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Grundlagen der Sozialpsychologie (Gebundene Ausgabe) von Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufriedenheit Messung Mitarbeiterbefragungen Transformationsprozesse ostdeutscher Verwaltungen Messung von Emotionen Finanzpsychologie Beiträge zur Wirtschaftspsychologie E. Gros Th. Wehner, Univ.-Prof. Dr. rer. Pol. Günter Wiswede Wiswede Günter Psychologie Erlangen-Nürnber Ordinarius für Soziologie Sozialpsychologie Universität Hohenheim Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung

Mehr von Univ.-Prof. Lorenz Fischer
Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufried
Grundlagen der Sozialpsychologie (Gebundene Ausgabe) von Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufriedenheit Messung Mitarbeiterbefragungen Transformationsprozesse ostdeutscher Verwaltungen Messung von Emotionen Finanzpsychologie Beiträge zur Wirtschaftspsychologie E. Gros Th. Wehner, Univ.-Prof. Dr. rer. Pol. Günter Wiswede Wiswede Günter Psychologie Erlangen-Nürnber Ordinarius für Soziologie Sozialpsychologie Universität Hohenheim Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung

Auflage: völlig neu bearbeitete Auflage (3. Juni 2009) Oldenbourg Wissensch.vlg Oldenbourg Wissensch.vlg Auflage: völlig neu bearbeitete Auflage (3. Juni 2009) Hardcover 906 S. 24,6 x 18,6 x 5,6 cm ISBN: 3486587560 (EAN: 9783486587562 / 978-3486587562)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung Zur Neuauflage: Die außerordentlich dynamische Entwicklung der Sozialpsychologie in den letzten Jahren hat es notwendig gemacht, dieses Lehrbuch gründlich zu überarbeiten und teilweise völlig neu zu gestalten. Diese neueren Entwicklungen betreffen v.a. die folgenden Berei mehr lesen ...
Schlagworte: Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung Zur Neuauflage: Die außerordentlich dynamische Entwicklung der Sozialpsychologie in den letzten Jahren hat es notwendig gemacht, dieses Lehrbuch gründlich zu überarbeiten und teilweise völlig neu zu gestalten. Diese neueren Entwicklungen betreffen v.a. die folgenden Bereiche: Soziale Kognition als Konzeptualisierung sozialpsychologischer Themen in Modellvorstellungen der Informationsverarbeitung; die Entwicklungen der Evolutionären Psychologie; das Thema der Emotionen und eine stärkere Beachtung der Zwei-Prozess-Modelle. Die vorliegende dritte Auflage dieses Lehrbuches ist jedoch nicht allein durch neue Entwicklungen der Sozialpsychologie veranlasst, sondern auch durch den Umstand, dass die Autoren im Rahmen einer Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät angesiedelt sind und insofern die Verbindungslinien zwischen Sozialpsychologie und Wirtschaftspsychologie besonders betonen. Das Buch versucht in wirklich gelungener Weise die `Grundlagen` der Sozialpsychologie zu vermitteln. Jedoch darf man das Wort `Grundlagen` nicht allzu wörtlich nehmendie Autoren versuchen möglichst viele (sozial)psychologische Theorien abzuhandeln - der Überlick geht jedoch niemals verloren. Gerade die stichpunktartige Zusammenfassung der jeweiligen Theorie am Ende ihrer Darstellung ist besonders einprägsam und ökonomisch, da die Konzentration auf die wichtigsten Annahmen der Theorie gelenkt wird. Darüber hinaus werden auch wichtige experimentelle Befunde zur jeweiligen Theorie beschrieben. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt auch den klar strukturierten Aufbau des BuchesVon der Sozialpsychologie des Individuums wird der Faden weitergesponnen zur Psychologie des Individuums im sozialen Kontext. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das Buch für `Anfänger` geeignet ist. Die strenge Darstellung des Stoffes verlangt vom Leser konzentriertes Lesen, mitunter auch wiederholtes Lesen. Das Buch ist keine `lockere` Beschreibung sozialpsychologischer Denkweisen (wie z.B. das Buch `Sozialpsycholgie` von Aronson, Wilson & Akert), sondern eher eine konzentrierte, straffe und wissenschaftliche (und deshalb vielleicht für einige Leser auch recht trockene) Darstellung der wesentlichen (sozial)psychologischen Theorien. Das Buch ist sehr zu empfehlen; allerdings nicht als Einführung, sondern als Nachschlagewerk - insbesondere wenn es darum geht, sich einen Überblick über die (vielfältigen) Theorien zu einem ganz bestimmten Thema zu verschaffen. Auch zur Prüfungsvorbereitung sollte es bestens geeignet sein. Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer studierte Soziologie, Sozialpsychologie und Volkswirtschaft in Kiel und Köln. Okt. 1971 Dipl. Vw. sozw. Richtung. Nach Promotion (1976) und Habilitation (1985) Professuren an den Universitäten Köln und Gießen. Seit 1992 Universitäts- professor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln. Wissenschaftliche Schwerpunkte sind neben der allgemeinen Sozialpsychologie und gerontologischen Arbeiten Projekte und Publikationen zur Arbeitsmotivation, Struktur der Arbeitszufriedenheit und ihrer Messung, Mitarbeiterbefragungen, Transformations- prozesse ostdeutscher Verwaltungen, Messung von Emotionen sowie Finanzpsychologie. Herausgeber der Reihe: Beiträge zur Wirtschaftspsychologie (mit Günter Wiswede) Herausgeber der Zeitschrift ""Wirtschaftspsychologie"" (mit E. Gros und Th. Wehner) Wiswede Günter, geb. 1938 Univ.-Prof. Dr. rer. Pol., studierte Ökonomie, Soziologie und Psychologie in Erlangen-Nürnberg. Dort Habilitation 1972. Nach Zwischenstation in Köln, Ordinarius für Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Hohenheim, zuletzt seit 1986 Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln. Verfasser zahlreicher Buchpublikationen aus den Bereichen Soziologie, Sozialpsychologie und Wirtschaftspsychologie.

