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Terror ohne System. Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933 - 1935.

Mehr von BENZ Wolfgang DISTEL
[Konzentrationslager] - BENZ Wolfgang u. DISTEL Barbara (Hrsg.):
Terror ohne System. Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933 - 1935. Geschichte der Konzentrationslager 1933 - 1945 - Band 1.

Metropol-Verlag, Berlin 2001. 310, (1) Seiten. Mit einigen Abbildungen. Illustrierte Originalbroschur. 22x14,5 cm ISBN: 3932482611 (EAN: 9783932482618 / 978-3932482618)


Schlagworte: KZ's, Deportation, Judenvernichtung, Drittes Reich, Nationalsozialismus, Naziwahn, Judentum, Antisemitismus, Judaism, judaica, Judaika, KZ, Konzentrationslager, Holocaust, Menschenverachtung, Überlebende, KZler, Auschwitz, Lager, Zwangsarbeit, Zwangsarbeiter, Nazis, Diktatur, Vernichtung, Vernichtungslager

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Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager.

Mehr von Kogon Eugen
[Konzentrationslager Nazi- Deutschland] - Kogon, Eugen:
Der SS-Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager. Herausgegeben vom Verlag der Frankfurter Hefte. Aus der Reihe: Die Buchreihe für Jedermann.

Erstes bis 100. Tausend, dieser Ausgabe, gegenüber der Erstfassung des Manuskriptes wenig verändert, einige Streichungen, andere Teile wurden ergänzt. Erschienen in Berlin bei: Druckhaus Tempelhof, im Jahre 1947. Insgesamt 384 Seiten, lose beiliegend ein Originalfragebogen, Leserumfrage. Kl.8°(Klein- Oktav- Format bis 18,5 cm.) Original- Kartoneinband mit rot- schwarzer Rücken- und Vorderdeckel- Beschriftung.


Inhalt: Der SS-Staat - Das System der deutschen Konzentrationslager ist ein 1946 zuerst erschienenes Werk des Soziologen Eugen Kogon, der selbst als Gegner des Nationalsozialismus sechs Jahre lang Häftling im KZ Buchenwald war. Es ist eine umfassende Darstellung des deutschen KZ-Terrors und gilt als die erste historische Analyse des NS-Terrorsystems. (Siehe auch Wikipedia). Zustand: Einband leich mehr lesen ...
Schlagworte: 3. Reich; Nationalsozialismus; Konzentrationslager; Nachschlagewerk; Standardwerk; Holocaust; Organisation; Zeitgeschichte.

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Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen von Juliane Brauer Musik im KZ Sachsenhausen Schriftenreihe der Siftung Brandenburgische Gedenkstätten 25 Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Musik war aber stärker als die Angst.« Diese Aussage eines tschechischen Studenten zeigt eine der Dimensionen von Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen. Auf eine umfangreiche Quellenbasis gestützt zeichnet Juliane Brauer in ihrer nun veröffentlichten Dissertation den Umgang mit und die Wahrnehmung von Musik und Gesang am Beispiel des Konzentrationslagers Sachsenhausen im Zeitraum von 1936 bis 1945 nach. Dabei geht sie auf die Bedingungen, Anlässe und Formen von befohlener und selbstbestimmter Musik ein, zeichnet die Entwicklungslinien nach und analysiert ihre unterschiedlichen Funktionen: Singen auf Befehl als Instrument der Disziplinierung und Demütigung in den Händen der SS gehörte zu deren alltäglicher Herrschaftspraxis im Lager. Ihrer Studie legt Brauer jedoch die Frage zugrunde, ob selbstbestimmte Musik gleichfalls als Überlebensstrategie im Lager gedeutet werden kann. Darin folgt Brauer Christoph Daxelmüller, der Kultur als »Summe aller Zivilisationstechniken« definiert. Das selbstbestimmte Singen und Musizieren hatte unter anderem auch die Funktion, sich der eigenen kulturellen Identität zu vergewissern und an dieser selbst unter schlimmsten Lagerbedingungen festzuhalten. Die Musik der Häftlinge war demnach auch eine Reflexion der Ereignisse im Lager: der Versuch, eine Sprache für das Erlebte zu finden. Die vorliegende, sprachlich höchst präzise Arbeit stützt sich auf eine außerordentlich gute Quellenbasis: 15 Liederbücher der deutschen Häftlinge, drei Stimm- und Liederbücher der tschechischen Studenten, zwei polnische Liederhefte, ein niederländisches Tagebuch, in dem auch Lieder verzeichnet sind, sowie drei Liederbücher der norwegischen Gefangenen. Dieses Material wird durch Zeitzeugenberichte ergänzt. Auf diese Weise gelingt es Brauer im Vergleich zu bisherigen Aufsätzen und Büchern zu diesem Thema einen sehr großen Teil der Häftlingsgesellschaft in einem Lager abzudecken. Diese als 25.?Band in der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erschienene Studie ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil geht Brauer auf die befohlene Dimension von Musik als Herrschaftstechnik und –ritual der SS ein. Durch die gemeinsame musikalische Sozialisation und ein ähnliches Liedgut der SS wie der deutschen Häftlinge wurde Musik in den Anfangsjahren des Lagers von den Häftlingen nicht nur negativ wahrgenommen. An der erzwungenen musikalischen Begleitung von Gewaltakten und am befohlenen Singen bei Häftlingsmisshandlungen lässt sich die zunehmende Instrumentalisierung von Musik und Gesang zur systematischen Demütigung und Demoralisierung der Häftlinge nachzeichnen. Mit der zunehmenden Inhaftierung jüdischer Gefangener ab 1938 verstärkt sich die Entwicklung hin zur »musikalischen Gewalt«, also der tatsächlichen körperlichen Anstrengung des Singens (oft bei gleichzeitiger Misshandlung) und des Gefühls der Hoffnungslosigkeit unter den Gefangenen. Die kollektive Demütigung, willkürliche Bestrafung, die psychische und physische Folter werden von Brauer daher vollkommen zu Recht als »musikalischer Sadismus« bezeichnet. Der zweite Teil beleuchtet die musikalischen Aktivitäten einzelner Häftlingsgruppen. Jedes Gruppenkapitel beginnt mit einer Schilderung der kollektiven Verfolgung und Verhaftung und setzt sich mit dem Gruppenverständnis der Häftlinge auseinander. Ausführlich beschreibt Brauer den Gesang, die Chöre und Lagerkapellen der deutschen kommunistischen Häfltinge. Die beim Weihnachtsfest 1936 durch das gemeinsame Singen erfahrene tröstende Kraft der Musik ist Auslöser für nachfolgende musikalische Treffen. Die Liederbücher und das -repertoire zeigen, wie Musik als Gruppenstrategie genutzt wurde. Auch die tschechischen Studenten, die seit November 1939 in Sachsenhausen inhaftiert waren, nehmen diese gemeinsame Aktivität durchweg positiv wahr. Ein eigenes Unterkapitel widmet Brauer dem polnischen Lagersänger Aleksander Kuliszewicz. Die polnischen Gefangenen zeichneten sich durch besonderes musikalisches Engagement aus, da sie sehr schnell eine ausgeprägte Interessen- und Überlebensgemeinschaft bildeten. Den norwegischen Häftlingen war es aufgrund ihrer privilegierten Stellung möglich, Musik als Teil ihres Gemeinschaftslebens zu integrieren. Im dritten Teil geht Brauer auf das Wechselverhältnis von Musik und Gewalt am Beispiel der jüdischen Häftlinge und der Zeugen Jehovas ein. Die gezielt eingesetzte und gewollt tödliche Brutalität richtete sich gegen das Stigma vom musikalischen Juden: »Es scheint, als wollten die zuständigen SS-Blockführer mit Gewalt diesen Gefangenen ihre vermutete Musikalität austreiben.« (S.?298) So wird das befohlene Singen während qualvoller Misshandlungen zu einem typischen Gewaltritual der SS. Auch bei den Zeugen Jehovas sollten mit Hilfe von erzwungenem Singen Identitäten gebrochen werden. Jedoch geriet diese Mischform aus physischer Gewalt und psychischer Demütigung aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftsbewusstseins nicht selten zu einer Demonstration des unerschütterlichen Glaubens der Zeugen Jehovas. Im vierten und letzten Teil geht Brauer auf die nationalen und internationalen Dimensionen von Musik ein. Beispielhaft werden die Weihnachtsfeste, die gruppenübergreifenden musikalischen Veranstaltungen und die internationalen Lieder in Sachsenhausen analysiert. Insgesamt gelingt es Brauer, eine fundierte, auf breiter Quellenbasis angelegte Studie zu den musikalischen Aktivitäten von sechs Häftlingsgruppen vorzulegen und Musik und Gesang als Teil der Alltagsgeschichte im Konzentrationslager Sachsenhausen zu verorten. Die sorgfältige Analyse des Quellenmaterials und der sensible Gebrauch der Sprache – gerade in der Beschreibung der emotionalen Wirkung von Musik – zeichnen dieses Buch aus. Die Exkurse über die Lebenswege außergewöhnlicher Sänger und Musiker ermöglichen dem Leser darüber hinaus, Kenntnisse über das Erleben und Überleben in Extremsituationen mit individuellen Schicksalen zu verknüpfen. Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager ISBN-10 3-940938-16-5 / 3940938165 ISBN-13 978-3-940938-16-9 / 9783940938169

