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Die Baureihe 103: Die Geschichte der berühmten Intercity-Ellok [Gebundene Ausgabe] von Christian Ernst (Autor), Christian Wolf (Autor) Obwohl die Baureihe 103 bis heute zu einer der populärsten und schönsten deutschen Lokomotivkonstruktionen zählt, war bislang nur recht wenig Literatur über diese Lokomotive zu erhalten. Nun brachte der EK ein Buch über die einstigen Paradeloks der DB heraus, das die bewegte Geschichte der 103 sachlich vollständig und fundiert darstellt. Dabei werden nicht nur die Technik oder die Einsätze der Lokomotiven umfassend aufgezeigt, sondern auch die hochinteressante Vorgeschichte und die Entstehungsgeschichte der Formgebung erörtert und die Unterschiede zwischen den einzelnen Lokomotiven ausführlich dargestellt. Ein Muss für jeden Freund der Baureihe 103!Längst überfällig war sie, die ausführliche Biographie dieser wohl bekanntesten und schönsten deutschen Ellok. Auf über 360 Seiten stellen die beiden Autoren das wohl zuverlässigste Arbeitstier des DB-Fernverkehrs vor.Im Kapitel

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Christian Ernst (Autor), Christian Wolf (Autor)
Die Baureihe 103: Die Geschichte der berühmten Intercity-Ellok [Gebundene Ausgabe] von Christian Ernst (Autor), Christian Wolf (Autor) Obwohl die Baureihe 103 bis heute zu einer der populärsten und schönsten deutschen Lokomotivkonstruktionen zählt, war bislang nur recht wenig Literatur über diese Lokomotive zu erhalten. Nun brachte der EK ein Buch über die einstigen Paradeloks der DB heraus, das die bewegte Geschichte der 103 sachlich vollständig und fundiert darstellt. Dabei werden nicht nur die Technik oder die Einsätze der Lokomotiven umfassend aufgezeigt, sondern auch die hochinteressante Vorgeschichte und die Entstehungsgeschichte der Formgebung erörtert und die Unterschiede zwischen den einzelnen Lokomotiven ausführlich dargestellt. Ein Muss für jeden Freund der Baureihe 103!Längst überfällig war sie, die ausführliche Biographie dieser wohl bekanntesten und schönsten deutschen Ellok. Auf über 360 Seiten stellen die beiden Autoren das wohl zuverlässigste Arbeitstier des DB-Fernverkehrs vor.Im Kapitel ""Entwicklungsgeschichte"" erhält der Leser einen guten Überblick über den Staumbaum dieser einmaligen Schnellzuglok: Die Stammväter BR 01, E18/19 und der VT11.5 (TEE) werden hier zum besseren Verständnis kurz vorgestellt, ebenso das Neubauprogramm der DB. Rund 70 Seiten ""Technik"" widmen sich dem Innenlieben der unverwüstlichen 103er. Dabei gehen die Autoren natürlich besonders auf die seinerzeit revolutionäre Aerodynamik und die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drehgestelle ein. Letztere beschleunigten dann ja leider das Ende der zuletzt als ""Schienenfresser"" verunglimpften 103.Nostalgiker finden ausführliche Aufstellungen der Einsatzgeschichte und der Beheimatungen der BR 103 in diesem Buch. Ein Kapitel über Ausmusterungen und Verschrottungen rundet das opulente Werk ab. Und zahlreiche schöne Fotos (manchmal leider etwas klein geraten), etwa im Rheintal oder bei Nacht im Frankfurter Hauptbahnhof lassen dieses fundierte Buch auch noch gut aussehen. Längst überfällig war sie, die ausführliche Biographie dieser wohl bekanntesten und schönsten deutschen Ellok. Auf über 360 Seiten stellen die beiden Autoren das wohl zuverlässigste Arbeitstier des DB-Fernverkehrs vor. Im Kapitel ""Entwicklungsgeschichte"" erhält der Leser einen guten Überblick über den Staumbaum dieser einmaligen Schnellzuglok: Die Stammväter BR 01, E18/19 und der VT11.5 (TEE) werden hier zum besseren Verständnis kurz vorgestellt, ebenso das Neubauprogramm der DB. Rund 70 Seiten ""Technik"" widmen sich dem Innenlieben der unverwüstlichen 103er. Dabei gehen die Autoren natürlich besonders auf die seinerzeit revolutionäre Aerodynamik und die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drehgestelle ein. Letztere beschleunigten dann ja leider das Ende der zuletzt als ""Schienenfresser"" verunglimpften 103. Nostalgiker finden ausführliche Aufstellungen der Einsatzgeschichte und der Beheimatungen der BR 103 in diesem Buch. Ein Kapitel über Ausmusterungen und Verschrottungen rundet das opulente Werk ab. Und zahlreiche schöne Fotos (manchmal leider etwas klein geraten), etwa im Rheintal oder bei Nacht im Frankfurter Hauptbahnhof lassen dieses fundierte Buch auch noch gut aussehen.

Auflage: 1., Aufl. (2002) Ek-Verlag Eisenbahn-Kurier-Verlag Eisenbahn Kurier Verlag Eisenbahnkurier Ek-Verlag Eisenbahn-Kurier-Verlag Eisenbahn Kurier Verlag Eisenbahnkurier Auflage: 1., Aufl. (2002) Hardcover 368 S. 30,5 x 21,3 x 2,7 cm ISBN: 3882551038 (EAN: 9783882551037 / 978-3882551037)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Obwohl die Baureihe 103 bis heute zu einer der populärsten und schönsten deutschen Lokomotivkonstruktionen zählt, war bislang nur recht wenig Literatur über diese Lokomotive zu erhalten. Nun brachte der EK ein Buch über die einstigen Paradeloks der DB heraus, das die bewegte Geschichte der 103 sachlich vollständig und fundiert darstellt. Dabei werden nicht nur die Te mehr lesen ...
Schlagworte: Schienenfahrzeuge Baureihe 103 Deutsche Bundesbahn Elektrolokomotive Elektrolokomotiven Einzelne Baureihen Ratgeber Fahrzeug Schienenfahrzeug Fahrzeugtechnik Schienenfahrzeugtechnik Intercitylok Intercity-Zug ISBN-10 3-88255-103-8 / 3882551038 ISBN-13 978-3-88255-103-7 / 9783882551037 Obwohl die Baureihe 103 bis heute zu einer der populärsten und schönsten deutschen Lokomotivkonstruktionen zählt, war bislang nur recht wenig Literatur über diese Lokomotive zu erhalten. Nun brachte der EK ein Buch über die einstigen Paradeloks der DB heraus, das die bewegte Geschichte der 103 sachlich vollständig und fundiert darstellt. Dabei werden nicht nur die Technik oder die Einsätze der Lokomotiven umfassend aufgezeigt, sondern auch die hochinteressante Vorgeschichte und die Entstehungsgeschichte der Formgebung erörtert und die Unterschiede zwischen den einzelnen Lokomotiven ausführlich dargestellt. Ein Muss für jeden Freund der Baureihe 103! Längst überfällig war sie, die ausführliche Biographie dieser wohl bekanntesten und schönsten deutschen Ellok. Auf über 360 Seiten stellen die beiden Autoren das wohl zuverlässigste Arbeitstier des DB-Fernverkehrs vor.Im Kapitel ""Entwicklungsgeschichte"" erhält der Leser einen guten Überblick über den Staumbaum dieser einmaligen Schnellzuglok: Die Stammväter BR 01, E18/19 und der VT11.5 (TEE) werden hier zum besseren Verständnis kurz vorgestellt, ebenso das Neubauprogramm der DB. Rund 70 Seiten ""Technik"" widmen sich dem Innenlieben der unverwüstlichen 103er. Dabei gehen die Autoren natürlich besonders auf die seinerzeit revolutionäre Aerodynamik und die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drehgestelle ein. Letztere beschleunigten dann ja leider das Ende der zuletzt als ""Schienenfresser"" verunglimpften 103.Nostalgiker finden ausführliche Aufstellungen der Einsatzgeschichte und der Beheimatungen der BR 103 in diesem Buch. Ein Kapitel über Ausmusterungen und Verschrottungen rundet das opulente Werk ab. Und zahlreiche schöne Fotos (manchmal leider etwas klein geraten), etwa im Rheintal oder bei Nacht im Frankfurter Hauptbahnhof lassen dieses fundierte Buch auch noch gut aussehen. Längst überfällig war sie, die ausführliche Biographie dieser wohl bekanntesten und schönsten deutschen Ellok. Auf über 360 Seiten stellen die beiden Autoren das wohl zuverlässigste Arbeitstier des DB-Fernverkehrs vor. Im Kapitel ""Entwicklungsgeschichte"" erhält der Leser einen guten Überblick über den Staumbaum dieser einmaligen Schnellzuglok: Die Stammväter BR 01, E18/19 und der VT11.5 (TEE) werden hier zum besseren Verständnis kurz vorgestellt, ebenso das Neubauprogramm der DB. Rund 70 Seiten ""Technik"" widmen sich dem Innenlieben der unverwüstlichen 103er. Dabei gehen die Autoren natürlich besonders auf die seinerzeit revolutionäre Aerodynamik und die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drehgestelle ein. Letztere beschleunigten dann ja leider das Ende der zuletzt als ""Schienenfresser"" verunglimpften 103. Nostalgiker finden ausführliche Aufstellungen der Einsatzgeschichte und der Beheimatungen der BR 103 in diesem Buch. Ein Kapitel über Ausmusterungen und Verschrottungen rundet das opulente Werk ab. Und zahlreiche schöne Fotos (manchmal leider etwas klein geraten), etwa im Rheintal oder bei Nacht im Frankfurter Hauptbahnhof lassen dieses fundierte Buch auch noch gut aussehen. ISBN 3-88255-103-8 368 S., 195 Farb- und 331 sw-Fotos, 59 Fahrzeugzeichnungen, 10 Schaltpläne, umfangr. techn. und stat. Daten, 4 hist. Werbe- und 9 Dokumentenfaksimiles, 9 Laufplanauszüge, 2 graph. Darstellungen, Literaturangaben, Format: 30 x 21 cm, OPbd., Aus dem Inhalt: Vorwort. Der schnelle Reisezugverkehr bis 1971. Die Entwicklungsgeschichte der E 03: Die Vorserien-E 10 als Grundlage künftiger Lokomotivkonstruktionen. Beginn der Entwicklungsarbeiten an der sechsachsigen E 01. Komponentenerprobung an den Baureihen E 10.1, E 10.3 und E 10.12. Die Lokomotiven E 10 299 und E 10 300. Aerodynamische Untersuchungen zur Entwicklung der E 03. Fortgang der Entwicklungsarbeiten an der Baureihe E 03. Die vier Vorserien-E 03. Weiterentwicklung zu den Serienloks der Baureihe 103.1. Die neuen Baugrundsätze der Baureihe 103. Die Technik der Lokomotiven: Baureihe E 03/103.0. Baureihe 103.1. Sonderausführungen an der 103.1. Wichtige technische Bauartänderungen an der 103.1. Äußere Unterschiede und Farbgebungen der Lokomotiven. Einsatzgeschichte der Baureihe E 03/103.0. Einsatzgeschichte der Baureihe 103.1: Einsätze 1970 - 1979. Einsätze 1979 - 1991. Einsätze 1991 - 1998. Einsätze 1998 - heute. Die Baureihe 103 in Österreich. Die Beheimatungen der Lokomotiven: Bw München Hbf. Bw Frankfurt (Main) 1. Bw Seelze. Bw Hamburg-Eidelstedt. Die Baureihe 103 bei den Versuchsanstalten Minden und München. Instandhaltung der Baureihe 103. Unfälle mit der Baureihe 103. Ausmusterung und Verschrottung der Baureihe 103.1. Die 103 - von der DB-Paradelok zum Kultobjekt. Museums- und Denkmallokomotiven. Erlebnisse mit der 103 - Lokführer erzählen. Quellennachweis. Eisenbahn Elektrolokomotiven Baureihe E 103 Baureihe 103 Epoche IV Zusatzinfo ca. 540 Abb., ca. 90 Zeichn. u. Tab. Verlagsort Freiburg im Breisgau Sprache deutsch Maße 210 x 297 mm Einbandart gebunden Natur Technik Fahrzeuge

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Telemetrie mit GSM/SMS und GPS-Einführung von Jean-Marie Zogg (Autor) Bei vielen modernen technischen Anwendungen in der Telemetrie bzw. Fern-MSR (Messen, Steuern und Regeln) werden Daten und Steuerungsbefehle per Kurznachrichten übermittelt. Der Kurznachrichtendienst SMS erweist sich immer mehr als nahezu ideales Kommunikationsmittel. In diesem Buch werden die wesentlichen Grundlagen des GSM-Netzes und des Kurznachrichtendienstes SMS verständlich vermittelt. Das Ansteuern von GSM-Modems mit AT-Befehlen wird umfassend beschrieben. Da in der Telemetrie oft Positionsdaten übermittelt werden, wird auf die Funktionsweise des Satellitennavigations-Systems GPS eingegangen und die spezifischen GPS-Datenformate werden umfassend besprochen. Wer sich auf diesem Gebiet mit dem Stand der Technik vertraut machen will, ist mit diesem Buch gut geraten.Oft wird zur Übertragung von Daten der Kurznachrichtendienst SMS verwendet. Die Daten werden per GSM-Modem abgesetzt. GSM-Modems werden mit AT-Befehlen angesteuert.Dieses Buch richtet sich an- zukünftige Entwickler von Telemetrieanwendungen - alle, die sich in die Technik von SMS und GPS einarbeiten wollen - Fachleute, die Positionen und Geschwindigkeiten mittels GPS erfassen - alle, die Freude an neuen Technologien haben - Personen, die sich nicht in unzählige Details von englischsprachigen Standards verlieren wollen oder können.Das Buch ist nicht nur für Studenten und Ingenieure gedacht, sondern auch für erfahrene Anwender und Praktiker aus der Industrie. Das Einarbeiten soll auf eine leichtverständliche, nicht zu theorielastige Art und Weise geschehen. Sie werden verstehen, wie Daten, Informationen und Steuerbefehle mittels GSM/SMS gesendet und empfangen werden. Theorie wird nur vermittelt, um die einzelnen Begriffe, welche zum Schreiben von neuen SMS-Applikationen notwendig sind, zu verstehen.Ich habe versucht, Antworten auf folgende wichtige Fragen zu gebenwie funktionieren Mobilstationen und das GSM-Netz? wie sind SMS-Meldungen normgemäss zusammengestellt? wie sind GSM-Modems aufgebaut und wie funktionieren sie? wie übermitteln GSM-Modems GSM/SMS-Meldungen? welche Anwendungen eignen sich zur Datenübermittlung per SMS? was ist GPS und welche Datensätze sind normiert?Verschiedene Applikationen dieser sehr beliebten und technisch ausgereiften Möglichkeit werden vorgestellt. Anhand zahlreicher Bilder, Fotografien und Tabellen will dieses Buch eine anschauliche Darstellung von komplexen Sachverhalten geben. Ein Abkürzungsverzeichnis erleichtert Ihnen das Verstehen einzelnen Begriffe.Die einzelnen Kapitel sind so gestaltet, dass sie auch abweichend von der ursprünglichen Reihenfolge durchgearbeitet werden können.Jean-Marie Zogg.Bei vielen modernen technischen Anwendungen in der Telemetrie bzw. Fern-MSR (Messen, Steuern und Regeln) werden Daten und Steuerungsbefehle per Kurznachrichten übermittelt. Der Kurznachrichtendienst SMS erweist sich immer mehr als nahezu ideales Kommunikationsmittel. Wer sich auf diesem Gebiet mit dem Stand der Technik vertraut machen will, ist mit diesem Buch gut geraten. Folgende Themen werden ausführlich behandelt. GSM (Global System for Mobile Communication) . SMS (Short Message Service) . GSM-Modems . AT-Befehle . GPS (Global Positioning System) Der Leser findet z.B. Antwort auf folgende Fragen. Wie funktioniert das GSM-Netz? . Wie sind SMS-Meldungen normgerecht zusammengesetzt? . Wie sind Datenmodems aufgebaut? . Wie übermitteln Datenmodems GSM/SMS-Meldungen? . Welche Anwendungen sind zur Datenübermittlung geeignet? . Was ist GPS und welche Datensätze sind bei GPS normiert?.Nach dem Studium dieses Buches ist der Leser in der Lage Telemetrie-Lösungen zu verstehen, zu entwerfen und anzuwenden.Aus dem Inhalt. Aufbau von SIM-Karten . SMS-Normen und Datenrahmen . Ansteuerung eines GSM-Modems mittels AT-Befehlen . AT-Befehle zur Übermittlung von SMS-Datenmeldungen . Praktische Anwendungen der GSM- und SMS-Datenübermittlung im Bereich Sicherheit und Überwachung, Geotechnik und Vermessung sowie Flottenmanagement und Verkehrslenkung