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Das Informationszeitalter, Bd.2, Die Macht der Identität [Gebundene Ausgabe] von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA Die Ära der Information Manuel Castells` monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die – erste und zweite – industrielle Revolution, so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikation sämtliche Lebensbereiche, als dass sie neutral heissen könnten. Zudem betreffen sie zwar alles und jeden – nur nicht, wenn es um die Segnungen geht, die die neuen Technologien angeblich mit sich bringen. Das Gefälle zwischen Armen und Reichen hat sich nur noch einmal vergrössert, hinzugekommen ist der Riss zwischen den information rich und den information poor. «Wir beobachten», schreibt Manuel Castells, «zeitgleich nebeneinander das Entfesseln der gewaltigen Produktivkräfte der informationellen Revolution und die Konsolidierung schwarzer Löcher menschlichen Elends innerhalb der globalen Wirtschaft, sei es in Burkina Faso, in den South Bronx, in Kamagasaki, in Chiapas oder in La Courneuve.» Wahrlich also, die Wüste wächst, und das nicht auf Grund vorübergehender Mängel, sondern gemäss der ureigensten Logik des Systems. Wie autonom, so Castells, «schalten die globalen Netzwerke des instrumentellen Austauschs Individuen, Gruppen, Regionen und sogar ganze Länder an und ab, je nach ihrer Bedeutung für die Erfüllung der Ziele, die in dem jeweiligen Netzwerk in einem nicht abreissenden Strom strategischer Entscheidungen verfolgt werden». Dennoch – ja vielleicht umso mehr – soll ihre Entwicklung als Gegenstand «der Forschung und nicht des Schicksals» zu begreifen sein, jedenfalls soweit es um den «Bereich bewussten sozialen Handelns und die komplexe Matrix der Interaktion zwischen den technologischen Mächten, die unsere Spezies entfesselt hat, und der Spezies selber» geht, um Soziologie also, um Politik. Illustre Figur Es ist die alte, spätestens seit Marx insistierende Frage, die sich wie einst an die Industriegesellschaft nun also an die «Netzwerkgesellschaft» richtet, nämlich die Frage nach den Möglichkeiten der Partizipation an den Mächten, die die Geschicke der Menschheit bestimmen. Und Manuel Castells scheint wie prädestiniert, diese Frage zu stellen. Vor der Diktatur Francos aus seiner Heimat Katalonien geflohen, forschte und lehrte er zunächst in Nanterre und Paris – just ab Ende der sechziger Jahre, als die Theorie auf die Strasse ging. 1979 dann wechselte er an die traditionell als «links» geltende Universität Berkeley, wo er seitdem als Professor für Soziologie und Stadt- und Regionalplanung firmiert. Daneben war er aber auch als Berater in unmittelbarer Politiknähe tätig, so für die Unesco und die US Agency for International Development, für die Regierungen Brasiliens, Chiles, Ecuadors, Frankreichs, Mexikos, Portugals und Spaniens, für die Europäische Union, für die Volksrepublik China und für Boris Jelzin, während dessen erster Amtsperiode. Castells ist also durchaus eine illustre Figur mit Zugang zu den Hebeln der Macht, und gewiss hat es auch damit zu tun, wenn sein dreibändiges Opus magnum «Das Informationszeitalter» ein erstaunlich hohes Interesse ausgelöst hat«auf der ganzen Welt», wie er selber konstatiert, und «nicht nur in Hochschulkreisen, sondern auch in den Medien und bei den Menschen generell». Das englische Original erschien von 1996 bis 1998; die deutschsprachige Ausgabe ist soeben bei Band II angelangt. Dabei handelt es sich um mehr als eine blosse Übersetzung. Vielmehr hat der Autor noch einmal Hand angelegt, um seine Analysen fast bis zur letzten Minute vor der Jahrtausendwende zu aktualisieren. Insbesondere die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Biotechnologie haben auf diese Weise noch Eingang gefunden. Auch sie tragen ja inzwischen das Moment einer «wachsenden, materiellen ebenso wie methodologischen Verflechtung zwischen der biologischen und der mikroelektronischen Revolution» offen vor sich her. Entsprechend ist diese Beobachtung an sich nicht unbedingt originell zu nennen, und so die Thematik überhaupt. Das Buch, könnte man sagen, ist dennoch besser als der Ruf, der dem Autor vorauseilt«Guru des Informationszeitalters» soll, laut Verlagswerbung, eins der meistgelesenen deutschen Wochenmagazine ihn genannt haben. Nicht dass die grossen Linien, die er aufzeigt, sehr überraschend oder gar sperrig zu nennen wären; und die Menge an Details, die ganze Monumentalität seines Werks – erschlagend wie «Das Kapital» – verdankt sich vorderhand auch nur grosskompilatorischem Fleiss. Aber dieser Fleiss füllt zum einen die sonst bis zum Überdruss bekannten Leerformeln mit Inhalt. Wer spräche heute nicht leicht und gern von «Globalisierung»? Und wer verwechselte sie nicht ebenso leicht mit der Expansion der Märkte über die ganze Welt? Doch eine solche «Weltwirtschaft – also eine Wirtschaft, in der die Kapitalakkumulation unter Einbeziehung der ganzen Welt erfolgt – existierte im Westen wenigstens seit dem 16. Jahrhundert, wie uns Fernand Braudel und Immanuel Wallerstein gelehrt haben. Eine globale Wirtschaft ist etwas anderes», so definiert Castells«Es ist eine Wirtschaft mit der Fähigkeit, in Echtzeit als planetarische Einheit zu funktionieren.» Die Märkte heute sind weltweit «integrierte» FinanzmärkteTransaktionen in Höhe von Milliarden von Dollars «werden in den elektronischen Schaltkreisen auf dem ganzen Globus innerhalb von Sekunden abgewickelt». Das erst berechtigt, die Wirtschaft im Informationszeitalter «global» zu nennen; das erst macht die globale Wirtschaft zu einer «historisch neuen Realität». Kleingedrucktes Zum anderen zeugt die Materialfülle, mit der Castells seine Thesen unterfüttert, von streckenweise gewiss ermüdender, wohl nicht zuletzt deshalb aber selten gewordener Gewissenhaftigkeit. Dass heutzutage alles mit allem – in Echtzeit – zusammenhängt, wer hätte das nicht gewusst? «Netzwerke bilden die neue soziale Morphologie unserer Gesellschaften, und die Verbreitung der Vernetzungslogik verändert die Funktionsweise und die Ergebnisse von Prozessen der Produktion, Erfahrung, Macht und Kultur wesentlich.» Niemand, der diese Präambel des heutigen Gesellschaftsvertrags nicht unterschreiben würde. Castells jedoch hat sich die Mühe gemacht, auch das Kleingedruckte zu studieren. Punkt für Punkt geht er die Fälle durch, in denen die Vernetzungslogik schon konkrete Gestalt angenommen hat, die Aktienmärkte, Ministerräte, Strassenbanden, Drogenkartelle, Fernsehsysteme, Multimedia-Unternehmen und Genlabors ebenso wie das Netz schlechthindas Internet, das schliesslich die «materielle Basis» dafür bereitstellt, «dass diese Form auf die gesamte gesellschaftliche Struktur ausgreift und sie durchdringt». In allen diesen Fällen bestätigt sich, dass die Dynamik der Vernetzung nicht allein aus den Anschlüssen, die hergestellt werden, sondern auch aus der Kluft zu jenen, die ausgeschlossen bleiben, resultiert. Kein Netz ohne Löcher. Eben deshalb regiert die Logik des Netzes uneingeschränkt. Man darf nur die Ausschliessungsmechanismen nicht als ihr Gegenteil, sondern muss sie als Teil derselben begreifen. Dann wird auch deutlich, dass der Prozess der Globalisierung und eine vormals ungeahnte Blüte «kommunaler Landschaften» nur scheinbar im Widerspruch zueinander stehen. In der Netzwerkgesellschaft gewinnt die «Macht der Ströme», wie Castells pointiert, «Vorrang gegenüber den Strömen der Macht». Dadurch verlieren die Institutionen, die «einstmals die Zivilgesellschaft der Industrieära ausgemacht haben» – der Staat, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften –, an Relevanz. Die «globalen Eliten, die den Raum der Ströme bevölkern», spotten dieser früheren, «legitimierenden Identitäten» auf der Siegerseite von Reichtum, Macht und Information ebenso wie die Verlierer, die auf ihr Ausgeschlossensein durch den «Ausschluss der Ausschliessenden» reagieren. Es sind «Widerstands-Identitäten», die so entstehen. Nach Castells bestimmen vor allem sie die aktuelle Lage, und wenn er neben den Kämpfen um territoriale Identität, neben Umweltschützern, Feministinnen und wieder erwachten Familiensehnsüchten auch die Konjunktur nationalistischer und fundamentalistischer Bewegungen als Beispiele analysiert, kann er sich heute wohl noch grösserer Aufmerksamkeit als beim Erscheinen des Originals gewiss sein. Der neue Nationalismus mobilisiert ein Zugehörigkeitsgefühl zu «Nationen jenseits des Staates». Das macht seine aktuelle Gefährlichkeit aus; sein Widerstandspotenzial und zugleich seine Fähigkeit, ins Zeitalter der Globalisierung zu passen. Ähnlich, mahnt Castells, ist der islamische Fundamentalismus «keine traditionalistische Bewegung», sondern «in Wirklichkeit hypermodern». Wenn man denn schon einen Feind in ihm sehen soll, täte man also gut daran – wie bereits Carl Schmitt empfahl –, zu erkennen, wie sehr die Bedrohung, die von ihm ausgeht, vorab «die eigene Frage als Gestalt» vor Augen führt. Die Gegenwart insgesamt kennzeichnet ein Mangel an «Projektidentitäten», wie Castells die Formierung neuer zivilgesellschaftlicher Einheiten nennt. Kann sein, dass sie sich irgendwann aus den derzeitigen Widerstandsformen herausbilden werden. Aber hier mag sich Castells noch nicht so recht festlegen. «Nichts besagt, neue Identitäten müssten auftauchen, neue soziale Bewegungen müssten die Gesellschaft neu erschaffen und neue Institutionen würden wieder aufgebaut, hin auf die lendemains qui chantent.» Bis auf weiteres herrscht der «Gegensatz zwischen nicht identifizierten Strömen (samt ihren Nutzniessern) und gegeneinander abgeschlossenen Identitäten». Verwüstung also, hier wie dort. Und die insistierende Wahrheit, dass das kein Wunder ist. Denn natürlich«Die Macht regiert noch immer die Gesellschaft; sie prägt und beherrscht uns noch immer.» So sehr sie sich auch in vielerlei Hinsicht geändert hat, scheint sie in anderer Hinsicht doch immer ganz die Alte zu bleiben. Bernhard Dotzler Perlentaucher.de Buchnotiz zu Die Tageszeitung, 20.11.2001 Für den Leser dieses Bandes

