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Die Humanität der Rechtsordnung: Ausgewählte Schriften Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts von Fritz Bauer, Joachim Perels und Irmtrud Wojak NS-Verbrechen Menschenrechtskonventionen Widerstandsrecht Liberalisierung des Strafrechts Resozialisierung von Straftätern Obrigkeitsgläubigkeit Fritz Bauers Name ist mit dem großen Frankfurter Auschwitz-Prozeß verbunden, doch steht er auch für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen insgesemt. Er war Mitbegründer der Humanistischen Union und der Zeitschrift

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Fritz Bauer Institut Joachim Perels und Irmtrud Wojak
Die Humanität der Rechtsordnung: Ausgewählte Schriften Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts von Fritz Bauer, Joachim Perels und Irmtrud Wojak NS-Verbrechen Menschenrechtskonventionen Widerstandsrecht Liberalisierung des Strafrechts Resozialisierung von Straftätern Obrigkeitsgläubigkeit Fritz Bauers Name ist mit dem großen Frankfurter Auschwitz-Prozeß verbunden, doch steht er auch für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen insgesemt. Er war Mitbegründer der Humanistischen Union und der Zeitschrift ""Die Neue Gesellschaft""; hier setzte er sich mit der Obrigkeitsgläubigkeit in der jungen Bundesrepublik auseinander. Fritz Bauer war ein Verfechter des Widerstandsrechts, der Liberalisierung des Strafrechts und der Resozialisierung von Straftätern. In diesem Buch sind wichtige Beiträge des streitbaren Juristen gesammelt. Das Recht vom Himmel holen Eine Auswahl aus Fritz Bauers Schriften Unrecht, das von Staates wegen verübt wird, lässt sich nur unter grossen Schwierigkeiten juristisch ahnden. Kann man nicht auf allgemein anerkannte Menschenrechtskonventionen zurückgreifen, dann stellt sich nämlich die Frage, nach welchem Recht die Täter zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Ist ein Rückgriff auf ein übergesetzliches Naturrecht mit dem Gedanken der Rechtssicherheit vereinbar? Darf man davon ausgehen, dass die Täter sich eines Unrechts bewusst sind, wenn sie menschenverachtende Normen anwenden? Mit diesen und anderen Fragen hatte sich die bundesdeutsche Justiz mehrmals auseinanderzusetzen, zunächst bei der Beurteilung von NS-Straftaten, jüngst wieder bei der Verurteilung von DDR-Staatsunrecht. Ahndung von Nazi-Verbrechen Einen wesentlichen Beitrag zur Klärung dieser Fragen stellt die unter dem Titel «Die Humanität der Rechtsordnung» veröffentlichte Auswahl aus den Schriften Fritz Bauers (1903–1968) dar, der als hessischer Generalstaatsanwalt so bedeutende Verfahren wie den Frankfurter Auschwitz-Prozess initiierte. Bauer war 1933 für mehrere Monate in ein Konzentrationslager verschleppt worden. 1936 musste er nach Dänemark emigrieren, von wo aus er sich 1943 vor der verstärkt einsetzenden Judenverfolgung nach Schweden retten konnte. 1949 kehrte er nach Deutschland zurück. Hier machte er sich rasch einen Namen als Spezialist für die Strafverfolgung von Nazi-Verbrechern. In einem ersten aufsehenerregenden Prozess erreichte Bauer, dass die Widerstandskämpfer des 20. Juli – Stauffenberg war ein Mitschüler Bauers gewesen – nicht ungestraft als «Landesverräter» bezeichnet werden durften. Massgeblichen Anteil hatte Bauer an dem Ende 1959 eingeleiteten Verfahren gegen die Organisatoren der «Euthanasie» – seine Beiträge zu diesem Thema sind schon 1996 erschienen. Anfang der sechziger Jahre schliesslich brachte Bauer, inzwischen hessischer Generalstaatsanwalt, einen zwei Jahre dauernden Prozess gegen die Lagerverwaltung von Auschwitz in Gang. Wie aus seinen Texten deutlich wird, hatte Bauer mit grossen Schwierigkeiten bei der Einleitung von Strafverfahren zu kämpfen. Nach dem Beginn des kalten Krieges hatte sich nämlich die Auffassung durchgesetzt, mit den Anstrengungen zur Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts zwischen 1945 und 1950 könne es sein Bewenden haben. Immerhin wurde 1958 nach einer Phase der Untätigkeit die zentrale Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg errichtet und damit die Strafverfolgung systematisiert. Bauers Verdienste um die Wiederbelebung der Prozesse gegen Massenmörder können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Gesetz und Gerechtigkeit In seinen Beiträgen zu Fragen der NS-Verbrechen folgt Bauer zunächst dem Strafrechtler und Justizminister in der Weimarer Republik, Gustav Radbruch, der schon auf den Studenten Bauer einen starken Eindruck gemacht hatte. Mit Radbruchs Namen verbindet sich die These, ein Gesetz, welches in unerträglicher Weise gegen die Gerechtigkeit verstösst, entbehre der Rechtsnatur; die Prinzipien der Gerechtigkeit selbst existierten nicht in Gesetzesform, sondern seien Teil eines übergesetzlichen Naturrechts. Diese «Radbruch-Formel» hat sich auch die höchste deutsche Rechtsprechung nach dem Krieg zu eigen gemacht. Radbruch und der Rechtsprechung wirft Bauer vor, auf halbem Weg stehengeblieben zu sein: Wer die Existenz eines Naturrechts bejahe, müsse konsequenterweise den Schluss ziehen, dass sich Menschen bei Verstössen gegen Naturrecht auch eines Unrechts bewusst seien. Ein Richter, der naturrechtswidrige NS-Normen anwandte, hätte also, folgt man Bauer, Recht vorsätzlich gebeugt. Die Obergerichte sind dieser These Bauers allerdings nicht gefolgt, sondern haben jedenfalls den Richtern ein sogenanntes «Richterprivileg» zugestanden. Ihrem scheinbar akademischen Charakter zum Trotz ist Bauers These heute für die juristische Bewältigung des DDR-Unrechts von neuem aktuell. So hat etwa 1998 das Bundesverfassungsgericht – ganz im Sinne Bauers – die Verurteilung einer Richterin wegen Rechtsbeugung bestätigt, die unverhältnismässig hohe Haftstrafen ausgesprochen hatte. Abkehr von der Rache Bauer hat sich der Frage nach dem Unrechtsbewusstsein auch in einem anderen Kontext genähert, nämlich dem der Strafrechtsreform, die unter Adenauer begonnen und von der sozialliberalen Koalition nach Bauers Tod fortgesetzt wurde. Konsequent argumentierte er gegen die Auffassung, mit der Strafe werde primär die Schuld der Täter gesühnt, eine Auffassung, die sich bis heute, wenn auch in stark modifizierter Form, gehalten hat. Angesichts der Erkenntnisse der Naturwissenschaften über die Bedeutung von natürlicher Anlage und Umwelt für das menschliche Bewusstsein sei es wirklichkeitsfremd anzunehmen, die Täter seien sich stets ihrer Schuld bewusst. Zudem setze der klassische Schuldbegriff den freien Willen voraus, der aber – hier folgt Bauer Nietzsche – eine Fiktion sei, mit der die Gesellschaft vor sich selbst ihre primitive Neigung zur Rache rechtfertige. Folglich dürfe der Strafe keine Vergeltungs- oder Abschreckungsfunktion mehr zukommen, sondern sie habe ausschliesslich der Resozialisierung des Täters zu dienen. Formalismus und Vernunft In diesen Aufsätzen klärt Bauer auch seine eigenen Positionen: Hatte er in den früheren Aufsätzen offengelassen, ob auch er an ein Naturrecht glaubt, so heisst es jetzt: «Naturrechtssätze von unbestreitbarer Evidenz sind nicht nachweisbar.» Die Frage nach dem besten Recht, so können wir Bauer verstehen, lässt sich nur im öffentlichen Gespräch beantworten. Dies ist auch die herrschende Meinung unter zeitgenössischen Rechtsphilosophen. Die meisten Beiträge Bauers sind juristischen Themen gewidmet. Doch steht für ihn ausser Zweifel, dass mit rein juristischen Methoden die Lektionen aus der Vergangenheit nicht gezogen werden könnten. Bauer setzt auf die junge, unbelastete Generation, die mit der in seinen Augen traditionellen, formalistischen Rechtsauffassung in Deutschland brechen könne. In diesem Formalismus, der die Gesetzesbefolgung um des Gesetzes willen verlange, sieht er eine der Wurzeln der nationalsozialistischen Exzesse im besonderen und von Völkermorden im allgemeinen. Als geistige Väter dieser buchstabengläubigen Einstellung zum Gesetz betrachtet Bauer vor allem Hegel und Kant. Zwar glaubte sich, wie Hannah Arendt berichtet, sogar Eichmann im Einverständnis mit Kant, an dessen kategorischem Imperativ er sich stets orientiert haben wollte; aber Arendt bemerkt zu Recht, für Kant seien die Bürger bei ihren Handlungen dazu verpflichtet, ihre eigene praktische Vernunft zu gebrauchen und selbst die Probe auf die Vernünftigkeit einer Norm zu machen. Dies verträgt sich schlecht mit blindem Gesetzesgehorsam. Insofern lässt sich über Bauers historische Ableitung streiten. Bei der Lektüre drängt sich der Eindruck auf, gelegentliche Kürzungen würden den Zugang zu den Texten erleichtern. Ausführliche Angaben zu den Personen und Ereignissen lägen ebenfalls im Interesse des Lesers. Aber wer sich für die Justizgeschichte der Bundesrepublik und ihre Vergangenheitspolitik interessiert, wird sich von diesen Mängeln nicht abschrecken lassen und Bauers Aufsätze mit Gewinn lesen. Diese Vergangenheitspolitik selbst ist ja noch nicht Vergangenheit: 1998 wurden etwa per Gesetz NS-Urteile annulliert und die Todesurteile gegen Bonhoeffer und andere Widerstandskämpfer aufgehoben. Dank der Aktualität der meisten anderen Themen sind die Beiträge für den rechtsphilosophisch interessierten Leser nicht minder lesenswert. Wie der Fall Pinochet zeigt, werden die Menschenrechte endlich auch auf internationaler Ebene vom Himmel geholt und angewendet. Ulrich Ernst -- Neue Zürcher Zeitung Die Humanität der Rechtsordnung: Ausgewählte Schriften Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts von Fritz Bauer, Joachim Perels und Irmtrud Woja Die Humanität der Rechtsordnung Ausgewählte Schriften Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts

1998 Campus Verlag Campus Verlag 1998 Softcover 440 S. 20,8 x 14,8 x 2,8 cm ISBN: 3593358417 (EAN: 9783593358413 / 978-3593358413)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Fritz Bauers Name ist mit dem großen Frankfurter Auschwitz-Prozeß verbunden, doch steht er auch für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen insgesemt. Er war Mitbegründer der Humanistischen Union und der Zeitschrift ""Die Neue Gesellschaft""; hier setzte er sich mit der Obrigkeitsgläubigkeit in der jungen Bundesrepublik auseinander. Fritz Bauer war ein Verfech mehr lesen ...
Schlagworte: NS-Verbrechen Menschenrechtskonventionen Widerstandsrecht Liberalisierung des Strafrechts Resozialisierung von Straftätern Obrigkeitsgläubigkeit Fritz Bauers Name ist mit dem großen Frankfurter Auschwitz-Prozeß verbunden, doch steht er auch für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen insgesemt. Er war Mitbegründer der Humanistischen Union und der Zeitschrift ""Die Neue Gesellschaft""; hier setzte er sich mit der Obrigkeitsgläubigkeit in der jungen Bundesrepublik auseinander. Fritz Bauer war ein Verfechter des Widerstandsrechts, der Liberalisierung des Strafrechts und der Resozialisierung von Straftätern. In diesem Buch sind wichtige Beiträge des streitbaren Juristen gesammelt. Das Recht vom Himmel holen Eine Auswahl aus Fritz Bauers Schriften Unrecht, das von Staates wegen verübt wird, lässt sich nur unter grossen Schwierigkeiten juristisch ahnden. Kann man nicht auf allgemein anerkannte Menschenrechtskonventionen zurückgreifen, dann stellt sich nämlich die Frage, nach welchem Recht die Täter zur Rechenschaft gezogen werden sollen. Ist ein Rückgriff auf ein übergesetzliches Naturrecht mit dem Gedanken der Rechtssicherheit vereinbar? Darf man davon ausgehen, dass die Täter sich eines Unrechts bewusst sind, wenn sie menschenverachtende Normen anwenden? Mit diesen und anderen Fragen hatte sich die bundesdeutsche Justiz mehrmals auseinanderzusetzen, zunächst bei der Beurteilung von NS-Straftaten, jüngst wieder bei der Verurteilung von DDR-Staatsunrecht. Ahndung von Nazi-Verbrechen Einen wesentlichen Beitrag zur Klärung dieser Fragen stellt die unter dem Titel «Die Humanität der Rechtsordnung» veröffentlichte Auswahl aus den Schriften Fritz Bauers (1903–1968) dar, der als hessischer Generalstaatsanwalt so bedeutende Verfahren wie den Frankfurter Auschwitz-Prozess initiierte. Bauer war 1933 für mehrere Monate in ein Konzentrationslager verschleppt worden. 1936 musste er nach Dänemark emigrieren, von wo aus er sich 1943 vor der verstärkt einsetzenden Judenverfolgung nach Schweden retten konnte. 1949 kehrte er nach Deutschland zurück. Hier machte er sich rasch einen Namen als Spezialist für die Strafverfolgung von Nazi-Verbrechern. In einem ersten aufsehenerregenden Prozess erreichte Bauer, dass die Widerstandskämpfer des 20. Juli – Stauffenberg war ein Mitschüler Bauers gewesen – nicht ungestraft als «Landesverräter» bezeichnet werden durften. Massgeblichen Anteil hatte Bauer an dem Ende 1959 eingeleiteten Verfahren gegen die Organisatoren der «Euthanasie» – seine Beiträge zu diesem Thema sind schon 1996 erschienen. Anfang der sechziger Jahre schliesslich brachte Bauer, inzwischen hessischer Generalstaatsanwalt, einen zwei Jahre dauernden Prozess gegen die Lagerverwaltung von Auschwitz in Gang. Wie aus seinen Texten deutlich wird, hatte Bauer mit grossen Schwierigkeiten bei der Einleitung von Strafverfahren zu kämpfen. Nach dem Beginn des kalten Krieges hatte sich nämlich die Auffassung durchgesetzt, mit den Anstrengungen zur Verfolgung nationalsozialistischen Unrechts zwischen 1945 und 1950 könne es sein Bewenden haben. Immerhin wurde 1958 nach einer Phase der Untätigkeit die zentrale Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg errichtet und damit die Strafverfolgung systematisiert. Bauers Verdienste um die Wiederbelebung der Prozesse gegen Massenmörder können nicht hoch genug eingeschätzt werden. Gesetz und Gerechtigkeit In seinen Beiträgen zu Fragen der NS-Verbrechen folgt Bauer zunächst dem Strafrechtler und Justizminister in der Weimarer Republik, Gustav Radbruch, der schon auf den Studenten Bauer einen starken Eindruck gemacht hatte. Mit Radbruchs Namen verbindet sich die These, ein Gesetz, welches in unerträglicher Weise gegen die Gerechtigkeit verstösst, entbehre der Rechtsnatur; die Prinzipien der Gerechtigkeit selbst existierten nicht in Gesetzesform, sondern seien Teil eines übergesetzlichen Naturrechts. Diese «Radbruch-Formel» hat sich auch die höchste deutsche Rechtsprechung nach dem Krieg zu eigen