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Signale und Systeme: Grundlagen für die Messtechnik, Regelungstechnik und Nachrichtentechnik von Rainer Scheithauer (Herausgeber), Jürgen Meins (Herausgeber), Hermann Weidenfeller Dieses Lehrbuch zur Signal- und Systemtheorie vermittelt die analytischen Grundlagen und mathematischen Methoden, wie sie zum Verstehen der Mess- und Regelungstechnik als auch der Nachrichten- und Kommunikationstechnik unentbehrlich sind. Während die Verfahren der Mess- und Regelungstechnik vor allem auf den Zeitbereichsbeschreibungen wie den Differentialgleichungen, der Sprung- und Impulsantwort sowie der Laplace-Transformation aufbauen, werden in der Nachrichtentechnik die Frequenzbereichsmethoden, insbesondere die Fouriertransformation benötigt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die linearen zeitinvarianten Systeme mit ihren Zeitbereichsbeschreibungen, die Fourier-Analyse und -Transformation sowie die Laplace-Transformation. Hinzu kommen zeitdiskrete Signale und Systeme als Grundlage der digitalen Signalverarbeitung, stochastische Signale sowie die Reaktionen linear-zeitinvartianter Systeme. Das Buch enthält ausführlich kommentierte Herleitungen und Darstellungen sowie zahlreiche Beispiele. Über den AutorProf. Dr.-Ing. Rainer Scheithauer ist Rektor der Fachhochschule in Furtwangen. Er ist Mitglied im Fachbereich Computer & Electrical Engineering. Seine Lehrgebiete sind Systemtheorie und Regelungstechnik. Inhaltsverzeichnis von

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Rainer Scheithauer Jürgen Meins Hermann Weidenfeller
Signale und Systeme: Grundlagen für die Messtechnik, Regelungstechnik und Nachrichtentechnik von Rainer Scheithauer (Herausgeber), Jürgen Meins (Herausgeber), Hermann Weidenfeller Dieses Lehrbuch zur Signal- und Systemtheorie vermittelt die analytischen Grundlagen und mathematischen Methoden, wie sie zum Verstehen der Mess- und Regelungstechnik als auch der Nachrichten- und Kommunikationstechnik unentbehrlich sind. Während die Verfahren der Mess- und Regelungstechnik vor allem auf den Zeitbereichsbeschreibungen wie den Differentialgleichungen, der Sprung- und Impulsantwort sowie der Laplace-Transformation aufbauen, werden in der Nachrichtentechnik die Frequenzbereichsmethoden, insbesondere die Fouriertransformation benötigt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die linearen zeitinvarianten Systeme mit ihren Zeitbereichsbeschreibungen, die Fourier-Analyse und -Transformation sowie die Laplace-Transformation. Hinzu kommen zeitdiskrete Signale und Systeme als Grundlage der digitalen Signalverarbeitung, stochastische Signale sowie die Reaktionen linear-zeitinvartianter Systeme. Das Buch enthält ausführlich kommentierte Herleitungen und Darstellungen sowie zahlreiche Beispiele. Über den AutorProf. Dr.-Ing. Rainer Scheithauer ist Rektor der Fachhochschule in Furtwangen. Er ist Mitglied im Fachbereich Computer & Electrical Engineering. Seine Lehrgebiete sind Systemtheorie und Regelungstechnik. Inhaltsverzeichnis von ""Signale und Systeme""Grundlegende Eigenschaften von Signalen und Systemen - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Zeitbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Frequenzbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Bildbereich - Zeitdiskrete Signale und Systeme - Stochastische Signale und die Reaktionen von LTI-Systemen - Gegenüberstellung zeitkontinuierlicher und -diskreter Signale und Systeme Für das Verständnis der modernen Nachrichten-/Informationstechnik sowie der Regelungs-/Automatisierungstechnik sind solide Kenntnisse der mathematischen Methoden notwendig. Entweder unter der Überschrift ""Signal- und Systemtheorie"" oder als Teil anderer Veranstaltungen ist dieser Stoff heutzutage fester Bestandteil der elektrotechnischen Grundlagenausbildung an allen Hochschulen. Während in der Mess- und Regelungstechnik das Hauptgewicht auf dem Zeitverhalten liegt (Differentialgleichung, Sprung- und Stoßantwort, Faltung), ist in der Nachrichtentechnik das Frequenzverhalten (Frequenzgang, Übertragungsfunktion) von besonderer Bedeutung. Mit den klassischen Werkzeugen der Fourier-Analyse, der Fourier- und Laplace-Transformation lassen sich Systeme analysieren und die Reaktionen elegant berechnen. Die Grundlage der digitalen Signalverarbeitung ist die Beschreibung diskreter Systeme als Differenzengleichungen und im Frequenzbereich mit Hilfe der diskreten Fourier- so wie der z-Transformation. Die wichtigen Zusammenhänge werden entwickelt bis erkennbar ist, wie die Gleichungen z.B. als Programm auf einem Mikrorechner realisiert werden können. Abgerundet werden die Betrachtungen durch ein Kapitel über stochastische kontinuierliche und diskrete Signale. Die vielen Beispiele sowie Aufgaben sollen den Charakter des Buches als Lehrbuch unterstreichen. Für das Verständnis der modernen Nachrichten-/Informationstechnik sowie der Regelungs-/Automatisierungstechnik sind solide Kenntnisse der mathematischen Methoden notwendig. Entweder unter der Überschrift ""Signal- und Systemtheorie"" oder als Teil anderer Veranstaltungen ist dieser Stoff heutzutage fester Bestandteil der elektrotechnischen Grundlagenausbildung an allen Hochschulen. Während in der Meß- und Regelungstechnik das Hauptgewicht auf dem Zeitverhalten liegt (Differentialgleichung, Sprung- und Stoßantwort, Faltung), ist in der Nachrichtentechnik das Frequenzverhalten (Frequenzgang, Übertragungsfunktion) von besonderer Bedeutung. Mit den klassischen Werkzeugen der Fourier-Analyse, der Fourier- und Laplace-Transformation lassen sich Systeme analysieren und die Reaktionen elegant berechnen. Die Grundlage der digitalen Signalverarbeitung ist die Beschreibung diskreter Systeme als Differenzengleichungen und im Frequenzbereich mit Hilfe der diskreten Fourier- sowie der z-Transformation. Die wichtigen Zusammenhänge werden entwickelt bis erkennbar ist, wie die Gleichungen z.B. als Programm auf einem Mikrorechner realisiert werden können. - Abgerundet werden die Betrachtungen durch ein Kapitel über stochastische kontinuierliche und diskrete Signale. Die vielen Beispiele sowie Aufgaben sollen den Charakter des Buches als Lehrbuch unterstreichen. Prof. Dr.-Ing. Rainer Scheithauer ist Rektor der Fachhochschule in Furtwangen. Er ist Mitglied im Fachbereich Computer & Electrical Engineering. Seine Lehrgebiete sind Systemtheorie und Regelungstechnik. Inhaltsverzeichnis von ""Signale und Systeme""Grundlegende Eigenschaften von Signalen und Systemen - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Zeitbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Frequenzbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Bildbereich - Zeitdiskrete Signale und Systeme - Stochastische Signale und die Reaktionen von LTI-Systemen - Gegenüberstellung zeitkontinuierlicher und -diskreter Signale und Systeme

Auflage: 2., durchges. A. (17. Januar 2005) Vieweg+Teubner Auflage: 2., durchges. A. (17. Januar 2005) Softcover 436 S. 24 x 17,8 x 2,4 cm ISBN: 3519164256 (EAN: 9783519164258 / 978-3519164258)


Technik Elektronik Elektrotechnik Nachrichtentechnik LTI-Systeme Signal Signale System Systeme Systemingenieur Systemtechnik Systemtheorie Informationstechnik Regelungstechnik Automatisierungstechnik Messtechnik Differentialgleichungen Dieses Lehrbuch zur Signal- und Systemtheorie vermittelt die analytischen Grundlagen und mathematischen Methoden, wie sie zum Verstehen der Mess- und Regelungstechn mehr lesen ...
Schlagworte: Technik Elektronik Elektrotechnik Nachrichtentechnik LTI-Systeme Signal Signale System Systeme Systemingenieur Systemtechnik Systemtheorie Informationstechnik Regelungstechnik Automatisierungstechnik Messtechnik Differentialgleichungen Dieses Lehrbuch zur Signal- und Systemtheorie vermittelt die analytischen Grundlagen und mathematischen Methoden, wie sie zum Verstehen der Mess- und Regelungstechnik als auch der Nachrichten- und Kommunikationstechnik unentbehrlich sind. Während die Verfahren der Mess- und Regelungstechnik vor allem auf den Zeitbereichsbeschreibungen wie den Differentialgleichungen, der Sprung- und Impulsantwort sowie der Laplace-Transformation aufbauen, werden in der Nachrichtentechnik die Frequenzbereichsmethoden, insbesondere die Fouriertransformation benötigt. Inhaltliche Schwerpunkte sind die linearen zeitinvarianten Systeme mit ihren Zeitbereichsbeschreibungen, die Fourier-Analyse und -Transformation sowie die Laplace-Transformation. Hinzu kommen zeitdiskrete Signale und Systeme als Grundlage der digitalen Signalverarbeitung, stochastische Signale sowie die Reaktionen linear-zeitinvartianter Systeme. Das Buch enthält ausführlich kommentierte Herleitungen und Darstellungen sowie zahlreiche Beispiele. Über den AutorProf. Dr.-Ing. Rainer Scheithauer ist Rektor der Fachhochschule in Furtwangen. Er ist Mitglied im Fachbereich Computer & Electrical Engineering. Seine Lehrgebiete sind Systemtheorie und Regelungstechnik. Inhaltsverzeichnis von ""Signale und Systeme""Grundlegende Eigenschaften von Signalen und Systemen - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Zeitbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Frequenzbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Bildbereich - Zeitdiskrete Signale und Systeme - Stochastische Signale und die Reaktionen von LTI-Systemen - Gegenüberstellung zeitkontinuierlicher und -diskreter Signale und Systeme Für das Verständnis der modernen Nachrichten-/Informationstechnik sowie der Regelungs-/Automatisierungstechnik sind solide Kenntnisse der mathematischen Methoden notwendig. Entweder unter der Überschrift ""Signal- und Systemtheorie"" oder als Teil anderer Veranstaltungen ist dieser Stoff heutzutage fester Bestandteil der elektrotechnischen Grundlagenausbildung an allen Hochschulen. Während in der Mess- und Regelungstechnik das Hauptgewicht auf dem Zeitverhalten liegt (Differentialgleichung, Sprung- und Stoßantwort, Faltung), ist in der Nachrichtentechnik das Frequenzverhalten (Frequenzgang, Übertragungsfunktion) von besonderer Bedeutung. Mit den klassischen Werkzeugen der Fourier-Analyse, der Fourier- und Laplace-Transformation lassen sich Systeme analysieren und die Reaktionen elegant berechnen. Die Grundlage der digitalen Signalverarbeitung ist die Beschreibung diskreter Systeme als Differenzengleichungen und im Frequenzbereich mit Hilfe der diskreten Fourier- so wie der z-Transformation. Die wichtigen Zusammenhänge werden entwickelt bis erkennbar ist, wie die Gleichungen z.B. als Programm auf einem Mikrorechner realisiert werden können. Abgerundet werden die Betrachtungen durch ein Kapitel über stochastische kontinuierliche und diskrete Signale. Die vielen Beispiele sowie Aufgaben sollen den Charakter des Buches als Lehrbuch unterstreichen. Für das Verständnis der modernen Nachrichten-/Informationstechnik sowie der Regelungs-/Automatisierungstechnik sind solide Kenntnisse der mathematischen Methoden notwendig. Entweder unter der Überschrift ""Signal- und Systemtheorie"" oder als Teil anderer Veranstaltungen ist dieser Stoff heutzutage fester Bestandteil der elektrotechnischen Grundlagenausbildung an allen Hochschulen. Während in der Meß- und Regelungstechnik das Hauptgewicht auf dem Zeitverhalten liegt (Differentialgleichung, Sprung- und Stoßantwort, Faltung), ist in der Nachrichtentechnik das Frequenzverhalten (Frequenzgang, Übertragungsfunktion) von besonderer Bedeutung. Mit den klassischen Werkzeugen der Fourier-Analyse, der Fourier- und Laplace-Transformation lassen sich Systeme analysieren und die Reaktionen elegant berechnen. Die Grundlage der digitalen Signalverarbeitung ist die Beschreibung diskreter Systeme als Differenzengleichungen und im Frequenzbereich mit Hilfe der diskreten Fourier- sowie der z-Transformation. Die wichtigen Zusammenhänge werden entwickelt bis erkennbar ist, wie die Gleichungen z.B. als Programm auf einem Mikrorechner realisiert werden können. - Abgerundet werden die Betrachtungen durch ein Kapitel über stochastische kontinuierliche und diskrete Signale. Die vielen Beispiele sowie Aufgaben sollen den Charakter des Buches als Lehrbuch unterstreichen. Prof. Dr.-Ing. Rainer Scheithauer ist Rektor der Fachhochschule in Furtwangen. Er ist Mitglied im Fachbereich Computer & Electrical Engineering. Seine Lehrgebiete sind Systemtheorie und Regelungstechnik. Inhaltsverzeichnis von ""Signale und Systeme""Grundlegende Eigenschaften von Signalen und Systemen - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Zeitbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Frequenzbereich - Die Behandlung kontinuierlicher LTI-Systeme im Bildbereich - Zeitdiskrete Signale und Systeme - Stochastische Signale und die Reaktionen von LTI-Systemen - Gegenüberstellung zeitkontinuierlicher und -diskreter Signale und Systeme Signale und SystemeGrundlagen für die Messtechnik, Regelungstechnik und Nachrichtentechnik Rainer Scheithauer Jürgen Meins Hermann Weidenfeller

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Handbuch Pflanzen im Garten- und Landschaftsbau: Nadelgehölze - Laubgehölze - Stauden [Gebundene Ausgabe] von Wolfgang Borchardt (Autor) Der professionelle Einsatz von Pflanzen ist das besondere am Beruf des Landschaftsgärtners. Angesichts einer ohnehin nicht vollständig zu erfassenden, zudem durch neue Sorten kontinuierlich wachsenden Pflanzenvielfalt gilt es den Einstieg zu erleichtern und den Überblick zu behalten. Hier setzt das

Mehr von Wolfgang Borchardt
Wolfgang Borchardt (Autor)
Handbuch Pflanzen im Garten- und Landschaftsbau: Nadelgehölze - Laubgehölze - Stauden [Gebundene Ausgabe] von Wolfgang Borchardt (Autor) Der professionelle Einsatz von Pflanzen ist das besondere am Beruf des Landschaftsgärtners. Angesichts einer ohnehin nicht vollständig zu erfassenden, zudem durch neue Sorten kontinuierlich wachsenden Pflanzenvielfalt gilt es den Einstieg zu erleichtern und den Überblick zu behalten. Hier setzt das ""Handbuch"" ein, konzipiert als Nachschlagewerk für Auszubildende, Landschaftsgärtner und Landschaftsarchitekten. Im Mittelpunkt steht die Kenntnis und Verwendung der für die Berufspraxis wesentlichen Nadelgehölze, Laubbäume und Sträucher sowie von Stauden als mehrjährig ausdauernden, aber nicht verholzenden Pflanzen. Das breit angelegte, dennoch auf Wesentliches reduzierte, mit Praxisbeobachtungen angereicherte Buch ist eine Alternative zu umfangreichen Standardwerken, die sich in der Regel entweder nur Gehölzen oder ausschließlich Stauden widmen. Es bietet eine hohe Informationsdichte in kompaktem Format. Gern wird immer wieder betont, dass der professionelle Umgang mit der Pflanze das Berufsbild des Landschaftsgärtners und Landschaftsarchitekten ausmacht. Leider ist das so selbstverständlich nicht, denn der Erwerb von Pflanzenkenntnissen - unabdingbare Voraussetzung zielsicherer Pflanzenverwendung - ist ohne anhaltende Begeisterung und kontinuierliches Beobachten und Ausprobieren nicht möglich. Insbesondere in der Berufsausbildung und im Studium ist dieses handliche Kompendium hilfreich, in dem die gültigen botanischen Namen, Kennzeichen, Herkünfte sowie Sorten- und Verwendungsempfehlungen der wichtigen Bäume, Sträucher und Stauden nachgeschlagen werden können, ohne gleich schwergewichtige Standardwerke zu Hilfe nehmen zu müssen, die es ohnehin zumeist nur entweder für Gehölze oder für Stauden gibt. Obwohl als Nachschlagewerk konzipiert, kann man sich richtig ""hineinlesen"" und erfährt allerorts Wissenswertes, auch aus den instruktiven Bildunterschriften. Die Informationsdichte ist beeindruckend! (ZugabeKnospenschlüssel, Planungshilfe Wechselflor/Sommerblumen). Um eigene Notizen ergänzt, kann das Buch noch wertvoller werden. Schade nur, dass sich mancher Student und Berufseinsteiger angesichts des Preises die Anschaffung des Buches mehrfach wird überlegen müssen. Agrarmanagement. Landwirtschaft, Gartenbau Martin Odening Wolfgang Bokelmann

