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Das Bewusstsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik Mit einem Beitrag aus dem Nachlass: »Erkennen und Wollen«- Eberhard von Goldammer (Herausgeber), Joachim Paul (Herausgeber), Gotthard Günther (Autor) Internationale Reihe Kybernetik und Information; #3 Bewusstsein der Maschinen Bewußtsein der Maschinen Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie in unsere soziologische Reflexion. Immer aber noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von

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Eberhard von Goldammer (Herausgeber), Joachim Paul (Herausgeber), Gotthard Günther (Autor)
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Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. Textauszüge von ""Das Bewusstsein der Maschinen"": Die Neuauflage von Das Bewußtsein der Maschinen Wenn ein Buch mit dem provozierenden Titel Das Bewußtsein der Maschinen Eine Metaphysik der Kybernetik nahezu ein halbes Jahrhundert nach seiner erstmaligen Drucklegung als erweiterte Neuauflage wieder erscheint, dann stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Aktualität des Inhalts, insbesondere dann, wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, um Computer, Künstliche Intelligenz (KI), Maschinenbewußtsein oder kurz, um die Darstellung mentaler Prozesse mit Hilfe von Maschinen handelt. Wir wollen gleich zu Beginn eine Antwort auf die Frage geben, ob denn der Inhalt dieses Buches von Gotthard Günther noch aktuell ist: Die Antwort ist ein klares Ja! der Inhalt ist immer noch hoch aktuell, und man muß hinzufügen, daß nicht nur der Inhalt dieses Buches, sondern Günthers Arbeiten insgesamt auch heute noch der Zeit ...

