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Grundsätze ordnungsmässiger Bilanzierung - international betrachtet

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Grundsätze ordnungsmässiger Bilanzierung - international betrachtet Softcover ISBN: 3897370824 (EAN: 9783897370821 / 978-3897370821)


Grundsätze ordnungsmässiger Bilanzierung - international betrachtet
Schlagworte: Grundsätze ordnungsmässiger Bilanzierung - international betrachtet

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Die Weisheit der Sufis: 99 Meditationen der Liebe von Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer) Kösel Die Weisheit der Sufis Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10  3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13  978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Neil Douglas-Klotz (Autor), Anna-Christine Rassmann (Übersetzer)
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Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

2007 Kösel 2007 Hardcover 368 S. 22,4 x 17,8 x 3,4 cm ISBN: 3466367638 (EAN: 9783466367634 / 978-3466367634)


Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten mehr lesen ...
Schlagworte: Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH International Network for the Dances of Universal Peace Spiritualität Mystik Geisteswissenschaften Eine lebensnahe Einführung in den Sufismus mit 99 Meditationen.Der Sufismus ist offen für alle, die eine zeitgemäße Form der Spiritualität suchen. Neil Douglas-Klotz übersetzt die 99 Namen Allahs in 99 Wege zu mehr innerer Klärung, Harmonie und Verbundenheit mit dem Universum. Lebensnah und humorvoll zeigt er, wie man diese Qualitäten im täglichen Leben umsetzen kann.Von einem der faszinierendsten spirituellen Lehrer in Europa. Dr. Neil Douglas-Klotz, geboren 1951, ist ein international bekannter Theologe und Psychologe. In seiner Arbeit versöhnt er die aramäisch-christliche, jüdisch-mystische und sufistische Tradition. Gründer des „International Network for the Dances of Universal Peace. Buchautor. Er ist verheiratet und lebt in Edinburgh. 99 WEGE DES HERZENS FÜR DEN DERWISCH VON HEUTE Fang dieses Buch nicht vorne an. Schlage es lieber ein paar Mal irgendwo auf und lies, was dort steht. Wenn dich etwas berührt, bleibe dabei. Ziemlich wahrscheinlich wirst du ein paar Dinge entdecken, mit denen du dich sofort identifizieren kannst, und andere, die dir vorkommen wie von einem anderen Planeten. Wenn du also das Buch einfach von Anfang bis Ende durchliest, kann es sein, dass dir all diese vielen, scheinbar widersprüchlichen Winkel deines Herzens zu viel werden. Es ist nicht wichtig zu »verstehen, was gemeint ist«. Die überall im Buch verteilten Sufi-Geschichten wirken auf vielen verschiedenen Ebenen. Ihre offensichtliche Bedeutung oder Moral ist nur die Oberfläche, der Rest der Geschichte wirkt sozusagen »unterirdisch«, in deinem Unterbewusstsein, weiter. Wenn dir eine Geschichte ein vergnügtes Glucksen entlockt, tut sie wahrscheinlich ihre Wirkung! »Überfliege« das Buch ganz bewusst. Lies das Vorwort »Auf die Reise gehen«. Dann nimm dir jeden Tag – zum Beispiel vor dem Schlafengehen – ein bisschen Zeit, um dich mit einigen der Wege des Herzens anzufreunden. Jeder stellt eine Gefühlsqualität dar, eine Qualität des Empfindens oder Erlebens, die du vielleicht kennst, vielleicht auch nicht. Manche Wege scheinen anderen zu widersprechen. Manche sind auch, wie ich jeweils unter »Wurzeln und Zweige« darlege, mit anderen verbunden (zum Beispiel, wenn es um Themen wie Arbeit, Liebe, Macht, Beziehungen und so weiter geht). Hat die eine oder andere Qualität oder Herausforderung dir vielleicht in deiner jetzigen Lebenssituation etwas zu sagen? Stöbere. Wenn du in deinem Leben mit etwas konfrontiert bist, bei dem du Führung gut gebrauchen könntest, dann lege deine Hand leicht auf dein Herz, um ruhig zu werden, hole ein, zwei Mal tief Luft und schlage das Buch dann irgendwo auf – so, als wolltest du ein Orakel befragen. Für jemanden, der sich ganz neu damit beschäftigt, ist das vielleicht die beste Art, die einzelnen Wege des Herzens zu erleben. Wenn du das Buch so benutzt, kann es nicht schaden, auch die Wege zu lesen, die direkt vor oder hinter demjenigen stehen, den du aufgeschlagen hast. Die Sufis verwenden die Listen der Herzenswege seit über tausend Jahren auf diese Weise. Die jedem Weg angefügte Meditation gibt eine Anregung, wie du die jeweilige Qualität in dir erfahren oder vertiefen kannst. Wenn du das alles nicht machen willst, kannst du auch einfach mit dem Gefühl dessen, was du gelesen hast, in dein Herz atmen. Zerschneide das Buch. Du kannst das Inhaltsverzeichnis vergrößert fotokopieren, die Liste der Wege zerschneiden und die einzelnen Teile in eine Schale legen. Atme tief ein und ziehe dann einen heraus. Auch so kannst du die Wege wie ein Orakel benutzen. Eine Liste der Wege, die du dir leicht ausdrucken und zerschneiden kannst, findest du auch unter www.sufibookoflife.com. Auf dieser Seite findest du außerdem ein Online-Orakel und zahlreiche Links zu anderen Websites, auf denen du die Übungen auf traditionelle Weise gesprochen hören kannst. Geh auf die Jagd. Vielleicht beschäftigst du dich gerade ganz bewusst mit der Arbeit an einem bestimmten Thema in deinem Leben oder deiner Seele? Oder du brauchst ein bisschen Unterstützung bei einer anderen Form der inneren Arbeit, bei einer Beratung oder Psychotherapie zum Beispiel. Dann kannst du das Inhaltsverzeichnis nach einem für dich wichtigen Thema durchforsten und hier – immer noch indem du in dein Herz atmest – finden, was du brauchst. Lies dieses Buch. Nachdem du alles oben Gesagte eine Weile getan hast, kannst du das Buch allmählich einmal von Anfang bis Ende lesen. Mach ab und zu eine Pause und lege es beiseite, damit es dir nicht zu viel wird, so vielen verschiedenen Facetten deiner selbst auf einmal zu begegnen. Genauso wie ein Weinkoster seinem Gaumen gelegentlich eine Pause gönnen muss, um wieder schmecken zu können, brauchst auch du vielleicht immer wieder ein bisschen Abstand von den Weinen deiner Seele. Dafür findest du überall im Buch verteilt nicht nummerierte Kapitel mit der Überschrift »In der Einheit baden«. Benutze diese, um in den reinen Ozean des Geliebten einzutauchen, bevor du dich einem weiteren Weg des Herzens zuwendest. Achtung, »Viren«! Das »Programm« des Buches ist nicht virenfrei, sondern tatsächlich wurden absichtlich Viren darin versteckt. Paradox und Dummheit sind genauso eingebaut wie Tiefernstes. Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts und man kann sich ihm auf viele verschiedene Weisen nähern. Wenn im Buch steht, »ein Sufi würde sagen …« oder »die Sufis …«, dann heißt das nicht, dass es nur eine einzige Sufi -Weise gibt, zu sein oder etwas zu tun. Das Programm ist inkompatibel mit jedem Versuch, eine konsistente »Sufi«-Philosophie, -Metaphysik oder -Geschichte zu finden, und die Programmierer übernehmen auch keine Verantwortung dafür, wenn dein rationales System unter diesen Umständen zusammenbricht. Dein Herz ist der Browser. Die Wege sind die Suchmaschine. Das Universum ist das wirkliche Internet. Und es gibt viele Adressen des Geliebten, dessen Server immer online ist. Einführung Der Dichter, der in unserer Zeit die meisten Bestseller hervorgebracht hat, ist einer ganzen Reihe von Quellen zufolge: Jelaluddin Rumi, ein persischer Sufi aus dem dreizehnten Jahrhundert! Ist das nun eine gute Botschaft für den Sufismus oder eine schlechte für den Zustand unserer Dichtkunst? Sowohl Rumi als auch Hafiz (der eine Generation später lebte) schlagen die Leser in ihren Bann, weil sie von leidenschaftlicher Liebe schreiben. Wir suchen alle nach Liebe, und wenn wir auch vielleicht nicht wissen, was das Wort eigentlich bedeutet, so erkennen wir die Liebe doch, wenn wir sie spüren. Die Dichtung der Sufis spricht beredt und leidenschaftlich vom Geliebten, von Liebestrunkenheit, Sehnsucht, Lust, Missverständnissen und Verwechslungen (sowohl des Liebenden als auch des Geliebten) – also im Grunde von all den Dingen, um die es im Leben und in den Seifenopern geht. Anders als Seifenopern finden Sufi-Dichtung und Sufi-Erzählungen jedoch in einer Art magischem Universum statt – vor langer, langer Zeit in einem fernen, fernen Land – in einem Universum, wo eine größere, gütige Wirklichkeit alles in sich vereint. Die meisten zeitgenössischen Dichter würden den ganzen Kontext der Sufi-Dichtung als romantisch und idealistisch abtun. Heute zählt nur die heutige Welt, eine Welt, in der wir uns unseren eigenen Sinn basteln. Wir können nirgendwo anders sein als hier und schleppen uns in der öden Realität postmodernen Lebens dahin. Erzählen Sie das mal den Millionen von Menschen, die Sufi-Dichter lesen. Ihre Reaktion ist die gute Nachricht für den Sufismus. Schade ist allerdings, dass die meisten Menschen, die Rumi oder Hafiz lesen, wohl gerne die Lücke zwischen dem Lesen über göttliche Liebe und dem tatsächlichen Erleben derselben schließen würden – aber nicht wissen wie. Sie sind (oft durch irgendwelche akademische oder wissenschaftliche Lektüre) zu der Überzeugung gelangt, dass Sufis eben vor langer Zeit und in einem fernen Land lebten, Turbane und lange Roben trugen und in einer fremden Sprache sprachen. Nichts könnte jedoch der Wahrheit ferner sein! Der Sufismus ist eine lebendige Tradition des 21. Jahrhunderts, der man sich auf viele verschiedene Weisen nähern kann und die eine Vielzahl von praktischen Übungen bietet. Echte Sufis gibt es in jedem Sprachraum und sie tragen wahrscheinlich ganz normale Kleider. Das Wort Derwisch bezeichnet einen Menschen, der in einem Tor oder an einer Schwelle sitzt, bereit, weiterzugehen und sich zu transformieren. Dieses Buch ist für Derwische von heute, für Menschen, die anfangen möchten, die Sufi-Dichtung der Liebe zu leben. Es ist aus der eigenen Erfahrung des Autors entstanden, der während der letzten dreißig Jahre ganz praktisch und im täglichen Leben dem Weg der Sufis gefolgt ist. Wenn der Sufismus heute ein lebendiger spiritueller Weg ist, warum ist er dann nicht bekannter? Saadi, ein Sufi aus dem 12. Jahrhundert, sagte einmal: »Du kannst zwölf Derwische unter eine Decke stecken, aber zwei Könige können nicht denselben Kontinent miteinander teilen.