2010 Stuttgart Patzer 2010 Hardcover 280 S. 25 x 19,2 x 2,2 cm ISBN: 3876171172 (EAN: 9783876171173 / 978-3876171173)


Der professionelle Einsatz von Pflanzen ist das besondere am Beruf des Landschaftsgärtners. Angesichts einer ohnehin nicht vollständig zu erfassenden, zudem durch neue Sorten kontinuierlich wachsenden Pflanzenvielfalt gilt es den Einstieg zu erleichtern und den Überblick zu behalten. Hier setzt das ""Handbuch"" ein, konzipiert als Nachschlagewerk für Auszubildende, Landschaftsgärtner und Landschaf mehr lesen ...
Schlagworte: Der professionelle Einsatz von Pflanzen ist das besondere am Beruf des Landschaftsgärtners. Angesichts einer ohnehin nicht vollständig zu erfassenden, zudem durch neue Sorten kontinuierlich wachsenden Pflanzenvielfalt gilt es den Einstieg zu erleichtern und den Überblick zu behalten. Hier setzt das ""Handbuch"" ein, konzipiert als Nachschlagewerk für Auszubildende, Landschaftsgärtner und Landschaftsarchitekten. Im Mittelpunkt steht die Kenntnis und Verwendung der für die Berufspraxis wesentlichen Nadelgehölze, Laubbäume und Sträucher sowie von Stauden als mehrjährig ausdauernden, aber nicht verholzenden Pflanzen. Das breit angelegte, dennoch auf Wesentliches reduzierte, mit Praxisbeobachtungen angereicherte Buch ist eine Alternative zu umfangreichen Standardwerken, die sich in der Regel entweder nur Gehölzen oder ausschließlich Stauden widmen. Es bietet eine hohe Informationsdichte in kompaktem Format. Gern wird immer wieder betont, dass der professionelle Umgang mit der Pflanze das Berufsbild des Landschaftsgärtners und Landschaftsarchitekten ausmacht. Leider ist das so selbstverständlich nicht, denn der Erwerb von Pflanzenkenntnissen - unabdingbare Voraussetzung zielsicherer Pflanzenverwendung - ist ohne anhaltende Begeisterung und kontinuierliches Beobachten und Ausprobieren nicht möglich. Insbesondere in der Berufsausbildung und im Studium ist dieses handliche Kompendium hilfreich, in dem die gültigen botanischen Namen, Kennzeichen, Herkünfte sowie Sorten- und Verwendungsempfehlungen der wichtigen Bäume, Sträucher und Stauden nachgeschlagen werden können, ohne gleich schwergewichtige Standardwerke zu Hilfe nehmen zu müssen, die es ohnehin zumeist nur entweder für Gehölze oder für Stauden gibt. Obwohl als Nachschlagewerk konzipiert, kann man sich richtig ""hineinlesen"" und erfährt allerorts Wissenswertes, auch aus den instruktiven Bildunterschriften. Die Informationsdichte ist beeindruckend! (ZugabeKnospenschlüssel, Planungshilfe Wechselflor/Sommerblumen). Um eigene Notizen ergänzt, kann das Buch noch wertvoller werden. Schade nur, dass sich mancher Student und Berufseinsteiger angesichts des Preises die Anschaffung des Buches mehrfach wird überlegen müssen. Agrarmanagement. Landwirtschaft, Gartenbau Martin Odening Wolfgang Bokelmann Ulmer Eugen Verlag

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Erfolgsrezept Day Trading. Schnelle Gewinne an schnellen Märkten (Börse Online edition): Schnelle Gewinne an schnellen Märkten (Gebundene Ausgabe) von Howard Abell Günter Kreitmeier In diesem Buch enthüllt Ihnen Meister Trader Howard Abell erstmals seine bislang geheimen Trading-Strategien, mit denen er seit über 25 Jahren an den Märkten der Welt erfolgreich ist. Lesen Sie welche Kriterien beim Trading an dynamischen Märkten wirklich zählen. Lernen Sie, sich eine erfolgversprechende Handelsstrategie zurechtzulegen, damit Sie kurzfristige Schwankungen gewinnbringend nutzen können. Staunen Sie, wie die bekanntesten Spitzentrader Entscheidungen treffen und wie exakt der Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg bereits im Vorfeld festgelegt werden kann! Das Profi-Wissen dieses Buches zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, wie sie souverän über alle Hindernisse triumphieren können, die Ihnen beim Traden in die Quere kommen. dieses Buch bringt Ihr Trading auf Gewinnerkurs! Gebannt hängt der Blick am Bildschirm -- sekundenschnell werden per Mausklick Aktienpakete geordert, nur um sie wenige Sekunden oder Minuten später mit Gewinn wieder zu veräußern. So stellt sich der Aktienneuling das spannende und lukrative Geschäft eines Daytraders vor. Doch Trading ist ein hartes Geschäft. Nur mit viel Geduld, Mut, Intellekt und der nötigen Selbstsicherheit ausgestattet, hat man eine Chance im hektischen Tageshandel auf Dauer zu überleben. Diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch Day Trading. Seit seinem Erscheinen in den USA ein Bestseller, hebt sich Day Trading wohltuend von den bisherigen Veröffentlichungen seines Genres ab. Bisher boten Bücher über Trading entweder einen Überblick über Systeme und Indikatoren, die man für Tradingzwecke verwenden konnte, oder ein spezielles System, das auf abstrakte Weise dargestellt wurde. Wenn die Psyche des Traders in die Diskussion einbezogen wurde, dann wurde sie meist nur am Rande erwähnt, anstatt sie als grundlegenden und zentralen Aspekt jedes gewinnbringenden Systems hervorzuheben. Im Gegensatz dazu behandelt Day Trading detailliert all die erwähnten Erwägungen. Der Leser profitiert von dem 25jährigen Erfahrungsschatz des Autors im Trading und seinen umfangreichen Kenntnissen der Psychologie. Mehr noch Howard Abell enthüllt hier erstmals seine bislang geheimen Trading-Strategien und erlaubt faszinierende Einblicke in die Denkweise und Persönlichkeitsstruktur erfolgreicher Trader. In diesem Buch enthüllt Ihnen Meister Trader Howard Abell erstmals seine bislang geheimen Trading Strategien, mit denen er seit über 25 Jahren an den Märkten der Welt erfolgreich ist. Lesen Sie welche Kriterien beim Trading an dynamischen Märkten wirklich zählen. Lernen Sie, sich eine erfolgversprechende Handelsstrategie zurechtzulegen, damit Sie kurzfristige Schwankungen gewinnbringend nutzen können. Staunen Sie, wie die bekanntesten Spitzentrader Entscheidungen treffen und wie exakt der Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg bereits im Vorfeld festgelegt werden kann! Das Profi-Wissen dieses Buches zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, wie sie souverän über alle Hindernisse triumphieren können, die Ihnen beim Traden in die Quere kommen. Dieses Buch bringt Ihr Trading auf Gewinnerkurs.

Mehr von Howard Abell Günter
Howard Abell Günter Kreitmeier
Erfolgsrezept Day Trading. Schnelle Gewinne an schnellen Märkten (Börse Online edition): Schnelle Gewinne an schnellen Märkten (Gebundene Ausgabe) von Howard Abell Günter Kreitmeier In diesem Buch enthüllt Ihnen Meister Trader Howard Abell erstmals seine bislang geheimen Trading-Strategien, mit denen er seit über 25 Jahren an den Märkten der Welt erfolgreich ist. Lesen Sie welche Kriterien beim Trading an dynamischen Märkten wirklich zählen. Lernen Sie, sich eine erfolgversprechende Handelsstrategie zurechtzulegen, damit Sie kurzfristige Schwankungen gewinnbringend nutzen können. Staunen Sie, wie die bekanntesten Spitzentrader Entscheidungen treffen und wie exakt der Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg bereits im Vorfeld festgelegt werden kann! Das Profi-Wissen dieses Buches zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, wie sie souverän über alle Hindernisse triumphieren können, die Ihnen beim Traden in die Quere kommen. dieses Buch bringt Ihr Trading auf Gewinnerkurs! Gebannt hängt der Blick am Bildschirm -- sekundenschnell werden per Mausklick Aktienpakete geordert, nur um sie wenige Sekunden oder Minuten später mit Gewinn wieder zu veräußern. So stellt sich der Aktienneuling das spannende und lukrative Geschäft eines Daytraders vor. Doch Trading ist ein hartes Geschäft. Nur mit viel Geduld, Mut, Intellekt und der nötigen Selbstsicherheit ausgestattet, hat man eine Chance im hektischen Tageshandel auf Dauer zu überleben. Diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch Day Trading. Seit seinem Erscheinen in den USA ein Bestseller, hebt sich Day Trading wohltuend von den bisherigen Veröffentlichungen seines Genres ab. Bisher boten Bücher über Trading entweder einen Überblick über Systeme und Indikatoren, die man für Tradingzwecke verwenden konnte, oder ein spezielles System, das auf abstrakte Weise dargestellt wurde. Wenn die Psyche des Traders in die Diskussion einbezogen wurde, dann wurde sie meist nur am Rande erwähnt, anstatt sie als grundlegenden und zentralen Aspekt jedes gewinnbringenden Systems hervorzuheben. Im Gegensatz dazu behandelt Day Trading detailliert all die erwähnten Erwägungen. Der Leser profitiert von dem 25jährigen Erfahrungsschatz des Autors im Trading und seinen umfangreichen Kenntnissen der Psychologie. Mehr noch Howard Abell enthüllt hier erstmals seine bislang geheimen Trading-Strategien und erlaubt faszinierende Einblicke in die Denkweise und Persönlichkeitsstruktur erfolgreicher Trader. In diesem Buch enthüllt Ihnen Meister Trader Howard Abell erstmals seine bislang geheimen Trading Strategien, mit denen er seit über 25 Jahren an den Märkten der Welt erfolgreich ist. Lesen Sie welche Kriterien beim Trading an dynamischen Märkten wirklich zählen. Lernen Sie, sich eine erfolgversprechende Handelsstrategie zurechtzulegen, damit Sie kurzfristige Schwankungen gewinnbringend nutzen können. Staunen Sie, wie die bekanntesten Spitzentrader Entscheidungen treffen und wie exakt der Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg bereits im Vorfeld festgelegt werden kann! Das Profi-Wissen dieses Buches zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, wie sie souverän über alle Hindernisse triumphieren können, die Ihnen beim Traden in die Quere kommen. Dieses Buch bringt Ihr Trading auf Gewinnerkurs.

5. Auflage Aprill 2000 München Finanzbuch Verlag Gmbh 5. Auflage Aprill 2000 Hardcover 206 S. 24 x 16,1 x 2 cm ISBN: 3932114183 (EAN: 9783932114182 / 978-3932114182)


Trader Daytraing Intradaytrading Swingtrading Scalping Postionstrading Larry Williams Roe Ross In diesem Buch enthüllt Ihnen Meister Trader Howard Abell erstmals seine bislang geheimen Trading-Strategien, mit denen er seit über 25 Jahren an den Märkten der Welt erfolgreich ist. Lesen Sie welche Kriterien beim Trading an dynamischen Märkten wirklich zählen. Lernen Sie, sich eine erfolgversprechende mehr lesen ...
Schlagworte: Trader Daytraing Intradaytrading Swingtrading Scalping Postionstrading Larry Williams Roe Ross In diesem Buch enthüllt Ihnen Meister Trader Howard Abell erstmals seine bislang geheimen Trading-Strategien, mit denen er seit über 25 Jahren an den Märkten der Welt erfolgreich ist. Lesen Sie welche Kriterien beim Trading an dynamischen Märkten wirklich zählen. Lernen Sie, sich eine erfolgversprechende Handelsstrategie zurechtzulegen, damit Sie kurzfristige Schwankungen gewinnbringend nutzen können. Staunen Sie, wie die bekanntesten Spitzentrader Entscheidungen treffen und wie exakt der Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg bereits im Vorfeld festgelegt werden kann! Das Profi-Wissen dieses Buches zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, wie sie souverän über alle Hindernisse triumphieren können, die Ihnen beim Traden in die Quere kommen. dieses Buch bringt Ihr Trading auf Gewinnerkurs! Gebannt hängt der Blick am Bildschirm -- sekundenschnell werden per Mausklick Aktienpakete geordert, nur um sie wenige Sekunden oder Minuten später mit Gewinn wieder zu veräußern. So stellt sich der Aktienneuling das spannende und lukrative Geschäft eines Daytraders vor. Doch Trading ist ein hartes Geschäft. Nur mit viel Geduld, Mut, Intellekt und der nötigen Selbstsicherheit ausgestattet, hat man eine Chance im hektischen Tageshandel auf Dauer zu überleben. Diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch Day Trading. Seit seinem Erscheinen in den USA ein Bestseller, hebt sich Day Trading wohltuend von den bisherigen Veröffentlichungen seines Genres ab. Bisher boten Bücher über Trading entweder einen Überblick über Systeme und Indikatoren, die man für Tradingzwecke verwenden konnte, oder ein spezielles System, das auf abstrakte Weise dargestellt wurde. Wenn die Psyche des Traders in die Diskussion einbezogen wurde, dann wurde sie meist nur am Rande erwähnt, anstatt sie als grundlegenden und zentralen Aspekt jedes gewinnbringenden Systems hervorzuheben. Im Gegensatz dazu behandelt Day Trading detailliert all die erwähnten Erwägungen. Der Leser profitiert von dem 25jährigen Erfahrungsschatz des Autors im Trading und seinen umfangreichen Kenntnissen der Psychologie. Mehr noch Howard Abell enthüllt hier erstmals seine bislang geheimen Trading-Strategien und erlaubt faszinierende Einblicke in die Denkweise und Persönlichkeitsstruktur erfolgreicher Trader. In diesem Buch enthüllt Ihnen Meister Trader Howard Abell erstmals seine bislang geheimen Trading Strategien, mit denen er seit über 25 Jahren an den Märkten der Welt erfolgreich ist. Lesen Sie welche Kriterien beim Trading an dynamischen Märkten wirklich zählen. Lernen Sie, sich eine erfolgversprechende Handelsstrategie zurechtzulegen, damit Sie kurzfristige Schwankungen gewinnbringend nutzen können. Staunen Sie, wie die bekanntesten Spitzentrader Entscheidungen treffen und wie exakt der Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg bereits im Vorfeld festgelegt werden kann! Das Profi-Wissen dieses Buches zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, wie sie souverän über alle Hindernisse triumphieren können, die Ihnen beim Traden in die Quere kommen. Dieses Buch bringt Ihr Trading auf Gewinnerkurs.

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Wachsen in Nischen: 9 Strategien in der globalen Konsolidierung von Fritz Kröger (Autor), Andrej Vizjak (Autor), Max Ringlstetter (Autor) Wachsen in Nischen Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Kleine und mittelständische Unternehmen KMU Nischenmarketing Unternehmensstrategie Fast täglich fallen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die bisher mit Erfolg einen Nischenmarkt bedient haben, in der Sättigungsphase den Konsolidierungsbemühungen großer internationaler Unternehmen zum Opfer. So werden deutsche Brauereien zunehmend von ausländischen Großbrauereien übernommen oder es werden mittlere Handelsketten von Handelsgroßkonzernen aufgekauft. Dieser Konzentrationsprozess macht vor keiner Branche halt. Selbst Banken werden immer öfter als Übernahmekandidaten gehandelt. Gibt es hier einen Ausweg? Die Autoren haben auf Basis einer zielgerichteten empirischen Analyse von deutschen und internationalen Unternehmen erfolgreiche Nischenanbieter herausgefiltert und deren Erfolgsstrategien untersucht. Daraus leiten sie neun Strategien für kleine und mittlere Unternehmen ab, und zeigen, wie diese profitabel wachsen und dem Angriff der Industriekonsolidierer die Stirn bieten können.