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Jean-Marie Zogg (Autor)
Telemetrie mit GSM/SMS und GPS-Einführung von Jean-Marie Zogg (Autor) Bei vielen modernen technischen Anwendungen in der Telemetrie bzw. Fern-MSR (Messen, Steuern und Regeln) werden Daten und Steuerungsbefehle per Kurznachrichten übermittelt. Der Kurznachrichtendienst SMS erweist sich immer mehr als nahezu ideales Kommunikationsmittel. In diesem Buch werden die wesentlichen Grundlagen des GSM-Netzes und des Kurznachrichtendienstes SMS verständlich vermittelt. Das Ansteuern von GSM-Modems mit AT-Befehlen wird umfassend beschrieben. Da in der Telemetrie oft Positionsdaten übermittelt werden, wird auf die Funktionsweise des Satellitennavigations-Systems GPS eingegangen und die spezifischen GPS-Datenformate werden umfassend besprochen. Wer sich auf diesem Gebiet mit dem Stand der Technik vertraut machen will, ist mit diesem Buch gut geraten.Oft wird zur Übertragung von Daten der Kurznachrichtendienst SMS verwendet. Die Daten werden per GSM-Modem abgesetzt. GSM-Modems werden mit AT-Befehlen angesteuert.Dieses Buch richtet sich an- zukünftige Entwickler von Telemetrieanwendungen - alle, die sich in die Technik von SMS und GPS einarbeiten wollen - Fachleute, die Positionen und Geschwindigkeiten mittels GPS erfassen - alle, die Freude an neuen Technologien haben - Personen, die sich nicht in unzählige Details von englischsprachigen Standards verlieren wollen oder können.Das Buch ist nicht nur für Studenten und Ingenieure gedacht, sondern auch für erfahrene Anwender und Praktiker aus der Industrie. Das Einarbeiten soll auf eine leichtverständliche, nicht zu theorielastige Art und Weise geschehen. Sie werden verstehen, wie Daten, Informationen und Steuerbefehle mittels GSM/SMS gesendet und empfangen werden. Theorie wird nur vermittelt, um die einzelnen Begriffe, welche zum Schreiben von neuen SMS-Applikationen notwendig sind, zu verstehen.Ich habe versucht, Antworten auf folgende wichtige Fragen zu gebenwie funktionieren Mobilstationen und das GSM-Netz? wie sind SMS-Meldungen normgemäss zusammengestellt? wie sind GSM-Modems aufgebaut und wie funktionieren sie? wie übermitteln GSM-Modems GSM/SMS-Meldungen? welche Anwendungen eignen sich zur Datenübermittlung per SMS? was ist GPS und welche Datensätze sind normiert?Verschiedene Applikationen dieser sehr beliebten und technisch ausgereiften Möglichkeit werden vorgestellt. Anhand zahlreicher Bilder, Fotografien und Tabellen will dieses Buch eine anschauliche Darstellung von komplexen Sachverhalten geben. Ein Abkürzungsverzeichnis erleichtert Ihnen das Verstehen einzelnen Begriffe.Die einzelnen Kapitel sind so gestaltet, dass sie auch abweichend von der ursprünglichen Reihenfolge durchgearbeitet werden können.Jean-Marie Zogg.Bei vielen modernen technischen Anwendungen in der Telemetrie bzw. Fern-MSR (Messen, Steuern und Regeln) werden Daten und Steuerungsbefehle per Kurznachrichten übermittelt. Der Kurznachrichtendienst SMS erweist sich immer mehr als nahezu ideales Kommunikationsmittel. Wer sich auf diesem Gebiet mit dem Stand der Technik vertraut machen will, ist mit diesem Buch gut geraten. Folgende Themen werden ausführlich behandelt. GSM (Global System for Mobile Communication) . SMS (Short Message Service) . GSM-Modems . AT-Befehle . GPS (Global Positioning System) Der Leser findet z.B. Antwort auf folgende Fragen. Wie funktioniert das GSM-Netz? . Wie sind SMS-Meldungen normgerecht zusammengesetzt? . Wie sind Datenmodems aufgebaut? . Wie übermitteln Datenmodems GSM/SMS-Meldungen? . Welche Anwendungen sind zur Datenübermittlung geeignet? . Was ist GPS und welche Datensätze sind bei GPS normiert?.Nach dem Studium dieses Buches ist der Leser in der Lage Telemetrie-Lösungen zu verstehen, zu entwerfen und anzuwenden.Aus dem Inhalt. Aufbau von SIM-Karten . SMS-Normen und Datenrahmen . Ansteuerung eines GSM-Modems mittels AT-Befehlen . AT-Befehle zur Übermittlung von SMS-Datenmeldungen . Praktische Anwendungen der GSM- und SMS-Datenübermittlung im Bereich Sicherheit und Überwachung, Geotechnik und Vermessung sowie Flottenmanagement und Verkehrslenkung

Franzis Franzis Softcover ISBN: 3772357768 (EAN: 9783772357763 / 978-3772357763)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Bei vielen modernen technischen Anwendungen in der Telemetrie bzw. Fern-MSR (Messen, Steuern und Regeln) werden Daten und Steuerungsbefehle per Kurznachrichten übermittelt. Der Kurznachrichtendienst SMS erweist sich immer mehr als nahezu ideales Kommunikationsmittel. In diesem Buch werden die wesentlichen Grundlagen des GSM-Netzes und des Kurznachrichtendienstes SMS mehr lesen ...
Schlagworte: Bei vielen modernen technischen Anwendungen in der Telemetrie bzw. Fern-MSR (Messen, Steuern und Regeln) werden Daten und Steuerungsbefehle per Kurznachrichten übermittelt. Der Kurznachrichtendienst SMS erweist sich immer mehr als nahezu ideales Kommunikationsmittel. In diesem Buch werden die wesentlichen Grundlagen des GSM-Netzes und des Kurznachrichtendienstes SMS verständlich vermittelt. Das Ansteuern von GSM-Modems mit AT-Befehlen wird umfassend beschrieben. Da in der Telemetrie oft Positionsdaten übermittelt werden, wird auf die Funktionsweise des Satellitennavigations-Systems GPS eingegangen und die spezifischen GPS-Datenformate werden umfassend besprochen. Wer sich auf diesem Gebiet mit dem Stand der Technik vertraut machen will, ist mit diesem Buch gut geraten.Oft wird zur Übertragung von Daten der Kurznachrichtendienst SMS verwendet. Die Daten werden per GSM-Modem abgesetzt. GSM-Modems werden mit AT-Befehlen angesteuert.Dieses Buch richtet sich an- zukünftige Entwickler von Telemetrieanwendungen - alle, die sich in die Technik von SMS und GPS einarbeiten wollen - Fachleute, die Positionen und Geschwindigkeiten mittels GPS erfassen - alle, die Freude an neuen Technologien haben - Personen, die sich nicht in unzählige Details von englischsprachigen Standards verlieren wollen oder können.Das Buch ist nicht nur für Studenten und Ingenieure gedacht, sondern auch für erfahrene Anwender und Praktiker aus der Industrie. Das Einarbeiten soll auf eine leichtverständliche, nicht zu theorielastige Art und Weise geschehen. Sie werden verstehen, wie Daten, Informationen und Steuerbefehle mittels GSM/SMS gesendet und empfangen werden. Theorie wird nur vermittelt, um die einzelnen Begriffe, welche zum Schreiben von neuen SMS-Applikationen notwendig sind, zu verstehen.Ich habe versucht, Antworten auf folgende wichtige Fragen zu gebenwie funktionieren Mobilstationen und das GSM-Netz? wie sind SMS-Meldungen normgemäss zusammengestellt? wie sind GSM-Modems aufgebaut und wie funktionieren sie? wie übermitteln GSM-Modems GSM/SMS-Meldungen? welche Anwendungen eignen sich zur Datenübermittlung per SMS? was ist GPS und welche Datensätze sind normiert?Verschiedene Applikationen dieser sehr beliebten und technisch ausgereiften Möglichkeit werden vorgestellt. Anhand zahlreicher Bilder, Fotografien und Tabellen will dieses Buch eine anschauliche Darstellung von komplexen Sachverhalten geben. Ein Abkürzungsverzeichnis erleichtert Ihnen das Verstehen einzelnen Begriffe.Die einzelnen Kapitel sind so gestaltet, dass sie auch abweichend von der ursprünglichen Reihenfolge durchgearbeitet werden können.Jean-Marie Zogg.Bei vielen modernen technischen Anwendungen in der Telemetrie bzw. Fern-MSR (Messen, Steuern und Regeln) werden Daten und Steuerungsbefehle per Kurznachrichten übermittelt. Der Kurznachrichtendienst SMS erweist sich immer mehr als nahezu ideales Kommunikationsmittel. Wer sich auf diesem Gebiet mit dem Stand der Technik vertraut machen will, ist mit diesem Buch gut geraten. Folgende Themen werden ausführlich behandelt. GSM (Global System for Mobile Communication) . SMS (Short Message Service) . GSM-Modems . AT-Befehle . GPS (Global Positioning System) Der Leser findet z.B. Antwort auf folgende Fragen. Wie funktioniert das GSM-Netz? . Wie sind SMS-Meldungen normgerecht zusammengesetzt? . Wie sind Datenmodems aufgebaut? . Wie übermitteln Datenmodems GSM/SMS-Meldungen? . Welche Anwendungen sind zur Datenübermittlung geeignet? . Was ist GPS und welche Datensätze sind bei GPS normiert?.Nach dem Studium dieses Buches ist der Leser in der Lage Telemetrie-Lösungen zu verstehen, zu entwerfen und anzuwenden.Aus dem Inhalt. Aufbau von SIM-Karten . SMS-Normen und Datenrahmen . Ansteuerung eines GSM-Modems mittels AT-Befehlen . AT-Befehle zur Übermittlung von SMS-Datenmeldungen . Praktische Anwendungen der GSM- und SMS-Datenübermittlung im Bereich Sicherheit und Überwachung, Geotechnik und Vermessung sowie Flottenmanagement und Verkehrslenkung

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Neue alte Obstsorten: Äpfel, Birnen und Steinobst [Gebundene Ausgabe] von Siegfried Bernkopf (Autor), Herbert Keppel (Autor), Rudolf Novak Niederösterreich Apfel Apfelwein Birne Südtirol Böhmen Bayern Obstsorte AnbaugebieteWiderstandsfähigkeit Reifezeiten Obstgärtner Beschreibungen von mehr als 330 heimischen Obstsorte Anbaugebiete Widerstandsfähigkeit Reifezeiten Verwendungszwecke in Vergessenheit geratenen Obstsorten Liste österreichischer Baumschulen standortgerechte heimische Obstbäume Monokultur Verdrängung der Vielfalt heimischer Obstsorten typisch Österreichische Obstsorten Apfel Birnen Zwetschen Pflaumen Kirschen Aprikosen Marillen Pfirsichsorten Alpenland Südtirol Böhmen Bayern Sortenempfehungen Landwirtschaft Forstwirtschaft Obstanbau Apfelsorten Club Niederösterreich

Mehr von Siegfried Bernkopf Herbert
Siegfried Bernkopf Herbert Keppel Rudolf Novak Club Niederösterreich Österreichischer Agrarverlag
Neue alte Obstsorten: Äpfel, Birnen und Steinobst [Gebundene Ausgabe] von Siegfried Bernkopf (Autor), Herbert Keppel (Autor), Rudolf Novak Niederösterreich Apfel Apfelwein Birne Südtirol Böhmen Bayern Obstsorte AnbaugebieteWiderstandsfähigkeit Reifezeiten Obstgärtner Beschreibungen von mehr als 330 heimischen Obstsorte Anbaugebiete Widerstandsfähigkeit Reifezeiten Verwendungszwecke in Vergessenheit geratenen Obstsorten Liste österreichischer Baumschulen standortgerechte heimische Obstbäume Monokultur Verdrängung der Vielfalt heimischer Obstsorten typisch Österreichische Obstsorten Apfel Birnen Zwetschen Pflaumen Kirschen Aprikosen Marillen Pfirsichsorten Alpenland Südtirol Böhmen Bayern Sortenempfehungen Landwirtschaft Forstwirtschaft Obstanbau Apfelsorten Club Niederösterreich ""Neue alte Obstsorten"" ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Fachleute, Obstgärtner und Konsumenten gleichermaßen. Es enthält Beschreibungen von mehr als 330 heimischen Obstsorten. Neben den zahlreichen farbigen Abbildungen besticht das Buch aufgrund der systematischen Zusammenstellung über Anbaugebiete, Widerstandsfähigkeit, Reifezeiten sowie Verwendungszwecke dieser oft schon in Vergessenheit geratenen Obstsorten. Im Anhang befindet sich eine Liste österreichischer Baumschulen, bei denen jeweils standortgerechte heimische Obstbäume erhältlich sind. Bernkopf, Keppel und Novak bieten ein fundiertes und engagiertes Plädoyer gegen Monokultur und die Verdrängung der Vielfalt heimischer Obstsorten. In diesem Buch werden vor allem typisch Österreichische Obstsorten ins Visier genommen. Auf einer Doppelseite werden eine Vielzahl von Apfel, Birnen, Zwetschen und Pflaumen, Kirschen, Aprikosen (Marillen) und Pfirsichsorten, welche mehr oder minder im Alpenland (+ Grenzgebiete = Südtirol, Böhmen, Bayern) gedeihen beschrieben. Zusätzlich gibte es Sortenempfehungen in tabellarischer Form für die Bundesländer + Grenzgebiete. Landwirtschaft Forstwirtschaft Obstanbau Apfelsorten Österreichischer Agrarverlag Österreichisch. Agrarvlg. Neue alte Obstsorten Äpfel Birnen und Steinobst

Auflage: 5. A. (1997) Österreichischer Agrarverlag Österreichisch. Agrarvlg. Club Niederösterreich Österreichischer Agrarverlag Österreichisch. Agrarvlg. Club Niederösterreich Auflage: 5. A. (1997) Hardcover 436 S. 21,8 x 15,7 x 2,9 cm ISBN: 3704013501 (EAN: 9783704013507 / 978-3704013507)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Neue alte Obstsorten"" ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Fachleute, Obstgärtner und Konsumenten gleichermaßen. Es enthält Beschreibungen von mehr als 330 heimischen Obstsorten. Neben den zahlreichen farbigen Abbildungen besticht das Buch aufgrund der systematischen Zusammenstellung über Anbaugebiete, Widerstandsfähigkeit, Reifezeiten sowie Verwendungszwecke mehr lesen ...
Schlagworte: Niederösterreich Apfel Apfelwein Birne Südtirol Böhmen Bayern Obstsorte AnbaugebieteWiderstandsfähigkeit Reifezeiten Neue alte Obstsorten ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Fachleute, Obstgärtner und Konsumenten gleichermaßen. Es enthält Beschreibungen von mehr als 330 heimischen Obstsorten. Neben den zahlreichen farbigen Abbildungen besticht das Buch aufgrund der systematischen Zusammenstellung über Anbaugebiete, Widerstandsfähigkeit, Reifezeiten sowie Verwendungszwecke dieser oft schon in Vergessenheit geratenen Obstsorten. Im Anhang befindet sich eine Liste österreichischer Baumschulen, bei denen jeweils standortgerechte heimische Obstbäume erhältlich sind. Bernkopf, Keppel und Novak bieten ein fundiertes und engagiertes Plädoyer gegen Monokultur und die Verdrängung der Vielfalt heimischer Obstsorten. In diesem Buch werden vor allem typisch Österreichische Obstsorten ins Visier genommen. Auf einer Doppelseite werden eine Vielzahl von Apfel, Birnen, Zwetschen und Pflaumen, Kirschen, Aprikosen (Marillen) und Pfirsichsorten, welche mehr oder minder im Alpenland (+ Grenzgebiete = Südtirol, Böhmen, Bayern) gedeihen beschrieben. Zusätzlich gibte es Sortenempfehungen in tabellarischer Form für die Bundesländer + Grenzgebiete. Landwirtschaft Forstwirtschaft Obstanbau Apfelsorten Neue alte Obstsorten: Äpfel, Birnen und Steinobst [Gebundene Ausgabe] von Siegfried Bernkopf (Autor), Herbert Keppel (Autor), Rudolf Novak Club Niederösterreich Österreichischer Agrarverlag Österreichisch. Agrarvlg. Club Niederösterreich Apfel Apfelwein Birne