gemacht. Radbruch und der Rechtsprechung wirft Bauer vor, auf halbem Weg stehengeblieben zu sein: Wer die Existenz eines Naturrechts bejahe, müsse konsequenterweise den Schluss ziehen, dass sich Menschen bei Verstössen gegen Naturrecht auch eines Unrechts bewusst seien. Ein Richter, der naturrechtswidrige NS-Normen anwandte, hätte also, folgt man Bauer, Recht vorsätzlich gebeugt. Die Obergerichte sind dieser These Bauers allerdings nicht gefolgt, sondern haben jedenfalls den Richtern ein sogenanntes «Richterprivileg» zugestanden. Ihrem scheinbar akademischen Charakter zum Trotz ist Bauers These heute für die juristische Bewältigung des DDR-Unrechts von neuem aktuell. So hat etwa 1998 das Bundesverfassungsgericht – ganz im Sinne Bauers – die Verurteilung einer Richterin wegen Rechtsbeugung bestätigt, die unverhältnismässig hohe Haftstrafen ausgesprochen hatte. Abkehr von der Rache Bauer hat sich der Frage nach dem Unrechtsbewusstsein auch in einem anderen Kontext genähert, nämlich dem der Strafrechtsreform, die unter Adenauer begonnen und von der sozialliberalen Koalition nach Bauers Tod fortgesetzt wurde. Konsequent argumentierte er gegen die Auffassung, mit der Strafe werde primär die Schuld der Täter gesühnt, eine Auffassung, die sich bis heute, wenn auch in stark modifizierter Form, gehalten hat. Angesichts der Erkenntnisse der Naturwissenschaften über die Bedeutung von natürlicher Anlage und Umwelt für das menschliche Bewusstsein sei es wirklichkeitsfremd anzunehmen, die Täter seien sich stets ihrer Schuld bewusst. Zudem setze der klassische Schuldbegriff den freien Willen voraus, der aber – hier folgt Bauer Nietzsche – eine Fiktion sei, mit der die Gesellschaft vor sich selbst ihre primitive Neigung zur Rache rechtfertige. Folglich dürfe der Strafe keine Vergeltungs- oder Abschreckungsfunktion mehr zukommen, sondern sie habe ausschliesslich der Resozialisierung des Täters zu dienen. Formalismus und Vernunft In diesen Aufsätzen klärt Bauer auch seine eigenen Positionen: Hatte er in den früheren Aufsätzen offengelassen, ob auch er an ein Naturrecht glaubt, so heisst es jetzt: «Naturrechtssätze von unbestreitbarer Evidenz sind nicht nachweisbar.» Die Frage nach dem besten Recht, so können wir Bauer verstehen, lässt sich nur im öffentlichen Gespräch beantworten. Dies ist auch die herrschende Meinung unter zeitgenössischen Rechtsphilosophen. Die meisten Beiträge Bauers sind juristischen Themen gewidmet. Doch steht für ihn ausser Zweifel, dass mit rein juristischen Methoden die Lektionen aus der Vergangenheit nicht gezogen werden könnten. Bauer setzt auf die junge, unbelastete Generation, die mit der in seinen Augen traditionellen, formalistischen Rechtsauffassung in Deutschland brechen könne. In diesem Formalismus, der die Gesetzesbefolgung um des Gesetzes willen verlange, sieht er eine der Wurzeln der nationalsozialistischen Exzesse im besonderen und von Völkermorden im allgemeinen. Als geistige Väter dieser buchstabengläubigen Einstellung zum Gesetz betrachtet Bauer vor allem Hegel und Kant. Zwar glaubte sich, wie Hannah Arendt berichtet, sogar Eichmann im Einverständnis mit Kant, an dessen kategorischem Imperativ er sich stets orientiert haben wollte; aber Arendt bemerkt zu Recht, für Kant seien die Bürger bei ihren Handlungen dazu verpflichtet, ihre eigene praktische Vernunft zu gebrauchen und selbst die Probe auf die Vernünftigkeit einer Norm zu machen. Dies verträgt sich schlecht mit blindem Gesetzesgehorsam. Insofern lässt sich über Bauers historische Ableitung streiten. Bei der Lektüre drängt sich der Eindruck auf, gelegentliche Kürzungen würden den Zugang zu den Texten erleichtern. Ausführliche Angaben zu den Personen und Ereignissen lägen ebenfalls im Interesse des Lesers. Aber wer sich für die Justizgeschichte der Bundesrepublik und ihre Vergangenheitspolitik interessiert, wird sich von diesen Mängeln nicht abschrecken lassen und Bauers Aufsätze mit Gewinn lesen. Diese Vergangenheitspolitik selbst ist ja noch nicht Vergangenheit: 1998 wurden etwa per Gesetz NS-Urteile annulliert und die Todesurteile gegen Bonhoeffer und andere Widerstandskämpfer aufgehoben. Dank der Aktualität der meisten anderen Themen sind die Beiträge für den rechtsphilosophisch interessierten Leser nicht minder lesenswert. Wie der Fall Pinochet zeigt, werden die Menschenrechte endlich auch auf internationaler Ebene vom Himmel geholt und angewendet. Ulrich Ernst -- Neue Zürcher Zeitung Die Humanität der Rechtsordnung: Ausgewählte Schriften Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts von Fritz Bauer, Joachim Perels und Irmtrud Woja

