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tandem. Polizisten treffen Migranten - Literarische Protokolle [Gebundene Ausgabe] Dimitre Dinev (Autor), Erich Hackl (Autor), Alma Hadzibeganovic (Autor) Heinz Janisch, Vladimir Vertlib, Renate Welsh-Rabady Christa Zettel Ergänzt werden diese literarischen Protokolle mit Fotografien von Michaela Bruckmüller IZKS Internationales Zentrum für Kultur und Sprachen Migration Interkulturalität Kommunikation Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft Weiterbildungsangebot für leitende BeamtInnen österreichische Polizei Identität Kulturunterschiede Vorurteile Rassismus schwieriger Dialog

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Dimitre Dinev (Autor), Erich Hackl (Autor), Alma Hadzibeganovic (Autor) Heinz Janisch, Vladimir Vertlib, Renate Welsh-Rabady und Christa Zettel. Ergänzt werden diese literarischen Protokolle mit Fotografien von Michaela Bruckmüller
tandem. Polizisten treffen Migranten - Literarische Protokolle [Gebundene Ausgabe] Dimitre Dinev (Autor), Erich Hackl (Autor), Alma Hadzibeganovic (Autor) Heinz Janisch, Vladimir Vertlib, Renate Welsh-Rabady Christa Zettel Ergänzt werden diese literarischen Protokolle mit Fotografien von Michaela Bruckmüller IZKS Internationales Zentrum für Kultur und Sprachen Migration Interkulturalität Kommunikation Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft Weiterbildungsangebot für leitende BeamtInnen österreichische Polizei Identität Kulturunterschiede Vorurteile Rassismus schwieriger Dialog

2006 Mandelbaum Verlag 2006 Hardcover 160 S. 20,4 x 12,4 x 1,8 cm ISBN: 3854761775 (EAN: 9783854761778 / 978-3854761778)


Migration Interkulturalität Kommunikation Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft Weiterbildungsangebot für leitende BeamtInnen österreichische Polizei Identität Kulturunterschiede Vorurteile Rassismus schwieriger Dialog Der Mensch lernt ein Leben lang, natürlich nur, wenn er will. Was man auf dieser Welt nicht alles lernen kannMathematik, Physik, Biologie, Chemie, Literatur, mehr lesen ...
Schlagworte: Migration Interkulturalität Kommunikation Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft Weiterbildungsangebot für leitende BeamtInnen österreichische Polizei Identität Kulturunterschiede Vorurteile Rassismus schwieriger Dialog Der Mensch lernt ein Leben lang, natürlich nur, wenn er will. Was man auf dieser Welt nicht alles lernen kannMathematik, Physik, Biologie, Chemie, Literatur, Geschichte, Sprachen, Zeichnen. Man kann Himmels- und Landeskunde studieren, sich für Natur- und andere Gesetze interessieren. Man kann lernen, dass Gott diese Welt in nur sechs Tagen erschuf oder dass sie durch einen Urknall entstand. Und so wie Mathematik und Biologie kann man auch lernen, dass MigrantInnen und Flüchtlinge keine Zahlen und Quoten sind, sondern ein Nervensystem und einen Verdauungsapparat, ein Herz, eine Geschichte, einen Beruf und einen Namen haben. Das meiste Wissen zu diesem Thema haben die Menschen allerdings aus Tageszeitungen. Doch was für ein Wissen ist das! Was kann man schon aus einer Tageszeitung lernen? ... Im Großen und Ganzen vermitteln Tageszeitungen den Menschen, dass sie etwas wissen können, ohne dafür lernen zu müssen. So weiß der Mensch von heute über alles in der Welt Bescheid, ohne den mühsamen Weg der Erkenntnis zu gehen, ja sogar ohne die große Welt zu kennen. Die Leute vom IZKS (Internationales Zentrum für Kultur und Sprachen) wissen, dass der Mensch von heute schon sehr viel weiß und dass dieses Wissen ihm oft im Wege steht. In diesem Sinne leiten sie seit mehreren Jahren Lehrgänge und Seminare zur Migrationsthematik, Interkulturalität und Kommunikation. Einer der Schwerpunkte ist seit 1999 der Lehrgang »Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft«. Es ist ein Weiterbildungsangebot für leitende BeamtInnen aus verschiedenen Bereichen der österreichischen Polizei.« So der Anfang von Dimitre Dinevs Beitrag zu diesem Buch, in dem sieben AutorInnen jeweils ein sogenanntes Tandem-Paar portraitieren. Bei diesem Projekt begegnen Polizisten zugewanderten Menschen, um sich gemeinsam in verschiedenen Aktivitäten über Identität, Kulturunterschiede, Vorurteile, Rassismus auszutauschen. Die entstandenen literarischen Texte sind höchst unterschiedlich und zeigen doch ein eindrucksvolles Bild, das sowohl die sozialen und politischen Probleme abbildet, als auch ein zukunftweisendes Modell für einen schwierigen Dialog aufzeigt. Es schreiben Dimitré Dinev, Erich Hackl, Alma Hadzibeganovic, Heinz Janisch, Vladimir Vertlib, Renate Welsh-Rabady und Christa Zettel. Ergänzt werden diese literarischen Protokolle mit Fotografien von Michaela Bruckmüller. Autor: Dimitré Dinev, geb. 1968 in Plovdiv, Bulgarien, wo er das Bertolt-Brecht-Gymnasium besuchte. 1990 emigrierte er nach Österreich und studierte in Wien Philosophie und russische Philologie. Seine ersten Veröffentlichungen wurden 1986 in bulgarischer, russischer und deutscher Sprache publiziert. Seit 1992 erscheinen regelmäßig Drehbücher, Übersetzungen, Theaterstücke und Prosa in deutscher Sprache. Dinev wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit BDI-Förderpreis 2004 (Förderpreis des Kulturkreises des Bundes deutscher Industrie) und dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Dimitré Dinev lebt heute als freier Schriftsteller in Wien.Erich Hackl wurde 1954 in Steyr (Oberösterreich) geboren. Er studierte in Salzburg und Málaga Germanistik und Hispanistik und war drei Jahre Lektor an der Universidad Complutense in Madrid. Zurück in Österreich, war er Spanischlehrer an einer Mittelschule und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Seit 1983 arbeitet Hackl als Übersetzer, Herausgeber und freier Schriftsteller. 2004 erhielt er den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels ""für Toleranz im Denken und Handeln"" und 2007 wurde ihm der Donauland-Sachbuchpreis verliehen. tandem. Polizisten treffen Migranten - Literarische Protokolle [Gebundene Ausgabe] Dimitre Dinev (Autor), Erich Hackl (Autor), Alma Hadzibeganovic (Autor) Heinz Janisch, Vladimir Vertlib, Renate Welsh-Rabady Christa Zettel Ergänzt werden diese literarischen Protokolle mit Fotografien von Michaela Bruckmüller IZKS Internationales Zentrum für Kultur und Sprachen Migration Interkulturalität Kommunikation Polizeiliches Handeln in einer multikulturellen Gesellschaft Weiterbildungsangebot für leitende BeamtInnen österreichische Polizei Identität Kulturunterschiede Vorurteile Rassismus schwieriger Dialog

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Stadt, Handwerk, Armut: Eine kommentierte Quellensammlung zur Geschichte der Frühen Neuzeit von Katrin Keller (Herausgeber), Gabriele Viertel (Herausgeber), Gerald Diesener (Herausgeber)

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2009 Leipziger Uni-Vlg 2009 Softcover 24,6 x 18,2 x 5,6 cm ISBN: 386583227X (EAN: 9783865832276 / 978-3865832276)


Stadt, Handwerk und Armut in der Frühen Neuzeit - die drei Begriffe gleichen Kristallisationskernen, an die sich jene Forschungsinteressen anlagern, die jenseits der großen Entwürfe, verallgemeinernden Linienführungen und Überblicksdarstellungen den Fragen nachgehen, die sich vor allem der Sozial-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte zurechnen lassen. Vor allem dieser Ebene fühlen sich die hier vers mehr lesen ...
Schlagworte: Stadt, Handwerk und Armut in der Frühen Neuzeit - die drei Begriffe gleichen Kristallisationskernen, an die sich jene Forschungsinteressen anlagern, die jenseits der großen Entwürfe, verallgemeinernden Linienführungen und Überblicksdarstellungen den Fragen nachgehen, die sich vor allem der Sozial-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte zurechnen lassen. Vor allem dieser Ebene fühlen sich die hier versammelten Beiträge verpflichtet. Indem dabei der Weg der Präsentation einer charakteristischen Quelle und ihrer sachkundigen Kommentierung beschritten wird, entstehen zahlreiche Detaileinsichten und gleichzeitig ein facettenreiches Bild vom damaligen Alltag, vom Leben „. ganz unten, wo es konkret ist“. Katrin Keller ist Dozentin an der Universität Wien und betreibt Forschungen zu Adel und Hofgesellschaft in Sachsen und Österreich.

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Was die Seele bewegt Zürcher Psychoanalytiker im Gespräch [Gebundene Ausgabe] Angelika Schett (Autor) In diesem Buch kommen zu Wort: Kathrin Asper, Aron Ronald Bodenheimer, Paul Brutsche, Mario Erdheim, Arno Gruen, Adolf Guggenbühl-Craig, Daniel Hell, Heinz Stefan Herzka, Alice Holzhey-Kunz, Mario Jacoby, Verena Kast, Ulrich Moser, Paul Parin, Peter Passett, Ingrid Riedel, Berthold Rothschild, Ambros Uchtenhagen, Detlev von Uslar, Jürg Willi, Hanna Wintsch, Ilka von Zeppelin Mit Fotos von Loretta Curschellas

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Was die Seele bewegt Zürcher Psychoanalytiker im Gespräch [Gebundene Ausgabe] Angelika Schett (Autor) In diesem Buch kommen zu Wort: Kathrin Asper, Aron Ronald Bodenheimer, Paul Brutsche, Mario Erdheim, Arno Gruen, Adolf Guggenbühl-Craig, Daniel Hell, Heinz Stefan Herzka, Alice Holzhey-Kunz, Mario Jacoby, Verena Kast, Ulrich Moser, Paul Parin, Peter Passett, Ingrid Riedel, Berthold Rothschild, Ambros Uchtenhagen, Detlev von Uslar, Jürg Willi, Hanna Wintsch, Ilka von Zeppelin Mit Fotos von Loretta Curschellas

Auflage: 2. Nzz Libro Auflage: 2. Hardcover 224 S. 22 x 17 x 2,2 cm ISBN: 303823530X (EAN: 9783038235309 / 978-3038235309)


Warum hassen Menschen, wenn sie lieben? Warum finden sie rationale Gründe, um Kriege plausibel zu machen? Warum ist Gehorsam gefährlich, und warum macht Angst menschlich? Warum tut Ärger gut? Worin liegt der Sinn neurotischen Leidens? Warum fühlen sich viele Menschen so unlebendig, obwohl das äussere Leben keinen Anlass zur Klage gibt? Und wer hat sich nicht schon als Fremder unter Eingeweihten ge mehr lesen ...
Schlagworte: Psychologie Psychoanalyse Tiefenpsychologie Gespräche Psychoanalyse Gespräch Psychoanalytiker Zürich Geisteswissenschaften Warum hassen Menschen, wenn sie lieben? Warum finden sie rationale Gründe, um Kriege plausibel zu machen? Warum ist Gehorsam gefährlich, und warum macht Angst menschlich? Warum tut Ärger gut? Worin liegt der Sinn neurotischen Leidens? Warum fühlen sich viele Menschen so unlebendig, obwohl das äussere Leben keinen Anlass zur Klage gibt? Und wer hat sich nicht schon als Fremder unter Eingeweihten gefühlt? Solche Fragen und menschliche Erfahrungen geben den Rahmen für die Gespräche mit den profilierten Psychoanalytikern aus Zürich. Seien es Jungianer, Freudianer oder Daseinsanalytiker - ihre lebensnahen und überraschenden Auskünfte zeigen vor allem: Lebendigkeit als Lebensgefühl hat viel mit der Anerkennung des Widersprüchlichen und Verwirrenden der menschlichen Existenz zu tun. In diesem Buch kommen zu Wort: Kathrin Asper, Aron Ronald Bodenheimer, Paul Brutsche, Mario Erdheim, Arno Gruen, Adolf Guggenbühl-Craig, Daniel Hell, Heinz Stefan Herzka, Alice Holzhey-Kunz, Mario Jacoby, Verena Kast, Ulrich Moser, Paul Parin, Peter Passett, Ingrid Riedel, Berthold Rothschild, Ambros Uchtenhagen, Detlev von Uslar, Jürg Willi, Hanna Wintsch, Ilka von Zeppelin. Die Psychoanalyse hat in Zürich Tradition - und damit auch Fragen, die den Kern unserer Existenz bestimmen. Bedeutende Psychoanalytiker, einfühlsam befragt von Angelika Schett und porträtiert von Loretta Curschellas, sprechen über Glück und seelisches Leid.Warum hassen Menschen, wenn sie lieben? Warum finden sie rationale Gründe, um Kriege plausibel zu machen? Warum ist Gehorsam gefährlich, und warum macht Angst menschlich? Warum tut Ärger gut? Worin liegt der Sinn neurotischen Leidens? Warum fühlen sich viele Menschen so unlebendig, obwohl das äussere Leben keinen Anlass zur Klage gibt? Und wer hat sich nicht schon als Fremder unter Eingeweihten gefühlt? Solche Fragen und menschliche Erfahrungen geben den Rahmen für die Gespräche mit den profilierten Psychoanalytikern aus Zürich. Seien es Jungianer, Freudianer oder Daseinsanalytiker – ihre lebensnahen und überraschenden Auskünfte zeigen vor allem: Lebendigkeit als Lebensgefühl hat viel mit der Anerkennung des Widersprüchlichen und Verwirrenden der menschlichen Existenz zu tun. Illustrationen Loretta Curschellas Zusatzinfo Duplext-Abb. Sprache deutsch Maße 165 x 215 mm Einbandart Leinen Geisteswissenschaften Psychologie Psychoanalyse Tiefenpsychologie Gespräche Psychoanalyse Gespräch Psychoanalytiker Zürich ISBN-10 3-03823-530-X / 303823530X ISBN-13 978-3-03823-530-9 / 9783038235309

Bestell-Nr.: BN26724

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Photoshop Elements 4.0 für digitale Fotografie von Scott Kelby Dieses Photoshop-Buch bricht alle Regeln! Es zeigt, wie

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Scott Kelby
Photoshop Elements 4.0 für digitale Fotografie von Scott Kelby Dieses Photoshop-Buch bricht alle Regeln! Es zeigt, wie ""man es richtig macht"". Und das gab es bisher noch nie!Sie ersticken nicht in Theorie; Sie müssen nicht mit eigenen Einstellungen experimentieren oder alles selbst herausfinden. Stattdessen erfahren Sie Schritt für Schritt, welche Einstellungen Sie verwenden müssen, wann und warum. Falls Sie gerne eines dieser ""Erzählen-Sie-mir-alles-über-den-Filter-Unscharf-maskieren""-Bücher hätten, werden Sie enttäuscht. Hier finden Sie Insider-Tipps und Tricks, die nur der Profi benutzt, um Fotos zu korrigieren, zu bearbeiten, scharfzuzeichnen, zu retuschieren und auch dem anspruchsvollsten Kunden zu präsentieren. Sie werden absolut begeistert sein, wie einfach und effektiv diese Techniken sind - wenn man sie kennt. Ich wollte dieses Buch nicht schreiben(Eigentlich meine ich das Buch, auf das dieses Buch hier aufbaut. Hier ist die Geschichte.) Es war ungefähr vier Wochen, bevor ich nach New York City fliegen und ein Eintagesseminar für mehr als 1200 Photoshop-Junkies halten sollte. (Okay, es waren nur etwa 1160 Profis, 42 Leute, die nur einen bezahlten freien Tag wollten, und ein Verrückter, der mich fragte, ob ich schon mal im Knast war. Ich antwortete ihm unmissverständlich»Das geht Sie nichts an!«)Egal, das Seminar war nur noch wenige Wochen entfernt und für eine Session hatte ich noch keinen Plan. Sie hieß »Digitalfotos korrigieren« (das ist schon deutlich besser als mein ursprünglicher Arbeitstitel für das Seminar»Tod den Analogfotografen!«).Ich wusste, worum es in der Session gehen sollte, denn in den letzten zehn Jahren habe ich Tausende von traditionellen Fotografen in Photoshop unterrichtet. Die meisten haben bereits zur Digitaltechnik gewechselt oder sind gerade dabei, undall diese digitalen Fotografen scheinen dieselben Photoshop-Fragen zu haben - für die ich im Grunde dankbar bin, denn jetzt kann ich antworten. Würden sie immer andere Fragen stellen, wäre ich sicher etwas verblüfft und müsste dann zu Plan Bwechseln (Antworten geben, die gut klingen, in Wahrheit aber nur geraten sind).Also wusste ich, worüber ich sprechen wollte, musste aber erst noch einige Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, ob andere Leute in der Industrie genau wie ich an diese Fragen herangehen oder komplett andere Blickwinkel, Techniken oder Ideen haben. Ich kaufte mir also jedes verfügbare Buch über digitale Fotografie und Photoshop. Ich gab ca. $1,2 Millionen aus.Okay, vielleicht nicht ganz so viel, aber in den folgendenen Monaten würde ich mich bei einigen Luxusgütern zurückhalten müssen, etwa bei Leitungswasser, Müllgebühren, Heizung etc.Ich begann, all diese Bücher zu lesen. Zuerst schaute ich mir an, was es zum Thema Digitales Rauschen gab (High ISO, Blue-Channel-Noise, Farbaliasing etc.) Ich war begeistert, dass sich kein Buch dazu äußerte. Nicht eines. Ehrlich, ich war geschockt.Dazu werden mir immer wieder Fragen gestellt und nun taucht es in keinem Buch auf! Also suchte ich weiter nach 16-Bit-Fotos. Wieder nichts. Okay, in einem Buch wurde es erwähnt, aber dort hieß es sinngemäß »das ist nichts für Sie - das ist etwas für High-End-Profis mit superteuren Kameras«. Ich konnte es nicht fassen! Also suchte ich weiter nach Themen, zu denen ich am meisten befragt wurde, immer mit demselben Ergebnis.Mit meiner New-York-Session machte ich weiter wie geplant, sie wurde zum großen Wurf. Ein Fotograf nach dem anderen kam zu mir und sagte»Vielen, vielen Dank - genau das wollte ich von Ihnen erfahren.« Dabei fiel mir auf, dass ein Buchfehlte - eines für Leute, die wissen, wie man gute Fotos macht, und die auch wissen, was sie in Photoshop tun wollen; diese Leute brauchen nur jemanden, der ihnen zeigt, wie sie es tun können. Jemanden, der ihnen zeigt, wie sie besondereHerausforderungen (und Möglichkeiten) meistern, die beim Einsatz von Digitalfotos in Photoshop entstehen. Ich war so begeistert, denn in meinem Herzen wusste ich, dass ich dieses Buch schreiben konnte.Also wollte ich dochAm Tag nach dem Seminar flog ich nach Hause und rief sofort meinen Lektor an und sagte ihm, dass ich wüsste, welches mein nächstes Buch sein sollte - ein Photoshop-Buch für Digitalfotografen. Am anderen Ende entstand eine lange, unangenehme Pause. Mein Lektor sagte dann höflich»Oh, wirklich, ein Buch über digitale Fotografie . nett.« Es war klar, dass er von dem Konzept nicht annähernd so begeistert war wie ich. Schließlich sagte er»Du weißt schon, dass es bereitseinige Bücher über digitale Fotografie gibt?« Ich stimmte ihm zu, da ich gerade mein ganzes Taschengeld für sie alle ausgegeben hatte. Also musste ich meinen Lektor überzeugen, dass dies nicht nur eine gute Idee wäre, sondern dass diese Buchidee derartig gut sei, dass wir unsere anderen Buchprojekte dahinter zurückstellen müssten, damit ich zuerst dieses schreiben konnte, von dem es, wie er sagte, »bereits einige gibt«.Ich versprach meinem Lektor, dass Folgendes bei meinem Buch anders sein würde als bei den anderen:(1) Es ist kein Buch über digitale Fotografie; es ist ein Photoshop-Buch. Ich diskutiere nicht über Film, Brennweiten, Linsen oder Fotorahmen. Wenn die Leser nicht wissen, wie man ein Foto macht, ist das Buch nichts für sie. (2) Ich würde den Abschnitt »Das ist eine Digitalkamera« weglassen, ebenso »Lesen Sie hier, welchen Drucker Sie kaufen sollen«, denn diese Informationen finden Sie in all den Büchern, die ich gekauft habe. Stattdessen beginne ich mit dem Moment,in dem das Foto aus der Kamera in Photoshop ankommt.(3) Das Buch sollte funktionieren, wie digitale Fotografen arbeiten - in derselben Reihenfolge - beginnend beim Sortieren und Kategorisieren der Aufnahmen, dem Umgang mit verbreiteten digitalen Problemen, Farbkorrektur von Fotos, Auswahlvon Bildbereichen, Retusche kritischer Bereiche, Hinzufügen fotografischer Spezialeffekte, Scharfzeichnen von Fotos und die Vorbereitung der Fotos zur Druckausgabe.(4) Es wäre kein weiteres Photoshop-Buch, das jeden Aspekt von jeder beliebigen Dialogbox erläutert. Stattdessen würde das Buch zeigen, wie es geht! Das macht den Unterschied aus. Es würde Fotografen zeigen, wie sie all diese Dinge Schritt für Schritt tun könnten, zu denen in meinen Seminaren, Foren und in E-Mails immer wieder Fragen gestellt werden.Beispielsweise erzählte ich meinem Lektor, dass in quasi jedem verfügbaren Photoshop-Buch Informationen zum Filter UNSCHARF MASKIEREN gibt. Alle schreiben darüber, was die Regler Stärke, Radius und Schwellenwert tun und wie die Pixel beeinflusst werden. Das schreiben alle. Aber wissen Sie, was niemand tut? Nirgends erhalten Sie Einstellungen, mit denen Sie arbeiten können. Meist noch nicht einmal einen Anhaltspunkt. Manche bieten Wertebereiche, innerhalb denen Sie arbeitenkönnen, aber im Grunde erklären sie nur, wie der Filter funktioniert, und überlassen es dem Leser, seine eigenen Einstellungen zu entwickeln. Ich sagte ihm, dass ich das nicht tun würde. Ich würde einige benutzbare Einstellungen anbieten, die von vielen Profis eingesetzt werden, auch wenn einige hochtrabende Experten nicht damit einverstanden wären. Ich würde einfach sagen»Benutzen Sie diese Einstellung zum Scharfzeichnen von Personen, jene, um leicht unscharfe Fotos zu korrigieren, eine andere für Landschaften etc.« Ich gebe diese Einstellungen meinen Zuhörern in den Live-Seminaren, warum sollte ich sie nicht ins Buch schreiben? Er stimmte zu. Ich sagte auch, dass Scharfzeichnen mehr ist als lediglich der Filter UNSCHARF MASKIEREN, das ist für Fotografen wichtiger als drei oder vier Seiten, die jedes Buch diesem Filter widmet. Ich möchte ein gesamtes Kapitel darauf verwenden, alle möglichen Scharfzeichnungstechniken zu zeigen, schrittweise, mit verschiedenen Lösungen für unterschiedliche Aufgaben.Mein Lektor gewöhnte sich langsam an die Idee. Er wollte dasselbe wie ich - kein weiteres Buch über digitale Fotografie, das Dinge durchkaut, die bereits in vielen anderen Büchern zu lesen sind. Er unterstützte meine Idee, dank ihm halten Sie nundie dritte Elements-Version dieses Buches in der Hand, das ich unbedingt schreiben wollte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Buch jedoch völlig anders als ich geplant hatte.So wurde das Buch entwickeltAls ich von meinem Lektor schließlich die Zustimmung bekam (es war eher ein »Okay, aber du schreibst besser ein verdammt gutes Buch, sonst haben wir beide ein Problem .«), setzte ich mich mit zwei digitalen Fotografen zusammen - dem Werbeproduktfotografen Jim DiVitale und dem Modefotografen Kevin Ames - ihre Ideen für das Buch zu gewinnen.Diese beiden sind genial - sie arbeiten beide als Fotografen für einige der größten Unternehmen weltweit und leiten auf Veranstaltungen wie PhotoshopWorld, PPA/PEI`s Digital Conference und vielen anderen gleichzeitig andere professionelleDigitalfotografen an, wie sie Photoshop sine Wunder entlocken können. Wir verbrachten Stunden damit herauszufinden, welche Techniken in diesem Buch verwendet werden sollten. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie hilfreich und erleuchtend ihr Einsatz war. Das Buch hat dank der beiden an Qualität gewonnen.Was neu und besser ist (aber nichts an Geschmack verloren hat!)Als Photoshop CS für digitale Fotografie auf den Markt kam, wurde es direkt über Nacht zu einem Kassenschlager. Schon cool! Das Konzept ist also aufgegangen und ich wusste, ich muss aucheine spezielle Version des Buches für Photoshop-Elements-Nutzer herausbringen, denn Elements war von Anfang an ein Programm für die Digitalfotografie. Beim Schreiben des ersten Buches habe ich eine Menge gelernt, auch beim Schreibendieser Version habe ich viele neue Techniken kennengelernt - Sie können in dieser neuen Version des Buches nur für Elements-Nutzer jetzt von beidem profitieren.Die Geheimwaffe dieser VersionObwohl Elements einige coole Funktionen für die digitale Fotografie bietet, die es in Photoshop CS nicht gibt, besitzt Photoshop CS2 doch eine ganze Reihe von Funktionen, die in Elements 4.0 immer noch nicht verfügbar sind (beispielsweiseEbenenmasken, Kanalmixer etc.). Aber nun zu meiner GeheimwaffeWorauf ich bei diesem Buch sehr stolz bin, ist, dass ich Möglichkeiten und Tricks gefunden habe, wie Sie einige dieser Photoshop-Funktionen auch in Elements anwenden können. Inmanchen Fällen dauert es etwas länger als in Photoshop CS2, dafür sieht das Resultat dem in Photoshop CS sehr ähnlich. Und nur Sie selbst wissen, dass Sie diesen Effekt mit Elements erzeugt haben und nicht mit Photoshop CS2. Das ist dann gleichzeitig auch ein Test, wie gut Sie ein Geheimnis für sich behalten können.Was ist also nicht in diesem Buch drin?Es gibt einige Dinge, die ich absichtlich nicht in dieses Buch eingebunden habe. Zum Beispiel Interpunktionszeichen. Okay, das war nur Spaß. Im Ernst, ich habe versucht, Dinge auszulassen, die bereits in jedem anderen Photoshop-Buch zu finden sind.Es gibt hier zum Beispiel kein Kapitel über die Ebenen-Palette, kein Kapitel über Malwerkzeuge oder ein Kapitel darüber, wie alle Filter in Elements bei ein und demselben Bild wirken. Es gibt auch kein Kapitel über die Ausgabe von Bildern auf einem Tintenstrahldrucker, denn (a) tut das jedes Photoshop-Buch und (b) benutzt jeder Drucker einen anderen Treiber. Wenn ich Ihnen nun den Workflow eines Epson Farntintenstrahldruckers zeigen würde, können Sie darauf wetten, dass Sie einen HP oder Canon-Drucker besitzen und mit meiner Beschreibung nichts anfangen können oder umgekehrt. Wie sollten Sie das Buch lesen?Sie können das Buch als »Lies-was-dich-interessiert-und-spring-dabei-herum«-Buch lesen, denn ich habe es nicht als »Baueauf-das-Gelesene-aus-Kapitel-1-auf«-Buch geschrieben. WennSie das Buch beispielsweise nur gekauft haben, um herauszufinden, wie Sie die Zähne einer Person, deren Porträt Sie retuschieren, aufhellen, können Sie einfach diese Technik aufsc hlagen und beginnen. Weil ich nämlich alles genau beschreibe. Lassen Sie sich als langjähriger Elements-Anwender nicht davon abschrecken; ich musste so vorgehen. Zwar sind einige Leute, die dieses Buch gekauft haben, begabte, talentierte und geniale traditonelle Fotografen, aber da sie jetzt auf digital umsteigen, könnte es sein, dass sie nichts über Elements wissen. Ich wollte diese Leute nicht ausgrenzen oder es ihnen schwer machen, deshalb beschreibe ich jeden einzelnen Schritt und schreibezum Beispiel»Wählen Sie aus dem Untermenü FARBE ANPASSEN im BILD-Menü den Befehl TONWERTKORREKTUR« statt »Öffnen Sie TONWERTKORREKTUR«. Allerdings habe ich die Kapitel in einer Reihenfolge angeordnet, die dem typischen Korrektur-, Bearbeitungs- und Retusche-Prozess entspricht. Sie können das Buch also auch beginnend mit Kapitel 1 von vorne nach hinten durchlesen. Egal wo Sie beginnen, Sie sollten dabei Spaß haben, das ist das Wichtigste. Noch wichtigerErzählen Sie Ihren Freunden von diesem Buch, damit ich die 1,2 Millionen wieder einspielen kann, die ich am Anfang für all die Bücher über digitale Fotografie ausgegeben habe. Ach ja, und der offizielle Name der Software lautet Adobe Photoshop Elements 4.0, behalten Sie das im Hinterkopf, denn ich verwende in diesem Buch immer nur den kurzen Namen Elements 4.0.Warten Sie, eine Sache noch. Sie können die Bilder in diesem Buch aus dem Web laden.. Natürlich sollten Sie die Techniken auf Ihre eigenen Fotos anwenden. Falls Sie jedoch mit den Bilder aus dem Buch üben wollen, werde ich es nicht weitersagen. Okay, dann mal ran an die Arbeit!

