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Computergeschichte(n) - nicht nur für Geeks: Von Antikythera zur Cloud mit DVD (Galileo Computing) von H. R. Wieland Nerds Teil I Geschichte der Hardware 21 1 Von Rosenkranz und Rechenschieber 23 1.1 Eins, zwei, drei 23 1.2 Hexadezimal mit dem Windows Calculator 28 1.3 Der heilige Computer aus gläsernen Perlen 30 1.4 Von Seeschlachten und Zahlenschiebern 32 1.5 Digital und analog 39 1.6 Lesen Sie weiter 47 2 Computer ohne Programme 49 2.1 Die ersten Rechenmaschinen 49 2.2 Planetarien simulieren mit Stellarium 62 2.3 Rechenuhr, Dampfrechner und Superautomaten 66 2.4 Die Analytische Maschine 80 2.5 Noch mehr Spaß: Sonnenfinsternis simulieren 87 2.6 Lesen Sie weiter 93 3 Vom ersten Computer und anderen Rechnersauriern 97 3.1 Z wie Zuse 97 3.2 Die geheime Schlacht der Codeknacker 106 3.3 ENIAC -- im Dienste der Armee 110 3.4 UNIVAC -- ein Computer schreibt Wahlgeschichte 118 3.5 Frei nach Turing: die Manchester Mark I 119 3.6 Der Rechner geht in Serie: Innovation made by IBM 125 3.7 Lesen Sie weiter 144 4 Von Äpfeln und Brotkästen 147 4.1 Vom Rechensaurier zum Minicomputer 147 4.2 Der Biss in den Apfel 153 4.3 Die Zeit der Homecomputer 161 4.4 Der IBM-PC: besser spät als nie 179 4.5 Noch mehr Spaß: Atari, Amiga nd Co. 181 4.6 Lesen Sie weiter 185 5 Der Superrechner im Wohnzimmer 189 5.1 Der PC erobert die Welt 189 5.2 Mikroprozessoren 192 5.3 Workstation Clons 202 5.4 Vektor- und Parallelrechner 203 5.5 Rechnende Netze 211 5.6 Noch mehr Spaß: Eigene Cray gefällig? 231 5.7 Lesen Sie weiter 233 Teil II Geschichte der Software 235 6 Von Lady Ada bis F# 237 6.1 Das rasende Herz 237 6.2 Die Turingmaschine 245 6.3 ALGOL und die GOTO-Programmierung 255 6.4 Mehr Sprachen, bitte! 266 6.5 Noch mehr Spaß: Ein Blick in Microsofts Forschungsabteilung 287 6.6 Lesen Sie weiter 288 7 Softwaregeschichte(n) 291 7.1 Vom technischen Wunder zur Büromaschine 291 7.2 Wie PowerPoint erfunden wurde 299 7.3 Es muss nicht immer Microsoft sein 307 7.4 Nicht umsonst, aber Open Source 313 7.5 Lesen Sie weiter 317 8 Von CP/M über DOS zu Windows 319 8.1 Masterprogramme 320 8.2 Die Windows-Story 324 8.3 Linux/Ubuntu 332 8.4 Computern in Echtzeit 339 8.5 Noch mehr Spaß: OS/2 und gOS 343 8.6 Lesen Sie weiter 349 9 Computerspiele 351 9.1 Es spielt der Mensch 351 9.2 Der Computer lernt spielen 352 9.3 Mit Pingpong fing es an 359 9.4 Komm mit, ins Abenteuerland 376 9.5 Die größten Meilensteine in der Computerspiel-Geschichte 389 9.6 Spielerwelt in Spielersprache 400 9.7 Noch mehr Spaß: ausgewählte Meilensteine der Computerspiele 405 9.8 Lesen Sie weiter 418 10 Das Netz der Netze 421 10.1 Ich hab`s gesagt 421 10.2 IP-Adresse und Domainname 429 10.3 Das WWW entsteht 444 10.4 Browser 452 10.5 Das semantische Web 458 10.6 Lesen Sie weiter 461 Teil III Die Zukunft 463 11 Virtualisierung 465 11.1 Ein Rechner zum Experimentieren 465 11.2 Noch mehr Spaß: das JPC-Projekt 472 11.3 Lesen Sie weiter 476 12 Mein PC is` ene Wolke 477 12.1 Cloud Computing 478 12.2 Cloud - wichtiger Baustein der Informationszukunft 507 12.3 Noch mehr Spaß: Ubuntu One 508 12.4 Lesen Sie weiter 509 13 Denkmaschine 513 13.1 Das Phantom an der Börse 513 13.2 Quantenmechanik 517 13.3 Von der Natur lernen: neuronale Netzwerke und KI 520 13.4 Zelluläre Automaten 530 13.5 Noch mehr Spaß: die große Kunst der kleinen Zellen 557 13.6 Von der Turingmaschine zu rechnenden Räumen 559 13.7 Lesen Sie weiter 560 Anhang 563 A VirtualBox (Windows / Mac OS X / Linux) 565 A.1 Installation und Anwendung von VirtualBox 565 A.2 Kommunikation mit dem Wirt 576 A.3 VirtualBox deinstallieren 577 A.4 Lesen Sie weiter 578 B Die Installation von Java und JRE 579 B.1 JDK oder JRE? 579 B.2 Hardwarevoraussetzungen 580 B.3 Die Installation 581 B.4 Deinstallation 594 B.5 Noch mehr Spaß am Programmieren: 3D-Moleküle 595 B.6 Lesen Sie weiter 596 Index 597 Programmiersprachen Programmierwerkzeuge Mathematik Informatik Hardware Computer Programmierung

Mehr von Wieland
H. R. Wieland
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2010 Galileo Computing 2010 Softcover 605 S. 23 x 17,6 x 3,4 cm ISBN: 3836215276 (EAN: 9783836215275 / 978-3836215275)


Rechenschieber Elektronengehirn Clouds Coden Virtualisieren Geek, Nerd, Fan, Enthusiast, Insider oder einfach nur interessiert? Dieses Buch bietet Computergeschichte in vielen Geschichten: Es startet um ca. 30.000 v. Chr. und zeigt bis in die Zukunft, was es mit der revolutionären Kiste auf sich hat. Von Antikythera bis hin zu altbekannten Rechengiganten. Hier wird programmiert und simuliert, was mehr lesen ...
Schlagworte: Rechenschieber Elektronengehirn Clouds Coden Virtualisieren Geek, Nerd, Fan, Enthusiast, Insider oder einfach nur interessiert? Dieses Buch bietet Computergeschichte in vielen Geschichten: Es startet um ca. 30.000 v. Chr. und zeigt bis in die Zukunft, was es mit der revolutionären Kiste auf sich hat. Von Antikythera bis hin zu altbekannten Rechengiganten. Hier wird programmiert und simuliert, was das Zeug hält. Rechenschieber, Elektronengehirn, Wolken und eine alte Dame namens Ada – lassen Sie sich ein auf eine Reise durch die Zeit. Pausen zum Anschauen, Ausprobieren, Coden und Virtualisieren nehmen Sie sich nach Bedarf! H. R. Wieland ist Diplom-Informatiker und verbringt bereits mehr als die Hälfte seines Lebens mit Computern. Er arbeitet bei verschiedenen Softwarehäusern in den Bereichen Java-Programmierung und CAD-Systeme. Auch war er an der Entwicklung von Grafik-Standards, KI-Systemen und neuronalen Netzen beteiligt. Kommen Sie mit und erleben Sie eine spannende Zeitreise durch die Welt unserer Blechkollegen, von der Antike zurück in die Zukunft. Hier wird programmiert und simuliert, was das Zeug hält. 1. Die etwas andere Computergeschichte Trockene Theorie und endlose Fußnoten finden Sie hier nicht. Stattdessen eine fundiert und unterhaltsam aufbereitete Geschichte unseres treuen Begleiters in Freizeit und Beruf. 2. Viele Geschichten – ein roter Faden Jedes Kapitel beleuchtet ein Highlight der Computergeschichte. Wählen Sie die Geschichte aus, die Sie gerade am meisten interessiert. Sie alle enthalten echte Meilensteine! 3. Mitmachen und ausprobieren Legen Sie erst gar nicht die Beine hoch. Dies ist kein gewöhnliches Geschichtsbuch. Ihr Einsatz ist gefragt, denn Sie sollen viele Beispiele nachvollziehen, indem Sie programmieren und virtualisieren. 4. Bitte Neugierde und Ausdauer mitbringen! Sie müssen kein Programmierer oder Techie sein, um dieses Buch zu verstehen. Einzig die Lust am Entdecken, Tüfteln und Ausprobieren wird vorausgesetzt. Auf der Buch-DVD finden Sie alle Beispiele und die nötige Software, um Geschichte zu schreiben. Über den Autor: H. R. Wieland ist Dipl.-Inform. Er arbeitet bei verschiedenen Softwarehäusern in den Bereichen Softwarepflege und Neuentwicklung von großen Softwareprogrammen. Besprechung / Review zu ""Computergeschichte(n) – nicht nur für Geeks"": Empfehlung der Redaktion! Inhaltsverzeichnis von ""Computergeschichte(n) – nicht nur für Geeks"": Vorwort 15 Teil I Geschichte der Hardware 21 1 Von Rosenkranz und Rechenschieber 23 1.1 Eins, zwei, drei 23 1.2 Hexadezimal mit dem Windows Calculator 28 1.3 Der heilige Computer aus gläsernen Perlen 30 1.4 Von Seeschlachten und Zahlenschiebern 32 1.5 Digital und analog 39 1.6 Lesen Sie weiter 47 2 Computer ohne Programme 49 2.1 Die ersten Rechenmaschinen 49 2.2 Planetarien simulieren mit Stellarium 62 2.3 Rechenuhr, Dampfrechner und Superautomaten 66 2.4 Die Analytische Maschine 80 2.5 Noch mehr Spaß: Sonnenfinsternis simulieren 87 2.6 Lesen Sie weiter 93 3 Vom ersten Computer und anderen Rechnersauriern 97 3.1 Z wie Zuse 97 3.2 Die geheime Schlacht der Codeknacker 106 3.3 ENIAC -- im Dienste der Armee 110 3.4 UNIVAC -- ein Computer schreibt Wahlgeschichte 118 3.5 Frei nach Turing: die Manchester Mark I 119 3.6 Der Rechner geht in Serie: Innovation made by IBM 125 3.7 Lesen Sie weiter 144 4 Von Äpfeln und Brotkästen 147 4.1 Vom Rechensaurier zum Minicomputer 147 4.2 Der Biss in den Apfel 153 4.3 Die Zeit der Homecomputer 161 4.4 Der IBM-PC: besser spät als nie 179 4.5 Noch mehr Spaß: Atari, Amiga nd Co. 181 4.6 Lesen Sie weiter 185 5 Der Superrechner im Wohnzimmer 189 5.1 Der PC erobert die Welt 189 5.2 Mikroprozessoren 192 5.3 Workstation Clons 202 5.4 Vektor- und Parallelrechner 203 5.5 Rechnende Netze 211 5.6 Noch mehr Spaß: Eigene Cray gefällig? 231 5.7 Lesen Sie weiter 233 Teil II Geschichte der Software 235 6 Von Lady Ada bis F# 237 6.1 Das rasende Herz 237 6.2 Die Turingmaschine 245 6.3 ALGOL und die GOTO-Programmierung 255 6.4 Mehr Sprachen, bitte! 266 6.5 Noch mehr Spaß: Ein Blick in Microsofts Forschungsabteilung 287 6.6 Lesen Sie weiter 288 7 Softwaregeschichte(n) 291 7.1 Vom technischen Wunder zur Büromaschine 291 7.2 Wie PowerPoint erfunden wurde 299 7.3 Es muss nicht immer Microsoft sein 307 7.4 Nicht umsonst, aber Open Source 313 7.5 Lesen Sie weiter 317 8 Von CP/M über DOS zu Windows 319 8.1 Masterprogramme 320 8.2 Die Windows-Story 324 8.3 Linux/Ubuntu 332 8.4 Computern in Echtzeit 339 8.5 Noch mehr Spaß: OS/2 und gOS 343 8.6 Lesen Sie weiter 349 9 Computerspiele 351 9.1 Es spielt der Mensch 351 9.2 Der Computer lernt spielen 352 9.3 Mit Pingpong fing es an 359 9.4 Komm mit, ins Abenteuerland 376 9.5 Die größten Meilensteine in der Computerspiel-Geschichte 389 9.6 Spielerwelt in Spielersprache 400 9.7 Noch mehr Spaß: ausgewählte Meilensteine der Computerspiele 405 9.8 Lesen Sie weiter 418 10 Das Netz der Netze 421 10.1 Ich hab`s gesagt 421 10.2 IP-Adresse und Domainname 429 10.3 Das WWW entsteht 444 10.4 Browser 452 10.5 Das semantische Web 458 10.6 Lesen Sie weiter 461 Teil III Die Zukunft 463 11 Virtualisierung 465 11.1 Ein Rechner zum Experimentieren 465 11.2 Noch mehr Spaß: das JPC-Projekt 472 11.3 Lesen Sie weiter 476 12 Mein PC is` ene Wolke 477 12.1 Cloud Computing 478 12.2 Cloud - wichtiger Baustein der Informationszukunft 507 12.3 Noch mehr Spaß: Ubuntu One 508 12.4 Lesen Sie weiter 509 13 Denkmaschine 513 13.1 Das Phantom an der Börse 513 13.2 Quantenmechanik 517 13.3 Von der Natur lernen: neuronale Netzwerke und KI 520 13.4 Zelluläre Automaten 530 13.5 Noch mehr Spaß: die große Kunst der kleinen Zellen 557 13.6 Von der Turingmaschine zu rechnenden Räumen 559 13.7 Lesen Sie weiter 560 Anhang 563 A VirtualBox (Windows / Mac OS X / Linux) 565 A.1 Installation und Anwendung von VirtualBox 565 A.2 Kommunikation mit dem Wirt 576 A.3 VirtualBox deinstallieren 577 A.4 Lesen Sie weiter 578 B Die Installation von Java und JRE 579 B.1 JDK oder JRE? 579 B.2 Hardwarevoraussetzungen 580 B.3 Die Installation 581 B.4 Deinstallation 594 B.5 Noch mehr Spaß am Programmieren: 3D-Moleküle 595 B.6 Lesen Sie weiter 596 Index 597 Programmiersprachen Programmierwerkzeuge Mathematik Informatik Hardware Computer Programmierung Computergeschichte(n) - nicht nur für Geeks: Von Antikythera zur Cloud mit DVD (Galileo Computing) von H. R. Wieland

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Führen, Leisten, Leben (limitierte Sonderausgabe) Wirksames Management für eine neue Zeit von Fredmund Malik Wirksam und erfolgreich zu sein - dieses Ziel haben viele. Fredmund Malik ist es. Und sein Wissen gibt der mehrfach ausgezeichnete Autor gern weiter. Seit 15 Jahren ist sein Bestseller

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Fredmund Malik
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2013 Campus 2013 Softcover 400 S. 22,8 x 15,2 x 2,4 cm ISBN: 3593399385 (EAN: 9783593399386 / 978-3593399386)