« Heutzutage sieht es allerdings eher so aus, als gäbe es, wo immer zwei Sufis zusammenkommen, drei Meinungen. Seit 1910 der indische Sufi Inayat Khan eine Form des Sufismus in den Westen brachte, sind viele verschiedene Gruppen und Lehrer bei uns angekommen. Bis jetzt haben die meisten Bücher über Sufismus akademische, historische oder philosophische Informationen über diese Tradition geliefert, die für den Intellekt gedacht sind. Einige zeitgenössische Lehrer präsentieren ihren eigenen Zugang, der oft der Arbeit anderer zu widersprechen scheint. Im Grunde ist das allerdings ein Segen, denn dadurch ist der Sufismus im Gegensatz zu anderen Traditionen nicht in dem Maße durchorganisiert worden, dass er seinen wilden Charakter verloren hätte. Historisch gesehen ist die Vielfältigkeit des Sufismus schon immer eine seiner Stärken gewesen. Er ist letztlich eine Tradition von Nomaden, eine, die sich ständig selbst zerlegte und umsiedelte, anstatt sich niederzulassen und riesige Heiligtümer, Institutionen, monolithische Rituale oder Organisationen aufzubauen. Es gibt keinen Vatikan und keinen Potala des Sufismus. Rumi zum Beispiel hätte sicherlich ohne Weiteres den Posten seines Vaters übernehmen können, der der Hauptprediger der Sufi s von Konya war, aber da tauchte sein spiritueller Seelengefährte Shams-i-Tabriz auf und Rumi verließ sein wohlgeordnetes Leben, verbrachte sein ganzes Leben mit Shams und wurde schließlich zu dem Derwisch mit gebrochenem Herzen, der die größte orientalische Dichtung aller Zeiten schuf. Ibn Arabi hätte in Spanien bleiben und sich eine große Jüngerschar zulegen können, aber er wollte lieber die meiste Zeit seines Lebens herumziehen. Andererseits bekamen die Sufis, die sich (wie im späten Ottomanischen Reich) mit dem Establishment einließen, für gewöhnlich ernsthafte Schwierigkeiten. Wir Sufis sind nicht sesshaft, wir lieben unsere Freiheit – wahrscheinlich sind wir uns deshalb auch einig darin, uneinig zu sein. Wer (oder was) ist ein Sufi? Sufismus ist vor allem eine Reihe von Dingen nicht: keine Religion, keine Philosophie, noch nicht einmal eine Mystik in dem Sinne, wie dieses Wort normalerweise verstanden wird. Am besten kann man Sufismus so beschreiben: eine Art, die Wirklichkeit als die Liebe selbst zu erleben. Der moderne Sufi-Schriftsteller Massud Farzan sagte das kurz und gut: Sufismus ist eine einzigartige Phänomenologie der Wirklichkeit. Die Psychologie des Sufismus ist der Sufismus selbst; die Kunst und Wissenschaft des Sufismus ist, ihn zu praktizieren. Ist es bei einer so windigen Definition überhaupt möglich, heute über irgendeine Art von »reinem Sufismus« zu sprechen? Jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Nein, aber das hält Gelehrte und auch die Sufis selbst bis jetzt nicht davon ab, eine Beantwortung dieser Frage zumindest zu versuchen. Selbst die Beziehung des Sufismus zum Islam ist spannungsgeladen, und das ist vielleicht ein weiterer Grund dafür, dass der Sufismus als Weg heute im Westen nicht populärer ist. Ist Sufismus, wie manche Definitionen im Lexikon lapidar behaupten, einfach »die mystische Seite des Islam«? War der Sufismus (oder seine Philosophie oder seine Praktiken) ein Vorläufer des Islam? Ist der Sufismus der »echte Islam« – so, wie manche Leute behaupten würden, dass christliche Mystiker wie Meister Eckhart oder der heilige Franz von Assisi die wahren Lehren Jesu verkörpern, mehr als irgendeine Form der Institution Kirche? Hier eine typische Sufi-Antwort – wieder von Massud Farzan: Wendet sich der Sufismus, der vom Koran und der mohammedanischen Tradition herrührt, gegen das, was das Buch und der Prophet sagen? Die Antwort ist Ja und Nein. Insofern als Sufismus die Religion allen Dogmas beraubt und mitten in ihr Herz geht, insofern als er auf der Wirklichkeit jenseits des Rituals besteht, der Sache hinter dem Symbol, ist Sufismus gleichzeitig Islam par excellence und eindeutig von ihm getrennt. Inayat Khan hatte dazu Folgendes zu sagen: Aus der heiligen Geschichte, die die Sufis voneinander geerbt haben, geht klar hervor, dass der Sufismus niemals irgendeiner Rasse oder Religion gehört hat, denn Unterschiede und Trennungen sind eben die Art von Täuschung, von denen Sufis sich befreien. Es mag so aussehen, als ob der Sufismus sich aus verschiedenen Elementen der heute vorherrschenden Religionen gebildet hätte, aber das ist nicht so, denn der Sufismus selbst ist die Essenz aller Religionen und auch der Geist des Islam. Zweifellos besteht eine enge Beziehung zwischen Sufismus und Islam. Uneinigkeit besteht darüber, wie man die Wörter Sufismus und Islam definiert. Wörtlich bedeutet das Wort Islam »Hingabe« an den einen Grund der Wirklichkeit, nicht an irgendeine Gedankenform oder ein Dogma. Das Wort Sufismus kommt von einem Wort, das einfach »Weisheit« bedeutet, und der Koran selbst empfiehlt, »Weisheit zu suchen, selbst wenn man dafür bis nach China fahren muss«. Historisch gesehen haben die Sufis nie irgendeiner Schule der Koran-Interpretation oder -Jurisprudenz angehört, was die Fundamentalisten schon immer sehr nervös gemacht hat. Das ist bis heute so geblieben: Manche muslimischen Länder verbieten die Ausübung des Sufismus. Ob man das als tröstlich oder störend empfindet, hängt vom persönlichen Standpunkt ab. Spielt die Geschichte eine Rolle? Für manche tut sie es, für andere nicht. Es hängt – mit den Worten des modernen amerikanischen Sufi Samuel Lewis gesprochen – davon ab, ob man seinen Vorstellungen gestattet, der Lösung seiner Probleme im Wege zu stehen. Und das zentrale »Problem« für die meisten von uns ist der Sinn des Lebens selbst. Ziel und Aufbau dieses Buches Dieses Buch möchte den Leserinnen und Lesern den Sufismus lebendig erfahrbar machen. Es folgt damit einem Genre, das Hunderte von Jahren alt ist, nämlich dem sogenannten »Handbuch für Derwische«, einem Begleiter zur Erfahrung des Lebens. Es präsentiert einerseits eine Reihe kurzer Essays oder Kontemplationen, illustriert durch Sufi-Geschichten oder -Dichtung. Jedes Kapitel enthält Meditationen und Hinweise auf weitere Wege, die in diesem Zusammenhang erforscht werden können. In tieferem Sinne schildert ein solches Handbuch einen Weg, einen Zugang zum Leben, der uns hilft, die ganze Bandbreite dessen zu entdecken, was es heißt, ein Mensch zu sein. Wie man sich denken kann, besteht die »Ausbildung« eines Sufis nicht im Durchlaufen verschiedener Schulklassen. Einige klassische Sufis schlugen zwar vor, dass der Suchende bestimmte Stadien erweiterten Bewusstseins (ahwal) durchlaufen solle, die sich dann sozusagen setzen und zur beständigen Praxis im täglichen Leben (maqamat) werden, aber das Leben geht ja nicht linear vonstatten. Alle Versuche, die Sufi-Lehren auf diese Weise zu organisieren, sind also in sich selbst künstlich oder bedürfen zumindest in jeder Generation einer Überprüfung. Dieses Buch vermittelt die wichtigste Übung, die Sufis aller historischen Strömungen gemeinsam haben: die Meditation über die Herzensqualitäten des Heiligen (genannt al Asma ul Husna oder »die schönsten Namen«). Ich übersetze das Wort asma, das »Qualitäten, Eigenschaften« oder »Namen« bedeutet, hier auch als »Wege«, um die dynamische Erfahrung dieser Praxis zu unterstreichen. Mir ist noch keine Sufi-Tradition oder -Gruppierung und noch kein Sufi-Orden begegnet, in der oder dem diese Übung nicht benutzt worden wäre. Jeder dieser Wege des Herzens führt dich dazu, das Leben mit tieferem Gefühl und größerer Klarheit zu erleben – wenn du ihn im richtigen Moment betrittst. Du brauchst nur einen einzigen Weg, wenn du ihm unerbittlich bis zu seiner Quelle folgst. In der Tradition der Sufi s bringen wir in dem Maße, wie wir nach und nach ganze Menschen werden, eine innere Ökologie und Vielfalt des Geistes wieder zum Leben. Wir fühlen und verstehen mehr im Leben, weil wir es als Teil unserer eigenen Seele begreifen. Freiheit und Freude entstehen dadurch, dass wir im Herzen daheim sind, einem Herzen, von dem wir nach und nach entdecken, dass es viel größer ist, als wir dachten. Die verschiedenen Wege mögen manchmal so aussehen, als ob sie sich widersprächen (so wie das Leben auch). Sie sind nicht ordentlich organisiert und proportional (genauso wenig wie das Leben). Aber sie sind wirksam, das ist zumindest meine Erfahrung. Eine der ersten Wiedergaben dieser Praktiken in englischer Sprache war Edwin Arnolds Pearls of the Faith, das 1882 herausgebracht wurde. Arnolds Buch erschien als kleiner Band viktorianischer Dichtung, ein Format, das kultivierte Menschen dieser Zeit gut aufnehmen konnten. Jetzt leben wir in einer ganz anderen Zeit, einer Zeit des Internets und der Massenmedien, und ein Sufi muss vor allen Dingen anpassungsfähig sein. Oberflächlich betrachtet scheint dieses Buch in die Sparte »Ratgeber und Selbsthilfebücher« zu passen, ein Format, das den Wunsch der westlichen Kultur spiegelt, Dinge rasch und leicht zu bekommen. Wir beklagen diese Tendenz vielleicht als kontraproduktiv für ein spirituelles Leben: Was leicht geht, ist nicht unbedingt auch besser, und schnelle Reaktionen lassen nicht viel Zeit zum Nachdenken oder Fühlen. Die meisten Selbsthilfebücher wollen nur bestätigen, was wir ohnehin schon wissen, ein »M-hm« bewirken, kein »Aha!«. Ich würde das eher als Selbsthypnose bezeichnen als als Selbsthilfe. Dieses Buch möchte durch verschiedene sufi-typische Eigenschaften die simplistische Seite der Selbsthilfebücher unterwandern – Zufälligkeit, Paradox und spirituelle Praktiken. Wie schon in der Schnellanleitung erwähnt, kann man das Buch wie ein Orakel benutzen oder es nach passenden Weisheiten für den jeweiligen Augenblick durchstöbern. Was der Leser unter diesen Umständen findet, kann verblüffend sein oder auch aufrüttelnd. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es ihm oder ihr ein Licht aufgehen lässt. Vom Standpunkt des Sufismus aus betrachtet, ist das Genre der Selbsthilfebücher vielleicht genau das Richtige, denn Sufismus hat eigentlich schon immer als eine Art »Do-it-yourself«-Tradition funktioniert. Wir haben keinen Führer, Potentaten oder Papst (was nicht heißen soll, dass nicht manche Leute versucht haben, sich oder jemand anderen als solchen einzusetzen). Ein Sufi-Führer ist eher eine Art Mischung aus Begleiter, Therapeut und Trickkünstler als ein allmächtiger Guru, und Rumi sagte einmal, der wahre pir (höchster spiritueller Führer) sei die Liebe selbst. Für das 21. Jahrhundert aktualisiert kann man die Wege des Herzens genau wie eine Suchmaschine im Internet des Lebens benutzen, in dem unser Herz als der Browser dient, durch den wir die Welt sehen – von innen und von außen. Geisteswissenschaften Religion Theologie Sufismus RUMI DERWISCH ISBN-10 3-466-36763-8 / 3466367638 ISBN-13 978-3-466-36763-4 / 9783466367634

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Evolutionäre Psychologie (Gebundene Ausgabe) von David M. Buss Biopsychologie Abstammung Entwicklungsgeschichte Evolution Verhaltenswissenschaften Neodarwinische Renaissance Forensik In den verschiedenen Verhaltenswissenschaften hat sich ein Ansatz etabliert, der als