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Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen? Nationale Strafverfolgung von staatlichen Systemverbrechen mit Hilfe der Radbruchschen Formel von Hans Vest Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlasse können anhand von Kriterien wie Nichtöffentlichkeit und Verschleierung der wahren Regelungsmaterie als Nicht-Recht definiert werden. Gesetzen, die Recht geworden, aber unerträglich ungerecht sind, kann durch höherrangiges Recht die Rechtsgeltung abgesprochen werden. Die Untersuchung versteht sich als Versuch angewandter Methodenlehre, der üblicherweise strikt unterschiedene dogmatische, rechtstheoretische und rechtsphilosophische Argumente zu einer Gesamtsicht integriert. Mauerschützenfall Mauerschützenprozesse DDR NS-Gewaltverbrechen NS-Verbrechen Radbruch`sche Formel Radbruchsche Formel Rechtsphilosophie Staatsunrecht Staatsverbrechen ISBN-10 3-16-149103-3 / 3161491033ISBN-13 978-3-16-149103-0 / 9783161491030 978-3161491030Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen

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Hans Vest
Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen? Nationale Strafverfolgung von staatlichen Systemverbrechen mit Hilfe der Radbruchschen Formel von Hans Vest Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlasse können anhand von Kriterien wie Nichtöffentlichkeit und Verschleierung der wahren Regelungsmaterie als Nicht-Recht definiert werden. Gesetzen, die Recht geworden, aber unerträglich ungerecht sind, kann durch höherrangiges Recht die Rechtsgeltung abgesprochen werden. Die Untersuchung versteht sich als Versuch angewandter Methodenlehre, der üblicherweise strikt unterschiedene dogmatische, rechtstheoretische und rechtsphilosophische Argumente zu einer Gesamtsicht integriert. Mauerschützenfall Mauerschützenprozesse DDR NS-Gewaltverbrechen NS-Verbrechen Radbruch`sche Formel Radbruchsche Formel Rechtsphilosophie Staatsunrecht Staatsverbrechen ISBN-10 3-16-149103-3 / 3161491033ISBN-13 978-3-16-149103-0 / 9783161491030 978-3161491030Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen

2006 Mohr Siebeck Mohr Siebeck 2006 Softcover 223 S. 22,2 x 14,4 x 1,6 cm ISBN: 3161491033 (EAN: 9783161491030 / 978-3161491030)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlass mehr lesen ...
Schlagworte: Die Bestrafung von Staatsverbrechen wirft Grundsatzfragen zum Verhältnis von Recht und Moral auf, die eng mit dem Verbot rückwirkender Bestrafung verknüpft sind. Im Anschluss an die von Gustav Radbruch als Reaktion auf die NS-Gewaltverbrechen 1946 entwickelte Radbruchsche Formel untersucht Hans Vest die Grenzen des Rechtsbegriffs und der Rechtsgeltung. Unrechtserlasse können anhand von Kriterien wie Nichtöffentlichkeit und Verschleierung der wahren Regelungsmaterie als Nicht-Recht definiert werden. Gesetzen, die Recht geworden, aber unerträglich ungerecht sind, kann durch höherrangiges Recht die Rechtsgeltung abgesprochen werden. Die Untersuchung versteht sich als Versuch angewandter Methodenlehre, der üblicherweise strikt unterschiedene dogmatische, rechtstheoretische und rechtsphilosophische Argumente zu einer Gesamtsicht integriert. Mauerschützenfall Mauerschützenprozesse DDR NS-Gewaltverbrechen NS-Verbrechen Radbruch`sche Formel Radbruchsche Formel Rechtsphilosophie Staatsunrecht Staatsverbrechen ISBN-10 3-16-149103-3 / 3161491033ISBN-13 978-3-16-149103-0 / 9783161491030 978-3161491030 Gerechtigkeit für Humanitätsverbrechen? Nationale Strafverfolgung von staatlichen Systemverbrechen mit Hilfe der Radbruchschen Formel von Hans Vest

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Der Causalzusammenhang zwischen Handlung und Erfolg im Strafrecht. Eine rechtsphilosophische Untersuchung.

Mehr von MAYER Ernst.
MAYER Max Ernst.:
Der Causalzusammenhang zwischen Handlung und Erfolg im Strafrecht. Eine rechtsphilosophische Untersuchung.

Freiburg i. B. Verlag von J. C. B. Mohr. 1899. IV, 147, (1) Seiten. Breitrandiges Exemplar. Original-Broschur. (Umschlag am Rücken etwas berieben. Titelblatt mit Besitzeraufkleber. Teils mit sauberen Bleistiftunterstreichungen) 24x15 cm


* Erste Buchausgabe der Dissertation. Selten! Max Ernst Mayer (* 2. Juli 1875 in Mannheim; † 25. Juni 1923 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Strafrechtler und Rechtsphilosoph. Mayers eigenständiges wissenschaftliches Wirken (Habilitation 1900) fällt in das ereignisreiche erste Viertel des 20. Jahrhunderts. Die Strafrechtswissenschaft dieser Zeit steht noch ganz im Bann des Schulenstreits zwi mehr lesen ...
Schlagworte: Recht Strafrecht Rechtswissenschaften Rechtsphilosophie Philosophie justice history of law Varia Jura & Rechtsgeschichte

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Elternrecht. Studien zu seiner rechtsphilosophischen und evangelisch-theologischen Grundlegung.

