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In den Wohnzimmern der Macht: Das Geheimnis des Pankower `Städtchens` [Gebundene Ausgabe] von Hans-Michael Schulze (Autor) In den Wohnzimmern der Macht Das ist keine kurzlebige Enthüllungslektüre, vielmehr werden Zeiten und Menschen lebendig. (Berliner Morgenpost) Meist waren es Unternehmer, die sich vor dem Zeiten Weltkrieg in der ehemaligen Kronprinzen- und Viktoriastraße in Pankow niederließen. Nach 1945 wurden deren Häuser von der sowjetischen Militäradministration requiriert, die Besitzer enteignet. Von der Gründung der DDR 1949 bis zum »Auszug« nach Wandlitz 1961 war das »Städtchen« - von der übrigen Bevölkerung gut abgeschottet - Wohnghetto für die Spitzenfunktionäre der SED. Der Autor hat nicht nur die politische Geschichte rekapituliert, sondern sie in die Stadtgeschichte eingebettet und bis in die heutige Zeit aufgeschrieben. Mit vielen erstmals veröffentlichten Abbildungen entsteht so ein spannendes Lese- und Bilderbuch zur Sozial- und Zeitgeschichte, das die Mächtigen von einst ganz privat vorstellt. Über den AutorHans Michael Schulze, 1967 geboren, aufgewachsen in der Altmark, Abitur in Tangerhütte, danach Studium der Kunstgeschichte an der TU Berlin. Nebenbei Tätigkeit als Stadtführer. 2001 erschien in der berlin edition seine Geschichte des so genannten Pankower Städtchens „In den Wohnzimmern der Macht“, 2003 im selben Verlag seine Geschichte der Stasisiedlung Hohenschönhausen „In den Villen der Agenten“. Ein spannendes Buch zur Zeitgeschichte Die Geschichte des später “Städtchen

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Hans-Michael Schulze (Autor)
In den Wohnzimmern der Macht: Das Geheimnis des Pankower `Städtchens` [Gebundene Ausgabe] von Hans-Michael Schulze (Autor) In den Wohnzimmern der Macht Das ist keine kurzlebige Enthüllungslektüre, vielmehr werden Zeiten und Menschen lebendig. (Berliner Morgenpost) Meist waren es Unternehmer, die sich vor dem Zeiten Weltkrieg in der ehemaligen Kronprinzen- und Viktoriastraße in Pankow niederließen. Nach 1945 wurden deren Häuser von der sowjetischen Militäradministration requiriert, die Besitzer enteignet. Von der Gründung der DDR 1949 bis zum »Auszug« nach Wandlitz 1961 war das »Städtchen« - von der übrigen Bevölkerung gut abgeschottet - Wohnghetto für die Spitzenfunktionäre der SED. Der Autor hat nicht nur die politische Geschichte rekapituliert, sondern sie in die Stadtgeschichte eingebettet und bis in die heutige Zeit aufgeschrieben. Mit vielen erstmals veröffentlichten Abbildungen entsteht so ein spannendes Lese- und Bilderbuch zur Sozial- und Zeitgeschichte, das die Mächtigen von einst ganz privat vorstellt. Über den AutorHans Michael Schulze, 1967 geboren, aufgewachsen in der Altmark, Abitur in Tangerhütte, danach Studium der Kunstgeschichte an der TU Berlin. Nebenbei Tätigkeit als Stadtführer. 2001 erschien in der berlin edition seine Geschichte des so genannten Pankower Städtchens „In den Wohnzimmern der Macht“, 2003 im selben Verlag seine Geschichte der Stasisiedlung Hohenschönhausen „In den Villen der Agenten“. Ein spannendes Buch zur Zeitgeschichte Die Geschichte des später “Städtchen"" (nach russisch“gorodok"") genannten Viertels im Berliner Vorort Pankow begann um 1900. Der Fotograf und “Visionär³ Richard Kasbaum baute sich eine imposante Villa, die das Viertel zunächst architektonisch, später auch politisch prägen sollte (das Titelfoto des Buches zeigt das repräsentative Gebäude). Doch der eigentliche Bauboom auf dem Gelände im Umfeld des Schlosses Schönhausen setzte vor allem in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts ein. Meist waren es kleinere und größere Unternehmer, die sich hier im Norden Berlins in der ehemaligen Kronprinzen- und Viktoriastraße niederließen. Neben dem Erfinder des Fahrraddynamos hatte der Gartenarchitekt sein Haus, Berlins größter Brotfabrikant lebte neben dem Professor für Chemie. Das Viertel gehörte ­inzwischen nicht nur in Pankow ­ zur besten Adresse und war für Leute mit Geld eine gefragte Wohngegend. Nach dem Krieg wurden die Häuser des ringförmigen Areals im August 1945 von der sowjetischen Militäradministration requiriert und die Besitzer enteignet. In die Villen zogen zunächst Offiziere des NKWD; aber auch kommunistische Politiker wie Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht, Anton Ackermann oder Dichter und Schriftsteller wie Johannes R. Becher und Hans Fallada wohnten bereits ab 1945 hier. Nach Gründung der DDR 1949 wurde das von der übrigen Bevölkerung durch eine Mauer gut abgeschottete “Städtchen³ schnell ein bevorzugtes Wohnghetto für die Spitzenfunktionäre der SED. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 versetzte jedoch die privilegierten Bewohner vorübergehend in Angst und Schrecken, so dass man nach einem leichter zu bewachenden und noch einsamer gelegenen Wohngebiet suchte. Wegen des günstigeren Fluchtweges Richtung Osten ­ zudem noch in der Nähe der Autobahn ­ entschied man sich 1961 zum “Auszug"" nach Wandlitz. Dennoch blieb das “Städtchen"" weiterhin Refugium für Funktionäre und ­ für Mitarbeiter der Staatssicherheit. Zwar fielen die Schlagbäume, doch die Überwachung blieb. Auch jetzt war man wie gewohnt ganz “unter sich"". Nach der politischen Wende 1989 bezog für kurze Zeit die in Wandlitz obdachlos gewordene SED-Prominenz erneut die alten Villen. Proteste der Bürgerbewegung, Rückübertragungsansprüche der Alteigentümer bzw. deren Erben, vor allem jedoch das Alter der Funktionäre schichtete das Viertel sozial erneut um. Die einstige Wohngegend der Mächtigen wurde zur Straße der Witwen. Neben der zeit- und stadtgeschichtlichen Dimension dieses “Städtchens"" vermittelt der Autor mit seinem Buch aber auch Einblicke in starre Denkstrukturen und Verhaltensmuster der Nomenklatura. In erschreckender Konsequenz wird deutlich, dass dieser auf Misstrauen und Abschottung ausgerichteten Politik von Anfang an das Symbol der Mauer immanent war ­ erst Pankow, dann Wandlitz, schließlich das ganze Land. Über den Autor Hans-Michael Schulze, 1967 geboren und aufgewachsen in der Altmark; Abitur an der Erweiterten Oberschule ""Karl Marx"" in Tangerhütte; danach Studium der Kunstgeschichte and der TU Berlin; nebenbei Tätigkeit als Stadtführer; lebt seit zehn Jahren in Höhenschönhausen. Ende der neunziger Jahre vom Bezirksamt Pankow beauftragt, die Geschichte des ""Städtchens"" in Pankow zu erforschen, Grundlage für das im Herbst in der Berliner Edition des Quintessenz Verlages erschienene Buch ""In den Wohnzimmern der Macht"". In den Wohnzimmern der Macht Das Geheimnis des Pankower Städtchens

Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2001) berlin edition im be.bra verlag berlin edition im be.bra verlag Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2001) Hardcover 244 S. 25 x 20,3 x 2,2 cm ISBN: 3814800885 (EAN: 9783814800882 / 978-3814800882)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Das ist keine kurzlebige Enthüllungslektüre, vielmehr werden Zeiten und Menschen lebendig. (Berliner Morgenpost) Meist waren es Unternehmer, die sich vor dem Zeiten Weltkrieg in der ehemaligen Kronprinzen- und Viktoriastraße in Pankow niederließen. Nach 1945 wurden deren Häuser von der sowjetischen Militäradministration requiriert, die Besitzer enteignet. Von der Grü mehr lesen ...
Schlagworte: Berlin-Pankow Geschichte Sozialgeschichte Wirtschaftsgeschichte Politik Zeitgeschichte Funktionär SED Das ist keine kurzlebige Enthüllungslektüre, vielmehr werden Zeiten und Menschen lebendig. (Berliner Morgenpost) Meist waren es Unternehmer, die sich vor dem Zeiten Weltkrieg in der ehemaligen Kronprinzen- und Viktoriastraße in Pankow niederließen. Nach 1945 wurden deren Häuser von der sowjetischen Militäradministration requiriert, die Besitzer enteignet. Von der Gründung der DDR 1949 bis zum »Auszug« nach Wandlitz 1961 war das »Städtchen« - von der übrigen Bevölkerung gut abgeschottet - Wohnghetto für die Spitzenfunktionäre der SED. Der Autor hat nicht nur die politische Geschichte rekapituliert, sondern sie in die Stadtgeschichte eingebettet und bis in die heutige Zeit aufgeschrieben. Mit vielen erstmals veröffentlichten Abbildungen entsteht so ein spannendes Lese- und Bilderbuch zur Sozial- und Zeitgeschichte, das die Mächtigen von einst ganz privat vorstellt. Die Geschichte des später “Städtchen"" (nach russisch“gorodok"") genannten Viertels im Berliner Vorort Pankow begann um 1900. Der Fotograf und “Visionär³ Richard Kasbaum baute sich eine imposante Villa, die das Viertel zunächst architektonisch, später auch politisch prägen sollte (das Titelfoto des Buches zeigt das repräsentative Gebäude). Doch der eigentliche Bauboom auf dem Gelände im Umfeld des Schlosses Schönhausen setzte vor allem in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts ein. Meist waren es kleinere und größere Unternehmer, die sich hier im Norden Berlins in der ehemaligen Kronprinzen- und Viktoriastraße niederließen. Neben dem Erfinder des Fahrraddynamos hatte der Gartenarchitekt sein Haus, Berlins größter Brotfabrikant lebte neben dem Professor für Chemie. Das Viertel gehörte ­inzwischen nicht nur in Pankow ­ zur besten Adresse und war für Leute mit Geld eine gefragte Wohngegend. Nach dem Krieg wurden die Häuser des ringförmigen Areals im August 1945 von der sowjetischen Militäradministration requiriert und die Besitzer enteignet. In die Villen zogen zunächst Offiziere des NKWD; aber auch kommunistische Politiker wie Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht, Anton Ackermann oder Dichter und Schriftsteller wie Johannes R. Becher und Hans Fallada wohnten bereits ab 1945 hier. Nach Gründung der DDR 1949 wurde das von der übrigen Bevölkerung durch eine Mauer gut abgeschottete “Städtchen³ schnell ein bevorzugtes Wohnghetto für die Spitzenfunktionäre der SED. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 versetzte jedoch die privilegierten Bewohner vorübergehend in Angst und Schrecken, so dass man nach einem leichter zu bewachenden und noch einsamer gelegenen Wohngebiet suchte. Wegen des günstigeren Fluchtweges Richtung Osten ­ zudem noch in der Nähe der Autobahn ­ entschied man sich 1961 zum “Auszug"" nach Wandlitz. Dennoch blieb das “Städtchen"" weiterhin Refugium für Funktionäre und ­ für Mitarbeiter der Staatssicherheit. Zwar fielen die Schlagbäume, doch die Überwachung blieb. Auch jetzt war man wie gewohnt ganz “unter sich"". Nach der politischen Wende 1989 bezog für kurze Zeit die in Wandlitz obdachlos gewordene SED-Prominenz erneut die alten Villen. Proteste der Bürgerbewegung, Rückübertragungsansprüche der Alteigentümer bzw. deren Erben, vor allem jedoch das Alter der Funktionäre schichtete das Viertel sozial erneut um. Die einstige Wohngegend der Mächtigen wurde zur Straße der Witwen. Neben der zeit- und stadtgeschichtlichen Dimension dieses “Städtchens"" vermittelt der Autor mit seinem Buch aber auch Einblicke in starre Denkstrukturen und Verhaltensmuster der Nomenklatura. In erschreckender Konsequenz wird deutlich, dass dieser auf Misstrauen und Abschottung ausgerichteten Politik von Anfang an das Symbol der Mauer immanent war ­ erst Pankow, dann Wandlitz, schließlich das ganze Land. Über den Autor Hans-Michael Schulze, 1967 geboren und aufgewachsen in der Altmark; Abitur an der Erweiterten Oberschule ""Karl Marx"" in Tangerhütte; danach Studium der Kunstgeschichte and der TU Berlin; nebenbei Tätigkeit als Stadtführer; lebt seit zehn Jahren in Höhenschönhausen. Ende der neunziger Jahre vom Bezirksamt Pankow beauftragt, die Geschichte des ""Städtchens"" in Pankow zu erforschen, Grundlage für das im Herbst in der Berliner Edition des Quintessenz Verlages erschienene Buch ""In den Wohnzimmern der Macht"". Hans Michael Schulze, 1967 geboren, aufgewachsen in der Altmark, Abitur in Tangerhütte, danach Studium der Kunstgeschichte an der TU Berlin. Nebenbei Tätigkeit als Stadtführer. 2001 erschien in der berlin edition seine Geschichte des so genannten Pankower Städtchens „In den Wohnzimmern der Macht“, 2003 im selben Verlag seine Geschichte der Stasisiedlung Hohenschönhausen „In den Villen der Agenten“. Berlin-Pankow Geschichte Sozialgeschichte Wirtschaftsgeschichte Politik Zeitgeschichte Funktionär SED Ein spannendes Buch zur Zeitgeschichte ISBN-10 3-8148-0088-5 / 3814800885 ISBN-13 978-3-8148-0088-2 / 9783814800882 In den Wohnzimmern der Macht: Das Geheimnis des Pankower `Städtchens` [Gebundene Ausgabe] von Hans-Michael Schulze (Autor) In den Wohnzimmern der Macht