Betriebswirtschaft Management Unternehmensführung business Führen Führungskraft Theorien Konzepte Strategien Personalführung Unternehmensführung Wirtschaftskrise Wirtschaft Wirksam und erfolgreich zu sein - dieses Ziel haben viele. Fredmund Malik ist es. Und sein Wissen gibt der mehrfach ausgezeichnete Autor gern weiter. Seit 15 Jahren ist sein Bestseller ""Führen Leisten Leben"" erfolgreich auf d mehr lesen ...
Schlagworte: Betriebswirtschaft Management Unternehmensführung business Führen Führungskraft Theorien Konzepte Strategien Personalführung Unternehmensführung Wirtschaftskrise Wirtschaft Wirksam und erfolgreich zu sein - dieses Ziel haben viele. Fredmund Malik ist es. Und sein Wissen gibt der mehrfach ausgezeichnete Autor gern weiter. Seit 15 Jahren ist sein Bestseller ""Führen Leisten Leben"" erfolgreich auf dem Markt und vermittelt Führungskräften das entscheidende Wissen über wirksames Management und den Führungsalltag im Unternehmen. Führen, Leisten, Leben (limitierte Sonderausgabe): Wirksames Management für eine neue Zeit von Fredmund Malik Wirksam und erfolgreich zu sein - dieses Ziel haben viele. Fredmund Malik ist es. Und sein Wissen gibt der mehrfach ausgezeichnete Autor gern weiter. Seit 15 Jahren ist sein Bestseller ""Führen Leisten Leben"" erfolgreich auf dem Markt und vermittelt Führungskräften das entscheidende Wissen über wirksames Management und den Führungsalltag im Unternehmen. Maliks unentbehrliches Rüstzeug für Wirtschaftskräfte als limitierte Sonderausgabe Professor Fredmund Malik ist ein mehrfach ausgezeichneter Bestsellerautor, Managementwissenschaftler und Unternehmer. Seine Knowledge-Organisation Malik Management mit Niederlassungen in St. Gallen, Zürich, Wien, Berlin, London, Shanghai und Toronto ist der größte Thinktank für ganzheitliches General Management. Inhalt Vorwort zur Neuausgabe 11 Vorwort zur ersten Ausgabe 14 Einführung: Richtiges und gutes Management als Schlüssel zum Erfolg 20 Management: richtig und falsch, gut und schlecht 21 Lebenstüchtigkeit durch richtiges und gutes Management 22 Richtiges und gutes Management ist überall gleich 23 Richtiges und gutes Management ist Handwerk 25 Richtiges und gutes Management ist kybernetisches Management 27 Teil I Professionalität 31 1. Die ideale Führungskraft - eine falsch gestellte Frage 33 Das Universalgenie 33 Der wirksame Mensch 36 Keine Gemeinsamkeiten 37 Sein oder Tun 38 Befragungen sind unbrauchbar 40 Professionalität ist lernbar 42 2. Irrlehren und Missverständnisse 43 Irrlehren 43 Missverständnisse und Irrtümer 49 3. Management als Beruf 57 Konstitutionelles Denken 57 Management als Beruf 60 Der wichtigste Beruf einer modernen Gesellschaft 62 Ein Massenberuf 65 Ein Beruf ohne Ausbildung 67 Elemente des Managementberufs 70 Teil II Grundsätze wirksamer Führung 75 Einführung 77 1. Resultatorientierung 84 Eine Selbstverständlichkeit? 85 Missverständnisse 86 Und wer das nicht akzeptieren kann? 89 Freude oder Ergebnis? 90 2. Beitrag zum Ganzen 98 Position oder Beitrag? 99 Spezialist oder Generalist? 101 Ganzheitliches Denken 103 Beitrag und Motivation 104 Beitrag statt Titel 105 Die Folge von Organisation 107 3. Konzentration auf Weniges 110 Der Schlüssel zum Ergebnis 110 Grundlose Ablehnung 112 Anwendungsbeispiele 115 4. Stärken nutzen 122 Auf Schwächen fixiert 123 Stärken mit Aufgaben zur Deckung bringen 124 Schwächen ignorieren? 127 Keine Persönlichkeitsreform 128 Warum schwächenorientiert? 130 Lernen von den Großen 131 Wie erkennt man Stärken? 133 Arten von Schwächen 135 Die zwei Quellen der Spitzenleistung 138 5. Vertrauen 140 Robustheit der Führungssituation 142 Wie schafft man Vertrauen? 143 6. Positiv denken 157 Chancen statt Probleme 157 Von Motivation zu Selbstmotivation 159 Angeboren, erlernt oder erzwungen? 160 Befreiung von Abhängigkeiten 164 Sein Bestes geben 166 7. Zusammenfassung: Qualität der Führung 169 Teil III Aufgaben wirksamer Führung 171 Vorbemerkungen 173 1. Für Ziele sorgen 176 Keine Systembürokratie 177 Persönliche Jahresziele 178 Die generelle Richtung 178 Grundregeln für das Führen mit Zielen 179 2. Organisieren 192 Warnung vor ""Organisitis"" 193 Es gibt keine ""gute"" Organisation 193 Die drei Grundfragen des Organisierens 195 Symptome schlechter Organisation 197 3. Entscheiden 202 Missverständnisse und Irrtümer 202 Der Entscheidungsprozess 211 Partizipation im Entscheidungsprozess 223 4. Kontrollieren 227 Kontrolle muss sein 227 Vertrauen als Grundlage 229 Wie kontrollieren? 230 Messen und Urteilen 238 5. Menschen entwickeln und fördern 242 Menschen statt Mitarbeiter 243 Individuen statt Abstraktionen 243 Was regelmäßig übersehen wird 252 6. Zusammenfassung: Und all die anderen Aufgaben? 257 Teil IV Werkzeuge wirksamer Führung 267 Vorbemerkungen 269 1. Die Sitzung 272 Die Zahl der Sitzungen reduzieren 272 Erfolgsentscheidend: Vorbereitung und Nacharbeit 274 Sitzungsleitung ist harte Arbeit und erfordert vor allem Disziplin 277 Sitzungsarten 277 Man darf Sitzungen nicht zu sozialen Anlässen verkommen lassen 280 Arten von Tagesordnungspunkten 281 Kein Tagesordnungspunkt ohne Aktion 283 Das Streben nach Konsens 284 Braucht man ein Protokoll? 284 Die Sitzung ohne Tagesordnung 285 Das Wichtigste: Realisieren und immer wieder nachfassen 287 2. Der Bericht 288 Der kleine Schritt zur Wirksamkeit 289 Klarheit der Sprache 292 Unsitten, Zumutungen, Schwachsinn 294 3. Job Design und Assignment Control 298 Sechs Fehler der Stellengestaltung 298 Assignment Control 303 4. Persönliche Arbeitsmethodik 315 Vielleicht langweilig, aber von größter Wichtigkeit 315 Grundlagen einer wirksamen Arbeitsmethodik 318 Regelmäßige Überprüfung und Anpassung 320 Die Basisbereiche 323 5. Budget und Budgetierung 334 Richtig angewandt eines der besten Instrumente für wirksame Führung 335 Von Daten zu Information 337 Spezielle Tipps 340 Saubere Dokumentation 347 6. Leistungsbeurteilung 348 Keine Standardkriterien 349 Keine Standardprofile 351 Eine bessere Methode 352 Wo ist Standardisierung - mit Vorsicht - angebracht? 354 Wie machen es die Könner? 355 Und jene, die nicht beurteilt werden wollen? 357 7. Systematische Müllabfuhr 359 Weithin unbekannt, aber wichtig 359 Von der Idee zur Methode 360 Schlüssel zu weitreichenden Konsequenzen 362 Der Weg zur persönlichen Effektivität 364 Und wenn man nicht eliminieren kann …? 365 Ein Tipp zum Schluss 366 8. Zusammenfassung: Prüfstein für Professionalität 367 Von der Kunst zum Beruf 369 Richtiges Management verstehen und richtig anwenden 374 Drei Dimensionen: Systemik, Inhalt, Form 375 Das ""Führungsrad"" und wie man es anwendet 377 Management - immer gleich, aber nicht immer gleich schwierig 379 Warum das ""Führungsrad"" selten neue Speichen braucht 380 Richtiges und gutes Management für Menschen 383 Richtiges und gutes Management für Institutionen 385 Richtiges und gutes Management - für eine lebenswerte Gesellschaft 387 Literatur 389 Register 392 Einführung: Richtiges und gutes Management als Schlüssel zum Erfolg Der einzige Weg, Menschen erfolgreich, Organisationen funktionstüchtig und die Gesellschaft lebensdienlich zu machen, ist richtiges und gutes Management. Warum das so ist und was es verlangt, ist das Thema dieses Buchs. In Führen Leisten Leben zeige ich, was richtiges und gutes Management ist, und wodurch es sich von falschem und schlechtem Management unterscheidet. Das eröffnet den effizientesten und schnellsten Weg zu Leistung und Erfolg - in allen Segmenten der Gesellschaft, nicht nur in der Wirtschaft. Richtiges Management betrifft jeden und jede, weil in der Gesellschaft niemand mehr erfolgreich sein kann, wenn er keine grundlegenden Managementfähigkeiten hat. Er wird in Zukunft nicht einmal Arbeit finden. Zumindest muss jede Person fähig sein, sich selbst zu managen. Richtiges Management zu beherrschen bedeutet also Lebenstüchtigkeit. Sich selbst und andere durch richtiges und gutes Management wirksam und erfolgreich zu machen, ist schon heute die wichtigste Fähigkeit in der Gesellschaft. Weit mehr noch wird sie es in der Gesellschaft von morgen sein. Von dieser Fähigkeit hängt alles ab: Leistung, Karriere, Ansehen, Macht und Einkommen sowie letztlich Gesundheit, Zufriedenheit und ein erfülltes Leben - nicht nur in der Wirtschaft, sondern in allen Institutionen der Gesellschaft. Richtiges Management ist global, es ist weltweit überall gleich. Alle gut funktionierenden Organisationen werden nach denselben Prinzipien gemanagt. Richtiges Management muss daher nur einmal gelernt werden, dafür dann aber gründlich. Je besser man es beherrscht, desto mehr Chancen kann man erfolgreich nutzen und umso vielfältiger kann man es einsetzen. Management: richtig und falsch, gut und schlecht Es geht mir nicht um Management schlechthin, sondern um richtiges und gutes Management. In der ersten Ausgabe dieses Buchs ist das nicht für alle Leser deutlich genug geworden. Beides ist nötig: Richtig und gut. Es genügt leider nicht, nur richtig und falsch zu unterscheiden, denn man kann etwas zwar richtig, aber dennoch schlecht tun. Man kann zum Beispiel von der Sache her gesehen richtig - im Sinne von korrekt - Auto fahren, aber es dennoch schlecht tun, weil man noch Anfänger und daher unsicher ist. Dann ist man zwar effektiv, aber noch nicht effizient. Effizient ist man erst, wenn man in einer Tätigkeit auch die nötige Präzision und Routine erreicht hat. Deshalb gilt das Richtige richtig tun in jedem Beruf als Maßstab für Professionalismus. Die Unterscheidung zwischen richtig und falsch sowie gut und schlecht ist fundamental. Sie ist in jedem entwickelten Beruf oder Fach selbstverständlich: Richtiges und falsches Englisch, Autofahren oder Golfspielen; gute und schlechte Ärzte, Rechtsanwälte oder Professoren. Warum also nicht richtiges und falsches Management - gute und schlechte Manager? Was in jedem Beruf üblich ist, suchen wir in der Managementlehre, in der Flut von Publikationen und in der Trainer- und Beraterszene bisher vergeblich. Weil ich auch Management als einen Beruf auffasse, ist es eine logische Konsequenz, dafür dieselben Maßstäbe anzulegen wie für jeden anderen Beruf. Sowie die Unterscheidung zwischen richtig und falsch, gut und schlecht gemacht wird, klären sich viele Irrtümer und Missverständnisse so auf, dass sich ein neuer und hocheffizienter Zugang zu Management eröffnet. Man erkennt dann, dass richtiges Management der einzige stabile Faktor im steten Wandel ist. Man kann mit dessen Hilfe nicht nur mit bekannten, sondern auch mit neuen Situationen erfolgreich umgehen, weil die eigene Managementfähigkeit als feste Orientierungsmarke dient, von der aus man erfolgversprechend handeln kann. Richtiges Management gibt klare Orientierung im Ungewissen. Wer es beherrscht, wird unabhängig von Moden, kann Scharlatanerie und Irrlehren zuverlässig als solche erkennen und entlarven, weil er einen Vergleichsstandard hat. Man sieht dann auch, dass internationales, interkulturelles, multikulturelles oder globales Management gar nicht nötig sind, oder präziser: überhaupt kein Problem darstellen. Innovations- und Changemanagement werden mit der hier diskutierten Auffassung von Management ohnehin vollständig abgedeckt. Mit richtigem Management bekommt man Sicherheit und Reaktionsgeschwindigkeit, so wie ein routinierter Autofahrer, der beim Fahren nicht mehr nachdenken muss, um richtig zu handeln. Wer richtiges Management dazu noch gut beherrscht, sieht die kürzesten Wege zu den Resultaten, er erspart sich also zeit- und kraftraubende Umwege. Einer der wichtigsten Vorteile einer ausreichend anspruchsvollen Auffassung von Management und einer entsprechenden Qualifikation ist, dass man dann keine externen Management-Berater mehr braucht, so wie etwa versierte Chirurgen keine ""Chirurgen-Berater"" brauchen, um ihre Operationen durchzuführen, oder Flugzeugpiloten keine ""Piloten-Berater"" nötig haben, um ihre Flüge zu absolvieren. Richtiges Management macht es überhaupt erst vernünftig, sich mit Management intensiv zu befassen, weil man dann nicht mehr alle paar Jahre eine neue Art von Management erlernen muss. Dass dies bisher vielen nötig erschien, liegt an den nicht enden wollenden Moden. Deren regelmäßiges Auftreten ist Folge der Tatsache, dass an Management bisher nicht dieselben Anforderungen gestellt wurden wie an jeden anderen anerkannten Beruf. Einmal im Leben richtiges Management - dafür gründlich - muss somit das Prinzip sein. Das erforderliche Grund- oder Kernmodell dafür stelle ich hier vor. Wie dieses in das Gesamtsystem eines umfassenden General-Management-Modells passt und wie es auf alle Segmente der Gesellschaft angewendet werden kann, zeigt das Kapitel Richtiges Management verstehen und richtig anwenden. Lebenstüchtigkeit durch richtiges und gutes Management Richtiges Management geht alle an. Führen Leisten Leben habe ich daher nicht nur für jene geschrieben, die schon Führungskräfte sind. Das Buch ist noch wichtiger für alle, die erst auf dem Weg zu einer Managementposition sind, und für jene, die das gar nicht an-streben, die sich aber erfolgreich in ihre Organisation integrieren wollen. 30 Jahre Erfahrung haben mir Gewissheit gegeben, dass jede Person im Berufsleben richtiges Management braucht, jede Person, die Chef ist, und jede, die einen Chef hat. Schon um überhaupt eine Stel-le zu bekommen ist Management unerlässlich, nämlich angewandt auf sich selbst in Form von Management der eigenen Person. Erfolge in der Schule, in der Berufslehre oder an der Universität sind in erster Linie eine Sache des Selbstmanagements und erst sekundär eine Frage von Talent. Richtiges Management ist für jeden Menschen erfolgsentscheidend, was immer er oder sie unter Erfolg versteht und für sich definiert. Weit mehr noch: Managementwissen und Managementkönnen sind in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts die Voraussetzung schlechthin, beschäftigungsfähig zu sein und zu bleiben. Basisfähigkeiten in Management sind für das 21. Jahrhundert das, was Lesen und Schreiben für jeden Menschen seit dem 18. Jahrhundert sind. Ohne Management und Selbstmanagement kann man weder in der Gesellschaft noch in ihren Organisationen heute und schon gar nicht morgen bestehen. Richtiges Management ist in seiner Bedeutung und Wirkung im Leben und in einer Organisation vergleichbar mit der Funktion der Gene im Organismus. Was der genetische Code für die Lebensfähigkeit des Menschen ist, ist richtiges und gutes Management als sozialer Code für die Lebenstüchtigkeit des Menschen und die Funktionalität von Organisationen. Man kann auch einen Vergleich mit dem Betriebssystem von Computern ziehen, worauf mich die österreichische Kybernetikerin Maria Pruckner aufmerksam machte. Das Management eines Computers erfolgt durch sein Betriebssystem. Erst durch dieses erhalten Anwendungsprogramme und Daten ihre Funktionalität. Wenn das Betriebssystem nicht funktioniert, arbeiten die Programme nicht. Wenn Management und Selbstmanagement nicht funktionieren, funktionieren Gesellschaft, Organisationen und das eigene Leben nicht so, wie man sich das wünscht. Richtiges und gutes Management ist überall gleich Etwas vom Wichtigsten ist, dass richtiges und gutes Management überall gleich ist. Es hat globale und universelle Gültigkeit und ist unabhängig von Kulturen. Das bedeutet nicht, dass man kulturellen und ethnischen Unter-schieden keine Beachtung schenken muss, eher im Gegenteil. Ihr Einfluss auf Management, wenn es richtig sein und gut gemacht werden soll, ist aber weit geringer, als allgemein vertreten wird. Die durchgängig angenommene Kulturabhängigkeit, und die vermeintlich daraus folgende Vielfalt an ""Spielarten"" von Management, erweist sich als eine ""optische"" Täuschung, sobald zwischen richtigem und falschem Management unterschieden wird. Falsches Management tritt in zahllosen Varianten auf. Richtiges und gutes Management zeigt hingegen immer dasselbe Muster. Man kann, als Beispiele, auf unzählige Weisen falsch Golf spielen, englisch sprechen oder Skifahren. Richtig machen kann man das alles aber nur auf eine Weise. So ist das auch mit Management. Die scheinbar kulturabhängige Vielfalt von Management ist also in Wahrheit etwas anderes, nämlich die schier unlimitierte Zahl an Erscheinungsformen von falschem und schlechtem Management. Eine Zeit lang oder bei fehlender Konkurrenz kann man es vielleicht eine Weile anstehen lassen. Wie lange, zeigen viele Beispiele aus dem öffentlichen Sektor, zum Beispiel der Sozial- und Gesundheitsbereich: Es geht auf die Dauer nicht gut. So behaupte ich nicht weniger, als dass alle gut funktionierenden Organisationen weltweit auf dieselbe Weise gemanagt werden und funktionieren. Der beste Beweis liegt darin, dass sich überall die wirklich gut funktionierenden Organisationen in ihren Führungs- und Funktionsprinzipien annähern, umso schneller, je mehr sie in direkter Konkurrenz stehen. Gewisse Vorgänge in Organisationen, etwa Sitzungen, sind kulturbedingt zwar äußerlich oft verschieden; hingegen sind die dahinter stehenden Funktions- und Managementprinzipien weitgehend dieselben, wenn es wirksame Sitzungen sein sollen. Eine funktionierende chinesische Airline zum Beispiel arbeitet nach denselben Prinzipien wie eine deutsche oder englische, denn diese ergeben sich nicht aus Kulturbesonderheiten, sondern sie folgen den Regeln von Physik, Technik und Organisation sowie den Vorschriften der internationalen Luftfahrt. Sie müssen also richtig gemanagt werden, damit sie effektiv funktionieren. Ob sie alle gleich gut, also effizient gemanagt werden, ist eine andere Frage. Ein italienischer Werkzeugmaschinenhersteller wird nach denselben Gesichtspunkten gemanagt wie ein mexikanisches Unternehmen dieser Branche, weil ihr Funktionieren über alle kulturellen Aspekte hinaus das verlangt. Gleiches gilt auch für alle anderen Organisationen. Organisationen, die sich an den Anforderungen ihrer Funktionsfähigkeit orientieren, entwickeln eine Kultur des richtigen und guten Managements, des Funktionierens, der Effektivität und Effizienz, der Leistung, der Ziel- und Ergebnisorientierung und eine Kultur der Ethik von Verantwortung. Unter anderem erreichen sie das dadurch, dass alle ihre Mitarbeitenden in der gleichen Art von Management ausgebildet werden, unabhängig davon, ob sie Führungspositionen haben, und ungeachtet der Organisationsstufe, der sie angehören. Sie schaffen eine Kultur der durchgängigen Einheit von richtigem und gutem Management. Zahlreiche empirische Forschungsprojekte im akademischen Feld, die die Variantenvielfalt von Management untersuchen, befassen sich in erster Linie mit der Frage, auf wie viele Weisen man Management falsch und schlecht betreiben kann. Auch in solchen Erkenntnissen mag man einen Sinn sehen. Mir erschien es aus den bisher genannten Gründen wichtiger zu erforschen, worauf es für richtiges und gutes Management ankommt. Andere Argumente, die scheinbar widerlegen, dass richtiges und gutes Management überall gleich ist, können leicht ausgeräumt werden mit zwei weiteren Unterscheidungen: Man muss erstens Managementaufgaben und Sachaufgaben auseinander halten, und zweitens muss Management als solches unterschieden werden von der Anwendung von Management. Richtiges Management ist zwar überall gleich, hingegen fordern unterschiedliche Situationen auch verschiedene Grade an Meisterschaft bei der Anwendung von Management. Richtiges und gutes Management ist Handwerk In Führen Leisten Leben behandle ich Management als einen Beruf, nämlich als den Beruf der Wirksamkeit und des Resultate-Erzielens. Im Vordergrund steht Professionalität, weil es um richtiges und gutes Management geht, und was ich meine, ist ""handwerkliche Professionalität"". Wer das Handwerk von richtigem und gutem Management beherrscht, wird zu der Erkenntnis kommen, dass man vieles nicht braucht, was allgemein als nötig angesehen wird. Zum Beispiel braucht man, um als Führungskraft wirksam zu sein, weder Begeisterung noch Visionen, weder Leadership noch Charisma. Was hingegen nötig ist, sind Professionalität, Sachverstand und Erfahrung. Das Wort ""Handwerk"" wähle ich auch deshalb, weil heute, zu Recht, der Kopfarbeiter und nicht mehr der Handarbeiter im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Die Bedeutung von Wissen als Ressource ist unbestritten. Alle Gesellschaften wandeln sich mit großem Tempo hin zu Wissensgesellschaften. Deren wichtigstes Merkmal ist, dass ihre dominierende, sie prägende Gruppe Menschen sind, die mit ihrem Wissen arbeiten und nicht, wie früher, mit körperlicher Kraft und manueller Geschicklichkeit. Deshalb übersieht man leicht das Element des Handelns, das im Management so wichtig ist. Management bedeutet Aktion, es heißt Tun, es heißt Vollbringen. Wissen für sich genommen hat wenig Bedeutung, solange es nicht genutzt wird, um Resultate zu produzieren. Management ist nicht Wissen allein, auch nicht dessen Produktion oder Weitergabe, sondern Management ist die Transformation von Wissen in Ergebnisse. Dazu gehören zwei Dinge: Über Wissen hinausgehende Erkenntnis darüber, was richtiges Management ist, und dementsprechendes Handeln. Von Handeln wird selten gesprochen. Der gebräuchliche Begriff ist Verhalten. Obwohl auch Handeln ein Verhalten ist, und die Verhaltenswissenschaften diesen Begriff vorziehen mögen, ist er mir für das Wesentliche an Management zu blass, zu neutral und zu passiv. Dass Manager sich verhalten, ist ebenso klar wie inhaltsleer. Entscheidend ist nicht Verhalten, sondern eine ganz bestimmte Art des Handelns, nämlich jene, die zu Wirksamkeit und zu Ergebnissen führt. Weiter ist wichtig, dass der Begriff ""Handwerk"" auf das zielt, was man lernen kann. Ich werde regelmäßig gefragt, ob man Management lernen könne. Diese Frage kann so nicht beantwortet werden. Sie muss umformuliert werden und lautet dann: Was an Management kann erlernt werden? Noch immer gibt es die Meinung, dass man zum Manager geboren sein müsse, dass Management demzufolge eine Sache der Persönlichkeit sei und nicht erlernt werden könne. Persönlichkeit ist nicht unwichtig, und wer bestimmte Persönlichkeitszüge hat, kann im Vorteil sein. Wie immer man dazu steht, sicher ist, dass man viel mehr erlernen kann, als die meisten zu wissen scheinen. Nicht jeder kann alles erlernen. Manche Menschen bringen bessere Voraussetzungen mit als andere. Manche bemühen sich mehr als andere und arbeiten härter an sich, um ein besserer Manager zu werden. Es muss auch akzeptiert werden, dass es Menschen gibt, die nicht zum Beruf des Managers taugen, aber ich halte ihre Zahl für gering. Es gibt nach meiner Erfahrung nur wenige, die nicht zumindest gewisse Fortschritte machen können. Für die ganz ""Hohe Schule"" des Managements genügt das Erlernbare nicht. Dafür braucht es auch viel Erfahrung und Übung; angeborene Begabung wird dann hilfreich sein. Dass man die ""höchsten Weihen"" durch Lernen allein nicht erreichen kann, sollte aber niemanden davon abhalten, sich wenigstens das, was gelernt und geübt werden kann, auch wirklich anzueignen. Richtiges und gutes Management ist kybernetisches Management Führen Leisten Leben ist ein Buch über richtiges und gutes Management. Wie kundige Leser erkannt haben, ist es damit gleichzeitig auch ein Buch über kybernetisches Management. Auf die Fachbegriffe der Kybernetik habe ich verzichtet und zwecks leichterer Lesbarkeit das Buch in Deutsch statt in ""Kybernetisch"" geschrieben. Das ist mit Bedacht geschehen, weil die Kybernetik vielen wenig oder gar nicht vertraut ist und sie sich deshalb nicht dafür interessieren. Wer aber erkennt, was von der schon erwähnten Kybernetikerin Maria Pruckner hervorgehoben wird, dass Kybernetik unter anderem die Wissenschaft vom Funktionieren - besonders von komplexen Systemen - ist, sieht den Zusammenhang von Kybernetik und richtigem Management. Dann wird dieses Fach auch für Laien ausgesprochen spannend. Die folgende These ist weitreichend: Alle Funktionsgesetze aller Systeme sind Gesetze der Kybernetik, und alle Gesetze der Kybernetik sind Gesetze des Funktionierens. Entdeckt wurden diese Gesetze in der Natur, vor allem durch die Erforschung des perfekten Funktionierens von biologischen Systemen, insbesondere der Nervensysteme und Gehirne von Organismen, im Rahmen der Kybernetik, in bestimmter Hinsicht auch in der Bionik, die in meinem Denken eine immer größere Rolle spielt. Die Anwendung dieser Entdeckungen auf die Organisationen der Gesellschaft heißt ""richtiges und gutes Management"". Stafford Beer, der Pionier der Anwendung von Kybernetik im Management und somit der Managementkybernetik, hat sinngemäß gesagt: Die Kybernetik ist die Wissenschaft für den Beruf des Managements. Kybernetik und richtiges Management sind also identisch: das erste, Kybernetik, ist der wissenschaftliche Aspekt; das zweite, Management, der praktische. Kybernetik und richtiges Management sind Wissenschaft und Praxis des erfolgreichen Funktionierens hochkomplexer Systeme. Es geht um ihre wirksame, richtige und gute Steuerung, Regulierung, Lenkung und Entwicklung. Alle Organisationen und Institutionen der heutigen Gesellschaft sind komplexe Systeme, seien es Wirtschaftsunternehmen, Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Regierungen und Verwaltungsbehörden und alle anderen mehr. Die Gesellschaft als Ganzes ist das komplexeste solcher Systeme. So müssen alle Organisationen ihren jeweiligen Zwecken entsprechend funktionieren, das heißt, sie brauchen richtiges und gutes Management auf kybernetischer Basis. Alle Systeme dieser Art brauchen ihre eigene innere und äußere Ordnung. Ihre Steuerung muss wegen ihrer Komplexität weitgehend Selbststeuerung sein, ihre Regulierung Selbstregulierung, ihre Lenkung Selbstlenkung und ihre Entwicklung muss Evolution sein. Das Grundprinzip für richtiges und gutes, also kybernetisches Management heißt: Organisiere ein komplexes System so, dass es sich weitgehend selbst organisieren, selbst regulieren und evolvieren kann. Das ist das Funktionsgesetz der Natur, das sich in allen biologischen Systemen zeigt. Das Nutzen der Naturgesetze des effektiven Funktionierens für richtiges und gutes Management aller gesellschaftlichen Organisationen ist einerseits die Befreiung vom Reduktionismus der überholten mechanistischen Denkweise der vergangenen drei Jahrhunderte. Diese Befreiung hat gerade im 20. Jahrhundert, aufgrund der technischen Fortschritte, Management tief durchdrungen. Andererseits ist es der notwendige Schutz vor der gefährlichen gedanklichen Vereinfachung von in Wahrheit sehr komplexen Tatsachen. Die Zeit von Organisationen, die auf diesen falschen geistigen Fundamenten ru-hen und die erfolgreich nach mechanistischen und reduktionistischen Ansätzen vorgehen können, ist vorbei. Das 21. Jahrhundert braucht andere Denkweisen und Methoden. Kybernetisches, also richtiges und gutes Management ist der Weg - ich glaube, der einzige - zu einer lebensfähigen und lebensdienlichen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Wirtschaft Betriebswirtschaft Management Unternehmensführung business Führen Führungskraft Theorien Konzepte Strategien Personalführung Unternehmensführung Wirtschaftskrise ISBN-10 3-593-39938-5 / 3593399385 ISBN-13 978-3-593-39938-6 / 9783593399386Führen, Leisten, Leben (limitierte Sonderausgabe): Wirksames Management für eine neue Zeit von Fredmund Malik

