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Multiple Sklerose. Taschenatlas spezial von Volker Limmroth (Autor), Eckhart Sindern

Mehr von Volker Limmroth Eckhart
Volker Limmroth Eckhart Sindern
Multiple Sklerose. Taschenatlas spezial von Volker Limmroth (Autor), Eckhart Sindern

Auflage: 1., Aufl. (12. Mai 2004) Stuttgart Thieme Georg Verlag Auflage: 1., Aufl. (12. Mai 2004) Softcover 70 S. 18,4 x 11,4 x 0,6 cm ISBN: 3131332816 (EAN: 9783131332813 / 978-3131332813)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Multiple Sklerose. Taschenatlas spezial Volker Limmroth Eckhart Sindern Thieme Georg Verlag Kombinationstherapie Differentialdiagnosen Neurophysiologische Diagnostik Koordinationsstörungen motorische Störungen Immunologie Pathophysiologie
Schlagworte: Multiple Sklerose. Taschenatlas spezial Volker Limmroth Eckhart Sindern Thieme Georg Verlag Kombinationstherapie Differentialdiagnosen Neurophysiologische Diagnostik Koordinationsstörungen motorische Störungen Immunologie Pathophysiologie

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Männer sind anders, Frauen auch

Mehr von Gray John
Gray, John;
Männer sind anders, Frauen auch Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus

Genehmigte Lizenzausgabe Augsburg, Weltbild Verlag GmbH, Bechtermünz Verlag, 2001. 317 Seiten , 21 cm, kart., ISBN: 382891862X (EAN: 9783828918627 / 978-3828918627)


das Buch ist in einem guten, gebrauchten Zustand, "Männer sind anders, Frauen auch " ... ist nicht nur die Zustandsbeschreibung unseres modernen, noch immer nicht entwirrten Beziehungsdschungels. Es ist vielmehr eine Art "Gebrauchsanweisung ", die jede Frau zum richtigen Umgang mit ihrem Partner und jeder Mann zum besseren Verständnis seiner Gefährtin braucht. Der Bestseller zeigt mit mes mehr lesen ...
Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand.
Schlagworte: Männer sind anders, Frauen auch; John Gray; Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus; Roman; Zweierbeziehung; Ratgeber; Partnerschaft; Verständnis; Familie; Geschlechterkampf; Sexualität; Sexualwissenschaft; Philosophie; Analyse; Frauen; Männer;

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Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber

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Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber ""Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht"", sagt ein arabisches Sprichwort. In dieser Einführung und in diesem Buch erfährt der Leser, warum ihm allein die ökonomische Vernunft und rationales Handeln die bestmögliche monetäre Situation verschaffen. Er erfährt auch, welche psychologischen Fallen ihn daran hindern, die für ihn optimale Anlagestrategie zu verfolgen. Der Aufbau und Erhalt ihres Privatvermögens wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Gründe dafür, dass die Suche nach einer optimalen Anlagestrategie zunehmend in den Mittelpunkt rückt, sind zum Beispiel die eigene Altersvorsorge oder eine teure Ausbildung der Kinder. Bekannte und Freunde, eine Flut von Medienberichten, aber auch Berater, seien sie selbstständig oder an einen Finanzdienstleister gebunden, geben Ratschläge, wissen um den ""Geheimtipp"" oder verkaufen gar ""optimale Strategien für eine sichere Zukunft"". Doch für Dritte ist es immer einfach, das Geld anderer anzulegen - sie sind es nicht, die mit den Konsequenzen leben müssen! Es ist vielmehr der Anleger, Sie selbst, der diese tragen muss. Ein eventuell eintretender Vermögensschaden oder unzureichender Vermögenszuwachs trifft Sie und Ihre Familie immer zuerst ganz persönlich. Es nützt Ihnen nichts, sich auf eine falsche Beratung zu berufen oder gar mangelnde eigene Kenntnisse verantwortlich zu machen. Das vorliegende Buch will Ihnen helfen, die Finanz- und Kapitalmärkte besser zu verstehen und vor allem Ihr eigenes Verhalten auf diesen zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen das Wissen der neuesten finanzwirtschaftlichen Forschung in einer Weise darstellen, dass Sie bei Ihren Anlageentscheidungen davon profitieren. Wir Autoren, das Finanz-Forschungsteam der Universität Mannheim um Prof. Dr. Martin Weber, sind überzeugt, dass die Forschung in den vergangenen Jahren eine Fülle von Erkenntnissen erzielt hat, die gerade für die praktische Anlagestrategie Erfolg versprechen. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Ergebnisse für interessierte Anleger nachvollziehbar und sogar leicht umsetzbar sind. Vergraben in akademischen Publikationen und geschrieben in wissenschaftlichen Termini, finden sie bislang aber kaum den Weg aus den Wissenschaftszirkeln heraus, und meist werden sie noch nicht einmal von den Finanzmarktprofis zur Kenntnis genommen, deren Rat so manche Anleger suchen. Genial einfach investieren basiert auf neuen, faszinierenden Forschungsresultaten. Wir werden sie erklären und zeigen, was sie für die eigene Anlagepraxis bedeuten. Es ist ein praktischer, verständlich geschriebener, zugleich aber konsequent wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der viele allzu schöne und verlockende Superstrategien enttarnt, die leider mehr auf Kaffeesatzleserei als auf seriösen Forschungsergebnissen beruhen. Die Kapitel bauen in acht Schritten aufeinander auf. Wir beginnen mit der eher noch einfachen Frage nach dem richtigen Aktienmix und versuchen anschließend, die beste Mischung der Vermögenswerte zu finden. Eine gute Anlageentscheidung aber geht deutlich weiter, denn sie berücksichtigt Konsequenzen, die ein Leben lang und darüber hinaus wirken. Zur richtigen Anlageentscheidung gehört, Ihrem Anlageberater die richtigen Fragen zu stellen und die Qualität seiner Beratung einschätzen zu können. Auch dazu wollen wir Ihnen einige Anregungen geben. Unser Buch soll Ihre ""Financial Literacy"", Ihre finanzielle Allgemeinbildung, stärken. Jeder, der die Verantwortung für die Fehler wie auch die Erfolge seiner Anlagestrategie selbst zu tragen hat, sollte verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie seine eigenen Anlageentscheidungen zustande gekommen sind. Wir werden sehen, dass Letztere allzu oft nicht von der gebotenen Vernunft regiert werden. Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger Viele Anleger entscheiden irrational. Ein Beispiel dafür ist ihr Vertrauen in die Chartanalyse. Hinter dieser Analysetechnik steckt die Idee, dass man den Kurs eines Wertpapiers durch geschicktes grafisches Aufarbeiten vergangener Kursverläufe vorhersagen kann. Da malen also erwachsene Männer mit Bleistift und Lineal die Kursverlaufslinien von Wertpapieren mit Wimpeln, Trendlinien und alle möglichen anderen Figuren, in der Erwartung, auf diese Weise schnellstmöglich reich zu werden. Dass dies indes wenig mehr ist als ein teurer Irrglaube, lässt sich mit den Mitteln der Mathematik theoretisch zeigen - und obendrein empirisch belegen! Dass dennoch Heerscharen von Finanzprofis dieser Idee verfallen sind, lässt sich wiederum mit den Mitteln der Psychologie erklären. Im Verbund können die theoretische und die empirische Forschung zusammen mit der psychologisch fundierten verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung (""Behavioral Finance"") die Chartanalyse eindeutig disqualifizieren. Die drei genannten Forschungsrichtungen gelten als Hauptmethodiken der Finanzwirtschaft. Gemeinsam werden sie eingesetzt, um die Frage nach der bestmöglichen individuellen Vermögensdisposition zu beantworten. Gerade das Zusammenspiel dieser Richtungen kann Ihnen oder Ihrem Berater bei der Gestaltung der Anlagepolitik helfen. Es ist denn auch die gleichzeitige Betrachtung dieser drei Forschungsmethodiken, die unser Buch von den vielen anderen Anlageratgebern unterscheidet. Jeder einzelne Schritt zur optimalen Anlage, sei es zu Anfang die Frage nach der besten Aktie oder am Ende die Frage nach den langfristigen, komplexen Folgen einer Anlageentscheidung, braucht alle drei Forschungsansätze, um in die richtige Richtung zu führen. Doch was macht den Kern der genannten Forschungsrichtungen aus? Und wie wirken sie zusammen? In der theoretischen Forschung werden Modelle entwickelt, die, ausgehend von mehr oder weniger plausiblen Annahmen, mathematisch ""beweisen"", wie die Elemente einer optimalen Anlagepolitik auszusehen haben. So lässt sich zum Beispiel nachweisen, dass eine Streuung der Mittel über verschiedene Anlagen, also ihre Diversifikation, stets sinnvoller ist als die Investition in eine einzelne Anlage. Das ist keine schnell dahingeworfene Börsianermeinung oder eine Behauptung, über die man mit Fug und Recht diskutieren könnte. Nein, diese Aussage ist mathematisch bewiesen und genau so eindeutig wie die Tatsache, dass eins plus eins gleich zwei ist. Diskutieren kann man allenfalls die Annahmen, und das werden wir natürlich tun. Auch weiterführende Aussagen bezüglich der Diversifikation können abgeleitet werden: So kann gezeigt werden, welche Streuung der Anlagen angesichts einer bestimmten Risikoeinstellung des Anlegers am besten passt. Die zweite Säule der Wissenschaft, die empirische Forschung, versucht, Regelmäßigkeiten an den Kapitalmärkten aufzudecken. Dazu werden Marktdaten, zum Beispiel die Renditeentwicklung von Wertpapierdepots, mittels statistischer Verfahren analysiert. Anschließend wird geprüft, ob gefundene Zusammenhänge rein zufällig sind oder nicht, das heißt, ob sie signifikant sind. Solcherart ermittelte Ergebnisse unterscheiden sich fundamental von den Meinungen und Handlungen der Marktteilnehmer, die in aller Regel von individuellen Erfahrungen geprägt sind. Beispielsweise lässt sich für den Fall der Streuung aus Marktdaten verlässlich ableiten, wie viele verschiedene Anlagen ein Portfolio, das heißt die Gesamtheit des Vermögens, mindestens umfassen sollte. Mit Behavioral Finance hat sich in neuerer Zeit eine dritte Forschungsrichtung entwickelt, die nicht mehr vom Homo oeconomicus ausgeht. Behavioral Finance erweitert das bisherige, stark vereinfachte Bild des allein von seiner Vernunft geleiteten Marktteilnehmers, indem es auch intuitives Verhalten berücksichtigt. Gleichzeitig versucht diese Forschungsrichtung, die verhaltenswissenschaftlichen Hintergründe des intuitiven Verhaltens zu entschlüsseln. Erst dann, wenn wir verstehen, warum Menschen irrational handeln, können wir sie durch zielgerichtete Beratung zu besserem Anlageverhalten anleiten. So zeigt sich beispielsweise am Aktienmarkt, dass deutsche Anleger einen zu großen Teil ihres Portfolios in deutsche Aktien investieren: Sie diversifizieren nicht hinreichend mit der Folge, dass sie, gemessen an der Rendite ihres Portfolios, ein unnötig hohes Risiko eingehen. Dieses Buch zeigt, welche psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Anleger ihr Geld nicht vernünftig streuen, und wie sie die psychologischen Barrieren überwinden können, die einer sinnvollen Diversifikation im Wege stehen. Alle drei Forschungsrichtungen bieten Erkenntnisse, die für die praktische Ableitung einer optimalen Anlagestrategie zentral sind: Aus der Theorie lässt sich ableiten, wie Sie sich als Anleger bei einer durch ein mathematisches Modell definierten, abstrakten Anlageentscheidung verhalten sollten. Die Empirie füllt die Modellgleichungen mit realen Daten und stellt zusätzlich für die Anlageentscheidungen zentrale Regelmäßigkeiten des Marktes dar. Die Behavioral-Finance-Forschung ermittelt schließlich typische Fehler von Anlegern. Sie nimmt sich Abweichungen von der optimalen Anlagestrategie vor und versucht herauszufinden, warum diese Fehler gemacht werden. Erst wenn wir Anlagefehler als solche erkennen und uns Klarheit über deren Ursachen verschaffen, gewinnen wir auch die Freiheit, sie in Zukunft zu vermeiden. Lassen Sie uns diese zentrale Vorgehensweise, die Verknüpfung der drei Methoden, anhand des Chartanalyse-Beispiels vertiefen: Zunächst sagen einfache theoretische Überlegungen, dass die Chartanalyse kein geeignetes Mittel ist, um Kurse systematisch vorherzusagen. Die Empirie belegt dies, denn sie zeigt, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, durch Anlageentscheidungen auf der Basis von Chartanalysen systematisch mehr zu verdienen als der Durchschnittsanleger. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Burton Malkiel, Professor an der berühmten Princeton-Universität, in seinem Buch A Random Walk down Wall Street die Chartanalyse in die Nähe der Kaffeesatzleserei rückt. Trotzdem gibt es zahlreiche Marktteilnehmer, die auf die Chartanalyse schwören, und Charts füllen viele Seiten populärer Finanzmarktpublikationen. Ergebnisse der Behavioral-Finance-Forschung können zusammen mit weiteren Regelmäßigkeiten des Marktes zumindest Hinweise zur Klärung der Frage geben, warum Anleger an die Chartanalyse glauben. Da nach heutiger Erkenntnis die Kursverläufe eines individuellen Wertpapiers in aller Regel zufällig sind, schadet es nichts, aber es nützt natürlich auch nichts, wenn man Kauf- und Verkaufsentscheidungen mittels der Chartanalyse fällt - man könnte jedoch genauso gut jeden Morgen seine Oma befragen oder den Milchmann … oder eben den Kaffeesatz. Die Menschen sind so veranlagt, dass sie sich im Durchschnitt besser an eigene Erfolge als an eigene Misserfolge erinnern. Ihr Gedächtnis funktioniert also nicht wie ein mathematisch korrektes statistisches Testverfahren, sondern es versucht vielmehr, Misserfolge so gut es geht zu verdrängen. Diese verzerrte Erinnerung mag dazu führen, dass wir wohlgemut durchs Leben gehen, aber sie führt auch dazu, dass wir die Chartanalyse fälschlicherweise für ein erfolgreiches Analysewerkzeug halten. Wenn wir die Chartanalyse in diesem Buch als nicht erfolgreich klassifizieren (müssen), schaffen wir uns nicht nur Freunde. Auch andere Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, sind sicherlich nicht für jede Interessengruppe bequem, aber trotzdem korrekt. Die Wissenschaft hat den Charme, dass sie an keine Interessengruppe gebunden ist. Wir können uns auf der Suche nach optimalen Anlageentscheidungen Gedanken machen, ohne uns Scheuklappen anlegen zu müssen, weil andere ein bestimmtes, schon im Vorhinein festgelegtes Ergebnis von uns erwarten. Klare und verständliche Ergebnisse Die Forschungsergebnisse dieses Buches wirken auf Anleger sehr unterschiedlich. Wie der Umgang mit der Chartanalyse zeigt, widersprechen manche Resultate so sehr der weit verbreiteten Überzeugung, dass es schwer fällt, sie zu glauben. Andere Ergebnisse wiederum, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Investoren ihre Vermögensbestände zu oft umschichten, mögen auf den ersten Blick relativ simpel, vielleicht sogar trivial erscheinen. Gerade auf solche Erkenntnisse aber setzt gute Anlageberatung. Sie basiert auf wenigen Kernprinzipien, die jeder unbedingt verstehen und beherzigen sollte. Trotz (oder wegen?) ihrer Einfachheit besitzen die Aussagen oft weitreichende Konsequenzen. Natürlich könnte alles kompliziert ausgedrückt oder gar in mathematisch hochkomplexe Formeln verpackt werden. Gerade einfache Aussagen aber treffen oft den Kern. Nehmen Sie Redensarten wie ""Ohne Fleiß kein Preis"" oder ""Von nichts kommt nichts"". In die Sprache der Kapitalmärkte übersetzt, könnten diese lauten: ""Ohne Risiko kein Mehrertrag."" Anders gesagt: Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten. Nun gibt es Theorien, die diesen Spruch in mathematische Modelle umwandeln, sodass sich die maßgeblichen Größen in konkrete Zahlen übersetzen lassen, wofür Forscher sogar schon den Nobelpreis erhalten haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage ebenso einfach wie fundamental ist. Betrachten wir ein Beispiel. Wenn eine Bank heute, am 20. April 2006, im Euroraum Geld für ein Jahr an eine andere Bank verleihen möchte, erhält sie dafür 3,20 Prozent Zinsen. Würde die Bank das Geld in US-Dollar umtauschen und es für ein Jahr im Dollarraum verleihen, könnte sie wegen des höheren US-Zinsniveaus 5,25 Prozent Zinsen erzielen. Sollten wir also nur Geld in US-Dollar anlegen und am besten zuvor in Yen aufnehmen, weil wir das Geld in Japan für einen Kreditzins von nur 0,38 Prozent leihen können? Der gegenläufige Zusammenhang zwischen Ertrag und Risiko hilft auch bei dieser Fragestellung. Natürlich würden wir durch eine Investition in US-Dollar mit 5,25 Prozent höhere Zinsen als in Europa erzielen. Allerdings können wir uns dessen nicht sicher sein, weil wir ein Währungsrisiko eingehen. Im Klartext heißt das: Verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so kann dies den in den USA erzielten Mehrertrag beim Umtausch des Geldes in Euro wieder aufzehren. Bleibt es beim aktuellen Umtauschverhältnis, geht unser Kalkül auf. Steigt der Wert des US-Dollar im Vergleich mit dem Euro, stehen wir sogar noch besser da. Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen Es braucht keinen Finanzprofi und keinen Börsenguru, um Vermögen vernünftig anzulegen. Es sind vielmehr acht einfache, klare Prinzipien, die in punkto Geldanlage für größtmögliche Wirkung sorgen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Prinzipien, die in diesem Buch ausführlich beschrieben und mithilfe von Beispielen erläutert werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass wir uns am Anfang über einfache, grundlegende Dinge Gedanken machen und danach komplexere Fragen beantworten. Es ist wichtig, schon jetzt einen Überblick über die Gedankengänge zu gewinnen, weil die einzelnen Kapitel miteinander verwoben sind. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel Literaturhinweise und Originalquellen zusammengetragen. Manche dieser Arbeiten sind verständlich, andere leider kaum - was selbst für einschlägig Vorgebildete gilt -, aber so arbeiten Wissenschaftler eben. Die acht erforschten zentralen Aspekte der Anlagepolitik sind für Fragen der langfristigen und der kurzfristigen Investition wichtig. Die Ausführungen sind weitestgehend auf die Sicht eines ""normalen"" Anlegers zugeschnitten, dessen Vermögen unter vorgegebenen Rahmenbedingungen größtmöglich gemehrt werden soll. Natürlich kann das Buch angesichts der Komplexität des Themas nicht umfassend sein. Wir werden und dürfen auch keine Anlageempfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes abgeben. Viele Themen werden wir aus den folgenden drei Gründen nicht behandeln: Zum einen gibt es andere, sehr gute Quellen. Zweitens würde das Buch sonst zu umfangreich. Und drittens wollen wir uns auf das beschränken, was wir wirklich können. Im Fokus stehen daher Problemfelder, zu denen die theoretische, die empirische und die Behavioral-Finance-Forschung Ergebnisse hervorgebracht hat, die für die praktische Anlagestrategie aufschlussreich sind. Umfangreiche Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen für Finanzprofis in der Praxis haben unsere Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für die Anlagepraxis erleichtert. Das Buch lässt sich von der finanzwirtschaftlichen Forschung leiten, ist jedoch keineswegs formal und abstrakt, sondern orientiert sich überwiegend an Beispielen und praktischen Erfahrungen. Tour d`horizon Im zweiten Kapitel geht es um Kurse und Renditen von Aktien. Ausgehend von der eigentlich trivialen Aussage, dass die Zukunft unsicher ist, wird die Frage diskutiert, ob Kursverläufe vorhersagbar sind. Es gilt die Kernaussage: Die Kurse individueller Aktien folgen einem Zufallspfad! Co-Autor Sina Borgsen, Glaser Markus, Lars Norden, Alen Nosic, Sava Savov, Philipp Schmitz, Frank Welfens Zusatzinfo ca 30 Grafiken Sprache deutsch Maße 140 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Beruf Finanzen Recht Wirtschaft Geld Bank Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen ISBN-10 3-593-38247-4 / 3593382474 ISBN-13 978-3-593-38247-0 / 9783593382470

