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Segeln über Ozeane: Yachten - Ausrüstung - Routen - Leben an Bord (Gebundene Ausgabe) von Jimmy Cornell Segeln über Ozeane Tausende von Yachtseglern aller Nationen sind zurzeit auf den Weltmeeren unterwegs. Allen gemeinsam ist der Traum vom ungebundenen Leben, die Sehnsucht nach Ferne und Abenteuer, die Neugierde auf fremde Menschen und exotische Kulturen - und nicht zuletzt der Wunsch, dies alles aus eigener Kraft zu erreichen. Was sollte sich dafür besser eignen als ein Segelboot? Jimmy Cornell, weithin bekannt als der

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Jimmy Cornell
Segeln über Ozeane: Yachten - Ausrüstung - Routen - Leben an Bord (Gebundene Ausgabe) von Jimmy Cornell Segeln über Ozeane Tausende von Yachtseglern aller Nationen sind zurzeit auf den Weltmeeren unterwegs. Allen gemeinsam ist der Traum vom ungebundenen Leben, die Sehnsucht nach Ferne und Abenteuer, die Neugierde auf fremde Menschen und exotische Kulturen - und nicht zuletzt der Wunsch, dies alles aus eigener Kraft zu erreichen. Was sollte sich dafür besser eignen als ein Segelboot? Jimmy Cornell, weithin bekannt als der ""Blauwasser-Papst"", organisiert seit 15 Jahren Hochsee-Rallyes für Fahrtensegler, darunter die bekannte ""Atlantic Rally for Cruisers"" (ARC) und Regatten um die Welt. Dazu hat er selbst 150.000 Seemeilen und zwei Weltumseglungen im Kielwasser. Er war der Erste, der die Meinungen und Probleme der Langfahrtsegler weltweit systematisch erforschte. Seine weit gestreuten Umfragen beziehen sich auf alle Aspekte des Reisens unter Segeln: Größe und Typen von Booten, erforderliche Ausrüs-tung, Routen und Routenplanung, Kommunikation, praktische Probleme des Lebens an Bord sowie die (zwischen-)menschlichen Aspekte langer Segeltörns. Segeln über Ozeane ist die Quintessenz der Erfahrungen von über 15 000 Rallyeseglern mit insgesamt 18 Millionen Seemeilen und Tausender ""normaler"" Fahrtensegler auf der ganzen Welt. Das Buch gibt einen umfassenden Über-blick über die aktuelle weltweite Fahrtensegler-Szene. Dadurch bietet es eine unschätzbar wertvolle Quelle für Informationen und Ratschläge für jeden Fahr-tensegler, ob er nun auf Langfahrt zu gehen plant, mit dem eigenen Boot ""vor der Haustür"" unterwegs sein will oder sich auf einen Charterurlaub vorbereiten möchte. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Langfahrtsegler kann jeder seinen Teil lernen. Über den Autor: Jimmy Cornell lebt als freier Journalist und Buchautor in London und in Südfrankreich. Er ist seit langem eine international anerkannte Autorität auf dem Gebiet des Fahrtensegelns. In den vergangenen 25 Jahren segelte Cornell mehr als 150.000 Seemeilen auf allen Ozeanen der Welt. Er ist der Erfinder der alljährlich stattfindenden Transatlantic-Rallye ARC, der Round the World Rallies und zahlreicher weiterer Segelregatten.Was zeichnet einen Papst aus? Also wohl gemerkt nicht das Oberhaupt der katholischen Kirche, sondern jemanden, der sich auf einem speziellen Fachgebiet diesen Titel erworben hat. Nun, er muss viel herumkommen in der Welt, sich in seiner Materie extrem gut auskennen, dort wichtige Impulse setzen und einer großen Gemeinde bekannt sein. All diese Kriterien erfüllt der in Rumänien geborene Jimmy Cornell und darf somit den inoffiziellen Titel ""Blauwasser-Papst"" zu Recht führen. 150.000 Seemeilen, ein Dutzend Segelbücher, die langjährige Organisation des größten Transatlantiksegel-Wettbewerbs und die weltweit erste systematische Erforschung von Meinungen und Problemen von Langzeitseglern gehen auf sein Konto. Man kann sich also gut vorstellen, dass bei einer derartigen Vita allerhand Erfahrung zusammengekommen ist, die er nun in Segeln über Ozeane in besonders komprimierter Form weitergibt. Und wie. Es scheint, als werde Cornell nach Zeichen bezahlt, denn die Kapitel über Ausstattung, Navigation, Kommunikationsmöglichkeiten, Versorgung oder Sicherheitsmaßnahmen sind so voll an Informationen, dass sie fast überquellen. Da kommen durchaus Seiten vor, die nur aus dem kleinschriftigen, zweizeiligen Info-Substrakt bestehen. Klar, an vielen Stellen sind auch Bilder eingebaut, aber die sind manchmal auch einfach nur banalMensch am Geldautomat, Familie im Restaurant oder Frau an der Spüle, mit der Unterschrift ""Auf vielen Booten ist der Abwasch immer noch ein Job für die Frauen"". Aber Cornell will eben dem Anspruch genügen, wirklich alle wichtigen Fassetten der Fahrtenseglerei anzusprechen und da gehört der ""weibliche Blickwinkel"" eben auch dazu. ÜbrigensWer nicht so viele Muße hat, gleich zu Beginn alle Aspekte der jeweiligen Kapitel durchzulesen, kann sich vorerst mit den bestenfalls eine Seite umfassenden Schlussbetrachtungen am Ende des Abschnitts informieren. Und noch etwasIm Buch eines Fach-Papstes darf der echte Papst natürlich nicht fehlen, und so tritt er denn auch in Erscheinung, als ihm bei der Millenium Odyssee 2000 Jimmy Cornell die Millennium-Flamme überreicht. Tausende von Yachtseglern aller Nationen sind zurzeit auf den Weltmeeren unterwegs. Allen gemeinsam ist der Traum vom ungebundenen Leben, die Sehnsucht nach Ferne und Abenteuer, die Neugierde auf fremde Menschen und exotische Kulturen – und nicht zuletzt der Wunsch, dies alles aus eigener Kraft zu erreichen. Was sollte sich dafür besser eignen als ein Segelboot? Jimmy Cornell, weithin bekannt als der „Blauwasser-Papst“, organisiert seit 15 Jahren Hochsee-Rallyes für Fahrtensegler, darunter die bekannte „Atlantic Rally for Cruisers“ (ARC) und Regatten um die Welt. Dazu hat er selbst 150 000 Seemeilen und zwei Weltumseglungen im Kielwasser. Er war der Erste, der die Meinungen und Probleme der Langfahrtsegler weltweit systematisch erforschte. Seine weit gestreuten Umfragen beziehen sich auf alle Aspekte des Reisens unter SegelnGröße und Typen von Booten, erforderliche Ausrüstung, Routen und Routenplanung, Kommunikation, praktische Probleme des Lebens an Bord sowie die (zwischen-)menschlichen Aspekte langer Segeltörns. Segeln über Ozeane ist die Quintessenz der Erfahrungen von über 15 000 Rallyeseglern mit insgesamt 18 Millionen Seemeilen und Tausender „normaler“ Fahrtensegler auf der ganzen Welt. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle weltweite Fahrtensegler-Szene. Dadurch bietet es eine unschätzbar wertvolle Quelle für Informationen und Ratschläge für jeden Fahrtensegler, ob er nun auf Langfahrt zu gehen plant, mit dem eigenen Boot „vor der Haustür“ unterwegs sein will oder sich auf einen Charterurlaub vorbereiten möchte. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Langfahrtsegler kann jeder seinen Teil lernen. Segeln über Ozeane Yachten - Ausrüstung - Routen - Leben an Bord Jimmy Cornell Fahrtensegeln Segeln Wassersport Zusatzinfo mit 2 doppels. Ktn Sprache deutsch Maße 190 x 260 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Sport Segeln Tauchen Wassersportarten Fahrtensegeln ISBN-10 3-7688-1457-2 / 3768814572 ISBN-13 978-3-7688-1457-7 / 9783768814577

Auflage: 1 (15. Oktober 2003) Delius Klasing Vlg GmbH Delius Klasing Vlg GmbH Auflage: 1 (15. Oktober 2003) Hardcover 191 S. 26,6 x 19,8 x 2,2 cm ISBN: 3768814572 (EAN: 9783768814577 / 978-3768814577)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Tausende von Yachtseglern aller Nationen sind zurzeit auf den Weltmeeren unterwegs. Allen gemeinsam ist der Traum vom ungebundenen Leben, die Sehnsucht nach Ferne und Abenteuer, die Neugierde auf fremde Menschen und exotische Kulturen - und nicht zuletzt der Wunsch, dies alles aus eigener Kraft zu erreichen. Was sollte sich dafür besser eignen als ein Segelboot? Jimm mehr lesen ...
Schlagworte: Transatlantic-Rallye ARC Round the World Rallies Fahrtensegeln Segeln Wassersport Sport Segler Tauchen Wassersportarten Fahrtensegeln Tausende von Yachtseglern aller Nationen sind zurzeit auf den Weltmeeren unterwegs. Allen gemeinsam ist der Traum vom ungebundenen Leben, die Sehnsucht nach Ferne und Abenteuer, die Neugierde auf fremde Menschen und exotische Kulturen - und nicht zuletzt der Wunsch, dies alles aus eigener Kraft zu erreichen. Was sollte sich dafür besser eignen als ein Segelboot? Jimmy Cornell, weithin bekannt als der ""Blauwasser-Papst"", organisiert seit 15 Jahren Hochsee-Rallyes für Fahrtensegler, darunter die bekannte ""Atlantic Rally for Cruisers"" (ARC) und Regatten um die Welt. Dazu hat er selbst 150.000 Seemeilen und zwei Weltumseglungen im Kielwasser. Er war der Erste, der die Meinungen und Probleme der Langfahrtsegler weltweit systematisch erforschte. Seine weit gestreuten Umfragen beziehen sich auf alle Aspekte des Reisens unter Segeln: Größe und Typen von Booten, erforderliche Ausrüs-tung, Routen und Routenplanung, Kommunikation, praktische Probleme des Lebens an Bord sowie die (zwischen-)menschlichen Aspekte langer Segeltörns. Segeln über Ozeane ist die Quintessenz der Erfahrungen von über 15 000 Rallyeseglern mit insgesamt 18 Millionen Seemeilen und Tausender ""normaler"" Fahrtensegler auf der ganzen Welt. Das Buch gibt einen umfassenden Über-blick über die aktuelle weltweite Fahrtensegler-Szene. Dadurch bietet es eine unschätzbar wertvolle Quelle für Informationen und Ratschläge für jeden Fahr-tensegler, ob er nun auf Langfahrt zu gehen plant, mit dem eigenen Boot ""vor der Haustür"" unterwegs sein will oder sich auf einen Charterurlaub vorbereiten möchte. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Langfahrtsegler kann jeder seinen Teil lernen. Über den Autor: Jimmy Cornell lebt als freier Journalist und Buchautor in London und in Südfrankreich. Er ist seit langem eine international anerkannte Autorität auf dem Gebiet des Fahrtensegelns. In den vergangenen 25 Jahren segelte Cornell mehr als 150.000 Seemeilen auf allen Ozeanen der Welt. Er ist der Erfinder der alljährlich stattfindenden Transatlantic-Rallye ARC, der Round the World Rallies und zahlreicher weiterer Segelregatten.Was zeichnet einen Papst aus? Also wohl gemerkt nicht das Oberhaupt der katholischen Kirche, sondern jemanden, der sich auf einem speziellen Fachgebiet diesen Titel erworben hat. Nun, er muss viel herumkommen in der Welt, sich in seiner Materie extrem gut auskennen, dort wichtige Impulse setzen und einer großen Gemeinde bekannt sein. All diese Kriterien erfüllt der in Rumänien geborene Jimmy Cornell und darf somit den inoffiziellen Titel ""Blauwasser-Papst"" zu Recht führen. 150.000 Seemeilen, ein Dutzend Segelbücher, die langjährige Organisation des größten Transatlantiksegel-Wettbewerbs und die weltweit erste systematische Erforschung von Meinungen und Problemen von Langzeitseglern gehen auf sein Konto. Man kann sich also gut vorstellen, dass bei einer derartigen Vita allerhand Erfahrung zusammengekommen ist, die er nun in Segeln über Ozeane in besonders komprimierter Form weitergibt. Und wie. Es scheint, als werde Cornell nach Zeichen bezahlt, denn die Kapitel über Ausstattung, Navigation, Kommunikationsmöglichkeiten, Versorgung oder Sicherheitsmaßnahmen sind so voll an Informationen, dass sie fast überquellen. Da kommen durchaus Seiten vor, die nur aus dem kleinschriftigen, zweizeiligen Info-Substrakt bestehen. Klar, an vielen Stellen sind auch Bilder eingebaut, aber die sind manchmal auch einfach nur banalMensch am Geldautomat, Familie im Restaurant oder Frau an der Spüle, mit der Unterschrift ""Auf vielen Booten ist der Abwasch immer noch ein Job für die Frauen"". Aber Cornell will eben dem Anspruch genügen, wirklich alle wichtigen Fassetten der Fahrtenseglerei anzusprechen und da gehört der ""weibliche Blickwinkel"" eben auch dazu. ÜbrigensWer nicht so viele Muße hat, gleich zu Beginn alle Aspekte der jeweiligen Kapitel durchzulesen, kann sich vorerst mit den bestenfalls eine Seite umfassenden Schlussbetrachtungen am Ende des Abschnitts informieren. Und noch etwasIm Buch eines Fach-Papstes darf der echte Papst natürlich nicht fehlen, und so tritt er denn auch in Erscheinung, als ihm bei der Millenium Odyssee 2000 Jimmy Cornell die Millennium-Flamme überreicht. Tausende von Yachtseglern aller Nationen sind zurzeit auf den Weltmeeren unterwegs. Allen gemeinsam ist der Traum vom ungebundenen Leben, die Sehnsucht nach Ferne und Abenteuer, die Neugierde auf fremde Menschen und exotische Kulturen – und nicht zuletzt der Wunsch, dies alles aus eigener Kraft zu erreichen. Was sollte sich dafür besser eignen als ein Segelboot? Jimmy Cornell, weithin bekannt als der „Blauwasser-Papst“, organisiert seit 15 Jahren Hochsee-Rallyes für Fahrtensegler, darunter die bekannte „Atlantic Rally for Cruisers“ (ARC) und Regatten um die Welt. Dazu hat er selbst 150 000 Seemeilen und zwei Weltumseglungen im Kielwasser. Er war der Erste, der die Meinungen und Probleme der Langfahrtsegler weltweit systematisch erforschte. Seine weit gestreuten Umfragen beziehen sich auf alle Aspekte des Reisens unter SegelnGröße und Typen von Booten, erforderliche Ausrüstung, Routen und Routenplanung, Kommunikation, praktische Probleme des Lebens an Bord sowie die (zwischen-)menschlichen Aspekte langer Segeltörns. Segeln über Ozeane ist die Quintessenz der Erfahrungen von über 15 000 Rallyeseglern mit insgesamt 18 Millionen Seemeilen und Tausender „normaler“ Fahrtensegler auf der ganzen Welt. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle weltweite Fahrtensegler-Szene. Dadurch bietet es eine unschätzbar wertvolle Quelle für Informationen und Ratschläge für jeden Fahrtensegler, ob er nun auf Langfahrt zu gehen plant, mit dem eigenen Boot „vor der Haustür“ unterwegs sein will oder sich auf einen Charterurlaub vorbereiten möchte. Von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Langfahrtsegler kann jeder seinen Teil lernen. Segeln über Ozeane Yachten - Ausrüstung - Routen - Leben an Bord Jimmy Cornell Fahrtensegeln Segeln Wassersport Zusatzinfo mit 2 doppels. Ktn Sprache deutsch Maße 190 x 260 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Sport Segeln Tauchen Wassersportarten Fahrtensegeln ISBN-10 3-7688-1457-2 / 3768814572 ISBN-13 978-3-7688-1457-7 / 9783768814577

