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Neuromuskuläre Erkrankungen. Diagnostik, interdisziplinäre Therapie und Selbsthilfe [Gebundene Ausgabe] von Dieter E. Pongratz (Autor), Stephan Zierz (Autor) Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen Symptom Körperbehinderungen interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuun Neurologen Neuropädiater Internisten Orthopäden Physiotherapeuten Selbsthilfe Symptome Krankheitsbilder Behandlungsmethoden Arzt Therapeut  Langzeitbetreuung Erstellung von Gutachten psychosoziale Beratung Behandlungsoptionen Strukturierte Beschreibung der Einzelerkrankungen - Evidenzbasierte Therapieempfehlungen - Aktuelle Forschung und ihre Konsequenz für die Praxis - Umfangreicher Serviceteil Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln - schneller Zugriff im handlichen Format Das kompakte Wissen für die qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen verursachen eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome, angefangen von

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Dieter E. Pongratz (Autor), Stephan Zierz (Autor)
Neuromuskuläre Erkrankungen. Diagnostik, interdisziplinäre Therapie und Selbsthilfe [Gebundene Ausgabe] von Dieter E. Pongratz (Autor), Stephan Zierz (Autor) Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen Symptom Körperbehinderungen interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuun Neurologen Neuropädiater Internisten Orthopäden Physiotherapeuten Selbsthilfe Symptome Krankheitsbilder Behandlungsmethoden Arzt Therapeut Langzeitbetreuung Erstellung von Gutachten psychosoziale Beratung Behandlungsoptionen Strukturierte Beschreibung der Einzelerkrankungen - Evidenzbasierte Therapieempfehlungen - Aktuelle Forschung und ihre Konsequenz für die Praxis - Umfangreicher Serviceteil Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln - schneller Zugriff im handlichen Format Das kompakte Wissen für die qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen verursachen eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome, angefangen von ""Muskelschmerzen"" bis hin zu schwerwiegenden Körperbehinderungen. Daher benötigen die Betroffenen eine interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuung, die bewusst die Selbsthilfe einschließt. Im vorliegenden Werk bündeln Neurologen, Neuropädiater, Internisten und Orthopäden sowie Physiotherapeuten und Mitarbeiter der Selbsthilfe ihr Wissen und ihre klinische Erfahrung im Umgang mit neuromuskulären Erkrankungen. Klar strukturiert beschreiben sie die Symptome, grenzen verwandte Krankheitsbilder voneinander ab und erläutern die entsprechenden Behandlungsmethoden. Somit erhält der Leser - Arzt oder Therapeut - praktische Hilfe für die Diagnostik, Therapie und Langzeitbetreuung seiner Patienten. Darüber hinaus findet er eine konkrete Anleitung zur Erstellung von Gutachten sowie Hinweise zur psychosozialen Beratung. Die detaillierte Darstellung der Behandlungsoptionen sowie wichtige Kontaktadressen im Serviceteil machen das Werk auch für die Patienten und deren Familien zu einem in dieser Form einzigartigen Ratgeber in deutscher Sprache. In dieser Ausgabe- Strukturierte Beschreibung der Einzelerkrankungen - Evidenzbasierte Therapieempfehlungen - Aktuelle Forschung und ihre Konsequenz für die Praxis - Umfangreicher Serviceteil Rezension zum Titel""Das übersichtlich und freundlich gestaltete Buch (gute Gliederung, Mehrfarbendruck, viele Bilder und Tabellen) bietet einen hervorragenden Überblick über alle nur denkbaren neuromuskulären Erkrankungen. Histologie, Geschichte, Diagnostik, Biochemie, Histochemie, Therapie etc. werden subtil dargestellt. Spannend für den historisch interessierten Leser ist die Verknüpfung mit Namen und Biographien von Ärzten und Forschern, die sich speziell um einzelne Aspekte der Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen gekümmert haben (…)."" Dr. Jost Mauck, inOrthopädie Mitteilungen Heft ""Es ist ein fachlich ausgezeichnetes, sich auf dem neuestem Stand der Forschung befindendes, didaktisch vorzügliches und insgesamt ein alle wichtigen Aspekte der Erkrankungen synoptisch diskutierendes Vademecum, das jeder Neurologe, Neuropädiater, Rehabilitationsspezialist und auch Humangenetiker in seiner Handbibliothek besitzen sollte. Es liegen alle Voraussetzungen vor, dass das Werk ein Bestseller wird - es ist ihm in jedem Fall zu wünschen."" Prof. Dr. H.-P. Hartung, Neurologische Klinik, Universität Düsseldorf Ziel der vorliegenden Monographie ""Neuromuskuläre Erkrankungen"" ist es, eine möglichst breite Ärzteschaft verschiedener Fachrichtungen in prägnanter, dem aktuellen Wissensstand angepasster Form über zum Teil eher seltene und schwerwiegende neuromuskuläre Erkrankungen zu informieren und differenzialdiagnostisch die viel häufigeren Ursachen von Muskelschmerzen, die nicht zu einer schweren Körperbehinderung führen, nicht außer Acht zu lassen. Die medikamentöse Therapie folgt, soweit möglich, Kriterien der evidenzbasierten Medizin. Großer Raum wird darüber hinaus der interdisziplinären Betreuung von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen unter Einschluss von Selbsthilfestrategien eingeräumt. Die enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) erscheint den Herausgebern wichtig und zukunftsweisend. Einleitende Kapitel über die Historie und abschließende Bemerkungen über Forschungsinitiativen runden die Darstellung ab. Die neuromuskulären Erkrankungen gehören vorrangig in das Fachgebiet der Neurologie und Neuropädiatrie. Der klinische und wissenschaftliche Bezug zu zahlreichen weiteren Fächern ist jedoch vielfältig. Fortschritte, insbesondere auf dem Sektor der bioptischen Techniken und, fast noch ausgeprägter, der Molekularbiologie, gewährleisten eine rasante Entwicklung des Spezialgebietes. Der vorliegenden Monographie ist demgemäß nicht nur eine weite aktuelle Verbreitung, sondern auch eine dem Zugewinn an Wissen angepasste aktualisierte Neuauflage sehr zu wünschen. Ihr Inhalt möge den Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland zugute kommen. PD Dr. med. Gian Domenico Borasio Neurologische Klinik der Universität München Klinikum Großhadern Marchioninistraße 15 80337 München Dr. med. D. Bron Neurologische Klinik Kantonsspital Aarau CH-5001 Aarau Jenni Christensen Ergotherapeutin Neurologische Klinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 6 91054 Erlangen Prof. Dr. Reinhard Dengler Direktor der Neurologischen Klinik mit Klinischer Neurophysiologie Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover Dr. Wilhelm Fischer Aventis Pharma Deutschland GmbH Königsteiner Str. 10 65812 Bad Soden am Taunus Prof. Dr. med. Raimund Forst Direktor der Orthopädischen Klinik mit Poliklinik Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Rathsberger Str. 57 91054 Erlangen Horst Ganter Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) Im Moos 4 79112 Freiburg Prof. Dr. med. Ralf Gold Neurologische Klinik und Poliklinik im Kopfklinikum Bayerische Julius-Maximilian-Universität Josef-Schneider-Str. 11 97080 Würzburg PD Dr. med. Dieter Heuß Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik Zentrum für Neuromuskuläre Erkrankungen der Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 6 91054 Erlangen Dr. med. Anne Ingenhorst Orthopädische Klinik mit Poliklinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Rathsberger Str. 57 91054 Erlangen Dr. med. Ortrud Karg Asklepios-Fachkliniken München-Gauting Robert-Koch-Allee 2 82131 Gauting Helga Klier Sozialberatung Deutsche Gesellschaft für Muskelkrankheiten e.V. (DGM) Im Moos 4 79112 Freiburg Prof. Dr. med. Manuela C. Koch Institut für Allgemeine Humangenetik Philipps-Universität Marburg Bahnhofstraße 7 35033 Marburg Prof. Dr. med. Korinthenberg Abteilung für Neuropädiatrie und Muskelkrankheiten der Universitäts-Kinderklinik Mathildenstr. 1 79106 Freiburg Anne Kreiling Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) Amselweg 9 34225 Baunatal-Altenritte Prof. Dr. med. Albert Ludolph Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Ulm Oberer Eselsberg 45 89069 Ulm Dr. med. Silke Marckmann Neurologische Klinik mit Klinischer Neurophysiologie Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Str. 1 30625 Hannover Dirk Miethe Medical Manager Sanofi-Synthelabo Potsdamer Str. 8 10785 Berlin Prof. Dr. med. Günther Neeck Klinikum Süd Med. Klinik und Rheumazentrum Südring 81 18059 Rostock Dr. med. Stephan Neudecker Neurologische Klinik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ernst-Grube-Straße 40 06097 Halle/Saale Prof. Dr. med. Bernhard Neundörfer Direktor der Neurologischen Klinik mit Poliklinik Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 6 91054 Erlangen Prof. Dr. med. Dieter Pongratz Ltd. Arzt des Friedrich-Baur-Instituts Klinikum der Ludwig-Maximilians-Uiversität München Campus Innenstadt Ziemssenstr. 1 80336 München PD Dr. B. W. Rautenstrauß Institut für Humangenetik der Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 10 91054 Erlangen Prof. Dr. med. Heinz Reichmann Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Fetscherstr. 74 01307 Dresden Prof. Dr. rer. nat. Reinhard Rüdel Leiter der Abteilung für Allgemeine Physiologie Universität Ulm Albert-Einstein-Allee 11 89081 Ulm PD Dr. Sabine Rudnik-Schöneborn Institut für Humangenetik der RWTH Aachen 52057 Aachen Dr. Jochen Schäfer Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsklinikum Dresden Fetscherstr. 74 01307 Dresden Dr. Janet Schmiedel Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Dresden, Fetscherstr. 74 01307 Dresden Dr. Christiane Schneider-Gold Neurologische Klinik und Poliklinik der Universität Düsseldorf Moorenstr. 5 40225 Düsseldorf Prof. Dr. med. Richard Suchenwirth Seestr. 12 82211 Herrsching-Breitbrunn Dr. med. Michael Späth Friedrich-Baur-Institut Universität München Ziemssenstr. 1 80336 München Prof. Dr. med Klaus Viktor Toyka Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg Josef-Schneider-Str. 11 97080 Würzburg Prof. Dr, med. E. Wilichowski Zentrum für Kinderheilkunde Universität Göttingen Robert-Koch-Str. 40 37075 Göttingen PD Dr. Anja Windhagen Neurologische Klinik Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Str. 1 30625 Hannover Prof. Dr. med. Klaus Zerres Institut für Humangenetik der RWTH Aachen 52057 Aachen Prof. Dr. med. Stephan Zierz Direktor der Neurologischen Klinik Martin-Luther-Universität Halle-Wittemberg Ernst-Grube-Straße 40 06097 Halle/Saale Neuromuskuläre Erkrankungen. Diagnostik, interdisziplinäre Therapie und Selbsthilfe [Gebundene Ausgabe] von Dieter E. Pongratz (Autor), Stephan Zierz (Autor) Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen Symptom Körperbehinderungen interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuun Neurologen Neuropädiater Internisten Orthopäden Physiotherapeuten Selbsthilfe Symptome Krankheitsbilder Behandlungsmethoden Arzt Therapeut Langzeitbetreuung Erstellung von Gutachten psychosoziale Beratung Behandlungsoptionen Strukturierte Beschreibung der Einzelerkrankungen - Evidenzbasierte Therapieempfehlungen - Aktuelle Forschung und ihre Konsequenz für die Praxis - Umfangreicher Serviceteil Deutscher Arzte-Verlag Deutscher Ärzte-Verlag

2003 Deutscher Arzte-Verlag Deutscher Ärzte-Verlag 2003 Hardcover 204 S. 21,9 x 15,7 x 2,4 cm ISBN: 3769111729 (EAN: 9783769111729 / 978-3769111729)


Muskel Neurologie Orthopädie Pädiatrie Neuro-Rehabilitation Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen Symptom Körperbehinderungen interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuun Neurologen Neuropädiater Internisten Orthopäden Physiotherapeuten Selbsthilfe Symptome Krankheitsbilder Behandlungsmethoden Arz mehr lesen ...
Schlagworte: Muskel Neurologie Orthopädie Pädiatrie Neuro-Rehabilitation Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen Symptom Körperbehinderungen interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuun Neurologen Neuropädiater Internisten Orthopäden Physiotherapeuten Selbsthilfe Symptome Krankheitsbilder Behandlungsmethoden Arzt Therapeut Langzeitbetreuung Symptome richtig interpretieren - Ursachen kompetent behandeln Neuromuskuläre Erkrankungen verursachen eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome, angefangen von ""Muskelschmerzen"" bis hin zu schwerwiegenden Körperbehinderungen. Daher benötigen die Betroffenen eine interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuung, die bewusst die Selbsthilfe einschließt. Im vorliegenden Werk bündeln Neurologen, Neuropädiater, Internisten und Orthopäden sowie Physiotherapeuten und Mitarbeiter der Selbsthilfe ihr Wissen und ihre klinische Erfahrung im Umgang mit neuromuskulären Erkrankungen. Somit erhält der Leser - Arzt oder Therapeut - praktische Hilfe für die Diagnostik, Therapie und Langzeitbetreuung seiner Patienten. Darüber hinaus findet er eine konkrete Anleitung zur Erstellung von Gutachten sowie Hinweise zur psychosozialen Beratung. Die detaillierte Darstellung der Behandlungsoptionen sowie wichtige Kontaktadressen im Serviceteil machen das Werk auch für die Patienten und deren Familien zu einem in dieser Form einzigartigen Ratgeber in deutscher Sprache.• Symptomatologische und differenzialdiagnostische Kriterien Strukturierte Beschreibung der Einzelerkrankungen Evidenzbasierte Therapieempfehlungen Aktuelle Forschung und ihre Konsequenz für die Praxis Umfangreicher Serviceteil Prof. Dr. Dieter Pongratz Facharzt für Innere Medizin und Neurologie, Leitender Arzt des Friedrich-Baur-lnstituts, Universität München, Vorstandsmitglied der International Myopain Society sowie der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke Prof. Dr. Stephan Zierz Direktor der Neurologischen Klinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Forschungsschwerpunkt Biochemie und Molekulargenetik metabolischer und mitochondrialer Myopathien Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln - schneller Zugriff im handlichen Format Das kompakte Wissen für die qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen verursachen eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome, angefangen von ""Muskelschmerzen"" bis hin zu schwerwiegenden Körperbehinderungen. Daher benötigen die Betroffenen eine interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuung, die bewusst die Selbsthilfe einschließt. Im vorliegenden Werk bündeln Neurologen, Neuropädiater, Internisten und Orthopäden sowie Physiotherapeuten und Mitarbeiter der Selbsthilfe ihr Wissen und ihre klinische Erfahrung im Umgang mit neuromuskulären Erkrankungen. Klar strukturiert beschreiben sie die Symptome, grenzen verwandte Krankheitsbilder voneinander ab und erläutern die entsprechenden Behandlungsmethoden. Somit erhält der Leser - Arzt oder Therapeut - praktische Hilfe für die Diagnostik, Therapie und Langzeitbetreuung seiner Patienten. Darüber hinaus findet er eine konkrete Anleitung zur Erstellung von Gutachten sowie Hinweise zur psychosozialen Beratung. Die detaillierte Darstellung der Behandlungsoptionen sowie wichtige Kontaktadressen im Serviceteil machen das Werk auch für die Patienten und deren Familien zu einem in dieser Form einzigartigen Ratgeber in deutscher Sprache. In dieser Ausgabe- Strukturierte Beschreibung der Einzelerkrankungen - Evidenzbasierte Therapieempfehlungen - Aktuelle Forschung und ihre Konsequenz für die Praxis - Umfangreicher Serviceteil Rezension zum Titel""Das übersichtlich und freundlich gestaltete Buch (gute Gliederung, Mehrfarbendruck, viele Bilder und Tabellen) bietet einen hervorragenden Überblick über alle nur denkbaren neuromuskulären Erkrankungen. Histologie, Geschichte, Diagnostik, Biochemie, Histochemie, Therapie etc. werden subtil dargestellt. Spannend für den historisch interessierten Leser ist die Verknüpfung mit Namen und Biographien von Ärzten und Forschern, die sich speziell um einzelne Aspekte der Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen gekümmert haben (…)."" Dr. Jost Mauck, inOrthopädie Mitteilungen Heft ""Es ist ein fachlich ausgezeichnetes, sich auf dem neuestem Stand der Forschung befindendes, didaktisch vorzügliches und insgesamt ein alle wichtigen Aspekte der Erkrankungen synoptisch diskutierendes Vademecum, das jeder Neurologe, Neuropädiater, Rehabilitationsspezialist und auch Humangenetiker in seiner Handbibliothek besitzen sollte. Es liegen alle Voraussetzungen vor, dass das Werk ein Bestseller wird - es ist ihm in jedem Fall zu wünschen."" Prof. Dr. H.-P. Hartung, Neurologische Klinik, Universität Düsseldorf Ziel der vorliegenden Monographie ""Neuromuskuläre Erkrankungen"" ist es, eine möglichst breite Ärzteschaft verschiedener Fachrichtungen in prägnanter, dem aktuellen Wissensstand angepasster Form über zum Teil eher seltene und schwerwiegende neuromuskuläre Erkrankungen zu informieren und differenzialdiagnostisch die viel häufigeren Ursachen von Muskelschmerzen, die nicht zu einer schweren Körperbehinderung führen, nicht außer Acht zu lassen. Die medikamentöse Therapie folgt, soweit möglich, Kriterien der evidenzbasierten Medizin. Großer Raum wird darüber hinaus der interdisziplinären Betreuung von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen unter Einschluss von Selbsthilfestrategien eingeräumt. Die enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) erscheint den Herausgebern wichtig und zukunftsweisend. Einleitende Kapitel über die Historie und abschließende Bemerkungen über Forschungsinitiativen runden die Darstellung ab. Die neuromuskulären Erkrankungen gehören vorrangig in das Fachgebiet der Neurologie und Neuropädiatrie. Der klinische und wissenschaftliche Bezug zu zahlreichen weiteren Fächern ist jedoch vielfältig. Fortschritte, insbesondere auf dem Sektor der bioptischen Techniken und, fast noch ausgeprägter, der Molekularbiologie, gewährleisten eine rasante Entwicklung des Spezialgebietes. Der vorliegenden Monographie ist demgemäß nicht nur eine weite aktuelle Verbreitung, sondern auch eine dem Zugewinn an Wissen angepasste aktualisierte Neuauflage sehr zu wünschen. Ihr Inhalt möge den Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland zugute kommen. PD Dr. med. Gian Domenico Borasio Neurologische Klinik der Universität München Klinikum Großhadern Marchioninistraße 15 80337 München Dr. med. D. Bron Neurologische Klinik Kantonsspital Aarau CH-5001 Aarau Jenni Christensen Ergotherapeutin Neurologische Klinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 6 91054 Erlangen Prof. Dr. Reinhard Dengler Direktor der Neurologischen Klinik mit Klinischer Neurophysiologie Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover Dr. Wilhelm Fischer Aventis Pharma Deutschland GmbH Königsteiner Str. 10 65812 Bad Soden am Taunus Prof. Dr. med. Raimund Forst Direktor der Orthopädischen Klinik mit Poliklinik Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Rathsberger Str. 57 91054 Erlangen Horst Ganter Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) Im Moos 4 79112 Freiburg Prof. Dr. med. Ralf Gold Neurologische Klinik und Poliklinik im Kopfklinikum Bayerische Julius-Maximilian-Universität Josef-Schneider-Str. 11 97080 Würzburg PD Dr. med. Dieter Heuß Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik Zentrum für Neuromuskuläre Erkrankungen der Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 6 91054 Erlangen Dr. med. Anne Ingenhorst Orthopädische Klinik mit Poliklinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Rathsberger Str. 57 91054 Erlangen Dr. med. Ortrud Karg Asklepios-Fachkliniken München-Gauting Robert-Koch-Allee 2 82131 Gauting Helga Klier Sozialberatung Deutsche Gesellschaft für Muskelkrankheiten e.V. (DGM) Im Moos 4 79112 Freiburg Prof. Dr. med. Manuela C. Koch Institut für Allgemeine Humangenetik Philipps-Universität Marburg Bahnhofstraße 7 35033 Marburg Prof. Dr. med. Korinthenberg Abteilung für Neuropädiatrie und Muskelkrankheiten der Universitäts-Kinderklinik Mathildenstr. 1 79106 Freiburg Anne Kreiling Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) Amselweg 9 34225 Baunatal-Altenritte Prof. Dr. med. Albert Ludolph Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Ulm Oberer Eselsberg 45 89069 Ulm Dr. med. Silke Marckmann Neurologische Klinik mit Klinischer Neurophysiologie Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Str. 1 30625 Hannover Dirk Miethe Medical Manager Sanofi-Synthelabo Potsdamer Str. 8 10785 Berlin Prof. Dr. med. Günther Neeck Klinikum Süd Med. Klinik und Rheumazentrum Südring 81 18059 Rostock Dr. med. Stephan Neudecker Neurologische Klinik Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ernst-Grube-Straße 40 06097 Halle/Saale Prof. Dr. med. Bernhard Neundörfer Direktor der Neurologischen Klinik mit Poliklinik Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 6 91054 Erlangen Prof. Dr. med. Dieter Pongratz Ltd. Arzt des Friedrich-Baur-Instituts Klinikum der Ludwig-Maximilians-Uiversität München Campus Innenstadt Ziemssenstr. 1 80336 München PD Dr. B. W. Rautenstrauß Institut für Humangenetik der Universität Erlangen-Nürnberg Schwabachanlage 10 91054 Erlangen Prof. Dr. med. Heinz Reichmann Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie Fetscherstr. 74 01307 Dresden Prof. Dr. rer. nat. Reinhard Rüdel Leiter der Abteilung für Allgemeine Physiologie Universität Ulm Albert-Einstein-Allee 11 89081 Ulm PD Dr. Sabine Rudnik-Schöneborn Institut für Humangenetik der RWTH Aachen 52057 Aachen Dr. Jochen Schäfer Klinik und Poliklinik für Neurologie Universitätsklinikum Dresden Fetscherstr. 74 01307 Dresden Dr. Janet Schmiedel Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Dresden, Fetscherstr. 74 01307 Dresden Dr. Christiane Schneider-Gold Neurologische Klinik und Poliklinik der Universität Düsseldorf Moorenstr. 5 40225 Düsseldorf Prof. Dr. med. Richard Suchenwirth Seestr. 12 82211 Herrsching-Breitbrunn Dr. med. Michael Späth Friedrich-Baur-Institut Universität München Ziemssenstr. 1 80336 München Prof. Dr. med Klaus Viktor Toyka Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg Josef-Schneider-Str. 11 97080 Würzburg Prof. Dr, med. E. Wilichowski Zentrum für Kinderheilkunde Universität Göttingen Robert-Koch-Str. 40 37075 Göttingen PD Dr. Anja Windhagen Neurologische Klinik Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Str. 1 30625 Hannover Prof. Dr. med. Klaus Zerres Institut für Humangenetik der RWTH Aachen 52057 Aachen Prof. Dr. med. Stephan Zierz Direktor der Neurologischen Klinik Martin-Luther-Universität Halle-Wittemberg Ernst-Grube-Straße 40 06097 Halle/Saale Neuromuskuläre Erkrankungen. Diagnostik, interdisziplinäre Therapie und Selbsthilfe [Gebundene Ausgabe] von Dieter E. Pongratz (Autor), Stephan Zierz (Autor) Muskelschmerzen richtig diagnostizieren und behandeln qualitätsgesicherte Diagnose und Behandlung Neuromuskuläre Erkrankungen Symptom Körperbehinderungen interdisziplinäre medizinische und therapeutische Betreuun Neurologen Neuropädiater Internisten Orthopäden Physiotherapeuten Selbsthilfe Symptome Krankheitsbilder Behandlungsmethoden Arzt Therapeut Langzeitbetreuung Erstellung von Gutachten psychosoziale Beratung Behandlungsoptionen Strukturierte Beschreibung der Einzelerkrankungen - Evidenzbasierte Therapieempfehlungen - Aktuelle Forschung und ihre Konsequenz für die Praxis - Umfangreicher Serviceteil

