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Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie

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Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertig... Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertig... Softcover ISBN: 3936144982 (EAN: 9783936144987 / 978-3936144987)


Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertig...
Schlagworte: Die geplante Vernichtung. Entwicklung 1648-1948 und danach sowie ""Rechtfertig...

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Ordnung durch Terror: Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistische...

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Ordnung durch Terror: Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistische... Ordnung durch Terror: Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistische... Softcover ISBN: 3801203689 (EAN: 9783801203689 / 978-3801203689)


Ordnung durch Terror: Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistische...
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Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme...

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Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme... Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme... Softcover ISBN: 3861087995 (EAN: 9783861087991 / 978-3861087991)


Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung: Die Auflösung des KZ Neuengamme...
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Das Jahrhundert der Lager : Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Vernichtung

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[Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Vernichtung] - Kotek, Joel und Pierre Rigoulot:
Das Jahrhundert der Lager : Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Vernichtung Joe͏̈l Kotek/Pierre Rigoulot

[Berlin] : Propyläen 2001. 768 S. ; 22 cm, Pp., gebundene Ausgabe, Hardcover/Pappeinband, Exemplar in guten Erhaltungszustand ISBN: 3549071434 (EAN: 9783549071434 / 978-3549071434)


INHALT Einführung 11 Lager oder Gefängnis? 12 Lager für Soldaten und Lager für Zivilisten 16 Konzentrationslager - Eine Definition 17 Wozu dient ein Lager? 19 Drei Typen von Lagern 20 Der Ursprung des Phänomens Konzentrationslager 22 Eine Antwort auf das Problem der Überwachung verdächtiger Massen 24 Die Internierung von Militärpersonen 25 Die Internierung von Zivilisten 26 Di mehr lesen ...
+++++ 20 Jahre Antiquariat Christmann in Wiesbaden +++++
Schlagworte: Judaica / Schoah / 2. Weltkrieg / Israel / Holocaust / Antisemitismus, Gefangenschaft, Zwangsarbeit, Vernichtung / Joel Kotek, , Deutsche Geschichte / Judaica / Schoah / 2. Weltkrieg / Holocaust / Judenverfolgung / Antisemitismus / Völkermord / Genozid /

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Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe] Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer) Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk.

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Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer)
Ökonomie der Zerstörung: Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe] Adam Tooze (Autor), Yvonne Badal (Übersetzer) Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk.