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Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung. Editierbare QM-Dokumente auf CD-ROM von Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.

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Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung. Editierbare QM-Dokumente auf CD-ROM von Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.""Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden."" In(DZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Heft 11/2008; (auch in ZZI, Heft 4/2009)).Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. In(Der Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008.).""Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen."" In(progenie.de; 26.10.2008).Dr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis – so machen Sie sich fit für die Zukunft! Welche Vorteile bringt ein Qualitätsmanagement-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, Kosteneinsparungen – dies sind nur einige Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten QM-System noch weiter optimieren können. Von Zahnärzten für ihre Kolleginnen und Kollegen verfasst! Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigenen, zertifizierten Praxen, erklären praxisnah und konkret, wie ein QM-System effizient umgesetzt wird, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden. Mit Hilfe der CD-ROM setzen Sie Schritt für Schritt ein auf Ihre Praxis abgestimmtes QM-System umAlle im Buch abgedruckten Musterdokumente sowie weitere Formulare sind als editierbare Vorlagen verfügbar. · Präzise an den Bedürfnissen von Zahnärzten und Praxisteams orientiert · Praxisnah und gut umsetzbarZahlreiche Musterdokumente und Arbeitshilfen · Inklusive CD-ROMAm PC bearbeitbare und ausdruckbare QM-Dokumente · Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000Das weltweit am häufigsten angewandte und vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertete QM-System. Über den AutorDr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Besprechung / Review zu ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. InDer Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008. Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen. Inwww.progenie.de; 26.10.2008 Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden. InDZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift Inhaltsverzeichnis von ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Inhaltsverzeichnisse/978-3-7945-2568-3_Inhalt.pdf Auswahl des geeigneten QM-Systems • Zeitplanung und Aufwandsschätzung • gesetzliche Forderungen • Bestandteile einer QM-Dokumentation • Praxisphilosophie • Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente • Einbeziehung der Mitarbeiterinnen • Umgang mit Fehlern • Qualitätswerkzeuge • Zertifizierung • Erfahrungen der Autoren

Auflage: 1 (30. Juni 2008) Schattauer, F.K. Verlag Auflage: 1 (30. Juni 2008) Hardcover 240 S. 24,6 x 16,8 x 2,2 cm ISBN: 379452568X (EAN: 9783794525683 / 978-3794525683)


Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären prax mehr lesen ...
Schlagworte: Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.""Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden."" In(DZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Heft 11/2008; (auch in ZZI, Heft 4/2009)).Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. In(Der Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008.).""Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen."" In(progenie.de; 26.10.2008).Dr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis – so machen Sie sich fit für die Zukunft! Welche Vorteile bringt ein Qualitätsmanagement-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, Kosteneinsparungen – dies sind nur einige Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten QM-System noch weiter optimieren können. Von Zahnärzten für ihre Kolleginnen und Kollegen verfasst! Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigenen, zertifizierten Praxen, erklären praxisnah und konkret, wie ein QM-System effizient umgesetzt wird, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden. Mit Hilfe der CD-ROM setzen Sie Schritt für Schritt ein auf Ihre Praxis abgestimmtes QM-System umAlle im Buch abgedruckten Musterdokumente sowie weitere Formulare sind als editierbare Vorlagen verfügbar. · Präzise an den Bedürfnissen von Zahnärzten und Praxisteams orientiert · Praxisnah und gut umsetzbarZahlreiche Musterdokumente und Arbeitshilfen · Inklusive CD-ROMAm PC bearbeitbare und ausdruckbare QM-Dokumente · Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000Das weltweit am häufigsten angewandte und vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertete QM-System. Über den AutorDr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Besprechung / Review zu ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. InDer Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008. Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen. Inwww.progenie.de; 26.10.2008 Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden. InDZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift Inhaltsverzeichnis von ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Inhaltsverzeichnisse/978-3-7945-2568-3_Inhalt.pdf Auswahl des geeigneten QM-Systems • Zeitplanung und Aufwandsschätzung • gesetzliche Forderungen • Bestandteile einer QM-Dokumentation • Praxisphilosophie • Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente • Einbeziehung der Mitarbeiterinnen • Umgang mit Fehlern • Qualitätswerkzeuge • Zertifizierung • Erfahrungen der Autoren

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Reise zur Stunde Null: Die Ursprünge des Universums [Gebundene Ausgabe] von Igor Bogdanov (Autor), Grichka Bogdanov (Autor), Julian Löffler (Übersetzer), Nikola Kolig (Übersetzer) Voyage vers L` instant zéro unermessliche Weiten des Weltraums Entstehung des Universums spektakuläre Satellitenbilder aufwändige 3D-Computerrekonstruktionen Oberfläche von Jupiter und Saturn unheimliche Schwarze Löcher galaktische Katastrophen Kollision zweier Sterne Plancksche Mauer unüberwindbare Grenze von Raum und Zeit Mond Jules Verne Ursprung des Universums unendlichen Tiefen Sternenhimmel Galaxien Big Bang Urknall Kosmos Albert Einstein Alexander Friedmann Weltraum Milchstraße Raumschiff Enterprise Merkur äußerster Gürtel unseres Sonnensystems kollidierende Galaxien heiße Gaswolken planetarische Nebel Scheiben aus molekularer Materie Dualität aus Energie und Information Quantensturm Raumzeit verzerrt physikalische Konstanten Inkonstanten euklidische vierdimensionale Raumzeit Instantonen magnetische Monopole KMS-Zustände Astronomie Die große Bild-Enzyklopädie Weltall Weltraum Astrophysik Himmelskörper Galaxien Andromeda Ursa Major Himmelskarten Sternenkonstellationen spektakuläre Bilddokumentation Raum-Zeit Verknüpfung Elementarteilchen Antiteilchen theoretische Physik Quantengravitation Theiss, Konrad Verlag Theiss Igor und Grichka Bogdanov führen uns in ihrem grandiosen Buch in die unermesslichen Weiten des Weltraums, immer weiter zurück in die Vergangenheit - bis wir 13,7 Milliarden Jahre vor heute vor einem großen Geheimnis stehen, dem Geheimnis der Stunde Null. In ausgesprochen gut verständlichen Texten erklären sie, wie das Universum entstand, wie es heute aussieht und wie es sich in Zukunft verändern wird. Rund 200 großformatige Fotos, spektakuläre Satellitenbilder und aufwändige 3D-Computerrekonstruktionen vermitteln ein verblüffend realistisches Bild fernster Welten und EpochenSie zeigen die Oberfläche von Jupiter und Saturn ebenso wie unheimliche Schwarze Löcher, die alles um sich herum verschlingen, galaktische Katastrophen wie die Kollision zweier Sterne ebenso wie die

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Igor Bogdanov, Grichka Bogdanov, Julian Löffler und Nikola Kolig Theiss, Konrad Verlag Theiss
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In ausgesprochen gut verständlichen Texten erklären sie, wie das Universum entstand, wie es heute aussieht und wie es sich in Zukunft verändern wird. Rund 200 großformatige Fotos, spektakuläre Satellitenbilder und aufwändige 3D-Computerrekonstruktionen vermitteln ein verblüffend realistisches Bild fernster Welten und EpochenSie zeigen die Oberfläche von Jupiter und Saturn ebenso wie unheimliche Schwarze Löcher, die alles um sich herum verschlingen, galaktische Katastrophen wie die Kollision zweier Sterne ebenso wie die ""Plancksche Mauer"" jene unüberwindbare Grenze von Raum und Zeit, die wir bis heute (noch) nicht überschreiten können. Jules Verne reiste ""In 80 Tagen um die Welt"", ""20.000 Meilen unter den Meeren"", zum Mittelpunkt der Erde und ""Von der Erde zum Mond"". Wie ein spektakulär illustrierter Zukunftsroman aus seiner Feder mutet auch das vorliegende Buch ""Reise zur Stunde Null"" der Autoren Igor und Grichka Bogdanov an. Doch die Zwillingsbrüder sind keine Schriftsteller fantastischer Literatur, sondern promovierte Wissenschaftler. Sie überbieten Jules Verne und reisen mit dem interessierten Leser zur absoluten Stunde Null - dem Ursprung des gesamten Universums. Jeder hat schon einmal in die unendlichen Tiefen eines wolkenlosen nächtlichen Sternenhimmels geblickt. 5.000 Sterne können wir mit bloßem Auge erblicken, Abermilliarden gibt es, 200 Milliarden allein in unserer Galaxie. Nach neuesten Schätzungen besteht das Universum aus mehr als 100 Milliarden Galaxien. Man fragt sichIst das Universum endlich? Wenn ja, was ist dahinter? Und was hat es mit dem großen ""Big Bang"" - dem großen Urknall - auf sich, dem allerersten Moment des Kosmos, dem absoluten Anfang von Raum und Zeit, den sogar Albert Einstein in Frage stellte, letztendlich jedoch die 1922 aufgestellte, bahnbrechende These des russischen Mathematiker Alexander Friedmann als korrekt bestätigte? Mittlerweile ist die Wissenschaft schon viele Schritte weiter und kann sich auf relativ gesicherte Erkenntnisse beziehen. Vieles bleibt jedoch immer noch im theoretischen Bereich, ist von Prozessen außerhalb des Vorstellbaren geprägt, mit Größenordnungen von absoluter Winzigkeit und gleichzeitig ungeheurer Größe. Auf jeden Fall erzeugt die Reise zu unserem Ursprung mehr als einmal Staunen, Ehrfurcht und Achtung. Albert Einstein traf den Ton diesbezüglich korrekt, als er meinte, ""Man gewinnt die Überzeugung, dass sich in den Gesetzen des Universums ein Geist offenbart - ein Geist, der dem des Menschen bei weitem überlegen ist und gegenüber dem wir uns angesichts unserer bescheidenen Kräfte ärmlich vorkommen müssen."" Das Buch gliedert sich in zwei TeileReise durch den Weltraum und Reise durch die Zeit. Der erstere ist eine relativ sanfte und gut verständliche Einführung in die Weiten unseres Kosmos, beginnend in unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße. Wir fliegen beinahe wie die Besatzung von Raumschiff Enterprise vom Merkur bis zum äußersten Gürtel unseres Sonnensystems und gar weiter darüber hinaus. Wir sehen blaue Zwerge, rote Riesen und kollidierende Galaxien, betreten eisige Steinwüsten, durchfliegen unvorstellbar heiße Gaswolken, planetarische Nebel oder Scheiben aus molekularer Materie und unternehmen sogar einen Abstecher ins Innere eines Schwarzen Loches. Mister Spock alias Igor und Grichka Bogdanov stehen uns dabei als äußerst kompetente und verständliche Reiseführer zur Seite. Spektakuläre Fotografien gebieten beim Lesen fasziniert Einhalt. Obwohl die meisten dieser Fotos am Computer erzeugte künstlerische Darstellungen sind, offenbaren sie trotz alledem ein hohes Maß an Authentizität und wirken niemals kitschig oder unglaubwürdig. Sie bestechen durch eine ausgezeichnete Bildbandqualität. Nach diesem auch für den Laien relativ verständlichen und ""sanften"" Einstieg drehen die beiden Autoren die Zeitachse um. Wieder zurück auf der Erde fliegen sie nun in die Vergangenheit, erst in die unseres Planeten, dann bis ins Jahr 380.000 nach dem ""Big Bang"", 13.7 Milliarden Jahre vor unserer Zeit und auch darüber hinaus. Igor und Grichka Bogdanov überspringen die Plancksche Mauer, um sich in das ""Davor"" zu wagen. Für die Autoren ein Ursuppe aus imaginärer Zeit und einer Dualität aus Energie und Information, in der ein ""Quantensturm"" tobt und die Raumzeit verzerrt. Hier stößt die Informationsvermittlung für den Laien an seine Grenzen. Es wimmelt von Fachausdrücken und physikalischen Konstanten und Inkonstanten. Da helfen auch die großartigen Computergrafiken nichts mehr. Der nur mit seinem schulphysikalischen Verständnis ausgestattete Leser kann Begriffen wie der euklidischen vierdimensionalen Raumzeit, Instantonen, magnetischen Monopolen und KMS-Zuständen nicht mehr folgen. Trotzdem ist ""Die Reise zur Stunde Null"" ein spektakuläres und faszinierendes Buch, das dem Interessierten einen wirklich fulminanten Eindruck von den umwerfend neuen Erkenntnissen der modernen Astronomie vermittelt. Allein die 150 großformatigen, farbigen Fotos und Bilder, die jeweils sehr anschaulich erläutert werden, lohne ein Blick ins Buch. Viele passend platzierte Zitate von bekannten Persönlichkeiten, ein Vorwort von Dr. Joachim Bublath und ein Glossar runden dieses äußerst gelungene Werk ab. Fazit""Niemand wird unter einem schlechten Stern geborenmanche verstehen es einfach nicht, den Himmel zu lesen."" (Dalai Lama) Mit diesem großartigen Buch von Igor und Grichka Bogdanov, das beinahe ein sinnliches, aber auf jeden Fall ein atemberaubendes intellektuelles Vergnügen ist, fällt es jedenfalls ein bisschen leichter. Igor und Grichka Bogdanov führen uns in ihrem grandiosen Buch in die unermesslichen Weiten des Weltraums, immer weiter zurück in die Vergangenheit - bis wir 13,7 Milliarden Jahre vor heute vor einem großen Geheimnis stehen, dem Geheimnis der Stunde Null. In ausgesprochen gut verständlichen Texten erklären sie, wie das Universum entstand, wie es heute aussieht und wie es sich in Zukunft verändern wird. Rund 200 großformatige Fotos, spektakuläre Satellitenbilder und aufwändige 3D-Computerrekonstruktionen vermitteln ein verblüffend realistisches Bild fernster Welten und EpochenSie zeigen die Oberfläche von Jupiter und Saturn ebenso wie unheimliche Schwarze Löcher, die alles um sich herum verschlingen, galaktische Katastrophen wie die Kollision zweier Sterne ebenso wie die ""Plancksche Mauer"" jene unüberwindbare Grenze von Raum und Zeit, die wir bis heute (noch) nicht überschreiten können. Satellitenbilder 3D-Computeranimationen Weltraum Astronomie Bublath, Joachim Physik AstroPhysikNatur Technik Universum Bildband Urknall ISBN-10 3-8062-2144-8 / 3806221448 ISBN-13 978-3-8062-2144-2 / 9783806221442

1., Aufl. (30. Januar 2008) Theiss, Konrad Verlag Theiss 1., Aufl. (30. Januar 2008) Hardcover 185 S. 31,4 x 23,4 x 2,4 cm ISBN: 3806221448 (EAN: 9783806221442 / 978-3806221442)