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Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon. Band 2 Bd.2, Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen [Gebundene Ausgabe] von Johannes Kreuzer (Autor) Stauden sind zu gefragten Pflanzen geworden. Neue Trends in der Gartengestaltung haben dazu beigetragen, beispielsweise der Wunsch nach harmonischen Pflanzenbildern im Garten, Farbgärten nach englischem Vorbild, der verstärkte Einzug von buntblättrigen Formen und Sorten, die für Abwechslung sorgen. Es gibt ein starkes Interesse für dekorative Blattstrukturstauden, mit denen man vor allem im Halbschatten und Schatten ausdrucksvolle Situationen schaffen kann. Viel umfangreicher als in den früheren Ausgaben wurde auch das Sortiment der in Mitteleuropa einheimischen Wildstauden berücksichtigt, ohne sich dabei in botanischen Raritäten oder auf dem großen Feld der ständig wechselnden Liebhabersorten zu verlieren. Denn nach wie vor halten Verlag und Autoren am Prinzip fest, das dieser Lexika-Reihe zugrunde liegt Was vorgestellt wird, soll dem gängigen Sortiment entsprechen und erhältlich sein, wobei sich natürlich ständig Verschiebungen ergeben können. Im Vergleich zur 6. Auflage haben in diesem Band erheblich mehr Arten und Sorten Eingang gefunden. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was sich am Markt vollzieht:• Containerpflanzen bieten sich an für Gestaltungen über viele Monate hinweg • Viele Stauden gelangten als Kübelpflanzen zu neuen Verwendungen • Der Naturschutz mit Futterpflanzen für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Wildinsekten fordert sein Recht. • Duftpflanzen werden verstärkt gefragt • Dekorative Krauter sind in diesem Band im Hinblick auf ihren Schmuckwert berücksichtigt, sofern sie als Zierstauden in Frage kommen. Weitere Details auf diesem zunehmend interessanten Sektor mit fließenden Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten finden sich im Band 7

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Johannes Kreuzer (Autor)
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Denn nach wie vor halten Verlag und Autoren am Prinzip fest, das dieser Lexika-Reihe zugrunde liegt Was vorgestellt wird, soll dem gängigen Sortiment entsprechen und erhältlich sein, wobei sich natürlich ständig Verschiebungen ergeben können. Im Vergleich zur 6. Auflage haben in diesem Band erheblich mehr Arten und Sorten Eingang gefunden. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was sich am Markt vollzieht:• Containerpflanzen bieten sich an für Gestaltungen über viele Monate hinweg • Viele Stauden gelangten als Kübelpflanzen zu neuen Verwendungen • Der Naturschutz mit Futterpflanzen für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Wildinsekten fordert sein Recht. • Duftpflanzen werden verstärkt gefragt • Dekorative Krauter sind in diesem Band im Hinblick auf ihren Schmuckwert berücksichtigt, sofern sie als Zierstauden in Frage kommen. Weitere Details auf diesem zunehmend interessanten Sektor mit fließenden Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten finden sich im Band 7 ""Gemüse, Kräuter und Kulturpilze"" Alle Pflanzen sind jetzt alphabetisch von A-Z geordnet, sodaß sich ein sofortiger Überblick über die vielfältige Anwendung der einzelnen Gattungen ergibt. Dennoch werden anhand der Tabellen im Anhang auch die in den Gärtnereien üblichen Sortimente von Wasserpflanzen, Gräser, Farne und der großen Masse der übrigen Blatt- und Blütenstauden deutlich. Die Orientierung fällt dadurch leichter. Zahlreiche Änderungen in der Nomenklatur und in den Schreibweisen haben sich in den letzten Jahren ergeben und finden in diesem Band Berücksichtigung. Soweit möglich wurden die bisher üblichen Bezeichnungen der Pflanzen als Synonyme beibehalten. Mit Hilfe des Registers der botanischen Pflanzennamen wird das Auffinden der bekannten Arten unter den alten Bezeichnungen erleichtert. Die überarbeiteten Tabellen im Anhang bieten Informationen von großem Wert, auf übersichtliche Weise geordnet. Neu aufgegliedert in die Bereiche Stauden, Gräser, Farne und Wasserpflanzen werden auch die Lebensbereiche der Stauden umfassend berücksichtigt. Die Tabelle ""Kulturansprüche, Verwendungsmöglichkeiten und Lebensbereiche"" gibt auch grundsätzliche Hinweise auf die Verwendung unter Glas, sei es als Schnittblume oder als Topfpflanze. Viele Stauden können unter Glas verfrüht oder durch Steuerungsmaßnahmen in der Kultur zu bislang nicht gewohnten Jahreszeiten auf den Markt gebracht werden. Für nähere Einzelheiten hierzu empfehlen wir, aktuelle Kataloge oder die jeweilige Firmenliteratur der Lieferanten anzufordern. Bei der Kurzinformation über die Lebensbereiche der in diesem Band beschriebenen Pflanzen und auf den folgenden Seiten finden Sie Hinweise auf die Verwendungsempfehlungen (nach Prof. Dr. J. Sieber, Bund deutscher Staudengärtner, Weihenstephan), die dem Kunden und dem beratenden Personal die Anwendung erleichtern. Für den Verlag und die Redaktion ist es selbstverständlich, daß das Kreuzer-Lexikon als Standardwerk für Praktiker und Liebhaber des Gartenbaus auch künftig stets den neuesten Stand des Wissens, der Sortimente und der gärtnerischen Praxis vermittelt. Regelung zum Washingtoner Artenschutzabkommen Pflanzen geschützter Arten (laut gültigen Listen) aus Wildbeständen dürfen grundsätzlich nicht der Natur entnommen und nicht gehandelt werden. Geschützte Pflanzen, die aus gärtnerischer Vermehrung entstehen, dürfen gehandelt werden, allerdings muß jederzeit der Nachweis geführt werden können, daß die Pflanzen rechtmäßig in Kultur genommen wurden. Bei Importen von besonders geschützten Arten aus Nicht-EG-Staaten ist eine CITES-Einführungsgenehmigung des Bundesamtes für Ernährung und Fortswirtschaft notwendig. Hierfür muß eine Ausfuhrgenehmigung des Ausfuhrlandes vorliegen. Das Vorliegen dieser Bescheinigung wird von den Zollbehörden auf einer CITES-Einfuhr-Bescheinigung an der Grenze bescheinigt. Dieses Dokument muß den Pflanzentransport jederzeit begleiten. Für Transporte von naturentnommenen Pflanzen innerhalb der EG schreibt die Verordnung vor, daß beim Transport und beim Verkauf usw. CITES-Dokumente als Begleitpapiere und Legalitätsnachweis vorzuweisen sind. Diese Dokumente sind je nach Fall CITES-Einfuhrgenehmigung, CITES-Einfuhrbescheinigung und CITES-Bescheinigung. Für künstlich vermehrte, geschützte Pflanzen gemäß dem Washingtoner Artenschutzabkommen kann für Transporte innerhalb der EG auch ein Pflanzenschutzzeugnis Verwendung finden. Ausnahmen sind jeweils in Listen aufgeführt, die sich ändern können. Daher bitte den jeweils aktuellen Stand bei der zuständigen Fachbehörde für Naturschutz abfragen. Stauden, Farne, Gräser, Wasserpflanzen von A-Z. 9 Anhang- Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. 217 - Kulturansprüche und Verwendungsmöglichkeiten. 233 Index- Botanische Namensverzeichnis. 273 Deutsch-botanisches Namensverzeichnis. 282 Botanische Erläuterungen. Seit nunmehr 20 Jahren ist das Gartenpflanzen-Lexikon von Johannes Kreuzer ein Standardwerk für den Gartenbau. Weit über 250.000 Lexikonbände wurden inzwischen nachgefragt. Der vorliegende Band 2 ""Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen"" erscheint bereits in der 7. Auflage und wurde gegenüber der 6. Auflage verbessert. Neu aufgenommen wurden die Lebensbereiche im Tabellenteil. Das Gesamtwerk besteht mittlerweile aus sieben Bänden, in denen die von Gärtnereien in Mitteleuropa angebotenen Zier- und Nutzpflanzen enthalten sind. Die Einzelbände fassen jeweils bestimmte Pflanzengruppen zusammen. Durch die neue Konzeption ergibt sich folgende Einteilung in sieben TeilbereicheBand 1Laubgehölze und Nadelgehölze (10. Auflage 1998) Band 2Stauden, Farne, Gräser, Sumpf- und Wasserpflanzen (7. Auflage 1999) Band 3Obst (3. Auflage 1997) Band 4Sommerblumen, Blumenzwiebeln und -knollen, Beet- und Balkonpflanzen (3. Auflage 1993) Band 5Zimmerpflanzen, Sukkulenten und Kübelpflanzen (2. Auflage 1994) Band 6Rosen und Kletterpflanzen (1. Auflage 1996) Band 7Gemüse, Kräuter und Kulturpilze (1. Auflage 1998) Alle Bände des Gartenpflanzen-Lexikons bieten durch ihren einheitlichen und stichwortartigen Aufbau besonders viele Informationen auf engstem Raum. Der Beschreibung der einzelnen Pflanzen liegen dasselbe Schema und die gleiche Reihung der Stichwörter zugrunde. Durch die alphabetische Anordnung und die Übersichtlichkeit der Einträge wird sich der Benutzer in kürzester Zeit in jedem Lexikonband zurechtfinden. Ergänzt wird der Hauptteil der einzelnen Bände durch viele anschauliche Tabellen sowie komprimierte Hinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. Somit werden alle wesentlichen Aspekte der Pflanzung, der Verwendung und der Pflege der im Lexikon vorgestellten Pflanzen kurz und bündig behandelt. Die Attraktion und Einmaligkeit dieser Lexikonreihe besteht in der riesigen Anzahl der vorgestellten Pflanzenarten und -sorten und den vielen naturgetreuen, farbigen Pflanzenabbildungen. Dabei wird besonders darauf geachtet, daß nur Pflanzen aufgenommen werden, die sich in Mitteleuropa durchgesetzt haben und deshalb auch in Gärtnereien und Baumschulen angeboten werden. Bei der Zusammenstellung der Lexikonbände schöpfte Johannes Kreuzer aus jahrzehntelanger Erfahrung in Pflanzenvermehrung, Pflanzenzucht, Anlage von Gärten und Parks sowie Beratung von Kunden in der bekannten Baumschule Kreuzer in Tittmoning. Mit viel Liebe und Ausdauer hat er sein Fachwissen zusammengetragen und einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht. Bis zu seinem Tod im Januar 1992 hat der Gründer dieser Lexikonreihe aktiv an der Weiterentwicklung des Gartenpflanzen-Lexikons mitgewirkt. Bereits im Jahr 1989 übertrug Johannes Kreuzer THALACKER MEDIEN die verlegerische Betreuung seines Werkes. Hier erscheint neben mehreren bedeutenden deutschen Gartenbau-Fachzeitschriften eine interessante Palette von Fachbüchern zu Themen rund um Gartenbau, Landschaft und Floristik. Siegfried Stein bearbeitete bereits die Neuauflage von Band 4, 5, 6 und 7 und ist einer breiten Leserschaft als Autor weiterer Blumen- und Pflanzenbücher bekannt. Darüber hinaus war er viele Jahre für das Produktmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit eines bekannten deutschen Samenzüchters verantwortlich. Für den Teil Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung konnte wiederum Kurt Henseler vom Pflanzenschutzamt Bonn gewonnen werden. Ein Nachschlagewerk in sieben Bänden. Nahezu 6000 Steckbriefe von Haus- und Gartenpflanzen, die sich in Mittel- und Nordeuropa durchgesetzt haben. Durchweg farbig illustriert. Zu jeder Pflanze eine vollständige Kurzbeschreibung mit allen wichtigen Angaben zu Herkunft, Pflege, Verwendung etc. Zahlreiche Tabellen und Arbeitshinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen und Pflanzenschutz. 1 Laubgehölze Nadelgehölze 2 Stauden Graser Farne Wasserpflanzen 3 Beerenobst Kernobst Steinobst Schalenobst 4 Sommerblumen Blumenzwiebeln und -knollen Beet- und Balkonpflanzen 5 Zimmerpflanzen Sukkulenten Kübelpflanzen 6 Rosen Kletterpflanzen 7 Gemüse Kräuter Kulturpilze

Auflage: 7., verb. u. neu zusammengest. A. (Juli 1999) Haymarket Media 1999 Hardcover 296 S. 30,1 x 21 x 2,2 cm ISBN: 3878151217 (EAN: 9783878151210 / 978-3878151210)


