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Standards für Einrichtungen der Tagespflege Betreuung und Beschäftigung [Gebundene Ausgabe] von Judith Teufel ASB – Informationsdienst der Bundesgeschäftsstelle „Bislang wohl einmalig sind die in Kapitel 3 dargestellten Beobachtungskriterien zur sozialen, geistig/emotionalen und körperlichen Ebene. Diese geben den Mitarbeitern von Tagespflegeeinrichtungen die Chance ihre inhaltliche Arbeit, ihre Methodik sowie ihre Zielsetzung kritisch reflektieren, zu überprüfen und somit auch wieder mit neuer Zielrichtung oder Methode zu gestalten.“  Kurzbeschreibung Tagespflegeeinrichtungen haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Baustein in der Altenhilfe entwickelt. Sie werden auch in der Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vor allem, wenn sie in der Lage sind, ihr inhaltliches Betreuungskonzept an die Bedürfnisse von Menschen, die demenziell erkrankt sind, anzupassen. Schon heute steht beim Betreuungskonzept einer Tagespflege nicht der pflegerisch-medizinische Aspekt im Vordergrund. Viel wichtiger ist die Begleitung und die Betreuung alter Menschen. Ausgehend von der Biografie des einzelnen Menschen geht es darum, seine Ressourcen und Kompetenzen zu erkennen und die Tagesgestaltung auf seine individuellen Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten auszurichten. Ziel ist es, die Eigenständigkeit und Selbstständigkeit des Individuums zu erhalten und zu fördern. Um dieses zu erreichen, muss ein Milieu gestaltet werden, in dem sich der alte Mensch wohl, verstanden und akzeptiert fühlt. Dieses Buch zeigt, wie der Tagesablauf in einer Tagespflegeeinrichtung strukturiert und gestaltet werden kann. Außerdem ermöglichen die Betreuungs- und Beschäftigungsstandards Mitarbeitern einer Tagespflegeeinrichtung, ihre inhaltliche Arbeit, ihre Methodik sowie ihre Zielsetzungen zu reflektieren und zu überprüfen. Judith Teufel ist Altenpflegerin und staatl. anerkannte Rehabilitationsfachkraft für Geriatrie in Biberach.

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Judith Teufel
Standards für Einrichtungen der Tagespflege Betreuung und Beschäftigung [Gebundene Ausgabe] von Judith Teufel ASB – Informationsdienst der Bundesgeschäftsstelle „Bislang wohl einmalig sind die in Kapitel 3 dargestellten Beobachtungskriterien zur sozialen, geistig/emotionalen und körperlichen Ebene. Diese geben den Mitarbeitern von Tagespflegeeinrichtungen die Chance ihre inhaltliche Arbeit, ihre Methodik sowie ihre Zielsetzung kritisch reflektieren, zu überprüfen und somit auch wieder mit neuer Zielrichtung oder Methode zu gestalten.“ Kurzbeschreibung Tagespflegeeinrichtungen haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Baustein in der Altenhilfe entwickelt. Sie werden auch in der Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vor allem, wenn sie in der Lage sind, ihr inhaltliches Betreuungskonzept an die Bedürfnisse von Menschen, die demenziell erkrankt sind, anzupassen. Schon heute steht beim Betreuungskonzept einer Tagespflege nicht der pflegerisch-medizinische Aspekt im Vordergrund. Viel wichtiger ist die Begleitung und die Betreuung alter Menschen. Ausgehend von der Biografie des einzelnen Menschen geht es darum, seine Ressourcen und Kompetenzen zu erkennen und die Tagesgestaltung auf seine individuellen Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten auszurichten. Ziel ist es, die Eigenständigkeit und Selbstständigkeit des Individuums zu erhalten und zu fördern. Um dieses zu erreichen, muss ein Milieu gestaltet werden, in dem sich der alte Mensch wohl, verstanden und akzeptiert fühlt. Dieses Buch zeigt, wie der Tagesablauf in einer Tagespflegeeinrichtung strukturiert und gestaltet werden kann. Außerdem ermöglichen die Betreuungs- und Beschäftigungsstandards Mitarbeitern einer Tagespflegeeinrichtung, ihre inhaltliche Arbeit, ihre Methodik sowie ihre Zielsetzungen zu reflektieren und zu überprüfen. Judith Teufel ist Altenpflegerin und staatl. anerkannte Rehabilitationsfachkraft für Geriatrie in Biberach.