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Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz / Karl-Marx-Stadt [Gebundene Ausgabe] Egon Kretschmar (Autor) Der Bildverlag Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. Wie der Titel des Buches bereits verrät, wird in vorliegendem Werk die Geschichte der Lokomotivstationierung und der damit in Verbindung stehenden Lokbehandlungsanlagen in Chemnitz besprochen. Dabei verfolgt der Verfasser eine sinnvoll erscheinende Hauptgliederung des Buches. Ein erstes Kapitel widmet sich den Lokbehandlungsanlagen in der Zeit vor 1900, wobei dieser Abschnitt recht kurz gehalten ist. Im Anschluß daran folgen die drei dominierenden Hauptthemen1. das Bw Chemnitz-Hilbersdorf, 2. das Bw Chemnitz Hauptbahnhof und 3. das ab 1968 bestehende Groß-Bw Karl-Marx-Stadt als Fusion der beiden bisher bestehenden Bw. Ebenso werden in diesen Kapiteln alle Außenstellen besagter Bw angerissen, von Mittweida über Pockau-Lengefeld bis Eppendorf und von Stollberg bis Freiberg. Im hinteren Teil des Buches gibt es weitere Kapitel zum Sächsischen Eisenbahnmuseum e. V. Chemnitz-Hilbersdorf, zu Schriftdokumenten der Chemnitzer Eisenbahngeschichte, einen Überblick über die in Chemnitz beheimateten Lokomotiven und zu weiteren Detailthemen. Insgesamt macht das Werk einen interessanten und gut lesenswürdigen Eindruck. Es stellt erstmals die Geschichte der verschiedenen Bahnbetriebswerke in Chemnitz in einer zusammenhängenden und ausführlichen Form dar. Begleitet wird der Text durch zahlreiche interessante und z. T. auch schöne Fotos. Insbesondere aus früheren Epochen, so z. B. aus der Reichsbahnzeit vor 1945, sind seltene Fotografien abgedruckt. Fazit Mit dem Buch „Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt“ schließt sich eine weitere Lücke in der sächsischen Eisenbahnliteratursammlung. Es kann auf jeden Fall zum Kauf empfohlen werden Wer die Neuerscheinungen an Eisenbahnliteratur einigermaßen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, daß in den letzten Jahren zunehmend Editionen kleinerer Verlage das ohnehin schon reichhaltige Angebot bereichern. Genügt auch nicht jedes Werk, welches von diesen oft nur regional in Erscheinung tretenden und daher relativ unbekannten Verlagen herausgegeben wird, gehobenen Ansprüchen, so läßt sich dennoch feststellen, daß manche Publikation, die dort erscheint, in Inhalt und Aufmachung den Veröffentlichungen der großen und namhaften Verlage durchaus ernsthafte Konkurrenz machen kann. Zu denjenigen Kleinverlagen, die unter anderem auch anspruchsvolle Eisenbahnbücherr herausgeben, gehört der Bildverlag Thomas Böttger in Witzschdorf (Sachsen). Die jüngste Neuerscheinung, die dort erschien, befaßt sich mit der Geschichte der Bahnbetriebswerke in Chemnitz bzw., wie es von 1953 bis 1990 hieß, Karl-Marx-Stadt. Autor des großformatigen Bild- und Textbandes ist Egon Kretschmar, Fachleuten und Eisenbahnfreunden seit langem als profunder Kenner der sächsischen Eisenbahngeschichte und Verfasser zahlreicher Beiträge in einschlägigen Fach- und Hobbyzeitschriften bekannt. Egon Kretschmars Buch behandelt erstmals ausführlich und im Zusammenhang die Geschichte und Entwicklung der beiden Bahnbetriebswerke Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof und Hilbersdorf, die 1969 zum Groß-Bw Karl-Marx-Stadt zusammengefaßt wurden. Sachkundig und detailreich schildert der Autor die Entwicklungsetappen von den ersten Anfängen bis zum Aufblühen in den 1920er und 1930er Jahren, würdigt ausgiebig das Geschehen in der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR und geht schließlich – wenn auch nur kurz – auf den sich nach der »Wende« abzeichnenden und mit der Auflösung des Standortes Chemnitz im Jahre 2001 durch die DB AG beendeten Niedergang des einst bedeutenden Bahnbetriebsstandortes ein. Der Autor hat seinen Text nicht in chronologischer Reihenfolge abgefaßt, was dem Werk jedoch keineswegs zum Nachteil gereicht. In einem kurzen Vorwort macht Egon Kretschmar den Leser mit dem Anliegen, welches seinem Buch zugrunde liegt, vertraut. Daran schließt sich eine einführende Abhandlung zu den Lokbehandlungsanlagen der Frühzeit an. Es folgen drei relativ eigenständige und in sich geschlossene Hauptabschnitte zur Historie der Bahnbetriebswerke Hilbersdorf und Hauptbahnhof sowie des Groß-Bw Karl-Marx-Stadt. Die gewählte Darstellungsform gestattet dem Verfasser, auch die Geschichte und Entwicklung der einstmals selbständigen und später den Bw Hauptbahnhof bzw. Hilbersdorf angliederten Lokbahnhöfe und Einsatzstellen, wie z.B. Hainichen oder Limbach zum einen und Mittweida oder Pockau-Lengefeld zum anderen, als integrierten Bestandteil des jeweiligen Textabschnitts abzuhandeln – angesichts der zu verarbeitenden Fülle an Informationen ein durchaus zweckmäßiges Vorgehen. Anderenfalls hätten nämlich die Passagen zur Geschichte der früheren Lokbahnhöfe bzw. Einsatzstellen und selbständigen Bahnbetriebswerke gleichsam losgelöste Anhängsel zum übrigen Text gebildet. Es darf Egon Kretschmar durchaus als Verdienst angerechnet werden, daß er derartige Schwierigkeiten und eventuell daraus resultierende Ungereimtheiten in der Darstellung geschickt umgangen hat. Dem Kapitel zur Geschichte der Chemnitzer Bahnbetriebswerke folgt ein weiterer Textteil, der sich mit der Vereinsgeschichte des »Sächsischen Eisenbahnmuseums e.V.« befaßt – zu Recht, wie der Rezensent meint. Denn dieser rührige, im ehemaligen Bw Hilbersdorf tätige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionen des ehemaligen Eisenbahnstandortes Chemnitz, soweit nur irgend möglich, fortzuführen. Nicht zuletzt trägt die liebevoll gehegte und gepflegte Sammlung von Fahrzeugen aller Traktionsarten – darunter einige als zeitweilige oder ständige Leihgaben der DB AG und des Verkehrsmuseums Dresden – dazu bei, den Interessenten ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte anschaulich und lebendig nahezubringen. An den Textteil schließen sich Auszüge aus Originaldokumenten sowie eine Übersicht der ehemals in Chemnitz beheimateten Lokomotivtypen an. Statistische Angaben zum Lokbestand der Bw Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt runden den Anhang ab. Insbesondere diese Übersichten dürften die Eisenbahnfreunde nicht nur erfreuen, sondern auch zu leichtem Kopfschütteln veranlassen. Und manch gestandener Lokstatistiker wird mit Sicherheit ins Grübeln geraten; denn manche Angaben wollen so gar nicht zu dem passen, was bisher in der Literatur diesbezüglich veröffentlicht wurde. Aber so ist es nun einmalWer, wie Egon Kretschmar, auf authentische Unterlagen zurückgreift und nicht bloß im Vertrauen auf die Richtigkeit der Darstellungen anderer Verfasser deren Angaben übernimmt, kommt hier und da zwangsläufig zu anderen Ergebnissen als seine Vorgänger. Sind Kretschmars Statistiken auch nicht vollständig – und sie können wohl auch zwangsläufig nicht vollständig sein, weil manche Originaldokumente heute nicht mehr zur Verfügung stehen –, so bieten sie dennoch erstmals einen beweiskräftigen Überblick über die Vielfalt der in Chemnitz und Umgebung stationierten Lokomotiven. Der Text des Buches liest sich insgesamt recht kurzweilig . Vereinzelte sprachliche Ungeschicktheiten – etwa die Verwendung der unkorrekten Pluralform »Dampfrösser« statt »Dampfrosse« oder des umgangssprachlichen Plurals »Kräne« anstelle von »Krane« in einer ausgesprochen fachsprachlich geprägten Textpassage – trüben nur leicht den sonst sehr guten Gesamteindruck, zumal sie wohl auch nur dem ausgebildeten Germanisten auffallen. Das gilt auch für einige wenige Orthographiefehler, insbesondere bei der Schreibung von Orts- und Ländernamen. Beispielsweise lautet eine Bildunterschrift »Die Feldbahnlok kam aus Mocambice«. Richtig wäre hier entweder die französische Originalschreibung Mocambique oder die eingedeutschte Schreibweise Mosambik gewesen. Freilich ist Egon Kretschmar von Beruf Eisenbahner und nicht Sprachexperte, und deshalb sind solche Fehler verzeihlich. Doch ein kompetenter Lektor – auf den der Verlag offenbar nicht zurückgreifen konnte – hätte mit Sicherheit diese Schwächen entdeckt und korrigiert. Das Werk ist reich mit Schwarzweiß- und Farbfotos, deren Palette von den Anfangsjahren bis zur Neuzeit reicht, sowie Zeichnungen (vorwiegend Lageplänen und Details der Betriebsanlagen) ausgestattet. Modelleisenbahner werden hier sicherlich manche Anregung für die Gestaltung ihrer eigenen Anlage finden. Was die Qualität der Abbildungen anbelangt, wird der Leser jedoch nicht in jedem Fall zufrieden sein. Denn leider sind manche Fotos unscharf wiedergegeben, und die Farbaufnahmen wirken zum Teil verwaschen. Ähnliches gilt auch für die Wiedergabe der Strichvorlagen. Eine sorgfältigere Arbeit der mit der Reproduktion betrauten Firma wäre durchaus wünschenswert gewesen. Letztlich bietet Egon Kretschmars Buch einen gelungenen und informativen Überblick über ein wichtiges Kapitel deutscher Eisenbahngeschichte. Trotz der erwähnten Gestaltungsmängel, die der Autor nicht zu verantworten hat, kann die vorliegende Publikation dem Liebhaber guter Eisenbahnliteratur empfohlen werden, zumal der Kaufpreis relativ günstig ist und ein Teil des Erlöses dem Verein »Sächsisches Eisenbahnmuseum« in Chemnitz-Hilbersdorf zufließt. Wer das vorliegende Buch erwirbt, bereichert nicht nur seine eigene Bibliothek um ein Werk von bleibendem Wert, sondern fördert gleichzeitig eine gute Sache. Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz Karl-Marx-Stadt

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Egon Kretschmar (Autor)
Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz / Karl-Marx-Stadt [Gebundene Ausgabe] Egon Kretschmar (Autor) Der Bildverlag Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. Wie der Titel des Buches bereits verrät, wird in vorliegendem Werk die Geschichte der Lokomotivstationierung und der damit in Verbindung stehenden Lokbehandlungsanlagen in Chemnitz besprochen. Dabei verfolgt der Verfasser eine sinnvoll erscheinende Hauptgliederung des Buches. Ein erstes Kapitel widmet sich den Lokbehandlungsanlagen in der Zeit vor 1900, wobei dieser Abschnitt recht kurz gehalten ist. Im Anschluß daran folgen die drei dominierenden Hauptthemen1. das Bw Chemnitz-Hilbersdorf, 2. das Bw Chemnitz Hauptbahnhof und 3. das ab 1968 bestehende Groß-Bw Karl-Marx-Stadt als Fusion der beiden bisher bestehenden Bw. Ebenso werden in diesen Kapiteln alle Außenstellen besagter Bw angerissen, von Mittweida über Pockau-Lengefeld bis Eppendorf und von Stollberg bis Freiberg. Im hinteren Teil des Buches gibt es weitere Kapitel zum Sächsischen Eisenbahnmuseum e. V. Chemnitz-Hilbersdorf, zu Schriftdokumenten der Chemnitzer Eisenbahngeschichte, einen Überblick über die in Chemnitz beheimateten Lokomotiven und zu weiteren Detailthemen. Insgesamt macht das Werk einen interessanten und gut lesenswürdigen Eindruck. Es stellt erstmals die Geschichte der verschiedenen Bahnbetriebswerke in Chemnitz in einer zusammenhängenden und ausführlichen Form dar. Begleitet wird der Text durch zahlreiche interessante und z. T. auch schöne Fotos. Insbesondere aus früheren Epochen, so z. B. aus der Reichsbahnzeit vor 1945, sind seltene Fotografien abgedruckt. Fazit Mit dem Buch „Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt“ schließt sich eine weitere Lücke in der sächsischen Eisenbahnliteratursammlung. Es kann auf jeden Fall zum Kauf empfohlen werden Wer die Neuerscheinungen an Eisenbahnliteratur einigermaßen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, daß in den letzten Jahren zunehmend Editionen kleinerer Verlage das ohnehin schon reichhaltige Angebot bereichern. Genügt auch nicht jedes Werk, welches von diesen oft nur regional in Erscheinung tretenden und daher relativ unbekannten Verlagen herausgegeben wird, gehobenen Ansprüchen, so läßt sich dennoch feststellen, daß manche Publikation, die dort erscheint, in Inhalt und Aufmachung den Veröffentlichungen der großen und namhaften Verlage durchaus ernsthafte Konkurrenz machen kann. Zu denjenigen Kleinverlagen, die unter anderem auch anspruchsvolle Eisenbahnbücherr herausgeben, gehört der Bildverlag Thomas Böttger in Witzschdorf (Sachsen). Die jüngste Neuerscheinung, die dort erschien, befaßt sich mit der Geschichte der Bahnbetriebswerke in Chemnitz bzw., wie es von 1953 bis 1990 hieß, Karl-Marx-Stadt. Autor des großformatigen Bild- und Textbandes ist Egon Kretschmar, Fachleuten und Eisenbahnfreunden seit langem als profunder Kenner der sächsischen Eisenbahngeschichte und Verfasser zahlreicher Beiträge in einschlägigen Fach- und Hobbyzeitschriften bekannt. Egon Kretschmars Buch behandelt erstmals ausführlich und im Zusammenhang die Geschichte und Entwicklung der beiden Bahnbetriebswerke Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof und Hilbersdorf, die 1969 zum Groß-Bw Karl-Marx-Stadt zusammengefaßt wurden. Sachkundig und detailreich schildert der Autor die Entwicklungsetappen von den ersten Anfängen bis zum Aufblühen in den 1920er und 1930er Jahren, würdigt ausgiebig das Geschehen in der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR und geht schließlich – wenn auch nur kurz – auf den sich nach der »Wende« abzeichnenden und mit der Auflösung des Standortes Chemnitz im Jahre 2001 durch die DB AG beendeten Niedergang des einst bedeutenden Bahnbetriebsstandortes ein. Der Autor hat seinen Text nicht in chronologischer Reihenfolge abgefaßt, was dem Werk jedoch keineswegs zum Nachteil gereicht. In einem kurzen Vorwort macht Egon Kretschmar den Leser mit dem Anliegen, welches seinem Buch zugrunde liegt, vertraut. Daran schließt sich eine einführende Abhandlung zu den Lokbehandlungsanlagen der Frühzeit an. Es folgen drei relativ eigenständige und in sich geschlossene Hauptabschnitte zur Historie der Bahnbetriebswerke Hilbersdorf und Hauptbahnhof sowie des Groß-Bw Karl-Marx-Stadt. Die gewählte Darstellungsform gestattet dem Verfasser, auch die Geschichte und Entwicklung der einstmals selbständigen und später den Bw Hauptbahnhof bzw. Hilbersdorf angliederten Lokbahnhöfe und Einsatzstellen, wie z.B. Hainichen oder Limbach zum einen und Mittweida oder Pockau-Lengefeld zum anderen, als integrierten Bestandteil des jeweiligen Textabschnitts abzuhandeln – angesichts der zu verarbeitenden Fülle an Informationen ein durchaus zweckmäßiges Vorgehen. Anderenfalls hätten nämlich die Passagen zur Geschichte der früheren Lokbahnhöfe bzw. Einsatzstellen und selbständigen Bahnbetriebswerke gleichsam losgelöste Anhängsel zum übrigen Text gebildet. Es darf Egon Kretschmar durchaus als Verdienst angerechnet werden, daß er derartige Schwierigkeiten und eventuell daraus resultierende Ungereimtheiten in der Darstellung geschickt umgangen hat. Dem Kapitel zur Geschichte der Chemnitzer Bahnbetriebswerke folgt ein weiterer Textteil, der sich mit der Vereinsgeschichte des »Sächsischen Eisenbahnmuseums e.V.« befaßt – zu Recht, wie der Rezensent meint. Denn dieser rührige, im ehemaligen Bw Hilbersdorf tätige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionen des ehemaligen Eisenbahnstandortes Chemnitz, soweit nur irgend möglich, fortzuführen. Nicht zuletzt trägt die liebevoll gehegte und gepflegte Sammlung von Fahrzeugen aller Traktionsarten – darunter einige als zeitweilige oder ständige Leihgaben der DB AG und des Verkehrsmuseums Dresden – dazu bei, den Interessenten ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte anschaulich und lebendig nahezubringen. An den Textteil schließen sich Auszüge aus Originaldokumenten sowie eine Übersicht der ehemals in Chemnitz beheimateten Lokomotivtypen an. Statistische Angaben zum Lokbestand der Bw Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt runden den Anhang ab. Insbesondere diese Übersichten dürften die Eisenbahnfreunde nicht nur erfreuen, sondern auch zu leichtem Kopfschütteln veranlassen. Und manch gestandener Lokstatistiker wird mit Sicherheit ins Grübeln geraten; denn manche Angaben wollen so gar nicht zu dem passen, was bisher in der Literatur diesbezüglich veröffentlicht wurde. Aber so ist es nun einmalWer, wie Egon Kretschmar, auf authentische Unterlagen zurückgreift und nicht bloß im Vertrauen auf die Richtigkeit der Darstellungen anderer Verfasser deren Angaben übernimmt, kommt hier und da zwangsläufig zu anderen Ergebnissen als seine Vorgänger. Sind Kretschmars Statistiken auch nicht vollständig – und sie können wohl auch zwangsläufig nicht vollständig sein, weil manche Originaldokumente heute nicht mehr zur Verfügung stehen –, so bieten sie dennoch erstmals einen beweiskräftigen Überblick über die Vielfalt der in Chemnitz und Umgebung stationierten Lokomotiven. Der Text des Buches liest sich insgesamt recht kurzweilig . Vereinzelte sprachliche Ungeschicktheiten – etwa die Verwendung der unkorrekten Pluralform »Dampfrösser« statt »Dampfrosse« oder des umgangssprachlichen Plurals »Kräne« anstelle von »Krane« in einer ausgesprochen fachsprachlich geprägten Textpassage – trüben nur leicht den sonst sehr guten Gesamteindruck, zumal sie wohl auch nur dem ausgebildeten Germanisten auffallen. Das gilt auch für einige wenige Orthographiefehler, insbesondere bei der Schreibung von Orts- und Ländernamen. Beispielsweise lautet eine Bildunterschrift »Die Feldbahnlok kam aus Mocambice«. Richtig wäre hier entweder die französische Originalschreibung Mocambique oder die eingedeutschte Schreibweise Mosambik gewesen. Freilich ist Egon Kretschmar von Beruf Eisenbahner und nicht Sprachexperte, und deshalb sind solche Fehler verzeihlich. Doch ein kompetenter Lektor – auf den der Verlag offenbar nicht zurückgreifen konnte – hätte mit Sicherheit diese Schwächen entdeckt und korrigiert. Das Werk ist reich mit Schwarzweiß- und Farbfotos, deren Palette von den Anfangsjahren bis zur Neuzeit reicht, sowie Zeichnungen (vorwiegend Lageplänen und Details der Betriebsanlagen) ausgestattet. Modelleisenbahner werden hier sicherlich manche Anregung für die Gestaltung ihrer eigenen Anlage finden. Was die Qualität der Abbildungen anbelangt, wird der Leser jedoch nicht in jedem Fall zufrieden sein. Denn leider sind manche Fotos unscharf wiedergegeben, und die Farbaufnahmen wirken zum Teil verwaschen. Ähnliches gilt auch für die Wiedergabe der Strichvorlagen. Eine sorgfältigere Arbeit der mit der Reproduktion betrauten Firma wäre durchaus wünschenswert gewesen. Letztlich bietet Egon Kretschmars Buch einen gelungenen und informativen Überblick über ein wichtiges Kapitel deutscher Eisenbahngeschichte. Trotz der erwähnten Gestaltungsmängel, die der Autor nicht zu verantworten hat, kann die vorliegende Publikation dem Liebhaber guter Eisenbahnliteratur empfohlen werden, zumal der Kaufpreis relativ günstig ist und ein Teil des Erlöses dem Verein »Sächsisches Eisenbahnmuseum« in Chemnitz-Hilbersdorf zufließt. Wer das vorliegende Buch erwirbt, bereichert nicht nur seine eigene Bibliothek um ein Werk von bleibendem Wert, sondern fördert gleichzeitig eine gute Sache. Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz Karl-Marx-Stadt