Farne Farnpflanzen Lexikon Wörterbuch Gartenpflanzen Lexika Nachschlagewerke Gräser Biologie Landwirtschaft Gartenbau Forstwirtschaft Fischerei Ernährung Staude Stauden Sumpfpflanzen Wasserpflanzen Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon. Gesamtausgabe, Bd.2, Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen Johannes Kreuzer Stauden sind zu gefragten Pflanzen geworden. Neue Trends in der Gartengestaltung haben dazu mehr lesen ...
Schlagworte: Farne Farnpflanzen Lexikon Wörterbuch Gartenpflanzen Lexika Nachschlagewerke Gräser Biologie Landwirtschaft Gartenbau Forstwirtschaft Fischerei Ernährung Staude Stauden Sumpfpflanzen Wasserpflanzen Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon. Gesamtausgabe, Bd.2, Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen Johannes Kreuzer Stauden sind zu gefragten Pflanzen geworden. Neue Trends in der Gartengestaltung haben dazu beigetragen, beispielsweise der Wunsch nach harmonischen Pflanzenbildern im Garten, Farbgärten nach englischem Vorbild, der verstärkte Einzug von buntblättrigen Formen und Sorten, die für Abwechslung sorgen. Es gibt ein starkes Interesse für dekorative Blattstrukturstauden, mit denen man vor allem im Halbschatten und Schatten ausdrucksvolle Situationen schaffen kann. Viel umfangreicher als in den früheren Ausgaben wurde auch das Sortiment der in Mitteleuropa einheimischen Wildstauden berücksichtigt, ohne sich dabei in botanischen Raritäten oder auf dem großen Feld der ständig wechselnden Liebhabersorten zu verlieren. Denn nach wie vor halten Verlag und Autoren am Prinzip fest, das dieser Lexika-Reihe zugrunde liegtWas vorgestellt wird, soll dem gängigen Sortiment entsprechen und erhältlich sein, wobei sich natürlich ständig Verschiebungen ergeben können. Im Vergleich zur 6. Auflage haben in diesem Band erheblich mehr Arten und Sorten Eingang gefunden. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was sich am Markt vollzieht:• Containerpflanzen bieten sich an für Gestaltungen über viele Monate hinweg • Viele Stauden gelangten als Kübelpflanzen zu neuen Verwendungen • Der Naturschutz mit Futterpflanzen für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Wildinsekten fordert sein Recht. • Duftpflanzen werden verstärkt gefragt • Dekorative Krauter sind in diesem Band im Hinblick auf ihren Schmuckwert berücksichtigt, sofern sie als Zierstauden in Frage kommen. Weitere Details auf diesem zunehmend interessanten Sektor mit fließenden Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten finden sich im Band 7 ""Gemüse, Kräuter und Kulturpilze"" Alle Pflanzen sind jetzt alphabetisch von A-Z geordnet, sodaß sich ein sofortiger Überblick über die vielfältige Anwendung der einzelnen Gattungen ergibt. Dennoch werden anhand der Tabellen im Anhang auch die in den Gärtnereien üblichen Sortimente von Wasserpflanzen, Gräser, Farne und der großen Masse der übrigen Blatt- und Blütenstauden deutlich. Die Orientierung fällt dadurch leichter. Zahlreiche Änderungen in der Nomenklatur und in den Schreibweisen haben sich in den letzten Jahren ergeben und finden in diesem Band Berücksichtigung. Soweit möglich wurden die bisher üblichen Bezeichnungen der Pflanzen als Synonyme beibehalten. Mit Hilfe des Registers der botanischen Pflanzennamen wird das Auffinden der bekannten Arten unter den alten Bezeichnungen erleichtert. Die überarbeiteten Tabellen im Anhang bieten Informationen von großem Wert, auf übersichtliche Weise geordnet. Neu aufgegliedert in die Bereiche Stauden, Gräser, Farne und Wasserpflanzen werden auch die Lebensbereiche der Stauden umfassend berücksichtigt. Die Tabelle ""Kulturansprüche, Verwendungsmöglichkeiten und Lebensbereiche"" gibt auch grundsätzliche Hinweise auf die Verwendung unter Glas, sei es als Schnittblume oder als Topfpflanze. Viele Stauden können unter Glas verfrüht oder durch Steuerungsmaßnahmen in der Kultur zu bislang nicht gewohnten Jahreszeiten auf den Markt gebracht werden. Für nähere Einzelheiten hierzu empfehlen wir, aktuelle Kataloge oder die jeweilige Firmenliteratur der Lieferanten anzufordern. Bei der Kurzinformation über die Lebensbereiche der in diesem Band beschriebenen Pflanzen und auf den folgenden Seiten finden Sie Hinweise auf die Verwendungsempfehlungen (nach Prof. Dr. J. Sieber, Bund deutscher Staudengärtner, Weihenstephan), die dem Kunden und dem beratenden Personal die Anwendung erleichtern. Für den Verlag und die Redaktion ist es selbstverständlich, daß das Kreuzer-Lexikon als Standardwerk für Praktiker und Liebhaber des Gartenbaus auch künftig stets den neuesten Stand des Wissens, der Sortimente und der gärtnerischen Praxis vermittelt. Regelung zum Washingtoner Artenschutzabkommen Pflanzen geschützter Arten (laut gültigen Listen) aus Wildbeständen dürfen grundsätzlich nicht der Natur entnommen und nicht gehandelt werden. Geschützte Pflanzen, die aus gärtnerischer Vermehrung entstehen, dürfen gehandelt werden, allerdings muß jederzeit der Nachweis geführt werden können, daß die Pflanzen rechtmäßig in Kultur genommen wurden. Bei Importen von besonders geschützten Arten aus Nicht-EG-Staaten ist eine CITES-Einführungsgenehmigung des Bundesamtes für Ernährung und Fortswirtschaft notwendig. Hierfür muß eine Ausfuhrgenehmigung des Ausfuhrlandes vorliegen. Das Vorliegen dieser Bescheinigung wird von den Zollbehörden auf einer CITES-Einfuhr-Bescheinigung an der Grenze bescheinigt. Dieses Dokument muß den Pflanzentransport jederzeit begleiten. Für Transporte von naturentnommenen Pflanzen innerhalb der EG schreibt die Verordnung vor, daß beim Transport und beim Verkauf usw. CITES-Dokumente als Begleitpapiere und Legalitätsnachweis vorzuweisen sind. Diese Dokumente sind je nach Fall CITES-Einfuhrgenehmigung, CITES-Einfuhrbescheinigung und CITES-Bescheinigung. Für künstlich vermehrte, geschützte Pflanzen gemäß dem Washingtoner Artenschutzabkommen kann für Transporte innerhalb der EG auch ein Pflanzenschutzzeugnis Verwendung finden. Ausnahmen sind jeweils in Listen aufgeführt, die sich ändern können. Daher bitte den jeweils aktuellen Stand bei der zuständigen Fachbehörde für Naturschutz abfragen. Stauden, Farne, Gräser, Wasserpflanzen von A-Z. 9 Anhang- Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. 217 - Kulturansprüche und Verwendungsmöglichkeiten. 233 Index- Botanische Namensverzeichnis. 273 Deutsch-botanisches Namensverzeichnis. 282 Botanische Erläuterungen. Seit nunmehr 20 Jahren ist das Gartenpflanzen-Lexikon von Johannes Kreuzer ein Standardwerk für den Gartenbau. Weit über 250.000 Lexikonbände wurden inzwischen nachgefragt. Der vorliegende Band 2 ""Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen"" erscheint bereits in der 7. Auflage und wurde gegenüber der 6. Auflage verbessert. Neu aufgenommen wurden die Lebensbereiche im Tabellenteil. Das Gesamtwerk besteht mittlerweile aus sieben Bänden, in denen die von Gärtnereien in Mitteleuropa angebotenen Zier- und Nutzpflanzen enthalten sind. Die Einzelbände fassen jeweils bestimmte Pflanzengruppen zusammen. Durch die neue Konzeption ergibt sich folgende Einteilung in sieben TeilbereicheBand 1Laubgehölze und Nadelgehölze (10. Auflage 1998) Band 2Stauden, Farne, Gräser, Sumpf- und Wasserpflanzen (7. Auflage 1999) Band 3Obst (3. Auflage 1997) Band 4Sommerblumen, Blumenzwiebeln und -knollen, Beet- und Balkonpflanzen (3. Auflage 1993) Band 5Zimmerpflanzen, Sukkulenten und Kübelpflanzen (2. Auflage 1994) Band 6Rosen und Kletterpflanzen (1. Auflage 1996) Band 7Gemüse, Kräuter und Kulturpilze (1. Auflage 1998) Alle Bände des Gartenpflanzen-Lexikons bieten durch ihren einheitlichen und stichwortartigen Aufbau besonders viele Informationen auf engstem Raum. Der Beschreibung der einzelnen Pflanzen liegen dasselbe Schema und die gleiche Reihung der Stichwörter zugrunde. Durch die alphabetische Anordnung und die Übersichtlichkeit der Einträge wird sich der Benutzer in kürzester Zeit in jedem Lexikonband zurechtfinden. Ergänzt wird der Hauptteil der einzelnen Bände durch viele anschauliche Tabellen sowie komprimierte Hinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. Somit werden alle wesentlichen Aspekte der Pflanzung, der Verwendung und der Pflege der im Lexikon vorgestellten Pflanzen kurz und bündig behandelt. Die Attraktion und Einmaligkeit dieser Lexikonreihe besteht in der riesigen Anzahl der vorgestellten Pflanzenarten und -sorten und den vielen naturgetreuen, farbigen Pflanzenabbildungen. Dabei wird besonders darauf geachtet, daß nur Pflanzen aufgenommen werden, die sich in Mitteleuropa durchgesetzt haben und deshalb auch in Gärtnereien und Baumschulen angeboten werden. Bei der Zusammenstellung der Lexikonbände schöpfte Johannes Kreuzer aus jahrzehntelanger Erfahrung in Pflanzenvermehrung, Pflanzenzucht, Anlage von Gärten und Parks sowie Beratung von Kunden in der bekannten Baumschule Kreuzer in Tittmoning. Mit viel Liebe und Ausdauer hat er sein Fachwissen zusammengetragen und einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht. Bis zu seinem Tod im Januar 1992 hat der Gründer dieser Lexikonreihe aktiv an der Weiterentwicklung des Gartenpflanzen-Lexikons mitgewirkt. Bereits im Jahr 1989 übertrug Johannes Kreuzer THALACKER MEDIEN die verlegerische Betreuung seines Werkes. Hier erscheint neben mehreren bedeutenden deutschen Gartenbau-Fachzeitschriften eine interessante Palette von Fachbüchern zu Themen rund um Gartenbau, Landschaft und Floristik. Siegfried Stein bearbeitete bereits die Neuauflage von Band 4, 5, 6 und 7 und ist einer breiten Leserschaft als Autor weiterer Blumen- und Pflanzenbücher bekannt. Darüber hinaus war er viele Jahre für das Produktmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit eines bekannten deutschen Samenzüchters verantwortlich. Für den Teil Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung konnte wiederum Kurt Henseler vom Pflanzenschutzamt Bonn gewonnen werden. Ein Nachschlagewerk in sieben Bänden. Nahezu 6000 Steckbriefe von Haus- und Gartenpflanzen, die sich in Mittel- und Nordeuropa durchgesetzt haben. Durchweg farbig illustriert. Zu jeder Pflanze eine vollständige Kurzbeschreibung mit allen wichtigen Angaben zu Herkunft, Pflege, Verwendung etc. Zahlreiche Tabellen und Arbeitshinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen und Pflanzenschutz. 1 Laubgehölze Nadelgehölze 2 Stauden Graser Farne Wasserpflanzen 3 Beerenobst Kernobst Steinobst Schalenobst 4 Sommerblumen Blumenzwiebeln und -knollen Beet- und Balkonpflanzen 5 Zimmerpflanzen Sukkulenten Kübelpflanzen 6 Rosen Kletterpflanzen 7 Gemüse Kräuter Kulturpilze

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Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz / Karl-Marx-Stadt [Gebundene Ausgabe] Egon Kretschmar (Autor) Der Bildverlag Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. Wie der Titel des Buches bereits verrät, wird in vorliegendem Werk die Geschichte der Lokomotivstationierung und der damit in Verbindung stehenden Lokbehandlungsanlagen in Chemnitz besprochen. Dabei verfolgt der Verfasser eine sinnvoll erscheinende Hauptgliederung des Buches. Ein erstes Kapitel widmet sich den Lokbehandlungsanlagen in der Zeit vor 1900, wobei dieser Abschnitt recht kurz gehalten ist. Im Anschluß daran folgen die drei dominierenden Hauptthemen1. das Bw Chemnitz-Hilbersdorf, 2. das Bw Chemnitz Hauptbahnhof und 3. das ab 1968 bestehende Groß-Bw Karl-Marx-Stadt als Fusion der beiden bisher bestehenden Bw. Ebenso werden in diesen Kapiteln alle Außenstellen besagter Bw angerissen, von Mittweida über Pockau-Lengefeld bis Eppendorf und von Stollberg bis Freiberg. Im hinteren Teil des Buches gibt es weitere Kapitel zum Sächsischen Eisenbahnmuseum e. V. Chemnitz-Hilbersdorf, zu Schriftdokumenten der Chemnitzer Eisenbahngeschichte, einen Überblick über die in Chemnitz beheimateten Lokomotiven und zu weiteren Detailthemen. Insgesamt macht das Werk einen interessanten und gut lesenswürdigen Eindruck. Es stellt erstmals die Geschichte der verschiedenen Bahnbetriebswerke in Chemnitz in einer zusammenhängenden und ausführlichen Form dar. Begleitet wird der Text durch zahlreiche interessante und z. T. auch schöne Fotos. Insbesondere aus früheren Epochen, so z. B. aus der Reichsbahnzeit vor 1945, sind seltene Fotografien abgedruckt. Fazit Mit dem Buch „Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt“ schließt sich eine weitere Lücke in der sächsischen Eisenbahnliteratursammlung. Es kann auf jeden Fall zum Kauf empfohlen werden Wer die Neuerscheinungen an Eisenbahnliteratur einigermaßen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, daß in den letzten Jahren zunehmend Editionen kleinerer Verlage das ohnehin schon reichhaltige Angebot bereichern. Genügt auch nicht jedes Werk, welches von diesen oft nur regional in Erscheinung tretenden und daher relativ unbekannten Verlagen herausgegeben wird, gehobenen Ansprüchen, so läßt sich dennoch feststellen, daß manche Publikation, die dort erscheint, in Inhalt und Aufmachung den Veröffentlichungen der großen und namhaften Verlage durchaus ernsthafte Konkurrenz machen kann. Zu denjenigen Kleinverlagen, die unter anderem auch anspruchsvolle Eisenbahnbücherr herausgeben, gehört der Bildverlag Thomas Böttger in Witzschdorf (Sachsen). Die jüngste Neuerscheinung, die dort erschien, befaßt sich mit der Geschichte der Bahnbetriebswerke in Chemnitz bzw., wie es von 1953 bis 1990 hieß, Karl-Marx-Stadt. Autor des großformatigen Bild- und Textbandes ist Egon Kretschmar, Fachleuten und Eisenbahnfreunden seit langem als profunder Kenner der sächsischen Eisenbahngeschichte und Verfasser zahlreicher Beiträge in einschlägigen Fach- und Hobbyzeitschriften bekannt. Egon Kretschmars Buch behandelt erstmals ausführlich und im Zusammenhang die Geschichte und Entwicklung der beiden Bahnbetriebswerke Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof und Hilbersdorf, die 1969 zum Groß-Bw Karl-Marx-Stadt zusammengefaßt wurden. Sachkundig und detailreich schildert der Autor die Entwicklungsetappen von den ersten Anfängen bis zum Aufblühen in den 1920er und 1930er Jahren, würdigt ausgiebig das Geschehen in der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR und geht schließlich – wenn auch nur kurz – auf den sich nach der »Wende« abzeichnenden und mit der Auflösung des Standortes Chemnitz im Jahre 2001 durch die DB AG beendeten Niedergang des einst bedeutenden Bahnbetriebsstandortes ein. Der Autor hat seinen Text nicht in chronologischer Reihenfolge abgefaßt, was dem Werk jedoch keineswegs zum Nachteil gereicht. In einem kurzen Vorwort macht Egon Kretschmar den Leser mit dem Anliegen, welches seinem Buch zugrunde liegt, vertraut. Daran schließt sich eine einführende Abhandlung zu den Lokbehandlungsanlagen der Frühzeit an. Es folgen drei relativ eigenständige und in sich geschlossene Hauptabschnitte zur Historie der Bahnbetriebswerke Hilbersdorf und Hauptbahnhof sowie des Groß-Bw Karl-Marx-Stadt. Die gewählte Darstellungsform gestattet dem Verfasser, auch die Geschichte und Entwicklung der einstmals selbständigen und später den Bw Hauptbahnhof bzw. Hilbersdorf angliederten Lokbahnhöfe und Einsatzstellen, wie z.B. Hainichen oder Limbach zum einen und Mittweida oder Pockau-Lengefeld zum anderen, als integrierten Bestandteil des jeweiligen Textabschnitts abzuhandeln – angesichts der zu verarbeitenden Fülle an Informationen ein durchaus zweckmäßiges Vorgehen. Anderenfalls hätten nämlich die Passagen zur Geschichte der früheren Lokbahnhöfe bzw. Einsatzstellen und selbständigen Bahnbetriebswerke gleichsam losgelöste Anhängsel zum übrigen Text gebildet. Es darf Egon Kretschmar durchaus als Verdienst angerechnet werden, daß er derartige Schwierigkeiten und eventuell daraus resultierende Ungereimtheiten in der Darstellung geschickt umgangen hat. Dem Kapitel zur Geschichte der Chemnitzer Bahnbetriebswerke folgt ein weiterer Textteil, der sich mit der Vereinsgeschichte des »Sächsischen Eisenbahnmuseums e.V.« befaßt – zu Recht, wie der Rezensent meint. Denn dieser rührige, im ehemaligen Bw Hilbersdorf tätige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionen des ehemaligen Eisenbahnstandortes Chemnitz, soweit nur irgend möglich, fortzuführen. Nicht zuletzt trägt die liebevoll gehegte und gepflegte Sammlung von Fahrzeugen aller Traktionsarten – darunter einige als zeitweilige oder ständige Leihgaben der DB AG und des Verkehrsmuseums Dresden – dazu bei, den Interessenten ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte anschaulich und lebendig nahezubringen. An den Textteil schließen sich Auszüge aus Originaldokumenten sowie eine Übersicht der ehemals in Chemnitz beheimateten Lokomotivtypen an. Statistische Angaben zum Lokbestand der Bw Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt runden den Anhang ab. Insbesondere diese Übersichten dürften die Eisenbahnfreunde nicht nur erfreuen, sondern auch zu leichtem Kopfschütteln veranlassen. Und manch gestandener Lokstatistiker wird mit Sicherheit ins Grübeln geraten; denn manche Angaben wollen so gar nicht zu dem passen, was bisher in der Literatur diesbezüglich veröffentlicht wurde. Aber so ist es nun einmalWer, wie Egon Kretschmar, auf authentische Unterlagen zurückgreift und nicht bloß im Vertrauen auf die Richtigkeit der Darstellungen anderer Verfasser deren Angaben übernimmt, kommt hier und da zwangsläufig zu anderen Ergebnissen als seine Vorgänger. Sind Kretschmars Statistiken auch nicht vollständig – und sie können wohl auch zwangsläufig nicht vollständig sein, weil manche Originaldokumente heute nicht mehr zur Verfügung stehen –, so bieten sie dennoch erstmals einen beweiskräftigen Überblick über die Vielfalt der in Chemnitz und Umgebung stationierten Lokomotiven. Der Text des Buches liest sich insgesamt recht kurzweilig . Vereinzelte sprachliche Ungeschicktheiten – etwa die Verwendung der unkorrekten Pluralform »Dampfrösser« statt »Dampfrosse« oder des umgangssprachlichen Plurals »Kräne« anstelle von »Krane« in einer ausgesprochen fachsprachlich geprägten Textpassage – trüben nur leicht den sonst sehr guten Gesamteindruck, zumal sie wohl auch nur dem ausgebildeten Germanisten auffallen. Das gilt auch für einige wenige Orthographiefehler, insbesondere bei der Schreibung von Orts- und Ländernamen. Beispielsweise lautet eine Bildunterschrift »Die Feldbahnlok kam aus Mocambice«. Richtig wäre hier entweder die französische Originalschreibung Mocambique oder die eingedeutschte Schreibweise Mosambik gewesen. Freilich ist Egon Kretschmar von Beruf Eisenbahner und nicht Sprachexperte, und deshalb sind solche Fehler verzeihlich. Doch ein kompetenter Lektor – auf den der Verlag offenbar nicht zurückgreifen konnte – hätte mit Sicherheit diese Schwächen entdeckt und korrigiert. Das Werk ist reich mit Schwarzweiß- und Farbfotos, deren Palette von den Anfangsjahren bis zur Neuzeit reicht, sowie Zeichnungen (vorwiegend Lageplänen und Details der Betriebsanlagen) ausgestattet. Modelleisenbahner werden hier sicherlich manche Anregung für die Gestaltung ihrer eigenen Anlage finden. Was die Qualität der Abbildungen anbelangt, wird der Leser jedoch nicht in jedem Fall zufrieden sein. Denn leider sind manche Fotos unscharf wiedergegeben, und die Farbaufnahmen wirken zum Teil verwaschen. Ähnliches gilt auch für die Wiedergabe der Strichvorlagen. Eine sorgfältigere Arbeit der mit der Reproduktion betrauten Firma wäre durchaus wünschenswert gewesen. Letztlich bietet Egon Kretschmars Buch einen gelungenen und informativen Überblick über ein wichtiges Kapitel deutscher Eisenbahngeschichte. Trotz der erwähnten Gestaltungsmängel, die der Autor nicht zu verantworten hat, kann die vorliegende Publikation dem Liebhaber guter Eisenbahnliteratur empfohlen werden, zumal der Kaufpreis relativ günstig ist und ein Teil des Erlöses dem Verein »Sächsisches Eisenbahnmuseum« in Chemnitz-Hilbersdorf zufließt. Wer das vorliegende Buch erwirbt, bereichert nicht nur seine eigene Bibliothek um ein Werk von bleibendem Wert, sondern fördert gleichzeitig eine gute Sache. Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz Karl-Marx-Stadt