Jules Verne reiste ""In 80 Tagen um die Welt"", ""20.000 Meilen unter den Meeren"", zum Mittelpunkt der Erde und ""Von der Erde zum Mond"". Wie ein spektakulär illustrierter Zukunftsroman aus seiner Feder mutet auch das vorliegende Buch ""Reise zur Stunde Null"" der Autoren Igor und Grichka Bogdanov an. Doch die Zwillingsbrüder sind keine Schriftsteller fantastischer Literatur, sondern promovierte mehr lesen ...
Schlagworte: Weltraum Entstehung des Universums spektakuläre Satellitenbilder aufwändige 3D-Computerrekonstruktionen Oberfläche von Jupiter und Saturn unheimliche Schwarze Löcher galaktische Katastrophen Kollision zweier Sterne Plancksche Mauer unüberwindbare Grenze von Raum und Zeit Mond Jules Verne Ursprung des Universums unendlichen Tiefen Sternenhimmel Galaxien Big Bang Urknall Kosmos Albert Einstein Alexander Friedmann Weltraum Milchstraße Raumschiff Enterprise Merkur äußerster Gürtel unseres Sonnensystems kollidierende Galaxien heiße Gaswolken planetarische Nebel Scheiben aus molekularer Materie Dualität aus Energie und Information Quantensturm Raumzeit verzerrt physikalische Konstanten Inkonstanten euklidische vierdimensionale Raumzeit Instantonen magnetische Monopole KMS-ZuständeAstronomie Jupiter Saturn Schwarze Löcher AstroPhysik Galaxie Milchstraße Merkur Sonnensystem Kosmos Universum Big Bang Raumschiff Enterprise Jules Verne Natur Technik Bildband Urknall Jules Verne reiste ""In 80 Tagen um die Welt"", ""20.000 Meilen unter den Meeren"", zum Mittelpunkt der Erde und ""Von der Erde zum Mond"". Wie ein spektakulär illustrierter Zukunftsroman aus seiner Feder mutet auch das vorliegende Buch ""Reise zur Stunde Null"" der Autoren Igor und Grichka Bogdanov an. Doch die Zwillingsbrüder sind keine Schriftsteller fantastischer Literatur, sondern promovierte Wissenschaftler. Sie überbieten Jules Verne und reisen mit dem interessierten Leser zur absoluten Stunde Null - dem Ursprung des gesamten Universums. Jeder hat schon einmal in die unendlichen Tiefen eines wolkenlosen nächtlichen Sternenhimmels geblickt. 5.000 Sterne können wir mit bloßem Auge erblicken, Abermilliarden gibt es, 200 Milliarden allein in unserer Galaxie. Nach neuesten Schätzungen besteht das Universum aus mehr als 100 Milliarden Galaxien. Man fragt sichIst das Universum endlich? Wenn ja, was ist dahinter? Und was hat es mit dem großen ""Big Bang"" - dem großen Urknall - auf sich, dem allerersten Moment des Kosmos, dem absoluten Anfang von Raum und Zeit, den sogar Albert Einstein in Frage stellte, letztendlich jedoch die 1922 aufgestellte, bahnbrechende These des russischen Mathematiker Alexander Friedmann als korrekt bestätigte? Mittlerweile ist die Wissenschaft schon viele Schritte weiter und kann sich auf relativ gesicherte Erkenntnisse beziehen. Vieles bleibt jedoch immer noch im theoretischen Bereich, ist von Prozessen außerhalb des Vorstellbaren geprägt, mit Größenordnungen von absoluter Winzigkeit und gleichzeitig ungeheurer Größe. Auf jeden Fall erzeugt die Reise zu unserem Ursprung mehr als einmal Staunen, Ehrfurcht und Achtung. Albert Einstein traf den Ton diesbezüglich korrekt, als er meinte, ""Man gewinnt die Überzeugung, dass sich in den Gesetzen des Universums ein Geist offenbart - ein Geist, der dem des Menschen bei weitem überlegen ist und gegenüber dem wir uns angesichts unserer bescheidenen Kräfte ärmlich vorkommen müssen."" Das Buch gliedert sich in zwei TeileReise durch den Weltraum und Reise durch die Zeit. Der erstere ist eine relativ sanfte und gut verständliche Einführung in die Weiten unseres Kosmos, beginnend in unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße. Wir fliegen beinahe wie die Besatzung von Raumschiff Enterprise vom Merkur bis zum äußersten Gürtel unseres Sonnensystems und gar weiter darüber hinaus. Wir sehen blaue Zwerge, rote Riesen und kollidierende Galaxien, betreten eisige Steinwüsten, durchfliegen unvorstellbar heiße Gaswolken, planetarische Nebel oder Scheiben aus molekularer Materie und unternehmen sogar einen Abstecher ins Innere eines Schwarzen Loches. Mister Spock alias Igor und Grichka Bogdanov stehen uns dabei als äußerst kompetente und verständliche Reiseführer zur Seite. Spektakuläre Fotografien gebieten beim Lesen fasziniert Einhalt. Obwohl die meisten dieser Fotos am Computer erzeugte künstlerische Darstellungen sind, offenbaren sie trotz alledem ein hohes Maß an Authentizität und wirken niemals kitschig oder unglaubwürdig. Sie bestechen durch eine ausgezeichnete Bildbandqualität. Nach diesem auch für den Laien relativ verständlichen und ""sanften"" Einstieg drehen die beiden Autoren die Zeitachse um. Wieder zurück auf der Erde fliegen sie nun in die Vergangenheit, erst in die unseres Planeten, dann bis ins Jahr 380.000 nach dem ""Big Bang"", 13.7 Milliarden Jahre vor unserer Zeit und auch darüber hinaus. Igor und Grichka Bogdanov überspringen die Plancksche Mauer, um sich in das ""Davor"" zu wagen. Für die Autoren ein Ursuppe aus imaginärer Zeit und einer Dualität aus Energie und Information, in der ein ""Quantensturm"" tobt und die Raumzeit verzerrt. Hier stößt die Informationsvermittlung für den Laien an seine Grenzen. Es wimmelt von Fachausdrücken und physikalischen Konstanten und Inkonstanten. Da helfen auch die großartigen Computergrafiken nichts mehr. Der nur mit seinem schulphysikalischen Verständnis ausgestattete Leser kann Begriffen wie der euklidischen vierdimensionalen Raumzeit, Instantonen, magnetischen Monopolen und KMS-Zuständen nicht mehr folgen. Trotzdem ist ""Die Reise zur Stunde Null"" ein spektakuläres und faszinierendes Buch, das dem Interessierten einen wirklich fulminanten Eindruck von den umwerfend neuen Erkenntnissen der modernen Astronomie vermittelt. Allein die 150 großformatigen, farbigen Fotos und Bilder, die jeweils sehr anschaulich erläutert werden, lohne ein Blick ins Buch. Viele passend platzierte Zitate von bekannten Persönlichkeiten, ein Vorwort von Dr. Joachim Bublath und ein Glossar runden dieses äußerst gelungene Werk ab. Fazit""Niemand wird unter einem schlechten Stern geborenmanche verstehen es einfach nicht, den Himmel zu lesen."" (Dalai Lama) Mit diesem großartigen Buch von Igor und Grichka Bogdanov, das beinahe ein sinnliches, aber auf jeden Fall ein atemberaubendes intellektuelles Vergnügen ist, fällt es jedenfalls ein bisschen leichter. Igor und Grichka Bogdanov führen uns in ihrem grandiosen Buch in die unermesslichen Weiten des Weltraums, immer weiter zurück in die Vergangenheit - bis wir 13,7 Milliarden Jahre vor heute vor einem großen Geheimnis stehen, dem Geheimnis der Stunde Null. In ausgesprochen gut verständlichen Texten erklären sie, wie das Universum entstand, wie es heute aussieht und wie es sich in Zukunft verändern wird. Rund 200 großformatige Fotos, spektakuläre Satellitenbilder und aufwändige 3D-Computerrekonstruktionen vermitteln ein verblüffend realistisches Bild fernster Welten und Epochen Sie zeigen die Oberfläche von Jupiter und Saturn ebenso wie unheimliche Schwarze Löcher, die alles um sich herum verschlingen, galaktische Katastrophen wie die Kollision zweier Sterne ebenso wie die ""Plancksche Mauer"" jene unüberwindbare Grenze von Raum und Zeit, die wir bis heute (noch) nicht überschreiten können. Satellitenbilder 3D-Computeranimationen Weltraum Astronomie Bublath, Joachim Physik AstroPhysikNatur Technik Universum Bildband Urknall ISBN-10 3-8062-2144-8 / 3806221448 ISBN-13 978-3-8062-2144-2 / 9783806221442

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Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe von Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer) Kösel Die Weisheit der Sufis Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10  3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13  978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer)
Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe von Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer) Kösel Die Weisheit der Sufis Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. 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Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

2007 Kösel 2007 Hardcover 368 S. 22,4 x 17,8 x 3,4 cm ISBN: 3466367638 (EAN: 9783466367634 / 978-3466367634)


Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten mehr lesen ...
Schlagworte: Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH International Network for the Dances of Universal Peace Spiritualität Mystik Geisteswissenschaften Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Photoshop Elements 4.0 für digitale Fotografie von Scott Kelby Dieses Photoshop-Buch bricht alle Regeln! Es zeigt, wie

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Es war ungefähr vier Wochen, bevor ich nach New York City fliegen und ein Eintagesseminar für mehr als 1200 Photoshop-Junkies halten sollte. (Okay, es waren nur etwa 1160 Profis, 42 Leute, die nur einen bezahlten freien Tag wollten, und ein Verrückter, der mich fragte, ob ich schon mal im Knast war. Ich antwortete ihm unmissverständlich»Das geht Sie nichts an!«)Egal, das Seminar war nur noch wenige Wochen entfernt und für eine Session hatte ich noch keinen Plan. Sie hieß »Digitalfotos korrigieren« (das ist schon deutlich besser als mein ursprünglicher Arbeitstitel für das Seminar»Tod den Analogfotografen!«).Ich wusste, worum es in der Session gehen sollte, denn in den letzten zehn Jahren habe ich Tausende von traditionellen Fotografen in Photoshop unterrichtet. Die meisten haben bereits zur Digitaltechnik gewechselt oder sind gerade dabei, undall diese digitalen Fotografen scheinen dieselben Photoshop-Fragen zu haben - für die ich im Grunde dankbar bin, denn jetzt kann ich antworten. Würden sie immer andere Fragen stellen, wäre ich sicher etwas verblüfft und müsste dann zu Plan Bwechseln (Antworten geben, die gut klingen, in Wahrheit aber nur geraten sind).Also wusste ich, worüber ich sprechen wollte, musste aber erst noch einige Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, ob andere Leute in der Industrie genau wie ich an diese Fragen herangehen oder komplett andere Blickwinkel, Techniken oder Ideen haben. Ich kaufte mir also jedes verfügbare Buch über digitale Fotografie und Photoshop. Ich gab ca. $1,2 Millionen aus.Okay, vielleicht nicht ganz so viel, aber in den folgendenen Monaten würde ich mich bei einigen Luxusgütern zurückhalten müssen, etwa bei Leitungswasser, Müllgebühren, Heizung etc.Ich begann, all diese Bücher zu lesen. Zuerst schaute ich mir an, was es zum Thema Digitales Rauschen gab (High ISO, Blue-Channel-Noise, Farbaliasing etc.) Ich war begeistert, dass sich kein Buch dazu äußerte. Nicht eines. Ehrlich, ich war geschockt.Dazu werden mir immer wieder Fragen gestellt und nun taucht es in keinem Buch auf! Also suchte ich weiter nach 16-Bit-Fotos. Wieder nichts. Okay, in einem Buch wurde es erwähnt, aber dort hieß es sinngemäß »das ist nichts für Sie - das ist etwas für High-End-Profis mit superteuren Kameras«. Ich konnte es nicht fassen! Also suchte ich weiter nach Themen, zu denen ich am meisten befragt wurde, immer mit demselben Ergebnis.Mit meiner New-York-Session machte ich weiter wie geplant, sie wurde zum großen Wurf. Ein Fotograf nach dem anderen kam zu mir und sagte»Vielen, vielen Dank - genau das wollte ich von Ihnen erfahren.« Dabei fiel mir auf, dass ein Buchfehlte - eines für Leute, die wissen, wie man gute Fotos macht, und die auch wissen, was sie in Photoshop tun wollen; diese Leute brauchen nur jemanden, der ihnen zeigt, wie sie es tun können. Jemanden, der ihnen zeigt, wie sie besondereHerausforderungen (und Möglichkeiten) meistern, die beim Einsatz von Digitalfotos in Photoshop entstehen. Ich war so begeistert, denn in meinem Herzen wusste ich, dass ich dieses Buch schreiben konnte.Also wollte ich dochAm Tag nach dem Seminar flog ich nach Hause und rief sofort meinen Lektor an und sagte ihm, dass ich wüsste, welches mein nächstes Buch sein sollte - ein Photoshop-Buch für Digitalfotografen. Am anderen Ende entstand eine lange, unangenehme Pause. Mein Lektor sagte dann höflich»Oh, wirklich, ein Buch über digitale Fotografie . nett.« Es war klar, dass er von dem Konzept nicht annähernd so begeistert war wie ich. Schließlich sagte er»Du weißt schon, dass es bereitseinige Bücher über digitale Fotografie gibt?« Ich stimmte ihm zu, da ich gerade mein ganzes Taschengeld für sie alle ausgegeben hatte. Also musste ich meinen Lektor überzeugen, dass dies nicht nur eine gute Idee wäre, sondern dass diese Buchidee derartig gut sei, dass wir unsere anderen Buchprojekte dahinter zurückstellen müssten, damit ich zuerst dieses schreiben konnte, von dem es, wie er sagte, »bereits einige gibt«.Ich versprach meinem Lektor, dass Folgendes bei meinem Buch anders sein würde als bei den anderen:(1) Es ist kein Buch über digitale Fotografie; es ist ein Photoshop-Buch. Ich diskutiere nicht über Film, Brennweiten, Linsen oder Fotorahmen. Wenn die Leser nicht wissen, wie man ein Foto macht, ist das Buch nichts für sie. (2) Ich würde den Abschnitt »Das ist eine Digitalkamera« weglassen, ebenso »Lesen Sie hier, welchen Drucker Sie kaufen sollen«, denn diese Informationen finden Sie in all den Büchern, die ich gekauft habe. Stattdessen beginne ich mit dem Moment,in dem das Foto aus der Kamera in Photoshop ankommt.(3) Das Buch sollte funktionieren, wie digitale Fotografen arbeiten - in derselben Reihenfolge - beginnend beim Sortieren und Kategorisieren der Aufnahmen, dem Umgang mit verbreiteten digitalen Problemen, Farbkorrektur von Fotos, Auswahlvon Bildbereichen, Retusche kritischer Bereiche, Hinzufügen fotografischer Spezialeffekte, Scharfzeichnen von Fotos und die Vorbereitung der Fotos zur Druckausgabe.(4) Es wäre kein weiteres Photoshop-Buch, das jeden Aspekt von jeder beliebigen Dialogbox erläutert. Stattdessen würde das Buch zeigen, wie es geht! Das macht den Unterschied aus. Es würde Fotografen zeigen, wie sie all diese Dinge Schritt für Schritt tun könnten, zu denen in meinen Seminaren, Foren und in E-Mails immer wieder Fragen gestellt werden.Beispielsweise erzählte ich meinem Lektor, dass in quasi jedem verfügbaren Photoshop-Buch Informationen zum Filter UNSCHARF MASKIEREN gibt. Alle schreiben darüber, was die Regler Stärke, Radius und Schwellenwert tun und wie die Pixel beeinflusst werden. Das schreiben alle. Aber wissen Sie, was niemand tut? Nirgends erhalten Sie Einstellungen, mit denen Sie arbeiten können. Meist noch nicht einmal einen Anhaltspunkt. Manche bieten Wertebereiche, innerhalb denen Sie arbeitenkönnen, aber im Grunde erklären sie nur, wie der Filter funktioniert, und überlassen es dem Leser, seine eigenen Einstellungen zu entwickeln. Ich sagte ihm, dass ich das nicht tun würde. Ich würde einige benutzbare Einstellungen anbieten, die von vielen Profis eingesetzt werden, auch wenn einige hochtrabende Experten nicht damit einverstanden wären. Ich würde einfach sagen»Benutzen Sie diese Einstellung zum Scharfzeichnen von Personen, jene, um leicht unscharfe Fotos zu korrigieren, eine andere für Landschaften etc.« Ich gebe diese Einstellungen meinen Zuhörern in den Live-Seminaren, warum sollte ich sie nicht ins Buch schreiben? Er stimmte zu. Ich sagte auch, dass Scharfzeichnen mehr ist als lediglich der Filter UNSCHARF MASKIEREN, das ist für Fotografen wichtiger als drei oder vier Seiten, die jedes Buch diesem Filter widmet. Ich möchte ein gesamtes Kapitel darauf verwenden, alle möglichen Scharfzeichnungstechniken zu zeigen, schrittweise, mit verschiedenen Lösungen für unterschiedliche Aufgaben.Mein Lektor gewöhnte sich langsam an die Idee. Er wollte dasselbe wie ich - kein weiteres Buch über digitale Fotografie, das Dinge durchkaut, die bereits in vielen anderen Büchern zu lesen sind. Er unterstützte meine Idee, dank ihm halten Sie nundie dritte Elements-Version dieses Buches in der Hand, das ich unbedingt schreiben wollte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Buch jedoch völlig anders als ich geplant hatte.So wurde das Buch entwickeltAls ich von meinem Lektor schließlich die Zustimmung bekam (es war eher ein »Okay, aber du schreibst besser ein verdammt gutes Buch, sonst haben wir beide ein Problem .«), setzte ich mich mit zwei digitalen Fotografen zusammen - dem Werbeproduktfotografen Jim DiVitale und dem Modefotografen Kevin Ames - ihre Ideen für das Buch zu gewinnen.Diese beiden sind genial - sie arbeiten beide als Fotografen für einige der größten Unternehmen weltweit und leiten auf Veranstaltungen wie PhotoshopWorld, PPA/PEI`s Digital Conference und vielen anderen gleichzeitig andere professionelleDigitalfotografen an, wie sie Photoshop sine Wunder entlocken können. Wir verbrachten Stunden damit herauszufinden, welche Techniken in diesem Buch verwendet werden sollten. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie hilfreich und erleuchtend ihr Einsatz war. Das Buch hat dank der beiden an Qualität gewonnen.Was neu und besser ist (aber nichts an Geschmack verloren hat!)Als Photoshop CS für digitale Fotografie auf den Markt kam, wurde es direkt über Nacht zu einem Kassenschlager. Schon cool! Das Konzept ist also aufgegangen und ich wusste, ich muss aucheine spezielle Version des Buches für Photoshop-Elements-Nutzer herausbringen, denn Elements war von Anfang an ein Programm für die Digitalfotografie. Beim Schreiben des ersten Buches habe ich eine Menge gelernt, auch beim Schreibendieser Version habe ich viele neue Techniken kennengelernt - Sie können in dieser neuen Version des Buches nur für Elements-Nutzer jetzt von beidem profitieren.Die Geheimwaffe dieser VersionObwohl Elements einige coole Funktionen für die digitale Fotografie bietet, die es in Photoshop CS nicht gibt, besitzt Photoshop CS2 doch eine ganze Reihe von Funktionen, die in Elements 4.0 immer noch nicht verfügbar sind (beispielsweiseEbenenmasken, Kanalmixer etc.). Aber nun zu meiner GeheimwaffeWorauf ich bei diesem Buch sehr stolz bin, ist, dass ich Möglichkeiten und Tricks gefunden habe, wie Sie einige dieser Photoshop-Funktionen auch in Elements anwenden können. Inmanchen Fällen dauert es etwas länger als in Photoshop CS2, dafür sieht das Resultat dem in Photoshop CS sehr ähnlich. Und nur Sie selbst wissen, dass Sie diesen Effekt mit Elements erzeugt haben und nicht mit Photoshop CS2. Das ist dann gleichzeitig auch ein Test, wie gut Sie ein Geheimnis für sich behalten können.Was ist also nicht in diesem Buch drin?Es gibt einige Dinge, die ich absichtlich nicht in dieses Buch eingebunden habe. Zum Beispiel Interpunktionszeichen. Okay, das war nur Spaß. Im Ernst, ich habe versucht, Dinge auszulassen, die bereits in jedem anderen Photoshop-Buch zu finden sind.Es gibt hier zum Beispiel kein Kapitel über die Ebenen-Palette, kein Kapitel über Malwerkzeuge oder ein Kapitel darüber, wie alle Filter in Elements bei ein und demselben Bild wirken. Es gibt auch kein Kapitel über die Ausgabe von Bildern auf einem Tintenstrahldrucker, denn (a) tut das jedes Photoshop-Buch und (b) benutzt jeder Drucker einen anderen Treiber. Wenn ich Ihnen nun den Workflow eines Epson Farntintenstrahldruckers zeigen würde, können Sie darauf wetten, dass Sie einen HP oder Canon-Drucker besitzen und mit meiner Beschreibung nichts anfangen können oder umgekehrt. Wie sollten Sie das Buch lesen?Sie können das Buch als »Lies-was-dich-interessiert-und-spring-dabei-herum«-Buch lesen, denn ich habe es nicht als »Baueauf-das-Gelesene-aus-Kapitel-1-auf«-Buch geschrieben. WennSie das Buch beispielsweise nur gekauft haben, um herauszufinden, wie Sie die Zähne einer Person, deren Porträt Sie retuschieren, aufhellen, können Sie einfach diese Technik aufsc hlagen und beginnen. Weil ich nämlich alles genau beschreibe. Lassen Sie sich als langjähriger Elements-Anwender nicht davon abschrecken; ich musste so vorgehen. Zwar sind einige Leute, die dieses Buch gekauft haben, begabte, talentierte und geniale traditonelle Fotografen, aber da sie jetzt auf digital umsteigen, könnte es sein, dass sie nichts über Elements wissen. Ich wollte diese Leute nicht ausgrenzen oder es ihnen schwer machen, deshalb beschreibe ich jeden einzelnen Schritt und schreibezum Beispiel»Wählen Sie aus dem Untermenü FARBE ANPASSEN im BILD-Menü den Befehl TONWERTKORREKTUR« statt »Öffnen Sie TONWERTKORREKTUR«. Allerdings habe ich die Kapitel in einer Reihenfolge angeordnet, die dem typischen Korrektur-, Bearbeitungs- und Retusche-Prozess entspricht. Sie können das Buch also auch beginnend mit Kapitel 1 von vorne nach hinten durchlesen. Egal wo Sie beginnen, Sie sollten dabei Spaß haben, das ist das Wichtigste. Noch wichtigerErzählen Sie Ihren Freunden von diesem Buch, damit ich die 1,2 Millionen wieder einspielen kann, die ich am Anfang für all die Bücher über digitale Fotografie ausgegeben habe. Ach ja, und der offizielle Name der Software lautet Adobe Photoshop Elements 4.0, behalten Sie das im Hinterkopf, denn ich verwende in diesem Buch immer nur den kurzen Namen Elements 4.0.Warten Sie, eine Sache noch. Sie können die Bilder in diesem Buch aus dem Web laden.. Natürlich sollten Sie die Techniken auf Ihre eigenen Fotos anwenden. Falls Sie jedoch mit den Bilder aus dem Buch üben wollen, werde ich es nicht weitersagen. Okay, dann mal ran an die Arbeit!