Mehr von Fritz Kröger Andrej
Fritz Kröger (Autor), Andrej Vizjak (Autor), Max Ringlstetter (Autor)
Wachsen in Nischen: 9 Strategien in der globalen Konsolidierung von Fritz Kröger (Autor), Andrej Vizjak (Autor), Max Ringlstetter (Autor) Wachsen in Nischen Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Kleine und mittelständische Unternehmen KMU Nischenmarketing Unternehmensstrategie Fast täglich fallen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die bisher mit Erfolg einen Nischenmarkt bedient haben, in der Sättigungsphase den Konsolidierungsbemühungen großer internationaler Unternehmen zum Opfer. So werden deutsche Brauereien zunehmend von ausländischen Großbrauereien übernommen oder es werden mittlere Handelsketten von Handelsgroßkonzernen aufgekauft. Dieser Konzentrationsprozess macht vor keiner Branche halt. Selbst Banken werden immer öfter als Übernahmekandidaten gehandelt. Gibt es hier einen Ausweg? Die Autoren haben auf Basis einer zielgerichteten empirischen Analyse von deutschen und internationalen Unternehmen erfolgreiche Nischenanbieter herausgefiltert und deren Erfolgsstrategien untersucht. Daraus leiten sie neun Strategien für kleine und mittlere Unternehmen ab, und zeigen, wie diese profitabel wachsen und dem Angriff der Industriekonsolidierer die Stirn bieten können.""Tagtäglich werden kleine, mittlere und mittelgrosse Unternehmen Opfer der globalen Industriekonsolidierung - übernommen von weltweit domianten Marktführern. Dieser Konzentrationsprozess macht vor keiner Branche HaltBrauereien, Handelsketten, Pharmaunternehmen und Banken werden immer öfter Übernahmekanditaten für Grossunternehmen mit überlegenen Skaleneffekten. Die Autoren zeigen anhand von neun Strategiemunstern auf, wie kleine und mittelständische Unternehmen drohenden Übernahmen dank einer erfolgreichen Nischenstragtegie die Stirn bieten und profitabel wachsen können.""Handelszeitung & The Wall Street Journal 17.-20.05.2006.Tagtäglich werden kleine, mittlere und mittelgroße Unternehmen Opfer der globalen Industriekonsolidierung - übernommen von weltweit dominanten Marktführern.Dieser Konzentrationsprozess macht vor keiner Branche haltBrauereien, Handelsketten, Pharmaunternehmen und Banken werden immer öfter Übernahmekandidaten für Großunternehmen mit überlegenen Skaleneffekten.Die Autoren haben aus einer weltweiten Datenbank von 660 000 Unternehmen die erfolgreichsten Nischenanbieter herausgefiltert und sie nach ihren Strategien untersucht:Gefunden haben sie 9 Erfolgsmuster für kleine, mittlere und mittelgroße Unternehmen, die diesen ermöglichen, profitabel zu wachsen und dem Angriff der Industriekonsolidierer die Stirn zu bieten. Dr. Fritz Kröger ist Vice President von A.T. Kearney in Berlin. Er ist spezialisiert auf die Bereiche Wachstum, Strategieentwicklung, Restrukturierung, Merger & Acquisitions von Unternehmen und Konzernen. Dr. Andrej Vizjak ist Vice President beim Management-Beratungsunternehmen A.T. Kearney und leitet die Region Südosteuropa. Er ist spezialisiert auf Unternehmensrestrukturierung und Change Management.Prof. Dr. Max Ringlstetter ist Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Organisation und Personal sowie Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in Deutschland. Er beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Fragen der erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Inhalt: Die Illusion von der Nische Das Siechtum der ""alten"" Nische Endgames - Der Tod der Nischen Dimensionen des Nischenphänomens Koordination der ""neuen"" Nische Nischenstrategie im Endgame Design der Nischenstrategie Zwischen der Relevanz des Nischenphänomens und seiner Wahrnehmung durch die Wirtschaftspraxis besteht eine erhebliche Diskrepanz"". Mit ihrem neuen Buch „Wachsen in Nischen - 9 Strategien in der globalen Konsolidierung"" greifen Kröger, Vizjak und Ringlstetter ein Thema auf, wie sich Unternehmen im komplexen Umfeld der Globalsisierung im zunehmenden Wettbewerb behaupten können. Für Praktiker leicht nachvollziehbar wird das theoretische Rahmenwerk durch anschauliche Beispiele aus der Praxis, viele Case Studies und den an der anglo- amerikanischen Literatur angelehnten, einprägsamen Schreibstil. Besonders beachtenswert ist auch die im Anhang aufgelistete Analyse von 270 erfolgreichen Nischenplayern. Die Autoren konnten bereits in ihrer letzten Erscheinung die Relevanz des Konzepts der „Merger Endgame Theory"" - alle Branchen werden über kurz oder lang konsolidieren - darlegen. Das nun vorliegende Buch zeigt nun Strategien auf, wie man dem wachsenden Druck erfolgreich begegnen kann. Meine Empfehlung daher für alle Führungskräfte und Berater. Fast alle Bücher über Wachstum erklären hinterher den Erfolg von globalen Spielern und erklären ein Mal mehr Konsoldierung und Economies of Scale. Warum es so viele kleinere und mittlere Firmen gibt, die zweitstellig wachsen und gute Renditen einfahren bleibt unklar. Das Buch Wachsen in Nischen füllt diese Lücke. Es gibt für kleinere Firmen Auswege, zwar zeitbegrenzt und nur mit viel Fokus und Kreativität zu erarbeiten, aber es gibt sie. Dieses Buch ist ein Muss für regionale Strategen und vor allem für Investoren, die wissen möchten wann und wo einzusteigen und auch wann rechtzeitig und profitabel auszusteigen. Die neueste Erscheinung des Autorentrios Fritz Kröger, Andrej Vizjak und Max Ringlstetter „Wachsen in Nischen - 9 Strategien in der globalen Konsolidierung"" ist ein sehr gelungenes Werk komplexer Marktanalyse und steht dem Vorgänger an Relevanz und Schlagfertigkeit in keiner Weise nach. Im Gegenteil: die Autoren analisierten ca. 650.000 Unternehmen weltweit und ergänzten damit ihre zutreffende Theorie der globalen Konsolidierung um einen weiteren Baustein: dem Überleben als Unternehmen in der Nische. Anschaulich und praxisnah erläutern sie, wie ein Unternehmen im Koordinatensystem der Nischen einzuordnen ist und leiten Kernstrategien für die Unternehmensausrichtung ab. Sie identifizierten 270 erfolgreiche Nischenspieler. Ihre Aussagen können durchweg als Handlungsempfehlung für Manager gesehen werden, um die Position eines Unternehmens langfristig zu sichern. Hierzu nennen sie nicht nur 9 erfolgreiche Nischenstrategien, sondern sind auch in der Lage, die richtige Strategie in Abhängigkeit der individuellen Situation eines Unternehmens auf der Merger Endgame Kurve zu empfehlen. Die detaillierte angegebene Empirie und bereits eingetroffene Voraussagen über Konsolidierungsbewegungen verstärken die Glaubwürdigkeit der Aussagen. Alles in Allem ein sehr empfehlenswertes Buch: sowohl für den Praktiker als auch für den Wissenschaftler. Dies ist eine glasklare No-Nonsense-Lektüre. Keine Streicheleinheiten, kein diplomatisches Herumlavieren. Der Weltuntergang (zumindest für manche Unternehmen) steht bevor, lautet die Botschaft, und Weglaufen nützt nichts. Die Analysen der Unternehmensberatung A. T. Kearney lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Mit der Globalisierung gewinnen die Marktführer an Macht und werden Konkurrenten entweder aufkaufen oder in den Ruin treiben. Zahlreiche Beispiele belegen diesen Megatrend unserer Zeit. Aber noch ist nicht alles verloren: Neun Strategien gegen den Exitus geben die Autoren den bedrohten Unternehmen an die Hand. Sie alle kommen nicht ohne den Satz aus: Es wird schwer genug, überhaupt zu überleben. Das Optimistischste an diesem Buch ist in der Tat sein Titel. Wir empfehlen das Werk allen Unternehmern und Managern, die ihre Produkte erfolgreich in einer Nische platzieren möchten: Hier lernen Sie probate Strategien für den perfekten Ausbau Ihrer Nische zu einer komfortablen Behausung kennen. Sprache deutsch Maße 170 x 240 mm Einbandart gebunden Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Kleine und mittelständische Unternehmen KMU Nischenmarketing Unternehmensstrategie ISBN-10 3-527-50235-1 / 3527502351 ISBN-13 978-3-527-50235-6 / 9783527502356

Auflage: 1. Auflage (6. März 2006) Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Auflage: 1. Auflage (6. März 2006) Hardcover 173 S. 24,2 x 17,6 x 1,8 cm ISBN: 3527502351 (EAN: 9783527502356 / 978-3527502356)


Fast täglich fallen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die bisher mit Erfolg einen Nischenmarkt bedient haben, in der Sättigungsphase den Konsolidierungsbemühungen großer internationaler Unternehmen zum Opfer. So werden deutsche Brauereien zunehmend von ausländischen Großbrauereien übernommen oder es werden mittlere Handelsketten von Handelsgroßkonzernen aufgekauft. Dieser Konzentrationsp mehr lesen ...
Schlagworte: Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Kleine und mittelständische Unternehmen KMU Nischenmarketing Unternehmensstrategie Fast täglich fallen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen, die bisher mit Erfolg einen Nischenmarkt bedient haben, in der Sättigungsphase den Konsolidierungsbemühungen großer internationaler Unternehmen zum Opfer. So werden deutsche Brauereien zunehmend von ausländischen Großbrauereien übernommen oder es werden mittlere Handelsketten von Handelsgroßkonzernen aufgekauft. Dieser Konzentrationsprozess macht vor keiner Branche halt. Selbst Banken werden immer öfter als Übernahmekandidaten gehandelt. Gibt es hier einen Ausweg? Die Autoren haben auf Basis einer zielgerichteten empirischen Analyse von deutschen und internationalen Unternehmen erfolgreiche Nischenanbieter herausgefiltert und deren Erfolgsstrategien untersucht. Daraus leiten sie neun Strategien für kleine und mittlere Unternehmen ab, und zeigen, wie diese profitabel wachsen und dem Angriff der Industriekonsolidierer die Stirn bieten können.""Tagtäglich werden kleine, mittlere und mittelgrosse Unternehmen Opfer der globalen Industriekonsolidierung - übernommen von weltweit domianten Marktführern. Dieser Konzentrationsprozess macht vor keiner Branche HaltBrauereien, Handelsketten, Pharmaunternehmen und Banken werden immer öfter Übernahmekanditaten für Grossunternehmen mit überlegenen Skaleneffekten. Die Autoren zeigen anhand von neun Strategiemunstern auf, wie kleine und mittelständische Unternehmen drohenden Übernahmen dank einer erfolgreichen Nischenstragtegie die Stirn bieten und profitabel wachsen können.""Handelszeitung & The Wall Street Journal 17.-20.05.2006.Tagtäglich werden kleine, mittlere und mittelgroße Unternehmen Opfer der globalen Industriekonsolidierung - übernommen von weltweit dominanten Marktführern.Dieser Konzentrationsprozess macht vor keiner Branche haltBrauereien, Handelsketten, Pharmaunternehmen und Banken werden immer öfter Übernahmekandidaten für Großunternehmen mit überlegenen Skaleneffekten.Die Autoren haben aus einer weltweiten Datenbank von 660 000 Unternehmen die erfolgreichsten Nischenanbieter herausgefiltert und sie nach ihren Strategien untersucht:Gefunden haben sie 9 Erfolgsmuster für kleine, mittlere und mittelgroße Unternehmen, die diesen ermöglichen, profitabel zu wachsen und dem Angriff der Industriekonsolidierer die Stirn zu bieten. Dr. Fritz Kröger ist Vice President von A.T. Kearney in Berlin. Er ist spezialisiert auf die Bereiche Wachstum, Strategieentwicklung, Restrukturierung, Merger & Acquisitions von Unternehmen und Konzernen. Dr. Andrej Vizjak ist Vice President beim Management-Beratungsunternehmen A.T. Kearney und leitet die Region Südosteuropa. Er ist spezialisiert auf Unternehmensrestrukturierung und Change Management.Prof. Dr. Max Ringlstetter ist Inhaber des Lehrstuhls für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Organisation und Personal sowie Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt in Deutschland. Er beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Fragen der erfolgreichen Unternehmensentwicklung. Inhalt: Die Illusion von der Nische Das Siechtum der ""alten"" Nische Endgames - Der Tod der Nischen Dimensionen des Nischenphänomens Koordination der ""neuen"" Nische Nischenstrategie im Endgame Design der Nischenstrategie Zwischen der Relevanz des Nischenphänomens und seiner Wahrnehmung durch die Wirtschaftspraxis besteht eine erhebliche Diskrepanz"". Mit ihrem neuen Buch „Wachsen in Nischen - 9 Strategien in der globalen Konsolidierung"" greifen Kröger, Vizjak und Ringlstetter ein Thema auf, wie sich Unternehmen im komplexen Umfeld der Globalsisierung im zunehmenden Wettbewerb behaupten können. Für Praktiker leicht nachvollziehbar wird das theoretische Rahmenwerk durch anschauliche Beispiele aus der Praxis, viele Case Studies und den an der anglo- amerikanischen Literatur angelehnten, einprägsamen Schreibstil. Besonders beachtenswert ist auch die im Anhang aufgelistete Analyse von 270 erfolgreichen Nischenplayern. Die Autoren konnten bereits in ihrer letzten Erscheinung die Relevanz des Konzepts der „Merger Endgame Theory"" - alle Branchen werden über kurz oder lang konsolidieren - darlegen. Das nun vorliegende Buch zeigt nun Strategien auf, wie man dem wachsenden Druck erfolgreich begegnen kann. Meine Empfehlung daher für alle Führungskräfte und Berater. Fast alle Bücher über Wachstum erklären hinterher den Erfolg von globalen Spielern und erklären ein Mal mehr Konsoldierung und Economies of Scale. Warum es so viele kleinere und mittlere Firmen gibt, die zweitstellig wachsen und gute Renditen einfahren bleibt unklar. Das Buch Wachsen in Nischen füllt diese Lücke. Es gibt für kleinere Firmen Auswege, zwar zeitbegrenzt und nur mit viel Fokus und Kreativität zu erarbeiten, aber es gibt sie. Dieses Buch ist ein Muss für regionale Strategen und vor allem für Investoren, die wissen möchten wann und wo einzusteigen und auch wann rechtzeitig und profitabel auszusteigen. Die neueste Erscheinung des Autorentrios Fritz Kröger, Andrej Vizjak und Max Ringlstetter „Wachsen in Nischen - 9 Strategien in der globalen Konsolidierung"" ist ein sehr gelungenes Werk komplexer Marktanalyse und steht dem Vorgänger an Relevanz und Schlagfertigkeit in keiner Weise nach. Im Gegenteil: die Autoren analisierten ca. 650.000 Unternehmen weltweit und ergänzten damit ihre zutreffende Theorie der globalen Konsolidierung um einen weiteren Baustein: dem Überleben als Unternehmen in der Nische. Anschaulich und praxisnah erläutern sie, wie ein Unternehmen im Koordinatensystem der Nischen einzuordnen ist und leiten Kernstrategien für die Unternehmensausrichtung ab. Sie identifizierten 270 erfolgreiche Nischenspieler. Ihre Aussagen können durchweg als Handlungsempfehlung für Manager gesehen werden, um die Position eines Unternehmens langfristig zu sichern. Hierzu nennen sie nicht nur 9 erfolgreiche Nischenstrategien, sondern sind auch in der Lage, die richtige Strategie in Abhängigkeit der individuellen Situation eines Unternehmens auf der Merger Endgame Kurve zu empfehlen. Die detaillierte angegebene Empirie und bereits eingetroffene Voraussagen über Konsolidierungsbewegungen verstärken die Glaubwürdigkeit der Aussagen. Alles in Allem ein sehr empfehlenswertes Buch: sowohl für den Praktiker als auch für den Wissenschaftler. Dies ist eine glasklare No-Nonsense-Lektüre. Keine Streicheleinheiten, kein diplomatisches Herumlavieren. Der Weltuntergang (zumindest für manche Unternehmen) steht bevor, lautet die Botschaft, und Weglaufen nützt nichts. Die Analysen der Unternehmensberatung A. T. Kearney lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Mit der Globalisierung gewinnen die Marktführer an Macht und werden Konkurrenten entweder aufkaufen oder in den Ruin treiben. Zahlreiche Beispiele belegen diesen Megatrend unserer Zeit. Aber noch ist nicht alles verloren: Neun Strategien gegen den Exitus geben die Autoren den bedrohten Unternehmen an die Hand. Sie alle kommen nicht ohne den Satz aus: Es wird schwer genug, überhaupt zu überleben. Das Optimistischste an diesem Buch ist in der Tat sein Titel. Wir empfehlen das Werk allen Unternehmern und Managern, die ihre Produkte erfolgreich in einer Nische platzieren möchten: Hier lernen Sie probate Strategien für den perfekten Ausbau Ihrer Nische zu einer komfortablen Behausung kennen. Sprache deutsch Maße 170 x 240 mm Einbandart gebunden Wirtschaft BWL Betriebswirtschaft Management Kleine und mittelständische Unternehmen KMU Nischenmarketing Unternehmensstrategie ISBN-10 3-527-50235-1 / 3527502351 ISBN-13 978-3-527-50235-6 / 9783527502356

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Mann für Mann Biographisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe und mannmännlicher Sexualität im deutschen Sprachraum [Gebundene Ausgabe] von Bernd-Ulrich Hergemöller (Autor) Männerschwarm Maennerschwarm Homosexualität Geschichte Homosexuelle Schwule Lesben Gays Sexualität Sozialgeschichte bisexuell Bisexualität Ein Lexikon zum Schmökern, das zugleich allen wissenschaftlichen Anforderungen genügt. Die zum Teil mehrseitigen Artikel erzählen vom Leben der Fürsten und Untertanen, der Nazis und Naziopfer, von Künstlern, Handwerkern, Politikern, von liebenswerten Exoten und peinlichen Opportunisten. Die riesige Datenmenge wird durch Verweise und register erschlossen, so dass jeder Leser seinen eigenen weg durch 800 Jahre deutscher Geschichte gehen kann.Über 1000 Einzelartikel ermöglichen einen umfassenden Blick darauf, wie Männer seit dem frühen Mittelater mit dem Doppelleben, der Verfolgung und später der Emanzipation umgegangen sind. Es ist schon eine wohl platzierte Geste der Bescheidenheit, wenn Bernd-Ulrich Hergemöller in der umfassenden und informativen Einleitung sein monumentales biografisches Lexikon Mann für Mann als ein

