<![CDATA[Deutsche Literatur von BOUQUINIST Versand-Antiquariat GbR Florian Achthaler]]>BOUQUINIST Versand-Antiquariat GbR , Florian Achthaler, Nordendstr. 15, 80799, Münchenhttps://www.buchfreund.de/Bouquinist-GbRde-deCopyright 2003-2019 w+h GmbHDeutsche LiteraturThu, 21 Feb 2019 22:15:07 +0100https://www.buchfreund.deglaesser@whsoft.de (Stefan Gl垥r)60<![CDATA[Ein Lesebuch. Stücke, Polemik, Gespräche, Filme, Hörspiele, Analysen. Mit einem Vorwort von Thomas Thieringer. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers.. Zum Werk. - (=rororo 4902).]]>https://www.buchfreund.de/Ein-Lesebuch-Stuecke-Polemik-Gespraeche-Filme-Hoerspiele-Analysen-Mit-einem-Vorwort-von-Thomas-Thieringer-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Zum-Werk-rororo-4902-Kroetz-Franz-Xaver-9783499149023,92337765-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63263.jpg" title="Ein Lesebuch."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63263_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Kroetz, Franz Xaver: Ein Lesebuch. Stücke, Polemik, Gespräche, Filme, Hörspiele, Analysen. Mit einem Vorwort von Thomas Thieringer. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers.. Zum Werk. - (=rororo 4902). Taschenbucherstausgabe Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1982. 664 (4) Seiten. 19 cm. Einbandentwurf: Manfred Waller. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783499149023Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Franz Xaver Kroetz (* 25. Februar 1946 in München, Deutschland) ist ein deutscher Regisseur, Schriftsteller, Theaterautor und Schauspieler. Leben: Franz Xaver Kroetz besuchte eine Schauspielschule in München und das Max-Reinhardt-Seminar in Wien, arbeitete als Gelegenheitsarbeiter, Kraftfahrer und Pfleger. Er war von 1972 bis 1980 in der DKP aktiv, für die er bei den Bundestagswahlen 1972 und 1976 auf der Landesliste Bayern kandidierte. In die Schlagzeilen kam Kroetz, als 1971 die Uraufführung seiner Stücke Heimarbeit und Hartnäckig in München von Neonazis gestört wurde. Seine Dramen der 70er Jahre porträtieren Menschen, die durch ihr soziales Elend sprachlos werden und scheitern. In dem Stück Das Nest lässt er den Protagonisten, einen Lkw-Fahrer, aktiv werden: Er zeigt sich selbst und seinen Chef an, weil er auf dessen Geheiß Giftmüll in einen See gekippt hat – er „beschmutzt” also sein „Nest” (die Firma), weil dieses sein eigentliches „Nest” (die Umwelt) beschmutzt hat. In seiner Rolle als Klatschreporter Baby Schimmerlos in der Fernsehserie Kir Royal wurde Kroetz ab 1986 einem größeren Publikum bekannt. Vom 5. März 1992 bis zum Frühjahr 2005 war er mit der Schauspielerin Marie-Theres Relin verheiratet. Sie haben drei Kinder und lebten in der Gemeinde Altenmarkt an der Alz. Heute lebt Kroetz in München-Obermenzing und Teneriffa. ... Aus: wikipedia--Franz_Xaver_Kroetz. Schlagworte: Deutsche Literatur der siebziger Jahre, Belletristik, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturtheorie, Theatertexte, Theaterwissenschaft, Theaterwissenschaften, Theatergeschichte, Theaterstücke, Dramatiker, Theatertheorie, Dramaturgie, Dramentheorie, Dramatik, Geschichte, Schauspiel, Schauspieler, Theater<br>Bestell-Nr.: 63263<br>Preis: 3,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Ein-Lesebuch-Stuecke-Polemik-Gespraeche-Filme-Hoerspiele-Analysen-Mit-einem-Vorwort-von-Thomas-Thieringer-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Zum-Werk-rororo-4902-Kroetz-Franz-Xaver-9783499149023,92337765-buch">Bestellen</a>Thu, 21 Feb 2019 22:15:07 +0100https://www.buchfreund.de/Ein-Lesebuch-Stuecke-Polemik-Gespraeche-Filme-Hoerspiele-Analysen-Mit-einem-Vorwort-von-Thomas-Thieringer-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Zum-Werk-rororo-4902-Kroetz-Franz-Xaver-9783499149023,92337765-buch<![CDATA[Kottan ermittelt - Der vierte Mann. Roman. - (=Piper ; Bd. 5538 : Spannung).]]>https://www.buchfreund.de/Kottan-ermittelt-Der-vierte-Mann-Roman-Piper-Bd-5538-Spannung-Zenker-Helmut-9783492155380,92337766-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63264.jpg" title="Kottan ermittelt - Der vierte Mann."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63264_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Zenker, Helmut: Kottan ermittelt - Der vierte Mann. Roman. - (=Piper ; Bd. 5538 : Spannung). 10. - 14. Tausend. 2. Auflage München ; Zürich : Piper Verlag, 1989. 196 (12) Seiten. 19 cm. Umschlag: Frederico Luci unter Verwendung einer Zeichnung von Beate Bröme. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783492155380Guter Zustand. - Helmut Zenker (* 11. Jänner 1949 in St. Valentin; † 7. Jänner 2003 in Wien) war österreichischer Schriftsteller, Songwriter und Drehbuchautor. Leben: Helmut Zenker absolvierte die Pädagogische Akademie in Wien und arbeitete an Haupt- und Sonderschulen in Wien und Tirol, war aber auch als Lastwagenfahrer und Filmvorführer tätig. Er gründete 1969 mit Peter Henisch die Literaturzeitschrift Wespennest. Seit 1973 war Zenker freier Schriftsteller. Er beteiligte sich rege an Autorenlesungen, unter anderem am Linken Wort im Rahmen des jährlichen Volksstimmefests im Wiener Prater. Im Jahre 1974 schrieb Zenker die erste Satire um den Wiener Polizeimajor Adolf Kottan – sie wurde nicht veröffentlicht. Schließlich verwandelte er das Manuskript über Kottan in ein Hörspiel, das 1975 vom SWF produziert wurde. 1976 wurde am Wiener Volkstheater in der Direktion von Gustav Manker Zenkers erstes Stück, Wahnsinnig glücklich, mit dem jungen Karlheinz Hackl unter der Regie von Rudolf Jusits uraufgeführt. 1976 erlebte Major Kottan seine Bildschirmpremiere in einem 90-minütigen Fernsehfilm des ORF. Regie führte Peter Patzak, der auch alle weiteren Kottan-Folgen für den ORF inszenierte. Die von 1976 bis 1983 produzierte Serie Kottan ermittelt erlangte insbesondere mit Lukas Resetarits in der Hauptrolle große Beliebtheit. 1990 gründete Zenker mit Major Kottan den CABAL-Verlag, in dem ausschließlich Bücher von Helmut Zenker erschienen. 1990 bis 1998 war die von ihm geschriebene TV-Serie Tohuwabohu erfolgreich. Zenker war Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs. Er starb am 7. Jänner 2003 im Alter von 53 Jahren. Als Todesursache wird zum einen Nierenversagen, zum anderen eine Tumorerkrankung angegeben. Er wurde in einem ehrenhalber gewidmeten Grab der Stadt Wien auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 40, Nummer 89) beigesetzt. ... Aus: wikipedia-Helmut_Zenker Schlagworte: Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Deutsche Literatur der 80-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Krimis, Kriminalliteratur, Krimi, Mord, Kriminalistik, Verbrechen, Kriminalfall, Kriminalroman, Kriminalromane, Kriminalfälle, Kriminalfilme, Psychologischer Kriminalroman, Kriminalerzählungen, Kriminalbeamter, Forensik<br>Bestell-Nr.: 63264<br>Preis: 3,30 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Kottan-ermittelt-Der-vierte-Mann-Roman-Piper-Bd-5538-Spannung-Zenker-Helmut-9783492155380,92337766-buch">Bestellen</a>Thu, 21 Feb 2019 22:15:07 +0100https://www.buchfreund.de/Kottan-ermittelt-Der-vierte-Mann-Roman-Piper-Bd-5538-Spannung-Zenker-Helmut-9783492155380,92337766-buch<![CDATA[Die Blendung. Roman. - (Fischer-Taschenbücher 696).]]>https://www.buchfreund.de/Die-Blendung-Roman-Fischer-Taschenbuecher-696-Canetti-Elias-3596206960,92337764-buchCanetti, Elias: Die Blendung. Roman. - (Fischer-Taschenbücher 696). 230. - 236. Tausend. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 1991. 506 (6) Seiten. 18 cm. Umschlagentwurf: Jan Buchholz und Reni Hinsch. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3596206960Guter Zustand. - Dieser Roman, 1935 in Wien zum erstenmal veröffentlicht, aber von ungünstigen Zeitumständen in seiner Wirkung behindert, ist auf Umwegen über England, Amerika und Frankreich, in die deutsche Literatur zurückgekehrt, in der er heute einen wichtigen Platz einnimmt. Wie Joyces "Ulysses", mit dem die Kritik Canettis Buch immer wieder verglichen hat, ist "Die Blendung" im Grunde eine mächtige Metapher für die Auseinandersetzung des Geistes mit der Wirklichkeit, für Glanz und Elend des einsam reflektierenden Menschen in der Welt.Protagonist der Handlung ist Kien, ein berühmter Sinologe, der in seiner 25 000 Bände umfassenden Bibliothek ein grotesk eigensinniges Höhlenleben führt. Seine Welt ist im Kopf, aber sein Kopf ist ohne Sinn für die Welt. Als Kien, von seiner Haushälterin zur Ehe verführt, mit den Konventionen und Tatsachen des alltäglichen Lebens konfrontiert wird, "rettet" er sich gewissermaßen in den Irrsinn. - Elias Canetti (* 25. Juli 1905 in Russe, Bulgarien; † 14. August 1994 in Zürich) war ein Schriftsteller und Aphoristiker deutscher Sprache und Literatur-Nobelpreisträger 1981. ... Als Schriftsteller ist Canetti nicht leicht in Kategorien oder literarische Strömungen einzuordnen. Sein Werk ist außerordentlich vielseitig, schon was die verwendeten literarischen Gattungen betrifft. Er hat unter anderem einen Roman veröffentlicht (Die Blendung), drei Dramen, eine anthropologische Studie (Masse und Macht), aphoristische Aufzeichnungen und eine mehrbändige Autobiografie. Da er sehr zögerlich veröffentlicht hat, wurde er, besonders im deutschen Sprachraum, nur allmählich einer größeren Öffentlichkeit bekannt. In den 1960er Jahren empfing er schließlich zahlreiche Preise und Auszeichnungen (so etwa 1966 den Deutschen Kritikerpreis und den Literaturpreis der Stadt Wien, 1969 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 1972 den Georg-Büchner-Preis und 1975 den Nelly-Sachs-Preis), schließlich erhielt er 1981 den Nobelpreis für Literatur. Bei aller Verschiedenheit der literarischen Gattungen, in denen er tätig war, ist Canettis Werk thematisch recht homogen. Er suchte alle Auswirkungen, die das Bewusstsein des Todes für das Leben des Menschen hat, zu erforschen – daher sein Interesse für die verschiedenen Religionen und Glaubensformen. Sein Interesse an Massenphänomenen und Erscheinungsformen der Macht entsprang den prägenden Ereignissen des 20. Jahrhunderts: den Weltkriegen und dem Nationalsozialismus. Bei aller Skepsis war Canetti jedoch nicht von pessimistischer Grundhaltung geprägt, vielmehr sah er es als den Beruf des Dichters (so der Titel eines Essays von 1976), Raum für „Hoffnung“ und Wege aus dem „Chaos“ zu schaffen. ... Aus wikipedia-Elias_Canetti Schlagworte: Nobelpreisträger, Buchwesen, Österreichische Literatur, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 63267<br>Preis: 4,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Blendung-Roman-Fischer-Taschenbuecher-696-Canetti-Elias-3596206960,92337764-buch">Bestellen</a>Thu, 21 Feb 2019 22:01:07 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Blendung-Roman-Fischer-Taschenbuecher-696-Canetti-Elias-3596206960,92337764-buch<![CDATA[Das Parfüm. Die Geschichte eines Mörders. Roman. - (=Diogenes Taschenbücher, detebe 22800).]]>https://www.buchfreund.de/Das-Parfuem-Die-Geschichte-eines-Moerders-Roman-Diogenes-Taschenbuecher-detebe-22800-Sueskind-Patrick-3257228007,91960549-buchSüskind, Patrick: Das Parfüm. Die Geschichte eines Mörders. Roman. - (=Diogenes Taschenbücher, detebe 22800). Taschenbucherstausgabe Zürich, Diogenes Verlag, 1994. 319 (17) Seiten. 18,9 cm. Umschlagmotiv: Antoine Watteau. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3257228007Lesetipp des Bouquinisten! Sehr guter Zustand. - Patrick Süskind (* 26. März 1949 in Ambach am Starnberger See) ist ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor. Leben und Persönlichkeit: Patrick Süskind wuchs in dem bayerischen Dorf Holzhausen auf. Sein Vater, Wilhelm Emanuel Süskind, war Schriftsteller, Übersetzer und langjähriger Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, seine Mutter arbeitete als Sportlehrerin. Sein älterer Bruder Martin E. Süskind war Journalist. Patrick Süskind hat viele Vorfahren aus der württembergischen Ehrbarkeit. So ist er ein Nachkomme des Bibelexegeten Johann Albrecht Bengel und damit auch des Reformators Johannes Brenz. Nach Grundschule, Gymnasium und Zivildienst studierte Süskind mittelalterliche und moderne Geschichte in München, auch zwei Semester in Aix-en-Provence, um seine Französisch-Kenntnisse zu verbessern. In dieser Zeit schrieb er seine ersten Texte. Er belegte ebenso Kurse in Englisch, Spanisch, Latein, Griechisch, Politik, Kunst und Theologie. Das Studium brach er ab.[1] Süskind verweigert sich in hohem Maße den Erwartungen des Literaturbetriebs. Er gibt kaum Interviews, tritt in der Öffentlichkeit nicht auf und hat verschiedene Auszeichnungen abgelehnt, so den Tukan-Preis (1987) und den FAZ-Literaturpreis (ebenfalls 1987)[4] sowie den französischen Preis für das beste Debüt (1986). Zur Weltpremiere der Verfilmung seines Romans Das Parfum am 7. September 2006 in München erschien er ebenfalls nicht.[5] Im Drehbuch zu Rossini reflektiert er jedoch selbstironisch sein eigenes Leben: die Filmfigur des scheuen Autors weigert sich – auch für viel Geld – sein Buch verfilmen zu lassen. Der Produzent wurde von Süskind dabei fast als ein Abbild von Bernd Eichinger (Constantin-Film) angelegt, der (nach eigener Aussage) damals versuchte, von Süskind die Filmrechte für Das Parfum zu erwerben. Von Süskind gibt es zudem kaum Fotos. In der Fernsehserie Monaco Franze hat er allerdings einen kleinen Cameo-Auftritt (9. Folge in der Kneipe, kurzer Zwischenschnitt). Am 7. September 2006 lief ein Portrait im Rahmen der Serie „Die großen Bayern“ im Bayerischen Rundfunk, worin sich Süskind nicht selbst zu Wort meldete. Stattdessen berichteten unter anderem Joachim Król und Christine Kaufmann über ihre Erlebnisse mit ihm.[6] Patrick Süskind lebt hauptsächlich in München,[7] in Seeheim am Starnberger See und in Montolieu in Frankreich. Literarisches Schaffen: Patrick Süskinds bekanntestes Werk ist der Roman Das Parfum (1985), der mit Übersetzungen in 46 Sprachen, darunter sogar Latein, mit etwa 15 Millionen verkauften Exemplaren (die Herausgabe einer Taschenbuchausgabe konnte erfolgreich um fast zehn Jahre hinausgezögert werden) zum Welterfolg wurde. 2006 wurde der Roman unter der Regie von Tom Tykwer (u. a. Lola rennt) verfilmt, nachdem Constantin-Film mit Bernd Eichinger für rund zehn Millionen Euro die Rechte- und Entwicklungskosten übernommen hatte (siehe Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders). Außerdem war Süskind an den Drehbüchern für die Fernseh-Mehrteiler Monaco Franze (1982) und Kir Royal (1986) beteiligt sowie an den Spielfilmen Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1997) und Vom Suchen und Finden der Liebe (2005), bei denen sämtlich Helmut Dietl Regie führte. Der Kontrabass, ein einaktiger Monolog aus dem Jahre 1981, war in der Spielsaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen und ist heute noch ständig im Repertoire deutscher und internationaler Theater. Patrick Süskind beschreibt oft (Anti-)Helden, die ihren Platz auf der Welt sowie in Beziehungen mit anderen Menschen suchen. ... Aus wikipedia-Patrick_S%C3%BCskind Schlagworte: Gebundene Ausgabe, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Parfümerie, Geruch, Geruchssinn, Kriminalliteratur, Kriminalroman, Massenmörder, Tom Tykwer, Belletristische Darstellung, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Hardcover, HC<br>Bestell-Nr.: 63077<br>Preis: 4,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Parfuem-Die-Geschichte-eines-Moerders-Roman-Diogenes-Taschenbuecher-detebe-22800-Sueskind-Patrick-3257228007,91960549-buch">Bestellen</a>Thu, 21 Feb 2019 22:01:07 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Parfuem-Die-Geschichte-eines-Moerders-Roman-Diogenes-Taschenbuecher-detebe-22800-Sueskind-Patrick-3257228007,91960549-buch<![CDATA[Der Schneemann. Jörg Fauser]]>https://www.buchfreund.de/Der-Schneemann-Joerg-Fauser-Fauser-Joerg-9783807701608,92324341-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63259.jpg" title="Der Schneemann."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63259_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Fauser, Jörg: Der Schneemann. Jörg Fauser Erstausgabe München : Rogner und Bernhard Verlag, 1981. 241 (1) Seiten. 19 cm. Illustrierter Pappband. ISBN: 9783807701608Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Buchkanten etwas berieben. ›Der Schneemann‹ ist die Geschichte des Kleinkriminellen Siegfried Blum, der durch Zufall an fünf Pfund Kokain gerät. Der Traum vom sorglosen Leben auf den Bahamas rückt in greifbare Nähe, wären da nicht die Profis des Rauschgifthandels, die Blum den Schnee wieder abjagen wollen. Er schleppt den Stoff von Malta über München, Frankfurt, Amsterdam bis Ostende mit sich herum und lernt schnell, wie schwierig es sein kann, einen kleinen Schneemann damit zu bauen. - Jörg Christian Fauser (* 16. Juli 1944 in Bad Schwalbach, Taunus; † 17. Juli 1987 zwischen Feldkirchen und München-Riem) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Leben: Jörg Fausers Eltern waren der Bildende Künstler Arthur Fauser und die Schauspielerin Maria Razum. In den Jahren 1959 und 1960 erschienen erste journalistische Beiträge in der Frankfurter Neuen Presse. 