Auflage: 1 (April 2007) München Addison Wesley Imprint in der Pearson Education Deutschland Auflage: 1 (April 2007) Softcover 430 S. 23,8 x 19 x 2,8 cm ISBN: 3827323517 (EAN: 9783827323514 / 978-3827323514)


Dieses Photoshop-Buch bricht alle Regeln! Es zeigt, wie ""man es richtig macht"". Und das gab es bisher noch nie!Sie ersticken nicht in Theorie; Sie müssen nicht mit eigenen Einstellungen experimentieren oder alles selbst herausfinden. Stattdessen erfahren Sie Schritt für Schritt, welche Einstellungen Sie verwenden müssen, wann und warum. Falls Sie gerne eines dieser ""Erzählen-Sie-mir-alles-über- mehr lesen ...
Schlagworte: Dieses Photoshop-Buch bricht alle Regeln! Es zeigt, wie ""man es richtig macht"". Und das gab es bisher noch nie!Sie ersticken nicht in Theorie; Sie müssen nicht mit eigenen Einstellungen experimentieren oder alles selbst herausfinden. Stattdessen erfahren Sie Schritt für Schritt, welche Einstellungen Sie verwenden müssen, wann und warum. Falls Sie gerne eines dieser ""Erzählen-Sie-mir-alles-über-den-Filter-Unscharf-maskieren""-Bücher hätten, werden Sie enttäuscht. Hier finden Sie Insider-Tipps und Tricks, die nur der Profi benutzt, um Fotos zu korrigieren, zu bearbeiten, scharfzuzeichnen, zu retuschieren und auch dem anspruchsvollsten Kunden zu präsentieren. Sie werden absolut begeistert sein, wie einfach und effektiv diese Techniken sind - wenn man sie kennt. Ich wollte dieses Buch nicht schreiben(Eigentlich meine ich das Buch, auf das dieses Buch hier aufbaut. Hier ist die Geschichte.) Es war ungefähr vier Wochen, bevor ich nach New York City fliegen und ein Eintagesseminar für mehr als 1200 Photoshop-Junkies halten sollte. (Okay, es waren nur etwa 1160 Profis, 42 Leute, die nur einen bezahlten freien Tag wollten, und ein Verrückter, der mich fragte, ob ich schon mal im Knast war. Ich antwortete ihm unmissverständlich»Das geht Sie nichts an!«)Egal, das Seminar war nur noch wenige Wochen entfernt und für eine Session hatte ich noch keinen Plan. Sie hieß »Digitalfotos korrigieren« (das ist schon deutlich besser als mein ursprünglicher Arbeitstitel für das Seminar»Tod den Analogfotografen!«).Ich wusste, worum es in der Session gehen sollte, denn in den letzten zehn Jahren habe ich Tausende von traditionellen Fotografen in Photoshop unterrichtet. Die meisten haben bereits zur Digitaltechnik gewechselt oder sind gerade dabei, undall diese digitalen Fotografen scheinen dieselben Photoshop-Fragen zu haben - für die ich im Grunde dankbar bin, denn jetzt kann ich antworten. Würden sie immer andere Fragen stellen, wäre ich sicher etwas verblüfft und müsste dann zu Plan Bwechseln (Antworten geben, die gut klingen, in Wahrheit aber nur geraten sind).Also wusste ich, worüber ich sprechen wollte, musste aber erst noch einige Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, ob andere Leute in der Industrie genau wie ich an diese Fragen herangehen oder komplett andere Blickwinkel, Techniken oder Ideen haben. Ich kaufte mir also jedes verfügbare Buch über digitale Fotografie und Photoshop. Ich gab ca. $1,2 Millionen aus.Okay, vielleicht nicht ganz so viel, aber in den folgendenen Monaten würde ich mich bei einigen Luxusgütern zurückhalten müssen, etwa bei Leitungswasser, Müllgebühren, Heizung etc.Ich begann, all diese Bücher zu lesen. Zuerst schaute ich mir an, was es zum Thema Digitales Rauschen gab (High ISO, Blue-Channel-Noise, Farbaliasing etc.) Ich war begeistert, dass sich kein Buch dazu äußerte. Nicht eines. Ehrlich, ich war geschockt.Dazu werden mir immer wieder Fragen gestellt und nun taucht es in keinem Buch auf! Also suchte ich weiter nach 16-Bit-Fotos. Wieder nichts. Okay, in einem Buch wurde es erwähnt, aber dort hieß es sinngemäß »das ist nichts für Sie - das ist etwas für High-End-Profis mit superteuren Kameras«. Ich konnte es nicht fassen! Also suchte ich weiter nach Themen, zu denen ich am meisten befragt wurde, immer mit demselben Ergebnis.Mit meiner New-York-Session machte ich weiter wie geplant, sie wurde zum großen Wurf. Ein Fotograf nach dem anderen kam zu mir und sagte»Vielen, vielen Dank - genau das wollte ich von Ihnen erfahren.« Dabei fiel mir auf, dass ein Buchfehlte - eines für Leute, die wissen, wie man gute Fotos macht, und die auch wissen, was sie in Photoshop tun wollen; diese Leute brauchen nur jemanden, der ihnen zeigt, wie sie es tun können. Jemanden, der ihnen zeigt, wie sie besondereHerausforderungen (und Möglichkeiten) meistern, die beim Einsatz von Digitalfotos in Photoshop entstehen. Ich war so begeistert, denn in meinem Herzen wusste ich, dass ich dieses Buch schreiben konnte.Also wollte ich dochAm Tag nach dem Seminar flog ich nach Hause und rief sofort meinen Lektor an und sagte ihm, dass ich wüsste, welches mein nächstes Buch sein sollte - ein Photoshop-Buch für Digitalfotografen. Am anderen Ende entstand eine lange, unangenehme Pause. Mein Lektor sagte dann höflich»Oh, wirklich, ein Buch über digitale Fotografie . nett.« Es war klar, dass er von dem Konzept nicht annähernd so begeistert war wie ich. Schließlich sagte er»Du weißt schon, dass es bereitseinige Bücher über digitale Fotografie gibt?« Ich stimmte ihm zu, da ich gerade mein ganzes Taschengeld für sie alle ausgegeben hatte. Also musste ich meinen Lektor überzeugen, dass dies nicht nur eine gute Idee wäre, sondern dass diese Buchidee derartig gut sei, dass wir unsere anderen Buchprojekte dahinter zurückstellen müssten, damit ich zuerst dieses schreiben konnte, von dem es, wie er sagte, »bereits einige gibt«.Ich versprach meinem Lektor, dass Folgendes bei meinem Buch anders sein würde als bei den anderen:(1) Es ist kein Buch über digitale Fotografie; es ist ein Photoshop-Buch. Ich diskutiere nicht über Film, Brennweiten, Linsen oder Fotorahmen. Wenn die Leser nicht wissen, wie man ein Foto macht, ist das Buch nichts für sie. (2) Ich würde den Abschnitt »Das ist eine Digitalkamera« weglassen, ebenso »Lesen Sie hier, welchen Drucker Sie kaufen sollen«, denn diese Informationen finden Sie in all den Büchern, die ich gekauft habe. Stattdessen beginne ich mit dem Moment,in dem das Foto aus der Kamera in Photoshop ankommt.(3) Das Buch sollte funktionieren, wie digitale Fotografen arbeiten - in derselben Reihenfolge - beginnend beim Sortieren und Kategorisieren der Aufnahmen, dem Umgang mit verbreiteten digitalen Problemen, Farbkorrektur von Fotos, Auswahlvon Bildbereichen, Retusche kritischer Bereiche, Hinzufügen fotografischer Spezialeffekte, Scharfzeichnen von Fotos und die Vorbereitung der Fotos zur Druckausgabe.(4) Es wäre kein weiteres Photoshop-Buch, das jeden Aspekt von jeder beliebigen Dialogbox erläutert. Stattdessen würde das Buch zeigen, wie es geht! Das macht den Unterschied aus. Es würde Fotografen zeigen, wie sie all diese Dinge Schritt für Schritt tun könnten, zu denen in meinen Seminaren, Foren und in E-Mails immer wieder Fragen gestellt werden.Beispielsweise erzählte ich meinem Lektor, dass in quasi jedem verfügbaren Photoshop-Buch Informationen zum Filter UNSCHARF MASKIEREN gibt. Alle schreiben darüber, was die Regler Stärke, Radius und Schwellenwert tun und wie die Pixel beeinflusst werden. Das schreiben alle. Aber wissen Sie, was niemand tut? Nirgends erhalten Sie Einstellungen, mit denen Sie arbeiten können. Meist noch nicht einmal einen Anhaltspunkt. Manche bieten Wertebereiche, innerhalb denen Sie arbeitenkönnen, aber im Grunde erklären sie nur, wie der Filter funktioniert, und überlassen es dem Leser, seine eigenen Einstellungen zu entwickeln. Ich sagte ihm, dass ich das nicht tun würde. Ich würde einige benutzbare Einstellungen anbieten, die von vielen Profis eingesetzt werden, auch wenn einige hochtrabende Experten nicht damit einverstanden wären. Ich würde einfach sagen»Benutzen Sie diese Einstellung zum Scharfzeichnen von Personen, jene, um leicht unscharfe Fotos zu korrigieren, eine andere für Landschaften etc.« Ich gebe diese Einstellungen meinen Zuhörern in den Live-Seminaren, warum sollte ich sie nicht ins Buch schreiben? Er stimmte zu. Ich sagte auch, dass Scharfzeichnen mehr ist als lediglich der Filter UNSCHARF MASKIEREN, das ist für Fotografen wichtiger als drei oder vier Seiten, die jedes Buch diesem Filter widmet. Ich möchte ein gesamtes Kapitel darauf verwenden, alle möglichen Scharfzeichnungstechniken zu zeigen, schrittweise, mit verschiedenen Lösungen für unterschiedliche Aufgaben.Mein Lektor gewöhnte sich langsam an die Idee. Er wollte dasselbe wie ich - kein weiteres Buch über digitale Fotografie, das Dinge durchkaut, die bereits in vielen anderen Büchern zu lesen sind. Er unterstützte meine Idee, dank ihm halten Sie nundie dritte Elements-Version dieses Buches in der Hand, das ich unbedingt schreiben wollte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Buch jedoch völlig anders als ich geplant hatte.So wurde das Buch entwickeltAls ich von meinem Lektor schließlich die Zustimmung bekam (es war eher ein »Okay, aber du schreibst besser ein verdammt gutes Buch, sonst haben wir beide ein Problem .«), setzte ich mich mit zwei digitalen Fotografen zusammen - dem Werbeproduktfotografen Jim DiVitale und dem Modefotografen Kevin Ames - ihre Ideen für das Buch zu gewinnen.Diese beiden sind genial - sie arbeiten beide als Fotografen für einige der größten Unternehmen weltweit und leiten auf Veranstaltungen wie PhotoshopWorld, PPA/PEI`s Digital Conference und vielen anderen gleichzeitig andere professionelleDigitalfotografen an, wie sie Photoshop sine Wunder entlocken können. Wir verbrachten Stunden damit herauszufinden, welche Techniken in diesem Buch verwendet werden sollten. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie hilfreich und erleuchtend ihr Einsatz war. Das Buch hat dank der beiden an Qualität gewonnen.Was neu und besser ist (aber nichts an Geschmack verloren hat!)Als Photoshop CS für digitale Fotografie auf den Markt kam, wurde es direkt über Nacht zu einem Kassenschlager. Schon cool! Das Konzept ist also aufgegangen und ich wusste, ich muss aucheine spezielle Version des Buches für Photoshop-Elements-Nutzer herausbringen, denn Elements war von Anfang an ein Programm für die Digitalfotografie. Beim Schreiben des ersten Buches habe ich eine Menge gelernt, auch beim Schreibendieser Version habe ich viele neue Techniken kennengelernt - Sie können in dieser neuen Version des Buches nur für Elements-Nutzer jetzt von beidem profitieren.Die Geheimwaffe dieser VersionObwohl Elements einige coole Funktionen für die digitale Fotografie bietet, die es in Photoshop CS nicht gibt, besitzt Photoshop CS2 doch eine ganze Reihe von Funktionen, die in Elements 4.0 immer noch nicht verfügbar sind (beispielsweiseEbenenmasken, Kanalmixer etc.). Aber nun zu meiner GeheimwaffeWorauf ich bei diesem Buch sehr stolz bin, ist, dass ich Möglichkeiten und Tricks gefunden habe, wie Sie einige dieser Photoshop-Funktionen auch in Elements anwenden können. Inmanchen Fällen dauert es etwas länger als in Photoshop CS2, dafür sieht das Resultat dem in Photoshop CS sehr ähnlich. Und nur Sie selbst wissen, dass Sie diesen Effekt mit Elements erzeugt haben und nicht mit Photoshop CS2. Das ist dann gleichzeitig auch ein Test, wie gut Sie ein Geheimnis für sich behalten können.Was ist also nicht in diesem Buch drin?Es gibt einige Dinge, die ich absichtlich nicht in dieses Buch eingebunden habe. Zum Beispiel Interpunktionszeichen. Okay, das war nur Spaß. Im Ernst, ich habe versucht, Dinge auszulassen, die bereits in jedem anderen Photoshop-Buch zu finden sind.Es gibt hier zum Beispiel kein Kapitel über die Ebenen-Palette, kein Kapitel über Malwerkzeuge oder ein Kapitel darüber, wie alle Filter in Elements bei ein und demselben Bild wirken. Es gibt auch kein Kapitel über die Ausgabe von Bildern auf einem Tintenstrahldrucker, denn (a) tut das jedes Photoshop-Buch und (b) benutzt jeder Drucker einen anderen Treiber. Wenn ich Ihnen nun den Workflow eines Epson Farntintenstrahldruckers zeigen würde, können Sie darauf wetten, dass Sie einen HP oder Canon-Drucker besitzen und mit meiner Beschreibung nichts anfangen können oder umgekehrt. Wie sollten Sie das Buch lesen?Sie können das Buch als »Lies-was-dich-interessiert-und-spring-dabei-herum«-Buch lesen, denn ich habe es nicht als »Baueauf-das-Gelesene-aus-Kapitel-1-auf«-Buch geschrieben. WennSie das Buch beispielsweise nur gekauft haben, um herauszufinden, wie Sie die Zähne einer Person, deren Porträt Sie retuschieren, aufhellen, können Sie einfach diese Technik aufsc hlagen und beginnen. Weil ich nämlich alles genau beschreibe. Lassen Sie sich als langjähriger Elements-Anwender nicht davon abschrecken; ich musste so vorgehen. Zwar sind einige Leute, die dieses Buch gekauft haben, begabte, talentierte und geniale traditonelle Fotografen, aber da sie jetzt auf digital umsteigen, könnte es sein, dass sie nichts über Elements wissen. Ich wollte diese Leute nicht ausgrenzen oder es ihnen schwer machen, deshalb beschreibe ich jeden einzelnen Schritt und schreibezum Beispiel»Wählen Sie aus dem Untermenü FARBE ANPASSEN im BILD-Menü den Befehl TONWERTKORREKTUR« statt »Öffnen Sie TONWERTKORREKTUR«. Allerdings habe ich die Kapitel in einer Reihenfolge angeordnet, die dem typischen Korrektur-, Bearbeitungs- und Retusche-Prozess entspricht. Sie können das Buch also auch beginnend mit Kapitel 1 von vorne nach hinten durchlesen. Egal wo Sie beginnen, Sie sollten dabei Spaß haben, das ist das Wichtigste. Noch wichtigerErzählen Sie Ihren Freunden von diesem Buch, damit ich die 1,2 Millionen wieder einspielen kann, die ich am Anfang für all die Bücher über digitale Fotografie ausgegeben habe. Ach ja, und der offizielle Name der Software lautet Adobe Photoshop Elements 4.0, behalten Sie das im Hinterkopf, denn ich verwende in diesem Buch immer nur den kurzen Namen Elements 4.0.Warten Sie, eine Sache noch. Sie können die Bilder in diesem Buch aus dem Web laden.. Natürlich sollten Sie die Techniken auf Ihre eigenen Fotos anwenden. Falls Sie jedoch mit den Bilder aus dem Buch üben wollen, werde ich es nicht weitersagen. Okay, dann mal ran an die Arbeit! Photoshop Elements 4.0 für digitale Fotografie Scott Kelby Addison Wesley Verlag