Auflage: 1 (April 2007) München Addison Wesley Imprint in der Pearson Education Deutschland Auflage: 1 (April 2007) Softcover 430 S. 23,8 x 19 x 2,8 cm ISBN: 3827323517 (EAN: 9783827323514 / 978-3827323514)


Dieses Photoshop-Buch bricht alle Regeln! Es zeigt, wie ""man es richtig macht"". Und das gab es bisher noch nie!Sie ersticken nicht in Theorie; Sie müssen nicht mit eigenen Einstellungen experimentieren oder alles selbst herausfinden. Stattdessen erfahren Sie Schritt für Schritt, welche Einstellungen Sie verwenden müssen, wann und warum. Falls Sie gerne eines dieser ""Erzählen-Sie-mir-alles-über- mehr lesen ...
Schlagworte: Dieses Photoshop-Buch bricht alle Regeln! Es zeigt, wie ""man es richtig macht"". Und das gab es bisher noch nie!Sie ersticken nicht in Theorie; Sie müssen nicht mit eigenen Einstellungen experimentieren oder alles selbst herausfinden. Stattdessen erfahren Sie Schritt für Schritt, welche Einstellungen Sie verwenden müssen, wann und warum. Falls Sie gerne eines dieser ""Erzählen-Sie-mir-alles-über-den-Filter-Unscharf-maskieren""-Bücher hätten, werden Sie enttäuscht. Hier finden Sie Insider-Tipps und Tricks, die nur der Profi benutzt, um Fotos zu korrigieren, zu bearbeiten, scharfzuzeichnen, zu retuschieren und auch dem anspruchsvollsten Kunden zu präsentieren. Sie werden absolut begeistert sein, wie einfach und effektiv diese Techniken sind - wenn man sie kennt. Ich wollte dieses Buch nicht schreiben(Eigentlich meine ich das Buch, auf das dieses Buch hier aufbaut. Hier ist die Geschichte.) Es war ungefähr vier Wochen, bevor ich nach New York City fliegen und ein Eintagesseminar für mehr als 1200 Photoshop-Junkies halten sollte. (Okay, es waren nur etwa 1160 Profis, 42 Leute, die nur einen bezahlten freien Tag wollten, und ein Verrückter, der mich fragte, ob ich schon mal im Knast war. Ich antwortete ihm unmissverständlich»Das geht Sie nichts an!«)Egal, das Seminar war nur noch wenige Wochen entfernt und für eine Session hatte ich noch keinen Plan. Sie hieß »Digitalfotos korrigieren« (das ist schon deutlich besser als mein ursprünglicher Arbeitstitel für das Seminar»Tod den Analogfotografen!«).Ich wusste, worum es in der Session gehen sollte, denn in den letzten zehn Jahren habe ich Tausende von traditionellen Fotografen in Photoshop unterrichtet. Die meisten haben bereits zur Digitaltechnik gewechselt oder sind gerade dabei, undall diese digitalen Fotografen scheinen dieselben Photoshop-Fragen zu haben - für die ich im Grunde dankbar bin, denn jetzt kann ich antworten. Würden sie immer andere Fragen stellen, wäre ich sicher etwas verblüfft und müsste dann zu Plan Bwechseln (Antworten geben, die gut klingen, in Wahrheit aber nur geraten sind).Also wusste ich, worüber ich sprechen wollte, musste aber erst noch einige Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, ob andere Leute in der Industrie genau wie ich an diese Fragen herangehen oder komplett andere Blickwinkel, Techniken oder Ideen haben. Ich kaufte mir also jedes verfügbare Buch über digitale Fotografie und Photoshop. Ich gab ca. $1,2 Millionen aus.Okay, vielleicht nicht ganz so viel, aber in den folgendenen Monaten würde ich mich bei einigen Luxusgütern zurückhalten müssen, etwa bei Leitungswasser, Müllgebühren, Heizung etc.Ich begann, all diese Bücher zu lesen. Zuerst schaute ich mir an, was es zum Thema Digitales Rauschen gab (High ISO, Blue-Channel-Noise, Farbaliasing etc.) Ich war begeistert, dass sich kein Buch dazu äußerte. Nicht eines. 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Jemanden, der ihnen zeigt, wie sie besondereHerausforderungen (und Möglichkeiten) meistern, die beim Einsatz von Digitalfotos in Photoshop entstehen. Ich war so begeistert, denn in meinem Herzen wusste ich, dass ich dieses Buch schreiben konnte.Also wollte ich dochAm Tag nach dem Seminar flog ich nach Hause und rief sofort meinen Lektor an und sagte ihm, dass ich wüsste, welches mein nächstes Buch sein sollte - ein Photoshop-Buch für Digitalfotografen. Am anderen Ende entstand eine lange, unangenehme Pause. Mein Lektor sagte dann höflich»Oh, wirklich, ein Buch über digitale Fotografie . nett.« Es war klar, dass er von dem Konzept nicht annähernd so begeistert war wie ich. Schließlich sagte er»Du weißt schon, dass es bereitseinige Bücher über digitale Fotografie gibt?« Ich stimmte ihm zu, da ich gerade mein ganzes Taschengeld für sie alle ausgegeben hatte. Also musste ich meinen Lektor überzeugen, dass dies nicht nur eine gute Idee wäre, sondern dass diese Buchidee derartig gut sei, dass wir unsere anderen Buchprojekte dahinter zurückstellen müssten, damit ich zuerst dieses schreiben konnte, von dem es, wie er sagte, »bereits einige gibt«.Ich versprach meinem Lektor, dass Folgendes bei meinem Buch anders sein würde als bei den anderen:(1) Es ist kein Buch über digitale Fotografie; es ist ein Photoshop-Buch. Ich diskutiere nicht über Film, Brennweiten, Linsen oder Fotorahmen. Wenn die Leser nicht wissen, wie man ein Foto macht, ist das Buch nichts für sie. (2) Ich würde den Abschnitt »Das ist eine Digitalkamera« weglassen, ebenso »Lesen Sie hier, welchen Drucker Sie kaufen sollen«, denn diese Informationen finden Sie in all den Büchern, die ich gekauft habe. Stattdessen beginne ich mit dem Moment,in dem das Foto aus der Kamera in Photoshop ankommt.(3) Das Buch sollte funktionieren, wie digitale Fotografen arbeiten - in derselben Reihenfolge - beginnend beim Sortieren und Kategorisieren der Aufnahmen, dem Umgang mit verbreiteten digitalen Problemen, Farbkorrektur von Fotos, Auswahlvon Bildbereichen, Retusche kritischer Bereiche, Hinzufügen fotografischer Spezialeffekte, Scharfzeichnen von Fotos und die Vorbereitung der Fotos zur Druckausgabe.(4) Es wäre kein weiteres Photoshop-Buch, das jeden Aspekt von jeder beliebigen Dialogbox erläutert. Stattdessen würde das Buch zeigen, wie es geht! Das macht den Unterschied aus. Es würde Fotografen zeigen, wie sie all diese Dinge Schritt für Schritt tun könnten, zu denen in meinen Seminaren, Foren und in E-Mails immer wieder Fragen gestellt werden.Beispielsweise erzählte ich meinem Lektor, dass in quasi jedem verfügbaren Photoshop-Buch Informationen zum Filter UNSCHARF MASKIEREN gibt. Alle schreiben darüber, was die Regler Stärke, Radius und Schwellenwert tun und wie die Pixel beeinflusst werden. Das schreiben alle. Aber wissen Sie, was niemand tut? Nirgends erhalten Sie Einstellungen, mit denen Sie arbeiten können. Meist noch nicht einmal einen Anhaltspunkt. Manche bieten Wertebereiche, innerhalb denen Sie arbeitenkönnen, aber im Grunde erklären sie nur, wie der Filter funktioniert, und überlassen es dem Leser, seine eigenen Einstellungen zu entwickeln. Ich sagte ihm, dass ich das nicht tun würde. Ich würde einige benutzbare Einstellungen anbieten, die von vielen Profis eingesetzt werden, auch wenn einige hochtrabende Experten nicht damit einverstanden wären. Ich würde einfach sagen»Benutzen Sie diese Einstellung zum Scharfzeichnen von Personen, jene, um leicht unscharfe Fotos zu korrigieren, eine andere für Landschaften etc.« Ich gebe diese Einstellungen meinen Zuhörern in den Live-Seminaren, warum sollte ich sie nicht ins Buch schreiben? Er stimmte zu. Ich sagte auch, dass Scharfzeichnen mehr ist als lediglich der Filter UNSCHARF MASKIEREN, das ist für Fotografen wichtiger als drei oder vier Seiten, die jedes Buch diesem Filter widmet. Ich möchte ein gesamtes Kapitel darauf verwenden, alle möglichen Scharfzeichnungstechniken zu zeigen, schrittweise, mit verschiedenen Lösungen für unterschiedliche Aufgaben.Mein Lektor gewöhnte sich langsam an die Idee. Er wollte dasselbe wie ich - kein weiteres Buch über digitale Fotografie, das Dinge durchkaut, die bereits in vielen anderen Büchern zu lesen sind. Er unterstützte meine Idee, dank ihm halten Sie nundie dritte Elements-Version dieses Buches in der Hand, das ich unbedingt schreiben wollte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Buch jedoch völlig anders als ich geplant hatte.So wurde das Buch entwickeltAls ich von meinem Lektor schließlich die Zustimmung bekam (es war eher ein »Okay, aber du schreibst besser ein verdammt gutes Buch, sonst haben wir beide ein Problem .«), setzte ich mich mit zwei digitalen Fotografen zusammen - dem Werbeproduktfotografen Jim DiVitale und dem Modefotografen Kevin Ames - ihre Ideen für das Buch zu gewinnen.Diese beiden sind genial - sie arbeiten beide als Fotografen für einige der größten Unternehmen weltweit und leiten auf Veranstaltungen wie PhotoshopWorld, PPA/PEI`s Digital Conference und vielen anderen gleichzeitig andere professionelleDigitalfotografen an, wie sie Photoshop sine Wunder entlocken können. Wir verbrachten Stunden damit herauszufinden, welche Techniken in diesem Buch verwendet werden sollten. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie hilfreich und erleuchtend ihr Einsatz war. Das Buch hat dank der beiden an Qualität gewonnen.Was neu und besser ist (aber nichts an Geschmack verloren hat!)Als Photoshop CS für digitale Fotografie auf den Markt kam, wurde es direkt über Nacht zu einem Kassenschlager. Schon cool! Das Konzept ist also aufgegangen und ich wusste, ich muss aucheine spezielle Version des Buches für Photoshop-Elements-Nutzer herausbringen, denn Elements war von Anfang an ein Programm für die Digitalfotografie. Beim Schreiben des ersten Buches habe ich eine Menge gelernt, auch beim Schreibendieser Version habe ich viele neue Techniken kennengelernt - Sie können in dieser neuen Version des Buches nur für Elements-Nutzer jetzt von beidem profitieren.Die Geheimwaffe dieser VersionObwohl Elements einige coole Funktionen für die digitale Fotografie bietet, die es in Photoshop CS nicht gibt, besitzt Photoshop CS2 doch eine ganze Reihe von Funktionen, die in Elements 4.0 immer noch nicht verfügbar sind (beispielsweiseEbenenmasken, Kanalmixer etc.). Aber nun zu meiner GeheimwaffeWorauf ich bei diesem Buch sehr stolz bin, ist, dass ich Möglichkeiten und Tricks gefunden habe, wie Sie einige dieser Photoshop-Funktionen auch in Elements anwenden können. Inmanchen Fällen dauert es etwas länger als in Photoshop CS2, dafür sieht das Resultat dem in Photoshop CS sehr ähnlich. Und nur Sie selbst wissen, dass Sie diesen Effekt mit Elements erzeugt haben und nicht mit Photoshop CS2. Das ist dann gleichzeitig auch ein Test, wie gut Sie ein Geheimnis für sich behalten können.Was ist also nicht in diesem Buch drin?Es gibt einige Dinge, die ich absichtlich nicht in dieses Buch eingebunden habe. Zum Beispiel Interpunktionszeichen. Okay, das war nur Spaß. Im Ernst, ich habe versucht, Dinge auszulassen, die bereits in jedem anderen Photoshop-Buch zu finden sind.Es gibt hier zum Beispiel kein Kapitel über die Ebenen-Palette, kein Kapitel über Malwerkzeuge oder ein Kapitel darüber, wie alle Filter in Elements bei ein und demselben Bild wirken. Es gibt auch kein Kapitel über die Ausgabe von Bildern auf einem Tintenstrahldrucker, denn (a) tut das jedes Photoshop-Buch und (b) benutzt jeder Drucker einen anderen Treiber. Wenn ich Ihnen nun den Workflow eines Epson Farntintenstrahldruckers zeigen würde, können Sie darauf wetten, dass Sie einen HP oder Canon-Drucker besitzen und mit meiner Beschreibung nichts anfangen können oder umgekehrt. Wie sollten Sie das Buch lesen?Sie können das Buch als »Lies-was-dich-interessiert-und-spring-dabei-herum«-Buch lesen, denn ich habe es nicht als »Baueauf-das-Gelesene-aus-Kapitel-1-auf«-Buch geschrieben. WennSie das Buch beispielsweise nur gekauft haben, um herauszufinden, wie Sie die Zähne einer Person, deren Porträt Sie retuschieren, aufhellen, können Sie einfach diese Technik aufsc hlagen und beginnen. Weil ich nämlich alles genau beschreibe. Lassen Sie sich als langjähriger Elements-Anwender nicht davon abschrecken; ich musste so vorgehen. Zwar sind einige Leute, die dieses Buch gekauft haben, begabte, talentierte und geniale traditonelle Fotografen, aber da sie jetzt auf digital umsteigen, könnte es sein, dass sie nichts über Elements wissen. Ich wollte diese Leute nicht ausgrenzen oder es ihnen schwer machen, deshalb beschreibe ich jeden einzelnen Schritt und schreibezum Beispiel»Wählen Sie aus dem Untermenü FARBE ANPASSEN im BILD-Menü den Befehl TONWERTKORREKTUR« statt »Öffnen Sie TONWERTKORREKTUR«. Allerdings habe ich die Kapitel in einer Reihenfolge angeordnet, die dem typischen Korrektur-, Bearbeitungs- und Retusche-Prozess entspricht. Sie können das Buch also auch beginnend mit Kapitel 1 von vorne nach hinten durchlesen. Egal wo Sie beginnen, Sie sollten dabei Spaß haben, das ist das Wichtigste. Noch wichtigerErzählen Sie Ihren Freunden von diesem Buch, damit ich die 1,2 Millionen wieder einspielen kann, die ich am Anfang für all die Bücher über digitale Fotografie ausgegeben habe. Ach ja, und der offizielle Name der Software lautet Adobe Photoshop Elements 4.0, behalten Sie das im Hinterkopf, denn ich verwende in diesem Buch immer nur den kurzen Namen Elements 4.0.Warten Sie, eine Sache noch. Sie können die Bilder in diesem Buch aus dem Web laden.. Natürlich sollten Sie die Techniken auf Ihre eigenen Fotos anwenden. Falls Sie jedoch mit den Bilder aus dem Buch üben wollen, werde ich es nicht weitersagen. Okay, dann mal ran an die Arbeit! Photoshop Elements 4.0 für digitale Fotografie Scott Kelby Addison Wesley Verlag

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Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber