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Egon Kretschmar (Autor)
Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz / Karl-Marx-Stadt [Gebundene Ausgabe] Egon Kretschmar (Autor) Der Bildverlag Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. Wie der Titel des Buches bereits verrät, wird in vorliegendem Werk die Geschichte der Lokomotivstationierung und der damit in Verbindung stehenden Lokbehandlungsanlagen in Chemnitz besprochen. Dabei verfolgt der Verfasser eine sinnvoll erscheinende Hauptgliederung des Buches. Ein erstes Kapitel widmet sich den Lokbehandlungsanlagen in der Zeit vor 1900, wobei dieser Abschnitt recht kurz gehalten ist. Im Anschluß daran folgen die drei dominierenden Hauptthemen1. das Bw Chemnitz-Hilbersdorf, 2. das Bw Chemnitz Hauptbahnhof und 3. das ab 1968 bestehende Groß-Bw Karl-Marx-Stadt als Fusion der beiden bisher bestehenden Bw. Ebenso werden in diesen Kapiteln alle Außenstellen besagter Bw angerissen, von Mittweida über Pockau-Lengefeld bis Eppendorf und von Stollberg bis Freiberg. Im hinteren Teil des Buches gibt es weitere Kapitel zum Sächsischen Eisenbahnmuseum e. V. Chemnitz-Hilbersdorf, zu Schriftdokumenten der Chemnitzer Eisenbahngeschichte, einen Überblick über die in Chemnitz beheimateten Lokomotiven und zu weiteren Detailthemen. Insgesamt macht das Werk einen interessanten und gut lesenswürdigen Eindruck. Es stellt erstmals die Geschichte der verschiedenen Bahnbetriebswerke in Chemnitz in einer zusammenhängenden und ausführlichen Form dar. Begleitet wird der Text durch zahlreiche interessante und z. T. auch schöne Fotos. Insbesondere aus früheren Epochen, so z. B. aus der Reichsbahnzeit vor 1945, sind seltene Fotografien abgedruckt. Fazit Mit dem Buch „Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt“ schließt sich eine weitere Lücke in der sächsischen Eisenbahnliteratursammlung. Es kann auf jeden Fall zum Kauf empfohlen werden Wer die Neuerscheinungen an Eisenbahnliteratur einigermaßen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, daß in den letzten Jahren zunehmend Editionen kleinerer Verlage das ohnehin schon reichhaltige Angebot bereichern. Genügt auch nicht jedes Werk, welches von diesen oft nur regional in Erscheinung tretenden und daher relativ unbekannten Verlagen herausgegeben wird, gehobenen Ansprüchen, so läßt sich dennoch feststellen, daß manche Publikation, die dort erscheint, in Inhalt und Aufmachung den Veröffentlichungen der großen und namhaften Verlage durchaus ernsthafte Konkurrenz machen kann. Zu denjenigen Kleinverlagen, die unter anderem auch anspruchsvolle Eisenbahnbücherr herausgeben, gehört der Bildverlag Thomas Böttger in Witzschdorf (Sachsen). Die jüngste Neuerscheinung, die dort erschien, befaßt sich mit der Geschichte der Bahnbetriebswerke in Chemnitz bzw., wie es von 1953 bis 1990 hieß, Karl-Marx-Stadt. Autor des großformatigen Bild- und Textbandes ist Egon Kretschmar, Fachleuten und Eisenbahnfreunden seit langem als profunder Kenner der sächsischen Eisenbahngeschichte und Verfasser zahlreicher Beiträge in einschlägigen Fach- und Hobbyzeitschriften bekannt. Egon Kretschmars Buch behandelt erstmals ausführlich und im Zusammenhang die Geschichte und Entwicklung der beiden Bahnbetriebswerke Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof und Hilbersdorf, die 1969 zum Groß-Bw Karl-Marx-Stadt zusammengefaßt wurden. Sachkundig und detailreich schildert der Autor die Entwicklungsetappen von den ersten Anfängen bis zum Aufblühen in den 1920er und 1930er Jahren, würdigt ausgiebig das Geschehen in der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR und geht schließlich – wenn auch nur kurz – auf den sich nach der »Wende« abzeichnenden und mit der Auflösung des Standortes Chemnitz im Jahre 2001 durch die DB AG beendeten Niedergang des einst bedeutenden Bahnbetriebsstandortes ein. Der Autor hat seinen Text nicht in chronologischer Reihenfolge abgefaßt, was dem Werk jedoch keineswegs zum Nachteil gereicht. In einem kurzen Vorwort macht Egon Kretschmar den Leser mit dem Anliegen, welches seinem Buch zugrunde liegt, vertraut. Daran schließt sich eine einführende Abhandlung zu den Lokbehandlungsanlagen der Frühzeit an. Es folgen drei relativ eigenständige und in sich geschlossene Hauptabschnitte zur Historie der Bahnbetriebswerke Hilbersdorf und Hauptbahnhof sowie des Groß-Bw Karl-Marx-Stadt. Die gewählte Darstellungsform gestattet dem Verfasser, auch die Geschichte und Entwicklung der einstmals selbständigen und später den Bw Hauptbahnhof bzw. Hilbersdorf angliederten Lokbahnhöfe und Einsatzstellen, wie z.B. Hainichen oder Limbach zum einen und Mittweida oder Pockau-Lengefeld zum anderen, als integrierten Bestandteil des jeweiligen Textabschnitts abzuhandeln – angesichts der zu verarbeitenden Fülle an Informationen ein durchaus zweckmäßiges Vorgehen. Anderenfalls hätten nämlich die Passagen zur Geschichte der früheren Lokbahnhöfe bzw. Einsatzstellen und selbständigen Bahnbetriebswerke gleichsam losgelöste Anhängsel zum übrigen Text gebildet. Es darf Egon Kretschmar durchaus als Verdienst angerechnet werden, daß er derartige Schwierigkeiten und eventuell daraus resultierende Ungereimtheiten in der Darstellung geschickt umgangen hat. Dem Kapitel zur Geschichte der Chemnitzer Bahnbetriebswerke folgt ein weiterer Textteil, der sich mit der Vereinsgeschichte des »Sächsischen Eisenbahnmuseums e.V.« befaßt – zu Recht, wie der Rezensent meint. Denn dieser rührige, im ehemaligen Bw Hilbersdorf tätige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionen des ehemaligen Eisenbahnstandortes Chemnitz, soweit nur irgend möglich, fortzuführen. Nicht zuletzt trägt die liebevoll gehegte und gepflegte Sammlung von Fahrzeugen aller Traktionsarten – darunter einige als zeitweilige oder ständige Leihgaben der DB AG und des Verkehrsmuseums Dresden – dazu bei, den Interessenten ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte anschaulich und lebendig nahezubringen. An den Textteil schließen sich Auszüge aus Originaldokumenten sowie eine Übersicht der ehemals in Chemnitz beheimateten Lokomotivtypen an. Statistische Angaben zum Lokbestand der Bw Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt runden den Anhang ab. Insbesondere diese Übersichten dürften die Eisenbahnfreunde nicht nur erfreuen, sondern auch zu leichtem Kopfschütteln veranlassen. Und manch gestandener Lokstatistiker wird mit Sicherheit ins Grübeln geraten; denn manche Angaben wollen so gar nicht zu dem passen, was bisher in der Literatur diesbezüglich veröffentlicht wurde. Aber so ist es nun einmalWer, wie Egon Kretschmar, auf authentische Unterlagen zurückgreift und nicht bloß im Vertrauen auf die Richtigkeit der Darstellungen anderer Verfasser deren Angaben übernimmt, kommt hier und da zwangsläufig zu anderen Ergebnissen als seine Vorgänger. Sind Kretschmars Statistiken auch nicht vollständig – und sie können wohl auch zwangsläufig nicht vollständig sein, weil manche Originaldokumente heute nicht mehr zur Verfügung stehen –, so bieten sie dennoch erstmals einen beweiskräftigen Überblick über die Vielfalt der in Chemnitz und Umgebung stationierten Lokomotiven. Der Text des Buches liest sich insgesamt recht kurzweilig . Vereinzelte sprachliche Ungeschicktheiten – etwa die Verwendung der unkorrekten Pluralform »Dampfrösser« statt »Dampfrosse« oder des umgangssprachlichen Plurals »Kräne« anstelle von »Krane« in einer ausgesprochen fachsprachlich geprägten Textpassage – trüben nur leicht den sonst sehr guten Gesamteindruck, zumal sie wohl auch nur dem ausgebildeten Germanisten auffallen. Das gilt auch für einige wenige Orthographiefehler, insbesondere bei der Schreibung von Orts- und Ländernamen. Beispielsweise lautet eine Bildunterschrift »Die Feldbahnlok kam aus Mocambice«. Richtig wäre hier entweder die französische Originalschreibung Mocambique oder die eingedeutschte Schreibweise Mosambik gewesen. Freilich ist Egon Kretschmar von Beruf Eisenbahner und nicht Sprachexperte, und deshalb sind solche Fehler verzeihlich. Doch ein kompetenter Lektor – auf den der Verlag offenbar nicht zurückgreifen konnte – hätte mit Sicherheit diese Schwächen entdeckt und korrigiert. Das Werk ist reich mit Schwarzweiß- und Farbfotos, deren Palette von den Anfangsjahren bis zur Neuzeit reicht, sowie Zeichnungen (vorwiegend Lageplänen und Details der Betriebsanlagen) ausgestattet. Modelleisenbahner werden hier sicherlich manche Anregung für die Gestaltung ihrer eigenen Anlage finden. Was die Qualität der Abbildungen anbelangt, wird der Leser jedoch nicht in jedem Fall zufrieden sein. Denn leider sind manche Fotos unscharf wiedergegeben, und die Farbaufnahmen wirken zum Teil verwaschen. Ähnliches gilt auch für die Wiedergabe der Strichvorlagen. Eine sorgfältigere Arbeit der mit der Reproduktion betrauten Firma wäre durchaus wünschenswert gewesen. Letztlich bietet Egon Kretschmars Buch einen gelungenen und informativen Überblick über ein wichtiges Kapitel deutscher Eisenbahngeschichte. Trotz der erwähnten Gestaltungsmängel, die der Autor nicht zu verantworten hat, kann die vorliegende Publikation dem Liebhaber guter Eisenbahnliteratur empfohlen werden, zumal der Kaufpreis relativ günstig ist und ein Teil des Erlöses dem Verein »Sächsisches Eisenbahnmuseum« in Chemnitz-Hilbersdorf zufließt. Wer das vorliegende Buch erwirbt, bereichert nicht nur seine eigene Bibliothek um ein Werk von bleibendem Wert, sondern fördert gleichzeitig eine gute Sache. Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz Karl-Marx-Stadt

2003 Bildverlag Thomas Böttger 2003 Hardcover 128 S. ISBN: 3980825086 (EAN: 9783980825085 / 978-3980825085)


Bahnbetriebswerk Chemnitz Geschichte Eisenbahn Fahrzeuge Schienenfahrzeuge Der Bildverlag Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. mehr lesen ...
Schlagworte: Bahnbetriebswerk Chemnitz Geschichte Eisenbahn Fahrzeuge Schienenfahrzeuge Der Bildverlag Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. Wie der Titel des Buches bereits verrät, wird in vorliegendem Werk die Geschichte der Lokomotivstationierung und der damit in Verbindung stehenden Lokbehandlungsanlagen in Chemnitz besprochen. Dabei verfolgt der Verfasser eine sinnvoll erscheinende Hauptgliederung des Buches. Ein erstes Kapitel widmet sich den Lokbehandlungsanlagen in der Zeit vor 1900, wobei dieser Abschnitt recht kurz gehalten ist. Im Anschluß daran folgen die drei dominierenden Hauptthemen1. das Bw Chemnitz-Hilbersdorf, 2. das Bw Chemnitz Hauptbahnhof und 3. das ab 1968 bestehende Groß-Bw Karl-Marx-Stadt als Fusion der beiden bisher bestehenden Bw. Ebenso werden in diesen Kapiteln alle Außenstellen besagter Bw angerissen, von Mittweida über Pockau-Lengefeld bis Eppendorf und von Stollberg bis Freiberg. Im hinteren Teil des Buches gibt es weitere Kapitel zum Sächsischen Eisenbahnmuseum e. V. Chemnitz-Hilbersdorf, zu Schriftdokumenten der Chemnitzer Eisenbahngeschichte, einen Überblick über die in Chemnitz beheimateten Lokomotiven und zu weiteren Detailthemen. Insgesamt macht das Werk einen interessanten und gut lesenswürdigen Eindruck. Es stellt erstmals die Geschichte der verschiedenen Bahnbetriebswerke in Chemnitz in einer zusammenhängenden und ausführlichen Form dar. Begleitet wird der Text durch zahlreiche interessante und z. T. auch schöne Fotos. Insbesondere aus früheren Epochen, so z. B. aus der Reichsbahnzeit vor 1945, sind seltene Fotografien abgedruckt. Fazit Mit dem Buch „Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt“ schließt sich eine weitere Lücke in der sächsischen Eisenbahnliteratursammlung. Es kann auf jeden Fall zum Kauf empfohlen werden Wer die Neuerscheinungen an Eisenbahnliteratur einigermaßen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, daß in den letzten Jahren zunehmend Editionen kleinerer Verlage das ohnehin schon reichhaltige Angebot bereichern. Genügt auch nicht jedes Werk, welches von diesen oft nur regional in Erscheinung tretenden und daher relativ unbekannten Verlagen herausgegeben wird, gehobenen Ansprüchen, so läßt sich dennoch feststellen, daß manche Publikation, die dort erscheint, in Inhalt und Aufmachung den Veröffentlichungen der großen und namhaften Verlage durchaus ernsthafte Konkurrenz machen kann. Zu denjenigen Kleinverlagen, die unter anderem auch anspruchsvolle Eisenbahnbücherr herausgeben, gehört der Bildverlag Thomas Böttger in Witzschdorf (Sachsen). Die jüngste Neuerscheinung, die dort erschien, befaßt sich mit der Geschichte der Bahnbetriebswerke in Chemnitz bzw., wie es von 1953 bis 1990 hieß, Karl-Marx-Stadt. Autor des großformatigen Bild- und Textbandes ist Egon Kretschmar, Fachleuten und Eisenbahnfreunden seit langem als profunder Kenner der sächsischen Eisenbahngeschichte und Verfasser zahlreicher Beiträge in einschlägigen Fach- und Hobbyzeitschriften bekannt. Egon Kretschmars Buch behandelt erstmals ausführlich und im Zusammenhang die Geschichte und Entwicklung der beiden Bahnbetriebswerke Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof und Hilbersdorf, die 1969 zum Groß-Bw Karl-Marx-Stadt zusammengefaßt wurden. Sachkundig und detailreich schildert der Autor die Entwicklungsetappen von den ersten Anfängen bis zum Aufblühen in den 1920er und 1930er Jahren, würdigt ausgiebig das Geschehen in der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR und geht schließlich – wenn auch nur kurz – auf den sich nach der »Wende« abzeichnenden und mit der Auflösung des Standortes Chemnitz im Jahre 2001 durch die DB AG beendeten Niedergang des einst bedeutenden Bahnbetriebsstandortes ein. Der Autor hat seinen Text nicht in chronologischer Reihenfolge abgefaßt, was dem Werk jedoch keineswegs zum Nachteil gereicht. In einem kurzen Vorwort macht Egon Kretschmar den Leser mit dem Anliegen, welches seinem Buch zugrunde liegt, vertraut. Daran schließt sich eine einführende Abhandlung zu den Lokbehandlungsanlagen der Frühzeit an. Es folgen drei relativ eigenständige und in sich geschlossene Hauptabschnitte zur Historie der Bahnbetriebswerke Hilbersdorf und Hauptbahnhof sowie des Groß-Bw Karl-Marx-Stadt. Die gewählte Darstellungsform gestattet dem Verfasser, auch die Geschichte und Entwicklung der einstmals selbständigen und später den Bw Hauptbahnhof bzw. Hilbersdorf angliederten Lokbahnhöfe und Einsatzstellen, wie z.B. Hainichen oder Limbach zum einen und Mittweida oder Pockau-Lengefeld zum anderen, als integrierten Bestandteil des jeweiligen Textabschnitts abzuhandeln – angesichts der zu verarbeitenden Fülle an Informationen ein durchaus zweckmäßiges Vorgehen. Anderenfalls hätten nämlich die Passagen zur Geschichte der früheren Lokbahnhöfe bzw. Einsatzstellen und selbständigen Bahnbetriebswerke gleichsam losgelöste Anhängsel zum übrigen Text gebildet. Es darf Egon Kretschmar durchaus als Verdienst angerechnet werden, daß er derartige Schwierigkeiten und eventuell daraus resultierende Ungereimtheiten in der Darstellung geschickt umgangen hat. Dem Kapitel zur Geschichte der Chemnitzer Bahnbetriebswerke folgt ein weiterer Textteil, der sich mit der Vereinsgeschichte des »Sächsischen Eisenbahnmuseums e.V.« befaßt – zu Recht, wie der Rezensent meint. Denn dieser rührige, im ehemaligen Bw Hilbersdorf tätige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionen des ehemaligen Eisenbahnstandortes Chemnitz, soweit nur irgend möglich, fortzuführen. Nicht zuletzt trägt die liebevoll gehegte und gepflegte Sammlung von Fahrzeugen aller Traktionsarten – darunter einige als zeitweilige oder ständige Leihgaben der DB AG und des Verkehrsmuseums Dresden – dazu bei, den Interessenten ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte anschaulich und lebendig nahezubringen. An den Textteil schließen sich Auszüge aus Originaldokumenten sowie eine Übersicht der ehemals in Chemnitz beheimateten Lokomotivtypen an. Statistische Angaben zum Lokbestand der Bw Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt runden den Anhang ab. Insbesondere diese Übersichten dürften die Eisenbahnfreunde nicht nur erfreuen, sondern auch zu leichtem Kopfschütteln veranlassen. Und manch gestandener Lokstatistiker wird mit Sicherheit ins Grübeln geraten; denn manche Angaben wollen so gar nicht zu dem passen, was bisher in der Literatur diesbezüglich veröffentlicht wurde. Aber so ist es nun einmalWer, wie Egon Kretschmar, auf authentische Unterlagen zurückgreift und nicht bloß im Vertrauen auf die Richtigkeit der Darstellungen anderer Verfasser deren Angaben übernimmt, kommt hier und da zwangsläufig zu anderen Ergebnissen als seine Vorgänger. Sind Kretschmars Statistiken auch nicht vollständig – und sie können wohl auch zwangsläufig nicht vollständig sein, weil manche Originaldokumente heute nicht mehr zur Verfügung stehen –, so bieten sie dennoch erstmals einen beweiskräftigen Überblick über die Vielfalt der in Chemnitz und Umgebung stationierten Lokomotiven. Der Text des Buches liest sich insgesamt recht kurzweilig . Vereinzelte sprachliche Ungeschicktheiten – etwa die Verwendung der unkorrekten Pluralform »Dampfrösser« statt »Dampfrosse« oder des umgangssprachlichen Plurals »Kräne« anstelle von »Krane« in einer ausgesprochen fachsprachlich geprägten Textpassage – trüben nur leicht den sonst sehr guten Gesamteindruck, zumal sie wohl auch nur dem ausgebildeten Germanisten auffallen. Das gilt auch für einige wenige Orthographiefehler, insbesondere bei der Schreibung von Orts- und Ländernamen. Beispielsweise lautet eine Bildunterschrift »Die Feldbahnlok kam aus Mocambice«. Richtig wäre hier entweder die französische Originalschreibung Mocambique oder die eingedeutschte Schreibweise Mosambik gewesen. Freilich ist Egon Kretschmar von Beruf Eisenbahner und nicht Sprachexperte, und deshalb sind solche Fehler verzeihlich. Doch ein kompetenter Lektor – auf den der Verlag offenbar nicht zurückgreifen konnte – hätte mit Sicherheit diese Schwächen entdeckt und korrigiert. Das Werk ist reich mit Schwarzweiß- und Farbfotos, deren Palette von den Anfangsjahren bis zur Neuzeit reicht, sowie Zeichnungen (vorwiegend Lageplänen und Details der Betriebsanlagen) ausgestattet. Modelleisenbahner werden hier sicherlich manche Anregung für die Gestaltung ihrer eigenen Anlage finden. Was die Qualität der Abbildungen anbelangt, wird der Leser jedoch nicht in jedem Fall zufrieden sein. Denn leider sind manche Fotos unscharf wiedergegeben, und die Farbaufnahmen wirken zum Teil verwaschen. Ähnliches gilt auch für die Wiedergabe der Strichvorlagen. Eine sorgfältigere Arbeit der mit der Reproduktion betrauten Firma wäre durchaus wünschenswert gewesen. Letztlich bietet Egon Kretschmars Buch einen gelungenen und informativen Überblick über ein wichtiges Kapitel deutscher Eisenbahngeschichte. Trotz der erwähnten Gestaltungsmängel, die der Autor nicht zu verantworten hat, kann die vorliegende Publikation dem Liebhaber guter Eisenbahnliteratur empfohlen werden, zumal der Kaufpreis relativ günstig ist und ein Teil des Erlöses dem Verein »Sächsisches Eisenbahnmuseum« in Chemnitz-Hilbersdorf zufließt. Wer das vorliegende Buch erwirbt, bereichert nicht nur seine eigene Bibliothek um ein Werk von bleibendem Wert, sondern fördert gleichzeitig eine gute Sache. Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt [Gebundene Ausgabe] Egon Kretschmar (Autor)

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Zweihundert Jahre zusammen: Die Juden in der Sowjetunion [Gebundene Ausgabe] von Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer) historische Dokumentation Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995 dritte polnischen Teilung ostjüdische Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches Isolation Verfolgung Assimilierung russische revolutionäre Bewegung Vorabend der Februarrevolution 1917 Zweihundert Jahre gemeinsam (1795-1995) Solschenizyn schildert in seiner detaillierten historischen Dokumentation die Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995. Der vorliegende erste Band beginnt mit der dritten polnischen Teilung, durch die weite Teile der ostjüdischen Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches wurden. Er beschreibt ihren Weg zwischen Isolation, Verfolgung und Assimilierung und untersucht die Rolle der Juden in der russischen revolutionären Bewegung bis zum Vorabend der Februarrevolution 1917. Zweihundert Jahre zusammen Die Juden in der Sowjetunion [Gebundene Ausgabe] Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer)  ein faszinierendes Buch, geschrieben mit des Autors ganzer Begeisterung und sprachlicher Erfindungsgabe ..., ein starkes und aufschlussreiches Buch.