2003 Bildverlag Thomas Böttger Bildverlag Thomas Böttger 2003 Hardcover 128 S. ISBN: 3980825086 (EAN: 9783980825085 / 978-3980825085)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. Wie der Titel des Buches bereits verrät, wird in vorliegend mehr lesen ...
Schlagworte: Bahnbetriebswerk Chemnitz Geschichte Eisenbahn Fahrzeuge Schienenfahrzeuge Der Bildverlag Thomas Böttger legt ein sehr hohes Arbeitstempo an den Tag. Nachdem 2003 schon mehrere andere Bücher aus diesem kleinen Hause erschienen sind, gibt es gegen Ende des Jahres nun noch eine Neuerscheinung unter der Flagge von Böttger„Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/ Karl-Marx-Stadt“ vom Autor Egon Kretschmar. Wie der Titel des Buches bereits verrät, wird in vorliegendem Werk die Geschichte der Lokomotivstationierung und der damit in Verbindung stehenden Lokbehandlungsanlagen in Chemnitz besprochen. Dabei verfolgt der Verfasser eine sinnvoll erscheinende Hauptgliederung des Buches. Ein erstes Kapitel widmet sich den Lokbehandlungsanlagen in der Zeit vor 1900, wobei dieser Abschnitt recht kurz gehalten ist. Im Anschluß daran folgen die drei dominierenden Hauptthemen1. das Bw Chemnitz-Hilbersdorf, 2. das Bw Chemnitz Hauptbahnhof und 3. das ab 1968 bestehende Groß-Bw Karl-Marx-Stadt als Fusion der beiden bisher bestehenden Bw. Ebenso werden in diesen Kapiteln alle Außenstellen besagter Bw angerissen, von Mittweida über Pockau-Lengefeld bis Eppendorf und von Stollberg bis Freiberg. Im hinteren Teil des Buches gibt es weitere Kapitel zum Sächsischen Eisenbahnmuseum e. V. Chemnitz-Hilbersdorf, zu Schriftdokumenten der Chemnitzer Eisenbahngeschichte, einen Überblick über die in Chemnitz beheimateten Lokomotiven und zu weiteren Detailthemen. Insgesamt macht das Werk einen interessanten und gut lesenswürdigen Eindruck. Es stellt erstmals die Geschichte der verschiedenen Bahnbetriebswerke in Chemnitz in einer zusammenhängenden und ausführlichen Form dar. Begleitet wird der Text durch zahlreiche interessante und z. T. auch schöne Fotos. Insbesondere aus früheren Epochen, so z. B. aus der Reichsbahnzeit vor 1945, sind seltene Fotografien abgedruckt. Fazit Mit dem Buch „Die Bahnbetriebswerke in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt“ schließt sich eine weitere Lücke in der sächsischen Eisenbahnliteratursammlung. Es kann auf jeden Fall zum Kauf empfohlen werden Wer die Neuerscheinungen an Eisenbahnliteratur einigermaßen aufmerksam verfolgt, wird feststellen, daß in den letzten Jahren zunehmend Editionen kleinerer Verlage das ohnehin schon reichhaltige Angebot bereichern. Genügt auch nicht jedes Werk, welches von diesen oft nur regional in Erscheinung tretenden und daher relativ unbekannten Verlagen herausgegeben wird, gehobenen Ansprüchen, so läßt sich dennoch feststellen, daß manche Publikation, die dort erscheint, in Inhalt und Aufmachung den Veröffentlichungen der großen und namhaften Verlage durchaus ernsthafte Konkurrenz machen kann. Zu denjenigen Kleinverlagen, die unter anderem auch anspruchsvolle Eisenbahnbücherr herausgeben, gehört der Bildverlag Thomas Böttger in Witzschdorf (Sachsen). Die jüngste Neuerscheinung, die dort erschien, befaßt sich mit der Geschichte der Bahnbetriebswerke in Chemnitz bzw., wie es von 1953 bis 1990 hieß, Karl-Marx-Stadt. Autor des großformatigen Bild- und Textbandes ist Egon Kretschmar, Fachleuten und Eisenbahnfreunden seit langem als profunder Kenner der sächsischen Eisenbahngeschichte und Verfasser zahlreicher Beiträge in einschlägigen Fach- und Hobbyzeitschriften bekannt. Egon Kretschmars Buch behandelt erstmals ausführlich und im Zusammenhang die Geschichte und Entwicklung der beiden Bahnbetriebswerke Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt Hauptbahnhof und Hilbersdorf, die 1969 zum Groß-Bw Karl-Marx-Stadt zusammengefaßt wurden. Sachkundig und detailreich schildert der Autor die Entwicklungsetappen von den ersten Anfängen bis zum Aufblühen in den 1920er und 1930er Jahren, würdigt ausgiebig das Geschehen in der Nachkriegszeit bis zum Ende der DDR und geht schließlich – wenn auch nur kurz – auf den sich nach der »Wende« abzeichnenden und mit der Auflösung des Standortes Chemnitz im Jahre 2001 durch die DB AG beendeten Niedergang des einst bedeutenden Bahnbetriebsstandortes ein. Der Autor hat seinen Text nicht in chronologischer Reihenfolge abgefaßt, was dem Werk jedoch keineswegs zum Nachteil gereicht. In einem kurzen Vorwort macht Egon Kretschmar den Leser mit dem Anliegen, welches seinem Buch zugrunde liegt, vertraut. Daran schließt sich eine einführende Abhandlung zu den Lokbehandlungsanlagen der Frühzeit an. Es folgen drei relativ eigenständige und in sich geschlossene Hauptabschnitte zur Historie der Bahnbetriebswerke Hilbersdorf und Hauptbahnhof sowie des Groß-Bw Karl-Marx-Stadt. Die gewählte Darstellungsform gestattet dem Verfasser, auch die Geschichte und Entwicklung der einstmals selbständigen und später den Bw Hauptbahnhof bzw. Hilbersdorf angliederten Lokbahnhöfe und Einsatzstellen, wie z.B. Hainichen oder Limbach zum einen und Mittweida oder Pockau-Lengefeld zum anderen, als integrierten Bestandteil des jeweiligen Textabschnitts abzuhandeln – angesichts der zu verarbeitenden Fülle an Informationen ein durchaus zweckmäßiges Vorgehen. Anderenfalls hätten nämlich die Passagen zur Geschichte der früheren Lokbahnhöfe bzw. Einsatzstellen und selbständigen Bahnbetriebswerke gleichsam losgelöste Anhängsel zum übrigen Text gebildet. Es darf Egon Kretschmar durchaus als Verdienst angerechnet werden, daß er derartige Schwierigkeiten und eventuell daraus resultierende Ungereimtheiten in der Darstellung geschickt umgangen hat. Dem Kapitel zur Geschichte der Chemnitzer Bahnbetriebswerke folgt ein weiterer Textteil, der sich mit der Vereinsgeschichte des »Sächsischen Eisenbahnmuseums e.V.« befaßt – zu Recht, wie der Rezensent meint. Denn dieser rührige, im ehemaligen Bw Hilbersdorf tätige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionen des ehemaligen Eisenbahnstandortes Chemnitz, soweit nur irgend möglich, fortzuführen. Nicht zuletzt trägt die liebevoll gehegte und gepflegte Sammlung von Fahrzeugen aller Traktionsarten – darunter einige als zeitweilige oder ständige Leihgaben der DB AG und des Verkehrsmuseums Dresden – dazu bei, den Interessenten ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte anschaulich und lebendig nahezubringen. An den Textteil schließen sich Auszüge aus Originaldokumenten sowie eine Übersicht der ehemals in Chemnitz beheimateten Lokomotivtypen an. Statistische Angaben zum Lokbestand der Bw Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt runden den Anhang ab. Insbesondere diese Übersichten dürften die Eisenbahnfreunde nicht nur erfreuen, sondern auch zu leichtem Kopfschütteln veranlassen. Und manch gestandener Lokstatistiker wird mit Sicherheit ins Grübeln geraten; denn manche Angaben wollen so gar nicht zu dem passen, was bisher in der Literatur diesbezüglich veröffentlicht wurde. Aber so ist es nun einmalWer, wie Egon Kretschmar, auf authentische Unterlagen zurückgreift und nicht bloß im Vertrauen auf die Richtigkeit der Darstellungen anderer Verfasser deren Angaben übernimmt, kommt hier und da zwangsläufig zu anderen Ergebnissen als seine Vorgänger. Sind Kretschmars Statistiken auch nicht vollständig – und sie können wohl auch zwangsläufig nicht vollständig sein, weil manche Originaldokumente heute nicht mehr zur Verfügung stehen –, so bieten sie dennoch erstmals einen beweiskräftigen Überblick über die Vielfalt der in Chemnitz und Umgebung stationierten Lokomotiven. Der Text des Buches liest sich insgesamt recht kurzweilig . Vereinzelte sprachliche Ungeschicktheiten – etwa die Verwendung der unkorrekten Pluralform »Dampfrösser« statt »Dampfrosse« oder des umgangssprachlichen Plurals »Kräne« anstelle von »Krane« in einer ausgesprochen fachsprachlich geprägten Textpassage – trüben nur leicht den sonst sehr guten Gesamteindruck, zumal sie wohl auch nur dem ausgebildeten Germanisten auffallen. Das gilt auch für einige wenige Orthographiefehler, insbesondere bei der Schreibung von Orts- und Ländernamen. Beispielsweise lautet eine Bildunterschrift »Die Feldbahnlok kam aus Mocambice«. Richtig wäre hier entweder die französische Originalschreibung Mocambique oder die eingedeutschte Schreibweise Mosambik gewesen. Freilich ist Egon Kretschmar von Beruf Eisenbahner und nicht Sprachexperte, und deshalb sind solche Fehler verzeihlich. Doch ein kompetenter Lektor – auf den der Verlag offenbar nicht zurückgreifen konnte – hätte mit Sicherheit diese Schwächen entdeckt und korrigiert. 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2003 Edel Germany Edel Germany 2003 Hardcover 200 S. 30,2 x 21,8 x 1,4 cm ISBN: 3811856103 (EAN: 9783811856103 / 978-3811856103)


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Geschichte des Wohnens Band 1 5.000 v. Chr. - 500 n. Chr., Vorgeschichte, Frühgeschichte, Antike [Gebundene Ausgabe] Wolfram Hoepfner (Autor) Hoepfners Buch ist für jeden etwas, der sich mit der Geschichte des Wohnungsbaus auseinandersetzen muss oder will. Es ist auch für Laien leicht zu lesen und zu verstehen, was bei Fachbüchern dieser Art durchaus selten anzutreffen ist. Interessant sind vor allem die zu entdeckenden Parallelen zwischen antiken und heutigen Wohnbauten. Man fragt sich, wieso heutzutage Themen der solaren Nutzung und klimatisch sinnvollen Ausrichtung von Wohnhäusern als neue Ideen gelten, wo sie doch nur 2000 Jahre in Vergessenheit geraten scheinen Selten fand ich ein archäoloisches Buch auch so unterhaltsam. Dieses fünfbändige Werk gibt Auskunft über den Wohnalltag der Menschen in den letzten 5000 Jahren - und damit über das Leben der Menschen überhaupt. Band 1 5000 v. Chr. - 500 n. Chr.; Vorgeschichte - Frühgeschichte - Antike. Architektur Antike Sozial-Geschichte Wirtschafts-Geschichte Frühgeschichte Kunst Vorgeschichte Wohnen ISBN-10 3-421-03111-8 / 3421031118 ISBN-13 978-3-421-03111-2 / 9783421031112

1999 Deutsche Verlags-Anstalt Deutsche Verlags-Anstalt 1999 Hardcover 959 S. 24,6 x 18,5 x 5,3 cm ISBN: 3421031118 (EAN: 9783421031112 / 978-3421031112)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Hoepfners Buch ist für jeden etwas, der sich mit der Geschichte des Wohnungsbaus auseinandersetzen muss oder will. Es ist auch für Laien leicht zu lesen und zu verstehen, was bei Fachbüchern dieser Art durchaus selten anzutreffen ist. Interessant sind vor allem die zu entdeckenden Parallelen zwischen antiken und heutigen Wohnbauten. Man fragt sich, wieso heutzutage T mehr lesen ...
Schlagworte: Architektur Antike Sozial-Geschichte Wirtschafts-Geschichte Frühgeschichte Kunst Vorgeschichte Wohnen Hoepfners Buch ist für jeden etwas, der sich mit der Geschichte des Wohnungsbaus auseinandersetzen muss oder will. Es ist auch für Laien leicht zu lesen und zu verstehen, was bei Fachbüchern dieser Art durchaus selten anzutreffen ist. Interessant sind vor allem die zu entdeckenden Parallelen zwischen antiken und heutigen Wohnbauten. Man fragt sich, wieso heutzutage Themen der solaren Nutzung und klimatisch sinnvollen Ausrichtung von Wohnhäusern als neue Ideen gelten, wo sie doch nur 2000 Jahre in Vergessenheit geraten scheinen Selten fand ich ein archäoloisches Buch auch so unterhaltsam. Dieses fünfbändige Werk gibt Auskunft über den Wohnalltag der Menschen in den letzten 5000 Jahren - und damit über das Leben der Menschen überhaupt. Band 1 5000 v. Chr. - 500 n. Chr.; Vorgeschichte - Frühgeschichte - Antike. Architektur Antike Sozial-Geschichte Wirtschafts-Geschichte Frühgeschichte Kunst Vorgeschichte Wohnen ISBN-10 3-421-03111-8 / 3421031118 ISBN-13 978-3-421-03111-2 / 9783421031112