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Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. 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Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. 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Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber ""Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht"", sagt ein arabisches Sprichwort. In dieser Einführung und in diesem Buch erfährt der Leser, warum ihm allein die ökonomische Vernunft und rationales Handeln die bestmögliche monetäre Situation verschaffen. Er erfährt auch, welche psychologischen Fallen ihn daran hindern, die für ihn optimale Anlagestrategie zu verfolgen. Der Aufbau und Erhalt ihres Privatvermögens wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Gründe dafür, dass die Suche nach einer optimalen Anlagestrategie zunehmend in den Mittelpunkt rückt, sind zum Beispiel die eigene Altersvorsorge oder eine teure Ausbildung der Kinder. Bekannte und Freunde, eine Flut von Medienberichten, aber auch Berater, seien sie selbstständig oder an einen Finanzdienstleister gebunden, geben Ratschläge, wissen um den ""Geheimtipp"" oder verkaufen gar ""optimale Strategien für eine sichere Zukunft"". Doch für Dritte ist es immer einfach, das Geld anderer anzulegen - sie sind es nicht, die mit den Konsequenzen leben müssen! Es ist vielmehr der Anleger, Sie selbst, der diese tragen muss. Ein eventuell eintretender Vermögensschaden oder unzureichender Vermögenszuwachs trifft Sie und Ihre Familie immer zuerst ganz persönlich. Es nützt Ihnen nichts, sich auf eine falsche Beratung zu berufen oder gar mangelnde eigene Kenntnisse verantwortlich zu machen. Das vorliegende Buch will Ihnen helfen, die Finanz- und Kapitalmärkte besser zu verstehen und vor allem Ihr eigenes Verhalten auf diesen zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen das Wissen der neuesten finanzwirtschaftlichen Forschung in einer Weise darstellen, dass Sie bei Ihren Anlageentscheidungen davon profitieren. Wir Autoren, das Finanz-Forschungsteam der Universität Mannheim um Prof. Dr. Martin Weber, sind überzeugt, dass die Forschung in den vergangenen Jahren eine Fülle von Erkenntnissen erzielt hat, die gerade für die praktische Anlagestrategie Erfolg versprechen. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Ergebnisse für interessierte Anleger nachvollziehbar und sogar leicht umsetzbar sind. Vergraben in akademischen Publikationen und geschrieben in wissenschaftlichen Termini, finden sie bislang aber kaum den Weg aus den Wissenschaftszirkeln heraus, und meist werden sie noch nicht einmal von den Finanzmarktprofis zur Kenntnis genommen, deren Rat so manche Anleger suchen. Genial einfach investieren basiert auf neuen, faszinierenden Forschungsresultaten. Wir werden sie erklären und zeigen, was sie für die eigene Anlagepraxis bedeuten. Es ist ein praktischer, verständlich geschriebener, zugleich aber konsequent wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der viele allzu schöne und verlockende Superstrategien enttarnt, die leider mehr auf Kaffeesatzleserei als auf seriösen Forschungsergebnissen beruhen. Die Kapitel bauen in acht Schritten aufeinander auf. Wir beginnen mit der eher noch einfachen Frage nach dem richtigen Aktienmix und versuchen anschließend, die beste Mischung der Vermögenswerte zu finden. Eine gute Anlageentscheidung aber geht deutlich weiter, denn sie berücksichtigt Konsequenzen, die ein Leben lang und darüber hinaus wirken. Zur richtigen Anlageentscheidung gehört, Ihrem Anlageberater die richtigen Fragen zu stellen und die Qualität seiner Beratung einschätzen zu können. Auch dazu wollen wir Ihnen einige Anregungen geben. Unser Buch soll Ihre ""Financial Literacy"", Ihre finanzielle Allgemeinbildung, stärken. Jeder, der die Verantwortung für die Fehler wie auch die Erfolge seiner Anlagestrategie selbst zu tragen hat, sollte verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie seine eigenen Anlageentscheidungen zustande gekommen sind. Wir werden sehen, dass Letztere allzu oft nicht von der gebotenen Vernunft regiert werden. Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger Viele Anleger entscheiden irrational. Ein Beispiel dafür ist ihr Vertrauen in die Chartanalyse. Hinter dieser Analysetechnik steckt die Idee, dass man den Kurs eines Wertpapiers durch geschicktes grafisches Aufarbeiten vergangener Kursverläufe vorhersagen kann. Da malen also erwachsene Männer mit Bleistift und Lineal die Kursverlaufslinien von Wertpapieren mit Wimpeln, Trendlinien und alle möglichen anderen Figuren, in der Erwartung, auf diese Weise schnellstmöglich reich zu werden. Dass dies indes wenig mehr ist als ein teurer Irrglaube, lässt sich mit den Mitteln der Mathematik theoretisch zeigen - und obendrein empirisch belegen! Dass dennoch Heerscharen von Finanzprofis dieser Idee verfallen sind, lässt sich wiederum mit den Mitteln der Psychologie erklären. Im Verbund können die theoretische und die empirische Forschung zusammen mit der psychologisch fundierten verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung (""Behavioral Finance"") die Chartanalyse eindeutig disqualifizieren. Die drei genannten Forschungsrichtungen gelten als Hauptmethodiken der Finanzwirtschaft. Gemeinsam werden sie eingesetzt, um die Frage nach der bestmöglichen individuellen Vermögensdisposition zu beantworten. Gerade das Zusammenspiel dieser Richtungen kann Ihnen oder Ihrem Berater bei der Gestaltung der Anlagepolitik helfen. Es ist denn auch die gleichzeitige Betrachtung dieser drei Forschungsmethodiken, die unser Buch von den vielen anderen Anlageratgebern unterscheidet. Jeder einzelne Schritt zur optimalen Anlage, sei es zu Anfang die Frage nach der besten Aktie oder am Ende die Frage nach den langfristigen, komplexen Folgen einer Anlageentscheidung, braucht alle drei Forschungsansätze, um in die richtige Richtung zu führen. Doch was macht den Kern der genannten Forschungsrichtungen aus? Und wie wirken sie zusammen? In der theoretischen Forschung werden Modelle entwickelt, die, ausgehend von mehr oder weniger plausiblen Annahmen, mathematisch ""beweisen"", wie die Elemente einer optimalen Anlagepolitik auszusehen haben. So lässt sich zum Beispiel nachweisen, dass eine Streuung der Mittel über verschiedene Anlagen, also ihre Diversifikation, stets sinnvoller ist als die Investition in eine einzelne Anlage. Das ist keine schnell dahingeworfene Börsianermeinung oder eine Behauptung, über die man mit Fug und Recht diskutieren könnte. Nein, diese Aussage ist mathematisch bewiesen und genau so eindeutig wie die Tatsache, dass eins plus eins gleich zwei ist. Diskutieren kann man allenfalls die Annahmen, und das werden wir natürlich tun. Auch weiterführende Aussagen bezüglich der Diversifikation können abgeleitet werden: So kann gezeigt werden, welche Streuung der Anlagen angesichts einer bestimmten Risikoeinstellung des Anlegers am besten passt. Die zweite Säule der Wissenschaft, die empirische Forschung, versucht, Regelmäßigkeiten an den Kapitalmärkten aufzudecken. Dazu werden Marktdaten, zum Beispiel die Renditeentwicklung von Wertpapierdepots, mittels statistischer Verfahren analysiert. Anschließend wird geprüft, ob gefundene Zusammenhänge rein zufällig sind oder nicht, das heißt, ob sie signifikant sind. Solcherart ermittelte Ergebnisse unterscheiden sich fundamental von den Meinungen und Handlungen der Marktteilnehmer, die in aller Regel von individuellen Erfahrungen geprägt sind. Beispielsweise lässt sich für den Fall der Streuung aus Marktdaten verlässlich ableiten, wie viele verschiedene Anlagen ein Portfolio, das heißt die Gesamtheit des Vermögens, mindestens umfassen sollte. Mit Behavioral Finance hat sich in neuerer Zeit eine dritte Forschungsrichtung entwickelt, die nicht mehr vom Homo oeconomicus ausgeht. Behavioral Finance erweitert das bisherige, stark vereinfachte Bild des allein von seiner Vernunft geleiteten Marktteilnehmers, indem es auch intuitives Verhalten berücksichtigt. Gleichzeitig versucht diese Forschungsrichtung, die verhaltenswissenschaftlichen Hintergründe des intuitiven Verhaltens zu entschlüsseln. Erst dann, wenn wir verstehen, warum Menschen irrational handeln, können wir sie durch zielgerichtete Beratung zu besserem Anlageverhalten anleiten. So zeigt sich beispielsweise am Aktienmarkt, dass deutsche Anleger einen zu großen Teil ihres Portfolios in deutsche Aktien investieren: Sie diversifizieren nicht hinreichend mit der Folge, dass sie, gemessen an der Rendite ihres Portfolios, ein unnötig hohes Risiko eingehen. Dieses Buch zeigt, welche psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Anleger ihr Geld nicht vernünftig streuen, und wie sie die psychologischen Barrieren überwinden können, die einer sinnvollen Diversifikation im Wege stehen. Alle drei Forschungsrichtungen bieten Erkenntnisse, die für die praktische Ableitung einer optimalen Anlagestrategie zentral sind: Aus der Theorie lässt sich ableiten, wie Sie sich als Anleger bei einer durch ein mathematisches Modell definierten, abstrakten Anlageentscheidung verhalten sollten. Die Empirie füllt die Modellgleichungen mit realen Daten und stellt zusätzlich für die Anlageentscheidungen zentrale Regelmäßigkeiten des Marktes dar. Die Behavioral-Finance-Forschung ermittelt schließlich typische Fehler von Anlegern. Sie nimmt sich Abweichungen von der optimalen Anlagestrategie vor und versucht herauszufinden, warum diese Fehler gemacht werden. Erst wenn wir Anlagefehler als solche erkennen und uns Klarheit über deren Ursachen verschaffen, gewinnen wir auch die Freiheit, sie in Zukunft zu vermeiden. Lassen Sie uns diese zentrale Vorgehensweise, die Verknüpfung der drei Methoden, anhand des Chartanalyse-Beispiels vertiefen: Zunächst sagen einfache theoretische Überlegungen, dass die Chartanalyse kein geeignetes Mittel ist, um Kurse systematisch vorherzusagen. Die Empirie belegt dies, denn sie zeigt, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, durch Anlageentscheidungen auf der Basis von Chartanalysen systematisch mehr zu verdienen als der Durchschnittsanleger. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Burton Malkiel, Professor an der berühmten Princeton-Universität, in seinem Buch A Random Walk down Wall Street die Chartanalyse in die Nähe der Kaffeesatzleserei rückt. Trotzdem gibt es zahlreiche Marktteilnehmer, die auf die Chartanalyse schwören, und Charts füllen viele Seiten populärer Finanzmarktpublikationen. Ergebnisse der Behavioral-Finance-Forschung können zusammen mit weiteren Regelmäßigkeiten des Marktes zumindest Hinweise zur Klärung der Frage geben, warum Anleger an die Chartanalyse glauben. Da nach heutiger Erkenntnis die Kursverläufe eines individuellen Wertpapiers in aller Regel zufällig sind, schadet es nichts, aber es nützt natürlich auch nichts, wenn man Kauf- und Verkaufsentscheidungen mittels der Chartanalyse fällt - man könnte jedoch genauso gut jeden Morgen seine Oma befragen oder den Milchmann … oder eben den Kaffeesatz. Die Menschen sind so veranlagt, dass sie sich im Durchschnitt besser an eigene Erfolge als an eigene Misserfolge erinnern. Ihr Gedächtnis funktioniert also nicht wie ein mathematisch korrektes statistisches Testverfahren, sondern es versucht vielmehr, Misserfolge so gut es geht zu verdrängen. Diese verzerrte Erinnerung mag dazu führen, dass wir wohlgemut durchs Leben gehen, aber sie führt auch dazu, dass wir die Chartanalyse fälschlicherweise für ein erfolgreiches Analysewerkzeug halten. Wenn wir die Chartanalyse in diesem Buch als nicht erfolgreich klassifizieren (müssen), schaffen wir uns nicht nur Freunde. Auch andere Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, sind sicherlich nicht für jede Interessengruppe bequem, aber trotzdem korrekt. Die Wissenschaft hat den Charme, dass sie an keine Interessengruppe gebunden ist. Wir können uns auf der Suche nach optimalen Anlageentscheidungen Gedanken machen, ohne uns Scheuklappen anlegen zu müssen, weil andere ein bestimmtes, schon im Vorhinein festgelegtes Ergebnis von uns erwarten. Klare und verständliche Ergebnisse Die Forschungsergebnisse dieses Buches wirken auf Anleger sehr unterschiedlich. Wie der Umgang mit der Chartanalyse zeigt, widersprechen manche Resultate so sehr der weit verbreiteten Überzeugung, dass es schwer fällt, sie zu glauben. Andere Ergebnisse wiederum, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Investoren ihre Vermögensbestände zu oft umschichten, mögen auf den ersten Blick relativ simpel, vielleicht sogar trivial erscheinen. Gerade auf solche Erkenntnisse aber setzt gute Anlageberatung. Sie basiert auf wenigen Kernprinzipien, die jeder unbedingt verstehen und beherzigen sollte. Trotz (oder wegen?) ihrer Einfachheit besitzen die Aussagen oft weitreichende Konsequenzen. Natürlich könnte alles kompliziert ausgedrückt oder gar in mathematisch hochkomplexe Formeln verpackt werden. Gerade einfache Aussagen aber treffen oft den Kern. Nehmen Sie Redensarten wie ""Ohne Fleiß kein Preis"" oder ""Von nichts kommt nichts"". In die Sprache der Kapitalmärkte übersetzt, könnten diese lauten: ""Ohne Risiko kein Mehrertrag."" Anders gesagt: Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten. Nun gibt es Theorien, die diesen Spruch in mathematische Modelle umwandeln, sodass sich die maßgeblichen Größen in konkrete Zahlen übersetzen lassen, wofür Forscher sogar schon den Nobelpreis erhalten haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage ebenso einfach wie fundamental ist. Betrachten wir ein Beispiel. Wenn eine Bank heute, am 20. April 2006, im Euroraum Geld für ein Jahr an eine andere Bank verleihen möchte, erhält sie dafür 3,20 Prozent Zinsen. Würde die Bank das Geld in US-Dollar umtauschen und es für ein Jahr im Dollarraum verleihen, könnte sie wegen des höheren US-Zinsniveaus 5,25 Prozent Zinsen erzielen. Sollten wir also nur Geld in US-Dollar anlegen und am besten zuvor in Yen aufnehmen, weil wir das Geld in Japan für einen Kreditzins von nur 0,38 Prozent leihen können? Der gegenläufige Zusammenhang zwischen Ertrag und Risiko hilft auch bei dieser Fragestellung. Natürlich würden wir durch eine Investition in US-Dollar mit 5,25 Prozent höhere Zinsen als in Europa erzielen. Allerdings können wir uns dessen nicht sicher sein, weil wir ein Währungsrisiko eingehen. Im Klartext heißt das: Verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so kann dies den in den USA erzielten Mehrertrag beim Umtausch des Geldes in Euro wieder aufzehren. Bleibt es beim aktuellen Umtauschverhältnis, geht unser Kalkül auf. Steigt der Wert des US-Dollar im Vergleich mit dem Euro, stehen wir sogar noch besser da. Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen Es braucht keinen Finanzprofi und keinen Börsenguru, um Vermögen vernünftig anzulegen. Es sind vielmehr acht einfache, klare Prinzipien, die in punkto Geldanlage für größtmögliche Wirkung sorgen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Prinzipien, die in diesem Buch ausführlich beschrieben und mithilfe von Beispielen erläutert werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass wir uns am Anfang über einfache, grundlegende Dinge Gedanken machen und danach komplexere Fragen beantworten. Es ist wichtig, schon jetzt einen Überblick über die Gedankengänge zu gewinnen, weil die einzelnen Kapitel miteinander verwoben sind. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel Literaturhinweise und Originalquellen zusammengetragen. Manche dieser Arbeiten sind verständlich, andere leider kaum - was selbst für einschlägig Vorgebildete gilt -, aber so arbeiten Wissenschaftler eben. Die acht erforschten zentralen Aspekte der Anlagepolitik sind für Fragen der langfristigen und der kurzfristigen Investition wichtig. Die Ausführungen sind weitestgehend auf die Sicht eines ""normalen"" Anlegers zugeschnitten, dessen Vermögen unter vorgegebenen Rahmenbedingungen größtmöglich gemehrt werden soll. Natürlich kann das Buch angesichts der Komplexität des Themas nicht umfassend sein. Wir werden und dürfen auch keine Anlageempfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes abgeben. Viele Themen werden wir aus den folgenden drei Gründen nicht behandeln: Zum einen gibt es andere, sehr gute Quellen. Zweitens würde das Buch sonst zu umfangreich. Und drittens wollen wir uns auf das beschränken, was wir wirklich können. Im Fokus stehen daher Problemfelder, zu denen die theoretische, die empirische und die Behavioral-Finance-Forschung Ergebnisse hervorgebracht hat, die für die praktische Anlagestrategie aufschlussreich sind. Umfangreiche Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen für Finanzprofis in der Praxis haben unsere Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für die Anlagepraxis erleichtert. Das Buch lässt sich von der finanzwirtschaftlichen Forschung leiten, ist jedoch keineswegs formal und abstrakt, sondern orientiert sich überwiegend an Beispielen und praktischen Erfahrungen. Tour d`horizon Im zweiten Kapitel geht es um Kurse und Renditen von Aktien. Ausgehend von der eigentlich trivialen Aussage, dass die Zukunft unsicher ist, wird die Frage diskutiert, ob Kursverläufe vorhersagbar sind. Es gilt die Kernaussage: Die Kurse individueller Aktien folgen einem Zufallspfad! Co-Autor Sina Borgsen, Glaser Markus, Lars Norden, Alen Nosic, Sava Savov, Philipp Schmitz, Frank Welfens Zusatzinfo ca 30 Grafiken Sprache deutsch Maße 140 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Beruf Finanzen Recht Wirtschaft Geld Bank Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen ISBN-10 3-593-38247-4 / 3593382474 ISBN-13 978-3-593-38247-0 / 9783593382470

Auflage: 1 (5. Februar 2007) Campus Verlag GmbH Auflage: 1 (5. Februar 2007) Hardcover 224 S. 21,8 x 14,8 x 2,4 cm ISBN: 3593382474 (EAN: 9783593382470 / 978-3593382470)


Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, mehr lesen ...
Schlagworte: Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen Nahezu täglich werden wir dazu aufgefordert, stärker Privatvermögen zu bilden, sei es von der Politik, von den Medien oder vom Finanzberater. Aber wie funktioniert das Spiel auf den Finanzmärkten eigentlich? Wissen wir, was wir tun, wenn wir eine Aktie kaufen oder eine Versicherung abschließen? Und: Tun wir das Richtige?Basierend auf faszinierenden neuen Forschungsresultaten erklärt Martin Weber, warum bei der Geldanlage allein ökonomische Vernunft zum Erfolg führt und welche psychologischen Fallen Anleger daran hindern, die optimale Investmentstrategie umzusetzen. Einige der überraschenden Erkenntnisse: Kurse und Renditen individueller Aktien sind nicht vorhersagbar – für niemanden! Als Privatanleger dürfen Sie nicht erwarten, den Markt zu schlagen Insider-Tipps treiben Ihre Handelsgebühren in die Höhe, nicht aber Ihre Gewinne »Genial einfach investieren« macht sowohl das Spiel der Finanzmärkte als auch das eigene Anlageverhalten durchschaubar, sodass jeder Privatanleger endlich rationalere, erfolgreichere – und viel einfachere! – Anlageentscheidungen treffen kann. Professor Dr. Martin Weber ist Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim. Er gilt als Experte für das noch junge Fach der Behavioral Finance und gehört zu den in der Tagespresse meistzitierten deutschen Betriebswirten. »Genial einfach investieren« hat er gemeinsam mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre verfasst. Inhalt: 1. Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung9 Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger 10 Klare und verständliche Ergebnisse 14 Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen 15 Tour d`horizon 16 2. Die Börse als Spiegel des wahren Lebens: Aktienkurse und Aktienrenditen26 Die Statistik zeigt: Aktienkurse und Aktienrenditen sind zufällig30 Wieso glauben wir trotzdem an Vorhersagbarkeit? Erkenntnisse aus der Psychologie 37 Fazit 43 3. Die trügerische Hoffnung, besser zu sein als der Durchschnitt 45 Auf der Jagd nach Outperformance 45 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Privat- anlegern 47 Der Homo oeconomicus kann den Markt nicht schlagen 50 Starkes Ego, schwache Rendite 57 Auf der falschen Fährte: Anchoring and Adjustment 62 Empirische Erkenntnisse zur Performance von Finanzprofis 64 Vom Markt verschwunden und vergessen: Der Survivorship Bias 69 Fazit 72 4. Erfolgsstrategien: Und es gibt sie doch? 74 Schöne Renditen und deren Auslöser 75 Der Value-Growth-Effekt: Gut und billig 76 Der Size-Effekt: Klein, aber fein 80 Der Momentum-Effekt: Was gut ist, bleibt gut, zumindest eine Weile lang 81 Fazit 83 5. Hin und her, Taschen leer 86 Was tun, wenn ich weiß, dass ich nichts weiß? 86 Denn sie wissen nicht, was sie tun89 Fazit102 6. Setze nicht alles auf eine Karte, diversifiziere!104 Diversifikation aus theoretischer Sicht 105 Anleger diversifizieren zu wenig und obendrein falsch 124 Ein nahezu optimales Portfolio ist möglic h135 Fazit 139 7. Manche finden Pilze essen riskant: Risikowahrnehmung und Risikoeinstellung 141 Risiko aus der Sicht der Theorie 141 Risiko aus der Sicht eines Anlegers 145 Die fünf Fehlerquellen bei der Risikowahrnehmung 152 Fazit 164 8. Geld und Wertpapiere sind nicht alles: Optimieren Sie Ihr gesamtes Portfolio einschließlich aller heutigen und zukünftigen Assets 166 Wie rechne ich mich reich? Das Gesamtvermögenskonzept 166 Theorie und Praxis klaffen auseinander 177 Was macht die optimale Entscheidung so schwer? 180 Fazit 186 9. Maximieren Sie Ihr Lebensglück: Dynamische Entscheidungen und Lebenszyklus 188 Das perfekte Ich: Die heile Welt der Mathematik 189 Das tatsächliche Ich: Niemand ist perfekt 192 Die Altersvorsorge als Baustein der finanziellen Lebens- planung 202 Aktien sind nicht unbedingt die bessere Wahl 205 Fazit 210 Schlusswort: Der Markt lehrt Demut 212 Danksagung 218 Literatur 219 Register 226 Genial einfach investieren Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt! (Gebundene Ausgabe) von Martin Weber Sina Borgsen Markus Glaser Lars Norden Alen Nosic Sava Savov Philipp Schmitz Frank Welfens Auf der Suche nach der bestmöglichen Entscheidung Martin Weber ""Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht"", sagt ein arabisches Sprichwort. In dieser Einführung und in diesem Buch erfährt der Leser, warum ihm allein die ökonomische Vernunft und rationales Handeln die bestmögliche monetäre Situation verschaffen. Er erfährt auch, welche psychologischen Fallen ihn daran hindern, die für ihn optimale Anlagestrategie zu verfolgen. Der Aufbau und Erhalt ihres Privatvermögens wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Gründe dafür, dass die Suche nach einer optimalen Anlagestrategie zunehmend in den Mittelpunkt rückt, sind zum Beispiel die eigene Altersvorsorge oder eine teure Ausbildung der Kinder. Bekannte und Freunde, eine Flut von Medienberichten, aber auch Berater, seien sie selbstständig oder an einen Finanzdienstleister gebunden, geben Ratschläge, wissen um den ""Geheimtipp"" oder verkaufen gar ""optimale Strategien für eine sichere Zukunft"". Doch für Dritte ist es immer einfach, das Geld anderer anzulegen - sie sind es nicht, die mit den Konsequenzen leben müssen! Es ist vielmehr der Anleger, Sie selbst, der diese tragen muss. Ein eventuell eintretender Vermögensschaden oder unzureichender Vermögenszuwachs trifft Sie und Ihre Familie immer zuerst ganz persönlich. Es nützt Ihnen nichts, sich auf eine falsche Beratung zu berufen oder gar mangelnde eigene Kenntnisse verantwortlich zu machen. Das vorliegende Buch will Ihnen helfen, die Finanz- und Kapitalmärkte besser zu verstehen und vor allem Ihr eigenes Verhalten auf diesen zu optimieren. Gleichzeitig wollen wir Ihnen das Wissen der neuesten finanzwirtschaftlichen Forschung in einer Weise darstellen, dass Sie bei Ihren Anlageentscheidungen davon profitieren. Wir Autoren, das Finanz-Forschungsteam der Universität Mannheim um Prof. Dr. Martin Weber, sind überzeugt, dass die Forschung in den vergangenen Jahren eine Fülle von Erkenntnissen erzielt hat, die gerade für die praktische Anlagestrategie Erfolg versprechen. Das gilt nicht zuletzt deshalb, weil die Ergebnisse für interessierte Anleger nachvollziehbar und sogar leicht umsetzbar sind. Vergraben in akademischen Publikationen und geschrieben in wissenschaftlichen Termini, finden sie bislang aber kaum den Weg aus den Wissenschaftszirkeln heraus, und meist werden sie noch nicht einmal von den Finanzmarktprofis zur Kenntnis genommen, deren Rat so manche Anleger suchen. Genial einfach investieren basiert auf neuen, faszinierenden Forschungsresultaten. Wir werden sie erklären und zeigen, was sie für die eigene Anlagepraxis bedeuten. Es ist ein praktischer, verständlich geschriebener, zugleich aber konsequent wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der viele allzu schöne und verlockende Superstrategien enttarnt, die leider mehr auf Kaffeesatzleserei als auf seriösen Forschungsergebnissen beruhen. Die Kapitel bauen in acht Schritten aufeinander auf. Wir beginnen mit der eher noch einfachen Frage nach dem richtigen Aktienmix und versuchen anschließend, die beste Mischung der Vermögenswerte zu finden. Eine gute Anlageentscheidung aber geht deutlich weiter, denn sie berücksichtigt Konsequenzen, die ein Leben lang und darüber hinaus wirken. Zur richtigen Anlageentscheidung gehört, Ihrem Anlageberater die richtigen Fragen zu stellen und die Qualität seiner Beratung einschätzen zu können. Auch dazu wollen wir Ihnen einige Anregungen geben. Unser Buch soll Ihre ""Financial Literacy"", Ihre finanzielle Allgemeinbildung, stärken. Jeder, der die Verantwortung für die Fehler wie auch die Erfolge seiner Anlagestrategie selbst zu tragen hat, sollte verstehen, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie seine eigenen Anlageentscheidungen zustande gekommen sind. Wir werden sehen, dass Letztere allzu oft nicht von der gebotenen Vernunft regiert werden. Theorie, Empirie und Psychologie: Das Forschungstrio für Anleger Viele Anleger entscheiden irrational. Ein Beispiel dafür ist ihr Vertrauen in die Chartanalyse. Hinter dieser Analysetechnik steckt die Idee, dass man den Kurs eines Wertpapiers durch geschicktes grafisches Aufarbeiten vergangener Kursverläufe vorhersagen kann. Da malen also erwachsene Männer mit Bleistift und Lineal die Kursverlaufslinien von Wertpapieren mit Wimpeln, Trendlinien und alle möglichen anderen Figuren, in der Erwartung, auf diese Weise schnellstmöglich reich zu werden. Dass dies indes wenig mehr ist als ein teurer Irrglaube, lässt sich mit den Mitteln der Mathematik theoretisch zeigen - und obendrein empirisch belegen! Dass dennoch Heerscharen von Finanzprofis dieser Idee verfallen sind, lässt sich wiederum mit den Mitteln der Psychologie erklären. Im Verbund können die theoretische und die empirische Forschung zusammen mit der psychologisch fundierten verhaltenswissenschaftlichen Finanzmarktforschung (""Behavioral Finance"") die Chartanalyse eindeutig disqualifizieren. Die drei genannten Forschungsrichtungen gelten als Hauptmethodiken der Finanzwirtschaft. Gemeinsam werden sie eingesetzt, um die Frage nach der bestmöglichen individuellen Vermögensdisposition zu beantworten. Gerade das Zusammenspiel dieser Richtungen kann Ihnen oder Ihrem Berater bei der Gestaltung der Anlagepolitik helfen. Es ist denn auch die gleichzeitige Betrachtung dieser drei Forschungsmethodiken, die unser Buch von den vielen anderen Anlageratgebern unterscheidet. Jeder einzelne Schritt zur optimalen Anlage, sei es zu Anfang die Frage nach der besten Aktie oder am Ende die Frage nach den langfristigen, komplexen Folgen einer Anlageentscheidung, braucht alle drei Forschungsansätze, um in die richtige Richtung zu führen. Doch was macht den Kern der genannten Forschungsrichtungen aus? Und wie wirken sie zusammen? In der theoretischen Forschung werden Modelle entwickelt, die, ausgehend von mehr oder weniger plausiblen Annahmen, mathematisch ""beweisen"", wie die Elemente einer optimalen Anlagepolitik auszusehen haben. So lässt sich zum Beispiel nachweisen, dass eine Streuung der Mittel über verschiedene Anlagen, also ihre Diversifikation, stets sinnvoller ist als die Investition in eine einzelne Anlage. Das ist keine schnell dahingeworfene Börsianermeinung oder eine Behauptung, über die man mit Fug und Recht diskutieren könnte. Nein, diese Aussage ist mathematisch bewiesen und genau so eindeutig wie die Tatsache, dass eins plus eins gleich zwei ist. Diskutieren kann man allenfalls die Annahmen, und das werden wir natürlich tun. Auch weiterführende Aussagen bezüglich der Diversifikation können abgeleitet werden: So kann gezeigt werden, welche Streuung der Anlagen angesichts einer bestimmten Risikoeinstellung des Anlegers am besten passt. Die zweite Säule der Wissenschaft, die empirische Forschung, versucht, Regelmäßigkeiten an den Kapitalmärkten aufzudecken. Dazu werden Marktdaten, zum Beispiel die Renditeentwicklung von Wertpapierdepots, mittels statistischer Verfahren analysiert. Anschließend wird geprüft, ob gefundene Zusammenhänge rein zufällig sind oder nicht, das heißt, ob sie signifikant sind. Solcherart ermittelte Ergebnisse unterscheiden sich fundamental von den Meinungen und Handlungen der Marktteilnehmer, die in aller Regel von individuellen Erfahrungen geprägt sind. Beispielsweise lässt sich für den Fall der Streuung aus Marktdaten verlässlich ableiten, wie viele verschiedene Anlagen ein Portfolio, das heißt die Gesamtheit des Vermögens, mindestens umfassen sollte. Mit Behavioral Finance hat sich in neuerer Zeit eine dritte Forschungsrichtung entwickelt, die nicht mehr vom Homo oeconomicus ausgeht. Behavioral Finance erweitert das bisherige, stark vereinfachte Bild des allein von seiner Vernunft geleiteten Marktteilnehmers, indem es auch intuitives Verhalten berücksichtigt. Gleichzeitig versucht diese Forschungsrichtung, die verhaltenswissenschaftlichen Hintergründe des intuitiven Verhaltens zu entschlüsseln. Erst dann, wenn wir verstehen, warum Menschen irrational handeln, können wir sie durch zielgerichtete Beratung zu besserem Anlageverhalten anleiten. So zeigt sich beispielsweise am Aktienmarkt, dass deutsche Anleger einen zu großen Teil ihres Portfolios in deutsche Aktien investieren: Sie diversifizieren nicht hinreichend mit der Folge, dass sie, gemessen an der Rendite ihres Portfolios, ein unnötig hohes Risiko eingehen. Dieses Buch zeigt, welche psychologischen Faktoren dafür verantwortlich sind, dass Anleger ihr Geld nicht vernünftig streuen, und wie sie die psychologischen Barrieren überwinden können, die einer sinnvollen Diversifikation im Wege stehen. Alle drei Forschungsrichtungen bieten Erkenntnisse, die für die praktische Ableitung einer optimalen Anlagestrategie zentral sind: Aus der Theorie lässt sich ableiten, wie Sie sich als Anleger bei einer durch ein mathematisches Modell definierten, abstrakten Anlageentscheidung verhalten sollten. Die Empirie füllt die Modellgleichungen mit realen Daten und stellt zusätzlich für die Anlageentscheidungen zentrale Regelmäßigkeiten des Marktes dar. Die Behavioral-Finance-Forschung ermittelt schließlich typische Fehler von Anlegern. Sie nimmt sich Abweichungen von der optimalen Anlagestrategie vor und versucht herauszufinden, warum diese Fehler gemacht werden. Erst wenn wir Anlagefehler als solche erkennen und uns Klarheit über deren Ursachen verschaffen, gewinnen wir auch die Freiheit, sie in Zukunft zu vermeiden. Lassen Sie uns diese zentrale Vorgehensweise, die Verknüpfung der drei Methoden, anhand des Chartanalyse-Beispiels vertiefen: Zunächst sagen einfache theoretische Überlegungen, dass die Chartanalyse kein geeignetes Mittel ist, um Kurse systematisch vorherzusagen. Die Empirie belegt dies, denn sie zeigt, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, durch Anlageentscheidungen auf der Basis von Chartanalysen systematisch mehr zu verdienen als der Durchschnittsanleger. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Burton Malkiel, Professor an der berühmten Princeton-Universität, in seinem Buch A Random Walk down Wall Street die Chartanalyse in die Nähe der Kaffeesatzleserei rückt. Trotzdem gibt es zahlreiche Marktteilnehmer, die auf die Chartanalyse schwören, und Charts füllen viele Seiten populärer Finanzmarktpublikationen. Ergebnisse der Behavioral-Finance-Forschung können zusammen mit weiteren Regelmäßigkeiten des Marktes zumindest Hinweise zur Klärung der Frage geben, warum Anleger an die Chartanalyse glauben. Da nach heutiger Erkenntnis die Kursverläufe eines individuellen Wertpapiers in aller Regel zufällig sind, schadet es nichts, aber es nützt natürlich auch nichts, wenn man Kauf- und Verkaufsentscheidungen mittels der Chartanalyse fällt - man könnte jedoch genauso gut jeden Morgen seine Oma befragen oder den Milchmann … oder eben den Kaffeesatz. Die Menschen sind so veranlagt, dass sie sich im Durchschnitt besser an eigene Erfolge als an eigene Misserfolge erinnern. Ihr Gedächtnis funktioniert also nicht wie ein mathematisch korrektes statistisches Testverfahren, sondern es versucht vielmehr, Misserfolge so gut es geht zu verdrängen. Diese verzerrte Erinnerung mag dazu führen, dass wir wohlgemut durchs Leben gehen, aber sie führt auch dazu, dass wir die Chartanalyse fälschlicherweise für ein erfolgreiches Analysewerkzeug halten. Wenn wir die Chartanalyse in diesem Buch als nicht erfolgreich klassifizieren (müssen), schaffen wir uns nicht nur Freunde. Auch andere Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, sind sicherlich nicht für jede Interessengruppe bequem, aber trotzdem korrekt. Die Wissenschaft hat den Charme, dass sie an keine Interessengruppe gebunden ist. Wir können uns auf der Suche nach optimalen Anlageentscheidungen Gedanken machen, ohne uns Scheuklappen anlegen zu müssen, weil andere ein bestimmtes, schon im Vorhinein festgelegtes Ergebnis von uns erwarten. Klare und verständliche Ergebnisse Die Forschungsergebnisse dieses Buches wirken auf Anleger sehr unterschiedlich. Wie der Umgang mit der Chartanalyse zeigt, widersprechen manche Resultate so sehr der weit verbreiteten Überzeugung, dass es schwer fällt, sie zu glauben. Andere Ergebnisse wiederum, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Investoren ihre Vermögensbestände zu oft umschichten, mögen auf den ersten Blick relativ simpel, vielleicht sogar trivial erscheinen. Gerade auf solche Erkenntnisse aber setzt gute Anlageberatung. Sie basiert auf wenigen Kernprinzipien, die jeder unbedingt verstehen und beherzigen sollte. Trotz (oder wegen?) ihrer Einfachheit besitzen die Aussagen oft weitreichende Konsequenzen. Natürlich könnte alles kompliziert ausgedrückt oder gar in mathematisch hochkomplexe Formeln verpackt werden. Gerade einfache Aussagen aber treffen oft den Kern. Nehmen Sie Redensarten wie ""Ohne Fleiß kein Preis"" oder ""Von nichts kommt nichts"". In die Sprache der Kapitalmärkte übersetzt, könnten diese lauten: ""Ohne Risiko kein Mehrertrag."" Anders gesagt: Wer kein Risiko eingehen will, der muss sich mit dem Ertrag einer risikofreien Anlage begnügen, kann also nicht mehr erwarten. Nun gibt es Theorien, die diesen Spruch in mathematische Modelle umwandeln, sodass sich die maßgeblichen Größen in konkrete Zahlen übersetzen lassen, wofür Forscher sogar schon den Nobelpreis erhalten haben. Das ändert aber nichts daran, dass die Kernaussage ebenso einfach wie fundamental ist. Betrachten wir ein Beispiel. Wenn eine Bank heute, am 20. April 2006, im Euroraum Geld für ein Jahr an eine andere Bank verleihen möchte, erhält sie dafür 3,20 Prozent Zinsen. Würde die Bank das Geld in US-Dollar umtauschen und es für ein Jahr im Dollarraum verleihen, könnte sie wegen des höheren US-Zinsniveaus 5,25 Prozent Zinsen erzielen. Sollten wir also nur Geld in US-Dollar anlegen und am besten zuvor in Yen aufnehmen, weil wir das Geld in Japan für einen Kreditzins von nur 0,38 Prozent leihen können? Der gegenläufige Zusammenhang zwischen Ertrag und Risiko hilft auch bei dieser Fragestellung. Natürlich würden wir durch eine Investition in US-Dollar mit 5,25 Prozent höhere Zinsen als in Europa erzielen. Allerdings können wir uns dessen nicht sicher sein, weil wir ein Währungsrisiko eingehen. Im Klartext heißt das: Verliert der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert, so kann dies den in den USA erzielten Mehrertrag beim Umtausch des Geldes in Euro wieder aufzehren. Bleibt es beim aktuellen Umtauschverhältnis, geht unser Kalkül auf. Steigt der Wert des US-Dollar im Vergleich mit dem Euro, stehen wir sogar noch besser da. Kleine Ursache, große Wirkung: Acht Kernaussagen Es braucht keinen Finanzprofi und keinen Börsenguru, um Vermögen vernünftig anzulegen. Es sind vielmehr acht einfache, klare Prinzipien, die in punkto Geldanlage für größtmögliche Wirkung sorgen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wesentlichen Prinzipien, die in diesem Buch ausführlich beschrieben und mithilfe von Beispielen erläutert werden. Das Buch ist so aufgebaut, dass wir uns am Anfang über einfache, grundlegende Dinge Gedanken machen und danach komplexere Fragen beantworten. Es ist wichtig, schon jetzt einen Überblick über die Gedankengänge zu gewinnen, weil die einzelnen Kapitel miteinander verwoben sind. Am Ende des Buches sind für jedes Kapitel Literaturhinweise und Originalquellen zusammengetragen. Manche dieser Arbeiten sind verständlich, andere leider kaum - was selbst für einschlägig Vorgebildete gilt -, aber so arbeiten Wissenschaftler eben. Die acht erforschten zentralen Aspekte der Anlagepolitik sind für Fragen der langfristigen und der kurzfristigen Investition wichtig. Die Ausführungen sind weitestgehend auf die Sicht eines ""normalen"" Anlegers zugeschnitten, dessen Vermögen unter vorgegebenen Rahmenbedingungen größtmöglich gemehrt werden soll. Natürlich kann das Buch angesichts der Komplexität des Themas nicht umfassend sein. Wir werden und dürfen auch keine Anlageempfehlungen im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes abgeben. Viele Themen werden wir aus den folgenden drei Gründen nicht behandeln: Zum einen gibt es andere, sehr gute Quellen. Zweitens würde das Buch sonst zu umfangreich. Und drittens wollen wir uns auf das beschränken, was wir wirklich können. Im Fokus stehen daher Problemfelder, zu denen die theoretische, die empirische und die Behavioral-Finance-Forschung Ergebnisse hervorgebracht hat, die für die praktische Anlagestrategie aufschlussreich sind. Umfangreiche Erfahrungen aus Lehrveranstaltungen für Finanzprofis in der Praxis haben unsere Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für die Anlagepraxis erleichtert. Das Buch lässt sich von der finanzwirtschaftlichen Forschung leiten, ist jedoch keineswegs formal und abstrakt, sondern orientiert sich überwiegend an Beispielen und praktischen Erfahrungen. Tour d`horizon Im zweiten Kapitel geht es um Kurse und Renditen von Aktien. Ausgehend von der eigentlich trivialen Aussage, dass die Zukunft unsicher ist, wird die Frage diskutiert, ob Kursverläufe vorhersagbar sind. Es gilt die Kernaussage: Die Kurse individueller Aktien folgen einem Zufallspfad! Co-Autor Sina Borgsen, Glaser Markus, Lars Norden, Alen Nosic, Sava Savov, Philipp Schmitz, Frank Welfens Zusatzinfo ca 30 Grafiken Sprache deutsch Maße 140 x 215 mm Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Beruf Finanzen Recht Wirtschaft Geld Bank Börse Aktien Anlageentscheidung Anlageerfolg Anlageverhalten Behavioral Finance Börse Finanzanalyse Finanzierungstheorie Geldanlage Geldanlagen Ratgeber Investition Ratgeber Investment banking Investmentstrategie Privatanleger Privatvermögen ISBN-10 3-593-38247-4 / 3593382474 ISBN-13 978-3-593-38247-0 / 9783593382470