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Das enteignete Bewusstsein

Mehr von Kilian Hans
Kilian, Hans
Das enteignete Bewusstsein Zur dialektischen Sozialpsychologie. Gesammelte Schriften, Band 2

Psychosozial-Verlag 2017 Broschur 148 x 210 mm ISBN: 3837923821 (EAN: 9783837923827 / 978-3837923827)


Kilian nimmt an, dass menschliche Selbsterkenntnis mit fortschreitender Realität veralten kann: Die Menschen orientieren sich an bekannten Sozialtechniken und Identitätsstrukturen, während sich die Gesellschaft weiterentwickelt und immer komplexer wird. Aus diesem Gegensatz resultiert eine kollektive Identitätskrise, die zu einem Rückzug auf »veraltete« Werte führt. Hieraus leitet Kilian die Notwe mehr lesen ...

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Hans Hasso von Veltheim Eine Biografie [Gebundene Ausgabe]  Karl Kl. Walther (Autor)

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Karl Kl. Walther
Hans Hasso von Veltheim Eine Biografie [Gebundene Ausgabe] Karl Kl. Walther (Autor)

2004 Mitteldeutscher Verlag Mitteldeutscher Verlag 2004 Hardcover 300 S. 21,2 x 15,2 x 2,6 cm ISBN: 3898122115 (EAN: 9783898122115 / 978-3898122115)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Hans Hasso von Veltheim (1885-1956) hatte viele Gesichter: hochdekorierter Offizier des ersten Weltkriegs, Anthroposoph, Fernreisender (u.a. Afghanistan, Indien, Bali), Verlagsmitarbeiter in München und Berlin, Kunsthändler und Mäzen, Gutsherr auf Ostrau, Schriftsteller; nach 1933 wird er Mitglied der NSDAP und hat zugleich als Helfer für bedrängte Freunde wie Leo Ba mehr lesen ...
Schlagworte: Anthroposoph Biografien Erinnerungen Sachbücher Geschichte Indienreisender Mystiker Ostrau bei Halle Saale Veltheim, Hans Hasso von Veltheim-Ostrau, Hans-Hasso von ISBN-10 3-89812-211-5 / 3898122115 ISBN-13 978-3-89812-211-5 / 9783898122115 Hans Hasso von Veltheim (1885-1956) hatte viele Gesichter: hochdekorierter Offizier des ersten Weltkriegs, Anthroposoph, Fernreisender (u.a. Afghanistan, Indien, Bali), Verlagsmitarbeiter in München und Berlin, Kunsthändler und Mäzen, Gutsherr auf Ostrau, Schriftsteller; nach 1933 wird er Mitglied der NSDAP und hat zugleich als Helfer für bedrängte Freunde wie Leo Baeck und Elisabeth von Thadden Kontakte zur Widerstandsbewegung. In seiner überaus kenntnisreichen wie angeregenden Biographie Veltheims bietet Klaus Karl Walther auf der Grundlage vieler erstmals ausgewerteten Dokumente einen Schlüssel für das Verständnis deutscher Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus aktueller Sicht sind sicherlich die Passagen über die Reisen Veltheims nach Asien, speziell nach Afghanistan, von Interesse. Ebenso Veltheims Kontakte zu Widerstandskreisen im Umfeld des Attentats von 20. Juli 1944, das sich in diesem Jahr zum 60. Mal jährt. Die Biografie bildet einen Baustein zur Kultur- und Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts und bescheitet durchweg Neuland Von einem eigentümlichen, dramatischen und teilweise tragischen Leben, das reich an Begegnungen, aber auch an Leiden war, berichtet dieses Buch. Der Hallenser Bibliothekar K.K.Walther stößt - noch zu DDR-Zeiten - im Bestand seiner Bibliothek immer wieder auf außergewöhnliche Bücher aus dem Besitz eines ihm Unbekannten: Er beginnt sich für diesen unbekannten Vorbesitzer - es war Hans-Hasso von Veltheim-Ostrau - zu interessieren. Als Frucht der jahrelangen Spurensuche liegt nun diese schöne Lebensbeschreibung vor. Hans-Hasso von Veltheim-Ostrau (1885-1956) war ein spirituell ausgerichteter, weltgewandter und weitgereister ""Grandseigneur"", der mit vielen geistig Großen des 20.Jh. zusammentraf (u.a. Gandhi, R.M.Rilke, C.G.Jung, Rudolf Steiner, Krishnamurti) und der sich insbesondere um den Dialog der Kulturen verdient gemacht hat - lange bevor der Ausdruck aufkam. Veltheim entstammte einer alten Adelsfamilie aus dem mansfelder Land (Sachsen-Anhalt); er durchlebte (als Stotterer) schwierige Kindheits- und Jugendjahre (mit acht Jahren ins Internat, Scheidung der Eltern), absolvierte das ungeliebte Militär, studierte Kunstgeschichte und bereiste Europa, Russland und Afrika, bevor er als Luftschiff- und Zeppelinführer am Ersten Weltkrieg teilanhm. Es folgten: Heirat mit einer Industriellentochter, Freundschaften und Bekanntschaften in Münchener und Berliner Künstler- und Intellektuellenkreisen (A.v.Bernus, A. Schuler), die Scheidung und schließlich die Übernahme des heruntergewirtschafteten väterlichen Schlossgutes Ostrau bei Halle/Saale, das er ab 1927 mustergültig saniert (wodurch er über Jahre hinweg zahlreiche Arbeitsplätze schafft). Hier findet er seinen Lebenszweck: einen Ort zu begründen, an dem sich freie Geister (darunter viele aus fernen Ländern) begegnen, einen kosmopolitischen Ort für Freunde, die Hilfe oder einfach nur eine Ruhezeit brauchen, einen (H)Ort des Gesprächs, der Humanität, Kunst und Kultur. Dies