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Mensch und Tier im Dialog: Kommunikation und artgerechter Umgang mit Haus- und Nutztieren. Methoden der tiergestützten Arbeit und Therapie [Gebundene Ausgabe] Dr. Carola Otterstedt (Autor) Haustier Therapietier Tier Tierkommunikation Tiersprache Tiere Tierhaltung tiergestützten Arbeit Altenheime Schulen therapeutische Einrichtungen Qualitätssicherung Das Buch wendet sich einmal an alle, die mit einem Tier zusammen sein wollen und zum anderen an alle, die mit Tieren Menschen helfen wollen, ob in Altenheime, Schulen und therapeutische Einrichtungen. Es gibt dazu eine Fülle von Information über artgerechte Behandlung, das Verstehen der Tiere, die Arbeit mit TIeren, im allgemeinen und bezogen auf die einzelne Tierarten. Ein wertvolles Buch, das nur Menschen, die aus ideologischen Gründen jede Verbindung zwischen Mensch und Tier unstatthaft halten, ablehnen werden. Die Einstellung der Autorin illustriert ein Satz aus dem Interview mit der Zeitschrift

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Dr. Carola Otterstedt
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2007 Franckh-Kosmos Franckh-Kosmos 2007 Hardcover 552 S. 25 x 16,6 x 4 cm ISBN: 3440094723 (EAN: 9783440094723 / 978-3440094723)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Das Buch wendet sich einmal an alle, die mit einem Tier zusammen sein wollen und zum anderen an alle, die mit Tieren Menschen helfen wollen, ob in Altenheime, Schulen und therapeutische Einrichtungen. Es gibt dazu eine Fülle von Information über artgerechte Behandlung, das Verstehen der Tiere, die Arbeit mit TIeren, im allgemeinen und bezogen auf die einzelne Tierart mehr lesen ...
Schlagworte: Haustier Therapietier Tier Tierkommunikation Tiersprache Tiere Tierhaltung tiergestützten Arbeit Altenheime Schulen therapeutische Einrichtungen Qualitätssicherung Das Buch wendet sich einmal an alle, die mit einem Tier zusammen sein wollen und zum anderen an alle, die mit Tieren Menschen helfen wollen, ob in Altenheime, Schulen und therapeutische Einrichtungen. Es gibt dazu eine Fülle von Information über artgerechte Behandlung, das Verstehen der Tiere, die Arbeit mit TIeren, im allgemeinen und bezogen auf die einzelne Tierarten. Ein wertvolles Buch, das nur Menschen, die aus ideologischen Gründen jede Verbindung zwischen Mensch und Tier unstatthaft halten, ablehnen werden. Die Einstellung der Autorin illustriert ein Satz aus dem Interview mit der Zeitschrift ""Ein Herz für Tiere""""Eine Beziehung kann ich zu jedem Tier entwickeln. Zu einer Meise, einer Krähe."" Otterstedt fährt fort""Aber natürlich! Viele haben das Bedürfnis, einmal im Leben mit einem Delfin zu schwimmen. Ich brauche keinen Delfin. Ich finde es ebenso aufregend, wenn sich eine Libelle auf meine Hand setzt.""Tiere bereichern das Leben vieler Menschen. Bei der tiergestützten Arbeit bringen sie Wärme und Freude in Altenheime, Schulen und therapeutische Einrichtungen. Der dabei stattfindende Dialog zwischen Mensch und Tier gelingt umso besser, wenn wir die Ausdrucksmöglichkeiten des Tieres kennen und wissen, wie wir mit ihm in Kontakt, ""ins Gespräch"" kommen können. Dies zeigt Carola Otterstedt nachvollziehbar und sehr einfühlsam. Sie stellt darüber hinaus die Methoden und die Qualitätssicherung der tiergestützten Arbeit vor. Viele praktische Tipps zur artgerechten Haltung tragen zusätzlich dazu bei, dass sich die Tiere rundum wohlfühlen. Ein großartiges Buch welches einem die Beziehung zwischen Tier und Mensch auf viele verschiedene Weisen näher bringt. Ein Muß für jeden der nicht nur ein Tier besitzen will, sondern mit Tieren leben und sie verstehen will. Mensch und Tier im Dialog: Kommunikation und artgerechter Umgang mit Haus- und Nutztieren. Methoden der tiergestützten Arbeit und Therapie [Gebundene Ausgabe] Carola Otterstedt (Autor) Haustier Therapietier Tier Tierkommunikation Tiersprache Tiere Tierhaltung tiergestützten Arbeit Altenheime Schulen therapeutische Einrichtungen Qualitätssicherung Sprache deutsch Maße 173 x 250 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Natur Technik ISBN-10 3-440-09472-3 / 3440094723 ISBN-13 978-3-440-09472-3 / 9783440094723

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Zwischen Himmel und Erde: Philosophieren und Nachdenken mit Kindern über Leben und Tod (Hundert Welten entdeckt das Kind) [Gebundene Ausgabe] Antje Bostelmann (Herausgeber), Thomas Metze (Herausgeber), Benjamin Bell (Autor) Vorschulkinder interessieren sich brennend für alle Phänomene zwischen Himmel und ErdeLeben Steine? Wo wohnt Gott? Wie sieht er aus? Was passiert, wenn man stirbt? Das sind typische Kinderfragen, bei denen Erwachsene oft an ihre Grenzen stoßen, denn es gibt sie eben nichtdie eine, richtige Antwort darauf. Wie auf diese existienziellen Fragen eingegangen werden kann - keineswegs abstrakt, sondern forschend und entdeckend -, zeigt dieses Praxisbuch. Kinder philosophieren, um Sinn und Ordnung in ihre Welt zu bringen. ErzieherInnen können diese Prozesse im Kindergarten fördern, indem sie den Kindern Impulse geben, die ihnen neue Einblicke eröffnen und Anlass für weitere Fragen bieten. Solche kindgemäßen Impulse haben die AutorInnen zu den Themen Himmel und Erde, Leben und Tod zusammengestellt. Kindliche Verstehensprozesse vollziehen sich über konkretes Handeln. Deshalb brauchen Kindergartenkinder in erster Linie die handelnde Auseinandersetzung, um sich existenziellen Themen zu nähern. Diese kann in verschiedenen Bildungsbereichen stattfinden. Dabei wird das Atelier zum wichtigsten Lernort, weil es Kindern ermöglicht, nicht Fassbares zu gestalten und damit greifbar zu machen. Das reich bebilderte Buch ist auch im Rahmen der verschiedenen Bildungsprogramme der Bundesländer bestens für den Einsatz in Kindertageseinrichtungen geeignet. Autor: Antje Bostelmann, Jahrgang 1960, Erzieherin, bildende Künstlerin und Geschäftsführerin bei der KLAX GmbH in Berlin, zu der 20 Kindergärten, 2 Malschulen und eine freie Grundschule gehören. Thomas Metze arbeitet als Geschäftsführer bei der Klax GmbH, zu der 20 Kindergärten, 2 Malschulen und eine freie Grundschule in Berlin gehören

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2005 Beltz Beltz 2005 Hardcover 96 S. 22,4 x 20,8 x 1,2 cm ISBN: 3407562799 (EAN: 9783407562791 / 978-3407562791)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Vorschulkinder interessieren sich brennend für alle Phänomene zwischen Himmel und Erde Leben Steine? Wo wohnt Gott? Wie sieht er aus? Was passiert, wenn man stirbt? Das sind typische Kinderfragen, bei denen Erwachsene oft an ihre Grenzen stoßen, denn es gibt sie eben nichtdie eine, richtige Antwort darauf. Wie auf diese existienziellen Fragen eingegangen werden kann mehr lesen ...
Schlagworte: Pädagogik Vorschulpädagogik Pädagoge Kindergarten- und Vorschulpädagogik Kinder Kinderfragen Kindergarten Kinderphilosophie Tod Sozialwissenschaften Vorschulkinder interessieren sich brennend für alle Phänomene zwischen Himmel und Erde Leben Steine? Wo wohnt Gott? Wie sieht er aus? Was passiert, wenn man stirbt? Das sind typische Kinderfragen, bei denen Erwachsene oft an ihre Grenzen stoßen, denn es gibt sie eben nichtdie eine, richtige Antwort darauf. Wie auf diese existienziellen Fragen eingegangen werden kann - keineswegs abstrakt, sondern forschend und entdeckend -, zeigt dieses Praxisbuch. Kinder philosophieren, um Sinn und Ordnung in ihre Welt zu bringen. ErzieherInnen können diese Prozesse im Kindergarten fördern, indem sie den Kindern Impulse geben, die ihnen neue Einblicke eröffnen und Anlass für weitere Fragen bieten. Solche kindgemäßen Impulse haben die AutorInnen zu den Themen Himmel und Erde, Leben und Tod zusammengestellt. Kindliche Verstehensprozesse vollziehen sich über konkretes Handeln. Deshalb brauchen Kindergartenkinder in erster Linie die handelnde Auseinandersetzung, um sich existenziellen Themen zu nähern. Diese kann in verschiedenen Bildungsbereichen stattfinden. Dabei wird das Atelier zum wichtigsten Lernort, weil es Kindern ermöglicht, nicht Fassbares zu gestalten und damit greifbar zu machen. Das reich bebilderte Buch ist auch im Rahmen der verschiedenen Bildungsprogramme der Bundesländer bestens für den Einsatz in Kindertageseinrichtungen geeignet. Autor: Antje Bostelmann, Jahrgang 1960, Erzieherin, bildende Künstlerin und Geschäftsführerin bei der KLAX GmbH in Berlin, zu der 20 Kindergärten, 2 Malschulen und eine freie Grundschule gehören. Thomas Metze arbeitet als Geschäftsführer bei der Klax GmbH, zu der 20 Kindergärten, 2 Malschulen und eine freie Grundschule in Berlin gehören. Zwischen Himmel und Erde: Philosophieren und Nachdenken mit Kindern über Leben und Tod (Hundert Welten entdeckt das Kind) [Gebundene Ausgabe] Antje Bostelmann (Herausgeber), Thomas Metze (Herausgeber), Benjamin Bell (Autor) Sprache deutsch Maße 202 x 220 mm Einbandart gebunden Sozialwissenschaften Pädagogik Vorschulpädagogik Pädagogik Kindergarten- und Vorschulpädagogik Kinder Kinderfragen Kindergarten Kinderphilosophie Tod ISBN-10 3-407-56279-9 / 3407562799 ISBN-13 978-3-407-56279-1 / 9783407562791

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Liebe Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Amore amor Amour Love Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile  Besprechung / Review zu