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Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe von Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer) Kösel Die Weisheit der Sufis Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10  3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13  978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe von Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer) Kösel Die Weisheit der Sufis Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

2007 Kösel 2007 Hardcover 368 S. 22,4 x 17,8 x 3,4 cm ISBN: 3466367638 (EAN: 9783466367634 / 978-3466367634)


Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten mehr lesen ...
Schlagworte: Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH International Network for the Dances of Universal Peace Spiritualität Mystik Geisteswissenschaften Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. 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Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Von der Unbegreiflichkeit Gottes. Erfahrungen eines katholischen Theologen von Karl Rahner, Albert Raffelt und Karl Lehmann Herder Verlag Erstmals als Buchveröffentlichung Karl Rahners letzte große Rede. In seinen

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Karl Rahner Dr. theol. Albert Raffelt Bibliotheksdirektor a. D. Honorarprofessor für Dogmatische Theologie Universität Freiburg i. Br. Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann
Von der Unbegreiflichkeit Gottes. Erfahrungen eines katholischen Theologen von Karl Rahner, Albert Raffelt und Karl Lehmann Herder Verlag Erstmals als Buchveröffentlichung Karl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. Autor Karl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck, München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhunderts und ein großer spiritueller Lehrer. Albert Raffelt, Dr. theol., geb. 1944, ist Bibliotheksdirektor a. D. und Honorarprofessor für Dogmatische Theologie an der Universität Freiburg i. Br.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann, geboren 1936, ist Bischof von Mainz und war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Bei diesem Buch handelt es sich um die Veröffentlichung der letzten großen Rede Karl Rahners, die er anlässlich einer Tagung zur Feier seines 80. Geburtstages hielt. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen seine Erfahrungen als Theologe - Rahner spricht von sich als einem Menschen, der beauftragt war, ein Theologe zu sein -, was bedeutet es ein Theologe zu sein, wie geartet sind Aussagen, die ich als Theologe machen kann und wie stehen diese im Verhältnis zur Unbegreiflichkeit Gottes. Insofern ist in diesem Buch Karl Rahner kompakt zu finden. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören, dass theolog. Aussagen nur analoge Aussagen sind, dass die Selbstmitteilung Gottes das Herzstück des Christentums ist. Aber auch zu anderen theol. Fragen äußert sich Rahner hier, so z. B. zur Ordensthologie und der ""Verträglichkeit"" von Theologie und den übrigen Wissenschaften. Seine letzte Erfahrung ist die der Erwartung des Kommenden, das ewige Leben. Rahner stirbt kurze Zeit nach seinem 80. Geb. Die letzte Erfahrung zeigt also sein Nachdenken über das Kommende im Angesicht seines Lebensendes. Das Buch ist absolut lesenswert - aufgrund der Komplexität des rahnerschen Denkens aber nich immer leicht verständlich - und gerade für Theologen oder Studierende der Theologie bedingungslos empfehlenswert, aber auch für alle, die sich mit den genannten Erfahrungen umtreiben. Es was das Erste, was ich von Rahner gelesen habe und es ist bis heute nicht das Letzte geblieben. Karl Rahners letzte große Rede ist in der Tat ein Vermächtnis für Gegenwart und Zukunft.Darauf hat nicht nur Karl Kardinal Lehmann hingewiesen.Wer sich von Rahner mitnehmen lässt auf einen Gang durch seine Erfahrungen wird reich belohnt: Hier ist nicht nur wie Lehmann schreibt der ganze Rahner versammelt, hier wird der Leser eingewiesen in eine theologische ""Summe"" heutiger Zeit, die in mehrfacher Hinsicht besticht: Einmal durch den untrüglichen Blick Rahners für das, worauf es im Allerletzten ankommt, Rahner nennt es ""Glaube an die Selbstmitteilung Gottes in freier Gnade"" ( S. 41). Sodann durch den Aufweis letzter Alternativen, die eines unübersehbar machen: Die Glaubwürdigkeit des Glaubens wird erwiesen durch die Erbärmlichkeit dessen, was sich als mögliche ""Alternativen"" anbietet. Dazu Rahner: ""Wir können nur entweder alles, nämlich Gott selbst in seiner reinen Gottheit wollen, oder wir sind verdammt, das heißt begraben in dem Kerker unserer Endlichkeit."" Hinter diesen Worten steckt die ganze Weisheit eines theologieerfüllten Lebens; mühelos lässt sich der Ertrag von ""Geist in Welt"", von ""Hörer des Wortes"" oder vom Gebet ""Gott meines Lebens"" hinter diesen inhaltsschweren Sätzen ausmachen. Lehmann weist darauf hin, dass mit diesen Worten, die zeigen, dass Rahner so groß von Gottes Gnade denkt, dass sie sich keine Grenze endgültig befehlen lässt, keinerlei ""Gewichtserleichterung"" des Christlichen verbunden ist. Ganz im Gegenteil, dieses Denken, das Gott die Ehre gibt, in dem es von der ""unverbrauchbaren Transzendenz Gottes"" Zeugnis ablegt, nötigt uns, weiter und tiefer über Mission und Kirche nachzudenken. Und dies geschieht bei Rahner in unverbrüchlicher Treue zur kirchlichen Tradition, die er so genau kennt, wie wenig Andere. Nur diese Kenntnis erlaubt es ihm, sie gleichsam von innen her aufzuschließen und sie auf das zu konzentrieren- nicht zu reduzieren!-was christliche Existenz ausmacht.Wenn von Rahners ""Originalität"" die Rede ist, so kann sie nur in seiner Kirchlichkeit bestehen, eine Kirchlichkeit, die jede kritische Äußerung in der ""je größeren Liebe"" zu dieser Kirche, in der das Sakrament und das Wort des Heiles hinterlegt sind,verankert. In Rahners vielleicht ""dichtesten Aussagen"" (Lehmann, S. 14) spricht er ""von dem Urgeheimnis, das wir Gott nennen"", davon, dass ""aus diesem weiselosen Geheimnis doch das Antlitz Jesu... uns anblickt"" als die ""göttliche Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit ...Gottes""(S.61). Ich kenne keine ""Kurzformel"" des Glaubens, in der Christologie, Soteriologie und Pneumatologie auf derart konzentrierte Weise miteinander verschränkt sind. Ein letzter Hinweis. Nicht selten wird heute eine Menge Wissen ausgebreitet in einer wahren Flut von Bildern und Worten. Und zu wenig wird mitunter darüber nachgedacht, wie dies ""theologisch"" bedacht werden kann. In ""Denn du kommst unserem Tun mit deiner Gnade zuvor..."" von 1984 hat Paul M. Zulehner auf diesen Umstand hingewiesen:""Rahner hat ... von jenen, die die Situation zunächst mit Hilfe human - und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse erkunden, gefordert, dass die Ergebnisse... auch theologisch überdacht werden müssen"". Rahner hat diesen Hinweis noch weiter ausgezogen. Da ist zunächst die erste seiner theologischen Erfahrungen. Sie ist ein einziges Plädoyer, die Analogie der Erkenntnis, der Sprache und der Existenz als theologische Grundkategorie (endlich)ernst zu nehmen.Für die gesamte Theologie bedeutet sie eine ""fundamentale Grundstruktur"",ohne die Bedeutung und Grenzen theologischer Arbeit nicht deutlich gemacht werden kann. In dem Teil seiner Ausführungen, in denen er das Verhältnis der Theologie zu den übrigen Wissenschaften bedenkt, zeigen sich Weisheit und ""Friedenspotential"" seines Denkens gleichermaßen. ""Wenn so der Theologe diese bitteren Erfahrungen seines Nichtwissens macht, dann könnte er, wenn er diese Erfahrung mutig und unbefangen annimmt, für die übrigen Wissenschaftler Beispiel und Antrieb sein, ihre Wissenschaften aus derselben Haltung der Bescheidenheit und Selbstbegrenzung zu betreiben, so dass die Spannung zwischen den Wissenschaften nicht nur nicht beseitigt, sondern, weil eingestanden, sogar verschärft sind, aber der unvermeidliche Streit der Wissenschaften untereinander und mit der Theologie doch umfasst wäre von jenem Frieden, der unter denen herrschen kann, die alle, jeder in seiner Weise, das Geheimnis ahnen und erleiden, das wir Gott nennen.""( S. 56) Wie sehr wünscht man diese ""intellektuelle Redlichkeit"",diese theologische Erfahrung, die vom Reden über das Gemeinte sich aufhebt in Anrede und Anbetung Dessen, in Dem wir gründen und auf Den wir ""immer schon"" verwiesen sind, jenen Theologen, die heute eine Menge Wissen um sich herum ausbreiten und das ""theologische Bedenken"" dieser Erkenntnisse scheinbar schlicht vergessen haben. Schon in seinem Buch""Von der Not und dem Segen des Gebetes"" kommtKarl Rahner nach eingehender Analyse der ""Neuzeit"" zu dem Fazit, dass der Mensch letzten Endes nicht nur Fragen hat, sondern sie deshalb hat, weil er wesentlich Frage ist. Und dass er schlussendlich nur Eines wissen kann: Dass er wesentlich die Last der Fragwürdigkeit auf Dauer nicht aushält. Hier-in diesem geistlichen Umgang mit dem nicht ""aufhebbaren Pluralismus"" des Wissens und Machens - meldet sich die tiefste, die religiöse Dimension des Menschen zu Wort. Hier zeigt sich -weil nicht verdrängbar- das Angewiesensein des Menschen auf das personale ""Geheimnis, das wir allesamt ""ahnen und erleiden, und das wir Gott nennen."" Rahners Warnung scheint heute mehr denn je berechtigt, dass der Mensch es verlernt, die Frage nach sich selbst und die Frage nach dem Ganzen zu stellen. ""Er wäre dann nicht mehr vor sich selber gebracht"". Die Richtung dieser Entwicklung ist unverkennbar hin zu einem ""findigen Termitenstaat"",in dem alles ausgezeichnet funktioniert, wo aber nicht mehr die Frage aufscheint: Wozu das alles? Ein Denker unserer Tage hat sinngemäß einmal formuliert: Man kann den Menschen vom Menschen oder zum Menschen befreien. Karl Rahner hat immer das Zweite versucht, in dem er aufwies, wie der Mensch an seiner ""Endlichkeit erstickt"", wenn er nur bei sich bleibt. Rahner erschloss in unzähligen Anläufen und Beispielen die Erkenntnis der Existenz des Menschen als Gnadengeschenk Gottes. Dabei ist ihm Jesus das ""produktive Vorbild"" schlechthin, das ""Realsymbol"" Gottes, der tatsächliche leibhaftige Einsatz Gotte bei uns und für uns, der uns erst die ""Nachfolge"" ermöglicht, ja, sie legitimiert. Und wenn Rahner vom ""Antlitz Jesu"" spricht, das uns erscheint ""wenn alles uns verlässt"", als der ""göttlichen Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit Gottes"", dann kann man nur erahnen, wie groß seine Leistung gewesen ist, die dogmatischen Aussagen so zu sagen, dass ihr Gehalt nicht verlorengeht und auch wirklich ankommt! Rahners letzter großer Vortrag ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sehr er all sein Denken und Tun über Umwelt und Mitwelt, Alltag und Sonntag, Geschichte und Gesellschaft von der Gnade Gott her verstand, die uns befähigt, in SEINER Liebe IHN zu lieben. Und das bevorzugt in den ""Geringsten seiner Schwestern und Brüder"",weil die Armen und Ohnmächtigen die Erfahrung Jesu bei der Taufe am Jordan vielleicht am ehesten machen können: ""Aber, Du bist doch mein Sohn!"" Weil Gott uns ""immer schon"" mit SEINER Liebe liebt, dürfen wir buchstäblich alles auf ihn setzen. Und Rahner wird nicht müde, zu betonen, dass diese unüberbietbare, endgültige Zusage Gottes wirklich allen Menschen gilt. Darum hat die Kirche vornehmlich zwei Aufgaben, die Rahner ihr immer wieder ""eingeschärft"" hat: Sorge dafür zu tragen, dass unser Tun Menschen in den Stand versetzt, ihr Leben als Geschenk zu erleben, das den ""Geber aller Gaben"" erahnen lässt. Und ein Zweites: Viele haben eine- oft unausgesprochene-Hoffnung, die sich ""keine Grenze endgültig befehlen lässt."" Wir glauben in der Kirche, den Namen zu kennen für diese Hoffnung: Jesus Christus. Und weil wir dies glauben, ist es unsere ""heilige Pflicht"",Anderen diese Hoffnung weiter zu sagen, sie zu benennen. Wenn wir dies tun, bezeugen wir ja auch unsere eigene Hoffnung, die unser Leben ausmacht, eine Hoffnung, die überall,in Umwelt und Mitwelt, von Gott ausgeht und zu Gott hinführt. Weil das so ist, gibt es eben-umgekehrt-auch eine große Anzahl von Menschen, von denen wir hoffen, dass sie jene Zuversicht, die wir mit Namen nennen, auch wirklich haben. ""Anonyme"" Verbündete in der von Gott getragenen Hoffnung- sollten wir Christen nicht deshalb heute optimistischer denn je in die Zukunft blicken? Und ist dies nicht vielleicht das Zeugnis, das Gott von uns heute erwartet angesichts einer Welt, in der Hiobsbotschaften, wie Wirtschafts- und Finanzkrisen, Klimaänderung und Terrorgefahr Hochkonjunktur haben? Und können wir einen besseren ""Vater im Glauben"" haben als Karl Rahner, dem wir nur lauschen müssen, wenn er uns ""Von der Gnade des Alltags"" erzählt? In dem Buch über die Unbegreiflichkeit Gottes - Erfahrungen eines katholischen Theologen (Karl Rahner) ist laut dem Vorwort von Karl Kardinal Lehmann der ganze Rahner in konzentrierten und dichtesten Aussagen versammelt. Für mich als Student der katholischen Religionspädagogik hat dieses Buch einen neuen Ansporn gegeben, mich mit dem Werk Karl Rahners auseinander zu setzen. In „verständlicher"" Sprache sind auf knapp siebzig Seiten die Erfahrungen eines großen Theologen wiedergegeben. Dieses Buch ist sein Geld wert und ich kann es nur jedem empfehlen der Theologie studiert oder schon studiert hat, denn „Natürlich weiß ich, dass in meiner Theologie vielleicht sehr vieles gar nicht eindeutig und klar zusammenpasst, was in ihr gesagt wird, weil ein Mensch bei dem ursprünglichen Pluralismus der Quellen seines Wissens gar nicht in der Lage ist, eine adäquate und allseitige Reflexion auf die Kohärenz seiner Sätze durchzuführen. Ein Theologe kann daher seine Freunde und die Gegner seiner Theologie nur bitten, seiner Theologie mit gnädigem Wohlwollen zu begegnen, Ansätze, Grundtendenzen, Fragestellungen wichtiger zu nehmen als die `Ergebnisse`, die ja schließlich nie wirklich endgültig sein können."" (S. 48) Geisteswissenschaften Religion Theologie Christentum Glaube Philosophie Christliche Religionen Rahner, Karl Theologe ISBN-10 3-451-28536-3 / 3451285363 ISBN-13 978-3-451-28536-3 / 9783451285363

Auflage: 4. Herder Verlag Auflage: 4. Softcover 73 S. 17,4 x 10 x 0,4 cm ISBN: 3451285363 (EAN: 9783451285363 / 978-3451285363)