Mehr von Juliane Brauer
Juliane Brauer
Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen von Juliane Brauer Musik im KZ Sachsenhausen Schriftenreihe der Siftung Brandenburgische Gedenkstätten 25 Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Musik war aber stärker als die Angst.« Diese Aussage eines tschechischen Studenten zeigt eine der Dimensionen von Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen. Auf eine umfangreiche Quellenbasis gestützt zeichnet Juliane Brauer in ihrer nun veröffentlichten Dissertation den Umgang mit und die Wahrnehmung von Musik und Gesang am Beispiel des Konzentrationslagers Sachsenhausen im Zeitraum von 1936 bis 1945 nach. Dabei geht sie auf die Bedingungen, Anlässe und Formen von befohlener und selbstbestimmter Musik ein, zeichnet die Entwicklungslinien nach und analysiert ihre unterschiedlichen Funktionen: Singen auf Befehl als Instrument der Disziplinierung und Demütigung in den Händen der SS gehörte zu deren alltäglicher Herrschaftspraxis im Lager. Ihrer Studie legt Brauer jedoch die Frage zugrunde, ob selbstbestimmte Musik gleichfalls als Überlebensstrategie im Lager gedeutet werden kann. Darin folgt Brauer Christoph Daxelmüller, der Kultur als »Summe aller Zivilisationstechniken« definiert. Das selbstbestimmte Singen und Musizieren hatte unter anderem auch die Funktion, sich der eigenen kulturellen Identität zu vergewissern und an dieser selbst unter schlimmsten Lagerbedingungen festzuhalten. Die Musik der Häftlinge war demnach auch eine Reflexion der Ereignisse im Lager: der Versuch, eine Sprache für das Erlebte zu finden. Die vorliegende, sprachlich höchst präzise Arbeit stützt sich auf eine außerordentlich gute Quellenbasis: 15 Liederbücher der deutschen Häftlinge, drei Stimm- und Liederbücher der tschechischen Studenten, zwei polnische Liederhefte, ein niederländisches Tagebuch, in dem auch Lieder verzeichnet sind, sowie drei Liederbücher der norwegischen Gefangenen. Dieses Material wird durch Zeitzeugenberichte ergänzt. Auf diese Weise gelingt es Brauer im Vergleich zu bisherigen Aufsätzen und Büchern zu diesem Thema einen sehr großen Teil der Häftlingsgesellschaft in einem Lager abzudecken. Diese als 25.?Band in der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erschienene Studie ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil geht Brauer auf die befohlene Dimension von Musik als Herrschaftstechnik und –ritual der SS ein. Durch die gemeinsame musikalische Sozialisation und ein ähnliches Liedgut der SS wie der deutschen Häftlinge wurde Musik in den Anfangsjahren des Lagers von den Häftlingen nicht nur negativ wahrgenommen. An der erzwungenen musikalischen Begleitung von Gewaltakten und am befohlenen Singen bei Häftlingsmisshandlungen lässt sich die zunehmende Instrumentalisierung von Musik und Gesang zur systematischen Demütigung und Demoralisierung der Häftlinge nachzeichnen. Mit der zunehmenden Inhaftierung jüdischer Gefangener ab 1938 verstärkt sich die Entwicklung hin zur »musikalischen Gewalt«, also der tatsächlichen körperlichen Anstrengung des Singens (oft bei gleichzeitiger Misshandlung) und des Gefühls der Hoffnungslosigkeit unter den Gefangenen. Die kollektive Demütigung, willkürliche Bestrafung, die psychische und physische Folter werden von Brauer daher vollkommen zu Recht als »musikalischer Sadismus« bezeichnet. Der zweite Teil beleuchtet die musikalischen Aktivitäten einzelner Häftlingsgruppen. Jedes Gruppenkapitel beginnt mit einer Schilderung der kollektiven Verfolgung und Verhaftung und setzt sich mit dem Gruppenverständnis der Häftlinge auseinander. Ausführlich beschreibt Brauer den Gesang, die Chöre und Lagerkapellen der deutschen kommunistischen Häfltinge. Die beim Weihnachtsfest 1936 durch das gemeinsame Singen erfahrene tröstende Kraft der Musik ist Auslöser für nachfolgende musikalische Treffen. Die Liederbücher und das -repertoire zeigen, wie Musik als Gruppenstrategie genutzt wurde. Auch die tschechischen Studenten, die seit November 1939 in Sachsenhausen inhaftiert waren, nehmen diese gemeinsame Aktivität durchweg positiv wahr. Ein eigenes Unterkapitel widmet Brauer dem polnischen Lagersänger Aleksander Kuliszewicz. Die polnischen Gefangenen zeichneten sich durch besonderes musikalisches Engagement aus, da sie sehr schnell eine ausgeprägte Interessen- und Überlebensgemeinschaft bildeten. Den norwegischen Häftlingen war es aufgrund ihrer privilegierten Stellung möglich, Musik als Teil ihres Gemeinschaftslebens zu integrieren. Im dritten Teil geht Brauer auf das Wechselverhältnis von Musik und Gewalt am Beispiel der jüdischen Häftlinge und der Zeugen Jehovas ein. Die gezielt eingesetzte und gewollt tödliche Brutalität richtete sich gegen das Stigma vom musikalischen Juden: »Es scheint, als wollten die zuständigen SS-Blockführer mit Gewalt diesen Gefangenen ihre vermutete Musikalität austreiben.« (S.?298) So wird das befohlene Singen während qualvoller Misshandlungen zu einem typischen Gewaltritual der SS. Auch bei den Zeugen Jehovas sollten mit Hilfe von erzwungenem Singen Identitäten gebrochen werden. Jedoch geriet diese Mischform aus physischer Gewalt und psychischer Demütigung aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftsbewusstseins nicht selten zu einer Demonstration des unerschütterlichen Glaubens der Zeugen Jehovas. Im vierten und letzten Teil geht Brauer auf die nationalen und internationalen Dimensionen von Musik ein. Beispielhaft werden die Weihnachtsfeste, die gruppenübergreifenden musikalischen Veranstaltungen und die internationalen Lieder in Sachsenhausen analysiert. Insgesamt gelingt es Brauer, eine fundierte, auf breiter Quellenbasis angelegte Studie zu den musikalischen Aktivitäten von sechs Häftlingsgruppen vorzulegen und Musik und Gesang als Teil der Alltagsgeschichte im Konzentrationslager Sachsenhausen zu verorten. Die sorgfältige Analyse des Quellenmaterials und der sensible Gebrauch der Sprache – gerade in der Beschreibung der emotionalen Wirkung von Musik – zeichnen dieses Buch aus. Die Exkurse über die Lebenswege außergewöhnlicher Sänger und Musiker ermöglichen dem Leser darüber hinaus, Kenntnisse über das Erleben und Überleben in Extremsituationen mit individuellen Schicksalen zu verknüpfen. Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager ISBN-10 3-940938-16-5 / 3940938165 ISBN-13 978-3-940938-16-9 / 9783940938169