2001 Schlütersche Verlag Schlütersche Verlag 2001 Hardcover 100 S. 25,3 x 18,2 x 1 cm ISBN: 3877066119 (EAN: 9783877066119 / 978-3877066119)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Bislang wohl einmalig sind die in Kapitel 3 dargestellten Beobachtungskriterien zur sozialen, geistig/emotionalen und körperlichen Ebene. Diese geben den Mitarbeitern von Tagespflegeeinrichtungen die Chance ihre inhaltliche Arbeit, ihre Methodik sowie ihre Zielsetzung kritisch reflektieren, zu überprüfen und somit auch wieder mit neuer Zielrichtung oder Methode zu ge mehr lesen ...
Schlagworte: Pflege ASB Tagespflegeeinrichtungen Betreuungskonzept Altenpflegerin Rehabilitationsfachkraft Geriatrie Biberach Beschäftigungsstandards ASB – Informationsdienst der Bundesgeschäftsstelle Bislang wohl einmalig sind die in Kapitel 3 dargestellten Beobachtungskriterien zur sozialen, geistig/emotionalen und körperlichen Ebene. Diese geben den Mitarbeitern von Tagespflegeeinrichtungen die Chance ihre inhaltliche Arbeit, ihre Methodik sowie ihre Zielsetzung kritisch reflektieren, zu überprüfen und somit auch wieder mit neuer Zielrichtung oder Methode zu gestalten.“ Tagespflegeeinrichtungen haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Baustein in der Altenhilfe entwickelt. Sie werden auch in der Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vor allem, wenn sie in der Lage sind, ihr inhaltliches Betreuungskonzept an die Bedürfnisse von Menschen, die demenziell erkrankt sind, anzupassen. Schon heute steht beim Betreuungskonzept einer Tagespflege nicht der pflegerisch-medizinische Aspekt im Vordergrund. Viel wichtiger ist die Begleitung und die Betreuung alter Menschen. Ausgehend von der Biografie des einzelnen Menschen geht es darum, seine Ressourcen und Kompetenzen zu erkennen und die Tagesgestaltung auf seine individuellen Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten auszurichten. Ziel ist es, die Eigenständigkeit und Selbstständigkeit des Individuums zu erhalten und zu fördern. Um dieses zu erreichen, muss ein Milieu gestaltet werden, in dem sich der alte Mensch wohl, verstanden und akzeptiert fühlt. Dieses Buch zeigt, wie der Tagesablauf in einer Tagespflegeeinrichtung strukturiert und gestaltet werden kann. Außerdem ermöglichen die Betreuungs- und Beschäftigungsstandards Mitarbeitern einer Tagespflegeeinrichtung, ihre inhaltliche Arbeit, ihre Methodik sowie ihre Zielsetzungen zu reflektieren und zu überprüfen. Judith Teufel ist Altenpflegerin und staatl. anerkannte Rehabilitationsfachkraft für Geriatrie in Biberach. Standards für Einrichtungen der Tagespflege Judith Teufel Pflege ASB Tagespflegeeinrichtungen Betreuungskonzept Altenpflegerin Rehabilitationsfachkraft Geriatrie Biberach Beschäftigungsstandards ASB – Informationsdienst der Bundesgeschäftsstelle Sprache deutsch Maße 245 x 173 mm Einbandart gebunden Pflege Altenpflege Allgemeinmedizin HumanMedizin Medizin Pflege Pfleger Tagespflege ISBN-10 3-87706-611-9 / 3877066119 ISBN-13 978-3-87706-611-9 / 9783877066119 Standards für Einrichtungen der Tagespflege Betreuung und Beschäftigung [Gebundene Ausgabe] von Judith Teufel

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Bild Beobachter Milieu von Hans D. Huber

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Hans D. Huber
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2004 Hatje Cantz Verlag Hatje Cantz Verlag 2004 Softcover 224 S. ISBN: 3775714170 (EAN: 9783775714174 / 978-3775714174)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Das Modellprojekt Visuelle Kompetenz im Medienzeitalter der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zeigte künstlerische Nutzungsarten des Internets in Theorie und Praxis auf und forschte intensiv im Bereich Bilder, Medien und Netzwerke. Die dabei in Zusammenhang mit dem Modellprojekt entstandene, dreiteilige Publikation versucht die Grundlegung einer All mehr lesen ...
Schlagworte: Das Modellprojekt Visuelle Kompetenz im Medienzeitalter der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zeigte künstlerische Nutzungsarten des Internets in Theorie und Praxis auf und forschte intensiv im Bereich Bilder, Medien und Netzwerke. Die dabei in Zusammenhang mit dem Modellprojekt entstandene, dreiteilige Publikation versucht die Grundlegung einer Allgemeinen BildwissenschaftDas Kapitel ""Bilder"" erläutert die grundlegenden Unterschiede von Abbildungen gegenüber Alltagssituationen und Gegenständen. Es untersucht die Materialität des physikalischen Bildträgers ebenso wie die Ebenen der bildlichen Darstellung und des dargestellten Bildsujets. Der Teil ""Beobachter"" erörtert ausführlich die verschiedenen Mechanismen, welche die Bilderfahrung ermöglichen, unterstützen und strukturieren. ""Kontrollfelder"" beschäftigt sich mit der Frage nach der Umgebung, in der die Begegnung zwischen Bild und Beobachter stattfindet. Es wird unterschieden zwischen der räumlichen Umgebung, dem sozialen Milieu und der zeitlichen Situation einer solchen Begegnung.