Erstmals als BuchveröffentlichungKarl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. AutorKarl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck,München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhu mehr lesen ...
Schlagworte: Religion Theologie Christentum Glaube Philosophie Christliche Religionen Rahner, Karl Theologe Geisteswissenschaften Erstmals als BuchveröffentlichungKarl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. AutorKarl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck,München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhunderts und ein großer spiritueller Lehrer.Albert Raffelt, Dr. theol., geb. 1944, ist Bibliotheksdirektor a. D. und Honorarprofessor für Dogmatische Theologie an der Universität Freiburg i. Br.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann, geboren 1936, ist Bischof von Mainz und war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.Erstmals als Buchveröffentlichung Karl Rahners letzte große Rede. In seinen ""Erfahrungen eines Theologen"" fasst Karl Rahner die anleigen seines theologischen Lebens zusammen und lässt zugleich in sein Herz blickenein geistliches Testament für das 21. Jahrhundert. Autor Karl Rahner SJ, 1904 -1984; Lehrtätigkeit in Innsbruck, München und Münster. Er ist einer der bedeutenden Theologen des 20.Jahrhunderts und ein großer spiritueller Lehrer. Albert Raffelt, Dr. theol., geb. 1944, ist Bibliotheksdirektor a. D. und Honorarprofessor für Dogmatische Theologie an der Universität Freiburg i. Br.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Karl Kardinal Lehmann, geboren 1936, ist Bischof von Mainz und war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Bei diesem Buch handelt es sich um die Veröffentlichung der letzten großen Rede Karl Rahners, die er anlässlich einer Tagung zur Feier seines 80. Geburtstages hielt. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen seine Erfahrungen als Theologe - Rahner spricht von sich als einem Menschen, der beauftragt war, ein Theologe zu sein -, was bedeutet es ein Theologe zu sein, wie geartet sind Aussagen, die ich als Theologe machen kann und wie stehen diese im Verhältnis zur Unbegreiflichkeit Gottes. Insofern ist in diesem Buch Karl Rahner kompakt zu finden. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören, dass theolog. Aussagen nur analoge Aussagen sind, dass die Selbstmitteilung Gottes das Herzstück des Christentums ist. Aber auch zu anderen theol. Fragen äußert sich Rahner hier, so z. B. zur Ordensthologie und der ""Verträglichkeit"" von Theologie und den übrigen Wissenschaften. Seine letzte Erfahrung ist die der Erwartung des Kommenden, das ewige Leben. Rahner stirbt kurze Zeit nach seinem 80. Geb. Die letzte Erfahrung zeigt also sein Nachdenken über das Kommende im Angesicht seines Lebensendes. Das Buch ist absolut lesenswert - aufgrund der Komplexität des rahnerschen Denkens aber nich immer leicht verständlich - und gerade für Theologen oder Studierende der Theologie bedingungslos empfehlenswert, aber auch für alle, die sich mit den genannten Erfahrungen umtreiben. Es was das Erste, was ich von Rahner gelesen habe und es ist bis heute nicht das Letzte geblieben. Karl Rahners letzte große Rede ist in der Tat ein Vermächtnis für Gegenwart und Zukunft.Darauf hat nicht nur Karl Kardinal Lehmann hingewiesen.Wer sich von Rahner mitnehmen lässt auf einen Gang durch seine Erfahrungen wird reich belohnt: Hier ist nicht nur wie Lehmann schreibt der ganze Rahner versammelt, hier wird der Leser eingewiesen in eine theologische ""Summe"" heutiger Zeit, die in mehrfacher Hinsicht besticht: Einmal durch den untrüglichen Blick Rahners für das, worauf es im Allerletzten ankommt, Rahner nennt es ""Glaube an die Selbstmitteilung Gottes in freier Gnade"" ( S. 41). Sodann durch den Aufweis letzter Alternativen, die eines unübersehbar machen: Die Glaubwürdigkeit des Glaubens wird erwiesen durch die Erbärmlichkeit dessen, was sich als mögliche ""Alternativen"" anbietet. Dazu Rahner: ""Wir können nur entweder alles, nämlich Gott selbst in seiner reinen Gottheit wollen, oder wir sind verdammt, das heißt begraben in dem Kerker unserer Endlichkeit."" Hinter diesen Worten steckt die ganze Weisheit eines theologieerfüllten Lebens; mühelos lässt sich der Ertrag von ""Geist in Welt"", von ""Hörer des Wortes"" oder vom Gebet ""Gott meines Lebens"" hinter diesen inhaltsschweren Sätzen ausmachen. Lehmann weist darauf hin, dass mit diesen Worten, die zeigen, dass Rahner so groß von Gottes Gnade denkt, dass sie sich keine Grenze endgültig befehlen lässt, keinerlei ""Gewichtserleichterung"" des Christlichen verbunden ist. Ganz im Gegenteil, dieses Denken, das Gott die Ehre gibt, in dem es von der ""unverbrauchbaren Transzendenz Gottes"" Zeugnis ablegt, nötigt uns, weiter und tiefer über Mission und Kirche nachzudenken. Und dies geschieht bei Rahner in unverbrüchlicher Treue zur kirchlichen Tradition, die er so genau kennt, wie wenig Andere. Nur diese Kenntnis erlaubt es ihm, sie gleichsam von innen her aufzuschließen und sie auf das zu konzentrieren- nicht zu reduzieren!-was christliche Existenz ausmacht.Wenn von Rahners ""Originalität"" die Rede ist, so kann sie nur in seiner Kirchlichkeit bestehen, eine Kirchlichkeit, die jede kritische Äußerung in der ""je größeren Liebe"" zu dieser Kirche, in der das Sakrament und das Wort des Heiles hinterlegt sind,verankert. In Rahners vielleicht ""dichtesten Aussagen"" (Lehmann, S. 14) spricht er ""von dem Urgeheimnis, das wir Gott nennen"", davon, dass ""aus diesem weiselosen Geheimnis doch das Antlitz Jesu... uns anblickt"" als die ""göttliche Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit ...Gottes""(S.61). Ich kenne keine ""Kurzformel"" des Glaubens, in der Christologie, Soteriologie und Pneumatologie auf derart konzentrierte Weise miteinander verschränkt sind. Ein letzter Hinweis. Nicht selten wird heute eine Menge Wissen ausgebreitet in einer wahren Flut von Bildern und Worten. Und zu wenig wird mitunter darüber nachgedacht, wie dies ""theologisch"" bedacht werden kann. In ""Denn du kommst unserem Tun mit deiner Gnade zuvor..."" von 1984 hat Paul M. Zulehner auf diesen Umstand hingewiesen:""Rahner hat ... von jenen, die die Situation zunächst mit Hilfe human - und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse erkunden, gefordert, dass die Ergebnisse... auch theologisch überdacht werden müssen"". Rahner hat diesen Hinweis noch weiter ausgezogen. Da ist zunächst die erste seiner theologischen Erfahrungen. Sie ist ein einziges Plädoyer, die Analogie der Erkenntnis, der Sprache und der Existenz als theologische Grundkategorie (endlich)ernst zu nehmen.Für die gesamte Theologie bedeutet sie eine ""fundamentale Grundstruktur"",ohne die Bedeutung und Grenzen theologischer Arbeit nicht deutlich gemacht werden kann. In dem Teil seiner Ausführungen, in denen er das Verhältnis der Theologie zu den übrigen Wissenschaften bedenkt, zeigen sich Weisheit und ""Friedenspotential"" seines Denkens gleichermaßen. ""Wenn so der Theologe diese bitteren Erfahrungen seines Nichtwissens macht, dann könnte er, wenn er diese Erfahrung mutig und unbefangen annimmt, für die übrigen Wissenschaftler Beispiel und Antrieb sein, ihre Wissenschaften aus derselben Haltung der Bescheidenheit und Selbstbegrenzung zu betreiben, so dass die Spannung zwischen den Wissenschaften nicht nur nicht beseitigt, sondern, weil eingestanden, sogar verschärft sind, aber der unvermeidliche Streit der Wissenschaften untereinander und mit der Theologie doch umfasst wäre von jenem Frieden, der unter denen herrschen kann, die alle, jeder in seiner Weise, das Geheimnis ahnen und erleiden, das wir Gott nennen.""( S. 56) Wie sehr wünscht man diese ""intellektuelle Redlichkeit"",diese theologische Erfahrung, die vom Reden über das Gemeinte sich aufhebt in Anrede und Anbetung Dessen, in Dem wir gründen und auf Den wir ""immer schon"" verwiesen sind, jenen Theologen, die heute eine Menge Wissen um sich herum ausbreiten und das ""theologische Bedenken"" dieser Erkenntnisse scheinbar schlicht vergessen haben. Schon in seinem Buch""Von der Not und dem Segen des Gebetes"" kommtKarl Rahner nach eingehender Analyse der ""Neuzeit"" zu dem Fazit, dass der Mensch letzten Endes nicht nur Fragen hat, sondern sie deshalb hat, weil er wesentlich Frage ist. Und dass er schlussendlich nur Eines wissen kann: Dass er wesentlich die Last der Fragwürdigkeit auf Dauer nicht aushält. Hier-in diesem geistlichen Umgang mit dem nicht ""aufhebbaren Pluralismus"" des Wissens und Machens - meldet sich die tiefste, die religiöse Dimension des Menschen zu Wort. Hier zeigt sich -weil nicht verdrängbar- das Angewiesensein des Menschen auf das personale ""Geheimnis, das wir allesamt ""ahnen und erleiden, und das wir Gott nennen."" Rahners Warnung scheint heute mehr denn je berechtigt, dass der Mensch es verlernt, die Frage nach sich selbst und die Frage nach dem Ganzen zu stellen. ""Er wäre dann nicht mehr vor sich selber gebracht"". Die Richtung dieser Entwicklung ist unverkennbar hin zu einem ""findigen Termitenstaat"",in dem alles ausgezeichnet funktioniert, wo aber nicht mehr die Frage aufscheint: Wozu das alles? Ein Denker unserer Tage hat sinngemäß einmal formuliert: Man kann den Menschen vom Menschen oder zum Menschen befreien. Karl Rahner hat immer das Zweite versucht, in dem er aufwies, wie der Mensch an seiner ""Endlichkeit erstickt"", wenn er nur bei sich bleibt. Rahner erschloss in unzähligen Anläufen und Beispielen die Erkenntnis der Existenz des Menschen als Gnadengeschenk Gottes. Dabei ist ihm Jesus das ""produktive Vorbild"" schlechthin, das ""Realsymbol"" Gottes, der tatsächliche leibhaftige Einsatz Gotte bei uns und für uns, der uns erst die ""Nachfolge"" ermöglicht, ja, sie legitimiert. Und wenn Rahner vom ""Antlitz Jesu"" spricht, das uns erscheint ""wenn alles uns verlässt"", als der ""göttlichen Überbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit Gottes"", dann kann man nur erahnen, wie groß seine Leistung gewesen ist, die dogmatischen Aussagen so zu sagen, dass ihr Gehalt nicht verlorengeht und auch wirklich ankommt! Rahners letzter großer Vortrag ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sehr er all sein Denken und Tun über Umwelt und Mitwelt, Alltag und Sonntag, Geschichte und Gesellschaft von der Gnade Gott her verstand, die uns befähigt, in SEINER Liebe IHN zu lieben. Und das bevorzugt in den ""Geringsten seiner Schwestern und Brüder"",weil die Armen und Ohnmächtigen die Erfahrung Jesu bei der Taufe am Jordan vielleicht am ehesten machen können: ""Aber, Du bist doch mein Sohn!"" Weil Gott uns ""immer schon"" mit SEINER Liebe liebt, dürfen wir buchstäblich alles auf ihn setzen. Und Rahner wird nicht müde, zu betonen, dass diese unüberbietbare, endgültige Zusage Gottes wirklich allen Menschen gilt. Darum hat die Kirche vornehmlich zwei Aufgaben, die Rahner ihr immer wieder ""eingeschärft"" hat: Sorge dafür zu tragen, dass unser Tun Menschen in den Stand versetzt, ihr Leben als Geschenk zu erleben, das den ""Geber aller Gaben"" erahnen lässt. Und ein Zweites: Viele haben eine- oft unausgesprochene-Hoffnung, die sich ""keine Grenze endgültig befehlen lässt."" Wir glauben in der Kirche, den Namen zu kennen für diese Hoffnung: Jesus Christus. Und weil wir dies glauben, ist es unsere ""heilige Pflicht"",Anderen diese Hoffnung weiter zu sagen, sie zu benennen. Wenn wir dies tun, bezeugen wir ja auch unsere eigene Hoffnung, die unser Leben ausmacht, eine Hoffnung, die überall,in Umwelt und Mitwelt, von Gott ausgeht und zu Gott hinführt. Weil das so ist, gibt es eben-umgekehrt-auch eine große Anzahl von Menschen, von denen wir hoffen, dass sie jene Zuversicht, die wir mit Namen nennen, auch wirklich haben. ""Anonyme"" Verbündete in der von Gott getragenen Hoffnung- sollten wir Christen nicht deshalb heute optimistischer denn je in die Zukunft blicken? Und ist dies nicht vielleicht das Zeugnis, das Gott von uns heute erwartet angesichts einer Welt, in der Hiobsbotschaften, wie Wirtschafts- und Finanzkrisen, Klimaänderung und Terrorgefahr Hochkonjunktur haben? Und können wir einen besseren ""Vater im Glauben"" haben als Karl Rahner, dem wir nur lauschen müssen, wenn er uns ""Von der Gnade des Alltags"" erzählt? In dem Buch über die Unbegreiflichkeit Gottes - Erfahrungen eines katholischen Theologen (Karl Rahner) ist laut dem Vorwort von Karl Kardinal Lehmann der ganze Rahner in konzentrierten und dichtesten Aussagen versammelt. Für mich als Student der katholischen Religionspädagogik hat dieses Buch einen neuen Ansporn gegeben, mich mit dem Werk Karl Rahners auseinander zu setzen. In „verständlicher"" Sprache sind auf knapp siebzig Seiten die Erfahrungen eines großen Theologen wiedergegeben. Dieses Buch ist sein Geld wert und ich kann es nur jedem empfehlen der Theologie studiert oder schon studiert hat, denn „Natürlich weiß ich, dass in meiner Theologie vielleicht sehr vieles gar nicht eindeutig und klar zusammenpasst, was in ihr gesagt wird, weil ein Mensch bei dem ursprünglichen Pluralismus der Quellen seines Wissens gar nicht in der Lage ist, eine adäquate und allseitige Reflexion auf die Kohärenz seiner Sätze durchzuführen. Ein Theologe kann daher seine Freunde und die Gegner seiner Theologie nur bitten, seiner Theologie mit gnädigem Wohlwollen zu begegnen, Ansätze, Grundtendenzen, Fragestellungen wichtiger zu nehmen als die `Ergebnisse`, die ja schließlich nie wirklich endgültig sein können."" (S. 48) Geisteswissenschaften Religion Theologie Christentum Glaube Philosophie Christliche Religionen Rahner, Karl Theologe ISBN-10 3-451-28536-3 / 3451285363 ISBN-13 978-3-451-28536-3 / 9783451285363 Von der Unbegreiflichkeit Gottes. Erfahrungen eines katholischen Theologen von Karl Rahner, Albert Raffelt und Karl Lehmann Herder Verlag

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Bhutan: Buddhistische Kultur und spiritueller Alltag im Reich der Könige von Matthieu Ricard (Autor) Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. Dies ist das persönliche Vermächtnis des bedeutenden Buddhisten und Dalai-Lama-Vertrauten Matthieu Ricard. Er schildert hier seine Initiation in den Glauben sowie seine spirituellen Erlebnisse und Begegnungen auf seinen eindrucksvollen Reisen mit den großen buddhistischen Mönchen in Bhutan. Einen solchen Einblick in dieses durch die Allgegenwart des buddhistischen Glaubens geprägte Land hat es bisher nicht gegeben.Matthieu Ricard arbeitete als Forscher auf dem Gebiet der Molekularbiologie, ehe er seine Berufung zum Buddhismus erkannte. Seit 25 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch in den tibetischen Klöstern des Himalaja. Zusammen mit seinem Vater, dem Philosophen Jean-Francois Revel, veröffentlichte er den Gesprächsband

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Matthieu Ricard (Autor)
Bhutan: Buddhistische Kultur und spiritueller Alltag im Reich der Könige von Matthieu Ricard (Autor) Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. Dies ist das persönliche Vermächtnis des bedeutenden Buddhisten und Dalai-Lama-Vertrauten Matthieu Ricard. Er schildert hier seine Initiation in den Glauben sowie seine spirituellen Erlebnisse und Begegnungen auf seinen eindrucksvollen Reisen mit den großen buddhistischen Mönchen in Bhutan. Einen solchen Einblick in dieses durch die Allgegenwart des buddhistischen Glaubens geprägte Land hat es bisher nicht gegeben.Matthieu Ricard arbeitete als Forscher auf dem Gebiet der Molekularbiologie, ehe er seine Berufung zum Buddhismus erkannte. Seit 25 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch in den tibetischen Klöstern des Himalaja. Zusammen mit seinem Vater, dem Philosophen Jean-Francois Revel, veröffentlichte er den Gesprächsband ""Der Mönch und der Philosoph"". Außerdem übersetzt er Werke aus dem Tibetischen und ist der offizielle Französischübersetzer des Dalai Lama. Matthieu Ricard, ausgewiesener Kenner Nepals, Tibets und Bhutans, lebt seit fast vierzig Jahren in der Himalaja-Region. Er ist offizieller französischer Dolmetscher des Dalai-Lama und lebt im Shechen-Kloster in Nepal. Und er ist ein begnadeter Fotograf. Was er in dem 232-seitigen Bildband über den Himalaja-Staat Bhutan zusammengetragen hat, ist einfach nur atemberaubend. Meist stammen die Fotografien aus den achtziger Jahren, seltener aus der letzten Zeit. Sie zeigen in acht Kapiteln unendlich schöne Landschaften, beeindruckende Menschen, faszinierende Beispiele der bhutanischen Architektur, Lebensweise, Kultur und des spirituellen Alltags. Auffällig dabei ist eine beherrschende Persönlichkeit. Der Lama Dilgo Khyentse Rinpoche, der von 1910 bis 1991 lebte, galt als einer der spirituellen Meister des Buddhismus. Ihm widmet Richard viele Seiten und sehr viele Bilder. Zunächst erscheint diese Tatsache befremdlich, ist dieser Bildband doch ein Werk über Bhutan, doch in dem ihm gewidmeten Kapitel und vielen kleineren Informationen, die sich unter den Bildern finden, wird deutlich, wie wichtig dieser Lama für Ricard, für Bhutan, ja für den modernen Buddhismus gewesen ist und in seiner jetzigen, 1993 geborenen Inkarnation auch wieder sein wird. Leider - und dies ist das einzige Manko dieses traumhaft bebilderten Bandes - sind die jedes Kapitel einführenden Texte sehr kurz. In ""Hort des Friedens"" stellt Ricard auf drei Seiten dieses Land vor, zeichnet quasi seinen Charakter in wenigen Zeilen nach. In einer klaren, beeindruckend tiefgründigen Sprache vermittelt uns der Franzose ein facettenreiches Bild Bhutans und des ihn bestimmenden Buddhismus. In ""Das Tigernest"" stellt Richard eines der beeindruckendsten Walfahrtsorte des Landes vor. Das im Paro-Tal gelegene Heiligtum Takshang und die es umgebende Landschaft. Wer hier nicht sofort wünscht, einmal im Leben diese Berghänge, Wälder und heiligen Orte gesehen zu haben, dem ist nicht zu helfen. Das dritte Kapitel ""Spiritueller Meister"" ist dem eingangs erwähnten Dilgo Khyentse Rinpoche gewidmet. Die Bilder bezeugen nicht nur die tiefe Religiosität des Meisters, sondern auch seinen außergewöhnlichen Charakter, seinen Humor und die einmalige Lockerheit im Umgang mit seinen Mitmenschen. Auch wird deutlich, wie sehr Matthieu Ricard diesen Mann verehrte. Das vierte Kapitel widmet sich den Sakralbauten, aber auch den ganz gewöhnlichen Hütten und Häusern Bhutans. ""Dimensionen der Architektur"" bezeugt die Eigenständigkeit dieses kleinen Landes in dieser Hinsicht und dokumentiert die Jahrhunderte lange Tradition, meist mit Holz beeindruckende Bauwerke zu erstellen. In ""Kunst und Kunsthandwerk"" zeigt Richard auf dreißig Seiten, wie wichtig für dieses von nicht mal einer Million Menschen bewohnte Land die Kunst ist. Das erst seit 1974 für Ausländer geöffnete Land verfügt über sehr viele außergewöhnliche Künstler, die diesen Wirtschaftszweig zu einem der wichtigsten des Landes gemacht haben. Das Kapitel ""Tanzende Mönche"" ist ein Quell der Inspiration. In wunderschönen, stimmungsvollen Bildern zeigt Richard, wie lustig, amüsant und locker Religion gelebt werden kann und wie tief verwurzelt der Buddhismus in diesem Land ist. ""Die Zeremonie der großen Vervollkommnung"" versucht dem Leser diese siebentägige, heilige Zeremonie zu vermitteln. Die Bedeutung und Wirkung dieser ""vertieften Meditation"" für die Menschen dieses Landes wird in den Bilder Ricards mehr als deutlich. In ""Feuer- und Lichtopfer"", dem letzten Kapitel dieses Buches, stellt Ricard das Ende der ""Großen Zeremonie"" vor. Hier werden vier Substanzen, die den Eigenschaften Befriedung, Wachstum, Anziehungskraft und Beherrschung entsprechen, verbrannt. Richard gelingt es, den Leser an dieser Zeremonie teilhaben zu lassen. Mit grandiosen Bildern fängt er die Momente tiefster Spiritualität ein und findet damit einen Abschluss dieses Bildbandes, der beeindruckender nicht sein kann. Wer ein Buch sucht, das ihm den Buddhismus näher bringt, Bhutan vorstellt, Sehnsucht nach den Landschaften des Himalaja weckt und eine fremde Kultur eingehend beleuchtet, sollte sich ""Bhutan"", von Matthieu Ricard kaufen. Schönere Bilder und informativere Texte über dieses Land wird er nicht finden. Vor siebenundzwanzig Jahren beschloss der Franzose Matthieu Ricard sich im Himalajagebiet niederzulassen. Eine ungewöhnliche Entscheidung für einen Menschen, der gerade seine Doktorarbeit über Molekulargenetik abgeschlossen hatte. Und doch scheint er in diesem, von der westlichen Welt noch weitgehend unberührten, Gebiet sein Zuhause gefunden zu haben. In dem vorliegenden Bildband zeigt er uns weniger das einfache Leben der Bevölkerung, vielmehr gewährt er dem Leser Einblicke in eine ganz eigentümliche Kultur, geprägt von spirituellen Riten und Bräuchen, die fest im buddhistischen Glauben verankert sind. Der Leser entdeckt mit dem Fotografen und Autor Ricard in eindrucksvollen Bildern die atemberaubende Landschaft Bhutans, beeindruckende Klöster an außergewöhnlichen Orten, die landeseigene Architektur und besondere Kunstfertigkeiten der Bevölkerung. Doch wie der Untertitel verrät, liegt das Wesen dieses Bildbandes vor allem im spirituellen Alltag. Wir nehmen teil an den verschiedensten Zeremonien und Gebeten in Klöstern, an Meditationen und rauschenden Volksfesten, die ebenso von Religion geprägt sind. Mittelpunkt in dem vorliegenden Buch ist dabei der ""spirituelle Meister"" Dilgo Khyentse Rinpoche, der 1959 aus dem von China besetzten Tibet nach Bhutan floh. Hier wurde er schon bald zu einem ""vom König bis zum ärmsten Bauer"" angesehenen buddhistischen Lehrer, der sogar den Dalai Lama unterrichtete. Ricards eindrucksvolle Fotos lassen seine Leser nicht selten staunen. Die Bilder spiegeln auf eine besondere Weise diese einzigartige Lebensart wieder, so fern unserer westlichen Welt und ihren Bräuchen. Man taucht völlig in diese spirituelle Welt ein und lässt sich von Matthieu Ricard mitreisen. Dabei vermag es Ricard Altes und Neues gegenüber zu setzen. So stammen ca. die Hälfte der Bilder aus den 1980er Jahren, während der andere Teil vor wenigen Jahren aufgenommen wurde. Hin und wieder kann man auch Qualitätsunterschiede der Bilder ausmachen. So kommen vor allem die neueren Bilder in beeindruckenden Farben und Motiven daher. Dieser Bildband bietet einen atemberaubenden Einblick in die spirituelle Welt Bhutans. Während wir also mit dem Betrachten dieser schönen, ausdrucksstarken Bilder und dem Lesen der kenntnisreichen Bildunterschriften beschäftigt sind, lernen wir eine Kultur näher kennen, die uns nicht fremder sein könnte, und die dennoch beeindruckt. Fazit: Schöne, eindrucksvolle Fotos vom spirituellen Alltag und tief vom Glauben geprägter Lebensweise eines kleinen, fast unberührten Landes im Himalaja.