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David M. Buss
Evolutionäre Psychologie (Gebundene Ausgabe) von David M. Buss Biopsychologie Abstammung Entwicklungsgeschichte Evolution Verhaltenswissenschaften Neodarwinische Renaissance Forensik In den verschiedenen Verhaltenswissenschaften hat sich ein Ansatz etabliert, der als ""Neodarwinische Renaissance"" angesehen werden kann. Dieser evolutionäre Ansatz breitet sich in jüngster Zeit auch in der Psychologie zunehmend aus. David Buss gilt als einer der Pioniere der evolutionären Psychologie. Die inhaltlichen Schwerpunkte in dem Standardwerk von Buss liegen auf Fragen zu Liebe und Partnerschaft sowie zur Persönlichkeit. Es orientiert sich an den grundlegenden Anpassungsproblemen der Psychologie. Die verschiedenen Teilbereiche der Psychologie werden aus einer evolutionären Perspektive betrachtet. Zum BuchDie evolutionäre Psychologie erhebt den Anspruch, für die meisten - wenn nicht für alle - Disziplinen und Theorien innerhalb der Psychologie eine unentbehrliche Grundlage abzugeben. So ist die evolutionäre Psychologie angetreten, viele Kapitel der Psychologie, wie wir sie heute kennen, neu zu schreiben oder zumindest gründlich zu überarbeiten. Die inhaltlichen Schwerpunkte in dem Standardwerk von David M. Buss liegen auf Fragen zu Liebe und Partnerschaft sowie zur Persönlichkeit. Er orientiert sich an den grundlegenden Anpassungsproblemen der Psychologie. Der integrative Charakter des Buches wird besonders deutlich im letzten Kapitel, das die verschiedenen Teilbereiche der Psychologie aus einer evolutionären Perspektive betrachtet. Aus dem Inhalt. Die wissenschaftliche Entwicklung auf dem Weg zur evolutionären Psychologie . Die neue Wissenschaft der evolutionären Psychologie . Kampf gegen die feindlichen Kräfte der Natur . Die langfristigen Partnerwahl-Strategien der Frau . Die langfristigen Partnerwahl-Strategien des Mannes . Kurzfristige sexuelle Strategien . Probleme der Elternschaft . Probleme mit Verwandtschaft . Kooperative Allianzen . Aggression und Kriegsführung . Konflikte zwischen den Geschlechtern . Status, Prestige und soziale Dominanz . In Richtung einer vereinten evolutionären Psychologie Zum Autor: DAVID M. BUSS ist Professor an der University of Texas in Austin.

Auflage: 2., akt. A. (11. August 2004) München Pearson Studium Auflage: 2., akt. A. (11. August 2004) Hardcover 608 S. 24,6 x 17 x 3,8 cm ISBN: 3827370949 (EAN: 9783827370945 / 978-3827370945)


Psychologie In den verschiedenen Verhaltenswissenschaften hat sich ein Ansatz etabliert, der als ""Neodarwinische Renaissance"" angesehen werden kann. Dieser evolutionäre Ansatz breitet sich in jüngster Zeit auch in der Psychologie zunehmend aus. David Buss gilt als einer der Pioniere der evolutionären Psychologie. Die inhaltlichen Schwerpunkte in dem Standardwerk von Buss liegen auf Fragen zu Lie mehr lesen ...
Schlagworte: Biopsychologie Abstammung Entwicklungsgeschichte Evolution Forensisch Psychologie Psychologie In den verschiedenen Verhaltenswissenschaften hat sich ein Ansatz etabliert, der als ""Neodarwinische Renaissance"" angesehen werden kann. Dieser evolutionäre Ansatz breitet sich in jüngster Zeit auch in der Psychologie zunehmend aus. David Buss gilt als einer der Pioniere der evolutionären Psychologie. Die inhaltlichen Schwerpunkte in dem Standardwerk von Buss liegen auf Fragen zu Liebe und Partnerschaft sowie zur Persönlichkeit. Es orientiert sich an den grundlegenden Anpassungsproblemen der Psychologie. Die verschiedenen Teilbereiche der Psychologie werden aus einer evolutionären Perspektive betrachtet. Zum BuchDie evolutionäre Psychologie erhebt den Anspruch, für die meisten - wenn nicht für alle - Disziplinen und Theorien innerhalb der Psychologie eine unentbehrliche Grundlage abzugeben. So ist die evolutionäre Psychologie angetreten, viele Kapitel der Psychologie, wie wir sie heute kennen, neu zu schreiben oder zumindest gründlich zu überarbeiten. Die inhaltlichen Schwerpunkte in dem Standardwerk von David M. Buss liegen auf Fragen zu Liebe und Partnerschaft sowie zur Persönlichkeit. Er orientiert sich an den grundlegenden Anpassungsproblemen der Psychologie. Der integrative Charakter des Buches wird besonders deutlich im letzten Kapitel, das die verschiedenen Teilbereiche der Psychologie aus einer evolutionären Perspektive betrachtet. Aus dem Inhalt. Die wissenschaftliche Entwicklung auf dem Weg zur evolutionären Psychologie . Die neue Wissenschaft der evolutionären Psychologie . Kampf gegen die feindlichen Kräfte der Natur . Die langfristigen Partnerwahl-Strategien der Frau . Die langfristigen Partnerwahl-Strategien des Mannes . Kurzfristige sexuelle Strategien . Probleme der Elternschaft . Probleme mit Verwandtschaft . Kooperative Allianzen . Aggression und Kriegsführung . Konflikte zwischen den Geschlechtern . Status, Prestige und soziale Dominanz . In Richtung einer vereinten evolutionären Psychologie Zum Autor: DAVID M. BUSS David Buss ist Professor für Psychologie an der University of Texas. Zurzeit leitet er dort die Abteilung Individuelle Unterschiede und Evolutionäre Psychologie. Nach seiner Doktorarbeit 1981 an der University of California in Berkeley war er vier Jahre lang Assistant Professor an der Harvard University. 1985 wechselte er an die University of Michigan, wo er elf Jahre lang lehrte, bevor er 1996 dem Ruf an die University of Texas folgte. Seine Forschungsschwerpunkte sind die evolutionäre Psychologie menschlicher Paarungsstrategien, Konflikte zwischen den Geschlechtern, Prestige, Status und soziale Reputation, Eifersucht, Mord, Anti-Mordstrategien und Stalking. Seine bahnbrechende Forschung hat ein breites Echo in den Medien erfahren, so etwa in Artikeln in Newsweek, U.S. News&World Report, The New York Times, Washington Post sowie im Spiegel. In deutscher Übersetzung liegen seine Sachbücher Die Evolution des Begehrens und Wo warst Du? Der Sinn der Eifersucht sowie das Lehrbuch Evolutionäre Psychologie vor. Der Spiegel hat im August 2005 (Heft 35/2005) ein längeres Interview zum Thema ""Mörder"" mit ihm geführt. Sprache deutsch Maße 168 x 240 mm Einbandart gebunden Geisteswissenschaften Psychologen Entwicklung Psychologe Theoretische Psychologie Lehrbuch Neurowissenschaft Persönlichkeit Psychische Evolution Psychologie ISBN-10 3-8273-7094-9 / 3827370949 ISBN-13 978-3-8273-7094-5 / 9783827370945 Evolutionäre Psychologie David M. Buss Biopsychologie Abstammung Entwicklungsgeschichte Evolution Forensisch

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Windows Installer 3.1. Architektur, Troubleshooting und Patchmanagement von Andreas Kerl (Autor) Der Windows Installer ist ein Windows integrierter Dienst zum Installieren und zum Verwalten von Anwendungen. Die Installation versetzt eine Anwendung in einen lauffähigen Zustand, die Verwaltung der Anwendung stellt sicher, dass sie in diesem Zustand verbleibt. In diesem Buch werden diese beiden Aspekte des Windows Installer im Detail betrachtet, wobei sich ein Großteil der Erläuterungen auf die neuen Funktionalitäten des Windows Installers 3.0 und 3.1 bezieht. Zuerst werden die internen Abläufe im Installationsprozess aufgezeigt, wodurch die notwendigen Grundlagen vermittelt werden, um effizient auf Problemsituationen reagieren zu können. Der zweite Teil dieses Buches befasst sich mit der Erweiterung des Windows Installer-Servicemodells durch die neuen Funktionalitäten des Windows Installer 3.1. Hier werden die internen Abläufe bei der Anwendung von Patches betrachtet, wodurch alle Voraussetzungen für den effektiven Einsatz von Windows Installer-Patches geschaffen werden. Abgerundet wird der Inhalt des Buches durch die Betrachtung verwandter Technologien wie des Microsoft Driver Installations Frameworks (DifX) oder des Windows Installer XML Toolsets (WiX).Nach dem Motto

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Andreas Kerl (Autor)
Windows Installer 3.1. Architektur, Troubleshooting und Patchmanagement von Andreas Kerl (Autor) Der Windows Installer ist ein Windows integrierter Dienst zum Installieren und zum Verwalten von Anwendungen. Die Installation versetzt eine Anwendung in einen lauffähigen Zustand, die Verwaltung der Anwendung stellt sicher, dass sie in diesem Zustand verbleibt. In diesem Buch werden diese beiden Aspekte des Windows Installer im Detail betrachtet, wobei sich ein Großteil der Erläuterungen auf die neuen Funktionalitäten des Windows Installers 3.0 und 3.1 bezieht. Zuerst werden die internen Abläufe im Installationsprozess aufgezeigt, wodurch die notwendigen Grundlagen vermittelt werden, um effizient auf Problemsituationen reagieren zu können. Der zweite Teil dieses Buches befasst sich mit der Erweiterung des Windows Installer-Servicemodells durch die neuen Funktionalitäten des Windows Installer 3.1. Hier werden die internen Abläufe bei der Anwendung von Patches betrachtet, wodurch alle Voraussetzungen für den effektiven Einsatz von Windows Installer-Patches geschaffen werden. Abgerundet wird der Inhalt des Buches durch die Betrachtung verwandter Technologien wie des Microsoft Driver Installations Frameworks (DifX) oder des Windows Installer XML Toolsets (WiX).Nach dem Motto""all about services"" verwaltet der Windows Installer in der Version 3.1 den Installationsstatus eines Programms während des gesamten IT-Lebenszyklus innerhalb der Windows-Umgebung. Andreas Kerl zeigt in Windows Installer 3.1 für Entwickler und Systemadministratoren die neuen sowie die grundlegenden Funktionen des Windows Installer 3.0 und 3.1 -- Architektur, Troubleshooting und Patchmanagement auf mehr als 400 Seiten.Vorabes ist immer ein Vorteil, einen Muttersprachler als Fachautoren in Buchform vor sich liegen zu haben und Kerl erledigt den Job, den Installer offen zu legen, zusätzlich zur Sprache mit Bravour. Vorkenntnisse sollten in der Installer-Technologie, den gängigen Windows Programmier- und Scriptsprachen sowie XML vorliegen. Es geht zwar auch ohne, jedoch ist die Lernkurve dann wesentlich steiler.Im ersten Kapitel erläutert Kerl die Installer-Technologie, die neuen Funktionen und Implementierungen in der neuen Version sowie Tools und Anwendungen (Windows Installer-SDK, Orca und WiX). Dann seziert er die Anatomie des Windows-Installer-Pakets und beleuchtet den Installationsprozess. Es folgen Kapitel zu benutzerdefinierten Aktionen, Transformationen und Upgrades. Zum Schwerpunkt Patches liefert er Basisinformationen als Einstieg, bevor er sich dann dem Erstellen, dem Anwendungsprozess sowie der Deinstallation von Windows Installer-Patches zuwendet. Der Anhang besteht aus Glossar, Richtlinien zur Erstellung von Installationspaketen, Datenbanktabellen, Validierungstypen und einem Stichwortverzeichnis. Die Beispieldateien befinden sich auf der Microsoft-Website.Designer von Installationsroutinen und Systemadministratoren mit Vorkenntnissen zur Windows Installer-Technologie finden bei Andreas Kerl und seinem Windows Installer 3.1 neben der Installation den Schwerpunkt Aktualisierung von Softwareprodukten etwa über eine verbesserte Version des Windows-Installer Patch. Ein Fach- und Arbeitsbuch für Experten, die funktionsfähige Ergebnisse brauchen.Andreas Kerl ist Application Development Consultant im Premier Support for Developers der Microsoft Deutschland GmbH. Zu seinem Verantwortungsbereich gehört die Konzeption, Beratung und Portierung von kommerziellen Kundenanwendungen auf die Microsoft .NET Plattform. Er ist Spezialist für die Windows Installer-Technologie seit der Version 1.0 und betreut Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum zu diesem Thema. Außerdem führt Andreas Kerl technische Trainings für Systemadministratoren und Softwareentwickler durch und spricht auf fachspezifischen Konferenzen. Als Buchautor ist er durch ""Inside Windows Installer"" bekannt.