1963 begann Fausers Mitarbeit als Rezensent für die Frankfurter Hefte. Am 23. Juni 1964 erhielt er seine Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer. Nach dem Abitur am Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main 1965 begann Fauser an der Johann Wolfgang Goethe-Universität ein Studium der Fächer Ethnologie und Anglistik. Das Studium brach er 1966 ab. Während des Ersatzdienstes im Bethanien Krankenhaus Heidelberg wurde Fauser abhängig von Heroin. Er unterbrach den Ersatzdienst und hielt sich Anfang 1967 für sechs Wochen in Istanbul auf. Im Herbst 1967 setzte er sich vom Ersatzdienst ins Istanbuler Drogenviertel Tophane ab. Im Herbst 1968 kehrte Fauser nach Frankfurt zurück, ging dann nach West-Berlin und unternahm einen Opioidentzug. Um 1971 hatte er Kontakt zur Hausbesetzerszene in Frankfurt-Westend, u. a. zur Gruppe von Joschka Fischer. Zur 68er-Bewegung, deren Akteure meist aus Fausers Generation stammten, hielt er eine kritische Distanz, was sich auch in seinen Werken zeigt. Von 1968 bis 1974 lebte Jörg Fauser in Berlin, Frankfurt und Göttingen; er zog dann nach München. Fauser arbeitete bei verschiedenen literarischen Zeitschriften mit, unter anderem bei den Alternativzeitschriften Gasolin 23, Ufo und Ulcus Molle Info. Über seine Reisen, die ihn u. a. 1975 nach Marokko und 1976 in die USA führten, berichtete er in Reportagen für die Basler Nationalzeitung. In den 1970er-Jahren veröffentlichte er mehrere Gedichtbände und begann die Zusammenarbeit als Texter mit dem Rockmusiker Achim Reichel. Ein großer Populär-Erfolg gelang Fauser/Reichel mit der Single Der Spieler aus dem Konzeptalbum Blues in Blond, durch die ein Fauser-Text sogar in die ZDF-Hitparade gelangte. In den 1980er-Jahren zog Fauser nach Berlin, verfasste drei erfolgreiche Romane und war als Journalist für den Berliner tip und die Zeitschriften Lui und TransAtlantik tätig. Am 9. Juli 1985 heirateten Jörg Fauser und Gabriele Oßwald. Das Ehepaar zog nach München. Jörg Fauser starb am 17. Juli 1987 in der Nacht nach seinem 43. Geburtstag: Er wurde als Fußgänger auf der A 94 bei München von einem Lkw erfasst. Die Umstände blieben ungeklärt. Position und Rezeption: Fauser war in seinen frühen Jahren ein Underground-Autor, der stark von der amerikanischen Beat-Literatur beeinflusst war und in seinen Texten eigene Drogenerfahrungen verarbeitete. Unter dem Einfluss der amerikanischen Hard-boiled-Autoren Dashiell Hammett und Raymond Chandler wandelten sich in den 1980er-Jahren zwar seine Sujets, die in der zeitgenössischen Literaturkritik oft vorgenommene Etikettierung Fausers als Autor von Kriminalromanen aus der bundesrepublikanischen Wirklichkeit wird seinem literarischen Gewicht jedoch keineswegs gerecht. Exemplarisch für das Fauser von der etablierten Literaturkritik oft entgegengebrachte Unverständnis ist seine vernichtende Beurteilung durch Marcel Reich-Ranicki beim Lese-Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis von 1984. Anlässlich seiner Rede zum Ingeborg-Bachmann-Preis am 3. Juli 2013 äußerte Michael Köhlmeier die Vermutung, dass Fausers Tod kein Unfall gewesen sei, sondern mit dessen Recherchen über Verbindungen zwischen dem Drogenmilieu und der deutschen Politik zu tun gehabt hätten. Außerdem griff er die damaligen Juroren des Ingeborg-Bachmann-Preises an, namentlich Marcel Reich-Ranicki, Walter Jens, Gertrud Fussenegger und Peter Härtling. Ihre Kritik habe nicht Fausers Werk, sondern seiner Person gegolten. Jörg Fauser sei damals der deutschen Literaturkritik in ihrer "hinterhältigsten und erbärmlichsten Gestalt" begegnet: Fauser sei, egal was er gelesen habe, verrissen worden und daher tief verletzt gewesen. Heute gilt Fauser im Kreis der Underground-Literatur als der große Wegbereiter des Genres in Deutschland. Benjamin von Stuckrad-Barre, der als Oberstufenschüler alle Bücher von Fauser las hat seinen Büchern Soloalbum, Panikherz und Remix 3 jeweils ein Zitat von Fauser vorangestellt. ... Aus: wikipedia-Jörg_Fauser Schlagworte: 1988: Friedrich-Glauser-Preis, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Belletristik, Deutsche Literatur der 80-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Krimis, Kriminalliteratur, Krimi, Mord, Kriminalistik, Verbrechen, Kriminalfall, Kriminalroman, Kriminalromane, Kriminalfälle, Kriminalfilme, Psychologischer Kriminalroman, Kriminalerzählungen, Kriminalbeamter, Forensik, Thriller, Peter F. Bringmann, Marius Müller-Westernhagen, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Hardcover, HC<br>Bestell-Nr.: 63259<br>Preis: 36,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Schneemann-Joerg-Fauser-Fauser-Joerg-9783807701608,92324341-buch">Bestellen</a>Thu, 21 Feb 2019 22:01:07 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Schneemann-Joerg-Fauser-Fauser-Joerg-9783807701608,92324341-buch<![CDATA[Sämtliche Erzählungen. 1. Frühe Prosa (10 Erzählungen: Die Verwirrungen des Zögling Törless (1906), - Vereinigungen (1911) (Die Vollendung der Liebe.- Die Versuchung der stillen Veronika). - Drei Frauen (Grigia.- Die Portugiesin.- Tonka); 2. Aus dem Nachlass zu Lebzeiten (5 Erzählungen (1936). (I.Bilder.- II.Unfreundliche Betrachtungen.- III.Geschichten, die keine sind.- IV. Die Amsel.]]>https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Erzaehlungen-1-Fruehe-Prosa-10-Erzaehlungen-Die-Verwirrungen-des-Zoegling-Toerless-1906-Vereinigungen-1911-Die-Vollendung-der-Liebe-Die-Versuchung-der-stillen-Veronika-Drei-Frauen-Grigia-Di,92324342-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63258.jpg" title="Sämtliche Erzählungen."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63258_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Musil, Robert: Sämtliche Erzählungen. 1. Frühe Prosa (10 Erzählungen: Die Verwirrungen des Zögling Törless (1906), - Vereinigungen (1911) (Die Vollendung der Liebe.- Die Versuchung der stillen Veronika). - Drei Frauen (Grigia.- Die Portugiesin.- Tonka); 2. Aus dem Nachlass zu Lebzeiten (5 Erzählungen (1936). (I.Bilder.- II.Unfreundliche Betrachtungen.- III.Geschichten, die keine sind.- IV. Die Amsel. 5. Auflage Sonderausgabe 63. - 72. Tausend Reinbek b. Hamburg : Rowohlt Verlag, 1970. 326 (2) Seiten. 19,4 cm. Schutzumschlag und Einbandentwurf: Werner Rebhuhn. Graues Leinen ohne Schutzumschlag. ISBN: 9783498092733Guter Zustand. - Robert Musil (* 6. November 1880 in Klagenfurt; † 15. April 1942 in Genf), von 1917 bis zur Adelsaufhebung von 1919: Robert Edler von Musil, war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker. Bekannt ist Robert Musil vor allem als Autor des unvollendeten Romans Der Mann ohne Eigenschaften. Der Roman hatte sich von den ersten autobiographischen Entwürfen noch kurz nach dem Weltkrieg über verschiedene Romanprojekte Mitte der 1920er Jahre zu Musils Lebenswerk entwickelt, in das nach und nach sämtliche literarischen Anstrengungen eingingen. Im engeren Rahmen der deutschsprachigen Literatur seiner Zeit stellt man Musil nicht selten in eine Reihe mit Hermann Broch, Franz Kafka, Thomas Mann, Elias Canetti und anderen, deren Schreibenergie sich oft ähnlich der Musilschen aus Zusammenbruchserfahrungen nährte, die so persönlich wie epochal waren. ... (wikipedia). Schlagworte: a Schöne Literatur, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Österreich-Ungarn, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreich, Österreichische Literatur, Deutsche Literatur der 20-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der zwanziger Jahre, Buchhandelsgeschichte, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, , Österreichische Autoren<br>Bestell-Nr.: 63258<br>Preis: 6,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Erzaehlungen-1-Fruehe-Prosa-10-Erzaehlungen-Die-Verwirrungen-des-Zoegling-Toerless-1906-Vereinigungen-1911-Die-Vollendung-der-Liebe-Die-Versuchung-der-stillen-Veronika-Drei-Frauen-Grigia-Di,92324342-buch">Bestellen</a>Thu, 21 Feb 2019 22:01:07 +0100https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Erzaehlungen-1-Fruehe-Prosa-10-Erzaehlungen-Die-Verwirrungen-des-Zoegling-Toerless-1906-Vereinigungen-1911-Die-Vollendung-der-Liebe-Die-Versuchung-der-stillen-Veronika-Drei-Frauen-Grigia-Di,92324342-buch<![CDATA[Auf und davon: Erzähltes.]]>https://www.buchfreund.de/Auf-und-davon-Erzaehltes-Heller-Andre-3455031412,40556089-buchHeller, Andre: Auf und davon: Erzähltes. Erstausgabe Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag, 1979. 112 Seiten. 20 x 12 cm. Schwarzer Pappband mit Schutzumschlag. ISBN: 3455031412Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Umschlag etwas berieben und leicht rissig. Ungelesen. Guter Zustand. - André Heller (* 22. März 1947 in Wien) ist ein österreichischer Chansonnier, Aktionskünstler, Kulturmanager, Autor und Schauspieler. Leben: Die frühen Jahre: Heller entstammt väterlicherseits einer wohlhabenden jüdischen Familie von Süßwaren-Fabrikanten: Sein Vater Stephan (1895-1958) war der Sohn von Wilhelm Heller, einem der beiden Gründer der Wiener Süßwarenfabrik "Gustav & Wilhelm Heller". Diese Firma wurde durch die Erfindung der Dragées weltbekannt. Nach seinen eigenen Aussagen war für seine literarische Orientierung schon während seiner Schulzeit der fast tägliche Besuch im Café Hawelka ausschlaggebend. In diesem Wiener Kaffeehaus traf er auf Literaten wie Friedrich Torberg, H. C. Artmann und fallweise Elias Canetti sowie Hans Weigel und Helmut Qualtinger, mit dem er später zusammenarbeitete und auftrat. Bei Hans Weigel und dessen Lebensgefährtin Elfriede Ott nahm er Schauspielunterricht. Theater, Rundfunk, Fernsehen, Gesang: André Heller spielte zunächst mit wenig Erfolg an Wiener Avantgardebühnen und versuchte sich später als Programmgestalter beim österreichischen Rundfunk (ORF). 1967 gehörte er zu den Gründern des ersten deutschsprachigen Popsenders Ö3, bei dem er zunächst die Sendung Musicbox moderierte. 1968 wurde er Co-Autor der erfolgreichen Fernsehsendung Wünsch dir was. Im selben Jahr erschien auch seine erste Langspielplatte mit dem lakonischen Titel "Nr1". Einem breiteren Publikum in Österreich und in der Folge auch in Deutschland wurde Heller 1972 bekannt, als der ORF die surreale Fernsehshow Wer war André Heller? ausstrahlte. Außerdem erschien in diesem Jahr seine zweite LP ("Platte"), und bei den Wiener Festwochen wurde sein erstes Theaterstück mit dem Titel "King-Kong-King-Mayer-Mayer-Ling" uraufgeführt. ... Aus wikipedia-Andr%C3%A9_Heller: Franz Schlagworte: Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 37237<br>Preis: 3,90 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Auf-und-davon-Erzaehltes-Heller-Andre-3455031412,40556089-buch">Bestellen</a>Wed, 20 Feb 2019 22:30:40 +0100https://www.buchfreund.de/Auf-und-davon-Erzaehltes-Heller-Andre-3455031412,40556089-buch<![CDATA[Bartls Abenteuer. Roman. - (=dtv, Band 11235).]]>https://www.buchfreund.de/Bartls-Abenteuer-Roman-dtv-Band-11235-Haushofer-Marlen-3423112352,89376464-buchHaushofer, Marlen: Bartls Abenteuer. Roman. - (=dtv, Band 11235). Erste Auflage dieser Ausgabe München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1996. 122 (6) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3423112352Guter Zustand. Titelseite fehlt. Bartls Abenteuer ist die bezaubernde, vergnügliche und einfühlsame Geschichte eines kleinen Katers, der von seiner Mutter fortgeholt wird und in einer Familie ein neues Zuhause bekommt. Wir erleben, wie Bartl zögernd die Welt zu erkunden beginnt, wie er Abenteuer und Mutproben, Gefahren und Triumphe besteht, wie er der Held der Katzenwelt und eindeutig die >Hauptperson< der Familie wird. Eine entzückende Katzengeschichte, die Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Freude machen wird. - Marlen Haushofer, geborene Marie Helene Frauendorfer (* 11. April 1920 in Frauenstein (Gemeinde Molln); † 21. März 1970 in Wien), war eine österreichische Schriftstellerin. ... Ab 1946 publizierte Haushofer kleinere Erzählungen in Zeitschriften. Ein erster Erfolg gelang ihr jedoch erst 1952 mit der Novelle Das fünfte Jahr, das dem Titel entsprechend ein Jahr im Heranwachsen eines Kindes namens Marili in nüchterner Nähe beschreibt. Der Roman Die Wand, der 1963 veröffentlicht wurde, ist wahrscheinlich Haushofers wichtigstes Werk. Die hierin beschriebene Welt eines isolierten Lebens im Wald, einer in der Katastrophe entstandenen Idylle, wurde aber trotz der früh gelobten Qualitäten ebenso wie alle anderen Werke der Autorin vergessen. Lediglich die Kinderbücher bildeten hiervon eine für die Rezeption jedoch unbedeutende Ausnahme. Erst Frauenbewegung und Frauenliteraturforschung erkannten dann allmählich die Bedeutung des sich immer wieder mit der Rolle der Frau in der Männergesellschaft auseinandersetzenden Werkes und erlaubten so eine erneute Rezeption. Am 21. März 1970 verstarb die an Knochenkrebs erkrankte Dichterin nach einer Operation in Wien im Alter von 49 Jahren. Nach der Einäscherung am 26. März in der Feuerhalle Wien-Simmering wurde die Urne am Steyrer Taborfriedhof beigesetzt. ... Aus: wikipedia-Marlen_Haushofer Schlagworte: Deutsche Literatur der 60er Jahre, Frauenliteratur, Jugendbücher, Österreichische Literatur, Jugendliteratur, Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Katzenroman, Katze, Katzen, Katzenroman, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Österreichische Autoren<br>Bestell-Nr.: 61582<br>Preis: 2,40 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Bartls-Abenteuer-Roman-dtv-Band-11235-Haushofer-Marlen-3423112352,89376464-buch">Bestellen</a>Wed, 20 Feb 2019 22:30:40 +0100https://www.buchfreund.de/Bartls-Abenteuer-Roman-dtv-Band-11235-Haushofer-Marlen-3423112352,89376464-buch<![CDATA[Mittelmass und Wahn. Gesammelte Zerstreuungen. Mit Drucknachweisen. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 1800).]]>https://www.buchfreund.de/Mittelmass-und-Wahn-Gesammelte-Zerstreuungen-Mit-Drucknachweisen-Suhrkamp-Taschenbuch-st-1800-Enzensberger-Hans-Magnus-9783518383001,92310234-buchEnzensberger, Hans Magnus: Mittelmass und Wahn. Gesammelte Zerstreuungen. Mit Drucknachweisen. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 1800). 3. Auflage Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 1997. 278 (10) Seiten. 17,7 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Blaugrauer Pappband ohne Schutzumschlag. ISBN: 9783518383001Guter Zustand. Klappentext liegt bei. "Die westdeutsche Gesellschaft ist neuartig, banal und unergründlich. Seit seinen »Einzelheiten« (1961) hat Enzensberger ihre Evolution mit immer neuen Einreden und Beobachtungen begleitet. Wie es sich für einen Essayisten gehört, erhebt er keine systematischen Ansprüche. Er probiert die verschiedensten Mittel und Tonlagen aus, von der theoretischen Reflexion bis zum Sittengemälde, von der Nacherzählung bis zur verständnisinnigen Polemik, von der Reportage bis zur Text- und Medienanalyse. Auch die Themen dieses Bandes sind disparat. Sie reichen vom Deutschunterricht bis zu den Institutionen der internationalen Finanz und vom Wasserrecht bis zum Innenleben der Parteien. Begriffe wie der des Nullmediums und Figuren wie die des sekundären Analphabeten werden eingeführt und auf ihre Brauchbarkeit hin untersucht. Vor allem aber interessiert sich der freischweifende Kundschafter für die heimtückische Ironie der Verhältnisse und für die exotischen Geheimnisse des Mittelmaßes. Was Enzensbergers »Gesammelte Zerstreuungen« verbindet, ist am Ende weniger eine Methode als eine Haltung; er möchte sich weder von seinen Freunden noch von seinen Gegnern einschüchtern lassen. Über die Ignoranz; Bescheidener Vorschlag zum Schutze der Jugend vor den Erzeugnissen der Poesie; Literatur als Institution oder Der Alka-Seltzer-Effekt; Rezensenten-Dämmerung; Lob des Analphabetentums; Der Triumph der Bild-Zeitung oder Die Katastrophe der Pressefreiheit; Das Nullmedium oder Warum alle Klagen über das Fernsehen gegenstandslos sind. II: Kassensturz. Ein Bonner Memorandum; Milliarden aller Länder, vereinigt euch! Andeutungen über die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds. III: Der Wald im Kopf; Brunnenvergiftung. Eine ungehaltene Rede über das Wasserrecht und verwandte Gegenstände; Macht und Geist: Ein deutsches Indianerspiel; Die Vorzüge der Peinlichkeit; Das empfindsame Ungeheuer. Eine Wahlkampf-Unterhaltung; Die Leere im Zentrum des Terrors; Mittelmais und Wahn". - Hans Magnus Enzensberger (* 11. November 1929 in Kaufbeuren) ist ein deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer und Redakteur. Er publizierte einzelne Bücher unter den Pseudonymen Andreas Thalmayr, Linda Quilt, Elisabeth Ambras sowie Serenus M. Brezengang. Enzensberger lebt in München-Schwabing. Leben: ... 1980 gründete er mit Gaston Salvatore das Kulturmagazin TransAtlantik, das er 1982 wieder verließ. Von 1985 bis 2007 gab er zusammen mit Franz Greno die Buchreihe Die Andere Bibliothek heraus. Mit dem Filmemacher Peter Sehr arbeitet Enzensberger an einer Verfilmung des Lebens von Georg Christoph Lichtenberg. Politische Stellungnahmen: Seine bekannteste Auseinandersetzung mit den Medien, vor allem mit dem Fernsehen, ist sein Text „Baukasten zu einer Theorie der Medien“ (1970). Er bezeichnet darin die elektronischen Medien als Hauptinstrumente der „Bewusstseins-Industrie“ im Sinne Adornos und Horkheimers, der er weitgehende Steuerungs- und Kontrollmacht über die spätindustrielle Gesellschaft zuschreibt. Enzensberger fordert in dem Text eine sozialistische Medientheorie, d.h. einen emanzipatorischen und emanzipativen Umgang mit den Medien. Probleme sieht er im „repressiven Mediengebrauch“ (ein zentral gesteuertes Programm mit einem Sender und vielen Empfängern, der die Konsumenten passiv macht und entpolitisiert). Spezialisten produzieren den Inhalt, werden dabei jedoch durch Eigentümer oder Bürokratie kontrolliert. Ein „emanzipatorischer Mediengebrauch“ dagegen würde jeden Empfänger zum Sender machen. Durch die Aufhebung der technischen Barrieren würden die Massen mobilisiert und politisch eingebunden. In seinen 1988 veröffentlichten Gesammelten Zerstreuungen bezeichnete Enzensberger das Fernsehen als „Nullmedium“. Im Jahr 1987 verwendete er die Begriffe Ossie und Wessie in dem Prosaband Ach, Europa! Wahrnehmungen aus sieben Ländern. In einem fiktiven Reisebericht durch das Europa im Jahr 2006 beschreibt er in einem Kapitel ein friedlich wiedervereinigtes Deutschland, in dem sich aber Ossies und Wessies weiterhin feindlich gegenüberstehen. In seinem Buch Schreckens Männer (2006) beschäftigt er sich mit dem islamistischen Terror. Er beschreibt islamistische Selbstmordattentäter, die sich wie Sieger gebärdeten, aber tatsächlich radikale Verlierer seien. Er beschreibt die arabische Welt als eine Zivilisation, die im 12./13. Jahrhundert den Europäern weit überlegen gewesen sei, heute aber eine relativ unproduktive Zivilisation darstelle. Das produziere Minderwertigkeitskomplexe, die ihrerseits Wut erzeugten. Die Ursache für ihre Probleme würden die Selbstmordattentäter nicht bei sich, sondern in der westlichen Welt, den USA, bei den Juden oder in Verschwörungstheorien suchen. Enzensberger ist ein Kritiker der Rechtschreibreform und unterzeichnete auf der Basis der Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform von 1996 u. a. im Jahr 2004 den Frankfurter Appell zur Rechtschreibreform, was einen Widerspruch zu früher von ihm publizierten Polemiken darstellt. Kritik: Enzensberger gelang es oft, in der kulturellen und politischen Debatte Themen zu setzen und zutreffende Vorhersagen zu machen. Einerseits wurde sein Gespür für Trends und Tendenzen anerkannt (Habermas: „Er hat die Nase im Wind.“, andererseits wechselte er selbst oft seine politischen Ansichten. Am bekanntesten ist seine schrittweise Abkehr von den Idealen der 68er-Bewegung und seine umstrittene Gleichsetzung von Hitler mit Saddam Hussein. Dieser Vergleich brachte ihm unter anderem den Vorwurf des Missbrauchs der antifaschistischen Rhetorik für den Wiedereintritt der deutschen Armee in Kriegshandlungen ein. Die Änderung seiner Standpunkte wurde früher bei ihm eher negativ wahrgenommen, so etwa von Peter O. Chotjewitz: „Er war immer ängstlich bemüht, nicht der Mehrheit zu gefallen. Er ist ein Snob, ein politischer Dandy, ein Schaffner, der ruft: »Alles einsteigen!« und dann in den Gegenzug steigt, weil der so schön leer ist. Für ein selbstständiges intelligentes Denken spricht das nicht. Das macht ihn so glitschig.