Auflage: 1 (5. Februar 2007) Campus Verlag GmbH Auflage: 1 (5. Februar 2007) Hardcover 224 S. 21,8 x 14,8 x 2,4 cm ISBN: 3593382474 (EAN: 9783593382470 / 978-3593382470)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsre mehr lesen ...
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Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber ""Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht"", sagt ein arabisches Sprichwort. In dieser Einführung und in diesem Buch erfährt der Leser, warum ihm allein die ökonomische Vernunft und rationales Handeln die bestmögliche monetäre Situation verschaffen. Er erfährt auch, welche psychologischen Fallen ihn daran hindern, die für ihn optimale Anlagestrategie zu verfolgen. Der Aufbau und Erhalt ihres Privatvermögens wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Gründe dafür, dass die Suche nach einer optimalen Anlagestrategie zunehmend in den Mittelpunkt rückt, sind zum Beispiel die eigene Altersvorsorge oder eine teure Ausbildung der Kinder. Bekannte und Freunde, eine Flut von Medienberichten, aber auch Berater, seien sie selbstständig oder an einen Finanzdienstleister gebunden, geben Ratschläge, wissen um den ""Geheimtipp"" oder verkaufen gar ""optimale Strategien für eine sichere Zukunft"". Doch für Dritte ist es immer einfach, das Geld anderer anzulegen - sie sind es nicht, die mit den Konsequenzen leben müssen! Es ist vielmehr der Anleger, Sie selbst, der diese tragen muss. Ein eventuell eintretender Vermögensschaden oder unzureichender Vermögenszuwachs trifft Sie und Ihre Familie immer zuerst ganz persönlich. Es nützt Ihnen nichts, sich auf eine falsche Beratung zu berufen oder gar mangelnde eigene Kenntnisse verantwortlich zu machen. Das vorliegende Buch will Ihnen helfen, die Finanz- und Kapitalmärkte besser zu verstehen und vor allem Ihr eigenes Verhalten auf diesen zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen das Wissen der neuesten finanzwirtschaftlichen Forschung in einer Weise darstellen, dass Sie bei Ihren Anlageentscheidungen davon profitieren. Wir Autoren, das Finanz-Forschungsteam der Universität Mannheim um Prof. Dr. Martin Weber, sind überzeugt, dass die Forschung in den vergangenen Jahren eine Fülle von Erkenntnissen erzielt hat, die gerade für die praktische Anlagestrategie Erfolg versprechen. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Ergebnisse für interessierte Anleger nachvollziehbar und sogar leicht umsetzbar sind. Vergraben in akademischen Publikationen und geschrieben in wissenschaftlichen Termini, finden sie bislang aber kaum den Weg aus den Wissenschaftszirkeln heraus, und meist werden sie noch nicht einmal von den Finanzmarktprofis zur Kenntnis genommen, deren Rat so manche Anleger suchen. Genial einfach investieren basiert auf neuen, faszinierenden Forschungsresultaten. Wir werden sie erklären und zeigen, was sie für die eigene Anlagepraxis bedeuten. Es ist ein praktischer, verständlich geschriebener, zugleich aber konsequent wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der viele allzu schöne und verlockende Superstrategien enttarnt, die leider mehr auf Kaffeesatzleserei als auf seriösen Forschungsergebnissen beruhen. Die Kapitel bauen in acht Schritten aufeinander auf. Wir beginnen mit der eher noch einfachen Frage nach dem richtigen Aktienmix und versuchen anschließend, die beste Mischung der Vermögenswerte zu finden. Eine gute Anlageentscheidung aber geht deutlich weiter, denn sie berücksichtigt Konsequenzen, die ein Leben lang und darüber hinaus wirken. Zur richtigen Anlageentscheidung gehört, Ihrem Anlageberater die richtigen Fragen zu stellen und die Qualität seiner Beratung einschätzen zu können. Auch dazu wollen wir Ihnen einige Anregungen geben. Unser Buch soll Ihre ""Financial Literacy"", Ihre finanzielle Allgemeinbildung, stärken. Jeder, der die Verantwortung für die Fehler wie auch die Erfolge seiner Anlagestrategie selbst zu tragen hat, sollte verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie seine eigenen Anlageentscheidungen zustande gekommen sind. Wir werden sehen, dass Letztere allzu oft nicht von der gebotenen Vernunft regiert werden. Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger Viele Anleger entscheiden irrational. Ein Beispiel dafür ist ihr Vertrauen in die Chartanalyse. Hinter dieser Analysetechnik steckt die Idee, dass man den Kurs eines Wertpapiers durch geschicktes grafisches Aufarbeiten vergangener Kursverläufe vorhersagen kann. Da malen also erwachsene Männer mit Bleistift und Lineal die Kursverlaufslinien von Wertpapieren mit Wimpeln, Trendlinien und alle möglichen anderen Figuren, in der Erwartung, auf diese Weise schnellstmöglich reich zu werden. Dass dies indes wenig mehr ist als ein teurer Irrglaube, lässt sich mit den Mitteln der Mathematik theoretisch zeigen - und obendrein empirisch belegen! Dass dennoch Heerscharen von Finanzprofis dieser Idee verfallen sind, lässt sich wiederum mit den Mitteln der Psychologie erklären. Im Verbund können die theoretische und die empirische Forschung zusammen mit der psychologisch fundierten verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung (""Behavioral Finance"") die Chartanalyse eindeutig disqualifizieren. Die drei genannten Forschungsrichtungen gelten als Hauptmethodiken der Finanzwirtschaft. Gemeinsam werden sie eingesetzt, um die Frage nach der bestmöglichen individuellen Vermögensdisposition zu beantworten. Gerade das Zusammenspiel dieser Richtungen kann Ihnen oder Ihrem Berater bei der Gestaltung der Anlagepolitik helfen. Es ist denn auch die gleichzeitige Betrachtung dieser drei Forschungsmethodiken, die unser Buch von den vielen anderen Anlageratgebern unterscheidet. Jeder einzelne Schritt zur optimalen Anlage, sei es zu Anfang die Frage nach der besten Aktie oder am Ende die Frage nach den langfristigen, komplexen Folgen einer Anlageentscheidung, braucht alle drei Forschungsansätze, um in die richtige Richtung zu führen. Doch was macht den Kern der genannten Forschungsrichtungen aus? Und wie wirken sie zusammen? In der theoretischen Forschung werden Modelle entwickelt, die, ausgehend von mehr oder weniger plausiblen Annahmen, mathematisch ""beweisen"", wie die Elemente einer optimalen Anlagepolitik auszusehen haben. So lässt sich zum Beispiel nachweisen, dass eine Streuung der Mittel über verschiedene Anlagen, also ihre Diversifikation, stets sinnvoller ist als die Investition in eine einzelne Anlage. Das ist keine schnell dahingeworfene Börsianermeinung oder eine Behauptung, über die man mit Fug und Recht diskutieren könnte. Nein, diese Aussage ist mathematisch bewiesen und genau so eindeutig wie die Tatsache, dass eins plus eins gleich zwei ist. Diskutieren kann man allenfalls die Annahmen, und das werden wir natürlich tun. Auch weiterführende Aussagen bezüglich der Diversifikation können abgeleitet werden: So kann gezeigt werden, welche Streuung der Anlagen angesichts einer bestimmten Risikoeinstellung des Anlegers am besten passt. Die zweite Säule der Wissenschaft, die empirische Forschung, versucht, Regelmäßigkeiten an den Kapitalmärkten aufzudecken. Dazu werden Marktdaten, zum Beispiel die Renditeentwicklung von Wertpapierdepots, mittels statistischer Verfahren analysiert. Anschließend wird geprüft, ob gefundene Zusammenhänge rein zufällig sind oder nicht, das heißt, ob sie signifikant sind. Solcherart ermittelte Ergebnisse unterscheiden sich fundamental von den Meinungen und Handlungen der Marktteilnehmer, die in aller Regel von individuellen Erfahrungen geprägt sind. Beispielsweise lässt sich für den Fall der Streuung aus Marktdaten verlässlich ableiten, wie viele verschiedene Anlagen ein Portfolio, das heißt die Gesamtheit des Vermögens, mindestens umfassen sollte. Mit Behavioral Finance hat sich in neuerer Zeit eine dritte Forschungsrichtung entwickelt, die nicht mehr vom Homo oeconomicus ausgeht. Behavioral Finance erweitert das bisherige, stark vereinfachte Bild des allein von seiner Vernunft geleiteten Marktteilnehmers, indem es auch intuitives Verhalten berücksichtigt. Gleichzeitig versucht diese Forschungsrichtung, die verhaltenswissenschaftlichen Hintergründe des intuitiven Verhaltens zu entschlüsseln. Erst dann, wenn wir verstehen, warum Menschen irrational handeln, können wir sie durch zielgerichtete Beratung zu besserem Anlageverhalten anleiten. So zeigt sich beispielsweise am Aktienmarkt, dass deutsche Anleger einen zu großen Teil ihres Portfolios in deutsche Aktien investieren: Sie diversifizieren nicht hinreichend mit der Folge, dass sie, gemessen an der Rendite ihres Portfolios, ein unnötig hohes Risiko eingehen. Dieses Buch zeigt, welche psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Anleger ihr Geld nicht vernünftig streuen, und wie sie die psychologischen Barrieren überwinden können, die einer sinnvollen Diversifikation im Wege stehen. Alle drei Forschungsrichtungen bieten Erkenntnisse, die für die praktische Ableitung einer optimalen Anlagestrategie zentral sind: Aus der Theorie lässt sich ableiten, wie Sie sich als Anleger bei einer durch ein mathematisches Modell definierten, abstrakten Anlageentscheidung verhalten sollten. Die Empirie füllt die Modellgleichungen mit realen Daten und stellt zusätzlich für die Anlageentscheidungen zentrale Regelmäßigkeiten des Marktes dar. Die Behavioral-Finance-Forschung ermittelt schließlich typische Fehler von Anlegern. Sie nimmt sich Abweichungen von der optimalen Anlagestrategie vor und versucht herauszufinden, warum diese Fehler gemacht werden. Erst wenn wir Anlagefehler als solche erkennen und uns Klarheit über deren Ursachen verschaffen, gewinnen wir auch die Freiheit, sie in Zukunft zu vermeiden. Lassen Sie uns diese zentrale Vorgehensweise, die Verknüpfung der drei Methoden, anhand des Chartanalyse-Beispiels vertiefen: Zunächst sagen einfache theoretische Überlegungen, dass die Chartanalyse kein geeignetes Mittel ist, um Kurse systematisch vorherzusagen. Die Empirie belegt dies, denn sie zeigt, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, durch Anlageentscheidungen auf der Basis von Chartanalysen systematisch mehr zu verdienen als der Durchschnittsanleger. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Burton Malkiel, Professor an der berühmten Princeton-Universität, in seinem Buch A Random Walk down Wall Street die Chartanalyse in die Nähe der Kaffeesatzleserei rückt. Trotzdem gibt es zahlreiche Marktteilnehmer, die auf die Chartanalyse schwören, und Charts füllen viele Seiten populärer Finanzmarktpublikationen. Ergebnisse der Behavioral-Finance-Forschung können zusammen mit weiteren Regelmäßigkeiten des Marktes zumindest Hinweise zur Klärung der Frage geben, warum Anleger an die Chartanalyse glauben. Da nach heutiger Erkenntnis die Kursverläufe eines individuellen Wertpapiers in aller Regel zufällig sind, schadet es nichts, aber es nützt natürlich auch nichts, wenn man Kauf- und Verkaufsentscheidungen mittels der Chartanalyse fällt - man könnte jedoch genauso gut jeden Morgen seine Oma befragen oder den Milchmann … oder eben den Kaffeesatz. Die Menschen sind so veranlagt, dass sie sich im Durchschnitt besser an eigene Erfolge als an eigene Misserfolge erinnern. Ihr Gedächtnis funktioniert also nicht wie ein mathematisch korrektes statistisches Testverfahren, sondern es versucht vielmehr, Misserfolge so gut es geht zu verdrängen. Diese verzerrte Erinnerung mag dazu führen, dass wir wohlgemut durchs Leben gehen, aber sie führt auch dazu, dass wir die Chartanalyse fälschlicherweise für ein erfolgreiches Analysewerkzeug halten. Wenn wir die Chartanalyse in diesem Buch als nicht erfolgreich klassifizieren (müssen), schaffen wir uns nicht nur Freunde. Auch andere Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, sind sicherlich nicht für jede Interessengruppe bequem, aber trotzdem korrekt. Die Wissenschaft hat den Charme, dass sie an keine Interessengruppe gebunden ist. Wir können uns auf der Suche nach optimalen Anlageentscheidungen Gedanken machen, ohne uns Scheuklappen anlegen zu müssen, weil andere ein bestimmtes, schon im Vorhinein festgelegtes Ergebnis von uns erwarten. Klare und verständliche Ergebnisse Die Forschungsergebnisse dieses Buches wirken auf Anleger sehr unterschiedlich. Wie der Umgang mit der Chartanalyse zeigt, widersprechen manche Resultate so sehr der weit verbreiteten Überzeugung, dass es schwer fällt, sie zu glauben. Andere Ergebnisse wiederum, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Investoren ihre Vermögensbestände zu oft umschichten, mögen auf den ersten Blick relativ simpel, vielleicht sogar trivial erscheinen. Gerade auf solche Erkenntnisse aber setzt gute Anlageberatung. Sie basiert auf wenigen Kernprinzipien, die jeder unbedingt verstehen und beherzigen sollte. Trotz (oder wegen?) ihrer Einfachheit besitzen die Aussagen oft weitreichende Konsequenzen. Natürlich könnte alles kompliziert ausgedrückt oder gar in mathematisch hochkomplexe Formeln verpackt werden. Gerade einfache Aussagen aber treffen oft den Kern. Nehmen Sie Redensarten wie ""Ohne Fleiß kein Preis"" oder ""Von nichts kommt nichts"". In die Sprache der Kapitalmärkte übersetzt, könnten diese lauten: ""Ohne Risiko kein Mehrertrag."" Anders gesagt: Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten. Nun gibt es Theorien, die diesen Spruch in mathematische Modelle umwandeln, sodass sich die maßgeblichen Größen in konkrete Zahlen übersetzen lassen, wofür Forscher sogar schon den Nobelpreis erhalten haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage ebenso einfach wie fundamental ist. Betrachten wir ein Beispiel. Wenn eine Bank heute, am 20. April 2006, im Euroraum Geld für ein Jahr an eine andere Bank verleihen möchte, erhält sie dafür 3,20 Prozent Zinsen. Würde die Bank das Geld in US-Dollar umtauschen und es für ein Jahr im Dollarraum verleihen, könnte sie wegen des höheren US-Zinsniveaus 5,25 Prozent Zinsen erzielen. Sollten wir also nur Geld in US-Dollar anlegen und am besten zuvor in Yen aufnehmen, weil wir das Geld in Japan für einen Kreditzins von nur 0,38 Prozent leihen können? Der gegenläufige Zusammenhang zwischen Ertrag und Risiko hilft auch bei dieser Fragestellung. Natürlich würden wir durch eine Investition in US-Dollar mit 5,25 Prozent höhere Zinsen als in Europa erzielen. Allerdings können wir uns dessen nicht sicher sein, weil wir ein Währungsrisiko eingehen. Im Klartext heißt das: Verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so kann dies den in den USA erzielten Mehrertrag beim Umtausch des Geldes in Euro wieder aufzehren. Bleibt es beim aktuellen Umtauschverhältnis, geht unser Kalkül auf. Steigt der Wert des US-Dollar im Vergleich mit dem Euro, stehen wir sogar noch besser da. Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen Es braucht keinen Finanzprofi und keinen Börsenguru, um Vermögen vernünftig anzulegen. Es sind vielmehr acht einfache, klare Prinzipien, die in punkto Geldanlage für größtmögliche Wirkung sorgen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Prinzipien, die in diesem Buch ausführlich beschrieben und mithilfe von Beispielen erläutert werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass wir uns am Anfang über einfache, grundlegende Dinge Gedanken machen und danach komplexere Fragen beantworten. Es ist wichtig, schon jetzt einen Überblick über die Gedankengänge zu gewinnen, weil die einzelnen Kapitel miteinander verwoben sind. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel Literaturhinweise und Originalquellen zusammengetragen. Manche dieser Arbeiten sind verständlich, andere leider kaum - was selbst für einschlägig Vorgebildete gilt -, aber so arbeiten Wissenschaftler eben. Die acht erforschten zentralen Aspekte der Anlagepolitik sind für Fragen der langfristigen und der kurzfristigen Investition wichtig. Die Ausführungen sind weitestgehend auf die Sicht eines ""normalen"" Anlegers zugeschnitten, dessen Vermögen unter vorgegebenen Rahmenbedingungen größtmöglich gemehrt werden soll. Natürlich kann das Buch angesichts der Komplexität des Themas nicht umfassend sein. Wir werden und dürfen auch keine Anlageempfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes abgeben. Viele Themen werden wir aus den folgenden drei Gründen nicht behandeln: Zum einen gibt es andere, sehr gute Quellen. Zweitens würde das Buch sonst zu umfangreich. Und drittens wollen wir uns auf das beschränken, was wir wirklich können. Im Fokus stehen daher Problemfelder, zu denen die theoretische, die empirische und die Behavioral-Finance-Forschung Ergebnisse hervorgebracht hat, die für die praktische Anlagestrategie aufschlussreich sind. Umfangreiche Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen für Finanzprofis in der Praxis haben unsere Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für die Anlagepraxis erleichtert. Das Buch lässt sich von der finanzwirtschaftlichen Forschung leiten, ist jedoch keineswegs formal und abstrakt, sondern orientiert sich überwiegend an Beispielen und praktischen Erfahrungen. Tour d`horizon Im zweiten Kapitel geht es um Kurse und Renditen von Aktien. Ausgehend von der eigentlich trivialen Aussage, dass die Zukunft unsicher ist, wird die Frage diskutiert, ob Kursverläufe vorhersagbar sind. Es gilt die Kernaussage: Die Kurse individueller Aktien folgen einem Zufallspfad! Co-Autor Sina Borgsen, Glaser Markus, Lars Norden, Alen Nosic, Sava Savov, Philipp Schmitz, Frank Welfens Zusatzinfo ca 30 Grafiken Sprache deutsch Maße 140 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Beruf Finanzen Recht Wirtschaft Geld Bank Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen ISBN-10 3-593-38247-4 / 3593382474 ISBN-13 978-3-593-38247-0 / 9783593382470