Auflage: 1 (2005) Microsoft Press Auflage: 1 (2005) Hardcover 429 S. 24 x 18,2 x 2,8 cm ISBN: 3860635476 (EAN: 9783860635476 / 978-3860635476)


Der Windows Installer ist ein Windows integrierter Dienst zum Installieren und zum Verwalten von Anwendungen. Die Installation versetzt eine Anwendung in einen lauffähigen Zustand, die Verwaltung der Anwendung stellt sicher, dass sie in diesem Zustand verbleibt. In diesem Buch werden diese beiden Aspekte des Windows Installer im Detail betrachtet, wobei sich ein Großteil der Erläuterungen auf die mehr lesen ...
Schlagworte: Der Windows Installer ist ein Windows integrierter Dienst zum Installieren und zum Verwalten von Anwendungen. Die Installation versetzt eine Anwendung in einen lauffähigen Zustand, die Verwaltung der Anwendung stellt sicher, dass sie in diesem Zustand verbleibt. In diesem Buch werden diese beiden Aspekte des Windows Installer im Detail betrachtet, wobei sich ein Großteil der Erläuterungen auf die neuen Funktionalitäten des Windows Installers 3.0 und 3.1 bezieht. Zuerst werden die internen Abläufe im Installationsprozess aufgezeigt, wodurch die notwendigen Grundlagen vermittelt werden, um effizient auf Problemsituationen reagieren zu können. Der zweite Teil dieses Buches befasst sich mit der Erweiterung des Windows Installer-Servicemodells durch die neuen Funktionalitäten des Windows Installer 3.1. Hier werden die internen Abläufe bei der Anwendung von Patches betrachtet, wodurch alle Voraussetzungen für den effektiven Einsatz von Windows Installer-Patches geschaffen werden. Abgerundet wird der Inhalt des Buches durch die Betrachtung verwandter Technologien wie des Microsoft Driver Installations Frameworks (DifX) oder des Windows Installer XML Toolsets (WiX).Nach dem Motto""all about services"" verwaltet der Windows Installer in der Version 3.1 den Installationsstatus eines Programms während des gesamten IT-Lebenszyklus innerhalb der Windows-Umgebung. Andreas Kerl zeigt in Windows Installer 3.1 für Entwickler und Systemadministratoren die neuen sowie die grundlegenden Funktionen des Windows Installer 3.0 und 3.1 -- Architektur, Troubleshooting und Patchmanagement auf mehr als 400 Seiten.Vorabes ist immer ein Vorteil, einen Muttersprachler als Fachautoren in Buchform vor sich liegen zu haben und Kerl erledigt den Job, den Installer offen zu legen, zusätzlich zur Sprache mit Bravour. Vorkenntnisse sollten in der Installer-Technologie, den gängigen Windows Programmier- und Scriptsprachen sowie XML vorliegen. Es geht zwar auch ohne, jedoch ist die Lernkurve dann wesentlich steiler.Im ersten Kapitel erläutert Kerl die Installer-Technologie, die neuen Funktionen und Implementierungen in der neuen Version sowie Tools und Anwendungen (Windows Installer-SDK, Orca und WiX). Dann seziert er die Anatomie des Windows-Installer-Pakets und beleuchtet den Installationsprozess. Es folgen Kapitel zu benutzerdefinierten Aktionen, Transformationen und Upgrades. Zum Schwerpunkt Patches liefert er Basisinformationen als Einstieg, bevor er sich dann dem Erstellen, dem Anwendungsprozess sowie der Deinstallation von Windows Installer-Patches zuwendet. Der Anhang besteht aus Glossar, Richtlinien zur Erstellung von Installationspaketen, Datenbanktabellen, Validierungstypen und einem Stichwortverzeichnis. Die Beispieldateien befinden sich auf der Microsoft-Website.Designer von Installationsroutinen und Systemadministratoren mit Vorkenntnissen zur Windows Installer-Technologie finden bei Andreas Kerl und seinem Windows Installer 3.1 neben der Installation den Schwerpunkt Aktualisierung von Softwareprodukten etwa über eine verbesserte Version des Windows-Installer Patch. Ein Fach- und Arbeitsbuch für Experten, die funktionsfähige Ergebnisse brauchen.Andreas Kerl ist Application Development Consultant im Premier Support for Developers der Microsoft Deutschland GmbH. Zu seinem Verantwortungsbereich gehört die Konzeption, Beratung und Portierung von kommerziellen Kundenanwendungen auf die Microsoft .NET Plattform. Er ist Spezialist für die Windows Installer-Technologie seit der Version 1.0 und betreut Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum zu diesem Thema. Außerdem führt Andreas Kerl technische Trainings für Systemadministratoren und Softwareentwickler durch und spricht auf fachspezifischen Konferenzen. Als Buchautor ist er durch ""Inside Windows Installer"" bekannt.

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Die Eisenbahn im Nordschwarzwald, Bd.2, Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst [Gebundene Ausgabe] Hans-Wolfgang Scharf (Autor), Burkhard Wollny (Autor), Wilfried Biedenkopf (Mitarbeiter), Dieter Fuchs (Mitarbeiter) Die Eisenbahn im Nordschwarzwald Band 2: Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst. Südwestdeutsche Eisenbahngeschichte, Bd. 10. Nagold Altensteig Enztalbahn Pforzheim Sindelfingen Renningen Güterverbindungsbahn Kornwestheim Korntal Dampflokomotiven württembergischen Staatseisenbahnen Brennkrafttriebfahrzeuge Bahnanlagen Deutsche Reichsbahn K.W.St.E. Bimmelbahn Aus dem Inhalt: Organisation im Zeitraffer. Bei den badischen und württembergischen Staatseisenbahnen von 1868 - 1920. Organisationsmaßnahmen bei den BadStB. Organisationsmaßnahmen bei den K.W.St.E. Bei Reichsbahn und Bundesbahn von 1920 - 1993. Organisationsmaßnahmen bei der Reichsbahn von 1920 - 1945. Organisationsmaßnahmen bei den SWDE und der Bundesbahn von 1945 - 1993. Bei der Deutschen Bahn AG 1994. Die Ausgestaltung der Bahnanlagen. Betriebsdienst und Fahrplan. Die Durchführung des Betriebsdienstes. Der Reisezugfahrplan. Der Nordschwarzwald vom Fahrplan her betrachtet. Ergänzende Angaben zum Reisezugfahrplan. Der Güterzugdienst und die heutige Bedienungsform. Der Betriebsmaschinendienst. Bei den Badischen und Wüttembergischen Staasteisenbahnen (1868 - 1920). Bei der Deutschen Reichsbahn (1920 - 1945). Die Nachkriegsentwicklung von 1945 - 1952. Bei der Deutschen Bundesbahn (1953 - 1993). Die Zugförderung mit Dampflokomotiven. Elektrischer Betrieb und S-Bahn. Die Zugförderung mit Brennkrafttriebfahrzeugen. Abkürzungsverzeichnis. Quellenverzeichnis. Burkhard Wollny und Andreas Knipping sind längst feste Größen unter den Eisenbahn-Schriftstellern. Die beiden passionierten Eisenbahnfreunde pflegen nach wie vor die Kunst der Schwarz/Weiß-Fotografie. Gemeinsam veröffentlichten beide Autoren u.a. die erfolgreichen transpress-Bände