gelingt ihm trotz zahlreicher Widerstände, die besonders ab 1933 zunehmen. Binnen 5 Jahren lässt Veltheim auf seinen Besitzungen über 1 Million (!) Bäume pflanzen; die nicht verpachteten landwirtschaftlich genutzten Flächen werden biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Er ist mit dem Berliner Rabbiner Leo Baeck befreundet (den er als einen seiner Lehrer verehrt) und unterstützt diesen bis zu dessen Deportation nach Theresienstadt materiell und ideell. Veltheims geistige Orientierung ist wesentlich geprägt durch die entscheidende Begegnung (1919) mit Rudolf Steiner, dessen treuer (aber nicht unkritischer) Schüler er sein Leben lang bleibt. Tief lebt er sich auch in den Geist Asiens ein; der Sinologe Richard Wilhelm ist ein weiterer Lehrer. In den 30er Jahren bereist er ausgiebig West-, Zentral- und und Südostasien (seine drei Bücher darüber erscheinen erst in den 50er Jahren). Veltheim tritt 1937 aus taktischen Überlegungen der NSDAP bei, ist aber im Innern weiterhin ein unabhängiger Anti-Nazi. Angestellten und Dorfbewohnern steht er helfend und ratend zur Seite. Trotz eigener Verschuldung hilft er finanziell, wo es nur geht. Der Weltkrieg isoliert ihn äußerlich in Ostrau, aber um so mehr hält er durch eine ausgedehnte Korrespondenz Verbindung mit zahlreichen Freunden, von denen mancher dem Widerstand angehört; einige werden hingerichtet. Nach dem Kriegsende will Veltheim in Ostrau bleiben, sieht sich aber schließlich (als alter Mann von 60 Jahren) doch im November 1945 genötigt zu flüchten. Sein Lebenswerk ist verloren; mittellos, heimatlos und zunehmend krank lebt er bis zu seinem Tode bei verschiedenen Freunden in Westdeutschland, pflegt aber weiterhin seine weitläufigen Verbindungen; Leo Baeck - inzwischen in London - unterstützt ihn nun seinerseits. 70jährig stirbt Veltheim 1956 in einem Lungensanatorium auf der Nordseeinsel Föhr. Er förderte Künstler und war zeitweise auch Kunst- und Antiquitätenhändler. Einige seiner Freunde (u.a. Henry Benrath, Rolf Italiaander) waren homosexuell und auch Veltheim gilt als homophil; im vorliegenden Buch wird dies aber nicht über Gebühr thematisiert - wie ich finde: zu Recht. Das Leben dieses Brückenbauers, wahren Kosmopoliten und Freundes vieler Freunde lässt sich beileibe nicht auf diesen Aspekt reduzieren. Sicher gibt es bezüglich Veltheims Biografie noch viele interessante Details zu erforschen - doch mit K.K.Walthers Buch ist nun wenigstens endlich ein hervorragender erster Lebensüberblick gegeben. Dafür gebührt ihm großer Dank! Die Urne mit Veltheims Asche, 1956 auf einem Kölner Friedhof beigesetzt, fand 1990 in der von ihm selbst bereiteten Grab-Altar-Kapelle in der Ostrauer Schlosskirche ihre endgültige Ruhestätte. Die Welt des Hans Hasso von Veltheim sei untergegangen, sagt sein Biograph Karl Klaus Walther am Anfang seines Buches über den außergewöhnlichen Adligen. Vieles spricht dafür. Weites Land trägt heute polnische Namen, der Adel ist kaum noch Herr über Schlösser und Ländereien und trägt nichts mehr zur geistigen oder ästhetischen Orientierung der Masse bei. Auf der anderen Seite mehren sich die Zeichen für ein wachsendes Interesse an der Geschichte der Heimat und damit ein vorurteilsfreier Blick zurück vor den Zweiten Weltkrieg, dessen Zerstörungswut längst nicht nur Materielles betraf. Gerade die Menschen in den neuen Ländern wollen heute wissen, wer vor Generationen auf dem Schloss in ihrer Umgebung der Herr gewesen ist und welchen Einfluss er hatte. Der Bibliothekar Karl Klaus Walther entreißt einen ganz besonderen Vertreter des deutschen Adels dem Vergessen. 1885 in Köln geboren, litt Veltheim seine Kindheit lang unter seinem jähzornigen Vater. Der schmiss schon mal eine brennende Öllampe vom Tisch nach ihm und seiner Mutter. Diese Unterdrückung führe dazu, dass Veltheim sein Leben lang stotterte. Er war ein schlechter Schüler und trat, der Tradition seiner Familie folgend, ins Militär ein. Hier hatte er erhebliche Schwierigkeiten, sich dem dumpfen Drill und der starrsinnigen Ungerechtigkeit anzupassen. Spätestens hier werden die Parallelen zu den Biographien des Ur-Dandys Beau Brummell und Ernst Jüngers überdeutlich. Aufgrund seiner Erfahrungen im Ballonflug wurde Veltheim dem Preußischen Luftschiffer-Bataillon Nr. 1 zugeordnet. Im Rahmen der Mobilmachung wurde der Reserveoffizier als Beobachter im Fesselballon an die Front geschickt. Er zeichnete sich durch besonderen Mut aus und wurde hoch dekoriert. Nach dem Krieg versuchte er sich einige Zeit in München als Kunsthändler. Dies war auch die einzige Zeit in seinem Leben, wo er ein gutes Einkommen hatte. 