Auflage: 3. AGIS-Verlag AGIS-Verlag Auflage: 3. Softcover 344 S. ISBN: 3870070099 (EAN: 9783870070090 / 978-3870070090)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Philosophie der Neuzeit Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere p mehr lesen ...
Schlagworte: Philosophie der Neuzeit Das Buch »Das Bewusstsein der Maschinen« des deutsch-amerikanischen Philosophen und Logikers Gotthard Günther (1900–1984) erschien bereits 1957 und in einer erweiterten 2. Auflage im Jahr 1963. Was damals sensationell wirkte, ist heute Bestandteil unseres philosophischen Bewusstseins gewordendie Hereinnahme der Kybernetik nicht nur in unsere praktisch-technische Welt, sondern auch in die philosophische Spekulation wie in unsere soziologische Reflexion. Immer aber noch ist die Lektüre der Güntherschen Theoreme und Einsichten für Wissenschaftler wie auch für den Laien aufregend, die Revolutionierung unseres gesamten Denkens offenbar. Daß die maschinelle Intelligenz den Leistungen des menschlichen Bewusstseins überlegen sein kann – wer bestreitet das heute noch? Daß aber mit dem Maschinenbewusstsein die alten Denkgewohnheiten des Menschen aus den Angeln gehoben und alle klassischen Schemata wie auch die dialektische Spekulation auf einen mehr oder minder aufwendigen Schutthaufen geworfen sind – dagegen werden die philosophischen Lehrstühle sich noch lange wehren. – Auch diese erweiterte Auflage des Güntherschen Buches ist kein Abschluß und kein System, sondern Frage und Anregung zur Metaphysik unseres Jahrhunderts. Die jetzt nach etwa 40 Jahren erneut aufgelegte und nochmals erweiterte Ausgabe ist – betrachtet man den heutigen Stand der Diskussionen um die Themen »Künstliche Intelligenz«, »Maschinelles Lernen« oder »Maschinenbewusstsein« – nicht nur aus philosophischer sondern vor allem aus wissenschaftslogischer Sicht seiner Zeit immer noch weit voraus. Dies begründet sich insbesondere darin, dass Gotthard Günther nicht nur einen Entwurf geliefert, sondern im Verlauf seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten am Biological Computer Laboratory (BCL) in Illinois (Urbana) auch die Grundlagen zu einer nichtaristotelischen Logik gelegt hat, die sich am besten unter dem Begriff »Theorie polykontexturaler Systeme« subsumieren lassen. Das Buch stellt jedoch keine grundlegende (theoretische) Einführung in die Theorie der polykontexturalen Systeme dar und erfordert daher auch keine tieferen Kenntnisse über formale Logik, sondern ist – wie viele der Arbeiten Günthers – eine Sammlung mehrerer philosophischer Aufsätze zu den Themen »Robotik«, »Künstliche Intelligenz« und »Maschinenbewusstsein«. Allerdings diskutiert Günther diese Themen vor dem Hintergrund einer erweiterten Logik, die er zunächst als mehrwertige und später als mehrstellige und im Verlauf der weiteren Entwicklung seiner Theorie als polykontexturale Logik bezeichnet. Für die Lektüre genügen also elementare Kenntnisse einfacher logischer Verknüpfungen und/oder arithmetischer Relationen. Dieses Buch eignet sich daher vortrefflich als »Einstiegslektüre« in die philosophischen Arbeiten Gotthard Günthers und ist auch für den fachlich interessierten Laien eine anregende und vor allen Dingen eine verständlich und logisch klar geschriebene Darstellung grundlegender philosophischer Fragen zu den Themen »Bewusstsein« oder »Selbstbewusstsein« und deren möglicher oder eben nicht möglicher technischer Realisierung. In dem Buch werden Themen wie z. B. der Gegensatz der kulturellen Vorstellung des faustischen Homunkulus auf der einen Seite und der des Robots auf der anderen Seite in geradezu spannender Art und Weise behandelt. In dem Beitrag »Erkennen und Wollen« werden der scheinbare Gegensatz der Prozesse des Erkennens (»am Anfang war das Wort«) und des Wollens (»am Anfang war die Tat«) und die kulturellen Hintergründe dieser heute immer noch vorherrschenden dichotomen, d. h., zweigeteilten »Entweder-Oder«-Vorstellung in der abendländischen Kultur diskutiert. Gerade dieser Beitrag, der in der vorliegenden Auflage neu hinzugekommen ist, bietet natürlich auch Anregungen für die Entwicklung intelligenter technischer Systeme – es handelt sich also um einen Aufsatz, der durchaus auch in einer Fachzeitschrift für künstliche Intelligenz hätte stehen können und der nicht nur für den Fachmann sondern auch für den interessierten und gebildeten Laien verständlich ist. Da Gotthard Günther neben Philosophie und Logik auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften studiert hat, kann sich der Leser über kleinere, kompetent geführte geistige Ausflüge in andere Kulturen erfreuen und sich zu weiteren Studien anregen lassen. Das ist im Zeitalter der Globalisierung sicherlich ein zusätzlicher Gewinn. Eine kurze Biographie Gotthard Günthers sowie eine kleine Einführung in seine Arbeiten sollen dem Leser nicht nur den Zugang zu diesem Autor und seinem Werk erleichtern, sondern ihm auch die Möglichkeit einer Zuordnung seiner Arbeiten – und das betrifft vor allem auch die Theorie der Polykontexturalität – vor dem Hintergrund der heutigen Gehirn- und künstlichen Intelligenz-Forschung geben. Joachim Paul Der Autor: Gotthard Günther Gotthard Günther wurde am 15.6.1900 in Arnsdorf (Schlesien) als Sohn eines Pastors geboren. Er studiert neben Philosophie auch Indologie, klassisches Chinesisch, Sanskrit und vergleichende Religionswissenschaften. Seine Dissertation bei Eduard Spranger ist ein Kapitel aus seinem 1933 veröffentlichten Buch Grundzüge einer neuen Theorie des Denkens in Hegels Logik[1]. Er macht eine Ausbildung zum Skilehrer und Segelflieger und legt die A-, B- und C-Prüfung sowie das Internationale Leistungsabzeichen für Segelflug ab, um schließlich 1952 in den USA sogar in den Besitz des Kunstflug- und Motorflugscheins zu gelangen. 1935–1937: Assistent bei Arnold Gehlen in Leipzig. Er ist verheiratet mit der Jüdin Marie Hendel, die 1933 ein Berufsverbot als Lehrerin erhält und nach Italien emigriert. 1937: Günther folgt seiner Frau zunächst nach Italien und emigriert mit ihr 1938 nach Südafrika, wo er als Dozent für Philosophie an der Universität Kapstadt-Stellenbosch tätig ist. 1940: Beide übersiedeln von Südafrika aus in die USA, wo Günther versucht, Anschluß an die neueren Forschungen auf dem Gebiet der mathematischen Logik zu gewinnen. Von 1942 bis 1944 hält Günther Vorlesungen und Seminare (12 Stunden wöchentlich!) am Colby-College in Maine. 1944: Günther erhält ein Forschungsstipendium der US-Army und arbeitet an der Widener Library der Harvard Universität. In dieser Zeit hält er Vorlesungen am Cambridge Adult Center for Education. Privat begegnet er Ernst Bloch, der in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnt, mit dem ihn seit dieser Zeit eine persönliche Freundschaft verbindet. 1945: Beginn seiner Arbeiten an der Kalkültechnik sowie der reflexionstheoretischen Interpretationen mehrstelliger Logiken. 1948: Günther nimmt die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er lernt J. W. Campbell kennen, der ihn auf die Bedeutung der amerikanischen Science Fiction Literatur aufmerksam macht. 1952: Günther gibt im Karl Rauch Verlag (Düsseldorf) eine vierbändige Reihe (Rauchs Weltraum-Bücher) amerikanischer SF-Literatur heraus (Autoren u. a.: J. Asimov, J.W. Campbell, L. Padgett, J. Williamson). In diesem Jahr erhält er auf Vorschlag von Kurt Gödel einen Forschungsauftrag der Bollingen Foundation. 1953: Erste Veröffentlichungen in den USA über logisch-metaphysische Themen. 1955: Gastvorlesung an der Universität Hamburg, auf Initiative von H. Schelsky und C.F. von Weizsäcker, um Günthers Wiederanschluß an das deutsche akademische Leben zu erreichen. 1957: Publikation einiger maßgeblicher Arbeiten Gotthard Günthers: Das Bewußtsein der Maschinen – Eine Metaphysik der Kybernetik; Metaphysik, Logik und die Theorie der Reflexion[5]; Idee und Grundriß einer Nicht-Aristotelischen Logik[4]. 1960: Günther lernt Warren St. McCulloch kennen, eine Bekanntschaft, die für seine weiteren Forschungsarbeiten von entscheidender Bedeutung wird, da sie nicht nur der Beginn einer Freundschaft zu dem Begründer der Neuroinformatik ist, sondern auch den Beginn von Günthers Arbeit am Biological Computer Laboratory (BCL) zur Folge hat. 1961–1972: Forschungsprofessur am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Zusammenarbeit mit Warren McCulloch und Heinz von Foerster. In dieser Zeit stößt Günther im Zuge der Erforschung reflexiver mehrstelliger, d. h. polykontexturaler Logik-Systeme auf das Problem der morpho- und der kenogrammatischen Strukturen, die der Öffentlichkeit in Arbeiten wie Cybernetic Ontology and Transjunctional Operations[5]; Das metaphysische Problem einer Formalisierung der transzendental-dialektischen Logik[5]; Logik, Zeit, Emanation und Evolution[5] oder Natural Numbers in Trans-Classic Systems[5] vorgestellt werden. Durch seine Emeritierung im Jahr 1972 beendet Günther seine Tätigkeit am BCL, eine Tätigkeit, die er für die fruchtbarste seines Lebens hält. Er übersiedelt nach Hamburg und hält an der dortigen Universität Vorlesungen über Philosophie. 1975: Günthers Selbstbiographie Selbstdarstellung im Spiegel Amerikas[6] erscheint, in der er ein Resümee seiner Arbeit vorstellt. Seine Bemühungen kulminieren in einer mehrstelligen reflexiven Logik und Arithmetik in seiner »Theorie der Polykontexturalität«, einer Theorie, die er den monokontexturalen Logik-Systemen und der klassischen Arithmetik komplementär zur Seite stellt. 1979: Günther begründet auf dem Hegel-Kongress in Belgrad eine allgemeine Theorie der Negativsprachen unter dem Titel Identität, Gegenidentität und Negativsprache, die die herkömmlichen gegenstandsbezogenen, positiven Wissenschaftssprachen komplementät ergänzt. Am 29. November 1984 stirbt Gotthard Günther in Hamburg. Sein wissenschaftlicher Nachlaß befindet sich in der Staatsbibliothek Berlin-Preußischer Kulturbesitz sowie im Gotthard-Günther-Archiv an der Universität Salzburg. 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Der Nachlaß und die Erben