2008 Pantheon 2008 Hardcover 928 S. 21,6 x 13,6 x 4,4 cm ISBN: 3570550567 (EAN: 9783570550564 / 978-3570550564)


Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vors mehr lesen ...
Schlagworte: Geschichte Politik 20. Jahrhundert bis 1945 20. Jahrhundert Drittes Reich Nationalsozialismus Drittes Reich SozialGeschichte Wirtschafts-Geschichte Nationalsozialismus Ideologie Ein Meilenstein der NS-Forschung - Adam Tooze entwirft in seiner fulminanten Gesamtdarstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des »Dritten Reichs« und den Zweiten Weltkrieg. Er weist nach, dass Hitlers Weg zur Macht, seine »Erfolge« vor 1939 und alle seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen mitbestimmt wurden. Die Vorstellung, das »Dritte Reich« sei gleichsam ein unaufhaltsamer Panzer gewesen, angetrieben von einer heiß laufenden Wirtschaft, galt lange Zeit als eine zentrale Erklärung für den Verlauf der Geschichte des Nationalsozialismus. Doch diese Grundannahme ist falsch, wie Adam Tooze überzeugend zeigen kann. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu beherrschen und England, die Sowjetunion oder gar die USA dauerhaft zu besiegen. Richtig jedoch ist, dass wirtschaftliche Überlegungen die nationalsozialistische Politik ab 1933 stark beeinflusst haben. Hitlers Weltbild war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern in hohem Maße auch ökonomisch geprägt. Deutschland sollte nicht nur eine militärische, sondern auch eine wirtschaftliche Supermacht werden, koste es, was es wolle. Dieser rücksichtslose Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt, doch vermochte er den halben Kontinent zu verwüsten und Millionen von Menschenleben zu vernichten. Mit seinem Buch legt Adam Tooze eine Geschichte der Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland vor, die einen neuen Blick auf das Herrschaftssystem des »Dritten Reichs« und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs eröffnet. Die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des »Dritten Reichs«. Ein Standardwerk. Adam Tooze hat sich mit seinen Veröffentlichungen zur deutschen Industriegeschichte einen Namen als Wirtschaftshistoriker gemacht. 2002 erhielt er für seine Arbeit den Philip Leverhulme Prize für Geschichte. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Debatte mit Götz Aly um dessen Buch ""Hitlers Volksstaat"" bekannt. Tooze lehrt neuere europäische Wirtschaftsgeschichte in Cambridge. Wie war das möglich? Im Jahr 1938 begannen die Machthaber des »Dritten Reiches« den zweiten blutigen Vernichtungsfeldzug Deutschlands im Laufe von kaum einer Generation. Zuerst schien es, als sei Hitlers Wehrmacht unaufhaltsam, besser vorbereitet und aggressiver als die Armee des Kaisers. Doch während Hitler von Sieg zu Sieg stürmte, mehrten sich auch seine Feinde. Zum zweiten Mal stieß Deutschland mit seinem Anspruch auf die Beherrschung des europäischen Kontinents gegen eine Mauer. Im Dezember 1941 befand sich das »Dritte Reich« nicht nur mit dem Britischen Empire und der Sowjetunion, sondern auch mit den Vereinigten Staaten im Krieg. Es sollte zwar noch drei schreckliche Jahre und fünf Monate dauern, doch der Untergang von Hitlers Regime kam, und er war weit verhängnisvoller als die Katastrophe, die das Kaiserreich ereilt hatte. Deutschland und weite Gebiete Ost- und Westeuropas lagen in Trümmern. Polen und die westliche Sowjetunion waren praktisch ausgeweidet. Frankreich und Italien schlingerten gefährlich nahe am Bürgerkrieg entlang. Den britischen, französischen und niederländischen Mächten war irreparabler Schaden in ihren Kolonien zugefügt worden. Die Tage Großbritanniens, Frankreichs und der Niederlande als Kolonialmächte waren gezählt, und als die Welt von dem unglaublichen Genozid erfuhr, den das »Dritte Reich« verübt hatte, wurde die einst so zuversichtlich beanspruchte Überlegenheit der europäischen Zivilisation ein für alle Mal in Frage gestellt. Wie war das möglich? Menschen machen ihre eigene Geschichte. Auch der Ausgangspunkt für die Darstellung des nationalsozialistischen Reiches muss letztendlich immer der menschliche Wille sein - der individuelle wie der kollektive. Wenn wir die schrecklichen Taten des »Dritten Reiches« begreifen wollen, dann bleibt uns nichts anderes als der Versuch, die Täter zu begreifen. Wir müssen Adolf Hitler und seine Anhänger ernst nehmen. Wir müssen bestrebt sein, in ihre Denkweisen einzudringen und die dunklen Zwischenräume in ihrer Ideologie zu kartieren. Nicht umsonst war die Biografie - die individuelle wie die kollektive - von jeher eine der erhellendsten Möglichkeiten, das »Dritte Reich« zu studieren. Doch wenn der Satz »die Menschen machen ihre eigene Geschichte« stimmt, dann stimmt auch, was Karl Marx weiter schrieb: »aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen.« Aber welche Umstände sind damit gemeint? Zur ziemlichen Überraschung aller, die Marx für einen simplifizierenden ökonomischen Deterministen hielten, ergänzte er seinen berühmten Aphorismus nicht mit einer Abhandlung über die Produktionsweise, sondern mit der Aussage, dass die »Tradition aller toten Geschlechter ... wie ein Alp auf dem Gehirne der Lebenden« laste. Weltgeschichtliche Personen, »wenn sie eben damit beschäftigt scheinen, sich und die Dinge umzuwälzen«, beschwören »ängstlich die Geister der Vergangenheit zu ihrem Dienste« und entlehnen »ihnen Namen, Schlachtparole, Kostüm, um in dieser altehrwürdigen Verkleidung und mit dieser erborgten Sprache die neue Weltgeschichtsszene aufzuführen«. Hitler und seine Spießgesellen haben jedenfalls gewiss in einer derart selbstgestalteten Welt gelebt. Deshalb hat es auch seinen guten Grund, dass sich die jüngsten Schriften über das »Dritte Reich« so ausschließlich mit Politik und Ideologie befassen. Die Kulturkrise Europas im beginnenden 20. Jahrhundert, das Vakuum, das von den säkularisierenden Tendenzen des späten 19. Jahrhunderts hinterlassen wurde, die radikalisierenden Schrecken des Ersten Weltkriegs - all das bedarf der Aufmerksamkeit eines Historikers, wenn er ernsthaft die tieferen Motive des Nationalsozialismus ausloten will. Wie sonst sollten wir ein Regime begreifen, dessen zentrales Ziel die Vernichtung des europäischen Judentums war? Das damit einen Plan verfolgte, dem es scheinbar an jeglicher ökonomischer Logik mangelte? Das damit ein Projekt betrieb, welches unbegreiflich bleibt und überhaupt nur dann irgendwie fasslich wird, wenn man es als den Teil einer gewalttätigen Erlösungstheologie versteht? Die kulturelle und ideologische Richtung, die die Faschismusforschung einschlug, hat unseren Blick auf Hitler und sein Regime dauerhaft gewandelt. Heute kann man sich kaum noch vorstellen, dass es vor gar nicht so langer Zeit Historiker gab, die Mein Kampf als historische Quelle ablehnten und es sinnvoller fanden, Hitler bloß als einen weiteren opportunistischen Imperialisten zu betrachten. Diese Zeiten sind vorbei. Dank des Wirkens zweier Historikergenerationen können wir heute wesentlich besser beurteilen, auf welche Weise die nationalsozialistische Ideologie das Denken und Handeln der NS-Führerschaft wie der deutschen Gesellschaft konditioniert hat. Doch während wir damit befasst waren, die ideologischen und politischen Kettfäden des NS-Regimes zu entwirren, blieben die Webfäden dieser Geschichte relativ unbeachtet. Am augenfälligsten ist die Tendenz, die Bedeutung der Wirtschaft herunterzuspielen oder gleich ganz zu ignorieren. Das war zwar sicher auch eine bewusste Abwehrreaktion, doch zu einem guten Teil beruht diese Marginalisierung der Wirtschaftsgeschichte auf einem hausgemachten Problem: Die statistische Terminologie, in die ein so großer Teil der Wirtschaftsgeschichte eingebettet ist, bleibt geisteswissenschaftlich gebildeten Forschern üblicherweise verschlossen; und es wurden von jeher viel zu geringe Anstrengungen beiderseits unternommen, um diese Kluft zu überbrücken. Letztendlich noch gravierender aber wirkte sich wahrscheinlich der Umstand aus, dass die sozioökonomische Analyse auch aus einem gewissen Verdruss heraus vernachlässigt wurde. Weil sich Historiker und Sozialwissenschaftler schon in den beiden ersten Generationen nach 1945 mit dem Konjunkturaufschwung im Nationalsozialismus oder mit der Geschichte der Kriegswirtschaft befasst hatten, war der Eindruck entstanden, dass es nun schlicht nichts Neues zu berichten gebe und alle großen Fragen bereits beantwortet seien. Damit blieb uns eine Historiografie, die sich in zwei unterschiedlichen Tempi bewegte. Während sich unser Blick auf die Rassenpolitik und die inneren Funktionsweisen der deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus im Laufe der letzten zwanzig Jahre wesentlich gewandelt hat, konnte das historische Wissen um die Wirtschaftsgeschichte des NS-Regimes relativ wenige Fortschritte verbuchen, ausgenommen in der Unternehmensgeschichte. Mit dem vorliegenden Buch soll der so lange überfällige Prozess einer intellektuellen Angleichung der beiden Tempi in Gang gesetzt werden. Zu diesem Zweck werde ich viele archivarische und statistische Nachweise, die seit sechzig Jahren größtenteils unhinterfragt geblieben sind, neu bewerten und nicht nur mit der jüngsten historischen Forschung über das »Dritte Reich« ins Zwiegespräch bringen, sondern auch mit den Erkenntnissen der Wirtschaftshistoriker, die sich mit der volkswirtschaftlichen Dynamik der Zwischenkriegsjahre befassten. Im Anschluss daran wollen wir beurteilen, welches neue Licht damit auf einige der zentralsten Fragen über die Geschichte des Hitlerregimes geworfen wird. Wie konnten die während der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1932 entstandenen Risse in der globalen Machtstruktur dem Hitlerregime einen derart dramatischen Einfluss auf der Weltbühne verschaffen? Welcher Zusammenhang bestand zwischen den außerordentlich imperialistischen Ambitionen Hitlers, seiner Bewegung und der spezifischen Lage, in der sich die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts befanden? Auf welche Weise haben die innenpolitischen und internationalen wirtschaftlichen Spannungen zu Hitlers Kriegstreiberei im Jahr 1939 und zu seinem rastlosen Drang beigetragen, den Krieg immer mehr auszuweiten? Wann und wie entwickelte das »Dritte Reich« die »Blitzkrieg-Strategie«, die weithin als das Markenzeichen seiner spektakulären Erfolge im Zweiten Weltkrieg gilt? Übersetzer Yvonne Badal Sprache deutsch Original-Titel The Wages of Destruction. The Making and Breaking of the Nazi Economy Maße 135 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Geschichte Politik 20. Jahrhundert bis 1945 20. Jahrhundert Drittes Reich Nationalsozialismus Drittes Reich SozialGeschichte Wirtschafts-Geschichte Nationalsozialismus Ideologie Ökonomie ISBN-10 3-570-55056-7 / 3570550567 ISBN-13 978-3-570-55056-4 / 9783570550564