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Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe von Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer) Kösel Die Weisheit der Sufis Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10  3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13  978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer)
Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe von Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer) Kösel Die Weisheit der Sufis Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

2007 Kösel 2007 Hardcover 368 S. 22,4 x 17,8 x 3,4 cm ISBN: 3466367638 (EAN: 9783466367634 / 978-3466367634)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann mehr lesen ...
Schlagworte: Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH International Network for the Dances of Universal Peace Spiritualität Mystik Geisteswissenschaften Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Peter May (Autor)
IMPULSE - Campus für Unternehmer Der Unternehmer als Chef, Manager und Privatperson [Gebundene Ausgabe] Peter May (Autor) Mittelständische Unternehmen sind häufig von Unternehmerpersönlichkeiten geprägt. Die Anforderungen an einen erfolgreichen Unternehmer sind vielfältig. Er muss das Unternehmen managen, die Mitarbeiter führen, und tut gut daran, sein Privatleben nicht zu vernachlässigen. Peter May zeigt Wege und Strategien, um die Firma nach vorne zu bringen und interne sowie externe Netzwerke zu etablieren und zu pflegen. Auch die Definition und Umsetzung von persönlichen Zielen sind sein Thema, ebenso wie die beste Organisation für die privaten Finanzen. Er trägt damit dem Unternehmertum in all seinen Fassetten Rechnung. Prof. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Inhalt Einleitung: Unternehmer sein - Unternehmer bleiben9 Einführung 11 Der Inhaber schafft den Vorsprung im Wettbewerb 14 Manche Unternehmer sind länger erfolgreich als jeder Börsenkonzern 15 Herausforderung Generationswechsel 16 Inhabergeführte Unternehmen sind anders 18 Familie und Unternehmen sind nur selten zu trennen 19 In der Firma fokussiert - im Vermögen diversifiziert 21 Der Inhaber ist die Energiequelle des Geschäfts 24 Inhaber-Unternehmer haben einen natürlichen Startvorteil 28 Mehr Erfolg mit der Integrierten Eignerstrategie 29 Nicht nur das Unternehmen braucht den Profi 31 Die Unternehmensstrategie33 Erst die Fokussierung bringt den Erfolg 33 Jeder Unternehmer muss lernen, ""Nein"" zu sagen, und zwar oft 35 Setzen Sie sich für Ihre unternehmerische Tätigkeit hohe Ziele!38 Energie von außen kann das Wachstum beschleunigen 39 Für Inhaber-Unternehmen gelten andere Regeln 42 Der Unternehmer als Wettbewerbsvorteil 43 Lassen Sie sich vom gesunden Menschenverstand leiten47 Durch Verzicht zum Erfolg 51 Begrenzte Ressourcen zur Quelle des Vorsprungs machen 53 Bestimmen Sie die Gesetze Ihres Marktes 58 So vermeiden Sie die strategische Starre 62 Innovative Ideen können Ihre Finanzierung sichern 70 Das Vermögen des Unternehmers 77 Begrenzen Sie das Klumpen-Risiko 77 So schützen Sie Firma und Familie 79 Diesen Risikokatalog sollte jeder Unternehmer kennen 82 Freies Vermögen in ausreichender Höhe schaffen - das ist das Ziel! 89 So stellen Sie Ihre Vermögensbilanz auf 90 Erarbeiten und Umsetzen der Vermögensstrategie 93 Guten Rat gibt es nicht umsonst - nur was etwas kostet, hat auch Wert 96 Ihr Vermögen wächst wie eine Pyramide 97 Wie sich das Ausgabenrisiko auf das Vermögen auswirkt 100 Steuern und Unternehmervermögen 103 Die Person des Unternehmers 106 Unternehmer-Energie macht den Unterschied 106 Der Unternehmer und seine Persönlichkeit prägen das Unternehmen109 Die eigenen Grenzen erkennen - und managen 111 Wählen Sie die Rolle, die zu Ihrer Person passt 113 Die Kraft des Teams nutzen 116 Sie und Ihr Ehepartner sind gemeinsam Unternehmer 118 Zeit als Risikofaktor 121 Rendite ist nicht das Maß aller Dinge 123 Für geistige Hygiene sorgen 125 Mut als Erfolgsfaktor129 Gesunder Unternehmer = guter Unternehmer182 Die Familie 138 Was eine einfache Regel alles bewirken kann 138 Die Familie braucht Management 140 Die richtige Strategie geht alle in der Familie an 141 Familienkrieg: Dallas und die Folgen 143 Die Familie als Wettbewerbsvorteil 144 Inaktive Gesellschafter nutzbringend einbinden146 So behandeln Sie angeheiratete Familienmitglieder richtig 152 Wie Family Education den Gemeinsinn der Eigentümer stärkt 156 Schaffen Sie Anlässe, die Raum für Gemeinsamkeiten bieten 160 Einige Vorgaben, die jeder Inhaberfamilie helfen 166 Der Nutzen einer Familienverfassung 169 Die Nachfolgeregelung 171 Wie der Familienmanager dem Unternehmer viel Arbeit abnehmen kann 174 Die Familie ist das wichtigste Kapital des Inhaber-Unter- nehmens 175 Fazit 177 Literatur 179 Register 182 Peter May hat ein grundlegendes Buch geschrieben, dass sich mit den verschiedenen Bereichen befasst, die für den Erfolg von Inhaber- beziehungsweise Familienunternehmen wichtig und erfolgsentscheidend sind. Er befasst sich mit dem Bereich der Unternehmensstrategie, vermittelt wesentliche Regeln für den Umgang mit dem Vermögen des Unternehmers, er beschäftigt sich damit, was der Unternehmer als Person und Persönlichkeit tun sollte, um die eigene Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Da der überwiegende Teil der inhabergeführten Unternehmen heute Familienunternehmen sind ergänzt er seine Ausführungen um ein weiteres lesenswertes Kapitel, wie man als Unternehmer das eigene Unternehmen am besten im Kreis der familiären Mitgesellschafter führt. Dabei konzentriert sich Peter May auf das, was den primären Unterschied und Wettbewerbsvorteile eines Familienunternehmens gegenüber einem Manager geführten Unternehmen ausmacht. Im Bereich der Unternehmensstrategie geht es primär darum, sich als Unternehmer mit seinem Unternehmen auf die wesentlichen Bereiche zu konzentrieren und zu fokussieren. May zitiert die Hidden Champions und orientierte sich stark an der Engpasskonzentrierten Strategie EKS. Viele nützliche Inspirationen erhält auch das für das Kapitel, das sich mit dem Vermögen des Unternehmers befasst. Hier geht es insbesondere darum, als Unternehmer bereits erwirtschaftetes Vermögen so umgeht, dass der Unternehmer und seine Familie sukzessive vom finanziellen Erfolg des Unternehmens unabhängig werden oder auch einen etwaigen Misserfolg des Unternehmens finanziell überstehen. Im Kapitel zur Person des Unternehmers geht es um den Bereich der Work-Life-Balance, darum die eigene Identität als Unternehmer zu leben, sich selber nicht zu überlassen und auf das eigene seelische und gesundheitliche Befinden zu achten. Viele Familienunternehmen leiden unter Zwist und Auseinandersetzung innerhalb der Familie und begrenzen hierdurch den eigenen wirtschaftlichen Erfolg. Peter May beleuchtet das Thema Familie dehalb ausführlich und macht eine Vielzahl nützlicher Vorschläge, wie man familiärer Konflikte aus dem Unternehmen heraushalten kann oder - noch besser - dafür sorgt, dass sie gar nicht erst entsteht. Sämtliche Ausführungen in diesem Buch werden durch eine Vielzahl von Beispielen veranschaulicht und nachvollziehbar illustriert. Ein lesenswertes Buch, auch für den, der sich schon weitergehend mit dem Thema Unternehmer sein befasst hat. Unbedingt zu empfehlen für jeden Jungunternehmer.AutorProf. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Das Buch von Peter May gehört meiner Einschätzung nach zur Pflichtlektüre für Unternehmer. Es ist eines der besten Bücher zum Thema ""Unternehmer sein"", das in den letzten Jahren erschienen ist. Die Qualität des Buches ergibt sich durch einen scheinbar kleinen, in Wirklichkeit jedoch alles entscheidenden Unterschied, der meist übersehen wird. In der üblichen Führungsliteratur wird alles in einen Topf geworfenAngestellte Manager, Unternehmer oder auch solche, die leitende Funktionen in Non-Profit-Organisationen ausüben. Unter dem eingeschränkten Aspekt der Menschenführung allein ist das durchaus möglich und kann wie z.B. bei Stephen Covey sehr fruchtbar sein. Zugleich übersieht man jedoch, dass zwischen Unternehmern und angestellten Managern ganz wesentliche Unterschiede in Bezug auf die Interessen, Einstellungen und Voraussetzungen liegen. Z.B. bindet sich der Unternehmer in der Regel lebenslang an sein Unternehmen, ein angestellter Manager muss dies nicht. Oder bei Unternehmern (zumindest bei denen, die schon einige Jahre im Geschäft sind) kommt das Unternehmen immer vor den persönlichen Interessen. Das ist bei angestellten Managern nicht so. Dabei geht es um Unterschiede, die einem beim Lesen von Unternehmer-Biographien (z.B. von Theo Lieven oder Nicolas Hayek) sofort ins Auge springen. Indem sich Peter May nicht nur auf Unternehmer, sondern sogar auf die noch kleinere Gruppe der Familienunternehmer fokussiert, ist er überhaupt erst in der Lage, bestimmte Themen und Anforderungen (wie z.B. die Trennung von Unternehmens- und Privatvermögen oder den Einfluss der Familie auf die Unternehmensführung) klar zu erkennen und dafür auch Lösungen zu benennen. Inhaltlich gliedert Peter May die Themen nach dem von ihm benannten INTES-Prinzip in die Bereiche Unternehmensstrategie, Unternehmervermögen, Person des Unternehmers und Familie des Unternehmers. Nun ist eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens in gewissen Umfeldern (außerhalb der klassischen Betriebswirtschaft) State of the Art (z.B. SchmidtColleg mit 8 Lebensbereichen, Bodo Schäfer mit 5, und Unternehmercoach.com mit 7 Lebensbereichen). Darin liegt nicht das Besondere. Durch die Fokussierung auf die klare Zielgruppe jedoch bekommen die Lebensbereiche (oder unternehmerischen Handlungsfelder) aber erst ihren konkreten Inhalt. Und dadurch wird diese Untergliederung in Lebensbereiche erst wirklich nützlich. Deutlich ist zu spürenPeter May hat selbst ein Familienunternehmen geführt und weiß, wovon er spricht - etwas, das bei ""Führungsliteratur"" nicht selbstverständlich ist. Viele Hinweise sind auch und gerade für Noch-Nicht-Familienunternehmen, die von Einzelnen oder von kleinen Teams gegründet und noch in der ersten Generation geführt werden - der bei weitem größte Teil aller Unternehmen - von entscheidender Bedeutung. Der wichtigste Nutzen jedoch, den das Buch von Peter May Unternehmern bietet, ist die Weitung des Blicks, wie es nur bei der Betrachtung von Familienunternehmen mit teilweise 300-jähriger Tradition möglich ist. Und dies ist für Unternehmer, die oft in Ihrem Alltag gefangen sind und nur bis zum nächsten Kontoauszug oder zur nächsten BwA schauen, absolut entscheidendNur mit weitem Blick können Unternehmer überhaupt ihre Aufgaben wahrnehmen. Und damit bekommt der Leser einen Nutzen, der weit über das schon dutzendfach gehörte Blabla hinaus führt. Damit hat sich das Buch von Peter May einen Platz in meinen Top10 verdient (bei derzeit rund 500 gelesenen Büchern zum Thema). Wirtschaft Management Wirtschaft Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer Zusatzinfo 17 Abbildungen Sprache deutsch Maße 152 x 228 mm Einbandart gebunden Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Wirtschaftswissenschaften Management Wirtschaftslehre Manager Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer ISBN-10 3-593-38115-X / 359338115X ISBN-13 978-3-593-38115-2 / 9783593381152

2006 Campus Verlag 2006 Hardcover 187 S. 23,2 x 16 x 2,2 cm ISBN: 359338115X (EAN: 9783593381152 / 978-3593381152)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Mittelständische Unternehmen sind häufig von Unternehmerpersönlichkeiten geprägt. Die Anforderungen an einen erfolgreichen Unternehmer sind vielfältig. Er muss das Unternehmen managen, die Mitarbeiter führen, und tut gut daran, sein Privatleben nicht zu vernachlässigen. Peter May zeigt Wege und Strategien, um die Firma nach vorne zu bringen und interne sowie externe mehr lesen ...
Schlagworte: Wirtschaft Management Wirtschaft Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer Mittelständische Unternehmen sind häufig von Unternehmerpersönlichkeiten geprägt. Die Anforderungen an einen erfolgreichen Unternehmer sind vielfältig. Er muss das Unternehmen managen, die Mitarbeiter führen, und tut gut daran, sein Privatleben nicht zu vernachlässigen. Peter May zeigt Wege und Strategien, um die Firma nach vorne zu bringen und interne sowie externe Netzwerke zu etablieren und zu pflegen. Auch die Definition und Umsetzung von persönlichen Zielen sind sein Thema, ebenso wie die beste Organisation für die privaten Finanzen. Er trägt damit dem Unternehmertum in all seinen Fassetten Rechnung. Prof. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Inhalt Einleitung: Unternehmer sein - Unternehmer bleiben9 Einführung 11 Der Inhaber schafft den Vorsprung im Wettbewerb 14 Manche Unternehmer sind länger erfolgreich als jeder Börsenkonzern 15 Herausforderung Generationswechsel 16 Inhabergeführte Unternehmen sind anders 18 Familie und Unternehmen sind nur selten zu trennen 19 In der Firma fokussiert - im Vermögen diversifiziert 21 Der Inhaber ist die Energiequelle des Geschäfts 24 Inhaber-Unternehmer haben einen natürlichen Startvorteil 28 Mehr Erfolg mit der Integrierten Eignerstrategie 29 Nicht nur das Unternehmen braucht den Profi 31 Die Unternehmensstrategie33 Erst die Fokussierung bringt den Erfolg 33 Jeder Unternehmer muss lernen, ""Nein"" zu sagen, und zwar oft 35 Setzen Sie sich für Ihre unternehmerische Tätigkeit hohe Ziele!38 Energie von außen kann das Wachstum beschleunigen 39 Für Inhaber-Unternehmen gelten andere Regeln 42 Der Unternehmer als Wettbewerbsvorteil 43 Lassen Sie sich vom gesunden Menschenverstand leiten47 Durch Verzicht zum Erfolg 51 Begrenzte Ressourcen zur Quelle des Vorsprungs machen 53 Bestimmen Sie die Gesetze Ihres Marktes 58 So vermeiden Sie die strategische Starre 62 Innovative Ideen können Ihre Finanzierung sichern 70 Das Vermögen des Unternehmers 77 Begrenzen Sie das Klumpen-Risiko 77 So schützen Sie Firma und Familie 79 Diesen Risikokatalog sollte jeder Unternehmer kennen 82 Freies Vermögen in ausreichender Höhe schaffen - das ist das Ziel! 89 So stellen Sie Ihre Vermögensbilanz auf 90 Erarbeiten und Umsetzen der Vermögensstrategie 93 Guten Rat gibt es nicht umsonst - nur was etwas kostet, hat auch Wert 96 Ihr Vermögen wächst wie eine Pyramide 97 Wie sich das Ausgabenrisiko auf das Vermögen auswirkt 100 Steuern und Unternehmervermögen 103 Die Person des Unternehmers 106 Unternehmer-Energie macht den Unterschied 106 Der Unternehmer und seine Persönlichkeit prägen das Unternehmen109 Die eigenen Grenzen erkennen - und managen 111 Wählen Sie die Rolle, die zu Ihrer Person passt 113 Die Kraft des Teams nutzen 116 Sie und Ihr Ehepartner sind gemeinsam Unternehmer 118 Zeit als Risikofaktor 121 Rendite ist nicht das Maß aller Dinge 123 Für geistige Hygiene sorgen 125 Mut als Erfolgsfaktor129 Gesunder Unternehmer = guter Unternehmer182 Die Familie 138 Was eine einfache Regel alles bewirken kann 138 Die Familie braucht Management 140 Die richtige Strategie geht alle in der Familie an 141 Familienkrieg: Dallas und die Folgen 143 Die Familie als Wettbewerbsvorteil 144 Inaktive Gesellschafter nutzbringend einbinden146 So behandeln Sie angeheiratete Familienmitglieder richtig 152 Wie Family Education den Gemeinsinn der Eigentümer stärkt 156 Schaffen Sie Anlässe, die Raum für Gemeinsamkeiten bieten 160 Einige Vorgaben, die jeder Inhaberfamilie helfen 166 Der Nutzen einer Familienverfassung 169 Die Nachfolgeregelung 171 Wie der Familienmanager dem Unternehmer viel Arbeit abnehmen kann 174 Die Familie ist das wichtigste Kapital des Inhaber-Unter- nehmens 175 Fazit 177 Literatur 179 Register 182 Peter May hat ein grundlegendes Buch geschrieben, dass sich mit den verschiedenen Bereichen befasst, die für den Erfolg von Inhaber- beziehungsweise Familienunternehmen wichtig und erfolgsentscheidend sind. Er befasst sich mit dem Bereich der Unternehmensstrategie, vermittelt wesentliche Regeln für den Umgang mit dem Vermögen des Unternehmers, er beschäftigt sich damit, was der Unternehmer als Person und Persönlichkeit tun sollte, um die eigene Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Da der überwiegende Teil der inhabergeführten Unternehmen heute Familienunternehmen sind ergänzt er seine Ausführungen um ein weiteres lesenswertes Kapitel, wie man als Unternehmer das eigene Unternehmen am besten im Kreis der familiären Mitgesellschafter führt. Dabei konzentriert sich Peter May auf das, was den primären Unterschied und Wettbewerbsvorteile eines Familienunternehmens gegenüber einem Manager geführten Unternehmen ausmacht. Im Bereich der Unternehmensstrategie geht es primär darum, sich als Unternehmer mit seinem Unternehmen auf die wesentlichen Bereiche zu konzentrieren und zu fokussieren. May zitiert die Hidden Champions und orientierte sich stark an der Engpasskonzentrierten Strategie EKS. Viele nützliche Inspirationen erhält auch das für das Kapitel, das sich mit dem Vermögen des Unternehmers befasst. Hier geht es insbesondere darum, als Unternehmer bereits erwirtschaftetes Vermögen so umgeht, dass der Unternehmer und seine Familie sukzessive vom finanziellen Erfolg des Unternehmens unabhängig werden oder auch einen etwaigen Misserfolg des Unternehmens finanziell überstehen. Im Kapitel zur Person des Unternehmers geht es um den Bereich der Work-Life-Balance, darum die eigene Identität als Unternehmer zu leben, sich selber nicht zu überlassen und auf das eigene seelische und gesundheitliche Befinden zu achten. Viele Familienunternehmen leiden unter Zwist und Auseinandersetzung innerhalb der Familie und begrenzen hierdurch den eigenen wirtschaftlichen Erfolg. Peter May beleuchtet das Thema Familie dehalb ausführlich und macht eine Vielzahl nützlicher Vorschläge, wie man familiärer Konflikte aus dem Unternehmen heraushalten kann oder - noch besser - dafür sorgt, dass sie gar nicht erst entsteht. Sämtliche Ausführungen in diesem Buch werden durch eine Vielzahl von Beispielen veranschaulicht und nachvollziehbar illustriert. Ein lesenswertes Buch, auch für den, der sich schon weitergehend mit dem Thema Unternehmer sein befasst hat. Unbedingt zu empfehlen für jeden Jungunternehmer.AutorProf. Dr. Peter May, geboren 1958, leitetet sechs Jahre lang das eigene Familienunternehmen. Heute ist er Chef des INTES-Instituts, einer Seminar- und Beratungsorganisation, die sich auf den Mittelstand spezialisiert hat. May berät führende Unternehmer und Unternehmerfamilien in Deutschland und gilt als begeisternder Referent. Das Buch von Peter May gehört meiner Einschätzung nach zur Pflichtlektüre für Unternehmer. Es ist eines der besten Bücher zum Thema ""Unternehmer sein"", das in den letzten Jahren erschienen ist. Die Qualität des Buches ergibt sich durch einen scheinbar kleinen, in Wirklichkeit jedoch alles entscheidenden Unterschied, der meist übersehen wird. In der üblichen Führungsliteratur wird alles in einen Topf geworfenAngestellte Manager, Unternehmer oder auch solche, die leitende Funktionen in Non-Profit-Organisationen ausüben. Unter dem eingeschränkten Aspekt der Menschenführung allein ist das durchaus möglich und kann wie z.B. bei Stephen Covey sehr fruchtbar sein. Zugleich übersieht man jedoch, dass zwischen Unternehmern und angestellten Managern ganz wesentliche Unterschiede in Bezug auf die Interessen, Einstellungen und Voraussetzungen liegen. Z.B. bindet sich der Unternehmer in der Regel lebenslang an sein Unternehmen, ein angestellter Manager muss dies nicht. Oder bei Unternehmern (zumindest bei denen, die schon einige Jahre im Geschäft sind) kommt das Unternehmen immer vor den persönlichen Interessen. Das ist bei angestellten Managern nicht so. Dabei geht es um Unterschiede, die einem beim Lesen von Unternehmer-Biographien (z.B. von Theo Lieven oder Nicolas Hayek) sofort ins Auge springen. Indem sich Peter May nicht nur auf Unternehmer, sondern sogar auf die noch kleinere Gruppe der Familienunternehmer fokussiert, ist er überhaupt erst in der Lage, bestimmte Themen und Anforderungen (wie z.B. die Trennung von Unternehmens- und Privatvermögen oder den Einfluss der Familie auf die Unternehmensführung) klar zu erkennen und dafür auch Lösungen zu benennen. Inhaltlich gliedert Peter May die Themen nach dem von ihm benannten INTES-Prinzip in die Bereiche Unternehmensstrategie, Unternehmervermögen, Person des Unternehmers und Familie des Unternehmers. Nun ist eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens in gewissen Umfeldern (außerhalb der klassischen Betriebswirtschaft) State of the Art (z.B. SchmidtColleg mit 8 Lebensbereichen, Bodo Schäfer mit 5, und Unternehmercoach.com mit 7 Lebensbereichen). Darin liegt nicht das Besondere. Durch die Fokussierung auf die klare Zielgruppe jedoch bekommen die Lebensbereiche (oder unternehmerischen Handlungsfelder) aber erst ihren konkreten Inhalt. Und dadurch wird diese Untergliederung in Lebensbereiche erst wirklich nützlich. Deutlich ist zu spürenPeter May hat selbst ein Familienunternehmen geführt und weiß, wovon er spricht - etwas, das bei ""Führungsliteratur"" nicht selbstverständlich ist. Viele Hinweise sind auch und gerade für Noch-Nicht-Familienunternehmen, die von Einzelnen oder von kleinen Teams gegründet und noch in der ersten Generation geführt werden - der bei weitem größte Teil aller Unternehmen - von entscheidender Bedeutung. Der wichtigste Nutzen jedoch, den das Buch von Peter May Unternehmern bietet, ist die Weitung des Blicks, wie es nur bei der Betrachtung von Familienunternehmen mit teilweise 300-jähriger Tradition möglich ist. Und dies ist für Unternehmer, die oft in Ihrem Alltag gefangen sind und nur bis zum nächsten Kontoauszug oder zur nächsten BwA schauen, absolut entscheidendNur mit weitem Blick können Unternehmer überhaupt ihre Aufgaben wahrnehmen. Und damit bekommt der Leser einen Nutzen, der weit über das schon dutzendfach gehörte Blabla hinaus führt. Damit hat sich das Buch von Peter May einen Platz in meinen Top10 verdient (bei derzeit rund 500 gelesenen Büchern zum Thema). Wirtschaft Management Wirtschaft Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer Zusatzinfo 17 Abbildungen Sprache deutsch Maße 152 x 228 mm Einbandart gebunden Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Wirtschaftswissenschaften Management Wirtschaftslehre Manager Lebensgestaltung Mittelstand Mittelständisches Unternehmen Unternehmensführung Unternehmensstrategie Unternehmer ISBN-10 3-593-38115-X / 359338115X ISBN-13 978-3-593-38115-2 / 9783593381152