Mehr von Bernd-Ulrich Hergemöller Professor
Bernd-Ulrich Hergemöller Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Fragen der städtischen Sozialgeschichte unter besonderer Berücksichtigung von ""Randgruppen
Mann für Mann Biographisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe und mannmännlicher Sexualität im deutschen Sprachraum [Gebundene Ausgabe] von Bernd-Ulrich Hergemöller (Autor) Männerschwarm Maennerschwarm Homosexualität Geschichte Homosexuelle Schwule Lesben Gays Sexualität Sozialgeschichte bisexuell Bisexualität Ein Lexikon zum Schmökern, das zugleich allen wissenschaftlichen Anforderungen genügt. Die zum Teil mehrseitigen Artikel erzählen vom Leben der Fürsten und Untertanen, der Nazis und Naziopfer, von Künstlern, Handwerkern, Politikern, von liebenswerten Exoten und peinlichen Opportunisten. Die riesige Datenmenge wird durch Verweise und register erschlossen, so dass jeder Leser seinen eigenen weg durch 800 Jahre deutscher Geschichte gehen kann.Über 1000 Einzelartikel ermöglichen einen umfassenden Blick darauf, wie Männer seit dem frühen Mittelater mit dem Doppelleben, der Verfolgung und später der Emanzipation umgegangen sind. Es ist schon eine wohl platzierte Geste der Bescheidenheit, wenn Bernd-Ulrich Hergemöller in der umfassenden und informativen Einleitung sein monumentales biografisches Lexikon Mann für Mann als ein ""work in progress"", als eine ""Zwischenbilanz"" bezeichnet. Hergemöller, Professor für mittelalterliche Geschichte, der durch mindestens zwei andere Studien zur Geschichte der Homosexualität von sich reden machte -- Sodom und Gomorrha und Einführung in die Historiographie der Homosexualitäten -- hat mit diesem Lexikon ein Werk vorgelegt, an dem kein Leser, der an geistes- und sozialgeschichtlichen Zusammenhängen zum Thema schwulen Lebens interessiert ist, vorbeigehen kann. Das Lexikon schließt etliche bestehende lexikografische Lücken und revidiert viele faktografische Fehler. Es wird dabei keineswegs ein exotisches Geschichtsbild mit allerlei seltsamen Gestalten entworfen, wohl aber pocht der Autor auf einen generellen Perspektivenwandel in der Geschichtsschreibung, die sich bisher als eine ausschließliche Geschichte der Heterosexualität entfaltete. Die somit propagierte ""homobiografische"" Forschung leistet zudem eine Neuorientierung der sexualwissenschaftlichen Kategorien, wonach ein Mensch als entweder homo-, hetero- oder bisexuell kategorisiert wird. Hergemöllers Anliegen richtet sich hier auf die Auflösung solcher fixierter Grenzziehungen, die den jeweiligen biografischen Umständen zu verschiedenen Zeiten nicht gerecht wird. In seiner Beschränkung auf das männliche Geschlecht wie den deutschsprachigen Raum kommt der profilierten sozialen Rolle der einzelnen Persönlichkeiten eine besondere Bedeutung zu. Der Rahmen ist hier sehr weit gesteckt und umfasst Literaten, Künstler, Wissenschaftler, Personen aus Politik und Gesellschaft wie auch prominente Täter und Opfer z.B. des NS-Regimes. Abgerundet wird das Lexikon durch ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie einem Register der in den einzelnen Artikeln dargestellten Männer in alphabetischer wie chronologischer Auflistung. Wie ernst es Hergemöller tatsächlich mit seinem Anliegen der Unabgeschlossenheit des Projektes ist, zeigt zum einen die Überarbeitung, die das vor drei Jahren zuerst erschienene Lexikon für diese Taschenbuchausgabe erfuhr, und zum anderen durch den Aufruf des Autors, der Leser möge sich doch bitte mit Kommentaren und Ergänzungen an ihn persönlich wenden. Man kann gespannt sein, was Hergemöller als nächstes Projekt anvisiert hat! Über den AutorBernd-Ulrich Hergemöller, geboren 1950, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Fragen der städtischen Sozialgeschichte unter besonderer Berücksichtigung von ""Randgruppen"". Homosexualität Geschichte Gay Mann für Mann Biographisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe und mannmännlicher Sexualität im deutschen Sprachraum [Gebundene Ausgabe] von Bernd-Ulrich Hergemöller (Autor) Sprache deutsch Einbandart gebunden Homosexuelle Schwule Lesben Geschichte ISBN-10 3-928983-65-2 / 3928983652 ISBN-13 978-3-928983-65-5 / 9783928983655 Homosexualität Geschichte Homosexuelle Schwule Lesben Gays Sexualität Sozialgeschichte bisexuell Bisexualität Männerschwarm Maennerschwarm

1998 Männerschwarm Maennerschwarm 1998 Hardcover 911 S. ISBN: 3928983652 (EAN: 9783928983655 / 978-3928983655)


Ein Lexikon zum Schmökern, das zugleich allen wissenschaftlichen Anforderungen genügt. Die zum Teil mehrseitigen Artikel erzählen vom Leben der Fürsten und Untertanen, der Nazis und Naziopfer, von Künstlern, Handwerkern, Politikern, von liebenswerten Exoten und peinlichen Opportunisten. Die riesige Datenmenge wird durch Verweise und register erschlossen, so dass jeder Leser seinen eigenen weg durc mehr lesen ...
Schlagworte: Homosexualität Geschichte Homosexuelle Schwule Lesben Gays Sexualität Sozialgeschichte bisexuell Bisexualität Ein Lexikon zum Schmökern, das zugleich allen wissenschaftlichen Anforderungen genügt. Die zum Teil mehrseitigen Artikel erzählen vom Leben der Fürsten und Untertanen, der Nazis und Naziopfer, von Künstlern, Handwerkern, Politikern, von liebenswerten Exoten und peinlichen Opportunisten. Die riesige Datenmenge wird durch Verweise und register erschlossen, so dass jeder Leser seinen eigenen weg durch 800 Jahre deutscher Geschichte gehen kann.Über 1000 Einzelartikel ermöglichen einen umfassenden Blick darauf, wie Männer seit dem frühen Mittelater mit dem Doppelleben, der Verfolgung und später der Emanzipation umgegangen sind. Es ist schon eine wohl platzierte Geste der Bescheidenheit, wenn Bernd-Ulrich Hergemöller in der umfassenden und informativen Einleitung sein monumentales biografisches Lexikon Mann für Mann als ein ""work in progress"", als eine ""Zwischenbilanz"" bezeichnet. Hergemöller, Professor für mittelalterliche Geschichte, der durch mindestens zwei andere Studien zur Geschichte der Homosexualität von sich reden machte -- Sodom und Gomorrha und Einführung in die Historiographie der Homosexualitäten -- hat mit diesem Lexikon ein Werk vorgelegt, an dem kein Leser, der an geistes- und sozialgeschichtlichen Zusammenhängen zum Thema schwulen Lebens interessiert ist, vorbeigehen kann. Das Lexikon schließt etliche bestehende lexikografische Lücken und revidiert viele faktografische Fehler. Es wird dabei keineswegs ein exotisches Geschichtsbild mit allerlei seltsamen Gestalten entworfen, wohl aber pocht der Autor auf einen generellen Perspektivenwandel in der Geschichtsschreibung, die sich bisher als eine ausschließliche Geschichte der Heterosexualität entfaltete. Die somit propagierte ""homobiografische"" Forschung leistet zudem eine Neuorientierung der sexualwissenschaftlichen Kategorien, wonach ein Mensch als entweder homo-, hetero- oder bisexuell kategorisiert wird. Hergemöllers Anliegen richtet sich hier auf die Auflösung solcher fixierter Grenzziehungen, die den jeweiligen biografischen Umständen zu verschiedenen Zeiten nicht gerecht wird. In seiner Beschränkung auf das männliche Geschlecht wie den deutschsprachigen Raum kommt der profilierten sozialen Rolle der einzelnen Persönlichkeiten eine besondere Bedeutung zu. Der Rahmen ist hier sehr weit gesteckt und umfasst Literaten, Künstler, Wissenschaftler, Personen aus Politik und Gesellschaft wie auch prominente Täter und Opfer z.B. des NS-Regimes. Abgerundet wird das Lexikon durch ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie einem Register der in den einzelnen Artikeln dargestellten Männer in alphabetischer wie chronologischer Auflistung. Wie ernst es Hergemöller tatsächlich mit seinem Anliegen der Unabgeschlossenheit des Projektes ist, zeigt zum einen die Überarbeitung, die das vor drei Jahren zuerst erschienene Lexikon für diese Taschenbuchausgabe erfuhr, und zum anderen durch den Aufruf des Autors, der Leser möge sich doch bitte mit Kommentaren und Ergänzungen an ihn persönlich wenden. Man kann gespannt sein, was Hergemöller als nächstes Projekt anvisiert hat! Über den AutorBernd-Ulrich Hergemöller, geboren 1950, ist Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Fragen der städtischen Sozialgeschichte unter besonderer Berücksichtigung von ""Randgruppen"". Homosexualität Geschichte Gay Mann für Mann Biographisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe und mannmännlicher Sexualität im deutschen Sprachraum [Gebundene Ausgabe] von Bernd-Ulrich Hergemöller (Autor) Sprache deutsch Einbandart gebunden Homosexuelle Schwule Lesben Geschichte ISBN-10 3-928983-65-2 / 3928983652 ISBN-13 978-3-928983-65-5 / 9783928983655

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Einstieg in XML (Gebundene Ausgabe) mit CD-ROM von Helmut Vonhoegen Wer denkt, dass XML auch nur ein künstlich aufgebauschter Internetbluff war, der inzwischen nur noch in den Geschichtsbüchern existiert, der irrt sich gewaltig. Zwar sind die Meldungen um XML weniger geworden, doch hinter den Kulissen ist XML-Überall fast schon Realität. Mit Einstieg in XML in der dritten, erweiterten Auflage gleitet man mühelos in die ausgezeichnete XML-Gegenwart und erhält Grundlagen, Praxisanwendungen und eine Referenz in Einem. Neu an der 3. Auflage ist ein zusätzliches Kapitel zu XML in Office-Anwendungen, das die Implementierung und Unterstützung von XML in MS Office-Programmen beschreibt. Dagegen verzichtet Vonhoegen auf die Berücksichtigung des neuen 1.1 StandardsInkompatibel zu 1.0 und daher auf absehbare Zeit nicht von praktischer Bedeutung. Als erfahrener Computerbuchautor und langjähriger Computerprofi mit Lehrerfahrung umfasst Helmut Vonhoegen in seinem Buch gekonnt die Grundlagen, Bezüge, Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der flexiblen Auszeichnungssprache. Damit richtet er sich vor allem an Softwareentwickler, die mit seinem Buch die konzentrierten Informationen erhalten, die sie für den Entwurf und die Umsetzung von XML-Anwendungen benötigen. Vonhoegen beginnt mit einem grundlegenden Einstieg über Herkunft, Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Metasprache und stellt im Anschluss daran den Aufbau und die Regeln von XML vor. Darauf folgen die Dokumenttypen und Validierung sowie das Inhaltsmodell mit XML-Schema. Navigation und Verknüpfung beinhalten dann Xpath, Xlink, Xbase und Xpointer und die Darstellung und Umwandlung der Informationen kann dann entweder wie in Kapitel sechs per CSS oder wie in Kapitel sieben und acht per XSLT und XSL erfolgen. Fortgeschritten wird es dann in den beiden letzten KapitelnProgrammierschnittstellen für XML (DOM und SAX) und die Kommunikation zwischen Anwendungen (Webdienste, SOAP). Neu ist an dieser Stelle das bereits erwähnte Kapitel zu XML in Office-Anwendungen. Im Anhang dann weiterführende Quellen und ein Glossar. Die beiliegende CD enthält die Beispieldateien aus dem Buch, die W3C-Empfehlungen und eine Probeversion von Stylus Studio und XML Spy. Trotz konzentrierter Informationen ist das Lay-out luftig und wird von zahllosen Code- und Anwendungsbeispielen sowie Grafiken unterstützt -- leichtes Lesen garantiert. Einstieg in XML ist ein waschechtes Einsteigerbuch, wenn auch nicht für den zusteigenden Homepage-Bastler. Lernen kann hier jeder etwas, aber den vollen Nutzen aus dem Buch zieht man wohl hauptsächlich als Entwickler mit konkreten Anwendungsfragen, die es in Zukunft mit XML umzusetzen gilt.

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Helmut Vonhoegen
Einstieg in XML (Gebundene Ausgabe) mit CD-ROM von Helmut Vonhoegen Wer denkt, dass XML auch nur ein künstlich aufgebauschter Internetbluff war, der inzwischen nur noch in den Geschichtsbüchern existiert, der irrt sich gewaltig. Zwar sind die Meldungen um XML weniger geworden, doch hinter den Kulissen ist XML-Überall fast schon Realität. Mit Einstieg in XML in der dritten, erweiterten Auflage gleitet man mühelos in die ausgezeichnete XML-Gegenwart und erhält Grundlagen, Praxisanwendungen und eine Referenz in Einem. Neu an der 3. Auflage ist ein zusätzliches Kapitel zu XML in Office-Anwendungen, das die Implementierung und Unterstützung von XML in MS Office-Programmen beschreibt. Dagegen verzichtet Vonhoegen auf die Berücksichtigung des neuen 1.1 StandardsInkompatibel zu 1.0 und daher auf absehbare Zeit nicht von praktischer Bedeutung. Als erfahrener Computerbuchautor und langjähriger Computerprofi mit Lehrerfahrung umfasst Helmut Vonhoegen in seinem Buch gekonnt die Grundlagen, Bezüge, Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der flexiblen Auszeichnungssprache. Damit richtet er sich vor allem an Softwareentwickler, die mit seinem Buch die konzentrierten Informationen erhalten, die sie für den Entwurf und die Umsetzung von XML-Anwendungen benötigen. Vonhoegen beginnt mit einem grundlegenden Einstieg über Herkunft, Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Metasprache und stellt im Anschluss daran den Aufbau und die Regeln von XML vor. Darauf folgen die Dokumenttypen und Validierung sowie das Inhaltsmodell mit XML-Schema. Navigation und Verknüpfung beinhalten dann Xpath, Xlink, Xbase und Xpointer und die Darstellung und Umwandlung der Informationen kann dann entweder wie in Kapitel sechs per CSS oder wie in Kapitel sieben und acht per XSLT und XSL erfolgen. Fortgeschritten wird es dann in den beiden letzten KapitelnProgrammierschnittstellen für XML (DOM und SAX) und die Kommunikation zwischen Anwendungen (Webdienste, SOAP). Neu ist an dieser Stelle das bereits erwähnte Kapitel zu XML in Office-Anwendungen. Im Anhang dann weiterführende Quellen und ein Glossar. Die beiliegende CD enthält die Beispieldateien aus dem Buch, die W3C-Empfehlungen und eine Probeversion von Stylus Studio und XML Spy. Trotz konzentrierter Informationen ist das Lay-out luftig und wird von zahllosen Code- und Anwendungsbeispielen sowie Grafiken unterstützt -- leichtes Lesen garantiert. Einstieg in XML ist ein waschechtes Einsteigerbuch, wenn auch nicht für den zusteigenden Homepage-Bastler. Lernen kann hier jeder etwas, aber den vollen Nutzen aus dem Buch zieht man wohl hauptsächlich als Entwickler mit konkreten Anwendungsfragen, die es in Zukunft mit XML umzusetzen gilt.