“ Im März 2009 widmete ihm das Deutsche Literaturarchiv in Marbach ein zweitägiges Symposion: „Hans Magnus Enzensberger und die Ideengeschichte der Bundesrepublik“. Nach der Tagung beurteilte das deutsche Feuilleton die steten Positions- und Rollenwechsel Enzensbergers mittlerweile eher wohlwollend und verständnisvoll. Das „habituelle Hakenschlagen“ (FAZ) oder sein „Zickzackkurs“ (FR) wären als Ironie, frühe Postmoderne und prinzipielle Zustimmungsverweigerung zu deuten. ... Aus: wikipedia-Hans_Magnus_Enzensberger. Schlagworte: Gegenwartsliteratur, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Deutschland (Bundesrepublik) ; Gesellschaft ; Kultur ; Geschichte 1976-1988 ; Aufsatzsammlung, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Soziologie, Gesellschaft, 20. Jahrhundert, Rechtssprechung, Soziale Identität, Sozialgeschichte, Enzensberger, Hans Magnus, Gesellschaftsporträt, Gesellschaftspsychologie, Gesellschaftsphilosophie, Linke Literatur, Politikwissenschaft, Politologie, Politik nach 1945, Recht, Essayistik, Soziale Normen und Rollen, Soziales Engagement, Linke Theorie, Gesellschaftstheorie, Justizgeschichte, Mafia, Politische Literatur, Gesellschaft, Soziale Integration, Rechtswissenschaft, Verbrechen, Politik, Soziologie, Rechtsgeschichte, Essays, Gesellschaftskritik, Sozialstruktur / Geschichte, Sozialer Wandel, Verrat, Gesellschaftwissenschaften insgesamt Bevölkerung, Sozialwesen, Justiz / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland // Bundesrepublik Deutschland, Soziale Rolle, Verbrecher, Soziale Ungleichheit, Rechtspflege, Politische, Soziale Probleme, Politisches Engagement, Terror, Rechtswesen, Soziale Situation, Vereinigte Staaten von Amerika, Politische Identität, Gesellschaftspolitik, Politiker, Linke Politik, Essayistik, Technologischer Fortschritt, Modernisierung, Bürokratie, Soziale Marktwirtschaft, Industrielle Revolution, Soziale Lage, Sozialwissenschaften, Deutsche Literatur der 80-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 63242<br>Preis: 3,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Mittelmass-und-Wahn-Gesammelte-Zerstreuungen-Mit-Drucknachweisen-Suhrkamp-Taschenbuch-st-1800-Enzensberger-Hans-Magnus-9783518383001,92310234-buch">Bestellen</a>Wed, 20 Feb 2019 22:30:40 +0100https://www.buchfreund.de/Mittelmass-und-Wahn-Gesammelte-Zerstreuungen-Mit-Drucknachweisen-Suhrkamp-Taschenbuch-st-1800-Enzensberger-Hans-Magnus-9783518383001,92310234-buch<![CDATA[Bartls Abenteuer. Roman. - (=dtv, Band 11235).]]>https://www.buchfreund.de/Bartls-Abenteuer-Roman-dtv-Band-11235-Haushofer-Marlen-3423112352,92310235-buchHaushofer, Marlen: Bartls Abenteuer. Roman. - (=dtv, Band 11235). Erste Auflage dieser Ausgabe München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1996. 122 (6) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3423112352Sehr guter Zustand. Bartls Abenteuer ist die bezaubernde, vergnügliche und einfühlsame Geschichte eines kleinen Katers, der von seiner Mutter fortgeholt wird und in einer Familie ein neues Zuhause bekommt. Wir erleben, wie Bartl zögernd die Welt zu erkunden beginnt, wie er Abenteuer und Mutproben, Gefahren und Triumphe besteht, wie er der Held der Katzenwelt und eindeutig die >Hauptperson< der Familie wird. Eine entzückende Katzengeschichte, die Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Freude machen wird. - Marlen Haushofer, geborene Marie Helene Frauendorfer (* 11. April 1920 in Frauenstein (Gemeinde Molln); † 21. März 1970 in Wien), war eine österreichische Schriftstellerin. ... Ab 1946 publizierte Haushofer kleinere Erzählungen in Zeitschriften. Ein erster Erfolg gelang ihr jedoch erst 1952 mit der Novelle Das fünfte Jahr, das dem Titel entsprechend ein Jahr im Heranwachsen eines Kindes namens Marili in nüchterner Nähe beschreibt. Der Roman Die Wand, der 1963 veröffentlicht wurde, ist wahrscheinlich Haushofers wichtigstes Werk. Die hierin beschriebene Welt eines isolierten Lebens im Wald, einer in der Katastrophe entstandenen Idylle, wurde aber trotz der früh gelobten Qualitäten ebenso wie alle anderen Werke der Autorin vergessen. Lediglich die Kinderbücher bildeten hiervon eine für die Rezeption jedoch unbedeutende Ausnahme. Erst Frauenbewegung und Frauenliteraturforschung erkannten dann allmählich die Bedeutung des sich immer wieder mit der Rolle der Frau in der Männergesellschaft auseinandersetzenden Werkes und erlaubten so eine erneute Rezeption. Am 21. März 1970 verstarb die an Knochenkrebs erkrankte Dichterin nach einer Operation in Wien im Alter von 49 Jahren. Nach der Einäscherung am 26. März in der Feuerhalle Wien-Simmering wurde die Urne am Steyrer Taborfriedhof beigesetzt. ... Aus: wikipedia-Marlen_Haushofer Schlagworte: Deutsche Literatur der 60er Jahre, Frauenliteratur, Jugendbücher, Österreichische Literatur, Jugendliteratur, Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Katzenroman, Katze, Katzen, Katzenroman, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Österreichische Autoren<br>Bestell-Nr.: 63252<br>Preis: 2,75 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Bartls-Abenteuer-Roman-dtv-Band-11235-Haushofer-Marlen-3423112352,92310235-buch">Bestellen</a>Wed, 20 Feb 2019 22:30:40 +0100https://www.buchfreund.de/Bartls-Abenteuer-Roman-dtv-Band-11235-Haushofer-Marlen-3423112352,92310235-buch<![CDATA[Auf und davon. Erzähltes.]]>https://www.buchfreund.de/Auf-und-davon-Erzaehltes-Heller-Andre-3455031412,92310236-buchHeller, Andre: Auf und davon. Erzähltes. 3. Auflage Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag, 1979. 112 (8) Seiten. 20 x 12 cm. Schwarzer Pappband mit farbigen Vorsätzen und Schutzumschlag. ISBN: 3455031412Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Schutzumschlag am Rücken fleckig. >>In den zum Teil autobiographischen Prosaerzählungen dieses Bandes lernen wir einen poetischen, sensiblen Erzähler kennnen, der in seiner knappen, kargen Sprache unsentimental zu erschüttern weiß. Er spielt mit Worten, beschwört Bilder herauf, die von großer Eindringlichkeit sind, und er spart die Angst nicht aus, die seine Wiener Kindheit überschattete. Aber seine Phantasie hält sie in Schach.<< (DIE FRAU, Zürich). - André Heller (* 22. März 1947 in Wien) ist ein österreichischer Chansonnier, Aktionskünstler, Kulturmanager, Autor und Schauspieler. Leben: Die frühen Jahre: Heller entstammt väterlicherseits einer wohlhabenden jüdischen Familie von Süßwaren-Fabrikanten: Sein Vater Stephan (1895-1958) war der Sohn von Wilhelm Heller, einem der beiden Gründer der Wiener Süßwarenfabrik "Gustav & Wilhelm Heller". Diese Firma wurde durch die Erfindung der Dragées weltbekannt. Nach seinen eigenen Aussagen war für seine literarische Orientierung schon während seiner Schulzeit der fast tägliche Besuch im Café Hawelka ausschlaggebend. In diesem Wiener Kaffeehaus traf er auf Literaten wie Friedrich Torberg, H. C. Artmann und fallweise Elias Canetti sowie Hans Weigel und Helmut Qualtinger, mit dem er später zusammenarbeitete und auftrat. Bei Hans Weigel und dessen Lebensgefährtin Elfriede Ott nahm er Schauspielunterricht. Theater, Rundfunk, Fernsehen, Gesang: André Heller spielte zunächst mit wenig Erfolg an Wiener Avantgardebühnen und versuchte sich später als Programmgestalter beim österreichischen Rundfunk (ORF). 1967 gehörte er zu den Gründern des ersten deutschsprachigen Popsenders Ö3, bei dem er zunächst die Sendung Musicbox moderierte. 1968 wurde er Co-Autor der erfolgreichen Fernsehsendung Wünsch dir was. Im selben Jahr erschien auch seine erste Langspielplatte mit dem lakonischen Titel "Nr1". Einem breiteren Publikum in Österreich und in der Folge auch in Deutschland wurde Heller 1972 bekannt, als der ORF die surreale Fernsehshow Wer war André Heller? ausstrahlte. Außerdem erschien in diesem Jahr seine zweite LP ("Platte"), und bei den Wiener Festwochen wurde sein erstes Theaterstück mit dem Titel "King-Kong-King-Mayer-Mayer-Ling" uraufgeführt. ... Aus wikipedia-Andr%C3%A9_Heller: Franz Schlagworte: Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 63255<br>Preis: 3,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Auf-und-davon-Erzaehltes-Heller-Andre-3455031412,92310236-buch">Bestellen</a>Wed, 20 Feb 2019 22:30:40 +0100https://www.buchfreund.de/Auf-und-davon-Erzaehltes-Heller-Andre-3455031412,92310236-buch<![CDATA[Die Vermessung der Welt. Roman. - (=Rororo 24100).]]>https://www.buchfreund.de/Die-Vermessung-der-Welt-Roman-Rororo-24100-Kehlmann-Daniel-9783499241000,92310237-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63256.jpg" title="Die Vermessung der Welt."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63256_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Kehlmann, Daniel: Die Vermessung der Welt. Roman. - (=Rororo 24100). Taschenbucherstausgabe Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2008. 301 (3) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: Walter Hellmann und Cathrin Günther. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783499241000Sehr guter Zustand. - Die Vermessung der Welt ist ein 2005 im Rowohlt Verlag auf Deutsch erschienener Roman von Daniel Kehlmann. Thema ist die fiktive Doppelbiografie des Mathematikers und Geodäten Carl Friedrich Gauß (1777–1855) und des Naturforschers Alexander von Humboldt (1769–1859). Der Roman erreichte in Deutschland schon bald Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und stand für 37 Wochen auf dieser Position. Auch international war er ein großer Erfolg, die New York Times führte ihn am 15. April 2007 an zweiter Stelle der weltweit meistverkauften Bücher des Jahres 2006. Bis Oktober 2012 wurden allein in Deutschland 2,3 Millionen Exemplare verkauft. Die weltweite Auflage liegt bei etwa 6 Millionen. ... Deutung: Die ironische Entzauberung deutscher Intelligenzgeschichte ist eine der immanenten Deutungsmöglichkeiten: Gauß scheitert grandios an seiner Menschenrolle, der ältere Bruder Humboldts wehrt sich haarspalterisch gegen die Vorstellung, die Erfolge der Humboldtbrüder seien lediglich auf ihre Rivalität zurückzuführen: „Weil es Dich gab, mußte ich Lehrer eines Staates, weil ich existierte, hattest Du der Erforscher eines Weltteils zu werden, alles andere wäre nicht angemessen gewesen.“ Eine weitere Bedeutung erschließt sich aus der Antwort auf die Frage nach den Auswirkungen der Wissenschaft auf die sie tragende Gesellschaft. Gauߒ politisch reaktionäre Einstellung ist auch im Roman deutlich – er wird eine Verbesserung der Lage der Untertanen seines Herrn nicht einmal gewünscht haben. Anders der Franzosenfreund Humboldt, der im Roman Zweifel äußert, ob seine amerikanische Flussreise „Wohlfahrt für den Kontinent gebracht“ habe, und damit anknüpft an Diogenes von Sinope, der schon im 4. Jahrhundert vor Christus gefragt haben soll, ob alle Entdeckungen und Erfindungen etwas an der Mühsal der Mehrheit geändert hätten. Einen dritten Aspekt offenbart das Kapitel, das die Russlandexpedition Humboldts von 1829 schildert. Der alte und schon etwas trottelige Forscher ist während der Reise von Lakaien umgeben, die im Auftrage des Zaren und des preußischen Königs verhindern, dass Humboldt mehr zu sehen bekommt, als er sehen soll. Der Forscher wird unfreiwillig zu einem embedded scientist und die von ihm bereiste Welt zu seinem „potemkinschen Dorf“. Was kann ein Wissenschaftler wirklich jenseits der Hauptstraßen der Macht erkennen? Hat Humboldt wirklich mehr von der Welt gesehen als Gauß? Humboldt selbst jedenfalls ist sich da am Ende nicht mehr so sicher, er habe „auf einmal nicht mehr sagen können, wer von ihnen weit herumgekommen war und wer immer zu Hause geblieben.“ Die Vermessung der Welt darf daher auch als ihre Ver-Messung gelesen werden. ... Aus: wikipedia-Die_Vermessung_der_Welt Schlagworte: Humboldt, Alexander von, Gauß, Carl Friedrich, Lebenslüge, Kunst, Belletristische Darstellung, Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Deutsche Literatur der 00-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Mathematikgeschichte, Kosmologie, Geographie, Heimat- und Länderkunde, Reisen<br>Bestell-Nr.: 63256<br>Preis: 2,20 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Vermessung-der-Welt-Roman-Rororo-24100-Kehlmann-Daniel-9783499241000,92310237-buch">Bestellen</a>Wed, 20 Feb 2019 22:30:40 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Vermessung-der-Welt-Roman-Rororo-24100-Kehlmann-Daniel-9783499241000,92310237-buch<![CDATA[Joseph und seine Brüder 1 - 3. 1. Band: Die Geschichten Jaakobs / Der junge Joseph. 2. Band: Joseph in Ägypten 3. Band: Joseph, der Ernährer. - (=Fischer Taschenbuch, Band 1183 - 1185, Ausgabe in drei Bänden).]]>https://www.buchfreund.de/Joseph-und-seine-Brueder-1-3-1-Band-Die-Geschichten-Jaakobs-Der-junge-Joseph-2-Band-Joseph-in-Aegypten-3-Band-Joseph-der-Ernaehrer-Fischer-Taschenbuch-Band-1183-1185-Ausgabe-in-drei-Baenden-M,92211981-buchMann, Thomas: Joseph und seine Brüder 1 - 3. 1. Band: Die Geschichten Jaakobs / Der junge Joseph. 2. Band: Joseph in Ägypten 3. Band: Joseph, der Ernährer. - (=Fischer Taschenbuch, Band 1183 - 1185, Ausgabe in drei Bänden). 9. Auflage - 8. Auflage - 8. Auflage Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 1982 - 1981 - 1982. 1362 (11) - Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3596211832Guter Zustand. - In der Joseph-Tetralogie zeigt Thomas Mann sich als der ganz große Geschichtenerzähler, der er ist. Nicht eine, nein, tausend Geschichten werden in diesen vier Büchern erzählt, Geschichten, die ineinander greifen, die abschweifen, jede für sich lesenswert und liebenswürdig. Überhaupt: liebenswürdig, das sind sie fast alle, die vielen Menschen, die dem Leser in dieser Mammutgeschichte begegnen. Natürlich findet man auch die typisch Mann'schen Themen wieder: das Erwähltsein (Joseph, ebenso wie Gregor, Adrian Leverkühn, Klaus Heinrich - und in ihnen letztlich Thomas Mann -, ist ein Erwählter), das Sich-selbst-Aufgeben aus Liebe, der Dualismus zwischen Kunst und Leben, zwischen dem Künstlich-künstlerisch-Verstiegenen und dem Natürlich-Unbedarften, zwischen dem geistig Schaffenden, Inerten und dem Lebendigen, Aktiven... Ich ziehe die vier Joseph-Bände mit ihrem grundsätzlich verschmitzt-heiteren Grundton, der immer wieder die Oberhand gewinnt, der düsteren Atmosphäre des Doktor Faustus und dem etwas schwül-dekadenten Verwesungsgeruch des Zauberbergs vor (ohne diesen beiden Werken die ihnen zweifellos gebührende Bewunderung zu versagen...). Verwandt ist der Erzählton in dieser Hinsicht eher dem des Erwählten und der Königlichen Hoheit. Zauberhaft und genial - wie immer bei Mann, aber hier vielleicht auf besonders charmante Weise - ist natürlich die Sprache: die wunderbar wallenden, fließenden Sequenzen, die meisterhaft durchgehaltene Leitmotivik, der stets zu erwartende jähe Umschwung von hohem Pathos, tiefer Tragik oder schmerzlicher Leidenschaft (eine andere gibt es bei Mann kaum) in ein verschmitztes Augenzwinkern, die allem zugrundeliegende subtile Ironie - all dies ist eine helle Freude für den Leser, der hohe Sprachkunst zu schätzen weiß. Ausdauer, das sei zugegeben, braucht man für dieses Meisterwerk der Erzählkunst: bei insgesamt etwa 1800 Taschenbuchseiten hat auch der schnelle und begeisterte Leser durchaus etwas zu tun. Doch es lohnt sich! Auch denjenigen, denen der Erzählstil anfangs etwas ungewohnt vorkommen möge, sei die Lektüre wärmstens empfohlen, denn in die Mann'sche Sprache kann man sich "einlesen", und wer Spaß an gut erzählten Geschichten hat, der wird seine Freude an dem Werk haben. Schlagworte: Germanistik, Nobelpreisträger, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Literatur, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Literaturnobelpreis<br>Bestell-Nr.: 63212<br>Preis: 10,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Joseph-und-seine-Brueder-1-3-1-Band-Die-Geschichten-Jaakobs-Der-junge-Joseph-2-Band-Joseph-in-Aegypten-3-Band-Joseph-der-Ernaehrer-Fischer-Taschenbuch-Band-1183-1185-Ausgabe-in-drei-Baenden-M,92211981-buch">Bestellen</a>Tue, 12 Feb 2019 20:00:14 +0100https://www.buchfreund.de/Joseph-und-seine-Brueder-1-3-1-Band-Die-Geschichten-Jaakobs-Der-junge-Joseph-2-Band-Joseph-in-Aegypten-3-Band-Joseph-der-Ernaehrer-Fischer-Taschenbuch-Band-1183-1185-Ausgabe-in-drei-Baenden-M,92211981-buch<![CDATA[Nacht der Phantasie. Kaffeehausgeschichten. Mit einem Nachwort des Verfassers. - (=dtv 13265).]]>https://www.buchfreund.de/Nacht-der-Phantasie-Kaffeehausgeschichten-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-dtv-13265-Naoum-Jusuf-9783423132657,92211982-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63208.jpg" title="Nacht der Phantasie."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63208_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Naoum, Jusuf: Nacht der Phantasie. Kaffeehausgeschichten. Mit einem Nachwort des Verfassers. - (=dtv 13265). Vom Autor überarbeitete Ausgabe. Erste Auflage dieser Ausgabe München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2004. 254 (2) Seiten. 19,1 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783423132657Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Aus dem Klappentext: "Es gibt bei uns in den arabischen Ländern Berufe, die sehr lange Traditionen und eine große Bedeutung haben. Zu diesen Berufen mit einer alten Tradition zählt der des hakawati - des Geschichtenerzählers, von dem ich hier berichten möchte. Jusuf Naoum pflegt die orientalische Traditon des Erzählens. Die Erzählungen üben eulenspiegelartig verpackte Kritik an gesellschaftlichen Phänomenen, und mit Klugheit und Geschick kämpfen die Figuren gegen Bosheit und Ungerechtigkeit. Eulenspiegeleien aus dem Libanon – erzählt in alter orientalischer Kaffeehaustradition. »Ich bin ein Märchenerzähler. Ich verdiene mein Brot mit Lügen.