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Die Ausgestaltung der Bahnanlagen. Betriebsdienst und Fahrplan. Die Durchführung des Betriebsdienstes. Der Reisezugfahrplan. Der Nordschwarzwald vom Fahrplan her betrachtet. Ergänzende Angaben zum Reisezugfahrplan. Der Güterzugdienst und die heutige Bedienungsform. Der Betriebsmaschinendienst. Bei den Badischen und Wüttembergischen Staasteisenbahnen (1868 - 1920). Bei der Deutschen Reichsbahn (1920 - 1945). Die Nachkriegsentwicklung von 1945 - 1952. Bei der Deutschen Bundesbahn (1953 - 1993). Die Zugförderung mit Dampflokomotiven. Elektrischer Betrieb und S-Bahn. Die Zugförderung mit Brennkrafttriebfahrzeugen. Abkürzungsverzeichnis. Quellenverzeichnis. Burkhard Wollny und Andreas Knipping sind längst feste Größen unter den Eisenbahn-Schriftstellern. Die beiden passionierten Eisenbahnfreunde pflegen nach wie vor die Kunst der Schwarz/Weiß-Fotografie. Gemeinsam veröffentlichten beide Autoren u.a. die erfolgreichen transpress-Bände ""Begegnungen mit der Bimmelbahn"" und ""Züge in den Alpen"". Einleitung. Eine Reise auf den Eisenbahnstrecken im Nordschwarzwald. Die Kinzigtalbahn Hausach - Freudenstadt Hbf (KBS 721). Die Gäubahnstrecke Eutingen im Gäu - Freudenstadt Hbf (KBS 741). Die Murgtalbahn Rastatt - Freudenstadt Hbf (KBS 716). Die Nagoldtalbahn Pforzheim Hbf - Nagold - Horb (KBS 774). Die Enztalbahn Pforzheim Hbf - Bad Wildbad (KBS 775). Die Württembergische Schwarzwaldbahn Stuttgart-Zuffenhausen - Weil der Stadt - Calw (KBS 790.6, ex-KBS 327). Kornwestheim Rbf - Korntal- Renningen - Böblingen (KBS 790.6, ex-KBS 327c). Schiltach - Schramberg (ex-KBS 302f). Nagold - Altensteig (ex-KBS 302c). Die Kleinbahn Pforzheim - Ittersbach (ex-KBS 319e). Die Strohgäubahn Korntal- Weissach (KBS 790.7). Der württembergische Schwarzwald in verkehrsgeographischer Sicht. Der württembergische Schwarzwald. Schwarzwaldvorland und westliches Albvorland. Der Bau der badischen und württembergischen Eisenbahnstrecken im Nordschwarzwald. Die Enztalbahn Pforzheim - Wildbad. Die Nagoldtalbahn Pforzheim - Calw - Nagold - Horb. Die Württembergische Schwarzwaldbahn Zuffenhausen - Weil der Stadt - Calw. Die Teilstrecke Eutingen - Freudenstadt Hbf der Gäubahn. Die Kinzigtalbahn Hausach - Schiltach - Freudenstadt. Die Murgtalbahn. Strecken der Murgthal-Eisenbahn-Gesellschaft. Der erste Abschnitt Rastatt - Gernsbach. Der Weiterbau Gernsbach - Weisenbach. Die württembergische Strecke Freudenstadt Hbf - Klosterreichenbach. Weiterbau in Baden Weisenbach - Forbach-Gausbach. Der Staatsvertrag mit Württemberg und der Bau des Abschnitts Forbach-Gausbach - Raumünzach. Der Lückenschluß Raumünzach - Klosterreichenbach. Pläne zur Elektrifizierung der Murgtalbahn. Die Nebenstrecken. Schiltach - Schramberg. Der Beginn des Baus von Nebenbahnen in Württemberg am Beispiel der Schmalspurbahn Nagold - Altensteig. Böblingen - Sindelfingen - Renningen und die Güterverbindungsbahn Kornwestheim - Korntal. Privatbahnen im Nordschwarzwald. Die Kleinbahn Pforzheim - lttersbach. Die Strohgäubahn Korntal- Weissach. Nicht ausgeführte Bahnstrecken. Chronologie. Chronologie der Streckeneröffnungen, Betriebseinstellungen, Umwandlungen, Elektrifizierungen, Bau zweiter Gleise. Konzessionen, gesetzliche Grundlagen der Streckenbauten, Staatsverträge. Die Einteilung der einzelnen Strecken. Die Einteilung der Strecken nach der Reichsstatistik des Jahres 1942. Übersicht über Tunnel und größere Brückenbauwerke. Streckeneinstellungen. Eine Bildreise mit Carl Bellingrodt durch den Nordschwarzwald. 248 S., 304 sw-Fotos, 1 Hochbauzeichnung, techn. und stat. Daten (samt Stationierungsangaben), 61 Fahr- und 3 Laufplanauszüge, umfangr. Literaturangaben, Verlagswerbung, Format: 30 x 21 cm, OPbd., Unter Mitarb. von Wilfried Biedenkopf und Dieter Fuchs. Die Eisenbahn im Nordschwarzwald, Bd.2, Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst [Gebundene Ausgabe] Hans-Wolfgang Scharf (Autor), Burkhard Wollny (Autor), Wilfried Biedenkopf (Mitarbeiter), Dieter Fuchs (Mitarbeiter) Band 2: Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst. Südwestdeutsche Eisenbahngeschichte, Bd. 10 Freiburg (EK-Verlag), 1995. ISBN 3-88255-764-8 248 S., 304 sw-Fotos, 1 Hochbauzeichnung, techn. und stat. Daten (samt Stationierungsangaben), 61 Fahr- und 3 Laufplanauszüge, umfangr. Literaturangaben, Verlagswerbung, Format: 30 x 21 cm, OPbd., Unter Mitarb. von Wilfried Biedenkopf und Dieter Fuchs. Aus dem Inhalt: Organisation. Organisation im Zeitraffer. Bei den badischen und württembergischen Staatseisenbahnen von 1868 - 1920. Organisationsmaßnahmen bei den BadStB. Organisationsmaßnahmen bei den K.W.St.E. Bei Reichsbahn und Bundesbahn von 1920 - 1993. Organisationsmaßnahmen bei der Reichsbahn von 1920 - 1945. Organisationsmaßnahmen bei den SWDE und der Bundesbahn von 1945 - 1993. Bei der Deutschen Bahn AG 1994. Die Ausgestaltung der Bahnanlagen. Betriebsdienst und Fahrplan. Die Durchführung des Betriebsdienstes. Der Reisezugfahrplan. Der Nordschwarzwald vom Fahrplan her betrachtet. Ergänzende Angaben zum Reisezugfahrplan. Der Güterzugdienst und die heutige Bedienungsform. Der Betriebsmaschinendienst. Bei den Badischen und Wüttembergischen Staasteisenbahnen (1868 - 1920). Bei der Deutschen Reichsbahn (1920 - 1945). Die Nachkriegsentwicklung von 1945 - 1952. Bei der Deutschen Bundesbahn (1953 - 1993). Die Zugförderung mit Dampflokomotiven. Elektrischer Betrieb und S-Bahn. Die Zugförderung mit Brennkrafttriebfahrzeugen. Abkürzungsverzeichnis. Quellenverzeichnis Eisenbahn Baden-Württemberg Südwestdeutsche Eisenbahngeschichte Schwarzwald Dampflokomotiven württembergischen Staatseisenbahnen Brennkrafttriebfahrzeuge Bahnanlagen Deutsche Reichsbahn K.W.St.E. Die Eisenbahn im Nordschwarzwald, Bd.2, Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst [Gebundene Ausgabe] Hans-Wolfgang Scharf (Autor), Burkhard Wollny (Autor), Wilfried Biedenkopf (Mitarbeiter), Dieter Fuchs (Mitarbeiter) Die Eisenbahn im Nordschwarzwald Band 2: Ausgestaltung, Betrieb und Maschinendienst. Südwestdeutsche Eisenbahngeschichte, Bd. 10.

2001 Ek-Verlag Eisenbahn-Kurier-Verlag Eisenbahn Kurier Verlag Eisenbahnkurier 2001 Hardcover 247 S. 29,8 x 20,8 x 2 cm ISBN: 3882557648 (EAN: 9783882557640 / 978-3882557640)


Aus dem Inhalt: Organisation im Zeitraffer. Bei den badischen und württembergischen Staatseisenbahnen von 1868 - 1920. Organisationsmaßnahmen bei den BadStB. Organisationsmaßnahmen bei den K.W.St.E. Bei Reichsbahn und Bundesbahn von 1920 - 1993. Organisationsmaßnahmen bei der Reichsbahn von 1920 - 1945. Organisationsmaßnahmen bei den SWDE und der Bundesbahn von 1945 - 1993. Bei der Deutschen Bahn mehr lesen ...
Schlagworte: Nagold Altensteig Enztalbahn Pforzheim Sindelfingen Renningen Güterverbindungsbahn Kornwestheim Korntal Dampflokomotiven württembergischen Staatseisenbahnen Brennkrafttriebfahrzeuge Bahnanlagen Deutsche Reichsbahn K.W.St.E. Bimmelbahn Aus dem Inhalt: Organisation im Zeitraffer. Bei den badischen und württembergischen Staatseisenbahnen von 1868 - 1920. Organisationsmaßnahmen bei den BadStB. Organisationsmaßnahmen bei den K.W.St.E. Bei Reichsbahn und Bundesbahn von 1920 - 1993. Organisationsmaßnahmen bei der Reichsbahn von 1920 - 1945. Organisationsmaßnahmen bei den SWDE und der Bundesbahn von 1945 - 1993. Bei der Deutschen Bahn AG 1994. Die Ausgestaltung der Bahnanlagen. Betriebsdienst und Fahrplan. Die Durchführung des Betriebsdienstes. Der Reisezugfahrplan. Der Nordschwarzwald vom Fahrplan her betrachtet. Ergänzende Angaben zum Reisezugfahrplan. Der Güterzugdienst und die heutige Bedienungsform. Der Betriebsmaschinendienst. 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Ayurvedische Kochkunst: Die Parkschlösschen Küche [Gebundene Ausgabe] Eckhard Fischer (Autor) Ayurveda Ayurvedische Kochkunst Gesunde Küche Schlanke Küche Ayurveda Ayurveda-Küche Bad Wildstein Erholung Ernährung Gesundheit Wellness Küchenchef des 5-Sterne-Luxushotel Prinzipien der ayurvedische Ernährungslehre Dosha-Typ 80 vegetarische Ayurveda Rezepte Desserts Suppen Antipasti Salate Hauptgerichte Ayurvedische Küche delikate Chutneys Lassi Getränk Yoghurt Wasser Dhal Reissuppen Menüsvedische SchriftenWertschätzung der Ernährung Prinzipien des Ayurved wissenschaftliches Heilsystem gesund leben Krankheiten auf natürliche Weise heilen sanfte Entgiftung ausgleichende Ernährung harmonisierende Synchron-Massagen reinigende Dampfbäder natürliche Arznei aus Pflanzen und Mineralien Yoga-Übungen Atemtechniken Meditation Parkschlösschen Bad Wildstein Tempel des Ayurveda Gesundheit Ernährung soll uns Glück und Zufriedenheit bringen – so steht es in den alten vedischen Schriften. Umgesetzt wird diese Jahrtausende alte Wertschätzung der Ernährung in den Prinzipien des Ayurveda, übersetzt „das Wissen vom Leben“. Diese wissenschaftliche Heilsystem lehrt uns, wie man gesund lebt und Krankheiten auf natürliche Weise heiltmit einer systematischen, sanften Entgiftung, mit ausgleichender Ernährung, harmonisierenden Synchron-Massagen und reinigenden Dampfbädern, mit natürlicher Arznei aus Pflanzen und Mineralien, mit Yoga-Übungen, Atemtechniken und Meditation. Das Parkschlösschen Bad Wildstein ist ein Tempel des Ayurveda. Hier finden all jene Gesundheit und Einklang, die sich wieder aktiv dem Wohl ihres Körpers zuwenden möchten. Eckhard Fischer, Küchenchef des 5-Sterne-Luxushotels, verwöhnt die Gäste seit Jahren mit exklusiven Gerichten nach dem Verständnis des Ayurveda und hat diese in seinen Rezepten weiter entwickelt. Mit 80 wohlschmeckenden und leicht verdaulichen Rezepten führt Eckhard Fischer in die ayurvedische Küche ein. Zum weiteren Verständnis sind die wichtigsten Prinzipien der ayurvedischen Ernährungslehre auf der Grundlage der Dosha-Typ erläutert. So lässt sich auch der individuelle Dosha-Typ zuverlässig mit Hilfe eines Fragebogens finden, der unter der Leitung westlicher Fachärzte entwickelt wurde. Ein Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe und eine Übersicht der passenden Lebensmittel für den eigenen Dosha-Typ macht die Umsetzung im täglichen Leben auf einfache Weise möglich. Die Präsentation, die kurze unaufdringliche Einführung in Ayurveda und vor allem, die zur Auswahl gestellten Gerichte, erfüllen höchste Ansprüche. Dieses Kochbuch gehört für mich zu den schönsten und besten (vegetarischen) Kochbüchern überhaupt. Die Gerichte sind sehr abwechslungsreich und werden mit unglaublich vielen Kräutern und Gewürzen komponiert, so dass das Gewürzregal binnen kürzester Zeit aus allen Nähten platzt. Auch der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Der Aufwand wird anschließend in einer Art und Weise belohnt, dass Ihnen das Steak oder die Barbe überhaupt nicht fehlen wird. Viel Spaß. Genialität, Glücksgefühl, Erfüllung, Kraft und Intellekt hängen alle von ihr ab.