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Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung [Gebundene Ausgabe] Detlef Garbe (Autor), Carmen Lange (Autor)

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2005 Edition Temmen 2005 Hardcover 485 S. ISBN: 3861087995 (EAN: 9783861087991 / 978-3861087991)


Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung [Gebundene Ausgabe] Detlef Garbe (Autor), Carmen Lange (Autor)
Schlagworte: Häftlinge zwischen Vernichtung und Befreiung [Gebundene Ausgabe] Detlef Garbe (Autor), Carmen Lange (Autor)

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Mythen der Nationen 2 Bde. 1945 - Arena der Erinnerung. Katalog-Handbuch zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, 2.10.2003-9.1.2004 [Gebundene Ausgabe] Monika Flacke (Autor) 2 Bände Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Vernichtung zu bannen, die zwischen Kollaboration und Widerstand zerrissenen Gesellschaften zu einen, die Koexistenz der Völker auf den Weg zu bringen und ein friedliches Nachkriegseuropa aufzubauen. Diese mytheninitiierenden Geschichtskonstruktionen prägen nachhaltig das politische und kulturelle Selbstverständnis der Nationen Europas bis in die Gegenwart hinein. Knapp 30 und damit nahezu alle Staaten des Alten Kontinents berücksichtigende Essays, vorgelegt von ausgewiesenen Kennern der Materie, meist Angehörige der jeweiligen Nation, erschließen hier erstmals den Zweiten Weltkrieg und die daraus erwachsenen Gedächtniskulturen in einer vergleichenden, v. a. aber in einer wahrnehmungs- und erinnerungsgeschichtlichen Perspektive. Erweitert sieht sich dieser Kreis um die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein Panorama der Formierung und Entwicklung des Gedächtnisses von einzigartiger Repräsentativität zu einer Bestandsaufnahme, die bislang nur als Desiderat gehandelt werden konnte. Monika Flacke ist Sammlungsleiterin im Deutschen Historischen Museum Berlin. Fast 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist es an der Zeit, eine kritische Bilanz dieser an Tragödien und Verfehlungen überaus reichen Epoche zu ziehen, eine Geschichte der Bilder und Vorstellungen zusammenzutragen, die man sich in Europa, in den USA und in Israel vom Zweiten Weltkrieg, vom Völkermord und von der Vertreibung nach 1945 gemacht hat. Verdrängungs- und Entlastungsstrategien gehörten zum ausbalancierten System des Kalten Krieges. Das Beschweigen, das Nichtreden über die schmerzhafte, konfliktreiche und damit hochexplosive Erinnerung hat vermutlich Bürgerkriege verhindert bzw. beendet und die Koexistenz der Staaten ermöglicht. Wenn es auf beiden Seiten des kurz nach Kriegsende gezogenen Eisernen Vorhangs am Ende eine gewisse Stabilität gab, so lag dies wesentlich auch an Geschichtskonstruktionen: Die Idee der widerständigen Nation wurde so gut wie überall Bestandteil der nationalen Mythenbildung. Inzwischen hat sich eine kritische Betrachtung dieser Geschichte durchgesetzt, die nunmehr die nationalen Räume zu verlassen scheint, um langsam eine europäische Perspektive zu gewinnen. Mehr als 30 Autorinnen und Autoren, zumeist aus den einzelnen Ländern, haben diese bislang nirgendwo geleistete vergleichende Studie zu dem Thema erstellt.