« Jeden Tag pünktlich um neun Uhr abends kommt Abu al Abed in das Beiruter Café, um Geschichten zu erzählen. Gebannt lauschen seine Zuhörer den immer neuen Abenteuern, die sie nach Bagdad und Berlin, nach Mekka und ins Weiße Haus entführen und die von fliegenden Teppichen handeln, von Hunden im Regencape, dem Cousin aus Amerika und einem libanesischen Fischer. Doch eines Tages verschwindet der Mann mit der Laute und der scheinbar grenzenlosen Phantasie und taucht erst sieben Jahre später in seiner völlig veränderten Heimatstadt wieder auf. Sein Ruhm ist verblaßt – bis ein Brief aus Alemanya ihn erreicht. Er enthält eine Nachricht, die unbedingt mit Freunden gefeiert werden muß. Alle folgen der Einladung, und bis in den Morgen werden im Garten des Abu al Abed Geschichten erzählt, in denen sich der ganze Zauber einer orientalischen Nacht entfaltet. - Jusuf Naoum (* 25. Februar 1941 in El Mina/Libanon) ist ein libanesisch-deutscher Schriftsteller und Geschichtenerzähler. Leben: Jusuf Naoum wuchs im Libanon in der Nähe von Tripoli auf. Seine Jugend war geprägt von den literarischen Interessen seiner Eltern und der Begegnung mit der orientalischen Tradition des Märchenerzählens, die ihm vor allem seine Mutter vermittelte. Naoum kam 1964 als Gastarbeiter in die Bundesrepublik Deutschland. Er absolvierte eine Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe und arbeitete anschließend als Kellner. Als er arbeitslos geworden war, ließ er sich zum Masseur umschulen und war in diesem Beruf tätig. Nachdem er bereits in den Siebzigerjahren angefangen hatte, eigene Texte in deutscher Sprache zu veröffentlichen, ist er seit 1983 freier Schriftsteller; daneben präsentiert er seine literarischen Werke auch in mündlicher Form bei zahlreichen Auftritten als „Kaffeehaus-Geschichtenerzähler“. Naoum lebt heute in Niedernhausen/Taunus. Jusuf Naoum ist Verfasser von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Hörspielen. Jusuf Naoum ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller; von 1981 bis zu dessen Auflösung im Jahre 1987 gehörte er dem PoLiKunst-Verein für Migrantenliteratur an. Naoum erhielt u. a. 1992 den Kulturpreis des Rheingau-Taunus-Kreises. ... Aus: wikipedia-Jusuf_Naoum. Schlagworte: Beirut ; Kaffeehaus ; Mann ; Erzählen ; Anthologie, Belletristik, Libanesen, Libanesische Literatur, Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 63208<br>Preis: 4,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Nacht-der-Phantasie-Kaffeehausgeschichten-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-dtv-13265-Naoum-Jusuf-9783423132657,92211982-buch">Bestellen</a>Tue, 12 Feb 2019 20:00:14 +0100https://www.buchfreund.de/Nacht-der-Phantasie-Kaffeehausgeschichten-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-dtv-13265-Naoum-Jusuf-9783423132657,92211982-buch<![CDATA[Meistererzählungen. [29 Erzählungen]. Inhalt: Im Tal der donnernden Hufe - Als der Krieg ausbrach - Als der Krieg zu Ende war - Es wird etwas geschehen - Abenteuer eines Brotbeutels - Der Zwerg und die Puppe - Der Tod der Elsa Baskoleit - Mein Onkel Fred - Das Abenteuer - Die Postkarte - Die Waage der Baleks - Schicksal einer henkellosen Tasse - Der Lacher - Erinnerungen eines jungen Königs - Bekenntins eines Hundesfängers - Die unsterbliche Theodora - Im Land der Rujuks - Hier ist Thibten - So ward Abend und Morgen - Daniel der Gerechte - Unberechenbare Gäste - Der Wegwerfer - Hauptstädtisches Journal - wie in schlechten Romanen - Eine Kiste für Kop - Der Bahnhof von Zimpren - Keine Träne um Schmeck - Doktor Murkes gesammeltes Schweigen - Nicht nur zur Weihnachtszeit. Mit einem Nachwort von Hermann Engelhardt.]]>https://www.buchfreund.de/Meistererzaehlungen-29-Erzaehlungen-Inhalt-Im-Tal-der-donnernden-Hufe-Als-der-Krieg-ausbrach-Als-der-Krieg-zu-Ende-war-Es-wird-etwas-geschehen-Abenteuer-eines-Brotbeutels-Der-Zwerg-und-die-Puppe-Der-T,37525002-buchBöll, Heinrich: Meistererzählungen. [29 Erzählungen]. Inhalt: Im Tal der donnernden Hufe - Als der Krieg ausbrach - Als der Krieg zu Ende war - Es wird etwas geschehen - Abenteuer eines Brotbeutels - Der Zwerg und die Puppe - Der Tod der Elsa Baskoleit - Mein Onkel Fred - Das Abenteuer - Die Postkarte - Die Waage der Baleks - Schicksal einer henkellosen Tasse - Der Lacher - Erinnerungen eines jungen Königs - Bekenntins eines Hundesfängers - Die unsterbliche Theodora - Im Land der Rujuks - Hier ist Thibten - So ward Abend und Morgen - Daniel der Gerechte - Unberechenbare Gäste - Der Wegwerfer - Hauptstädtisches Journal - wie in schlechten Romanen - Eine Kiste für Kop - Der Bahnhof von Zimpren - Keine Träne um Schmeck - Doktor Murkes gesammeltes Schweigen - Nicht nur zur Weihnachtszeit. Mit einem Nachwort von Hermann Engelhardt. Lizenzausgabe Gütersloh: Bertelsmann Reinhard Mohn OHG; Stuttgart, Europäischer Buch-und Phonoklub; Wien : Buchgemeinschaft Donauland, ohne Jahr. 415 Seiten. 21 cm. Schutzumschlag- und Einbandentwurf: Alfred Krugmann. Grünes Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln, Kopffarbschnitt und Schutzumschlag.Guter Zustand. Schnitt leicht gebräunt. Schutzumschlag mit kleinen Randeinrissen. - Aus wikipedia-orgHeinrich_B%C3%B6ll: Heinrich Theodor Böll (* 21. Dezember 1917 in Köln; † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. ... Öffentliche Person und Engagement (ab Ende der 1960er Jahre): In der Ära Adenauer als Widerpart zum konservativ-katholischen Kanzler profiliert, suchte Böll auch in der Folgezeit, sein linksintellektuelles Profil zu wahren: 1970 wurde er zum Präsidenten des PEN-Clubs Deutschlands (bis 1972) ernannt, kurze Zeit später (1971) auch zum internationalen Präsidenten des PEN-Clubs. Er blieb es bis 1974. Im Nobelpreis-Jahr 1972, ein Jahr nach Erscheinen seines Romans Gruppenbild mit Dame, sorgte Böll für einen innenpolitischen Skandal, als er in einem Essay für den Spiegel unter dem Titel Will Ulrike Gnade oder freies Geleit? für einen menschlichen Umgang mit den Terroristen der RAF plädierte und sich insbesondere mit der Person und dem Werdegang von Ulrike Meinhof beschäftigte. In diesem Zusammenhang griff er auch die Berichterstattung der Springer-Presse scharf an. In konservativen Kreisen galt er seitdem als „geistiger Sympathisant“ des Terrorismus, worunter Heinrich Böll litt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Friedrich Vogel sprach damals von den „Bölls und Brückners“ als intellektuellen Helfershelfern des Terrors.[4] Da die Behörden es nicht für ausgeschlossen hielten, dass gesuchte RAF-Mitglieder bei ihm Unterschlupf finden könnten, wurde bei ihm am 1. Juni 1972 in Langenbroich eine Hausdurchsuchung vorgenommen, worüber er sich fünf Tage später schriftlich bei Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher beschwerte. Die genauen Umstände dieser Aktion, insbesondere die Zahl der eingesetzten Beamten, sind umstritten. Während Böll selbst von bis zu 20 Polizisten ausging, behauptete der damalige Einsatzleiter Helmut Conrads, nur er selbst und ein Kollege vom Landeskriminalamt hätten Böll einen Besuch abgestattet. Robert Spaemann, der sich an diesem Tag im Haus von Böll aufhielt, bestätigte jedoch, mehrere schwer bewaffnete Polizisten gesehen zu haben. 1974 erschien Bölls bis heute wohl bekanntestes Werk, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, das einen Beitrag zur Gewaltdebatte der 1970er Jahre darstellt und sich besonders kritisch mit der Springer-Presse auseinandersetzt. Die Erzählung wurde in über 30 Sprachen übersetzt, verfilmt (Volker Schlöndorff) und bis 2007 allein in Deutschland fast 6 Millionen Mal verkauft. In den folgenden Jahren beschäftigte sich Heinrich Böll zunehmend mit den politischen Problemen seiner Heimat und anderer Länder wie Polen oder der Sowjetunion und setzte sich sehr kritisch mit ihnen auseinander. Die sowjetischen Dissidenten Alexander Solschenizyn und Lew Kopelew waren Gäste in seinem Haus. In dieser Zeit befasste er sich auch mit mehreren Konflikten in Südamerika. Er versuchte mit den entsprechenden Parteien zu reden, so zum Beispiel mit einer bolivianischen Frauendelegation in Bolivien, um die Probleme vor Ort zu lösen. In dieser Zeit erkrankte Heinrich Böll in Ecuador infolge seines starken Tabakkonsums an einem Gefäßleiden im rechten Bein, weswegen er sich dort und später auch in Deutschland Operationen unterziehen musste. Ende der 70er Jahre unterstützte er Rupert Neudeck in dessen Engagement für die vietnamesischen boat people, aus dem später das Komitee Cap Anamur / Deutsche Notärzte e.V. hervorging. Er setzte sich auch kritisch mit der katholischen Kirche auseinander und trat 1976 demonstrativ aus ihr aus, ohne deswegen jedoch „vom Glauben abgefallen“ zu sein. Böll unterstützte die gegen die NATO-Nachrüstung gerichtete Friedensbewegung und nahm 1983 an einer Blockade des Raketenstützpunktes Mutlangen teil. ... . Schlagworte: Nobelpreisträger, Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Nobelpreis, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 14973<br>Preis: 3,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Meistererzaehlungen-29-Erzaehlungen-Inhalt-Im-Tal-der-donnernden-Hufe-Als-der-Krieg-ausbrach-Als-der-Krieg-zu-Ende-war-Es-wird-etwas-geschehen-Abenteuer-eines-Brotbeutels-Der-Zwerg-und-die-Puppe-Der-T,37525002-buch">Bestellen</a>Mon, 11 Feb 2019 22:30:55 +0100https://www.buchfreund.de/Meistererzaehlungen-29-Erzaehlungen-Inhalt-Im-Tal-der-donnernden-Hufe-Als-der-Krieg-ausbrach-Als-der-Krieg-zu-Ende-war-Es-wird-etwas-geschehen-Abenteuer-eines-Brotbeutels-Der-Zwerg-und-die-Puppe-Der-T,37525002-buch<![CDATA[Ein Kind. Eine Isolation. - (=dtv 10385).]]>https://www.buchfreund.de/Ein-Kind-Eine-Isolation-dtv-10385-Bernhard-Thomas-342310385X,92196750-buchBernhard, Thomas: Ein Kind. Eine Isolation. - (=dtv 10385). 16. Auflage München, Deutscher Taschenbuch-Verlag, 2001. 166 (10) Seiten. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. 19,1 cm. Taschenbuch. Kartoniert.Glanzfolienkaschierung. ISBN: 342310385XSehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Mit der Einweisung in die Lungenheilstätte Grafenhof endet der dritte Teil von Thomas Bernhards Jugenderinnerungen, und ein neues Kapitel in der Leidensgeschichte des Achtzehnjährigen beginnt. Ein Schatten auf seiner Lunge verbannt ihn in die isolierte Welt des Sanatoriums, aus der es so leicht kein Entrinnen gibt. Ärzten, Pflegepersonal und Mitpatienten ausgeliefert, toben in ihm die widersprüchlichsten Gefühle. Mit nichts als Hoffnungslosigkeit konfrontiert, schwankt er immer wieder zwischen absoluter Anpassung und Auflehnung. Nicolas Thomas Bernhard (* 9. Februar 1931 in Heerlen, Niederlande; 12. Februar 1989 in Gmunden, Österreich) war ein österreichischer Schriftsteller. 1970 erhielt Bernhard den Georg-Büchner-Preis; seit den 1980er Jahren wird er international zu den bedeutendsten österreichischen Autoren gerechnet. (wikipedia). Schlagworte: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Österreich, Österreichische Literatur, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Österreichische Geschichte, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Autobiographie 1931-1945, Autobiografischer Roman<br>Bestell-Nr.: 63197<br>Preis: 6,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Ein-Kind-Eine-Isolation-dtv-10385-Bernhard-Thomas-342310385X,92196750-buch">Bestellen</a>Mon, 11 Feb 2019 22:30:55 +0100https://www.buchfreund.de/Ein-Kind-Eine-Isolation-dtv-10385-Bernhard-Thomas-342310385X,92196750-buch<![CDATA[Die Vollidioten. Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972. Mit Zeichnungen der Originalschauplätze von F. K. Waechter. Mit einem Nachwort des Verfassers.]]>https://www.buchfreund.de/Die-Vollidioten-Ein-historischer-Roman-aus-dem-Jahr-1972-Mit-Zeichnungen-der-Originalschauplaetze-von-F-K-Waechter-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-Henscheid-Eckhard-9783895613883,92196751-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63204.jpg" title="Die Vollidioten."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63204_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Henscheid, Eckhard: Die Vollidioten. Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972. Mit Zeichnungen der Originalschauplätze von F. K. Waechter. Mit einem Nachwort des Verfassers. Erste Auflage dieser Ausgabe Frankfurt, M. : Schöffling Verlag, 2014. 277 Seiten mit vielen Abbildungen. 21 cm. Roter Pappband mit goldgeprägten Rückentiteln, illustrierten Vorsätzen, Lesebändchen und Schutzumschlag. ISBN: 9783895613883Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Ein Klassiker der literarischen Hochkomik von Eckhard Henscheid erstmals als Buchhandelsausgabe An einem Samstagabend im Jahre 1972 im Frankfurter Nordend, im Umkreis der Gastwirtschaft Mentz, passiert es: Herr Jackopp verliebt sich in Frl. Czernatzke. Eckhard Henscheid, der Erzähler, wird zum »Postillon d´amour«, die Ereignisse über eine Woche lang beobachtend, aber auch unverkennbar willentlich vorantreibend; man könnte sogar sagen: böswillentlich. Unterdessen werden im Mentz gesellschaftspolitische Utopien entwickelt, wird über die Gründung eines »Vereins zur Abschaffung der Sexualität wegen unerträglicher Banalität der dabei anfallenden Vorgänge« und über die möglichst gedeihliche Emanzipation der Frau diskutiert. Der immer blanke Herr Kloßen erleichtert für seine Zeche den einen oder anderen um einen Zwanzigmarkschein und garantiert mit immer neuen absonderlichen Argumenten die baldige Rückzahlung. Eckhard Henscheid, einstiger Redakteur bei einem Frankfurter Satire-Blatt, ausgewiesener Dostojewski-Kenner und großer Opern-Fan, schreibt in Die Vollidioten süffisant, nicht immer politisch korrekt, mit viel Liebe zum Detail und in fast allen Spielarten des Humors über die Kunst der hochbetriebsamen Ereignislosigkeit. - Eckhard Henscheid (* 14. September 1941 in Amberg) ist ein deutscher Schriftsteller. ... Im Juni 2000 übernahm Henscheid die Heidelberger Poetik-Dozentur 2000. Im Mittelpunkt der Vorlesungen stand das Komische in der Literatur.[4] Des Weiteren war er Gastdozent in Klagenfurt (2001) und in Göttingen (2007). Im Jahr 2004 unternahm Henscheid zusammen mit Egon Bahr, dem Schriftsteller Jürgen Roth und anderen geladenen Gästen im Staatsauftrag der damaligen Präsidenten Wladimir Putin und Johannes Rau eine Wolgareise. Gespräche am Runden Tisch mit Künstlern, Musikern, Dozenten und Wissenschaftlern sowie kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Workshops in den Sparten Musik, Literatur und Theater standen auf dem Programm. Henscheid hat zweimal der Wochenzeitung Junge Freiheit Interviews gegeben.[5] Das erste davon ging ein in die Textsammlung des Buchs Der Streit um Martin Walser, in dem Walser gegen den Vorwurf des Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Roman Tod eines Kritikers verteidigt wird. Im Jahre 2009 war Henscheid in der Jungen Freiheit als Gastautor tätig.[6] 2009 wurde Henscheid der bayerische Jean-Paul-Preis verliehen – „für sein literarisches Lebenswerk […] und nicht für seine publizistischen Scharmützel“, wie der bayerische Kunstminister Wolfgang Heubisch bei der Preisverleihung betonte. Ein polemischer Artikel, den Henscheid kurz zuvor in der Jungen Freiheit publiziert hatte[6], hatte für Aufsehen gesorgt, und bis auf eine Ausnahme blieben sämtliche Juroren der Preisverleihung fern.[7][8] ... Aus: wikipedia-Eckhard_Henscheid. Schlagworte: Belletristik<br>Bestell-Nr.: 63204<br>Preis: 8,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Vollidioten-Ein-historischer-Roman-aus-dem-Jahr-1972-Mit-Zeichnungen-der-Originalschauplaetze-von-F-K-Waechter-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-Henscheid-Eckhard-9783895613883,92196751-buch">Bestellen</a>Mon, 11 Feb 2019 22:30:55 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Vollidioten-Ein-historischer-Roman-aus-dem-Jahr-1972-Mit-Zeichnungen-der-Originalschauplaetze-von-F-K-Waechter-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-Henscheid-Eckhard-9783895613883,92196751-buch<![CDATA[Das Vermächtnis. Erzählung. - (=dtv, Band 10326).]]>https://www.buchfreund.de/Das-Vermaechtnis-Erzaehlung-dtv-Band-10326-Boell-Heinrich-3423103264,37524991-buchBöll, Heinrich: Das Vermächtnis. Erzählung. - (=dtv, Band 10326). 3. Auflage München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1985. 155 Seiten. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3423103264Guter Zustand. - Aus wikipedia-Heinrich_B%C3%B6ll: Heinrich Theodor Böll (* 21. Dezember 1917 in Köln; † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. ... Öffentliche Person und Engagement (ab Ende der 1960er Jahre): In der Ära Adenauer als Widerpart zum konservativ-katholischen Kanzler profiliert, suchte Böll auch in der Folgezeit, sein linksintellektuelles Profil zu wahren: 1970 wurde er zum Präsidenten des PEN-Clubs Deutschlands (bis 1972) ernannt, kurze Zeit später (1971) auch zum internationalen Präsidenten des PEN-Clubs. Er blieb es bis 1974. Im Nobelpreis-Jahr 1972, ein Jahr nach Erscheinen seines Romans Gruppenbild mit Dame, sorgte Böll für einen innenpolitischen Skandal, als er in einem Essay für den Spiegel unter dem Titel Will Ulrike Gnade oder freies Geleit? für einen menschlichen Umgang mit den Terroristen der RAF plädierte und sich insbesondere mit der Person und dem Werdegang von Ulrike Meinhof beschäftigte. In diesem Zusammenhang griff er auch die Berichterstattung der Springer-Presse scharf an. In konservativen Kreisen galt er seitdem als „geistiger Sympathisant“ des Terrorismus, worunter Heinrich Böll litt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Friedrich Vogel sprach damals von den „Bölls und Brückners“ als intellektuellen Helfershelfern des Terrors.[4] Da die Behörden es nicht für ausgeschlossen hielten, dass gesuchte RAF-Mitglieder bei ihm Unterschlupf finden könnten, wurde bei ihm am 1. Juni 1972 in Langenbroich eine Hausdurchsuchung vorgenommen, worüber er sich fünf Tage später schriftlich bei Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher beschwerte. Die genauen Umstände dieser Aktion, insbesondere die Zahl der eingesetzten Beamten, sind umstritten. Während Böll selbst von bis zu 20 Polizisten ausging, behauptete der damalige Einsatzleiter Helmut Conrads, nur er selbst und ein Kollege vom Landeskriminalamt hätten Böll einen Besuch abgestattet. Robert Spaemann, der sich an diesem Tag im Haus von Böll aufhielt, bestätigte jedoch, mehrere schwer bewaffnete Polizisten gesehen zu haben. 1974 erschien Bölls bis heute wohl bekanntestes Werk, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, das einen Beitrag zur Gewaltdebatte der 1970er Jahre darstellt und sich besonders kritisch mit der Springer-Presse auseinandersetzt. Die Erzählung wurde in über 30 Sprachen übersetzt, verfilmt (Volker Schlöndorff) und bis 2007 allein in Deutschland fast 6 Millionen Mal verkauft. In den folgenden Jahren beschäftigte sich Heinrich Böll zunehmend mit den politischen Problemen seiner Heimat und anderer Länder wie Polen oder der Sowjetunion und setzte sich sehr kritisch mit ihnen auseinander. Die sowjetischen Dissidenten Alexander Solschenizyn und Lew Kopelew waren Gäste in seinem Haus. In dieser Zeit befasste er sich auch mit mehreren Konflikten in Südamerika. Er versuchte mit den entsprechenden Parteien zu reden, so zum Beispiel mit einer bolivianischen Frauendelegation in Bolivien, um die Probleme vor Ort zu lösen. In dieser Zeit erkrankte Heinrich Böll in Ecuador infolge seines starken Tabakkonsums an einem Gefäßleiden im rechten Bein, weswegen er sich dort und später auch in Deutschland Operationen unterziehen musste. Ende der 70er Jahre unterstützte er Rupert Neudeck in dessen Engagement für die vietnamesischen boat people, aus dem später das Komitee Cap Anamur / Deutsche Notärzte e.V. hervorging. Er setzte sich auch kritisch mit der katholischen Kirche auseinander und trat 1976 demonstrativ aus ihr aus, ohne deswegen jedoch „vom Glauben abgefallen“ zu sein. Böll unterstützte die gegen die NATO-Nachrüstung gerichtete Friedensbewegung und nahm 1983 an einer Blockade des Raketenstützpunktes Mutlangen teil. ... . Schlagworte: Deutsche Literatur der 80er Jahre, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literatur, Erzählungen, Deutsche Literatur, Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Große Schrift, Lesefreundlich, Großdruck, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 13072<br>Preis: 4,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Vermaechtnis-Erzaehlung-dtv-Band-10326-Boell-Heinrich-3423103264,37524991-buch">Bestellen</a>Mon, 11 Feb 2019 22:30:55 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Vermaechtnis-Erzaehlung-dtv-Band-10326-Boell-Heinrich-3423103264,37524991-buch<![CDATA[Reisen nach Frankreich.]]