2008 Metropol Metropol 2008 Softcover 451 S. 23,8 x 16,8 x 3 cm ISBN: 3940938165 (EAN: 9783940938169 / 978-3940938169)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager KZ Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Mus mehr lesen ...
Schlagworte: Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager KZ Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Christine Müller, M.A., Historikerin, Angestellte an der Universität Heidelberg, Dezernat für Internationale Angelegenheiten. Hat zum polnischen Nachkriegsfilm und zur Berichterstattung über Jedwabne publiziert. Die Liebe zur Musik war aber stärker als die Angst.« Diese Aussage eines tschechischen Studenten zeigt eine der Dimensionen von Musik im Konzentrationslager Sachsenhausen. Auf eine umfangreiche Quellenbasis gestützt zeichnet Juliane Brauer in ihrer nun veröffentlichten Dissertation den Umgang mit und die Wahrnehmung von Musik und Gesang am Beispiel des Konzentrationslagers Sachsenhausen im Zeitraum von 1936 bis 1945 nach. Dabei geht sie auf die Bedingungen, Anlässe und Formen von befohlener und selbstbestimmter Musik ein, zeichnet die Entwicklungslinien nach und analysiert ihre unterschiedlichen Funktionen: Singen auf Befehl als Instrument der Disziplinierung und Demütigung in den Händen der SS gehörte zu deren alltäglicher Herrschaftspraxis im Lager. Ihrer Studie legt Brauer jedoch die Frage zugrunde, ob selbstbestimmte Musik gleichfalls als Überlebensstrategie im Lager gedeutet werden kann. Darin folgt Brauer Christoph Daxelmüller, der Kultur als »Summe aller Zivilisationstechniken« definiert. Das selbstbestimmte Singen und Musizieren hatte unter anderem auch die Funktion, sich der eigenen kulturellen Identität zu vergewissern und an dieser selbst unter schlimmsten Lagerbedingungen festzuhalten. Die Musik der Häftlinge war demnach auch eine Reflexion der Ereignisse im Lager: der Versuch, eine Sprache für das Erlebte zu finden. Die vorliegende, sprachlich höchst präzise Arbeit stützt sich auf eine außerordentlich gute Quellenbasis: 15 Liederbücher der deutschen Häftlinge, drei Stimm- und Liederbücher der tschechischen Studenten, zwei polnische Liederhefte, ein niederländisches Tagebuch, in dem auch Lieder verzeichnet sind, sowie drei Liederbücher der norwegischen Gefangenen. Dieses Material wird durch Zeitzeugenberichte ergänzt. Auf diese Weise gelingt es Brauer im Vergleich zu bisherigen Aufsätzen und Büchern zu diesem Thema einen sehr großen Teil der Häftlingsgesellschaft in einem Lager abzudecken. Diese als 25.?Band in der Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erschienene Studie ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil geht Brauer auf die befohlene Dimension von Musik als Herrschaftstechnik und –ritual der SS ein. Durch die gemeinsame musikalische Sozialisation und ein ähnliches Liedgut der SS wie der deutschen Häftlinge wurde Musik in den Anfangsjahren des Lagers von den Häftlingen nicht nur negativ wahrgenommen. An der erzwungenen musikalischen Begleitung von Gewaltakten und am befohlenen Singen bei Häftlingsmisshandlungen lässt sich die zunehmende Instrumentalisierung von Musik und Gesang zur systematischen Demütigung und Demoralisierung der Häftlinge nachzeichnen. Mit der zunehmenden Inhaftierung jüdischer Gefangener ab 1938 verstärkt sich die Entwicklung hin zur »musikalischen Gewalt«, also der tatsächlichen körperlichen Anstrengung des Singens (oft bei gleichzeitiger Misshandlung) und des Gefühls der Hoffnungslosigkeit unter den Gefangenen. Die kollektive Demütigung, willkürliche Bestrafung, die psychische und physische Folter werden von Brauer daher vollkommen zu Recht als »musikalischer Sadismus« bezeichnet. Der zweite Teil beleuchtet die musikalischen Aktivitäten einzelner Häftlingsgruppen. Jedes Gruppenkapitel beginnt mit einer Schilderung der kollektiven Verfolgung und Verhaftung und setzt sich mit dem Gruppenverständnis der Häftlinge auseinander. Ausführlich beschreibt Brauer den Gesang, die Chöre und Lagerkapellen der deutschen kommunistischen Häfltinge. Die beim Weihnachtsfest 1936 durch das gemeinsame Singen erfahrene tröstende Kraft der Musik ist Auslöser für nachfolgende musikalische Treffen. Die Liederbücher und das -repertoire zeigen, wie Musik als Gruppenstrategie genutzt wurde. Auch die tschechischen Studenten, die seit November 1939 in Sachsenhausen inhaftiert waren, nehmen diese gemeinsame Aktivität durchweg positiv wahr. Ein eigenes Unterkapitel widmet Brauer dem polnischen Lagersänger Aleksander Kuliszewicz. Die polnischen Gefangenen zeichneten sich durch besonderes musikalisches Engagement aus, da sie sehr schnell eine ausgeprägte Interessen- und Überlebensgemeinschaft bildeten. Den norwegischen Häftlingen war es aufgrund ihrer privilegierten Stellung möglich, Musik als Teil ihres Gemeinschaftslebens zu integrieren. Im dritten Teil geht Brauer auf das Wechselverhältnis von Musik und Gewalt am Beispiel der jüdischen Häftlinge und der Zeugen Jehovas ein. Die gezielt eingesetzte und gewollt tödliche Brutalität richtete sich gegen das Stigma vom musikalischen Juden: »Es scheint, als wollten die zuständigen SS-Blockführer mit Gewalt diesen Gefangenen ihre vermutete Musikalität austreiben.« (S.?298) So wird das befohlene Singen während qualvoller Misshandlungen zu einem typischen Gewaltritual der SS. Auch bei den Zeugen Jehovas sollten mit Hilfe von erzwungenem Singen Identitäten gebrochen werden. Jedoch geriet diese Mischform aus physischer Gewalt und psychischer Demütigung aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftsbewusstseins nicht selten zu einer Demonstration des unerschütterlichen Glaubens der Zeugen Jehovas. Im vierten und letzten Teil geht Brauer auf die nationalen und internationalen Dimensionen von Musik ein. Beispielhaft werden die Weihnachtsfeste, die gruppenübergreifenden musikalischen Veranstaltungen und die internationalen Lieder in Sachsenhausen analysiert. Insgesamt gelingt es Brauer, eine fundierte, auf breiter Quellenbasis angelegte Studie zu den musikalischen Aktivitäten von sechs Häftlingsgruppen vorzulegen und Musik und Gesang als Teil der Alltagsgeschichte im Konzentrationslager Sachsenhausen zu verorten. Die sorgfältige Analyse des Quellenmaterials und der sensible Gebrauch der Sprache – gerade in der Beschreibung der emotionalen Wirkung von Musik – zeichnen dieses Buch aus. Die Exkurse über die Lebenswege außergewöhnlicher Sänger und Musiker ermöglichen dem Leser darüber hinaus, Kenntnisse über das Erleben und Überleben in Extremsituationen mit individuellen Schicksalen zu verknüpfen. ISBN-10 3-940938-16-5 / 3940938165 ISBN-13 978-3-940938-16-9 / 9783940938169 Geschichte Politik Zeitgeschehen 20. Jahrhundert bis 1945 Drittes Reich Musik 20. Jahrhundert bis 1945 Sachsenhausen Konzentrationslager