1927 erbte er Schloss Ostrau, das dreizehn Kilometer süd-östlich von Halle/Saale liegt. Sein Vater wollte allerdings die Erbfolge verändert wissen und lies nichts unversucht, Veltheim um Ostrau zu bringen. Auch Stiefmutter und Stiefbruder waren sich ab 1933 nicht zu schade für übelste Intrigen und Denunziationen gegenüber nationalsozialistischen Stellen. Die endgültige gerichtliche Entscheidung zu Gunsten Veltheims erging erst in den vierziger Jahren. Adel verpflichtet. Veltheim hat in den Jahren zwischen 1929 und 1933 das Schloss und den Garten umfangreich saniert. Nur mit einheimischen Arbeitern, stellte er die Außenwände wieder her, verputzte das Schloss, ließ das Dach umdecken und 160 Fenster erneuern. Innen wurde ein riesiger, funktionsloser Durchgangssaal beseitigt, so dass seine umfangreiche Bibliothek und darüber das Familienarchiv aufgenommen werden konnten. Die zahlreichen Räume erhielten ihr Air durch Veltheims Kunstsammlung, die er harmonisch integrierte in das Barockschloss von 1713. In den 1930er Jahren machte Veltheim Schloss Ostrau zu einer geistigen Begegnungsstätte von internationalem Rang. Veltheim, Weltbürger, Religionsphilosoph, Anthroposoph und Freidenker hatte durch seine ausgedehnten Reisen Kontakte in viele Teile der Welt, vor allen Asien und Afrika. Wurde er in der fremden Kultur liebevoll aufgenommen und großzügig bewirtet, so stand er nicht nach und öffnete Ostrau für seine Gäste, soweit seine Mittel reichten. Der indische Subkontinent mit seinen Religionen hatte es dem Suchenden besonders angetan. Er brachte sich so manche Buddha-Statue mit, die dann Haus oder Garten in Ostrau zieren sollte. Obwohl er finanziell nicht großzügig ausgestattet war, erlangten seine Salons schnell legendären Ruf. Hier lernten sich Interessante und Interessierte über alle Fach- und ideologischen Grenzen hinweg kennen. Einig war man sich in der Ablehnung der totalitären Strömungen des Jahrhunderts. Nationalsozialismus und Kommunismus wurden in ihrer gegenseitigen Bedingtheit gesehen. Die bekanntesten seiner Freunde waren der Philosoph Hermann Graf Keyserling, Leo Baeck oder Oswald Spengler (»Der Untergang des Abendlandes«). Veltheim stand der Schwäche der Weimarer Republik kritisch gegenüber – dieser selbst jedoch nicht feindlich. Er fühlte sich der Konservativen Revolution zugehörig, hatte vielfältige Kontakte und war Mitglied im Tat-Kreis von Hans Zehrer. Veltheim war Europäer im kulturellen Sinn. Er sah Deutschlands Aufgabe darin, die östlichen Religionen in Europa zu transformieren. Prophetisch sah er viele politische Entwicklungen zutreffend voraus. So sah er direkt mit der Machtergreifung Hitlers den Zweiten Weltkrieg mit vielen seiner Folgen und in den 1950er Jahren die weltweite Gefahr des Kommunismus. Veltheims Geistesgröße bezeugte sich auch darin, dass er sich niemals von einer Bewegung vereinnahmen ließ, sondern auch bei größter Übereinstimmung kritische Distanz zu wahren wusste. Während des dritten Reiches musste er mehrmalige Gestapo-Verhöre und Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Dem braunen Mittelmaß musste dieser freie Geist suspekt sein. Dem Nazi-Terror aufrecht getrotzt zu haben, sollte ihm nach der Besetzung durch die Sowjets nicht helfen. Im November 1945 wurde Veltheim als Großgrundbesitzer enteignet und vertrieben. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er schwerkrank bei verschiedenen Freunden in Westdeutschland, die ihn aufopferungsvoll beherbergten. Der geistige Kontakt zu vielen, die das Dritte Reich honorig überstanden hatten, brach jedoch nicht ab. Hans Paeschke, der 1946 den noch heute bestehenden »Merkur, Zeitschrift für europäisches Denken«, gründete, suchte Veltheim zu einer Mitarbeit zu überreden. Wegen seines schweren Asthmas waren diese entehrenden Jahre für ihn eine Qual. Veltheim starb am 13. August 1956 im Sanatorium in Utersum auf der Insel Föhr. Neben vielen anderen aristokratophilen Gepflogenheiten pflegte Veltheim die der Briefkorrespondenz. Zu hoffen ist, dass hiervon noch ediert wird, beispielsweise der Briefwechsel mit Ernst Jünger. Walther gelingt es nicht immer, die sprachliche Farbe einer Biographie zu treffen. An mancher Stelle wäre eine Vertiefung durch Zitate von Veltheims eigenen Aufzeichnungen wünschenswert gewesen, nicht zuletzt, um ein Gefühl für diese stolze und bewusste Persönlichkeit zu bekommen. Auch hätte man sich mehr Photos von Veltheim gewünscht. Aber dies alles sind nur Kritikpunkte am Rande. Die Verdienste Walthers und des herausgebenden Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt überwiegen bei weitem. Bleibt zu hoffen, dass Schloss Ostrau in Zukunft eine Begegnungsstätte in Veltheims Sinne werden möge – und an seinen Wiederbegründer anno 1933 stilvoll erinnert. Zusatzinfo zahlr. Abb. Sprache deutsch Einbandart Leinen Sachbuch Ratgeber Geschichte Politik Lexika Anthroposoph Biografien Erinnerungen Sachbücher Geschichte Indienreisender Mystiker Ostrau bei Halle Saale Veltheim, Hans Hasso von Veltheim-Ostrau, Hans-Hasso von ISBN-10 3-89812-211-5 / 3898122115 ISBN-13 978-3-89812-211-5 / 9783898122115 Hans Hasso von Veltheim Eine Biografie [Gebundene Ausgabe] Karl Kl. Walther (Autor)