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Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu ""Liebe"": ""Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller."" Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov`ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, gehe ich.‹ ›Nun denn, was wollen Sie von mir?‹ ›Liebe, gnädige Frau!‹ ›Liebe! Ich kenne Sie kaum und liebe Sie nicht.‹ ›Sie werden sehen, dass ich nicht scherze. Ich biete Ihnen alles an, was ich bin und tun kann, und ich werde vieles tun können, wenn es für Sie geschieht.‹ ›Ja, das sagen alle. Es ist nie etwas Neues in Euren Liebeserklärungen. Was wollen Sie denn tun, das mich hinreißen soll? Würden Sie wirklich lieben, so hätten Sie längst etwas getan.‹ ›Was zum Beispiel?‹ ›Das müssten Sie selber wissen. Sie hätten acht Tage fasten können oder sich erschießen oder wenigstens Gedichte machen.‹ ›Ich bin nicht Dichter.‹ ›Warum nicht? Wer so liebt, wie man einzig lieben sollte, der wird zum Dichter und zum Helden um ein Lächeln, um einen Wink, um ein Wort von der, die er lieb hat. Wenn seine Gedichte nicht gut sind, sind sie doch heiß und voll Liebe - ‹ ›Sie haben recht, gnädige Frau. Ich bin kein Dichter und kein Held, und ich erschieße mich auch nicht. Oder wenn ich das täte, so geschähe es aus Schmerz darüber, dass meine Liebe nicht so stark und brennend ist, wie Sie sie verlangen dürfen. Aber statt alles dessen habe ich eines, einen einzigen kleinen Vorzug vor jenem idealen Liebhaber: Ich verstehe Sie.‹ ›Was verstehen Sie?‹ ›Dass Sie Sehnsucht haben wie ich. Sie verlangen nicht nach einem Geliebten, sondern Sie möchten lieben, ganz und sinnlos lieben. Und Sie können das nicht.‹ ›Glauben Sie?‹ ›Ich glaube es. Sie suchen die Liebe, wie ich sie suche. Ist es nicht so?‹ ›Vielleicht.‹ ›Darum können Sie mich auch nicht brauchen, und ich werde Sie nicht mehr belästigen. Aber vielleicht sagen Sie mir noch, ehe ich gehe, ob Sie einmal, irgendeinmal, der wirklichen Liebe begegnet sind.‹ ›Einmal, vielleicht. Da wir so weit sind, können Sie es ja wissen. Es ist drei Jahre her. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wahrhaftig geliebt zu werden.‹ ›Darf ich weiter fragen?‹ ›Meinetwegen. Da kam ein Mann und lernte mich kennen und hatte mich lieb. Und weil ich verheiratet war, sagte er es mir nicht. Und als er sah, dass ich meinen Mann nicht liebte und einen Günstling hatte, kam er und schlug mir vor, ich solle meine Ehe auflösen. Das ging nicht, und von da an trug dieser Mann Sorge um mich, bewachte uns, warnte mich und wurde mein guter Beistand und Freund. Und als ich seinetwegen den Günstling entließ und bereit war, ihn anzunehmen, verschmähte er mich und ging und kam nicht wieder. Der hat mich geliebt, sonst keiner.‹ ›Ich verstehe.‹ ›Also gehen Sie nun, nicht? Wir haben einander vielleicht schon zu viel gesagt.‹ ›Leben Sie wohl. Es ist besser, ich komme nicht wieder.‹« Mein Freund schwieg, rief nach einer Weile den Kellner, zahlte und ging. Und aus dieser Erzählung unter anderem schloss ich, ihm fehle die Fähigkeit zur richtigen Liebe. Er hatte es ja selber ausgesprochen. Und doch muss man den Menschen dann am wenigsten glauben, wenn sie von ihren Mängeln reden. Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringe Ansprüche an sich stellt. Das tut mein Freund nicht, und es mag sein, dass gerade sein Ideal einer wahren Liebe ihn so hat werden lassen, wie er ist. Vielleicht auch hat der kluge Mann mich zum Besten gehabt, und möglicherweise war jenes Gespräch mit Frau Förster einfach seine Erfindung. Denn er ist ein heimlicher Dichter, so sehr er sich auch dagegen verwahrt. Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Platon Das Gastmahl Apollodoros : Ich glaube auf das, wonach Ihr jetzt fragt, nicht unvorbereitet zu sein. Denn neulich erst ging ich eben nach der Stadt von Hause aus Phaleron, als ein Bekannter, der mich von hinten gewahr wurde, mir von weitem scherzend zurief: »Du Phalerier Apollodoros, wirst Du nicht warten?« Da blieb ich stehen und erwartete ihn. Und er sagte darauf: »Apollodoros, noch vor kurzem suchte ich Dich, weil ich etwas Näheres zu erfahren wünsche von der Unterhaltung des Agathon und Sokrates und Alkibiades und der übrigen damals bei dem Gastmahl Gegenwärtigen wegen der Liebesreden, wie es mit denen war. Ein anderer hat mir zwar schon davon erzählt, der es von Phoinix, dem Sohn des Philippos, hatte; er sagte aber, Du wissest es auch, und er konnte nichts Ordentliches davon sagen. Also erzähle Du es mirAber wer hat Dir davon erzählt? Etwa Sokrates selbst?« - »Nein, beim Zeus«, sagte ich, »sondern derselbe, von dem es auch Phoinix hat; es war nämlich ein gewisser Aristodemos, ein kleiner Mensch, immer unbeschuht, der war bei der Gesellschaft zugegen gewesen und einer der eifrigsten Verehrer des Sokrates zu damaliger Zeit, wie mich dünkt. Indes, auch den Sokrates habe ich schon nach einigem gefragt, was ich von jenem gehört hatte, und er hat es mir gerade so bestätigt, wie jener es erzählte.« - So gingen wir also und sprachen darüber; daher ich denn, wie schon anfänglich gesagt, nicht unvorbereitet bin. Soll ich es also auch Euch erzählen, so muss ich das wohl tunFreunde : Ja, erzähle uns, was für Reden dort sind gewechselt worden. Apollodoros : Das waren also ungefähr folgende. Oder vielmehr: Lasst mich versuchen, Euch die Sache von Anfang an, wie jener sie mir erzählte, wiederzuerzählen. Er sagte nämlich, Sokrates sei ihm begegnet, gebadet und die Sohlen untergebunden, was er selten tat. Daher habe er ihn gefragt, wohin er denn ginge, dass er sich so schön gemacht hätte. Und jener habe geantwortet: »Zum Gastmahl beim Agathon. Denn gestern am Siegesfest bin ich ihm ausgewichen aus Furcht vor dem Gewühl; ich sagte ihm aber zu, auf heute zu kommen. Und nun habe ich mich so herausgeschmückt, um doch schön zu einem Schönen zu kommen. Aber Du«, setzte er hinzu, »Aristodemos, was hältst Du davon, ungeladen mitzugehen zum Gastmahl?« - Darauf, sprach er, antwortete ich: »Das, was Du wünschst.« . - So ungefähr, sagte er, hätten sie zusammen gesprochen und wären dann gegangen. Als er nun an des Agathon Haus gekommen, habe er die Türe offen gefunden, und es sei ihm drinnen gleich ein Knabe entgegengekommen und habe ihn hingeführt, wo die andern sich niedergelassen. Sobald ihn nun Agathon gesehen, habe er gesagt: »Schön, dass Du kommst, Aristodemos, um mit uns zu essen. Bist Du aber wegen etwas anderem gekommen, so lass das auf ein andermal; denn auch gestern suchte ich Dich, um Dich einzuladen, konnte Dich aber nicht finden. Aber wieso bringst Du uns den Sokrates nicht mit?« - »Darauf«, sprach er, »drehe ich mich um und sehe den Sokrates nirgends nachkommen. Ich sagte also, ich selbst wäre mit dem Sokrates und von ihm geladen hierher zum Mahle gegangen.« - »Sehr wohl«, habe er gesagt, »hast Du daran getan; aber wo ist denn jener?« - »Hinter mir ging er eben herein, und ich wundere mich selbst, wo er wohl sein mag.« - »Willst Du nicht nachsehen, Knabe«, habe darauf Agathon gesagt, »und den Sokrates hereinbringen?« »Du aber, Aristodemos«, habe er gesagt, »lass Dich neben dem Eryximachos nieder.« Hierauf, sagte er, habe Pausanias eine solche Rede begonnen: »Wohlan, Freunde«, habe er gesagt, »wie werden wir nun am behaglichsten trinken? Ich meines Teils erkläre Euch, dass ich mich in Wahrheit ziemlich unwohl befinde vom gestrigen Trinken und einiger Erholung bedarf; und ich glaube, auch die meisten von Euch, denn Ihr wart gestern ebenfalls zugegen.« Also wären alle übereingekommen, es bei ihrem diesmaligen Zusammensein nicht auf den Rausch anzulegen, sondern nur so zu trinken zum Vergnügen. »Nachdem nun dieses schon beschlossen ist«, habe Eryximachos fortgefahren, »dass jeder nur trinken soll, soviel er will, und gar kein Zwang stattfinden, so bringe ich nächstdem in Vorschlag, dass wir uns für heute untereinander mit Reden unterhalten. Auch darüber, mit was für Reden, will ich Euch, wenn Ihr es verlangt, einen Vorschlag tun.« - Darauf hätten alle bejaht, sie wollten das, und ihm aufgetragen, einen Vorschlag zu tun. - »Also«, habe Eryximachos gesagt: »Der Anfang meiner Rede soll mir sein aus des Euripides Melanippe, ›denn nicht mein ist die Rede‹, sondern des Phaidros hier, die ich sprechen will. Phaidros nämlich pflegt unwillig mir zu sagen: ›Ist es nicht arg, o Eryximachos, dass auf alle Götter Lobgesänge und Anrufungen gedichtet sind von den Dichtern, dem Eros aber, einem so großen und herrlichen Gotte, auch nicht einer jemals von so vielen Dichtern, die es gegeben, ein Lobgedicht gesungen hat?‹ . Daher nun wünsche ich teils ihm einen Liebesdienst zu tun und ihm gefällig zu sein, teils auch dünkt mich, dass es gegenwärtig uns, die wir hier zugegen sind, gar wohl gezieme, diesen Gott zu verherrlichen. Ich meine nämlich, es solle jeder von uns rechts herum eine Lobrede auf den Eros vortragen, so schön er nur immer kann, und Phaidros solle zuerst anfangen, da er ja auch den ersten Platz einnimmt und überdies der Urheber ist von der ganzen Sache. Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) Liebe Anthologien Love ISBN-10 3-442-07756-7 / 3442077567 ISBN-13 978-3-442-07756-4 / 9783442077564