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Des Lagers Stimme Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936 [Gebundene Ausgabe] Guido Fackler (Autor) Musik in Konzentrationslagern - damit wird das Moorsoldatenlied assoziiert, vielleicht auch noch das Dachau- oder das Buchenwaldlied. Wenig bekannt ist hingegen, dass Musik einen festen Bestandteil des Lagerlebens in allen Konzentrationslagern des NS-Regimes bildete. Wenn das Wachpersonal den Häftlingen befahl, beim Marschieren, Exerzieren oder bei Strafaktionen Lieder zu singen, missbrauchten die Täter die Musik, um ihre wehrlosen Opfer zu verspotten und zu demütigen und sie obendrein nach militärischem Vorbild zu disziplinieren. Aber auch die Häftlinge bedienten sich der Musik. Als Mittel geistigen Widerstands und mentaler Überlebenshilfe diente sie zur Transzendierung des grausamen Lageralltags. Vor allem die von den Häftlingen selbst geschaffenen KZ-Lieder halfen, sich emotional und intellektuell mit der lebensbedrohlichen Situation auseinanderzusetzen. Anhand vieler konkreter Einzelfälle, auf der Basis von Gesprächen mit Zeitzeugen und intensiver Archivrecherchen befasst sich die Studie erstmals systematisch mit den unterschiedlichen Formen und ambivalenten Bedeutungsgehalten von Musik in den frühen Konzentrationslagern. Mit einer Skizze über die weitere Entwicklung bis 1945 und mit einer ausführlichen Medio- und Bibliographie bietet die Arbeit darüber hinaus einen generellen Überblick zum Thema. Sprache deutsch Maße 240 x 170 mm Einbandart gebunden ISBN-10 3-86108-759-6 / 3861087596 ISBN-13 978-3-86108-759-5 / 9783861087595 Des Lagers Stimme Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936 [Gebundene Ausgabe] Guido Fackler (Autor)

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Guido Fackler (Autor)
Des Lagers Stimme Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936 [Gebundene Ausgabe] Guido Fackler (Autor) Musik in Konzentrationslagern - damit wird das Moorsoldatenlied assoziiert, vielleicht auch noch das Dachau- oder das Buchenwaldlied. Wenig bekannt ist hingegen, dass Musik einen festen Bestandteil des Lagerlebens in allen Konzentrationslagern des NS-Regimes bildete. Wenn das Wachpersonal den Häftlingen befahl, beim Marschieren, Exerzieren oder bei Strafaktionen Lieder zu singen, missbrauchten die Täter die Musik, um ihre wehrlosen Opfer zu verspotten und zu demütigen und sie obendrein nach militärischem Vorbild zu disziplinieren. Aber auch die Häftlinge bedienten sich der Musik. Als Mittel geistigen Widerstands und mentaler Überlebenshilfe diente sie zur Transzendierung des grausamen Lageralltags. Vor allem die von den Häftlingen selbst geschaffenen KZ-Lieder halfen, sich emotional und intellektuell mit der lebensbedrohlichen Situation auseinanderzusetzen. Anhand vieler konkreter Einzelfälle, auf der Basis von Gesprächen mit Zeitzeugen und intensiver Archivrecherchen befasst sich die Studie erstmals systematisch mit den unterschiedlichen Formen und ambivalenten Bedeutungsgehalten von Musik in den frühen Konzentrationslagern. Mit einer Skizze über die weitere Entwicklung bis 1945 und mit einer ausführlichen Medio- und Bibliographie bietet die Arbeit darüber hinaus einen generellen Überblick zum Thema. Sprache deutsch Maße 240 x 170 mm Einbandart gebunden ISBN-10 3-86108-759-6 / 3861087596 ISBN-13 978-3-86108-759-5 / 9783861087595 Des Lagers Stimme Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936 [Gebundene Ausgabe] Guido Fackler (Autor)

