Verantwortlich hierfür, so die beiden Autoren, waren neben institutioneller Konkurrenz (FBI, CIA, Außenministerium, Sicherheitsberater) auch die Überheblichkeit der Dienste, auf Nachrichten ausländischer Geheimdienste nicht viel zu geben. Schröm und Laabs geht es nicht darum, Bush, seine Mitstreiter und dessen Versagen reinzuwaschen. Vielmehr ist es ihr Ziel, eine in einem sehr breiten Faktenfundament verankerte minutiöse und detaillierte Darstellung der Ereignisse zu liefern. Die Bush-Administration kommt dabei denkbar schlecht weg. Und deren massive nachträgliche Instrumentalisierung des 11. September -- siehe Afghanistan, Saddam und innenpolitisch die Sicherheitsgesetze -- ist ein maßgeblicher Grund dafür, dass Verschwörungstheorien wuchern. Gerade durch die Sicherheitsgesetze, die von vielen Experten als Bedrohung der individuellen Freiheit beurteilt werden, sehen sich die beiden Autoren an dunkle Zeiten erinnert: "Das Amerika George W. Bushs erinnert an das Amerika der McCarthy-Ära, als es genügte, seinen Nachbarn als Kommunisten zu denunzieren, um ihm die Gesinnungsjäger des FBI auf den Hals zu schicken." Fazit: Was Oliver Schröm und Dirk Laabs, beides preisgekrönte Journalisten, hier vorgelegt haben, ist eine schonungslose, minutiöse Darstellung der Ereignisse des 11. September einschließlich Vorgeschichte und Folgen -- kritisch, aber zum Glück jenseits aller Verschwörungstheorien. --Dr. Manfred Schwarzmeier
Schlagworte: Reportage, Politische Führung Versagen Elfter September, Politik, Fachbücher Geschichtswissenschaft Staatenwelt Nordamerika USA Politik Geschichte Kriege Krisen Politikwissenschaft, Politologie, Politik nach 1945, Demokratie, Staatsbürgerschaft, Staatslehre, Parteien, Soziale Identität, Gesellschaft, Politische Bildung, Gesellschaftwissenschaften, Sozialwesen, Bürger, Gemeinwesen, Weltgeschehen, Zeitgeschichte, Zeitläufte, Gesellschaftsphilosophie, Zeitgeist, Gegenwart, Feuilleton, Zeitgeschehen, Nord-Süd-Konflikt, Gesellschaft, Zukunft, Millenium, Weltpolitik, Zeitfragen, Prognose, Americana, Amerika, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Soziologie, Amerikanistik, Vereinigte Staaten, , Medienrecht, Medien, Öffentliche Meinung, Reportagen, Journalismus, Kommunikation, Publizistik, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Kulturtechniken, Nachrichtendienste, Presse, Kulturpolitik, Rundfunk, Fernsehen, Massenmedien

Bestell-Nr.: 58533

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Mit der Setzmaschine in Opposition.

Mehr von Bosch Manfred
Bosch, Manfred:
Mit der Setzmaschine in Opposition. Auswahl aus Erich Schairers Sonntagszeitung 1920 - 1933. Mit Holzschnitten von Hans Gerner. Zu diesem Buch. Eine Einleitung von Erich Schairers Tochter: Agathe Kunze. Kurzbiografien der Redakteure und Mitarbeiter der Sonntagszeitung. Mit einem Vorwort von Gordon A. Craig. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Manfred Bosch. Mit Anmerkungen.

Erstausgabe. Moos ; Baden-Baden : Elster Verlag, 1989. 269 (3) Seiten mit vielen Abbildungen. 21 cm. Illustrierte Klappenbroschur. EAN: 9783891510858 (ISBN: 3891510853)