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Ägyptens späte Blüte. Die Römer am Nil [Gebundene Ausgabe] Katja Lembke (Autor), Cäcilia Fluck (Autor), Günter Vittmann (Autor)

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2004 Zabern Zabern 2004 Hardcover 131 S. 30,2 x 21,6 x 1,6 cm ISBN: 3805332769 (EAN: 9783805332767 / 978-3805332767)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Als im Jahre 30 v. Chr. Octavian, der spätere Kaiser Augustus, Alexandria eroberte und somit Ägypten in das Römische Reich eingliederte, brach für das Nilland eine neue Epoche an. Statt Kleopatra in Alexandria regierte der Kaiser in Rom, die Befugnisse des Klerus wurden stark eingeschränkt, die Tempeldomänen enteignet, und das fruchtbare Ackerland am Nil diente forta mehr lesen ...
Schlagworte: Als im Jahre 30 v. Chr. Octavian, der spätere Kaiser Augustus, Alexandria eroberte und somit Ägypten in das Römische Reich eingliederte, brach für das Nilland eine neue Epoche an. Statt Kleopatra in Alexandria regierte der Kaiser in Rom, die Befugnisse des Klerus wurden stark eingeschränkt, die Tempeldomänen enteignet, und das fruchtbare Ackerland am Nil diente fortan der Versorgung der fernen Hauptstadt in Italien. Wie schon unter den Ptolemäern waren die Ägypter im eigenen Land Menschen dritter Klasse, während sich die römische Oberschicht in luxuriösen Villen einrichtete. Die neuen Herrscher ließen sich sogar in traditioneller Manier als Pharaonen verehren. Aber die römische Herrschaft gab dem Land auch eine neue PrägungIn Mittelägypten wurde 131 n. Chr. die Stadt Antinoupolis gegründet, benannt nach Antinoos, dem Geliebten des Kaisers Hadrian, in der Oase Fayyum wurde die kapitolinische Trias verehrt und eine Kaisergalerie aufgestellt, ja selbst auf der Insel Philae stand inmitten eines Heiligtums pharaonischer Tradition ein römischer Tempel für den Kaiser Augustus. Die Spannung zwischen Fortdauer und Neuanfang, die Vielfalt der kulturellen Zeugnisse unter römischer Herrschaft und schließlich der Siegeszug des Christentums sind Themen dieses Bandes, der in Zusammenarbeit einer Klassischen Archäologin, eines Ägyptologen und einer Koptologin entstand. Autor:Dr. Katja Lembke, seit 2002 Sachverständige für Ägyptische Kunst im Rahmen der Restaurierung und Baufreimachung des Pergamonmuseums Berlin; Dr. Günter Vittmann, 2001 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor in Würzburg. Seit 2000 Forschungsprojekt Datenbank demotischer Texte; Dr. Cäcilia Fluck, 1996/97 Lehrauftrag an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1997 freiberufliche Tätig-keit, u. a. für das Museum für Byzantinische Kunst in Berlin und das Gustav-Lübcke-Museum Hamm