2000 Edition Temmen Edition Temmen 2000 Hardcover 600 S. ISBN: 3861087596 (EAN: 9783861087595 / 978-3861087595)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Musik in Konzentrationslagern - damit wird das Moorsoldatenlied assoziiert, vielleicht auch noch das Dachau- oder das Buchenwaldlied. Wenig bekannt ist hingegen, dass Musik einen festen Bestandteil des Lagerlebens in allen Konzentrationslagern des NS-Regimes bildete. Wenn das Wachpersonal den Häftlingen befahl, beim Marschieren, Exerzieren oder bei Strafaktionen Lied mehr lesen ...
Schlagworte: Musik in Konzentrationslagern - damit wird das Moorsoldatenlied assoziiert, vielleicht auch noch das Dachau- oder das Buchenwaldlied. Wenig bekannt ist hingegen, dass Musik einen festen Bestandteil des Lagerlebens in allen Konzentrationslagern des NS-Regimes bildete. Wenn das Wachpersonal den Häftlingen befahl, beim Marschieren, Exerzieren oder bei Strafaktionen Lieder zu singen, missbrauchten die Täter die Musik, um ihre wehrlosen Opfer zu verspotten und zu demütigen und sie obendrein nach militärischem Vorbild zu disziplinieren. Aber auch die Häftlinge bedienten sich der Musik. Als Mittel geistigen Widerstands und mentaler Überlebenshilfe diente sie zur Transzendierung des grausamen Lageralltags. Vor allem die von den Häftlingen selbst geschaffenen KZ-Lieder halfen, sich emotional und intellektuell mit der lebensbedrohlichen Situation auseinanderzusetzen. Anhand vieler konkreter Einzelfälle, auf der Basis von Gesprächen mit Zeitzeugen und intensiver Archivrecherchen befasst sich die Studie erstmals systematisch mit den unterschiedlichen Formen und ambivalenten Bedeutungsgehalten von Musik in den frühen Konzentrationslagern. Mit einer Skizze über die weitere Entwicklung bis 1945 und mit einer ausführlichen Medio- und Bibliographie bietet die Arbeit darüber hinaus einen generellen Überblick zum Thema. Sprache deutsch Maße 240 x 170 mm Einbandart gebunden ISBN-10 3-86108-759-6 / 3861087596 ISBN-13 978-3-86108-759-5 / 9783861087595 Des Lagers Stimme Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936 [Gebundene Ausgabe] Guido Fackler (Autor)

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Die Verfolgung der Homosexuellen in der NS-Zeit Zahlen und Schicksale aus Norddeutschland von Rainer Hoffschildt KZ Moringen Nationalsozialismus Homosexualität homosexuelle Häftlinge Schwulen und Lesben der Weimarer Republik Lustknaben KZ-Häftlinge Drittes Reich Konzentrationslager

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Rainer Hoffschildt
Die Verfolgung der Homosexuellen in der NS-Zeit Zahlen und Schicksale aus Norddeutschland von Rainer Hoffschildt KZ Moringen Nationalsozialismus Homosexualität homosexuelle Häftlinge Schwulen und Lesben der Weimarer Republik Lustknaben KZ-Häftlinge Drittes Reich Konzentrationslager

1999 Männerschwarm rosa Winkel Männerschwarm rosa Winkel 1999 Softcover 194 S. ISBN: 386149096X (EAN: 9783861490968 / 978-3861490968)