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Berlin, Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 1977. 110 Seiten , 17 cm, kartoniert


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Bei dem eingefügten Bild handelt es sich um das eingescannte Buch aus meinem Bestand. Bei Bestellungen Werktags bis 12,00 Uhr erfolgt der Versand in der Regel noch am selben Tag, ansonsten am folgenden Werktag.
Schlagworte: Der Nachlaß und die Erben; Werner Drews; Recht; Gesetz;

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Der Leopard, 4 Audio-CDs [Audiobook] [Audio CD] Giuseppe Tomasi di Lampedusa (Autor), Werner Hinz (Autor) Der Leopard Giuseppe Tomasi, Herzog von Palma und Fürst von Lampedusa (1896 - 1957) schrieb mit &bdquo;Der Leopard"" einen zeitlosen Klassiker der italienischen Literatur und zugleich auch sein Vermächtnis. Wunderschön herausgearbeitet hat er den vom Aussterben bedrohten, uralten Landadel in seiner fürsorglichen Ausprägung (Fabrizio Salina), die neue, aufstrebende Geldaristokratie und das Entstehen des italienischen Nationalstaates, als Konflikt zwischen Tradition und Moderne, ein Konflikt zwischen wackliger, entstehender Demokratie und archaischer (nicht immer positiver) Verzauberung durch das Land Sizilien mit all seiner Mischkultur und der Jahrtausende alten Geschichte. Das Buch hat 1959 den Premio Strega bekommen und wurde 1963 mit Burt Lancester, Claudia Cardinale und Alain Delon verfilmt. Das Hörbuch entstand 1959. Werner Hinz (1903 - 1985) lieh dem Roman seine deutsche Stimme. Sie passt sehr gut zum altersweisen Fürsten Salina. Die Aufnahme ist aufgrund des Alters auch ein Zeitdokument, denn die wenigen Sätze in Italienisch und Englisch sind nicht akzentfrei, offenbar gehörten Fremdsprachen damals noch nicht zum Repertoire eines Schauspielers. Die Tonqualität ist superb. Guiseppe Tomasi di Lampedusa, 1957 in Rom gestorben, schrieb kurz vor seinem Tod seinen einzigen Roman ""Der Leopard"". Nur wenige Jahre zuvor schrieb er, zur privaten Unterrichtung seines Neffen und zum eigenen Vergnügen, eine Sammlung biographischer Studien zur englischen Literatur, die in Lampedusas Nachlaß gefunden wurden. Diese wurden unter dem Titel ""Letteratura inglese (2 Bde.)"" 1991 veröffentlicht. Co-Autor Werner Hinz Zusatzinfo 4 CDs Literatur AUDIO Belletristik Erzählende Literatur Audio-CD Hörbücher Hörbuch Literaturlesungen Audio-CDs Hörbuch Literaturlesung Hörbuch Literaturlesungen Hörbuch Literaturlesungen Hörbuch Literaturlesungen Audio-CDs Literaturlesungen Audio-CDs ISBN-10 3-8291-1113-4 / 3829111134 ISBN-13 978-3-8291-1113-3 / 9783829111133