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Umgesetzt wird diese Jahrtausende alte Wertschätzung der Ernährung in den Prinzipien des Ayurveda, übersetzt „das Wissen vom Leben“. Diese wissenschaftliche Heilsystem lehrt uns, wie man gesund lebt und Krankheiten auf natürliche Weise heiltmit einer systematischen, sanften Entgiftung, mit ausgleichender Ernährung, harmonisierenden Synchron-Massagen und reinigenden Dampfbädern, mit natürlicher Arznei aus Pflanzen und Mineralien, mit Yoga-Übungen, Atemtechniken und Meditation. Das Parkschlösschen Bad Wildstein ist ein Tempel des Ayurveda. Hier finden all jene Gesundheit und Einklang, die sich wieder aktiv dem Wohl ihres Körpers zuwenden möchten. Eckhard Fischer, Küchenchef des 5-Sterne-Luxushotels, verwöhnt die Gäste seit Jahren mit exklusiven Gerichten nach dem Verständnis des Ayurveda und hat diese in seinen Rezepten weiter entwickelt. Mit 80 wohlschmeckenden und leicht verdaulichen Rezepten führt Eckhard Fischer in die ayurvedische Küche ein. Zum weiteren Verständnis sind die wichtigsten Prinzipien der ayurvedischen Ernährungslehre auf der Grundlage der Dosha-Typ erläutert. So lässt sich auch der individuelle Dosha-Typ zuverlässig mit Hilfe eines Fragebogens finden, der unter der Leitung westlicher Fachärzte entwickelt wurde. Ein Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe und eine Übersicht der passenden Lebensmittel für den eigenen Dosha-Typ macht die Umsetzung im täglichen Leben auf einfache Weise möglich. Die Präsentation, die kurze unaufdringliche Einführung in Ayurveda und vor allem, die zur Auswahl gestellten Gerichte, erfüllen höchste Ansprüche. Dieses Kochbuch gehört für mich zu den schönsten und besten (vegetarischen) Kochbüchern überhaupt. Die Gerichte sind sehr abwechslungsreich und werden mit unglaublich vielen Kräutern und Gewürzen komponiert, so dass das Gewürzregal binnen kürzester Zeit aus allen Nähten platzt. Auch der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Der Aufwand wird anschließend in einer Art und Weise belohnt, dass Ihnen das Steak oder die Barbe überhaupt nicht fehlen wird. Viel Spaß. Genialität, Glücksgefühl, Erfüllung, Kraft und Intellekt hängen alle von ihr ab."" ( Caraka Samhita, Sutrasthana, Kapitel 27, Vers 349) Ayurveda ist eine Sammlung der wichtigsten Lehrbücher der alten indischen Heilkunde( Wissen vom langen Leben), die den Menschen als komplexes Wesen in seiner Beziehung zur Umwelt betrachtet. Zur Behandlung dienen pflanzliche Präparate. Chefkoch Eckhard Fischer stellt in diesem Buch "" Ayurvedische Kochkunst"" vor, die er im Parkschlösschen Bad Wildstein zubereitet. Dieses Ayurveda- Resort befindet sich in einem stillen Seitental der Mosel, eingebetet zwischen Weinbergen und dem historischen Städtchen Traben - Trabach. Ein traumhafter Ort, wie die Bilder dokumentieren. Dr. Dietrich Wachsmuth ist leitender Ayurveda - Arzt im Parkschlösschen. Obschon im Ayurveda die Nahrung die eigentliche Medizin ist, kann man natürlich nicht alles allein mit ihr heilen. Gesundheit entwickelt sich nach Ayurveda - Vorstellung auch durch schöpferische Arbeit und im Spiel des positiven Miteinanders. Sie wird begriffen als eine immerwährende Suche nach der Wahrheit hinter der Wirklichkeit und als ein Weg, der ein ganzes Leben lang dauert. Die Leser haben Gelegenheit einen so genannten Dosha - Fragebogen auszufüllen und können dabei feststellen welcher Dosha - Typ sie sind. Es gibt offenbar Vata -, Kapha- oder Pitta- dominierte Menschen mit unterschiedlichen Störungen des Gleichgewichts. Wie man diese beheben kann, wird im Buch näher erläutert. Aufgelistet sind die Nahrungsmittel, Kräuter und Gewürze des Ayurveda. Im Anschluss daran folgen 80 vegetarische Ayurveda - RezepteDesserts, Suppen, Antipasti und Salate, Hauptgerichte, aber auch die Klassiker, die man als die Basis der Ayurvedischen Küche betrachten muss. Es handelt sich hierbei um delikate Chutneys, um Lassi, ein Getränk, das aus Yoghurt und Wasser besteht, um Dhal und um diverse Reissuppen. Bei jedem Rezept wird darauf hingewiesen für welchen Dosha-Typ es geeignet ist. Eckhard Fischer hat übrigens für den Leser auch Menüs zusammengestellt. Im Glossar schließlich kann man sich über Begrifflichkeiten aus der Ayurveda - Medizin schlau machen. Ein sehr interessantes Buch, das mich in jeder Beziehung überzeugt hat

2008 Umschau Buchverlag 2008 Hardcover 191 S. 27,4 x 24 x 2,2 cm ISBN: 3865286399 (EAN: 9783865286390 / 978-3865286390)


Ernährung soll uns Glück und Zufriedenheit bringen – so steht es in den alten vedischen Schriften. Umgesetzt wird diese Jahrtausende alte Wertschätzung der Ernährung in den Prinzipien des Ayurveda, übersetzt „das Wissen vom Leben“. Diese wissenschaftliche Heilsystem lehrt uns, wie man gesund lebt und Krankheiten auf natürliche Weise heilt: mit einer systematischen, sanften Entgiftung, mit ausgleic mehr lesen ...
Schlagworte: ayurvedische Ernährungslehre Dosha-Typ 80 vegetarische Ayurveda Rezepte Desserts Suppen Antipasti Salate Hauptgerichte Ayurvedische Küche delikate Chutneys Lassi Getränk Yoghurt Wasser Dhal Reissuppen Menüsvedische SchriftenWertschätzung der Ernährung Prinzipien des Ayurved wissenschaftliches Heilsystem gesund leben Krankheiten auf natürliche Weise heilen sanfte Entgiftung ausgleichende Ernährung harmonisierende Synchron-Massagen reinigende Dampfbäder natürliche Arznei aus Pflanzen und Mineralien Yoga-Übungen Atemtechniken Meditation Parkschlösschen Bad Wildstein Tempel des Ayurveda Gesundheit Ernährung soll uns Glück und Zufriedenheit bringen – so steht es in den alten vedischen Schriften. Umgesetzt wird diese Jahrtausende alte Wertschätzung der Ernährung in den Prinzipien des Ayurveda, übersetzt „das Wissen vom Leben“. Diese wissenschaftliche Heilsystem lehrt uns, wie man gesund lebt und Krankheiten auf natürliche Weise heilt: mit einer systematischen, sanften Entgiftung, mit ausgleichender Ernährung, harmonisierenden Synchron-Massagen und reinigenden Dampfbädern, mit natürlicher Arznei aus Pflanzen und Mineralien, mit Yoga-Übungen, Atemtechniken und Meditation. Das Parkschlösschen Bad Wildstein ist ein Tempel des Ayurveda. Hier finden all jene Gesundheit und Einklang, die sich wieder aktiv dem Wohl ihres Körpers zuwenden möchten. Eckhard Fischer, Küchenchef des 5-Sterne-Luxushotels, verwöhnt die Gäste seit Jahren mit exklusiven Gerichten nach dem Verständnis des Ayurveda und hat diese in seinen Rezepten weiter entwickelt. Mit 80 wohlschmeckenden und leicht verdaulichen Rezepten führt Eckhard Fischer in die ayurvedische Küche ein. Zum weiteren Verständnis sind die wichtigsten Prinzipien der ayurvedischen Ernährungslehre auf der Grundlage der Dosha-Typ erläutert. So lässt sich auch der individuelle Dosha-Typ zuverlässig mit Hilfe eines Fragebogens finden, der unter der Leitung westlicher Fachärzte entwickelt wurde. Ein Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe und eine Übersicht der passenden Lebensmittel für den eigenen Dosha-Typ macht die Umsetzung im täglichen Leben auf einfache Weise möglich. Die Präsentation, die kurze unaufdringliche Einführung in Ayurveda und vor allem, die zur Auswahl gestellten Gerichte, erfüllen höchste Ansprüche. Dieses Kochbuch gehört für mich zu den schönsten und besten (vegetarischen) Kochbüchern überhaupt. Die Gerichte sind sehr abwechslungsreich und werden mit unglaublich vielen Kräutern und Gewürzen komponiert, so dass das Gewürzregal binnen kürzester Zeit aus allen Nähten platzt. Auch der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Der Aufwand wird anschließend in einer Art und Weise belohnt, dass Ihnen das Steak oder die Barbe überhaupt nicht fehlen wird. Viel Spaß. Genialität, Glücksgefühl, Erfüllung, Kraft und Intellekt hängen alle von ihr ab."" ( Caraka Samhita, Sutrasthana, Kapitel 27, Vers 349) Ayurveda ist eine Sammlung der wichtigsten Lehrbücher der alten indischen Heilkunde( Wissen vom langen Leben), die den Menschen als komplexes Wesen in seiner Beziehung zur Umwelt betrachtet. Zur Behandlung dienen pflanzliche Präparate. Chefkoch Eckhard Fischer stellt in diesem Buch "" Ayurvedische Kochkunst"" vor, die er im Parkschlösschen Bad Wildstein zubereitet. Dieses Ayurveda- Resort befindet sich in einem stillen Seitental der Mosel, eingebetet zwischen Weinbergen und dem historischen Städtchen Traben - Trabach. Ein traumhafter Ort, wie die Bilder dokumentieren. Dr. Dietrich Wachsmuth ist leitender Ayurveda - Arzt im Parkschlösschen. Obschon im Ayurveda die Nahrung die eigentliche Medizin ist, kann man natürlich nicht alles allein mit ihr heilen. Gesundheit entwickelt sich nach Ayurveda - Vorstellung auch durch schöpferische Arbeit und im Spiel des positiven Miteinanders. Sie wird begriffen als eine immerwährende Suche nach der Wahrheit hinter der Wirklichkeit und als ein Weg, der ein ganzes Leben lang dauert. Die Leser haben Gelegenheit einen so genannten Dosha - Fragebogen auszufüllen und können dabei feststellen welcher Dosha - Typ sie sind. Es gibt offenbar Vata -, Kapha- oder Pitta- dominierte Menschen mit unterschiedlichen Störungen des Gleichgewichts. Wie man diese beheben kann, wird im Buch näher erläutert.Aufgelistet sind die Nahrungsmittel, Kräuter und Gewürze des Ayurveda. Im Anschluss daran folgen 80 vegetarische Ayurveda - RezepteDesserts, Suppen, Antipasti und Salate, Hauptgerichte, aber auch die Klassiker, die man als die Basis der Ayurvedischen Küche betrachten muss. Es handelt sich hierbei um delikate Chutneys, um Lassi, ein Getränk, das aus Yoghurt und Wasser besteht, um Dhal und um diverse Reissuppen. Bei jedem Rezept wird darauf hingewiesen für welchen Dosha-Typ es geeignet ist. Eckhard Fischer hat übrigens für den Leser auch Menüs zusammengestellt. Im Glossar schließlich kann man sich über Begrifflichkeiten aus der Ayurveda - Medizin schlau machen. Ein sehr interessantes Buch, das mich in jeder Beziehung überzeugt hatErnährung soll uns Glück und Zufriedenheit bringen – so steht es in den alten vedischen Schriften. Umgesetzt wird diese Jahrtausende alte Wertschätzung der Ernährung in den Prinzipien des Ayurveda, übersetzt „das Wissen vom Leben“. Diese wissenschaftliche Heilsystem lehrt uns, wie man gesund lebt und Krankheiten auf natürliche Weise heiltmit einer systematischen, sanften Entgiftung, mit ausgleichender Ernährung, harmonisierenden Synchron-Massagen und reinigenden Dampfbädern, mit natürlicher Arznei aus Pflanzen und Mineralien, mit Yoga-Übungen, Atemtechniken und Meditation. Das Parkschlösschen Bad Wildstein ist ein Tempel des Ayurveda. Hier finden all jene Gesundheit und Einklang, die sich wieder aktiv dem Wohl ihres Körpers zuwenden möchten. Eckhard Fischer, Küchenchef des 5-Sterne-Luxushotels, verwöhnt die Gäste seit Jahren mit exklusiven Gerichten nach dem Verständnis des Ayurveda und hat diese in seinen Rezepten weiter entwickelt. Mit 80 wohlschmeckenden und leicht verdaulichen Rezepten führt Eckhard Fischer in die ayurvedische Küche ein. Zum weiteren Verständnis sind die wichtigsten Prinzipien der ayurvedischen Ernährungslehre auf der Grundlage der Dosha-Typ erläutert. So lässt sich auch der individuelle Dosha-Typ zuverlässig mit Hilfe eines Fragebogens finden, der unter der Leitung westlicher Fachärzte entwickelt wurde. Ein Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe und eine Übersicht der passenden Lebensmittel für den eigenen Dosha-Typ macht die Umsetzung im täglichen Leben auf einfache Weise möglich. ayurvedische Ernährungslehre Dosha-Typ 80 vegetarische Ayurveda Rezepte Desserts Suppen Antipasti Salate Hauptgerichte Ayurvedische Küche delikate Chutneys Lassi Getränk Yoghurt Wasser Dhal Reissuppen Menüsvedische Schriften Wertschätzung der Ernährung Prinzipien des Ayurved wissenschaftliches Heilsystem gesund leben Krankheiten auf natürliche Weise heilen sanfte Entgiftung ausgleichende Ernährung harmonisierende Synchron-Massagen reinigende Dampfbäder natürliche Arznei aus Pflanzen und Mineralien Yoga-Übungen Atemtechniken Meditation Parkschlösschen Bad Wildstein Tempel des Ayurveda Gesundheit Sprache deutsch Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Essen Trinken Gesunde Küche Schlanke Küche Ayurveda Ayurveda-Küche Bad Wildstein Erholung Ernährung Gesundheit Wellness ISBN-10 3-86528-639-9 / 3865286399 ISBN-13 978-3-86528-639-0 / 9783865286390