2006 Goldmann Goldmann 2006 Softcover 512 S. 18,4 x 12 x 4,4 cm ISBN: 3442077567 (EAN: 9783442077564 / 978-3442077564)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie m mehr lesen ...
Schlagworte: Liebe Anthologien Love Amore amor Amour Was das Herz begehrt – 50 Antworten auf die Fragen der Liebe. Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen, eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftsteller zum Thema Liebe: Von Platon über Descartes bis zu Erich Fromm, von Novalis über Thomas Mann bis zu Marguerite Duras. Dazu gibt der Herausgeber eine Art „Gebrauchsanweisung“, wie man die Texte für sein eigenes Leben nutzen kann. Wie Pralinen kann der Leser die Texte Stück für Stück genießen und hat nach der Lektüre das Gefühl, von ihnen bereichert worden zu sein. * Ein Buch zum genussvollen Schmökern und ein wunderschönes Geschenkbuch. Über den Autor: Dr. Kai Buchholz, geboren 1966 in Berlin, Philosoph, freier Autor und Ausstellungskurator. Buchveröffentlichungen: Sprachspiel und Semantik (1998). Wege zur Vernunft (Hg. 1999). Die Lebensreform (Hg. 2001). André Masson (Hg. 2003). Hörspiele: Das debile Besprechung / Review zu ""Liebe"": ""Der Band bietet eine wunderbare Sammlung mit kurzen eingängigen Texten klassischer und moderner Philosophen und Schriftssteller."" Inhaltsverzeichnis Was ist Liebe? Hermann Hesse Liebe 15 Platon Das Gastmahl 20 René Descartes Die Leidenschaften der Seele 49 Helmut Kuhn Echte Liebe liebt das Gute 53 John Wilson Eine Checkliste für die Liebe 61 Warum wir lieben Guy de Maupassant Haar 69 David Hume Gegenstand und Ursachen von Liebe und Hass 77 Stendhal Über die Liebe 85 José Ortega y Gasset Die Liebeswahl 95 Hugh LaFollette Warum liebe ich? 110 Liebe oder Sex? Jean-Paul Sartre Intimität 131 Arthur Schopenhauer Metaphysik der Geschlechtsliebe 140 Vladimir Solov`ev Der Sinn der Liebe 150 Irenäus Eibl-Eibesfeldt Bindung, Liebe, Sexualität Peter Sloterdijk Der Sexualzynismus 172 Das Paar in der Gesellschaft Jean-Jacques Rousseau Julie 189 Denis de Rougemont Der Tristanmythos 202 Bertrand Russell Die Bedeutung der Liebe im menschlichen Leben 214 Max Horkheimer Die Person als Mitgift 222 Die Liebe und die Geschlechter Marguerite Duras Der Liebhaber 231 Otto Weininger Erotik und Ästhetik 242 Bruno Wille Die Liebe Platons 249 Simone de Beauvoir Die Liebende 260 Das Göttliche Lieben Thomas Mann Der Tod in Venedig 275 Platon Phaidros 292 Baruch de Spinoza Von der Liebe 305 Benedikt XVI. Gott ist Liebe 309 Sinn und Wert der Liebe Johann Wolfgang von Goethe Die Leiden des jungen Werther 325 Blaise Pascal Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe 341 Jean-Paul Sartre Die Liebe, die Sprache, der Masochismus 346 Alain Finkielkraut Das geliebte Antlitz 353 Roland Barthes Fragmente einer Sprache der Liebe 364 Ovid Die Liebeskunst 377 Andreas Capellanus Über die Liebe 384 Søren Kierkegaard Tagebuch des Verführers 395 Erich Fromm Ist Lieben eine Kunst? 407 Liebende Philosophen Petrus Abaelardus Brief an einen Freund 425 Georg Lukács Sören Kierkegaard und Regine Olsen 434 Ray Monk Wittgenstein als Liebhaber 445 Axel Madsen Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre 457 Paul Feyerabend Grazia, ich und unsere Liebe 464 Autoren und Quellen 477 Zum Weiterlesen 503 Einleitung In seiner 76. Maxime formuliert der große französische Moralist La Rochefoucauld: »Es ist mit der echten Liebe wie mit Geistererscheinungen: Jeder redet von ihr, aber wenige Menschen haben sie je gesehen.« Auch heute noch sehnen sich viele Menschen nach der perfekten Liebe, und auch heute noch kommen nur wenige in ihren Genuss. Wer herausfinden will, woran das liegt, kann sich durch philosophische Einsichten in Sachen Liebe inspirieren lassen. Von Platon bis Schopenhauer, von Pascal bis Sartre und von Kierkegaard bis Russell haben berühmte Philosophen über die Liebe nachgedacht. Es ist lohnenswert, sich in ihre Texte zu vertiefen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Die Ideen und Meinungen, denen man dabei begegnet, sind höchst unterschiedlich. Einige sind klug, abgewogen und weise, andere kühn, stürmisch und voller Poesie - aber sie alle haben ihren eigenen Wert und werfen Licht auf einen anderen Winkel des großen Geheimnisses der Liebe. Die hier zusammengestellte Auswahl kurzer philosophischer Texte bietet dafür zahlreiche Anregungen und lässt sich auf unterschiedliche Weise entdecken. Man kann die einzelnen Texte in beliebiger Reihenfolge lesen, ihre Gedanken in sich aufnehmen und so Schritt für Schritt den vielfältigen Aspekten der Liebe auf die Spur kommen. Der Leser kann sich aber auch auf diejenigen Kapitel konzentrieren, die sein besonderes Interesse wecken; er wird dann feststellen, dass die Liebe, je nach Standpunkt und Blickwinkel, sehr unterschiedliche Einschätzungen eröffnet. Um die einzelnen Facetten der Liebe deutlich und anschaulich hervortreten zu lassen, werden die Abhandlungen der philosophischen Denker von Werken bedeutender Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Guy de Maupassant, Thomas Mann und Marguerite Duras begleitet. So ergibt sich ein faszinierendes Kaleidoskop der Liebe, dessen Einzelteile sich beim Drehen und Schütteln zu immer wieder neuen und verblüffenden Bildern zusammenfügen. Natürlich können die in den Texten aufbewahrten Erkenntnisse jeden Leser auch persönlich bereichern. Ganz von selbst fordern die Ausführungen Stendhals oder Erich Fromms dazu heraus, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in ihrem Licht neu zu betrachten. Sie regen dazu an, das eigene Gefühlsleben klarer zu durchdringen und eigene Verhaltensweisen zu überdenken. Um dieses Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken, erdichteten Geschichten und eigenem Leben in Gang zu setzen und zu befruchten, ist jedes Kapitel von kurzen Erläuterungen und Denkanstößen eingerahmt. Der Leser erhält hier Hilfestellungen, die es ihm erleichtern, philosophische Betrachtungen der Liebe für sich selbst zu nutzen und in die Tat umzusetzen. Trotz zahlreicher technischer Werkzeuge und Errungenschaften macht es die moderne Zivilisation dem Menschen schwer, ein befriedigendes Leben zu führen. Gerade heute fühlen sich viele von den zahllosen Informations-, Freizeit-, Konsum- und Lifestyle-Angeboten, die unablässig auf uns einströmen, überfordert. Oft führt unsere globalisierte Warenwelt nicht zu mehr Glück, sondern zu innerer Leere. Um sich aus diesem Strudel zu befreien, bedarf es der Selbstkultivierung: Wir müssen erst wieder aus der Mode gekommene Fertigkeiten ausbilden (etwa ein sensibles Wahrnehmungsvermögen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitmenschen oder eine klare, unvoreingenommene Auffassungsgabe), wenn wir in den gegebenen Verhältnissen ein nach innen und außen erfülltes Leben verwirklichen wollen. Anknüpfend an die Zielsetzungen des von Gernot Böhme ins Leben gerufenen »Instituts für Praxis der Philosophie« in Darmstadt, möchte dieses Buch philosophische Einsichten für das konkrete menschliche Leben nutzbar machen. Es ist mit der Hoffnung verbunden, dem Leser in seiner Liebeserfahrung und in seinem eigenen, freien Umgang mit der Liebe neue Wege zu eröffnen und so zu einem Stück Selbstkultivierung beizutragen. Was ist Liebe? Wenn wir eine bestimmte Sache verstehen wollen, ist es oft hilfreich, ihre spezifischen Eigenschaften zu untersuchen. Haben wir erst herausgefunden, nach welchen Prinzipien etwas funktioniert oder aus welchen Elementen etwas aufgebaut ist, fällt uns auch der konkrete Umgang mit der Sache erheblich leichter. Insbesondere dann, wenn es sich um etwas handelt, das auf den ersten Blick unwägbar, geheimnisvoll und kaum zu greifen ist. Leider sind flüchtige Dinge wie die Liebe, die man weder sehen noch anfassen kann, besonders schwer zu durchdringen. Ein Kardangelenk ist eine gelenkige Wellenkupplung mit radial stehenden, um 180° versetzten Drehzapfen zur Aufnahme größerer Winkelabweichungen. Aber was ist die Liebe? Ist sie ein Gefühl? Ist sie eine Menge von Aktivitäten? Oder ist sie vielleicht von ganz anderer Art? Selbst diejenigen, die sich im Zustand intensiver Liebe befinden, können darüber nicht ohne weiteres Auskunft geben. Zum Glück haben viele große Denker bereits versucht, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Sie stimmen in ihren Antworten zwar nicht alle überein, aber ihre Gedanken können dabei helfen, die Frage »Was ist Liebe?« in einer zufriedenstellenden Weise zu klären. Gibt es einen Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit? Wie verhält sich Liebe zu Zuneigung, Freundschaft und Ergebenheit? Lieben wir den Körper der Geliebten oder ihre Seele? Ist Liebe eine kosmische Kraft oder ein naturgesetzlicher Mechanismus? Ist sie Besitzstreben oder im Gegenteil ein Geschenk an den Geliebten? Mit solchen Fragen lässt sich das Problem wirksam einkreisen. Wenn man dabei von Philosophen wie Platon oder Descartes an die Hand genommen und durch das Dickicht der Fallstricke und Widersprüche, die sich plötzlich auftun, hindurchgeführt wird, gelangt man rasch auf die richtigen Wege. John Wilson bietet sogar eine »Checkliste für die Liebe« an - einen Katalog von zwanzig Fragen, mit dem sich herausfinden lassen soll, ob man einen bestimmten anderen Menschen liebt. Jeder kann selbst ausprobieren, ob Wilsons Fragen ihm die innere Sicherheit verleihen, tatsächlich wahre Liebe zu empfinden. Hermann Hesse Liebe Herr Thomas Höpfner, mein Freund, ist ohne Zweifel unter allen meinen Bekannten der, der am meisten Erfahrung in der Liebe hat. Wenigstens hat er es mit vielen Frauen gehabt, kennt die Künste des Werbens aus langer Übung und kann sich sehr vieler Eroberungen rühmen. Wenn er mir davon erzählt, komme ich mir wie ein Schulbub vor. Allerdings meine ich zuweilen ganz im Stillen, vom eigentlichen Wesen der Liebe verstehe er auch nicht mehr als unsereiner. Ich glaube nicht, dass er oft in seinem Leben um eine Geliebte Nächte durchwacht und durchweint hat. Er hat es jedenfalls selten nötig gehabt, und ich will es ihm gönnen, denn ein fröhlicher Mensch ist er trotz seiner Erfolge nicht. Vielmehr sehe ich ihn nicht selten von einer leichten Melancholie befangen, und sein ganzes Auftreten hat etwas resigniert Ruhiges, Gedämpftes, was nicht wie Sättigung aussieht. Nun, das sind Vermutungen und vielleicht Täuschungen. Mit Psychologie kann man Bücher schreiben, aber nicht Menschen ergründen, und ich bin auch nicht einmal Psycholog. Immerhin scheint es mir zuzeiten, mein Freund Thomas sei nur darum ein Virtuos im Liebesspiel, weil ihm zu der Liebe, die kein Spiel mehr ist, etwas fehle, und er sei deshalb ein Melancholiker, weil er jenen Mangel an sich selber kenne und bedauere. - Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Was er mir neulich über Frau Förster erzählte, war mir merkwürdig, obwohl es sich nicht um ein eigentliches Erlebnis oder gar Abenteuer, sondern nur um eine Stimmung handelte, eine lyrische Anekdote. Ich traf mit Höpfner zusammen, als er eben den »Blauen Stern« verlassen wollte, und überredete ihn zu einer Flasche Wein. Um ihn zum Spendieren eines besseren Getränkes zu nötigen, bestellte ich eine Flasche gewöhnlichen Mosel, den ich selber sonst nicht trinke. Unwillig rief er den Kellner zurück. »Keinen Mosel, warten Sie!« Und er ließ eine feine Marke kommen. Mir war es recht, und bei dem guten Wein waren wir bald im Gespräch. Vorsichtig brachte ich die Unterhaltung auf die Frau Förster. Eine schöne Frau von wenig über dreißig Jahren, die noch nicht sehr lang in der Stadt wohnte und im Ruf stand, viele Liebschaften gehabt zu haben. Der Mann war eine Null. Seit kurzem wusste ich, dass mein Freund bei ihr verkehrte. »Also die Förster«, sagte er endlich nachgebend, »wenn sie Dich denn so heftig interessiert. Was soll ich sagen? Ich habe nichts mit ihr erlebt.« »Gar nichts?« »Na, wie man will. Nichts, was ich eigentlich erzählen kann. Man müsste ein Dichter sein.« Ich lachte. »Du hältst sonst nicht viel von den Dichtern.« »Warum auch? Dichter sind meistens Leute, die nichts erleben. Ich kann Dir sagen, mir sind im Leben schon tausend Sachen passiert, die man hätte auf schreiben sollen. Immer dachte ich, warum erlebt nicht auch einmal ein Dichter so was, damit es nicht untergeht. Ihr macht immer einen Mordslärm um Selbstverständlichkeiten, jeder Dreck reicht für eine ganze Novelle - - « »Und das mit der Frau Förster? Auch eine Novelle?« »Nein. Eine Skizze, ein Gedicht. Eine Stimmung, weißt Du.« »Also, ich höre.« »Nun, die Frau war mir interessant. Was man von ihr sagt, weißt Du. Soweit ich aus der Ferne beobachten konnte, musste sie viel Vergangenheit haben. Es schien mir, sie habe alle Arten von Männern geliebt und kennengelernt und keinen lang ertragen. Dabei ist sie schön.« »Was heißt Du schön?« »Sehr einfach, sie hat nichts Überflüssiges, nichts zuviel. Ihr Körper ist ausgebildet, beherrscht, ihrem Willen dienstbar. Nichts an ihm ist undiszipliniert, nichts versagt, nichts ist träge. Ich kann mir keine Situation denken, der sie nicht noch das äußerst Mögliche von Schönheit abgewinnen würde. Eben das zog mich an, denn für mich ist das Naive meist langweilig. Ich suche bewusste Schönheit, erzogene Formen, Kultur. Na, keine Theorien!« »Lieber nicht.« »Ich ließ mich also einführen und ging ein paar Mal hin. Einen Liebhaber hatte sie zur Zeit nicht, das war leicht zu bemerken. Der Mann ist eine Porzellanfigur. Ich fing an, mich zu nähern. Ein paar Blicke über Tisch, ein leises Wort beim Anstoßen mit dem Weinglas, ein zu lang dauernder Handkuss. Sie nahm es hin, abwartend, was weiter käme. Also machte ich einen Besuch zu einer Zeit, wo sie allein sein musste, und wurde angenommen. Als ich ihr gegenübersaß, merkte ich schnell, dass hier keine Methode am Platz sei. Darum spielte ich va banque und sagte ihr einfach, ich sei verliebt und stehe zu ihrer Verfügung. Daran knüpfte sich ungefähr folgender Dialog: ›Reden wir von Interessanterem.‹ ›Es gibt nichts, was mich interessieren könnte, als Sie, gnädige Frau. Ich bin gekommen, um Ihnen das zu sagen. Wenn es Sie langweilt, gehe ich.‹ ›Nun denn, was wollen Sie von mir?‹ ›Liebe, gnädige Frau!‹ ›Liebe! Ich kenne Sie kaum und liebe Sie nicht.‹ ›Sie werden sehen, dass ich nicht scherze. Ich biete Ihnen alles an, was ich bin und tun kann, und ich werde vieles tun können, wenn es für Sie geschieht.‹ ›Ja, das sagen alle. Es ist nie etwas Neues in Euren Liebeserklärungen. Was wollen Sie denn tun, das mich hinreißen soll? Würden Sie wirklich lieben, so hätten Sie längst etwas getan.‹ ›Was zum Beispiel?‹ ›Das müssten Sie selber wissen. Sie hätten acht Tage fasten können oder sich erschießen oder wenigstens Gedichte machen.‹ ›Ich bin nicht Dichter.‹ ›Warum nicht? Wer so liebt, wie man einzig lieben sollte, der wird zum Dichter und zum Helden um ein Lächeln, um einen Wink, um ein Wort von der, die er lieb hat. Wenn seine Gedichte nicht gut sind, sind sie doch heiß und voll Liebe - ‹ ›Sie haben recht, gnädige Frau. Ich bin kein Dichter und kein Held, und ich erschieße mich auch nicht. Oder wenn ich das täte, so geschähe es aus Schmerz darüber, dass meine Liebe nicht so stark und brennend ist, wie Sie sie verlangen dürfen. Aber statt alles dessen habe ich eines, einen einzigen kleinen Vorzug vor jenem idealen Liebhaber: Ich verstehe Sie.‹ ›Was verstehen Sie?‹ ›Dass Sie Sehnsucht haben wie ich. Sie verlangen nicht nach einem Geliebten, sondern Sie möchten lieben, ganz und sinnlos lieben. Und Sie können das nicht.‹ ›Glauben Sie?‹ ›Ich glaube es. Sie suchen die Liebe, wie ich sie suche. Ist es nicht so?‹ ›Vielleicht.‹ ›Darum können Sie mich auch nicht brauchen, und ich werde Sie nicht mehr belästigen. Aber vielleicht sagen Sie mir noch, ehe ich gehe, ob Sie einmal, irgendeinmal, der wirklichen Liebe begegnet sind.‹ ›Einmal, vielleicht. Da wir so weit sind, können Sie es ja wissen. Es ist drei Jahre her. Da hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, wahrhaftig geliebt zu werden.‹ ›Darf ich weiter fragen?‹ ›Meinetwegen. Da kam ein Mann und lernte mich kennen und hatte mich lieb. Und weil ich verheiratet war, sagte er es mir nicht. Und als er sah, dass ich meinen Mann nicht liebte und einen Günstling hatte, kam er und schlug mir vor, ich solle meine Ehe auflösen. Das ging nicht, und von da an trug dieser Mann Sorge um mich, bewachte uns, warnte mich und wurde mein guter Beistand und Freund. Und als ich seinetwegen den Günstling entließ und bereit war, ihn anzunehmen, verschmähte er mich und ging und kam nicht wieder. Der hat mich geliebt, sonst keiner.‹ ›Ich verstehe.‹ ›Also gehen Sie nun, nicht? Wir haben einander vielleicht schon zu viel gesagt.‹ ›Leben Sie wohl. Es ist besser, ich komme nicht wieder.‹« Mein Freund schwieg, rief nach einer Weile den Kellner, zahlte und ging. Und aus dieser Erzählung unter anderem schloss ich, ihm fehle die Fähigkeit zur richtigen Liebe. Er hatte es ja selber ausgesprochen. Und doch muss man den Menschen dann am wenigsten glauben, wenn sie von ihren Mängeln reden. Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringe Ansprüche an sich stellt. Das tut mein Freund nicht, und es mag sein, dass gerade sein Ideal einer wahren Liebe ihn so hat werden lassen, wie er ist. Vielleicht auch hat der kluge Mann mich zum Besten gehabt, und möglicherweise war jenes Gespräch mit Frau Förster einfach seine Erfindung. Denn er ist ein heimlicher Dichter, so sehr er sich auch dagegen verwahrt. Lauter Vermutungen, vielleicht Täuschungen. Platon Das Gastmahl Apollodoros : Ich glaube auf das, wonach Ihr jetzt fragt, nicht unvorbereitet zu sein. Denn neulich erst ging ich eben nach der Stadt von Hause aus Phaleron, als ein Bekannter, der mich von hinten gewahr wurde, mir von weitem scherzend zurief: »Du Phalerier Apollodoros, wirst Du nicht warten?« Da blieb ich stehen und erwartete ihn. Und er sagte darauf: »Apollodoros, noch vor kurzem suchte ich Dich, weil ich etwas Näheres zu erfahren wünsche von der Unterhaltung des Agathon und Sokrates und Alkibiades und der übrigen damals bei dem Gastmahl Gegenwärtigen wegen der Liebesreden, wie es mit denen war. Ein anderer hat mir zwar schon davon erzählt, der es von Phoinix, dem Sohn des Philippos, hatte; er sagte aber, Du wissest es auch, und er konnte nichts Ordentliches davon sagen. Also erzähle Du es mirAber wer hat Dir davon erzählt? Etwa Sokrates selbst?« - »Nein, beim Zeus«, sagte ich, »sondern derselbe, von dem es auch Phoinix hat; es war nämlich ein gewisser Aristodemos, ein kleiner Mensch, immer unbeschuht, der war bei der Gesellschaft zugegen gewesen und einer der eifrigsten Verehrer des Sokrates zu damaliger Zeit, wie mich dünkt. Indes, auch den Sokrates habe ich schon nach einigem gefragt, was ich von jenem gehört hatte, und er hat es mir gerade so bestätigt, wie jener es erzählte.« - So gingen wir also und sprachen darüber; daher ich denn, wie schon anfänglich gesagt, nicht unvorbereitet bin. Soll ich es also auch Euch erzählen, so muss ich das wohl tunFreunde : Ja, erzähle uns, was für Reden dort sind gewechselt worden. Apollodoros : Das waren also ungefähr folgende. Oder vielmehr: Lasst mich versuchen, Euch die Sache von Anfang an, wie jener sie mir erzählte, wiederzuerzählen. Er sagte nämlich, Sokrates sei ihm begegnet, gebadet und die Sohlen untergebunden, was er selten tat. Daher habe er ihn gefragt, wohin er denn ginge, dass er sich so schön gemacht hätte. Und jener habe geantwortet: »Zum Gastmahl beim Agathon. Denn gestern am Siegesfest bin ich ihm ausgewichen aus Furcht vor dem Gewühl; ich sagte ihm aber zu, auf heute zu kommen. Und nun habe ich mich so herausgeschmückt, um doch schön zu einem Schönen zu kommen. Aber Du«, setzte er hinzu, »Aristodemos, was hältst Du davon, ungeladen mitzugehen zum Gastmahl?« - Darauf, sprach er, antwortete ich: »Das, was Du wünschst.« . - So ungefähr, sagte er, hätten sie zusammen gesprochen und wären dann gegangen. Als er nun an des Agathon Haus gekommen, habe er die Türe offen gefunden, und es sei ihm drinnen gleich ein Knabe entgegengekommen und habe ihn hingeführt, wo die andern sich niedergelassen. Sobald ihn nun Agathon gesehen, habe er gesagt: »Schön, dass Du kommst, Aristodemos, um mit uns zu essen. Bist Du aber wegen etwas anderem gekommen, so lass das auf ein andermal; denn auch gestern suchte ich Dich, um Dich einzuladen, konnte Dich aber nicht finden. Aber wieso bringst Du uns den Sokrates nicht mit?« - »Darauf«, sprach er, »drehe ich mich um und sehe den Sokrates nirgends nachkommen. Ich sagte also, ich selbst wäre mit dem Sokrates und von ihm geladen hierher zum Mahle gegangen.« - »Sehr wohl«, habe er gesagt, »hast Du daran getan; aber wo ist denn jener?« - »Hinter mir ging er eben herein, und ich wundere mich selbst, wo er wohl sein mag.« - »Willst Du nicht nachsehen, Knabe«, habe darauf Agathon gesagt, »und den Sokrates hereinbringen?« »Du aber, Aristodemos«, habe er gesagt, »lass Dich neben dem Eryximachos nieder.« Hierauf, sagte er, habe Pausanias eine solche Rede begonnen: »Wohlan, Freunde«, habe er gesagt, »wie werden wir nun am behaglichsten trinken? Ich meines Teils erkläre Euch, dass ich mich in Wahrheit ziemlich unwohl befinde vom gestrigen Trinken und einiger Erholung bedarf; und ich glaube, auch die meisten von Euch, denn Ihr wart gestern ebenfalls zugegen.« Also wären alle übereingekommen, es bei ihrem diesmaligen Zusammensein nicht auf den Rausch anzulegen, sondern nur so zu trinken zum Vergnügen. »Nachdem nun dieses schon beschlossen ist«, habe Eryximachos fortgefahren, »dass jeder nur trinken soll, soviel er will, und gar kein Zwang stattfinden, so bringe ich nächstdem in Vorschlag, dass wir uns für heute untereinander mit Reden unterhalten. Auch darüber, mit was für Reden, will ich Euch, wenn Ihr es verlangt, einen Vorschlag tun.« - Darauf hätten alle bejaht, sie wollten das, und ihm aufgetragen, einen Vorschlag zu tun. - »Also«, habe Eryximachos gesagt: »Der Anfang meiner Rede soll mir sein aus des Euripides Melanippe, ›denn nicht mein ist die Rede‹, sondern des Phaidros hier, die ich sprechen will. Phaidros nämlich pflegt unwillig mir zu sagen: ›Ist es nicht arg, o Eryximachos, dass auf alle Götter Lobgesänge und Anrufungen gedichtet sind von den Dichtern, dem Eros aber, einem so großen und herrlichen Gotte, auch nicht einer jemals von so vielen Dichtern, die es gegeben, ein Lobgedicht gesungen hat?‹ . Daher nun wünsche ich teils ihm einen Liebesdienst zu tun und ihm gefällig zu sein, teils auch dünkt mich, dass es gegenwärtig uns, die wir hier zugegen sind, gar wohl gezieme, diesen Gott zu verherrlichen. Ich meine nämlich, es solle jeder von uns rechts herum eine Lobrede auf den Eros vortragen, so schön er nur immer kann, und Phaidros solle zuerst anfangen, da er ja auch den ersten Platz einnimmt und überdies der Urheber ist von der ganzen Sache. Liebe: Ein philosophisches Lesebuch von Kai Buchholz (Herausgeber) ISBN-10 3-442-07756-7 / 3442077567 ISBN-13 978-3-442-07756-4 / 9783442077564