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Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA
Das Informationszeitalter, Bd.2, Die Macht der Identität [Gebundene Ausgabe] von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA Die Ära der Information Manuel Castells` monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die – erste und zweite – industrielle Revolution, so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikation sämtliche Lebensbereiche, als dass sie neutral heissen könnten. Zudem betreffen sie zwar alles und jeden – nur nicht, wenn es um die Segnungen geht, die die neuen Technologien angeblich mit sich bringen. Das Gefälle zwischen Armen und Reichen hat sich nur noch einmal vergrössert, hinzugekommen ist der Riss zwischen den information rich und den information poor. «Wir beobachten», schreibt Manuel Castells, «zeitgleich nebeneinander das Entfesseln der gewaltigen Produktivkräfte der informationellen Revolution und die Konsolidierung schwarzer Löcher menschlichen Elends innerhalb der globalen Wirtschaft, sei es in Burkina Faso, in den South Bronx, in Kamagasaki, in Chiapas oder in La Courneuve.» Wahrlich also, die Wüste wächst, und das nicht auf Grund vorübergehender Mängel, sondern gemäss der ureigensten Logik des Systems. Wie autonom, so Castells, «schalten die globalen Netzwerke des instrumentellen Austauschs Individuen, Gruppen, Regionen und sogar ganze Länder an und ab, je nach ihrer Bedeutung für die Erfüllung der Ziele, die in dem jeweiligen Netzwerk in einem nicht abreissenden Strom strategischer Entscheidungen verfolgt werden». Dennoch – ja vielleicht umso mehr – soll ihre Entwicklung als Gegenstand «der Forschung und nicht des Schicksals» zu begreifen sein, jedenfalls soweit es um den «Bereich bewussten sozialen Handelns und die komplexe Matrix der Interaktion zwischen den technologischen Mächten, die unsere Spezies entfesselt hat, und der Spezies selber» geht, um Soziologie also, um Politik. Illustre Figur Es ist die alte, spätestens seit Marx insistierende Frage, die sich wie einst an die Industriegesellschaft nun also an die «Netzwerkgesellschaft» richtet, nämlich die Frage nach den Möglichkeiten der Partizipation an den Mächten, die die Geschicke der Menschheit bestimmen. Und Manuel Castells scheint wie prädestiniert, diese Frage zu stellen. Vor der Diktatur Francos aus seiner Heimat Katalonien geflohen, forschte und lehrte er zunächst in Nanterre und Paris – just ab Ende der sechziger Jahre, als die Theorie auf die Strasse ging. 1979 dann wechselte er an die traditionell als «links» geltende Universität Berkeley, wo er seitdem als Professor für Soziologie und Stadt- und Regionalplanung firmiert. Daneben war er aber auch als Berater in unmittelbarer Politiknähe tätig, so für die Unesco und die US Agency for International Development, für die Regierungen Brasiliens, Chiles, Ecuadors, Frankreichs, Mexikos, Portugals und Spaniens, für die Europäische Union, für die Volksrepublik China und für Boris Jelzin, während dessen erster Amtsperiode. Castells ist also durchaus eine illustre Figur mit Zugang zu den Hebeln der Macht, und gewiss hat es auch damit zu tun, wenn sein dreibändiges Opus magnum «Das Informationszeitalter» ein erstaunlich hohes Interesse ausgelöst hat«auf der ganzen Welt», wie er selber konstatiert, und «nicht nur in Hochschulkreisen, sondern auch in den Medien und bei den Menschen generell». Das englische Original erschien von 1996 bis 1998; die deutschsprachige Ausgabe ist soeben bei Band II angelangt. Dabei handelt es sich um mehr als eine blosse Übersetzung. Vielmehr hat der Autor noch einmal Hand angelegt, um seine Analysen fast bis zur letzten Minute vor der Jahrtausendwende zu aktualisieren. Insbesondere die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Biotechnologie haben auf diese Weise noch Eingang gefunden. Auch sie tragen ja inzwischen das Moment einer «wachsenden, materiellen ebenso wie methodologischen Verflechtung zwischen der biologischen und der mikroelektronischen Revolution» offen vor sich her. Entsprechend ist diese Beobachtung an sich nicht unbedingt originell zu nennen, und so die Thematik überhaupt. Das Buch, könnte man sagen, ist dennoch besser als der Ruf, der dem Autor vorauseilt«Guru des Informationszeitalters» soll, laut Verlagswerbung, eins der meistgelesenen deutschen Wochenmagazine ihn genannt haben. Nicht dass die grossen Linien, die er aufzeigt, sehr überraschend oder gar sperrig zu nennen wären; und die Menge an Details, die ganze Monumentalität seines Werks – erschlagend wie «Das Kapital» – verdankt sich vorderhand auch nur grosskompilatorischem Fleiss. Aber dieser Fleiss füllt zum einen die sonst bis zum Überdruss bekannten Leerformeln mit Inhalt. Wer spräche heute nicht leicht und gern von «Globalisierung»? Und wer verwechselte sie nicht ebenso leicht mit der Expansion der Märkte über die ganze Welt? Doch eine solche «Weltwirtschaft – also eine Wirtschaft, in der die Kapitalakkumulation unter Einbeziehung der ganzen Welt erfolgt – existierte im Westen wenigstens seit dem 16. Jahrhundert, wie uns Fernand Braudel und Immanuel Wallerstein gelehrt haben. Eine globale Wirtschaft ist etwas anderes», so definiert Castells«Es ist eine Wirtschaft mit der Fähigkeit, in Echtzeit als planetarische Einheit zu funktionieren.» Die Märkte heute sind weltweit «integrierte» FinanzmärkteTransaktionen in Höhe von Milliarden von Dollars «werden in den elektronischen Schaltkreisen auf dem ganzen Globus innerhalb von Sekunden abgewickelt». Das erst berechtigt, die Wirtschaft im Informationszeitalter «global» zu nennen; das erst macht die globale Wirtschaft zu einer «historisch neuen Realität». Kleingedrucktes Zum anderen zeugt die Materialfülle, mit der Castells seine Thesen unterfüttert, von streckenweise gewiss ermüdender, wohl nicht zuletzt deshalb aber selten gewordener Gewissenhaftigkeit. Dass heutzutage alles mit allem – in Echtzeit – zusammenhängt, wer hätte das nicht gewusst? «Netzwerke bilden die neue soziale Morphologie unserer Gesellschaften, und die Verbreitung der Vernetzungslogik verändert die Funktionsweise und die Ergebnisse von Prozessen der Produktion, Erfahrung, Macht und Kultur wesentlich.» Niemand, der diese Präambel des heutigen Gesellschaftsvertrags nicht unterschreiben würde. Castells jedoch hat sich die Mühe gemacht, auch das Kleingedruckte zu studieren. Punkt für Punkt geht er die Fälle durch, in denen die Vernetzungslogik schon konkrete Gestalt angenommen hat, die Aktienmärkte, Ministerräte, Strassenbanden, Drogenkartelle, Fernsehsysteme, Multimedia-Unternehmen und Genlabors ebenso wie das Netz schlechthindas Internet, das schliesslich die «materielle Basis» dafür bereitstellt, «dass diese Form auf die gesamte gesellschaftliche Struktur ausgreift und sie durchdringt». In allen diesen Fällen bestätigt sich, dass die Dynamik der Vernetzung nicht allein aus den Anschlüssen, die hergestellt werden, sondern auch aus der Kluft zu jenen, die ausgeschlossen bleiben, resultiert. Kein Netz ohne Löcher. Eben deshalb regiert die Logik des Netzes uneingeschränkt. Man darf nur die Ausschliessungsmechanismen nicht als ihr Gegenteil, sondern muss sie als Teil derselben begreifen. Dann wird auch deutlich, dass der Prozess der Globalisierung und eine vormals ungeahnte Blüte «kommunaler Landschaften» nur scheinbar im Widerspruch zueinander stehen. In der Netzwerkgesellschaft gewinnt die «Macht der Ströme», wie Castells pointiert, «Vorrang gegenüber den Strömen der Macht». Dadurch verlieren die Institutionen, die «einstmals die Zivilgesellschaft der Industrieära ausgemacht haben» – der Staat, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften –, an Relevanz. Die «globalen Eliten, die den Raum der Ströme bevölkern», spotten dieser früheren, «legitimierenden Identitäten» auf der Siegerseite von Reichtum, Macht und Information ebenso wie die Verlierer, die auf ihr Ausgeschlossensein durch den «Ausschluss der Ausschliessenden» reagieren. Es sind «Widerstands-Identitäten», die so entstehen. Nach Castells bestimmen vor allem sie die aktuelle Lage, und wenn er neben den Kämpfen um territoriale Identität, neben Umweltschützern, Feministinnen und wieder erwachten Familiensehnsüchten auch die Konjunktur nationalistischer und fundamentalistischer Bewegungen als Beispiele analysiert, kann er sich heute wohl noch grösserer Aufmerksamkeit als beim Erscheinen des Originals gewiss sein. Der neue Nationalismus mobilisiert ein Zugehörigkeitsgefühl zu «Nationen jenseits des Staates». Das macht seine aktuelle Gefährlichkeit aus; sein Widerstandspotenzial und zugleich seine Fähigkeit, ins Zeitalter der Globalisierung zu passen. Ähnlich, mahnt Castells, ist der islamische Fundamentalismus «keine traditionalistische Bewegung», sondern «in Wirklichkeit hypermodern». Wenn man denn schon einen Feind in ihm sehen soll, täte man also gut daran – wie bereits Carl Schmitt empfahl –, zu erkennen, wie sehr die Bedrohung, die von ihm ausgeht, vorab «die eigene Frage als Gestalt» vor Augen führt. Die Gegenwart insgesamt kennzeichnet ein Mangel an «Projektidentitäten», wie Castells die Formierung neuer zivilgesellschaftlicher Einheiten nennt. Kann sein, dass sie sich irgendwann aus den derzeitigen Widerstandsformen herausbilden werden. Aber hier mag sich Castells noch nicht so recht festlegen. «Nichts besagt, neue Identitäten müssten auftauchen, neue soziale Bewegungen müssten die Gesellschaft neu erschaffen und neue Institutionen würden wieder aufgebaut, hin auf die lendemains qui chantent.» Bis auf weiteres herrscht der «Gegensatz zwischen nicht identifizierten Strömen (samt ihren Nutzniessern) und gegeneinander abgeschlossenen Identitäten». Verwüstung also, hier wie dort. Und die insistierende Wahrheit, dass das kein Wunder ist. Denn natürlich«Die Macht regiert noch immer die Gesellschaft; sie prägt und beherrscht uns noch immer.» So sehr sie sich auch in vielerlei Hinsicht geändert hat, scheint sie in anderer Hinsicht doch immer ganz die Alte zu bleiben. Bernhard Dotzler Perlentaucher.de Buchnotiz zu Die Tageszeitung, 20.11.2001 Für den Leser dieses Bandes ""tut sich ein neuer Kontinent auf"", schreibt Rezensent Robert Misik. Der Autor bietet seiner Ansicht nach auf 632 Seiten eine ""brillante Synthese"" der Umwälzungen, die durch das Internet entstanden sind. Die Welt entwickelt sich anders als früher, lehre CastellsSie lasse sich nicht mehr nach ""industrialisierter Welt"" und ""Entwicklungsländern"" unterscheiden - jetzt gehe es um ""online oder offline"". Es sei eine ""regelrechte Netzwerkmentalität"" entstanden, übermittelt der Rezensent, von der ebenso Großkonzerne wie Globalisierungsgegner profitierten. Auch warnende Hinweise hat Misik dem Werk entnommenDie neue Technik ist ""noch lange nicht"" neutral, nur weil unterschiedlichste Interessenten sie nutzen könnten. Castells belege seine Ausführungen mit einer Fülle von Zahlen, Daten und Statistiken, ohne banal zu werden. So gelinge es ihm, die Gegenwart ""auf neuartige Weise"" einzufangen, lobt der Rezensent.