Zustand: gebraucht - sehr gut, KZ Moringen Nationalsozialismus Homosexualität homosexuelle Häftlinge Schwulen und Lesben der Weimarer Republik Lustknaben KZ-Häftlinge Drittes Reich Konzentrationslager Gesellschaft Wirtschaft Sieben Jahre nach seiner schwulen Stadtgeschichte Hannovers (""Olivia"") legte Rainer Hoffschildt im Dezember vorigen Jahres sein neues Buch über die Verfolgung der Homosexuel mehr lesen ...
Schlagworte: KZ Moringen Nationalsozialismus Homosexualität homosexuelle Häftlinge Schwulen und Lesben der Weimarer Republik Lustknaben KZ-Häftlinge Drittes Reich Konzentrationslager Gesellschaft Wirtschaft Sieben Jahre nach seiner schwulen Stadtgeschichte Hannovers (""Olivia"") legte Rainer Hoffschildt im Dezember vorigen Jahres sein neues Buch über die Verfolgung der Homosexuellen in der NS-Zeit vor - (gekürztes) Produkt einer ebenso langen intensiven Recherche-Arbeit. Wie der Untertitel ""Zahlen und Schicksale aus Norddeutschland"" deutlich macht, handelt es sich hierbei um eine Regionalstudie unserer Region, vergleichbar etwa mit der von Frank Sparing für Düsseldorf vorgelegten Arbeit. Dabei sind aber in Hoffschildts Buch einzelne Aspekte durchaus neuartig, also in der bisherigen Literatur so noch nicht bearbeitet. So geht er beispielsweise auch auf die Haftbedingungen in Gefängnissen und Zuchthäusern ein, die sich zum Ende des ""Dritten Reiches"" offenbar immer mehr denen in den Konzentrationslagern annäherten und so zunehmend zu Todesfällen unter den schwulen Häftlingen führten. Am Beispiel der Einzelschicksale wird auch immer wieder der Übergang zwischen den Haftsystemen Untersuchungs-, Straf- und Lagerhaft dargestellt. Zu letzterem erläutert er im ersten, einführenden Kapitel nach der Verschärfung des §175 durch die Nazis auch die ""Rechtsgrundlagen"" von - im Nazi-Jargon - ""Schutzhaft"", ""Vorbeugungshaft"" und ""Sicherungsverwahrung"". Die unterschiedlichen Typen von Konzentrationslagern werden ihrer historischen Entwicklung gemäß beschrieben, aber ebenso auch die davon abzugrenzenden Emslandlager. Diese stellen ebenso eine ""regionale Besonderheit"" dar wie das KZ Moringen, das ab 1940 als zentrales deutsches Jugend-KZ diente. Es war bereits 1933 als eines der ersten KZ‘s gegründet worden und diente später vorübergehend als zentrales Frauen-KZ für Preußen. Über homosexuelle Häftlinge in diesem KZ vor 1940 ist kaum etwas bekannt, doch seit der Umwidmung zum Jugend-KZ saßen hier viele homosexuelle Jugendliche ein. Die in den einzelnen Kapiteln beispielhaft vorgestellten Schicksale sind sehr bewegend. Da sich der §175 ja nur gegen Männer richtete, handelt es sich naturgemäß zum größten Teil um Schicksale schwuler Männer. Allerdings gab es - wenn auch wohl in weitaus geringerer Zahl - auch eine Verfolgung lesbischer Frauen in der NS-Zeit. Am Beispiel der Johanna S. wird eine von sicherlich mehreren Möglichkeiten deutlich, wie es dazu kommen konnte. Hier wird zugleich auch einmal die ""Nachwirkung"" nach dem Ende der Nazizeit angesprochen. So wird ein Rechtsanwalt wie folgt dazu zitiert: ""Ich habe festgestellt, daß die Entschädigungsbehörden und selbst die Entschädigungsgerichte, ja sogar der Bundesgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht mit früheren aktiven Nazis durchsetzt waren Was kann man von diesen Leuten anderes als die Fortsetzung ihrer früheren Werke erwarten Von diesen Leuten und von dieser Justiz haben Sie nichts als Hohn und Spott zu erwarten. Es sind Menschen ohne Erbarmen."" (Brief aus dem Jahre 1974). Natürlich ist das Thema der Fortsetzung der Verfolgung unter der Demokratie zu weitgespannt, um im vorliegenden Werk auch noch Berücksichtigung zu finden. Im Herbst 1998 war es ja bereits Gegenstand eines Seminars der Landeszentrale für politische Bildung - vielleicht findet es in näherer Zukunft auch einmal die eingehende Bearbeitung in Buchform, die es verdient (und die speziell für Hannover Hoffschildt ja schon in ""Olivia"" geleistet hat). Neben vereinzelten Schicksalen von Lesben und transidentischen Personen geht Hoffschildt auch auf homosexuelles Verhalten an sich heterosexueller Männer im KZ ein - sprich auf ""Kapos"", die eingesperrte Jungs zu ihren Lustknaben machten. (Kapos sind selbst KZ-Häftlinge, denen von der Wachmannschaft Aufsichtsfunktionen über ihre Mithäftlinge zugewiesen wurden.) Das Schlußkapitel ist verschiedenen Fällen von Todesurteilen der NS-Justiz wegen Homosexualität gewidmet - mit höchst unterschiedlichen Hintergründen und ebenso unterschiedlichem Ausgang. Somit bietet das Buch einen breiten Überblick über alle Aspekte des Themas und ist nicht nur den speziell historisch Interessierten zu empfehlen. Es handelt schließlich von unserer Geschichte. Deren müssen wir uns bewußt bleiben - und sei es nur, um zu begreifen, weshalb wir nicht darin nachlassen dürfen, weiterhin für die volle rechtliche Gleichstellung zu kämpfen. Zwar sind wir darin weiter vorangekommen als die Schwulen und Lesben der Weimarer Republik. Doch die wähnten sich vor 1933, als der Strafrechtsausschuß des Reichstages bereits mit knapper Mehrheit die Aufhebung des §175 in seiner damaligen Form beschlossen hatte (was aber nicht mehr zur Abstimmung ins Plenum gelangte), wahrscheinlich auch schon ein erstes Stück weit auf dem Weg zu gleichen Rechten. Angesichts zum Beispiel auch der neuen Regierungsbildung in Österreich müssen wir wachsam bleiben und die Gefahr kennen. Nicht zuletzt deshalb gehört das Buch in jede schwule und auch lesbische Hausbibliothek! Bernd König Die Verfolgung der Homosexuellen in der NS-Zeit Zahlen und Schicksale aus Norddeutschland von Rainer Hoffschildt Männerschwarm rosa Winkel

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Schnittpunkt des Holocaust: Jüdische Frauen und Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück: Wissenschaftlicher von Irith Dublon-Knebel

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Irith Dublon-Knebel
Schnittpunkt des Holocaust: Jüdische Frauen und Kinder im Konzentrationslager Ravensbrück: Wissenschaftlicher von Irith Dublon-Knebel

2009 Metropol Metropol 2009 Softcover 302 S. 23,8 x 16,8 x 2,2 cm ISBN: 3940938386 (EAN: 9783940938381 / 978-3940938381)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Tausende von jüdischen Frauen, Mädchen und Kindern waren im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und dessen Außenlagern inhaftiert. Jüdische Häftlinge waren im Lager auch nachdem der industrielle Massenmord in den Osten exportiert wurde und die Konzentrationslager innerhalb Deutschlands judenfrei werden sollten. Der Sammelband umfasst sozio-historische Analysen des mehr lesen ...
Schlagworte: Tausende von jüdischen Frauen, Mädchen und Kindern waren im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und dessen Außenlagern inhaftiert. Jüdische Häftlinge waren im Lager auch nachdem der industrielle Massenmord in den Osten exportiert wurde und die Konzentrationslager innerhalb Deutschlands judenfrei werden sollten. Der Sammelband umfasst sozio-historische Analysen des jüdischen Kapitels im Mikrokosmos von Ravensbrück von der Anfangsphase bis zur Befreiung. Dabei werden Aspekte des nationalsozialistischen KZ-Systems, die Situation der Häftlinge, geschlechtsspezifische Aspekte des Holocaust, zwischenmenschliche Kontakte sowie die Beziehungen der verschiedenen Gruppen untereinander vor dem Hintergrund des Gesamtkontextes Konzentrationslager untersucht. Auch die Nachkriegserfahrungen der Überlebenden werden berücksichtigt.

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Der SS - Staat.

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Kogon, Eugen:
Der SS - Staat. Das System der deutschen Konzentrationslager. Das System der deutschen Konzentrationslager. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einem Personenregister. Tafel der farbigen Markierungen der KZ-Häftlinge, Lageplan des KZ Buchenwald, Plan-Skizze einer Genickschuß-Anlage. Inhalt: Der Terror als Herrschaftssystem / Ziel und Organisation des SS - Staates / SS und Konzentrationslager / Art und Zahl der Konzentrationslager in Deutschland / Die Kategorien der KL-Gefangenen / Die äußere Einrichtungen der Konzentrationslager / Die innere Organisation der Konzentrationslager / Die Einlieferung in das Konzentrationslager / Der Tagesablauf im Konzentrationslager / Die Arbeit in Konzentrationslager / Die Ernährung der KL- Häftlinge / Geld- und Postempfang im Konzentrationslager / KL - Freizeitgestaltung / Die sanitären Verhältnisse im Konzentrationslager / Sondereinrichtungen / Gruppenschicksale und Sonderaktionen / Außenlager und Kriegszeiten / Zeitdauer der KL -Haft / Das Drohnendasein der SS 7 Der permanente Kampf zwischen der SS und antifaschistischen Kräften im Lager / Das Ende der KL / Psychologie der SS / Psychologie der KL Gefangenen / Das deutsche Volk und die Konzentrationslager. Tafel der farbigen Markierungen der KZ-Häftlinge, Lageplan des KZ Buchenwald, Plan-Skizze einer Genickschuß-Anlage.