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Neue Holzarchitektur in Skandinavien [Gebundene Ausgabe] von Christoph Affentranger (Autor) Architektur Holzbau Scandinavia Architecture Kunst Architekten ISBN-10 3-7643-5458-5 / 3764354585 ISBN-13 978-3-7643-5458-9 / 9783764354589 978-3764354589 Zwischen Tradition und High-Tech Zeitgenössische Holzarchitektur in Norwegen Im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung, die erst seit wenigen Jahren von einem neuen Interesse an Holzarchitektur geprägt ist, erfreute sich der Holzbau in den nordischen Ländern, insbesondere in Norwegen, einer konstanten Beliebtheit. Ausgehend von einer bedeutenden Tradition, realisierten norwegische Architekten jüngst einige bemerkenswerte Bauten. Mit der Technik des Stabbaues revolutionierten die Wikinger um das Jahr 1000 den Bootsbau und begründeten so im Hochmittelalter ihre Stellung als eine führende Seemacht. Die Anwendung der Stabbautechnik im Hochbau führte im Zusammenhang mit der Christianisierung des Nordens, die nur mit mehr oder weniger standardisiert errichteten Gotteshäusern schnell vorangetrieben werden konnte, zu einem Höhepunkt des europäischen Holzbaues: den Stabkirchen. Einst gab es zwischen Island und Nordnorwegen mehr als 1200 solcher Kirchen, die praktisch ausnahmslos im 12. und frühen 13. Jahrhundert entstanden. Die meisten wurden früher oder später Opfer von Feuersbrünsten. Was die Jahrhunderte überdauerte, zerfiel wegen mangelnden Unterhaltes oder der Geringschätzung im 19. Jahrhundert. Heute sind nur mehr rund 25 Stabkirchen erhalten. Stabbautechnik und Schweizer Stil Die Wiederentdeckung der Stabbautechnik, bei der im Gegensatz zur Blockbautechnik vertikale Hölzer als freistehende oder in die Aussenwand integrierte Säulen die Dachlast auf das Fundament übertragen, erfolgte Mitte des letzten Jahrhunderts. Neue Sägetechniken erlaubten standardisierte Bauhölzer, die die Ausdrucksmöglichkeiten revolutionierten. Als Pendant zum «Laubsägestil» der Schweizer entstand in Norwegen der sogenannte Schweizer Stil. Ausgehend vom ersten derartigen Gebäude, dem 1839 von H. D. F. Linstow erbauten Wachthaus neben dem königlichen Schloss in Oslo, verbreitete sich die neue Bauweise schnell über das ganze Land und führte vorab in der Bahnhofarchitektur zu Pionierbauten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Schweizer Stil von dem daraus weiterentwickelten und mit Dekorationselementen der Stabkirchen versehenen Drachenstil verdrängt. Das Konstruktionsprinzip von vertikalen und horizontalen Bauhölzern, verkleidet und ausgesteift mit Brettern, hat sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts zwar noch perfektioniert, aber nicht mehr grundlegend verändert. Noch heute entsteht die Mehrzahl der Einfamilienhäuser in Norwegen nach diesem Bauprinzip. Die bedeutendste Neuerung der letzten 100 Jahre verdankt der Holzbau dem Leim. Mit Leim lässt sich das unregelmässig gewachsene Material in seinen Eigenschaften homogenisieren. Sperr-, Tischler- und Spanholzplatten, insbesondere aber Leimholzträger zählen zu den wichtigsten Entwicklungen. Mit letzteren lassen sich beachtliche Spannweiten überwinden. Bei 96 Metern steht gegenwärtig der «Weltrekord», erreicht vom «Wikingerschiff» in Hamar, der bekanntesten Sporthalle der Olympischen Spiele von Lillehammer (NZZ 8. 2. 94). Moderne Aspekte des HolzbausIn Ås, einer kleinen Ortschaft östlich von Oslo, baute sich der Architekt Bjørn Hovstad, Partner bei 4B Arkitekter, 1993 ein Wohnhaus, und zwar auf einem nach Süden geneigten Waldgrundstück am Rande eines Einfamilienhausquartiers. Da laut Baureglement keine Bäume gefällt werden durften, stand für das Haus nur eine Grundfläche von sechs mal sechs Metern zur Verfügung. Der Architekt stapelte drei Geschosse aufeinander und ergänzte hangseitig auf der West- und Ostseite das Grundvolumen um je einen Flügel. Das Gebäude betritt man durch einen Windfang im westlichen Flügel, kreuzt die offene Küche und gelangt in das Treppenhaus im ostseitigen Flügel. Im ersten Obergeschoss liegt der Wohnraum, der auf der Süd- und der Nordseite gegenüber der tiefer liegenden Küche als offene Galerie ausgebildet ist. Dieses Zurücksetzen von der Fassade erlaubte eine Verglasung über zwei Geschosse, die das Licht quer durch das Haus fliessen lässt. Im dritten Geschoss befindet sich das Schlafzimmer. Hier gelangt man vom Treppenhaus aus über eine kleine Brücke direkt auf eine in einer Waldlichtung liegende Felskuppe. Das nicht unterkellerte Gebäude wurde vollständig in Holz errichtet. Das etwa einen Meter auskragende Vordach schützt die darunterliegende Konstruktion und lässt auch heute, vier Jahre nach Bauabschluss, die Holzverkleidung noch wie neu erscheinen. Die Gestalt des Hauses ist geprägt vom weit auskragenden Dach mit Wasserspeiern in den Ecken und der zweigeschossigen Verglasung auf der Nord- und Südseite. Hervorzuheben ist, dass Bjørn Hovstad nicht zugunsten einer modernen Formensprache auf den konstruktiven Holzschutz verzichtete, sondern das eine mit dem andern verknüpfte. Mit nur wenigen, gezielten Eingriffen ist es dem Architekten gelungen, das Potential zeitgenössischer Gestaltung mit dem Werkstoff Holz im Wohnhausbau aufzuzeigen. Entstanden ist dabei ein Haus zu günstigem Preis und hohem Wohnwert. Regionale Aspekte Karasjok liegt dort, wo sich die Melancholie der Endlosigkeit wie ein schwerer Nebel über die Landschaft senkt: Weit oberhalb des Polarkreises, nahe der finnischen Grenze und nur etwa 200 Kilometer südlich vom Nordkap. Rund zweitausend Einwohner, vorwiegend Samen, zählt die Ortschaft. Das 1990 errichtete Samenlandzentrum der Architekten Bjerk & Bjørge findet man an einer der beiden Strassenkreuzungen des Ortes. Das Gebäude, das im Grundriss einen von der Kreuzung abgewandten Viertelkreis bildet, hat ein elegant geschwungenes, auf eigenen Stützen stehendes Vordach auf der Innenseite des Kreises. Dieses Vordach schützt die Eingänge und umfasst einen Marktplatz, auf dem im Sommer verschiedenste Erzeugnisse den Touristen verkauft werden. Während des restlichen Jahres geschieht dies in den untereinander verbundenen Geschäften im Gebäude selbst, das auch eine Cafeteria und das lokale Touristenzentrum beherbergt. Markantestes Merkmal der gesamten Anlage aber ist der Versammlungssaal, dessen Dach an die Zelte der Samen erinnern soll. Auch die Farbwahl orientiert sich am Gelb-Rot-Blau des seit kurzem autonomen Volkes. Doch dieser ähnlich schon einmal vor gut 100 Jahren unternommene Versuch, über die Form einen nationalen «Stil» zu prägen, erweist sich als problematisch. Auch bei anderen Gebäuden in Karasjok wurde der Versuch unternommen, das Zelt der Samen in Holz, Beton und Backstein zu transformieren. Doch nur in einem Fall ist dies gelungen: beim Restaurant unmittelbar neben dem Samenlandzentrum. Hier stimmt die Form mit der traditionellen Funktion des Zeltes überein. Der Versammlungsraum des Samenlandzentrums, der bis zur Fertigstellung des Parlamentsgebäudes in Kautokeino den Politikern als Provisorium dient, orientiert sich in seiner Ausformung am bekannten Layout: Hier die Parlamentarier, gegenüber die Vorsitzenden, in den Ecken die Übersetzer, die Besucher und die Presse. Diese Anordnung deckt sich nicht mit der Kreisform des Zeltes. Deshalb wurde sie hier zum Viereck. Entsprechend erzwungen wirkt das Interieur des Raumes. Die Anspielungen an das Nationale, die Politisierung der Form, wirkt trotz der guten Handhabung der Details und der insgesamt gelungenen Architektursprache aufgesetzt, ein Eindruck, der durch die mehrheitlich touristische Nutzung das Gebäude gleich noch potenziert wird. Nichts ist offensichtlich so schwierig wie der Versuch, sich aus 2000 Kilometern Distanz – die Architekten stammen aus Bergen – am Aufbau eines neuen kulturellen Ausdrucks zu beteiligen, ohne selbst Betroffener zu sein. Traditionelle Aspekte Von einer kleinen Hochebene über der nördlich von Bergen am Dalsfjord gelegenen Ortschaft Dale geniesst man einen schönen Blick über das Tal, den Fjord und auf die Berge. Hier steht ein 1997 von den jungen Architekten Hage & Grove, Boge, Egge und Hjeltnes realisiertes Künstlerzentrum, das fünf neue Gästehäuser für Künstler, fünf untereinander und mit einer Werkstatt verbundene Ateliers und ein Wohnhaus für den Direktor umfasst. Die insgesamt sieben Bauten liegen wie auf einer Perlenschnur gereiht im Halbkreis entlang der Hangkante. Die fünf bahnwagenähnlichen Gästehäuser sitzen auf Stützen gestellt quer zur Höhenkurve direkt auf dem Übergang von der Hochebene zum steil abfallenden Hang. Man betritt die Häuser von der Stirnseite her, passiert je nach Typus ein, zwei oder drei Schlafzimmer und gelangt am Ende in das Wohnzimmer, hat zur Linken die Garderobe und das Bad in einem aussen angehängten Volumen und in der Verlängerung, im Wohnzimmer, die aufgereihten Elemente der Küche. So verschlossen sich die Eingangsseite zeigt, so offen ist die talseitige Fassade mit vorgelagertem, überdecktem Balkon. Der Innenraum ist geprägt durch verschraubte Sperrholzplatten und einen Fussboden aus Kiefernholz. Aussen dominiert das hier seit den dreissiger Jahren nicht untypische aluminiumverkleidete Tonnendach das Erscheinungsbild. Das Werkstattgebäude mit den hangseitig angeordneten Nebenräumen und die fünf separaten Ateliers entwickeln sich etwa im Viertelkreis entlang einer Felskuppe. Verbunden sind die sechs Volumen mit einem breiten Korridor, der auf der einen Seite in die Werkstatt und auf der anderen ins Freie mündet. Grosse Schiebetüren trennen die etwa sieben mal sieben Meter messenden, rund acht Meter hohen und mit einem Pultdach versehenen Atelierräume vom Korridor ab. Gegen das Tal und zur Aussicht hin sind die Atelierräume auf der gesamten Raumhöhe verglast. Die talseitige Wand der Werkstatt hingegen ist mehrheitlich geschlossen. Verkleidet ist sie auf der gesamten Höhe – dies als eigenwilligstes Merkmal der gesamten Anlage – mit einem Geflecht aus Wacholderästen, das der eigentlichen Wand als ein Schutzschild vorgelagert ist. Diese alte und in der Herstellung recht aufwendige Bautechnik war an der Westküste Norwegens einst weit verbreitet und diente zum Abdämpfen der in dieser Gegend sehr starken Windkraft. Das Rustikale, das dieser Wandaufbau und die Stülpschalung der Gästehäuser ausstrahlen, kontrastiert mit den grossen Glasflächen, den Aluminiumdächern und dem im Innenausbau filigran eingesetzten Sperrholz. So sind in der Werkstatt die geschwungenen Primärträger des Daches derart dünn geraten, dass sie mit Seilen und Distanzhaltern aus Stahl unterspannt werden mussten, was die papierene Erscheinung nur noch verstärkt. Gerade im Bereich der Werkstätten erhält man den noch von Rundungen im Bereich der Oberlichtfenster sowie schwungvollen Formen der Innenraumunterteilung unterstützten Eindruck von einer modernen Interpretation des expressiven Schweizer Stils. Alles in allem ist in Dalsåsen eine kleine Überbauung entstanden, deren Gestalt traditionelle Bautechniken kunstvoll mit einer zeitgenössischen Architektursprache kombiniert. Dass dabei einige der Details auf eine schnelle Abnutzung programmiert sind, widerspiegelt den Zweck der Anlage: Künstlern von innerhalb und ausserhalb Skandinaviens für einen zeitlich beschränkten Aufenthalt einen «provisorischen» Raum zu bieten. Christoph Affentranger -Neue Zürcher Zeitung Synopsis This text examines Scandinavia`s noteworthy contribution to contemporary wood architecture. It presents a detailed analysis of 19 buildings, with photographs, drawings and technical details, and briefly introduces 71 further buildings.etet eine fundierte Darstellung dessen, was die fünf skandinavischen Länder Dänemark, Island, Norwegen, Schweden und Finnland in den letzten zwanzig Jahren an bemerkenswerter Holzarchitektur aufzuweisen haben. Ausführlich werden anhand von Photos, Plänen und technischen Details 19 Gebäude analysiert und 71 weitere steckbriefartig vorgestellt. Alle Bautypen sind vertreten: vom Einfamilienhaus zur Kirche, vom Industriebau zur Bibliothek, von der temporär-experimentellen Architektur bis zur Großraumhalle. Historische Exkurse erläutern die jahrhundertealte Tradition (Blockbauweise, Stabkirchen etc.) und analysieren ihren Vorbildcharakter für die heutigen Architekten.