Auflage: 1 (August 2002) Vs Verlag Vs Verlag Auflage: 1 (August 2002) Hardcover 600 S. 24,9 x 18 x 3,2 cm ISBN: 3810032247 (EAN: 9783810032249 / 978-3810032249)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Informationsverarbeitung Kommunikation Informationstechnologie Unesco US Agency for International Development Die Ära der Information Manuel Castells` monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die – erste und zweite – industrielle Revolution, so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderun mehr lesen ...
Schlagworte: Informationsverarbeitung Kommunikation Informationstechnologie Unesco US Agency for International Development Die Ära der Information Manuel Castells` monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die – erste und zweite – industrielle Revolution, so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikation sämtliche Lebensbereiche, als dass sie neutral heissen könnten. Zudem betreffen sie zwar alles und jeden – nur nicht, wenn es um die Segnungen geht, die die neuen Technologien angeblich mit sich bringen. Das Gefälle zwischen Armen und Reichen hat sich nur noch einmal vergrössert, hinzugekommen ist der Riss zwischen den information rich und den information poor. «Wir beobachten», schreibt Manuel Castells, «zeitgleich nebeneinander das Entfesseln der gewaltigen Produktivkräfte der informationellen Revolution und die Konsolidierung schwarzer Löcher menschlichen Elends innerhalb der globalen Wirtschaft, sei es in Burkina Faso, in den South Bronx, in Kamagasaki, in Chiapas oder in La Courneuve.» Wahrlich also, die Wüste wächst, und das nicht auf Grund vorübergehender Mängel, sondern gemäss der ureigensten Logik des Systems. Wie autonom, so Castells, «schalten die globalen Netzwerke des instrumentellen Austauschs Individuen, Gruppen, Regionen und sogar ganze Länder an und ab, je nach ihrer Bedeutung für die Erfüllung der Ziele, die in dem jeweiligen Netzwerk in einem nicht abreissenden Strom strategischer Entscheidungen verfolgt werden». Dennoch – ja vielleicht umso mehr – soll ihre Entwicklung als Gegenstand «der Forschung und nicht des Schicksals» zu begreifen sein, jedenfalls soweit es um den «Bereich bewussten sozialen Handelns und die komplexe Matrix der Interaktion zwischen den technologischen Mächten, die unsere Spezies entfesselt hat, und der Spezies selber» geht, um Soziologie also, um Politik. Illustre Figur Es ist die alte, spätestens seit Marx insistierende Frage, die sich wie einst an die Industriegesellschaft nun also an die «Netzwerkgesellschaft» richtet, nämlich die Frage nach den Möglichkeiten der Partizipation an den Mächten, die die Geschicke der Menschheit bestimmen. Und Manuel Castells scheint wie prädestiniert, diese Frage zu stellen. Vor der Diktatur Francos aus seiner Heimat Katalonien geflohen, forschte und lehrte er zunächst in Nanterre und Paris – just ab Ende der sechziger Jahre, als die Theorie auf die Strasse ging. 1979 dann wechselte er an die traditionell als «links» geltende Universität Berkeley, wo er seitdem als Professor für Soziologie und Stadt- und Regionalplanung firmiert. Daneben war er aber auch als Berater in unmittelbarer Politiknähe tätig, so für die Unesco und die US Agency for International Development, für die Regierungen Brasiliens, Chiles, Ecuadors, Frankreichs, Mexikos, Portugals und Spaniens, für die Europäische Union, für die Volksrepublik China und für Boris Jelzin, während dessen erster Amtsperiode. Castells ist also durchaus eine illustre Figur mit Zugang zu den Hebeln der Macht, und gewiss hat es auch damit zu tun, wenn sein dreibändiges Opus magnum «Das Informationszeitalter» ein erstaunlich hohes Interesse ausgelöst hat«auf der ganzen Welt», wie er selber konstatiert, und «nicht nur in Hochschulkreisen, sondern auch in den Medien und bei den Menschen generell». Das englische Original erschien von 1996 bis 1998; die deutschsprachige Ausgabe ist soeben bei Band II angelangt. Dabei handelt es sich um mehr als eine blosse Übersetzung. Vielmehr hat der Autor noch einmal Hand angelegt, um seine Analysen fast bis zur letzten Minute vor der Jahrtausendwende zu aktualisieren. Insbesondere die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Biotechnologie haben auf diese Weise noch Eingang gefunden. Auch sie tragen ja inzwischen das Moment einer «wachsenden, materiellen ebenso wie methodologischen Verflechtung zwischen der biologischen und der mikroelektronischen Revolution» offen vor sich her. Entsprechend ist diese Beobachtung an sich nicht unbedingt originell zu nennen, und so die Thematik überhaupt. Das Buch, könnte man sagen, ist dennoch besser als der Ruf, der dem Autor vorauseilt«Guru des Informationszeitalters» soll, laut Verlagswerbung, eins der meistgelesenen deutschen Wochenmagazine ihn genannt haben. Nicht dass die grossen Linien, die er aufzeigt, sehr überraschend oder gar sperrig zu nennen wären; und die Menge an Details, die ganze Monumentalität seines Werks – erschlagend wie «Das Kapital» – verdankt sich vorderhand auch nur grosskompilatorischem Fleiss. Aber dieser Fleiss füllt zum einen die sonst bis zum Überdruss bekannten Leerformeln mit Inhalt. Wer spräche heute nicht leicht und gern von «Globalisierung»? Und wer verwechselte sie nicht ebenso leicht mit der Expansion der Märkte über die ganze Welt? Doch eine solche «Weltwirtschaft – also eine Wirtschaft, in der die Kapitalakkumulation unter Einbeziehung der ganzen Welt erfolgt – existierte im Westen wenigstens seit dem 16. Jahrhundert, wie uns Fernand Braudel und Immanuel Wallerstein gelehrt haben. Eine globale Wirtschaft ist etwas anderes», so definiert Castells«Es ist eine Wirtschaft mit der Fähigkeit, in Echtzeit als planetarische Einheit zu funktionieren.» Die Märkte heute sind weltweit «integrierte» FinanzmärkteTransaktionen in Höhe von Milliarden von Dollars «werden in den elektronischen Schaltkreisen auf dem ganzen Globus innerhalb von Sekunden abgewickelt». Das erst berechtigt, die Wirtschaft im Informationszeitalter «global» zu nennen; das erst macht die globale Wirtschaft zu einer «historisch neuen Realität». Kleingedrucktes Zum anderen zeugt die Materialfülle, mit der Castells seine Thesen unterfüttert, von streckenweise gewiss ermüdender, wohl nicht zuletzt deshalb aber selten gewordener Gewissenhaftigkeit. Dass heutzutage alles mit allem – in Echtzeit – zusammenhängt, wer hätte das nicht gewusst? «Netzwerke bilden die neue soziale Morphologie unserer Gesellschaften, und die Verbreitung der Vernetzungslogik verändert die Funktionsweise und die Ergebnisse von Prozessen der Produktion, Erfahrung, Macht und Kultur wesentlich.» Niemand, der diese Präambel des heutigen Gesellschaftsvertrags nicht unterschreiben würde. Castells jedoch hat sich die Mühe gemacht, auch das Kleingedruckte zu studieren. Punkt für Punkt geht er die Fälle durch, in denen die Vernetzungslogik schon konkrete Gestalt angenommen hat, die Aktienmärkte, Ministerräte, Strassenbanden, Drogenkartelle, Fernsehsysteme, Multimedia-Unternehmen und Genlabors ebenso wie das Netz schlechthindas Internet, das schliesslich die «materielle Basis» dafür bereitstellt, «dass diese Form auf die gesamte gesellschaftliche Struktur ausgreift und sie durchdringt». In allen diesen Fällen bestätigt sich, dass die Dynamik der Vernetzung nicht allein aus den Anschlüssen, die hergestellt werden, sondern auch aus der Kluft zu jenen, die ausgeschlossen bleiben, resultiert. Kein Netz ohne Löcher. Eben deshalb regiert die Logik des Netzes uneingeschränkt. Man darf nur die Ausschliessungsmechanismen nicht als ihr Gegenteil, sondern muss sie als Teil derselben begreifen. Dann wird auch deutlich, dass der Prozess der Globalisierung und eine vormals ungeahnte Blüte «kommunaler Landschaften» nur scheinbar im Widerspruch zueinander stehen. In der Netzwerkgesellschaft gewinnt die «Macht der Ströme», wie Castells pointiert, «Vorrang gegenüber den Strömen der Macht». Dadurch verlieren die Institutionen, die «einstmals die Zivilgesellschaft der Industrieära ausgemacht haben» – der Staat, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften –, an Relevanz. Die «globalen Eliten, die den Raum der Ströme bevölkern», spotten dieser früheren, «legitimierenden Identitäten» auf der Siegerseite von Reichtum, Macht und Information ebenso wie die Verlierer, die auf ihr Ausgeschlossensein durch den «Ausschluss der Ausschliessenden» reagieren. Es sind «Widerstands-Identitäten», die so entstehen. Nach Castells bestimmen vor allem sie die aktuelle Lage, und wenn er neben den Kämpfen um territoriale Identität, neben Umweltschützern, Feministinnen und wieder erwachten Familiensehnsüchten auch die Konjunktur nationalistischer und fundamentalistischer Bewegungen als Beispiele analysiert, kann er sich heute wohl noch grösserer Aufmerksamkeit als beim Erscheinen des Originals gewiss sein. Der neue Nationalismus mobilisiert ein Zugehörigkeitsgefühl zu «Nationen jenseits des Staates». Das macht seine aktuelle Gefährlichkeit aus; sein Widerstandspotenzial und zugleich seine Fähigkeit, ins Zeitalter der Globalisierung zu passen. Ähnlich, mahnt Castells, ist der islamische Fundamentalismus «keine traditionalistische Bewegung», sondern «in Wirklichkeit hypermodern». Wenn man denn schon einen Feind in ihm sehen soll, täte man also gut daran – wie bereits Carl Schmitt empfahl –, zu erkennen, wie sehr die Bedrohung, die von ihm ausgeht, vorab «die eigene Frage als Gestalt» vor Augen führt. Die Gegenwart insgesamt kennzeichnet ein Mangel an «Projektidentitäten», wie Castells die Formierung neuer zivilgesellschaftlicher Einheiten nennt. Kann sein, dass sie sich irgendwann aus den derzeitigen Widerstandsformen herausbilden werden. Aber hier mag sich Castells noch nicht so recht festlegen. «Nichts besagt, neue Identitäten müssten auftauchen, neue soziale Bewegungen müssten die Gesellschaft neu erschaffen und neue Institutionen würden wieder aufgebaut, hin auf die lendemains qui chantent.» Bis auf weiteres herrscht der «Gegensatz zwischen nicht identifizierten Strömen (samt ihren Nutzniessern) und gegeneinander abgeschlossenen Identitäten». Verwüstung also, hier wie dort. Und die insistierende Wahrheit, dass das kein Wunder ist. Denn natürlich«Die Macht regiert noch immer die Gesellschaft; sie prägt und beherrscht uns noch immer.» So sehr sie sich auch in vielerlei Hinsicht geändert hat, scheint sie in anderer Hinsicht doch immer ganz die Alte zu bleiben. Bernhard Dotzler Perlentaucher.de Buchnotiz zu Die Tageszeitung, 20.11.2001 Für den Leser dieses Bandes ""tut sich ein neuer Kontinent auf"", schreibt Rezensent Robert Misik. Der Autor bietet seiner Ansicht nach auf 632 Seiten eine ""brillante Synthese"" der Umwälzungen, die durch das Internet entstanden sind. Die Welt entwickelt sich anders als früher, lehre CastellsSie lasse sich nicht mehr nach ""industrialisierter Welt"" und ""Entwicklungsländern"" unterscheiden - jetzt gehe es um ""online oder offline"". Es sei eine ""regelrechte Netzwerkmentalität"" entstanden, übermittelt der Rezensent, von der ebenso Großkonzerne wie Globalisierungsgegner profitierten. Auch warnende Hinweise hat Misik dem Werk entnommenDie neue Technik ist ""noch lange nicht"" neutral, nur weil unterschiedlichste Interessenten sie nutzen könnten. Castells belege seine Ausführungen mit einer Fülle von Zahlen, Daten und Statistiken, ohne banal zu werden. So gelinge es ihm, die Gegenwart ""auf neuartige Weise"" einzufangen, lobt der Rezensent. Das Informationszeitalter, Bd.2, Die Macht der Identität Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1 Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft Manuel Castells