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Call Center Management: Leitfaden für Aufbau, Organisation und Führung von Teleservicecentern [Gebundene Ausgabe] Brad Cleveland (Autor), Julia Mayben (Autor), Günter Greff (Autor) Call Center Management Telefonmarketing Telemarketing Call Center Workflowmanagement Kundenservice-Center Dequalifizierung Entlohnung Telefonmarketing Aufstiegschancen Führungsstil Kundendaten Datenschutz Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Marketing Vertrieb Absatzwirtschaft Services Call Center CRM Wirtschaftswissenschaften Werbung Marketing Wirtschaftslehre Werben Marketing-Management Kundenorientierung Service Branche kritisiertes Arbeitsfeld Organisationseinheiten Kundenkontakt über Telefon Soziale Netzwerke Brief eMail Fax Kundenwusch Kontaktbedürfnissen Effektivität Effizienz kundenbetreuende Abteilungen Personal Steuerungsmodell Kunden Mitarbeiter Unternehmenerwartungen

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Auflage: 1998 (30. Juli 1998) Dr. Th. Gabler Verlag Dr. Th. Gabler Verlag Auflage: 1998 (30. Juli 1998) Hardcover 272 S. 22 x 15,2 x 1,8 cm ISBN: 340919570X (EAN: 9783409195706 / 978-3409195706)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Call Center Branche kritisiertes Arbeitsfeld Organisationseinheiten Kundenkontakt über Telefon Soziale Netzwerke Brief eMail Fax Kundenwusch Kontaktbedürfnissen Effektivität Effizienz kundenbetreuende Abteilungen Personal Steuerungsmodell Kunden MitarbeiterUnternehmenerwartungen Workflowmanagement Kundenservice-Center Dequalifizierung Entlohnung Telefonmarketing Aufs mehr lesen ...
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Bilderberger: Das geheime Zentrum der Macht [Gebundene Ausgabe] Andreas von Rétyi (Autor) Unsere Weltgeschichte ist nicht das Ergebnis von Zufällen, sondern vielmehr von präziser Planung. Vor mehr als einem halben Jahrhundert formierte sich im Geheimen eine machtvolle Gruppe, um die Geschicke dieses Planeten in die Hand zu nehmen und die Welt im Interesse der Superreichen zu lenken. Eine ganze Reihe entscheidender Ereignisse in Politik und Wirtschaft gehen auf subtile Manipulation zurück. Ziel: Globale Kontrolle als totale Kontrolle. 1954 versammelten sich die

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2006 Kopp, Rottenburg Kopp, Rottenburg 2006 Hardcover 315 S. 21,4 x 14,4 x 3 cm ISBN: 3938516356 (EAN: 9783938516355 / 978-3938516355)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Unsere Weltgeschichte ist nicht das Ergebnis von Zufällen, sondern vielmehr von präziser Planung. Vor mehr als einem halben Jahrhundert formierte sich im Geheimen eine machtvolle Gruppe, um die Geschicke dieses Planeten in die Hand zu nehmen und die Welt im Interesse der Superreichen zu lenken. Eine ganze Reihe entscheidender Ereignisse in Politik und Wirtschaft gehe mehr lesen ...
Schlagworte: Unsere Weltgeschichte ist nicht das Ergebnis von Zufällen, sondern vielmehr von präziser Planung. Vor mehr als einem halben Jahrhundert formierte sich im Geheimen eine machtvolle Gruppe, um die Geschicke dieses Planeten in die Hand zu nehmen und die Welt im Interesse der Superreichen zu lenken. Eine ganze Reihe entscheidender Ereignisse in Politik und Wirtschaft gehen auf subtile Manipulation zurück. Ziel: Globale Kontrolle als totale Kontrolle. 1954 versammelten sich die ""Hohepriester der Macht und Globalisierung"" unter strengster Geheimhaltung erstmals im niederländischen Hotel de Bilderberg. Seitdem treffen sich die ""Bilderberger"" einmal im Jahr in den vornehmsten Hotels der Welt. Was dort hinter verschlossenen Türen beraten wird, bleibt unter Verschluß. Und die Massenmedien schweigen ebenso. Sie berichten nicht einmal über die Tatsache, daß diese Konferenzen stattfinden. Viele Journalisten, die den Bilderbergern zu nahe kamen, wurden verfolgt, verhaftet und bedroht. Was die Bilderberger entscheiden, geht uns alle an denn sie legen unser aller Zukunft fest. Sie zählen zu den zentralen Organen einer weltweit agierenden Schattenregierung. - Wurde US-Präsident Bill Clinton in Deutschland gewählt? - Wie und warum ""schuf"" Bilderberg die Ölkrise? - Entschieden die Bilderberger über den Fall der Berliner Mauer? - Stürzten die ""Hohepriester"" Gerhard Schröder? - Wurden die beiden Bilderberger Alfred Herrhausen und Olof Palme ermordet, weil sie sich gegen Bilderberg stellten? - Welche Zukunftspläne haben die Bilderberger für die Welt?

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Psychologie der Massen Mit einer Einführung von Helmut Dingelde von Gustave Le Bon (Autor), Helmut Dingeldey (Einleitung) Massenpsychologie Psychologe Sozialwissenschaften Massenhysterie Gruppendynamik Psychiatrie Gustave Le Bon (1841-1931) gilt als der Begründer der Massenpsychologie. Sein berühmtes Werk „Psychologie der Massen“ ist visionär. Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Wie kommen Revolutionen zustande? Wie geschieht es, dass sich Menschen einem Führer unterstellen und ihr Gefühl für moralisches Handeln verlieren? Was ist die Charakterstruktur eines Führers der Massen? Wie kann der Mensch trotz seines intuitiven Verständnisses für richtiges Handeln zum gewalttätigen Tier werden, das rücksichtslos zu unvorstellbarer Brutalität fähig ist? Le Bon zeigt, dass ein Zeitalter der Massen stets ein Zeitalter grundlegender Umwandlungen ist. Immer dann, wenn eine Kultur ihrem Ende zustrebt, übernimmt die Masse die Herrschaft auf dem Weg hin zu einer neuen Ordnung. „Psychologie der Massen“ ist ein zukunftsweisendes Buch, das dem Leser die Möglichkeit an die Hand gibt, sich auf das einzustellen, was kommt. Der realistische Ansatz Le Bons gibt sich keinen Illusionen hin: Die Masse organisiert sich selbst, und auch ihr Führer ist nur Teil ihrer Autopoiese. Einfluss auf sie gewinnt nur derjenige, der die Masse zu lesen versteht und sich ihr in einfacher Terminologie mit dramatischer Rhetorik anbietet. Der Autor beschreibt in seinem Buch die