2001 Universal Music Universal Music 2001 Softcover 13,8 x 12,9 x 1,4 cm ISBN: 3829111134 (EAN: 9783829111133 / 978-3829111133)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Giuseppe Tomasi, Herzog von Palma und Fürst von Lampedusa (1896 - 1957) schrieb mit &bdquo;Der Leopard"" einen zeitlosen Klassiker der italienischen Literatur und zugleich auch sein Vermächtnis. Wunderschön herausgearbeitet hat er den vom Aussterben bedrohten, uralten Landadel in seiner fürsorglichen Ausprägung (Fabrizio Salina), die neue, aufstrebende Geldaristokrat mehr lesen ...
Schlagworte: Belletristik Erzählende Literatur Audio-CD Hörbücher Hörbuch Literaturlesungen Audio-CDs Hörbuch Literaturlesung Giuseppe Tomasi, Herzog von Palma und Fürst von Lampedusa (1896 - 1957) schrieb mit &bdquo;Der Leopard"" einen zeitlosen Klassiker der italienischen Literatur und zugleich auch sein Vermächtnis. Wunderschön herausgearbeitet hat er den vom Aussterben bedrohten, uralten Landadel in seiner fürsorglichen Ausprägung (Fabrizio Salina), die neue, aufstrebende Geldaristokratie und das Entstehen des italienischen Nationalstaates, als Konflikt zwischen Tradition und Moderne, ein Konflikt zwischen wackliger, entstehender Demokratie und archaischer (nicht immer positiver) Verzauberung durch das Land Sizilien mit all seiner Mischkultur und der Jahrtausende alten Geschichte. Das Buch hat 1959 den Premio Strega bekommen und wurde 1963 mit Burt Lancester, Claudia Cardinale und Alain Delon verfilmt. Das Hörbuch entstand 1959. Werner Hinz (1903 - 1985) lieh dem Roman seine deutsche Stimme. Sie passt sehr gut zum altersweisen Fürsten Salina. Die Aufnahme ist aufgrund des Alters auch ein Zeitdokument, denn die wenigen Sätze in Italienisch und Englisch sind nicht akzentfrei, offenbar gehörten Fremdsprachen damals noch nicht zum Repertoire eines Schauspielers. Die Tonqualität ist superb. Guiseppe Tomasi di Lampedusa, 1957 in Rom gestorben, schrieb kurz vor seinem Tod seinen einzigen Roman ""Der Leopard"". Nur wenige Jahre zuvor schrieb er, zur privaten Unterrichtung seines Neffen und zum eigenen Vergnügen, eine Sammlung biographischer Studien zur englischen Literatur, die in Lampedusas Nachlaß gefunden wurden. Diese wurden unter dem Titel ""Letteratura inglese (2 Bde.)"" 1991 veröffentlicht. Co-Autor Werner Hinz Zusatzinfo 4 CDs Literatur AUDIO Belletristik Erzählende Literatur Audio-CD Hörbücher Hörbuch Literaturlesungen Audio-CDs Hörbuch Literaturlesung Hörbuch Literaturlesungen Hörbuch Literaturlesungen Hörbuch Literaturlesungen Audio-CDs Literaturlesungen Audio-CDs ISBN-10 3-8291-1113-4 / 3829111134 ISBN-13 978-3-8291-1113-3 / 9783829111133

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Die katholische Theologie im Zeitalter des deutschen Idealismus: Die Bonner theologischen Qualifikationsschriften von 1921/22. Aus dem Nachlaß  Einleitung versehen von Thomas Marschler von Thomas Marschler und Karl Eschweiler

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Thomas Marschler und Karl Eschweiler
Die katholische Theologie im Zeitalter des deutschen Idealismus: Die Bonner theologischen Qualifikationsschriften von 1921/22. Aus dem Nachlaß Einleitung versehen von Thomas Marschler von Thomas Marschler und Karl Eschweiler