Bestell-Nr.: BN12799

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Aux rives de la lumière, La poésie de la naissance chez les auteurs néo-latins des anciens Pays-Bas entre la fin du XVe siècle et le milieu du XVIIe siècle.

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Aline Smeesters-Lelubre
Aux rives de la lumière, La poésie de la naissance chez les auteurs néo-latins des anciens Pays-Bas entre la fin du XVe siècle et le milieu du XVIIe siècle.

upl 2011 paperback, 622 p., French, . ISBN 9789058678829.


L'ouvrage propose une analyse détaillée d'une cinquantaine de poèmes généthliaques (poèmes de circonstance à l'occasion de la naissance d'un enfant) par les humanistes célèbres et moins célèbres tels que Jacobus Meyers, Petrus Nannius, Hugo Grotius, Ferdinand Verbiest, Constantin Huygens et d'autres, composés en latin dans les anciens Pays-Bas entre la fin du XVe et le milieu du XVIIe siècle. Sup mehr lesen ...
Schlagworte: Aline Smeesters-Lelubre ISBN 978 90 5867 882 9 Aux rives de la lumière, La poésie de la naissance chez les auteurs néo-latins des anciens Pays-Bas entre la fin du XVe siècle et le milieu du XVIIe siècle.

Bestell-Nr.: 32347

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Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation Mit einem einleitenden Essay von Frauke Annegret Kurbacher, Übersetzungen von Kirsten Groß-Albenhausen und Registern von Christine Albrecht von Hannah Arendt (Autor) Nachwort Ludger Lütkehaus Der Liebesbegriff bei Augustin, diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Theologen Augustinus außer acht gelassen hatte, und zum anderen, indem sie die theologischen Wortführer ihrer Zeit überging, die Augustinus für sich reklamierten. Was ihre ersten Kritiker indessen verkannten, erscheint aus heutiger Sicht gerade als die Qualität dieser frühen Arbeit: Ihre Doktorarbeit verstand sich nicht als theologische, sondern von vornherein als existentialistische Arbeit. 1906 geboren, wächst Hannah Arendt in Königsberg auf. Sie studiert neben Griechisch und Latein Theologie bei Bultmann und Philosophie bei Heidegger und Jaspers. 1928 Promotion, 1941 Emigration nach New York, wo sie bis zu ihrem Tod 1965 lebt. Werke u.a.: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (engl. 1951, dt. 1955); Vita activa oder vom tätigen Leben (engl. 1958; dt. 1960); Eichmann in Jerusalem (engl. 1963; dt. 1964).Hannah Arendt, am Anfang upj. Dass Hannah Arendt 1928 in Heidelberg bei Karl Jaspers über den «Liebesbegriff bei Augustin» promovierte – und erfolgreich promovierte, obwohl die Arbeit nicht ganz fertig geschrieben war –, ist bekannt. Gleichwohl führte just diese erste aller Arendt`schen Schriften selbst bei fortgeschrittenen Spezialisten nur ein Fussnotendasein: Gelesen hat man die Dissertation, anders als die anschliessend publizierte Lebensgeschichte der Rahel Varnhagen, nicht. Wie denn auch: Bis vor kurzem sind kaum einige wenige Exemplare in verstreuten Universitätsbibliotheken noch auffindbar gewesen. Nun ist Hannah Arendts akademisches Erstlingswerk endlich neu aufgelegt, und zwar im Originallaut der 1929 von Karl Jaspers als neuntes «Heft» im Berliner Springer-Verlag herausgegebenen «Philosophischen Forschungen». Ludger Lütkehaus weist in seinem kundigen Vorwort zu Recht darauf hin, wie unabhängig im Denken schon die 22-jährige Doktorandin gewesen ist: Sie, die Jüdin, sieht und sucht in Augustinus durchaus nicht den katholischen Kirchenvater, den dogmatischen Theologen oder gar den fromm gewordenen Renegaten. Indem sie Augustinus gleichsam existenzialphilosophisch auslegt und beerbt, eignet sie sich ihn neu an. Der eigentliche Rohdiamant der Arendt`schen Augustinus-Auslegung ist der Begriff der «Natalität», wie er später in Arendts politischer Philosophie präzisiert werden wird. – Als akademisches Gesellenstück ersten Ranges hat auch Karl Jaspers die Arbeit nicht sehen wollen. In seinem – im Anhang mitgedruckten – Gutachten bemängelt er etwa das Desinteresse der Kandidatin an den philologischen Tiefengründen der gelehrten Philosophie. Arendt wird die eigene Arbeit später sogar als «philosophische Stenographie» abtun. Eine simple akademische Qualifikationsarbeit ist diese Dissertation dennoch nicht. Wer auch zwischen den Zeilen lesen kann, findet darin vielgestaltige Denkübungen, nicht nur über das Thema des Anfangens.Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Nachwort Ludger Lütkehaus Sprache deutsch Einbandart kartoniert Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit Augustinus Augustinus, Aurelius Existenzphilosophie Hannah Arendt Philosophen 20., 21. Jahrhundert ISBN-10 3-86572-343-8 / 3865723438 ISBN-13 978-3-86572-343-7 / 9783865723437