Mehr von Stein Erwin Wilfried
Stein, Erwin, Wilfried Joest und Hans Dombois:
Elternrecht. Studien zu seiner rechtsphilosophischen und evangelisch-theologischen Grundlegung.

Heidelberg : Quelle & Meyer, 1958. 99 S. ; kart., 22 cm, Softcover/Paperback,


Zustand: Exemplar in gutem Zustand, Ränder und / oder Cover etwas berieben. Erwin Stein ; Wilfried Joest ; Hans Dombois, Pädagogische Forschungen ; Bd. 7 2584A
Schlagworte: Stein , Joest , Elternrecht. Studien , rechtsphilosophische , evangelisch-theologische Grundlegung , Erziehung, Unterricht, Jugendpflege, Recht, Verwaltung , Psychologie , Pädagogik

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Sexualität und Verbrechen. Herausgegeben von Fritz Bauer, Hans Bürger-Prinz, Hans Giese und Herbert Jäger.

Sexualität und Verbrechen. Herausgegeben von Fritz Bauer, Hans Bürger-Prinz, Hans Giese und Herbert Jäger. Beiträge zur Strafrechtsreform.

(Bücher des Wissens 518/519) Originalausgabe. Frankfurt und Hamburg: Fischer Bücherei KG, 1963. 438,10 Seiten. 18 x 10 cm, Original-Karton-Einband, Rücken- und Deckeltitel.


Dieses Buch gibt Auskunft über: -Reformbestrebungen im Sexualstrafrecht -Entwürfe der großen Strafrechtskommission und des Bundesjustizministeriums -Rechtsphilosophische Aspekte zum Sexualstrafrecht - Stellungnahmen von Theologen - Sozialpsychologie von Sexualität und Verbrechen -Sexualstrafrecht in anderen Ländern -Strafwürdigkeit von Homosexualität, Prostitution, Kuppelei, Abtreibung, Eheb mehr lesen ...
* * *Achtung ! ! ! Wichtiger Hinweis * * * * Derzeit eingehende Anfragen und Bestellungen können wohl erst ab Montag, dem 25. Juni 2018, bearbeitet werden. * * *
Schlagworte: Sexualität, Verbrechen, Sexualstrafrecht, Kriminalität, Homosexualität, Prostitution Reformbestrebungen im Sexualstrafrecht -Entwürfe der großen Strafrechtskommission und des Bundesjustizministeriums -Rechtsphilosophische Aspekte zum Sexualstrafrecht - Stellungnahmen von Theologen - Sozialpsychologie von Sexualität und Verbrechen -Sexualstrafrecht in anderen Ländern -Strafwürdigkeit von Homosexualität, Prostitution, Kuppelei, Abtreibung, Ehebruch, Alterskriminalität, Geburtenregelung -Tabus im Sexualstrafrecht

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Gerechtigkeit, der vergessene Weg zum Frieden.

Mehr von Kaufmann Arthur
Kaufmann, Arthur:
Gerechtigkeit, der vergessene Weg zum Frieden. Gedanken eines Rechtsphilosophen zu einem politischen Thema. Mit Literaturverzeichnis. - (=Serie Piper ;SP 478).

Erstausgabe. München/Zürich, Piper Verlag, 1986. 139 Seiten. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3492007783.


Kleiner Knick an der Einbandrückseite. Guter Zustand. - Arthur Kaufmann (* 10. Mai 1923 in Singen (Hohentwiel); † 11. April 2001 in München) war ein deutscher Strafrechtslehrer und Rechtsphilosoph. Leben: Arthur Kaufmann hatte sich 1941 an der Universität Frankfurt am Main für Mathematik und Physik eingeschrieben,musste dann aber bald danach zum Kriegsdienst einrücken. 1945 kehrte er aus dem K mehr lesen ...
Schlagworte: Philosophiegeschichte, Krieg, Philosophie des 20. Jahrhunderts, Gerechtigkeit, Friedensbewegung, Friedensforschung, Frieden

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Lorenz von Steins nachgelassene staatsrechtliche und rechtsphilosophische Vorlesungsmanuskripte. Zugleich ein Beitrag zu seiner Biographie und zu seinem Persönlichkeitsbegriff (= Schriftenreihe des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften Kiel. Band 5). Mit 8 ganzseitigen Abbildungen.