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Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer)
Zweihundert Jahre zusammen: Die Juden in der Sowjetunion [Gebundene Ausgabe] von Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer) historische Dokumentation Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995 dritte polnischen Teilung ostjüdische Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches Isolation Verfolgung Assimilierung russische revolutionäre Bewegung Vorabend der Februarrevolution 1917 Zweihundert Jahre gemeinsam (1795-1995) Solschenizyn schildert in seiner detaillierten historischen Dokumentation die Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995. Der vorliegende erste Band beginnt mit der dritten polnischen Teilung, durch die weite Teile der ostjüdischen Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches wurden. Er beschreibt ihren Weg zwischen Isolation, Verfolgung und Assimilierung und untersucht die Rolle der Juden in der russischen revolutionären Bewegung bis zum Vorabend der Februarrevolution 1917. Zweihundert Jahre zusammen Die Juden in der Sowjetunion [Gebundene Ausgabe] Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer) ein faszinierendes Buch, geschrieben mit des Autors ganzer Begeisterung und sprachlicher Erfindungsgabe ..., ein starkes und aufschlussreiches Buch."" (Times Literary Supplement) ""Die Blüten, die die Debatte treibt, bestätigen, wie dringend ein solches Buch gebraucht wurde und welche Wissenslücken geschlossen werden müssen."" (Die Welt) ""Der Dicher wagt sich weit auf verminte Gebiete der Geschichtsschreibung."" (Der Spiegel) ""Auf über tausend Seiten hat Solschenizyn historische Fakten, Irritationen und Vorurteile zusammengetragen, wie sie das Zusammenleben von Russen und Juden seit jeher belasteten. ... Ein löbliches Unterfangen, zumal eine solche Zusammenschau längst überfällig war."" (Der Tagesspiegel) Autorenkommentar ""Ich bemühe mich aufrichtig, beide Seiten zu verstehen. Zu diesem Zweck tauche ich in die Vergangenheit ein und ergehe mich nicht in Polemik. Ich bin bestrebt zu zeigen."" Hat man das doppelbändige Werk über das Leben der Juden im russischen bzw. sowjetischen Reich zwischen 1800 und 2000 gelesen, möchte natürlich auch die Meinung anderer Leser dazu kennenlernen. Merkwürdigerweise findet sich zur deutschen Ausgabe nur eine kommentierende Stimme, die sich zudem speziell mit dem ersten Band befasst. Man sieht sich die Dinge ein wenig näher an und stellt fest, dass in manchen Ländern der Autor überhaupt irgendwie ausgedient zu haben scheint, so haben offenbar in den USA seine nach 1975 geschriebenen Werke wenig Anklang gefunden, obwohl diese ja gerade in Bezug auf die Geschichte Rußlands und der späteren Sowjetunion eine wesentliche Bereicherung der historischen Literatur darstellen und dem Leser bei der Beurteilung der politischen Verhältnisse im so turbulenten 20. Jahrhundert sehr nützlich sind. Auch das vorliegende zweibändige Werk ist anscheinend bis heute noch nicht in englischer Sprache erschienen. Im ersten Band des Werkes wird die Lage des jüdischen Volkes innerhalb des russischen Reiches bis zum Ende der Zarenherrschaft beleuchtet, wobei dem Leser vor Augen geführt wird, dass die große Masse dieses Volkes historisch dort erst durch die Teilungen Polens am Ausgang des 18. Jahrhunderts hineingeworfen wurde und mit welchen Schwierigkeiten ihre Integration in diesen Vielvölkerstaat einherging. Der zweite Band schildert in vielen Einzelheiten das Schicksal der russischen Juden im Sowjetreich durch die verschiedenen Stadien seines Aufstiegs und seines Verfalls hindurch, in denen die Juden dauernd am Wechselspiel der poltischen Strömungen aktiv und passiv beteiligt waren, bis sie sich dann in der dritten Generation geistig vom sowjetischen Staate trennten und so gut sie konnten das Land verließen – zunächst um nach Israel zu gehen, dann aber auch zunehmend mit anderen Zielen. Solschenizyn beleuchtet in allen Kapiteln des Buches den Zwiespalt, in welchem sich die sowjetischen Juden permanent befandender Bolschewismus mit seinem Ziel eines Neuen Menschen, wie er allen Hindernissen zum Trotz als Ziel der Revolution geschaffen werden sollte, bot ihnen zwar nach einem Jahrhundert der Einengung im Russischen Reich die Aussicht auf eine freie persönliche Entfaltung, verlangte jedoch gleichzeitig von ihnen die Preisgabe ihrer traditionellen Identität, wie sich diese bislang in der Religion ausdrückte. Da der jüdische Glaube für den aufstrebenden Sowjetstaat schon zahlenmäßig weit weniger gefährich war als die Orthodoxe Kirche, waren seine Vertreter den ansonsten üblichen Verfolgungen weniger stark ausgesetzt. Vielen war offenbar anfangs dieses Dilemma zwischen Freiheit und Religion nicht bewusst oder der geforderte Preis dünkte ihnen angemessen für die entscheidende Verbesserung ihrer gesellschaftlichen Position, wie sie ihnen künftig zuteil werden sollte in einem politischen System, das ohnehin auf völlig anderen Füßen stand, als alle anderen Modelle, und an dessen Formgebung sie aktiv teilnehmen konnten. Die ihnen innewohnende Aktivität führte sie dazu, sich intensiv zu engagieren, doch die Folge war auch, dass sie mehr als manche anderen Völker Rußlands zum Spielball der politischen Kursänderungen wurden, welche die frühe Sowjetunion so entscheidend prägten. Erst als nach dem 2. Weltkrieg der Zustand der Welt im allgemeinen in ein etwas weniger turbulentes Fahrwasser und die innenpolitische Situation ebenfalls ein wenig zur Ruhe gekommen war, bot die Existenz des Staates Israel den Juden in der Sowjetunion eine Alternative und im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wirkte sich dies zusehends stärker aus und ermöglichte vielen die Auswanderung. Jedoch war auch diese Möglichkeit kein reines Geschenk, sagt uns der religiös denkende Mensch Solschenizynwenn sich erstmals in der 2000-jährigen jüdischen Geschichte seit der Vertreibung durch die Römer nun endlich die Möglichkeit einer Rückkehr ins Gelobte Land bot, so war es auf alle Fälle für jeden, der sich für eine Auswanderung in einen anderen Staat entschied, im Grunde genommen eine Absage an die Religion, auf die er sich die ganze Zeit gestützt hatte. Das vorliegende Buch behandelt das unsichere Zusammenspiel der drei Ideologien, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. Jeder, der sich näher mit diesen unheilvollen Ereignissen näher befassen will, sollte Solschenyzins Werk lesen. Judaica Zweihundert Jahre zusammen Die Juden in der Sowjetunion 200 Jahre zusammen Die Juden in der Sowjetunion

2003 Herbig 2003 Hardcover 608 S. 23 x 16,2 x 6 cm ISBN: 377662356X (EAN: 9783776623567 / 978-3776623567)


Judaica historische Dokumentation Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995 dritte polnischen Teilung ostjüdische Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches Isolation Verfolgung Assimilierung russische revolutionäre Bewegung Vorabend der Februarrevolution 1917 Zweihundert Jahre gemeinsam (1795-1995) Solschenizyn schildert in seiner detaillierten historischen Doku mehr lesen ...
Schlagworte: Judaica historische Dokumentation Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995 dritte polnischen Teilung ostjüdische Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches Isolation Verfolgung Assimilierung russische revolutionäre Bewegung Vorabend der Februarrevolution 1917 Zweihundert Jahre gemeinsam (1795-1995) Solschenizyn schildert in seiner detaillierten historischen Dokumentation die Geschichte des Zusammenlebens von Russen und Juden zwischen 1795 und 1995. Der vorliegende erste Band beginnt mit der dritten polnischen Teilung, durch die weite Teile der ostjüdischen Bevölkerung Untertanen des russischen Reiches wurden. Er beschreibt ihren Weg zwischen Isolation, Verfolgung und Assimilierung und untersucht die Rolle der Juden in der russischen revolutionären Bewegung bis zum Vorabend der Februarrevolution 1917. Zweihundert Jahre zusammenDie Juden in der Sowjetunion [Gebundene Ausgabe] Alexander Solschenizyn (Autor), Andrea Wöhr (Übersetzer), Peter Nordqvist (Übersetzer) ein faszinierendes Buch, geschrieben mit des Autors ganzer Begeisterung und sprachlicher Erfindungsgabe ..., ein starkes und aufschlussreiches Buch."" (Times Literary Supplement) ""Die Blüten, die die Debatte treibt, bestätigen, wie dringend ein solches Buch gebraucht wurde und welche Wissenslücken geschlossen werden müssen."" (Die Welt) ""Der Dicher wagt sich weit auf verminte Gebiete der Geschichtsschreibung."" (Der Spiegel) ""Auf über tausend Seiten hat Solschenizyn historische Fakten, Irritationen und Vorurteile zusammengetragen, wie sie das Zusammenleben von Russen und Juden seit jeher belasteten. ... Ein löbliches Unterfangen, zumal eine solche Zusammenschau längst überfällig war."" (Der Tagesspiegel) Autorenkommentar ""Ich bemühe mich aufrichtig, beide Seiten zu verstehen. Zu diesem Zweck tauche ich in die Vergangenheit ein und ergehe mich nicht in Polemik. Ich bin bestrebt zu zeigen."" Hat man das doppelbändige Werk über das Leben der Juden im russischen bzw. sowjetischen Reich zwischen 1800 und 2000 gelesen, möchte natürlich auch die Meinung anderer Leser dazu kennenlernen. Merkwürdigerweise findet sich zur deutschen Ausgabe nur eine kommentierende Stimme, die sich zudem speziell mit dem ersten Band befasst. Man sieht sich die Dinge ein wenig näher an und stellt fest, dass in manchen Ländern der Autor überhaupt irgendwie ausgedient zu haben scheint, so haben offenbar in den USA seine nach 1975 geschriebenen Werke wenig Anklang gefunden, obwohl diese ja gerade in Bezug auf die Geschichte Rußlands und der späteren Sowjetunion eine wesentliche Bereicherung der historischen Literatur darstellen und dem Leser bei der Beurteilung der politischen Verhältnisse im so turbulenten 20. Jahrhundert sehr nützlich sind. Auch das vorliegende zweibändige Werk ist anscheinend bis heute noch nicht in englischer Sprache erschienen. Im ersten Band des Werkes wird die Lage des jüdischen Volkes innerhalb des russischen Reiches bis zum Ende der Zarenherrschaft beleuchtet, wobei dem Leser vor Augen geführt wird, dass die große Masse dieses Volkes historisch dort erst durch die Teilungen Polens am Ausgang des 18. Jahrhunderts hineingeworfen wurde und mit welchen Schwierigkeiten ihre Integration in diesen Vielvölkerstaat einherging. Der zweite Band schildert in vielen Einzelheiten das Schicksal der russischen Juden im Sowjetreich durch die verschiedenen Stadien seines Aufstiegs und seines Verfalls hindurch, in denen die Juden dauernd am Wechselspiel der poltischen Strömungen aktiv und passiv beteiligt waren, bis sie sich dann in der dritten Generation geistig vom sowjetischen Staate trennten und so gut sie konnten das Land verließen – zunächst um nach Israel zu gehen, dann aber auch zunehmend mit anderen Zielen. Solschenizyn beleuchtet in allen Kapiteln des Buches den Zwiespalt, in welchem sich die sowjetischen Juden permanent befandender Bolschewismus mit seinem Ziel eines Neuen Menschen, wie er allen Hindernissen zum Trotz als Ziel der Revolution geschaffen werden sollte, bot ihnen zwar nach einem Jahrhundert der Einengung im Russischen Reich die Aussicht auf eine freie persönliche Entfaltung, verlangte jedoch gleichzeitig von ihnen die Preisgabe ihrer traditionellen Identität, wie sich diese bislang in der Religion ausdrückte. Da der jüdische Glaube für den aufstrebenden Sowjetstaat schon zahlenmäßig weit weniger gefährich war als die Orthodoxe Kirche, waren seine Vertreter den ansonsten üblichen Verfolgungen weniger stark ausgesetzt. Vielen war offenbar anfangs dieses Dilemma zwischen Freiheit und Religion nicht bewusst oder der geforderte Preis dünkte ihnen angemessen für die entscheidende Verbesserung ihrer gesellschaftlichen Position, wie sie ihnen künftig zuteil werden sollte in einem politischen System, das ohnehin auf völlig anderen Füßen stand, als alle anderen Modelle, und an dessen Formgebung sie aktiv teilnehmen konnten. Die ihnen innewohnende Aktivität führte sie dazu, sich intensiv zu engagieren, doch die Folge war auch, dass sie mehr als manche anderen Völker Rußlands zum Spielball der politischen Kursänderungen wurden, welche die frühe Sowjetunion so entscheidend prägten. Erst als nach dem 2. Weltkrieg der Zustand der Welt im allgemeinen in ein etwas weniger turbulentes Fahrwasser und die innenpolitische Situation ebenfalls ein wenig zur Ruhe gekommen war, bot die Existenz des Staates Israel den Juden in der Sowjetunion eine Alternative und im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts wirkte sich dies zusehends stärker aus und ermöglichte vielen die Auswanderung. Jedoch war auch diese Möglichkeit kein reines Geschenk, sagt uns der religiös denkende Mensch Solschenizynwenn sich erstmals in der 2000-jährigen jüdischen Geschichte seit der Vertreibung durch die Römer nun endlich die Möglichkeit einer Rückkehr ins Gelobte Land bot, so war es auf alle Fälle für jeden, der sich für eine Auswanderung in einen anderen Staat entschied, im Grunde genommen eine Absage an die Religion, auf die er sich die ganze Zeit gestützt hatte. Das vorliegende Buch behandelt das unsichere Zusammenspiel der drei Ideologien, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. Jeder, der sich näher mit diesen unheilvollen Ereignissen näher befassen will, sollte Solschenyzins Werk lesen.

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DIN Screen Leitfaden zur Kontrolle und Optimierung der Qualität von Verfahren und deren Einsatz bei beruflichen Eignungsbeurteilungen von Martin Kersting  Organisationen und Menschen bemühen sich um qualitativ hochwertige Beurteilungen im Kontext der Personalauswahl und -entwicklung. In die entsprechenden Verfahren und Prozesse wird viel Mühe, Zeit und Geld investiert. Dennoch bleibt es weitgehend unklar, ob die Investition zur Zielerreichung führt. Aus bald 100 Jahren Forschung und Anwendung sind die Erfolgsfaktoren für Qualität bekannt. Eine hochrangige Expertenkommission hat dieses Wissen in der DIN 33430 zusammengefasst, die

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Martin Kersting
DIN Screen Leitfaden zur Kontrolle und Optimierung der Qualität von Verfahren und deren Einsatz bei beruflichen Eignungsbeurteilungen von Martin Kersting Organisationen und Menschen bemühen sich um qualitativ hochwertige Beurteilungen im Kontext der Personalauswahl und -entwicklung. In die entsprechenden Verfahren und Prozesse wird viel Mühe, Zeit und Geld investiert. Dennoch bleibt es weitgehend unklar, ob die Investition zur Zielerreichung führt. Aus bald 100 Jahren Forschung und Anwendung sind die Erfolgsfaktoren für Qualität bekannt. Eine hochrangige Expertenkommission hat dieses Wissen in der DIN 33430 zusammengefasst, die ""Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen"" formuliert. Mit dem vorliegenden Buch lassen sich diese Erkenntnisse einfach für die Praxis nutzen. Die thematisch geordneten Checklisten (z. B. Thema Anforderungsanalyse) lassen sich leicht bearbeiten. Die bearbeiteten Checklisten zeigen auf, ob die eingesetzten Verfahren und Personalbeurteilungen den aktuellen Qualitätsstandards und dem Stand der Technik und Wissenschaft genügen. Mögliche Qualitätsmängel können identifiziert werden, so dass in der Folge die Ursachen mangelnder Qualität beseitigt werden können. Die DIN 33430 und somit auch die vorliegende Checkliste können auch als Grundlage für Fortbildungen, Lizenzierungen und Zertifizierungen dienen. DIN Screen Leitfaden zur Kontrolle und Optimierung der Qualität von Verfahren und deren Einsatz bei beruflichen Eignungsbeurteilungen Organisationen und Menschen bemühen sich um qualitativ hochwertige Beurteilungen im Kontext der Personalauswahl und -entwicklung. In die entsprechenden Verfahren und Prozesse wird viel Mühe, Zeit und Geld investiert. Dennoch bleibt es weitgehend unklar, ob die Investition zur Zielerreichung führt. Aus bald 100 Jahren Forschung und Anwendung sind die Erfolgsfaktoren für Qualität bekannt. Eine hochrangige Expertenkommission hat dieses Wissen in der DIN 33430 zusammengefasst, die ""Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen"" formuliert. Mit dem vorliegenden Buch lassen sich diese Erkenntnisse einfach für die Praxis nutzen. Die thematisch geordneten Checklisten (z. B. Thema Anforderungsanalyse) lassen sich leicht bearbeiten. Die bearbeiteten Checklisten zeigen auf, ob die eingesetzten Verfahren und Personalbeurteilungen den aktuellen Qualitätsstandards und dem Stand der Technik und Wissenschaft genügen. Mögliche Qualitätsmängel können identifiziert werden, so dass in der Folge die Ursachen mangelnder Qualität beseitigt werden können. Die DIN 33430 und somit auch die vorliegende Checkliste können auch als Grundlage für Fortbildungen, Lizenzierungen und Zertifizierungen dienen. ""DIN Screen"" Leitfaden zur Kontrolle und Optimierung der Qualität von Verfahren und deren Einsatz bei beruflichen Eignungsbeurteilungen