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Frauke A. Kurbacher (Herausgeber), Hannah Arendt (Autor) Christine Albrecht Nachwort Ludger Lütkehaus
Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation Mit einem einleitenden Essay von Frauke Annegret Kurbacher, Übersetzungen von Kirsten Groß-Albenhausen und Registern von Christine Albrecht von Hannah Arendt (Autor) Nachwort Ludger Lütkehaus Der Liebesbegriff bei Augustin, diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Theologen Augustinus außer acht gelassen hatte, und zum anderen, indem sie die theologischen Wortführer ihrer Zeit überging, die Augustinus für sich reklamierten. Was ihre ersten Kritiker indessen verkannten, erscheint aus heutiger Sicht gerade als die Qualität dieser frühen Arbeit: Ihre Doktorarbeit verstand sich nicht als theologische, sondern von vornherein als existentialistische Arbeit. 1906 geboren, wächst Hannah Arendt in Königsberg auf. Sie studiert neben Griechisch und Latein Theologie bei Bultmann und Philosophie bei Heidegger und Jaspers. 1928 Promotion, 1941 Emigration nach New York, wo sie bis zu ihrem Tod 1965 lebt. Werke u.a.: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (engl. 1951, dt. 1955); Vita activa oder vom tätigen Leben (engl. 1958; dt. 1960); Eichmann in Jerusalem (engl. 1963; dt. 1964).Hannah Arendt, am Anfang upj. Dass Hannah Arendt 1928 in Heidelberg bei Karl Jaspers über den «Liebesbegriff bei Augustin» promovierte – und erfolgreich promovierte, obwohl die Arbeit nicht ganz fertig geschrieben war –, ist bekannt. Gleichwohl führte just diese erste aller Arendt`schen Schriften selbst bei fortgeschrittenen Spezialisten nur ein Fussnotendasein: Gelesen hat man die Dissertation, anders als die anschliessend publizierte Lebensgeschichte der Rahel Varnhagen, nicht. Wie denn auch: Bis vor kurzem sind kaum einige wenige Exemplare in verstreuten Universitätsbibliotheken noch auffindbar gewesen. Nun ist Hannah Arendts akademisches Erstlingswerk endlich neu aufgelegt, und zwar im Originallaut der 1929 von Karl Jaspers als neuntes «Heft» im Berliner Springer-Verlag herausgegebenen «Philosophischen Forschungen». Ludger Lütkehaus weist in seinem kundigen Vorwort zu Recht darauf hin, wie unabhängig im Denken schon die 22-jährige Doktorandin gewesen ist: Sie, die Jüdin, sieht und sucht in Augustinus durchaus nicht den katholischen Kirchenvater, den dogmatischen Theologen oder gar den fromm gewordenen Renegaten. Indem sie Augustinus gleichsam existenzialphilosophisch auslegt und beerbt, eignet sie sich ihn neu an. Der eigentliche Rohdiamant der Arendt`schen Augustinus-Auslegung ist der Begriff der «Natalität», wie er später in Arendts politischer Philosophie präzisiert werden wird. – Als akademisches Gesellenstück ersten Ranges hat auch Karl Jaspers die Arbeit nicht sehen wollen. In seinem – im Anhang mitgedruckten – Gutachten bemängelt er etwa das Desinteresse der Kandidatin an den philologischen Tiefengründen der gelehrten Philosophie. Arendt wird die eigene Arbeit später sogar als «philosophische Stenographie» abtun. Eine simple akademische Qualifikationsarbeit ist diese Dissertation dennoch nicht. Wer auch zwischen den Zeilen lesen kann, findet darin vielgestaltige Denkübungen, nicht nur über das Thema des Anfangens.Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Nachwort Ludger Lütkehaus Sprache deutsch Einbandart kartoniert Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit Augustinus Augustinus, Aurelius Existenzphilosophie Hannah Arendt Philosophen 20., 21. Jahrhundert ISBN-10 3-86572-343-8 / 3865723438 ISBN-13 978-3-86572-343-7 / 9783865723437

Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2003) Philo Verlagsges. Philo Verlagsges. Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2003) Softcover 134 S. 20,4 x 13,6 x 1,6 cm ISBN: 3865723438 (EAN: 9783865723437 / 978-3865723437)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Der Liebesbegriff bei Augustin, diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Th mehr lesen ...
Schlagworte: Philosophie der Neuzeit Augustinus Augustinus, Aurelius Existenzphilosophie Hannah Arendt Philosophen 20., 21. Jahrhundert Geisteswissenschaften Philosoph Der Liebesbegriff bei Augustin, diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Theologen Augustinus außer acht gelassen hatte, und zum anderen, indem sie die theologischen Wortführer ihrer Zeit überging, die Augustinus für sich reklamierten. Was ihre ersten Kritiker indessen verkannten, erscheint aus heutiger Sicht gerade als die Qualität dieser frühen Arbeit: Ihre Doktorarbeit verstand sich nicht als theologische, sondern von vornherein als existentialistische Arbeit. 1906 geboren, wächst Hannah Arendt in Königsberg auf. Sie studiert neben Griechisch und Latein Theologie bei Bultmann und Philosophie bei Heidegger und Jaspers. 1928 Promotion, 1941 Emigration nach New York, wo sie bis zu ihrem Tod 1965 lebt. Werke u.a.: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (engl. 1951, dt. 1955); Vita activa oder vom tätigen Leben (engl. 1958; dt. 1960); Eichmann in Jerusalem (engl. 1963; dt. 1964).Hannah Arendt, am Anfang upj. Dass Hannah Arendt 1928 in Heidelberg bei Karl Jaspers über den «Liebesbegriff bei Augustin» promovierte – und erfolgreich promovierte, obwohl die Arbeit nicht ganz fertig geschrieben war –, ist bekannt. Gleichwohl führte just diese erste aller Arendt`schen Schriften selbst bei fortgeschrittenen Spezialisten nur ein Fussnotendasein: Gelesen hat man die Dissertation, anders als die anschliessend publizierte Lebensgeschichte der Rahel Varnhagen, nicht. Wie denn auch: Bis vor kurzem sind kaum einige wenige Exemplare in verstreuten Universitätsbibliotheken noch auffindbar gewesen. Nun ist Hannah Arendts akademisches Erstlingswerk endlich neu aufgelegt, und zwar im Originallaut der 1929 von Karl Jaspers als neuntes «Heft» im Berliner Springer-Verlag herausgegebenen «Philosophischen Forschungen». Ludger Lütkehaus weist in seinem kundigen Vorwort zu Recht darauf hin, wie unabhängig im Denken schon die 22-jährige Doktorandin gewesen ist: Sie, die Jüdin, sieht und sucht in Augustinus durchaus nicht den katholischen Kirchenvater, den dogmatischen Theologen oder gar den fromm gewordenen Renegaten. Indem sie Augustinus gleichsam existenzialphilosophisch auslegt und beerbt, eignet sie sich ihn neu an. Der eigentliche Rohdiamant der Arendt`schen Augustinus-Auslegung ist der Begriff der «Natalität», wie er später in Arendts politischer Philosophie präzisiert werden wird. – Als akademisches Gesellenstück ersten Ranges hat auch Karl Jaspers die Arbeit nicht sehen wollen. In seinem – im Anhang mitgedruckten – Gutachten bemängelt er etwa das Desinteresse der Kandidatin an den philologischen Tiefengründen der gelehrten Philosophie. Arendt wird die eigene Arbeit später sogar als «philosophische Stenographie» abtun. Eine simple akademische Qualifikationsarbeit ist diese Dissertation dennoch nicht. Wer auch zwischen den Zeilen lesen kann, findet darin vielgestaltige Denkübungen, nicht nur über das Thema des Anfangens.Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Nachwort Ludger Lütkehaus Sprache deutsch Einbandart kartoniert Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit Augustinus Augustinus, Aurelius Existenzphilosophie Hannah Arendt Philosophen 20., 21. Jahrhundert ISBN-10 3-86572-343-8 / 3865723438 ISBN-13 978-3-86572-343-7 / 9783865723437