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Monika Flacke (Autor)
Mythen der Nationen 2 Bde. 1945 - Arena der Erinnerung. Katalog-Handbuch zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, 2.10.2003-9.1.2004 [Gebundene Ausgabe] Monika Flacke (Autor) 2 Bände Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Vernichtung zu bannen, die zwischen Kollaboration und Widerstand zerrissenen Gesellschaften zu einen, die Koexistenz der Völker auf den Weg zu bringen und ein friedliches Nachkriegseuropa aufzubauen. Diese mytheninitiierenden Geschichtskonstruktionen prägen nachhaltig das politische und kulturelle Selbstverständnis der Nationen Europas bis in die Gegenwart hinein. Knapp 30 und damit nahezu alle Staaten des Alten Kontinents berücksichtigende Essays, vorgelegt von ausgewiesenen Kennern der Materie, meist Angehörige der jeweiligen Nation, erschließen hier erstmals den Zweiten Weltkrieg und die daraus erwachsenen Gedächtniskulturen in einer vergleichenden, v. a. aber in einer wahrnehmungs- und erinnerungsgeschichtlichen Perspektive. Erweitert sieht sich dieser Kreis um die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein Panorama der Formierung und Entwicklung des Gedächtnisses von einzigartiger Repräsentativität zu einer Bestandsaufnahme, die bislang nur als Desiderat gehandelt werden konnte. Monika Flacke ist Sammlungsleiterin im Deutschen Historischen Museum Berlin. Fast 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist es an der Zeit, eine kritische Bilanz dieser an Tragödien und Verfehlungen überaus reichen Epoche zu ziehen, eine Geschichte der Bilder und Vorstellungen zusammenzutragen, die man sich in Europa, in den USA und in Israel vom Zweiten Weltkrieg, vom Völkermord und von der Vertreibung nach 1945 gemacht hat. Verdrängungs- und Entlastungsstrategien gehörten zum ausbalancierten System des Kalten Krieges. Das Beschweigen, das Nichtreden über die schmerzhafte, konfliktreiche und damit hochexplosive Erinnerung hat vermutlich Bürgerkriege verhindert bzw. beendet und die Koexistenz der Staaten ermöglicht. Wenn es auf beiden Seiten des kurz nach Kriegsende gezogenen Eisernen Vorhangs am Ende eine gewisse Stabilität gab, so lag dies wesentlich auch an Geschichtskonstruktionen: Die Idee der widerständigen Nation wurde so gut wie überall Bestandteil der nationalen Mythenbildung. Inzwischen hat sich eine kritische Betrachtung dieser Geschichte durchgesetzt, die nunmehr die nationalen Räume zu verlassen scheint, um langsam eine europäische Perspektive zu gewinnen. Mehr als 30 Autorinnen und Autoren, zumeist aus den einzelnen Ländern, haben diese bislang nirgendwo geleistete vergleichende Studie zu dem Thema erstellt.

2004 2 Bde. Zabern 2004 Hardcover 970 S. 24,4 x 17,4 x 3,6 cm ISBN: 380533298X (EAN: 9783805332989 / 978-3805332989)


2. Weltkrieg Ausstellungskataloge Geschichte Museen Deutsches Historisches Museum Berlin Erinnerung Europa Politik Zeitgeschichte 1945 bis 1989 Kriegserinnerung Nationale Identität Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Verni mehr lesen ...
Schlagworte: 2. Weltkrieg Ausstellungskataloge Geschichte Museen Deutsches Historisches Museum Berlin Erinnerung Europa Politik Zeitgeschichte 1945 bis 1989 Kriegserinnerung Nationale Identität Mythen der Nationen - in diesem Titel spiegeln sich die nach 1945 entwickelten Strategien der vom Zweiten Weltkrieg heimgesuchten Länder Europas, die Erfahrungen mit den ungeheuerlichen Exzessen der Gewalt und der Vernichtung zu bannen, die zwischen Kollaboration und Widerstand zerrissenen Gesellschaften zu einen, die Koexistenz der Völker auf den Weg zu bringen und ein friedliches Nachkriegseuropa aufzubauen. Diese mytheninitiierenden Geschichtskonstruktionen prägen nachhaltig das politische und kulturelle Selbstverständnis der Nationen Europas bis in die Gegenwart hinein. Knapp 30 und damit nahezu alle Staaten des Alten Kontinents berücksichtigende Essays, vorgelegt von ausgewiesenen Kennern der Materie, meist Angehörige der jeweiligen Nation, erschließen hier erstmals den Zweiten Weltkrieg und die daraus erwachsenen Gedächtniskulturen in einer vergleichenden, v. a. aber in einer wahrnehmungs- und erinnerungsgeschichtlichen Perspektive. Erweitert sieht sich dieser Kreis um die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich ein Panorama der Formierung und Entwicklung des Gedächtnisses von einzigartiger Repräsentativität zu einer Bestandsaufnahme, die bislang nur als Desiderat gehandelt werden konnte. Monika Flacke ist Sammlungsleiterin im Deutschen Historischen Museum Berlin. Fast 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ist es an der Zeit, eine kritische Bilanz dieser an Tragödien und Verfehlungen überaus reichen Epoche zu ziehen, eine Geschichte der Bilder und Vorstellungen zusammenzutragen, die man sich in Europa, in den USA und in Israel vom Zweiten Weltkrieg, vom Völkermord und von der Vertreibung nach 1945 gemacht hat. Verdrängungs- und Entlastungsstrategien gehörten zum ausbalancierten System des Kalten Krieges. Das Beschweigen, das Nichtreden über die schmerzhafte, konfliktreiche und damit hochexplosive Erinnerung hat vermutlich Bürgerkriege verhindert bzw. beendet und die Koexistenz der Staaten ermöglicht. Wenn es auf beiden Seiten des kurz nach Kriegsende gezogenen Eisernen Vorhangs am Ende eine gewisse Stabilität gab, so lag dies wesentlich auch an Geschichtskonstruktionen: Die Idee der widerständigen Nation wurde so gut wie überall Bestandteil der nationalen Mythenbildung. Inzwischen hat sich eine kritische Betrachtung dieser Geschichte durchgesetzt, die nunmehr die nationalen Räume zu verlassen scheint, um langsam eine europäische Perspektive zu gewinnen. Mehr als 30 Autorinnen und Autoren, zumeist aus den einzelnen Ländern, haben diese bislang nirgendwo geleistete vergleichende Studie zu dem Thema erstellt. Mythen der Nationen: 2 Bde. 1945 - Arena der Erinnerung. Katalog-Handbuch zur Ausstellung im Deutschen Historischen Museum, Berlin, 2.10.2003-9.1.2004 [Gebundene Ausgabe] Monika Flacke (Autor)