Auflage: 3. A. (März 2005) Bonn Galileo Press GmbH Auflage: 3. A. (März 2005) Hardcover 527 S. 24,4 x 17,6 x 3,4 cm ISBN: 3898426300 (EAN: 9783898426305 / 978-3898426305)


MS Office-Programme Softwareentwickler Xpath Xlink Xbase Xpointer XSLT XSL Programmierschnittstellen XML Spy Stylus Studio DOM SAX Wer denkt, dass XML auch nur ein künstlich aufgebauschter Internetbluff war, der inzwischen nur noch in den Geschichtsbüchern existiert, der irrt sich gewaltig. Zwar sind die Meldungen um XML weniger geworden, doch hinter den Kulissen ist XML-Überall fast schon Realitä mehr lesen ...
Schlagworte: MS Office-Programme Softwareentwickler Xpath Xlink Xbase Xpointer XSLT XSL Programmierschnittstellen XML Spy Stylus Studio DOM SAX Wer denkt, dass XML auch nur ein künstlich aufgebauschter Internetbluff war, der inzwischen nur noch in den Geschichtsbüchern existiert, der irrt sich gewaltig. Zwar sind die Meldungen um XML weniger geworden, doch hinter den Kulissen ist XML-Überall fast schon Realität. Mit Einstieg in XML in der dritten, erweiterten Auflage gleitet man mühelos in die ausgezeichnete XML-Gegenwart und erhält Grundlagen, Praxisanwendungen und eine Referenz in Einem. Neu an der 3. Auflage ist ein zusätzliches Kapitel zu XML in Office-Anwendungen, das die Implementierung und Unterstützung von XML in MS Office-Programmen beschreibt. Dagegen verzichtet Vonhoegen auf die Berücksichtigung des neuen 1.1 StandardsInkompatibel zu 1.0 und daher auf absehbare Zeit nicht von praktischer Bedeutung. Als erfahrener Computerbuchautor und langjähriger Computerprofi mit Lehrerfahrung umfasst Helmut Vonhoegen in seinem Buch gekonnt die Grundlagen, Bezüge, Anwendungs- und Entwicklungsmöglichkeiten der flexiblen Auszeichnungssprache. Damit richtet er sich vor allem an Softwareentwickler, die mit seinem Buch die konzentrierten Informationen erhalten, die sie für den Entwurf und die Umsetzung von XML-Anwendungen benötigen. Vonhoegen beginnt mit einem grundlegenden Einstieg über Herkunft, Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten der Metasprache und stellt im Anschluss daran den Aufbau und die Regeln von XML vor. Darauf folgen die Dokumenttypen und Validierung sowie das Inhaltsmodell mit XML-Schema. Navigation und Verknüpfung beinhalten dann Xpath, Xlink, Xbase und Xpointer und die Darstellung und Umwandlung der Informationen kann dann entweder wie in Kapitel sechs per CSS oder wie in Kapitel sieben und acht per XSLT und XSL erfolgen. Fortgeschritten wird es dann in den beiden letzten KapitelnProgrammierschnittstellen für XML (DOM und SAX) und die Kommunikation zwischen Anwendungen (Webdienste, SOAP). Neu ist an dieser Stelle das bereits erwähnte Kapitel zu XML in Office-Anwendungen. Im Anhang dann weiterführende Quellen und ein Glossar. Die beiliegende CD enthält die Beispieldateien aus dem Buch, die W3C-Empfehlungen und eine Probeversion von Stylus Studio und XML Spy. Trotz konzentrierter Informationen ist das Lay-out luftig und wird von zahllosen Code- und Anwendungsbeispielen sowie Grafiken unterstützt -- leichtes Lesen garantiert. Einstieg in XML ist ein waschechtes Einsteigerbuch, wenn auch nicht für den zusteigenden Homepage-Bastler. Lernen kann hier jeder etwas, aber den vollen Nutzen aus dem Buch zieht man wohl hauptsächlich als Entwickler mit konkreten Anwendungsfragen, die es in Zukunft mit XML umzusetzen gilt. Einstieg in XML Helmut Vonhoegen

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Vertrauen - Die Entdeckung einer sozialen Ressource von Olaf Geramanis Vertrautheit Zuversicht Zutrauen Vertrauenskultur Vertrauensarbeitszeit vertrauensvolle Kooperation Sozialwissenschaften Pädagogik Geisteswissenschaften allgemein Trust Vertrauen Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. So lautet das Lenin zugeschrieben Diktum und kein Weg scheint hieran vorbeizuführen. Von Lenin lernen, heißt aber auch, von einen Irrtümern lernen, denn dieser Satz ist schlicht falsch. Genauso gut könnte man behauptenErdbeeren sind gut, Obstsalat ist besser! Wer mit Vertrauen arbeitet, wird andere Ergebnisse erzielen als jene, die mit Kontrolle arbeiten. Dies gilt sowohl für die Privatsphäre als auch für die Arbeitswelt. Die Entweder-Oder-Situation stellt sich deshalb nicht, vielmehr geht es um die FrageWas will ich erreichen und bin ich bereit, den jeweiligen Aufwand in Kauf zu nehmen? Mit der Analyse von Vertrauen als eine soziale Ressource entzaubert Olaf Geramanis einen hochattraktiven Modebegriff. Vertrautheit, Zuversicht, Zutrauen, Vertrauenskultur, Vertrauensarbeitszeit, vertrauensvolle Kooperation. Das kann nicht alles dasselbe sein. Dennoch wird ein einziger Begriff verwendet und alle Beteiligten glauben, vom selben zu sprechenIrrtümer sind vorbestimmt. Jemandem zu vertrauen, ist eine riskante Entscheidung. Risiken und Ungewissheiten sind schwer kontrollierbar, aber dennoch durch Vertrauen handhabbar. Fazit.

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Vertrauen - Die Entdeckung einer sozialen Ressource von Olaf Geramanis Vertrautheit Zuversicht Zutrauen Vertrauenskultur Vertrauensarbeitszeit vertrauensvolle Kooperation Sozialwissenschaften Pädagogik Geisteswissenschaften allgemein Trust Vertrauen Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. So lautet das Lenin zugeschrieben Diktum und kein Weg scheint hieran vorbeizuführen. Von Lenin lernen, heißt aber auch, von einen Irrtümern lernen, denn dieser Satz ist schlicht falsch. Genauso gut könnte man behauptenErdbeeren sind gut, Obstsalat ist besser! Wer mit Vertrauen arbeitet, wird andere Ergebnisse erzielen als jene, die mit Kontrolle arbeiten. Dies gilt sowohl für die Privatsphäre als auch für die Arbeitswelt. Die Entweder-Oder-Situation stellt sich deshalb nicht, vielmehr geht es um die FrageWas will ich erreichen und bin ich bereit, den jeweiligen Aufwand in Kauf zu nehmen? Mit der Analyse von Vertrauen als eine soziale Ressource entzaubert Olaf Geramanis einen hochattraktiven Modebegriff. Vertrautheit, Zuversicht, Zutrauen, Vertrauenskultur, Vertrauensarbeitszeit, vertrauensvolle Kooperation. Das kann nicht alles dasselbe sein. Dennoch wird ein einziger Begriff verwendet und alle Beteiligten glauben, vom selben zu sprechenIrrtümer sind vorbestimmt. Jemandem zu vertrauen, ist eine riskante Entscheidung. Risiken und Ungewissheiten sind schwer kontrollierbar, aber dennoch durch Vertrauen handhabbar. Fazit. ""Kontrolle ist gut - Vertrauen ist mutiger"" macht aber viel Arbeitmit neuen, manchmal überraschenden Sichtweisen auf einen schon fast `vertrauten` Begriff "" Olaf Geramanis ist Diplompädagoge (univ.), Coach und Supervisor (BSO) und Trainer für Gruppendynamik. Er war zunächst Offizier der Bundeswehr und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik der Universität der Bundeswehr. Seit 2004 ist er Dozent für Sozialpsychologie und Beratung an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz. Nur zu oft hört man - nicht nur heutzutage - einen Begriff, der die zwischenmenschliche Beziehung zweier Personen umschreiben soll; den Begriff des Vertrauens. Da sprechen junge Frauen in Talk-Shows davon, dass sie ihren Partnern nicht mehr vertrauen könnten und betteln um den Einsatz eines Lügendetektors, um das verlorene Vertrauen wieder herzustellen. Ähnliches in der Wirtschaft, wo man gemeinhin zwar keine Detektoren, aber Stechuhren nutzt(e) und diese nun durch Modewörter wie Vertrauensarbeitszeit zu ersetzen sucht. So weit so gut, sagt sich auch Geramanis, aber was heißt denn, jemandem zu vertrauen und was steht hinter der „großen, neuen Vertrautheit"" der Welt, wie kommt sie zustande und was kann sie zerstören? Und inwiefern spielen da neuzeitliche Entwicklungen mit hinein? Geramanis geht den langen Weg vom „Urvertrauen"" bzw. der Vertrautheit bis hin zum „echten Vertrauen"" und stellt pointiert und verständlich dar, was uns selbstverständlich, aber schwierig zu fassen scheint. Ein Phänomen hierbei ist die stets gute „Verdaubarkeit"" des gebotenen Stoffes für Leser, die in der Vertrauensproblematik eben noch nicht bewandert sind, sich hierfür aber interessieren. Gleichzeitig ist der Text kein Anfängertext, der bereits fortgeschrittene Vertrauensforscher unterfordert oder gar langweilt. So schafft Geramanis den Spagat zwischen unterschiedlichen „Schulen"" der Vertrauensforschung, verbindet sie miteinander und erklärt anschaulich anhand von Beispielen und Querverweisen, wie er auf seine Schlussfolgerungen kommt und wie sie einzuordnen sind. Ich kann an dieser Stelle nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben; für die, die sich mit der Thematik einfach mal nur auseinandersetzen möchten (und damit evtl. den Unterschied zwischen Zutrauen, Vertrautheit und Vertrauen kennen lernen möchten) und v.a. auch für diejenigen, die Denkanstöße für weitere Sichtweisen und Argumentationen brauchen, um ihre eigene Forschung voran zu bringen. Schenken Sie diesem Buch ein wenig Vertrauen; es wird Sie nicht enttäuschen! Reihe/Serie Weiter lernen Sprache deutsch Einbandart Paperback Geisteswissenschaften Sozialwissenschaften Pädagogik Geisteswissenschaften allgemein Trust Vertrauen ISBN-10 3-7776-1174-3 / 3777611743 ISBN-13 978-3-7776-1174-7 / 9783777611747

2002 Hirzel, Stuttgart 2002 Softcover 246 S. 23,1 x 15,2 x 1,4 cm ISBN: 3777611743 (EAN: 9783777611747 / 978-3777611747)


Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. So lautet das Lenin zugeschrieben Diktum und kein Weg scheint hieran vorbeizuführen. Von Lenin lernen, heißt aber auch, von einen Irrtümern lernen, denn dieser Satz ist schlicht falsch. Genauso gut könnte man behauptenErdbeeren sind gut, Obstsalat ist besser! Wer mit Vertrauen arbeitet, wird andere Ergebnisse erzielen als jene, die mit Kontrolle arbeiten. mehr lesen ...
Schlagworte: Vertrautheit Zuversicht Zutrauen Vertrauenskultur Vertrauensarbeitszeit vertrauensvolle Kooperation Sozialwissenschaften Pädagogik Geisteswissenschaften allgemein Trust Vertrauen Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. So lautet das Lenin zugeschrieben Diktum und kein Weg scheint hieran vorbeizuführen. Von Lenin lernen, heißt aber auch, von einen Irrtümern lernen, denn dieser Satz ist schlicht falsch. Genauso gut könnte man behauptenErdbeeren sind gut, Obstsalat ist besser! Wer mit Vertrauen arbeitet, wird andere Ergebnisse erzielen als jene, die mit Kontrolle arbeiten. Dies gilt sowohl für die Privatsphäre als auch für die Arbeitswelt. Die Entweder-Oder-Situation stellt sich deshalb nicht, vielmehr geht es um die FrageWas will ich erreichen und bin ich bereit, den jeweiligen Aufwand in Kauf zu nehmen? Mit der Analyse von Vertrauen als eine soziale Ressource entzaubert Olaf Geramanis einen hochattraktiven Modebegriff. Vertrautheit, Zuversicht, Zutrauen, Vertrauenskultur, Vertrauensarbeitszeit, vertrauensvolle Kooperation. Das kann nicht alles dasselbe sein. Dennoch wird ein einziger Begriff verwendet und alle Beteiligten glauben, vom selben zu sprechenIrrtümer sind vorbestimmt. Jemandem zu vertrauen, ist eine riskante Entscheidung. Risiken und Ungewissheiten sind schwer kontrollierbar, aber dennoch durch Vertrauen handhabbar. Fazit. ""Kontrolle ist gut - Vertrauen ist mutiger"" macht aber viel Arbeitmit neuen, manchmal überraschenden Sichtweisen auf einen schon fast `vertrauten` Begriff "" Olaf Geramanis ist Diplompädagoge (univ.), Coach und Supervisor (BSO) und Trainer für Gruppendynamik. Er war zunächst Offizier der Bundeswehr und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik der Universität der Bundeswehr. Seit 2004 ist er Dozent für Sozialpsychologie und Beratung an der Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz. Nur zu oft hört man - nicht nur heutzutage - einen Begriff, der die zwischenmenschliche Beziehung zweier Personen umschreiben soll; den Begriff des Vertrauens. Da sprechen junge Frauen in Talk-Shows davon, dass sie ihren Partnern nicht mehr vertrauen könnten und betteln um den Einsatz eines Lügendetektors, um das verlorene Vertrauen wieder herzustellen. Ähnliches in der Wirtschaft, wo man gemeinhin zwar keine Detektoren, aber Stechuhren nutzt(e) und diese nun durch Modewörter wie Vertrauensarbeitszeit zu ersetzen sucht. So weit so gut, sagt sich auch Geramanis, aber was heißt denn, jemandem zu vertrauen und was steht hinter der „großen, neuen Vertrautheit"" der Welt, wie kommt sie zustande und was kann sie zerstören? Und inwiefern spielen da neuzeitliche Entwicklungen mit hinein? Geramanis geht den langen Weg vom „Urvertrauen"" bzw. der Vertrautheit bis hin zum „echten Vertrauen"" und stellt pointiert und verständlich dar, was uns selbstverständlich, aber schwierig zu fassen scheint. Ein Phänomen hierbei ist die stets gute „Verdaubarkeit"" des gebotenen Stoffes für Leser, die in der Vertrauensproblematik eben noch nicht bewandert sind, sich hierfür aber interessieren. Gleichzeitig ist der Text kein Anfängertext, der bereits fortgeschrittene Vertrauensforscher unterfordert oder gar langweilt. So schafft Geramanis den Spagat zwischen unterschiedlichen „Schulen"" der Vertrauensforschung, verbindet sie miteinander und erklärt anschaulich anhand von Beispielen und Querverweisen, wie er auf seine Schlussfolgerungen kommt und wie sie einzuordnen sind. Ich kann an dieser Stelle nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung geben; für die, die sich mit der Thematik einfach mal nur auseinandersetzen möchten (und damit evtl. den Unterschied zwischen Zutrauen, Vertrautheit und Vertrauen kennen lernen möchten) und v.a. auch für diejenigen, die Denkanstöße für weitere Sichtweisen und Argumentationen brauchen, um ihre eigene Forschung voran zu bringen. Schenken Sie diesem Buch ein wenig Vertrauen; es wird Sie nicht enttäuschen! Reihe/Serie Weiter lernen Sprache deutsch Einbandart Paperback Geisteswissenschaften Sozialwissenschaften Pädagogik Geisteswissenschaften allgemein Trust Vertrauen ISBN-10 3-7776-1174-3 / 3777611743 ISBN-13 978-3-7776-1174-7 / 9783777611747

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Geschichte und Systematik der Psychologie: Ein Lehrbuch für das Grundstudium von Wolfgang Schönpflug Wie wurde die Psychologie zu dem, was sie heute ist? Wolfgang Schönpflug gibt eine Einführung in die Geschichte und Systematik der Psychologie. Das Besondere der gegenwärtigen Psychologie erklärt der Autor mit ihrer Verwurzelung in der abendländischen Philosophie- und Kulturgeschichte. Manche Ungereimtheiten (z.B. mangelnde Abstimmung zwischen Teilgebieten, Randständigkeit der Psychoanalyse in der akademischen Psychologie u.v.m.) werden aus dieser historischen Perspektive erklärbar. Aus der systematischen Sicht erklärt er die Gliederung der Psychologie nach ihren Teilgebieten, theoretischen Richtungen, methodischen Orientierungen und ihre Einbettung in andere Disziplinen. Autor: Dr. Wolfgang Schönpflug ist Professor für Psychologie (emeritiert) an der Freien Universität Berlin. Geschichte der Psychologie? Ich erinnere mich an meine Studentenzeit: dort wollte ich nicht den