2010 Monsenstein und Vannerdat Monsenstein und Vannerdat 2010 Softcover 374 S. ISBN: 3869911808 (EAN: 9783869911809 / 978-3869911809)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Der katholische Fundamentaltheologe Karl Eschweiler (1886-1936) zählte zu den bedeutenden Vertretern seines Faches in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Mit dem Buch „Die zwei Wege der neueren Theologie“ (1926) entfachte er heftige Kontroversen. Seine 1921/22 entstandenen Bonner Qualifikationsarbeiten über „Rationalismus“ und „Fideismus“ in der Theologie nach mehr lesen ...
Schlagworte: Der katholische Fundamentaltheologe Karl Eschweiler (1886-1936) zählte zu den bedeutenden Vertretern seines Faches in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Mit dem Buch „Die zwei Wege der neueren Theologie“ (1926) entfachte er heftige Kontroversen. Seine 1921/22 entstandenen Bonner Qualifikationsarbeiten über „Rationalismus“ und „Fideismus“ in der Theologie nach der Aufklärung galten jahrzehntelang als verschollen. Mit einer ausführlichen historisch-systematischen Einleitung werden sie im vorliegenden Band aus dem Nachlaß Eschweilers unter dem von ihm selbst vorgesehenen Titel erstmals publiziert. AutorThomas Marschler, Dr. theol. habil., Dr. phil., geb. 1969, ist Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg.

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Stendhal von Giuseppe Tomasi di Lampedusa (Autor) Guiseppe Tomasi di Lampedusa, 1957 in Rom gestorben, schrieb kurz vor seinem Tod seinen einzigen Roman

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Giuseppe Tomasi di Lampedusa (Autor)
Stendhal von Giuseppe Tomasi di Lampedusa (Autor) Guiseppe Tomasi di Lampedusa, 1957 in Rom gestorben, schrieb kurz vor seinem Tod seinen einzigen Roman ""Der Leopard"". Nur wenige Jahre zuvor schrieb er, zur privaten Unterrichtung seines Neffen und zum eigenen Vergnügen, eine Sammlung biographischer Studien zur englischen Literatur, die in Lampedusas Nachlaß gefunden wurden. Diese wurden unter dem Titel ""Letteratura inglese (2 Bde.)"" 1991 veröffentlicht. Dichter Biografien Erinnerungen Stendhal Henri Beyle ISBN-10 3-492-10878-4 / 3492108784 ISBN-13 978-3-492-10878-2 / 9783492108782

1990 Piper Verlag GmbH Piper Verlag GmbH 1990 Softcover 104 S. 18,8 x 11,8 x 1 cm ISBN: 3492108784 (EAN: 9783492108782 / 978-3492108782)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Guiseppe Tomasi di Lampedusa, 1957 in Rom gestorben, schrieb kurz vor seinem Tod seinen einzigen Roman ""Der Leopard"". Nur wenige Jahre zuvor schrieb er, zur privaten Unterrichtung seines Neffen und zum eigenen Vergnügen, eine Sammlung biographischer Studien zur englischen Literatur, die in Lampedusas Nachlaß gefunden wurden. Diese wurden unter dem Titel ""Letteratu mehr lesen ...
Schlagworte: Guiseppe Tomasi di Lampedusa, 1957 in Rom gestorben, schrieb kurz vor seinem Tod seinen einzigen Roman ""Der Leopard"". Nur wenige Jahre zuvor schrieb er, zur privaten Unterrichtung seines Neffen und zum eigenen Vergnügen, eine Sammlung biographischer Studien zur englischen Literatur, die in Lampedusas Nachlaß gefunden wurden. Diese wurden unter dem Titel ""Letteratura inglese (2 Bde.)"" 1991 veröffentlicht. Dichter Biografien Erinnerungen Stendhal Henri Beyle ISBN-10 3-492-10878-4 / 3492108784 ISBN-13 978-3-492-10878-2 / 9783492108782 Stendhal von Giuseppe Tomasi di Lampedusa (Autor)

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Beiträge zur Charakterologie. Mit besonderer Berücksichtigung pädagogischer Fragen. Mit Zusätzen aus dem handschriftlichen Nachlaß neu herausgegeben und eingeleitet von Johannes Rudert.

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Bahnsen, Julius:
Beiträge zur Charakterologie. Mit besonderer Berücksichtigung pädagogischer Fragen. Mit Zusätzen aus dem handschriftlichen Nachlaß neu herausgegeben und eingeleitet von Johannes Rudert. Mit besonderer Berücksichtigung pädagogischer Fragen. Mit Zusätzen aus dem handschriftlichen Nachlaß neu herausgegeben und eingeleitet von Johannes Rudert.

2 Bände. Barth, Leipzig 1932. 2 Bände. 20,8 x 13,8 cm. XXVIII, 470; VIII, 386 Seiten. Original-Leinen. Einbände etwas fleckig und stark angestaubt. Name auf dem Titelblättern.