2009 Knesebeck 2009 Hardcover 232 S. 26,8 x 24,6 x 2,8 cm ISBN: 3868730451 (EAN: 9783868730456 / 978-3868730456)


Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. Dies ist das persönliche Vermächtnis des bedeutenden Buddhisten und Dalai-Lama-Vertrauten Matthieu Ricard. Er schildert hier seine Initiation in den Glauben sowie seine spirituellen E mehr lesen ...
Schlagworte: Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja Bhutan, oft im Schatten der mächtigen Nachbarn Indien und China, lebt im bedächtigen Rhythmus zwischen Tradition und Religion. Tropische Wälder und zerklüftete Höhen vereinen sich landschaftlich zu meditativen Orten. Dies ist das persönliche Vermächtnis des bedeutenden Buddhisten und Dalai-Lama-Vertrauten Matthieu Ricard. Er schildert hier seine Initiation in den Glauben sowie seine spirituellen Erlebnisse und Begegnungen auf seinen eindrucksvollen Reisen mit den großen buddhistischen Mönchen in Bhutan. Einen solchen Einblick in dieses durch die Allgegenwart des buddhistischen Glaubens geprägte Land hat es bisher nicht gegeben.Matthieu Ricard arbeitete als Forscher auf dem Gebiet der Molekularbiologie, ehe er seine Berufung zum Buddhismus erkannte. Seit 25 Jahren lebt er als buddhistischer Mönch in den tibetischen Klöstern des Himalaja. Zusammen mit seinem Vater, dem Philosophen Jean-Francois Revel, veröffentlichte er den Gesprächsband ""Der Mönch und der Philosoph"". Außerdem übersetzt er Werke aus dem Tibetischen und ist der offizielle Französischübersetzer des Dalai Lama. Matthieu Ricard, ausgewiesener Kenner Nepals, Tibets und Bhutans, lebt seit fast vierzig Jahren in der Himalaja-Region. Er ist offizieller französischer Dolmetscher des Dalai-Lama und lebt im Shechen-Kloster in Nepal. Und er ist ein begnadeter Fotograf. Was er in dem 232-seitigen Bildband über den Himalaja-Staat Bhutan zusammengetragen hat, ist einfach nur atemberaubend. Meist stammen die Fotografien aus den achtziger Jahren, seltener aus der letzten Zeit. Sie zeigen in acht Kapiteln unendlich schöne Landschaften, beeindruckende Menschen, faszinierende Beispiele der bhutanischen Architektur, Lebensweise, Kultur und des spirituellen Alltags. Auffällig dabei ist eine beherrschende Persönlichkeit. Der Lama Dilgo Khyentse Rinpoche, der von 1910 bis 1991 lebte, galt als einer der spirituellen Meister des Buddhismus. Ihm widmet Richard viele Seiten und sehr viele Bilder. Zunächst erscheint diese Tatsache befremdlich, ist dieser Bildband doch ein Werk über Bhutan, doch in dem ihm gewidmeten Kapitel und vielen kleineren Informationen, die sich unter den Bildern finden, wird deutlich, wie wichtig dieser Lama für Ricard, für Bhutan, ja für den modernen Buddhismus gewesen ist und in seiner jetzigen, 1993 geborenen Inkarnation auch wieder sein wird. Leider - und dies ist das einzige Manko dieses traumhaft bebilderten Bandes - sind die jedes Kapitel einführenden Texte sehr kurz. In ""Hort des Friedens"" stellt Ricard auf drei Seiten dieses Land vor, zeichnet quasi seinen Charakter in wenigen Zeilen nach. In einer klaren, beeindruckend tiefgründigen Sprache vermittelt uns der Franzose ein facettenreiches Bild Bhutans und des ihn bestimmenden Buddhismus. In ""Das Tigernest"" stellt Richard eines der beeindruckendsten Walfahrtsorte des Landes vor. Das im Paro-Tal gelegene Heiligtum Takshang und die es umgebende Landschaft. Wer hier nicht sofort wünscht, einmal im Leben diese Berghänge, Wälder und heiligen Orte gesehen zu haben, dem ist nicht zu helfen. Das dritte Kapitel ""Spiritueller Meister"" ist dem eingangs erwähnten Dilgo Khyentse Rinpoche gewidmet. Die Bilder bezeugen nicht nur die tiefe Religiosität des Meisters, sondern auch seinen außergewöhnlichen Charakter, seinen Humor und die einmalige Lockerheit im Umgang mit seinen Mitmenschen. Auch wird deutlich, wie sehr Matthieu Ricard diesen Mann verehrte. Das vierte Kapitel widmet sich den Sakralbauten, aber auch den ganz gewöhnlichen Hütten und Häusern Bhutans. ""Dimensionen der Architektur"" bezeugt die Eigenständigkeit dieses kleinen Landes in dieser Hinsicht und dokumentiert die Jahrhunderte lange Tradition, meist mit Holz beeindruckende Bauwerke zu erstellen. In ""Kunst und Kunsthandwerk"" zeigt Richard auf dreißig Seiten, wie wichtig für dieses von nicht mal einer Million Menschen bewohnte Land die Kunst ist. Das erst seit 1974 für Ausländer geöffnete Land verfügt über sehr viele außergewöhnliche Künstler, die diesen Wirtschaftszweig zu einem der wichtigsten des Landes gemacht haben. Das Kapitel ""Tanzende Mönche"" ist ein Quell der Inspiration. In wunderschönen, stimmungsvollen Bildern zeigt Richard, wie lustig, amüsant und locker Religion gelebt werden kann und wie tief verwurzelt der Buddhismus in diesem Land ist. ""Die Zeremonie der großen Vervollkommnung"" versucht dem Leser diese siebentägige, heilige Zeremonie zu vermitteln. Die Bedeutung und Wirkung dieser ""vertieften Meditation"" für die Menschen dieses Landes wird in den Bilder Ricards mehr als deutlich. In ""Feuer- und Lichtopfer"", dem letzten Kapitel dieses Buches, stellt Ricard das Ende der ""Großen Zeremonie"" vor. Hier werden vier Substanzen, die den Eigenschaften Befriedung, Wachstum, Anziehungskraft und Beherrschung entsprechen, verbrannt. Richard gelingt es, den Leser an dieser Zeremonie teilhaben zu lassen. Mit grandiosen Bildern fängt er die Momente tiefster Spiritualität ein und findet damit einen Abschluss dieses Bildbandes, der beeindruckender nicht sein kann. Wer ein Buch sucht, das ihm den Buddhismus näher bringt, Bhutan vorstellt, Sehnsucht nach den Landschaften des Himalaja weckt und eine fremde Kultur eingehend beleuchtet, sollte sich ""Bhutan"", von Matthieu Ricard kaufen. Schönere Bilder und informativere Texte über dieses Land wird er nicht finden. Vor siebenundzwanzig Jahren beschloss der Franzose Matthieu Ricard sich im Himalajagebiet niederzulassen. Eine ungewöhnliche Entscheidung für einen Menschen, der gerade seine Doktorarbeit über Molekulargenetik abgeschlossen hatte. Und doch scheint er in diesem, von der westlichen Welt noch weitgehend unberührten, Gebiet sein Zuhause gefunden zu haben. In dem vorliegenden Bildband zeigt er uns weniger das einfache Leben der Bevölkerung, vielmehr gewährt er dem Leser Einblicke in eine ganz eigentümliche Kultur, geprägt von spirituellen Riten und Bräuchen, die fest im buddhistischen Glauben verankert sind. Der Leser entdeckt mit dem Fotografen und Autor Ricard in eindrucksvollen Bildern die atemberaubende Landschaft Bhutans, beeindruckende Klöster an außergewöhnlichen Orten, die landeseigene Architektur und besondere Kunstfertigkeiten der Bevölkerung. Doch wie der Untertitel verrät, liegt das Wesen dieses Bildbandes vor allem im spirituellen Alltag. Wir nehmen teil an den verschiedensten Zeremonien und Gebeten in Klöstern, an Meditationen und rauschenden Volksfesten, die ebenso von Religion geprägt sind. Mittelpunkt in dem vorliegenden Buch ist dabei der ""spirituelle Meister"" Dilgo Khyentse Rinpoche, der 1959 aus dem von China besetzten Tibet nach Bhutan floh. Hier wurde er schon bald zu einem ""vom König bis zum ärmsten Bauer"" angesehenen buddhistischen Lehrer, der sogar den Dalai Lama unterrichtete. Ricards eindrucksvolle Fotos lassen seine Leser nicht selten staunen. Die Bilder spiegeln auf eine besondere Weise diese einzigartige Lebensart wieder, so fern unserer westlichen Welt und ihren Bräuchen. Man taucht völlig in diese spirituelle Welt ein und lässt sich von Matthieu Ricard mitreisen. Dabei vermag es Ricard Altes und Neues gegenüber zu setzen. So stammen ca. die Hälfte der Bilder aus den 1980er Jahren, während der andere Teil vor wenigen Jahren aufgenommen wurde. Hin und wieder kann man auch Qualitätsunterschiede der Bilder ausmachen. So kommen vor allem die neueren Bilder in beeindruckenden Farben und Motiven daher. Dieser Bildband bietet einen atemberaubenden Einblick in die spirituelle Welt Bhutans. Während wir also mit dem Betrachten dieser schönen, ausdrucksstarken Bilder und dem Lesen der kenntnisreichen Bildunterschriften beschäftigt sind, lernen wir eine Kultur näher kennen, die uns nicht fremder sein könnte, und die dennoch beeindruckt. Fazit: Schöne, eindrucksvolle Fotos vom spirituellen Alltag und tief vom Glauben geprägter Lebensweise eines kleinen, fast unberührten Landes im Himalaja. Bhutan: Buddhistische Kultur und spiritueller Alltag im Reich der Könige von Matthieu Ricard (Autor) Tradition Religion meditative Orte Buddhisten Dalai-Lama buddhistischer Glauben Buddhismus buddhistischer Mönch tibetische Klöster Himalaja

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Krankenhauspharmazie,Die ganze Medizin auf mehr als 3600 Seiten in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend und aktuell dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie, Die deutsche Übersetzung der aktuellen Auflage des amerikanischen Merck Manuals liefert umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Apotheken-Depesche, Mit dieser 7. deutschen Auflage liegt ein zeitgemäßes medizinisches Informationsmedium vor. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, alle Fachgebiete, knapp aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Der Mediziner, (...) das von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt wurde. Jeder von uns kommt immer wieder in die Lage, wo er schnell und gezielt Informationen zu seinem Fachgebiet benötigt. Hierfür ist das Buch gut geeignet. Brandenburgisches Ärzteblatt Die vorliegende Ausgabe ist neu gegliedert, die Kapitel sind kurz und knapp, aber vollständig geschrieben, es finden sich übersichtliche Tabellen, in denen wichtige Befunde zusammengefasst sind. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Für den klinisch tätigen Mediziner, der in komplexen Behadlungssituationen in kurzer Zeit auch Wissen aus anderen Fachgebieten präzise vermittelt bekommen möchte, ist das MSD-Manual ein unverzichtbares und kompetentes Nachschlagewerk, welches in der 7. Auflage didaktisch auch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auch der Grundlagenforscher, ebenso wie der Mdizinstudent und medizinisches Fachpersonal werden nicht enttäuscht sein. Viszeralchirurgie Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. PRISMA, (...) So liefert das MSD-Manual umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Sinnvoll nach Fachbereichen und Erkrankungen gegliedert. Pharma-aktuell Der Inhalt wurde komplett überarbeitet und umstrukturiert und ist so aktuell, wie ein gedrucktes Buch überhaupt sein kann. Medizin Zeit Ärzten braucht man dieses Buch nicht zu empfehlen - wohl kaum ein Arzt, der es nicht hat. Es geht hier also um den Nutzen für den medizinischen Laien - ich bin ein solcher. Der MSD ist im Gegensatz zu vielen Gesundheitsbüchern nicht von einem oder zwei Autoren geschrieben, es stammt aus den Federn von über 200 Spezialisten. Deshalb sollte man auch keinen Roman mit persönlichen Anmerkungen und Meinugen erwarten, sondern fundiertes Wissen aus allen medizinischen Bereichen, präzise und ohne Schnörkel wiedergegeben. Die Beschreibungen richten sich allerdings an Ärzte - an Fachbegriffen wird da nicht gespart. Nützlich ist da sicher ein medizinisches Wörterbuch oder zumindest Lateinkenntnisse - ich habe beides nicht und komme dennoch recht gut mit dem Buch klar. Man gewöhnt sich an Begriffe wie ""Läsionen"", ""Nekrosen"", ""Rezedive"", denn im Zusammenhang erkennt man bald den Sinn. Wer aber schon mit ""Inhalation"" oder ""chronisch"" seine Probleme hat, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen. Alle anderen werden mit Wissen belohnt, das zwar nicht die Erfahrungen eines Arztes ersetzen, aber zumindest ergänzen kann. So werden Sie nicht nur über Symptomatik, Diagnose, Verlauf und Prognose der Krankheiten aufgeklärt, sondern erhalten auch wertvolle Tipps zur Therapie und können anhand der angegebenen Mittel (incl. Dosierung) auch schon beurteilen, was und warum Ihr Arzt so oder anders mit Ihnen verfahren will. Vielleicht mag es übertrieben anmuten - aber ich bekomme mit diesem Buch soviel Information, dass ich mich mit dem Arzt fachlich auseinandersetzen kann - (auch) wichtig, so meine ich, um als namentlicher Patient aus der Masse heraustreten zu können. Ausserdem ermöglicht es mir die Kontrolle über eingeschlagene Therapien und deren Risiken. Aproposdas Buch hat einen ""Nachteil""es ist schonungslos offen, zeigt gern gemachte Fehler oder Schwierigkeiten bei der Diagnose auf, nennt Ihnen Mortalitätsraten ebenso wie Nebenwirkungen von Medikamenten. Dieses Buch kommt aus den USA, ist von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt worden und auf dem neuesten Stand. Mit über 3300 Seiten ist es wohl nicht nur das umfassenste, sondern auch das weltweit am meisten verbreitete medizinische Buch der Welt überhaupt - aus gutem Grund. Als Familien-Buch für kleine Wehwehchen wohl eher ungeeignet - als unerreicht kompetentes Nachschlagewerk einfach 1. Wahl für den anspruchsvollen Leser. Das Werk ist Premium-Fachliteratur für Ärzte, medizinische Fachberufe und Heilpraktiker. Inhaltlich wird die gesamte Medizin (außer chirurgische OP-Methoden) umfassend dargestellt. Und zwar als abgesicherter Stand der Medizin, nicht als Meinung eines einzelnen Autors. Mit gesamter Medizin meine ich ALLE Fachdisziplinen, also z.B. Altersheilkunde, Innere, Augen, HNO, Lunge, Intensivmedizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie, Infektiologie, Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Pharmakologie, Verletzungen/Vergiftungen, Dermatologie, etc. . Ein umfassender Index/Stichwortverzeichnis existiert zum zielsicheren ""navigieren"" in den über 3600 Seiten, gedruckt auf dünnstem ""Reispapier"" und trotzdem über 1,6kg schwer. Als Buch ist wohl bald ""das letzte seiner Art"". Dies angesichts des Mediums Internet, in welchem schon heute von den Fachgesellschaften, Universitäten, Ärztekammern etc. fast alle Richtlinien, Behandlungsstandards und Pfade publiziert werden. Es ist kein Buch zum lesen von vorne nach hinten oder zum auswendig lernen oder zum pauken für eine Prüfung. Es ist ein einzigartiges Nachschlagewerk der heutigen Medizin. Zu allen Krankheiten des Menschen werden dargestellt Symptome, Ursachen, Diagnostik, Befunde, körperliche Untersuchung, Apparatemedizin, Labor, Therapie, Medikamente, Komplikationen, Prognose. Ernsthaft am heilkundlichen Beruf und an Patienten Interessierte, haben alle dieses Buch griffbereit. Es ist meiner Meinung nach das einzige medizinische Buch, welches sich für ALLE Fachkräfte lohnt in der jeweils aktuellsten Version zu besitzen. Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie" rel="Antiquariat8">Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie Urban & Fischer Verlag Elsevier GmbH Die gelungene deutsche Übersetzung des legendären Merck Manual of Diagnosis and Therapy, 18th ed. erscheint als 7. Auflage des MSD Manual. Die ganze Medizin in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Herausgegeben von Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits zusammen mit einem 13-köpfigen Herausgebergremium und vielen kompetenten Einzelautoren Published by Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. In Deutschland unter dem Namen MSD SHARP & DOHME GMBH Übersetzt von einem Team kompetenter Fachleute In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Medizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Diagnostik Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Therapie ISBN-10 3-437-21761-5 / 3437217615 ISBN-13 978-3-437-21761-6 / 9783437217616 Dieses Buch ist mehr als nur ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch, es ist ein umfangreiches und doch komprimiertes Lehrbuch. Es bietet einen breiten Überblick und Einblick in alle medizinischen Fachbereiche und ist auch deswegen nicht nur dem Praktiker zu empfehlen, sondern auch schon dem interessierten Schüler oder Studenten. Physikalische Therapie in Theorie und Praxis, Juni 2009 Ein sehr informatives Werk, das ich jedem, der sich mit Medizin beschäftigt empfehlen kann. Der Preis ist für die Fülle der gebotenen aktuellen Informationen niedrig. AINS - Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie, (...) ist das MSD-Manual ein Schmöker, der einerseits eine rasche Orientierung über die verschiedensten Krankheitsbilder bietet, andererseits aber durchaus auch dazu verleiten kann, abends mal darin zu blättern. Orthopädie Mitteilungen, Dann kommt der Griff ins Regal und die beruhigende GewissheitMan ist und bleibt auf dem neuesten Wissensstand. Auf das MSD ist Verlass. www.psychosoziale-gesundheit.net, Diese Krankenhauspharmazie,Die ganze Medizin auf mehr als 3600 Seiten in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend und aktuell dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie, Die deutsche Übersetzung der aktuellen Auflage des amerikanischen Merck Manuals liefert umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Apotheken-Depesche, Mit dieser 7. deutschen Auflage liegt ein zeitgemäßes medizinisches Informationsmedium vor. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, alle Fachgebiete, knapp aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Der Mediziner, (...) das von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt wurde. Jeder von uns kommt immer wieder in die Lage, wo er schnell und gezielt Informationen zu seinem Fachgebiet benötigt. Hierfür ist das Buch gut geeignet. Brandenburgisches Ärzteblatt Die vorliegende Ausgabe ist neu gegliedert, die Kapitel sind kurz und knapp, aber vollständig geschrieben, es finden sich übersichtliche Tabellen, in denen wichtige Befunde zusammengefasst sind. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Für den klinisch tätigen Mediziner, der in komplexen Behadlungssituationen in kurzer Zeit auch Wissen aus anderen Fachgebieten präzise vermittelt bekommen möchte, ist das MSD-Manual ein unverzichtbares und kompetentes Nachschlagewerk, welches in der 7. Auflage didaktisch auch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auch der Grundlagenforscher, ebenso wie der Mdizinstudent und medizinisches Fachpersonal werden nicht enttäuscht sein. Viszeralchirurgie Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. PRISMA, (...) So liefert das MSD-Manual umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Sinnvoll nach Fachbereichen und Erkrankungen gegliedert. Pharma-aktuell Der Inhalt wurde komplett überarbeitet und umstrukturiert und ist so aktuell, wie ein gedrucktes Buch überhaupt sein kann. Medizin Zeit Ärzten braucht man dieses Buch nicht zu empfehlen - wohl kaum ein Arzt, der es nicht hat. Es geht hier also um den Nutzen für den medizinischen Laien - ich bin ein solcher. Der MSD ist im Gegensatz zu vielen Gesundheitsbüchern nicht von einem oder zwei Autoren geschrieben, es stammt aus den Federn von über 200 Spezialisten. Deshalb sollte man auch keinen Roman mit persönlichen Anmerkungen und Meinugen erwarten, sondern fundiertes Wissen aus allen medizinischen Bereichen, präzise und ohne Schnörkel wiedergegeben. Die Beschreibungen richten sich allerdings an Ärzte - an Fachbegriffen wird da nicht gespart. Nützlich ist da sicher ein medizinisches Wörterbuch oder zumindest Lateinkenntnisse - ich habe beides nicht und komme dennoch recht gut mit dem Buch klar. Man gewöhnt sich an Begriffe wie ""Läsionen"", ""Nekrosen"", ""Rezedive"", denn im Zusammenhang erkennt man bald den Sinn. Wer aber schon mit ""Inhalation"" oder ""chronisch"" seine Probleme hat, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen. Alle anderen werden mit Wissen belohnt, das zwar nicht die Erfahrungen eines Arztes ersetzen, aber zumindest ergänzen kann. So werden Sie nicht nur über Symptomatik, Diagnose, Verlauf und Prognose der Krankheiten aufgeklärt, sondern erhalten auch wertvolle Tipps zur Therapie und können anhand der angegebenen Mittel (incl. Dosierung) auch schon beurteilen, was und warum Ihr Arzt so oder anders mit Ihnen verfahren will. Vielleicht mag es übertrieben anmuten - aber ich bekomme mit diesem Buch soviel Information, dass ich mich mit dem Arzt fachlich auseinandersetzen kann - (auch) wichtig, so meine ich, um als namentlicher Patient aus der Masse heraustreten zu können. Ausserdem ermöglicht es mir die Kontrolle über eingeschlagene Therapien und deren Risiken. Aproposdas Buch hat einen ""Nachteil""es ist schonungslos offen, zeigt gern gemachte Fehler oder Schwierigkeiten bei der Diagnose auf, nennt Ihnen Mortalitätsraten ebenso wie Nebenwirkungen von Medikamenten. Dieses Buch kommt aus den USA, ist von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt worden und auf dem neuesten Stand. Mit über 3300 Seiten ist es wohl nicht nur das umfassenste, sondern auch das weltweit am meisten verbreitete medizinische Buch der Welt überhaupt - aus gutem Grund. Als Familien-Buch für kleine Wehwehchen wohl eher ungeeignet - als unerreicht kompetentes Nachschlagewerk einfach 1. Wahl für den anspruchsvollen Leser. Das Werk ist Premium-Fachliteratur für Ärzte, medizinische Fachberufe und Heilpraktiker. Inhaltlich wird die gesamte Medizin (außer chirurgische OP-Methoden) umfassend dargestellt. Und zwar als abgesicherter Stand der Medizin, nicht als Meinung eines einzelnen Autors. Mit gesamter Medizin meine ich ALLE Fachdisziplinen, also z.B. Altersheilkunde, Innere, Augen, HNO, Lunge, Intensivmedizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie, Infektiologie, Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Pharmakologie, Verletzungen/Vergiftungen, Dermatologie, etc. . Ein umfassender Index/Stichwortverzeichnis existiert zum zielsicheren ""navigieren"" in den über 3600 Seiten, gedruckt auf dünnstem ""Reispapier"" und trotzdem über 1,6kg schwer. Als Buch ist wohl bald ""das letzte seiner Art"". Dies angesichts des Mediums Internet, in welchem schon heute von den Fachgesellschaften, Universitäten, Ärztekammern etc. fast alle Richtlinien, Behandlungsstandards und Pfade publiziert werden. Es ist kein Buch zum lesen von vorne nach hinten oder zum auswendig lernen oder zum pauken für eine Prüfung. Es ist ein einzigartiges Nachschlagewerk der heutigen Medizin. Zu allen Krankheiten des Menschen werden dargestellt Symptome, Ursachen, Diagnostik, Befunde, körperliche Untersuchung, Apparatemedizin, Labor, Therapie, Medikamente, Komplikationen, Prognose. Ernsthaft am heilkundlichen Beruf und an Patienten Interessierte, haben alle dieses Buch griffbereit. Es ist meiner Meinung nach das einzige medizinische Buch, welches sich für ALLE Fachkräfte lohnt in der jeweils aktuellsten Version zu besitzen. Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie" title="Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie Urban & Fischer Verlag Elsevier GmbH Die gelungene deutsche Übersetzung des legendären Merck Manual of Diagnosis and Therapy, 18th ed. erscheint als 7. Auflage des MSD Manual. Die ganze Medizin in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Herausgegeben von Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits zusammen mit einem 13-köpfigen Herausgebergremium und vielen kompetenten Einzelautoren Published by Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. In Deutschland unter dem Namen MSD SHARP & DOHME GMBH Übersetzt von einem Team kompetenter Fachleute In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Medizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Diagnostik Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Therapie ISBN-10 3-437-21761-5 / 3437217615 ISBN-13 978-3-437-21761-6 / 9783437217616 Dieses Buch ist mehr als nur ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch, es ist ein umfangreiches und doch komprimiertes Lehrbuch. Es bietet einen breiten Überblick und Einblick in alle medizinischen Fachbereiche und ist auch deswegen nicht nur dem Praktiker zu empfehlen, sondern auch schon dem interessierten Schüler oder Studenten. Physikalische Therapie in Theorie und Praxis, Juni 2009 Ein sehr informatives Werk, das ich jedem, der sich mit Medizin beschäftigt empfehlen kann. Der Preis ist für die Fülle der gebotenen aktuellen Informationen niedrig. AINS - Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie, (...) ist das MSD-Manual ein Schmöker, der einerseits eine rasche Orientierung über die verschiedensten Krankheitsbilder bietet, andererseits aber durchaus auch dazu verleiten kann, abends mal darin zu blättern. Orthopädie Mitteilungen, Dann kommt der Griff ins Regal und die beruhigende GewissheitMan ist und bleibt auf dem neuesten Wissensstand. Auf das MSD ist Verlass. www.psychosoziale-gesundheit.net, Diese ""Bibel der modernen Medizin"" liefert demnach eine große Fülle an Fachwissen und lädt durch eine ansprechende Sprache den Leser dazu ein, sich immer weiter zu vertiefen. PsychoLit Newsletter, Mai 2008 Auf den ersten Blick kommen die mehr als 3500 Seiten realtiv unscheinbar daher in einem Buch, das sich noch bequem in einer Hand aufschlagen lässt. Bei genauerem Hinsehen offenbaren die hauchdünnen Seiten jedoch eine kompakte Diagnostik und Therapieübersicht für einen schnellen Einstieg in sämtliche medizinische Spezialgebiete. Das PTA Magazin Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. Die Pharmazie, Das umfangreiche und dennoch kompakte Werk bietet Ärzten und Apothekern, Studenten der Medizin und Pharmazie sowie Pflegekräften die Möglichkeit, sich in kurzer Zeit eine gute Übersicht über das nahezu gesamte medizinische Fachwissen zu verschaffen. i>Krankenhauspharmazie,Die ganze Medizin auf mehr als 3600 Seiten in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend und aktuell dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie, Die deutsche Übersetzung der aktuellen Auflage des amerikanischen Merck Manuals liefert umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Apotheken-Depesche, Mit dieser 7. deutschen Auflage liegt ein zeitgemäßes medizinisches Informationsmedium vor. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, alle Fachgebiete, knapp aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Der Mediziner, (...) das von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt wurde. Jeder von uns kommt immer wieder in die Lage, wo er schnell und gezielt Informationen zu seinem Fachgebiet benötigt. Hierfür ist das Buch gut geeignet. Brandenburgisches Ärzteblatt Die vorliegende Ausgabe ist neu gegliedert, die Kapitel sind kurz und knapp, aber vollständig geschrieben, es finden sich übersichtliche Tabellen, in denen wichtige Befunde zusammengefasst sind. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Für den klinisch tätigen Mediziner, der in komplexen Behadlungssituationen in kurzer Zeit auch Wissen aus anderen Fachgebieten präzise vermittelt bekommen möchte, ist das MSD-Manual ein unverzichtbares und kompetentes Nachschlagewerk, welches in der 7. Auflage didaktisch auch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auch der Grundlagenforscher, ebenso wie der Mdizinstudent und medizinisches Fachpersonal werden nicht enttäuscht sein. Viszeralchirurgie Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. PRISMA, (...) So liefert das MSD-Manual umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Sinnvoll nach Fachbereichen und Erkrankungen gegliedert. Pharma-aktuell Der Inhalt wurde komplett überarbeitet und umstrukturiert und ist so aktuell, wie ein gedrucktes Buch überhaupt sein kann. Medizin Zeit Ärzten braucht man dieses Buch nicht zu empfehlen - wohl kaum ein Arzt, der es nicht hat. Es geht hier also um den Nutzen für den medizinischen Laien - ich bin ein solcher. Der MSD ist im Gegensatz zu vielen Gesundheitsbüchern nicht von einem oder zwei Autoren geschrieben, es stammt aus den Federn von über 200 Spezialisten. Deshalb sollte man auch keinen Roman mit persönlichen Anmerkungen und Meinugen erwarten, sondern fundiertes Wissen aus allen medizinischen Bereichen, präzise und ohne Schnörkel wiedergegeben. Die Beschreibungen richten sich allerdings an Ärzte - an Fachbegriffen wird da nicht gespart. Nützlich ist da sicher ein medizinisches Wörterbuch oder zumindest Lateinkenntnisse - ich habe beides nicht und komme dennoch recht gut mit dem Buch klar. Man gewöhnt sich an Begriffe wie ""Läsionen"", ""Nekrosen"", ""Rezedive"", denn im Zusammenhang erkennt man bald den Sinn. Wer aber schon mit ""Inhalation"" oder ""chronisch"" seine Probleme hat, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen. Alle anderen werden mit Wissen belohnt, das zwar nicht die Erfahrungen eines Arztes ersetzen, aber zumindest ergänzen kann. So werden Sie nicht nur über Symptomatik, Diagnose, Verlauf und Prognose der Krankheiten aufgeklärt, sondern erhalten auch wertvolle Tipps zur Therapie und können anhand der angegebenen Mittel (incl. Dosierung) auch schon beurteilen, was und warum Ihr Arzt so oder anders mit Ihnen verfahren will. Vielleicht mag es übertrieben anmuten - aber ich bekomme mit diesem Buch soviel Information, dass ich mich mit dem Arzt fachlich auseinandersetzen kann - (auch) wichtig, so meine ich, um als namentlicher Patient aus der Masse heraustreten zu können. Ausserdem ermöglicht es mir die Kontrolle über eingeschlagene Therapien und deren Risiken. Aproposdas Buch hat einen ""Nachteil""es ist schonungslos offen, zeigt gern gemachte Fehler oder Schwierigkeiten bei der Diagnose auf, nennt Ihnen Mortalitätsraten ebenso wie Nebenwirkungen von Medikamenten. Dieses Buch kommt aus den USA, ist von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt worden und auf dem neuesten Stand. Mit über 3300 Seiten ist es wohl nicht nur das umfassenste, sondern auch das weltweit am meisten verbreitete medizinische Buch der Welt überhaupt - aus gutem Grund. Als Familien-Buch für kleine Wehwehchen wohl eher ungeeignet - als unerreicht kompetentes Nachschlagewerk einfach 1. Wahl für den anspruchsvollen Leser. Das Werk ist Premium-Fachliteratur für Ärzte, medizinische Fachberufe und Heilpraktiker. Inhaltlich wird die gesamte Medizin (außer chirurgische OP-Methoden) umfassend dargestellt. Und zwar als abgesicherter Stand der Medizin, nicht als Meinung eines einzelnen Autors. Mit gesamter Medizin meine ich ALLE Fachdisziplinen, also z.B. Altersheilkunde, Innere, Augen, HNO, Lunge, Intensivmedizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie, Infektiologie, Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Pharmakologie, Verletzungen/Vergiftungen, Dermatologie, etc. . Ein umfassender Index/Stichwortverzeichnis existiert zum zielsicheren ""navigieren"" in den über 3600 Seiten, gedruckt auf dünnstem ""Reispapier"" und trotzdem über 1,6kg schwer. Als Buch ist wohl bald ""das letzte seiner Art"". Dies angesichts des Mediums Internet, in welchem schon heute von den Fachgesellschaften, Universitäten, Ärztekammern etc. fast alle Richtlinien, Behandlungsstandards und Pfade publiziert werden. Es ist kein Buch zum lesen von vorne nach hinten oder zum auswendig lernen oder zum pauken für eine Prüfung. Es ist ein einzigartiges Nachschlagewerk der heutigen Medizin. Zu allen Krankheiten des Menschen werden dargestellt Symptome, Ursachen, Diagnostik, Befunde, körperliche Untersuchung, Apparatemedizin, Labor, Therapie, Medikamente, Komplikationen, Prognose. Ernsthaft am heilkundlichen Beruf und an Patienten Interessierte, haben alle dieses Buch griffbereit. Es ist meiner Meinung nach das einzige medizinische Buch, welches sich für ALLE Fachkräfte lohnt in der jeweils aktuellsten Version zu besitzen. Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie" />