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Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation Mit einem Nachwort von Ludger Lütkehaus Hannah Arendt Philosophie Theologie Griechisch Heidegger Bultmann Jaspers Augustinus Existenzialphilosophie Der Liebesbegriff bei Augustin , diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Theologen Augustinus außer acht gelassen hatte, und zum anderen, indem sie die theologischen Wortführer ihrer Zeit überging, die Augustinus für sich reklamierten. Was ihre ersten Kritiker indessen verkannten, erscheint aus heutiger Sicht gerade als die Qualität dieser frühen Arbeit: Ihre Doktorarbeit verstand sich nicht als theologische, sondern von vornherein als existentialistische Arbeit. 1906 geboren, wächst Hannah Arendt in Königsberg auf. Sie studiert neben Griechisch und Latein Theologie bei Bultmann und Philosophie bei Heidegger und Jaspers. 1928 Promotion, 1941 Emigration nach New York, wo sie bis zu ihrem Tod 1965 lebt. Werke u.a.: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (engl. 1951, dt. 1955); Vita activa oder vom tätigen Leben (engl. 1958; dt. 1960); Eichmann in Jerusalem (engl. 1963; dt. 1964).Hannah Arendt, am Anfang upj. Dass Hannah Arendt 1928 in Heidelberg bei Karl Jaspers über den «Liebesbegriff bei Augustin» promovierte – und erfolgreich promovierte, obwohl die Arbeit nicht ganz fertig geschrieben war –, ist bekannt. Gleichwohl führte just diese erste aller Arendt`schen Schriften selbst bei fortgeschrittenen Spezialisten nur ein Fussnotendasein: Gelesen hat man die Dissertation, anders als die anschliessend publizierte Lebensgeschichte der Rahel Varnhagen, nicht. Wie denn auch: Bis vor kurzem sind kaum einige wenige Exemplare in verstreuten Universitätsbibliotheken noch auffindbar gewesen. Nun ist Hannah Arendts akademisches Erstlingswerk endlich neu aufgelegt, und zwar im Originallaut der 1929 von Karl Jaspers als neuntes «Heft» im Berliner Springer-Verlag herausgegebenen «Philosophischen Forschungen». Ludger Lütkehaus weist in seinem kundigen Vorwort zu Recht darauf hin, wie unabhängig im Denken schon die 22-jährige Doktorandin gewesen ist: Sie, die Jüdin, sieht und sucht in Augustinus durchaus nicht den katholischen Kirchenvater, den dogmatischen Theologen oder gar den fromm gewordenen Renegaten. Indem sie Augustinus gleichsam existenzialphilosophisch auslegt und beerbt, eignet sie sich ihn neu an. Der eigentliche Rohdiamant der Arendt`schen Augustinus-Auslegung ist der Begriff der «Natalität», wie er später in Arendts politischer Philosophie präzisiert werden wird. – Als akademisches Gesellenstück ersten Ranges hat auch Karl Jaspers die Arbeit nicht sehen wollen. In seinem – im Anhang mitgedruckten – Gutachten bemängelt er etwa das Desinteresse der Kandidatin an den philologischen Tiefengründen der gelehrten Philosophie. Arendt wird die eigene Arbeit später sogar als «philosophische Stenographie» abtun. Eine simple akademische Qualifikationsarbeit ist diese Dissertation dennoch nicht. Wer auch zwischen den Zeilen lesen kann, findet darin vielgestaltige Denkübungen, nicht nur über das Thema des Anfangens.Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Sprache deutsch Einbandart kartoniert Augustin Hannah Arendt ISBN-10 3-8257-0343-6 / 3825703436 ISBN-13 978-3-8257-0343-1 / 9783825703431