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Das Informationszeitalter 3. Jahrtausendwende. Studienausgabe. Wirtschaft - Gesellschaft - Kultur von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft Zusammenfassung der Castellschen Analyse Manuell Castells entwirft in seinem dreibändigen Werk eine grandiose Darstellung des Informationszeitalters. Auf der Grundlage reichhaltigen empirischen Materials beschreibt, analysiert und interpretiert er die Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft. Es ist

Mehr von mult. h.c. Manuel
Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA
Das Informationszeitalter 3. Jahrtausendwende. Studienausgabe. Wirtschaft - Gesellschaft - Kultur von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft Zusammenfassung der Castellschen Analyse Manuell Castells entwirft in seinem dreibändigen Werk eine grandiose Darstellung des Informationszeitalters. Auf der Grundlage reichhaltigen empirischen Materials beschreibt, analysiert und interpretiert er die Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft. Es ist ""der fesselndste Versuch, die Konturen des globalen Informationszeitalters nachzuzeichnen"" (Anthony Giddens in New Statesman, London) Band IIIJahrtausendwende Der dritte Band beinhaltet das Resümee der Trilogie und gibt eine fundierte Zusammenfassung der Castellschen Analyse. Über den Autor: Dr. mult. h.c. Manuel Castells, geboren 1942, ist Professor für Stadt- und Regionalplanung und Professor für Soziologie an der University of California, Berkeley, USA.

Auflage: 1 (2004) Vs Verlag Vs Verlag Auflage: 1 (2004) Hardcover 466 S. 23,8 x 17 x 3,2 cm ISBN: 3825282619 (EAN: 9783825282615 / 978-3825282615)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Manuell Castells entwirft in seinem dreibändigen Werk eine grandiose Darstellung des Informationszeitalters. Auf der Grundlage reichhaltigen empirischen Materials beschreibt, analysiert und interpretiert er die Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft. Es ist ""der fesselndste Versuch, die Konturen des globalen Informationsz mehr lesen ...
Schlagworte: Manuell Castells entwirft in seinem dreibändigen Werk eine grandiose Darstellung des Informationszeitalters. Auf der Grundlage reichhaltigen empirischen Materials beschreibt, analysiert und interpretiert er die Entwicklung unserer Welt von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft. Es ist ""der fesselndste Versuch, die Konturen des globalen Informationszeitalters nachzuzeichnen"" (Anthony Giddens in New Statesman, London) Band IIIJahrtausendwende Der dritte Band beinhaltet das Resümee der Trilogie und gibt eine fundierte Zusammenfassung der Castellschen Analyse. Über den Autor: Dr. mult. h.c. Manuel Castells, geboren 1942, ist Professor für Stadt- und Regionalplanung und Professor für Soziologie an der University of California, Berkeley, USA. Das Informationszeitalter 3. Jahrtausendwende. Studienausgabe. Wirtschaft - Gesellschaft - Kultur Manuel Castells Das Informationszeitalter, Die Macht der Identität Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1 Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft Stadt- und Regionalplanung Soziologie University of California Berkeley USA.