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Rootkits. Windows-Kernel unterwandern von Greg Hoglund, James Butler Rootkits Das Buch ist absolut genial. Wer in die Programmierung von Rootkits einsteigen möchte, ist mit diesem Buch 1A bedient. Die Autoren haben einen angenehmen Schreibstil. Von simplen WindowsHooks, über Usermode IAT-Hooking bis zum überragenden Kernelpatching wird alles gut erklärt. Die meisten Beispiele können von www.roorkit.com runtergeladen werden. Wer dieses Buch durcharbeitet hat danach ein sehr gutes Rüstzeug um tiefer in die Materie einzusteigen. Vorraussetzungen sind gute C-Kenntnisse, sowie grundlegende Kenntnisse in Assembler (IA32), ein tief gehendes Verständnis des Windows-Betriebssystem ist von Vorteil, aber nicht unbedingt nötig. Ein gewisses KnowHow sollte aber auf jeden Fall da sein, da es sonst schwierig wird den Beispielen zu folgen. Ein absoluter Pluspunkt sind die wirklich funktionierenden Beispiele, welche gerade in solchen Büchern oft unvollständig bzw. funktionsunfähig sind, hier jedoch nicht. Also 5 Sterne - TOP! Greg Hoglund und James Butler sind Sicherheitsfreaks der ersten Stunde und waren mit die Ersten, die mit rootkit.com (Forum zum Reverse-Engineering und Rootkit-Entwicklung) auf Wirkungsweisen und mögliche Gefahren der Rootkits aufmerksam machten und Schutzmöglichkeiten diskutierten. Ein Buch zu Rootkits aus ihrer Hand ist ein Versprechen mit Garantie.

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Greg Hoglund James Butler
Rootkits. Windows-Kernel unterwandern von Greg Hoglund, James Butler Rootkits Das Buch ist absolut genial. Wer in die Programmierung von Rootkits einsteigen möchte, ist mit diesem Buch 1A bedient. Die Autoren haben einen angenehmen Schreibstil. Von simplen WindowsHooks, über Usermode IAT-Hooking bis zum überragenden Kernelpatching wird alles gut erklärt. Die meisten Beispiele können von www.roorkit.com runtergeladen werden. Wer dieses Buch durcharbeitet hat danach ein sehr gutes Rüstzeug um tiefer in die Materie einzusteigen. Vorraussetzungen sind gute C-Kenntnisse, sowie grundlegende Kenntnisse in Assembler (IA32), ein tief gehendes Verständnis des Windows-Betriebssystem ist von Vorteil, aber nicht unbedingt nötig. Ein gewisses KnowHow sollte aber auf jeden Fall da sein, da es sonst schwierig wird den Beispielen zu folgen. Ein absoluter Pluspunkt sind die wirklich funktionierenden Beispiele, welche gerade in solchen Büchern oft unvollständig bzw. funktionsunfähig sind, hier jedoch nicht. Also 5 Sterne - TOP! Greg Hoglund und James Butler sind Sicherheitsfreaks der ersten Stunde und waren mit die Ersten, die mit rootkit.com (Forum zum Reverse-Engineering und Rootkit-Entwicklung) auf Wirkungsweisen und mögliche Gefahren der Rootkits aufmerksam machten und Schutzmöglichkeiten diskutierten. Ein Buch zu Rootkits aus ihrer Hand ist ein Versprechen mit Garantie. ""Ein Rootkit ist ein Satz von Programmen und Code, der eine dauerhafte und nicht aufzuspürende Präsenz auf einem Computer erlaubt."" Aha. Klingt nicht gut. Zumindest für den Computer-Besitzer. Wie schon erwähnt, Hoglund und Butler betreiben rootkit.com und geben Kurse (Black-Hat-Sicherheitskonverenz) zum Thema rootkit, aus denen dieses Buch entstanden ist. Kernthema sind Windows-Rootkits, genauer Kernel-Rootkits, nicht nur oder eben nicht speziell das Eindringen eines Angreifers in ein Computersystem, sondern was ein Eindringling anstellen kann, um sein Tun auf dem infiltrierten Rechner zu verbergen. C-Vorkenntnisse sind beim Verständnis der Code-Beispiele von Nutzen, aber nicht zwingend notwendig. Los geht es mit einer Einführung in die rootkitsMotive der Angreifer, was rootkits sind, was nicht und was man mit ihnen machen kann. Dann klären die beiden Autoren die Frage,wie rootkits den Kernel unterwandern können, die Hardware-Connection, Hooking und Runtime-Patching. Weiter geht es dann mit geschichteten Treibern, der direkten Manipulation von Kernel-Objekten, Hardware-Manipulation, verborgene Kanäle und zuletzt, als Perspektiven-Switch vom Angreifer zum VerteidigerWie spürt man rootkits auf? Den Code zu den Beispielen erhält man über rootkit.com, Links dazu sind im Buch an den entsprechenden Stellen. Spannend und bedrohlich gleichzeitigRootkits. Das Standardwerk zu Funktionsweise, Entwicklung und Entdeckung von Rootkits für Windows 2000/XP. öffnet eine Tür, von der viele bisher keine Ahnung hatten. Gut, beispielhaft und fundiert dargestellt und mit und ohne C-Kenntnisse verständlich. Und last but not leastEins der besten und coolsten Computer-Buch-Cover der letzten Jahre! Dealers only, 1/2006 [] Mit einem Rootkit erlangt ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein System - und das unentdeckt. Mit diesem Buch haben zwei führende Experten den ersten umfassenden Leitfaden zur Funktionsweise, zur Entwicklung und zum Aufspüren von Rootkits geschrieben. Greg Hoglund und James Butler enthüllen unveröffentlichte Informationen zu den offensiven Aspekten der Rootkit-Technologie. Sie zeigen detailliert, wie sich die Kernel von Windows XP und Windows 2000 übertragen lässt. Bei dem Buch handelt es sicherlich um ein Standardwerk was Rootkits unter Windows angeht. Sieht man einmal von den neusten Rootkits ab die auf Virtualisierungs-Ebene arbeiten, gibt das Buch eine sehr gute Einführung in das Thema. Besonders erwähnenswert ist meines Erachtens, dass die Codebeispiele so aufgebaut sind, dass sie jedermann/frau nachvollziehen kann. FazitEin muss für jeden den das Thema interessiert Rootkits. Windows-Kernel unterwandern von Greg Hoglund, James Butler # Broschiert345 Seiten # VerlagAddison-Wesley, München (Dezember 2006) # SpracheDeutsch # ISBN-103827325080 # ISBN-13978-3827325082 # Größe und/oder Gewicht23,8 x 16,8 x 2,6 cm Rootkits? rootkit.com! Und wenn es deutsch sein muss? Rootkits. Das Standardwerk zu Funktionsweise, Entwicklung und Entdeckung von Rootkits für Windows 2000/XP

2006 München Addison Wesley Verlag 2006 Softcover 345 S. 23,8 x 16,8 x 2,6 cm ISBN: 3827325080 (EAN: 9783827325082 / 978-3827325082)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Ein Rootkit ist eine Sammlung von Softwarewerkzeugen, die nach dem Einbruch in ein Computersystem () installiert wird, um zukünftige Logins des Eindringlings zu verbergen, Prozesse zu verstecken und Daten mitzuschneiden. (). (Quelle: wikipedia.de) Mit einem Rootkit erlangt ein Angreifer also vollständige Kontrolle über ein System - und das unentdeckt. Rootkits sind s mehr lesen ...
Schlagworte: Computersicherheit Einbruch hacken Hacker Informatik EDV Programmiersprachen IDS Intrusion Netzwerksicherheit Ein Rootkit ist eine Sammlung von Softwarewerkzeugen, die nach dem Einbruch in ein Computersystem () installiert wird, um zukünftige Logins des Eindringlings zu verbergen, Prozesse zu verstecken und Daten mitzuschneiden. (). (Quelle: wikipedia.de) Mit einem Rootkit erlangt ein Angreifer also vollständige Kontrolle über ein System - und das unentdeckt. Rootkits sind sind also Sicherheits-Risiko Nr.1! Hoglund und Butler zeigen, wie die Betriebssystemkerne von Windows 2000 und XP mit Rootkits unterwandert werden - und wie derlei Angriffe entdeckt und abgewehrt werden können.Dieses Buch ist für Leser gedacht, die sich für Computersicherheit interessieren und sich einen realistischen Überblick über die Bedrohungen verschaffen möchten. Es wurde schon viel darüber geschrieben, wie Eindringlinge Zugriff auf Computersysteme erhalten, aber es wurde dabei wenig darüber ausgesagt, was diese Eindringlinge tun können, sobald sie erst einmal Zugang haben. Wie der Titel andeutet, erklären wir in diesem Buch, was ein Eindringling anstellen kann, um seine Anwesenheit auf dem geknackten Rechner zu verbergen. Wir glauben, dass die meisten Softwarehersteller, darunter auch Microsoft, Rootkits nicht ernst nehmen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir dieses Buch. Für jemanden, der bereits mehrere Jahre mit Rootkits oder Betriebssystemen gearbeitet hat, ist der Inhalt nichts grundlegend Neues - aber den meisten Lesern sollte dieses Buch beweisen, dass Rootkits eine ernsthafte Bedrohung sind. Es sollte Ihnen zeigen, dass Ihr Virenscanner und Ihre Desktop-Firewall nicht ausreichen und dass ein Rootkit auf Ihren Rechner gelangen und dort Jahre verbleiben kann, ohne dass Sie etwas davon mitbekommen. Um unser Wissen über Rootkits am besten zu vermitteln, haben wir den größten Teil aus der Sichtweise eines Angreifers geschrieben, kehren aber zum Schluss zum Standpunkt des Verteidigers zurück. Dadurch, dass Sie die Ziele und Techniken der Angreifer kennen lernen, beginnen Sie auch die Schwächen Ihres Systems zu verstehen und erfahren, wie Sie sie mildern können. Die Lektüre dieses Buches hilft Ihnen, die Sicherheit Ihres Systems zu verstärken oder beim Erwerb von Sicherheitssoftware Entscheidungen auf einer sinnvollen Grundlage zu treffen. Dieses Buch ist absolut super aufgebaut und erklärt und Beschreibt alle wichtigen Bereiche zu dem Thema. Die Beispiele sind sehr ausführlich. Dieses Buch ist für jeden empfehlenswert, welcher in die Materie ""Rootkits"" einsteigen möchte. Es handelt sich hier um ein sehr mächtiges Buch. Man sollte ohne fortgeschrittene - sehr gute Programmierkenntnisse dieses Buch erst gar nicht anrühren. Es wird auf viele Arten der Manipulierung und des Hookings eingegangen, egal ob auf dem Userland (Detours, IAT, ) oder auf Kernelebene (Ring-0). Ich habe dieses Buch selbst nicht durchgelesen, da dieses Thema enorm an Zeit und Konzentration fordert wenn man damit noch nicht viel angestellt hat. Aber ich denke das ist so ziemlich das einzige (deutsche?) Buch, um dieses Thema, es wird auf sehr viel und vor allem sehr tief eingegangen, für Einsteiger so ziemlich die einzige Wahl und für Fortgeschrittene mit Sicherheit ein sehr nützliches Werkzeug als Nachschlagewerk. Das Thema Sicherheit steckt noch nicht genug in den Köpfen der Anwender. Auch viele Programmierer scheinen noch nicht genug damit beschäftigt haben. Wenn einfachste Anwendungssoftware nur mit Administrationsrechten funktioniert frag ich mich, wie sich die Endanwender eigentlich schützen sollen. Rootkits. Windows-Kernel unterwandern von Greg Hoglund, James Butler Das Buch ist absolut genial. Wer in die Programmierung von Rootkits einsteigen möchte, ist mit diesem Buch 1A bedient. Die Autoren haben einen angenehmen Schreibstil. Von simplen WindowsHooks, über Usermode IAT-Hooking bis zum überragenden Kernelpatching wird alles gut erklärt. Die meisten Beispiele können von www.roorkit.com runtergeladen werden. Wer dieses Buch durcharbeitet hat danach ein sehr gutes Rüstzeug um tiefer in die Materie einzusteigen. Vorraussetzungen sind gute C-Kenntnisse, sowie grundlegende Kenntnisse in Assembler (IA32), ein tief gehendes Verständnis des Windows-Betriebssystem ist von Vorteil, aber nicht unbedingt nötig. Ein gewisses KnowHow sollte aber auf jeden Fall da sein, da es sonst schwierig wird den Beispielen zu folgen. Ein absoluter Pluspunkt sind die wirklich funktionierenden Beispiele, welche gerade in solchen Büchern oft unvollständig bzw. funktionsunfähig sind, hier jedoch nicht. Also 5 Sterne - TOP! Greg Hoglund und James Butler sind Sicherheitsfreaks der ersten Stunde und waren mit die Ersten, die mit rootkit.com (Forum zum Reverse-Engineering und Rootkit-Entwicklung) auf Wirkungsweisen und mögliche Gefahren der Rootkits aufmerksam machten und Schutzmöglichkeiten diskutierten. Ein Buch zu Rootkits aus ihrer Hand ist ein Versprechen mit Garantie. ""Ein Rootkit ist ein Satz von Programmen und Code, der eine dauerhafte und nicht aufzuspürende Präsenz auf einem Computer erlaubt."" Aha. Klingt nicht gut. Zumindest für den Computer-Besitzer. Wie schon erwähnt, Hoglund und Butler betreiben rootkit.com und geben Kurse (Black-Hat-Sicherheitskonverenz) zum Thema rootkit, aus denen dieses Buch entstanden ist. Kernthema sind Windows-Rootkits, genauer Kernel-Rootkits, nicht nur oder eben nicht speziell das Eindringen eines Angreifers in ein Computersystem, sondern was ein Eindringling anstellen kann, um sein Tun auf dem infiltrierten Rechner zu verbergen. C-Vorkenntnisse sind beim Verständnis der Code-Beispiele von Nutzen, aber nicht zwingend notwendig. Los geht es mit einer Einführung in die rootkitsMotive der Angreifer, was rootkits sind, was nicht und was man mit ihnen machen kann. Dann klären die beiden Autoren die Frage,wie rootkits den Kernel unterwandern können, die Hardware-Connection, Hooking und Runtime-Patching. Weiter geht es dann mit geschichteten Treibern, der direkten Manipulation von Kernel-Objekten, Hardware-Manipulation, verborgene Kanäle und zuletzt, als Perspektiven-Switch vom Angreifer zum VerteidigerWie spürt man rootkits auf? Den Code zu den Beispielen erhält man über rootkit.com, Links dazu sind im Buch an den entsprechenden Stellen. Spannend und bedrohlich gleichzeitigRootkits. Das Standardwerk zu Funktionsweise, Entwicklung und Entdeckung von Rootkits für Windows 2000/XP. öffnet eine Tür, von der viele bisher keine Ahnung hatten. Gut, beispielhaft und fundiert dargestellt und mit und ohne C-Kenntnisse verständlich. Und last but not leastEins der besten und coolsten Computer-Buch-Cover der letzten Jahre! Dealers only, 1/2006 [] Mit einem Rootkit erlangt ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein System - und das unentdeckt. Mit diesem Buch haben zwei führende Experten den ersten umfassenden Leitfaden zur Funktionsweise, zur Entwicklung und zum Aufspüren von Rootkits geschrieben. Greg Hoglund und James Butler enthüllen unveröffentlichte Informationen zu den offensiven Aspekten der Rootkit-Technologie. Sie zeigen detailliert, wie sich die Kernel von Windows XP und Windows 2000 übertragen lässt. Bei dem Buch handelt es sicherlich um ein Standardwerk was Rootkits unter Windows angeht. Sieht man einmal von den neusten Rootkits ab die auf Virtualisierungs-Ebene arbeiten, gibt das Buch eine sehr gute Einführung in das Thema. Besonders erwähnenswert ist meines Erachtens, dass die Codebeispiele so aufgebaut sind, dass sie jedermann/frau nachvollziehen kann. FazitEin muss für jeden den das Thema interessiert Rootkits. Windows-Kernel unterwandern von Greg Hoglund, James Butler # Broschiert 345 Seiten # Verlag Addison-Wesley, München (Dezember 2006) # Sprache Deutsch # ISBN-10 3827325080 # ISBN-13 978-3827325082 # Größe und/oder Gewicht 23,8 x 16,8 x 2,6 cm Rootkits? rootkit.com! Und wenn es deutsch sein muss? Rootkits. Das Standardwerk zu Funktionsweise, Entwicklung und Entdeckung von Rootkits für Windows 2000/XP Computersicherheit Einbruch hacken Hacker Informatik EDV Programmiersprachen IDS Intrusion Netzwerksicherheit ISBN-10 3-8273-2508-0 / 3827325080 ISBN-13 978-3-8273-2508-2 / 9783827325082