Lizenzausgabe. Frankfurt am Main, Büchergilde Gutenberg, 1961. XXIV, 419 Seiten mit graphischen Darstellungen und einem Faltplan. Schutzumschlag und Einband: Herbert Lorenz. 20 cm. Rotes Leinen mit Schutzumschlag und Kopffarbschnitt.


Guter Zustand. Schutzumschlag auseinander gerissen. - Diese erste historische Analyse des nationalsozialistischen Terrorsystems soll die Tatsache in Erinnerung zurückrufen, daß die Entwicklung der SS und die Einrichtung der Konzentrationslager, in denen mehr als sechs Millionen Menschen einem geplanten Völkernord zum Opfer fielen, zur Herrschaftspraxis eines in Deutschland etablierten politischen mehr lesen ...
Schlagworte: 20. Jahrhundert, Nationalcharakter, Konzentrationslager, Nationalsozialistisches Schrifttum, Geschichte des 20. Jahrhunderts, 2. Weltkrieg, NSDAP, Rassentheorien, Geschichtsschreibung, Nationalismus, Ideologie, Rassismus, Rassenkunde, Geschichtswissenschaft, Nationalsozialistische Verbrechen, Nürnberger Gesetze, Geschichtsstudium, Nationalbewusstsein, Geschichte 1920-1948, Konzentrationslager, Nationalsozialistisches Verbrechen Massenmord, Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, 20. Jahrhundert, Nationalcharakter, 3. Reich, Geschichte des 20. Jahrhunderts, 2. Weltkrieg, NSDAP, Rassentheorien, Geschichtsschreibung, Nationalismus, Ideologie, Faschismus, Totalitarismus, Rassismus, Drittes Reich, Nationalsozialismus, Geschichtsphilosophie, Rassenkunde, Geschichtswissenschaft, Nationalsozialistische Organisationen, Kulturgeschichte, Volkskunde, Nationalsozialistische Verbrechen, Nürnberger Gesetze, Geschichtsstudium, Nationalbewusstsein, Holocaust, Judentum, Judaica, Zeitgeschichte

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Verurteilt in Dachau: Der Prozess gegen den KZ-Kommandanten Alex Piorkowski vor einem US-Militärgericht von Martin Gruner Die juristische Wiederaufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen begann unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die historische Forschung konzentrierte sich hierbei meist auf die Nürnberger Prozesse sowie auf Verfahren vor Bundesdeutschen Gerichten. Erst in jüngerer Zeit fanden auch die Urteile alliierter Militärgerichte in den Besatzungszonen entsprechende Beachtung.Vom 6. bis 17. Januar 1947 fand vor einem General Military Government Court in Dachau das Verfahren gegen den ehemaligen Kommandanten des Konzentrationslagers Dachau Alex Piorkowski und seinen Adjutanten Heinz Detmers statt. Diese Studie zeichnet den Verlauf des Prozesses anhand der Gerichtsprotokolle nach und ordnet zudem die US-Militärgerichtsbarkeit in Deutschland in den historischen Kontext ein. Schwerpunkt hierbei ist auch die Geschichte des 1933 errichteten Konzentrationslagers Dachau und der dort verübten Verbrechen, für die sich die beiden Angeklagten zu verantworten hatten. Verurteilt in Dachau Der Prozess gegen den KZ-Kommandanten

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Martin Gruner
Verurteilt in Dachau: Der Prozess gegen den KZ-Kommandanten Alex Piorkowski vor einem US-Militärgericht von Martin Gruner Die juristische Wiederaufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen begann unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die historische Forschung konzentrierte sich hierbei meist auf die Nürnberger Prozesse sowie auf Verfahren vor Bundesdeutschen Gerichten. Erst in jüngerer Zeit fanden auch die Urteile alliierter Militärgerichte in den Besatzungszonen entsprechende Beachtung.Vom 6. bis 17. Januar 1947 fand vor einem General Military Government Court in Dachau das Verfahren gegen den ehemaligen Kommandanten des Konzentrationslagers Dachau Alex Piorkowski und seinen Adjutanten Heinz Detmers statt. Diese Studie zeichnet den Verlauf des Prozesses anhand der Gerichtsprotokolle nach und ordnet zudem die US-Militärgerichtsbarkeit in Deutschland in den historischen Kontext ein. Schwerpunkt hierbei ist auch die Geschichte des 1933 errichteten Konzentrationslagers Dachau und der dort verübten Verbrechen, für die sich die beiden Angeklagten zu verantworten hatten. Verurteilt in Dachau Der Prozess gegen den KZ-Kommandanten

2008 Wißner Wißner 2008 Softcover 166 S. 21,2 x 15 x 1 cm ISBN: 3896396501 (EAN: 9783896396501 / 978-3896396501)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Die juristische Wiederaufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen begann unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die historische Forschung konzentrierte sich hierbei meist auf die Nürnberger Prozesse sowie auf Verfahren vor Bundesdeutschen Gerichten. Erst in jüngerer Zeit fanden auch die Urteile alliierter Militärgerichte in den Besatzungszonen ent mehr lesen ...
Schlagworte: Die juristische Wiederaufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen begann unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die historische Forschung konzentrierte sich hierbei meist auf die Nürnberger Prozesse sowie auf Verfahren vor Bundesdeutschen Gerichten. Erst in jüngerer Zeit fanden auch die Urteile alliierter Militärgerichte in den Besatzungszonen entsprechende Beachtung.Vom 6. bis 17. Januar 1947 fand vor einem General Military Government Court in Dachau das Verfahren gegen den ehemaligen Kommandanten des Konzentrationslagers Dachau Alex Piorkowski und seinen Adjutanten Heinz Detmers statt. Diese Studie zeichnet den Verlauf des Prozesses anhand der Gerichtsprotokolle nach und ordnet zudem die US-Militärgerichtsbarkeit in Deutschland in den historischen Kontext ein. Schwerpunkt hierbei ist auch die Geschichte des 1933 errichteten Konzentrationslagers Dachau und der dort verübten Verbrechen, für die sich die beiden Angeklagten zu verantworten hatten. Verurteilt in Dachau: Der Prozess gegen den KZ-Kommandanten Alex Piorkowski vor einem US-Militärgericht von Martin Gruner