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Heinz Taschke
Lorenz von Steins nachgelassene staatsrechtliche und rechtsphilosophische Vorlesungsmanuskripte. Zugleich ein Beitrag zu seiner Biographie und zu seinem Persönlichkeitsbegriff (= Schriftenreihe des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften Kiel. Band 5). Mit 8 ganzseitigen Abbildungen.

EAN: 9783768532846 (ISBN: 3768532844)


Heinz Taschke. Lorenz von Steins nachgelassene staatsrechtliche und rechtsphilosophische Vorlesungsmanuskripte. Zugleich ein Beitrag zu seiner Biographie und zu seinem Persönlichkeitsbegriff (= Schriftenreihe des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften Kiel. Band 5). R. v. Decker`s Verlag / G. Schenck. Heidelberg 1985. XVIII, 306 S. mit 8 ganzseitigen Abbildungen. Illustriertes Or mehr lesen ...

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Heinz Taschke. Lorenz von Steins nachgelassene staatsrechtliche und rechtsphilosophische Vorlesungsmanuskripte. Zugleich ein Beitrag zu seiner Biographie und zu seinem Persönlichkeitsbegriff (= Schriftenreihe des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften Kiel. Band 5). R. v. Decker`s Verlag / G. Schenck. Heidelberg 1985. XVIII, 306 S. mit 8 ganzseitigen Abbildungen. Illustriertes Or mehr lesen ...

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Gerhard Dulckeit als Rechtshistoriker, Rechtsphilosoph und Rechtsdogmatiker. Reden zu seinem Gedächtnis (= Veröffentlichungen der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft. Neue Folge. Nr. 11). Mit einem Frontispiz auf Kunstdruckpapier.

Mehr von Wolfgang Kunkel (1902-1981)
Wolfgang Kunkel (1902-1981), Karl Larenz (1903-1993), Kurt Ballerstedt (1905-1977)
Gerhard Dulckeit als Rechtshistoriker, Rechtsphilosoph und Rechtsdogmatiker. Reden zu seinem Gedächtnis (= Veröffentlichungen der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft. Neue Folge. Nr. 11). Mit einem Frontispiz auf Kunstdruckpapier.


Wolfgang Kunkel, Karl Larenz, Kurt Ballerstedt. Gerhard Dulckeit als Rechtshistoriker, Rechtsphilosoph und Rechtsdogmatiker. Reden zu seinem Gedächtnis (= Veröffentlichungen der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft. Neue Folge. Nr. 11). Ferdinand Hirt. Kiel 1955. 59 S. nebst einem Frontispiz auf Kunstdruckpapier. Original-kartoniert mit Rücken- und Deckeltitel. Zustand: Papier materia mehr lesen ...

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Humanismus und

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Humanistische Akademie (Herausgeber), Horst Groschopp (Herausgeber, Vorwort), Hubert Cancik (Autor), Kreß Hartmut (Autor), Rosemarie Will (Autor), Frieder Otto Wolf (Autor), Tatjana Hörnle (Autor), Sonja Eggerickx (Autor), Peter Schulz-Hageleit (Auto
Humanismus und ""Böckenförde-Diktum"" von Humanistische Akademie (Herausgeber), Horst Groschopp (Herausgeber, Vorwort), Hubert Cancik (Autor), Kreß Hartmut (Autor), Rosemarie Will (Autor), Frieder Otto Wolf (Autor), Tatjana Hörnle (Autor), Sonja Eggerickx (Autor), Peter Schulz-Hageleit (Autor), Thomas Heinrichs (Autor), Johannes Neumann (Autor)

2008 Humanistische Akademie Humanistische Akademie 2008 Softcover ISBN: 3937265104 (EAN: 9783937265100 / 978-3937265100)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Diskutiert wird das sogenannte ""Böckenförde-Diktum"" aus rechtsphilosophischer Sicht und unter Bezug auf die Religionsverfassung in Deutschland und deren aktuelle Veränderungen. Die Rechtspolitischen Grundsätze humanistischer Verbände, besonders des HVD, werden vorgestellt und erläutert.
Schlagworte: Diskutiert wird das sogenannte ""Böckenförde-Diktum"" aus rechtsphilosophischer Sicht und unter Bezug auf die Religionsverfassung in Deutschland und deren aktuelle Veränderungen. Die Rechtspolitischen Grundsätze humanistischer Verbände, besonders des HVD, werden vorgestellt und erläutert.

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