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Die Internet-Galaxie. Internet, Wirtschaft und Gesellschaft von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA (Autor) Manuel Castells gibt detailliert und faszinierend Aufschluss über das

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Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA
Die Internet-Galaxie. Internet, Wirtschaft und Gesellschaft von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA (Autor) Manuel Castells gibt detailliert und faszinierend Aufschluss über das ""Woher"" und - soweit aus der aktuellen Situation erkennbar - ""Wohin"" des Internet und, damit verbunden, der neuen Netzwerkgesellschaft, deren zentrales Kommunikationsmedium das Internet ist. Dr. mult. h.c. Manuel Castells ist Professor für Stadt- und Regionalplanung und Professor für Soziologie an der University of California, Berkeley, USA.

Auflage: 1 (2005) Vs Verlag Verlag für Sozialwissenschaften Vs Verlag Verlag für Sozialwissenschaften Auflage: 1 (2005) Softcover 296 S. 20,8 x 14,8 x 1,8 cm ISBN: 3810035939 (EAN: 9783810035936 / 978-3810035936)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Manuel Castells gibt detailliert und faszinierend Aufschluss über das ""Woher"" und - soweit aus der aktuellen Situation erkennbar - ""Wohin"" des Internet und, damit verbunden, der neuen Netzwerkgesellschaft, deren zentrales Kommunikationsmedium das Internet ist. Das Netzwerk ist die Nachricht - Lehren aus der Geschichte des Internet - Die Kultur des Internet - eCom mehr lesen ...
Schlagworte: Sozialwissenschaften Soziologie Informationsgesellschaft Internet Neue Medien Politik Wissensgesellschaft WWW Manuel Castells gibt detailliert und faszinierend Aufschluss über das ""Woher"" und - soweit aus der aktuellen Situation erkennbar - ""Wohin"" des Internet und, damit verbunden, der neuen Netzwerkgesellschaft, deren zentrales Kommunikationsmedium das Internet ist. Das Netzwerk ist die Nachricht - Lehren aus der Geschichte des Internet - Die Kultur des Internet - eCommerce und die New Economy - Virtuelle Gemeinschaften oder die Netzwerkgesellschaft? - Internet-Politik I: Computernetzwerke, Zivilgesellschaft und der Staat - Internet-Politik II: Privatheit und Freiheit im Cyberspace - etc. Dr. mult. h.c. Manuel Castells ist Professor für Stadt- und Regionalplanung und Professor für Soziologie an der University of California, Berkeley, USA. Übersetzer Reinhart Kößler Sprache deutsch Maße 178 x 254 mm Einbandart Paperback ISBN-10 3-8100-3593-9 / 3810035939 ISBN-13 978-3-8100-3593-6 / 9783810035936

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Grundlagen der Sozialpsychologie (Gebundene Ausgabe) von Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufriedenheit Messung Mitarbeiterbefragungen Transformationsprozesse ostdeutscher Verwaltungen Messung von Emotionen Finanzpsychologie Beiträge zur Wirtschaftspsychologie E. Gros Th. Wehner, Univ.-Prof. Dr. rer. Pol. Günter Wiswede Wiswede Günter Psychologie Erlangen-Nürnber Ordinarius für Soziologie Sozialpsychologie Universität Hohenheim Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung

Mehr von Univ.-Prof. Lorenz Fischer
Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufried
Grundlagen der Sozialpsychologie (Gebundene Ausgabe) von Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufriedenheit Messung Mitarbeiterbefragungen Transformationsprozesse ostdeutscher Verwaltungen Messung von Emotionen Finanzpsychologie Beiträge zur Wirtschaftspsychologie E. Gros Th. Wehner, Univ.-Prof. Dr. rer. Pol. Günter Wiswede Wiswede Günter Psychologie Erlangen-Nürnber Ordinarius für Soziologie Sozialpsychologie Universität Hohenheim Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung

Auflage: 2., überarb. u. erw. A. (Januar 2002) Oldenbourg Wissensch.vlg Oldenbourg Wissensch.vlg Auflage: 2., überarb. u. erw. A. (Januar 2002) Hardcover 769 S. 24,9 x 18,5 x 5 cm ISBN: 3486257900 (EAN: 9783486257908 / 978-3486257908)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung Das Buch versucht in wirklich gelungener Weise die `Grundlagen` der Sozialpsychologie zu vermitteln. Jedoch darf man das Wort `Grundlagen` nicht allzu wörtlich nehmendie Autoren versuchen möglichst viele (sozial)psychologische Theorien abzuhandeln - der Überlick geht jedo mehr lesen ...
Schlagworte: Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung Das Buch versucht in wirklich gelungener Weise die `Grundlagen` der Sozialpsychologie zu vermitteln. Jedoch darf man das Wort `Grundlagen` nicht allzu wörtlich nehmendie Autoren versuchen möglichst viele (sozial)psychologische Theorien abzuhandeln - der Überlick geht jedoch niemals verloren. Gerade die stichpunktartige Zusammenfassung der jeweiligen Theorie am Ende ihrer Darstellung ist besonders einprägsam und ökonomisch, da die Konzentration auf die wichtigsten Annahmen der Theorie gelenkt wird. Darüber hinaus werden auch wichtige experimentelle Befunde zur jeweiligen Theorie beschrieben. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt auch den klar strukturierten Aufbau des Buches Von der Sozialpsychologie des Individuums wird der Faden weitergesponnen zur Psychologie des Individuums im sozialen Kontext. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das Buch für `Anfänger` geeignet ist. Die strenge Darstellung des Stoffes verlangt vom Leser konzentriertes Lesen, mitunter auch wiederholtes Lesen. Das Buch ist keine `lockere` Beschreibung sozialpsychologischer Denkweisen (wie z.B. das Buch `Sozialpsycholgie` von Aronson, Wilson & Akert), sondern eher eine konzentrierte, straffe und wissenschaftliche (und deshalb vielleicht für einige Leser auch recht trockene) Darstellung der wesentlichen (sozial)psychologischen Theorien. Das Buch ist sehr zu empfehlen; allerdings nicht als Einführung, sondern als Nachschlagewerk - insbesondere wenn es darum geht, sich einen Überblick über die (vielfältigen) Theorien zu einem ganz bestimmten Thema zu verschaffen. Auch zur Prüfungsvorbereitung sollte es bestens geeignet sein. Grundlagen der Sozialpsychologie Lorenz Fischer Günter Wiswede

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Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1: Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft (Gebundene Ausgabe) von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA

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Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA
Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1: Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft (Gebundene Ausgabe) von Dr. mult. h.c. Manuel Castells Professor für Stadt- und Regionalplanung Professor für Soziologie University of California Berkeley USA