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Elf Frauen, Leben in Wahrheit von Margita Schwalbova Elisabeth Prégardier, Anne Mohr (Herausgeber) Zeugen der Zeitgeschichte 7 Die erste Auflage des Buches erschien im Jahre 1947 in der Slowakei. Ich verfaßte es gleich nach Beendigung des Krieges. Der Anlaß für mich, dieses Buch zu schreiben, war die Rede des englischen Verteidigers von Kramer im Bergen-Belsen-Prozeß. Er behauptete, dass Kramer (ehemaliger höchster Kommandant von Auschwitz) nicht anders hätte handeln können, weil im Lager nur die niedrigste Klasse von Menschen aus dem jüdischen Ghetto gewesen sei, die nicht gewußt hätten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten. Das Leben und Sterben der elf mir sehr nahe stehenden Frauen soll eine Antwort auf diese Ansicht sein. Ich weiß, daß ähnliche Schicksale in die Tausende gehen. Da ich aber nur die wirklichen Geschehnisse skizzieren und beschreiben wollte, mußte ich solche Menschen heraussuchen, die ich gut gekannt habe und die im Kreis meines Wirkens gelebt haben. Es sind Frauen verschiedener Nationalitäten und verschiedener sozialer Schichten. Literatur Romane Erzählungen Geisteswissenschaften Geschichte Auschwitz Konzentrationslager KZ Berichte Erinnerungen Medizin im Dritten Reich ISBN-10 3-924574-84-7 / 3924574847 ISBN-13 978-3-924574-84-0 / 9783924574840 Elf Frauen Leben in Wahrheit Plöger Medien

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Margita Schwalbova Elisabeth Prégardier, Anne Mohr (Herausgeber)
Elf Frauen, Leben in Wahrheit von Margita Schwalbova Elisabeth Prégardier, Anne Mohr (Herausgeber) Zeugen der Zeitgeschichte 7 Die erste Auflage des Buches erschien im Jahre 1947 in der Slowakei. Ich verfaßte es gleich nach Beendigung des Krieges. Der Anlaß für mich, dieses Buch zu schreiben, war die Rede des englischen Verteidigers von Kramer im Bergen-Belsen-Prozeß. Er behauptete, dass Kramer (ehemaliger höchster Kommandant von Auschwitz) nicht anders hätte handeln können, weil im Lager nur die niedrigste Klasse von Menschen aus dem jüdischen Ghetto gewesen sei, die nicht gewußt hätten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten. Das Leben und Sterben der elf mir sehr nahe stehenden Frauen soll eine Antwort auf diese Ansicht sein. Ich weiß, daß ähnliche Schicksale in die Tausende gehen. Da ich aber nur die wirklichen Geschehnisse skizzieren und beschreiben wollte, mußte ich solche Menschen heraussuchen, die ich gut gekannt habe und die im Kreis meines Wirkens gelebt haben. Es sind Frauen verschiedener Nationalitäten und verschiedener sozialer Schichten. Literatur Romane Erzählungen Geisteswissenschaften Geschichte Auschwitz Konzentrationslager KZ Berichte Erinnerungen Medizin im Dritten Reich ISBN-10 3-924574-84-7 / 3924574847 ISBN-13 978-3-924574-84-0 / 9783924574840 Elf Frauen Leben in Wahrheit Plöger Medien

1994 Plöger Medien Plöger Medien 1994 Softcover 116 S. 20,4 x 19,8 x 1,2 cm ISBN: 3924574847 (EAN: 9783924574840 / 978-3924574840)


Zustand: gebraucht - sehr gut, Die erste Auflage des Buches erschien im Jahre 1947 in der Slowakei. Ich verfaßte es gleich nach Beendigung des Krieges. Der Anlaß für mich, dieses Buch zu schreiben, war die Rede des englischen Verteidigers von Kramer im Bergen-Belsen-Prozeß. Er behauptete, dass Kramer (ehemaliger höchster Kommandant von Auschwitz) nicht anders hätte handeln können, weil im Lager nu mehr lesen ...
Schlagworte: Auschwitz Konzentrationslager KZ Berichte Erinnerungen Medizin im Dritten Reich Literatur Romane Erzählungen Geisteswissenschaften Geschichte Die erste Auflage des Buches erschien im Jahre 1947 in der Slowakei. Ich verfaßte es gleich nach Beendigung des Krieges. Der Anlaß für mich, dieses Buch zu schreiben, war die Rede des englischen Verteidigers von Kramer im Bergen-Belsen-Prozeß. Er behauptete, dass Kramer (ehemaliger höchster Kommandant von Auschwitz) nicht anders hätte handeln können, weil im Lager nur die niedrigste Klasse von Menschen aus dem jüdischen Ghetto gewesen sei, die nicht gewußt hätten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten. Das Leben und Sterben der elf mir sehr nahe stehenden Frauen soll eine Antwort auf diese Ansicht sein. Ich weiß, daß ähnliche Schicksale in die Tausende gehen. Da ich aber nur die wirklichen Geschehnisse skizzieren und beschreiben wollte, mußte ich solche Menschen heraussuchen, die ich gut gekannt habe und die im Kreis meines Wirkens gelebt haben. Es sind Frauen verschiedener Nationalitäten und verschiedener sozialer Schichten. Dieses Buch erzählt von meheren Leiden von verschiedener Frauen, die sehr unter die Haut gehen! Von ihrem Leiden ,vom Überleben und vom Tot! Man fühlt sich fast wie am Ort des Geschehens und man bekommt sofort den Drang danach sich diese Orte auch selbst anzusehen, was ich dann auch selber tat und dann sehr erschüttert war wie authentisch im Buch alles beschrieben wurde!Es wird sehr das Interesse geweckt weitere Erzählungen zu lesen! Jede Frau kann besonders nachfühlen wie sich diese Frauen in den Vernichtungslagern gefühlt haben! War am Schluß dann sehr enttäuscht, daß es leider schon zu Ende war und für mich weiter gehen hätte können. Literatur Romane Erzählungen Geisteswissenschaften Geschichte Auschwitz Konzentrationslager KZ Berichte Erinnerungen Medizin im Dritten Reich ISBN-10 3-924574-84-7 / 3924574847 ISBN-13 978-3-924574-84-0 / 9783924574840 Elf Frauen Leben in Wahrheit Plöger Medien Elf Frauen, Leben in Wahrheit von Margita Schwalbova Elisabeth Prégardier, Anne Mohr (Herausgeber) Zeugen der Zeitgeschichte 7

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Die Linke im Visier.  Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933. (Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte Bd.14).

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Wachsmann, Nikolaus (Hg.):
Die Linke im Visier. Zur Errichtung der Konzentrationslager 1933. (Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte Bd.14).

Göttingen: Wallstein Vlg. 2014. 286 S., 6 Abb. Lit.verz. Br. *verlagsneu*. EAN: 9783835314948 (ISBN: 3835314947)


Die frühen Konzentrationslager und ihre Bedeutung für die Verfolgung der politischen Linken. Die Linke stand schon in der Weimarer Republik im Visier von Hitlers Anhängern. An die Macht gekommen, errichteten die Nationalsozialisten umgehend die ersten Konzentrationslager - in Militärgebäuden, Turnhallen, Gefängnissen, stillgelegten Fabriken, einstigen Rittergütern oder ausgedienten Schiffen. D mehr lesen ...
Schlagworte: Geschichte; Konzentrationslager; Nationalsozialismus; Politikgeschichte; Politische Linke; Sozialdemokraten

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