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Photoshop Wow! - Studentenausgabe [Gebundene Ausgabe] Linnea Dayton (Autor), Cristen Gillespie (Autor) ADOBE PHOTOSHOP IST EINES DER LEISTUNGSSTÄRKSTEN Werkzeuge im digitalen Design bzw. Produktion, die jemals auf einem Computer zur Verfügung standen. Überall, wo Grafiken auftauchen - ob gedruckt oder auf dem Bildschirm - ist Photoshop der Standard bei Design, Produktion und Organisation. Seit einiger Zeit hat Adobe mehrere Programme zu einer Creative Suite zusammengefasst, inkl. Bildbearbeitungs-, Grafik-, Layout und Web-Software - dennoch gibt es Photoshop auch noch als Einzelprogramm. Dieses Buch richtet sich an die Nutzer von mehreren Photoshop-Versionen: CS, CS2 und CS3. Neuerungen in CS3 sind hervorgehoben, an gleicher Stelle finden Sie jedoch auch alternative Arbeitsschritte, die in den älteren Programmversionen funktionieren. Bildschirmfotos wurden in der Regel in CS3 angefertigt, auch die Begriffe und Befehlsnamen stammen aus dieser Programmversion. Zuweilen wird auf Unterschiede zwischen den verschiedenen Versionen hingewiesen, manchmal heißen Befehle und Menüpunkte auch unterschiedlich - so wurde der Menüpunkt BILD/EINSTELLUNGEN (CS) später zu BILD/ANPASSEN (CS2) bzw. BILD/ANPASSUNGEN (CS3). ImageReady gibt es seit Version CS3 nicht mehr, die Funktionen wurden jedoch vollständig in Photoshop integriert. Mag sein, dass Sie, falls Sie mit einer älteren Version arbeiten, hin und wieder stutzen werden, aber immerhin können Sie das Buch nutzen, ob Sie nun mit CS oder einer neueren Version arbeiten. Das ist doch was, oder? Das Photoshop-Wow!-Buch soll Ihnen inspirierende Beispiele und praktische Tipps geben, mithilfe derer Sie das meiste aus Photoshop herausholen und Ihre eigenen kreativen Ideen umsetzen können. Es soll Ihnen helfen, schneller und einfacher Ihre Ziele umzusetzen und Ihre Arbeiten später leichter weiterzuverwenden. Die verwendeten Begriffe und Bildschirmfotos entsprechen Photoshop CS3, dennoch können Sie allen Workshops auch in den Version CS und CS2 folgen, wenn es nicht explizit angemerkt ist. Dann jedoch erhalten Sie alternative Lösungsvorschläge. STELLEN SIE SICH VOR  Sie sind Designer und sollen den Jahresbericht einer Firma zusammenstellen, und Ihr Kunde hat Ihnen gerade stinklangweilige (sprechen Sie es ruhig aus) Fotos und Grafiken übergeben, die eingebunden werden sollen. Alles mit der Bemerkung:

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Linnea Dayton (Autor), Cristen Gillespie (Autor)
Photoshop Wow! - Studentenausgabe [Gebundene Ausgabe] Linnea Dayton (Autor), Cristen Gillespie (Autor) ADOBE PHOTOSHOP IST EINES DER LEISTUNGSSTÄRKSTEN Werkzeuge im digitalen Design bzw. Produktion, die jemals auf einem Computer zur Verfügung standen. Überall, wo Grafiken auftauchen - ob gedruckt oder auf dem Bildschirm - ist Photoshop der Standard bei Design, Produktion und Organisation. Seit einiger Zeit hat Adobe mehrere Programme zu einer Creative Suite zusammengefasst, inkl. Bildbearbeitungs-, Grafik-, Layout und Web-Software - dennoch gibt es Photoshop auch noch als Einzelprogramm. Dieses Buch richtet sich an die Nutzer von mehreren Photoshop-Versionen: CS, CS2 und CS3. Neuerungen in CS3 sind hervorgehoben, an gleicher Stelle finden Sie jedoch auch alternative Arbeitsschritte, die in den älteren Programmversionen funktionieren. Bildschirmfotos wurden in der Regel in CS3 angefertigt, auch die Begriffe und Befehlsnamen stammen aus dieser Programmversion. Zuweilen wird auf Unterschiede zwischen den verschiedenen Versionen hingewiesen, manchmal heißen Befehle und Menüpunkte auch unterschiedlich - so wurde der Menüpunkt BILD/EINSTELLUNGEN (CS) später zu BILD/ANPASSEN (CS2) bzw. BILD/ANPASSUNGEN (CS3). ImageReady gibt es seit Version CS3 nicht mehr, die Funktionen wurden jedoch vollständig in Photoshop integriert. Mag sein, dass Sie, falls Sie mit einer älteren Version arbeiten, hin und wieder stutzen werden, aber immerhin können Sie das Buch nutzen, ob Sie nun mit CS oder einer neueren Version arbeiten. Das ist doch was, oder? Das Photoshop-Wow!-Buch soll Ihnen inspirierende Beispiele und praktische Tipps geben, mithilfe derer Sie das meiste aus Photoshop herausholen und Ihre eigenen kreativen Ideen umsetzen können. Es soll Ihnen helfen, schneller und einfacher Ihre Ziele umzusetzen und Ihre Arbeiten später leichter weiterzuverwenden. Die verwendeten Begriffe und Bildschirmfotos entsprechen Photoshop CS3, dennoch können Sie allen Workshops auch in den Version CS und CS2 folgen, wenn es nicht explizit angemerkt ist. Dann jedoch erhalten Sie alternative Lösungsvorschläge. STELLEN SIE SICH VOR Sie sind Designer und sollen den Jahresbericht einer Firma zusammenstellen, und Ihr Kunde hat Ihnen gerade stinklangweilige (sprechen Sie es ruhig aus) Fotos und Grafiken übergeben, die eingebunden werden sollen. Alles mit der Bemerkung: ""Da machen Sie schon `was Schönes draus!"" Oder Sie sind ein Fotograf, haben ein Produkt aufgenommen, aber nun will der Kunde eine andere Beleuchtung oder ein Objekt ins Bild, das vorher nicht da war. Oder Sie müssen bis Montag ein animiertes Banner auf eine Webseite stellen, den Online-Katalog aktualisieren (bis Dienstag) und ""noch ein paar von diesen netten Rollover-Dingern drauftun"". Oder Ihre liebe Tante Gertrud hat Ihnen soeben ein völlig vergilbtes und eingerissenes Familienfoto übergeben, mit den Worten: ""Du kennst Dich doch am Computer aus …"" Photoshop startet also und schaut Sie von Ihrem Bildschirm aus groß an - ein virtuelles Meer von Werkzeugen, Paletten und Menüs. Aber keine Panik: Sie müssen nicht den ganzen Ozean befahren, um die gewünschten professionellen Ergebnisse zu erzielen. Wenn Sie ein paar Grundlagen verstehen, haben Sie genug Möglichkeiten, mit diesem Buch zu kreativen Horizonten aufzubrechen und die Welt zu erobern. Wie Photoshop ist auch dieses Buch ein ideales Werkzeug für: - Fotografen, die schnellere und einfachere Lösungen zum Retuschieren, Freistellen, Ändern der Größe und zur Farbkorrektur suchen. - Druck-orientierte Designer, Illustratoren und Künstler, deren professioneller Horizont durch Photoshop und die Entwicklung in der Digitalfotografie erweitert wurde. - Informationsarchitekten, die Bilder für das Web oder andere interaktive Informationssysteme gestalten und schaffen. Außerdem unterstützt das Photoshop Wow!-Buch mit seiner DVD kreative Köpfe, die mithilfe dieser Werkzeuge Strukturen, Muster und alle möglichen visuellen Effekte erzeugen wollen. Diese können sie auf Fotos, Grafiken, Text und Video anwenden. Und Sie können vieles automatisieren - von der Routineproduktion bis hin zu komplexen Spezialeffekten. FREIE FAHRT! Wenn Sie bei Photoshop noch neu sind, werden Ihnen die ersten vier Kapitel auf die Beine helfen. Aber auch als alter Photoshop-Hase kann es nicht schaden, sie durchzusehen und zu schauen, ob Sie nicht doch ein paar Neuigkeiten finden, die Ihnen so vorher noch nicht begegnet sind. Ob Sie nun mit Vorkenntnissen gewappnet sind oder nicht - nehmen Sie sich einfach eine Technik vor und segeln Sie gen Horizont! Die benötigten Anweisungen erhalten Sie Schritt für Schritt in der jeweiligen Technik. Dennoch würden wir vorschlagen, hin und wieder einen Blick auf die Einleitungsseiten eines Kapitels zu werfen, um sich da die Grundlagen für das Bevorstehende einzusammeln. Die ""Mehr davon""-Kästchen verweisen Sie weiter, wenn Sie mehr Informationen zu Grundlagen haben möchten. Sie können Sie aber auch einfach ignorieren, wenn Sie gerade nicht unterbrochen werden wollen. Ob der Termin drückt oder Sie einfach nur eine Photoshop-Exkursion unternehmen wollen, sollten Sie trotzdem einen Blick in die ""Kurzum""-Abschnitte werfen, mit deren Tipps auch Einsteiger schnell ans Ziel kommen. Wenn Sie jedoch Zeit haben, sind die längeren schrittweisen Arbeitsvorlagen und die Neuen ""Übungen"" bzw. ""Anatomie""-Abschnitte vielleicht eher etwas für Sie. Diese helfen Ihnen, die zuweilen etwas verborgenen Schätze in Photoshop zu heben und zu lernen, wie Photoshop zu ""denken"". So lernen Sie, jede Herausforderung selbst einzuschätzen und werden ein Experte, wenn es darum geht, eine Datei so aufzubauen, dass sie Ihr Problem behebt. Tipps wie den im Kasten folgenden finden Sie im gesamten Buch. Das sind sozusagen Goldadern mit Informationen zum Text in der Nähe, aber jede kann auch losgelöst gelesen und genutzt werden. So sammeln Sie im Nu nützliche Informationen, indem Sie einfach das Buch durchblättern und nach grauen Kästchen suchen. Andere Einblicke erhalten Sie in den Abschnitten ""Die Geheimnisse des Universums"" und ""Ist es real? Oder ist es Photoshop?"" Neu in dieser Ausgabe des Buches ist, dass diese Rubriken etwas ausgefallenere Ansätze anbieten und den ausgetretenen Weg verlassen. Diese Tipps stammen von anderen Photoshop-Anwendern, die uns freundlicherweise einen Einblick in ihre Trickkiste geben. Jedes Kapitel endet mit einer Galerie, einem Werk eines Photoshop-Profis, das im ""richtigen Leben"" als herausragende Arbeit mit Photoshop angefertigt wurde. Hier sind Zitate mit nützlichen Informationen gepaart, wie die jeweiligen Kunstwerke entstanden sind. Hinten im Buch befindet sich der Anhang, der Beispiele für die Zugaben enthält, die Sie auf der DVD zum Buch finden. Außerdem erhalten Sie dort Tipps und Hinweise, wie Sie diese Zugaben zu Ihrem Vorteil einsetzen. In Anhang D finden Sie ein Verzeichnis von Künstlern und Fotografen, deren Arbeiten im Buch zu finden sind. ACHTUNG, DVD-ROM! Die Wow-DVD-ROM enthält Vorher-/Nachher-Dateien für die schrittweisen Arbeitsanleitungen, außerdem fertige Dateien für die Abschnitte ""Kurzum"", ""Übungen"" und ""Anatomie"". So können Sie diese Arbeiten beim Nachvollziehen vergleichen und die Buchprojekte besser untersuchen. Die DVD-ROM enthält auch die Wow-Vorgaben: - Stile, die Fotos, Grafiken, Text und Web-Buttons sofort in ein spektakuläres Objekt verwandeln. - Werkzeuge, die speziell zum Malen, Bildbearebiten und Freistellen angelegt wurden. - Muster und Verläufe, die als Füllungen oder Ebenen in Ihren eigenen Stilen eingesetzt werden können. GUTE REISE! Dieses Buch bringt Sie auf den richtigen Weg, so dass Sie ""wie Photoshop denken"" und die Werkzeuge bedienen lernen, wenn Ihnen das Programm neu ist. Sind Sie schon länger dabei, erhalten Sie hier neue Einblicke und Ideen. Probieren Sie die Tipps, Techniken und Stile aus und setzen Sie sie ein, um Ihre eigenen Ziele in Photoshop zu verwirklichen!Dieses Inspirations-Wunderwerk lässt keine Fragen offen. Mit hinreißenden, professionell gestalteten Photoshop-Projekten lädt das Wow-Book zum Nachahmen ein. Erkunden Sie so alle Features von Photoshop, inklusive aller Neuheiten der CS3-Version. Aber auch Nutzer der CS/CS2-Version kommen voll auf Ihre Kosten, auf Unterschiede zwischen wird explizit aufmerksam gemacht. Besonderer Wert wird dabei auf herausragende Ergebnisse gelegt, die in möglichst kurzer Zeit verwirklicht und dabei so flexibel gestaltet werden, dass spätere Änderungen immer möglich sind. Informatik Grafik Design Photoshop Bildbearbeitung CS3 Grafik Illustrator Photoshop CS Workshop ISBN-10 3-8273-2888-8 / 3827328888 ISBN-13 978-3-8273-2888-5 / 9783827328885 Photoshop Wow! DPI Adobe [Gebundene Ausgabe] Linnea Dayton (Autor), Cristen Gillespie (Autor)

2009 Addison Wesley Imprint in der Pearson Education Deutschland 2009 Hardcover 800 S. 25,6 x 19,6 x 4,8 cm ISBN: 3827328888 (EAN: 9783827328885 / 978-3827328885)