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Psychologie der Massen Mit einer Einführung von Helmut Dingelde von Gustave Le Bon (Autor), Helmut Dingeldey (Einleitung) Massenpsychologie Psychologe Sozialwissenschaften Massenhysterie Gruppendynamik Psychiatrie Gustave Le Bon (1841-1931) gilt als der Begründer der Massenpsychologie. Sein berühmtes Werk „Psychologie der Massen“ ist visionär. Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Wie kommen Revolutionen zustande? Wie geschieht es, dass sich Menschen einem Führer unterstellen und ihr Gefühl für moralisches Handeln verlieren? Was ist die Charakterstruktur eines Führers der Massen? Wie kann der Mensch trotz seines intuitiven Verständnisses für richtiges Handeln zum gewalttätigen Tier werden, das rücksichtslos zu unvorstellbarer Brutalität fähig ist? Le Bon zeigt, dass ein Zeitalter der Massen stets ein Zeitalter grundlegender Umwandlungen ist. Immer dann, wenn eine Kultur ihrem Ende zustrebt, übernimmt die Masse die Herrschaft auf dem Weg hin zu einer neuen Ordnung. „Psychologie der Massen“ ist ein zukunftsweisendes Buch, das dem Leser die Möglichkeit an die Hand gibt, sich auf das einzustellen, was kommt. Der realistische Ansatz Le Bons gibt sich keinen Illusionen hin: Die Masse organisiert sich selbst, und auch ihr Führer ist nur Teil ihrer Autopoiese. Einfluss auf sie gewinnt nur derjenige, der die Masse zu lesen versteht und sich ihr in einfacher Terminologie mit dramatischer Rhetorik anbietet. Der Autor beschreibt in seinem Buch die ""Psychologie der Massen"": - was sind Massen? - wie entstehen Massen? - wie verhalten sich Massen? - wie kann man Massen beeinflussen? - was zeichnet die ""Führer der Massen"" aus? Massen zeichnen sich dadurch aus, dass die Menschen als Mitglieder der Masse einfältig und durch Bilder / Gefühle leicht beeinflussbar sind. Das macht sie zu leichten Opfern ihrer Führer, denen sie blind folgen. Dabei muss man bedenken, dass mit Massen keine normalen Menschenansammlungen gemeint sind; die Mitglieder der Massen müssen sich miteinander verbunden fühlen und können über die ganze Welt verstreut sein. Neben allgemeinen Massen werden auch speziellere dargestellt, z. B. Abgeordnete und Geschworene. Der Autor zeigt, dass 40 Akademiker in fachfremden Fragen so schlau sind wie 40 Wasserträger. Die Zusammensetzung einer Masse (z. B. Wähler, Abgeordnete, Geschworene) habe deshalb keinen Einfluss auf deren Einfältigkeit und Verführbarkeit. Als eine besondere Masse werden Gläubige vorgestellt. Der Sozialismus ist nach Ansicht des Autors wie eine Religion; er verheiße jedoch im Gegensatz zu diesen die Erlösung schon in diesem Leben. Ein weiterer Unterschied sei, dass sich der Sozialismus testen lasse. Sein sicherer Fehlschlag werde ihn diskreditieren. (Mit dem Fehlschlag des Sozialismus hatte der Autor Recht, aber Anhänger hat dieser trotzdem noch genug.) Mir hat das Buch gefallen, weil es z. B. gut zeigt, wie man Wähler im Wahlkampf beeinflussen kann - nämlich durch Lügen. (Wer die Massen mit Fakten belehren will, hat nach Ansicht des Autors die Wahl so gut wie sicher verloren.) Das Büchlein, kurz nach dem Eintritt ins 20. Jahrhundert geschrieben, nimmt Massenphenomäne wie die NS-Bewegung oder den Sozialismus auf geradezu erschreckende Art und Weise voraus und leitet schon daraus eine, bis auf den heutigen Tag gültige, Aktualität ab. Tenor ist, dass Massen (die verschiedenen Arten der Massen (Parlamente, Geschworene, Volksversammlungen etc) werden einzeln analysiert und vorgestellt) eine ganz eigenen Dynamik (ja eine eigene Massenseele) entwickeln, die völlig unabhängig von Stand und Anschauung ihrer Mitglieder zu sehen ist, woraus der Autor überzeugend ableitet, dass einfachste Mittel (bestimmte Worte und Bilder) genügen, die Masse in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Der einzelne geht also völlig in der Masse unter und macht sich u.U. zu einem gefügigen Werkzeug. Entscheidend für die Anschauung und Beinflußbarkeit von Massen ist allerdings die Rasse (Volkszugehörigkeit), weil dieses Grundmuster einer gewissen Geisteshaltung bei allen Mitgliedern der Masse, in mehr oder weniger, unveränderter Form anzutreffen ist. Aus dem Gesagten kann ebenfalls abgeleitet werden, dass die Person des jeweiligen Führers ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Ausrichtung einer Masse ist. Auch hier belegt die Geschichte eindrucksvoll, dass auch ein noch so bescheidener Geist, gewaltige Massen hinter sich vereinen kann, solange er sich der richtigen Instrumente bedient. Hochinteressante Lektüre, um sich Mechanismen bewusst zu machen, die mit Sicherheit auch in Zukunft entscheidenden Einfluss auf die Geschicke der Menschheit haben werden. ""Eine zufällige Menge wird auf der Straße zusammengeballt, sie hat EIN Bewusstsein, EIN Fühlen, EINE Sprache bis die kurzlebige Seele erlischt und jeder seines Weges geht."" (Oswald Spengler in: Untergang des Abendlandes) Ein Standardwerk über ""Die Psychologie der Massen"" ist zweifelsfrei dieser Werk von Gustave Le Bon (1841-1931). Ihm gelingt es in kurzweiliger, präziser und logisch wie emotional nachvollziehbarer Weise seine Gedanken zur Massenpsychologie im Jahre 1895 darzulegen und damit sich als Begründer zu etablieren. Seinen Gedanken folgte nahezu uneingeschränkt Sigmund Freud in seinem Buch über ""Massenpsychologie und Ich-Analyse"", (1921) und selbst in dem Briefwechsel mit Albert Einstein zur Erörterung der Frage: ""Warum Krieg?"", (1932) ist dieses Phänomen ein Baustein der Überlegungen. Le Bon gestaltet seine Analyse über die Wirkung und das Auftreten von Massen dreiteilig. Von der Frage, wie sich Kulturwenden auszeichnen und sie sich Auswirken auf Denken und Handeln des Menschen, ist eine Antwort zu erwarten aus der Beschreibung, aus den Kennzeichen von Massen aus Sicht der Psychologie. In dem Wissen, dass der ""Gebrauch der Vernunft noch neu und zu unvollkommen ist"", gelingt es ihm, die Frage des Allgemeinen im Phänomen der Masse zu erkennen, nämlich jene Massenseele, die aus Trieb, Instinkt und geformter Gleichartigkeit jeden Einzelnen zu einer Reduzierung, gar Aufgabe der Individualität zwingt und hin zur Teilnahme an den einzigen Augenblick bewegt, der nicht mehr von der reinen Vernunft sich leiten läßt. Er beleuchtet eloquent und mit Beispielen zusätzlich erklärend, wie die Zusammenhänge zwischen Individuum und Masse wirken im und zum ""Gesetz der seelichen Einheit der Massen"". Im zweiten Buch wird abgeleitet, wie Meinung und Glauben wirken von Einzelnen auf alle; welche emotionale und im Grunde (ver-)führerische Technik herrschen kann und muß, um die Masse in einen Bann zu bekommen. Im dritten Buch widmet Le Bon sich der Auf- und Unterteilung, der Beschreibung unterschiedlicher Massen oder Gruppierungen und ihrer Bedeutung bzgl Herkunft, Entstehung und Wirkung. Dass ""die Menschen sich niemals von den Vorschriften der reinen Vernunft leiten lassen"", ist eine wichtige Botschaft aus diesem Werk. In diesem Satz wird mehr als deutlich, dass die Phänomene von Gruppe, Wirkung, Ekstase etc mehr Bedeutung erlangen, als die Intelligenz, das Wissen des Einzelnen im Umgang mit sich selbst. ""Die Gleichförmigkeit der Umgebung schafft die sichtbare Gleichartigkeit der Charaktere."" Damit meint Le Bon nichts anderes, als dass die Möglichkeiten des Guten wie Schlechten im Menschen in der Masse beeinflusst und ausgelöst werden können. Die Reduzierung aller auf eine einzige Grundanschauung im Augenblick der Massenbewegung heißt damit nicht mehr, dass nur diese Anschauung gültig ist, weil sie in dem Augenblick jeder Prüfung entgeht. Dass Massen eine Führung brauchen, steht außer Frage. Doch der alten Führer-bezogenen Massenbewegung steht heute eine entgegen, die Programm-bezogen ist. Die Uniformierung im weitesten Sinne gilt auch hier, wenn auch diese postmoderne Masse eher mediatisiert und bunt ist. Es geht, wie Sloterdijk an anderer Stelle schrieb, um den Gegensatz von ""Entladung und Unterhaltung"". Dieser Text (in deutsch seit dem Jahre 1910 verfügbar) ist aus zwei aktuellen Themen heraus eine wirkliche Empfehlung: zum einen wird das Phänomen Masse und Panik in den Medien diskursiv behandelt, zum anderen wird das Wissen von Vielen im Zuge der Digitalisierung der Kultur höher eingestuft als das Wissen von Genies. M a s s e und P a n i k Das aktuelle Geschehen in Duisburg zeigt, dass im Moment der vom Verstand losgelösten Empfindung Angst und Not dominieren und für alle einzig die Entscheidung instinktiv richtig zu sein hatte, aus einer Enge zu fliehen, koste es, was es wolle. Anschluss an diese Gruppe der Flüchtenden wollte jeder, der sich von der Angst der Enge entladen wollte. Und genau diese Entladung von Angst definiert Elias Canetti als Motiv für den Anschluß an eine Gruppe. M a s s e und E n t s c h e i d u n g Für Duisburg gilt aber auch eine zweite Gruppe, die mit Le Bon sehr gut beschrieben ist. Nämlich die Gruppe oder Masse, die losgelöst von den vernunftorientierten Gründen, allein aus dem Wunsche nach Prestige (Nimbus), ein überdimensionales Festival in ihrer Stadt sich wünschte. Und gerade diese Abstimmung, ob ja oder nein zu dieser Veranstaltung, wird im Sinne Le Bons abgestimmt, unter den Prämissen, es stattfinden zu lassen. Nämlich entfernt von einer zu Recht entgegensetzten Meinung bzgl. Sicherheit und Fluchtwege anderer außerhalb der Gruppe, wurde die Durchführung entschieden im Bewusstsein einer kollektiven Meinung, die Sicherheit a priori verheißt, da die Masse einen ""Riskoschub"" ignoriert. Le Bon spricht deutlich von der augenblicklichen Unkenntnis, dass die Risikobereitschaft der Einzelnen niedriger als die der Gruppe ist. Die zusätzliche unausgesprochene Annahme, eine Gruppenentscheidung führe nicht zur individuellen Schuld, begründet Le Bon aus der psychologischen Sicht, die später Sigmund Freud als Verschmelzung der ""Heterogenität"" zur ""Homogenität"" der Beteiligten und einen hypnothischen Modus von der Masse auf den Einzelnen erkennt. Damit hilft er hier sehr bei der Aufarbeitung von Entscheidungswegen. Eine weitere Tragik liegt nun darin, dass der Nimbus des Erfolgs verschwindet im Augenblick des Mißerfolgs. Eine Ablehnung in Folge des Mißgeschicks der Veranstalter und der Stadt scheint folgerichtig in der Le Bonschen Aussage: ""Die Gläubigen zertrümmern stets voll Wut die Bilderwerke ihrer früheren Götter."" Wie das in der Antike gültige Scherbengericht verfährt heute der moderne mediale Ostrakismos. Denn ohne den Beweis eines Vergehens einzuklagen, fordern die Medien wie im Scherbengericht den Abgang aus Amt und Würden. Le Bons deutlicher Hinweis auf die ""Nivellierung der Masse"" ist als eine deutliche Warnung zu verstehen. Diese Nivellierung entbehrt jeglicher Vernunft und ist damit identisch mit einer zuvor formulieren Aussage Le Bons: ""Der Masse gelingen nur aufgedrängte und niemals geprüfte Urteile."" Le Bon bleibt aktuell. M a s s e und W e i s h e i t Die Annahme, das Internet sei eine grandiose Plattform, das Wissen vieler zu verbinden und damit die Weisheit zu erhöhen, ist unter all den Gesichtspunkten Le Bons nur abschließend wenn vernunftgeprüft zu entscheiden. Hatte Descartes noch mathematisch nachgewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit der richtigen Aussage Einzelner höher sein muss, als die Wahrscheinlichkeit einer Gruppe, steht er dennoch im Widerspruch zu Aristoteles, der noch postulierte, dass ""aus der Vereinigung aller etwas Größeres an Wissen resultiere"". Beide haben Recht, denn das Produkt von Wahrscheinlichkeiten im Bereich von 0 < p < 1 ist mathematisch kleiner als die Einzelwahrscheinlichkeit (Descartes) und doch zeigt die Erfahrung Gegenteiliges, was für Aristoteles spricht. Nur, und darauf legt Le Bon Wert, sind nur unabhängige Wahrscheinlichkeiten als Produkt sinnvoll und weiterhin sind in der Gruppenfindung von Entscheidungen, Manipulationen möglich, weil gerade die Rhetorik Weniger alle zur Zustimmung bewegen kann. Dass Phänomen der Masse trifft auch hier. Ein Grund mehr, Le Bon zu lesen und mit ihm das bravouröse Vorwort von Hofstätter. Massenpsychologie Psychologe Sozialwissenschaften Massenhysterie Psychiatrie ISBN-10: 3520099144 ISBN-13: 978-3520099143