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Historiker im Nationalsozialismus Deutsche Geschichtswissenschaft und der `Volkstumskampf` im Osten Beitrage Der Akademie Für Migration und Integration von Ingo Haar Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft #143 Vandenhoeck & Ruprecht Volksgeschichte und Politik im Nationalsozialismus - Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der

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Ingo Haar
Historiker im Nationalsozialismus Deutsche Geschichtswissenschaft und der `Volkstumskampf` im Osten Beitrage Der Akademie Für Migration und Integration von Ingo Haar Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft #143 Vandenhoeck & Ruprecht Volksgeschichte und Politik im Nationalsozialismus - Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der ""Volksgeschichte"", einer einflussreichen Richtung der deutschen Geschichtswissenschaft, und ihre Verflechtung mit staatlichen Instanzen und politischen Kreisen. Im Mittelpunkt steht die ""Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft"", ein großer Forschungsverbund, in dem Staat, Partei und Wissenschaft eng miteinander verflochten waren. Die ""Volksgeschichte"" suchte bewusst die Nähe zu einer Bevölkerungspolitik, die die ""völkische"" und ""rassische"" Neuordnung Europas anstrebte und in Völkermord und Vernichtungskrieg mündete. Gerade auch Historiker der jüngeren Generation stellten sich in den Dienst der NS-Diktatur. Ingo Haar analysiert diese Entwicklung erstmals im Zusammenhang, beschreibt die institutionellen und ideologischen Grundlagen der ""Volksgeschichte"" und untersucht deren Rolle im ""Volkstumskampf"". Über den AutorDr. Ingo Haar ist Historiker in Berlin. Wie das Bild der Wissenschaften zur Zeit des Dritten Reichs überhaupt hat sich auch das Bild der Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus in den letzten Jahrzehnten beständig gewandelt. Die Annahme, unter Hitler hätte es in Deutschland keinen geregelten Wissenschaftsbetrieb gegeben, ist ebenso überholt wie die These, Wissenschaft und Politik seien im Dritten Reich zwei völlig getrennt operierende Funktionsbereiche gewesen. Die spezielle Debatte um die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist nicht zuletzt seit dem Historikertag 1998 in Frankfurt am Main wieder aktuell. Einen wesentlichen Beitrag zur Forschungsdiskussion lieferte der Berliner Historiker Ingo Haar mit seinem 2000 in der von Berding, Kocka, Ullmann und Wehler herausgegebenen Reihe Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft erschienenen Buch Historiker im Nationalsozialismus. Haars Untersuchung zielt vor allem auf das personelle und institutionelle Geflecht der einflussreichen „Volksgeschichte"" ab, die Fragen des Volkstums und der völkisch-geographischen Ordnung behandelte und enge Bindungen mit staatlichen und politischen Instanzen einging. Dabei wird hauptsächlich die Arbeit der „Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft"" betrachtet, eines mit NS-Staat und NSDAP eng verflochtenen Forschungsverbunds. Haars zentrale Fragestellungen behandeln dabei den Aufstieg und Fall der völkisch orientierten deutschen Geschichtswissenschaft und die Vernetzung der sogenannten „Volksgeschichte"" mit dem Herrschaftssystem der Nationalsozialisten. Dazu untersucht Haar sowohl den Aufbau außeruniversitärer Forschungseinrichtungen unter dem Einfluss völkischer Paradigmen als auch hauptsächliche Akteure sowie ihre Rolle in der Konzeption und Beratung der Politik. Dabei werden v.a. Historiker wie Aubin, Brackmann, Rothfels und Schieder sowie die deutsche Ostforschung und die Beteiligung der Historiker an „Umsiedlungs""- und „Eindeutschungsplänen"" beleuchtet. Haar beginnt seine Arbeit mit einleitenden Informationen über Volkstumsforschung in der durch den Versailler Vertrag gehemmten Weimarer Republik und beschreibt die Entwicklung der Leipziger Stiftung für Volks- und Kulturbodenforschung, die völkisch orientierten Wissenschaftlern ein Forum bot, abseits des universitären Lebens an der Revisionspolitik der politischen Instanzen zu partizipieren und sich in aktiver „Deutschtumsarbeit"" üben zu können. Mit dem Erfolg der nationalsozialistischen Ideologie und ihrer totalitären sowie rassistischen Ordnungsvorstellungen wurden auch den bis dato als Spezialforschung angesehenen Wissenschaftsprogrammen und ihrem Begriffsrepertoire um „Volkstum"", „Volksboden"" und „Lebensraum"" größere Möglichkeiten eröffnet. Der Begriff des „eigenständigen Volks"" ermöglichte eine Unterteilung in „Volksgenossen"" und zu entfernende „Volksfeinde"", was die Interpretation der Revisionspolitik in den Kreisen der Volkstumsforschung um eine weitere rassistische und aggressive Nuance erweiterte. Im Kontrast zu Historikern liberalerer Auffassung griffen z.B. Rothfels und sein Königsberger Schülerkreis den Gedanken einer „Revolution von Rechts"" wieder auf. Die „völkischen Nachwuchshistoriker"" plädierten bereits 1929 für einen Politikwechsel in Richtung einer ethnischen Neuordnung Europas. Durch einen Generationenwechsel begünstigte Forscher wie Brackmann, Aubin und Oberländer stellten sich in den Dienst der Nationalsozialisten und ihrem Ostprogramm. Weite Teile Osteuropas wurden von Seiten der völkischen Geschichtswissenschaftler, die sich mittlerweile auf zwei Historikertagen konsolidiert hatten, als Zone germanisch-deutscher Kulturausstrahlung bestimmt. Im Zuge der Gleichschaltung der deutschen Geschichtswissenschaft lehnte Brackmann im Gegensatz zu Oberländer die Leitung der neu gegründeten Nordostdeutschen Forschungsgemeinschaft nicht ab; der Kreis der Königsberger Nachwuchshistoriker rückte in die Historikerelite Deutschlands ein. Die ostdeutsche Geschichtswissenschaft wurde zentralisiert, die Forschungsgemeinschaft kontrollierte zahlreiche Projekte zu Fragen der Grenzziehung und Bevölkerungspolitik. Die Nachwuchshistoriker unterstützen die Ostpolitik der NSDAP, die selber noch nicht in der Lage gewesen war, akademische Eliten herauszubilden. Nach 1937 erlangte die Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft endgültig den Status einer staatlich geförderten Großforschungseinrichtung. Die fachlichen und durch Auslandskontakte bzw. -besuche erlangten Kenntnisse der Volkstumshistoriker waren unentbehrlich für die nationalsozialistische Volksgruppenpolitik nach der Niederwerfung Polens. In engster Zusammenarbeit mit dem Planungsstab der Siedlungs- und Bevölkerungspolitik wurden zahlreiche Karten und Statistiken als Grundlage der Bevölkerungspolitik produziert. Dies waren bereitwillig ausgeführte Auftragsarbeiten für den NS-Staat, dem eine eigene akademische Elite noch immer fehlte. Auch in die konzeptionellen Prozesse, die zur Vernichtung der europäischen Juden führen sollten, waren Historiker und Geographen der Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft beteiligt und votierten nach Haar offen für eine Politik der „Eindeutschung"", die sie auch im Nachhinein zu rechtfertigen suchten. Vordenker des Völkermords waren sie Haar zufolge aber nicht, auch wenn sie das deutsche Volk als kulturell und ethnisch überlegen ansahen. Alles in allem hat Ingo Haar mit Historiker im Nationalsozialismus eine interessante und v.a. in zahlreichen Einzelbefunden bemerkenswerte Studie vorgelegt, die zahlreiches zuvor nicht untersuchtes Material erschließt und deshalb, wie bereits vielfach angemerkt, wohl zurecht als „Pionierstudie"" in diesem Forschungsfeld bezeichnet werden kann. Haars brisante Erkenntnisse und die möglichen Rückschlüsse haben bereits im Vorfeld des Erscheinens des Buches für heftige Diskussionen gesorgt und dem Buch einigen Pressewirbel beschert. Dabei sind Haars ansonsten recht pointierte Folgerungen und Rückschlüsse gerade im Hinblick auf die Frage einer direkten Vorbereitung des Genozid über die konzeptionelle Beteiligung des beleuchteten Historikerpersonals hinaus eher vorsichtig und zurückhaltend, generell sogar mangels weiterer Erkenntnisse verneinend. Nichtsdestotrotz haben sogar namhafte Historiker wie Heinrich-August Wehler oder Hans Mommsen Kritik an Haars Arbeit geäußert. Während die Neue Züricher Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Detailtreue und Quellenfülle der Arbeit loben und die Nachzeichnung mancher personeller Kontinuitätslinien bis in die Bundesrepublik hervorheben, äußern sie dennoch leichte Kritik, z.B. an der fehlenden Definition der als „völkisch"" eingestuften Begriffe sowie der mangelnden Lesbarkeit und abschließenden Reflexion. Der nahezu uneingeschränkten Begeisterung der TAZ seinerzeit schloss sich die ZEIT nicht anHier wird ein fehlender europäischer Vergleich in Sachen „völkischer"" Geschichtswissenschaft bemängelt und Haars Einstufung der Rolle der Historiker im Vergleich zur Rolle anderer Wissenschaftler hinterfragt. Aber auch angesichts manch vielleicht zu voreiliger Zuspitzungen (z.B. die Motivationen und Denkarten manch genannter Personen wie Rothfels und Schieder betreffend) bleibt Haars Buch sicherlich eine interessante Studie, deren quellennahe Arbeit den Rückschluss zulässt, dass bei näherer Betrachtung auch die Historiker nicht „mit weißer Weste"" durch die Zeit des Dritten Reichs gekommen sind. Was Haars Buch tatsächlich fehlt, sind Lesbarkeit und der Zugang für Leser, die nicht über außerordentliche Vorkenntnisse der Materie verfügen. Haar schreibt in einem sehr formellen Stil, bleibt gleichzeitig aber in der durch die Thematik vorgegebenen Terminologie verhaftet. Zusätzlich verliert er sich oftmals in einer enormen Detailfülle und verpasst dabei über weite Strecken, abgesehen von der Konzentration auf einige Personen einen klareren roten Faden zu etablieren, was der Konsumierbarkeit des zugegebenermaßen komplexen Stoffes leider ebenfalls schadet. Entgegen der Suggestion des vollmundigen Titels konzentriert sich Haar in seiner Darstellung im Übrigen vollends auf die erwähnten Forscherkasten; Einblicke in die universitären Geschichtswissenschaften liefert sein Buch dagegen nicht.