>https://www.buchfreund.de/Reisen-nach-Frankreich-Koeppen-Wolfgang,80813640-buchKoeppen, Wolfgang: Reisen nach Frankreich. 2. Auflage. Stuttgart: Henry Goverts Verlag, 1961. 288 (4) Seiten. 19,3 cm. Schutzumschlag und Einband von Anton Stankowski. Blaues Leinen mit Schutzumschlag.Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. 'Seine Reisebücher sind eine rechte Sensation: ein Maßstab ist gesetzt, an dem keiner vorübergehen kann, der heute oder morgen in Deutschland ein schöngeistiges Buch schreiben will.' (Paul Hühnerfeld in "Die Zeit"). Vor allem seine Reisebücher machten Wolfgang Koeppen einem größeren Publikum bekannt. Wenn auch Koeppen selbst sagt, ˜die Reisebücher waren für mich Umwege zum Roman, Kulissenbeschreibungen˜, so entsprechen sie doch einer Seite seines Wesens und lassen einen eleganten, präzisen Stil zum Ausdruck kommen, der impressionistisch tupfend - vor dem Hintergrund einer ungeheuren Vertrautheit mit europäischer Kultur - eine Landschaft und ihre Menschen unmittelbar lebendig werden läßt. Die ˜Reisen nach Frankreich˜ führen vom „äußersten Norden bis nach Marseille und Nizza im Süden des Landes. Aber bei allen Städten Frankreichs in der Provinz, die Koeppen besucht, spürt er die große Sehnsucht, die nach Paris gerichtet ist. So schließt auch, wie selbstverständlich, sein großes Paris-Kapitel das Buch ab. - 1906 als uneheliches Kind in Greifswald geboren, schlug Wolfgang Koeppen sich in der Weimarer Zeit als Platzanweiser, Eisverkäufer, Schiffskoch und Dramaturgievolontär in Würzburg durch, ehe er im Berlin der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre eine Heimat fand, vor allem in jenem "Romanischen Cafe", das er später in einem seiner eindrucksvollsten Prosastücke festgehalten hat. Schon damals musste ihn sein Verleger, Bruno Cassirer, förmlich einsperren, damit er ein Werk zu Ende schrieb. Als sein Romandebüt "Eine unglückliche Liebe" 1934 erschien, lebte er bereits in Holland. 1938 kehrte er wieder nach Deutschland zurück und hielt sich mit dem Schreiben von Drehbüchern für die Ufa bis Kriegsende über Wasser. In der Nachkriegszeit blieb Koeppen ein Außenseiter, der mit seinem Werk an die Tradition der klassischen Moderne anknüpfte. Kurz vor seinem 90. Geburtstag starb Wolfgang Koeppen am 15. März 1996 in München. Schlagworte: Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Geographie, Heimat- und Länderkunde, Reisen, Europa, Deutsche Literatur der 60-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Ortskunde Orts- und Landesgeschichte Orts- und Landeskunde, Kultur, Reisebeschreibungen, Tourismus, Reisebücher, Reisen, Reiseführer, Geographie, Heimat- und Länderkunde, Kulturgeschichte, Völkerkunde, Volkskunde, Bildbände, Politik, Fotobücher, Erdkunde, Reisen, Ortskunde, Orts- und Landesgeschichte, Orts- und Landeskunde, Kultur, Tourismus, Reiseführer, Klima, Sowjetunion / Zeitgeschichte, Französische Literatur,<br>Bestell-Nr.: 58205<br>Preis: 11,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Reisen-nach-Frankreich-Koeppen-Wolfgang,80813640-buch">Bestellen</a>Fri, 08 Feb 2019 22:30:03 +0100https://www.buchfreund.de/Reisen-nach-Frankreich-Koeppen-Wolfgang,80813640-buch<![CDATA[Vatertage. Eine deutsche Geschichte. Mit einem Nachwort der Verfasserin. - (=Fischer 18400).]]>https://www.buchfreund.de/Vatertage-Eine-deutsche-Geschichte-Mit-einem-Nachwort-der-Verfasserin-Fischer-18400-Thimm-Katja-9783596184002,92169368-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63177.jpg" title="Vatertage."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63177_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Thimm, Katja: Vatertage. Eine deutsche Geschichte. Mit einem Nachwort der Verfasserin. - (=Fischer 18400). Taschenbucherstausgabe Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2012. 288 Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: Gundula Hißmann, Andreas Heilmann und Milena Fischer. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783596184002Sehr guter Zustand. Besitzerstempel auf dem Vorsatz. Eine scheinbar ganz normale Einfamilienhaus-mit-Garten-Kindheit in der Bonner Republik. Doch manchmal, unvermittelt, bekommt die Normalität Risse, und die Tochter merkt: Es gibt da noch etwas anderes. Dieses andere sind Kindheit und Jugend des Vaters, ist die traumatische Erfahrung von Flucht und Vertreibung, von Verlust und Massensterben, vom Leben in zwei totalitären Systemen. Katja Thimm erzählt so eindringlich wie einfühlsam die Geschichte ihres Vaters, die zugleich die Geschichte Hunderttausender „Kriegskinder“ ist. Sie berichtet, wie die schrecklichen Erfahrungen der Vergangenheit fortwirken, in ihrem Vater, der mit zunehmendem Alter immer häufiger von traumatischen Erinnerungen heimgesucht wird, aber auch in ihr selbst und damit in der Generation der »Kriegsenkel«. »Katja Thimm beschreibt sensibel, aber nicht sentimental. Sie schreibt berührend, aber vollkommen authentisch. Die Autorin konfrontiert uns mit einem Teil unserer Wirklichkeit auf ebenso beklemmende wie großartige Weise.« Aus der Begründung der Jury für den Egon-Erwin-Kisch-Preis. - Katja Thimm, 1969 in Köln geboren, studierte Politikwissenschaft, Romanistik und Neuere Geschichte in Bonn, Paris und Hamburg. Sie war als Redakteurin beim Stern, beim NDR-Fernsehen und im Wissenschaftsressort des SPIEGEL tätig, seit 2009 ist sie Reporterin beim SPIEGEL. Für ihre Arbeiten wurde Katja Thimm mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2009 mit dem renommierten Egon-Erwin-Kisch-Preis. 2012 erhielt sie für "Vatertage" den Evangelischen Buchpreis. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Masuren ; Männliche Jugend ; Flucht ; Deutschland (DDR) ; Freiheitsstrafe ; Ausreise ; Deutschland (Bundesrepublik) ; Geschichte 1931-2011 ; Erlebnisbericht, Geschichte Deutschlands, Nachkriegszeit, Besatzung, Wiederaufbau, SBZ, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Trauma <Psycholgie>, Kriegstraumata, 2. Weltkrieg<br>Bestell-Nr.: 63177<br>Preis: 2,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Vatertage-Eine-deutsche-Geschichte-Mit-einem-Nachwort-der-Verfasserin-Fischer-18400-Thimm-Katja-9783596184002,92169368-buch">Bestellen</a>Fri, 08 Feb 2019 22:30:03 +0100https://www.buchfreund.de/Vatertage-Eine-deutsche-Geschichte-Mit-einem-Nachwort-der-Verfasserin-Fischer-18400-Thimm-Katja-9783596184002,92169368-buch<![CDATA[Heinrich Heines sämtliche Werke in 4 Bänden. Band 2: Dichterische Prosa. Dramatisches. Band 2 von 4 Bänden. Verantwortlich für die Textrevision: Jost Perfahl. Mit einer Einführung und einer Zeittafel ( in Band 1 ) sowie Anmerkungen von Werner Vordtriede in Band 2.]]>https://www.buchfreund.de/Heinrich-Heines-saemtliche-Werke-in-4-Baenden-Band-2-Dichterische-Prosa-Dramatisches-Band-2-von-4-Baenden-Verantwortlich-fuer-die-Textrevision-Jost-Perfahl-Mit-einer-Einfuehrung-und-einer-Zeittafel-in,92107469-buchHeine, Heinrich: Heinrich Heines sämtliche Werke in 4 Bänden. Band 2: Dichterische Prosa. Dramatisches. Band 2 von 4 Bänden. Verantwortlich für die Textrevision: Jost Perfahl. Mit einer Einführung und einer Zeittafel ( in Band 1 ) sowie Anmerkungen von Werner Vordtriede in Band 2. Erste Auflage dieser Ausgabe München: Winkler Verlag, 1969. 972 (4) Seiten. Dünndruckausgabe. 19,2 x 11,7 cm. Rotes Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen, goldgeprägten Rückentiteln, Lesebändchen und Kopffarbschnitt.Guter Zustand. Einige Seiten (50) mit einem kleinen Knick. - Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Heine gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und gleichzeitig als ihr Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh dem Deutschen eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Einstellung wurde er immer wieder angefeindet und ausgegrenzt. Die Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen wechselvolle Rezeptionsgeschichte. Aus wikipedia-Heinrich_Heine Schlagworte: Germanistik, Gesammelte Werke, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Werkausgaben, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Literaturrecherche, Literarhistoriker, Geschichte, Lebensgeschichte, Briefe, Abhandlungen, Biographie, Gesamtausgaben, Literaturtheorie, Literaturkritik, Literaturtheorie, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturinterpretation, Hermeneutik<br>Bestell-Nr.: 63157<br>Preis: 10,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Heinrich-Heines-saemtliche-Werke-in-4-Baenden-Band-2-Dichterische-Prosa-Dramatisches-Band-2-von-4-Baenden-Verantwortlich-fuer-die-Textrevision-Jost-Perfahl-Mit-einer-Einfuehrung-und-einer-Zeittafel-in,92107469-buch">Bestellen</a>Mon, 04 Feb 2019 22:01:06 +0100https://www.buchfreund.de/Heinrich-Heines-saemtliche-Werke-in-4-Baenden-Band-2-Dichterische-Prosa-Dramatisches-Band-2-von-4-Baenden-Verantwortlich-fuer-die-Textrevision-Jost-Perfahl-Mit-einer-Einfuehrung-und-einer-Zeittafel-in,92107469-buch<![CDATA[Verbrechen. Stories. - (=Piper, SP 5966).]]>https://www.buchfreund.de/Verbrechen-Stories-Piper-SP-5966-Schirach-Ferdinand-von-9783492259668,92096838-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63148.jpg" title="Verbrechen."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63148_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Schirach, Ferdinand von: Verbrechen. Stories. - (=Piper, SP 5966). Taschenbucherstausgabe München ; Zürich : Piper Verlag, 2010 Oktober. 205 (3) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: semper smile. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783492259668Guter Zustand. »Was an diesem Buch in Bann schlägt, ist die Formvollendetheit, die reine Sprachästhetik. Schirach schreibt nicht über das Verbrechen, er formt das Verbrechen zu Literatur. Er überwindet nicht schreibend das Chaos, sondern erhebt es zu einem ästhetischen Phänomen. Das ist faszinierend und beunruhigend zugleich.«, taz, 31.10.2009. Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht. - Ferdinand von Schirach wurde 1964 in München geboren und ist im Hauptberuf Strafverteidiger, im Nebenberuf Schriftsteller. Seine Bücher basieren auf echten Fällen aus seiner Kanzlei, in der sich auch Prominente und Politiker die Klinke in die Hand geben. Sein 2009 veröffentlichtes Buch "Verbrechen", eine Sammlung von Kurzgeschichten, stand 45 Wochen lang auf der Bestsellerliste des "Spiegels", die Rechte am Buch wurden in 30 Länder verkauft. Einige seiner Erzählungen veröffentlicht von Schirach regelmäßig in überregionalen Tageszeitungen und für den "Spiegel" schreibt er eine Justizkolumne. Seine Kindheit verbrachte er überwiegend in München, bei Stuttgart und am Internat des Jesuiten-Kollegs St. Blasien im Schwarzwald. Heute lebt und arbeitet Ferdinand von Schirach in Berlin. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Belletristik, Deutsche Literatur der 00-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Film, Rundfunk, Kriminalfälle, Fernsehfilme, Verfilmte Literatur, Kriminalromane und -erzählungen, Fernsehfilm, Verfilmte Literatur, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmliteratur, Fernsehfilm, , Verbrechen, Verbrecher, Rechtssprechung, Rechtswissenschaft, Politik, Rechtsgeschichte, Naturrecht, Rechtspositivismus, Rechtspflege, Rechtswesen, Rechtsfälle, Recht, Justiz, Justizgeschichte, Gesetze, Gesetzestexte, Menschenrechte<br>Bestell-Nr.: 63148<br>Preis: 3,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Verbrechen-Stories-Piper-SP-5966-Schirach-Ferdinand-von-9783492259668,92096838-buch">Bestellen</a>Fri, 01 Feb 2019 22:15:05 +0100https://www.buchfreund.de/Verbrechen-Stories-Piper-SP-5966-Schirach-Ferdinand-von-9783492259668,92096838-buch<![CDATA[März. Roman. - (=Autorenedition, herausgegeben von Uwe Friesel, Gerd Fuchs, Richard Hey, Uwe Timm)]]>https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-Autorenedition-herausgegeben-von-Uwe-Friesel-Gerd-Fuchs-Richard-Hey-Uwe-Timm-Kipphardt-Heinar-3570003388,84630021-buchKipphardt, Heinar: März. Roman. - (=Autorenedition, herausgegeben von Uwe Friesel, Gerd Fuchs, Richard Hey, Uwe Timm) WG 2, 14. Erstausgabe München, C. Bertelsmann Verlag, 1976. 252 (6) Seiten. 21 cm. Blaues Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3570003388Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Eines der interessantesten Bücher über die Beziehungen zwischen Wahnsinn und Normalität, Genie und Wahnsinn, die es zu diesem Thema gibt. Alexander März ist der Name eines dichtenden Schizophrenen, eines schizophrenen Dichters, der seit Jahren in einer psychiatrischen Klinik lebt. Ein junger Arzt versucht, Licht in das Dunkel dieser Existenz zu bringen: aus Aufzeichnungen des Kranken, Träumen, Gesprächen und Beobachtungen setzt sich allmählich das Bild eines künstlerisch hochbegabten Menschen zusammen, der die "Normalität" unserer Gesellschaft radikal in Frage stellt. "Indem man im Einzelfall sinnlich faßbar macht, welche Sorten von psychischer Verelendung es gibt, stößt man zwangsweise auch auf die Verelendung der Sozietät.", schrieb Heinar Kipphardt. - Heinrich „Heinar“ Mauritius Kipphardt (* 8. März 1922 in Heidersdorf/ Schlesien; † 18. November 1982 in München) war ein deutscher Schriftsteller und bedeutender Vertreter des Dokumentartheaters. Die größte Bekanntheit erlangten seine zeitkritischen Schauspiele In der Sache J. Robert Oppenheimer und Bruder Eichmann. ... Literarischer Durchbruch: Mit dem Schauspiel In der Sache J. Robert Oppenheimer, 1964 in West-Berlin von Erwin Piscator und in München von Paul Verhoeven uraufgeführt, erzielt Kipphardt in beiden Teilen Deutschlands erheblichen Erfolg. Er wird in demselben Jahr mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis und dem Fernsehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet. 1965 erhält er zusammen mit Franz Peter Wirth den Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Die Geschichte von Joel Brand. 1966 stößt Kipphardt in einer Veröffentlichung des Psychiaters Leo Navratil auf Gedichte von Ernst Herbeck, die dort unter dem Pseudonym „Alexander“ veröffentlicht wurden. Daraus entwickelt Kipphardt seine Figur des „Alexander März“, die ihn jahrelang beschäftigt. Eine zunächst freundliche Korrespondenz mit Navratil endet mit Plagiatsvorwürfen des Letzteren. 1969 wird Kipphardt die Funktion des Chefdramaturgen an den Münchner Kammerspielen angeboten. Er tritt die Stelle am 1. Januar 1970 an, verliert dieses Amt jedoch schon 1971 wieder im Zusammenhang eines Skandals um das Programmheft zum Stück Der Dra-Dra von Wolf Biermann. Prominente Wortführer wie Günter Grass, Arnulf Baring und Hans-Jochen Vogel werfen Kipphardt vor, politische Gegner zu Feinden zu verteufeln und auf Abschusslisten zu setzen. Dabei wird Bezug genommen auf Passagen des geplanten Programmheftes, die in der Dramaturgie diskutiert, aber dann nicht aufgenommen werden. Nach ihrer Hochzeit 1971 verlegen Heinar und Pia Kipphardt ihren Wohnsitz in die ehemalige Strommühle Angelsbruck in Fraunberg. In seinen letzten Lebensjahren erreicht Kipphardt einen neuen Schaffenshöhepunkt. Er wird 1977 mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen ausgezeichnet. Er engagiert sich 1981 in der „Berliner Begegnung zur Friedensförderung“. Er stirbt 1982, sein Grab ist auf dem Friedhof Reichenkirchen in Fraunberg. Ein Jahr nach seinem Tod wird posthum das Schauspiel Bruder Eichmann uraufgeführt. Es verwendet zahlreiche Zitate aus Hannah Arendts Buch Eichmann in Jerusalem. ... Aus: wikipedia-Heinar_Kipphardt. Schlagworte: Irrenhaus, Wahnsinn, Psychologie, Schizophrenie, Deutsche Literatur der 70er Jahre, Deutsche Literatur der siebziger Jahre, Schöne Literatur, Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 59361<br>Preis: 8,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-Autorenedition-herausgegeben-von-Uwe-Friesel-Gerd-Fuchs-Richard-Hey-Uwe-Timm-Kipphardt-Heinar-3570003388,84630021-buch">Bestellen</a>Fri, 01 Feb 2019 22:00:46 +0100https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-Autorenedition-herausgegeben-von-Uwe-Friesel-Gerd-Fuchs-Richard-Hey-Uwe-Timm-Kipphardt-Heinar-3570003388,84630021-buch<![CDATA[März. Roman. - (=rororo 4259).]]>https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-rororo-4259-Kipphardt-Heinar-3499142590,92096837-buchKipphardt, Heinar: März. Roman. - (=rororo 4259). 59. - 68. Tausend. Erste Auflage dieser Ausgabe Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1982. 187 (3) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3499142590Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Eines der interessantesten Bücher über die Beziehungen zwischen Wahnsinn und Normalität, Genie und Wahnsinn, die es zu diesem Thema gibt. Alexander März ist der Name eines dichtenden Schizophrenen, eines schizophrenen Dichters, der seit Jahren in einer psychiatrischen Klinik lebt. Ein junger Arzt versucht, Licht in das Dunkel dieser Existenz zu bringen: aus Aufzeichnungen des Kranken, Träumen, Gesprächen und Beobachtungen setzt sich allmählich das Bild eines künstlerisch hochbegabten Menschen zusammen, der die "Normalität" unserer Gesellschaft radikal in Frage stellt. "Indem man im Einzelfall sinnlich faßbar macht, welche Sorten von psychischer Verelendung es gibt, stößt man zwangsweise auch auf die Verelendung der Sozietät.", schrieb Heinar Kipphardt. - Heinrich „Heinar“ Mauritius Kipphardt (* 8. März 1922 in Heidersdorf/ Schlesien; † 18. November 1982 in München) war ein deutscher Schriftsteller und bedeutender Vertreter des Dokumentartheaters. Die größte Bekanntheit erlangten seine zeitkritischen Schauspiele In der Sache J. Robert Oppenheimer und Bruder Eichmann. ... Literarischer Durchbruch: Mit dem Schauspiel In der Sache J. Robert Oppenheimer, 1964 in West-Berlin von Erwin Piscator und in München von Paul Verhoeven uraufgeführt, erzielt Kipphardt in beiden Teilen Deutschlands erheblichen Erfolg. Er wird in demselben Jahr mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis und dem Fernsehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet. 1965 erhält er zusammen mit Franz Peter Wirth den Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Die Geschichte von Joel Brand. 1966 stößt Kipphardt in einer Veröffentlichung des Psychiaters Leo Navratil auf Gedichte von Ernst Herbeck, die dort unter dem Pseudonym „Alexander“ veröffentlicht wurden. Daraus entwickelt Kipphardt seine Figur des „Alexander März“, die ihn jahrelang beschäftigt. Eine zunächst freundliche Korrespondenz mit Navratil endet mit Plagiatsvorwürfen des Letzteren. 