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Arduino - Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks. oreillys basics von Manuel Odendahl (Autor), Julian Finn (Autor), Alex Wenger (Autor) Arduino ist einerseits Hardeware, die aus einem Mikrocontroller besteht, der ähnlich wie ein PC eigenständig Berechnungen durchführt, aber auch leicht mithilfe vieler Sensoren zur Interaktion mit der Umwelt verbunden werden kann. Arduino ist aber auch die dazugehörige Software-Entwicklungsumgebung, die viele komplizierte Details der hardwaregestützten Entwicklung einfacher macht. Zusammen bilden die beiden die Basis für sogenanntes Physical Computing, die Verbindung der realen, physischen Welt mit der Welt der Einsen und Nullen. Rapid Prototype Arduino eignet sich hervorragend für alle möglichen Projekte, denn der Mikrocontroller ist günstig zu erwerben und einfach und schnell zu programmieren: Der Computer ist damit keine Black Box mehr, die nur noch bedient werden kann, sondern wird vielmehr in den Alltag integriert und übernimmt dort sinnvolle Aufgaben. Damit wird die Zeit von der fixen Idee bis zur Umsetzung kurz gehalten, aus Ideen werden schnell funktionierende Prototypen. Von Bastlern, Künstlern und Geeks Bastlern, die bisher vielleicht nur in der physischen Welt an ihren Projekten gearbeitet haben, werden neue Möglichkeiten eröffnet: Sie können die im Buch erklärten Projekte verfolgen und dabei lernen, wie der Arduino zu ihrem Hobby viele neue Aspekte beisteuern kann. Mit dem Arduino können Designer und Medienkünstler einfache Prototypen schnell erstellen, ohne sich mit allzu komplizierter Technik und kryptischem Programmiercode aufhalten zu müssen. Und für Geeks ist der Arduino so etwas Ähnliches wie das Schweizer Armeemesser Von den Elektronik-Grundlagen bis zum Arduino-Musik-Workshop Neben dem Elektronik-Grundlagen lernt der Leser die Arduino-Vielfalt durch ausführlich beschriebene Workshops kennen: Eine programmierbare RGB-Lampe wird gebaut, der Leser integriert einen Mikrocontroller in seiner Kleidung und er lernt, wie der Arduino mit dem Internet kommunizieren kann, um über Twitter zu melden, ob Licht in einem Zimmer brennt. Wie man mit dem Arduino Musik steuern kann und sogar ein eigenes elektronisches Musikinstrument baut, erfährt der Leser in weiteren Kapiteln erfahren. Im Anhang findet sich eine komplette Arduino-Programmiersprachenreferenz. Arduino Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks führt in die Microcontroller-Programmierung ein, erklärt die Einbindung von zahlreichen Sensoren sowie Ausgabegeräten und zeigt anhand von Praxisworkshops, wie anspruchsvolle Prototypen in den Bereichen Musikerzeugung, Robotik und Wearable Computing erstellt werden.Die zweite Auflage wurde um weitere Praxisworkshops zu Wearable Computing, Remote Computing und dem Planungswerkzeug Fritzing ergänzt.Hack me harderendlich! Endlich wieder ein O`Reilly-Buch, mit dem man Freundinnen schockieren kann, weil es Hardware und keine putzigen Tierchen auf dem Cover zeigt. Endlich wieder ein O`Reilly-Buch, dass Staatsschützer im gleichen Zugabteil nervös macht, wenn man darin blättert. Endlich ein O`Reilly-Buch zum Physical Computing. Endlich ein deutsches Buch zur Arduino-Plattform. Endlich Arduino- Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks. Arduino ist die Verbindung eines Boards samt Microcontroller mit einer einfachen Programmiersprachevoilá, physical computing, Nullen und Einsen werden Realität. Die drei Autoren Manuel Odendahl, Julian Finn und Alex Wenger bringen auf den 400 Seiten zusammen, was zusammen gehörtLöten und Programmieren. Sie haben für das sehr praktische Prototyping basteln und Programmiern eng miteinander verbunden - egal, aus welcher Richtung man nun kommt, es wird an keiner Stelle langweilig, denn Grundlage ist das Rapid Prototyping, das viel Platz für eigene Ideen bietet. Nach einer Einleitung in Arduino und der Installation der Programmierumgebung sowie Anschluss des Boards geben die Autoren nen Einstig ins

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Manuel Odendahl (Autor), Julian Finn (Autor), Alex Wenger (Autor)
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Rapid Prototype Arduino eignet sich hervorragend für alle möglichen Projekte, denn der Mikrocontroller ist günstig zu erwerben und einfach und schnell zu programmieren: Der Computer ist damit keine Black Box mehr, die nur noch bedient werden kann, sondern wird vielmehr in den Alltag integriert und übernimmt dort sinnvolle Aufgaben. Damit wird die Zeit von der fixen Idee bis zur Umsetzung kurz gehalten, aus Ideen werden schnell funktionierende Prototypen. Von Bastlern, Künstlern und Geeks Bastlern, die bisher vielleicht nur in der physischen Welt an ihren Projekten gearbeitet haben, werden neue Möglichkeiten eröffnet: Sie können die im Buch erklärten Projekte verfolgen und dabei lernen, wie der Arduino zu ihrem Hobby viele neue Aspekte beisteuern kann. Mit dem Arduino können Designer und Medienkünstler einfache Prototypen schnell erstellen, ohne sich mit allzu komplizierter Technik und kryptischem Programmiercode aufhalten zu müssen. Und für Geeks ist der Arduino so etwas Ähnliches wie das Schweizer Armeemesser Von den Elektronik-Grundlagen bis zum Arduino-Musik-Workshop Neben dem Elektronik-Grundlagen lernt der Leser die Arduino-Vielfalt durch ausführlich beschriebene Workshops kennen: Eine programmierbare RGB-Lampe wird gebaut, der Leser integriert einen Mikrocontroller in seiner Kleidung und er lernt, wie der Arduino mit dem Internet kommunizieren kann, um über Twitter zu melden, ob Licht in einem Zimmer brennt. Wie man mit dem Arduino Musik steuern kann und sogar ein eigenes elektronisches Musikinstrument baut, erfährt der Leser in weiteren Kapiteln erfahren. Im Anhang findet sich eine komplette Arduino-Programmiersprachenreferenz. Arduino Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks führt in die Microcontroller-Programmierung ein, erklärt die Einbindung von zahlreichen Sensoren sowie Ausgabegeräten und zeigt anhand von Praxisworkshops, wie anspruchsvolle Prototypen in den Bereichen Musikerzeugung, Robotik und Wearable Computing erstellt werden.Die zweite Auflage wurde um weitere Praxisworkshops zu Wearable Computing, Remote Computing und dem Planungswerkzeug Fritzing ergänzt.Hack me harderendlich! Endlich wieder ein O`Reilly-Buch, mit dem man Freundinnen schockieren kann, weil es Hardware und keine putzigen Tierchen auf dem Cover zeigt. Endlich wieder ein O`Reilly-Buch, dass Staatsschützer im gleichen Zugabteil nervös macht, wenn man darin blättert. Endlich ein O`Reilly-Buch zum Physical Computing. Endlich ein deutsches Buch zur Arduino-Plattform. Endlich Arduino- Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks. Arduino ist die Verbindung eines Boards samt Microcontroller mit einer einfachen Programmiersprachevoilá, physical computing, Nullen und Einsen werden Realität. Die drei Autoren Manuel Odendahl, Julian Finn und Alex Wenger bringen auf den 400 Seiten zusammen, was zusammen gehörtLöten und Programmieren. Sie haben für das sehr praktische Prototyping basteln und Programmiern eng miteinander verbunden - egal, aus welcher Richtung man nun kommt, es wird an keiner Stelle langweilig, denn Grundlage ist das Rapid Prototyping, das viel Platz für eigene Ideen bietet. Nach einer Einleitung in Arduino und der Installation der Programmierumgebung sowie Anschluss des Boards geben die Autoren nen Einstig ins ""Basteln"" mit dem Lötkolben. Die folgenden Kapitel drehen sich dann mithilfe von Workshops um den Programmiereinstieg - etwa eine LED-Lampe mit dem Arduino zu betreiben. Licht und Displayansteuerung bleiben weiter Thema, bevor es dann um die Kommunikation mit dem PC geht. Weiter geht es mit Sensoren und Aktoren. Spannend wird dann Kapitel 8Roboter - autonomen Saubsauger bis zur Flugdrohne. Anschließend die Musikansteuerung und zuletzt das erzeugen von Klängen mit dem Arduino. Wichtig noch der Anhangeine vollständige Referenz der Programmiersprache und ein Überblick über die wichtigsten Arduino-Bibliotheken, Boards und Shields. Spaß haben! Arduino- Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks ist Spielausprobierspaß pur, für Programmierer und Bastler! .Manuel Odendahl ist Selbstständiger und stellt unter dem Namen ""Ruin & Wesen"" Opensource-MIDI-Kontroller her.Julian Finn ist Informatikstudent kurz vor dem Diplom und arbeitet bei der Gameforge AG in Karlsruhe, sowie als freier Autor. Er hat die Texte für mehrere Computerspiele verfasst und beschäftigt sich ansonsten mit den Randbereichen von Technik, Kunst und Gesellschaft. Dazu gehört die Arbeit an Medienkunstinstallationen genauso wie Text- und Diskussionsbeiträge zu digitaler Kultur, freiem Wissen und Netzpolitik.Alex Wenger wollte schon als Kind wissen, wie die Welt im Inneren funktioniert und kein elektrisches Gerät war vor ihm sicher. Nach dem Physik- und Dipl. Ing. Informationstechnikstudium entwickelt er hauptberuflich Software und Elektronik für Display-Anwendungen. Zu den weiteren Beschäftigungen gehört die Arbeit als Medienkünstler und Dozent. Manuel Odendahl ist Selbstständiger und stellt unter dem Namen ""Ruin & Wesen"" Opensource-MIDI-Kontroller her. Julian Finn ist Informatikstudent kurz vor dem Diplom und arbeitet bei der Gameforge AG in Karlsruhe, sowie als freier Autor. Er hat die Texte für mehrere Computerspiele verfasst und beschäftigt sich ansonsten mit den Randbereichen von Technik, Kunst und Gesellschaft. Dazu gehört die Arbeit an Medienkunstinstallationen genauso wie Text- und Diskussionsbeiträge zu digitaler Kultur, freiem Wissen und Netzpolitik. Alex Wenger wollte schon als Kind wissen, wie die Welt im Inneren funktioniert und kein elektrisches Gerät war vor ihm sicher. Nach dem Physik- und Dipl. Ing. Informationstechnikstudium entwickelt er hauptberuflich Software und Elektronik für Display-Anwendungen. Zu den weiteren Beschäftigungen gehört die Arbeit als Medienkünstler und Dozent. Sprache deutsch Einbandart Paperback Informatik Hardware Arduino DIY Open Hardware Physical Computing Microcontroller Elektronik Mikrocontrolling Programmierung ISBN-10 3-89721-995-6 / 3897219956 ISBN-13 978-3-89721-995-3 / 9783897219953

Auflage: 2. Auflage. (1. Juli 2010) O`Reilly Auflage: 2. Auflage. (1. Juli 2010) Softcover 400 S. 23 x 17,6 x 2,6 cm ISBN: 3897219956 (EAN: 9783897219953 / 978-3897219953)


Arduino ist einerseits Hardeware, die aus einem Mikrocontroller besteht, der ähnlich wie ein PC eigenständig Berechnungen durchführt, aber auch leicht mithilfe vieler Sensoren zur Interaktion mit der Umwelt verbunden werden kann. Arduino ist aber auch die dazugehörige Software-Entwicklungsumgebung, die viele komplizierte Details der hardwaregestützten Entwicklung einfacher macht. Zusammen bilden d mehr lesen ...
Schlagworte: Informatik Hardware Arduino DIY Open Hardware Physical Computing Microcontroller Elektronik Mikrocontrolling Programmierung Arduino ist einerseits Hardeware, die aus einem Mikrocontroller besteht, der ähnlich wie ein PC eigenständig Berechnungen durchführt, aber auch leicht mithilfe vieler Sensoren zur Interaktion mit der Umwelt verbunden werden kann. Arduino ist aber auch die dazugehörige Software-Entwicklungsumgebung, die viele komplizierte Details der hardwaregestützten Entwicklung einfacher macht. Zusammen bilden die beiden die Basis für sogenanntes Physical Computing, die Verbindung der realen, physischen Welt mit der Welt der Einsen und Nullen. Rapid Prototype Arduino eignet sich hervorragend für alle möglichen Projekte, denn der Mikrocontroller ist günstig zu erwerben und einfach und schnell zu programmieren: Der Computer ist damit keine Black Box mehr, die nur noch bedient werden kann, sondern wird vielmehr in den Alltag integriert und übernimmt dort sinnvolle Aufgaben. Damit wird die Zeit von der fixen Idee bis zur Umsetzung kurz gehalten, aus Ideen werden schnell funktionierende Prototypen. Von Bastlern, Künstlern und Geeks Informatik Hardware Arduino DIY Open Hardware Physical Computing Microcontroller Elektronik Mikrocontrolling Programmierung Bastlern, die bisher vielleicht nur in der physischen Welt an ihren Projekten gearbeitet haben, werden neue Möglichkeiten eröffnet: Sie können die im Buch erklärten Projekte verfolgen und dabei lernen, wie der Arduino zu ihrem Hobby viele neue Aspekte beisteuern kann. Mit dem Arduino können Designer und Medienkünstler einfache Prototypen schnell erstellen, ohne sich mit allzu komplizierter Technik und kryptischem Programmiercode aufhalten zu müssen. Und für Geeks ist der Arduino so etwas Ähnliches wie das Schweizer Armeemesser Von den Elektronik-Grundlagen bis zum Arduino-Musik-Workshop Neben dem Elektronik-Grundlagen lernt der Leser die Arduino-Vielfalt durch ausführlich beschriebene Workshops kennen: Eine programmierbare RGB-Lampe wird gebaut, der Leser integriert einen Mikrocontroller in seiner Kleidung und er lernt, wie der Arduino mit dem Internet kommunizieren kann, um über Twitter zu melden, ob Licht in einem Zimmer brennt. Wie man mit dem Arduino Musik steuern kann und sogar ein eigenes elektronisches Musikinstrument baut, erfährt der Leser in weiteren Kapiteln erfahren. Im Anhang findet sich eine komplette Arduino-Programmiersprachenreferenz. Arduino Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks führt in die Microcontroller-Programmierung ein, erklärt die Einbindung von zahlreichen Sensoren sowie Ausgabegeräten und zeigt anhand von Praxisworkshops, wie anspruchsvolle Prototypen in den Bereichen Musikerzeugung, Robotik und Wearable Computing erstellt werden.Die zweite Auflage wurde um weitere Praxisworkshops zu Wearable Computing, Remote Computing und dem Planungswerkzeug Fritzing ergänzt.Hack me harderendlich! Endlich wieder ein O`Reilly-Buch, mit dem man Freundinnen schockieren kann, weil es Hardware und keine putzigen Tierchen auf dem Cover zeigt. Endlich wieder ein O`Reilly-Buch, dass Staatsschützer im gleichen Zugabteil nervös macht, wenn man darin blättert. Endlich ein O`Reilly-Buch zum Physical Computing. Endlich ein deutsches Buch zur Arduino-Plattform. Endlich Arduino- Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks. Arduino ist die Verbindung eines Boards samt Microcontroller mit einer einfachen Programmiersprachevoilá, physical computing, Nullen und Einsen werden Realität. Die drei Autoren Manuel Odendahl, Julian Finn und Alex Wenger bringen auf den 400 Seiten zusammen, was zusammen gehörtLöten und Programmieren. Sie haben für das sehr praktische Prototyping basteln und Programmiern eng miteinander verbunden - egal, aus welcher Richtung man nun kommt, es wird an keiner Stelle langweilig, denn Grundlage ist das Rapid Prototyping, das viel Platz für eigene Ideen bietet. Nach einer Einleitung in Arduino und der Installation der Programmierumgebung sowie Anschluss des Boards geben die Autoren nen Einstig ins ""Basteln"" mit dem Lötkolben. Die folgenden Kapitel drehen sich dann mithilfe von Workshops um den Programmiereinstieg - etwa eine LED-Lampe mit dem Arduino zu betreiben. Licht und Displayansteuerung bleiben weiter Thema, bevor es dann um die Kommunikation mit dem PC geht. Weiter geht es mit Sensoren und Aktoren. Spannend wird dann Kapitel 8Roboter - autonomen Saubsauger bis zur Flugdrohne. Anschließend die Musikansteuerung und zuletzt das erzeugen von Klängen mit dem Arduino. Wichtig noch der Anhangeine vollständige Referenz der Programmiersprache und ein Überblick über die wichtigsten Arduino-Bibliotheken, Boards und Shields. Spaß haben! Arduino- Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks ist Spielausprobierspaß pur, für Programmierer und Bastler! .Manuel Odendahl ist Selbstständiger und stellt unter dem Namen ""Ruin & Wesen"" Opensource-MIDI-Kontroller her.Julian Finn ist Informatikstudent kurz vor dem Diplom und arbeitet bei der Gameforge AG in Karlsruhe, sowie als freier Autor. Er hat die Texte für mehrere Computerspiele verfasst und beschäftigt sich ansonsten mit den Randbereichen von Technik, Kunst und Gesellschaft. Dazu gehört die Arbeit an Medienkunstinstallationen genauso wie Text- und Diskussionsbeiträge zu digitaler Kultur, freiem Wissen und Netzpolitik.Alex Wenger wollte schon als Kind wissen, wie die Welt im Inneren funktioniert und kein elektrisches Gerät war vor ihm sicher. Nach dem Physik- und Dipl. Ing. Informationstechnikstudium entwickelt er hauptberuflich Software und Elektronik für Display-Anwendungen. Zu den weiteren Beschäftigungen gehört die Arbeit als Medienkünstler und Dozent. Manuel Odendahl ist Selbstständiger und stellt unter dem Namen ""Ruin & Wesen"" Opensource-MIDI-Kontroller her. Julian Finn ist Informatikstudent kurz vor dem Diplom und arbeitet bei der Gameforge AG in Karlsruhe, sowie als freier Autor. Er hat die Texte für mehrere Computerspiele verfasst und beschäftigt sich ansonsten mit den Randbereichen von Technik, Kunst und Gesellschaft. Dazu gehört die Arbeit an Medienkunstinstallationen genauso wie Text- und Diskussionsbeiträge zu digitaler Kultur, freiem Wissen und Netzpolitik. Alex Wenger wollte schon als Kind wissen, wie die Welt im Inneren funktioniert und kein elektrisches Gerät war vor ihm sicher. Nach dem Physik- und Dipl. Ing. Informationstechnikstudium entwickelt er hauptberuflich Software und Elektronik für Display-Anwendungen. Zu den weiteren Beschäftigungen gehört die Arbeit als Medienkünstler und Dozent. Sprache deutsch Einbandart Paperback Informatik Hardware Arduino DIY Open Hardware Physical Computing Microcontroller Elektronik Mikrocontrolling Programmierung ISBN-10 3-89721-995-6 / 3897219956 ISBN-13 978-3-89721-995-3 / 9783897219953 Arduino - Physical Computing für Bastler, Designer und Geeks. oreillys basics von Manuel Odendahl (Autor), Julian Finn (Autor), Alex Wenger (Autor)

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Das Herz der Stadt stand still Das Flammenwerfer-Attentat von Köln-Volkhoven von Barbara Peter Das Flammenwerfer- Attentat von Köln- Volkhoven Amoklauf Am 11. Juni 1964 drang der Frührentner Walter Seifert in die katholische Volksschule Volkhovener Weg in Köln ein und griff Schüler und Lehrerinnen mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze an. Acht Kinder und zwei Lehrerinnen starben an den Folgen des Attentats, 20 weitere Kinder überlebten mit schweren Verbrennungen. Der Täter selbst vergiftete sich mit dem Pflanzenschutzmittel E 605. Bei der Beisetzung der Lehrerinnen Gertrud Bollenrath und Ursula Kuhr faßte der Kölner Oberbürgermeister Theo Burauen seine Gefühle in die Worte:

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Barbara Peter
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2004 SH-Verlag 2004 Softcover 166 S. 20 x 12,4 x 1,8 cm ISBN: 389498144X (EAN: 9783894981440 / 978-3894981440)