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MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research L
Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie Urban & Fischer Verlag Elsevier GmbH Die gelungene deutsche Übersetzung des legendären Merck Manual of Diagnosis and Therapy, 18th ed. erscheint als 7. Auflage des MSD Manual. Die ganze Medizin in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Herausgegeben von Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits zusammen mit einem 13-köpfigen Herausgebergremium und vielen kompetenten Einzelautoren Published by Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. In Deutschland unter dem Namen MSD SHARP & DOHME GMBH Übersetzt von einem Team kompetenter Fachleute In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Medizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Diagnostik Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Therapie ISBN-10 3-437-21761-5 / 3437217615 ISBN-13 978-3-437-21761-6 / 9783437217616 Dieses Buch ist mehr als nur ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch, es ist ein umfangreiches und doch komprimiertes Lehrbuch. Es bietet einen breiten Überblick und Einblick in alle medizinischen Fachbereiche und ist auch deswegen nicht nur dem Praktiker zu empfehlen, sondern auch schon dem interessierten Schüler oder Studenten. Physikalische Therapie in Theorie und Praxis, Juni 2009 Ein sehr informatives Werk, das ich jedem, der sich mit Medizin beschäftigt empfehlen kann. Der Preis ist für die Fülle der gebotenen aktuellen Informationen niedrig. AINS - Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie, (...) ist das MSD-Manual ein Schmöker, der einerseits eine rasche Orientierung über die verschiedensten Krankheitsbilder bietet, andererseits aber durchaus auch dazu verleiten kann, abends mal darin zu blättern. Orthopädie Mitteilungen, Dann kommt der Griff ins Regal und die beruhigende GewissheitMan ist und bleibt auf dem neuesten Wissensstand. Auf das MSD ist Verlass. www.psychosoziale-gesundheit.net, Diese ""Bibel der modernen Medizin"" liefert demnach eine große Fülle an Fachwissen und lädt durch eine ansprechende Sprache den Leser dazu ein, sich immer weiter zu vertiefen. PsychoLit Newsletter, Mai 2008 Auf den ersten Blick kommen die mehr als 3500 Seiten realtiv unscheinbar daher in einem Buch, das sich noch bequem in einer Hand aufschlagen lässt. Bei genauerem Hinsehen offenbaren die hauchdünnen Seiten jedoch eine kompakte Diagnostik und Therapieübersicht für einen schnellen Einstieg in sämtliche medizinische Spezialgebiete. Das PTA Magazin Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. Die Pharmazie, Das umfangreiche und dennoch kompakte Werk bietet Ärzten und Apothekern, Studenten der Medizin und Pharmazie sowie Pflegekräften die Möglichkeit, sich in kurzer Zeit eine gute Übersicht über das nahezu gesamte medizinische Fachwissen zu verschaffen. i>Krankenhauspharmazie,Die ganze Medizin auf mehr als 3600 Seiten in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend und aktuell dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie, Die deutsche Übersetzung der aktuellen Auflage des amerikanischen Merck Manuals liefert umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Apotheken-Depesche, Mit dieser 7. deutschen Auflage liegt ein zeitgemäßes medizinisches Informationsmedium vor. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, alle Fachgebiete, knapp aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Der Mediziner, (...) das von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt wurde. Jeder von uns kommt immer wieder in die Lage, wo er schnell und gezielt Informationen zu seinem Fachgebiet benötigt. Hierfür ist das Buch gut geeignet. Brandenburgisches Ärzteblatt Die vorliegende Ausgabe ist neu gegliedert, die Kapitel sind kurz und knapp, aber vollständig geschrieben, es finden sich übersichtliche Tabellen, in denen wichtige Befunde zusammengefasst sind. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Für den klinisch tätigen Mediziner, der in komplexen Behadlungssituationen in kurzer Zeit auch Wissen aus anderen Fachgebieten präzise vermittelt bekommen möchte, ist das MSD-Manual ein unverzichtbares und kompetentes Nachschlagewerk, welches in der 7. Auflage didaktisch auch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auch der Grundlagenforscher, ebenso wie der Mdizinstudent und medizinisches Fachpersonal werden nicht enttäuscht sein. Viszeralchirurgie Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. PRISMA, (...) So liefert das MSD-Manual umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Sinnvoll nach Fachbereichen und Erkrankungen gegliedert. Pharma-aktuell Der Inhalt wurde komplett überarbeitet und umstrukturiert und ist so aktuell, wie ein gedrucktes Buch überhaupt sein kann. Medizin Zeit Ärzten braucht man dieses Buch nicht zu empfehlen - wohl kaum ein Arzt, der es nicht hat. Es geht hier also um den Nutzen für den medizinischen Laien - ich bin ein solcher. Der MSD ist im Gegensatz zu vielen Gesundheitsbüchern nicht von einem oder zwei Autoren geschrieben, es stammt aus den Federn von über 200 Spezialisten. Deshalb sollte man auch keinen Roman mit persönlichen Anmerkungen und Meinugen erwarten, sondern fundiertes Wissen aus allen medizinischen Bereichen, präzise und ohne Schnörkel wiedergegeben. Die Beschreibungen richten sich allerdings an Ärzte - an Fachbegriffen wird da nicht gespart. Nützlich ist da sicher ein medizinisches Wörterbuch oder zumindest Lateinkenntnisse - ich habe beides nicht und komme dennoch recht gut mit dem Buch klar. Man gewöhnt sich an Begriffe wie ""Läsionen"", ""Nekrosen"", ""Rezedive"", denn im Zusammenhang erkennt man bald den Sinn. Wer aber schon mit ""Inhalation"" oder ""chronisch"" seine Probleme hat, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen. Alle anderen werden mit Wissen belohnt, das zwar nicht die Erfahrungen eines Arztes ersetzen, aber zumindest ergänzen kann. So werden Sie nicht nur über Symptomatik, Diagnose, Verlauf und Prognose der Krankheiten aufgeklärt, sondern erhalten auch wertvolle Tipps zur Therapie und können anhand der angegebenen Mittel (incl. Dosierung) auch schon beurteilen, was und warum Ihr Arzt so oder anders mit Ihnen verfahren will. Vielleicht mag es übertrieben anmuten - aber ich bekomme mit diesem Buch soviel Information, dass ich mich mit dem Arzt fachlich auseinandersetzen kann - (auch) wichtig, so meine ich, um als namentlicher Patient aus der Masse heraustreten zu können. Ausserdem ermöglicht es mir die Kontrolle über eingeschlagene Therapien und deren Risiken. Aproposdas Buch hat einen ""Nachteil""es ist schonungslos offen, zeigt gern gemachte Fehler oder Schwierigkeiten bei der Diagnose auf, nennt Ihnen Mortalitätsraten ebenso wie Nebenwirkungen von Medikamenten. Dieses Buch kommt aus den USA, ist von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt worden und auf dem neuesten Stand. Mit über 3300 Seiten ist es wohl nicht nur das umfassenste, sondern auch das weltweit am meisten verbreitete medizinische Buch der Welt überhaupt - aus gutem Grund. Als Familien-Buch für kleine Wehwehchen wohl eher ungeeignet - als unerreicht kompetentes Nachschlagewerk einfach 1. Wahl für den anspruchsvollen Leser. Das Werk ist Premium-Fachliteratur für Ärzte, medizinische Fachberufe und Heilpraktiker. Inhaltlich wird die gesamte Medizin (außer chirurgische OP-Methoden) umfassend dargestellt. Und zwar als abgesicherter Stand der Medizin, nicht als Meinung eines einzelnen Autors. Mit gesamter Medizin meine ich ALLE Fachdisziplinen, also z.B. Altersheilkunde, Innere, Augen, HNO, Lunge, Intensivmedizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie, Infektiologie, Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Pharmakologie, Verletzungen/Vergiftungen, Dermatologie, etc. . Ein umfassender Index/Stichwortverzeichnis existiert zum zielsicheren ""navigieren"" in den über 3600 Seiten, gedruckt auf dünnstem ""Reispapier"" und trotzdem über 1,6kg schwer. Als Buch ist wohl bald ""das letzte seiner Art"". Dies angesichts des Mediums Internet, in welchem schon heute von den Fachgesellschaften, Universitäten, Ärztekammern etc. fast alle Richtlinien, Behandlungsstandards und Pfade publiziert werden. Es ist kein Buch zum lesen von vorne nach hinten oder zum auswendig lernen oder zum pauken für eine Prüfung. Es ist ein einzigartiges Nachschlagewerk der heutigen Medizin. Zu allen Krankheiten des Menschen werden dargestellt Symptome, Ursachen, Diagnostik, Befunde, körperliche Untersuchung, Apparatemedizin, Labor, Therapie, Medikamente, Komplikationen, Prognose. Ernsthaft am heilkundlichen Beruf und an Patienten Interessierte, haben alle dieses Buch griffbereit. Es ist meiner Meinung nach das einzige medizinische Buch, welches sich für ALLE Fachkräfte lohnt in der jeweils aktuellsten Version zu besitzen. Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie

Auflage: 7. (9. August 2007) Stuttgart Urban & Fischer Verlag Elsevier GmbH Auflage: 7. (9. August 2007) Hardcover 3648 S. 19 x 13,6 x 1 cm ISBN: 3437217615 (EAN: 9783437217616 / 978-3437217616)


Das Werk ist Premium-Fachliteratur für Ärzte, medizinische Fachberufe und Heilpraktiker. Inhaltlich wird die gesamte Medizin (außer chirurgische OP-Methoden) umfassend dargestellt. Und zwar als abgesicherter Stand der Medizin, nicht als Meinung eines einzelnen Autors. Mit gesamter Medizin meine ich ALLE Fachdisziplinen, also z.B. Altersheilkunde, Innere, Augen, HNO, Lunge, Intensivmedizin, Kinderh mehr lesen ...
Schlagworte: Medizin Enzyklopädie Lexikon Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Neurologie Nachschlagewerk Therapie Das Werk ist Premium-Fachliteratur für Ärzte, medizinische Fachberufe und Heilpraktiker. Inhaltlich wird die gesamte Medizin (außer chirurgische OP-Methoden) umfassend dargestellt. Und zwar als abgesicherter Stand der Medizin, nicht als Meinung eines einzelnen Autors. Mit gesamter Medizin meine ich ALLE Fachdisziplinen, also z.B. Altersheilkunde, Innere, Augen, HNO, Lunge, Intensivmedizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie, Infektiologie, Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Pharmakologie, Verletzungen/Vergiftungen, Dermatologie, etc. . Ein umfassender Index/Stichwortverzeichnis existiert zum zielsicheren ""navigieren"" in den über 3600 Seiten, gedruckt auf dünnstem ""Reispapier"" und trotzdem über 1,6kg schwer. Als Buch ist wohl bald ""das letzte seiner Art"". Dies angesichts des Mediums Internet, in welchem schon heute von den Fachgesellschaften, Universitäten, Ärztekammern etc. fast alle Richtlinien, Behandlungsstandards und Pfade publiziert werden. Es ist kein Buch zum lesen von vorne nach hinten oder zum auswendig lernen oder zum pauken für eine Prüfung. Es ist ein einzigartiges Nachschlagewerk der heutigen Medizin. Zu allen Krankheiten des Menschen werden dargestellt Symptome, Ursachen, Diagnostik, Befunde, körperliche Untersuchung, Apparatemedizin, Labor, Therapie, Medikamente, Komplikationen, Prognose. Ernsthaft am heilkundlichen Beruf und an Patienten Interessierte, haben alle dieses Buch griffbereit. Es ist meiner Meinung nach das einzige medizinische Buch, welches sich für ALLE Fachkräfte lohnt in der jeweils aktuellsten Version zu besitzen. Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie Die ganze Medizin in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Dieses Buch ist mehr als nur ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch, es ist ein umfangreiches und doch komprimiertes Lehrbuch. Es bietet einen breiten Überblick und Einblick in alle medizinischen Fachbereiche und ist auch deswegen nicht nur dem Praktiker zu empfehlen, sondern auch schon dem interessierten Schüler oder Studenten. Physikalische Therapie in Theorie und Praxis, Juni 2009 Ein sehr informatives Werk, das ich jedem, der sich mit Medizin beschäftigt empfehlen kann. Der Preis ist für die Fülle der gebotenen aktuellen Informationen niedrig. AINS - Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie, (...) ist das MSD-Manual ein Schmöker, der einerseits eine rasche Orientierung über die verschiedensten Krankheitsbilder bietet, andererseits aber durchaus auch dazu verleiten kann, abends mal darin zu blättern. Orthopädie Mitteilungen, Dann kommt der Griff ins Regal und die beruhigende GewissheitMan ist und bleibt auf dem neuesten Wissensstand. Auf das MSD ist Verlass. www.psychosoziale-gesundheit.net, Diese ""Bibel der modernen Medizin"" liefert demnach eine große Fülle an Fachwissen und lädt durch eine ansprechende Sprache den Leser dazu ein, sich immer weiter zu vertiefen. PsychoLit Newsletter, Mai 2008 Auf den ersten Blick kommen die mehr als 3500 Seiten realtiv unscheinbar daher in einem Buch, das sich noch bequem in einer Hand aufschlagen lässt. Bei genauerem Hinsehen offenbaren die hauchdünnen Seiten jedoch eine kompakte Diagnostik und Therapieübersicht für einen schnellen Einstieg in sämtliche medizinische Spezialgebiete. Das PTA Magazin Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. Die Pharmazie, Das umfangreiche und dennoch kompakte Werk bietet Ärzten und Apothekern, Studenten der Medizin und Pharmazie sowie Pflegekräften die Möglichkeit, sich in kurzer Zeit eine gute Übersicht über das nahezu gesamte medizinische Fachwissen zu verschaffen. i>Krankenhauspharmazie,Die ganze Medizin auf mehr als 3600 Seiten in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend und aktuell dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie, Die deutsche Übersetzung der aktuellen Auflage des amerikanischen Merck Manuals liefert umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Apotheken-Depesche, Mit dieser 7. deutschen Auflage liegt ein zeitgemäßes medizinisches Informationsmedium vor. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, alle Fachgebiete, knapp aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Der Mediziner, (...) das von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt wurde. Jeder von uns kommt immer wieder in die Lage, wo er schnell und gezielt Informationen zu seinem Fachgebiet benötigt. Hierfür ist das Buch gut geeignet. Brandenburgisches Ärzteblatt Die vorliegende Ausgabe ist neu gegliedert, die Kapitel sind kurz und knapp, aber vollständig geschrieben, es finden sich übersichtliche Tabellen, in denen wichtige Befunde zusammengefasst sind. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Für den klinisch tätigen Mediziner, der in komplexen Behadlungssituationen in kurzer Zeit auch Wissen aus anderen Fachgebieten präzise vermittelt bekommen möchte, ist das MSD-Manual ein unverzichtbares und kompetentes Nachschlagewerk, welches in der 7. Auflage didaktisch auch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auch der Grundlagenforscher, ebenso wie der Mdizinstudent und medizinisches Fachpersonal werden nicht enttäuscht sein. Viszeralchirurgie Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. PRISMA, (...) So liefert das MSD-Manual umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Sinnvoll nach Fachbereichen und Erkrankungen gegliedert. Pharma-aktuell Der Inhalt wurde komplett überarbeitet und umstrukturiert und ist so aktuell, wie ein gedrucktes Buch überhaupt sein kann. Medizin Zeit Ärzten braucht man dieses Buch nicht zu empfehlen - wohl kaum ein Arzt, der es nicht hat. Es geht hier also um den Nutzen für den medizinischen Laien - ich bin ein solcher. Der MSD ist im Gegensatz zu vielen Gesundheitsbüchern nicht von einem oder zwei Autoren geschrieben, es stammt aus den Federn von über 200 Spezialisten. Deshalb sollte man auch keinen Roman mit persönlichen Anmerkungen und Meinugen erwarten, sondern fundiertes Wissen aus allen medizinischen Bereichen, präzise und ohne Schnörkel wiedergegeben. Die Beschreibungen richten sich allerdings an Ärzte - an Fachbegriffen wird da nicht gespart. Nützlich ist da sicher ein medizinisches Wörterbuch oder zumindest Lateinkenntnisse - ich habe beides nicht und komme dennoch recht gut mit dem Buch klar. Man gewöhnt sich an Begriffe wie ""Läsionen"", ""Nekrosen"", ""Rezedive"", denn im Zusammenhang erkennt man bald den Sinn. Wer aber schon mit ""Inhalation"" oder ""chronisch"" seine Probleme hat, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen. Alle anderen werden mit Wissen belohnt, das zwar nicht die Erfahrungen eines Arztes ersetzen, aber zumindest ergänzen kann. So werden Sie nicht nur über Symptomatik, Diagnose, Verlauf und Prognose der Krankheiten aufgeklärt, sondern erhalten auch wertvolle Tipps zur Therapie und können anhand der angegebenen Mittel (incl. Dosierung) auch schon beurteilen, was und warum Ihr Arzt so oder anders mit Ihnen verfahren will. Vielleicht mag es übertrieben anmuten - aber ich bekomme mit diesem Buch soviel Information, dass ich mich mit dem Arzt fachlich auseinandersetzen kann - (auch) wichtig, so meine ich, um als namentlicher Patient aus der Masse heraustreten zu können. Ausserdem ermöglicht es mir die Kontrolle über eingeschlagene Therapien und deren Risiken. Aproposdas Buch hat einen ""Nachteil""es ist schonungslos offen, zeigt gern gemachte Fehler oder Schwierigkeiten bei der Diagnose auf, nennt Ihnen Mortalitätsraten ebenso wie Nebenwirkungen von Medikamenten. Dieses Buch kommt aus den USA, ist von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt worden und auf dem neuesten Stand. Mit über 3300 Seiten ist es wohl nicht nur das umfassenste, sondern auch das weltweit am meisten verbreitete medizinische Buch der Welt überhaupt - aus gutem Grund. Als Familien-Buch für kleine Wehwehchen wohl eher ungeeignet - als unerreicht kompetentes Nachschlagewerk einfach 1. Wahl für den anspruchsvollen Leser. Die gelungene deutsche Übersetzung des legendären Merck Manual of Diagnosis and Therapy, 18th ed. erscheint als 7. Auflage des MSD Manual. Die ganze Medizin in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Herausgegeben von Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits zusammen mit einem 13-köpfigen Herausgebergremium und vielen kompetenten Einzelautoren Published by Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. In Deutschland unter dem Namen MSD SHARP & DOHME GMBH Übersetzt von einem Team kompetenter Fachleute In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Medizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Diagnostik Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Therapie ISBN-10 3-437-21761-5 / 3437217615 ISBN-13 978-3-437-21761-6 / 9783437217616 Dieses Buch ist mehr als nur ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch, es ist ein umfangreiches und doch komprimiertes Lehrbuch. Es bietet einen breiten Überblick und Einblick in alle medizinischen Fachbereiche und ist auch deswegen nicht nur dem Praktiker zu empfehlen, sondern auch schon dem interessierten Schüler oder Studenten. Physikalische Therapie in Theorie und Praxis, Juni 2009 Ein sehr informatives Werk, das ich jedem, der sich mit Medizin beschäftigt empfehlen kann. Der Preis ist für die Fülle der gebotenen aktuellen Informationen niedrig. AINS - Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie, (...) ist das MSD-Manual ein Schmöker, der einerseits eine rasche Orientierung über die verschiedensten Krankheitsbilder bietet, andererseits aber durchaus auch dazu verleiten kann, abends mal darin zu blättern. Orthopädie Mitteilungen, Dann kommt der Griff ins Regal und die beruhigende GewissheitMan ist und bleibt auf dem neuesten Wissensstand. Auf das MSD ist Verlass. www.psychosoziale-gesundheit.net, Diese ""Bibel der modernen Medizin"" liefert demnach eine große Fülle an Fachwissen und lädt durch eine ansprechende Sprache den Leser dazu ein, sich immer weiter zu vertiefen. PsychoLit Newsletter, Mai 2008 Auf den ersten Blick kommen die mehr als 3500 Seiten realtiv unscheinbar daher in einem Buch, das sich noch bequem in einer Hand aufschlagen lässt. Bei genauerem Hinsehen offenbaren die hauchdünnen Seiten jedoch eine kompakte Diagnostik und Therapieübersicht für einen schnellen Einstieg in sämtliche medizinische Spezialgebiete. Das PTA Magazin Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. Die Pharmazie, Das umfangreiche und dennoch kompakte Werk bietet Ärzten und Apothekern, Studenten der Medizin und Pharmazie sowie Pflegekräften die Möglichkeit, sich in kurzer Zeit eine gute Übersicht über das nahezu gesamte medizinische Fachwissen zu verschaffen. i>Krankenhauspharmazie,Die ganze Medizin auf mehr als 3600 Seiten in einer Handalle Fachgebiete, knapp, aber umfassend und aktuell dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie, Die deutsche Übersetzung der aktuellen Auflage des amerikanischen Merck Manuals liefert umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Apotheken-Depesche, Mit dieser 7. deutschen Auflage liegt ein zeitgemäßes medizinisches Informationsmedium vor. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, alle Fachgebiete, knapp aber umfassend dargestellt. Die optimale Übersicht für Ärzte aller Fachgruppen, die sich einen Überblick über ein benachbartes Fach verschaffen wollen. Der Mediziner, (...) das von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt wurde. Jeder von uns kommt immer wieder in die Lage, wo er schnell und gezielt Informationen zu seinem Fachgebiet benötigt. Hierfür ist das Buch gut geeignet. Brandenburgisches Ärzteblatt Die vorliegende Ausgabe ist neu gegliedert, die Kapitel sind kurz und knapp, aber vollständig geschrieben, es finden sich übersichtliche Tabellen, in denen wichtige Befunde zusammengefasst sind. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Für den klinisch tätigen Mediziner, der in komplexen Behadlungssituationen in kurzer Zeit auch Wissen aus anderen Fachgebieten präzise vermittelt bekommen möchte, ist das MSD-Manual ein unverzichtbares und kompetentes Nachschlagewerk, welches in der 7. Auflage didaktisch auch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Auch der Grundlagenforscher, ebenso wie der Mdizinstudent und medizinisches Fachpersonal werden nicht enttäuscht sein. Viszeralchirurgie Die aktuelle Auflage des zudem sehr preisgünstigen Werkes sollte zur Standardausrüstung gut informierter Apotheken gehören. PRISMA, (...) So liefert das MSD-Manual umfassend und kompakt Diagnostik und Therapieübersichten für alle klinischen Fächer. Sinnvoll nach Fachbereichen und Erkrankungen gegliedert. Pharma-aktuell Der Inhalt wurde komplett überarbeitet und umstrukturiert und ist so aktuell, wie ein gedrucktes Buch überhaupt sein kann. Medizin Zeit Ärzten braucht man dieses Buch nicht zu empfehlen - wohl kaum ein Arzt, der es nicht hat. Es geht hier also um den Nutzen für den medizinischen Laien - ich bin ein solcher. Der MSD ist im Gegensatz zu vielen Gesundheitsbüchern nicht von einem oder zwei Autoren geschrieben, es stammt aus den Federn von über 200 Spezialisten. Deshalb sollte man auch keinen Roman mit persönlichen Anmerkungen und Meinugen erwarten, sondern fundiertes Wissen aus allen medizinischen Bereichen, präzise und ohne Schnörkel wiedergegeben. Die Beschreibungen richten sich allerdings an Ärzte - an Fachbegriffen wird da nicht gespart. Nützlich ist da sicher ein medizinisches Wörterbuch oder zumindest Lateinkenntnisse - ich habe beides nicht und komme dennoch recht gut mit dem Buch klar. Man gewöhnt sich an Begriffe wie ""Läsionen"", ""Nekrosen"", ""Rezedive"", denn im Zusammenhang erkennt man bald den Sinn. Wer aber schon mit ""Inhalation"" oder ""chronisch"" seine Probleme hat, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen. Alle anderen werden mit Wissen belohnt, das zwar nicht die Erfahrungen eines Arztes ersetzen, aber zumindest ergänzen kann. So werden Sie nicht nur über Symptomatik, Diagnose, Verlauf und Prognose der Krankheiten aufgeklärt, sondern erhalten auch wertvolle Tipps zur Therapie und können anhand der angegebenen Mittel (incl. Dosierung) auch schon beurteilen, was und warum Ihr Arzt so oder anders mit Ihnen verfahren will. Vielleicht mag es übertrieben anmuten - aber ich bekomme mit diesem Buch soviel Information, dass ich mich mit dem Arzt fachlich auseinandersetzen kann - (auch) wichtig, so meine ich, um als namentlicher Patient aus der Masse heraustreten zu können. Ausserdem ermöglicht es mir die Kontrolle über eingeschlagene Therapien und deren Risiken. Aproposdas Buch hat einen ""Nachteil""es ist schonungslos offen, zeigt gern gemachte Fehler oder Schwierigkeiten bei der Diagnose auf, nennt Ihnen Mortalitätsraten ebenso wie Nebenwirkungen von Medikamenten. Dieses Buch kommt aus den USA, ist von Fachärzten gut ins Deutsche übersetzt worden und auf dem neuesten Stand. Mit über 3300 Seiten ist es wohl nicht nur das umfassenste, sondern auch das weltweit am meisten verbreitete medizinische Buch der Welt überhaupt - aus gutem Grund. Als Familien-Buch für kleine Wehwehchen wohl eher ungeeignet - als unerreicht kompetentes Nachschlagewerk einfach 1. Wahl für den anspruchsvollen Leser. Das Werk ist Premium-Fachliteratur für Ärzte, medizinische Fachberufe und Heilpraktiker. Inhaltlich wird die gesamte Medizin (außer chirurgische OP-Methoden) umfassend dargestellt. Und zwar als abgesicherter Stand der Medizin, nicht als Meinung eines einzelnen Autors. Mit gesamter Medizin meine ich ALLE Fachdisziplinen, also z.B. Altersheilkunde, Innere, Augen, HNO, Lunge, Intensivmedizin, Kinderheilkunde, Frauenheilkunde, Neurologie, Psychiatrie, Infektiologie, Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Pharmakologie, Verletzungen/Vergiftungen, Dermatologie, etc. . Ein umfassender Index/Stichwortverzeichnis existiert zum zielsicheren ""navigieren"" in den über 3600 Seiten, gedruckt auf dünnstem ""Reispapier"" und trotzdem über 1,6kg schwer. Als Buch ist wohl bald ""das letzte seiner Art"". Dies angesichts des Mediums Internet, in welchem schon heute von den Fachgesellschaften, Universitäten, Ärztekammern etc. fast alle Richtlinien, Behandlungsstandards und Pfade publiziert werden. Es ist kein Buch zum lesen von vorne nach hinten oder zum auswendig lernen oder zum pauken für eine Prüfung. Es ist ein einzigartiges Nachschlagewerk der heutigen Medizin. Zu allen Krankheiten des Menschen werden dargestellt Symptome, Ursachen, Diagnostik, Befunde, körperliche Untersuchung, Apparatemedizin, Labor, Therapie, Medikamente, Komplikationen, Prognose. Ernsthaft am heilkundlichen Beruf und an Patienten Interessierte, haben alle dieses Buch griffbereit. Es ist meiner Meinung nach das einzige medizinische Buch, welches sich für ALLE Fachkräfte lohnt in der jeweils aktuellsten Version zu besitzen. Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie Das MSD Manual der Diagnostik und Therapie [Gebundene Ausgabe] MSD Sharp & Dohme GmbH Mark H. Beers Robert S. Porter Thomas V. Jones Justin L. Kaplan Michael Berkswits Merck Research Laboratories, Merck & Co., Inc. The Merck Manual of Diagnosis and Therapy In 22 großen Abschnitten mit insgesamt 339 Kapiteln durch die ganze Medizin Ernährungsbedingte Störungen Gastrointestinale Krankheiten Krankheiten der Leber, der Gallenblase und der Gallenwege Krankheiten des rheumatischen Formenkreises und des Bewegungsapparates Lungenkrankheiten Intensivmedizin Herz-Kreislauf-Krankheiten Krankheiten im Kopf- und Halsbereich mit Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahn-, Mund-, Kieferkrankheiten Augenkrankheiten Erkrankungen der Haut Hämatologie und Onkologie Endokrine und metabolische Krankheiten Immunologie, Allergien Infektionskrankheiten Psychische Störungen Neurologische Krankheiten Urogenitaltrakt Gynäkologie und Geburtshilfe Pädiatrie Klinische Pharmakologie Verletzungen, Vergiftungen Spezielle Sachgebiete sowie ein Anhang mit Umrechnungstabellen und Präparaten Allgemeinmedizin Pharmazie Klinik Praxis Innere Medizin Neurologie Enzyklopädie Lexikon Nachschlagewerk Nachschlagewerk Therapie ISBN-10 3-437-21761-5 / 3437217615 ISBN-13 978-3-437-21761-6 / 9783437217616