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Das Bewusstsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik Mit einem Beitrag aus dem Nachlass: »Erkennen und Wollen«- Eberhard von Goldammer (Herausgeber), Joachim Paul (Herausgeber), Gotthard Günther (Autor) Internationale Reihe Kybernetik und Information; #3 Bewusstsein der Maschinen Bewußtsein der Maschinen Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie in unsere soziologische Reflexion. Immer aber noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von

Mehr von Eberhard Goldammer (Herausgeber)
Eberhard von Goldammer (Herausgeber), Joachim Paul (Herausgeber), Gotthard Günther (Autor)
Das Bewusstsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik Mit einem Beitrag aus dem Nachlass: »Erkennen und Wollen«- Eberhard von Goldammer (Herausgeber), Joachim Paul (Herausgeber), Gotthard Günther (Autor) Internationale Reihe Kybernetik und Information; #3 Bewusstsein der Maschinen Bewußtsein der Maschinen Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie in unsere soziologische Reflexion. Immer aber noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von ""Das Bewusstsein der Maschinen"": Die Neuauflage von Das Bewußtsein der Maschinen Wenn ein Buch mit dem provozierenden Titel Das Bewußtsein der Maschinen Eine Metaphysik der Kybernetik nahezu ein halbes Jahrhundert nach seiner erstmaligen Drucklegung als erweiterte Neuauflage wieder erscheint, dann stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Aktualität des Inhalts, insbesondere dann, wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, um Computer, Künstliche Intelligenz (KI), Maschinenbewußtsein oder kurz, um die Darstellung mentaler Prozesse mit Hilfe von Maschinen handelt. Wir wollen gleich zu Beginn eine Antwort auf die Frage geben, ob denn der Inhalt dieses Buches von Gotthard Günther noch aktuell ist: Die Antwort ist ein klares Ja! der Inhalt ist immer noch hoch aktuell, und man muß hinzufügen, daß nicht nur der Inhalt dieses Buches, sondern Günthers Arbeiten insgesamt auch heute noch der Zeit ...

Auflage: 3. AGIS-Verlag Auflage: 3. Softcover 344 S. ISBN: 3870070099 (EAN: 9783870070090 / 978-3870070090)


Philosophie der Neuzeit Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sonde mehr lesen ...
Schlagworte: Philosophie der Neuzeit Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie in unsere soziologische Reflexion. Immer aber noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von ""Das Bewusstsein der Maschinen"": Die Neuauflage von Das Bewußtsein der Maschinen Wenn ein Buch mit dem provozierenden Titel Das Bewußtsein der Maschinen Eine Metaphysik der Kybernetik nahezu ein halbes Jahrhundert nach seiner erstmaligen Drucklegung als erweiterte Neuauflage wieder erscheint, dann stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Aktualität des Inhalts, insbesondere dann, wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, um Computer, Künstliche Intelligenz (KI), Maschinenbewußtsein oder kurz, um die Darstellung mentaler Prozesse mit Hilfe von Maschinen handelt. Wir wollen gleich zu Beginn eine Antwort auf die Frage geben, ob denn der Inhalt dieses Buches von Gotthard Günther noch aktuell ist: Die Antwort ist ein klares Ja! der Inhalt ist immer noch hoch aktuell, und man muß hinzufügen, daß nicht nur der Inhalt dieses Buches, sondern Günthers Arbeiten insgesamt auch heute noch der Zeit...

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Hähn, Anneliese:
Der "Pflegesatz" im Krankenhaus (betriebswirtschaftlich betrachtet) : Seine Entwicklung im Laufe d. Jahrhunderte u. seine sozialpolitische Bedeutung.

Weissenburg/Bayern : R. Fischer, 1951. 116 S. ; graph. Darst., Tabellen, Hlw., 21 cm, gebundene Ausgabe, Orig. Halb-Leinen (Leinenrücken),


Zustand: leichte Gebrauchsspuren, Einband/Schutzumschlag gering berieben, gutes Exemplar. Der "Pflegesatz" im Krankenhaus (betriebswirtschaftlich betrachtet) : Seine Entwicklung im Laufe d. Jahrhunderte u. seine sozialpolitische Bedeutung. Veröffentlichungen des Seminars für Versicherungslehre der Universität Köln ; Band 4 , 4873A
Schlagworte: Anneliese Hähn , Pflegesatz , Krankenhaus (betriebswirtschaftlich betrachtet) , Betriebswirtschaft, sozialpolitische Bedeutung , Sozialpolitik

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Für den Zaren um die halbe Welt Eine Reise in Briefen, ergänzt durch Texte aus der Fregatte Pallas [Gebundene Ausgabe] von Iwan A. Gontscharow (Autor), Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow Ivan Goncarov (Autor) Erich Müller-Kamp Für den Zaren um die halbe Welt. Fuer den Zaren um die halbe Welt Segelschiff Expedition Kriegsschiff Handelsbeziehungen St. Petersburg Simbirsk Historische Reisebeschreibung Weltumseglung Reisen Reiseberichte Welt Reiseerzählungen Romane Romancier des russischen Realismus Das Fahren mit dem Segelschiff erscheint mir als beklagenswerter Beweis für die Schwäche des menschlichen Verstandes. Iwan Gontscharow sprach`s und brach 1852 an Bord eines Segelschiffes zu einer Reise um die halbe Welt auf. Als Expeditions-Sekretär eines russischen Kriegsschiffes, das den Auftrag hatte, Handelsbeziehungen zu Japan zu knüpfen, sollte er dem Zaren Bericht erstatten. Also schrieb er Briefe.Er berichtet – und klagt. Klagt viel. Der berühmte Apologet der Hypochondrie und Stubenhockerei schimpft, daß er seine Kleider selbst aus dem Koffer holen muß, mäkelt am Essen herum und jammert, daß er nicht seekrank wird und also einen Grund weniger hat, sich zu beklagen. Seine Nörgeleien sind brillant unterhaltsam; und dann unterlaufen ihm immer wieder kleine Fehler – poetische Schilderungen, die seine Neugier auf das Fremde, seine Empfänglichkeit für die Schönheiten der Natur verraten. Der Krimkrieg zwingt die Besatzung der Fregatte dazu, auf dem Landweg nach St. Petersburg zurückzukehren, und so muß der Autor, der bald darauf den ›Oblomow‹ verfassen wird, noch eine unbequeme Heimreise hinter sich bringen, durch Sibirien. Eine eher harmlose Angelegenheit, denn »erfrieren kann man, aber sich erkälten ist schwer«.Ein wundervolles Buch. Gontscharow verfasste regelmäßig seine Berichte, als sorgfältiger Chronist, der zugleich farbig und detailgenau und oft auch witzig zu schreiben weiß, ohne sich lange bei den exotischen Kulissen fremder Länder oder romantischen Naturschönheiten aufzuhalten. Er schimpft über den Knoblauchatem der Chinesen, nörgelt humorvoll über die „von den Strapazen der Seereise vorzeitig gealterten Enten und Hühner“, die man ihm zum Essen vorsetzt, und betrachtet Orkane und Wellenberge als unsinnige Belästigungen durch die Natur. Aber niemals übersieht er etwas Wichtiges, und seine Beobachtungen sind bestimmt vom Blickwinkel des unparteiischen Außenseiters. Das ist es, was sein Buch bis heute so frisch und lesenswert macht und zugleich erhebt zu einem der bedeutendsten Werke der Reiseliteratur, von hohem dokumentarischen und literarischen Rang.In seinen Privatbriefen von der Reise offenbart sich der von chronischem ennui gequälte Junggeselle und Berufshypochonder Gontscharow als liebenswürdiger Kauz wie aus einem Karl-May-Roman: Es ist höchst vergnüglich mitzuerleben, wie die vernörgelte Landratte allmählich lernt, selbst bei hohem Seegang aufrecht zu gehen, zu schreiben, zu essen oder zu schlafen. Nicht minder vergnüglich ist die Schilderung der Heimreise quer durch Sibirien auf dem Rücken dieser schrecklichen Untiere, die Pferde heißen. (…) in [Gontscharows] präzisen, hochverdichteten und mit viel Selbstironie, aber auch mancherlei Selbstzweifeln vorgetragenen Reisebeschreibungen bleibt eines immer spürbar: Hier ist einer der großen russischen Realisten am Werk. Über den Autor: Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow wurde am 18. 6. 1812 in Simbirsk als Sohn eines Kaufmanns geboren. Nach dem Studium der Literatur war er einige Jahre im Staatsdienst tätig. Seine Karriere als gefeierter Romancier des russischen Realismus begann 1847 mit dem ersten Roman `Eine alltägliche Geschichte` und erreichte ihren Höhepunkt mit `Oblomow` (1859). Gontscharow starb am 27. 9. 1891 in St. Petersburg. Reisen Reiseberichte Welt Reiseerzählungen Historische Reisebeschreibung Weltumseglung Romane Für den Zaren um die halbe Welt Eine Reise in Briefen, ergänzt durch Texte aus der Fregatte Pallas [Gebundene Ausgabe] von Iwan A. Gontscharow (Autor), Ivan Goncarov (Autor) Erich Müller-Kamp Für den Zaren um die halbe Welt. Fuer den Zaren um die halbe Welt