Zustand: gebraucht - sehr gut, ADOBE PHOTOSHOP IST EINES DER LEISTUNGSSTÄRKSTEN Werkzeuge im digitalen Design bzw. Produktion, die jemals auf einem Computer zur Verfügung standen. Überall, wo Grafiken auftauchen - ob gedruckt oder auf dem Bildschirm - ist Photoshop der Standard bei Design, Produktion und Organisation. Seit einiger Zeit hat Adobe mehrere Programme zu einer Creative Suite zusammenge mehr lesen ...
Schlagworte: ADOBE PHOTOSHOP IST EINES DER LEISTUNGSSTÄRKSTEN Werkzeuge im digitalen Design bzw. Produktion, die jemals auf einem Computer zur Verfügung standen. Überall, wo Grafiken auftauchen - ob gedruckt oder auf dem Bildschirm - ist Photoshop der Standard bei Design, Produktion und Organisation. Seit einiger Zeit hat Adobe mehrere Programme zu einer Creative Suite zusammengefasst, inkl. Bildbearbeitungs-, Grafik-, Layout und Web-Software - dennoch gibt es Photoshop auch noch als Einzelprogramm. Dieses Buch richtet sich an die Nutzer von mehreren Photoshop-Versionen: CS, CS2 und CS3. Neuerungen in CS3 sind hervorgehoben, an gleicher Stelle finden Sie jedoch auch alternative Arbeitsschritte, die in den älteren Programmversionen funktionieren. Bildschirmfotos wurden in der Regel in CS3 angefertigt, auch die Begriffe und Befehlsnamen stammen aus dieser Programmversion. Zuweilen wird auf Unterschiede zwischen den verschiedenen Versionen hingewiesen, manchmal heißen Befehle und Menüpunkte auch unterschiedlich - so wurde der Menüpunkt BILD/EINSTELLUNGEN (CS) später zu BILD/ANPASSEN (CS2) bzw. BILD/ANPASSUNGEN (CS3). ImageReady gibt es seit Version CS3 nicht mehr, die Funktionen wurden jedoch vollständig in Photoshop integriert. Mag sein, dass Sie, falls Sie mit einer älteren Version arbeiten, hin und wieder stutzen werden, aber immerhin können Sie das Buch nutzen, ob Sie nun mit CS oder einer neueren Version arbeiten. Das ist doch was, oder? Das Photoshop-Wow!-Buch soll Ihnen inspirierende Beispiele und praktische Tipps geben, mithilfe derer Sie das meiste aus Photoshop herausholen und Ihre eigenen kreativen Ideen umsetzen können. Es soll Ihnen helfen, schneller und einfacher Ihre Ziele umzusetzen und Ihre Arbeiten später leichter weiterzuverwenden. Die verwendeten Begriffe und Bildschirmfotos entsprechen Photoshop CS3, dennoch können Sie allen Workshops auch in den Version CS und CS2 folgen, wenn es nicht explizit angemerkt ist. Dann jedoch erhalten Sie alternative Lösungsvorschläge. STELLEN SIE SICH VOR Sie sind Designer und sollen den Jahresbericht einer Firma zusammenstellen, und Ihr Kunde hat Ihnen gerade stinklangweilige (sprechen Sie es ruhig aus) Fotos und Grafiken übergeben, die eingebunden werden sollen. Alles mit der Bemerkung: ""Da machen Sie schon `was Schönes draus!"" Oder Sie sind ein Fotograf, haben ein Produkt aufgenommen, aber nun will der Kunde eine andere Beleuchtung oder ein Objekt ins Bild, das vorher nicht da war. Oder Sie müssen bis Montag ein animiertes Banner auf eine Webseite stellen, den Online-Katalog aktualisieren (bis Dienstag) und ""noch ein paar von diesen netten Rollover-Dingern drauftun"". Oder Ihre liebe Tante Gertrud hat Ihnen soeben ein völlig vergilbtes und eingerissenes Familienfoto übergeben, mit den Worten: ""Du kennst Dich doch am Computer aus …"" Photoshop startet also und schaut Sie von Ihrem Bildschirm aus groß an - ein virtuelles Meer von Werkzeugen, Paletten und Menüs. Aber keine Panik: Sie müssen nicht den ganzen Ozean befahren, um die gewünschten professionellen Ergebnisse zu erzielen. Wenn Sie ein paar Grundlagen verstehen, haben Sie genug Möglichkeiten, mit diesem Buch zu kreativen Horizonten aufzubrechen und die Welt zu erobern. Wie Photoshop ist auch dieses Buch ein ideales Werkzeug für: - Fotografen, die schnellere und einfachere Lösungen zum Retuschieren, Freistellen, Ändern der Größe und zur Farbkorrektur suchen. - Druck-orientierte Designer, Illustratoren und Künstler, deren professioneller Horizont durch Photoshop und die Entwicklung in der Digitalfotografie erweitert wurde. - Informationsarchitekten, die Bilder für das Web oder andere interaktive Informationssysteme gestalten und schaffen. Außerdem unterstützt das Photoshop Wow!-Buch mit seiner DVD kreative Köpfe, die mithilfe dieser Werkzeuge Strukturen, Muster und alle möglichen visuellen Effekte erzeugen wollen. Diese können sie auf Fotos, Grafiken, Text und Video anwenden. Und Sie können vieles automatisieren - von der Routineproduktion bis hin zu komplexen Spezialeffekten. FREIE FAHRT! Wenn Sie bei Photoshop noch neu sind, werden Ihnen die ersten vier Kapitel auf die Beine helfen. Aber auch als alter Photoshop-Hase kann es nicht schaden, sie durchzusehen und zu schauen, ob Sie nicht doch ein paar Neuigkeiten finden, die Ihnen so vorher noch nicht begegnet sind. Ob Sie nun mit Vorkenntnissen gewappnet sind oder nicht - nehmen Sie sich einfach eine Technik vor und segeln Sie gen Horizont! Die benötigten Anweisungen erhalten Sie Schritt für Schritt in der jeweiligen Technik. Dennoch würden wir vorschlagen, hin und wieder einen Blick auf die Einleitungsseiten eines Kapitels zu werfen, um sich da die Grundlagen für das Bevorstehende einzusammeln. Die ""Mehr davon""-Kästchen verweisen Sie weiter, wenn Sie mehr Informationen zu Grundlagen haben möchten. Sie können Sie aber auch einfach ignorieren, wenn Sie gerade nicht unterbrochen werden wollen. Ob der Termin drückt oder Sie einfach nur eine Photoshop-Exkursion unternehmen wollen, sollten Sie trotzdem einen Blick in die ""Kurzum""-Abschnitte werfen, mit deren Tipps auch Einsteiger schnell ans Ziel kommen. Wenn Sie jedoch Zeit haben, sind die längeren schrittweisen Arbeitsvorlagen und die Neuen ""Übungen"" bzw. ""Anatomie""-Abschnitte vielleicht eher etwas für Sie. Diese helfen Ihnen, die zuweilen etwas verborgenen Schätze in Photoshop zu heben und zu lernen, wie Photoshop zu ""denken"". So lernen Sie, jede Herausforderung selbst einzuschätzen und werden ein Experte, wenn es darum geht, eine Datei so aufzubauen, dass sie Ihr Problem behebt. Tipps wie den im Kasten folgenden finden Sie im gesamten Buch. Das sind sozusagen Goldadern mit Informationen zum Text in der Nähe, aber jede kann auch losgelöst gelesen und genutzt werden. So sammeln Sie im Nu nützliche Informationen, indem Sie einfach das Buch durchblättern und nach grauen Kästchen suchen. Andere Einblicke erhalten Sie in den Abschnitten ""Die Geheimnisse des Universums"" und ""Ist es real? Oder ist es Photoshop?"" Neu in dieser Ausgabe des Buches ist, dass diese Rubriken etwas ausgefallenere Ansätze anbieten und den ausgetretenen Weg verlassen. Diese Tipps stammen von anderen Photoshop-Anwendern, die uns freundlicherweise einen Einblick in ihre Trickkiste geben. Jedes Kapitel endet mit einer Galerie, einem Werk eines Photoshop-Profis, das im ""richtigen Leben"" als herausragende Arbeit mit Photoshop angefertigt wurde. Hier sind Zitate mit nützlichen Informationen gepaart, wie die jeweiligen Kunstwerke entstanden sind. Hinten im Buch befindet sich der Anhang, der Beispiele für die Zugaben enthält, die Sie auf der DVD zum Buch finden. Außerdem erhalten Sie dort Tipps und Hinweise, wie Sie diese Zugaben zu Ihrem Vorteil einsetzen. In Anhang D finden Sie ein Verzeichnis von Künstlern und Fotografen, deren Arbeiten im Buch zu finden sind. ACHTUNG, DVD-ROM! Die Wow-DVD-ROM enthält Vorher-/Nachher-Dateien für die schrittweisen Arbeitsanleitungen, außerdem fertige Dateien für die Abschnitte ""Kurzum"", ""Übungen"" und ""Anatomie"". So können Sie diese Arbeiten beim Nachvollziehen vergleichen und die Buchprojekte besser untersuchen. Die DVD-ROM enthält auch die Wow-Vorgaben: - Stile, die Fotos, Grafiken, Text und Web-Buttons sofort in ein spektakuläres Objekt verwandeln. - Werkzeuge, die speziell zum Malen, Bildbearebiten und Freistellen angelegt wurden. - Muster und Verläufe, die als Füllungen oder Ebenen in Ihren eigenen Stilen eingesetzt werden können. GUTE REISE! Dieses Buch bringt Sie auf den richtigen Weg, so dass Sie ""wie Photoshop denken"" und die Werkzeuge bedienen lernen, wenn Ihnen das Programm neu ist. Sind Sie schon länger dabei, erhalten Sie hier neue Einblicke und Ideen. Probieren Sie die Tipps, Techniken und Stile aus und setzen Sie sie ein, um Ihre eigenen Ziele in Photoshop zu verwirklichen!Dieses Inspirations-Wunderwerk lässt keine Fragen offen. Mit hinreißenden, professionell gestalteten Photoshop-Projekten lädt das Wow-Book zum Nachahmen ein. Erkunden Sie so alle Features von Photoshop, inklusive aller Neuheiten der CS3-Version. Aber auch Nutzer der CS/CS2-Version kommen voll auf Ihre Kosten, auf Unterschiede zwischen wird explizit aufmerksam gemacht. Besonderer Wert wird dabei auf herausragende Ergebnisse gelegt, die in möglichst kurzer Zeit verwirklicht und dabei so flexibel gestaltet werden, dass spätere Änderungen immer möglich sind. Informatik Grafik Design Photoshop Bildbearbeitung CS3 Grafik Illustrator Photoshop CS Workshop ISBN-10 3-8273-2888-8 / 3827328888 ISBN-13 978-3-8273-2888-5 / 9783827328885 Photoshop Wow! DPI Adobe [Gebundene Ausgabe] Linnea Dayton (Autor), Cristen Gillespie (Autor)

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Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung. Editierbare QM-Dokumente auf CD-ROM von Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.

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Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung: Praktischer Leitfaden für die erfolgreiche Umsetzung. Editierbare QM-Dokumente auf CD-ROM von Gerwalt Muhle (Autor), Peter Kolling (Autor) Norbert Grosse Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.""Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden."" In(DZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Heft 11/2008; (auch in ZZI, Heft 4/2009)).Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. In(Der Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008.).""Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen."" In(progenie.de; 26.10.2008).Dr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis – so machen Sie sich fit für die Zukunft! Welche Vorteile bringt ein Qualitätsmanagement-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, Kosteneinsparungen – dies sind nur einige Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten QM-System noch weiter optimieren können. Von Zahnärzten für ihre Kolleginnen und Kollegen verfasst! Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigenen, zertifizierten Praxen, erklären praxisnah und konkret, wie ein QM-System effizient umgesetzt wird, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden. Mit Hilfe der CD-ROM setzen Sie Schritt für Schritt ein auf Ihre Praxis abgestimmtes QM-System umAlle im Buch abgedruckten Musterdokumente sowie weitere Formulare sind als editierbare Vorlagen verfügbar. · Präzise an den Bedürfnissen von Zahnärzten und Praxisteams orientiert · Praxisnah und gut umsetzbarZahlreiche Musterdokumente und Arbeitshilfen · Inklusive CD-ROMAm PC bearbeitbare und ausdruckbare QM-Dokumente · Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000Das weltweit am häufigsten angewandte und vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertete QM-System. Über den AutorDr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Besprechung / Review zu ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. InDer Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008. Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen. Inwww.progenie.de; 26.10.2008 Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden. InDZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift Inhaltsverzeichnis von ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Inhaltsverzeichnisse/978-3-7945-2568-3_Inhalt.pdf Auswahl des geeigneten QM-Systems • Zeitplanung und Aufwandsschätzung • gesetzliche Forderungen • Bestandteile einer QM-Dokumentation • Praxisphilosophie • Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente • Einbeziehung der Mitarbeiterinnen • Umgang mit Fehlern • Qualitätswerkzeuge • Zertifizierung • Erfahrungen der Autoren

Auflage: 1 (30. Juni 2008) Schattauer, F.K. Verlag Auflage: 1 (30. Juni 2008) Hardcover 240 S. 24,6 x 16,8 x 2,2 cm ISBN: 379452568X (EAN: 9783794525683 / 978-3794525683)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergel mehr lesen ...
Schlagworte: Praxisführung Qualitätsmanagement Zahnarztpraxis Zertifizierung Behandlungsqualität Arbeitsabläufe Kosteneinsparungen Zahnärzte Mit Qualitätsmanagement fit für die Zukunft Höchste Behandlungsqualität gekoppelt mit optimalen Arbeitsabläufen und Kosteneinsparungen lassen sich durch gutes Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis erreichen. Die Autoren, selbst niedergelassene Zahnärzte, erklären praxisnah und konkret, wie ein Qualitätsmanagement-System effizient umgesetzt wird und wie mögliche Probleme erfolgreich gelöst werden können. Inklusive zahlreicher Musterdokumente und Arbeitshilfen sowie einer CD-ROM mit am PC bearbeitbaren und ausdruckbaren QM-Dokumenten. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis - so machen Sie sich fit für die Zukunft! Qualitätsmanagement ist häufig ein unbeliebtes Thema, mit dem bürokratischer Aufwand bei geringem Gewinn assoziiert wird. Der konkrete Nutzen eines gut umgesetzten QM-Systems hingegen wird unterschätzt. Da der Gesetzgeber alle Praxen verpflichtet hat, bis Ende 2010 ein QM-System einzuführen, werden niedergelassene Zahnärzte nun verstärkt mit diesen Inhalten konfrontiert.Welche Vorteile bringt ein QM-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, höhere Patientenzufriedenheit, Kosteneinsparungen - dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten, auf Ihre Praxis abgestimmten QM-System noch weiter optimieren können.Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigener Praxis, erklären anschaulich anhand ihrer Erfahrungen, wie ein QM-System effizient in der Praxis umgesetzt werden kann, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden.- Auswahl des geeigneten QM-Systems Zeitplanung und Aufwandsschätzung gesetzliche Forderungen Bestandteile einer QM-Dokumentation Praxisphilosophie Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente Einbeziehung der Mitarbeiterinnen Umgang mit Fehlern Qualitätswerkzeuge Zertifizierung Erfahrungen der Autoren.Vorteile/Essentials:· Präzise an den Bedürfnissen der Leser orientiertvon Zahnärzten für ihre Kollegen verfasst· Praxisnah und gut umsetzbarzahlreiche Vordrucke und Arbeitshilfen erleichtern die wesentlichen Schritte· Inkl. CD-ROM mit QM-Dokumenten und Formularen für den Einsatz in der eigenen Praxis· Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000:- das weltweit am häufigsten angewandte QM-System - vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertetes QM-System.""Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden."" In(DZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Heft 11/2008; (auch in ZZI, Heft 4/2009)).Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. In(Der Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008.).""Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen."" In(progenie.de; 26.10.2008).Dr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis – so machen Sie sich fit für die Zukunft! Welche Vorteile bringt ein Qualitätsmanagement-System für Patienten, Mitarbeiter und Praxisleitung? Verbesserung der Arbeitsabläufe, Steigerung der Behandlungsqualität, Kosteneinsparungen – dies sind nur einige Punkte, die Sie mit einem gut eingeführten QM-System noch weiter optimieren können. Von Zahnärzten für ihre Kolleginnen und Kollegen verfasst! Peter Kolling und Gerwalt Muhle, niedergelassene Zahnärzte in eigenen, zertifizierten Praxen, erklären praxisnah und konkret, wie ein QM-System effizient umgesetzt wird, welche Probleme dabei auftreten können und wie diese erfolgreich gelöst werden. Mit Hilfe der CD-ROM setzen Sie Schritt für Schritt ein auf Ihre Praxis abgestimmtes QM-System umAlle im Buch abgedruckten Musterdokumente sowie weitere Formulare sind als editierbare Vorlagen verfügbar. · Präzise an den Bedürfnissen von Zahnärzten und Praxisteams orientiert · Praxisnah und gut umsetzbarZahlreiche Musterdokumente und Arbeitshilfen · Inklusive CD-ROMAm PC bearbeitbare und ausdruckbare QM-Dokumente · Auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2000Das weltweit am häufigsten angewandte und vom IDZ (Institut der Deutschen Zahnärzte) mit am positivsten bewertete QM-System. Über den AutorDr. med. dent. Peter Kolling Jahrgang 1962, ist seit 1992 in eigener Praxis in München niedergelassen. Die Zertifizierung der Praxis wurde im März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 durchgeführt. Zu seinen zertifizierten Arbeitsgebieten zählen die rekonstruktive und ästhetische Zahnheilkunde, die Implantologie und Parodontologie. Dr. med. dent. Gerwalt Muhle Jahrgang 1958, ist seit 1989 in eigener Praxis in Berlin tätig. Seine zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte sind die rekonstruktive ästhetische Zahnheilkunde, Parodontologie und Implantologie. Seine zahnärztliche Praxis ist seit März 2007 nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Besprechung / Review zu ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""Die Darstellung des Autorenduos ist geeignet, Skeptikern und Gegnern eines QM-Systems Vorbehalte zu nehmen. () Außerordentlich praxisnah wird die Arbeit mit dem QM-System DIN EN ISO 9001:2000 Schritt für Schritt erklärt. Sehr hilfreich ist dafür die beiliegende CD-ROM, auf der Musterdokumente und weitere QM-Formulare sowohl blanko wie auch ausgefüllt abgelegt sind. () QM geht eben über die richtige Anordnung der Stühle oder die Zimmervorbereitung weit hinaus. Dies belegt dieses Buch in überzeugender Weise. InDer Hessische Zahnarzt, 7-8, Juli/August 2008. Da viele Wege nach Rom führen, kann der Leser allemal die Motivation sich gezielt auf den Weg zu machen, erhalten und möglicherweise sein eigenes Konzept mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erarbeiten und erfolgreich umsetzen. Inwww.progenie.de; 26.10.2008 Die Stärken des Buches liegen in einer sehr übersichtlichen und klaren Gliederung der Kapitel und in einem auf reine Information reduzierten Inhalt ohne unnötige Prosa. Dies unterstreicht den Charakter eines Leitfadens, der ein leichtes Auffinden und Nachschlagen einzelner Inhalte ermöglicht. () Die Einführung eines QM-Systems lässt sich nicht nur theoretisch anhand dieses Buches nachvollziehen, sondern auch ganz konkret in die eigene Praxis integrieren. () Allen Praxisinhabern, die vor der Einführung eines QM-Systems stehen, oder gerade dabei sind alle Arbeitsbereiche strukturell zu reorganisieren, kann dieses Buch sowohl als konkrete Anleitung als auch als Vorlage bei Detailfragen sehr empfohlen werden. InDZZ - Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift Inhaltsverzeichnis von ""Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis""http://www.schattauer.de/fileadmin/assets/buecher/Inhaltsverzeichnisse/978-3-7945-2568-3_Inhalt.pdf Auswahl des geeigneten QM-Systems • Zeitplanung und Aufwandsschätzung • gesetzliche Forderungen • Bestandteile einer QM-Dokumentation • Praxisphilosophie • Erstellen des QM-Handbuchs und der QM-Dokumente • Einbeziehung der Mitarbeiterinnen • Umgang mit Fehlern • Qualitätswerkzeuge • Zertifizierung • Erfahrungen der Autoren