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Spieltheorie für Manager: Handbuch für Strategen von Prof. Dr. Manfred J. Holler (Autor) Professur für Volkswirtschaftstheorie Universität Hamburg, Dr. Barbara Klose-Ullmann (Autor) Bayerischen Vereinsbank Direktorin der Zentrale der HypoVereinsbank Gefangenendilemma Nash-Gleichgewicht zeitliche Struktur des Spiels Überfüllung Chaos selbst referentielle Systeme Strategiewahl Teilspielperfekte Gleichgewichte Gemischte Strategien Erwartungsnutzen Verhandlungen Goethes Preisspiele Mathematik VWL Volkswirtschaftslehre Wirtschaftswissenschaften BWL Betriebswirtschaftslehre Wirtschaftslehre Volkswirtschaft Es gibt zwei Arten falscher Entscheidungen, behauptet die analytische Statistik. In diesem Buch lernen Sie eine dritte Fehlerart kennen und Sie erfahren, wie Sie mit dieser umgehen können. Als der französiche Reifenproduzent Michelin eine Produktionsstätte in den Vereinigten Staaten eröffnete, um auf dem amerikanischen Markt stärker präsent zu sein, trat der amerikanische Reifenproduzent Goodyear in den französischen Markt ein.

Mehr von Prof. Manfred Holler
Prof. Dr. Manfred J. Holler (Autor) Professur für Volkswirtschaftstheorie Universität Hamburg, Dr. Barbara Klose-Ullmann (Autor) Bayerischen Vereinsbank Direktorin der Zentrale der HypoVereinsbank
Spieltheorie für Manager: Handbuch für Strategen von Prof. Dr. Manfred J. Holler (Autor) Professur für Volkswirtschaftstheorie Universität Hamburg, Dr. Barbara Klose-Ullmann (Autor) Bayerischen Vereinsbank Direktorin der Zentrale der HypoVereinsbank Gefangenendilemma Nash-Gleichgewicht zeitliche Struktur des Spiels Überfüllung Chaos selbst referentielle Systeme Strategiewahl Teilspielperfekte Gleichgewichte Gemischte Strategien Erwartungsnutzen Verhandlungen Goethes Preisspiele Mathematik VWL Volkswirtschaftslehre Wirtschaftswissenschaften BWL Betriebswirtschaftslehre Wirtschaftslehre Volkswirtschaft Es gibt zwei Arten falscher Entscheidungen, behauptet die analytische Statistik. In diesem Buch lernen Sie eine dritte Fehlerart kennen und Sie erfahren, wie Sie mit dieser umgehen können. Als der französiche Reifenproduzent Michelin eine Produktionsstätte in den Vereinigten Staaten eröffnete, um auf dem amerikanischen Markt stärker präsent zu sein, trat der amerikanische Reifenproduzent Goodyear in den französischen Markt ein. ""Hätten sich die Manager von Michelin doch nur mit Spieltheorie befasst - dem Unternehmen wäre einiges erspart geblieben!"", kommentierte die FAZ das Ergebnis. - Der Manager muss Spieltheorie lernen - Keine Mathematik - Das Gefangenendilemma - Das Nash-Gleichgewicht - Die zeitliche Struktur des Spiels - Überfüllung, Chaos und selbst referentielle Systeme - Die Wahl der Strategie - Teilspielperfekte Gleichgewichte - Gemischte Strategien und Erwartungsnutzen - Mehr als zwei Spieler - Verhandlungen - Goethes Preisspiele Prof. Dr. Manfred J. Holler besitzt die Professur für Volkswirtschaftstheorie an der Universität Hamburg. Dr. Barbara Klose-Ullmann arbeitete viele Jahre bei der Bayerischen Vereinsbank, zuletzt als Direktorin der Zentrale der HypoVereinsbank. Für Unternehmer, Führungskräfte, Personalverantwortliche, Manager. Manfred J. Holler, geb. 1946 in München. Nach seiner Promotion und Habilitation in Volkswirtwirtschaftslehre an der Universität München wurde er als Associate Professor an die Universität Aarhus (Dänemark) und 1991 auf einen Lehrstuhl für theoretische Volkswirtschaftslehre an die Universität Hamburg berufen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Spieltheorie, Industrieökonomik, Law&Economics und Arbeitsmarkttheorie. Neben mehr als fünfzig Aufsätzen zur Spieltheorie publizierte er u.a. auch zur Kulturökonomik und angewandter Philosophie.Barbara Klose-Ullmann, geb.1944 in Dresden, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Dolmetscherin und Übersetzerin, dann studierte sie Volkswirtschaftslehre in München und promovierte in Linz. Bis Ende 1998 war sie Direktorin einer deutschen Großbank und beruflich viel in Osteuropa unterwegs. Nach einer schweren Krankheit verließ sie die Bank und arbeitet seitdem als freie Autorin. Sie veröffentlichte über wirtschaftspolitische Themen und vor allem über den Umgang mit Krankheit.Barbara Klose-Ullmann, geb.1944 in Dresden, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Dolmetscherin und Übersetzerin, dann studierte sie Volkswirtschaftslehre in München und promovierte in Linz. Bis Ende 1998 war sie Direktorin einer deutschen Großbank und beruflich viel in Osteuropa unterwegs. Nach einer schweren Krankheit verließ sie die Bank und arbeitet seitdem als freie Autorin. Sie veröffentlichte über wirtschaftspolitische Themen und vor allem über den Umgang mit Krankheit. Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. ""8.3 Ultimatumspiel und Kuchenteilungsregel Stellen Sie sich vor, ein wohlmeinender Förderer bietet Ihnen und Ihrem Konkurrenten 10 Millionen Euro an. Bedingung ist, daß Sie sich über die Aufteilung dieser Geldsumme einigenWenn Sie sich nicht einigen, dann entfällt die Förderung. Der Förderer gibt Ihnen das Recht, den Aufteilungsvorschlag zu formulieren. Sie sind natürlich beide an einem möglichst hohen Anteil an dieser Geldsumme interessiert. Wieviel würden Sie dem Konkurrenten zugestehen? Genau die Summe, für die er gerade noch an Ihrem Vorschlag interessiert ist. Das ist die richtige Antwort, doch wie groß ist diese Summe? 1 Million, Hunderttausend, Zehntausend...? Man ist dieser Frage in einer Vielzahl von Experimenten nachgegangen. Natürlich hat man in diesen Experimenten nicht 10 Millionen Euro geboten, sondern man hat den Probanden, meist Studenten, die Chance geboten, in einer Stunde 10 oder 20 Euro oder US Dollar zu""gewinnen"". Es wurden aber auch Experimente in Entwicklungsländern durchgeführt, in denen die gebotene Summe einem Monatslohn""der untersten Einkommensklasse""entsprach. Das Ergebnis der Studentenexperimente war, daß ein Vorschlag rund 25 Prozent der Summe für den Konkurrenten vorsehen muß, da er sonst von diesem nicht akzeptiert wurde. Manche Probanden lehnten jedenVorschlag ab, der weniger als die Hälfte für sie vorsah. Dies war ziemlich oft der Fall, obwohl sich die Beteiligten nicht kannten. Die Experimente waren meist so gestaltet, daß die Teilnehmer anonym blieben, und damit beispielweise nachfolgende Sanktionen oder implizite Verhandlungslösungen ausgeschlossen waren. Die abgelehnten Anteile waren aber um so geringer, je höher die zu verteilenden Summen waren. Bei einer Summe von 10 Millionen Euro hängt es natürlich davon ab, welche""Persönlichkeitsstruktur""die Beteiligten haben und ob dieses Verteilungsspiel in einen größeren Zusammenhang eingebettet ist. Handelt es sich beispielsweise um Unternehmen, die vielleicht jetzt oder in der Zukunft auf einem Markt konkurrieren? Wenn mir jemand als Privatperson aus diesen 10 Millionen Euro einen Vorschlag unterbreitete, der davon zehntausend für mich vorsähe, würde ich sicher akzeptieren. Und Sie? Im ersten Augenblick würde ich mich vielleicht über das unfaire Ergebnis ärgern. Dann würde ich einsehen, daß ich in diesem Spiel kaum mehr erwarten konnte. Das unfaire Ergebnis resultiert aus dem Design des Spiels und der vom Förderer vorgenommenen Rollenaufteilung. Kann dies dem Teiler angelastet werden? Die hier skizzierte Entscheidungssituation entspricht einem UltimatumspielEin Spieler i, der Teiler, macht einen Vorschlag, den der zweite Spieler, der Entscheider j, akzeptieren oder verwerfen kann. Im zweiten Fall bekommt keiner der beiden Spieler etwas. Ein Vorschlag des i stellt also ein Ultimatum an j dar. Wird der Vorschlag angenommen, dann erhält jeder der beiden Spieler einen Anteil, eine Geldsumme oder einen Gegenstand entsprechend dieses Vorschlags. Wenn man jetzt noch unterstellt, daß jeder der beiden Spieler ein Mehr dem Weniger strikt vorzieht bzw. daß die zu verteilenden Gegenstände von den Beteiligten begehrt sind, dann ist das Spiel definiert."" Volkswirtschaft Manager Spieltheorie Mathematik VWL Volkswirtschaftslehre Wirtschaftswissenschaften BWL Betriebswirtschaftslehre Wirtschaftslehre

Auflage: 2., überarb. A. (29. Mai 2007) Vahlen Auflage: 2., überarb. A. (29. Mai 2007) Softcover 250 S. 22,2 x 14 x 1,6 cm ISBN: 3800633981 (EAN: 9783800633982 / 978-3800633982)


Gefangenendilemma Nash-Gleichgewicht zeitliche Struktur des Spiels Überfüllung Chaos selbst referentielle Systeme Strategiewahl Teilspielperfekte Gleichgewichte Gemischte Strategien Erwartungsnutzen Verhandlungen Goethes Preisspiele Mathematik VWL Volkswirtschaftslehre Wirtschaftswissenschaften BWL Betriebswirtschaftslehre Wirtschaftslehre Volkswirtschaft Manager Spieltheorie Es gibt zwei Arten fa mehr lesen ...
Schlagworte: Gefangenendilemma Nash-Gleichgewicht zeitliche Struktur des Spiels Überfüllung Chaos selbst referentielle Systeme Strategiewahl Teilspielperfekte Gleichgewichte Gemischte Strategien Erwartungsnutzen Verhandlungen Goethes Preisspiele Mathematik VWL Volkswirtschaftslehre Wirtschaftswissenschaften BWL Betriebswirtschaftslehre Wirtschaftslehre Volkswirtschaft Manager Spieltheorie Es gibt zwei Arten falscher Entscheidungen, behauptet die analytische Statistik. In diesem Buch lernen Sie eine dritte Fehlerart kennen und Sie erfahren, wie Sie mit dieser umgehen können. Als der französiche Reifenproduzent Michelin eine Produktionsstätte in den Vereinigten Staaten eröffnete, um auf dem amerikanischen Markt stärker präsent zu sein, trat der amerikanische Reifenproduzent Goodyear in den französischen Markt ein. ""Hätten sich die Manager von Michelin doch nur mit Spieltheorie befasst - dem Unternehmen wäre einiges erspart geblieben!"", kommentierte die FAZ das Ergebnis. - Der Manager muss Spieltheorie lernen - Keine Mathematik - Das Gefangenendilemma - Das Nash-Gleichgewicht - Die zeitliche Struktur des Spiels - Überfüllung, Chaos und selbst referentielle Systeme - Die Wahl der Strategie - Teilspielperfekte Gleichgewichte - Gemischte Strategien und Erwartungsnutzen - Mehr als zwei Spieler - Verhandlungen - Goethes Preisspiele Prof. Dr. Manfred J. Holler besitzt die Professur für Volkswirtschaftstheorie an der Universität Hamburg. Dr. Barbara Klose-Ullmann arbeitete viele Jahre bei der Bayerischen Vereinsbank, zuletzt als Direktorin der Zentrale der HypoVereinsbank. Für Unternehmer, Führungskräfte, Personalverantwortliche, Manager. Manfred J. Holler, geb. 1946 in München. Nach seiner Promotion und Habilitation in Volkswirtwirtschaftslehre an der Universität München wurde er als Associate Professor an die Universität Aarhus (Dänemark) und 1991 auf einen Lehrstuhl für theoretische Volkswirtschaftslehre an die Universität Hamburg berufen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Spieltheorie, Industrieökonomik, Law&Economics und Arbeitsmarkttheorie. Neben mehr als fünfzig Aufsätzen zur Spieltheorie publizierte er u.a. auch zur Kulturökonomik und angewandter Philosophie.Barbara Klose-Ullmann, geb.1944 in Dresden, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Dolmetscherin und Übersetzerin, dann studierte sie Volkswirtschaftslehre in München und promovierte in Linz. Bis Ende 1998 war sie Direktorin einer deutschen Großbank und beruflich viel in Osteuropa unterwegs. Nach einer schweren Krankheit verließ sie die Bank und arbeitet seitdem als freie Autorin. Sie veröffentlichte über wirtschaftspolitische Themen und vor allem über den Umgang mit Krankheit.Barbara Klose-Ullmann, geb.1944 in Dresden, absolvierte zunächst eine Ausbildung als Dolmetscherin und Übersetzerin, dann studierte sie Volkswirtschaftslehre in München und promovierte in Linz. Bis Ende 1998 war sie Direktorin einer deutschen Großbank und beruflich viel in Osteuropa unterwegs. Nach einer schweren Krankheit verließ sie die Bank und arbeitet seitdem als freie Autorin. Sie veröffentlichte über wirtschaftspolitische Themen und vor allem über den Umgang mit Krankheit. Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. ""8.3 Ultimatumspiel und Kuchenteilungsregel Stellen Sie sich vor, ein wohlmeinender Förderer bietet Ihnen und Ihrem Konkurrenten 10 Millionen Euro an. Bedingung ist, daß Sie sich über die Aufteilung dieser Geldsumme einigenWenn Sie sich nicht einigen, dann entfällt die Förderung. Der Förderer gibt Ihnen das Recht, den Aufteilungsvorschlag zu formulieren. Sie sind natürlich beide an einem möglichst hohen Anteil an dieser Geldsumme interessiert. Wieviel würden Sie dem Konkurrenten zugestehen? Genau die Summe, für die er gerade noch an Ihrem Vorschlag interessiert ist. Das ist die richtige Antwort, doch wie groß ist diese Summe? 1 Million, Hunderttausend, Zehntausend...? Man ist dieser Frage in einer Vielzahl von Experimenten nachgegangen. Natürlich hat man in diesen Experimenten nicht 10 Millionen Euro geboten, sondern man hat den Probanden, meist Studenten, die Chance geboten, in einer Stunde 10 oder 20 Euro oder US Dollar zu""gewinnen"". Es wurden aber auch Experimente in Entwicklungsländern durchgeführt, in denen die gebotene Summe einem Monatslohn""der untersten Einkommensklasse""entsprach. Das Ergebnis der Studentenexperimente war, daß ein Vorschlag rund 25 Prozent der Summe für den Konkurrenten vorsehen muß, da er sonst von diesem nicht akzeptiert wurde. Manche Probanden lehnten jedenVorschlag ab, der weniger als die Hälfte für sie vorsah. Dies war ziemlich oft der Fall, obwohl sich die Beteiligten nicht kannten. Die Experimente waren meist so gestaltet, daß die Teilnehmer anonym blieben, und damit beispielweise nachfolgende Sanktionen oder implizite Verhandlungslösungen ausgeschlossen waren. Die abgelehnten Anteile waren aber um so geringer, je höher die zu verteilenden Summen waren. Bei einer Summe von 10 Millionen Euro hängt es natürlich davon ab, welche""Persönlichkeitsstruktur""die Beteiligten haben und ob dieses Verteilungsspiel in einen größeren Zusammenhang eingebettet ist. Handelt es sich beispielsweise um Unternehmen, die vielleicht jetzt oder in der Zukunft auf einem Markt konkurrieren? Wenn mir jemand als Privatperson aus diesen 10 Millionen Euro einen Vorschlag unterbreitete, der davon zehntausend für mich vorsähe, würde ich sicher akzeptieren. Und Sie? Im ersten Augenblick würde ich mich vielleicht über das unfaire Ergebnis ärgern. Dann würde ich einsehen, daß ich in diesem Spiel kaum mehr erwarten konnte. Das unfaire Ergebnis resultiert aus dem Design des Spiels und der vom Förderer vorgenommenen Rollenaufteilung. Kann dies dem Teiler angelastet werden? Die hier skizzierte Entscheidungssituation entspricht einem UltimatumspielEin Spieler i, der Teiler, macht einen Vorschlag, den der zweite Spieler, der Entscheider j, akzeptieren oder verwerfen kann. Im zweiten Fall bekommt keiner der beiden Spieler etwas. Ein Vorschlag des i stellt also ein Ultimatum an j dar. Wird der Vorschlag angenommen, dann erhält jeder der beiden Spieler einen Anteil, eine Geldsumme oder einen Gegenstand entsprechend dieses Vorschlags. Wenn man jetzt noch unterstellt, daß jeder der beiden Spieler ein Mehr dem Weniger strikt vorzieht bzw. daß die zu verteilenden Gegenstände von den Beteiligten begehrt sind, dann ist das Spiel definiert."" Volkswirtschaft Manager Spieltheorie Mathematik VWL Volkswirtschaftslehre Wirtschaftswissenschaften BWL Betriebswirtschaftslehre Wirtschaftslehre Es gibt zwei Arten falscher Entscheidungen, behauptet die analytische Statistik. In diesem Buch lernen Sie eine dritte Fehlerart kennen und Sie erfahren, wie Sie mit dieser umgehen können. Als der französiche Reifenproduzent Michelin eine Produktionsstätte in den Vereinigten Staaten eröffnete, um auf dem amerikanischen Markt stärker präsent zu sein, trat der amerikanische Reifenproduzent Goodyear in den französischen Markt ein. ""Hätten sich die Manager von Michelin doch nur mit Spieltheorie befasst - dem Unternehmen wäre einiges erspart geblieben!"", kommentierte die FAZ das Ergebnis. - Der Manager muss Spieltheorie lernen - Keine Mathematik - Das Gefangenendilemma - Das Nash-Gleichgewicht - Die zeitliche Struktur des Spiels - Überfüllung, Chaos und selbst referentielle Systeme - Die Wahl der Strategie - Teilspielperfekte Gleichgewichte - Gemischte Strategien und Erwartungsnutzen - Mehr als zwei Spieler - Verhandlungen - Goethes Preisspiele Prof. Dr. Manfred J. Holler besitzt die Professur für Volkswirtschaftstheorie an der Universität Hamburg. Dr. Barbara Klose-Ullmann arbeitete viele Jahre bei der Bayerischen Vereinsbank, zuletzt als Direktorin der Zentrale der HypoVereinsbank. Für Unternehmer, Führungskräfte, Personalverantwortliche, Manager. Die Spieltheorie in der Betriebswirtschaftslehre Peter-Jürgen Jost Betriebswirtschaft Betriebswirtschaftslehre

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