2006 Dustri 2006 Softcover 80 S. 23,4 x 16,4 x 0,6 cm ISBN: 3899673069 (EAN: 9783899673067 / 978-3899673067)


Organisationen und Menschen bemühen sich um qualitativ hochwertige Beurteilungen im Kontext der Personalauswahl und -entwicklung. In die entsprechenden Verfahren und Prozesse wird viel Mühe, Zeit und Geld investiert. Dennoch bleibt es weitgehend unklar, ob die Investition zur Zielerreichung führt. Aus bald 100 Jahren Forschung und Anwendung sind die Erfolgsfaktoren für Qualität bekannt. Eine hochr mehr lesen ...
Schlagworte: Organisationen und Menschen bemühen sich um qualitativ hochwertige Beurteilungen im Kontext der Personalauswahl und -entwicklung. In die entsprechenden Verfahren und Prozesse wird viel Mühe, Zeit und Geld investiert. Dennoch bleibt es weitgehend unklar, ob die Investition zur Zielerreichung führt. Aus bald 100 Jahren Forschung und Anwendung sind die Erfolgsfaktoren für Qualität bekannt. Eine hochrangige Expertenkommission hat dieses Wissen in der DIN 33430 zusammengefasst, die ""Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen"" formuliert. Mit dem vorliegenden Buch lassen sich diese Erkenntnisse einfach für die Praxis nutzen. Die thematisch geordneten Checklisten (z. B. Thema Anforderungsanalyse) lassen sich leicht bearbeiten. Die bearbeiteten Checklisten zeigen auf, ob die eingesetzten Verfahren und Personalbeurteilungen den aktuellen Qualitätsstandards und dem Stand der Technik und Wissenschaft genügen. Mögliche Qualitätsmängel können identifiziert werden, so dass in der Folge die Ursachen mangelnder Qualität beseitigt werden können. Die DIN 33430 und somit auch die vorliegende Checkliste können auch als Grundlage für Fortbildungen, Lizenzierungen und Zertifizierungen dienen. DIN Screen Leitfaden zur Kontrolle und Optimierung der Qualität von Verfahren und deren Einsatz bei beruflichen Eignungsbeurteilungen Martin Kersting

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Die Wunder-Methode: Ein völlig neuer Ansatz bei Alkoholproblemen von Jürgen Hargens, Andreas Schindler, Insoo Kim Berg und Scott D. Miller Die Wunder-Methode Dieses Buch stellt einen neuen therapeutischen Ansatz vor, der sich nicht auf die Vergangenheit oder auf die Gegenwart konzentriert, sondern auf die Zukunft. Dieser Ansatz konzentriert sich auch nicht auf Probleme, sondern auf Lösungen. Deshalb fordern Miller und Berg den Leser oder die Leserin auf, sich ein Wunder vorzustellen. Die Erarbeitung dieses

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Jürgen Hargens, Andreas Schindler, Insoo Kim Berg und Scott D. Miller
Die Wunder-Methode: Ein völlig neuer Ansatz bei Alkoholproblemen von Jürgen Hargens, Andreas Schindler, Insoo Kim Berg und Scott D. Miller Die Wunder-Methode Dieses Buch stellt einen neuen therapeutischen Ansatz vor, der sich nicht auf die Vergangenheit oder auf die Gegenwart konzentriert, sondern auf die Zukunft. Dieser Ansatz konzentriert sich auch nicht auf Probleme, sondern auf Lösungen. Deshalb fordern Miller und Berg den Leser oder die Leserin auf, sich ein Wunder vorzustellen. Die Erarbeitung dieses ""ersten Schrittes"" - Ihres persönlichen Wunders - bildet den Kern des Vorgehens. Die AutorInnen helfen Ihnen, sich eine Zukunft vorzustellen, in der Trinken kein Problem ist und dabei, kleine, konkrete und erreichbare Ziele zu formulieren, die Ihre Zukunft Schritt für Schritt Wirklichkeit werden lassen. Vorliegendes Buch ist im Gegensatz zu ""Kurzzeittherapie bei Alkoholproblemen. Ein lösungsorientierter Ansatz"", welches ich mir ebenfalls besorgt habe, nicht(nur) für Therapeuten, sondern zur Selbsthilfe gedacht. Die Lehren der bekannten ""Anonymen Alkoholiker"" werden hinterfragt und es wird aufgezeigt, dass auch andere Wege möglich sind. Ich habe mich mit den ""AA"" nie auseinandergesetzt, denke aber, dass diese auch durchaus gangbare Wege anbieten. Wer jedoch mit den Ansätzen der ""Anonymen Alkoholiker"" nicht zurecht kommt, sollte es auf jeden Fall mal mit dem vorliegenden Buch versuchen. Es ist gut lesbar und die Vorgehensweisen und Techniken lassen sich auch ohne Probleme auf andere Problemfelder übertragen. Die lösungsorientierte Kurztherapie verlangt(gerade in Büchern statt im Therapiezimmer) aber ein großes Mass an Offenheit und(bei Teilen wie der ""Wunderfrage"") ein gewisses Mass an Phantasie. Manchmal weis man nicht, ob man auf der Kippe steht, oder schon gekippt ist. Dieses Buch hat mir echt geholfen. Die Ansatzweise ist so trivial, wie auch logisch und verständlich. Dieses Buch appeliert an den gesunden Menschenverstand ! Nicht mehr und nicht weniger. Ich war nun gottseisgelobt nicht in der Situation, Therapieabbrüche, Mischkonsum, sozialen Verfall ausgeliefert zu sein, aber auch für diese Kreise bietet das Buch Hilfestellung. Dieses Buch bestätigt mir das, was ich in den letzten Monaten schon so oft gedacht habe : Einfach mal wieder öfter in sich reinhorchen und auf die innere Stimme hören. Nun kann ich ein Glas Wein auch wieder ein Glas Wein sein lassen. Wenn ich Durst drauf habe ... Habe ich aber heute nicht... Vielleicht mal Morgen oder sonstwann ... Der Ansatz der lösungsorientierten Kurzzeittherapie von Steve de Shazer wird über-tragen ganz konkret auf die Anwendung mit Menschen, die zuviel Alkohol trinken. Für diejenigen, die diesen Ansatz nicht kennen: es ist die ebenso radikale wie extrem erfolgreiche Strategie, sich zu 100% auf Ausnahmen zu konzentrieren, auf Momente, an denen weniger getrunken wurde, oder auch einmal gar nicht ` und alles an erwünschtem Verhalten dann davon abzuleiten. Dieser Therapieansatz hat in seiner reinen Form in Milwaukee Erfolgszahlen, die wie ein Wunder klingen: `nach 5 ` 6 Sitzungen mit dieser Methode beenden auch schwerste Trinker ihren Alkoholkonsum und sind auch nach bis zu 5 Jahren zu 80% noch immer nüchtern`. Es ist geschrieben wie ein Selbsthilfe ` Buch, so dass man in gewisser Weise als Betroffener diese Therapiesitzungen mit sich selbst durcharbeiten kann, die einzelnen Schritte befolgen und Veränderungen erreichen kann. Man merkt den Autoren an, dass sie genau wissen, wovon sie sprechen, und dass sie auch die entsprechenden Erfolge schon oft genug erlebt haben, um überzeugend und überzeugt zu sein. Nebenbei bekommt die klassische Methode der Anonymen Alkoholiker systematische Hiebe verpasst, ebenso wie bestimmte, in USA wohl recht bekannte Vertreter dieser Regeln. Der Hauptkritikpunkt ist die sehr starre, unflexible und auf negatives Selbstbild orientierte Haltung der AA`s, die den Betroffenen letzten Endes immer wieder ihr Selbstbewusstsein nimmt, anstatt sie an dieser so wichtigen Stelle zu unterstützen. Lesenswert für Betroffene, die eine andere Welt, einen anderen (wertschätzenden und erfolgreichen!) Ansatz zur Veränderung ihres Verhaltens kennen lernen möchten ` bedingt lesenswert auch für Profis, die in einfacher Form die Grundideen des Ansatzes vor Augen geführt bekommen möchten. Die Wunder-Methode: Ein völlig neuer Ansatz bei Alkoholproblemen von Jürgen Hargens, Andreas Schindler, Insoo Kim Berg und Scott D. Miller Die Wunder-Methode Geisteswissenschaften Alkoholismus Ratgeber Angewandte Psychologie ISBN-10 3-8080-0372-3 / 3808003723 ISBN-13 978-3-8080-0372-5 / 9783808003725

Auflage: 3. Modernes Lernen 2003 Softcover 191 S. 21,3 x 15,1 x 1,3 cm ISBN: 3808003723 (EAN: 9783808003725 / 978-3808003725)


Alkoholiker Alkoholabhängigkeit Alkoholismus Ratgeber Angewandte Psychologie Alkoholprobleme Therapie Trinker Dieses Buch stellt einen neuen therapeutischen Ansatz vor, der sich nicht auf die Vergangenheit oder auf die Gegenwart konzentriert, sondern auf die Zukunft. Dieser Ansatz konzentriert sich auch nicht auf Probleme, sondern auf Lösungen. Deshalb fordern Miller und Berg den Leser oder die Le mehr lesen ...
Schlagworte: Alkoholiker Alkoholabhängigkeit Alkoholismus Ratgeber Angewandte Psychologie Alkoholprobleme Therapie Trinker Dieses Buch stellt einen neuen therapeutischen Ansatz vor, der sich nicht auf die Vergangenheit oder auf die Gegenwart konzentriert, sondern auf die Zukunft. Dieser Ansatz konzentriert sich auch nicht auf Probleme, sondern auf Lösungen. Deshalb fordern Miller und Berg den Leser oder die Leserin auf, sich ein Wunder vorzustellen. Die Erarbeitung dieses ""ersten Schrittes"" - Ihres persönlichen Wunders - bildet den Kern des Vorgehens. Die AutorInnen helfen Ihnen, sich eine Zukunft vorzustellen, in der Trinken kein Problem ist und dabei, kleine, konkrete und erreichbare Ziele zu formulieren, die Ihre Zukunft Schritt für Schritt Wirklichkeit werden lassen. Vorliegendes Buch ist im Gegensatz zu ""Kurzzeittherapie bei Alkoholproblemen. Ein lösungsorientierter Ansatz"", welches ich mir ebenfalls besorgt habe, nicht(nur) für Therapeuten, sondern zur Selbsthilfe gedacht. Die Lehren der bekannten ""Anonymen Alkoholiker"" werden hinterfragt und es wird aufgezeigt, dass auch andere Wege möglich sind. Ich habe mich mit den ""AA"" nie auseinandergesetzt, denke aber, dass diese auch durchaus gangbare Wege anbieten. Wer jedoch mit den Ansätzen der ""Anonymen Alkoholiker"" nicht zurecht kommt, sollte es auf jeden Fall mal mit dem vorliegenden Buch versuchen. Es ist gut lesbar und die Vorgehensweisen und Techniken lassen sich auch ohne Probleme auf andere Problemfelder übertragen. Die lösungsorientierte Kurztherapie verlangt(gerade in Büchern statt im Therapiezimmer) aber ein großes Mass an Offenheit und(bei Teilen wie der ""Wunderfrage"") ein gewisses Mass an Phantasie. Manchmal weis man nicht, ob man auf der Kippe steht, oder schon gekippt ist. Dieses Buch hat mir echt geholfen. Die Ansatzweise ist so trivial, wie auch logisch und verständlich. Dieses Buch appeliert an den gesunden Menschenverstand ! Nicht mehr und nicht weniger. Ich war nun gottseisgelobt nicht in der Situation, Therapieabbrüche, Mischkonsum, sozialen Verfall ausgeliefert zu sein, aber auch für diese Kreise bietet das Buch Hilfestellung. Dieses Buch bestätigt mir das, was ich in den letzten Monaten schon so oft gedacht habe : Einfach mal wieder öfter in sich reinhorchen und auf die innere Stimme hören. Nun kann ich ein Glas Wein auch wieder ein Glas Wein sein lassen. Wenn ich Durst drauf habe ... Habe ich aber heute nicht... Vielleicht mal Morgen oder sonstwann ... Der Ansatz der lösungsorientierten Kurzzeittherapie von Steve de Shazer wird über-tragen ganz konkret auf die Anwendung mit Menschen, die zuviel Alkohol trinken. Für diejenigen, die diesen Ansatz nicht kennen: es ist die ebenso radikale wie extrem erfolgreiche Strategie, sich zu 100% auf Ausnahmen zu konzentrieren, auf Momente, an denen weniger getrunken wurde, oder auch einmal gar nicht ` und alles an erwünschtem Verhalten dann davon abzuleiten. Dieser Therapieansatz hat in seiner reinen Form in Milwaukee Erfolgszahlen, die wie ein Wunder klingen: `nach 5 ` 6 Sitzungen mit dieser Methode beenden auch schwerste Trinker ihren Alkoholkonsum und sind auch nach bis zu 5 Jahren zu 80% noch immer nüchtern`. Es ist geschrieben wie ein Selbsthilfe ` Buch, so dass man in gewisser Weise als Betroffener diese Therapiesitzungen mit sich selbst durcharbeiten kann, die einzelnen Schritte befolgen und Veränderungen erreichen kann. Man merkt den Autoren an, dass sie genau wissen, wovon sie sprechen, und dass sie auch die entsprechenden Erfolge schon oft genug erlebt haben, um überzeugend und überzeugt zu sein. Nebenbei bekommt die klassische Methode der Anonymen Alkoholiker systematische Hiebe verpasst, ebenso wie bestimmte, in USA wohl recht bekannte Vertreter dieser Regeln. Der Hauptkritikpunkt ist die sehr starre, unflexible und auf negatives Selbstbild orientierte Haltung der AA`s, die den Betroffenen letzten Endes immer wieder ihr Selbstbewusstsein nimmt, anstatt sie an dieser so wichtigen Stelle zu unterstützen. Lesenswert für Betroffene, die eine andere Welt, einen anderen (wertschätzenden und erfolgreichen!) Ansatz zur Veränderung ihres Verhaltens kennen lernen möchten ` bedingt lesenswert auch für Profis, die in einfacher Form die Grundideen des Ansatzes vor Augen geführt bekommen möchten. Die Wunder-Methode: Ein völlig neuer Ansatz bei Alkoholproblemen von Jürgen Hargens, Andreas Schindler, Insoo Kim Berg und Scott D. Miller Die Wunder-Methode Geisteswissenschaften Alkoholismus Ratgeber Angewandte Psychologie ISBN-10 3-8080-0372-3 / 3808003723 ISBN-13 978-3-8080-0372-5 / 9783808003725

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Bhutan: Buddhistische Kultur und spiritueller Alltag im Reich der Könige von Matthieu Ricard (Autor) Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. Dies ist das persönliche Vermächtnis des bedeutenden Buddhisten und Dalai-Lama-Vertrauten Matthieu Ricard. Er schildert hier seine Initiation in den Glauben sowie seine spirituellen Erlebnisse und Begegnungen auf seinen eindrucksvollen Reisen mit den großen buddhistischen Mönchen in Bhutan. Einen solchen Einblick in dieses durch die Allgegenwart des buddhistischen Glaubens geprägte Land hat es bisher nicht gegeben.Matthieu Ricard arbeitete als Forscher auf dem Gebiet der Molekularbiologie, ehe er seine Berufung zum Buddhismus erkannte. Seit 25 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch in den tibetischen Klöstern des Himalaja. Zusammen mit seinem Vater, dem Philosophen Jean-Francois Revel, veröffentlichte er den Gesprächsband

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Seit 25 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch in den tibetischen Klöstern des Himalaja. Zusammen mit seinem Vater, dem Philosophen Jean-Francois Revel, veröffentlichte er den Gesprächsband ""Der Mönch und der Philosoph"". Außerdem übersetzt er Werke aus dem Tibetischen und ist der offizielle Französischübersetzer des Dalai Lama. Matthieu Ricard, ausgewiesener Kenner Nepals, Tibets und Bhutans, lebt seit fast vierzig Jahren in der Himalaja-Region. Er ist offizieller französischer Dolmetscher des Dalai-Lama und lebt im Shechen-Kloster in Nepal. Und er ist ein begnadeter Fotograf. Was er in dem 232-seitigen Bildband über den Himalaja-Staat Bhutan zusammengetragen hat, ist einfach nur atemberaubend. Meist stammen die Fotografien aus den achtziger Jahren, seltener aus der letzten Zeit. Sie zeigen in acht Kapiteln unendlich schöne Landschaften, beeindruckende Menschen, faszinierende Beispiele der bhutanischen Architektur, Lebensweise, Kultur und des spirituellen Alltags. Auffällig dabei ist eine beherrschende Persönlichkeit. Der Lama Dilgo Khyentse Rinpoche, der von 1910 bis 1991 lebte, galt als einer der spirituellen Meister des Buddhismus. Ihm widmet Richard viele Seiten und sehr viele Bilder. Zunächst erscheint diese Tatsache befremdlich, ist dieser Bildband doch ein Werk über Bhutan, doch in dem ihm gewidmeten Kapitel und vielen kleineren Informationen, die sich unter den Bildern finden, wird deutlich, wie wichtig dieser Lama für Ricard, für Bhutan, ja für den modernen Buddhismus gewesen ist und in seiner jetzigen, 1993 geborenen Inkarnation auch wieder sein wird. Leider - und dies ist das einzige Manko dieses traumhaft bebilderten Bandes - sind die jedes Kapitel einführenden Texte sehr kurz. In ""Hort des Friedens"" stellt Ricard auf drei Seiten dieses Land vor, zeichnet quasi seinen Charakter in wenigen Zeilen nach. In einer klaren, beeindruckend tiefgründigen Sprache vermittelt uns der Franzose ein facettenreiches Bild Bhutans und des ihn bestimmenden Buddhismus. In ""Das Tigernest"" stellt Richard eines der beeindruckendsten Walfahrtsorte des Landes vor. Das im Paro-Tal gelegene Heiligtum Takshang und die es umgebende Landschaft. Wer hier nicht sofort wünscht, einmal im Leben diese Berghänge, Wälder und heiligen Orte gesehen zu haben, dem ist nicht zu helfen. Das dritte Kapitel ""Spiritueller Meister"" ist dem eingangs erwähnten Dilgo Khyentse Rinpoche gewidmet. Die Bilder bezeugen nicht nur die tiefe Religiosität des Meisters, sondern auch seinen außergewöhnlichen Charakter, seinen Humor und die einmalige Lockerheit im Umgang mit seinen Mitmenschen. Auch wird deutlich, wie sehr Matthieu Ricard diesen Mann verehrte. Das vierte Kapitel widmet sich den Sakralbauten, aber auch den ganz gewöhnlichen Hütten und Häusern Bhutans. ""Dimensionen der Architektur"" bezeugt die Eigenständigkeit dieses kleinen Landes in dieser Hinsicht und dokumentiert die Jahrhunderte lange Tradition, meist mit Holz beeindruckende Bauwerke zu erstellen. In ""Kunst und Kunsthandwerk"" zeigt Richard auf dreißig Seiten, wie wichtig für dieses von nicht mal einer Million Menschen bewohnte Land die Kunst ist. Das erst seit 1974 für Ausländer geöffnete Land verfügt über sehr viele außergewöhnliche Künstler, die diesen Wirtschaftszweig zu einem der wichtigsten des Landes gemacht haben. Das Kapitel ""Tanzende Mönche"" ist ein Quell der Inspiration. In wunderschönen, stimmungsvollen Bildern zeigt Richard, wie lustig, amüsant und locker Religion gelebt werden kann und wie tief verwurzelt der Buddhismus in diesem Land ist. ""Die Zeremonie der großen Vervollkommnung"" versucht dem Leser diese siebentägige, heilige Zeremonie zu vermitteln. Die Bedeutung und Wirkung dieser ""vertieften Meditation"" für die Menschen dieses Landes wird in den Bilder Ricards mehr als deutlich. In ""Feuer- und Lichtopfer"", dem letzten Kapitel dieses Buches, stellt Ricard das Ende der ""Großen Zeremonie"" vor. Hier werden vier Substanzen, die den Eigenschaften Befriedung, Wachstum, Anziehungskraft und Beherrschung entsprechen, verbrannt. Richard gelingt es, den Leser an dieser Zeremonie teilhaben zu lassen. Mit grandiosen Bildern fängt er die Momente tiefster Spiritualität ein und findet damit einen Abschluss dieses Bildbandes, der beeindruckender nicht sein kann. Wer ein Buch sucht, das ihm den Buddhismus näher bringt, Bhutan vorstellt, Sehnsucht nach den Landschaften des Himalaja weckt und eine fremde Kultur eingehend beleuchtet, sollte sich ""Bhutan"", von Matthieu Ricard kaufen. Schönere Bilder und informativere Texte über dieses Land wird er nicht finden. Vor siebenundzwanzig Jahren beschloss der Franzose Matthieu Ricard sich im Himalajagebiet niederzulassen. Eine ungewöhnliche Entscheidung für einen Menschen, der gerade seine Doktorarbeit über Molekulargenetik abgeschlossen hatte. Und doch scheint er in diesem, von der westlichen Welt noch weitgehend unberührten, Gebiet sein Zuhause gefunden zu haben. In dem vorliegenden Bildband zeigt er uns weniger das einfache Leben der Bevölkerung, vielmehr gewährt er dem Leser Einblicke in eine ganz eigentümliche Kultur, geprägt von spirituellen Riten und Bräuchen, die fest im buddhistischen Glauben verankert sind. Der Leser entdeckt mit dem Fotografen und Autor Ricard in eindrucksvollen Bildern die atemberaubende Landschaft Bhutans, beeindruckende Klöster an außergewöhnlichen Orten, die landeseigene Architektur und besondere Kunstfertigkeiten der Bevölkerung. Doch wie der Untertitel verrät, liegt das Wesen dieses Bildbandes vor allem im spirituellen Alltag. Wir nehmen teil an den verschiedensten Zeremonien und Gebeten in Klöstern, an Meditationen und rauschenden Volksfesten, die ebenso von Religion geprägt sind. Mittelpunkt in dem vorliegenden Buch ist dabei der ""spirituelle Meister"" Dilgo Khyentse Rinpoche, der 1959 aus dem von China besetzten Tibet nach Bhutan floh. Hier wurde er schon bald zu einem ""vom König bis zum ärmsten Bauer"" angesehenen buddhistischen Lehrer, der sogar den Dalai Lama unterrichtete. Ricards eindrucksvolle Fotos lassen seine Leser nicht selten staunen. Die Bilder spiegeln auf eine besondere Weise diese einzigartige Lebensart wieder, so fern unserer westlichen Welt und ihren Bräuchen. Man taucht völlig in diese spirituelle Welt ein und lässt sich von Matthieu Ricard mitreisen. Dabei vermag es Ricard Altes und Neues gegenüber zu setzen. So stammen ca. die Hälfte der Bilder aus den 1980er Jahren, während der andere Teil vor wenigen Jahren aufgenommen wurde. Hin und wieder kann man auch Qualitätsunterschiede der Bilder ausmachen. So kommen vor allem die neueren Bilder in beeindruckenden Farben und Motiven daher. Dieser Bildband bietet einen atemberaubenden Einblick in die spirituelle Welt Bhutans. Während wir also mit dem Betrachten dieser schönen, ausdrucksstarken Bilder und dem Lesen der kenntnisreichen Bildunterschriften beschäftigt sind, lernen wir eine Kultur näher kennen, die uns nicht fremder sein könnte, und die dennoch beeindruckt. Fazit: Schöne, eindrucksvolle Fotos vom spirituellen Alltag und tief vom Glauben geprägter Lebensweise eines kleinen, fast unberührten Landes im Himalaja.