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Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation Mit einem Nachwort von Ludger Lütkehaus Hannah Arendt Philosophie Theologie Griechisch Heidegger Bultmann Jaspers Augustinus Existenzialphilosophie Der Liebesbegriff bei Augustin , diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Theologen Augustinus außer acht gelassen hatte, und zum anderen, indem sie die theologischen Wortführer ihrer Zeit überging, die Augustinus für sich reklamierten. Was ihre ersten Kritiker indessen verkannten, erscheint aus heutiger Sicht gerade als die Qualität dieser frühen Arbeit: Ihre Doktorarbeit verstand sich nicht als theologische, sondern von vornherein als existentialistische Arbeit. 1906 geboren, wächst Hannah Arendt in Königsberg auf. Sie studiert neben Griechisch und Latein Theologie bei Bultmann und Philosophie bei Heidegger und Jaspers. 1928 Promotion, 1941 Emigration nach New York, wo sie bis zu ihrem Tod 1965 lebt. Werke u.a.: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (engl. 1951, dt. 1955); Vita activa oder vom tätigen Leben (engl. 1958; dt. 1960); Eichmann in Jerusalem (engl. 1963; dt. 1964).Hannah Arendt, am Anfang upj. Dass Hannah Arendt 1928 in Heidelberg bei Karl Jaspers über den «Liebesbegriff bei Augustin» promovierte – und erfolgreich promovierte, obwohl die Arbeit nicht ganz fertig geschrieben war –, ist bekannt. Gleichwohl führte just diese erste aller Arendt`schen Schriften selbst bei fortgeschrittenen Spezialisten nur ein Fussnotendasein: Gelesen hat man die Dissertation, anders als die anschliessend publizierte Lebensgeschichte der Rahel Varnhagen, nicht. Wie denn auch: Bis vor kurzem sind kaum einige wenige Exemplare in verstreuten Universitätsbibliotheken noch auffindbar gewesen. Nun ist Hannah Arendts akademisches Erstlingswerk endlich neu aufgelegt, und zwar im Originallaut der 1929 von Karl Jaspers als neuntes «Heft» im Berliner Springer-Verlag herausgegebenen «Philosophischen Forschungen». Ludger Lütkehaus weist in seinem kundigen Vorwort zu Recht darauf hin, wie unabhängig im Denken schon die 22-jährige Doktorandin gewesen ist: Sie, die Jüdin, sieht und sucht in Augustinus durchaus nicht den katholischen Kirchenvater, den dogmatischen Theologen oder gar den fromm gewordenen Renegaten. Indem sie Augustinus gleichsam existenzialphilosophisch auslegt und beerbt, eignet sie sich ihn neu an. Der eigentliche Rohdiamant der Arendt`schen Augustinus-Auslegung ist der Begriff der «Natalität», wie er später in Arendts politischer Philosophie präzisiert werden wird. – Als akademisches Gesellenstück ersten Ranges hat auch Karl Jaspers die Arbeit nicht sehen wollen. In seinem – im Anhang mitgedruckten – Gutachten bemängelt er etwa das Desinteresse der Kandidatin an den philologischen Tiefengründen der gelehrten Philosophie. Arendt wird die eigene Arbeit später sogar als «philosophische Stenographie» abtun. Eine simple akademische Qualifikationsarbeit ist diese Dissertation dennoch nicht. Wer auch zwischen den Zeilen lesen kann, findet darin vielgestaltige Denkübungen, nicht nur über das Thema des Anfangens.Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Sprache deutsch Einbandart kartoniert Augustin Hannah Arendt ISBN-10 3-8257-0343-6 / 3825703436 ISBN-13 978-3-8257-0343-1 / 9783825703431

2004 Philo Verlagsges. Philo Verlagsges. 2004 Softcover 138 S. 20,4 x 13,6 x 1,6 cm ISBN: 3825703436 (EAN: 9783825703431 / 978-3825703431)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Der Liebesbegriff bei Augustin, diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Th mehr lesen ...
Schlagworte: Augustin Hannah Arendt Philosophie Theologie Griechisch Heidegger Bultmann Jaspers Augustinus Existenzialphilosophie Der Liebesbegriff bei Augustin, diese Dissertation einer 23-jährigen Jüdin über eine Hauptfigur der christlichen Kirche, löste gleich bei ihrem Erscheinen im Jahre 1929 einen kleinen Skandal aus. Die Doktorandin hatte, darin waren sich die Rezensenten der wichtigsten Organe im akademischen Milieu jener Zeit einig, gleich mehrfach gesündigt.Zum einen, indem sie den Theologen Augustinus außer acht gelassen hatte, und zum anderen, indem sie die theologischen Wortführer ihrer Zeit überging, die Augustinus für sich reklamierten. Was ihre ersten Kritiker indessen verkannten, erscheint aus heutiger Sicht gerade als die Qualität dieser frühen Arbeit: Ihre Doktorarbeit verstand sich nicht als theologische, sondern von vornherein als existentialistische Arbeit. 1906 geboren, wächst Hannah Arendt in Königsberg auf. Sie studiert neben Griechisch und Latein Theologie bei Bultmann und Philosophie bei Heidegger und Jaspers. 1928 Promotion, 1941 Emigration nach New York, wo sie bis zu ihrem Tod 1965 lebt. Werke u.a.: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft (engl. 1951, dt. 1955); Vita activa oder vom tätigen Leben (engl. 1958; dt. 1960); Eichmann in Jerusalem (engl. 1963; dt. 1964).Hannah Arendt, am Anfang upj. Dass Hannah Arendt 1928 in Heidelberg bei Karl Jaspers über den «Liebesbegriff bei Augustin» promovierte – und erfolgreich promovierte, obwohl die Arbeit nicht ganz fertig geschrieben war –, ist bekannt. Gleichwohl führte just diese erste aller Arendt`schen Schriften selbst bei fortgeschrittenen Spezialisten nur ein Fussnotendasein: Gelesen hat man die Dissertation, anders als die anschliessend publizierte Lebensgeschichte der Rahel Varnhagen, nicht. Wie denn auch: Bis vor kurzem sind kaum einige wenige Exemplare in verstreuten Universitätsbibliotheken noch auffindbar gewesen. Nun ist Hannah Arendts akademisches Erstlingswerk endlich neu aufgelegt, und zwar im Originallaut der 1929 von Karl Jaspers als neuntes «Heft» im Berliner Springer-Verlag herausgegebenen «Philosophischen Forschungen». Ludger Lütkehaus weist in seinem kundigen Vorwort zu Recht darauf hin, wie unabhängig im Denken schon die 22-jährige Doktorandin gewesen ist: Sie, die Jüdin, sieht und sucht in Augustinus durchaus nicht den katholischen Kirchenvater, den dogmatischen Theologen oder gar den fromm gewordenen Renegaten. Indem sie Augustinus gleichsam existenzialphilosophisch auslegt und beerbt, eignet sie sich ihn neu an. Der eigentliche Rohdiamant der Arendt`schen Augustinus-Auslegung ist der Begriff der «Natalität», wie er später in Arendts politischer Philosophie präzisiert werden wird. – Als akademisches Gesellenstück ersten Ranges hat auch Karl Jaspers die Arbeit nicht sehen wollen. In seinem – im Anhang mitgedruckten – Gutachten bemängelt er etwa das Desinteresse der Kandidatin an den philologischen Tiefengründen der gelehrten Philosophie. Arendt wird die eigene Arbeit später sogar als «philosophische Stenographie» abtun. Eine simple akademische Qualifikationsarbeit ist diese Dissertation dennoch nicht. Wer auch zwischen den Zeilen lesen kann, findet darin vielgestaltige Denkübungen, nicht nur über das Thema des Anfangens.Hannah Arendt, am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren und am 4. Dezember 1975 in New York gestorben, studierte Philosophie, Theologie und Griechisch unter anderem bei Heidegger, Bultmann und Jaspers, bei dem sie 1928 promovierte. 1933 Emigration nach Paris, ab 1941 in New York. 1946 bis 1948 Lektorin, danach als freie Schriftstellerin tätig. 1963 Professorin für Politische Theorie in Chicago, ab 1967 an der New School for Social Research in New York. Sprache deutsch Einbandart kartoniert Augustin Hannah Arendt ISBN-10 3-8257-0343-6 / 3825703436 ISBN-13 978-3-8257-0343-1 / 9783825703431 Der Liebesbegriff bei Augustin. Versuch einer philosophischen Interpretation Mit einem Nachwort von Ludger Lütkehaus von Hannah Arendt (Autor) Der Liebesbegriff bei Augustin Philo Verlagsges.