Am 11. Juni 1964 drang der Frührentner Walter Seifert in die katholische Volksschule Volkhovener Weg in Köln ein und griff Schüler und Lehrerinnen mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze an. Acht Kinder und zwei Lehrerinnen starben an den Folgen des Attentats, 20 weitere Kinder überlebten mit schweren Verbrennungen. Der Täter selbst vergiftete sich mit dem Pflanzenschutzmittel E 605 mehr lesen ...
Schlagworte: Attentat Amoklauf Köln-Volkhoven Bericht Erinnerung Köln- Volkhoven Politik Berichte Erinnerungen Sachbücher Geschichte Zeitgeschichte Am 11. Juni 1964 drang der Frührentner Walter Seifert in die katholische Volksschule Volkhovener Weg in Köln ein und griff Schüler und Lehrerinnen mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und einer Lanze an. Acht Kinder und zwei Lehrerinnen starben an den Folgen des Attentats, 20 weitere Kinder überlebten mit schweren Verbrennungen. Der Täter selbst vergiftete sich mit dem Pflanzenschutzmittel E 605. Bei der Beisetzung der Lehrerinnen Gertrud Bollenrath und Ursula Kuhr faßte der Kölner Oberbürgermeister Theo Burauen seine Gefühle in die Worte: ""Das Herz der Stadt stand still."" Worte, die das Entsetzen über die Morde von Volkhoven auch heute noch wiederzugeben vermögen - auch angesichts aktueller, furchtbarer Verbrechen wie des Amoklaufs von Erfurt. 40 Jahre nach dem Attentat kommen die Opfer zu Wort. Barbara Peter, die selbst zu überlebenden Kindern von Volkhoven zählt, hat Interviews mit ihren ehemaligen Mitschülern geführt und in diesem Buch im Wortlaut dokumentiert. Sie berichten vom Ablauf der Tat, von der monatelangen, quälenden Behandlung der Brandverletzungen im Kölner Kinderkrankenhaus, von großer Hilfsbereitschaft nicht nur der Kölner Bürger - und von den Folgen für ihr weiteres Leben. Barbara Peter hat aber auch weitere Zeitzeugen befragt: Polizisten, einen Feuerwehrmann, Lehrer, Ärzte, einen Krankenpfleger, den damaligen Pfarrer. Die Interviews werden durch schriftliche Quellen ergänzt, die unter anderem Aufschluß über die Persönlichkeit des Täters geben. So entsteht ein eindringliches Bild eines Verbrechens, seiner Hintergründe und Folgen. Dieses Buch führt dem Leser zwei Extreme vor Augen: Einerseits die undefinierbar grausame Tat des Täters, andererseits das überaus harmonische Sozialgefüge Ärzte-Schwestern-Kinder. Das hat eine großartige Wirkung: Bei den Beschreibungen der Tat spürt man wie wertvoll das Leben eigentlich ist, und bei den Geschichten aus dem Krankenhaus kommt Freude darüber auf, dass - wenn es darauf ankommt - Menschen sich gegenseitig zum Wohle aller helfen. Am schlimmsten finde ich, dass Kinder die Opfer waren. Ich begrüße, dass die Autorin Barbara Peter die Bedeutung von Kindern für eine Gesellschaft hervorhebt. Eine Stelle in Ihrem Buch, die mich ganz besondes gerührt hat, ist die, wo ein Verbrennungskind im Krankenhaus wieder neu Worte wie ""Mama"" sprechen lernt und seine Mutter deswegen vor Rührung weint. Eine weitere aufwühlende Situation ist die, wo ein Junge auf der Flucht vor dem Attentäter ihm direkt vor die Füße fällt. Es ist schrecklich sich vorzustellen, was das Kind für eine Angst hatte. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen, da es die Geschehnisse nicht nur spannend, sondern auch sehr einfühlsam erzählt. Besonders gut finde ich, dass viele Opfer zur Sprache kommen und das Attentat aus ihrer Sicht erzählen. Der Amoklauf in einer Volkschule in Köln-Volkhofen 1964 ist lange in Vergessenheit geraten. Damals hatte ein psychisch kranker Frührenter mit einem selbsgebastelten Fleammenwerfer 8 Kinder und 2 Lehrerinnen getötet und zahlreiche weitere Kinder schwer verletzt. Der Amoklauf in Erfurt hat diese Tat aus der Gründerzeit der Bundesrepublik wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geholt. Die Autorin Barbara Peter war selbst eines der verletzten Kinder. Sie hat in jahrelanger Arbeit andere Opfer und Zeugen interviewt, beteiligte Polizisten, Ärzte und Helfer befragt und die Unterlagen und Presseberichte zu dem Flammenwerferattentat gesichtet. Dabei ist ein Buch herausgekommen, dem die Mischung zwischen reinem Tatsachenbericht und der Schilderung der emotionalen Betroffenheit von Tatopfern und Helfern gelingt. Der Leser erfährt, wie die Kinder die schrecklichen Verletzungen verarbeiten mussten und erhält in vielen Stellen einen Einblick in das versteckte Grauen, mit dem die Opfer wohl heute noch leben. Doch dankenswerterweise macht das Buch auch Mut. Die Autorin zeigt, wie die Kinder und die Familien tapfer mit den Folgen der Tat umgehen und lernen damit zu leben. Gerade dieses Angehen gegen Depressionen und Apathie ist im Vergleich zu ähnlicher Literatur erfrischend. Besonders beeindruckt hat mich der Umgang mit dem Täter. Sachlich werden die Person und die wahrscheinlichen psychischen Motive dargestellt. Kein Mitgefühl, aber auch kein Hass, eine bemerkenswerte Haltung. Was mir in dem Buch fehlt, ist die historische Einordnung des Geschehens. Wieso ist dieser Aoklauf jahrelang eher aus dem öffentlichen Bewusstsein gerutscht? (Erst 2004 wurde offiziell eine Gedenkplakette an der Schule angebracht). Was ist anders geworden in der öffentlichen Reaktion auf eine solche Tat zwischen Köln-Volkhoven und Erfurt? Hier wäre weniger die Autorin gefordert gewesen, als der Verlag. Eine historischer Anhang mit Dokumentation wäre da toll gewesen (und weil er fehlt 1 Stern Abzug). Ein großartiges Buch, dass ich nur empfehlen kann.Das Herz der Stadt stand still von Barbara Peter Sprache deutsch Maße 125 x 205 mm Einbandart Paperback Sachbuch Ratgeber Geschichte Politik Attentat Berichte Erinnerungen Sachbücher Geschichte Köln-Volkhoven Bericht Erinnerung Köln- Volkhoven Politik Zeitgeschichte ISBN-10 3-89498-144-X / 389498144X ISBN-13 978-3-89498-144-0 / 9783894981440

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Golf-Fitness für Dummies. Einen leichten Schwung, weite Schläge und einen tollen Score von Kelly Blackburn, Steve Eubanks Golf Journal Lassen Sie sich nicht vom Titel in die Irre führen»Golf-Fitness Für Dummies« kommt aus den USA, wo es eine ganze Buchserie »Dummies« gibt. Natürlich sind nicht Dumme gemeint - sondern Leser, die selbst komplexe Themen in verständlichen Worten und anschaulich illustriert erklärt haben wollen. Fazitgelungen, umfassend, hilfreich. Verschlägt es Ihnen auch die Sprache, wenn Sie Profi-Golfer leicht und locker schwingen und über 200 Meter weit schlagen sehen? Würden Sie sich von dieser Beweglichkeit gerne eine Scheibe abschneiden und ihr Geheimnis kennen lernen? Gehen Sie mit Golf-Fitness für Dummies den entscheidenden Schritt zu mehr Kraft und Ausdauer beim Golf! Sie erfahren, wie Sie mit gezielten Übungen Schultern, Rücken und Hüfte geschmeidig halten. Kelly Blackburn und Steve Eubanks zeigen Ihnen außerdem, wie Sie mit Balance und Timing den typischen Verletzungen entgegenwirken können. Schaffen Sie sich mit speziellem Training zu Hause und auf dem Golfplatz die besten Voraussetzungen für viel Spaß an Ihrem Lieblingssport und bleiben Sie so auch noch die nächsten Jahre fit für 18 Loch und mehr! Dieses reichlich bebilderte Buch hat mich mehr als überrascht. Endlich mal ein Golfbuch, das nicht nur Schwungtechniken und Spezialschläge penibel beschreibt oder über die psychischen Schwunghemmnisse philosophiert, sondern darüber informiert, warum die teuren Stunden beim Pro nicht immer erfolgreich sind. Der gesamte Aspekt Training bzw. Golftraining wird von Grund auf behandelt und schon bald wird dem Leser klar, daß, um den komplexen Golfsport erfolgreich betreiben zu können, wichtige Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Der Körper muß auf Golf vorbereitet sein. Das fängt an mit der Muskelkraft, wobei das Buch exakt die Muskeln angibt und deren Funktion beschreibt, die in jeder Phase des Golfschwungs aktiviert werden und für Konsistenz und Weite verantwortlich sind. Und natürlich wird gezielt dargestellt, wie man diese Muskeln mit Maschinen im Fitness-Studio oder mit einfachen Hilfsmitteln wie Kurzhanteln oder Bänder zu Hause trainieren kann. Um die Muskeln auch für den lockeren Golfschwung elastisch-geschmeidig zu halten, werden zu jedem Muskel mehrere, einfach zu handhabende, wichtige Dehnübungen vorgestellt. Und schließlich wird der gesamte Cardio-Bereich auch von der medizinischen Seite ausführlich behandelt und dabei die besonderen Vorteile des Ausdauertrainings für den Golfsport hervorgehoben. Darüberhinaus setzt sich das Buch mit einer Reihe weiterer Themen wie z. B. Verletzungsgefahren, Schmerzursachen und -behandlung, z. B. Rückenschmerzen, oder Ernährung gut verständlich auseinander. Zusammenfassendein sehr empfehlenswertes Buch, das weit über den Unterricht beim Golfpro hinausgeht und die Ursachen dafür aufzeigt, warum der ersehnte, runde Golfschwung nicht funktionieren kann und äußerst zahlreiche praxisnahe Trainingsübungen vorschlägt. Zu jeder Übung gibt es informative Abbildungen, die in der Qualität verbesserungswürdig sind. Golf-Fitness für Dummies

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Kelly Blackburn Steve Eubanks
Golf-Fitness für Dummies. Einen leichten Schwung, weite Schläge und einen tollen Score von Kelly Blackburn, Steve Eubanks Golf Journal Lassen Sie sich nicht vom Titel in die Irre führen»Golf-Fitness Für Dummies« kommt aus den USA, wo es eine ganze Buchserie »Dummies« gibt. Natürlich sind nicht Dumme gemeint - sondern Leser, die selbst komplexe Themen in verständlichen Worten und anschaulich illustriert erklärt haben wollen. Fazitgelungen, umfassend, hilfreich. Verschlägt es Ihnen auch die Sprache, wenn Sie Profi-Golfer leicht und locker schwingen und über 200 Meter weit schlagen sehen? Würden Sie sich von dieser Beweglichkeit gerne eine Scheibe abschneiden und ihr Geheimnis kennen lernen? Gehen Sie mit Golf-Fitness für Dummies den entscheidenden Schritt zu mehr Kraft und Ausdauer beim Golf! Sie erfahren, wie Sie mit gezielten Übungen Schultern, Rücken und Hüfte geschmeidig halten. Kelly Blackburn und Steve Eubanks zeigen Ihnen außerdem, wie Sie mit Balance und Timing den typischen Verletzungen entgegenwirken können. Schaffen Sie sich mit speziellem Training zu Hause und auf dem Golfplatz die besten Voraussetzungen für viel Spaß an Ihrem Lieblingssport und bleiben Sie so auch noch die nächsten Jahre fit für 18 Loch und mehr! Dieses reichlich bebilderte Buch hat mich mehr als überrascht. Endlich mal ein Golfbuch, das nicht nur Schwungtechniken und Spezialschläge penibel beschreibt oder über die psychischen Schwunghemmnisse philosophiert, sondern darüber informiert, warum die teuren Stunden beim Pro nicht immer erfolgreich sind. Der gesamte Aspekt Training bzw. Golftraining wird von Grund auf behandelt und schon bald wird dem Leser klar, daß, um den komplexen Golfsport erfolgreich betreiben zu können, wichtige Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Der Körper muß auf Golf vorbereitet sein. Das fängt an mit der Muskelkraft, wobei das Buch exakt die Muskeln angibt und deren Funktion beschreibt, die in jeder Phase des Golfschwungs aktiviert werden und für Konsistenz und Weite verantwortlich sind. Und natürlich wird gezielt dargestellt, wie man diese Muskeln mit Maschinen im Fitness-Studio oder mit einfachen Hilfsmitteln wie Kurzhanteln oder Bänder zu Hause trainieren kann. Um die Muskeln auch für den lockeren Golfschwung elastisch-geschmeidig zu halten, werden zu jedem Muskel mehrere, einfach zu handhabende, wichtige Dehnübungen vorgestellt. Und schließlich wird der gesamte Cardio-Bereich auch von der medizinischen Seite ausführlich behandelt und dabei die besonderen Vorteile des Ausdauertrainings für den Golfsport hervorgehoben. Darüberhinaus setzt sich das Buch mit einer Reihe weiterer Themen wie z. B. Verletzungsgefahren, Schmerzursachen und -behandlung, z. B. Rückenschmerzen, oder Ernährung gut verständlich auseinander. Zusammenfassendein sehr empfehlenswertes Buch, das weit über den Unterricht beim Golfpro hinausgeht und die Ursachen dafür aufzeigt, warum der ersehnte, runde Golfschwung nicht funktionieren kann und äußerst zahlreiche praxisnahe Trainingsübungen vorschlägt. Zu jeder Übung gibt es informative Abbildungen, die in der Qualität verbesserungswürdig sind. Golf-Fitness für Dummies

Auflage: 1 (April 2004) Blv Buchverlag Auflage: 1 (April 2004) Hardcover 303 S. 23,8 x 17,6 x 1,8 cm ISBN: 3826631196 (EAN: 9783826631191 / 978-3826631191)


Golf Journal Profi-Golfer leicht und locker schwingen Beweglichkeit Schultern Rücken Hüfte Balance Timing 18 Loch Golfbuch Schwungtechniken Spezialschläge Golftraining Golfsport Golfschwung Dehnübungen Verletzungsgefahren Schmerzursachen Schmerzbehandlung Rückenschmerzen Golfpro Trainingsübungen Golfregeln & Etikette Golf Journal Lassen Sie sich nicht vom Titel in die Irre führen»Golf-Fitness Für mehr lesen ...
Schlagworte: Golf Journal Profi-Golfer leicht und locker schwingen Beweglichkeit Schultern Rücken Hüfte Balance Timing 18 Loch Golfbuch Schwungtechniken Spezialschläge Golftraining Golfsport Golfschwung Dehnübungen Verletzungsgefahren Schmerzursachen Schmerzbehandlung Rückenschmerzen Golfpro Trainingsübungen Golfregeln & Etikette Golf Journal Lassen Sie sich nicht vom Titel in die Irre führen»Golf-Fitness Für Dummies« kommt aus den USA, wo es eine ganze Buchserie »Dummies« gibt. Natürlich sind nicht Dumme gemeint - sondern Leser, die selbst komplexe Themen in verständlichen Worten und anschaulich illustriert erklärt haben wollen. Fazitgelungen, umfassend, hilfreich. Verschlägt es Ihnen auch die Sprache, wenn Sie Profi-Golfer leicht und locker schwingen und über 200 Meter weit schlagen sehen? Würden Sie sich von dieser Beweglichkeit gerne eine Scheibe abschneiden und ihr Geheimnis kennen lernen? Gehen Sie mit Golf-Fitness für Dummies den entscheidenden Schritt zu mehr Kraft und Ausdauer beim Golf! Sie erfahren, wie Sie mit gezielten Übungen Schultern, Rücken und Hüfte geschmeidig halten. Kelly Blackburn und Steve Eubanks zeigen Ihnen außerdem, wie Sie mit Balance und Timing den typischen Verletzungen entgegenwirken können. Schaffen Sie sich mit speziellem Training zu Hause und auf dem Golfplatz die besten Voraussetzungen für viel Spaß an Ihrem Lieblingssport und bleiben Sie so auch noch die nächsten Jahre fit für 18 Loch und mehr! Dieses reichlich bebilderte Buch hat mich mehr als überrascht. Endlich mal ein Golfbuch, das nicht nur Schwungtechniken und Spezialschläge penibel beschreibt oder über die psychischen Schwunghemmnisse philosophiert, sondern darüber informiert, warum die teuren Stunden beim Pro nicht immer erfolgreich sind. Der gesamte Aspekt Training bzw. Golftraining wird von Grund auf behandelt und schon bald wird dem Leser klar, daß, um den komplexen Golfsport erfolgreich betreiben zu können, wichtige Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Der Körper muß auf Golf vorbereitet sein. Das fängt an mit der Muskelkraft, wobei das Buch exakt die Muskeln angibt und deren Funktion beschreibt, die in jeder Phase des Golfschwungs aktiviert werden und für Konsistenz und Weite verantwortlich sind. Und natürlich wird gezielt dargestellt, wie man diese Muskeln mit Maschinen im Fitness-Studio oder mit einfachen Hilfsmitteln wie Kurzhanteln oder Bänder zu Hause trainieren kann. Um die Muskeln auch für den lockeren Golfschwung elastisch-geschmeidig zu halten, werden zu jedem Muskel mehrere, einfach zu handhabende, wichtige Dehnübungen vorgestellt. Und schließlich wird der gesamte Cardio-Bereich auch von der medizinischen Seite ausführlich behandelt und dabei die besonderen Vorteile des Ausdauertrainings für den Golfsport hervorgehoben. Darüberhinaus setzt sich das Buch mit einer Reihe weiterer Themen wie z. B. Verletzungsgefahren, Schmerzursachen und -behandlung, z. B. Rückenschmerzen, oder Ernährung gut verständlich auseinander. Zusammenfassendein sehr empfehlenswertes Buch, das weit über den Unterricht beim Golfpro hinausgeht und die Ursachen dafür aufzeigt, warum der ersehnte, runde Golfschwung nicht funktionieren kann und äußerst zahlreiche praxisnahe Trainingsübungen vorschlägt. Zu jeder Übung gibt es informative Abbildungen, die in der Qualität verbesserungswürdig sind. Golf-Fitness für Dummies. Einen leichten Schwung, weite Schläge und einen tollen Score von Kelly Blackburn, Steve Eubanks

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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile  Besprechung / Review zu