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Die Anwendung der Stabbautechnik im Hochbau führte im Zusammenhang mit der Christianisierung des Nordens, die nur mit mehr oder weniger standardisiert errichteten Gotteshäusern schnell vorangetrieben werden konnte, zu einem Höhepunkt des europäischen Holzbaues: den Stabkirchen. Einst gab es zwischen Island und Nordnorwegen mehr als 1200 solcher Kirchen, die praktisch ausnahmslos im 12. und frühen 13. Jahrhundert entstanden. Die meisten wurden früher oder später Opfer von Feuersbrünsten. Was die Jahrhunderte überdauerte, zerfiel wegen mangelnden Unterhaltes oder der Geringschätzung im 19. Jahrhundert. Heute sind nur mehr rund 25 Stabkirchen erhalten. Stabbautechnik und Schweizer Stil Die Wiederentdeckung der Stabbautechnik, bei der im Gegensatz zur Blockbautechnik vertikale Hölzer als freistehende oder in die Aussenwand integrierte Säulen die Dachlast auf das Fundament übertragen, erfolgte Mitte des letzten Jahrhunderts. Neue Sägetechniken erlaubten standardisierte Bauhölzer, die die Ausdrucksmöglichkeiten revolutionierten. Als Pendant zum «Laubsägestil» der Schweizer entstand in Norwegen der sogenannte Schweizer Stil. Ausgehend vom ersten derartigen Gebäude, dem 1839 von H. D. F. Linstow erbauten Wachthaus neben dem königlichen Schloss in Oslo, verbreitete sich die neue Bauweise schnell über das ganze Land und führte vorab in der Bahnhofarchitektur zu Pionierbauten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Schweizer Stil von dem daraus weiterentwickelten und mit Dekorationselementen der Stabkirchen versehenen Drachenstil verdrängt. Das Konstruktionsprinzip von vertikalen und horizontalen Bauhölzern, verkleidet und ausgesteift mit Brettern, hat sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts zwar noch perfektioniert, aber nicht mehr grundlegend verändert. Noch heute entsteht die Mehrzahl der Einfamilienhäuser in Norwegen nach diesem Bauprinzip. Die bedeutendste Neuerung der letzten 100 Jahre verdankt der Holzbau dem Leim. Mit Leim lässt sich das unregelmässig gewachsene Material in seinen Eigenschaften homogenisieren. Sperr-, Tischler- und Spanholzplatten, insbesondere aber Leimholzträger zählen zu den wichtigsten Entwicklungen. Mit letzteren lassen sich beachtliche Spannweiten überwinden. Bei 96 Metern steht gegenwärtig der «Weltrekord», erreicht vom «Wikingerschiff» in Hamar, der bekanntesten Sporthalle der Olympischen Spiele von Lillehammer (NZZ 8. 2. 94). Moderne Aspekte des HolzbausIn Ås, einer kleinen Ortschaft östlich von Oslo, baute sich der Architekt Bjørn Hovstad, Partner bei 4B Arkitekter, 1993 ein Wohnhaus, und zwar auf einem nach Süden geneigten Waldgrundstück am Rande eines Einfamilienhausquartiers. Da laut Baureglement keine Bäume gefällt werden durften, stand für das Haus nur eine Grundfläche von sechs mal sechs Metern zur Verfügung. Der Architekt stapelte drei Geschosse aufeinander und ergänzte hangseitig auf der West- und Ostseite das Grundvolumen um je einen Flügel. Das Gebäude betritt man durch einen Windfang im westlichen Flügel, kreuzt die offene Küche und gelangt in das Treppenhaus im ostseitigen Flügel. Im ersten Obergeschoss liegt der Wohnraum, der auf der Süd- und der Nordseite gegenüber der tiefer liegenden Küche als offene Galerie ausgebildet ist. Dieses Zurücksetzen von der Fassade erlaubte eine Verglasung über zwei Geschosse, die das Licht quer durch das Haus fliessen lässt. Im dritten Geschoss befindet sich das Schlafzimmer. Hier gelangt man vom Treppenhaus aus über eine kleine Brücke direkt auf eine in einer Waldlichtung liegende Felskuppe. Das nicht unterkellerte Gebäude wurde vollständig in Holz errichtet. Das etwa einen Meter auskragende Vordach schützt die darunterliegende Konstruktion und lässt auch heute, vier Jahre nach Bauabschluss, die Holzverkleidung noch wie neu erscheinen. Die Gestalt des Hauses ist geprägt vom weit auskragenden Dach mit Wasserspeiern in den Ecken und der zweigeschossigen Verglasung auf der Nord- und Südseite. Hervorzuheben ist, dass Bjørn Hovstad nicht zugunsten einer modernen Formensprache auf den konstruktiven Holzschutz verzichtete, sondern das eine mit dem andern verknüpfte. Mit nur wenigen, gezielten Eingriffen ist es dem Architekten gelungen, das Potential zeitgenössischer Gestaltung mit dem Werkstoff Holz im Wohnhausbau aufzuzeigen. Entstanden ist dabei ein Haus zu günstigem Preis und hohem Wohnwert. Regionale Aspekte Karasjok liegt dort, wo sich die Melancholie der Endlosigkeit wie ein schwerer Nebel über die Landschaft senkt: Weit oberhalb des Polarkreises, nahe der finnischen Grenze und nur etwa 200 Kilometer südlich vom Nordkap. Rund zweitausend Einwohner, vorwiegend Samen, zählt die Ortschaft. Das 1990 errichtete Samenlandzentrum der Architekten Bjerk & Bjørge findet man an einer der beiden Strassenkreuzungen des Ortes. Das Gebäude, das im Grundriss einen von der Kreuzung abgewandten Viertelkreis bildet, hat ein elegant geschwungenes, auf eigenen Stützen stehendes Vordach auf der Innenseite des Kreises. Dieses Vordach schützt die Eingänge und umfasst einen Marktplatz, auf dem im Sommer verschiedenste Erzeugnisse den Touristen verkauft werden. Während des restlichen Jahres geschieht dies in den untereinander verbundenen Geschäften im Gebäude selbst, das auch eine Cafeteria und das lokale Touristenzentrum beherbergt. Markantestes Merkmal der gesamten Anlage aber ist der Versammlungssaal, dessen Dach an die Zelte der Samen erinnern soll. Auch die Farbwahl orientiert sich am Gelb-Rot-Blau des seit kurzem autonomen Volkes. Doch dieser ähnlich schon einmal vor gut 100 Jahren unternommene Versuch, über die Form einen nationalen «Stil» zu prägen, erweist sich als problematisch. Auch bei anderen Gebäuden in Karasjok wurde der Versuch unternommen, das Zelt der Samen in Holz, Beton und Backstein zu transformieren. Doch nur in einem Fall ist dies gelungen: beim Restaurant unmittelbar neben dem Samenlandzentrum. Hier stimmt die Form mit der traditionellen Funktion des Zeltes überein. Der Versammlungsraum des Samenlandzentrums, der bis zur Fertigstellung des Parlamentsgebäudes in Kautokeino den Politikern als Provisorium dient, orientiert sich in seiner Ausformung am bekannten Layout: Hier die Parlamentarier, gegenüber die Vorsitzenden, in den Ecken die Übersetzer, die Besucher und die Presse. Diese Anordnung deckt sich nicht mit der Kreisform des Zeltes. Deshalb wurde sie hier zum Viereck. Entsprechend erzwungen wirkt das Interieur des Raumes. Die Anspielungen an das Nationale, die Politisierung der Form, wirkt trotz der guten Handhabung der Details und der insgesamt gelungenen Architektursprache aufgesetzt, ein Eindruck, der durch die mehrheitlich touristische Nutzung das Gebäude gleich noch potenziert wird. Nichts ist offensichtlich so schwierig wie der Versuch, sich aus 2000 Kilometern Distanz – die Architekten stammen aus Bergen – am Aufbau eines neuen kulturellen Ausdrucks zu beteiligen, ohne selbst Betroffener zu sein. Traditionelle Aspekte Von einer kleinen Hochebene über der nördlich von Bergen am Dalsfjord gelegenen Ortschaft Dale geniesst man einen schönen Blick über das Tal, den Fjord und auf die Berge. Hier steht ein 1997 von den jungen Architekten Hage & Grove, Boge, Egge und Hjeltnes realisiertes Künstlerzentrum, das fünf neue Gästehäuser für Künstler, fünf untereinander und mit einer Werkstatt verbundene Ateliers und ein Wohnhaus für den Direktor umfasst. Die insgesamt sieben Bauten liegen wie auf einer Perlenschnur gereiht im Halbkreis entlang der Hangkante. Die fünf bahnwagenähnlichen Gästehäuser sitzen auf Stützen gestellt quer zur Höhenkurve direkt auf dem Übergang von der Hochebene zum steil abfallenden Hang. Man betritt die Häuser von der Stirnseite her, passiert je nach Typus ein, zwei oder drei Schlafzimmer und gelangt am Ende in das Wohnzimmer, hat zur Linken die Garderobe und das Bad in einem aussen angehängten Volumen und in der Verlängerung, im Wohnzimmer, die aufgereihten Elemente der Küche. So verschlossen sich die Eingangsseite zeigt, so offen ist die talseitige Fassade mit vorgelagertem, überdecktem Balkon. Der Innenraum ist geprägt durch verschraubte Sperrholzplatten und einen Fussboden aus Kiefernholz. Aussen dominiert das hier seit den dreissiger Jahren nicht untypische aluminiumverkleidete Tonnendach das Erscheinungsbild. Das Werkstattgebäude mit den hangseitig angeordneten Nebenräumen und die fünf separaten Ateliers entwickeln sich etwa im Viertelkreis entlang einer Felskuppe. Verbunden sind die sechs Volumen mit einem breiten Korridor, der auf der einen Seite in die Werkstatt und auf der anderen ins Freie mündet. Grosse Schiebetüren trennen die etwa sieben mal sieben Meter messenden, rund acht Meter hohen und mit einem Pultdach versehenen Atelierräume vom Korridor ab. Gegen das Tal und zur Aussicht hin sind die Atelierräume auf der gesamten Raumhöhe verglast. Die talseitige Wand der Werkstatt hingegen ist mehrheitlich geschlossen. Verkleidet ist sie auf der gesamten Höhe – dies als eigenwilligstes Merkmal der gesamten Anlage – mit einem Geflecht aus Wacholderästen, das der eigentlichen Wand als ein Schutzschild vorgelagert ist. Diese alte und in der Herstellung recht aufwendige Bautechnik war an der Westküste Norwegens einst weit verbreitet und diente zum Abdämpfen der in dieser Gegend sehr starken Windkraft. Das Rustikale, das dieser Wandaufbau und die Stülpschalung der Gästehäuser ausstrahlen, kontrastiert mit den grossen Glasflächen, den Aluminiumdächern und dem im Innenausbau filigran eingesetzten Sperrholz. So sind in der Werkstatt die geschwungenen Primärträger des Daches derart dünn geraten, dass sie mit Seilen und Distanzhaltern aus Stahl unterspannt werden mussten, was die papierene Erscheinung nur noch verstärkt. Gerade im Bereich der Werkstätten erhält man den noch von Rundungen im Bereich der Oberlichtfenster sowie schwungvollen Formen der Innenraumunterteilung unterstützten Eindruck von einer modernen Interpretation des expressiven Schweizer Stils. Alles in allem ist in Dalsåsen eine kleine Überbauung entstanden, deren Gestalt traditionelle Bautechniken kunstvoll mit einer zeitgenössischen Architektursprache kombiniert. Dass dabei einige der Details auf eine schnelle Abnutzung programmiert sind, widerspiegelt den Zweck der Anlage: Künstlern von innerhalb und ausserhalb Skandinaviens für einen zeitlich beschränkten Aufenthalt einen «provisorischen» Raum zu bieten. Christoph Affentranger -Neue Zürcher Zeitung Synopsis This text examines Scandinavia`s noteworthy contribution to contemporary wood architecture. It presents a detailed analysis of 19 buildings, with photographs, drawings and technical details, and briefly introduces 71 further buildings.etet eine fundierte Darstellung dessen, was die fünf skandinavischen Länder Dänemark, Island, Norwegen, Schweden und Finnland in den letzten zwanzig Jahren an bemerkenswerter Holzarchitektur aufzuweisen haben. Ausführlich werden anhand von Photos, Plänen und technischen Details 19 Gebäude analysiert und 71 weitere steckbriefartig vorgestellt. Alle Bautypen sind vertreten: vom Einfamilienhaus zur Kirche, vom Industriebau zur Bibliothek, von der temporär-experimentellen Architektur bis zur Großraumhalle. Historische Exkurse erläutern die jahrhundertealte Tradition (Blockbauweise, Stabkirchen etc.) und analysieren ihren Vorbildcharakter für die heutigen Architekten.