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Théâtre choisi. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1946]. 607 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

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llection classique du Milieu du monde, 16. - Introduction de Henri Guillemin
Schlagworte: Reihen/ Collection Milieu Monde/ Theatertexte/ Dramen/ Franzoesische Literatur/

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Les liaisons dangereuses ou Lettres recueillies dans une société et publiées pour l`instruction de quelques autres. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1944]. 631 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

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Genève, Paris, Montréal 1944 631 Seiten. Dünndruck.


llection classique du Milieu du Monde; 10 Série verte, romans. - Introduction de Henri Guillemin
Schlagworte: Reihen/ Collection Milieu Monde/ Franzoesische Literatur/

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Le lys dans la vallée. Roman. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1947]. 382 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

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Le lys dans la vallée. Roman. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1947]. 382 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

Genève, Paris, Montréal 1947 382 Seiten. Dünndruck.


llection classique du Milieu du Monde. Série verte. Série verte; 17. - Introduction de Henri Guillemin. - Deckel konkav verzogen
Schlagworte: Reihen/ Collection Milieu Monde/ Franzoesische Literatur/

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Réflexions ou sentences et maximes morales. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1943]. 160 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

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Réflexions ou sentences et maximes morales. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1943]. 160 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

Genève, Paris, Montréal 1943 160 Seiten. Dünndruck.


llection classique du milieu du monde; 2 Série rouge, essais et mémoires. - Introduction de Henri Guillemin
Schlagworte: Reihen/ Collection Milieu Monde/ Franzoesische Literatur/ Philosophie/

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Méditations poétiques. Nouvelles méditations poétiques. Le dernier chant de pèlerinage d`Harold. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1948]. 373 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

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Méditations poétiques. Nouvelles méditations poétiques. Le dernier chant de pèlerinage d`Harold. Genève, Paris, Montréal: Editions du Milieu du monde, [1948]. 373 Seiten. Dünndruck. Pappband (gebunden) mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Kleinoktav 13x10 cm.

Genève, Paris, Montréal 1948 373 Seiten. Dünndruck.


llection classique du Milieu du Monde. Série bleue, Poésies; 19. - Introduction de Henri Guillemin. - Deckel etwas konkav verzogen, Schutzumschlag mit schwachen Gebrauchsspuren.
Schlagworte: Reihen/ Collection Milieu Monde/ Franzoesische Literatur/

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