Ziegenfuss I, S. 73: "Durch seine Behandlung der problematischen Naturen, der Antinomien des Gemüts, und durch sein Eingehen auf besondere Charaktertypen hat B. die Charakterologie der Neuzeit begründet, wie er das Wort geprägt hat". Aus dem Nachlaß von Alfons Dörschel, Professor für Wirtschaftspädagogik in Köln.

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Er war mein Chef. Aus dem Nachlaß der Sekretärin von Adolf Hitler [Gebundene Ausgabe] Anton Joachimsthaler (Herausgeber), Christa Schroeder (Autor)

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Anton Joachimsthaler (Herausgeber), Christa Schroeder (Autor)
Er war mein Chef. Aus dem Nachlaß der Sekretärin von Adolf Hitler [Gebundene Ausgabe] Anton Joachimsthaler (Herausgeber), Christa Schroeder (Autor)

1998 Langen - Mueller Verlag Langen - Mueller Verlag 1998 Hardcover 400 S. 21,8 x 14,2 x 4,8 cm ISBN: 3784420591 (EAN: 9783784420592 / 978-3784420592)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Er war mein Chef. Aus dem Nachlaß der Sekretärin von Adolf Hitler [Gebundene Ausgabe] Anton Joachimsthaler (Herausgeber), Christa Schroeder (Autor)
Schlagworte: Er war mein Chef. Aus dem Nachlaß der Sekretärin von Adolf Hitler [Gebundene Ausgabe] Anton Joachimsthaler (Herausgeber), Christa Schroeder (Autor)

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Triebgeschehen und Wille zur Macht: Nietzsche zwischen Philosophie und Psychologie von Günter Haberkamp In der Schrift wird Nietzsches Denken über das Triebgeschehen und der von ihm gesehene Zusammenhang des Willens zur Macht aufgedeckt und umfassend erläutert. Das Reflexionsmaterial dazu entstammt größtenteils aus Nietzsches Nachlaß. Die Philosophie Nietzsches orientiert sich eng am Leben, sie ist Psychologie, Physiologie und Metaphysik zugleich. Zentral für sein Denken ist das alles Dasein durchwirkende Prinzip des Willens zur Macht und die ihm zugrunde liegenden antagonistischen Triebkräfte. Seine Betrachtungen konzentrieren sich auf den Menschen, in dem er dieselben Kräfte wirken sieht wie im Weltganzen. Im Gegensatz zu den modernen Theorien, die die Frage nach der Motivation der Handlung in den Vordergrund stellen, sucht Nietzsche die menschliche Natur in ihrer ganzen Tiefe zu ergründen. Er sieht die Triebe, die tief im Innern des Menschen unbewußt wirken, als die alles bestimmenden Kräfte. Seine Sicht der Welt ist zu einem großen Teil beeinflußt durch Heraklit. In Anlehnung an dessen Philosophie des Werdens und des Gegensätzlichen faßt er das Triebgeschehen als dynamischen Prozeß, bei dem der von ihm gesetzte Wille zur Macht die Grundantriebskraft darstellt. Den Willen zur Macht hat er im Weiterdenken von Schopenhauers Willensmetaphysik entwickelt, den er als lebensverneinend ablehnte. Das Prinzip des Willens zur Macht sah er in der unbelebten wie in der belebten Natur und vor allem beim Menschen in seinen Instinkten und Trieben wirksam. Nietzsches Interpretation des Triebgeschehens reicht von seinem tiefen Verständnis der altgriechischen Philosophie über seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse von Ch. Darwin von W. Roux und ist insbesondere durch den Physiologen J. Paneth geprägt. Von den französischen Moralisten und über den Psychologen P. Rée, vor allem über seine eigene Leibfeindlichkeit, die durch Krankheit und Genesung gekennzeichnet war, erwarb er sich tiefgreifende Erkenntnisse über die Wirkungsweise der Triebe. Nietzsche interpretiert das anthropologische Triebgeschehen als Willen zur Macht, bei dem der jeweils herrschende Trieb zur Entfaltung gelangt und das menschliche Verhalten bestimmt. Er lokalisiert die Triebe im Unbewußten, im