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Wolfgang Schönpflug
Geschichte und Systematik der Psychologie: Ein Lehrbuch für das Grundstudium von Wolfgang Schönpflug Wie wurde die Psychologie zu dem, was sie heute ist? Wolfgang Schönpflug gibt eine Einführung in die Geschichte und Systematik der Psychologie. Das Besondere der gegenwärtigen Psychologie erklärt der Autor mit ihrer Verwurzelung in der abendländischen Philosophie- und Kulturgeschichte. Manche Ungereimtheiten (z.B. mangelnde Abstimmung zwischen Teilgebieten, Randständigkeit der Psychoanalyse in der akademischen Psychologie u.v.m.) werden aus dieser historischen Perspektive erklärbar. Aus der systematischen Sicht erklärt er die Gliederung der Psychologie nach ihren Teilgebieten, theoretischen Richtungen, methodischen Orientierungen und ihre Einbettung in andere Disziplinen. Autor: Dr. Wolfgang Schönpflug ist Professor für Psychologie (emeritiert) an der Freien Universität Berlin. Geschichte der Psychologie? Ich erinnere mich an meine Studentenzeit: dort wollte ich nicht den ""Schnee von gestern"" hören, sondern die vorderste Front der Forschung kennenlernen. Geschichte der Psychologie: das war ein Thema zum Langweilen. Ging Ihnen das auch so? Dann sollten Sie Ihre Meinung nochmals überdenken und einen Blick in Wolfgang Schönpflugs ""Geschichte und Systematik der Psychologie"" werfen. Noch selten habe ich geschichtliche Darstellungen über die Entstehung unserer Wissenschaftsdisziplin so spannend und verständlich dargelegt gefunden wie in diesem Buch. In insgesamt 12 Kapiteln und auf gut 500 Seiten legt der Autor eine imponierende Bestandsaufnahme unseres Faches im historischen Blickwinkel vor, in dem nicht nur Theorien, sondern auch praxisbezogene Anwendungen (""Lebenskunst"") eine wichtige Rolle spielen. Schon der Titel ""Geschichte und Systematik"" signalisiert, daß nicht einfach nur Jahreszahlen abgearbeitet werden sollen. Es geht nicht ""einfach"" um geschichtliche Fakten, sondern es geht um die Struktur von Fragestellungen und Antworten darauf, wie sie im Laufe der Zeit und unter ganz verschiedenen historischen Bedingungen erzeugt wurden. Die Systematik beginnt bereits mit dem ersten Kapitel, das den gegenwärtigen Stand der Psychologie als Wissenschaft, als Beruf und auch als Teil der Allgemeinbildung skizziert. Erst nach diesem strukturierenden Teil beginnt der Gang durch die Geschichte: angefangen bei der Antike, bei den griechischen und römischen Vorstellungen (Kap. 2 und 3), über die Seelenlehre des Christentums und die Gründung der Universitäten im Mittelalter (Kap. 4), die Welt- und Seelenlehren im Rationalismus und Empirismus während des 17. und 18. Jahrhunderts (Kap. 5), die praktische Psychologie in dieser Zeit, sowohl für das öffentliche wie das private Leben (Kap. 6 und 7), schließlich hinein in die Vergleichende (Kap. 8) und die Allgemeine Psychologie (Kap. 9) des 19. Jahrhunderts am Übergang zur Neuzeit. Mit dem 20. Jahrhundert beginnt die Moderne, die durch die drei theoretischen Strömungen von Behaviorismus, Tiefenpsychologie und Kognitivismus gekenn-zeichnet wird (Kap. 10), zu der aber auch explizit die Professionalisierung des Berufs, die Trennung von Wissenschaft und Praxis, gehört (Kap. 11). Schließlich wird im zwölften, abschließenden Kapitel nach der Zukunft des Faches gefragt - mit vor-sichtiger Skepsis weist der Autor auf die Gefahren einer weiter zunehmenden Zersplitterung hin, die Ebbinghaus` Diktum, wonach Psychologie zwar eine lange Vergangenheit, aber nur eine kurze Geschichte habe, in neuem Licht erscheinen lassen könnte, nämlich nicht als zukunftsbezogene Aussage (""erst"" eine kurze Geschichte), sondern als Faktum (""hatte"" eine kurze Geschichte). Was mir gut gefallen hat: Die Auflockerung des Texts durch zahlreiche Illustrationen sowie durch Textboxen, in denen entweder einzelne Personen näher geschildert oder wichtige Konzepte vertieft werden. Auch sog. ""Kritikpunkte"" werden in derartigen Boxen dargestellt, in denen der Autor sein eigenes Vorgehen und seine Bewertungen kritisch reflektiert. Zu jedem Kapitel gibt es eine Zusammenfassung in Form von zentralen Statements sowie einen Verweis auf ergänzende und weiter-führende Literatur. Gefallen haben mir auch die zahlreichen eingestreuten ""Sentenzen"", die manchmal schmunzeln, manchmal tiefer nachdenken lassen - selbst das 30seitige Literaturverzeichnis enthält derartige Auflockerungen. Hilfreich bei dem sorgfältig lektorierten Werk ist außerdem das umfangreiche Register für die Schnell-Suche: Sowohl Namen, Stichworte als auch Orte werden hierdurch gut erschlossen. Was ebenfalls zu den Stärken zählt: Jedes Kapitel beginnt mit einer knappen Darstellung des jeweiligen politischen und kulturellen Kontexts, insofern wird Psychologiegeschichte hier ganz gezielt als Teil einer umfassenderen Kulturgeschichte präsentiert. Natürlich kann der Autor keinen allumfassenden Überblick geben. Dennoch hat mich das Fehlen von drei Personen verwundert, die historisch einflußreich waren: Sir Frederic Bartlett, der dem Untersuchungsmaterial der Gedächtnispsychologie das Sinnhafte hinzufügte; Noam Chomsky, der die Sprachpsychologie durch den Hinweis auf die Kompetenz des Sprechenden wesentlich befruchtete, und schließlich Klaus Holzkamp, der seit den Studentenunruhen in den 60er Jahren mit seiner Art ""Kritischer Psychologie"" gegen die herrschende Lehre stachelte und mit seiner Relevanz-Diskussion schon frühzeitig auf die Fragmentierung das Faches hinwies. Bei Holzkamp mag die räumliche Nähe (beide haben über Jahre an der FU gelehrt) zum Autor bei gleichzeitiger politischer ""Ferne"" vielleicht mitverantwortlich für die Nicht-Behandlung gewesen sein. Aber dies sind Nebensächlichkeiten bei einem Buch, das in seiner umfassenden Darstellung seinesgleichen sucht und das für diejenigen, die sich für die heutige Psychologie interessieren, eine enorme Bereicherung darstellt. Auch wenn Schönpflugs Sicht zunächst einmal ""seine"" Sicht auf den Gang der Geschichte ist: Wer wissen will, wie wir Psychologen das geworden sind, was wir heute sind, erfährt hier viele interessanten Antworten. Deutlich wird: das Studium der Geschichte sollte für jedes Mitglied unseres Faches eine Pflichtübung darstellen, die zur Orientierung in einer Situation beiträgt, in der unser Fach sich in Wissenschaft, Praxis und Beruf zunehmend fragmentiert. Spannende Blicke zurück also auf das Gestern und Vorgestern der Psychologie, um ihr Heute zu verstehen und vielleicht ihr Morgen zu erahnen! Dem Buch ist ein großer Leserkreis zu wünschen! Die Thematik des Buches ist allein schon zu begrüßen; vielleicht bin ich nicht sehr informiert, aber ich glaube, es gibt nur wenige Bücher, die die historische Entwicklung der Psychologie kompetent behandeln. Von der Umsetzung dieses schwierigen Themas im Buch von Schönpflug bin ich sehr angetan. Mein Psychologiestudium ist schon viele Jahre her, aber die Wurzeln dieser Fachrichtung waren mir noch nie so bewusst. Es ist faszinierend zu lesen, wie Geschichte, Philosophie, Theologie schließlich unsere Psychologie ""begründeten"" und beeinfluss(t)en. Besonders gut gelungen ist es dem Autor auch, die unterschiedlichen philosophischen Richtungen des Rationalismus (eher bei uns) und des Empirismus (anglo-amerikanisch) herauszuarbeiten; die häufig gegensätzlichen Ansatzpunkte sind also nicht erst in ""unserem"" 20. Jahrhundert entstanden. Positiv sind die Selbstkritikpunkte des Autors; bewunderswert das philosophische und historische Wissen, das notwendig war, um dieses informative Buch zu schreiben. Ein Kritikpunkt: Ich vermisse im Kapitel über die ""Theorien der modernen Psychologie"" die Richtung der humanistischen Psychologie als ""3. Kraft"" neben Tiefenpsychologie und Behaviorismus. Trotzdem: 5 Punkte sind auf jeden Fall gerechtfertigt. Sehr empfehlenswert

Auflage: 2. Beltz Auflage: 2. Softcover 511 S. 23,8 x 16,6 x 3 cm ISBN: 3621275592 (EAN: 9783621275590 / 978-3621275590)


Psychologie Tiefenpsychologie Behaviorismus Seelenlehren Psychoanalyse Sprachpsychologie Gedächtnispsychologie Psychologen Geschichte Wie wurde die Psychologie zu dem, was sie heute ist? Wolfgang Schönpflug gibt eine Einführung in die Geschichte und Systematik der Psychologie. Das Besondere der gegenwärtigen Psychologie erklärt der Autor mit ihrer Verwurzelung in der abendländischen Philosophie- u mehr lesen ...
Schlagworte: Psychologie Tiefenpsychologie Behaviorismus Seelenlehren Psychoanalyse Sprachpsychologie Gedächtnispsychologie Psychologen Geschichte Wie wurde die Psychologie zu dem, was sie heute ist? Wolfgang Schönpflug gibt eine Einführung in die Geschichte und Systematik der Psychologie. Das Besondere der gegenwärtigen Psychologie erklärt der Autor mit ihrer Verwurzelung in der abendländischen Philosophie- und Kulturgeschichte. Manche Ungereimtheiten (z.B. mangelnde Abstimmung zwischen Teilgebieten, Randständigkeit der Psychoanalyse in der akademischen Psychologie u.v.m.) werden aus dieser historischen Perspektive erklärbar. Aus der systematischen Sicht erklärt er die Gliederung der Psychologie nach ihren Teilgebieten, theoretischen Richtungen, methodischen Orientierungen und ihre Einbettung in andere Disziplinen. Autor: Dr. Wolfgang Schönpflug ist Professor für Psychologie (emeritiert) an der Freien Universität Berlin. Geschichte der Psychologie? Ich erinnere mich an meine Studentenzeit: dort wollte ich nicht den ""Schnee von gestern"" hören, sondern die vorderste Front der Forschung kennenlernen. Geschichte der Psychologie: das war ein Thema zum Langweilen. Ging Ihnen das auch so? Dann sollten Sie Ihre Meinung nochmals überdenken und einen Blick in Wolfgang Schönpflugs ""Geschichte und Systematik der Psychologie"" werfen. Noch selten habe ich geschichtliche Darstellungen über die Entstehung unserer Wissenschaftsdisziplin so spannend und verständlich dargelegt gefunden wie in diesem Buch. In insgesamt 12 Kapiteln und auf gut 500 Seiten legt der Autor eine imponierende Bestandsaufnahme unseres Faches im historischen Blickwinkel vor, in dem nicht nur Theorien, sondern auch praxisbezogene Anwendungen (""Lebenskunst"") eine wichtige Rolle spielen. Schon der Titel ""Geschichte und Systematik"" signalisiert, daß nicht einfach nur Jahreszahlen abgearbeitet werden sollen. Es geht nicht ""einfach"" um geschichtliche Fakten, sondern es geht um die Struktur von Fragestellungen und Antworten darauf, wie sie im Laufe der Zeit und unter ganz verschiedenen historischen Bedingungen erzeugt wurden. Die Systematik beginnt bereits mit dem ersten Kapitel, das den gegenwärtigen Stand der Psychologie als Wissenschaft, als Beruf und auch als Teil der Allgemeinbildung skizziert. Erst nach diesem strukturierenden Teil beginnt der Gang durch die Geschichte: angefangen bei der Antike, bei den griechischen und römischen Vorstellungen (Kap. 2 und 3), über die Seelenlehre des Christentums und die Gründung der Universitäten im Mittelalter (Kap. 4), die Welt- und Seelenlehren im Rationalismus und Empirismus während des 17. und 18. Jahrhunderts (Kap. 5), die praktische Psychologie in dieser Zeit, sowohl für das öffentliche wie das private Leben (Kap. 6 und 7), schließlich hinein in die Vergleichende (Kap. 8) und die Allgemeine Psychologie (Kap. 9) des 19. Jahrhunderts am Übergang zur Neuzeit. Mit dem 20. Jahrhundert beginnt die Moderne, die durch die drei theoretischen Strömungen von Behaviorismus, Tiefenpsychologie und Kognitivismus gekenn-zeichnet wird (Kap. 10), zu der aber auch explizit die Professionalisierung des Berufs, die Trennung von Wissenschaft und Praxis, gehört (Kap. 11). Schließlich wird im zwölften, abschließenden Kapitel nach der Zukunft des Faches gefragt - mit vor-sichtiger Skepsis weist der Autor auf die Gefahren einer weiter zunehmenden Zersplitterung hin, die Ebbinghaus` Diktum, wonach Psychologie zwar eine lange Vergangenheit, aber nur eine kurze Geschichte habe, in neuem Licht erscheinen lassen könnte, nämlich nicht als zukunftsbezogene Aussage (""erst"" eine kurze Geschichte), sondern als Faktum (""hatte"" eine kurze Geschichte). Was mir gut gefallen hat: Die Auflockerung des Texts durch zahlreiche Illustrationen sowie durch Textboxen, in denen entweder einzelne Personen näher geschildert oder wichtige Konzepte vertieft werden. Auch sog. ""Kritikpunkte"" werden in derartigen Boxen dargestellt, in denen der Autor sein eigenes Vorgehen und seine Bewertungen kritisch reflektiert. Zu jedem Kapitel gibt es eine Zusammenfassung in Form von zentralen Statements sowie einen Verweis auf ergänzende und weiter-führende Literatur. Gefallen haben mir auch die zahlreichen eingestreuten ""Sentenzen"", die manchmal schmunzeln, manchmal tiefer nachdenken lassen - selbst das 30seitige Literaturverzeichnis enthält derartige Auflockerungen. Hilfreich bei dem sorgfältig lektorierten Werk ist außerdem das umfangreiche Register für die Schnell-Suche: Sowohl Namen, Stichworte als auch Orte werden hierdurch gut erschlossen. Was ebenfalls zu den Stärken zählt: Jedes Kapitel beginnt mit einer knappen Darstellung des jeweiligen politischen und kulturellen Kontexts, insofern wird Psychologiegeschichte hier ganz gezielt als Teil einer umfassenderen Kulturgeschichte präsentiert. Natürlich kann der Autor keinen allumfassenden Überblick geben. Dennoch hat mich das Fehlen von drei Personen verwundert, die historisch einflußreich waren: Sir Frederic Bartlett, der dem Untersuchungsmaterial der Gedächtnispsychologie das Sinnhafte hinzufügte; Noam Chomsky, der die Sprachpsychologie durch den Hinweis auf die Kompetenz des Sprechenden wesentlich befruchtete, und schließlich Klaus Holzkamp, der seit den Studentenunruhen in den 60er Jahren mit seiner Art ""Kritischer Psychologie"" gegen die herrschende Lehre stachelte und mit seiner Relevanz-Diskussion schon frühzeitig auf die Fragmentierung das Faches hinwies. Bei Holzkamp mag die räumliche Nähe (beide haben über Jahre an der FU gelehrt) zum Autor bei gleichzeitiger politischer ""Ferne"" vielleicht mitverantwortlich für die Nicht-Behandlung gewesen sein. Aber dies sind Nebensächlichkeiten bei einem Buch, das in seiner umfassenden Darstellung seinesgleichen sucht und das für diejenigen, die sich für die heutige Psychologie interessieren, eine enorme Bereicherung darstellt. Auch wenn Schönpflugs Sicht zunächst einmal ""seine"" Sicht auf den Gang der Geschichte ist: Wer wissen will, wie wir Psychologen das geworden sind, was wir heute sind, erfährt hier viele interessanten Antworten. Deutlich wird: das Studium der Geschichte sollte für jedes Mitglied unseres Faches eine Pflichtübung darstellen, die zur Orientierung in einer Situation beiträgt, in der unser Fach sich in Wissenschaft, Praxis und Beruf zunehmend fragmentiert. Spannende Blicke zurück also auf das Gestern und Vorgestern der Psychologie, um ihr Heute zu verstehen und vielleicht ihr Morgen zu erahnen! Dem Buch ist ein großer Leserkreis zu wünschen! Die Thematik des Buches ist allein schon zu begrüßen; vielleicht bin ich nicht sehr informiert, aber ich glaube, es gibt nur wenige Bücher, die die historische Entwicklung der Psychologie kompetent behandeln. Von der Umsetzung dieses schwierigen Themas im Buch von Schönpflug bin ich sehr angetan. Mein Psychologiestudium ist schon viele Jahre her, aber die Wurzeln dieser Fachrichtung waren mir noch nie so bewusst. Es ist faszinierend zu lesen, wie Geschichte, Philosophie, Theologie schließlich unsere Psychologie ""begründeten"" und beeinfluss(t)en. Besonders gut gelungen ist es dem Autor auch, die unterschiedlichen philosophischen Richtungen des Rationalismus (eher bei uns) und des Empirismus (anglo-amerikanisch) herauszuarbeiten; die häufig gegensätzlichen Ansatzpunkte sind also nicht erst in ""unserem"" 20. Jahrhundert entstanden. Positiv sind die Selbstkritikpunkte des Autors; bewunderswert das philosophische und historische Wissen, das notwendig war, um dieses informative Buch zu schreiben. Ein Kritikpunkt: Ich vermisse im Kapitel über die ""Theorien der modernen Psychologie"" die Richtung der humanistischen Psychologie als ""3. Kraft"" neben Tiefenpsychologie und Behaviorismus. Trotzdem: 5 Punkte sind auf jeden Fall gerechtfertigt. Sehr empfehlenswert Geschichte und Systematik der Psychologie: Ein Lehrbuch für das Grundstudium von Wolfgang Schönpflug

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Von der Unbegreiflichkeit Gottes. Erfahrungen eines katholischen Theologen von Karl Rahner, Albert Raffelt und Karl Lehmann Herder Verlag Erstmals als Buchveröffentlichung Karl Rahners letzte große Rede. In seinen