1969 wird Kipphardt die Funktion des Chefdramaturgen an den Münchner Kammerspielen angeboten. Er tritt die Stelle am 1. Januar 1970 an, verliert dieses Amt jedoch schon 1971 wieder im Zusammenhang eines Skandals um das Programmheft zum Stück Der Dra-Dra von Wolf Biermann. Prominente Wortführer wie Günter Grass, Arnulf Baring und Hans-Jochen Vogel werfen Kipphardt vor, politische Gegner zu Feinden zu verteufeln und auf Abschusslisten zu setzen. Dabei wird Bezug genommen auf Passagen des geplanten Programmheftes, die in der Dramaturgie diskutiert, aber dann nicht aufgenommen werden. Nach ihrer Hochzeit 1971 verlegen Heinar und Pia Kipphardt ihren Wohnsitz in die ehemalige Strommühle Angelsbruck in Fraunberg. In seinen letzten Lebensjahren erreicht Kipphardt einen neuen Schaffenshöhepunkt. Er wird 1977 mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen ausgezeichnet. Er engagiert sich 1981 in der „Berliner Begegnung zur Friedensförderung“. Er stirbt 1982, sein Grab ist auf dem Friedhof Reichenkirchen in Fraunberg. Ein Jahr nach seinem Tod wird posthum das Schauspiel Bruder Eichmann uraufgeführt. Es verwendet zahlreiche Zitate aus Hannah Arendts Buch Eichmann in Jerusalem. ... Aus: wikipedia-Heinar_Kipphardt Schlagworte: Irrenhaus, Wahnsinn, Psychologie, Schizophrenie, Deutsche Literatur der 70er Jahre, Deutsche Literatur der siebziger Jahre, Schöne Literatur, Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 63149<br>Preis: 3,60 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-rororo-4259-Kipphardt-Heinar-3499142590,92096837-buch">Bestellen</a>Fri, 01 Feb 2019 22:00:46 +0100https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-rororo-4259-Kipphardt-Heinar-3499142590,92096837-buch<![CDATA[März. Roman. - (=rororo 4259).]]>https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-rororo-4259-Kipphardt-Heinar-3499142590,87122629-buchKipphardt, Heinar: März. Roman. - (=rororo 4259). 1. - 28. Tausend. Taschenbucherstausgabe Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1978. 187 (3) Seiten. 19 cm. Umschlagentwurf: Werner Rebhuhn. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3499142590Lesetipp des Bouquinisten! Befriedigender Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt und fleckig. Eines der interessantesten Bücher über die Beziehungen zwischen Wahnsinn und Normalität, Genie und Wahnsinn, die es zu diesem Thema gibt. Alexander März ist der Name eines dichtenden Schizophrenen, eines schizophrenen Dichters, der seit Jahren in einer psychiatrischen Klinik lebt. Ein junger Arzt versucht, Licht in das Dunkel dieser Existenz zu bringen: aus Aufzeichnungen des Kranken, Träumen, Gesprächen und Beobachtungen setzt sich allmählich das Bild eines künstlerisch hochbegabten Menschen zusammen, der die "Normalität" unserer Gesellschaft radikal in Frage stellt. "Indem man im Einzelfall sinnlich faßbar macht, welche Sorten von psychischer Verelendung es gibt, stößt man zwangsweise auch auf die Verelendung der Sozietät.", schrieb Heinar Kipphardt. - Heinrich „Heinar“ Mauritius Kipphardt (* 8. März 1922 in Heidersdorf/ Schlesien; † 18. November 1982 in München) war ein deutscher Schriftsteller und bedeutender Vertreter des Dokumentartheaters. Die größte Bekanntheit erlangten seine zeitkritischen Schauspiele In der Sache J. Robert Oppenheimer und Bruder Eichmann. ... Literarischer Durchbruch: Mit dem Schauspiel In der Sache J. Robert Oppenheimer, 1964 in West-Berlin von Erwin Piscator und in München von Paul Verhoeven uraufgeführt, erzielt Kipphardt in beiden Teilen Deutschlands erheblichen Erfolg. Er wird in demselben Jahr mit dem Gerhart-Hauptmann-Preis und dem Fernsehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet. 1965 erhält er zusammen mit Franz Peter Wirth den Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Die Geschichte von Joel Brand. 1966 stößt Kipphardt in einer Veröffentlichung des Psychiaters Leo Navratil auf Gedichte von Ernst Herbeck, die dort unter dem Pseudonym „Alexander“ veröffentlicht wurden. Daraus entwickelt Kipphardt seine Figur des „Alexander März“, die ihn jahrelang beschäftigt. Eine zunächst freundliche Korrespondenz mit Navratil endet mit Plagiatsvorwürfen des Letzteren. 1969 wird Kipphardt die Funktion des Chefdramaturgen an den Münchner Kammerspielen angeboten. Er tritt die Stelle am 1. Januar 1970 an, verliert dieses Amt jedoch schon 1971 wieder im Zusammenhang eines Skandals um das Programmheft zum Stück Der Dra-Dra von Wolf Biermann. Prominente Wortführer wie Günter Grass, Arnulf Baring und Hans-Jochen Vogel werfen Kipphardt vor, politische Gegner zu Feinden zu verteufeln und auf Abschusslisten zu setzen. Dabei wird Bezug genommen auf Passagen des geplanten Programmheftes, die in der Dramaturgie diskutiert, aber dann nicht aufgenommen werden. Nach ihrer Hochzeit 1971 verlegen Heinar und Pia Kipphardt ihren Wohnsitz in die ehemalige Strommühle Angelsbruck in Fraunberg. In seinen letzten Lebensjahren erreicht Kipphardt einen neuen Schaffenshöhepunkt. Er wird 1977 mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen ausgezeichnet. Er engagiert sich 1981 in der „Berliner Begegnung zur Friedensförderung“. Er stirbt 1982, sein Grab ist auf dem Friedhof Reichenkirchen in Fraunberg. Ein Jahr nach seinem Tod wird posthum das Schauspiel Bruder Eichmann uraufgeführt. Es verwendet zahlreiche Zitate aus Hannah Arendts Buch Eichmann in Jerusalem. ... Aus: wikipedia-Heinar_Kipphardt. Schlagworte: Irrenhaus, Wahnsinn, Psychologie, Schizophrenie, Deutsche Literatur der 70er Jahre, Deutsche Literatur der siebziger Jahre, Schöne Literatur, Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 60448<br>Preis: 2,40 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-rororo-4259-Kipphardt-Heinar-3499142590,87122629-buch">Bestellen</a>Fri, 01 Feb 2019 22:00:46 +0100https://www.buchfreund.de/Maerz-Roman-rororo-4259-Kipphardt-Heinar-3499142590,87122629-buch<![CDATA[Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil. - (=Fischer Taschenbuch, Band 639).]]>https://www.buchfreund.de/Bekenntnisse-des-Hochstaplers-Felix-Krull-Der-Memoiren-erster-Teil-Fischer-Taschenbuch-Band-639-Mann-Thomas-3596206391,92026913-buchMann, Thomas: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil. - (=Fischer Taschenbuch, Band 639). 546. - 565. Tausend. Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 1987. 299 (5) Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3596206391Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Besitzername auf dem Vorsatz. - Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil ist ein unvollendet gebliebener Roman von Thomas Mann. Das Werk entstand in den Jahren 1910 bis 1913 und in der Zeit vom 26. Dezember 1950 bis zum 16. April 1954. Geplant war der Hochstapler-Roman als eine Parodie auf Goethes Autobiografie Dichtung und Wahrheit.[2] Vordergründig hat Thomas Mann eine travestierende Übertragung des Künstlertums ins Betrügerisch-Kriminelle angestrebt. Der Künstler wird humoristisch in die Nähe des Hochstaplers gerückt. Damit parodiert das Werk den klassischen Bildungs- und Entwicklungsroman und steht sowohl in der Tradition des Abenteuerromans als auch des Schelmenromans. Entstehungsgeschichte: Thomas Mann plante den Roman seit 1905. Angeregt hatten ihn die Memoiren des Hochstaplers und Betrügers Manolescu. In die Jahre 1910 bis 1913 fiel die erste Arbeitsphase. Eine erste Fassung erschien in zwei unterschiedlich ausgestatteten Ausgaben 1922 und 1923, eine weitere Fassung 1937. Nach einer Pause wurde 1950 bis 1954 der «Der Memoiren erster Teil» abgeschlossen. Beim ersten Teil ist es geblieben. Zur Weiterführung von Felix Krulls Lebensweg äußerte sich der 79-jährige Thomas Mann: „Wie, wenn der Roman weit offen stehen bliebe? Es wäre kein Unglück meiner Meinung nach.“ ... Aus: wikipedia-Bekenntnisse_des_Hochstaplers_Felix_Krull Schlagworte: Deutschland, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Paris, Lissabon, Verfilmte Literatur, Filmliteratur, Filmvorlage<br>Bestell-Nr.: 63132<br>Preis: 2,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Bekenntnisse-des-Hochstaplers-Felix-Krull-Der-Memoiren-erster-Teil-Fischer-Taschenbuch-Band-639-Mann-Thomas-3596206391,92026913-buch">Bestellen</a>Wed, 30 Jan 2019 22:30:04 +0100https://www.buchfreund.de/Bekenntnisse-des-Hochstaplers-Felix-Krull-Der-Memoiren-erster-Teil-Fischer-Taschenbuch-Band-639-Mann-Thomas-3596206391,92026913-buch<![CDATA[Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil. - (=Stockholmer Gesamtausgabe der Werke).]]>https://www.buchfreund.de/Bekenntnisse-des-Hochstaplers-Felix-Krull-Der-Memoiren-erster-Teil-Stockholmer-Gesamtausgabe-der-Werke-Mann-Thomas,79670345-buchMann, Thomas: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil. - (=Stockholmer Gesamtausgabe der Werke). 84. - 106. Tausend Frankfurt am Main, S. Fischer Verlag, 1957. 441 (3) Seiten. 19 cm. Braunes Leinen mit einer goldgeprägten Deckelvignette, goldgeprägten Rückentiteln und Kopffarbschnitt.Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Seitenschnitt minimal fleckig. - Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil ist ein unvollendet gebliebener Roman von Thomas Mann. Das Werk entstand in den Jahren 1910 bis 1913 und in der Zeit vom 26. Dezember 1950 bis zum 16. April 1954.[1] Geplant war der Hochstapler-Roman als eine Parodie auf Goethes Autobiografie Dichtung und Wahrheit.[2] Vordergründig hat Thomas Mann eine travestierende Übertragung des Künstlertums ins Betrügerisch-Kriminelle angestrebt. Der Künstler wird humoristisch in die Nähe des Hochstaplers gerückt. Damit parodiert das Werk den klassischen Bildungs- und Entwicklungsroman und steht sowohl in der Tradition des Abenteuerromans als auch des Schelmenromans. Entstehungsgeschichte: Thomas Mann plante den Roman seit 1905. Angeregt hatten ihn die Memoiren des Hochstaplers und Betrügers Manolescu. In die Jahre 1910 bis 1913 fiel die erste Arbeitsphase. Eine erste Fassung erschien in zwei unterschiedlich ausgestatteten Ausgaben 1922 und 1923, eine weitere Fassung 1937. Nach einer Pause wurde 1950 bis 1954 der «Der Memoiren erster Teil» abgeschlossen. Beim ersten Teil ist es geblieben. Zur Weiterführung von Felix Krulls Lebensweg äußerte sich der 79-jährige Thomas Mann: „Wie, wenn der Roman weit offen stehen bliebe? Es wäre kein Unglück meiner Meinung nach.“ ... Aus: wikipedia-Bekenntnisse_des_Hochstaplers_Felix_Krull Schlagworte: Deutschland, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Paris, Lissabon, Verfilmte Literatur, Filmliteratur, Filmvorlage<br>Bestell-Nr.: 57740<br>Preis: 6,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Bekenntnisse-des-Hochstaplers-Felix-Krull-Der-Memoiren-erster-Teil-Stockholmer-Gesamtausgabe-der-Werke-Mann-Thomas,79670345-buch">Bestellen</a>Fri, 25 Jan 2019 22:01:03 +0100https://www.buchfreund.de/Bekenntnisse-des-Hochstaplers-Felix-Krull-Der-Memoiren-erster-Teil-Stockholmer-Gesamtausgabe-der-Werke-Mann-Thomas,79670345-buch<![CDATA[Sämtliche Werke in fünf Bänden. Auf Grund der Originaldrucke herausgegeben von Gerhard Fricke und Herbert G. Göpfert in Verbindung mit Herbert Stubenrauch. Mit umfangreichen Anmerkungenapperat und Varianten. Namenverzeichnis zur antiken Mythologie. Lebens- und Werkchronik. Inhalt: Band 1: Gedichte und Dramen; Band 2: Dramen; :Band 3: Fragmente, Übersetzungen, Bearbeitungen; Band IV: Historische Schriften; Band V: Erzählungen, Theoretische Schriften.]]>https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Werke-in-fuenf-Baenden-Auf-Grund-der-Originaldrucke-herausgegeben-von-Gerhard-Fricke-und-Herbert-G-Goepfert-in-Verbindung-mit-Herbert-Stubenrauch-Mit-umfangreichen-Anmerkungenapperat-und-Va,91992624-buchSchiller, Friedrich: Sämtliche Werke in fünf Bänden. Auf Grund der Originaldrucke herausgegeben von Gerhard Fricke und Herbert G. Göpfert in Verbindung mit Herbert Stubenrauch. Mit umfangreichen Anmerkungenapperat und Varianten. Namenverzeichnis zur antiken Mythologie. Lebens- und Werkchronik. Inhalt: Band 1: Gedichte und Dramen; Band 2: Dramen; :Band 3: Fragmente, Übersetzungen, Bearbeitungen; Band IV: Historische Schriften; Band V: Erzählungen, Theoretische Schriften. 4. durchgesehene Auflage. 5 Bände. München, Carl Hanser Verlag, 1965 - 1967. 1016, 1303, 1000, 1068, 1286 Seiten. Dünndruckausgabe. Umschlagentwurf: Eugen O. Sporer. Graues Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen, mit montiertem braunem Lederrückenschild mit goldgeprägten Rückentiteln, Fadenheftung, Lesebändchen ohne Schutzumschlag.Graues Leinen mit goldgeprägten Deckelinitalen, mit montiertem braunem Lederrückenschild mit goldgeprägten Rückentiteln, Fadenheftung, Lesebändchen ohne Schutzumschlag. Guter Zustand. Buchkanten bei den ersten beiden Bänden etwas berieben. - Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war ein Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Schiller wurde als einziger Sohn eines württembergischen Militärarztes, der später den Rang eines Hauptmanns erreichte, und der Tochter eines Bäckers geboren. Mit seinen fünf Schwestern wuchs er in Schwäbisch Gmünd, Lorch und später in Ludwigsburg auf. Dort besuchte er die Lateinschule und begann nach viermaligem Bestehen des Evangelischen Landesexamens am 16. Januar 1773 das Studium der Rechtswissenschaften auf der Karlsschule. Drei Jahre später wechselte er zur Medizin und wurde 1780 promoviert. Gleich mit seinem Theaterdebüt, dem 1782 uraufgeführten Schauspiel Die Räuber, gelang Schiller ein bedeutender Beitrag zum Drama des Sturm und Drang und der Weltliteratur. Nach seiner Flucht aus Württemberg fand er in Thüringen Schutz vor Verfolgung; der Militärarzt war in der Vergangenheit wegen unerlaubter Entfernung gemaßregelt worden und nun mit der Androhung des Landesherrn nach Festungshaft und Schreibverbot konfrontiert. 1783 begann Schiller mit den ersten Arbeiten zum Don Karlos. Als seine Anstellung als Theaterdichter am Nationaltheater Mannheim ausgelaufen war, reiste Schiller 1785 nach Leipzig zu seinem späteren Förderer Christian Gottfried Körner. In den folgenden Jahren lernte er Christoph Martin Wieland, Johann Gottfried Herder und Johann Wolfgang von Goethe in Weimar kennen. Gemeinsam sollten sie die Weimarer Klassik prägen. Viele seiner Theaterstücke gehören zum Standardrepertoire der deutschsprachigen Theater. Seine Balladen zählen zu den bekanntesten deutschen Gedichten. Friedrich Schiller war durch Geburt Württemberger, später wurde er Staatsbürger von Sachsen-Weimar. 1792 wurde ihm zusätzlich die französische Staatsbürgerschaft verliehen – in Würdigung seines in Paris aufgeführten Dramas Die Räuber, das als Freiheitskampf gegen die Tyrannei verstanden wurde. ... Aus wikipedia-Friedrich_Schiller Schlagworte: Germanistik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literatur, Literaturgeschichte, Deutsche Literatur, Klassische Dichtung, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts, Werkausgaben, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Literaturrecherche, Literarische Gattungen, Literarhistoriker<br>Bestell-Nr.: 63104<br>Preis: 45,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Werke-in-fuenf-Baenden-Auf-Grund-der-Originaldrucke-herausgegeben-von-Gerhard-Fricke-und-Herbert-G-Goepfert-in-Verbindung-mit-Herbert-Stubenrauch-Mit-umfangreichen-Anmerkungenapperat-und-Va,91992624-buch">Bestellen</a>Wed, 23 Jan 2019 23:30:18 +0100https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Werke-in-fuenf-Baenden-Auf-Grund-der-Originaldrucke-herausgegeben-von-Gerhard-Fricke-und-Herbert-G-Goepfert-in-Verbindung-mit-Herbert-Stubenrauch-Mit-umfangreichen-Anmerkungenapperat-und-Va,91992624-buch<![CDATA[Auf dem Turm. Roman. - (=dtv, Band 11763).]]>https://www.buchfreund.de/Auf-dem-Turm-Roman-dtv-Band-11763-Hofmann-Gert-342311763X,92003824-buchHofmann, Gert: Auf dem Turm. Roman. - (=dtv, Band 11763). Taschenbucherstausgabe München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1993. 208 (8) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 342311763XGuter Zustand. Mit einem schönem Ex Libris Stempel auf dem Vorsatz. Eine rätselhafte und phantastische Geschichte: Für einen Tag und eine Nacht verschlägt es ein deutsches Ehepaar in ein verödetes sizilianisches Dorf. Das Auto muß repariert werden. Maria ist schwanger, und ihr Mann will die Trennung. Die Ängste der Midlife-crisis plagen den Erzähler und seine Frau. In der verdorrten Todeslandschaft Siziliens wird ihre Ehe auf die Probe gestellt. - Gert Hofmann (* 29. Januar 1931 in Limbach, Sachsen; † 1. Juli 1993 in Erding) war ein deutscher Schriftsteller. Leben: Gert Hofmann wuchs in Limbach auf. 1948 zog die Familie nach Leipzig um, wo Hofmann eine Fremdsprachenschule besuchte und das Dolmetscher- und Übersetzerexamen für Englisch und Russisch ablegte. Nachdem er 1950 sein Abitur gemacht hatte, begann er ein Studium der Romanistik, Germanistik, Slawistik und Anglistik an der Universität Leipzig. Im Jahre 1951 verließ Hofmann die DDR und ging nach Freiburg im Breisgau, wo er sein Studium - nunmehr in den Fächern Anglistik, Germanistik, Romanistik, Soziologie und Politikwissenschaft - fortsetzte. 1957 promovierte er mit einer Arbeit über Henry James zum Doktor der Philosophie. Nachdem er einige Jahre als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg im Breisgau gewirkt hatte, nahm Hofmann ab 1961 germanistische Lehraufträge an Universitäten in Toulouse, Paris, Bristol, Edinburgh, New Haven, Berkeley und Austin wahr. Von 1971 bis 1980 lebte er in Klagenfurt und lehrte gleichzeitig an der jugoslawischen Universität Ljubljana. Seit 1980 lebte er mit seiner Familie in Erding bei München. Dort erlag er 1993 einem Hirnschlag. Gert Hofmanns literarisches Werk besteht zum einen aus einer Vielzahl von Hörspielen und einigen Theaterstücken, die seit Beginn der Sechzigerjahre entstanden. Ab 1979 veröffentlichte der Autor dann eine Reihe von Erzählungen und Romanen, die ihn einer breiteren literarischen Öffentlichkeit bekannt machten. Während in Hofmanns Hörspielen Sprach- und Gesellschaftskritik im Vordergrund standen, schildert er in seinen Prosawerken, die von manchen Kritikern mit denen Thomas Bernhards verglichen worden sind, mit Vorliebe seelisch und körperlich beschädigte Protagonisten in einer unheimlichen, grausamen Welt. Wichtige, wiederkehrende Themen in Hofmanns Werken sind das Problem der verdrängten deutschen Vergangenheit und die grotesken Folgen dieser Verdrängung. Gert Hofmann, der seit 1987 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt war, erhielt u. a. folgende Auszeichnungen: 1979 den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt, 1982 den Alfred-Döblin-Preis, 1983 den Hörspielpreis der Kriegsblinden sowie 1993 den Literaturpreis der Stadt München. ... Aus wikipedia-Gert_Hofmann. Schlagworte: Deutsche Literatur der 90 er Jahre, Sizilien, Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 63116<br>Preis: 3,40 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Auf-dem-Turm-Roman-dtv-Band-11763-Hofmann-Gert-342311763X,92003824-buch">Bestellen</a>Wed, 23 Jan 2019 23:30:18 +0100https://www.buchfreund.de/Auf-dem-Turm-Roman-dtv-Band-11763-Hofmann-Gert-342311763X,92003824-buch<![CDATA[Prosa und Autobiographie. In der Fassung der Erstdrucke. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Bruno Hillebrand. Mit Anmerkungen, mit einer Biografie des Verfassers und einer Werkbiografie zu Prosa und Autobiographie. - (=Fischer 5232).]]