Auflage: 2. Vandenhoeck & Ruprecht 2002 Softcover 434 S. 23,5 x 16,2 x 2,9 cm ISBN: 352535942X (EAN: 9783525359426 / 978-3525359426)


Drittes Reich GeistesGeschichte KulturGeschichte Geschichtswissenschaft Historiker Historikerinnen Nationalsozialismus Ideologie Wie das Bild der Wissenschaften zur Zeit des Dritten Reichs überhaupt hat sich auch das Bild der Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus in den letzten Jahrzehnten beständig gewandelt. Die Annahme, unter Hitler hätte es in Deutschland keinen geregelten Wissenschaft mehr lesen ...
Schlagworte: Drittes Reich GeistesGeschichte KulturGeschichte Geschichtswissenschaft Historiker Historikerinnen Nationalsozialismus Ideologie Wie das Bild der Wissenschaften zur Zeit des Dritten Reichs überhaupt hat sich auch das Bild der Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus in den letzten Jahrzehnten beständig gewandelt. Die Annahme, unter Hitler hätte es in Deutschland keinen geregelten Wissenschaftsbetrieb gegeben, ist ebenso überholt wie die These, Wissenschaft und Politik seien im Dritten Reich zwei völlig getrennt operierende Funktionsbereiche gewesen. Die spezielle Debatte um die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist nicht zuletzt seit dem Historikertag 1998 in Frankfurt am Main wieder aktuell. Einen wesentlichen Beitrag zur Forschungsdiskussion lieferte der Berliner Historiker Ingo Haar mit seinem 2000 in der von Berding, Kocka, Ullmann und Wehler herausgegebenen Reihe Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft erschienenen Buch Historiker im Nationalsozialismus. Haars Untersuchung zielt vor allem auf das personelle und institutionelle Geflecht der einflussreichen „Volksgeschichte"" ab, die Fragen des Volkstums und der völkisch-geographischen Ordnung behandelte und enge Bindungen mit staatlichen und politischen Instanzen einging. Dabei wird hauptsächlich die Arbeit der „Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft"" betrachtet, eines mit NS-Staat und NSDAP eng verflochtenen Forschungsverbunds. Haars zentrale Fragestellungen behandeln dabei den Aufstieg und Fall der völkisch orientierten deutschen Geschichtswissenschaft und die Vernetzung der sogenannten „Volksgeschichte"" mit dem Herrschaftssystem der Nationalsozialisten. Dazu untersucht Haar sowohl den Aufbau außeruniversitärer Forschungseinrichtungen unter dem Einfluss völkischer Paradigmen als auch hauptsächliche Akteure sowie ihre Rolle in der Konzeption und Beratung der Politik. Dabei werden v.a. Historiker wie Aubin, Brackmann, Rothfels und Schieder sowie die deutsche Ostforschung und die Beteiligung der Historiker an „Umsiedlungs""- und „Eindeutschungsplänen"" beleuchtet. Haar beginnt seine Arbeit mit einleitenden Informationen über Volkstumsforschung in der durch den Versailler Vertrag gehemmten Weimarer Republik und beschreibt die Entwicklung der Leipziger Stiftung für Volks- und Kulturbodenforschung, die völkisch orientierten Wissenschaftlern ein Forum bot, abseits des universitären Lebens an der Revisionspolitik der politischen Instanzen zu partizipieren und sich in aktiver „Deutschtumsarbeit"" üben zu können. Mit dem Erfolg der nationalsozialistischen Ideologie und ihrer totalitären sowie rassistischen Ordnungsvorstellungen wurden auch den bis dato als Spezialforschung angesehenen Wissenschaftsprogrammen und ihrem Begriffsrepertoire um „Volkstum"", „Volksboden"" und „Lebensraum"" größere Möglichkeiten eröffnet. Der Begriff des „eigenständigen Volks"" ermöglichte eine Unterteilung in „Volksgenossen"" und zu entfernende „Volksfeinde"", was die Interpretation der Revisionspolitik in den Kreisen der Volkstumsforschung um eine weitere rassistische und aggressive Nuance erweiterte. Im Kontrast zu Historikern liberalerer Auffassung griffen z.B. Rothfels und sein Königsberger Schülerkreis den Gedanken einer „Revolution von Rechts"" wieder auf. Die „völkischen Nachwuchshistoriker"" plädierten bereits 1929 für einen Politikwechsel in Richtung einer ethnischen Neuordnung Europas. Durch einen Generationenwechsel begünstigte Forscher wie Brackmann, Aubin und Oberländer stellten sich in den Dienst der Nationalsozialisten und ihrem Ostprogramm. Weite Teile Osteuropas wurden von Seiten der völkischen Geschichtswissenschaftler, die sich mittlerweile auf zwei Historikertagen konsolidiert hatten, als Zone germanisch-deutscher Kulturausstrahlung bestimmt. Im Zuge der Gleichschaltung der deutschen Geschichtswissenschaft lehnte Brackmann im Gegensatz zu Oberländer die Leitung der neu gegründeten Nordostdeutschen Forschungsgemeinschaft nicht ab; der Kreis der Königsberger Nachwuchshistoriker rückte in die Historikerelite Deutschlands ein. Die ostdeutsche Geschichtswissenschaft wurde zentralisiert, die Forschungsgemeinschaft kontrollierte zahlreiche Projekte zu Fragen der Grenzziehung und Bevölkerungspolitik. Die Nachwuchshistoriker unterstützen die Ostpolitik der NSDAP, die selber noch nicht in der Lage gewesen war, akademische Eliten herauszubilden. Nach 1937 erlangte die Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft endgültig den Status einer staatlich geförderten Großforschungseinrichtung. Die fachlichen und durch Auslandskontakte bzw. -besuche erlangten Kenntnisse der Volkstumshistoriker waren unentbehrlich für die nationalsozialistische Volksgruppenpolitik nach der Niederwerfung Polens. In engster Zusammenarbeit mit dem Planungsstab der Siedlungs- und Bevölkerungspolitik wurden zahlreiche Karten und Statistiken als Grundlage der Bevölkerungspolitik