2009 Knesebeck 2009 Hardcover 232 S. 26,8 x 24,6 x 2,8 cm ISBN: 3868730451 (EAN: 9783868730456 / 978-3868730456)


Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. Dies ist das persönliche Vermächtnis des be mehr lesen ...
Schlagworte: Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. Dies ist das persönliche Vermächtnis des bedeutenden Buddhisten und Dalai-Lama-Vertrauten Matthieu Ricard. Er schildert hier seine Initiation in den Glauben sowie seine spirituellen Erlebnisse und Begegnungen auf seinen eindrucksvollen Reisen mit den großen buddhistischen Mönchen in Bhutan. Einen solchen Einblick in dieses durch die Allgegenwart des buddhistischen Glaubens geprägte Land hat es bisher nicht gegeben.Matthieu Ricard arbeitete als Forscher auf dem Gebiet der Molekularbiologie, ehe er seine Berufung zum Buddhismus erkannte. Seit 25 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch in den tibetischen Klöstern des Himalaja. Zusammen mit seinem Vater, dem Philosophen Jean-Francois Revel, veröffentlichte er den Gesprächsband ""Der Mönch und der Philosoph"". Außerdem übersetzt er Werke aus dem Tibetischen und ist der offizielle Französischübersetzer des Dalai Lama. Matthieu Ricard, ausgewiesener Kenner Nepals, Tibets und Bhutans, lebt seit fast vierzig Jahren in der Himalaja-Region. Er ist offizieller französischer Dolmetscher des Dalai-Lama und lebt im Shechen-Kloster in Nepal. Und er ist ein begnadeter Fotograf. Was er in dem 232-seitigen Bildband über den Himalaja-Staat Bhutan zusammengetragen hat, ist einfach nur atemberaubend. Meist stammen die Fotografien aus den achtziger Jahren, seltener aus der letzten Zeit. Sie zeigen in acht Kapiteln unendlich schöne Landschaften, beeindruckende Menschen, faszinierende Beispiele der bhutanischen Architektur, Lebensweise, Kultur und des spirituellen Alltags. Auffällig dabei ist eine beherrschende Persönlichkeit. Der Lama Dilgo Khyentse Rinpoche, der von 1910 bis 1991 lebte, galt als einer der spirituellen Meister des Buddhismus. Ihm widmet Richard viele Seiten und sehr viele Bilder. Zunächst erscheint diese Tatsache befremdlich, ist dieser Bildband doch ein Werk über Bhutan, doch in dem ihm gewidmeten Kapitel und vielen kleineren Informationen, die sich unter den Bildern finden, wird deutlich, wie wichtig dieser Lama für Ricard, für Bhutan, ja für den modernen Buddhismus gewesen ist und in seiner jetzigen, 1993 geborenen Inkarnation auch wieder sein wird. Leider - und dies ist das einzige Manko dieses traumhaft bebilderten Bandes - sind die jedes Kapitel einführenden Texte sehr kurz. In ""Hort des Friedens"" stellt Ricard auf drei Seiten dieses Land vor, zeichnet quasi seinen Charakter in wenigen Zeilen nach. In einer klaren, beeindruckend tiefgründigen Sprache vermittelt uns der Franzose ein facettenreiches Bild Bhutans und des ihn bestimmenden Buddhismus. In ""Das Tigernest"" stellt Richard eines der beeindruckendsten Walfahrtsorte des Landes vor. Das im Paro-Tal gelegene Heiligtum Takshang und die es umgebende Landschaft. Wer hier nicht sofort wünscht, einmal im Leben diese Berghänge, Wälder und heiligen Orte gesehen zu haben, dem ist nicht zu helfen. Das dritte Kapitel ""Spiritueller Meister"" ist dem eingangs erwähnten Dilgo Khyentse Rinpoche gewidmet. Die Bilder bezeugen nicht nur die tiefe Religiosität des Meisters, sondern auch seinen außergewöhnlichen Charakter, seinen Humor und die einmalige Lockerheit im Umgang mit seinen Mitmenschen. Auch wird deutlich, wie sehr Matthieu Ricard diesen Mann verehrte. Das vierte Kapitel widmet sich den Sakralbauten, aber auch den ganz gewöhnlichen Hütten und Häusern Bhutans. ""Dimensionen der Architektur"" bezeugt die Eigenständigkeit dieses kleinen Landes in dieser Hinsicht und dokumentiert die Jahrhunderte lange Tradition, meist mit Holz beeindruckende Bauwerke zu erstellen. In ""Kunst und Kunsthandwerk"" zeigt Richard auf dreißig Seiten, wie wichtig für dieses von nicht mal einer Million Menschen bewohnte Land die Kunst ist. Das erst seit 1974 für Ausländer geöffnete Land verfügt über sehr viele außergewöhnliche Künstler, die diesen Wirtschaftszweig zu einem der wichtigsten des Landes gemacht haben. Das Kapitel ""Tanzende Mönche"" ist ein Quell der Inspiration. In wunderschönen, stimmungsvollen Bildern zeigt Richard, wie lustig, amüsant und locker Religion gelebt werden kann und wie tief verwurzelt der Buddhismus in diesem Land ist. ""Die Zeremonie der großen Vervollkommnung"" versucht dem Leser diese siebentägige, heilige Zeremonie zu vermitteln. Die Bedeutung und Wirkung dieser ""vertieften Meditation"" für die Menschen dieses Landes wird in den Bilder Ricards mehr als deutlich. In ""Feuer- und Lichtopfer"", dem letzten Kapitel dieses Buches, stellt Ricard das Ende der ""Großen Zeremonie"" vor. Hier werden vier Substanzen, die den Eigenschaften Befriedung, Wachstum, Anziehungskraft und Beherrschung entsprechen, verbrannt. Richard gelingt es, den Leser an dieser Zeremonie teilhaben zu lassen. Mit grandiosen Bildern fängt er die Momente tiefster Spiritualität ein und findet damit einen Abschluss dieses Bildbandes, der beeindruckender nicht sein kann. Wer ein Buch sucht, das ihm den Buddhismus näher bringt, Bhutan vorstellt, Sehnsucht nach den Landschaften des Himalaja weckt und eine fremde Kultur eingehend beleuchtet, sollte sich ""Bhutan"", von Matthieu Ricard kaufen. Schönere Bilder und informativere Texte über dieses Land wird er nicht finden. Vor siebenundzwanzig Jahren beschloss der Franzose Matthieu Ricard sich im Himalajagebiet niederzulassen. Eine ungewöhnliche Entscheidung für einen Menschen, der gerade seine Doktorarbeit über Molekulargenetik abgeschlossen hatte. Und doch scheint er in diesem, von der westlichen Welt noch weitgehend unberührten, Gebiet sein Zuhause gefunden zu haben. In dem vorliegenden Bildband zeigt er uns weniger das einfache Leben der Bevölkerung, vielmehr gewährt er dem Leser Einblicke in eine ganz eigentümliche Kultur, geprägt von spirituellen Riten und Bräuchen, die fest im buddhistischen Glauben verankert sind. Der Leser entdeckt mit dem Fotografen und Autor Ricard in eindrucksvollen Bildern die atemberaubende Landschaft Bhutans, beeindruckende Klöster an außergewöhnlichen Orten, die landeseigene Architektur und besondere Kunstfertigkeiten der Bevölkerung. Doch wie der Untertitel verrät, liegt das Wesen dieses Bildbandes vor allem im spirituellen Alltag. Wir nehmen teil an den verschiedensten Zeremonien und Gebeten in Klöstern, an Meditationen und rauschenden Volksfesten, die ebenso von Religion geprägt sind. Mittelpunkt in dem vorliegenden Buch ist dabei der ""spirituelle Meister"" Dilgo Khyentse Rinpoche, der 1959 aus dem von China besetzten Tibet nach Bhutan floh. Hier wurde er schon bald zu einem ""vom König bis zum ärmsten Bauer"" angesehenen buddhistischen Lehrer, der sogar den Dalai Lama unterrichtete. Ricards eindrucksvolle Fotos lassen seine Leser nicht selten staunen. Die Bilder spiegeln auf eine besondere Weise diese einzigartige Lebensart wieder, so fern unserer westlichen Welt und ihren Bräuchen. Man taucht völlig in diese spirituelle Welt ein und lässt sich von Matthieu Ricard mitreisen. Dabei vermag es Ricard Altes und Neues gegenüber zu setzen. So stammen ca. die Hälfte der Bilder aus den 1980er Jahren, während der andere Teil vor wenigen Jahren aufgenommen wurde. Hin und wieder kann man auch Qualitätsunterschiede der Bilder ausmachen. So kommen vor allem die neueren Bilder in beeindruckenden Farben und Motiven daher. Dieser Bildband bietet einen atemberaubenden Einblick in die spirituelle Welt Bhutans. Während wir also mit dem Betrachten dieser schönen, ausdrucksstarken Bilder und dem Lesen der kenntnisreichen Bildunterschriften beschäftigt sind, lernen wir eine Kultur näher kennen, die uns nicht fremder sein könnte, und die dennoch beeindruckt. Fazit: Schöne, eindrucksvolle Fotos vom spirituellen Alltag und tief vom Glauben geprägter Lebensweise eines kleinen, fast unberührten Landes im Himalaja. Bhutan: Buddhistische Kultur und spiritueller Alltag im Reich der Könige von Matthieu Ricard (Autor) Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja

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Balanced Scorecard umsetzen [Gebundene Ausgabe] von Horvath und Partner GmbH BSC Kaplan Norton Organisation Management Betriebswirt BWL Consulting Organisationen Ich fand schon die erste Auflage von

Mehr von Horvath Partner GmbH
Horvath und Partner GmbH
Balanced Scorecard umsetzen [Gebundene Ausgabe] von Horvath und Partner GmbH BSC Kaplan Norton Organisation Management Betriebswirt BWL Consulting Organisationen Ich fand schon die erste Auflage von ""Balanced Scorecard umsetzen"" mit das Beste was es zu dem Thema in Deutschland gibt. Dennoch gelingt es der zweiten Auflage die erste noch zu schlagen. Nicht nur ist das Ganze nun endlich vernünftig gebunden, sondern es ist den Autoren gelingen mit noch mehr praktischen Beispielen Anwendung und Nutzen der Balanced Scorecard lebhaft zu verdeutlichen. Auch einige formale Fehler der ersten Auflagen scheinen beseitigt. Das Buch gehört zu den am meisten zitierten Balanced Scorecard Büchern - zurecht! Für Praktiker wie Akademiker eine Fundgruppe mit vielen guten Gedankenanstössen und Tipps. Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort Der Praktikerband ist eine konsequente Ergänzung des Kaplan/Norton-Bestsellers Balanced Scorecard. Wer sich mit Strategiefindung und -umsetzung beschäftigt, erhält so einen konkreten Leitfaden an die Hand. Horváth & Partners liefern aus ihrer langjährigen Beratungserfahrung eine Fülle von Praxisbeispielen. In der 4. Auflage erweitern erstmals Strategy Maps und die Ansätze zum ""Alignment"" das Anwendungsspektrum. Mit einer neuen Praxisstudie. Über den Autor Horváth & Partners Management Consultants Stuttgart, Barcelona, Berlin, Boston, Budapest, Düsseldorf, Madrid, München, Prag, Wien, Zürich Besprechung / Review zu ""Balanced Scorecard umsetzen"" Dem Leser stehen mit dem Band fundierte Modelle und eine Menge ""Best Practice"" Beispiele zur Verfügung. Rasche Nachrichten Das Buch leistet eine umfassende und gut strukturierte Vermitttlung dieser Thematik. controller magazin Das Buch versammelt das Beratungswissen von Horváth zum Thema Balanced Scorecard. Die Autoren haben in ihre Erfahrungskiste gegriffen und zeigen praktisch und anschaulich auf. business-wissen.de Das vorliegende Buch stellt die Implementierung der Balanced Scorecard in privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Organisationen in den Mittelpunkt und wendet sich explizit an Praktiker. Wissenschaftsmanagement Horváth & Partners liefern aus ihrer langjährigen Beratungserfahrung eine Fülle von Beispielen und Praxistipps. Manager, Controller und Koordinatoren erhalten einen aktuellen Leitfaden. Balanced Scorecard umsetzen - das ist best practice. Pressestimmen ""Damit ist dieses Buch als Ergänzung zum konventionellen Lehrbuchsortiment sehr begrüßenswert und kann von der ausgemachten Zielgruppe, Mitarbeiter des strategischen Managements, hervorragend genutzt werden."" (Der Betriebswirt) ""Dem Leser stehen mit dem Band fundierte Modelle und eine Menge ""Best Practice"" Beispiele zur Verfügung."" (Rasche Nachrichten) ""Die Autoren geben eine Vielzahl von Praxistipps, die durch Unternehmensbeispiele und durchgängige Fallstudien illustriert werden."" (Lohn + Gehalt) ""Das Buch leistet eine umfassende und gut strukturierte Vermitttlung dieser Thematik."" (controller magazin) ""Das Buch versammelt das geronnene Beratungswissen von Horváth zum Thema Balanced Scorecard. Die Autoren haben in ihre Erfahrungskiste gegriffen und zeigen praktisch und anschaulich auf."" (business wissen.de) ""Das vorliegende Buch stellt die Implementierung der Balanced Scorecard in privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Organisationen in den Mittelpunkt und wendet sich explizit an Praktiker."" (Wissenschaftsmanagement) Dieses Werk stellt die Erfahrungen bei der Einführung und Nutzung von Balanced Scorecard (BSC), einer Managementtechnik zur Lösung von Problemen bei Strategieumsetzungen in Unternehmen, dar. Die Autoren geben eine Vielzahl von Praxistipps, die durch reale Unternehmensbeispiele und durchgängige Fallstudien illustriert werden. Die Neuauflage ist komplett überarbeitet und geht verstärkt auf die Verankerung der BSC in der Organisation, IT-Unterstützung und BSC-Umsetzung im öffentlichen Bereich ein. Ich fand schon die erste Auflage von ""Balanced Scorecard umsetzen"" mit das Beste was es zu dem Thema in Deutschland gibt. Dennoch gelingt es der zweiten Auflage die erste noch zu schlagen. Nicht nur ist das Ganze nun endlich vernünftig gebunden, sondern es ist den Autoren gelingen mit noch mehr praktischen Beispielen Anwendung und Nutzen der Balanced Scorecard lebhaft zu verdeutlichen. Auch einige formale Fehler der ersten Auflagen scheinen beseitigt. Das Buch gehört zu den am meisten zitierten Balanced Scorecard Büchern - zurecht! Für Praktiker wie Akademiker eine Fundgruppe mit vielen guten Gedankenanstössen und Tipps.