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Günter Haberkamp
Triebgeschehen und Wille zur Macht: Nietzsche zwischen Philosophie und Psychologie von Günter Haberkamp In der Schrift wird Nietzsches Denken über das Triebgeschehen und der von ihm gesehene Zusammenhang des Willens zur Macht aufgedeckt und umfassend erläutert. Das Reflexionsmaterial dazu entstammt größtenteils aus Nietzsches Nachlaß. Die Philosophie Nietzsches orientiert sich eng am Leben, sie ist Psychologie, Physiologie und Metaphysik zugleich. Zentral für sein Denken ist das alles Dasein durchwirkende Prinzip des Willens zur Macht und die ihm zugrunde liegenden antagonistischen Triebkräfte. Seine Betrachtungen konzentrieren sich auf den Menschen, in dem er dieselben Kräfte wirken sieht wie im Weltganzen. Im Gegensatz zu den modernen Theorien, die die Frage nach der Motivation der Handlung in den Vordergrund stellen, sucht Nietzsche die menschliche Natur in ihrer ganzen Tiefe zu ergründen. Er sieht die Triebe, die tief im Innern des Menschen unbewußt wirken, als die alles bestimmenden Kräfte. Seine Sicht der Welt ist zu einem großen Teil beeinflußt durch Heraklit. In Anlehnung an dessen Philosophie des Werdens und des Gegensätzlichen faßt er das Triebgeschehen als dynamischen Prozeß, bei dem der von ihm gesetzte Wille zur Macht die Grundantriebskraft darstellt. Den Willen zur Macht hat er im Weiterdenken von Schopenhauers Willensmetaphysik entwickelt, den er als lebensverneinend ablehnte. Das Prinzip des Willens zur Macht sah er in der unbelebten wie in der belebten Natur und vor allem beim Menschen in seinen Instinkten und Trieben wirksam. Nietzsches Interpretation des Triebgeschehens reicht von seinem tiefen Verständnis der altgriechischen Philosophie über seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse von Ch. Darwin von W. Roux und ist insbesondere durch den Physiologen J. Paneth geprägt. Von den französischen Moralisten und über den Psychologen P. Rée, vor allem über seine eigene Leibfeindlichkeit, die durch Krankheit und Genesung gekennzeichnet war, erwarb er sich tiefgreifende Erkenntnisse über die Wirkungsweise der Triebe. Nietzsche interpretiert das anthropologische Triebgeschehen als Willen zur Macht, bei dem der jeweils herrschende Trieb zur Entfaltung gelangt und das menschliche Verhalten bestimmt. Er lokalisiert die Triebe im Unbewußten, im ""Es"", eine Sicht, die viele Parallelen zur Tiefenpsychologie aufweist und die insbesondere von A. Adler, S. Freud, und C.G. Jung aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Der Autor Günter Haberkamp studierte Philosophie und Sozialpsychologie an der Universität Hannover, wo er 1993 mit seiner Arbeit ""Philosophie und Leben beim frühen Nietzsche"" zum Magister abschloß und 1998 mit der vorliegenden Arbeit promovierte. Sein Forschungsgebiet ist die Anthropologie.Triebgeschehen und Wille zur Macht: Nietzsche - zwischen Philosophie und Psychologie von Günter Haberkamp Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart Paperback Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit Der Wille zur Macht Nietzsche Philosoph Deutscher Idealismus 19. Jahrhundert Philosophie Deutscher Idealismus 19. Jahrhundert Nietzsche, Friedrich Psychologie Trieb psych. Trieb Psychologie ISBN-10 3-8260-1869-9 / 3826018699 ISBN-13 978-3-8260-1869-5 / 9783826018695

2000 Königshausen u. Neumann Königshausen und Neumann Koenigshausen und Neumann Königshausen u. Neumann Königshausen und Neumann Koenigshausen und Neumann 2000 Softcover 216 S. 21 x 13 x 1,6 cm ISBN: 3826018699 (EAN: 9783826018695 / 978-3826018695)