Auflage: 1 (2001) Leske + Budrich Gmbh Leske + Budrich Gmbh Auflage: 1 (2001) Hardcover 600 S. 25,2 x 18,2 x 4,2 cm ISBN: 3810032239 (EAN: 9783810032232 / 978-3810032232)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Die Ära der Information Manuel Castells` monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die – erste und zweite – industrielle Revolution, so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikation sämtliche Lebensbereiche, als dass sie neutral heissen mehr lesen ...
Schlagworte: Neue Zürcher Zeitung Die Ära der Information Manuel Castells` monumentale Analyse Wie in der Vergangenheit die – erste und zweite – industrielle Revolution, so erweist sich gegenwärtig die informationstechnologische Revolution als allumfassend. Zu sehr durchdringen die Veränderungen der Informationsverarbeitung und der Kommunikation sämtliche Lebensbereiche, als dass sie neutral heissen könnten. Zudem betreffen sie zwar alles und jeden – nur nicht, wenn es um die Segnungen geht, die die neuen Technologien angeblich mit sich bringen. Das Gefälle zwischen Armen und Reichen hat sich nur noch einmal vergrössert, hinzugekommen ist der Riss zwischen den information rich und den information poor. «Wir beobachten», schreibt Manuel Castells, «zeitgleich nebeneinander das Entfesseln der gewaltigen Produktivkräfte der informationellen Revolution und die Konsolidierung schwarzer Löcher menschlichen Elends innerhalb der globalen Wirtschaft, sei es in Burkina Faso, in den South Bronx, in Kamagasaki, in Chiapas oder in La Courneuve.» Wahrlich also, die Wüste wächst, und das nicht auf Grund vorübergehender Mängel, sondern gemäss der ureigensten Logik des Systems. Wie autonom, so Castells, «schalten die globalen Netzwerke des instrumentellen Austauschs Individuen, Gruppen, Regionen und sogar ganze Länder an und ab, je nach ihrer Bedeutung für die Erfüllung der Ziele, die in dem jeweiligen Netzwerk in einem nicht abreissenden Strom strategischer Entscheidungen verfolgt werden». Dennoch – ja vielleicht umso mehr – soll ihre Entwicklung als Gegenstand «der Forschung und nicht des Schicksals» zu begreifen sein, jedenfalls soweit es um den «Bereich bewussten sozialen Handelns und die komplexe Matrix der Interaktion zwischen den technologischen Mächten, die unsere Spezies entfesselt hat, und der Spezies selber» geht, um Soziologie also, um Politik. Illustre Figur Es ist die alte, spätestens seit Marx insistierende Frage, die sich wie einst an die Industriegesellschaft nun also an die «Netzwerkgesellschaft» richtet, nämlich die Frage nach den Möglichkeiten der Partizipation an den Mächten, die die Geschicke der Menschheit bestimmen. Und Manuel Castells scheint wie prädestiniert, diese Frage zu stellen. Vor der Diktatur Francos aus seiner Heimat Katalonien geflohen, forschte und lehrte er zunächst in Nanterre und Paris – just ab Ende der sechziger Jahre, als die Theorie auf die Strasse ging. 1979 dann wechselte er an die traditionell als «links» geltende Universität Berkeley, wo er seitdem als Professor für Soziologie und Stadt- und Regionalplanung firmiert. Daneben war er aber auch als Berater in unmittelbarer Politiknähe tätig, so für die Unesco und die US Agency for International Development, für die Regierungen Brasiliens, Chiles, Ecuadors, Frankreichs, Mexikos, Portugals und Spaniens, für die Europäische Union, für die Volksrepublik China und für Boris Jelzin, während dessen erster Amtsperiode. Castells ist also durchaus eine illustre Figur mit Zugang zu den Hebeln der Macht, und gewiss hat es auch damit zu tun, wenn sein dreibändiges Opus magnum «Das Informationszeitalter» ein erstaunlich hohes Interesse ausgelöst hat«auf der ganzen Welt», wie er selber konstatiert, und «nicht nur in Hochschulkreisen, sondern auch in den Medien und bei den Menschen generell». Das englische Original erschien von 1996 bis 1998; die deutschsprachige Ausgabe ist soeben bei Band II angelangt. Dabei handelt es sich um mehr als eine blosse Übersetzung. Vielmehr hat der Autor noch einmal Hand angelegt, um seine Analysen fast bis zur letzten Minute vor der Jahrtausendwende zu aktualisieren. Insbesondere die jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Biotechnologie haben auf diese Weise noch Eingang gefunden. Auch sie tragen ja inzwischen das Moment einer «wachsenden, materiellen ebenso wie methodologischen Verflechtung zwischen der biologischen und der mikroelektronischen Revolution» offen vor sich her. Entsprechend ist diese Beobachtung an sich nicht unbedingt originell zu nennen, und so die Thematik überhaupt. Das Buch, könnte man sagen, ist dennoch besser als der Ruf, der dem Autor vorauseilt«Guru des Informationszeitalters» soll, laut Verlagswerbung, eins der meistgelesenen deutschen Wochenmagazine ihn genannt haben. Nicht dass die grossen Linien, die er aufzeigt, sehr überraschend oder gar sperrig zu nennen wären; und die Menge an Details, die ganze Monumentalität seines Werks – erschlagend wie «Das Kapital» – verdankt sich vorderhand auch nur grosskompilatorischem Fleiss. Aber dieser Fleiss füllt zum einen die sonst bis zum Überdruss bekannten Leerformeln mit Inhalt. Wer spräche heute nicht leicht und gern von «Globalisierung»? Und wer verwechselte sie nicht ebenso leicht mit der Expansion der Märkte über die ganze Welt? Doch eine solche «Weltwirtschaft – also eine Wirtschaft, in der die Kapitalakkumulation unter Einbeziehung der ganzen Welt erfolgt – existierte im Westen wenigstens seit dem 16. Jahrhundert, wie uns Fernand Braudel und Immanuel Wallerstein gelehrt haben. Eine globale Wirtschaft ist etwas anderes», so definiert Castells«Es ist eine Wirtschaft mit der Fähigkeit, in Echtzeit als planetarische Einheit zu funktionieren.» Die Märkte heute sind weltweit «integrierte» FinanzmärkteTransaktionen in Höhe von Milliarden von Dollars «werden in den elektronischen Schaltkreisen auf dem ganzen Globus innerhalb von Sekunden abgewickelt». Das erst berechtigt, die Wirtschaft im Informationszeitalter «global» zu nennen; das erst macht die globale Wirtschaft zu einer «historisch neuen Realität». Kleingedrucktes Zum anderen zeugt die Materialfülle, mit der Castells seine Thesen unterfüttert, von streckenweise gewiss ermüdender, wohl nicht zuletzt deshalb aber selten gewordener Gewissenhaftigkeit. Dass heutzutage alles mit allem – in Echtzeit – zusammenhängt, wer hätte das nicht gewusst? «Netzwerke bilden die neue soziale Morphologie unserer Gesellschaften, und die Verbreitung der Vernetzungslogik verändert die Funktionsweise und die Ergebnisse von Prozessen der Produktion, Erfahrung, Macht und Kultur wesentlich.» Niemand, der diese Präambel des heutigen Gesellschaftsvertrags nicht unterschreiben würde. Castells jedoch hat sich die Mühe gemacht, auch das Kleingedruckte zu studieren. Punkt für Punkt geht er die Fälle durch, in denen die Vernetzungslogik schon konkrete Gestalt angenommen hat, die Aktienmärkte, Ministerräte, Strassenbanden, Drogenkartelle, Fernsehsysteme, Multimedia-Unternehmen und Genlabors ebenso wie das Netz schlechthindas Internet, das schliesslich die «materielle Basis» dafür bereitstellt, «dass diese Form auf die gesamte gesellschaftliche Struktur ausgreift und sie durchdringt». In allen diesen Fällen bestätigt sich, dass die Dynamik der Vernetzung nicht allein aus den Anschlüssen, die hergestellt werden, sondern auch aus der Kluft zu jenen, die ausgeschlossen bleiben, resultiert. Kein Netz ohne Löcher. Eben deshalb regiert die Logik des Netzes uneingeschränkt. Man darf nur die Ausschliessungsmechanismen nicht als ihr Gegenteil, sondern muss sie als Teil derselben begreifen. Dann wird auch deutlich, dass der Prozess der Globalisierung und eine vormals ungeahnte Blüte «kommunaler Landschaften» nur scheinbar im Widerspruch zueinander stehen. In der Netzwerkgesellschaft gewinnt die «Macht der Ströme», wie Castells pointiert, «Vorrang gegenüber den Strömen der Macht». Dadurch verlieren die Institutionen, die «einstmals die Zivilgesellschaft der Industrieära ausgemacht haben» – der Staat, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften –, an Relevanz. Die «globalen Eliten, die den Raum der Ströme bevölkern», spotten dieser früheren, «legitimierenden Identitäten» auf der Siegerseite von Reichtum, Macht und Information ebenso wie die Verlierer, die auf ihr Ausgeschlossensein durch den «Ausschluss der Ausschliessenden» reagieren. Es sind «Widerstands-Identitäten», die so entstehen. Nach Castells bestimmen vor allem sie die aktuelle Lage, und wenn er neben den Kämpfen um territoriale Identität, neben Umweltschützern, Feministinnen und wieder erwachten Familiensehnsüchten auch die Konjunktur nationalistischer und fundamentalistischer Bewegungen als Beispiele analysiert, kann er sich heute wohl noch grösserer Aufmerksamkeit als beim Erscheinen des Originals gewiss sein. Der neue Nationalismus mobilisiert ein Zugehörigkeitsgefühl zu «Nationen jenseits des Staates». Das macht seine aktuelle Gefährlichkeit aus; sein Widerstandspotenzial und zugleich seine Fähigkeit, ins Zeitalter der Globalisierung zu passen. Ähnlich, mahnt Castells, ist der islamische Fundamentalismus «keine traditionalistische Bewegung», sondern «in Wirklichkeit hypermodern». Wenn man denn schon einen Feind in ihm sehen soll, täte man also gut daran – wie bereits Carl Schmitt empfahl –, zu erkennen, wie sehr die Bedrohung, die von ihm ausgeht, vorab «die eigene Frage als Gestalt» vor Augen führt. Die Gegenwart insgesamt kennzeichnet ein Mangel an «Projektidentitäten», wie Castells die Formierung neuer zivilgesellschaftlicher Einheiten nennt. Kann sein, dass sie sich irgendwann aus den derzeitigen Widerstandsformen herausbilden werden. Aber hier mag sich Castells noch nicht so recht festlegen. «Nichts besagt, neue Identitäten müssten auftauchen, neue soziale Bewegungen müssten die Gesellschaft neu erschaffen und neue Institutionen würden wieder aufgebaut, hin auf die lendemains qui chantent.» Bis auf weiteres herrscht der «Gegensatz zwischen nicht identifizierten Strömen (samt ihren Nutzniessern) und gegeneinander abgeschlossenen Identitäten». Verwüstung also, hier wie dort. Und die insistierende Wahrheit, dass das kein Wunder ist. Denn natürlich«Die Macht regiert noch immer die Gesellschaft; sie prägt und beherrscht uns noch immer.» So sehr sie sich auch in vielerlei Hinsicht geändert hat, scheint sie in anderer Hinsicht doch immer ganz die Alte zu bleiben. Bernhard Dotzler Perlentaucher.de Buchnotiz zu Die Tageszeitung, 20.11.2001 Für den Leser dieses Bandes ""tut sich ein neuer Kontinent auf"", schreibt Rezensent Robert Misik. Der Autor bietet seiner Ansicht nach auf 632 Seiten eine ""brillante Synthese"" der Umwälzungen, die durch das Internet entstanden sind. Die Welt entwickelt sich anders als früher, lehre CastellsSie lasse sich nicht mehr nach ""industrialisierter Welt"" und ""Entwicklungsländern"" unterscheiden - jetzt gehe es um ""online oder offline"". Es sei eine ""regelrechte Netzwerkmentalität"" entstanden, übermittelt der Rezensent, von der ebenso Großkonzerne wie Globalisierungsgegner profitierten. Auch warnende Hinweise hat Misik dem Werk entnommenDie neue Technik ist ""noch lange nicht"" neutral, nur weil unterschiedlichste Interessenten sie nutzen könnten. Castells belege seine Ausführungen mit einer Fülle von Zahlen, Daten und Statistiken, ohne banal zu werden. So gelinge es ihm, die Gegenwart ""auf neuartige Weise"" einzufangen, lobt der Rezensent. Das Informationszeitalter Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur. Bd. 1Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft Manuel Castells