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Das Soziale als Ritual: Zur performativen Bildung von Gemeinschaften von Christoph Wulf (Autor), Birgit Althans (Autor), Kathrin Audehm (Autor), Constanze Bausch (Autor), Michael Göhlich (Autor), Stephan Sting (Autor), Anja Tervooren (Autor), Monika Wagner-Willi (Autor), Jörg Zirfas (Autor) Das Soziale als Ritual Nachdem Rituale in den Sozial- und Humanwissenschaften mit Ausnahme der Ethnologie in den letzten Jahrzehnten kaum thematisiert worden sind, l finden sie seit einiger Zeit wieder verstärkt Beachtung. Für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung des Sozialen haben sie eine weitaus größere Bedeutung als dies im allgemeinen angenommen wurde. Zu einem besseren Verständnis der sozialen Bedeutung von Ritualen beizutragen, ist das Ziel dieser Untersuchung. Sie geht davon aus, daß Kontinuität beanspru­ chende soziale Prozesse häufig als Rituale inszeniert und aufgeführt werden. Als rituelle Handlungen werden soziale Prozesse bezeichnet, die nach Inten­ tion, Inhalt und Kontext sehr unterschiedlich sein können. Zur Erforschung ritueller Situationen ist es daher erforderlich, mehrdimensionale Konzepte rituellen Handeins zu entwickeln. Dabei muß von einem grundsätzlich nicht einholbaren Bedeutungsüberschuß ritueller Prozesse ausgegangen werden, der in ihrem körperlichen und performativen Charakter sowie in ihrer Einge­ bundenheit in historische und kulturelle Kontexte begründet liegt. Angesichts dieser Situation ist es zunächst sinnvoll, einige Aspekte rituellen Handeins zu skizzieren, die in unserer Untersuchung zentral sind und ohne deren Berück­ sichtigung Rituale und Ritualisierungen nicht angemessen erforscht werden können. 1. Birgit Althans - Die Stadt als performativer Raum - 2. Kathrin Audehm/Jörg Zirfas - Familie als ritueller Lebensraum - 3. Michael Göhlich/Monika Wagner-Willi - Rituelle Übergänge im Schulalltag - 4. Anja Tervooren - Pausenspiele als performative Kinderkultur - 5. Constanze Bausch/Stephan Sting - Rituelle Medieninszenierungen in Peergroups - 6. Christoph Wulf - Rituelles Handeln als mimetisches Wissen - 7. Christoph Wulf/Jörg Zirfas - Das Soziale als RitualPerspektiven des Performativen Über den Autor: Christoph Wulf (Dr. phil.) ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft, Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Historische Anthropologie, des Sonderforschungsbereichs

Mehr von Christoph Wulf Birgit
Christoph Wulf (Autor), Birgit Althans (Autor), Kathrin Audehm (Autor), Constanze Bausch (Autor), Michael Göhlich (Autor), Stephan Sting (Autor), Anja Tervooren (Autor), Monika Wagner-Willi (Autor), Jörg Zirfas (Autor)
Das Soziale als Ritual: Zur performativen Bildung von Gemeinschaften von Christoph Wulf (Autor), Birgit Althans (Autor), Kathrin Audehm (Autor), Constanze Bausch (Autor), Michael Göhlich (Autor), Stephan Sting (Autor), Anja Tervooren (Autor), Monika Wagner-Willi (Autor), Jörg Zirfas (Autor) Das Soziale als Ritual Nachdem Rituale in den Sozial- und Humanwissenschaften mit Ausnahme der Ethnologie in den letzten Jahrzehnten kaum thematisiert worden sind, l finden sie seit einiger Zeit wieder verstärkt Beachtung. Für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung des Sozialen haben sie eine weitaus größere Bedeutung als dies im allgemeinen angenommen wurde. Zu einem besseren Verständnis der sozialen Bedeutung von Ritualen beizutragen, ist das Ziel dieser Untersuchung. Sie geht davon aus, daß Kontinuität beanspru­ chende soziale Prozesse häufig als Rituale inszeniert und aufgeführt werden. Als rituelle Handlungen werden soziale Prozesse bezeichnet, die nach Inten­ tion, Inhalt und Kontext sehr unterschiedlich sein können. Zur Erforschung ritueller Situationen ist es daher erforderlich, mehrdimensionale Konzepte rituellen Handeins zu entwickeln. Dabei muß von einem grundsätzlich nicht einholbaren Bedeutungsüberschuß ritueller Prozesse ausgegangen werden, der in ihrem körperlichen und performativen Charakter sowie in ihrer Einge­ bundenheit in historische und kulturelle Kontexte begründet liegt. Angesichts dieser Situation ist es zunächst sinnvoll, einige Aspekte rituellen Handeins zu skizzieren, die in unserer Untersuchung zentral sind und ohne deren Berück­ sichtigung Rituale und Ritualisierungen nicht angemessen erforscht werden können. 1. Birgit Althans - Die Stadt als performativer Raum - 2. Kathrin Audehm/Jörg Zirfas - Familie als ritueller Lebensraum - 3. Michael Göhlich/Monika Wagner-Willi - Rituelle Übergänge im Schulalltag - 4. Anja Tervooren - Pausenspiele als performative Kinderkultur - 5. Constanze Bausch/Stephan Sting - Rituelle Medieninszenierungen in Peergroups - 6. Christoph Wulf - Rituelles Handeln als mimetisches Wissen - 7. Christoph Wulf/Jörg Zirfas - Das Soziale als RitualPerspektiven des Performativen Über den Autor: Christoph Wulf (Dr. phil.) ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft, Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Historische Anthropologie, des Sonderforschungsbereichs ""Kulturen des Performativen"" und des Graduiertenkollegs ""InterArts"" an der Freien Universität Berlin.Seine Arbeitsschwerpunkte sind Historische Anthropologie, Pädagogische Anthropologie, Interkulturelle Bildung, Mimesis- und Imaginationsforschung, Performativitäts- und Ritualforschung, ästhetische und interkulturelle Erziehung. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren. Birgit Althans (PD Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender und Cultural Studies sowie historische und pädagogische Anthropologie. Kathrin Audehm (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Anthropologie und Erziehung und am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind pädagogische Ethnografie, Ritualforschung sowie interkulturelle Erziehung. Rituale sind produktiv. Wurden sie bislang zumeist unterAspekten der Stereotypie,Rigidität und Gewalt thematisiert, konzentriertsich die vorliegende Untersuchung auf diejenigen Momente von Ritualen, die Gemeinschaften hervorbringen und gestalten. Rituale dienen hierbei der Gemeinschaft als Medium, Differenzen zu erzeugen und zu bearbeiten, Krisen zu bewältigen und Übergänge zu strukturieren.Die ethnographisch angelegte Studie zeigt, wie sich soziale Beziehungen in performativen Prozessen von Ritualen und Ritualisierungen bilden. In diesem Sinne liegt der Fokus auf der Dramaturgie und Organisation ritueller Interaktionen und ihrer Effekte, der szenisch-mimetischen Expressivität, dem Aufführungs- und Inszenierungscharakter und dem praktischen Wissen sozialen Handelns.Vier zentrale Sozialisationsfelder performativen rituellen Handelns werden analysiertder Lebensraum der Familie, die Übergänge im Schulalltag, die Pausenspiele von Kindern und die Medieninszenierungen von Peergroups. Darüber hinaus wird das rituelle Handeln als praktisches mimetisches Wissen besimmt sowie die Stadt als performativer Raum charakterisiert. Über den Autor Christoph Wulf (Dr. phil.) ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft, Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Historische Anthropologie, des Sonderforschungsbereichs ""Kulturen des Performativen"" und des Graduiertenkollegs ""InterArts"" an der Freien Universität Berlin.Seine Arbeitsschwerpunkte sind Historische Anthropologie, Pädagogische Anthropologie, Interkulturelle Bildung, Mimesis- und Imaginationsforschung, Performativitäts- und Ritualforschung, ästhetische und interkulturelle Erziehung. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren.Birgit Althans (PD Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender und Cultural Studies sowie historische und pädagogische Anthropologie.Kathrin Audehm (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Anthropologie und Erziehung und am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind pädagogische Ethnografie, Ritualforschung sowie interkulturelle Erziehung. ISBN-10 3-8100-3132-1 / 3810031321 ISBN-13 978-3-8100-3132-7 / 9783810031327 Beziehung Bildung Familie Gemeinschaft Gewalt Soziologie Sozialstrukturforschung Inszenierung Kinder Kultur Medien Raum Ritual Sozialisation Stadt Struktur Wissen

Auflage: 1 (2001) Leske + Budrich Auflage: 1 (2001) Softcover 300 S. 21,2 x 13,8 x 2 cm ISBN: 3810031321 (EAN: 9783810031327 / 978-3810031327)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Nachdem Rituale in den Sozial- und Humanwissenschaften mit Ausnahme der Ethnologie in den letzten Jahrzehnten kaum thematisiert worden sind, l finden sie seit einiger Zeit wieder verstärkt Beachtung. Für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung des Sozialen haben sie eine weitaus größere Bedeutung als dies im allgemeinen angenommen wurde. Zu einem besseren V mehr lesen ...
Schlagworte: Beziehung Bildung Familie Gemeinschaft Gewalt Soziologie Sozialstrukturforschung Inszenierung Kinder Kultur Medien Raum Ritual Sozialisation Stadt Struktur Wissen Nachdem Rituale in den Sozial- und Humanwissenschaften mit Ausnahme der Ethnologie in den letzten Jahrzehnten kaum thematisiert worden sind, l finden sie seit einiger Zeit wieder verstärkt Beachtung. Für die Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung des Sozialen haben sie eine weitaus größere Bedeutung als dies im allgemeinen angenommen wurde. Zu einem besseren Verständnis der sozialen Bedeutung von Ritualen beizutragen, ist das Ziel dieser Untersuchung. Sie geht davon aus, daß Kontinuität beanspru­ chende soziale Prozesse häufig als Rituale inszeniert und aufgeführt werden. Als rituelle Handlungen werden soziale Prozesse bezeichnet, die nach Inten­ tion, Inhalt und Kontext sehr unterschiedlich sein können. Zur Erforschung ritueller Situationen ist es daher erforderlich, mehrdimensionale Konzepte rituellen Handeins zu entwickeln. Dabei muß von einem grundsätzlich nicht einholbaren Bedeutungsüberschuß ritueller Prozesse ausgegangen werden, der in ihrem körperlichen und performativen Charakter sowie in ihrer Einge­ bundenheit in historische und kulturelle Kontexte begründet liegt. Angesichts dieser Situation ist es zunächst sinnvoll, einige Aspekte rituellen Handeins zu skizzieren, die in unserer Untersuchung zentral sind und ohne deren Berück­ sichtigung Rituale und Ritualisierungen nicht angemessen erforscht werden können. 1. Birgit Althans - Die Stadt als performativer Raum - 2. Kathrin Audehm/Jörg Zirfas - Familie als ritueller Lebensraum - 3. Michael Göhlich/Monika Wagner-Willi - Rituelle Übergänge im Schulalltag - 4. Anja Tervooren - Pausenspiele als performative Kinderkultur - 5. Constanze Bausch/Stephan Sting - Rituelle Medieninszenierungen in Peergroups - 6. Christoph Wulf - Rituelles Handeln als mimetisches Wissen - 7. Christoph Wulf/Jörg Zirfas - Das Soziale als RitualPerspektiven des Performativen Über den Autor: Christoph Wulf (Dr. phil.) ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft, Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Historische Anthropologie, des Sonderforschungsbereichs ""Kulturen des Performativen"" und des Graduiertenkollegs ""InterArts"" an der Freien Universität Berlin.Seine Arbeitsschwerpunkte sind Historische Anthropologie, Pädagogische Anthropologie, Interkulturelle Bildung, Mimesis- und Imaginationsforschung, Performativitäts- und Ritualforschung, ästhetische und interkulturelle Erziehung. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren. Birgit Althans (PD Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender und Cultural Studies sowie historische und pädagogische Anthropologie. Kathrin Audehm (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Anthropologie und Erziehung und am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind pädagogische Ethnografie, Ritualforschung sowie interkulturelle Erziehung. Rituale sind produktiv. Wurden sie bislang zumeist unterAspekten der Stereotypie,Rigidität und Gewalt thematisiert, konzentriertsich die vorliegende Untersuchung auf diejenigen Momente von Ritualen, die Gemeinschaften hervorbringen und gestalten. Rituale dienen hierbei der Gemeinschaft als Medium, Differenzen zu erzeugen und zu bearbeiten, Krisen zu bewältigen und Übergänge zu strukturieren.Die ethnographisch angelegte Studie zeigt, wie sich soziale Beziehungen in performativen Prozessen von Ritualen und Ritualisierungen bilden. In diesem Sinne liegt der Fokus auf der Dramaturgie und Organisation ritueller Interaktionen und ihrer Effekte, der szenisch-mimetischen Expressivität, dem Aufführungs- und Inszenierungscharakter und dem praktischen Wissen sozialen Handelns.Vier zentrale Sozialisationsfelder performativen rituellen Handelns werden analysiertder Lebensraum der Familie, die Übergänge im Schulalltag, die Pausenspiele von Kindern und die Medieninszenierungen von Peergroups. Darüber hinaus wird das rituelle Handeln als praktisches mimetisches Wissen besimmt sowie die Stadt als performativer Raum charakterisiert. Über den Autor Christoph Wulf (Dr. phil.) ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Erziehungswissenschaft, Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Historische Anthropologie, des Sonderforschungsbereichs ""Kulturen des Performativen"" und des Graduiertenkollegs ""InterArts"" an der Freien Universität Berlin.Seine Arbeitsschwerpunkte sind Historische Anthropologie, Pädagogische Anthropologie, Interkulturelle Bildung, Mimesis- und Imaginationsforschung, Performativitäts- und Ritualforschung, ästhetische und interkulturelle Erziehung. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren.Birgit Althans (PD Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Gender und Cultural Studies sowie historische und pädagogische Anthropologie.Kathrin Audehm (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Anthropologie und Erziehung und am Sonderforschungsbereich ""Kulturen des Performativen"" an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind pädagogische Ethnografie, Ritualforschung sowie interkulturelle Erziehung. ISBN-10 3-8100-3132-1 / 3810031321 ISBN-13 978-3-8100-3132-7 / 9783810031327

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Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon. Band 2 Bd.2, Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen [Gebundene Ausgabe] von Johannes Kreuzer (Autor) Stauden sind zu gefragten Pflanzen geworden. Neue Trends in der Gartengestaltung haben dazu beigetragen, beispielsweise der Wunsch nach harmonischen Pflanzenbildern im Garten, Farbgärten nach englischem Vorbild, der verstärkte Einzug von buntblättrigen Formen und Sorten, die für Abwechslung sorgen. Es gibt ein starkes Interesse für dekorative Blattstrukturstauden, mit denen man vor allem im Halbschatten und Schatten ausdrucksvolle Situationen schaffen kann. Viel umfangreicher als in den früheren Ausgaben wurde auch das Sortiment der in Mitteleuropa einheimischen Wildstauden berücksichtigt, ohne sich dabei in botanischen Raritäten oder auf dem großen Feld der ständig wechselnden Liebhabersorten zu verlieren. Denn nach wie vor halten Verlag und Autoren am Prinzip fest, das dieser Lexika-Reihe zugrunde liegt Was vorgestellt wird, soll dem gängigen Sortiment entsprechen und erhältlich sein, wobei sich natürlich ständig Verschiebungen ergeben können. Im Vergleich zur 6. Auflage haben in diesem Band erheblich mehr Arten und Sorten Eingang gefunden. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was sich am Markt vollzieht: Containerpflanzen bieten sich an für Gestaltungen über viele Monate hinweg Viele Stauden gelangten als Kübelpflanzen zu neuen Verwendungen Der Naturschutz mit Futterpflanzen für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Wildinsekten fordert sein Recht. Duftpflanzen werden verstärkt gefragt Dekorative Krauter sind in diesem Band im Hinblick auf ihren Schmuckwert berücksichtigt, sofern sie als Zierstauden in Frage kommen. Weitere Details auf diesem zunehmend interessanten Sektor mit fließenden Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten finden sich im Band 7