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Das Havanna-Quartett. Band 1-4: Ein perfektes Leben - Handel der Gefühle - Labyrinth der Masken - Das Meer der von Leonardo Padura und Hans-Joachim Hartstein

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Das Havanna-Quartett. Band 1-4: Ein perfektes Leben - Handel der Gefühle - Labyrinth der Masken - Das Meer der von Leonardo Padura und Hans-Joachim Hartstein

2011 Unionsverlag Unionsverlag 2011 Softcover 19,2 x 12,6 x 7,2 cm ISBN: 3293291236 (EAN: 9783293291232 / 978-3293291232)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Havanna im Jahr 1989Im Paradies der Revolution steht nicht alles zum Besten. Schicht um Schicht legt der Polizist Mario Conde die kubanische Realität frei und misst sie an den Illusionen und Träumen seiner Jugend. ""Großartig sind die Kriminalromane des Kubaners Leonardo Padura. Seine Tetralogie um Teniente Mario Conde besteht aus raffinierten Sozialrecherchen in ein mehr lesen ...
Schlagworte: Havanna im Jahr 1989Im Paradies der Revolution steht nicht alles zum Besten. Schicht um Schicht legt der Polizist Mario Conde die kubanische Realität frei und misst sie an den Illusionen und Träumen seiner Jugend. ""Großartig sind die Kriminalromane des Kubaners Leonardo Padura. Seine Tetralogie um Teniente Mario Conde besteht aus raffinierten Sozialrecherchen in einem Milieu, das der Öffentlichkeit meist verborgen bleibtHomosexuelle, vom Staat enteignete Bürgerliche, unangepasste Künstler. Kein Wunder, dass Paduras Bücher im maßgeblichen Ranking, der KrimiWelt-Bestenliste, ganz oben stehen."" Steffen Richter, Der Tagesspiegel AutorLeonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, schloss 1980 ein Lateinamerikanistik-Studium in Havanna ab und schrieb zunächst für verschiedene kubanische Zeitschriften. Bald gehörten seine Reportagen zu den meistgelesenen in Kuba. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien sowie Reportagen und Interviews. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus ""Das Havanna-Quartett"". Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den Premio Café de Gijón sowie dreimal den spanischen Premio Hammett. 2009 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Premio Raymond Chandler, dem wichtigsten italienischen Noir-Preis, geehrt und 2012 mit dem kubanischen Nationalpreis für Literatur. Leonardo Padura lebt in Havanna.

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Nationalsozialistische Monatshefte. Zentrale politische und kulturelle Zeitschrift der NSDAP / Heft 58  Januar 1935, 6. Jahrgang

Mehr von Rosenberg Alfred (Herausgeber)
Rosenberg, Alfred (Herausgeber):
Nationalsozialistische Monatshefte. Zentrale politische und kulturelle Zeitschrift der NSDAP / Heft 58 Januar 1935, 6. Jahrgang

München, Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf. München, 1935.


(noch zu Nr.23020:) ". . . Verschwiegen wird weiter, wie der mehr als je ausgeblutete österreichische Staat die Habsburger ausreichend entschädigen könnte, wer die Kosten einer Hofhaltung mit ihren unzähligen apanagesüchtigen Anhängseln aufbringen und tragen könnte, und verschwiegen wird bei dem Jammer um die "armen" Habsburger die Tatsache, daß ein Teil der Familie, insbesondere der ungarische, mehr lesen ...
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Schlagworte: Deutsches / Drittes Reich, Deutschland vor 1945, illustrierte Bücher, Ständeordnung im Nationalsozialismus, Arbeit der Hitlerjugend im Rundfunk, NS.-Lyrik, Jugendfunkwartorganisation der HJ, Hitlerjugend, der Radiobastler / Funkfritze eine der unerfreunlichsten Erscheinungen im Rundfunkleben des vergangenen Systems, kulturelle und technische Arbeit der HJ. am Rundfunk, Spielführerschulung, Geisteshaltung und volksfremde Potenz des Habsburgersprossen Otto, habsburgisches Restaurationsabenteuer, Restauration Deutschfreundlichkeit der Habsburger, Drahtzieher der Restauration in Österreich, das Haus Habsburg mit seiner senil schwärmerischen und krampfhaft-bornierten ewigen Gestrigkeit, Mitleid mit der in der Verbannung lebenden Kaiserfamilie, Heiligenschein eines Märtyrers für Kaiser Karl von Habsburg, Vermögensrückgabe an die Habsburger,, Staats- und Privatvermögen der Habsburger in Österreich / Tschechoslowakei / Jugoslawien / Rumänien entschädigungslos enteignet, habsburgische Vermögensansprüche auf Besitzungen in sieben verschiedenen Staaten, der hinter Habsburg lauernde politische Katholizismus, Reinerhaltung der Rasse und ihrer Ehre, rassegesetzliche Fragestellungen in der Rechtslehre, Reichsleiter Alfred Rosenberg, NS.-Schrifttum, völkisches / nationalsozialistisches Gedankengut

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Der enteignete Mythos.