Auflage: 1 (Mai 1997) Birkhäuser Verlag Birkhäuser Verlag Auflage: 1 (Mai 1997) Hardcover 240 S. 21,2 x 2,1 x 29 cm ISBN: 3764354585 (EAN: 9783764354589 / 978-3764354589)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Blockbauweise Stabkirchen Zeitgenössische Holzarchitektur Norwegen Holzbau nordische Länder norwegische Architekten Technik des Stabbauens Wikinger Bootsbau Stabbautechnik Hochbau skandinavische Architektur Zwischen Tradition und High-Tech Zeitgenössische Holzarchitektur in Norwegen Im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung, die erst seit wenigen Jahren von einem neuen mehr lesen ...
Schlagworte: Blockbauweise Stabkirchen Zeitgenössische Holzarchitektur Norwegen Holzbau nordische Länder norwegische Architekten Technik des Stabbauens Wikinger Bootsbau Stabbautechnik Hochbau skandinavische Architektur Zwischen Tradition und High-Tech Zeitgenössische Holzarchitektur in Norwegen Im Gegensatz zur weltweiten Entwicklung, die erst seit wenigen Jahren von einem neuen Interesse an Holzarchitektur geprägt ist, erfreute sich der Holzbau in den nordischen Ländern, insbesondere in Norwegen, einer konstanten Beliebtheit. Ausgehend von einer bedeutenden Tradition, realisierten norwegische Architekten jüngst einige bemerkenswerte Bauten. Mit der Technik des Stabbaues revolutionierten die Wikinger um das Jahr 1000 den Bootsbau und begründeten so im Hochmittelalter ihre Stellung als eine führende Seemacht. Die Anwendung der Stabbautechnik im Hochbau führte im Zusammenhang mit der Christianisierung des Nordens, die nur mit mehr oder weniger standardisiert errichteten Gotteshäusern schnell vorangetrieben werden konnte, zu einem Höhepunkt des europäischen Holzbaues: den Stabkirchen. Einst gab es zwischen Island und Nordnorwegen mehr als 1200 solcher Kirchen, die praktisch ausnahmslos im 12. und frühen 13. Jahrhundert entstanden. Die meisten wurden früher oder später Opfer von Feuersbrünsten. Was die Jahrhunderte überdauerte, zerfiel wegen mangelnden Unterhaltes oder der Geringschätzung im 19. Jahrhundert. Heute sind nur mehr rund 25 Stabkirchen erhalten. Stabbautechnik und Schweizer Stil Die Wiederentdeckung der Stabbautechnik, bei der im Gegensatz zur Blockbautechnik vertikale Hölzer als freistehende oder in die Aussenwand integrierte Säulen die Dachlast auf das Fundament übertragen, erfolgte Mitte des letzten Jahrhunderts. Neue Sägetechniken erlaubten standardisierte Bauhölzer, die die Ausdrucksmöglichkeiten revolutionierten. Als Pendant zum «Laubsägestil» der Schweizer entstand in Norwegen der sogenannte Schweizer Stil. Ausgehend vom ersten derartigen Gebäude, dem 1839 von H. D. F. Linstow erbauten Wachthaus neben dem königlichen Schloss in Oslo, verbreitete sich die neue Bauweise schnell über das ganze Land und führte vorab in der Bahnhofarchitektur zu Pionierbauten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Schweizer Stil von dem daraus weiterentwickelten und mit Dekorationselementen der Stabkirchen versehenen Drachenstil verdrängt. Das Konstruktionsprinzip von vertikalen und horizontalen Bauhölzern, verkleidet und ausgesteift mit Brettern, hat sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts zwar noch perfektioniert, aber nicht mehr grundlegend verändert. Noch heute entsteht die Mehrzahl der Einfamilienhäuser in Norwegen nach diesem Bauprinzip. Die bedeutendste Neuerung der letzten 100 Jahre verdankt der Holzbau dem Leim. Mit Leim lässt sich das unregelmässig gewachsene Material in seinen Eigenschaften homogenisieren. Sperr-, Tischler- und Spanholzplatten, insbesondere aber Leimholzträger zählen zu den wichtigsten Entwicklungen. Mit letzteren lassen sich beachtliche Spannweiten überwinden. Bei 96 Metern steht gegenwärtig der «Weltrekord», erreicht vom «Wikingerschiff» in Hamar, der bekanntesten Sporthalle der Olympischen Spiele von Lillehammer (NZZ 8. 2. 94). Moderne Aspekte des HolzbausIn Ås, einer kleinen Ortschaft östlich von Oslo, baute sich der Architekt Bjørn Hovstad, Partner bei 4B Arkitekter, 1993 ein Wohnhaus, und zwar auf einem nach Süden geneigten Waldgrundstück am Rande eines Einfamilienhausquartiers. Da laut Baureglement keine Bäume gefällt werden durften, stand für das Haus nur eine Grundfläche von sechs mal sechs Metern zur Verfügung. Der Architekt stapelte drei Geschosse aufeinander und ergänzte hangseitig auf der West- und Ostseite das Grundvolumen um je einen Flügel. Das Gebäude betritt man durch einen Windfang im westlichen Flügel, kreuzt die offene Küche und gelangt in das Treppenhaus im ostseitigen Flügel. Im ersten Obergeschoss liegt der Wohnraum, der auf der Süd- und der Nordseite gegenüber der tiefer liegenden Küche als offene Galerie ausgebildet ist. Dieses Zurücksetzen von der Fassade erlaubte eine Verglasung über zwei Geschosse, die das Licht quer durch das Haus fliessen lässt. Im dritten Geschoss befindet sich das Schlafzimmer. Hier gelangt man vom Treppenhaus aus über eine kleine Brücke direkt auf eine in einer Waldlichtung liegende Felskuppe. Das nicht unterkellerte Gebäude wurde vollständig in Holz errichtet. Das etwa einen Meter auskragende Vordach schützt die darunterliegende Konstruktion und lässt auch heute, vier Jahre nach Bauabschluss, die Holzverkleidung noch wie neu erscheinen. Die Gestalt des Hauses ist geprägt vom weit auskragenden Dach mit Wasserspeiern in den Ecken und der zweigeschossigen Verglasung auf der Nord- und Südseite. Hervorzuheben ist, dass Bjørn Hovstad nicht zugunsten einer modernen Formensprache auf den konstruktiven Holzschutz verzichtete, sondern das eine mit dem andern verknüpfte. Mit nur wenigen, gezielten Eingriffen ist es dem Architekten gelungen, das Potential zeitgenössischer Gestaltung mit dem Werkstoff Holz im Wohnhausbau aufzuzeigen. Entstanden ist dabei ein Haus zu günstigem Preis und hohem Wohnwert. Regionale Aspekte Karasjok liegt dort, wo sich die Melancholie der Endlosigkeit wie ein schwerer Nebel über die Landschaft senkt: Weit oberhalb des Polarkreises, nahe der finnischen Grenze und nur etwa 200 Kilometer südlich vom Nordkap. Rund zweitausend Einwohner, vorwiegend Samen, zählt die Ortschaft. Das 1990 errichtete Samenlandzentrum der Architekten Bjerk & Bjørge findet man an einer der beiden Strassenkreuzungen des Ortes. Das Gebäude, das im Grundriss einen von der Kreuzung abgewandten Viertelkreis bildet, hat ein elegant geschwungenes, auf eigenen Stützen stehendes Vordach auf der Innenseite des Kreises. Dieses Vordach schützt die Eingänge und umfasst einen Marktplatz, auf dem im Sommer verschiedenste Erzeugnisse den Touristen verkauft werden. Während des restlichen Jahres geschieht dies in den untereinander verbundenen Geschäften im Gebäude selbst, das auch eine Cafeteria und das lokale Touristenzentrum beherbergt. Markantestes Merkmal der gesamten Anlage aber ist der Versammlungssaal, dessen Dach an die Zelte der Samen erinnern soll. Auch die Farbwahl orientiert sich am Gelb-Rot-Blau des seit kurzem autonomen Volkes. Doch dieser ähnlich schon einmal vor gut 100 Jahren unternommene Versuch, über die Form einen nationalen «Stil» zu prägen, erweist sich als problematisch. Auch bei anderen Gebäuden in Karasjok wurde der Versuch unternommen, das Zelt der Samen in Holz, Beton und Backstein zu transformieren. Doch nur in einem Fall ist dies gelungen: beim Restaurant unmittelbar neben dem Samenlandzentrum. Hier stimmt die Form mit der traditionellen Funktion des Zeltes überein. Der Versammlungsraum des Samenlandzentrums, der bis zur Fertigstellung des Parlamentsgebäudes in Kautokeino den Politikern als Provisorium dient, orientiert sich in seiner Ausformung am bekannten Layout: Hier die Parlamentarier, gegenüber die Vorsitzenden, in den Ecken die Übersetzer, die Besucher und die Presse. Diese Anordnung deckt sich nicht mit der Kreisform des Zeltes. Deshalb wurde sie hier zum Viereck. Entsprechend erzwungen wirkt das Interieur des Raumes. Die Anspielungen an das Nationale, die Politisierung der Form, wirkt trotz der guten Handhabung der Details und der insgesamt gelungenen Architektursprache aufgesetzt, ein Eindruck, der durch die mehrheitlich touristische Nutzung das Gebäude gleich noch potenziert wird. Nichts ist offensichtlich so schwierig wie der Versuch, sich aus 2000 Kilometern Distanz – die Architekten stammen aus Bergen – am Aufbau eines neuen kulturellen Ausdrucks zu beteiligen, ohne selbst Betroffener zu sein. Traditionelle Aspekte Von einer kleinen Hochebene über der nördlich von Bergen am Dalsfjord gelegenen Ortschaft Dale geniesst man einen schönen Blick über das Tal, den Fjord und auf die Berge. Hier steht ein 1997 von den jungen Architekten Hage & Grove, Boge, Egge und Hjeltnes realisiertes Künstlerzentrum, das fünf neue Gästehäuser für Künstler, fünf untereinander und mit einer Werkstatt verbundene Ateliers und ein Wohnhaus für den Direktor umfasst. Die insgesamt sieben Bauten liegen wie auf einer Perlenschnur gereiht im Halbkreis entlang der Hangkante. Die fünf bahnwagenähnlichen Gästehäuser sitzen auf Stützen gestellt quer zur Höhenkurve direkt auf dem Übergang von der Hochebene zum steil abfallenden Hang. Man betritt die Häuser von der Stirnseite her, passiert je nach Typus ein, zwei oder drei Schlafzimmer und gelangt am Ende in das Wohnzimmer, hat zur Linken die Garderobe und das Bad in einem aussen angehängten Volumen und in der Verlängerung, im Wohnzimmer, die aufgereihten Elemente der Küche. So verschlossen sich die Eingangsseite zeigt, so offen ist die talseitige Fassade mit vorgelagertem, überdecktem Balkon. Der Innenraum ist geprägt durch verschraubte Sperrholzplatten und einen Fussboden aus Kiefernholz. Aussen dominiert das hier seit den dreissiger Jahren nicht untypische aluminiumverkleidete Tonnendach das Erscheinungsbild. Das Werkstattgebäude mit den hangseitig angeordneten Nebenräumen und die fünf separaten Ateliers entwickeln sich etwa im Viertelkreis entlang einer Felskuppe. Verbunden sind die sechs Volumen mit einem breiten Korridor, der auf der einen Seite in die Werkstatt und auf der anderen ins Freie mündet. Grosse Schiebetüren trennen die etwa sieben mal sieben Meter messenden, rund acht Meter hohen und mit einem Pultdach versehenen Atelierräume vom Korridor ab. Gegen das Tal und zur Aussicht hin sind die Atelierräume auf der gesamten Raumhöhe verglast. Die talseitige Wand der Werkstatt hingegen ist mehrheitlich geschlossen. Verkleidet ist sie auf der gesamten Höhe – dies als eigenwilligstes Merkmal der gesamten Anlage – mit einem Geflecht aus Wacholderästen, das der eigentlichen Wand als ein Schutzschild vorgelagert ist. Diese alte und in der Herstellung recht aufwendige Bautechnik war an der Westküste Norwegens einst weit verbreitet und diente zum Abdämpfen der in dieser Gegend sehr starken Windkraft. Das Rustikale, das dieser Wandaufbau und die Stülpschalung der Gästehäuser ausstrahlen, kontrastiert mit den grossen Glasflächen, den Aluminiumdächern und dem im Innenausbau filigran eingesetzten Sperrholz. So sind in der Werkstatt die geschwungenen Primärträger des Daches derart dünn geraten, dass sie mit Seilen und Distanzhaltern aus Stahl unterspannt werden mussten, was die papierene Erscheinung nur noch verstärkt. Gerade im Bereich der Werkstätten erhält man den noch von Rundungen im Bereich der Oberlichtfenster sowie schwungvollen Formen der Innenraumunterteilung unterstützten Eindruck von einer modernen Interpretation des expressiven Schweizer Stils. Alles in allem ist in Dalsåsen eine kleine Überbauung entstanden, deren Gestalt traditionelle Bautechniken kunstvoll mit einer zeitgenössischen Architektursprache kombiniert. Dass dabei einige der Details auf eine schnelle Abnutzung programmiert sind, widerspiegelt den Zweck der Anlage: Künstlern von innerhalb und ausserhalb Skandinaviens für einen zeitlich beschränkten Aufenthalt einen «provisorischen» Raum zu bieten. Christoph Affentranger -Neue Zürcher Zeitung Synopsis This text examines Scandinavia`s noteworthy contribution to contemporary wood architecture. It presents a detailed analysis of 19 buildings, with photographs, drawings and technical details, and briefly introduces 71 further buildings.etet eine fundierte Darstellung dessen, was die fünf skandinavischen Länder Dänemark, Island, Norwegen, Schweden und Finnland in den letzten zwanzig Jahren an bemerkenswerter Holzarchitektur aufzuweisen haben. Ausführlich werden anhand von Photos, Plänen und technischen Details 19 Gebäude analysiert und 71 weitere steckbriefartig vorgestellt. Alle Bautypen sind vertreten: vom Einfamilienhaus zur Kirche, vom Industriebau zur Bibliothek, von der temporär-experimentellen Architektur bis zur Großraumhalle. Historische Exkurse erläutern die jahrhundertealte Tradition (Blockbauweise, Stabkirchen etc.) und analysieren ihren Vorbildcharakter für die heutigen Architekten. Neue Holzarchitektur in Skandinavien [Gebundene Ausgabe] von Christoph Affentranger (Autor) Architektur Holzbau Scandinavia Architecture Kunst Architekten ISBN-10 3-7643-5458-5 / 3764354585 ISBN-13 978-3-7643-5458-9 / 9783764354589 978-3764354589

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Die große Schule des Kochens: Zutaten - Techniken - Rezepte [Gebundene Ausgabe] Anne Willan (Autor), Cornell Ehrhardt (Übersetzer), Karin Hirschmann (Übersetzer) Die große Schule des Kochens Die grosse Schule des Kochens Für alle, die nicht nur Lust auf Kochen, sondern auch Spaß an fundiertem Hintergrundwissen und am Erlernen der richtigen Handgriffe haben, ist Die grosse Schule des Kochens genau das Richtige. Warum werden in Indien die Gewürze geröstet? In welchen Speisen kann ich den Samtfußrübling verwenden? Was passiert, wenn ich Senf koche? Anne Willan hat auf alle einfachen und komplizierten Fragen kurze und prägnante Antworten. Die grosse Schule des Kochens gibt auf über 500 sorgfältig gestalteten Seiten Auskunft über Zutaten und Zubereitungstechniken. In fünf prallvollen Großkapiteln finden sich fundierte Hinweise sowohl zu alltäglichen als auch zu exotischen Nahrungsmitteln. Eingefügt sind köstliche Rezepte, wie Vietnamesische Garnelen-Spieße, Rotkohl-Rouladen oder Lasagne mit Spinat und Ricotta. Das Besondere an diesem ausgezeichneten Kochbuch im Format von ca. 28 x 22 cm liegt im Detail. So sind im Kapitel Mehle, Brote und dünnflüssige Teige nicht weniger als zehn (10!) unterschiedliche Arten, Brote zu glasieren und zu bestreuen abgebildet. Da wird genau gezeigt, wie man Fischfilets zusammenlegt und Kalbsrücken entbeint. Da wird nicht nur der deutsche Schnitt von Rind und Schwein und Co aufgezeichnet, sondern selbstverständlich auch die französischen Variationen. Beim Kapitel Zucker und Schokolade geraten alle Freunde süßer Köstlichkeiten in Verzücken. Da wird kleinschrittig und durch viele Farbfotos unterstützt, gezeigt, wie man zierliche Karamelkörbchen und Schokoladenröllchen und -blätter formt. Und bei all den Leckereien weiß man gar nicht, was man zuerst ausprobieren soll: den mexikanischen Weichkaramel oder doch lieber den Schokoladen-Kastanien-Pavé? Neben all diesen Herrlichkeiten gibt es Tipps zum Konservieren und Einfrieren, zur Mikrowellen-Küche und zu Küchengeräten. Ein Glossar zu küchentechnischen Begriffen ist ebenso selbstverständlich wie ein sorgfältig erstelltes Register und eine Bibliographie. Dieses umfassende Nachschlagewerk bietet sowohl Anfängern als auch Könnern eine Fülle ausführlicher, praxisnaher Rezepte aus der klassischen und der modernen Küche. Darüberhinaus beinhaltet es eine detaillierte Warenkunde sowie Hinweise auf sämtliche Küchentechniken, macht Serviervorschläge und beantwortet viele Fragen des Einkaufs und einer gesunden Ernährung Zusatzinfo über 2500 farb. Fotos Sprache deutsch Maße 225 x 290 mm Gewicht 2152 g Einbandart Pappe Sachbuch Ratgeber Essen Trinken Grundkochbücher Kochbücher Grundkochbücher Kochbuch Bildband Kochen Bildbände Koch Grundkochbuch ISBN-10 3-88472-250-6 / 3884722506 ISBN-13 978-3-88472-250-3 / 9783884722503 Die grosse Schule des Kochens Die große Schule des Kochens

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Anne Willan (Autor), Cornell Ehrhardt (Übersetzer), Karin Hirschmann (Übersetzer)
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1994 Christian Christian 1994 Hardcover 527 S. 28,4 x 21,4 x 3,4 cm ISBN: 3884722506 (EAN: 9783884722503 / 978-3884722503)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Für alle, die nicht nur Lust auf Kochen, sondern auch Spaß an fundiertem Hintergrundwissen und am Erlernen der richtigen Handgriffe haben, ist Die grosse Schule des Kochens genau das Richtige. Warum werden in Indien die Gewürze geröstet? In welchen Speisen kann ich den Samtfußrübling verwenden? Was passiert, wenn ich Senf koche? Anne Willan hat auf alle einfachen und mehr lesen ...
Schlagworte: Essen Trinken Grundkochbücher Kochbücher Grundkochbücher Kochbuch Bildband Kochen Bildbände Koch Grundkochbuch Für alle, die nicht nur Lust auf Kochen, sondern auch Spaß an fundiertem Hintergrundwissen und am Erlernen der richtigen Handgriffe haben, ist Die grosse Schule des Kochens genau das Richtige. Warum werden in Indien die Gewürze geröstet? In welchen Speisen kann ich den Samtfußrübling verwenden? Was passiert, wenn ich Senf koche? Anne Willan hat auf alle einfachen und komplizierten Fragen kurze und prägnante Antworten. Die grosse Schule des Kochens gibt auf über 500 sorgfältig gestalteten Seiten Auskunft über Zutaten und Zubereitungstechniken. In fünf prallvollen Großkapiteln finden sich fundierte Hinweise sowohl zu alltäglichen als auch zu exotischen Nahrungsmitteln. Eingefügt sind köstliche Rezepte, wie Vietnamesische Garnelen-Spieße, Rotkohl-Rouladen oder Lasagne mit Spinat und Ricotta. Das Besondere an diesem ausgezeichneten Kochbuch im Format von ca. 28 x 22 cm liegt im Detail. So sind im Kapitel Mehle, Brote und dünnflüssige Teige nicht weniger als zehn (10!) unterschiedliche Arten, Brote zu glasieren und zu bestreuen abgebildet. Da wird genau gezeigt, wie man Fischfilets zusammenlegt und Kalbsrücken entbeint. Da wird nicht nur der deutsche Schnitt von Rind und Schwein und Co aufgezeichnet, sondern selbstverständlich auch die französischen Variationen. Beim Kapitel Zucker und Schokolade geraten alle Freunde süßer Köstlichkeiten in Verzücken. Da wird kleinschrittig und durch viele Farbfotos unterstützt, gezeigt, wie man zierliche Karamelkörbchen und Schokoladenröllchen und -blätter formt. Und bei all den Leckereien weiß man gar nicht, was man zuerst ausprobieren soll: den mexikanischen Weichkaramel oder doch lieber den Schokoladen-Kastanien-Pavé? Neben all diesen Herrlichkeiten gibt es Tipps zum Konservieren und Einfrieren, zur Mikrowellen-Küche und zu Küchengeräten. Ein Glossar zu küchentechnischen Begriffen ist ebenso selbstverständlich wie ein sorgfältig erstelltes Register und eine Bibliographie. Dieses umfassende Nachschlagewerk bietet sowohl Anfängern als auch Könnern eine Fülle ausführlicher, praxisnaher Rezepte aus der klassischen und der modernen Küche. Darüberhinaus beinhaltet es eine detaillierte Warenkunde sowie Hinweise auf sämtliche Küchentechniken, macht Serviervorschläge und beantwortet viele Fragen des Einkaufs und einer gesunden Ernährung. Zusatzinfo über 2500 farb. Fotos Sprache deutsch Maße 225 x 290 mm Gewicht 2152 g Einbandart Pappe Sachbuch Ratgeber Essen Trinken Grundkochbücher Kochbücher Grundkochbücher Kochbuch Bildband Kochen Bildbände Koch Grundkochbuch ISBN-10 3-88472-250-6 / 3884722506 ISBN-13 978-3-88472-250-3 / 9783884722503 Die große Schule des Kochens: Zutaten - Techniken - Rezepte [Gebundene Ausgabe] Anne Willan (Autor), Cornell Ehrhardt (Übersetzer), Karin Hirschmann (Übersetzer) Die grosse Schule des Kochens Die große Schule des Kochens

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Der ästhetische Imperativ. Schriften zur Kunst Fundus 166 [Gebundene Ausgabe] Peter Sloterdijk (Autor), Peter Weibel (Nachwort) Der ästhetische Imperativ Der aesthetische Imperativ Schriften von Peter Sloterdijk wecken stets höchste Erwartungen, weil die elaborierte Sprache des Autors sowie seine Kunst des Positions- und Perspektivenwechels oft ebenso überraschende wie überzeugende Einsichten und Durchsichten eröffnen. Umso mehr darf der Leser von der hier erstmals vorgelegten Auswahl von Sloterdijks Schriften zur Kunst Außergewöhnliches erwarten. Indem Sloterdijk die ihm eigene Methode der Diskursverfremdung auf die Betrachtung von Kunstwerken und -gattungen ausweitet, erscheinen die neu beschriebenen Objekte unter einem jäh veränderten Licht. Die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur, Argumentation und Erzählung werden verflüssigt; auch die Kunstobjekte selbst scheinen in Bewegung zu geraten. Unter Sloterdijks Blick wandeln sich bekannte ästhetische Phänomene zu Quellen von Überraschung. Durch ihre Rekontextualisierung gewinnen sie eine zweite Existenz. Wie unbekannte Wesen treten die Gegenstände seiner theoretischen Prosa vor den Leser; zugleich zeigen sie sich in einer Nähe und Vertrautheit, wie nur ein neuer Blick sie gewähren kann. In seinen Erkundungen berührt Sloterdijk alle klassischen und modernen Gattungen der Künste, von der Architektur bis zur Musik, von der Malerei zum Film, vom Design zur Typographie. Er durchstreift alle Felder des Sichtbaren und Unsichtbaren, des Hörbaren und Unhörbaren die historische Spannweite seiner Beobachtungen reicht von Delphi bis Hollywood. Er reflektiert über die Bedingungen aktueller Kunstproduktion, vom Sponsorenwesen bis zum Museumssystem, von der Entwicklung der Medien bis zu den Metamorphosen ästhetischer Subjektivität. Entscheidend ist aber immer die unnachahmlich überraschende Gangart, dank welcher sich der Autor von den ausgetretenen Pfaden des Kunstkommentars entfernt. Durch die Prismen von Sloterdijks Denken wahrgenommen wird die Kunst als eine heterodoxe Form des Wissens erfahrbar. Autor : Peter Sloterdijk, 1947 in Karlsruhe geboren, ist dort seit 1992 Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung und seit 2001 deren Direktor. Seit 2002 leitet er - zusammen mit Rüdiger Safranski - die ZDF-Sendung »Im Glashaus - Das Philosophische Quartett«. 2005 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis, 2001 den Christian-Kellerer-Preis für die Zukunft philosophischer Gedanken und 1993 den Ernst- Robert-Curtius-Preis für Essayistik.