1972 Alfred Kröner Verlag Alfred Kröner Verlag 1972 Softcover ISBN: 3520099144 (EAN: 9783520099143 / 978-3520099143)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Gustave Le Bon (1841-1931) gilt als der Begründer der Massenpsychologie. Sein berühmtes Werk „Psychologie der Massen“ ist visionär. Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Wie kommen Revolutionen zustande? Wie geschieht es, dass sich Menschen einem Führer unterstellen und ihr Gefühl für moralisches Handeln ve mehr lesen ...
Schlagworte: Massenpsychologie Psychologe Sozialwissenschaften Massenhysterie Psychiatrie Gruppendynamik Gustave Le Bon (1841-1931) gilt als der Begründer der Massenpsychologie. Sein berühmtes Werk „Psychologie der Massen“ ist visionär. Mit tiefem Gespür für kulturelle Veränderungen analysiert Le Bon Phänomen und Funktion der Massen. Wie kommen Revolutionen zustande? Wie geschieht es, dass sich Menschen einem Führer unterstellen und ihr Gefühl für moralisches Handeln verlieren? Was ist die Charakterstruktur eines Führers der Massen? Wie kann der Mensch trotz seines intuitiven Verständnisses für richtiges Handeln zum gewalttätigen Tier werden, das rücksichtslos zu unvorstellbarer Brutalität fähig ist? Le Bon zeigt, dass ein Zeitalter der Massen stets ein Zeitalter grundlegender Umwandlungen ist. Immer dann, wenn eine Kultur ihrem Ende zustrebt, übernimmt die Masse die Herrschaft auf dem Weg hin zu einer neuen Ordnung. „Psychologie der Massen“ ist ein zukunftsweisendes Buch, das dem Leser die Möglichkeit an die Hand gibt, sich auf das einzustellen, was kommt. Der realistische Ansatz Le Bons gibt sich keinen Illusionen hin: Die Masse organisiert sich selbst, und auch ihr Führer ist nur Teil ihrer Autopoiese. Einfluss auf sie gewinnt nur derjenige, der die Masse zu lesen versteht und sich ihr in einfacher Terminologie mit dramatischer Rhetorik anbietet. Der Autor beschreibt in seinem Buch die ""Psychologie der Massen"": - was sind Massen? - wie entstehen Massen? - wie verhalten sich Massen? - wie kann man Massen beeinflussen? - was zeichnet die ""Führer der Massen"" aus? Massen zeichnen sich dadurch aus, dass die Menschen als Mitglieder der Masse einfältig und durch Bilder / Gefühle leicht beeinflussbar sind. Das macht sie zu leichten Opfern ihrer Führer, denen sie blind folgen. Dabei muss man bedenken, dass mit Massen keine normalen Menschenansammlungen gemeint sind; die Mitglieder der Massen müssen sich miteinander verbunden fühlen und können über die ganze Welt verstreut sein. Neben allgemeinen Massen werden auch speziellere dargestellt, z. B. Abgeordnete und Geschworene. Der Autor zeigt, dass 40 Akademiker in fachfremden Fragen so schlau sind wie 40 Wasserträger. Die Zusammensetzung einer Masse (z. B. Wähler, Abgeordnete, Geschworene) habe deshalb keinen Einfluss auf deren Einfältigkeit und Verführbarkeit. Als eine besondere Masse werden Gläubige vorgestellt. Der Sozialismus ist nach Ansicht des Autors wie eine Religion; er verheiße jedoch im Gegensatz zu diesen die Erlösung schon in diesem Leben. Ein weiterer Unterschied sei, dass sich der Sozialismus testen lasse. Sein sicherer Fehlschlag werde ihn diskreditieren. (Mit dem Fehlschlag des Sozialismus hatte der Autor Recht, aber Anhänger hat dieser trotzdem noch genug.) Mir hat das Buch gefallen, weil es z. B. gut zeigt, wie man Wähler im Wahlkampf beeinflussen kann - nämlich durch Lügen. (Wer die Massen mit Fakten belehren will, hat nach Ansicht des Autors die Wahl so gut wie sicher verloren.) Das Büchlein, kurz nach dem Eintritt ins 20. Jahrhundert geschrieben, nimmt Massenphenomäne wie die NS-Bewegung oder den Sozialismus auf geradezu erschreckende Art und Weise voraus und leitet schon daraus eine, bis auf den heutigen Tag gültige, Aktualität ab. Tenor ist, dass Massen (die verschiedenen Arten der Massen (Parlamente, Geschworene, Volksversammlungen etc) werden einzeln analysiert und vorgestellt) eine ganz eigenen Dynamik (ja eine eigene Massenseele) entwickeln, die völlig unabhängig von Stand und Anschauung ihrer Mitglieder zu sehen ist, woraus der Autor überzeugend ableitet, dass einfachste Mittel (bestimmte Worte und Bilder) genügen, die Masse in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Der einzelne geht also völlig in der Masse unter und macht sich u.U. zu einem gefügigen Werkzeug. Entscheidend für die Anschauung und Beinflußbarkeit von Massen ist allerdings die Rasse (Volkszugehörigkeit), weil dieses Grundmuster einer gewissen Geisteshaltung bei allen Mitgliedern der Masse, in mehr oder weniger, unveränderter Form anzutreffen ist. Aus dem Gesagten kann ebenfalls abgeleitet werden, dass die Person des jeweiligen Führers ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Ausrichtung einer Masse ist. Auch hier belegt die Geschichte eindrucksvoll, dass auch ein noch so bescheidener Geist, gewaltige Massen hinter sich vereinen kann, solange er sich der richtigen Instrumente bedient. Hochinteressante Lektüre, um sich Mechanismen bewusst zu machen, die mit Sicherheit auch in Zukunft entscheidenden Einfluss auf die Geschicke der Menschheit haben werden. ""Eine zufällige Menge wird auf der Straße zusammengeballt, sie hat EIN Bewusstsein, EIN Fühlen, EINE Sprache bis die kurzlebige Seele erlischt und jeder seines Weges geht."" (Oswald Spengler in: Untergang des Abendlandes) Ein Standardwerk über ""Die Psychologie der Massen"" ist zweifelsfrei dieser Werk von Gustave Le Bon (1841-1931). Ihm gelingt es in kurzweiliger, präziser und logisch wie emotional nachvollziehbarer Weise seine Gedanken zur Massenpsychologie im Jahre 1895 darzulegen und damit sich als Begründer zu etablieren. Seinen Gedanken folgte nahezu uneingeschränkt Sigmund Freud in seinem Buch über ""Massenpsychologie und Ich-Analyse"", (1921) und selbst in dem Briefwechsel mit Albert Einstein zur Erörterung der Frage: ""Warum Krieg?"", (1932) ist dieses Phänomen ein Baustein der Überlegungen. Le Bon gestaltet seine Analyse über die Wirkung und das Auftreten von Massen dreiteilig. Von der Frage, wie sich Kulturwenden auszeichnen und sie sich Auswirken auf Denken und Handeln des Menschen, ist eine Antwort zu erwarten aus der Beschreibung, aus den Kennzeichen von Massen aus Sicht der Psychologie. In dem Wissen, dass der ""Gebrauch der Vernunft noch neu und zu unvollkommen ist"", gelingt es ihm, die Frage des Allgemeinen im Phänomen der Masse zu erkennen, nämlich jene Massenseele, die aus Trieb, Instinkt und geformter Gleichartigkeit jeden Einzelnen zu einer Reduzierung, gar Aufgabe der Individualität zwingt und hin zur Teilnahme an den einzigen Augenblick bewegt, der nicht mehr von der reinen Vernunft sich leiten läßt. Er beleuchtet eloquent und mit Beispielen zusätzlich erklärend, wie die Zusammenhänge zwischen Individuum und Masse wirken im und zum ""Gesetz der seelichen Einheit der Massen"". Im zweiten Buch wird abgeleitet, wie Meinung und Glauben wirken von Einzelnen auf alle; welche emotionale und im Grunde (ver-)führerische Technik herrschen kann und muß, um die Masse in einen Bann zu bekommen. Im dritten Buch widmet Le Bon sich der Auf- und Unterteilung, der Beschreibung unterschiedlicher Massen oder Gruppierungen und ihrer Bedeutung bzgl Herkunft, Entstehung und Wirkung. Dass ""die Menschen sich niemals von den Vorschriften der reinen Vernunft leiten lassen"", ist eine wichtige Botschaft aus diesem Werk. In diesem Satz wird mehr als deutlich, dass die Phänomene von Gruppe, Wirkung, Ekstase etc mehr Bedeutung erlangen, als die Intelligenz, das Wissen des Einzelnen im Umgang mit sich selbst. ""Die Gleichförmigkeit der Umgebung schafft die sichtbare Gleichartigkeit der Charaktere."" Damit meint Le Bon nichts anderes, als dass die Möglichkeiten des Guten wie Schlechten im Menschen in der Masse beeinflusst und ausgelöst werden können. Die Reduzierung aller auf eine einzige Grundanschauung im Augenblick der Massenbewegung heißt damit nicht mehr, dass nur diese Anschauung gültig ist, weil sie in dem Augenblick jeder Prüfung entgeht. Dass Massen eine Führung brauchen, steht außer Frage. Doch der alten Führer-bezogenen Massenbewegung steht heute eine entgegen, die Programm-bezogen ist. Die Uniformierung im weitesten Sinne gilt auch hier, wenn auch diese postmoderne Masse eher mediatisiert und bunt ist. Es geht, wie Sloterdijk an anderer Stelle schrieb, um den Gegensatz von ""Entladung und Unterhaltung"". Dieser Text (in deutsch seit dem Jahre 1910 verfügbar) ist aus zwei aktuellen Themen heraus eine wirkliche Empfehlung: zum einen wird das Phänomen Masse und Panik in den Medien diskursiv behandelt, zum anderen wird das Wissen von Vielen im Zuge der Digitalisierung der Kultur höher eingestuft als das Wissen von Genies. M a s s e und P a n i k Das aktuelle Geschehen in Duisburg zeigt, dass im Moment der vom Verstand losgelösten Empfindung Angst und Not dominieren und für alle einzig die Entscheidung instinktiv richtig zu sein hatte, aus einer Enge zu fliehen, koste es, was es wolle. Anschluss an diese Gruppe der Flüchtenden wollte jeder, der sich von der Angst der Enge entladen wollte. Und genau diese Entladung von Angst definiert Elias Canetti als Motiv für den Anschluß an eine Gruppe. M a s s e und E n t s c h e i d u n g Für Duisburg gilt aber auch eine zweite Gruppe, die mit Le Bon sehr gut beschrieben ist. Nämlich die Gruppe oder Masse, die losgelöst von den vernunftorientierten Gründen, allein aus dem Wunsche nach Prestige (Nimbus), ein überdimensionales Festival in ihrer Stadt sich wünschte. Und gerade diese Abstimmung, ob ja oder nein zu dieser Veranstaltung, wird im Sinne Le Bons abgestimmt, unter den Prämissen, es stattfinden zu lassen. Nämlich entfernt von einer zu Recht entgegensetzten Meinung bzgl. Sicherheit und Fluchtwege anderer außerhalb der Gruppe, wurde die Durchführung entschieden im Bewusstsein einer kollektiven Meinung, die Sicherheit a priori verheißt, da die Masse einen ""Riskoschub"" ignoriert. Le Bon spricht deutlich von der augenblicklichen Unkenntnis, dass die Risikobereitschaft der Einzelnen niedriger als die der Gruppe ist. Die zusätzliche unausgesprochene Annahme, eine Gruppenentscheidung führe nicht zur individuellen Schuld, begründet Le Bon aus der psychologischen Sicht, die später Sigmund Freud als Verschmelzung der ""Heterogenität"" zur ""Homogenität"" der Beteiligten und einen hypnothischen Modus von der Masse auf den Einzelnen erkennt. Damit hilft er hier sehr bei der Aufarbeitung von Entscheidungswegen. Eine weitere Tragik liegt nun darin, dass der Nimbus des Erfolgs verschwindet im Augenblick des Mißerfolgs. Eine Ablehnung in Folge des Mißgeschicks der Veranstalter und der Stadt scheint folgerichtig in der Le Bonschen Aussage: ""Die Gläubigen zertrümmern stets voll Wut die Bilderwerke ihrer früheren Götter."" Wie das in der Antike gültige Scherbengericht verfährt heute der moderne mediale Ostrakismos. Denn ohne den Beweis eines Vergehens einzuklagen, fordern die Medien wie im Scherbengericht den Abgang aus Amt und Würden. Le Bons deutlicher Hinweis auf die ""Nivellierung der Masse"" ist als eine deutliche Warnung zu verstehen. Diese Nivellierung entbehrt jeglicher Vernunft und ist damit identisch mit einer zuvor formulieren Aussage Le Bons: ""Der Masse gelingen nur aufgedrängte und niemals geprüfte Urteile."" Le Bon bleibt aktuell. M a s s e und W e i s h e i t Die Annahme, das Internet sei eine grandiose Plattform, das Wissen vieler zu verbinden und damit die Weisheit zu erhöhen, ist unter all den Gesichtspunkten Le Bons nur abschließend wenn vernunftgeprüft zu entscheiden. Hatte Descartes noch mathematisch nachgewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit der richtigen Aussage Einzelner höher sein muss, als die Wahrscheinlichkeit einer Gruppe, steht er dennoch im Widerspruch zu Aristoteles, der noch postulierte, dass ""aus der Vereinigung aller etwas Größeres an Wissen resultiere"". Beide haben Recht, denn das Produkt von Wahrscheinlichkeiten im Bereich von 0 < p < 1 ist mathematisch kleiner als die Einzelwahrscheinlichkeit (Descartes) und doch zeigt die Erfahrung Gegenteiliges, was für Aristoteles spricht. Nur, und darauf legt Le Bon Wert, sind nur unabhängige Wahrscheinlichkeiten als Produkt sinnvoll und weiterhin sind in der Gruppenfindung von Entscheidungen, Manipulationen möglich, weil gerade die Rhetorik Weniger alle zur Zustimmung bewegen kann. Dass Phänomen der Masse trifft auch hier. Ein Grund mehr, Le Bon zu lesen und mit ihm das bravouröse Vorwort von Hofstätter. Massenpsychologie Psychologe Sozialwissenschaften Massenhysterie Psychiatrie ISBN-10: 3520099144 ISBN-13: 978-3520099143 Psychologie der Massen Gustave Le Bon Helmut Dingeldey

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Stress - Psyche - Gesundheit. Das START-Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsbelastungen von Rolf Satzer und Max Geray Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie Arbeitsmedizin Sozialrecht Arbeitsbelastung Arbeitsrecht Betriebsrat Gesundheit Ergonomie Recht Arbeitsrecht Sozialrecht Stress Würde eine geeignete Prävention am Arbeitsplatz stattfinden, ließen sich in Deutschland jährlich rund 10.000 Todesfälle durch arbeitsbedingte Herzinfarkte vermeiden. Zur Prävention sind die Arbeitgeber seit 1996 verpflichtet. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vor, nach der auch Maßnahmen zu deren Vermeidung durchzuführen sind. In der betrieblichen Praxis werden aber die gesetzlichen Vorgaben in vielen Fällen leichtfertig ignoriert. Ist Deutschland folglich eine

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Stress - Psyche - Gesundheit. Das START-Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsbelastungen von Rolf Satzer und Max Geray Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie Arbeitsmedizin Sozialrecht Arbeitsbelastung Arbeitsrecht Betriebsrat Gesundheit Ergonomie Recht Arbeitsrecht Sozialrecht Stress Würde eine geeignete Prävention am Arbeitsplatz stattfinden, ließen sich in Deutschland jährlich rund 10.000 Todesfälle durch arbeitsbedingte Herzinfarkte vermeiden. Zur Prävention sind die Arbeitgeber seit 1996 verpflichtet. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vor, nach der auch Maßnahmen zu deren Vermeidung durchzuführen sind. In der betrieblichen Praxis werden aber die gesetzlichen Vorgaben in vielen Fällen leichtfertig ignoriert. Ist Deutschland folglich eine""Arbeits- und Gesundheitsschutzwüste""? Dieses Buch zeigt, dass die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz mit Hilfe eines praxisbezogenen Verfahrens namens""START""möglich ist. START beurteilt und zeigt auf, mit welchen Maßnahmen Gesundheitsschäden zu verringern oder zu vermeiden sind. Die Erkenntnisse basieren auf der Gesundheitskampagne Tatort Betrieb""Stress und psychische Belastungen""der IG Metall in Baden-Württemberg und den Resultaten eines begleitenden Forschungsprojekts. „Fände eine geeignete Prävention am Arbeitsplatz statt, ließen sich in Deutschland z.B. jährlich rund 10 000 Todesfälle durch arbeitsbedingte Herzinfarkte vermeiden. Prävention funktioniert nur, wenn die Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz bekannt sind. Damit wären wir bei der Gefährdungsbeurteilung. Das Arbeitsschutzgesetz schließt darin auch die psychischen Belastungen ein. In der betrieblichen Praxis werden aber die gesetzlichen Vorgaben noch sehr oft ignoriert. Das von Rolf Satzer (unter Mitarbeit von Max Geray) verfasste Buch bietet mit dem START-Verfahren eine sachkundige, für die Praxis gut geeignete, weil aus der Praxis selbst ent-wickelte Handlungsanleitung für eine Gefährdungsbeurteilung mit dem Schwerpunkt der psychischen Belastungen. Das Verfahren ist das Konzentrat gründlicher betrieblicher Beratungen im Rahmen der Kampagne „Tatort Betrieb"" zu Stress und psychischen Belastungen der IG Metall Baden-Württemberg, die die beiden Autoren beratend mit einem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekt begleitet haben. Das Buch enthält u. a. das START-Verfahren selbst, Praxisberichte aus 30 Metallbetrieben in Baden-Württemberg, Informationen zur Unterweisung im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes, Informationen über Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte bei der Gefährdungsbeurteilung und weitere Praxishilfen, z.B. Foliensätze, die Dokumentation zweier Betriebsvereinbarungen von Alstom Power Mannheim und Gardinia Home Decor, Checklisten usw."" (aus: gute ArbeitMaße 210 x 295 mm Einbandart kartoniert Recht Steuern Arbeitsmedizin Sozialrecht Arbeitsbelastung Arbeitsrecht Betriebsrat Gesundheit Ergonomie Recht Arbeitsrecht Sozialrecht Stress ISBN-10 3-7663-3683-5 / 3766336835 ISBN-13 978-3-7663-3683-5 / 9783766336835 Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie

Auflage: 2. Bund-Verlag Bund-Verlag Auflage: 2. Softcover 214 S. 29,4 x 20,6 x 1,6 cm ISBN: 3766336835 (EAN: 9783766336835 / 978-3766336835)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Würde eine geeignete Prävention am Arbeitsplatz stattfinden, ließen sich in Deutschland jährlich rund 10.000 Todesfälle durch arbeitsbedingte Herzinfarkte vermeiden. Zur Prävention sind die Arbeitgeber seit 1996 verpflichtet. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vor, nach der auch Maßnahmen zu deren Vermeidung durchzufü mehr lesen ...
Schlagworte: Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie Arbeitsmedizin Sozialrecht Arbeitsbelastung Arbeitsrecht Betriebsrat Gesundheit Ergonomie Recht Arbeitsrecht Sozialrecht Stress Würde eine geeignete Prävention am Arbeitsplatz stattfinden, ließen sich in Deutschland jährlich rund 10.000 Todesfälle durch arbeitsbedingte Herzinfarkte vermeiden. Zur Prävention sind die Arbeitgeber seit 1996 verpflichtet. Das Arbeitsschutzgesetz schreibt eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vor, nach der auch Maßnahmen zu deren Vermeidung durchzuführen sind. In der betrieblichen Praxis werden aber die gesetzlichen Vorgaben in vielen Fällen leichtfertig ignoriert. Ist Deutschland folglich eine""Arbeits- und Gesundheitsschutzwüste""? Dieses Buch zeigt, dass die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz mit Hilfe eines praxisbezogenen Verfahrens namens""START""möglich ist. START beurteilt und zeigt auf, mit welchen Maßnahmen Gesundheitsschäden zu verringern oder zu vermeiden sind. Die Erkenntnisse basieren auf der Gesundheitskampagne Tatort Betrieb""Stress und psychische Belastungen""der IG Metall in Baden-Württemberg und den Resultaten eines begleitenden Forschungsprojekts. „Fände eine geeignete Prävention am Arbeitsplatz statt, ließen sich in Deutschland z.B. jährlich rund 10 000 Todesfälle durch arbeitsbedingte Herzinfarkte vermeiden. Prävention funktioniert nur, wenn die Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz bekannt sind. Damit wären wir bei der Gefährdungsbeurteilung. Das Arbeitsschutzgesetz schließt darin auch die psychischen Belastungen ein. In der betrieblichen Praxis werden aber die gesetzlichen Vorgaben noch sehr oft ignoriert. Das von Rolf Satzer (unter Mitarbeit von Max Geray) verfasste Buch bietet mit dem START-Verfahren eine sachkundige, für die Praxis gut geeignete, weil aus der Praxis selbst ent-wickelte Handlungsanleitung für eine Gefährdungsbeurteilung mit dem Schwerpunkt der psychischen Belastungen. Das Verfahren ist das Konzentrat gründlicher betrieblicher Beratungen im Rahmen der Kampagne „Tatort Betrieb"" zu Stress und psychischen Belastungen der IG Metall Baden-Württemberg, die die beiden Autoren beratend mit einem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekt begleitet haben. Das Buch enthält u. a. das START-Verfahren selbst, Praxisberichte aus 30 Metallbetrieben in Baden-Württemberg, Informationen zur Unterweisung im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes, Informationen über Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte bei der Gefährdungsbeurteilung und weitere Praxishilfen, z.B. Foliensätze, die Dokumentation zweier Betriebsvereinbarungen von Alstom Power Mannheim und Gardinia Home Decor, Checklisten usw."" (aus: gute ArbeitMaße 210 x 295 mm Einbandart kartoniert Recht Steuern Arbeitsmedizin Sozialrecht Arbeitsbelastung Arbeitsrecht Betriebsrat Gesundheit Ergonomie Recht Arbeitsrecht Sozialrecht Stress ISBN-10 3-7663-3683-5 / 3766336835 ISBN-13 978-3-7663-3683-5 / 9783766336835 Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie