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Weiler, Gerda:
Der enteignete Mythos. Eine notwendige Revision der Archetypenlehre C. G. Jungs und Erich Neumanns.

1. Aufl. München : Frauenoffensive, 1985. 290 S. Originalbroschur. EAN: 9783881041485 (ISBN: 3881041486)


Einband leicht berieben. Papierbedingt leicht gebräunt. - VORGETÄUSCHTE VERSÖHNUNG Erinnerungen an die Zukunft -- Archetypen sind keine Urbilder -- Erich Neumann, sein Leben und sein Werk -- DER ENTEIGNETE MYTHOS Ich bin die Weisheit, die von Anfang war. Einstimmung in ein matriarchales Urbild -- Vergewaltigung und Muttermord -- Die wundersame Verwandlung des Mannes zur jungfräulichen Mutter -- MA mehr lesen ...
Schlagworte: Jung, Carl Gustav ; Neumann, Erich ; Archetypus ; Jung, Carl Gustav ; Neumann, Erich ; Archetypus, Psychologie

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2013 Unionsverlag Unionsverlag 2013 Softcover 1072 S. 19,2 x 12,6 x 7,2 cm ISBN: 3293260012 (EAN: 9783293260016 / 978-3293260016)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Havanna im Jahr 1989Im Paradies der Revolution steht nicht alles zum Besten. Schicht um Schicht legt der Polizist Mario Conde die kubanische Realität frei und misst sie an den Illusionen und Träumen seiner Jugend. ""Großartig sind die Kriminalromane des Kubaners Leonardo Padura. Seine Tetralogie um Teniente Mario Conde besteht aus raffinierten Sozialrecherchen in ein mehr lesen ...
Schlagworte: Literatur Krimi Thriller Horror Krimi Thriller Havanna Havanna Krimis Thriller Kuba Mario Conde ISBN-10 3-293-26001-2 / 3293260012 ISBN-13 978-3-293-26001-6 / 9783293260016 Das Havanna-Quartett. Band 1-4: Ein perfektes Leben - Handel der Gefühle - Labyrinth der Masken - Das Meer der von Leonardo Padura und Hans-Joachim Hartstein Havanna im Jahr 1989Im Paradies der Revolution steht nicht alles zum Besten. Schicht um Schicht legt der Polizist Mario Conde die kubanische Realität frei und misst sie an den Illusionen und Träumen seiner Jugend. ""Großartig sind die Kriminalromane des Kubaners Leonardo Padura. Seine Tetralogie um Teniente Mario Conde besteht aus raffinierten Sozialrecherchen in einem Milieu, das der Öffentlichkeit meist verborgen bleibtHomosexuelle, vom Staat enteignete Bürgerliche, unangepasste Künstler. Kein Wunder, dass Paduras Bücher im maßgeblichen Ranking, der KrimiWelt-Bestenliste, ganz oben stehen."" Steffen Richter, Der Tagesspiegel AutorLeonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, schloss 1980 ein Lateinamerikanistik-Studium in Havanna ab und schrieb zunächst für verschiedene kubanische Zeitschriften. Bald gehörten seine Reportagen zu den meistgelesenen in Kuba. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien sowie Reportagen und Interviews. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus ""Das Havanna-Quartett"". Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den Premio Café de Gijón sowie dreimal den spanischen Premio Hammett. 2009 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Premio Raymond Chandler, dem wichtigsten italienischen Noir-Preis, geehrt und 2012 mit dem kubanischen Nationalpreis für Literatur. Leonardo Padura lebt in Havanna. Reihe/Serie Das Havanna-Quartett ; Bd.1-4 Metro UT Übersetzer Hans-Joachim Hartstein Sprache deutsch Einbandart Paperback

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Enteignete Kunst. (= Raub und Rückgabe. Österreich von 1938 bis heute, Bd. 3).

Mehr von Pawlowsky Verena Harald
Pawlowsky, Verena u. Harald Wendelin (Hg.).
Enteignete Kunst. (= Raub und Rückgabe. Österreich von 1938 bis heute, Bd. 3).

(Wien), Mandelbaum Verlag, (2006). Kl.-8°. Mit einigen Abbildungen. 282 S., 2 Bll., Illustr.-OHLwd.


Erstausgabe. - Gutes Exemplar. -

Schlagworte: Pawlowsky, Wendelin, Enteignete Kunst. (= Raub und Rückgabe. Österreich von 1938 bis heute, Bd. 3), Raubkunst

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Pueblo en Armas. Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936 - 1939. Ausstellungskatalog

Pueblo en Armas. Bürgerkrieg und Revolution in Spanien 1936 - 1939. Ausstellungskatalog

Edition AV Lich 2011 8° -- Broschiert -- EAN: 9783868410566 (ISBN: 3868410562)


78 S. -- Quadratisches Format, mit zahlr. sw Abb. -- Am 19. Juni 1936 putschte General Franco mit seinen Truppen. Der Plan der Putschisten, Spanien im Sturmlauf zu erobern, scheiterte in Barcelona, Madrid, Málaga sowie in Katalonien, Zentralspanien und großen Teilen von Aragón, Asturien und im Baskenland am organisierten Widerstand von revolutionären ArbeiterInnen. Der Widerstand gegen die Aufstä mehr lesen ...
Schlagworte: Pueblo en Armas, Spanische Revolution, 1936, CNT FAI

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