Zustand: gebraucht - sehr gut, In der Schrift wird Nietzsches Denken über das Triebgeschehen und der von ihm gesehene Zusammenhang des Willens zur Macht aufgedeckt und umfassend erläutert. Das Reflexionsmaterial dazu entstammt größtenteils aus Nietzsches Nachlaß. Die Philosophie Nietzsches orientiert sich eng am Leben, sie ist Psychologie, Physiologie und Metaphysik zugleich. Zentral für sein Denk mehr lesen ...
Schlagworte: Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit Der Wille zur Macht Nietzsche Philosoph Deutscher Idealismus 19. Jahrhundert Philosophie Deutscher Idealismus 19. Jahrhundert Nietzsche, Friedrich Psychologie Trieb psych. Trieb Psychologie ISBN-10 3-8260-1869-9 / 3826018699 ISBN-13 978-3-8260-1869-5 / 9783826018695 In der Schrift wird Nietzsches Denken über das Triebgeschehen und der von ihm gesehene Zusammenhang des Willens zur Macht aufgedeckt und umfassend erläutert. Das Reflexionsmaterial dazu entstammt größtenteils aus Nietzsches Nachlaß. Die Philosophie Nietzsches orientiert sich eng am Leben, sie ist Psychologie, Physiologie und Metaphysik zugleich. Zentral für sein Denken ist das alles Dasein durchwirkende Prinzip des Willens zur Macht und die ihm zugrunde liegenden antagonistischen Triebkräfte. Seine Betrachtungen konzentrieren sich auf den Menschen, in dem er dieselben Kräfte wirken sieht wie im Weltganzen. Im Gegensatz zu den modernen Theorien, die die Frage nach der Motivation der Handlung in den Vordergrund stellen, sucht Nietzsche die menschliche Natur in ihrer ganzen Tiefe zu ergründen. Er sieht die Triebe, die tief im Innern des Menschen unbewußt wirken, als die alles bestimmenden Kräfte. Seine Sicht der Welt ist zu einem großen Teil beeinflußt durch Heraklit. In Anlehnung an dessen Philosophie des Werdens und des Gegensätzlichen faßt er das Triebgeschehen als dynamischen Prozeß, bei dem der von ihm gesetzte Wille zur Macht die Grundantriebskraft darstellt. Den Willen zur Macht hat er im Weiterdenken von Schopenhauers Willensmetaphysik entwickelt, den er als lebensverneinend ablehnte. Das Prinzip des Willens zur Macht sah er in der unbelebten wie in der belebten Natur und vor allem beim Menschen in seinen Instinkten und Trieben wirksam. Nietzsches Interpretation des Triebgeschehens reicht von seinem tiefen Verständnis der altgriechischen Philosophie über seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse von Ch. Darwin von W. Roux und ist insbesondere durch den Physiologen J. Paneth geprägt. Von den französischen Moralisten und über den Psychologen P. Rée, vor allem über seine eigene Leibfeindlichkeit, die durch Krankheit und Genesung gekennzeichnet war, erwarb er sich tiefgreifende Erkenntnisse über die Wirkungsweise der Triebe. Nietzsche interpretiert das anthropologische Triebgeschehen als Willen zur Macht, bei dem der jeweils herrschende Trieb zur Entfaltung gelangt und das menschliche Verhalten bestimmt. Er lokalisiert die Triebe im Unbewußten, im ""Es"", eine Sicht, die viele Parallelen zur Tiefenpsychologie aufweist und die insbesondere von A. Adler, S. Freud, und C.G. Jung aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Der Autor Günter Haberkamp studierte Philosophie und Sozialpsychologie an der Universität Hannover, wo er 1993 mit seiner Arbeit ""Philosophie und Leben beim frühen Nietzsche"" zum Magister abschloß und 1998 mit der vorliegenden Arbeit promovierte. Sein Forschungsgebiet ist die Anthropologie.Triebgeschehen und Wille zur Macht: Nietzsche - zwischen Philosophie und Psychologie von Günter Haberkamp Sprache deutsch Maße 135 x 210 mm Einbandart Paperback

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Der künstlerische Nachlaß des Bildhauers Albert Manthe im Heimatmuseum Angermünde,

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Der künstlerische Nachlaß des Bildhauers Albert Manthe im Heimatmuseum Angermünde,

1. Auflage, erschien in nur 500 Stück, Stadt Angermünde, Heimatmuseum (Hsg.), 1996. 23 S. , Broschur geheftet, Standardbuchformat,


seltenes altes Originalexemplar! ---------------- sehr gutes Exemplar ------------------ in dieser Schrift geht es um den wertvollen künstlerischen Nachlaß des aus Angermünde gebürtigen Bildhauers Albert Manthe. Er ist heute fast völlig vergessen und war doch am Ende des 19. Jahrhunderts ein angesehener Bildhauer, der zwischen Handwerk und Kunst den großen Repräsentationshunger des wilhelminischen mehr lesen ...
Schlagworte: Zützen1 Regionales, Brandenburg, Uckermark, Stadt, Angermünde, Heimatmuseum, Nachlaß, Bildhauer, Albert Manthe,

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Das Publikum im Verkehr mit dem Amtsgericht

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[Recht] - Scheiblich, Oskar:
Das Publikum im Verkehr mit dem Amtsgericht in Familienangelegenheiten, Erb-, Nachlaß- und Testamentsangelegenheiten, Zivilprozessen, Aufgebotssachen, Arresten und einstweiligen Verfügungen, Zwangsvollstreckungssachen, Mieterschutzugesetz und Kündigungsverfahren. Dargestellt in ca. 180 erl. Musteranträgen.

4. Aufl., 16. - 20. Tsd. Berlin : Selbstverlag, o. J., (Vorwort datiert auf 1931). 220 S., Fraktur, 23 cm brosch.


... in Familienangelegenheiten, Erb-, Nachlaß- und Testamentsangelegenheiten, Zivilprozessen, Aufgebotssachen, Arresten und einstweiligen Verfügungen, Zwangsvollstreckungssachen, Mieterschutzugesetz und Kündigungsverfahren. Dargestellt in ca. 180 erl. Musteranträgen. / Lese- und Alterungsspuren. Buch gebräunt und fleckig. Einband bestoßen und berieben. Besitzvermerk auf Titelseite. Gutes Exemplar mehr lesen ...
Schlagworte: Recht, Gesetz, Zivilprozeß. Zwischenkriegsausgabe, Zwischenkriegszeit, Weimarer Republik, Privat, Fachliteratur, Studium, Recherche, Deutschland, Deutsche Literatur, Rechtsgeschichte, Familie, Mieter, Erbe, Erbrecht, Nachlaß, Zwangsvollstreckung, Kündigung

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