produziert. Dies waren bereitwillig ausgeführte Auftragsarbeiten für den NS-Staat, dem eine eigene akademische Elite noch immer fehlte. Auch in die konzeptionellen Prozesse, die zur Vernichtung der europäischen Juden führen sollten, waren Historiker und Geographen der Nord- und Ostdeutschen Forschungsgemeinschaft beteiligt und votierten nach Haar offen für eine Politik der „Eindeutschung"", die sie auch im Nachhinein zu rechtfertigen suchten. Vordenker des Völkermords waren sie Haar zufolge aber nicht, auch wenn sie das deutsche Volk als kulturell und ethnisch überlegen ansahen. Alles in allem hat Ingo Haar mit Historiker im Nationalsozialismus eine interessante und v.a. in zahlreichen Einzelbefunden bemerkenswerte Studie vorgelegt, die zahlreiches zuvor nicht untersuchtes Material erschließt und deshalb, wie bereits vielfach angemerkt, wohl zurecht als „Pionierstudie"" in diesem Forschungsfeld bezeichnet werden kann. Haars brisante Erkenntnisse und die möglichen Rückschlüsse haben bereits im Vorfeld des Erscheinens des Buches für heftige Diskussionen gesorgt und dem Buch einigen Pressewirbel beschert. Dabei sind Haars ansonsten recht pointierte Folgerungen und Rückschlüsse gerade im Hinblick auf die Frage einer direkten Vorbereitung des Genozid über die konzeptionelle Beteiligung des beleuchteten Historikerpersonals hinaus eher vorsichtig und zurückhaltend, generell sogar mangels weiterer Erkenntnisse verneinend. Nichtsdestotrotz haben sogar namhafte Historiker wie Heinrich-August Wehler oder Hans Mommsen Kritik an Haars Arbeit geäußert. Während die Neue Züricher Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Detailtreue und Quellenfülle der Arbeit loben und die Nachzeichnung mancher personeller Kontinuitätslinien bis in die Bundesrepublik hervorheben, äußern sie dennoch leichte Kritik, z.B. an der fehlenden Definition der als „völkisch"" eingestuften Begriffe sowie der mangelnden Lesbarkeit und abschließenden Reflexion. Der nahezu uneingeschränkten Begeisterung der TAZ seinerzeit schloss sich die ZEIT nicht anHier wird ein fehlender europäischer Vergleich in Sachen „völkischer"" Geschichtswissenschaft bemängelt und Haars Einstufung der Rolle der Historiker im Vergleich zur Rolle anderer Wissenschaftler hinterfragt. Aber auch angesichts manch vielleicht zu voreiliger Zuspitzungen (z.B. die Motivationen und Denkarten manch genannter Personen wie Rothfels und Schieder betreffend) bleibt Haars Buch sicherlich eine interessante Studie, deren quellennahe Arbeit den Rückschluss zulässt, dass bei näherer Betrachtung auch die Historiker nicht „mit weißer Weste"" durch die Zeit des Dritten Reichs gekommen sind. Was Haars Buch tatsächlich fehlt, sind Lesbarkeit und der Zugang für Leser, die nicht über außerordentliche Vorkenntnisse der Materie verfügen. Haar schreibt in einem sehr formellen Stil, bleibt gleichzeitig aber in der durch die Thematik vorgegebenen Terminologie verhaftet. Zusätzlich verliert er sich oftmals in einer enormen Detailfülle und verpasst dabei über weite Strecken, abgesehen von der Konzentration auf einige Personen einen klareren roten Faden zu etablieren, was der Konsumierbarkeit des zugegebenermaßen komplexen Stoffes leider ebenfalls schadet. Entgegen der Suggestion des vollmundigen Titels konzentriert sich Haar in seiner Darstellung im Übrigen vollends auf die erwähnten Forscherkasten; Einblicke in die universitären Geschichtswissenschaften liefert sein Buch dagegen nicht.Volksgeschichte und Politik im Nationalsozialismus - Die Rolle der Historiker im Nationalsozialismus ist Gegenstand heftiger Diskussionen. Ingo Haar untersucht das personelle und institutionelle Netzwerk der ""Volksgeschichte"", einer einflussreichen Richtung der deutschen Geschichtswissenschaft, und ihre Verflechtung mit staatlichen Instanzen und politischen Kreisen. Im Mittelpunkt steht die ""Nord- und Ostdeutsche Forschungsgemeinschaft"", ein großer Forschungsverbund, in dem Staat, Partei und Wissenschaft eng miteinander verflochten waren. Die ""Volksgeschichte"" suchte bewusst die Nähe zu einer Bevölkerungspolitik, die die ""völkische"" und ""rassische"" Neuordnung Europas anstrebte und in Völkermord und Vernichtungskrieg mündete. Gerade auch Historiker der jüngeren Generation stellten sich in den Dienst der NS-Diktatur. Ingo Haar analysiert diese Entwicklung erstmals im Zusammenhang, beschreibt die institutionellen und ideologischen Grundlagen der ""Volksgeschichte"" und untersucht deren Rolle im ""Volkstumskampf"".

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Schlagworte: Mitten aus der Unternehmenspraxis schildert Gerhard Nagel ein Sammelsurium aus dem Nähkästchen der Nachfolge-Realität - direkt, lebendig und schonungslos! Und viele Unternehmer(innen), die sich in einem Nachfolgeprozess befinden, werden einerseits erschüttert sein über die entwaffnende Offenheit, in der Gerhard Nagel ihre aktuelle Situation beschreibt - und ebenso erleichtert darüber, dass offensichtlich nicht nur sie mit diesen ""weichen"" Nachfolgeproblemen zu kämpfen haben! Und was das Schönste dabei istGerhard Nagel liefert die Lösungsansätze für die 20 größten Fehler gleich mit - in einem Thriller von der Praxis für die Praxis! Chefsache Unternehmensnachfolge Ein Vater, ein Sohn und die fast gelungene Vernichtung eines Unternehmens. 20 klassische Führungsfehler und ihre Lösung in einem spannenden Business-Tagebuch Gerhard Nagel Führungsfehler Nachfolge Gesellschafter Führungsunfähigkeit

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