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Denn nach wie vor halten Verlag und Autoren am Prinzip fest, das dieser Lexika-Reihe zugrunde liegt Was vorgestellt wird, soll dem gängigen Sortiment entsprechen und erhältlich sein, wobei sich natürlich ständig Verschiebungen ergeben können. Im Vergleich zur 6. Auflage haben in diesem Band erheblich mehr Arten und Sorten Eingang gefunden. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was sich am Markt vollzieht: Containerpflanzen bieten sich an für Gestaltungen über viele Monate hinweg Viele Stauden gelangten als Kübelpflanzen zu neuen Verwendungen Der Naturschutz mit Futterpflanzen für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Wildinsekten fordert sein Recht. Duftpflanzen werden verstärkt gefragt Dekorative Krauter sind in diesem Band im Hinblick auf ihren Schmuckwert berücksichtigt, sofern sie als Zierstauden in Frage kommen. Weitere Details auf diesem zunehmend interessanten Sektor mit fließenden Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten finden sich im Band 7 ""Gemüse, Kräuter und Kulturpilze"" Alle Pflanzen sind jetzt alphabetisch von A-Z geordnet, sodaß sich ein sofortiger Überblick über die vielfältige Anwendung der einzelnen Gattungen ergibt. Dennoch werden anhand der Tabellen im Anhang auch die in den Gärtnereien üblichen Sortimente von Wasserpflanzen, Gräser, Farne und der großen Masse der übrigen Blatt- und Blütenstauden deutlich. Die Orientierung fällt dadurch leichter. Zahlreiche Änderungen in der Nomenklatur und in den Schreibweisen haben sich in den letzten Jahren ergeben und finden in diesem Band Berücksichtigung. Soweit möglich wurden die bisher üblichen Bezeichnungen der Pflanzen als Synonyme beibehalten. Mit Hilfe des Registers der botanischen Pflanzennamen wird das Auffinden der bekannten Arten unter den alten Bezeichnungen erleichtert. Die überarbeiteten Tabellen im Anhang bieten Informationen von großem Wert, auf übersichtliche Weise geordnet. Neu aufgegliedert in die Bereiche Stauden, Gräser, Farne und Wasserpflanzen werden auch die Lebensbereiche der Stauden umfassend berücksichtigt. Die Tabelle ""Kulturansprüche, Verwendungsmöglichkeiten und Lebensbereiche"" gibt auch grundsätzliche Hinweise auf die Verwendung unter Glas, sei es als Schnittblume oder als Topfpflanze. Viele Stauden können unter Glas verfrüht oder durch Steuerungsmaßnahmen in der Kultur zu bislang nicht gewohnten Jahreszeiten auf den Markt gebracht werden. Für nähere Einzelheiten hierzu empfehlen wir, aktuelle Kataloge oder die jeweilige Firmenliteratur der Lieferanten anzufordern. Bei der Kurzinformation über die Lebensbereiche der in diesem Band beschriebenen Pflanzen und auf den folgenden Seiten finden Sie Hinweise auf die Verwendungsempfehlungen (nach Prof. Dr. J. Sieber, Bund deutscher Staudengärtner, Weihenstephan), die dem Kunden und dem beratenden Personal die Anwendung erleichtern. Für den Verlag und die Redaktion ist es selbstverständlich, daß das Kreuzer-Lexikon als Standardwerk für Praktiker und Liebhaber des Gartenbaus auch künftig stets den neuesten Stand des Wissens, der Sortimente und der gärtnerischen Praxis vermittelt. Regelung zum Washingtoner Artenschutzabkommen Pflanzen geschützter Arten (laut gültigen Listen) aus Wildbeständen dürfen grundsätzlich nicht der Natur entnommen und nicht gehandelt werden. Geschützte Pflanzen, die aus gärtnerischer Vermehrung entstehen, dürfen gehandelt werden, allerdings muß jederzeit der Nachweis geführt werden können, daß die Pflanzen rechtmäßig in Kultur genommen wurden. Bei Importen von besonders geschützten Arten aus Nicht-EG-Staaten ist eine CITES-Einführungsgenehmigung des Bundesamtes für Ernährung und Fortswirtschaft notwendig. Hierfür muß eine Ausfuhrgenehmigung des Ausfuhrlandes vorliegen. Das Vorliegen dieser Bescheinigung wird von den Zollbehörden auf einer CITES-Einfuhr-Bescheinigung an der Grenze bescheinigt. Dieses Dokument muß den Pflanzentransport jederzeit begleiten. Für Transporte von naturentnommenen Pflanzen innerhalb der EG schreibt die Verordnung vor, daß beim Transport und beim Verkauf usw. CITES-Dokumente als Begleitpapiere und Legalitätsnachweis vorzuweisen sind. Diese Dokumente sind je nach Fall CITES-Einfuhrgenehmigung, CITES-Einfuhrbescheinigung und CITES-Bescheinigung. Für künstlich vermehrte, geschützte Pflanzen gemäß dem Washingtoner Artenschutzabkommen kann für Transporte innerhalb der EG auch ein Pflanzenschutzzeugnis Verwendung finden. Ausnahmen sind jeweils in Listen aufgeführt, die sich ändern können. Daher bitte den jeweils aktuellen Stand bei der zuständigen Fachbehörde für Naturschutz abfragen. Stauden, Farne, Gräser, Wasserpflanzen von A-Z. 9 Anhang- Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. 217 - Kulturansprüche und Verwendungsmöglichkeiten. 233 Index- Botanische Namensverzeichnis. 273 Deutsch-botanisches Namensverzeichnis. 282 Botanische Erläuterungen. Seit nunmehr 20 Jahren ist das Gartenpflanzen-Lexikon von Johannes Kreuzer ein Standardwerk für den Gartenbau. Weit über 250.000 Lexikonbände wurden inzwischen nachgefragt. Der vorliegende Band 2 ""Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen"" erscheint bereits in der 7. Auflage und wurde gegenüber der 6. Auflage verbessert. Neu aufgenommen wurden die Lebensbereiche im Tabellenteil. Das Gesamtwerk besteht mittlerweile aus sieben Bänden, in denen die von Gärtnereien in Mitteleuropa angebotenen Zier- und Nutzpflanzen enthalten sind. Die Einzelbände fassen jeweils bestimmte Pflanzengruppen zusammen. Durch die neue Konzeption ergibt sich folgende Einteilung in sieben TeilbereicheBand 1Laubgehölze und Nadelgehölze (10. Auflage 1998) Band 2Stauden, Farne, Gräser, Sumpf- und Wasserpflanzen (7. Auflage 1999) Band 3Obst (3. Auflage 1997) Band 4Sommerblumen, Blumenzwiebeln und -knollen, Beet- und Balkonpflanzen (3. Auflage 1993) Band 5Zimmerpflanzen, Sukkulenten und Kübelpflanzen (2. Auflage 1994) Band 6Rosen und Kletterpflanzen (1. Auflage 1996) Band 7Gemüse, Kräuter und Kulturpilze (1. Auflage 1998) Alle Bände des Gartenpflanzen-Lexikons bieten durch ihren einheitlichen und stichwortartigen Aufbau besonders viele Informationen auf engstem Raum. Der Beschreibung der einzelnen Pflanzen liegen dasselbe Schema und die gleiche Reihung der Stichwörter zugrunde. Durch die alphabetische Anordnung und die Übersichtlichkeit der Einträge wird sich der Benutzer in kürzester Zeit in jedem Lexikonband zurechtfinden. Ergänzt wird der Hauptteil der einzelnen Bände durch viele anschauliche Tabellen sowie komprimierte Hinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. Somit werden alle wesentlichen Aspekte der Pflanzung, der Verwendung und der Pflege der im Lexikon vorgestellten Pflanzen kurz und bündig behandelt. Die Attraktion und Einmaligkeit dieser Lexikonreihe besteht in der riesigen Anzahl der vorgestellten Pflanzenarten und -sorten und den vielen naturgetreuen, farbigen Pflanzenabbildungen. Dabei wird besonders darauf geachtet, daß nur Pflanzen aufgenommen werden, die sich in Mitteleuropa durchgesetzt haben und deshalb auch in Gärtnereien und Baumschulen angeboten werden. Bei der Zusammenstellung der Lexikonbände schöpfte Johannes Kreuzer aus jahrzehntelanger Erfahrung in Pflanzenvermehrung, Pflanzenzucht, Anlage von Gärten und Parks sowie Beratung von Kunden in der bekannten Baumschule Kreuzer in Tittmoning. Mit viel Liebe und Ausdauer hat er sein Fachwissen zusammengetragen und einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht. Bis zu seinem Tod im Januar 1992 hat der Gründer dieser Lexikonreihe aktiv an der Weiterentwicklung des Gartenpflanzen-Lexikons mitgewirkt. Bereits im Jahr 1989 übertrug Johannes Kreuzer THALACKER MEDIEN die verlegerische Betreuung seines Werkes. Hier erscheint neben mehreren bedeutenden deutschen Gartenbau-Fachzeitschriften eine interessante Palette von Fachbüchern zu Themen rund um Gartenbau, Landschaft und Floristik. Siegfried Stein bearbeitete bereits die Neuauflage von Band 4, 5, 6 und 7 und ist einer breiten Leserschaft als Autor weiterer Blumen- und Pflanzenbücher bekannt. Darüber hinaus war er viele Jahre für das Produktmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit eines bekannten deutschen Samenzüchters verantwortlich. Für den Teil Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung konnte wiederum Kurt Henseler vom Pflanzenschutzamt Bonn gewonnen werden. Ein Nachschlagewerk in sieben Bänden. Nahezu 6000 Steckbriefe von Haus- und Gartenpflanzen, die sich in Mittel- und Nordeuropa durchgesetzt haben. Durchweg farbig illustriert. Zu jeder Pflanze eine vollständige Kurzbeschreibung mit allen wichtigen Angaben zu Herkunft, Pflege, Verwendung etc. Zahlreiche Tabellen und Arbeitshinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen und Pflanzenschutz. 1 Laubgehölze Nadelgehölze 2 Stauden Graser Farne Wasserpflanzen 3 Beerenobst Kernobst Steinobst Schalenobst 4 Sommerblumen Blumenzwiebeln und -knollen Beet- und Balkonpflanzen 5 Zimmerpflanzen Sukkulenten Kübelpflanzen 6 Rosen Kletterpflanzen 7 Gemüse Kräuter Kulturpilze

Auflage: 7., verb. u. neu zusammengest. A. (Juli 1999) Haymarket Media Auflage: 7., verb. u. neu zusammengest. A. (Juli 1999) Hardcover 296 S. 30,1 x 21 x 2,2 cm ISBN: 3878151217 (EAN: 9783878151210 / 978-3878151210)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Stauden sind zu gefragten Pflanzen geworden. Neue Trends in der Gartengestaltung haben dazu beigetragen, beispielsweise der Wunsch nach harmonischen Pflanzenbildern im Garten, Farbgärten nach englischem Vorbild, der verstärkte Einzug von buntblättrigen Formen und Sorten, die für Abwechslung sorgen. Es gibt ein starkes Interesse für dekorative Blattstrukturstauden, mi mehr lesen ...
Schlagworte: Farne Farnpflanzen Lexikon Wörterbuch Gartenpflanzen Lexika Nachschlagewerke Gräser Biologie Landwirtschaft Gartenbau Forstwirtschaft Fischerei Ernährung Staude Stauden Sumpfpflanzen Wasserpflanzen Kreuzers Gartenpflanzen-Lexikon. Gesamtausgabe, Bd.2, Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen Johannes Kreuzer Stauden sind zu gefragten Pflanzen geworden. Neue Trends in der Gartengestaltung haben dazu beigetragen, beispielsweise der Wunsch nach harmonischen Pflanzenbildern im Garten, Farbgärten nach englischem Vorbild, der verstärkte Einzug von buntblättrigen Formen und Sorten, die für Abwechslung sorgen. Es gibt ein starkes Interesse für dekorative Blattstrukturstauden, mit denen man vor allem im Halbschatten und Schatten ausdrucksvolle Situationen schaffen kann. Viel umfangreicher als in den früheren Ausgaben wurde auch das Sortiment der in Mitteleuropa einheimischen Wildstauden berücksichtigt, ohne sich dabei in botanischen Raritäten oder auf dem großen Feld der ständig wechselnden Liebhabersorten zu verlieren. Denn nach wie vor halten Verlag und Autoren am Prinzip fest, das dieser Lexika-Reihe zugrunde liegtWas vorgestellt wird, soll dem gängigen Sortiment entsprechen und erhältlich sein, wobei sich natürlich ständig Verschiebungen ergeben können. Im Vergleich zur 6. Auflage haben in diesem Band erheblich mehr Arten und Sorten Eingang gefunden. Sie sind ein Spiegelbild dessen, was sich am Markt vollzieht: Containerpflanzen bieten sich an für Gestaltungen über viele Monate hinweg Viele Stauden gelangten als Kübelpflanzen zu neuen Verwendungen Der Naturschutz mit Futterpflanzen für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Wildinsekten fordert sein Recht. Duftpflanzen werden verstärkt gefragt Dekorative Krauter sind in diesem Band im Hinblick auf ihren Schmuckwert berücksichtigt, sofern sie als Zierstauden in Frage kommen. Weitere Details auf diesem zunehmend interessanten Sektor mit fließenden Grenzen zwischen Zier- und Nutzgarten finden sich im Band 7 ""Gemüse, Kräuter und Kulturpilze"" Alle Pflanzen sind jetzt alphabetisch von A-Z geordnet, sodaß sich ein sofortiger Überblick über die vielfältige Anwendung der einzelnen Gattungen ergibt. Dennoch werden anhand der Tabellen im Anhang auch die in den Gärtnereien üblichen Sortimente von Wasserpflanzen, Gräser, Farne und der großen Masse der übrigen Blatt- und Blütenstauden deutlich. Die Orientierung fällt dadurch leichter. Zahlreiche Änderungen in der Nomenklatur und in den Schreibweisen haben sich in den letzten Jahren ergeben und finden in diesem Band Berücksichtigung. Soweit möglich wurden die bisher üblichen Bezeichnungen der Pflanzen als Synonyme beibehalten. Mit Hilfe des Registers der botanischen Pflanzennamen wird das Auffinden der bekannten Arten unter den alten Bezeichnungen erleichtert. Die überarbeiteten Tabellen im Anhang bieten Informationen von großem Wert, auf übersichtliche Weise geordnet. Neu aufgegliedert in die Bereiche Stauden, Gräser, Farne und Wasserpflanzen werden auch die Lebensbereiche der Stauden umfassend berücksichtigt. Die Tabelle ""Kulturansprüche, Verwendungsmöglichkeiten und Lebensbereiche"" gibt auch grundsätzliche Hinweise auf die Verwendung unter Glas, sei es als Schnittblume oder als Topfpflanze. Viele Stauden können unter Glas verfrüht oder durch Steuerungsmaßnahmen in der Kultur zu bislang nicht gewohnten Jahreszeiten auf den Markt gebracht werden. Für nähere Einzelheiten hierzu empfehlen wir, aktuelle Kataloge oder die jeweilige Firmenliteratur der Lieferanten anzufordern. Bei der Kurzinformation über die Lebensbereiche der in diesem Band beschriebenen Pflanzen und auf den folgenden Seiten finden Sie Hinweise auf die Verwendungsempfehlungen (nach Prof. Dr. J. Sieber, Bund deutscher Staudengärtner, Weihenstephan), die dem Kunden und dem beratenden Personal die Anwendung erleichtern. Für den Verlag und die Redaktion ist es selbstverständlich, daß das Kreuzer-Lexikon als Standardwerk für Praktiker und Liebhaber des Gartenbaus auch künftig stets den neuesten Stand des Wissens, der Sortimente und der gärtnerischen Praxis vermittelt. Regelung zum Washingtoner Artenschutzabkommen Pflanzen geschützter Arten (laut gültigen Listen) aus Wildbeständen dürfen grundsätzlich nicht der Natur entnommen und nicht gehandelt werden. Geschützte Pflanzen, die aus gärtnerischer Vermehrung entstehen, dürfen gehandelt werden, allerdings muß jederzeit der Nachweis geführt werden können, daß die Pflanzen rechtmäßig in Kultur genommen wurden. Bei Importen von besonders geschützten Arten aus Nicht-EG-Staaten ist eine CITES-Einführungsgenehmigung des Bundesamtes für Ernährung und Fortswirtschaft notwendig. Hierfür muß eine Ausfuhrgenehmigung des Ausfuhrlandes vorliegen. Das Vorliegen dieser Bescheinigung wird von den Zollbehörden auf einer CITES-Einfuhr-Bescheinigung an der Grenze bescheinigt. Dieses Dokument muß den Pflanzentransport jederzeit begleiten. Für Transporte von naturentnommenen Pflanzen innerhalb der EG schreibt die Verordnung vor, daß beim Transport und beim Verkauf usw. CITES-Dokumente als Begleitpapiere und Legalitätsnachweis vorzuweisen sind. Diese Dokumente sind je nach Fall CITES-Einfuhrgenehmigung, CITES-Einfuhrbescheinigung und CITES-Bescheinigung. Für künstlich vermehrte, geschützte Pflanzen gemäß dem Washingtoner Artenschutzabkommen kann für Transporte innerhalb der EG auch ein Pflanzenschutzzeugnis Verwendung finden. Ausnahmen sind jeweils in Listen aufgeführt, die sich ändern können. Daher bitte den jeweils aktuellen Stand bei der zuständigen Fachbehörde für Naturschutz abfragen. Stauden, Farne, Gräser, Wasserpflanzen von A-Z. 9 Anhang- Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. 217 - Kulturansprüche und Verwendungsmöglichkeiten. 233 Index- Botanische Namensverzeichnis. 273 Deutsch-botanisches Namensverzeichnis. 282 Botanische Erläuterungen. Seit nunmehr 20 Jahren ist das Gartenpflanzen-Lexikon von Johannes Kreuzer ein Standardwerk für den Gartenbau. Weit über 250.000 Lexikonbände wurden inzwischen nachgefragt. Der vorliegende Band 2 ""Stauden, Gräser, Farne, Wasserpflanzen"" erscheint bereits in der 7. Auflage und wurde gegenüber der 6. Auflage verbessert. Neu aufgenommen wurden die Lebensbereiche im Tabellenteil. Das Gesamtwerk besteht mittlerweile aus sieben Bänden, in denen die von Gärtnereien in Mitteleuropa angebotenen Zier- und Nutzpflanzen enthalten sind. Die Einzelbände fassen jeweils bestimmte Pflanzengruppen zusammen. Durch die neue Konzeption ergibt sich folgende Einteilung in sieben TeilbereicheBand 1Laubgehölze und Nadelgehölze (10. Auflage 1998) Band 2Stauden, Farne, Gräser, Sumpf- und Wasserpflanzen (7. Auflage 1999) Band 3Obst (3. Auflage 1997) Band 4Sommerblumen, Blumenzwiebeln und -knollen, Beet- und Balkonpflanzen (3. Auflage 1993) Band 5Zimmerpflanzen, Sukkulenten und Kübelpflanzen (2. Auflage 1994) Band 6Rosen und Kletterpflanzen (1. Auflage 1996) Band 7Gemüse, Kräuter und Kulturpilze (1. Auflage 1998) Alle Bände des Gartenpflanzen-Lexikons bieten durch ihren einheitlichen und stichwortartigen Aufbau besonders viele Informationen auf engstem Raum. Der Beschreibung der einzelnen Pflanzen liegen dasselbe Schema und die gleiche Reihung der Stichwörter zugrunde. Durch die alphabetische Anordnung und die Übersichtlichkeit der Einträge wird sich der Benutzer in kürzester Zeit in jedem Lexikonband zurechtfinden. Ergänzt wird der Hauptteil der einzelnen Bände durch viele anschauliche Tabellen sowie komprimierte Hinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen, Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung. Somit werden alle wesentlichen Aspekte der Pflanzung, der Verwendung und der Pflege der im Lexikon vorgestellten Pflanzen kurz und bündig behandelt. Die Attraktion und Einmaligkeit dieser Lexikonreihe besteht in der riesigen Anzahl der vorgestellten Pflanzenarten und -sorten und den vielen naturgetreuen, farbigen Pflanzenabbildungen. Dabei wird besonders darauf geachtet, daß nur Pflanzen aufgenommen werden, die sich in Mitteleuropa durchgesetzt haben und deshalb auch in Gärtnereien und Baumschulen angeboten werden. Bei der Zusammenstellung der Lexikonbände schöpfte Johannes Kreuzer aus jahrzehntelanger Erfahrung in Pflanzenvermehrung, Pflanzenzucht, Anlage von Gärten und Parks sowie Beratung von Kunden in der bekannten Baumschule Kreuzer in Tittmoning. Mit viel Liebe und Ausdauer hat er sein Fachwissen zusammengetragen und einer breiten Leserschaft zugänglich gemacht. Bis zu seinem Tod im Januar 1992 hat der Gründer dieser Lexikonreihe aktiv an der Weiterentwicklung des Gartenpflanzen-Lexikons mitgewirkt. Bereits im Jahr 1989 übertrug Johannes Kreuzer THALACKER MEDIEN die verlegerische Betreuung seines Werkes. Hier erscheint neben mehreren bedeutenden deutschen Gartenbau-Fachzeitschriften eine interessante Palette von Fachbüchern zu Themen rund um Gartenbau, Landschaft und Floristik. Siegfried Stein bearbeitete bereits die Neuauflage von Band 4, 5, 6 und 7 und ist einer breiten Leserschaft als Autor weiterer Blumen- und Pflanzenbücher bekannt. Darüber hinaus war er viele Jahre für das Produktmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit eines bekannten deutschen Samenzüchters verantwortlich. Für den Teil Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung konnte wiederum Kurt Henseler vom Pflanzenschutzamt Bonn gewonnen werden. Ein Nachschlagewerk in sieben Bänden. Nahezu 6000 Steckbriefe von Haus- und Gartenpflanzen, die sich in Mittel- und Nordeuropa durchgesetzt haben. Durchweg farbig illustriert. Zu jeder Pflanze eine vollständige Kurzbeschreibung mit allen wichtigen Angaben zu Herkunft, Pflege, Verwendung etc. Zahlreiche Tabellen und Arbeitshinweise zu Standortwahl, Kulturansprüchen und Pflanzenschutz. 1 Laubgehölze Nadelgehölze 2 Stauden Graser Farne Wasserpflanzen 3 Beerenobst Kernobst Steinobst Schalenobst 4 Sommerblumen Blumenzwiebeln und -knollen Beet- und Balkonpflanzen 5 Zimmerpflanzen Sukkulenten Kübelpflanzen 6 Rosen Kletterpflanzen 7 Gemüse Kräuter Kulturpilze

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