Guter Zustand. - Erich Schairer (* 21. Oktober 1887 in Hemmingen bei Stuttgart; † 3. August 1956 in Schorndorf) war ein deutscher Journalist und Publizist. Leben: Schairer war der Sohn eines Lehrers und besuchte zunächst die Elementarschule und das Gymnasium in Eßlingen am Neckar, ab 1903 als Internatsschüler das Seminar Blaubeuren, dann als Student der Philosophie und Theologie das Stift in Tübingen. Während seines Studiums war Schairer Mitglied der Königsgesellschaft Roigel. Von 1909 an war er Vikar in Untertürkheim, Altensteig, Öhringen, Schwaikheim und Sulzbach an der Murr. In seiner Zeit als Theologe lernte er den Theologen und Philosophen Christoph Schrempf kennen, der Schairer zum Entschluss brachte, seine theologische Laufbahn innerhalb der württembergischen Landeskirche 1911 freiwillig zu beenden. Zu Beginn des Jahres 1912 wurde Schairer Privatsekretär bei Wilhelm Ohr in München. Danach kam er als Redakteur zum Reutlinger Generalanzeiger, bevor er – als Nachfolger von Theodor Heuss – Privatsekretär Friedrich Naumanns (1912–1914) wurde. Nebenbei promovierte er 1913 über Friedrich Christian Daniel Schubart als politischer Journalist. Nach der Zeit bei Naumann war Schairer im Oktober 1914 kurzzeitig Redakteur bei der Neuen Hamburger Zeitung, bevor er Privatsekretär von Ernst Jäckh in Berlin wurde, für dessen Deutsch-Türkische Vereinigung er auch bis 1917 die Geschäfte führte. Im Jahr 1918 wurde Schairer – als Nachfolger von Jäckh und Heuss – Chefredakteur der bürgerlich-liberalen Heilbronner Neckar-Zeitung. Nach einem Streit mit dem Verleger Viktor Kraemer um eine zensierte Glosse Schairers [1] gründete er im Januar 1920 seine eigene Wochenzeitung, die linkssozialistische Heilbronner Sonntags-Zeitung, die unabhängig und anzeigenfrei war. Sein Credo lautete: „kämpft gegen Kirchentum, Kapitalismus, Krieg und Gewaltherrschaft, für Geistesfreiheit, Gemeinwirtschaft, Gerechtigkeit und Frieden.“ Das Blatt entwickelte sich zu einem der „bedeutendsten Wochenblätter in Deutschland“.[1]. 1922 trat Schairer nach einem Streit mit der Aktivitas aus dem Roigel aus. Der Grund hierfür war die wiederholte Kritik Schairers an reaktionären Tendenzen in der deutschen Studentenschaft gewesen.[2] Schairer zog am 1. Juli 1925 von der Heilbronner Lerchenstraße 31 nach Stuttgart in die Lange Straße 18.[3] Die Sonntags-Zeitung erschien ab 1925 in Stuttgart. Schairer trat 1931 zeitweilig von der Herausgabe der Zeitung zurück und verdingte sich als freier Schriftsteller, übernahm 1932 jedoch wieder die Herausgeberschaft. 1933 geriet er in Konflikt mit den nationalsozialistischen Machthabern, deren Emporkommen er lange Jahre vorausgesehen und bekämpft hatte. Unter Schwierigkeiten konnte die Sonntags-Zeitung noch eine Weile weitergeführt werden, jedoch sahen sich Schairer und seine Mitarbeiter Repressionen ausgesetzt. Die Zeitung wurde im März 1933 vorübergehend verboten, das Verbot im April 1933 unter Auflagen dann jedoch wieder aufgehoben. 1934 trat Schairer formell erneut als Herausgeber zurück, wenngleich er weiterhin im bisherigen Umfang an der Zeitung mitarbeitete. Anfang 1937 erhielt Schairer Berufs- und Schreibverbot und wurde schließlich von der nationalsozialistischen Presseorganisation zum Verkauf seiner Sonntags-Zeitung an einen nationalsozialistischen Strohmann gezwungen. So erhielt Dr. Richard Breitling aus Aalen Verlag, Verlagsrecht und das Inventar.[3] Im Herbst 1937 übersiedelte Schairer mit seiner Familie nach Lindau und versuchte, sich als Weinvertreter durchzuschlagen (wobei er die Kontakte zu seinen früheren Abonnenten zu nutzen wusste). Seine Frau betrieb im gemieteten Haus eine Pension. 1943 wurde Schairer als Reichsbahngehilfe verpflichtet. Nach Kriegsende wurde Schairer im Januar 1946 Chefredakteur beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen, im September 1946 Mitherausgeber der Stuttgarter Zeitung. Besondere Verdienste erwarb sich Schairer um die Erhaltung des Cotta-Archivs für die Öffentlichkeit, indem er es zunächst für die Stuttgarter Zeitung erwarb, um es später dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar zu überlassen. Schairer trat am 1. Januar 1955 von seiner Tätigkeit als Mitherausgeber der Stuttgarter Zeitung zurück und verstarb am 3. August 1956 im Schorndorfer Kreiskrankenhaus.
Schlagworte: Schairer, Erich ; Sonntagszeitung (Stuttgart), Publizistik, Bildende Kunst, Medienrecht, Medien, Öffentliche Meinung, Reportagen, Journalismus, Kommunikation, Kommunikationswissenschaften, Journalistik, Kulturtechniken, Nachrichtendienste, Presse, Kulturpolitik, Rundfunk, Fernsehen, Massenmedien, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Historische Hilfswissenschaften, Geschichtsbewußtsein, Geschichtsforschung, Geschichtsschreibung, Geschichtswissenschaft, Historistik, Historie, Hermeneutik, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher,

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