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Peter Sloterdijk (Autor), Peter Weibel (Nachwort)
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Auflage: 2 Philo Fine Arts Philo Fine Arts Auflage: 2 Hardcover 522 S. 16,2 x 10,6 x 3,8 cm ISBN: 3865726291 (EAN: 9783865726292 / 978-3865726292)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Schriften von Peter Sloterdijk wecken stets höchste Erwartungen, weil die elaborierte Sprache des Autors sowie seine Kunst des Positions- und Perspektivenwechels oft ebenso überraschende wie überzeugende Einsichten und Durchsichten eröffnen. Umso mehr darf der Leser von der hier erstmals vorgelegten Auswahl von Sloterdijks Schriften zur Kunst Außergewöhnliches erwart mehr lesen ...
Schlagworte: Philosophie der Neuzeit Ästhetik Philosophie 20., 21. Jahrhundert Kunst Kunstphilosophie Künstler Kunstproduktion Literatur Geisteswissenschaften Philosophen Schriften von Peter Sloterdijk wecken stets höchste Erwartungen, weil die elaborierte Sprache des Autors sowie seine Kunst des Positions- und Perspektivenwechels oft ebenso überraschende wie überzeugende Einsichten und Durchsichten eröffnen. Umso mehr darf der Leser von der hier erstmals vorgelegten Auswahl von Sloterdijks Schriften zur Kunst Außergewöhnliches erwarten. Indem Sloterdijk die ihm eigene Methode der Diskursverfremdung auf die Betrachtung von Kunstwerken und -gattungen ausweitet, erscheinen die neu beschriebenen Objekte unter einem jäh veränderten Licht. Die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur, Argumentation und Erzählung werden verflüssigt; auch die Kunstobjekte selbst scheinen in Bewegung zu geraten. Unter Sloterdijks Blick wandeln sich bekannte ästhetische Phänomene zu Quellen von Überraschung. Durch ihre Rekontextualisierung gewinnen sie eine zweite Existenz. Wie unbekannte Wesen treten die Gegenstände seiner theoretischen Prosa vor den Leser; zugleich zeigen sie sich in einer Nähe und Vertrautheit, wie nur ein neuer Blick sie gewähren kann. In seinen Erkundungen berührt Sloterdijk alle klassischen und modernen Gattungen der Künste, von der Architektur bis zur Musik, von der Malerei zum Film, vom Design zur Typographie. Er durchstreift alle Felder des Sichtbaren und Unsichtbaren, des Hörbaren und Unhörbaren die historische Spannweite seiner Beobachtungen reicht von Delphi bis Hollywood. Er reflektiert über die Bedingungen aktueller Kunstproduktion, vom Sponsorenwesen bis zum Museumssystem, von der Entwicklung der Medien bis zu den Metamorphosen ästhetischer Subjektivität. Entscheidend ist aber immer die unnachahmlich überraschende Gangart, dank welcher sich der Autor von den ausgetretenen Pfaden des Kunstkommentars entfernt. Durch die Prismen von Sloterdijks Denken wahrgenommen wird die Kunst als eine heterodoxe Form des Wissens erfahrbar. Autor : Peter Sloterdijk, 1947 in Karlsruhe geboren, ist dort seit 1992 Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung und seit 2001 deren Direktor. Seit 2002 leitet er - zusammen mit Rüdiger Safranski - die ZDF-Sendung »Im Glashaus - Das Philosophische Quartett«. 2005 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis, 2001 den Christian-Kellerer-Preis für die Zukunft philosophischer Gedanken und 1993 den Ernst- Robert-Curtius-Preis für Essayistik. Alles, was paradox ist, sei ganz normal, sagt der große Niklas Luhmann sinngemäß. Stoße man bei einer persönlichen Beobachtung der WELT oder bei der Beobachtung eines BEOBACHTERS (also: bei einer Beobachtung 2. Grades) auf eine Paradoxie, so sei man vollkommen und gerechtfertigt auf dem richtigen Wege des Verständnisses. In diesem Sinne paradox ist alles, was mit dem Autor Peter Sloterdijk zusammenhängt: Von den 82 Millionen Deutschen kennen ihn persönlich gewiß nur wenige, aber dennoch ist er uns allen so bekannt wie ein Bunter Hund: Wer hat nicht schon mindestens einmal das ""Philosophische Quartett"" gesehen!; wer hat nicht, sofern er sich überhaupt für Bücher interessiert (solch ein Wesen würde dies hier gar nicht zu Gesicht bekommen), mindestens einmal eines seiner vielen Bücher in der Hand gehabt beim Stöbern in seiner Stammbuchhandlung!; selber habe ich die Reihe seiner Bücher in meinen Regalen eben durchgezählt und bin bis dreißig gekommen; und dennoch wäre es falsch und oberflächlich, zu sagen, er sei so etwas wie ein Vielschreiber, das ist er keineswegs. Für mein Bauchgefühl schreibt er eher selten; jedenfalls muß ich immer viel länger auf ein neues Buch von ihm warten, als mein inneres Wünschen es hartnäckig fordert. Die Zahl der Bücher, auf die ich gerne verzichten würde für jedes Buch, das ich mir von ihm noch wünsche, bevor ich als Leser abtreten muß (viel wird daran nicht mehr fehlen, mit meinen 78 Jahren), diese Zahl ist Legion. Und zu den Paradoxalitäten, die sich mir sofort beim Aufklingen seines Namens aufdrängen, gehört auch, daß man ihm, als gewöhnlicher Leser, nichts zu seinem 60. Geburtstag schenkt oder schenken kann, nein, er selber geht hin und schenkt seinen Lesern etwas: Dieses neue, wunderbar (haptisch) aufgemachte kleine Buch, das so bescheiden daher kommt und dennoch 522 Seiten auf die Waage bringt. Ich sage bewußt ""Waage"" und meine diesen metaphorischen Vergleich tatsächlich Inhaltsschwer: Diese 22 Essays wird niemand, der sie liest, auf die leichte Schulter nehmen können und dürfen. Sie wiegen wirklich und tatsächlich schwer: Inhaltlich und formal. Dieser Autor hat wieder getan, was eigentlich gar nicht geht: Er hat sich selber wieder übertroffen. Er ist im formulieren nicht nur so gut wie immer: Er ist besser. Er hat nicht nur wieder Themen an Land gezogen, die wenige anpacken, nein, es sind Themen, denen die Meisten gar nicht gewachsen wären. Das sei Lobhudelei, werden Sie, verehrter Leser, jetzt sagen; ich sage dazu nur: Fangen Sie, bitte, an mit Lesen, und Sie werden mir ganz kleinlaut zugeben: Bis hierher sei kein Wort übertrieben gewesen. Entscheidend, für mich jedenfalls, ist aber die Heuristik dieses Mannes bei seinem Schreiben. Um diesen Satz zu begründen muß ich etwas ausholen: Als ich im Sommer `83 in Wiesbaden an den beiden Schaufenstern der ehrwürdigen Buchhandlung Vaternahm vorbeiging, dachte ich, es trifft mich der Schlag wegen der offensichtlichen Unverschämtheit eines mir vollkommen unbekannten Autors. Hatte der Buchhändler doch mit Hilfe zweier Gummisauger die beiden Suhrkampbände eines Peter Sloterdijk an seine Scheiben gehängt, auf denen der, für meine Begriffe, schier unüberbiertbar unverschämte Titel prangte: ""Kritik der zynischen Vernunft"". Das Weitere kann ich mir hier ja schenken; Sie kennen es ja auch. So ging das dann Jahr um Jahr: Man kam an den Büchern dieses Mannes intellektuell einfach nicht mehr vorbei. Als er sich dann auch noch outete (auf welcher Seite welchen Buches weiß ich gar nicht mehr), daß er ein Anhänger und ein Gedankenverwerter des (damals) größten lebenden deutschen Soziologen sei, da kannte meine Gier, neues von ihm in die Finger zu bekommen, wirklich keine Grenzen mehr. Ich Rede von den Gedankenwelten Niklas Luhmanns. Dieser Peter Sloterdijk hat wie wenige Wissenschaftler begriffen, was es mit dem gewaltigen Paradigmenwechsel in der Soziologie (und Philosophie) auf sich hat, den der ursprüngliche Jurist, der sich konsequent zum Soziologen gewandelt hatte, nämlich dieser Niklas Luhmann, bewirkt hatte mit seinem Denken, seinem Schreiben und mit dem Erschaffen seiner grundlegend neuen Gesellschaftstheorie. Sieht man nämlich einmal von den unmittelbaren Schülern des Niklas Luhmann ab (die selbstverständlich die Gedanken ihres Meisters vertreten und weiterentwickeln), so tun sich die Vertreter anderer Wissenschaften, als gerade der Soziologie, ziemlich schwer in der Aufnahme und der konsequenten Umsetzung Luhmannscher Denk- und Beobachtungsweisen. Ich möchte hier nur ein Beispiel nennen für das Gegenteil: So wie Dietrich Schwanitz die umstürzenden Gedanken Luhmanns in seine Literaturwissenschaft eingebaut hat und damit und dadurch viel neues zu sehen bekam und seinen Lesern nahebringen konnte, genau so hat Sloterdijk gezeigt, das ein jeder, der wirklich die Moderne neu denken will, es tatsächlich nur kann, wenn er die hochkomplexe Fülle Luhmannschen Denkens und Luhmannscher Begrifflichkeiten anzuwenden und umzusetzen weiß. Und damit bin ich auf dem Punkt dessen, was ich hier bekräftigen möchte: Sloterdijk ist dieser moderne Denker, der bei aller unübersehbaren Eigenständigkeit klar davon ausgeht: Ohne Luhmann im Hinterkopf läuft bei der Beschreibung unserer Wirklichkeiten gar nichts mehr. Nehmen Sie dies, lieber Leser, als die gewichtige Grundlage meiner Empfehlung an Sie, das neue Buch von Peter Sloterdijk ""Der ästhetische Imperativ"" zu lesen. Der ästhetische Imperativ. Schriften zur Kunst Fundus 166 [Gebundene Ausgabe] Peter Sloterdijk (Autor), Peter Weibel (Nachwort) Sprache deutsch Maße 104 x 165 mm Einbandart gebunden Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit Ästhetik Philosophie 20., 21. Jahrhundert Kunst Kunstphilosophie Künstler Kunstproduktion Literatur Philosophie ISBN-10 3-86572-629-1 / 3865726291 ISBN-13 978-3-86572-629-2 / 9783865726292

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Neue Abenteuer auf Island mit Nonni und Manni [Gebundene Ausgabe] Martin Stiefenhofer (Herausgeber), Jón Svensson (Autor), Sabine Lochmann (Illustrator) Nonni, der mit seinem Bruder Manni auf einem kleinen Hof auf Island lebt, hat auch in diesem Band keine Lust, zu Hause zu sitzen. Vor der atemberaubenden Kulisse von hohen Bergen, wilden Flüssen und weiten Stränden erlebt er spannende, mitunter gefährliche Abenteuer. Im reißenden Eiswasser des Gebirgsbaches angelt er Forellen. Der Ritt zur Geburtstagsfeier eines Freundes nimmt eine gefährliche Wendung, als ein Wettereinbruch den Jungen samt Pony im Schnee versinken lässt. Und bei einer Bootsfahrt auf dem Fjord geraten Nonni und Manni sogar mitten in eine Gruppe von Walen hinein. Jón Svensson, geboren 1857 in Mödruvellir auf Island. Jesuitenpater und Lehrer, später Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk »Nonni und Manni« war über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und wurde 1988 verfilmt. Sabine Lochmann, geboren 1958, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Seit 1982 freie Illustratorin für Werbeagenturen und für viele Verlage. Sie lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

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Martin Stiefenhofer (Herausgeber), Jón Svensson (Autor), Sabine Lochmann (Illustrator)
Neue Abenteuer auf Island mit Nonni und Manni [Gebundene Ausgabe] Martin Stiefenhofer (Herausgeber), Jón Svensson (Autor), Sabine Lochmann (Illustrator) Nonni, der mit seinem Bruder Manni auf einem kleinen Hof auf Island lebt, hat auch in diesem Band keine Lust, zu Hause zu sitzen. Vor der atemberaubenden Kulisse von hohen Bergen, wilden Flüssen und weiten Stränden erlebt er spannende, mitunter gefährliche Abenteuer. Im reißenden Eiswasser des Gebirgsbaches angelt er Forellen. Der Ritt zur Geburtstagsfeier eines Freundes nimmt eine gefährliche Wendung, als ein Wettereinbruch den Jungen samt Pony im Schnee versinken lässt. Und bei einer Bootsfahrt auf dem Fjord geraten Nonni und Manni sogar mitten in eine Gruppe von Walen hinein. Jón Svensson, geboren 1857 in Mödruvellir auf Island. Jesuitenpater und Lehrer, später Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk »Nonni und Manni« war über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und wurde 1988 verfilmt. Sabine Lochmann, geboren 1958, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Seit 1982 freie Illustratorin für Werbeagenturen und für viele Verlage. Sie lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

2008 Verlag Herder Verlag Herder 2008 Hardcover 128 S. 20,8 x 14,6 x 1,8 cm ISBN: 3451708108 (EAN: 9783451708107 / 978-3451708107)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Nonni, der mit seinem Bruder Manni auf einem kleinen Hof auf Island lebt, hat auch in diesem Band keine Lust, zu Hause zu sitzen. Vor der atemberaubenden Kulisse von hohen Bergen, wilden Flüssen und weiten Stränden erlebt er spannende, mitunter gefährliche Abenteuer. Im reißenden Eiswasser des Gebirgsbaches angelt er Forellen. Der Ritt zur Geburtstagsfeier eines Freu mehr lesen ...
Schlagworte: Nonni, der mit seinem Bruder Manni auf einem kleinen Hof auf Island lebt, hat auch in diesem Band keine Lust, zu Hause zu sitzen. Vor der atemberaubenden Kulisse von hohen Bergen, wilden Flüssen und weiten Stränden erlebt er spannende, mitunter gefährliche Abenteuer. Im reißenden Eiswasser des Gebirgsbaches angelt er Forellen. Der Ritt zur Geburtstagsfeier eines Freundes nimmt eine gefährliche Wendung, als ein Wettereinbruch den Jungen samt Pony im Schnee versinken lässt. Und bei einer Bootsfahrt auf dem Fjord geraten Nonni und Manni sogar mitten in eine Gruppe von Walen hinein. Jón Svensson, geboren 1857 in Mödruvellir auf Island. Jesuitenpater und Lehrer, später Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk »Nonni und Manni« war über Jahrzehnte hinweg erfolgreich und wurde 1988 verfilmt. Sabine Lochmann, geboren 1958, studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Seit 1982 freie Illustratorin für Werbeagenturen und für viele Verlage. Sie lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main. Neue Abenteuer auf Island mit Nonni und Manni [Gebundene Ausgabe] Martin Stiefenhofer (Herausgeber), Jón Svensson (Autor), Sabine Lochmann (Illustrator)

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