Mehr von Karl Rahner theol.
Karl Rahner Dr. theol. Albert Raffelt Bibliotheksdirektor a. D. Honorarprofessor für Dogmatische Theologie Universität Freiburg i. Br. Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann
Von der Unbegreiflichkeit Gottes. Erfahrungen eines katholischen Theologen von Karl Rahner, Albert Raffelt und Karl Lehmann Herder Verlag Erstmals als Buchveröffentlichung Karl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. Autor Karl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck, München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhunderts und ein großer spiritueller Lehrer. Albert Raffelt, Dr. theol., geb. 1944, ist Bibliotheksdirektor a. D. und Honorarprofessor für Dogmatische Theologie an der Universität Freiburg i. Br.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann, geboren 1936, ist Bischof von Mainz und war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Bei diesem Buch handelt es sich um die Veröffentlichung der letzten großen Rede Karl Rahners, die er anlässlich einer Tagung zur Feier seines 80. Geburtstages hielt. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen seine Erfahrungen als Theologe - Rahner spricht von sich als einem Menschen, der beauftragt war, ein Theologe zu sein -, was bedeutet es ein Theologe zu sein, wie geartet sind Aussagen, die ich als Theologe machen kann und wie stehen diese im Verhältnis zur Unbegreiflichkeit Gottes. Insofern ist in diesem Buch Karl Rahner kompakt zu finden. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören, dass theolog. Aussagen nur analoge Aussagen sind, dass die Selbstmitteilung Gottes das Herzstück des Christentums ist. Aber auch zu anderen theol. Fragen äußert sich Rahner hier, so z. B. zur Ordensthologie und der ""Verträglichkeit"" von Theologie und den übrigen Wissenschaften. Seine letzte Erfahrung ist die der Erwartung des Kommenden, das ewige Leben. Rahner stirbt kurze Zeit nach seinem 80. Geb. Die letzte Erfahrung zeigt also sein Nachdenken über das Kommende im Angesicht seines Lebensendes. Das Buch ist absolut lesenswert - aufgrund der Komplexität des rahnerschen Denkens aber nich immer leicht verständlich - und gerade für Theologen oder Studierende der Theologie bedingungslos empfehlenswert, aber auch für alle, die sich mit den genannten Erfahrungen umtreiben. Es was das Erste, was ich von Rahner gelesen habe und es ist bis heute nicht das Letzte geblieben. Karl Rahners letzte große Rede ist in der Tat ein Vermächtnis für Gegenwart und Zukunft.Darauf hat nicht nur Karl Kardinal Lehmann hingewiesen.Wer sich von Rahner mitnehmen lässt auf einen Gang durch seine Erfahrungen wird reich belohnt: Hier ist nicht nur wie Lehmann schreibt der ganze Rahner versammelt, hier wird der Leser eingewiesen in eine theologische ""Summe"" heutiger Zeit, die in mehrfacher Hinsicht besticht: Einmal durch den untrüglichen Blick Rahners für das, worauf es im Allerletzten ankommt, Rahner nennt es ""Glaube an die Selbstmitteilung Gottes in freier Gnade"" ( S. 41). Sodann durch den Aufweis letzter Alternativen, die eines unübersehbar machen: Die Glaubwürdigkeit des Glaubens wird erwiesen durch die Erbärmlichkeit dessen, was sich als mögliche ""Alternativen"" anbietet. Dazu Rahner: ""Wir können nur entweder alles, nämlich Gott selbst in seiner reinen Gottheit wollen, oder wir sind verdammt, das heißt begraben in dem Kerker unserer Endlichkeit."" Hinter diesen Worten steckt die ganze Weisheit eines theologieerfüllten Lebens; mühelos lässt sich der Ertrag von ""Geist in Welt"", von ""Hörer des Wortes"" oder vom Gebet ""Gott meines Lebens"" hinter diesen inhaltsschweren Sätzen ausmachen. Lehmann weist darauf hin, dass mit diesen Worten, die zeigen, dass Rahner so groß von Gottes Gnade denkt, dass sie sich keine Grenze endgültig befehlen lässt, keinerlei ""Gewichtserleichterung"" des Christlichen verbunden ist. Ganz im Gegenteil, dieses Denken, das Gott die Ehre gibt, in dem es von der ""unverbrauchbaren Transzendenz Gottes"" Zeugnis ablegt, nötigt uns, weiter und tiefer über Mission und Kirche nachzudenken. Und dies geschieht bei Rahner in unverbrüchlicher Treue zur kirchlichen Tradition, die er so genau kennt, wie wenig Andere. Nur diese Kenntnis erlaubt es ihm, sie gleichsam von innen her aufzuschließen und sie auf das zu konzentrieren- nicht zu reduzieren!-was christliche Existenz ausmacht.Wenn von Rahners ""Originalität"" die Rede ist, so kann sie nur in seiner Kirchlichkeit bestehen, eine Kirchlichkeit, die jede kritische Äußerung in der ""je größeren Liebe"" zu dieser Kirche, in der das Sakrament und das Wort des Heiles hinterlegt sind,verankert. In Rahners vielleicht ""dichtesten Aussagen"" (Lehmann, S. 14) spricht er ""von dem Urgeheimnis, das wir Gott nennen"", davon, dass ""aus diesem weiselosen Geheimnis doch das Antlitz Jesu uns anblickt"" als die ""göttliche Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit Gottes""(S.61). Ich kenne keine ""Kurzformel"" des Glaubens, in der Christologie, Soteriologie und Pneumatologie auf derart konzentrierte Weise miteinander verschränkt sind. Ein letzter Hinweis. Nicht selten wird heute eine Menge Wissen ausgebreitet in einer wahren Flut von Bildern und Worten. Und zu wenig wird mitunter darüber nachgedacht, wie dies ""theologisch"" bedacht werden kann. In ""Denn du kommst unserem Tun mit deiner Gnade zuvor"" von 1984 hat Paul M. Zulehner auf diesen Umstand hingewiesen:""Rahner hat von jenen, die die Situation zunächst mit Hilfe human - und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse erkunden, gefordert, dass die Ergebnisse auch theologisch überdacht werden müssen"". Rahner hat diesen Hinweis noch weiter ausgezogen. Da ist zunächst die erste seiner theologischen Erfahrungen. Sie ist ein einziges Plädoyer, die Analogie der Erkenntnis, der Sprache und der Existenz als theologische Grundkategorie (endlich)ernst zu nehmen.Für die gesamte Theologie bedeutet sie eine ""fundamentale Grundstruktur"",ohne die Bedeutung und Grenzen theologischer Arbeit nicht deutlich gemacht werden kann. In dem Teil seiner Ausführungen, in denen er das Verhältnis der Theologie zu den übrigen Wissenschaften bedenkt, zeigen sich Weisheit und ""Friedenspotential"" seines Denkens gleichermaßen. ""Wenn so der Theologe diese bitteren Erfahrungen seines Nichtwissens macht, dann könnte er, wenn er diese Erfahrung mutig und unbefangen annimmt, für die übrigen Wissenschaftler Beispiel und Antrieb sein, ihre Wissenschaften aus derselben Haltung der Bescheidenheit und Selbstbegrenzung zu betreiben, so dass die Spannung zwischen den Wissenschaften nicht nur nicht beseitigt, sondern, weil eingestanden, sogar verschärft sind, aber der unvermeidliche Streit der Wissenschaften untereinander und mit der Theologie doch umfasst wäre von jenem Frieden, der unter denen herrschen kann, die alle, jeder in seiner Weise, das Geheimnis ahnen und erleiden, das wir Gott nennen.""( S. 56) Wie sehr wünscht man diese ""intellektuelle Redlichkeit"",diese theologische Erfahrung, die vom Reden über das Gemeinte sich aufhebt in Anrede und Anbetung Dessen, in Dem wir gründen und auf Den wir ""immer schon"" verwiesen sind, jenen Theologen, die heute eine Menge Wissen um sich herum ausbreiten und das ""theologische Bedenken"" dieser Erkenntnisse scheinbar schlicht vergessen haben. Schon in seinem Buch""Von der Not und dem Segen des Gebetes"" kommtKarl Rahner nach eingehender Analyse der ""Neuzeit"" zu dem Fazit, dass der Mensch letzten Endes nicht nur Fragen hat, sondern sie deshalb hat, weil er wesentlich Frage ist. Und dass er schlussendlich nur Eines wissen kann: Dass er wesentlich die Last der Fragwürdigkeit auf Dauer nicht aushält. Hier-in diesem geistlichen Umgang mit dem nicht ""aufhebbaren Pluralismus"" des Wissens und Machens - meldet sich die tiefste, die religiöse Dimension des Menschen zu Wort. Hier zeigt sich -weil nicht verdrängbar- das Angewiesensein des Menschen auf das personale ""Geheimnis, das wir allesamt ""ahnen und erleiden, und das wir Gott nennen."" Rahners Warnung scheint heute mehr denn je berechtigt, dass der Mensch es verlernt, die Frage nach sich selbst und die Frage nach dem Ganzen zu stellen. ""Er wäre dann nicht mehr vor sich selber gebracht"". Die Richtung dieser Entwicklung ist unverkennbar hin zu einem ""findigen Termitenstaat"",in dem alles ausgezeichnet funktioniert, wo aber nicht mehr die Frage aufscheint: Wozu das alles? Ein Denker unserer Tage hat sinngemäß einmal formuliert: Man kann den Menschen vom Menschen oder zum Menschen befreien. Karl Rahner hat immer das Zweite versucht, in dem er aufwies, wie der Mensch an seiner ""Endlichkeit erstickt"", wenn er nur bei sich bleibt. Rahner erschloss in unzähligen Anläufen und Beispielen die Erkenntnis der Existenz des Menschen als Gnadengeschenk Gottes. Dabei ist ihm Jesus das ""produktive Vorbild"" schlechthin, das ""Realsymbol"" Gottes, der tatsächliche leibhaftige Einsatz Gotte bei uns und für uns, der uns erst die ""Nachfolge"" ermöglicht, ja, sie legitimiert. Und wenn Rahner vom ""Antlitz Jesu"" spricht, das uns erscheint ""wenn alles uns verlässt"", als der ""göttlichen Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit Gottes"", dann kann man nur erahnen, wie groß seine Leistung gewesen ist, die dogmatischen Aussagen so zu sagen, dass ihr Gehalt nicht verlorengeht und auch wirklich ankommt! Rahners letzter großer Vortrag ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sehr er all sein Denken und Tun über Umwelt und Mitwelt, Alltag und Sonntag, Geschichte und Gesellschaft von der Gnade Gott her verstand, die uns befähigt, in SEINER Liebe IHN zu lieben. Und das bevorzugt in den ""Geringsten seiner Schwestern und Brüder"",weil die Armen und Ohnmächtigen die Erfahrung Jesu bei der Taufe am Jordan vielleicht am ehesten machen können: ""Aber, Du bist doch mein Sohn!"" Weil Gott uns ""immer schon"" mit SEINER Liebe liebt, dürfen wir buchstäblich alles auf ihn setzen. Und Rahner wird nicht müde, zu betonen, dass diese unüberbietbare, endgültige Zusage Gottes wirklich allen Menschen gilt. Darum hat die Kirche vornehmlich zwei Aufgaben, die Rahner ihr immer wieder ""eingeschärft"" hat: Sorge dafür zu tragen, dass unser Tun Menschen in den Stand versetzt, ihr Leben als Geschenk zu erleben, das den ""Geber aller Gaben"" erahnen lässt. Und ein Zweites: Viele haben eine- oft unausgesprochene-Hoffnung, die sich ""keine Grenze endgültig befehlen lässt."" Wir glauben in der Kirche, den Namen zu kennen für diese Hoffnung: Jesus Christus. Und weil wir dies glauben, ist es unsere ""heilige Pflicht"",Anderen diese Hoffnung weiter zu sagen, sie zu benennen. Wenn wir dies tun, bezeugen wir ja auch unsere eigene Hoffnung, die unser Leben ausmacht, eine Hoffnung, die überall,in Umwelt und Mitwelt, von Gott ausgeht und zu Gott hinführt. Weil das so ist, gibt es eben-umgekehrt-auch eine große Anzahl von Menschen, von denen wir hoffen, dass sie jene Zuversicht, die wir mit Namen nennen, auch wirklich haben. ""Anonyme"" Verbündete in der von Gott getragenen Hoffnung- sollten wir Christen nicht deshalb heute optimistischer denn je in die Zukunft blicken? Und ist dies nicht vielleicht das Zeugnis, das Gott von uns heute erwartet angesichts einer Welt, in der Hiobsbotschaften, wie Wirtschafts- und Finanzkrisen, Klimaänderung und Terrorgefahr Hochkonjunktur haben? Und können wir einen besseren ""Vater im Glauben"" haben als Karl Rahner, dem wir nur lauschen müssen, wenn er uns ""Von der Gnade des Alltags"" erzählt? In dem Buch über die Unbegreiflichkeit Gottes - Erfahrungen eines katholischen Theologen (Karl Rahner) ist laut dem Vorwort von Karl Kardinal Lehmann der ganze Rahner in konzentrierten und dichtesten Aussagen versammelt. Für mich als Student der katholischen Religionspädagogik hat dieses Buch einen neuen Ansporn gegeben, mich mit dem Werk Karl Rahners auseinander zu setzen. In „verständlicher"" Sprache sind auf knapp siebzig Seiten die Erfahrungen eines großen Theologen wiedergegeben. Dieses Buch ist sein Geld wert und ich kann es nur jedem empfehlen der Theologie studiert oder schon studiert hat, denn „Natürlich weiß ich, dass in meiner Theologie vielleicht sehr vieles gar nicht eindeutig und klar zusammenpasst, was in ihr gesagt wird, weil ein Mensch bei dem ursprünglichen Pluralismus der Quellen seines Wissens gar nicht in der Lage ist, eine adäquate und allseitige Reflexion auf die Kohärenz seiner Sätze durchzuführen. Ein Theologe kann daher seine Freunde und die Gegner seiner Theologie nur bitten, seiner Theologie mit gnädigem Wohlwollen zu begegnen, Ansätze, Grundtendenzen, Fragestellungen wichtiger zu nehmen als die `Ergebnisse`, die ja schließlich nie wirklich endgültig sein können."" (S. 48) Geisteswissenschaften Religion Theologie Christentum Glaube Philosophie Christliche Religionen Rahner, Karl Theologe ISBN-10 3-451-28536-3 / 3451285363 ISBN-13 978-3-451-28536-3 / 9783451285363

Auflage: 4. Herder Verlag Auflage: 4. Softcover 73 S. 17,4 x 10 x 0,4 cm ISBN: 3451285363 (EAN: 9783451285363 / 978-3451285363)