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Iwan A. Gontscharow (Autor) Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow gefeierter Romancier des russischen Realismus Romane Eine alltägliche Geschichte Oblomow, Ivan Goncarov (Autor) Erich Müller-Kamp
Für den Zaren um die halbe Welt Eine Reise in Briefen, ergänzt durch Texte aus der Fregatte Pallas [Gebundene Ausgabe] von Iwan A. Gontscharow (Autor), Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow Ivan Goncarov (Autor) Erich Müller-Kamp Für den Zaren um die halbe Welt. Fuer den Zaren um die halbe Welt Segelschiff Expedition Kriegsschiff Handelsbeziehungen St. Petersburg Simbirsk Historische Reisebeschreibung Weltumseglung Reisen Reiseberichte Welt Reiseerzählungen Romane Romancier des russischen Realismus Das Fahren mit dem Segelschiff erscheint mir als beklagenswerter Beweis für die Schwäche des menschlichen Verstandes. Iwan Gontscharow sprach`s und brach 1852 an Bord eines Segelschiffes zu einer Reise um die halbe Welt auf. Als Expeditions-Sekretär eines russischen Kriegsschiffes, das den Auftrag hatte, Handelsbeziehungen zu Japan zu knüpfen, sollte er dem Zaren Bericht erstatten. Also schrieb er Briefe.Er berichtet – und klagt. Klagt viel. Der berühmte Apologet der Hypochondrie und Stubenhockerei schimpft, daß er seine Kleider selbst aus dem Koffer holen muß, mäkelt am Essen herum und jammert, daß er nicht seekrank wird und also einen Grund weniger hat, sich zu beklagen. Seine Nörgeleien sind brillant unterhaltsam; und dann unterlaufen ihm immer wieder kleine Fehler – poetische Schilderungen, die seine Neugier auf das Fremde, seine Empfänglichkeit für die Schönheiten der Natur verraten. Der Krimkrieg zwingt die Besatzung der Fregatte dazu, auf dem Landweg nach St. Petersburg zurückzukehren, und so muß der Autor, der bald darauf den ›Oblomow‹ verfassen wird, noch eine unbequeme Heimreise hinter sich bringen, durch Sibirien. Eine eher harmlose Angelegenheit, denn »erfrieren kann man, aber sich erkälten ist schwer«.Ein wundervolles Buch. Gontscharow verfasste regelmäßig seine Berichte, als sorgfältiger Chronist, der zugleich farbig und detailgenau und oft auch witzig zu schreiben weiß, ohne sich lange bei den exotischen Kulissen fremder Länder oder romantischen Naturschönheiten aufzuhalten. Er schimpft über den Knoblauchatem der Chinesen, nörgelt humorvoll über die „von den Strapazen der Seereise vorzeitig gealterten Enten und Hühner“, die man ihm zum Essen vorsetzt, und betrachtet Orkane und Wellenberge als unsinnige Belästigungen durch die Natur. Aber niemals übersieht er etwas Wichtiges, und seine Beobachtungen sind bestimmt vom Blickwinkel des unparteiischen Außenseiters. Das ist es, was sein Buch bis heute so frisch und lesenswert macht und zugleich erhebt zu einem der bedeutendsten Werke der Reiseliteratur, von hohem dokumentarischen und literarischen Rang.In seinen Privatbriefen von der Reise offenbart sich der von chronischem ennui gequälte Junggeselle und Berufshypochonder Gontscharow als liebenswürdiger Kauz wie aus einem Karl-May-Roman: Es ist höchst vergnüglich mitzuerleben, wie die vernörgelte Landratte allmählich lernt, selbst bei hohem Seegang aufrecht zu gehen, zu schreiben, zu essen oder zu schlafen. Nicht minder vergnüglich ist die Schilderung der Heimreise quer durch Sibirien auf dem Rücken dieser schrecklichen Untiere, die Pferde heißen. (…) in [Gontscharows] präzisen, hochverdichteten und mit viel Selbstironie, aber auch mancherlei Selbstzweifeln vorgetragenen Reisebeschreibungen bleibt eines immer spürbar: Hier ist einer der großen russischen Realisten am Werk. Über den Autor: Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow wurde am 18. 6. 1812 in Simbirsk als Sohn eines Kaufmanns geboren. Nach dem Studium der Literatur war er einige Jahre im Staatsdienst tätig. Seine Karriere als gefeierter Romancier des russischen Realismus begann 1847 mit dem ersten Roman `Eine alltägliche Geschichte` und erreichte ihren Höhepunkt mit `Oblomow` (1859). Gontscharow starb am 27. 9. 1891 in St. Petersburg. Reisen Reiseberichte Welt Reiseerzählungen Historische Reisebeschreibung Weltumseglung Romane Für den Zaren um die halbe Welt Eine Reise in Briefen, ergänzt durch Texte aus der Fregatte Pallas [Gebundene Ausgabe] von Iwan A. Gontscharow (Autor), Ivan Goncarov (Autor) Erich Müller-Kamp Für den Zaren um die halbe Welt. Fuer den Zaren um die halbe Welt

1998 Eichborn 1998 Hardcover 356 S. 19,4 x 13,8 x 4,6 cm ISBN: 3821841680 (EAN: 9783821841687 / 978-3821841687)


Das Fahren mit dem Segelschiff erscheint mir als beklagenswerter Beweis für die Schwäche des menschlichen Verstandes.« Iwan Gontscharow sprach`s und brach 1852 an Bord eines Segelschiffes zu einer Reise um die halbe Welt auf. Als Expeditions-Sekretär eines russischen Kriegsschiffes, das den Auftrag hatte, Handelsbeziehungen zu Japan zu knüpfen, sollte er dem Zaren Bericht erstatten. Also schrieb e mehr lesen ...
Schlagworte: Segelschiff Expedition Kriegsschiff Handelsbeziehungen St. Petersburg Simbirsk Historische Reisebeschreibung Weltumseglung Reisen Reiseberichte Welt Reiseerzählungen Romane Romancier des russischen Realismus »Das Fahren mit dem Segelschiff erscheint mir als beklagenswerter Beweis für die Schwäche des menschlichen Verstandes.« Iwan Gontscharow sprach`s und brach 1852 an Bord eines Segelschiffes zu einer Reise um die halbe Welt auf. Als Expeditions-Sekretär eines russischen Kriegsschiffes, das den Auftrag hatte, Handelsbeziehungen zu Japan zu knüpfen, sollte er dem Zaren Bericht erstatten. Also schrieb er Briefe. Er berichtet – und klagt. Klagt viel. Der berühmte Apologet der Hypochondrie und Stubenhockerei schimpft, daß er seine Kleider selbst aus dem Koffer holen muß, mäkelt am Essen herum und jammert, daß er nicht seekrank wird und also einen Grund weniger hat, sich zu beklagen. Seine Nörgeleien sind brillant unterhaltsam; und dann unterlaufen ihm immer wieder kleine Fehler – poetische Schilderungen, die seine Neugier auf das Fremde, seine Empfänglichkeit für die Schönheiten der Natur verraten. Der Krimkrieg zwingt die Besatzung der Fregatte dazu, auf dem Landweg nach St. Petersburg zurückzukehren, und so muß der Autor, der bald darauf den ›Oblomow‹ verfassen wird, noch eine unbequeme Heimreise hinter sich bringen, durch Sibirien. Eine eher harmlose Angelegenheit, denn »erfrieren kann man, aber sich erkälten ist schwer«.Ein wundervolles Buch. Gontscharow verfasste regelmäßig seine Berichte, als sorgfältiger Chronist, der zugleich farbig und detailgenau und oft auch witzig zu schreiben weiß, ohne sich lange bei den exotischen Kulissen fremder Länder oder romantischen Naturschönheiten aufzuhalten. Er schimpft über den Knoblauchatem der Chinesen, nörgelt humorvoll über die „von den Strapazen der Seereise vorzeitig gealterten Enten und Hühner“, die man ihm zum Essen vorsetzt, und betrachtet Orkane und Wellenberge als unsinnige Belästigungen durch die Natur. Aber niemals übersieht er etwas Wichtiges, und seine Beobachtungen sind bestimmt vom Blickwinkel des unparteiischen Außenseiters. Das ist es, was sein Buch bis heute so frisch und lesenswert macht und zugleich erhebt zu einem der bedeutendsten Werke der Reiseliteratur, von hohem dokumentarischen und literarischen Rang.In seinen Privatbriefen von der Reise offenbart sich der von chronischem ennui gequälte Junggeselle und Berufshypochonder Gontscharow als liebenswürdiger Kauz wie aus einem Karl-May-Roman: Es ist höchst vergnüglich mitzuerleben, wie die vernörgelte Landratte allmählich lernt, selbst bei hohem Seegang aufrecht zu gehen, zu schreiben, zu essen oder zu schlafen. Nicht minder vergnüglich ist die Schilderung der Heimreise quer durch Sibirien auf dem Rücken dieser schrecklichen Untiere, die Pferde heißen. (…) in [Gontscharows] präzisen, hochverdichteten und mit viel Selbstironie, aber auch mancherlei Selbstzweifeln vorgetragenen Reisebeschreibungen bleibt eines immer spürbar: Hier ist einer der großen russischen Realisten am Werk. Über den Autor: Iwan Aleksandrowitsch Gontscharow wurde am 18. 6. 1812 in Simbirsk als Sohn eines Kaufmanns geboren. Nach dem Studium der Literatur war er einige Jahre im Staatsdienst tätig. Seine Karriere als gefeierter Romancier des russischen Realismus begann 1847 mit dem ersten Roman `Eine alltägliche Geschichte` und erreichte ihren Höhepunkt mit `Oblomow` (1859). Gontscharow starb am 27. 9. 1891 in St. Petersburg. Reisen Reiseberichte Welt Reiseerzählungen Historische Reisebeschreibung Weltumseglung Romane Für den Zaren um die halbe Welt Eine Reise in Briefen, ergänzt durch Texte aus der Fregatte Pallas [Gebundene Ausgabe] von Iwan A. Gontscharow (Autor), Ivan Goncarov (Autor) Erich Müller-Kamp Für den Zaren um die halbe Welt. Fuer den Zaren um die halbe Welt ISBN-10 3-8218-4168-0 / 3821841680 ISBN-13 978-3-8218-4168-7 / 9783821841687

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Die Praxis für Bankkaufleute. Privatkundengeschäft von Gerhard Lippe, Jörn Esemann und Thomas Tänzer Anhand von praxisnah gestalteten, abwechslungsreichen Fällen aus der Beratung von Privatkunden zeigt das Buch, wie der Verkauf von Bankleistungen angebahnt, durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen wird. Im Gespräch zwischen Kunde und Berater entstehen Empfehlungen, die zum Geschäftsabschluss führen. Alternativen werden betrachtet, Cross-Selling-Ansätze aufgezeigt. DasBuch wurde von Praktikern für Praktiker erarbeitet und bietet sowohl dem fortgeschrittenen Auszubildenden als auch dem Praktiker einen kundenorientierten Leitfaden für die tägliche Beratungspraxis im Privatkundengeschäft. Die Herausgeber Gerhard Lippe, Jörn Esemann und Thomas Tänzer sind langjährig im Kreditgewerbe tätig und erfahren in der Aus- und Weiterbildung von Bankkaufleuten. Die Autoren Martina Esemann, Martina Gruske, Katja Kip und Mario Tietz sind erfahrene Berater und Verkäufer im Privatkundengeschäft eines großen deutschen Kreditinstituts.Autorenportrait:Gerhard Lippe ist langjährig erfahren in der Aus- und Weiterbildung von Bankkaufleuten. Zur Zeit ist er in leitender Funktion in der Hamburger Sparkasse tätig.

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Gerhard Lippe, Jörn Esemann und Thomas Tänzer
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2001 Betriebswirtlicher Verlag Gabler Gabler, Betriebswirt.-Vlg 2001 Softcover 250 S. 24,1 x 17,2 x 1,2 cm ISBN: 3409117490 (EAN: 9783409117494 / 978-3409117494)


Anhand von praxisnah gestalteten, abwechslungsreichen Fällen aus der Beratung von Privatkunden zeigt das Buch, wie der Verkauf von Bankleistungen angebahnt, durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen wird. Im Gespräch zwischen Kunde und Berater entstehen Empfehlungen, die zum Geschäftsabschluss führen. Alternativen werden betrachtet, Cross-Selling-Ansätze aufgezeigt. DasBuch wurde von Praktikern f mehr lesen ...
Schlagworte: Anhand von praxisnah gestalteten, abwechslungsreichen Fällen aus der Beratung von Privatkunden zeigt das Buch, wie der Verkauf von Bankleistungen angebahnt, durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen wird. Im Gespräch zwischen Kunde und Berater entstehen Empfehlungen, die zum Geschäftsabschluss führen. Alternativen werden betrachtet, Cross-Selling-Ansätze aufgezeigt. DasBuch wurde von Praktikern für Praktiker erarbeitet und bietet sowohl dem fortgeschrittenen Auszubildenden als auch dem Praktiker einen kundenorientierten Leitfaden für die tägliche Beratungspraxis im Privatkundengeschäft. Die Herausgeber Gerhard Lippe, Jörn Esemann und Thomas Tänzer sind langjährig im Kreditgewerbe tätig und erfahren in der Aus- und Weiterbildung von Bankkaufleuten. Die Autoren Martina Esemann, Martina Gruske, Katja Kip und Mario Tietz sind erfahrene Berater und Verkäufer im Privatkundengeschäft eines großen deutschen Kreditinstituts.Autorenportrait:Gerhard Lippe ist langjährig erfahren in der Aus- und Weiterbildung von Bankkaufleuten. Zur Zeit ist er in leitender Funktion in der Hamburger Sparkasse tätig.

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