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Psychologie der Vernehmung: Die Befragung von Tatverdächtigen, Zeugen und Opfern von Ray Bull Rebecca Milne Übersetzt von: Irmela Erckenbrecht Vorwort: Max Steller Psychologie der Vernehmung Die polizeiliche Vernehmung von Opfern, Zeugen und mutmaßlichen Tätern wird in diesem Buch auf ein solides wissenschaftliches Fundament gestellt.Zugleich wird ein Vernehmungstraining vorgeschlagen und nachvollziehbar beschrieben. Psychologische Grundkenntnisse in der Technik des Interviews sind - neben dem Studium der Akten - die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg jeder Art polizeilicher Befragung. Es kann nicht darum gehen, Verdächtige oder Zeugen einzuschüchtern, damit sie

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Das Ziel ist immer, möglichst präzise und detaillierte Informationen aus möglichst vielen Quellen zu bekommen.Doch wie kann das gelingen, wenn Tatverdächtige schweigen oder sich in Widersprüche verwickeln, Zeugen sich nur schlecht an Einzelheiten erinnern und die Opfer sich nicht alles noch einmal vor Augen führen wollen? Die Autoren fassen zusammen, was man heute über die effektivsten Methoden der polizeilichen Vernehmung und Befragung weiß. Es werden in knapper Form hilfreiche Informationen über das Funktionieren des menschlichen Gedächtnisses, über Gesprächsführung, über den Umgang mit offenkundigen Falschaussagen vermittelt. Ein eigentliches Vernehmungstraining wird vorgeschlagen und beschrieben. Spezielle Kapitel befassen sich mit der Anhörung von Kindern und der Befragung anderer stark beeinflussbarer Personengruppen.Auf dieser Grundlage werden Leitlinien für die polizeiliche Vernehmung ausgearbeitet, die inzwischen internationale Gültigkeit beanspruchen dürfen. Der Leser profitiert zudem von der reichen Praxiserfahrung, die die Autoren nicht nur in England, sondern auch in den USA und in Deutschland erworben haben. Ziel des vorliegenden Werkes ist es, über die Kunst der korrekten polizeilichen Vernehmung aufzuklären. Einzelne Kapitel beantworten Fragen wie „Welche Rolle spielen die Zeugen innerhalb der Ermittlungen von Kriminalfällen?"", „Warum ist Vernehmung so wichtig?"" und „Welche Folgen hat unprofessionelles oder unfaires Befragungsverhalten?"". Es werden bestimmte Faktoren unter die Lupe genommen, welche störend auf die natürliche Gedächtnisfunktion des Menschen wirken. Ein Interviewentwurf dient der strukturellen Gestaltung von Zeugenbefragungen. Die Einführung in Gesprächsmanagement soll zeigen, wie Polizeibeamte und Psychologen die Kommunikation als wichtigstes aller Vernehmungswerkzeuge erfolgsversprechend einsetzen können, ohne den Zeugen dabei zu unterbrechen oder ihn unter Druck zu setzen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit der Vernehmung besonders beeinflussbarer Personengruppen. Menschen mit Entwicklungsstörungen oder (geistigen) Behinderungen werden häufig zu Betroffenen sexuellen Missbrauchs und anderen Formen physischer Gewalt. Obwohl man die Opfer in besonderem Maße betreuen und sich gezielt für ihre Rechte einsetzen müsste, tritt man ihren Aussagen oft mit Skepsis gegenüber. Sie werden entmutigt und regelrecht zu einer vorschnellen Aussage genötigt. Man nutzt ihre Behinderung aus und stellt ihnen beispielsweise Ja/Nein- Fragen, welche die Antwort bereits suggerieren oder formuliert Fragestellungen mit begrenzten Auswahlmöglichkeiten. Als Sieger geht meist derjenige hervor, welcher sich sprachlich am besten als Opfer oder Täter präsentieren kann. Milne und Bull kritisieren die Methoden im Umgang mit eingeschränkten Personen und machen dabei deutlich, dass die Vernehmung behinderter Menschen dringend weiterer Verbesserung bedarf. Ebenfalls problematisch erweist sich die Befragung von Kindern. Als Beispiel wird der äußerst schwierige Fall im Sommer 1994 aufgeführt, in dem es letztendlich gelang, eine britische Kindersexbande zu verurteilen. Der Prozess erstreckte sich über acht Monate und gilt somit als einer der längsten Strafprozesse Großbritanniens. Die betroffenen Kinder zeigten sich völlig verängstigt, gedemütigt und eingeschüchtert. Lange Vernehmungen verschlechterten ihren psychischen Zustand zusehends. Die Angeklagten bestritten bis zuletzt die Anschuldigungen der Kinder und einer der Verteidiger bezeichnete ihre Aussagen als „reine Fantasie"". Bei minder schweren Fällen kann es hilfreich sein, mit Kindern die Abläufe der Tat zu rekonstruieren. Durch einen wiederholten Besuch am Tatort oder das Zeigen von Gegenständen, die unmittelbar mit dem Ereignis in Verbindung stehen, verbessert sich ihre Erinnerungsleistung. Sie können sich an weitaus mehrere Details erinnern. Was man bei der Befragung von Kindern unbedingt beachten muss, ist, die eigene Autorität nicht über die des Kindes zu stellen. Dieses forensisch- psychologische Fachbuch verdeutlicht, dass es nicht der Zwang in eine bestimmte Rolle ist, der einen guten Vernehmer ausmacht, sondern die Fähigkeit, durch Flexibilität, kommunikative Kompetenz und eine humane Behandlungsweise zur Wahrheitsfindung beizutragen. Verhöre sollten immer von Mensch zu Mensch, nicht von Mensch zu Täter oder Opfer stattfinden.Geisteswissenschaften Psychologie Befragung Falschaussagen Gerichtliche Psychologie polizeiliche Vernehmung strafrechtliche Vernehmungspraxis Vernehmung Verhör ISBN-10 3-456-83965-0 / 3456839650 ISBN-13 978-3-456-83965-3 / 9783456839653

2003 Huber, Bern Huber, Bern 2003 Softcover 237 S. 22,4 x 15,2 x 1,4 cm ISBN: 3456839650 (EAN: 9783456839653 / 978-3456839653)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Die polizeiliche Vernehmung von Opfern, Zeugen und mutmaßlichen Tätern wird in diesem Buch auf ein solides wissenschaftliches Fundament gestellt.Zugleich wird ein Vernehmungstraining vorgeschlagen und nachvollziehbar beschrieben. Psychologische Grundkenntnisse in der Technik des Interviews sind - neben dem Studium der Akten - die entscheidende Voraussetzung für den E mehr lesen ...
Schlagworte: Befragung Falschaussagen Gerichtliche Psychologie polizeiliche Vernehmung strafrechtliche Vernehmungspraxis Vernehmung Verhör Psychologie Die polizeiliche Vernehmung von Opfern, Zeugen und mutmaßlichen Tätern wird in diesem Buch auf ein solides wissenschaftliches Fundament gestellt.Zugleich wird ein Vernehmungstraining vorgeschlagen und nachvollziehbar beschrieben. Psychologische Grundkenntnisse in der Technik des Interviews sind - neben dem Studium der Akten - die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg jeder Art polizeilicher Befragung. Es kann nicht darum gehen, Verdächtige oder Zeugen einzuschüchtern, damit sie ""endlich die Wahrheit"" sagen. Das Ziel ist immer, möglichst präzise und detaillierte Informationen aus möglichst vielen Quellen zu bekommen.Doch wie kann das gelingen, wenn Tatverdächtige schweigen oder sich in Widersprüche verwickeln, Zeugen sich nur schlecht an Einzelheiten erinnern und die Opfer sich nicht alles noch einmal vor Augen führen wollen? Die Autoren fassen zusammen, was man heute über die effektivsten Methoden der polizeilichen Vernehmung und Befragung weiß. Es werden in knapper Form hilfreiche Informationen über das Funktionieren des menschlichen Gedächtnisses, über Gesprächsführung, über den Umgang mit offenkundigen Falschaussagen vermittelt. Ein eigentliches Vernehmungstraining wird vorgeschlagen und beschrieben. Spezielle Kapitel befassen sich mit der Anhörung von Kindern und der Befragung anderer stark beeinflussbarer Personengruppen.Auf dieser Grundlage werden Leitlinien für die polizeiliche Vernehmung ausgearbeitet, die inzwischen internationale Gültigkeit beanspruchen dürfen. Der Leser profitiert zudem von der reichen Praxiserfahrung, die die Autoren nicht nur in England, sondern auch in den USA und in Deutschland erworben haben. Ziel des vorliegenden Werkes ist es, über die Kunst der korrekten polizeilichen Vernehmung aufzuklären. Einzelne Kapitel beantworten Fragen wie „Welche Rolle spielen die Zeugen innerhalb der Ermittlungen von Kriminalfällen?"", „Warum ist Vernehmung so wichtig?"" und „Welche Folgen hat unprofessionelles oder unfaires Befragungsverhalten?"". Es werden bestimmte Faktoren unter die Lupe genommen, welche störend auf die natürliche Gedächtnisfunktion des Menschen wirken. Ein Interviewentwurf dient der strukturellen Gestaltung von Zeugenbefragungen. Die Einführung in Gesprächsmanagement soll zeigen, wie Polizeibeamte und Psychologen die Kommunikation als wichtigstes aller Vernehmungswerkzeuge erfolgsversprechend einsetzen können, ohne den Zeugen dabei zu unterbrechen oder ihn unter Druck zu setzen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit der Vernehmung besonders beeinflussbarer Personengruppen. Menschen mit Entwicklungsstörungen oder (geistigen) Behinderungen werden häufig zu Betroffenen sexuellen Missbrauchs und anderen Formen physischer Gewalt. Obwohl man die Opfer in besonderem Maße betreuen und sich gezielt für ihre Rechte einsetzen müsste, tritt man ihren Aussagen oft mit Skepsis gegenüber. Sie werden entmutigt und regelrecht zu einer vorschnellen Aussage genötigt. Man nutzt ihre Behinderung aus und stellt ihnen beispielsweise Ja/Nein- Fragen, welche die Antwort bereits suggerieren oder formuliert Fragestellungen mit begrenzten Auswahlmöglichkeiten. Als Sieger geht meist derjenige hervor, welcher sich sprachlich am besten als Opfer oder Täter präsentieren kann. Milne und Bull kritisieren die Methoden im Umgang mit eingeschränkten Personen und machen dabei deutlich, dass die Vernehmung behinderter Menschen dringend weiterer Verbesserung bedarf. Ebenfalls problematisch erweist sich die Befragung von Kindern. Als Beispiel wird der äußerst schwierige Fall im Sommer 1994 aufgeführt, in dem es letztendlich gelang, eine britische Kindersexbande zu verurteilen. Der Prozess erstreckte sich über acht Monate und gilt somit als einer der längsten Strafprozesse Großbritanniens. Die betroffenen Kinder zeigten sich völlig verängstigt, gedemütigt und eingeschüchtert. Lange Vernehmungen verschlechterten ihren psychischen Zustand zusehends. Die Angeklagten bestritten bis zuletzt die Anschuldigungen der Kinder und einer der Verteidiger bezeichnete ihre Aussagen als „reine Fantasie"". Bei minder schweren Fällen kann es hilfreich sein, mit Kindern die Abläufe der Tat zu rekonstruieren. Durch einen wiederholten Besuch am Tatort oder das Zeigen von Gegenständen, die unmittelbar mit dem Ereignis in Verbindung stehen, verbessert sich ihre Erinnerungsleistung. Sie können sich an weitaus mehrere Details erinnern. Was man bei der Befragung von Kindern unbedingt beachten muss, ist, die eigene Autorität nicht über die des Kindes zu stellen. Dieses forensisch- psychologische Fachbuch verdeutlicht, dass es nicht der Zwang in eine bestimmte Rolle ist, der einen guten Vernehmer ausmacht, sondern die Fähigkeit, durch Flexibilität, kommunikative Kompetenz und eine humane Behandlungsweise zur Wahrheitsfindung beizutragen. Verhöre sollten immer von Mensch zu Mensch, nicht von Mensch zu Täter oder Opfer stattfinden.Geisteswissenschaften Psychologie Befragung Falschaussagen Gerichtliche Psychologie polizeiliche Vernehmung strafrechtliche Vernehmungspraxis Vernehmung Verhör ISBN-10 3-456-83965-0 / 3456839650 ISBN-13 978-3-456-83965-3 / 9783456839653

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Segelrouten der Welt (Gebundene Ausgabe) von Jimmy Cornell (Autor) Edition Maritim Blauwasserrouten Segelrouten Segeltörns weltweit Törnplanung Weltumseglung Yachtsegeln Fahrtensegeln Segeln Segeltörn Catamaran Katamaran Yacht Yachtsegeln Weltumseglung Wassersport Reisen Sportreisen Aktivreisen Edition Maritim Dieses moderne Standardwerk stellt rund 500 Segelrouten ausführlich vor. Das nunmehr erweiterte Werk umfasst neben den beliebten Routen in tropisch-warmen Traumrevieren auch die zunehmend interessanten Törns in den extremen Breiten von Nord- und Südatlantik. In diesem Buch sind ausführlich beschrieben und aufgeführt: – rund 500 Segelrouten – die Koordinaten von ca. 4000 Wegpunkten weltweit – die deutschen, britischen und amerikanischen Seekarten und Seehandbücher zu jeder Route – umfassende allgemeine Informationen zu Klima, regionalen Wetter- bedingungen, Wind- und Strömungsverhältnissen. Selbstverständlich werden auch die Törnvorbereitung, die Wahl des optimalen Zeitrahmens sowie Einklarierungsmodalitäten ausführlich beschrieben. Jimmy Cornell lebt als freier Journalist und Buchautor in London und in Südfrankreich. Er ist seit langem eine international anerkannte Autorität auf dem Gebiet des Fahrtensegelns. In den vergangenen 25 Jahren segelte Cornell mehr als 150.000 Seemeilen auf allen Ozeanen der Welt. Er ist der Erfinder der alljährlich stattfindenden Transatlantic-Rallye ARC, der Round the World Rallies und zahlreicher weiterer Segelregatten. Wassersport Reisen Sportreisen Aktivreisen Edition Maritim Fahrtensegeln Sport Segeln Segeltörn Catamaran Katamaran ISBN-10 3-89225-528-8 / 3892255288 ISBN-13 978-3-89225-528-4 / 9783892255284 Yacht Yachtsegeln

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Auflage: 6. Auflage 2008 Edition Maritim Edition Maritim Auflage: 6. Auflage 2008 Hardcover 752 S. 23,6 x 19,6 x 4,8 cm ISBN: 3892255288 (EAN: 9783892255284 / 978-3892255284)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Dieses moderne Standardwerk stellt rund 500 Segelrouten ausführlich vor. Das nunmehr erweiterte Werk umfasst neben den beliebten Routen in tropisch-warmen Traumrevieren auch die zunehmend interessanten Törns in den extremen Breiten von Nord- und Südatlantik. In diesem Buch sind ausführlich beschrieben und aufgeführt: – rund 500 Segelrouten – die Koordinaten von ca. 4 mehr lesen ...
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