Erstmals als BuchveröffentlichungKarl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. AutorKarl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck,München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhu mehr lesen ...
Schlagworte: Religion Theologie Christentum Glaube Philosophie Christliche Religionen Rahner, Karl Theologe Geisteswissenschaften Erstmals als BuchveröffentlichungKarl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. AutorKarl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck,München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhunderts und ein großer spiritueller Lehrer.Albert Raffelt, Dr. theol., geb. 1944, ist Bibliotheksdirektor a. D. und Honorarprofessor für Dogmatische Theologie an der Universität Freiburg i. Br.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann, geboren 1936, ist Bischof von Mainz und war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.Erstmals als Buchveröffentlichung Karl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. Autor Karl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck, München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhunderts und ein großer spiritueller Lehrer. Albert Raffelt, Dr. theol., geb. 1944, ist Bibliotheksdirektor a. D. und Honorarprofessor für Dogmatische Theologie an der Universität Freiburg i. Br.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann, geboren 1936, ist Bischof von Mainz und war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Bei diesem Buch handelt es sich um die Veröffentlichung der letzten großen Rede Karl Rahners, die er anlässlich einer Tagung zur Feier seines 80. Geburtstages hielt. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen seine Erfahrungen als Theologe - Rahner spricht von sich als einem Menschen, der beauftragt war, ein Theologe zu sein -, was bedeutet es ein Theologe zu sein, wie geartet sind Aussagen, die ich als Theologe machen kann und wie stehen diese im Verhältnis zur Unbegreiflichkeit Gottes. Insofern ist in diesem Buch Karl Rahner kompakt zu finden. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören, dass theolog. Aussagen nur analoge Aussagen sind, dass die Selbstmitteilung Gottes das Herzstück des Christentums ist. Aber auch zu anderen theol. Fragen äußert sich Rahner hier, so z. B. zur Ordensthologie und der ""Verträglichkeit"" von Theologie und den übrigen Wissenschaften. Seine letzte Erfahrung ist die der Erwartung des Kommenden, das ewige Leben. Rahner stirbt kurze Zeit nach seinem 80. Geb. Die letzte Erfahrung zeigt also sein Nachdenken über das Kommende im Angesicht seines Lebensendes. Das Buch ist absolut lesenswert - aufgrund der Komplexität des rahnerschen Denkens aber nich immer leicht verständlich - und gerade für Theologen oder Studierende der Theologie bedingungslos empfehlenswert, aber auch für alle, die sich mit den genannten Erfahrungen umtreiben. Es was das Erste, was ich von Rahner gelesen habe und es ist bis heute nicht das Letzte geblieben. Karl Rahners letzte große Rede ist in der Tat ein Vermächtnis für Gegenwart und Zukunft.Darauf hat nicht nur Karl Kardinal Lehmann hingewiesen.Wer sich von Rahner mitnehmen lässt auf einen Gang durch seine Erfahrungen wird reich belohnt: Hier ist nicht nur wie Lehmann schreibt der ganze Rahner versammelt, hier wird der Leser eingewiesen in eine theologische ""Summe"" heutiger Zeit, die in mehrfacher Hinsicht besticht: Einmal durch den untrüglichen Blick Rahners für das, worauf es im Allerletzten ankommt, Rahner nennt es ""Glaube an die Selbstmitteilung Gottes in freier Gnade"" ( S. 41). Sodann durch den Aufweis letzter Alternativen, die eines unübersehbar machen: Die Glaubwürdigkeit des Glaubens wird erwiesen durch die Erbärmlichkeit dessen, was sich als mögliche ""Alternativen"" anbietet. Dazu Rahner: ""Wir können nur entweder alles, nämlich Gott selbst in seiner reinen Gottheit wollen, oder wir sind verdammt, das heißt begraben in dem Kerker unserer Endlichkeit."" Hinter diesen Worten steckt die ganze Weisheit eines theologieerfüllten Lebens; mühelos lässt sich der Ertrag von ""Geist in Welt"", von ""Hörer des Wortes"" oder vom Gebet ""Gott meines Lebens"" hinter diesen inhaltsschweren Sätzen ausmachen. Lehmann weist darauf hin, dass mit diesen Worten, die zeigen, dass Rahner so groß von Gottes Gnade denkt, dass sie sich keine Grenze endgültig befehlen lässt, keinerlei ""Gewichtserleichterung"" des Christlichen verbunden ist. Ganz im Gegenteil, dieses Denken, das Gott die Ehre gibt, in dem es von der ""unverbrauchbaren Transzendenz Gottes"" Zeugnis ablegt, nötigt uns, weiter und tiefer über Mission und Kirche nachzudenken. Und dies geschieht bei Rahner in unverbrüchlicher Treue zur kirchlichen Tradition, die er so genau kennt, wie wenig Andere. Nur diese Kenntnis erlaubt es ihm, sie gleichsam von innen her aufzuschließen und sie auf das zu konzentrieren- nicht zu reduzieren!-was christliche Existenz ausmacht.Wenn von Rahners ""Originalität"" die Rede ist, so kann sie nur in seiner Kirchlichkeit bestehen, eine Kirchlichkeit, die jede kritische Äußerung in der ""je größeren Liebe"" zu dieser Kirche, in der das Sakrament und das Wort des Heiles hinterlegt sind,verankert. In Rahners vielleicht ""dichtesten Aussagen"" (Lehmann, S. 14) spricht er ""von dem Urgeheimnis, das wir Gott nennen"", davon, dass ""aus diesem weiselosen Geheimnis doch das Antlitz Jesu uns anblickt"" als die ""göttliche Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit Gottes""(S.61). Ich kenne keine ""Kurzformel"" des Glaubens, in der Christologie, Soteriologie und Pneumatologie auf derart konzentrierte Weise miteinander verschränkt sind. Ein letzter Hinweis. Nicht selten wird heute eine Menge Wissen ausgebreitet in einer wahren Flut von Bildern und Worten. Und zu wenig wird mitunter darüber nachgedacht, wie dies ""theologisch"" bedacht werden kann. In ""Denn du kommst unserem Tun mit deiner Gnade zuvor"" von 1984 hat Paul M. Zulehner auf diesen Umstand hingewiesen:""Rahner hat von jenen, die die Situation zunächst mit Hilfe human - und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse erkunden, gefordert, dass die Ergebnisse auch theologisch überdacht werden müssen"". Rahner hat diesen Hinweis noch weiter ausgezogen. Da ist zunächst die erste seiner theologischen Erfahrungen. Sie ist ein einziges Plädoyer, die Analogie der Erkenntnis, der Sprache und der Existenz als theologische Grundkategorie (endlich)ernst zu nehmen.Für die gesamte Theologie bedeutet sie eine ""fundamentale Grundstruktur"",ohne die Bedeutung und Grenzen theologischer Arbeit nicht deutlich gemacht werden kann. In dem Teil seiner Ausführungen, in denen er das Verhältnis der Theologie zu den übrigen Wissenschaften bedenkt, zeigen sich Weisheit und ""Friedenspotential"" seines Denkens gleichermaßen. ""Wenn so der Theologe diese bitteren Erfahrungen seines Nichtwissens macht, dann könnte er, wenn er diese Erfahrung mutig und unbefangen annimmt, für die übrigen Wissenschaftler Beispiel und Antrieb sein, ihre Wissenschaften aus derselben Haltung der Bescheidenheit und Selbstbegrenzung zu betreiben, so dass die Spannung zwischen den Wissenschaften nicht nur nicht beseitigt, sondern, weil eingestanden, sogar verschärft sind, aber der unvermeidliche Streit der Wissenschaften untereinander und mit der Theologie doch umfasst wäre von jenem Frieden, der unter denen herrschen kann, die alle, jeder in seiner Weise, das Geheimnis ahnen und erleiden, das wir Gott nennen.""( S. 56) Wie sehr wünscht man diese ""intellektuelle Redlichkeit"",diese theologische Erfahrung, die vom Reden über das Gemeinte sich aufhebt in Anrede und Anbetung Dessen, in Dem wir gründen und auf Den wir ""immer schon"" verwiesen sind, jenen Theologen, die heute eine Menge Wissen um sich herum ausbreiten und das ""theologische Bedenken"" dieser Erkenntnisse scheinbar schlicht vergessen haben. Schon in seinem Buch""Von der Not und dem Segen des Gebetes"" kommtKarl Rahner nach eingehender Analyse der ""Neuzeit"" zu dem Fazit, dass der Mensch letzten Endes nicht nur Fragen hat, sondern sie deshalb hat, weil er wesentlich Frage ist. Und dass er schlussendlich nur Eines wissen kann: Dass er wesentlich die Last der Fragwürdigkeit auf Dauer nicht aushält. Hier-in diesem geistlichen Umgang mit dem nicht ""aufhebbaren Pluralismus"" des Wissens und Machens - meldet sich die tiefste, die religiöse Dimension des Menschen zu Wort. Hier zeigt sich -weil nicht verdrängbar- das Angewiesensein des Menschen auf das personale ""Geheimnis, das wir allesamt ""ahnen und erleiden, und das wir Gott nennen."" Rahners Warnung scheint heute mehr denn je berechtigt, dass der Mensch es verlernt, die Frage nach sich selbst und die Frage nach dem Ganzen zu stellen. ""Er wäre dann nicht mehr vor sich selber gebracht"". Die Richtung dieser Entwicklung ist unverkennbar hin zu einem ""findigen Termitenstaat"",in dem alles ausgezeichnet funktioniert, wo aber nicht mehr die Frage aufscheint: Wozu das alles? Ein Denker unserer Tage hat sinngemäß einmal formuliert: Man kann den Menschen vom Menschen oder zum Menschen befreien. Karl Rahner hat immer das Zweite versucht, in dem er aufwies, wie der Mensch an seiner ""Endlichkeit erstickt"", wenn er nur bei sich bleibt. Rahner erschloss in unzähligen Anläufen und Beispielen die Erkenntnis der Existenz des Menschen als Gnadengeschenk Gottes. Dabei ist ihm Jesus das ""produktive Vorbild"" schlechthin, das ""Realsymbol"" Gottes, der tatsächliche leibhaftige Einsatz Gotte bei uns und für uns, der uns erst die ""Nachfolge"" ermöglicht, ja, sie legitimiert. Und wenn Rahner vom ""Antlitz Jesu"" spricht, das uns erscheint ""wenn alles uns verlässt"", als der ""göttlichen Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit Gottes"", dann kann man nur erahnen, wie groß seine Leistung gewesen ist, die dogmatischen Aussagen so zu sagen, dass ihr Gehalt nicht verlorengeht und auch wirklich ankommt! Rahners letzter großer Vortrag ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sehr er all sein Denken und Tun über Umwelt und Mitwelt, Alltag und Sonntag, Geschichte und Gesellschaft von der Gnade Gott her verstand, die uns befähigt, in SEINER Liebe IHN zu lieben. Und das bevorzugt in den ""Geringsten seiner Schwestern und Brüder"",weil die Armen und Ohnmächtigen die Erfahrung Jesu bei der Taufe am Jordan vielleicht am ehesten machen können: ""Aber, Du bist doch mein Sohn!"" Weil Gott uns ""immer schon"" mit SEINER Liebe liebt, dürfen wir buchstäblich alles auf ihn setzen. Und Rahner wird nicht müde, zu betonen, dass diese unüberbietbare, endgültige Zusage Gottes wirklich allen Menschen gilt. Darum hat die Kirche vornehmlich zwei Aufgaben, die Rahner ihr immer wieder ""eingeschärft"" hat: Sorge dafür zu tragen, dass unser Tun Menschen in den Stand versetzt, ihr Leben als Geschenk zu erleben, das den ""Geber aller Gaben"" erahnen lässt. Und ein Zweites: Viele haben eine- oft unausgesprochene-Hoffnung, die sich ""keine Grenze endgültig befehlen lässt."" Wir glauben in der Kirche, den Namen zu kennen für diese Hoffnung: Jesus Christus. Und weil wir dies glauben, ist es unsere ""heilige Pflicht"",Anderen diese Hoffnung weiter zu sagen, sie zu benennen. Wenn wir dies tun, bezeugen wir ja auch unsere eigene Hoffnung, die unser Leben ausmacht, eine Hoffnung, die überall,in Umwelt und Mitwelt, von Gott ausgeht und zu Gott hinführt. Weil das so ist, gibt es eben-umgekehrt-auch eine große Anzahl von Menschen, von denen wir hoffen, dass sie jene Zuversicht, die wir mit Namen nennen, auch wirklich haben. ""Anonyme"" Verbündete in der von Gott getragenen Hoffnung- sollten wir Christen nicht deshalb heute optimistischer denn je in die Zukunft blicken? Und ist dies nicht vielleicht das Zeugnis, das Gott von uns heute erwartet angesichts einer Welt, in der Hiobsbotschaften, wie Wirtschafts- und Finanzkrisen, Klimaänderung und Terrorgefahr Hochkonjunktur haben? Und können wir einen besseren ""Vater im Glauben"" haben als Karl Rahner, dem wir nur lauschen müssen, wenn er uns ""Von der Gnade des Alltags"" erzählt? In dem Buch über die Unbegreiflichkeit Gottes - Erfahrungen eines katholischen Theologen (Karl Rahner) ist laut dem Vorwort von Karl Kardinal Lehmann der ganze Rahner in konzentrierten und dichtesten Aussagen versammelt. Für mich als Student der katholischen Religionspädagogik hat dieses Buch einen neuen Ansporn gegeben, mich mit dem Werk Karl Rahners auseinander zu setzen. In „verständlicher"" Sprache sind auf knapp siebzig Seiten die Erfahrungen eines großen Theologen wiedergegeben. Dieses Buch ist sein Geld wert und ich kann es nur jedem empfehlen der Theologie studiert oder schon studiert hat, denn „Natürlich weiß ich, dass in meiner Theologie vielleicht sehr vieles gar nicht eindeutig und klar zusammenpasst, was in ihr gesagt wird, weil ein Mensch bei dem ursprünglichen Pluralismus der Quellen seines Wissens gar nicht in der Lage ist, eine adäquate und allseitige Reflexion auf die Kohärenz seiner Sätze durchzuführen. Ein Theologe kann daher seine Freunde und die Gegner seiner Theologie nur bitten, seiner Theologie mit gnädigem Wohlwollen zu begegnen, Ansätze, Grundtendenzen, Fragestellungen wichtiger zu nehmen als die `Ergebnisse`, die ja schließlich nie wirklich endgültig sein können."" (S. 48) Geisteswissenschaften Religion Theologie Christentum Glaube Philosophie Christliche Religionen Rahner, Karl Theologe ISBN-10 3-451-28536-3 / 3451285363 ISBN-13 978-3-451-28536-3 / 9783451285363 Von der Unbegreiflichkeit Gottes. Erfahrungen eines katholischen Theologen von Karl Rahner, Albert Raffelt und Karl Lehmann Herder Verlag

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Kunst verbindet Menschen: Interkulturelle Konzepte für eine Gesellschaft im Wandel von Tina Jerman Reihe/Serie  Kultur und soziale Praxis  Kultureinrichtungen Künstler Künstlerinnen mit Migrationshintergrund Kulturelle Vielfalt Zuwanderung Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler / -innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen. Gezeigt wird ein PerspektivenwechselKulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen.Deutschland ist von Zuwanderung geprägt, ca. 20 Prozent der Menschen haben schon jetzt einen Migrationshintergrund. Die vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben.Wie lassen sich die Brücken zwischen der zugewanderten und einheimischen Kulturszene ausbauen? Wie kann man Migrantinnen und Migranten denZugang zu Kultureinrichtungen, Veranstaltungen und Förderprogrammen erleichtern? Wie kann man den Zugang zu den kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehrheitsgesellschaft öffnen?Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler/-innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen.Gezeigt wird ein PerspektivenwechselKulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen. AutorTina Jerman, Geschäftsführerin der EXILE-Kulturkoordination, ist Landesfachkoordinatorin für Kultur und Entwicklung des Eine Welt Netzes NRW und Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Deutschland ist von Zuwanderung geprägt, ca. 20 Prozent der Menschen haben schon jetzt einen Migrationshintergrund. Die vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben. Wie lassen sich die Brücken zwischen der zugewanderten und einheimischen Kulturszene ausbauen? Wie kann man Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Kultureinrichtungen, Veranstaltungen und Förderprogrammen erleichtern? Wie kann man den Zugang zu den kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehrheitsgesellschaft öffnen? Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler/-innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen Gezeigt wird ein PerspektivenwechselKulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen. Über den AutorTina Jerman, Geschäftsführerin der EXILE-Kulturkoordination, ist Landesfachkoordinatorin für Kultur und Entwicklung des Eine Welt Netzes NRW und Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Besprechung / Review zu

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2007 Transcript 2007 Softcover 262 S. 22,2 x 14,8 x 2,2 cm ISBN: 3899428625 (EAN: 9783899428629 / 978-3899428629)


Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler / -innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen. Gezeigt wird ein Perspektivenwechsel Kulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrun mehr lesen ...
Schlagworte: Kultureinrichtungen Künstler Künstlerinnen mit Migrationshintergrund Kulturelle Vielfalt Zuwanderung Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler / -innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen. Gezeigt wird ein Perspektivenwechsel Kulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen. Deutschland ist von Zuwanderung geprägt, ca. 20 Prozent der Menschen haben schon jetzt einen Migrationshintergrund. Die vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben.Wie lassen sich die Brücken zwischen der zugewanderten und einheimischen Kulturszene ausbauen? Wie kann man Migrantinnen und Migranten denZugang zu Kultureinrichtungen, Veranstaltungen und Förderprogrammen erleichtern? Wie kann man den Zugang zu den kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehrheitsgesellschaft öffnen?Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler/-innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen.Gezeigt wird ein PerspektivenwechselKulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen. AutorTina Jerman, Geschäftsführerin der EXILE-Kulturkoordination, ist Landesfachkoordinatorin für Kultur und Entwicklung des Eine Welt Netzes NRW und Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Deutschland ist von Zuwanderung geprägt, ca. 20 Prozent der Menschen haben schon jetzt einen Migrationshintergrund. Die vielfältigen Kulturen bereichern unser Land und bringen internationale Akzente in unser Alltagsleben. Wie lassen sich die Brücken zwischen der zugewanderten und einheimischen Kulturszene ausbauen? Wie kann man Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Kultureinrichtungen, Veranstaltungen und Förderprogrammen erleichtern? Wie kann man den Zugang zu den kulturellen Szenen der Zugewanderten für die Mehrheitsgesellschaft öffnen? Dieses Buch stellt Konzepte und Projekte vor, die institutionelle und freie Kultureinrichtungen und -verwaltungen sowie Künstler/-innen mit Migrationshintergrund in ihrer Arbeit vor Ort unterstützen Gezeigt wird ein PerspektivenwechselKulturelle Vielfalt ist eine gesellschaftliche Ressource und Chance, denn die Innovationskraft und neue Perspektiven der Künstler/-innen mit Migrationshintergrund sind wichtige Impulsgeber für die Zukunft der Kommunen. Über den AutorTina Jerman, Geschäftsführerin der EXILE-Kulturkoordination, ist Landesfachkoordinatorin für Kultur und Entwicklung des Eine Welt Netzes NRW und Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Besprechung / Review zu ""Kunst verbindet Menschen""»Insgesamt gibt das Buch einen guten Einblick in den Stand interkultureller Kulturarbeit in nordrhein-westfälischen Städten.« Bernd Wagner, kulturpolitische mitteilungen, 120/1 (2008) »Es ist beeindruckend, dass die Publikation per se ein interkulturelles Werk ist []. Alle Texte wurden in die englische, russische oder türkische Sprache entweder vollständig übersetzt oder zumindest zusammengefasst! Sie stellen somit einen wichtigen Beitrag in Richtung interkultureller Kommunikation dar.« Katharina Richter-Kovarik, www.kulturvermittlerinnen.at, 09.09.2009 »Diese Publikation enthält interessante, zukunftsweisende Aspekte für die künstlerische und interkulturelle Arbeit in Theorie und Praxis.« Katharina Schultz, www.socialnet.de, 05.10.2009 »Man kann etwas ändern und dieses viersprachige Buch ist ein gelungener und umfangreicher Ideengeber für Bibliothekare, Kulturvermittler und alle mit MigrantInnen arbeitende Menschen.« Doris Schrötter, bibliotheks nachrichten, 1 (2010) Kunst verbindet Menschen: Interkulturelle Konzepte für eine Gesellschaft im Wandel von Tina Jerman Kultureinrichtungen Künstler Künstlerinnen mit Migrationshintergrund Kulturelle Vielfalt Zuwanderung ISBN-10 3-89942-862-5 / 3899428625 ISBN-13 978-3-89942-862-9 / 9783899428629

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