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Soziologie: Jahrgang 40 - Heft 4 - 2011.

Mehr von Fehmel Thilo [Hrsg.]
Fehmel, Thilo [Hrsg.] und Sylke [Hrsg.] Nissen:
Soziologie: Jahrgang 40 - Heft 4 - 2011. Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

1. Auflage. Frankfurt am Main: Campus Verlag., 2011. 132 Seiten, mit graphischen Darstellungen. Kartoniert. Remissionsstempel. EAN: 9783593394572 (ISBN: 359339457X)


Originalkartonband, Einband mit minimalen Lagerspuren, insgesamt in nahezu neuwertigem Zustand. Remissionsstempel im Unterschnitt. - Die »Soziologie« ist das Forum der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Die Zeitschrift fördert die Diskussion über die Entwicklung des Fachs, informiert über die Einbindung der deutschen Soziologie in ihren europäischen und weltweiten Kontext und dient dem I mehr lesen ...
Schlagworte: Soziologie. Sozialwissenschaften. Sozialer Wandel. Sozialtheorie. Gesellschaftswissenschaft. Organisationssoziologie. Sozialarbeit. Soziale Probleme. Sozialdienste.

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Probleme der Religions-Soziologie.

Mehr von Goldschmidt Dietrich Joachim
Goldschmidt, Dietrich und Joachim Matthes:
Probleme der Religions-Soziologie. Sonderheft 6. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.

Köln und Opladen: Westdeutscher Verlag, 1962. 289 Seiten mit einer Bibliographie. 240 x 165 mm, farbig illustrierter Original-Kartoneinband mit Rücken- und Deckeltitel.


Aus dem Inhalt: Die religionssoziologische Forschung in der BRD. Was ist Religionssoziologie? Über die Religionssoziologie bei Emile Durkheim. Elementare Fragen einer Soziologie der Religion. Bemerkungen zur Säkularisierungsthese in der neueren religionssoziologie. Ideologienbegriff und Religionssoziologie. Religionskritik und utopische Revolution. Bedeutung, Möglichkeiten und Grenzen der Soziolog mehr lesen ...
Schlagworte: Soziologie, Religion, Revolution, Protestantismus, Grenzen, Religionssoziologie, Deutschland, USA, Italien

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Schweizerische Zeitschrift für Soziologie - Revue suisse de soziologie; Vol 18, No. 2, 1992.

[Soziologie] -

Schweizerische Zeitschrift für Soziologie - Revue suisse de soziologie; Vol 18, No. 2, 1992. Soziologie und Gesundheit, 3-sprachig d,f,e,

Schweizerische Gesellschaft für Soziologie, 1992. 279 S., 23 cm, Broschiert,


Einband leicht bestossen, sonst sehr gutes Ex.

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Grundlagen der Sozialpsychologie (Gebundene Ausgabe) von Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufriedenheit Messung Mitarbeiterbefragungen Transformationsprozesse ostdeutscher Verwaltungen Messung von Emotionen Finanzpsychologie Beiträge zur Wirtschaftspsychologie E. Gros Th. Wehner, Univ.-Prof. Dr. rer. Pol. Günter Wiswede Wiswede Günter Psychologie Erlangen-Nürnber Ordinarius für Soziologie Sozialpsychologie Universität Hohenheim Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung

Mehr von Univ.-Prof. Lorenz Fischer
Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufried
Grundlagen der Sozialpsychologie (Gebundene Ausgabe) von Univ.-Prof. Dr. Lorenz Fischer Soziologie Sozialpsychologie ProfessurenUniversität Gießen Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln gerontologische Arbeiten Projekte Arbeitsmotivation Struktur der Arbeitszufriedenheit Messung Mitarbeiterbefragungen Transformationsprozesse ostdeutscher Verwaltungen Messung von Emotionen Finanzpsychologie Beiträge zur Wirtschaftspsychologie E. Gros Th. Wehner, Univ.-Prof. Dr. rer. Pol. Günter Wiswede Wiswede Günter Psychologie Erlangen-Nürnber Ordinarius für Soziologie Sozialpsychologie Universität Hohenheim Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie Universität zu Köln Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung

2001 Oldenbourg Wissensch.vlg Oldenbourg Wissensch.vlg 2001 Hardcover 743 S. 24 x 15,4 x 4,8 cm ISBN: 3486229044 (EAN: 9783486229042 / 978-3486229042)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung Das Buch versucht in wirklich gelungener Weise die `Grundlagen` der Sozialpsychologie zu vermitteln. Jedoch darf man das Wort `Grundlagen` nicht allzu wörtlich nehmendie Autoren versuchen möglichst viele (sozial)psychologische Theorien abzuhandeln - der Überlick geht jedo mehr lesen ...
Schlagworte: Psychologie Soziologie sozialpsychologische Denkweisen Aronson Wilson Akert Prüfungsvorbereitung Das Buch versucht in wirklich gelungener Weise die `Grundlagen` der Sozialpsychologie zu vermitteln. Jedoch darf man das Wort `Grundlagen` nicht allzu wörtlich nehmendie Autoren versuchen möglichst viele (sozial)psychologische Theorien abzuhandeln - der Überlick geht jedoch niemals verloren. Gerade die stichpunktartige Zusammenfassung der jeweiligen Theorie am Ende ihrer Darstellung ist besonders einprägsam und ökonomisch, da die Konzentration auf die wichtigsten Annahmen der Theorie gelenkt wird. Darüber hinaus werden auch wichtige experimentelle Befunde zur jeweiligen Theorie beschrieben. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt auch den klar strukturierten Aufbau des Buches Von der Sozialpsychologie des Individuums wird der Faden weitergesponnen zur Psychologie des Individuums im sozialen Kontext. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob das Buch für `Anfänger` geeignet ist. Die strenge Darstellung des Stoffes verlangt vom Leser konzentriertes Lesen, mitunter auch wiederholtes Lesen. Das Buch ist keine `lockere` Beschreibung sozialpsychologischer Denkweisen (wie z.B. das Buch `Sozialpsycholgie` von Aronson, Wilson & Akert), sondern eher eine konzentrierte, straffe und wissenschaftliche (und deshalb vielleicht für einige Leser auch recht trockene) Darstellung der wesentlichen (sozial)psychologischen Theorien. Das Buch ist sehr zu empfehlen; allerdings nicht als Einführung, sondern als Nachschlagewerk - insbesondere wenn es darum geht, sich einen Überblick über die (vielfältigen) Theorien zu einem ganz bestimmten Thema zu verschaffen. Auch zur Prüfungsvorbereitung sollte es bestens geeignet sein. Grundlagen der Sozialpsychologie Lorenz Fischer Günter Wiswede

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