Auflage: 3., überarb. A. (September 2004) Schäffer-Poeschel 2004 Hardcover 480 S. 24,4 x 17,4 x 3,2 cm ISBN: 3791022687 (EAN: 9783791022680 / 978-3791022680)


BSC Kaplan Norton Organisation Management Betriebswirt BWL Consulting Organisationen Ich fand schon die erste Auflage von ""Balanced Scorecard umsetzen"" mit das Beste was es zu dem Thema in Deutschland gibt. Dennoch gelingt es der zweiten Auflage die erste noch zu schlagen. Nicht nur ist das Ganze nun endlich vernünftig gebunden, sondern es ist den Autoren gelingen mit noch mehr praktischen Beisp mehr lesen ...
Schlagworte: BSC Kaplan Norton Organisation Management Betriebswirt BWL Consulting Organisationen Ich fand schon die erste Auflage von ""Balanced Scorecard umsetzen"" mit das Beste was es zu dem Thema in Deutschland gibt. Dennoch gelingt es der zweiten Auflage die erste noch zu schlagen. Nicht nur ist das Ganze nun endlich vernünftig gebunden, sondern es ist den Autoren gelingen mit noch mehr praktischen Beispielen Anwendung und Nutzen der Balanced Scorecard lebhaft zu verdeutlichen. Auch einige formale Fehler der ersten Auflagen scheinen beseitigt. Das Buch gehört zu den am meisten zitierten Balanced Scorecard Büchern - zurecht! Für Praktiker wie Akademiker eine Fundgruppe mit vielen guten Gedankenanstössen und Tipps. Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort Der Praktikerband ist eine konsequente Ergänzung des Kaplan/Norton-Bestsellers Balanced Scorecard. Wer sich mit Strategiefindung und -umsetzung beschäftigt, erhält so einen konkreten Leitfaden an die Hand. Horváth & Partners liefern aus ihrer langjährigen Beratungserfahrung eine Fülle von Praxisbeispielen. In der 4. Auflage erweitern erstmals Strategy Maps und die Ansätze zum ""Alignment"" das Anwendungsspektrum. Mit einer neuen Praxisstudie. Über den Autor Horváth & Partners Management Consultants Stuttgart, Barcelona, Berlin, Boston, Budapest, Düsseldorf, Madrid, München, Prag, Wien, Zürich Besprechung / Review zu ""Balanced Scorecard umsetzen"" Dem Leser stehen mit dem Band fundierte Modelle und eine Menge ""Best Practice"" Beispiele zur Verfügung. Rasche Nachrichten Das Buch leistet eine umfassende und gut strukturierte Vermitttlung dieser Thematik. controller magazin Das Buch versammelt das Beratungswissen von Horváth zum Thema Balanced Scorecard. Die Autoren haben in ihre Erfahrungskiste gegriffen und zeigen praktisch und anschaulich auf. business-wissen.de Das vorliegende Buch stellt die Implementierung der Balanced Scorecard in privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Organisationen in den Mittelpunkt und wendet sich explizit an Praktiker. Wissenschaftsmanagement Horváth & Partners liefern aus ihrer langjährigen Beratungserfahrung eine Fülle von Beispielen und Praxistipps. Manager, Controller und Koordinatoren erhalten einen aktuellen Leitfaden. Balanced Scorecard umsetzen - das ist best practice. Pressestimmen ""Damit ist dieses Buch als Ergänzung zum konventionellen Lehrbuchsortiment sehr begrüßenswert und kann von der ausgemachten Zielgruppe, Mitarbeiter des strategischen Managements, hervorragend genutzt werden."" (Der Betriebswirt) ""Dem Leser stehen mit dem Band fundierte Modelle und eine Menge ""Best Practice"" Beispiele zur Verfügung."" (Rasche Nachrichten) ""Die Autoren geben eine Vielzahl von Praxistipps, die durch Unternehmensbeispiele und durchgängige Fallstudien illustriert werden."" (Lohn + Gehalt) ""Das Buch leistet eine umfassende und gut strukturierte Vermitttlung dieser Thematik."" (controller magazin) ""Das Buch versammelt das geronnene Beratungswissen von Horváth zum Thema Balanced Scorecard. Die Autoren haben in ihre Erfahrungskiste gegriffen und zeigen praktisch und anschaulich auf."" (business wissen.de) ""Das vorliegende Buch stellt die Implementierung der Balanced Scorecard in privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Organisationen in den Mittelpunkt und wendet sich explizit an Praktiker."" (Wissenschaftsmanagement) Dieses Werk stellt die Erfahrungen bei der Einführung und Nutzung von Balanced Scorecard (BSC), einer Managementtechnik zur Lösung von Problemen bei Strategieumsetzungen in Unternehmen, dar. Die Autoren geben eine Vielzahl von Praxistipps, die durch reale Unternehmensbeispiele und durchgängige Fallstudien illustriert werden. Die Neuauflage ist komplett überarbeitet und geht verstärkt auf die Verankerung der BSC in der Organisation, IT-Unterstützung und BSC-Umsetzung im öffentlichen Bereich ein. Ich fand schon die erste Auflage von ""Balanced Scorecard umsetzen"" mit das Beste was es zu dem Thema in Deutschland gibt. Dennoch gelingt es der zweiten Auflage die erste noch zu schlagen. Nicht nur ist das Ganze nun endlich vernünftig gebunden, sondern es ist den Autoren gelingen mit noch mehr praktischen Beispielen Anwendung und Nutzen der Balanced Scorecard lebhaft zu verdeutlichen. Auch einige formale Fehler der ersten Auflagen scheinen beseitigt. Das Buch gehört zu den am meisten zitierten Balanced Scorecard Büchern - zurecht! Für Praktiker wie Akademiker eine Fundgruppe mit vielen guten Gedankenanstössen und Tipps.

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Reaktionsmechanismen: Organische Reaktionen, Stereochemie, moderne Synthesemethoden (Gebundene Ausgabe) von Reinhard Brückner Mechanistische Überlegungen nehmen heute einen festen Platz in der Organischen Chemie ein: Welche Faktoren beeinflussen die Reaktivität eines Moleküls? Welche typischen Reaktionsprinzipien und -muster gibt es, und in welchen Schritten verlaufen organisch-chemische Reaktionen? Wie lassen sich Reaktionen steuern? Anhand moderner und präparativ nützlicher Reaktionen erläutert der Autor die Reaktionsprinzipien; klar und verständlich werden Konzepte herausgearbeitet, stets auch stereochemische Konsequenzen abgeleitet. Der Autor bietet Faustregeln zur Reaktivitätsabschätzung sowie Tips und Tricks für die Praxis. Die zweifarbige Gestaltung erhöht die Übersichtlichkeit und erleichtert das Verfolgen der Mechanismen. In der vorliegenden 3. Auflage wurden nach dem überwältigenden Verkaufserfolg der 2. Auflage die Fehler in Text und Grafiken korrigiert und die Literatur nochmals aktualisiert. Der Index eignet sich nun für eine detaillierte Stichwortsuche. Die Pressestimmen sprechen für die zunehmende Beliebtheit des

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Reinhard Brückner Zettlmeier
Reaktionsmechanismen: Organische Reaktionen, Stereochemie, moderne Synthesemethoden (Gebundene Ausgabe) von Reinhard Brückner Mechanistische Überlegungen nehmen heute einen festen Platz in der Organischen Chemie ein: Welche Faktoren beeinflussen die Reaktivität eines Moleküls? Welche typischen Reaktionsprinzipien und -muster gibt es, und in welchen Schritten verlaufen organisch-chemische Reaktionen? Wie lassen sich Reaktionen steuern? Anhand moderner und präparativ nützlicher Reaktionen erläutert der Autor die Reaktionsprinzipien; klar und verständlich werden Konzepte herausgearbeitet, stets auch stereochemische Konsequenzen abgeleitet. Der Autor bietet Faustregeln zur Reaktivitätsabschätzung sowie Tips und Tricks für die Praxis. Die zweifarbige Gestaltung erhöht die Übersichtlichkeit und erleichtert das Verfolgen der Mechanismen. In der vorliegenden 3. Auflage wurden nach dem überwältigenden Verkaufserfolg der 2. Auflage die Fehler in Text und Grafiken korrigiert und die Literatur nochmals aktualisiert. Der Index eignet sich nun für eine detaillierte Stichwortsuche. Die Pressestimmen sprechen für die zunehmende Beliebtheit des ""Brückners"" unter Studenten wie Dozenten: (..) Mit der Zweitauflage des Brückner wurde ein Werk geschaffen, das sich nicht nur innerhalb von kurzer Zeit seinen festen Platz unter den etablierten Lehrbüchern der organischen Chemie erkämpft hat, sondern diese aufgrund seiner hohen Qualität zunehmend verdrängt. (..), deswegen empfehlen wir von ChemieOnline sich ""seinen Brückner"" umgehend zu sichern. www.chemieonline.de Im deutschsprachigen Raum (..) eines der besten Lehrbücher. Aktuell, einprägsam und gut. www.organische-chemie.ch (..) das mit Abstand modernste und didaktisch beste deutschsprachige Lehrbuch über Reaktionsmechanismen in der Organischen Chemie. Prof. J. Martens, Universität Oldenburg Ein Buch für alle, die moderne Organische Chemie lernen wollen. Prof. P. Knochel, Universität München Ein außergewöhnlicher Gewinn für die deutschsprachige Studentenschaft! Ich habe bereits nach zwei Stunden Lektüre mehr als 10 Eselsohren untergebracht. Prof. A. Griesbeck, Universität Köln Pressestimmen ""Mit der Drittauflage des Brückners wurde eindeutig ein Standardlehrbuch der Chemie geschaffen, das sich nicht nur innerhalb von kurzer Zeit seinen festen Platz unter den etablierten Klassikern der organischen Chemie erkämpft hat, sondern diese aufgrund seiner hohen Qualität zunehmend verdrängt."" (www.chemieonline.de) ""Man spürt, daß es dem Autor ein Anliegen war, dem Studenten ein Lehrbuch an die Hand zu geben, in dem die Mechanismen moderner Syntheseschritte präzise formuliert sind, um den Blickwinkel für viele kompliziertere Reaktionen zu weiten. (...) Dieses Lehrbuch wird dazu beitragen, viele Studenten für die Organische Chemie zu begeistern."" (Angewandte Chemie) Mechanistische Überlegungen nehmen heute einen festen Platz in der Organischen Chemie einWelche Faktoren beeinflussen die Reaktivität eines Moleküls? Welche typischen Reaktionsprinzipien und -muster gibt es, und in welchen Schritten verlaufen organisch-chemische Reaktionen? Wie lassen sich Reaktionen steuern? Anhand moderner und präparativ nützlicher Reaktionen erläutert der Autor die Reaktionsprinzipien; klar und verständlich werden Konzepte herausgearbeitet, stets auch stereochemische Konsequenzen abgeleitet. Der Autor bietet Faustregeln zur Reaktivitätsabschätzung sowie Tips und Tricks für die Praxis. Die zweifarbige Gestaltung erhöht die Übersichtlichkeit und erleichtert das Verfolgen der Mechanismen. In der vorliegenden 3. Auflage wurden nach dem überwältigenden Verkaufserfolg der 2. Auflage die Fehler in Text und Grafiken korrigiert und die Literatur nochmals aktualisiert. Der Index eignet sich nun für eine detaillierte Stichwortsuche. Professor Dr. Reinhard Brückner arbeitet seit 1998 am Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Freiburg. Seine Forschungsgebiete sind Naturstoffsynthese und die Entwicklung neuer Methoden im Bereich der Stereoselektiven Synthese. Zuvor war er Professor für Organische Chemie an den Universitäten Würzburg und Göttingen bzw. Gastprofessor an der University of Wisconsin in Madison (USA), der Universidade de Santiago de Compostela (Spanien), der Indiana University Bloomington (USA) und der Tokyo University (Center of Excellence Program). Reaktionsmechanismen Organische Reaktionen, Stereochemie, moderne Synthesemethoden (Gebundene Ausgabe) von Reinhard Brückner Gebundene Ausgabe 863 Seiten Verlag Spektrum Akademischer Verlag; Auflage 3. A. (19. Oktober 2004) SpracheDeutsch ISBN-10 3827415799 ISBN-13 978-3827415790 Größe und/oder Gewicht 27,6 x 20,4 x 4 cm Naturwissenschaften Organische Chemie Reaktionen chem. physikal. Stereochemie Synthese ISBN-10 3-8274-1579-9 / 3827415799 ISBN-13 978-3-8274-1579-0 / 9783827415790

Auflage: 3. A. (19. Oktober 2004) Heidelberg Spektrum-Akademischer Vlg 2004 Hardcover 863 S. 27,6 x 20,4 x 4 cm ISBN: 3827415799 (EAN: 9783827415790 / 978-3827415790)


Organische Chemie Reaktionen chem. physikal. Stereochemie Synthese Naturwissenschaften Mechanistische Überlegungen nehmen heute einen festen Platz in der Organischen Chemie ein: Welche Faktoren beeinflussen die Reaktivität eines Moleküls? Welche typischen Reaktionsprinzipien und -muster gibt es, und in welchen Schritten verlaufen organisch-chemische Reaktionen? Wie lassen sich Reaktionen steuern? mehr lesen ...
Schlagworte: Organische Chemie Reaktionen chem. physikal. Stereochemie Synthese Naturwissenschaften Mechanistische Überlegungen nehmen heute einen festen Platz in der Organischen Chemie ein: Welche Faktoren beeinflussen die Reaktivität eines Moleküls? Welche typischen Reaktionsprinzipien und -muster gibt es, und in welchen Schritten verlaufen organisch-chemische Reaktionen? Wie lassen sich Reaktionen steuern? Anhand moderner und präparativ nützlicher Reaktionen erläutert der Autor die Reaktionsprinzipien; klar und verständlich werden Konzepte herausgearbeitet, stets auch stereochemische Konsequenzen abgeleitet. Der Autor bietet Faustregeln zur Reaktivitätsabschätzung sowie Tips und Tricks für die Praxis. Die zweifarbige Gestaltung erhöht die Übersichtlichkeit und erleichtert das Verfolgen der Mechanismen. In der vorliegenden 3. Auflage wurden nach dem überwältigenden Verkaufserfolg der 2. Auflage die Fehler in Text und Grafiken korrigiert und die Literatur nochmals aktualisiert. Der Index eignet sich nun für eine detaillierte Stichwortsuche. Die Pressestimmen sprechen für die zunehmende Beliebtheit des ""Brückners"" unter Studenten wie Dozenten: (..) Mit der Zweitauflage des Brückner wurde ein Werk geschaffen, das sich nicht nur innerhalb von kurzer Zeit seinen festen Platz unter den etablierten Lehrbüchern der organischen Chemie erkämpft hat, sondern diese aufgrund seiner hohen Qualität zunehmend verdrängt. (..), deswegen empfehlen wir von ChemieOnline sich ""seinen Brückner"" umgehend zu sichern. www.chemieonline.de Im deutschsprachigen Raum (..) eines der besten Lehrbücher. Aktuell, einprägsam und gut. www.organische-chemie.ch (..) das mit Abstand modernste und didaktisch beste deutschsprachige Lehrbuch über Reaktionsmechanismen in der Organischen Chemie. Prof. J. Martens, Universität Oldenburg Ein Buch für alle, die moderne Organische Chemie lernen wollen. Prof. P. Knochel, Universität München Ein außergewöhnlicher Gewinn für die deutschsprachige Studentenschaft! Ich habe bereits nach zwei Stunden Lektüre mehr als 10 Eselsohren untergebracht. Prof. A. Griesbeck, Universität Köln Pressestimmen ""Mit der Drittauflage des Brückners wurde eindeutig ein Standardlehrbuch der Chemie geschaffen, das sich nicht nur innerhalb von kurzer Zeit seinen festen Platz unter den etablierten Klassikern der organischen Chemie erkämpft hat, sondern diese aufgrund seiner hohen Qualität zunehmend verdrängt."" (www.chemieonline.de) ""Man spürt, daß es dem Autor ein Anliegen war, dem Studenten ein Lehrbuch an die Hand zu geben, in dem die Mechanismen moderner Syntheseschritte präzise formuliert sind, um den Blickwinkel für viele kompliziertere Reaktionen zu weiten. (...) Dieses Lehrbuch wird dazu beitragen, viele Studenten für die Organische Chemie zu begeistern."" (Angewandte Chemie) Mechanistische Überlegungen nehmen heute einen festen Platz in der Organischen Chemie einWelche Faktoren beeinflussen die Reaktivität eines Moleküls? Welche typischen Reaktionsprinzipien und -muster gibt es, und in welchen Schritten verlaufen organisch-chemische Reaktionen? Wie lassen sich Reaktionen steuern? Anhand moderner und präparativ nützlicher Reaktionen erläutert der Autor die Reaktionsprinzipien; klar und verständlich werden Konzepte herausgearbeitet, stets auch stereochemische Konsequenzen abgeleitet. Der Autor bietet Faustregeln zur Reaktivitätsabschätzung sowie Tips und Tricks für die Praxis. Die zweifarbige Gestaltung erhöht die Übersichtlichkeit und erleichtert das Verfolgen der Mechanismen. In der vorliegenden 3. Auflage wurden nach dem überwältigenden Verkaufserfolg der 2. Auflage die Fehler in Text und Grafiken korrigiert und die Literatur nochmals aktualisiert. Der Index eignet sich nun für eine detaillierte Stichwortsuche. Professor Dr. Reinhard Brückner arbeitet seit 1998 am Institut für Organische Chemie und Biochemie der Universität Freiburg. Seine Forschungsgebiete sind Naturstoffsynthese und die Entwicklung neuer Methoden im Bereich der Stereoselektiven Synthese. Zuvor war er Professor für Organische Chemie an den Universitäten Würzburg und Göttingen bzw. Gastprofessor an der University of Wisconsin in Madison (USA), der Universidade de Santiago de Compostela (Spanien), der Indiana University Bloomington (USA) und der Tokyo University (Center of Excellence Program). Reaktionsmechanismen Organische Reaktionen, Stereochemie, moderne Synthesemethoden (Gebundene Ausgabe) von Reinhard Brückner Gebundene Ausgabe 863 Seiten Verlag Spektrum Akademischer Verlag; Auflage 3. A. (19. Oktober 2004) SpracheDeutsch ISBN-10 3827415799 ISBN-13 978-3827415790 Größe und/oder Gewicht 27,6 x 20,4 x 4 cm Naturwissenschaften Organische Chemie Reaktionen chem. physikal. Stereochemie Synthese ISBN-10 3-8274-1579-9 / 3827415799 ISBN-13 978-3-8274-1579-0 / 9783827415790

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Das Bewusstsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik Mit einem Beitrag aus dem Nachlass: »Erkennen und Wollen«- Eberhard von Goldammer (Herausgeber), Joachim Paul (Herausgeber), Gotthard Günther (Autor) Internationale Reihe Kybernetik und Information; #3 Bewusstsein der Maschinen Bewußtsein der Maschinen Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie in unsere soziologische Reflexion. Immer aber noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von

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Eberhard von Goldammer (Herausgeber), Joachim Paul (Herausgeber), Gotthard Günther (Autor)
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Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von ""Das Bewusstsein der Maschinen"": Die Neuauflage von Das Bewußtsein der Maschinen Wenn ein Buch mit dem provozierenden Titel Das Bewußtsein der Maschinen Eine Metaphysik der Kybernetik nahezu ein halbes Jahrhundert nach seiner erstmaligen Drucklegung als erweiterte Neuauflage wieder erscheint, dann stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Aktualität des Inhalts, insbesondere dann, wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, um Computer, Künstliche Intelligenz (KI), Maschinenbewußtsein oder kurz, um die Darstellung mentaler Prozesse mit Hilfe von Maschinen handelt. Wir wollen gleich zu Beginn eine Antwort auf die Frage geben, ob denn der Inhalt dieses Buches von Gotthard Günther noch aktuell ist: Die Antwort ist ein klares Ja! der Inhalt ist immer noch hoch aktuell, und man muß hinzufügen, daß nicht nur der Inhalt dieses Buches, sondern Günthers Arbeiten insgesamt auch heute noch der Zeit ...

Auflage: 3. AGIS-Verlag 2002 Softcover 344 S. ISBN: 3870070099 (EAN: 9783870070090 / 978-3870070090)


Philosophie der Neuzeit Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sonde mehr lesen ...
Schlagworte: Philosophie der Neuzeit Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie in unsere soziologische Reflexion. Immer aber noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von ""Das Bewusstsein der Maschinen"": Die Neuauflage von Das Bewußtsein der Maschinen Wenn ein Buch mit dem provozierenden Titel Das Bewußtsein der Maschinen Eine Metaphysik der Kybernetik nahezu ein halbes Jahrhundert nach seiner erstmaligen Drucklegung als erweiterte Neuauflage wieder erscheint, dann stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Aktualität des Inhalts, insbesondere dann, wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, um Computer, Künstliche Intelligenz (KI), Maschinenbewußtsein oder kurz, um die Darstellung mentaler Prozesse mit Hilfe von Maschinen handelt. Wir wollen gleich zu Beginn eine Antwort auf die Frage geben, ob denn der Inhalt dieses Buches von Gotthard Günther noch aktuell ist: Die Antwort ist ein klares Ja! der Inhalt ist immer noch hoch aktuell, und man muß hinzufügen, daß nicht nur der Inhalt dieses Buches, sondern Günthers Arbeiten insgesamt auch heute noch der Zeit...

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