Mehr von Buchholz (Herausgeber)
Kai Buchholz (Herausgeber)
Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu ""Liebe"": ""Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller."" Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov`ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, gehe ich.‹ ›Nun denn, was wollen Sie von mir?‹ ›Liebe, gnädige Frau!‹ ›Liebe! Ich kenne Sie kaum und liebe Sie nicht.‹ ›Sie werden sehen, dass ich nicht scherze. Ich biete Ihnen alles an, was ich bin und tun kann, und ich werde vieles tun können, wenn es für Sie geschieht.‹ ›Ja, das sagen alle. Es ist nie etwas Neues in Euren Liebeserklärungen. Was wollen Sie denn tun, das mich hinreißen soll? Würden Sie wirklich lieben, so hätten Sie längst etwas getan.‹ ›Was zum Beispiel?‹ ›Das müssten Sie selber wissen. Sie hätten acht Tage fasten können oder sich erschießen oder wenigstens Gedichte machen.‹ ›Ich bin nicht Dichter.‹ ›Warum nicht? Wer so liebt, wie man einzig lieben sollte, der wird zum Dichter und zum Helden um ein Lächeln, um einen Wink, um ein Wort von der, die er lieb hat. Wenn seine Gedichte nicht gut sind, sind sie doch heiß und voll Liebe - ‹ ›Sie haben recht, gnädige Frau. Ich bin kein Dichter und kein Held, und ich erschieße mich auch nicht. Oder wenn ich das täte, so geschähe es aus Schmerz darüber, dass meine Liebe nicht so stark und brennend ist, wie Sie sie verlangen dürfen. Aber statt alles dessen habe ich eines, einen einzigen kleinen Vorzug vor jenem idealen Liebhaber: Ich verstehe Sie.‹ ›Was verstehen Sie?‹ ›Dass Sie Sehnsucht haben wie ich. Sie verlangen nicht nach einem Geliebten, sondern Sie möchten lieben, ganz und sinnlos lieben. Und Sie können das nicht.‹ ›Glauben Sie?‹ ›Ich glaube es. Sie suchen die Liebe, wie ich sie suche. Ist es nicht so?‹ ›Vielleicht.‹ ›Darum können Sie mich auch nicht brauchen, und ich werde Sie nicht mehr belästigen. Aber vielleicht sagen Sie mir noch, ehe ich gehe, ob Sie einmal, irgendeinmal, der wirklichen Liebe begegnet sind.‹ ›Einmal, vielleicht. Da wir so weit sind, können Sie es ja wissen. Es ist drei Jahre her. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wahrhaftig geliebt zu werden.‹ ›Darf ich weiter fragen?‹ ›Meinetwegen. Da kam ein Mann und lernte mich kennen und hatte mich lieb. Und weil ich verheiratet war, sagte er es mir nicht. Und als er sah, dass ich meinen Mann nicht liebte und einen Günstling hatte, kam er und schlug mir vor, ich solle meine Ehe auflösen. Das ging nicht, und von da an trug dieser Mann Sorge um mich, bewachte uns, warnte mich und wurde mein guter Beistand und Freund. Und als ich seinetwegen den Günstling entließ und bereit war, ihn anzunehmen, verschmähte er mich und ging und kam nicht wieder. Der hat mich geliebt, sonst keiner.‹ ›Ich verstehe.‹ ›Also gehen Sie nun, nicht? Wir haben einander vielleicht schon zu viel gesagt.‹ ›Leben Sie wohl. Es ist besser, ich komme nicht wieder.‹« Mein Freund schwieg, rief nach einer Weile den Kellner, zahlte und ging. Und aus dieser Erzählung unter anderem schloss ich, ihm fehle die Fähigkeit zur richtigen Liebe. Er hatte es ja selber ausgesprochen. Und doch muss man den Menschen dann am wenigsten glauben, wenn sie von ihren Mängeln reden. Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringe Ansprüche an sich stellt. Das tut mein Freund nicht, und es mag sein, dass gerade sein Ideal einer wahren Liebe ihn so hat werden lassen, wie er ist. Vielleicht auch hat der kluge Mann mich zum Besten gehabt, und möglicherweise war jenes Gespräch mit Frau Förster einfach seine Erfindung. Denn er ist ein heimlicher Dichter, so sehr er sich auch dagegen verwahrt. Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Platon Das Gastmahl Apollodoros : Ich glaube auf das, wonach Ihr jetzt fragt, nicht unvorbereitet zu sein. Denn neulich erst ging ich eben nach der Stadt von Hause aus Phaleron, als ein Bekannter, der mich von hinten gewahr wurde, mir von weitem scherzend zurief: »Du Phalerier Apollodoros, wirst Du nicht warten?« Da blieb ich stehen und erwartete ihn. Und er sagte darauf: »Apollodoros, noch vor kurzem suchte ich Dich, weil ich etwas Näheres zu erfahren wünsche von der Unterhaltung des Agathon und Sokrates und Alkibiades und der übrigen damals bei dem Gastmahl Gegenwärtigen wegen der Liebesreden, wie es mit denen war. Ein anderer hat mir zwar schon davon erzählt, der es von Phoinix, dem Sohn des Philippos, hatte; er sagte aber, Du wissest es auch, und er konnte nichts Ordentliches davon sagen. Also erzähle Du es mirAber wer hat Dir davon erzählt? Etwa Sokrates selbst?« - »Nein, beim Zeus«, sagte ich, »sondern derselbe, von dem es auch Phoinix hat; es war nämlich ein gewisser Aristodemos, ein kleiner Mensch, immer unbeschuht, der war bei der Gesellschaft zugegen gewesen und einer der eifrigsten Verehrer des Sokrates zu damaliger Zeit, wie mich dünkt. Indes, auch den Sokrates habe ich schon nach einigem gefragt, was ich von jenem gehört hatte, und er hat es mir gerade so bestätigt, wie jener es erzählte.« - So gingen wir also und sprachen darüber; daher ich denn, wie schon anfänglich gesagt, nicht unvorbereitet bin. Soll ich es also auch Euch erzählen, so muss ich das wohl tunFreunde : Ja, erzähle uns, was für Reden dort sind gewechselt worden. Apollodoros : Das waren also ungefähr folgende. Oder vielmehr: Lasst mich versuchen, Euch die Sache von Anfang an, wie jener sie mir erzählte, wiederzuerzählen. Er sagte nämlich, Sokrates sei ihm begegnet, gebadet und die Sohlen untergebunden, was er selten tat. Daher habe er ihn gefragt, wohin er denn ginge, dass er sich so schön gemacht hätte. Und jener habe geantwortet: »Zum Gastmahl beim Agathon. Denn gestern am Siegesfest bin ich ihm ausgewichen aus Furcht vor dem Gewühl; ich sagte ihm aber zu, auf heute zu kommen. Und nun habe ich mich so herausgeschmückt, um doch schön zu einem Schönen zu kommen. Aber Du«, setzte er hinzu, »Aristodemos, was hältst Du davon, ungeladen mitzugehen zum Gastmahl?« - Darauf, sprach er, antwortete ich: »Das, was Du wünschst.« . - So ungefähr, sagte er, hätten sie zusammen gesprochen und wären dann gegangen. Als er nun an des Agathon Haus gekommen, habe er die Türe offen gefunden, und es sei ihm drinnen gleich ein Knabe entgegengekommen und habe ihn hingeführt, wo die andern sich niedergelassen. Sobald ihn nun Agathon gesehen, habe er gesagt: »Schön, dass Du kommst, Aristodemos, um mit uns zu essen. Bist Du aber wegen etwas anderem gekommen, so lass das auf ein andermal; denn auch gestern suchte ich Dich, um Dich einzuladen, konnte Dich aber nicht finden. Aber wieso bringst Du uns den Sokrates nicht mit?« - »Darauf«, sprach er, »drehe ich mich um und sehe den Sokrates nirgends nachkommen. Ich sagte also, ich selbst wäre mit dem Sokrates und von ihm geladen hierher zum Mahle gegangen.« - »Sehr wohl«, habe er gesagt, »hast Du daran getan; aber wo ist denn jener?« - »Hinter mir ging er eben herein, und ich wundere mich selbst, wo er wohl sein mag.« - »Willst Du nicht nachsehen, Knabe«, habe darauf Agathon gesagt, »und den Sokrates hereinbringen?« »Du aber, Aristodemos«, habe er gesagt, »lass Dich neben dem Eryximachos nieder.« Hierauf, sagte er, habe Pausanias eine solche Rede begonnen: »Wohlan, Freunde«, habe er gesagt, »wie werden wir nun am behaglichsten trinken? Ich meines Teils erkläre Euch, dass ich mich in Wahrheit ziemlich unwohl befinde vom gestrigen Trinken und einiger Erholung bedarf; und ich glaube, auch die meisten von Euch, denn Ihr wart gestern ebenfalls zugegen.« Also wären alle übereingekommen, es bei ihrem diesmaligen Zusammensein nicht auf den Rausch anzulegen, sondern nur so zu trinken zum Vergnügen. »Nachdem nun dieses schon beschlossen ist«, habe Eryximachos fortgefahren, »dass jeder nur trinken soll, soviel er will, und gar kein Zwang stattfinden, so bringe ich nächstdem in Vorschlag, dass wir uns für heute untereinander mit Reden unterhalten. Auch darüber, mit was für Reden, will ich Euch, wenn Ihr es verlangt, einen Vorschlag tun.« - Darauf hätten alle bejaht, sie wollten das, und ihm aufgetragen, einen Vorschlag zu tun. - »Also«, habe Eryximachos gesagt: »Der Anfang meiner Rede soll mir sein aus des Euripides Melanippe, ›denn nicht mein ist die Rede‹, sondern des Phaidros hier, die ich sprechen will. Phaidros nämlich pflegt unwillig mir zu sagen: ›Ist es nicht arg, o Eryximachos, dass auf alle Götter Lobgesänge und Anrufungen gedichtet sind von den Dichtern, dem Eros aber, einem so großen und herrlichen Gotte, auch nicht einer jemals von so vielen Dichtern, die es gegeben, ein Lobgedicht gesungen hat?‹ . Daher nun wünsche ich teils ihm einen Liebesdienst zu tun und ihm gefällig zu sein, teils auch dünkt mich, dass es gegenwärtig uns, die wir hier zugegen sind, gar wohl gezieme, diesen Gott zu verherrlichen. Ich meine nämlich, es solle jeder von uns rechts herum eine Lobrede auf den Eros vortragen, so schön er nur immer kann, und Phaidros solle zuerst anfangen, da er ja auch den ersten Platz einnimmt und überdies der Urheber ist von der ganzen Sache. Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Liebe Anthologien Love ISBN-10 3-442-07756-7 / 3442077567 ISBN-13 978-3-442-07756-4 / 9783442077564

2006 Goldmann 2006 Softcover 512 S. 18,4 x 12 x 4,4 cm ISBN: 3442077567 (EAN: 9783442077564 / 978-3442077564)


Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes L mehr lesen ...
Schlagworte: Liebe Anthologien Love Amore amor Amour Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu ""Liebe"": ""Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller."" Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov`ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, gehe ich.‹ ›Nun denn, was wollen Sie von mir?‹ ›Liebe, gnädige Frau!‹ ›Liebe! Ich kenne Sie kaum und liebe Sie nicht.‹ ›Sie werden sehen, dass ich nicht scherze. Ich biete Ihnen alles an, was ich bin und tun kann, und ich werde vieles tun können, wenn es für Sie geschieht.‹ ›Ja, das sagen alle. Es ist nie etwas Neues in Euren Liebeserklärungen. Was wollen Sie denn tun, das mich hinreißen soll? Würden Sie wirklich lieben, so hätten Sie längst etwas getan.‹ ›Was zum Beispiel?‹ ›Das müssten Sie selber wissen. Sie hätten acht Tage fasten können oder sich erschießen oder wenigstens Gedichte machen.‹ ›Ich bin nicht Dichter.‹ ›Warum nicht? Wer so liebt, wie man einzig lieben sollte, der wird zum Dichter und zum Helden um ein Lächeln, um einen Wink, um ein Wort von der, die er lieb hat. Wenn seine Gedichte nicht gut sind, sind sie doch heiß und voll Liebe - ‹ ›Sie haben recht, gnädige Frau. Ich bin kein Dichter und kein Held, und ich erschieße mich auch nicht. Oder wenn ich das täte, so geschähe es aus Schmerz darüber, dass meine Liebe nicht so stark und brennend ist, wie Sie sie verlangen dürfen. Aber statt alles dessen habe ich eines, einen einzigen kleinen Vorzug vor jenem idealen Liebhaber: Ich verstehe Sie.‹ ›Was verstehen Sie?‹ ›Dass Sie Sehnsucht haben wie ich. Sie verlangen nicht nach einem Geliebten, sondern Sie möchten lieben, ganz und sinnlos lieben. Und Sie können das nicht.‹ ›Glauben Sie?‹ ›Ich glaube es. Sie suchen die Liebe, wie ich sie suche. Ist es nicht so?‹ ›Vielleicht.‹ ›Darum können Sie mich auch nicht brauchen, und ich werde Sie nicht mehr belästigen. Aber vielleicht sagen Sie mir noch, ehe ich gehe, ob Sie einmal, irgendeinmal, der wirklichen Liebe begegnet sind.‹ ›Einmal, vielleicht. Da wir so weit sind, können Sie es ja wissen. Es ist drei Jahre her. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wahrhaftig geliebt zu werden.‹ ›Darf ich weiter fragen?‹ ›Meinetwegen. Da kam ein Mann und lernte mich kennen und hatte mich lieb. Und weil ich verheiratet war, sagte er es mir nicht. Und als er sah, dass ich meinen Mann nicht liebte und einen Günstling hatte, kam er und schlug mir vor, ich solle meine Ehe auflösen. Das ging nicht, und von da an trug dieser Mann Sorge um mich, bewachte uns, warnte mich und wurde mein guter Beistand und Freund. Und als ich seinetwegen den Günstling entließ und bereit war, ihn anzunehmen, verschmähte er mich und ging und kam nicht wieder. Der hat mich geliebt, sonst keiner.‹ ›Ich verstehe.‹ ›Also gehen Sie nun, nicht? Wir haben einander vielleicht schon zu viel gesagt.‹ ›Leben Sie wohl. Es ist besser, ich komme nicht wieder.‹« Mein Freund schwieg, rief nach einer Weile den Kellner, zahlte und ging. Und aus dieser Erzählung unter anderem schloss ich, ihm fehle die Fähigkeit zur richtigen Liebe. Er hatte es ja selber ausgesprochen. Und doch muss man den Menschen dann am wenigsten glauben, wenn sie von ihren Mängeln reden. Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringe Ansprüche an sich stellt. Das tut mein Freund nicht, und es mag sein, dass gerade sein Ideal einer wahren Liebe ihn so hat werden lassen, wie er ist. Vielleicht auch hat der kluge Mann mich zum Besten gehabt, und möglicherweise war jenes Gespräch mit Frau Förster einfach seine Erfindung. Denn er ist ein heimlicher Dichter, so sehr er sich auch dagegen verwahrt. Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Platon Das Gastmahl Apollodoros : Ich glaube auf das, wonach Ihr jetzt fragt, nicht unvorbereitet zu sein. Denn neulich erst ging ich eben nach der Stadt von Hause aus Phaleron, als ein Bekannter, der mich von hinten gewahr wurde, mir von weitem scherzend zurief: »Du Phalerier Apollodoros, wirst Du nicht warten?« Da blieb ich stehen und erwartete ihn. Und er sagte darauf: »Apollodoros, noch vor kurzem suchte ich Dich, weil ich etwas Näheres zu erfahren wünsche von der Unterhaltung des Agathon und Sokrates und Alkibiades und der übrigen damals bei dem Gastmahl Gegenwärtigen wegen der Liebesreden, wie es mit denen war. Ein anderer hat mir zwar schon davon erzählt, der es von Phoinix, dem Sohn des Philippos, hatte; er sagte aber, Du wissest es auch, und er konnte nichts Ordentliches davon sagen. Also erzähle Du es mirAber wer hat Dir davon erzählt? Etwa Sokrates selbst?« - »Nein, beim Zeus«, sagte ich, »sondern derselbe, von dem es auch Phoinix hat; es war nämlich ein gewisser Aristodemos, ein kleiner Mensch, immer unbeschuht, der war bei der Gesellschaft zugegen gewesen und einer der eifrigsten Verehrer des Sokrates zu damaliger Zeit, wie mich dünkt. Indes, auch den Sokrates habe ich schon nach einigem gefragt, was ich von jenem gehört hatte, und er hat es mir gerade so bestätigt, wie jener es erzählte.« - So gingen wir also und sprachen darüber; daher ich denn, wie schon anfänglich gesagt, nicht unvorbereitet bin. Soll ich es also auch Euch erzählen, so muss ich das wohl tunFreunde : Ja, erzähle uns, was für Reden dort sind gewechselt worden. Apollodoros : Das waren also ungefähr folgende. Oder vielmehr: Lasst mich versuchen, Euch die Sache von Anfang an, wie jener sie mir erzählte, wiederzuerzählen. Er sagte nämlich, Sokrates sei ihm begegnet, gebadet und die Sohlen untergebunden, was er selten tat. Daher habe er ihn gefragt, wohin er denn ginge, dass er sich so schön gemacht hätte. Und jener habe geantwortet: »Zum Gastmahl beim Agathon. Denn gestern am Siegesfest bin ich ihm ausgewichen aus Furcht vor dem Gewühl; ich sagte ihm aber zu, auf heute zu kommen. Und nun habe ich mich so herausgeschmückt, um doch schön zu einem Schönen zu kommen. Aber Du«, setzte er hinzu, »Aristodemos, was hältst Du davon, ungeladen mitzugehen zum Gastmahl?« - Darauf, sprach er, antwortete ich: »Das, was Du wünschst.« . - So ungefähr, sagte er, hätten sie zusammen gesprochen und wären dann gegangen. Als er nun an des Agathon Haus gekommen, habe er die Türe offen gefunden, und es sei ihm drinnen gleich ein Knabe entgegengekommen und habe ihn hingeführt, wo die andern sich niedergelassen. Sobald ihn nun Agathon gesehen, habe er gesagt: »Schön, dass Du kommst, Aristodemos, um mit uns zu essen. Bist Du aber wegen etwas anderem gekommen, so lass das auf ein andermal; denn auch gestern suchte ich Dich, um Dich einzuladen, konnte Dich aber nicht finden. Aber wieso bringst Du uns den Sokrates nicht mit?« - »Darauf«, sprach er, »drehe ich mich um und sehe den Sokrates nirgends nachkommen. Ich sagte also, ich selbst wäre mit dem Sokrates und von ihm geladen hierher zum Mahle gegangen.« - »Sehr wohl«, habe er gesagt, »hast Du daran getan; aber wo ist denn jener?« - »Hinter mir ging er eben herein, und ich wundere mich selbst, wo er wohl sein mag.« - »Willst Du nicht nachsehen, Knabe«, habe darauf Agathon gesagt, »und den Sokrates hereinbringen?« »Du aber, Aristodemos«, habe er gesagt, »lass Dich neben dem Eryximachos nieder.« Hierauf, sagte er, habe Pausanias eine solche Rede begonnen: »Wohlan, Freunde«, habe er gesagt, »wie werden wir nun am behaglichsten trinken? Ich meines Teils erkläre Euch, dass ich mich in Wahrheit ziemlich unwohl befinde vom gestrigen Trinken und einiger Erholung bedarf; und ich glaube, auch die meisten von Euch, denn Ihr wart gestern ebenfalls zugegen.« Also wären alle übereingekommen, es bei ihrem diesmaligen Zusammensein nicht auf den Rausch anzulegen, sondern nur so zu trinken zum Vergnügen. »Nachdem nun dieses schon beschlossen ist«, habe Eryximachos fortgefahren, »dass jeder nur trinken soll, soviel er will, und gar kein Zwang stattfinden, so bringe ich nächstdem in Vorschlag, dass wir uns für heute untereinander mit Reden unterhalten. Auch darüber, mit was für Reden, will ich Euch, wenn Ihr es verlangt, einen Vorschlag tun.« - Darauf hätten alle bejaht, sie wollten das, und ihm aufgetragen, einen Vorschlag zu tun. - »Also«, habe Eryximachos gesagt: »Der Anfang meiner Rede soll mir sein aus des Euripides Melanippe, ›denn nicht mein ist die Rede‹, sondern des Phaidros hier, die ich sprechen will. Phaidros nämlich pflegt unwillig mir zu sagen: ›Ist es nicht arg, o Eryximachos, dass auf alle Götter Lobgesänge und Anrufungen gedichtet sind von den Dichtern, dem Eros aber, einem so großen und herrlichen Gotte, auch nicht einer jemals von so vielen Dichtern, die es gegeben, ein Lobgedicht gesungen hat?‹ . Daher nun wünsche ich teils ihm einen Liebesdienst zu tun und ihm gefällig zu sein, teils auch dünkt mich, dass es gegenwärtig uns, die wir hier zugegen sind, gar wohl gezieme, diesen Gott zu verherrlichen. Ich meine nämlich, es solle jeder von uns rechts herum eine Lobrede auf den Eros vortragen, so schön er nur immer kann, und Phaidros solle zuerst anfangen, da er ja auch den ersten Platz einnimmt und überdies der Urheber ist von der ganzen Sache. Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) ISBN-10 3-442-07756-7 / 3442077567 ISBN-13 978-3-442-07756-4 / 9783442077564

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