>https://www.buchfreund.de/Prosa-und-Autobiographie-In-der-Fassung-der-Erstdrucke-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Bruno-Hillebrand-Mit-Anmerkungen-mit-einer-Biografie-des-Verfassers-und-einer-Werkbiografie-zu-Prosa-und,91921809-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63060.jpg" title="Prosa und Autobiographie."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63060_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Benn, Gottfried: Prosa und Autobiographie. In der Fassung der Erstdrucke. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Bruno Hillebrand. Mit Anmerkungen, mit einer Biografie des Verfassers und einer Werkbiografie zu Prosa und Autobiographie. - (=Fischer 5232). Taschenbucherstausgabe Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 1984. 701 (3) Seiten mit einem Titelporträt 18 cm. Umschlagentwurf: Jan Buchholz und Reni Hinsch. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783596252329Beiliegend ein Zeitungsartikel von Hans Egon Holthusen: Das Wort und die Schöpfung. Zum 100. Geburstag von Gottfried Benn. SZ 26. - 27. April 1986. Sehr guter Zustand. Wie ungelesen. - Gottfried Benn (* 2. Mai 1886 in Mansfeld, Brandenburg; † 7. Juli 1956 in Berlin) war ein deutscher Arzt, Dichter und Essayist. ... Gottfried Benn gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter der literarischen Moderne. Ein erstes Mal betrat er die literarische Szene als Expressionist mit seinen Morgue-Gedichten, die mit herkömmlichen poetischen Traditionen radikal brachen und in denen vor allem Eindrücke aus seiner Tätigkeit als Arzt starken Niederschlag fanden. Sektionen und Krebs- und Geburtsstationen werden scheinbar emotionslos beschrieben, und romantische Titel wie „Kleine Aster“ wecken Erwartungen, die dann krass enttäuscht werden. Nach dem oben genannten Gedichtband erschienen in der Folgezeit nur noch wenige mit äußerst geringer Auflage; während der Nazizeit unterlag Benn einem Schreibverbot. Vom Nationalsozialismus, mit dem er zuerst sympathisiert hatte, wandte sich Benn wohl vor allem ab, weil er ihn schließlich als ähnlich antikulturell einschätzte wie den Kommunismus und Sozialismus. Nach Kriegsende wurde er zunächst wegen seiner anfänglichen Unterstützung des Hitlerregimes angefeindet, doch spätestens mit seinen Statischen Gedichten, die sich weit vom wild-zynischen Ton der Morgue-Gedichte entfernt hatten, fand er in der jungen Bundesrepublik ein neues, stetig wachsendes Publikum. So wurde der Autor zum Ende hin ein weitberühmter, mit dem Büchner-Preis ausgezeichneter und stilbildender Dichter. ... Aus: wikipedia--Gottfried_Benn Schlagworte: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Literaturtheorie, Autobiografie Autobiographie Autobiografien / Autobiographien, Germanistik, Radio, Buchhandelsgeschichte, Lebensgeschichte, Literaturgattungen, Literatur im Nationalsozialismus, Literatursoziologie, Lebenserinnerungen, Literatur nach 1945, Taschenbuchreihen, Literaturrezeption, Buchreihen, Buchwissenschaft, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Deutsche Literatur, Deutsche Geschichte 1933-45, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Geschichte nach 1945, Deutsche Geschichte vor 1933, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Geschichte, Lebensbedingungen, Lebenslauf, Lebenslüge, Hamsun, Knut, Literaturrecherche, Leben, Mann, Klaus, Radiovortrag<br>Bestell-Nr.: 63060<br>Preis: 8,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Prosa-und-Autobiographie-In-der-Fassung-der-Erstdrucke-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Bruno-Hillebrand-Mit-Anmerkungen-mit-einer-Biografie-des-Verfassers-und-einer-Werkbiografie-zu-Prosa-und,91921809-buch">Bestellen</a>Thu, 17 Jan 2019 13:30:02 +0100https://www.buchfreund.de/Prosa-und-Autobiographie-In-der-Fassung-der-Erstdrucke-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Bruno-Hillebrand-Mit-Anmerkungen-mit-einer-Biografie-des-Verfassers-und-einer-Werkbiografie-zu-Prosa-und,91921809-buch<![CDATA[Flüchtlingsgespräche. - (=Bibliothek Suhrkamp, BS 63).]]>https://www.buchfreund.de/Fluechtlingsgespraeche-Bibliothek-Suhrkamp-BS-63-Brecht-Bertolt-3518222740,91921810-buchBrecht, Bertolt: Flüchtlingsgespräche. - (=Bibliothek Suhrkamp, BS 63). 1. - 10. Tausend. Erstausgabe. Das Manuskript des Fragments der "Flüchtlingsgespräche" befindet sich im Nachlaß Bertolt Brechts; es wurde von ihm nicht mehr zum Druck vorbereitet. Eigenheiten des Sprachgebrauchs und der Interpunktion wurden beibehalten. Frankfurt am Main, Suhrkamp Verlag, 1961. 161 (7) Seiten. 18,3 cm. Brauner Pappband mit blindgeprägtem Verlagsignet auf dem Vorderdeckel, mit goldgeprägten Rückentiteln, Farbkopfschnitt, ohne Schutzumschlag. ISBN: 3518222740Guter Zustand. Besitzername auf dem Vorsatz. - Die in den frühen vierziger Jahren geschriebenen Dialoge der Flüchtlingsgespräche handeln vom Alltag der aus Deutschland Vertriebenen, die sich über die internationale Lage und die eigene Situation unterhalten. - - Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt. ... Rezeption: Diverse Stücke von Brecht wurden bereits zur Zeit der Weimarer Republik abgelehnt, wie etwa Die heilige Johanna der Schlachthöfe, der Film Kuhle Wampe trotz regen Zuschauerinteresses von der Zensur verboten. Brechts eindeutige politische Positionierung überlagerte die Bewertung seines künstlerischen Schaffens, und dies auch über seinen Tod hinaus. Während er bei den Nationalsozialisten schon 1923[51] auf eine schwarze Liste kam, wurde er in der DDR als bürgerlicher Intellektueller, der den Weg zum Kommunisten gefunden habe, kanonisiert. Dabei ordnete sich Brecht keinesfalls den offiziellen Kunst- und Kultur-Leitlinien der SED unter; in den Auseinandersetzungen mit den Funktionären suchte er allerdings auch immer nach Kompromissen. Friedrich Torberg setzte zusammen mit Hans Weigel in Österreich einen Boykott gegen die Aufführung der Werke von Bertolt Brecht an den Wiener Bühnen durch, der bis 1963 anhielt (Wiener Brecht-Boykott). In der Bundesrepublik Deutschland hingegen versuchte man lange Zeit das linkspolitische Engagement Brechts auszublenden und konnte so seine Stücke, überwiegend die aus dem Exil, weitgehend unaufgeregt nach zeitlosen Fragestellungen durchforsten. Brechts Äußerungen zu aktuellen politischen Ereignissen führten zu mehreren Boykotts seiner Stücke in der Bundesrepublik. Erst in den 1980er Jahren begann die Forschung das Avantgardistische in Brechts Schaffen, seinen Opern und Lehrstücken aber auch in seinen theoretischen Schriften, herauszuarbeiten. Nach der Deutschen Wiedervereinigung etablierte sich auch ein eher sachbezogener Umgang mit seinem Œuvre. Im Zuge der Umbrüche der 1960er Jahre wurde Brecht auch von unorthodoxen Linken kritisiert: Günter Grass wirft in seinem Stück Die Plebejer proben den Aufstand Brecht, der als „der Chef“ in dem Stück unschwer zu erkennen ist, vor, am Gelingen der Revolte der Plebejer auf der Bühne mehr interessiert gewesen zu sein als am realen Aufstand der Arbeiter am 17. Juni. Zugleich zeigt das Stück die Manipulierbarkeit der Massen auf (bei Grass: durch Brecht selbst, der entgegen seiner offiziellen Programmatik ständig mit Suggestionen arbeite, die Menschen also nicht zum Selbstdenken in der Tradition der Aufklärung bringe). Friedrich Dürrenmatt kritisiert Brechts Dramaturgie mit den Worten: „Brecht denkt unerbittlich, weil er an vieles unerbittlich nicht denkt.“[52][53] ... Aus wikipedia-Bertolt_Brecht Schlagworte: Germanistik, Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Deutsche Geschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der 40 er Jahre<br>Bestell-Nr.: 63059<br>Preis: 8,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Fluechtlingsgespraeche-Bibliothek-Suhrkamp-BS-63-Brecht-Bertolt-3518222740,91921810-buch">Bestellen</a>Thu, 17 Jan 2019 13:30:02 +0100https://www.buchfreund.de/Fluechtlingsgespraeche-Bibliothek-Suhrkamp-BS-63-Brecht-Bertolt-3518222740,91921810-buch<![CDATA[Maria Stuart. Biographie einer Königin. Mit einer Einleitung des Verfassers. (=Fischer Bücherei, Band 279).]]>https://www.buchfreund.de/Maria-Stuart-Biographie-einer-Koenigin-Mit-einer-Einleitung-des-Verfassers-Fischer-Buecherei-Band-279-Zweig-Stefan-3596217148,91921811-buchZweig, Stefan: Maria Stuart. Biographie einer Königin. Mit einer Einleitung des Verfassers. (=Fischer Bücherei, Band 279). Taschenbucherstausgabe Frankfurt am Main, Fischer Bücherei, 1959. 334 (10) Seiten. Umschlagentwurf: Renate Lohrscheidt. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung. ISBN: 3596217148Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 22. Februar 1942 in Petrópolis, Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien) war ein österreichischer Schriftsteller. ... Charakteristika des Werks : Obwohl nach 1945 kaum von der Kritik wahrgenommen, finden vor allem Zweigs Prosawerke und romanhafte Biografien (Joseph Fouché , Marie Antoinette) bis heute Publikum. Das Gesamtwerk zeichnet sich durch eine hohe Dichte an Novellen (Schachnovelle, Der Amokläufer etc.) und historisch basierten Erzählungen aus. So finden historische Persönlichkeiten von Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Napoléon Bonaparte, Georg Friedrich Händel, Joseph Fouché bis Marie Antoinette in einer stark subjektiv personalisierten Geschichte Eingang in Zweigs Werk. Reduzierte man das Werk Zweigs auf die vier dominierendsten Charakteristika, so beschriebe man es vermutlich mit den Begriffen Tragik, Drama, Melancholie und Resignation. Nahezu alle Werke Zweigs enden in tragischer Resignation; der Protagonist wird durch sowohl äußere als auch innere Umstände am Erlangen seines Glücks, welches unmittelbar erreichbar scheint und damit um so tragischer wirkt, gehindert. Dieses Merkmal tritt besonders in Ungeduld des Herzens, Zweigs einzigem vollendeten Roman, hervor. In der beispielhaften Novelle Der Amokläufer, einer Typologie der Leidenschaft, inspiriert von großen Vorbildern wie Balzac, und dabei ganz der Erzähltradition der Wiener Schule, allen voran Arthur Schnitzler folgend, sind die Hauptpersonen einem dämonischen Zwang unterworfen, der sie aus der hergebrachten Ordnung ihres Lebens reißt. Deutlich wird hier der Einfluss Sigmund Freuds erkennbar. Diese Novelle, wie auch alle anderen Novellen Zweigs, weist Goethes Unerhörte Begebenheit auf, ein (nach dem Meister) gattungsspezifisches Kennzeichen der Novelle. In der Schachnovelle, Zweigs wohl berühmtestem Buch, kämpft die bürgerliche Humanität gegen die Brutalität einer entfremdeten Welt an. Ein kühl kalkulierender, roboterhafter Schachweltmeister, getrieben von ordinärer Habgier, spielt gegen einen Mann, der von den Nationalsozialisten in Isolationshaft gefangen gehalten wurde. Zum einen wird hier der Mensch an sich mit einem unmenschlichen System (Nationalsozialismus) konfrontiert, zum anderen beschreibt Zweig das Leiden des Gefangenen ohne Möglichkeit eines Kontakts zur Außenwelt. Trotz dieses eingehenden Plädoyers für das Menschliche ordnet Zweig sein Werk, wie auch sein Leben selbst, einem Pazifismus unter, der soweit geht, dem Schriftsteller jegliche politische Rolle abzusprechen. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges unterschied und entzweite ihn dieser Standpunkt von den anderen Exilliteraten (vornehmlich Heinrich Mann und Ernst Weiss) und dem PEN-Club. Thomas Mann 1952 zum zehnten Todestags von Stefan Zweig über dessen Pazifismus: „Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.“ So strikt Stefan Zweig eine komplette Trennung von Geist und Politik forderte, so fest stand er für ein vereinigtes Europa in der Tradition Henri Barbusses, Romain Rollands und Émile Verhaerens ein. ... Aus wikipedia-Stefan_Zweig Schlagworte: Religionsphilosophie, Biografien Biografie Biographien Biographie, Englische Geschichte, Religiösität, Historiker, Geschichtsschreibung, Historische Persönlichkeit, Historischer Roman Historische Romane, Österreichische Literatur, Religion, Geschichtsphilosophie, Religionsgeschichte, England, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Geschichtswissenschaft, Geschichte, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde, Geschichtsstudium, Religionswissenschaften, Theologie, Atheismus, Religionswissenschaft, Religionsfreiheit, Großbritannien / Geschichte, Geschichte des 16. Jahrhunderts, Geschichtsbewußtsein, Geschichte, Geschichtswissenschaft, Engländer, Religionspolitik, Maria <Schottland, Königin, 1542-1587>, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Österreichische Literatur, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1960, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor<br>Bestell-Nr.: 63069<br>Preis: 4,20 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Maria-Stuart-Biographie-einer-Koenigin-Mit-einer-Einleitung-des-Verfassers-Fischer-Buecherei-Band-279-Zweig-Stefan-3596217148,91921811-buch">Bestellen</a>Thu, 17 Jan 2019 13:30:02 +0100https://www.buchfreund.de/Maria-Stuart-Biographie-einer-Koenigin-Mit-einer-Einleitung-des-Verfassers-Fischer-Buecherei-Band-279-Zweig-Stefan-3596217148,91921811-buch<![CDATA[Goya oder der arge Weg der Erkenntnis. Roman. Mit einer Nachbemerkung des Aufbau Verlages.]]>https://www.buchfreund.de/Goya-oder-der-arge-Weg-der-Erkenntnis-Roman-Mit-einer-Nachbemerkung-des-Aufbau-Verlages-Feuchtwanger-Lion,91910534-buchFeuchtwanger, Lion: Goya oder der arge Weg der Erkenntnis. Roman. Mit einer Nachbemerkung des Aufbau Verlages. 5. Auflage Berlin, Aufbau Verlag, 1975. 657 (3) Seiten. 19,3 cm. Einbandgestaltung: Heinz Unzner. Helles Leinen mit geprägter Deckelvignette und Kopffarbschnitt.Guter Zustand. Einband leicht fleckig. Der spanischen Inquisition sind die "Caprichos" des Malers Francisco de Goya überbracht worden. Es scheint eine Frage der Zeit, bis das Heilige Tribunal den Ketzer und sein Werk vernichten wird. Aber die kühne, eigenwillige Kunst Goyas triumphiert über den Geist klerikaler Willkür. - Lion Feuchtwanger (* 7. Juli 1884 in München; † 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein deutscher Schriftsteller und einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Leben in Deutschland bis 1933: Lion Feuchtwanger wuchs in einer begüterten Familie als Sohn des jüdisch-orthodoxen Margarinefabrikanten Sigmund Feuchtwanger und dessen Ehefrau Johanna geb. Bodenheim auf. Er war der Bruder des Juristen Ludwig Feuchtwanger und des Journalisten und Schriftstellers Martin Feuchtwanger. Schon früh unternahm er Versuche als Schriftsteller, die ihm bereits als Schüler einen Preis einbrachten. 1903 schloss er die Schule mit dem Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium München ab. Danach studierte er Geschichte, Philosophie und Deutsche Philologie in München und Berlin, löste sich dabei stark vom Elternhaus. Er promovierte 1907 bei Franz Muncker über Heinrich Heines Der Rabbi von Bacharach. Von einer Habilitation nahm er aufgrund der Beschränkungen für Juden Abstand. Er gründete 1908 seine eigene Kulturzeitschrift Der Spiegel, dessen erste Ausgabe am 30. April erschien. Nach 15 Nummern und sechs Monaten fusionierte sie jedoch auf Grund finanzieller Probleme mit der von Siegfried Jacobsohn herausgegebenen Zeitschrift Die Schaubühne, für die Feuchtwanger von nun an schrieb. 1912 heiratete er die jüdische Kaufmannstochter Marta Löffler. Sie war bei der Hochzeit schwanger, doch ihrer beider einzige Tochter starb kurz nach der Geburt. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 leistete er Militärdienst, aus dem er aber aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig entlassen wurde. Bereits 1918 entdeckte er das Talent des jungen Bertolt Brecht, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte. Während der Novemberrevolution 1918/1919 war Feuchtwanger krank und unbeteiligt. Nach einigen Erfolgen als Dramatiker verlagerte er seinen Schwerpunkt auf den historischen Roman. Am erfolgreichsten war Jud Süß (geschrieben 1921/22, veröffentlicht 1925), der auch international bereits ab 1926 großen Anklang fand, nachdem Feuchtwanger lange in Deutschland vergeblich einen Verleger gesucht hatte. Die antisemitische Thematik schien unpopulär. Sein zweiter großer Erfolg war Die häßliche Herzogin Margarete Maultasch. Aus beruflichen Gründen zog er 1925 nach Berlin, 1932 in eine große Villa am Grunewald. 1932 erschien der erste Teil der Josephus-Trilogie Der jüdische Krieg. Feuchtwanger sprach sich für den Kosmopolitismus aus und damit auch gegen einen jüdischen Nationalismus. Auch richtete er sich gegen den marxistischen Historischen Materialismus. Sein Interesse galt fortschrittlichen Intellektuellen als Schrittmachern der gesellschaftlichen Entwicklung. Feuchtwanger erkannte sehr hellsichtig als einer der ersten die Gefahren durch Hitler und die NSDAP. Bereits 1920 erscheint in dem satirischen Text Gespräche mit dem Ewigen Juden als Vision, was später als Folge antisemitischen Rassenwahns Wirklichkeit wird: Türme von hebräischen Büchern verbrannten, und Scheiterhaufen waren aufgerichtet, hoch bis in die Wolken, und Menschen verkohlten, zahllose, und Priesterstimmen sangen dazu: Gloria in excelsis Deo. Züge von Männern, Frauen, Kindern schleppten sich über den Platz, von allen Seiten; sie waren nackt oder in Lumpen, und sie hatten nichts mit sich als Leichen und die Fetzen von Bücherrollen, von zerrissenen, geschändeten, mit Kot besudelten Bücherrollen. Und ihnen folgten Männer im Kaftan und Frauen und Kinder in den Kleidern unserer Tage, zahllos, endlos. Wesentlich genauer erscheinen die Figuren des „braunen Münchens“ der 1920er Jahre in dem 1930 erschienenen Schlüsselroman Erfolg, wo Feuchtwanger in der Figur Rupert Kutzners ein leicht erkennbares Porträt Hitlers zeichnet. Im November 1932 brach er zu Vorträgen nach London und in die USA auf. Die nationalsozialistische Machtergreifung Ende Januar 1933 machte seine Rückkehr nach Deutschland unmöglich, denn Feuchtwanger galt den Nationalsozialisten als einer ihrer intellektuellen Hauptgegner. Seine Bücher wurden ein Opfer der Bücherverbrennung 1933. Sein Name tauchte im Sommer 1933 in der ersten Ausbürgerungsliste Hitlerdeutschlands auf. Eine literarische Frucht dieser Phase war der Roman Die Geschwister Oppermann." ... Aus wikipedia-Lion_Feuchtwanger. Schlagworte: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Künstlerromane, Belletristik, Spanier, Spanische Malerei, Historische Persönlichkeit, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Historischer Roman Historische Romane, Spanische Geschichte, Künstler, Emigration, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Belletristische Darstellung, Spanien / Geschichte, Goya y Lucientes, Francisco José de, Historischer Roman Historische Romane<br>Bestell-Nr.: 63056<br>Preis: 3,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Goya-oder-der-arge-Weg-der-Erkenntnis-Roman-Mit-einer-Nachbemerkung-des-Aufbau-Verlages-Feuchtwanger-Lion,91910534-buch">Bestellen</a>Wed, 16 Jan 2019 23:00:21 +0100https://www.buchfreund.de/Goya-oder-der-arge-Weg-der-Erkenntnis-Roman-Mit-einer-Nachbemerkung-des-Aufbau-Verlages-Feuchtwanger-Lion,91910534-buch<![CDATA[Goya oder der arge Weg der Erkenntnis. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Goya-oder-der-arge-Weg-der-Erkenntnis-Roman-Feuchtwanger-Lion-3746650259,78535084-buchFeuchtwanger, Lion: Goya oder der arge Weg der Erkenntnis. Roman. Erste Auflage dieser Ausgabe. Frankfurt a.M.: Frankfurter Verlagsanstalt, 1951. 613 (3) Seiten. Schutzumschlag: Gerd Aretz. 19,5 cm. Schwarzes Leinen mit goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag. ISBN: 3746650259Guter Zustand. Schutzumschlag mit Randläsuren. - Lion Feuchtwanger (* 7. Juli 1884 in München; † 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein deutscher Schriftsteller und einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Leben in Deutschland bis 1933: Lion Feuchtwanger wuchs in einer begüterten Familie als Sohn des jüdisch-orthodoxen Margarinefabrikanten Sigmund Feuchtwanger und dessen Ehefrau Johanna geb. Bodenheim auf. Er war der Bruder des Juristen Ludwig Feuchtwanger und des Journalisten und Schriftstellers Martin Feuchtwanger. Schon früh unternahm er Versuche als Schriftsteller, die ihm bereits als Schüler einen Preis einbrachten. 1903 schloss er die Schule mit dem Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium München ab. Danach studierte er Geschichte, Philosophie und Deutsche Philologie in München und Berlin, löste sich dabei stark vom Elternhaus. Er promovierte 1907 bei Franz Muncker über Heinrich Heines Der Rabbi von Bacharach. Von einer Habilitation nahm er aufgrund der Beschränkungen für Juden Abstand. Er gründete 1908 seine eigene Kulturzeitschrift Der Spiegel, dessen erste Ausgabe am 30. April erschien. Nach 15 Nummern und sechs Monaten fusionierte sie jedoch auf Grund finanzieller Probleme mit der von Siegfried Jacobsohn herausgegebenen Zeitschrift Die Schaubühne, für die Feuchtwanger von nun an schrieb. 1912 heiratete er die jüdische Kaufmannstochter Marta Löffler. Sie war bei der Hochzeit schwanger, doch ihrer beider einzige Tochter starb kurz nach der Geburt. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 leistete er Militärdienst, aus dem er aber aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig entlassen wurde. Bereits 1918 entdeckte er das Talent des jungen Bertolt Brecht, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte. Während der Novemberrevolution 1918/1919 war Feuchtwanger krank und unbeteiligt. Nach einigen Erfolgen als Dramatiker verlagerte er seinen Schwerpunkt auf den historischen Roman. Am erfolgreichsten war Jud Süß (geschrieben 1921/22, veröffentlicht 1925), der auch international bereits ab 1926 großen Anklang fand, nachdem Feuchtwanger lange in Deutschland vergeblich einen Verleger gesucht hatte. Die antisemitische Thematik schien unpopulär. Sein zweiter großer Erfolg war Die häßliche Herzogin Margarete Maultasch. Aus beruflichen Gründen zog er 1925 nach Berlin, 1932 in eine große Villa am Grunewald. 1932 erschien der erste Teil der Josephus-Trilogie Der jüdische Krieg. Feuchtwanger sprach sich für den Kosmopolitismus aus und damit auch gegen einen jüdischen Nationalismus. Auch richtete er sich gegen den marxistischen Historischen Materialismus. Sein Interesse galt fortschrittlichen Intellektuellen als Schrittmachern der gesellschaftlichen Entwicklung. Feuchtwanger erkannte sehr hellsichtig als einer der ersten die Gefahren durch Hitler und die NSDAP. Bereits 1920 erscheint in dem satirischen Text Gespräche mit dem Ewigen Juden als Vision, was später als Folge antisemitischen Rassenwahns Wirklichkeit wird: Türme von hebräischen Büchern verbrannten, und Scheiterhaufen waren aufgerichtet, hoch bis in die Wolken, und Menschen verkohlten, zahllose, und Priesterstimmen sangen dazu: Gloria in excelsis Deo. Züge von Männern, Frauen, Kindern schleppten sich über den Platz, von allen Seiten; sie waren nackt oder in Lumpen, und sie hatten nichts mit sich als Leichen und die Fetzen von Bücherrollen, von zerrissenen, geschändeten, mit Kot besudelten Bücherrollen. Und ihnen folgten Männer im Kaftan und Frauen und Kinder in den Kleidern unserer Tage, zahllos, endlos. Wesentlich genauer erscheinen die Figuren des „braunen Münchens“ der 1920er Jahre in dem 1930 erschienenen Schlüsselroman Erfolg, wo Feuchtwanger in der Figur Rupert Kutzners ein leicht erkennbares Porträt Hitlers zeichnet. Im November 1932 brach er zu Vorträgen nach London und in die USA auf. Die nationalsozialistische Machtergreifung Ende Januar 1933 machte seine Rückkehr nach Deutschland unmöglich, denn Feuchtwanger galt den Nationalsozialisten als einer ihrer intellektuellen Hauptgegner. Seine Bücher wurden ein Opfer der Bücherverbrennung 1933. Sein Name tauchte im Sommer 1933 in der ersten Ausbürgerungsliste Hitlerdeutschlands auf. Eine literarische Frucht dieser Phase war der Roman Die Geschwister Oppermann." ... Aus wikipedia-Lion_Feuchtwanger Schlagworte: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Künstlerromane, Belletristik, Spanier, Spanische Malerei, Historische Persönlichkeit, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Historischer Roman Historische Romane, Spanische Geschichte, Künstler, Emigration, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Belletristische Darstellung, Spanien / Geschichte, Goya y Lucientes, Francisco José de<br>Bestell-Nr.: 57347<br>Preis: 11,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Goya-oder-der-arge-Weg-der-Erkenntnis-Roman-Feuchtwanger-Lion-3746650259,78535084-buch">Bestellen</a>Wed, 16 Jan 2019 23:00:21 +0100https://www.buchfreund.de/Goya-oder-der-arge-Weg-der-Erkenntnis-Roman-Feuchtwanger-Lion-3746650259,78535084-buch<![CDATA[Werke in einem Band. Mit einem Nachwort von Richard Alewyn. Herausgegeben von Peter Plett.Mit einer Zeittafel. - (=Campe-Klassiker).]]>https://www.buchfreund.de/Werke-in-einem-Band-Mit-einem-Nachwort-von-Richard-Alewyn-Herausgegeben-von-Peter-Plett-Mit-einer-Zeittafel-Campe-Klassiker-Tieck-Ludwig,91893587-buchTieck, Ludwig: Werke in einem Band. Mit einem Nachwort von Richard Alewyn. Herausgegeben von Peter Plett.Mit einer Zeittafel. - (=Campe-Klassiker). 1. - 3. Tausend Hamburg : Hoffmann und Campe Verlag, 1967. 941 (3) Seiten. 18,4 cm. Dünndruckausgabe. Schutzumschlag und Einband: Peter Plett. Lw.Sehr guter Zustand. - Johann Ludwig Tieck (* 31. Mai 1773 in Berlin; † 28. April 1853 ebenda) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik. Er publizierte auch unter den Pseudonymen Peter Leberecht und Gottlieb Färber. ... Aus: wikipedia-Ludwig_Tieck. Schlagworte: a Schöne Literatur, a Sprach- und Literaturwissenschaft, Klassiker, Germanistik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Frühromantik, Literaturtheorie, Literaturkritik, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Hermeneutik<br>Bestell-Nr.: 63047<br>Preis: 16,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Werke-in-einem-Band-Mit-einem-Nachwort-von-Richard-Alewyn-Herausgegeben-von-Peter-Plett-Mit-einer-Zeittafel-Campe-Klassiker-Tieck-Ludwig,91893587-buch">Bestellen</a>Tue, 15 Jan 2019 22:30:01 +0100https://www.buchfreund.de/Werke-in-einem-Band-Mit-einem-Nachwort-von-Richard-Alewyn-Herausgegeben-von-Peter-Plett-Mit-einer-Zeittafel-Campe-Klassiker-Tieck-Ludwig,91893587-buch<![CDATA[Schwert und Krone. Meister der Täuschung. Roman. Dramatis Personae. Mit einem Nachwort der Verfasserin. Mit Zeittafel, Stammtafeln und Glossar.]]>https://www.buchfreund.de/Schwert-und-Krone-Meister-der-Taeuschung-Roman-Dramatis-Personae-Mit-einem-Nachwort-der-Verfasserin-Mit-Zeittafel-Stammtafeln-und-Glossar-Ebert-Sabine-9783426654125,91893583-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63041.jpg" title="Schwert und Krone."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63041_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Ebert, Sabine: Schwert und Krone. Meister der Täuschung. Roman. Dramatis Personae. Mit einem Nachwort der Verfasserin. Mit Zeittafel, Stammtafeln und Glossar. Originalausgabe. 3. Auflage München : Knaur Verlag, März 2017. 584 (8) Seiten. 22 cm. Umschlaggestaltung: ZERO Werbeagentur. Roter Pappband mit Karten und Stammbaum auf den Vorsätzen, goldgeprägten Rückentiteln, Lesebändchen und Schutzumschlag. ISBN: 9783426654125Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. "Sabine Ebert gehört zu den Königinnen des historischen Romans! Ihre Schilderungen sind so lebendig, als ob man selbst im Mittelalter leben, leiden und kämpfen würde. Ihr großer Charakterreigen lässt den Leser tief eintauchen in historisch hinterlegtes Wissen, das sie mit gekonnter Fabulierkunst mischt. Wer sich für farbenprächtige und spannende historische Romane interessiert, der ist mit „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“ gut beraten. Diese historische Saga hinterlässt einen bleibenden Eindruck! Man erwartet mit großer Vorfreude den nächsten Band." Denglers-buchkritik-de, Alex Dengler, 27.03.2017. Der neue historische Roman und ein großes Epos der Bestseller-Autorin Sabine Ebert über die Barbarossa-Ära. Der Auftakt zu einer neuen großen Mittelalter-Serie Dezember 1137: Kaiser Lthar ist tot, und sofort bricht ein erbitterter Kampf um die Thronfolge aus. Machtgierigen Fürsten und der Geistlichkeit ist jedes Mittel recht, um den Welfen nicht nur ihren Anspruch auf die Nachfolge streitig zu machen, sondern ihnen auch Bayern und Sachsen zu entziehen. Durch eine ausgeklügelte Intrige gelangen die Staufer, die selbst Jahre zuvor durch Ränke an der Machtübernahme gehindert wurden, in den Besitz der Krone. Konrad von Staufen wird in die Königsrolle gedrängt, obwohl ihm dieser Weg missfällt. Bald muss er erkennen, dass sogar sein Bruder und sein junger Neffe, der künftige Friedrich Barbarossa, ihm nur bedingt die Treue halten. Es beginnt ein jahrelanger Krieg - und raffiniertes Intrigenspiel, in dem Welfen, Askanier, Wettiner und viele andere mächtige Häuser mitmischen - und auch so manche Frau. Bestseller-Autorin Sabine Ebert entführt ihre Leser in die faszinierende Zeit des 12. Jahrhunderts und entfaltet ein grandioses, erschütterndes und schillerndes Panorama, das auf verbürgten Ereignissen beruht. In ihrer neuen epischen Mittelalter-Serie beleuchtet sie den Aufstieg Barbarossas zu einem der mächtigsten Herrscher des Mittelalters. - Sabine Ebert wurde in Aschersleben geboren, ist in Berlin aufgewachsen und studierte in Rostock Lateinamerika- und Sprachwissenschaften. In ihrer langjährigen Wahlheimat Freiberg arbeitete sie als Journalistin und verfasste mehrere Sachbücher. Aus Passion für sächsische und deutsche Geschichte begann sie, historische Romane zu schreiben, die allesamt zu Bestsellern wurden. Eigens für die Arbeit an ihrem Roman über die Völkerschlacht und die Fortsetzung zog sie nach Leipzig und wurde in der Messestadt schnell heimisch. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Historischer Roman Historische Romane, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Mittelalter / Allgemeine Geschichte, Mittelalter / Allgemeine Geschichte<br>Bestell-Nr.: 63041<br>Preis: 14,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Schwert-und-Krone-Meister-der-Taeuschung-Roman-Dramatis-Personae-Mit-einem-Nachwort-der-Verfasserin-Mit-Zeittafel-Stammtafeln-und-Glossar-Ebert-Sabine-9783426654125,91893583-buch">Bestellen</a>Mon, 14 Jan 2019 22:15:04 +0100https://www.buchfreund.de/Schwert-und-Krone-Meister-der-Taeuschung-Roman-Dramatis-Personae-Mit-einem-Nachwort-der-Verfasserin-Mit-Zeittafel-Stammtafeln-und-Glossar-Ebert-Sabine-9783426654125,91893583-buch<![CDATA[Töchter einer neuen Zeit. Roman. (Jahrhundert-Trilogie, Band 1). Mit einem Glossar. - (=Rororo 27213).]]>https://www.buchfreund.de/Toechter-einer-neuen-Zeit-Roman-Jahrhundert-Trilogie-Band-1-Mit-einem-Glossar-Rororo-27213-Korn-Carmen-9783499272134,91893584-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63039.jpg" title="Töchter einer neuen Zeit."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63039_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Korn, Carmen: Töchter einer neuen Zeit. Roman. (Jahrhundert-Trilogie, Band 1). Mit einem Glossar. - (=Rororo 27213). 25. Auflage Reinbek bei Hamburg : Rowohlt Taschenbuch Verlag, Oktober 2018. 552 (8) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: any.way, Barbara Hanke und Cordula Schmidt. Illustrierte Klappenbroschur. ISBN: 9783499272134Sehr guter Zustand. Neues Exemplar. Wie ungelesen. Vier Frauen, Zwei Weltkriege, Hundert Jahre Deutschland. Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben. Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg und weiß nicht viel von der Welt jenseits der Beletage. Hennys Kollegin Käthe dagegen stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Und Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander, persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfungen der Weltpolitik, vor allem der Aufstieg der Nationalsozialisten und der drohende Zweite Weltkrieg, erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück. «Töchter einer neuen Zeit» ist der Auftakt einer Trilogie, die diese vier Frauen, ihre Kinder und Enkelkinder durch das 20. Jahrhundert begleitet. - Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Hebamme ; Freundin ; Kollegin ; Kommunistin ; Freundin ; Reichtum ; Lehrerin ; Alleinstehende Frau ; Geschichte 1919-1945, Gesundheit & Medizin > Frauen > Geburt Geburtshilfe, Unterhaltungsliteratur Familiensaga, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Gegenwartsliteratur<br>Bestell-Nr.: 63039<br>Preis: 7,80 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Toechter-einer-neuen-Zeit-Roman-Jahrhundert-Trilogie-Band-1-Mit-einem-Glossar-Rororo-27213-Korn-Carmen-9783499272134,91893584-buch">Bestellen</a>Mon, 14 Jan 2019 22:15:04 +0100https://www.buchfreund.de/Toechter-einer-neuen-Zeit-Roman-Jahrhundert-Trilogie-Band-1-Mit-einem-Glossar-Rororo-27213-Korn-Carmen-9783499272134,91893584-buch<![CDATA[Zeiten des Aufbruchs. Roman. (Jahrhundert-Trilogie, Band 2). Mit einem Glossar. - (=Rororo 27214).]]>https://www.buchfreund.de/Zeiten-des-Aufbruchs-Roman-Jahrhundert-Trilogie-Band-2-Mit-einem-Glossar-Rororo-27214-Korn-Carmen-9783499272141,91893585-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63040.jpg" title="Zeiten des Aufbruchs."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/63040_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Korn, Carmen: Zeiten des Aufbruchs. Roman. (Jahrhundert-Trilogie, Band 2). Mit einem Glossar. - (=Rororo 27214). 4. Auflage Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2018 September. 602 (6) Seiten. 19 x 12.5 cm. Umschlaggestaltung: any.way, Barbara Hanke und Cordula Schmidt. Illustrierte Klappenbroschur. ISBN: 9783499272141Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Vier Frauen. Hundert Jahre Deutschland.1949: Die Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Dabei sind sie im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst nicht weit voneinander entfernt aufgewachsen. Seit Jahrzehnten schon teilen sie Glück und Unglück miteinander, die kleinen Freuden genauso wie die dunkelsten Momente. Mit den Fünfzigern beginnt das deutsche Wirtschaftswunder. Endlich geht es aufwärts: Hennys Tochter Marike wird Ärztin, Sohn Klaus bekommt eine Stelle beim Rundfunk. Ganz neue Klänge sind es, die da aus den Radios der jungen Republik schallen. Lina gründet eine Buchhandlung, und auch Ida findet endlich ihre Berufung. Aufbruch überall. Nur wohin der Krieg Käthe verschlagen hat, wissen die Freundinnen noch immer nicht. Im zweiten Teil ihrer Jahrhundert-Trilogie erzählt Carmen Korn mitreißend von der deutschen Nachkriegszeit, den pastellfarbenen Fünfzigern und der Aufbruchsstimmung der Sechzigerjahre. - Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Hebamme ; Freundin ; Kollegin ; Buchhändlerin, Kommunistin ; Freundin ; Reichtum ; Lehrerin ; Alleinstehende Frau ; Geschichte 1945 - 1969, Gesundheit & Medizin > Frauen > Geburt Geburtshilfe, Unterhaltungsliteratur Familiensaga, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Gegenwartsliteratur, Nachkriegszeit (Zweiter Weltkrieg), Nachkriegszeit (Zweiter Weltkrieg)<br>Bestell-Nr.: 63040<br>Preis: 8,90 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Zeiten-des-Aufbruchs-Roman-Jahrhundert-Trilogie-Band-2-Mit-einem-Glossar-Rororo-27214-Korn-Carmen-9783499272141,91893585-buch">Bestellen</a>Mon, 14 Jan 2019 22:15:04 +0100https://www.buchfreund.de/Zeiten-des-Aufbruchs-Roman-Jahrhundert-Trilogie-Band-2-Mit-einem-Glossar-Rororo-27214-Korn-Carmen-9783499272141,91893585-buch<![CDATA[Ein ganz normaler Neurotiker. Autobiographischer Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Ein-ganz-normaler-Neurotiker-Autobiographischer-Roman-Ebert-Wolfgang-3485003832,39766767-buchEbert, Wolfgang: Ein ganz normaler Neurotiker. Autobiographischer Roman. Erstausgabe München: Nymphenburger Verlagshandlung, 1980. 429 Seiten. 21 x 14 cm. Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3485003832Guter Zustand. Aus der Bibliothek des Lyrikers Ernst Günther Bleisch, dem ehemaligen Leiter des Münchner "Seerosenkreises". - Wolfgang Ebert (geboren am 10. Februar 1923 in Düsseldorf; gestorben am 26. September 1997 in München) war ein deutscher Satiriker und Romancier. Leben: Ebert war Sohn des Kapellmeisters und Komponisten Hans Ebert (1889–1952) und von Sonja Ebert, geborene Himmelstein. In seinem autobiographischen Buch Das Porzellan war so nervös. Memoiren eines verwöhnten Kindes zeichnete er ein liebevoll-schonungsloses Porträt seiner russisch-jüdischen Mutter. Ebert wuchs in Düsseldorf und Berlin auf und besuchte von 1937 bis 1943 das Alpine Pädagogium im Schweizer Davos, wo er auch Abitur machte. Von 1949 bis 1953 studierte er Philosophie und Germanistik in München und Berlin. Anschließend arbeitete er als freier Journalist, von 1952 bis 1954 in Hamburg und danach bis 1959 in Köln, wo er Redakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger war. Er lieferte regelmäßig Beiträge für den Stern und Die Zeit, schrieb humoristische und satirische Kolumnen, Glossen und Kurzgeschichten und arbeitete auch für Hörfunk und Fernsehen. Seit 1959 lebte Ebert in München. 1997 erlag er einem Krebsleiden. Die Süddeutsche Zeitung beschrieb ihn in seinem Nachruf als „Bohemien mit wachem politischen Verstand, ein skurriler Einzelgänger mit einer nie nachlassenden Liebe zur Kunst […] Ein Typ, den es nun nicht mehr gibt“.[1] Der Nachlass befindet sich in der Münchner Monacensia. ... Aus: wikipedia-Wolfgang_Ebert_(Satiriker) Schlagworte: Deutsche Literatur der 80er Jahre Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, , Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 35881<br>Preis: 4,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Ein-ganz-normaler-Neurotiker-Autobiographischer-Roman-Ebert-Wolfgang-3485003832,39766767-buch">Bestellen</a>Mon, 14 Jan 2019 22:00:54 +0100https://www.buchfreund.de/Ein-ganz-normaler-Neurotiker-Autobiographischer-Roman-Ebert-Wolfgang-3485003832,39766767-buch<![CDATA[Die Rückkehr der Zeitmaschine. Phantastische Novelle. - (=Diogenes Taschenbücher, detebe 20177).]]>https://www.buchfreund.de/Die-Rueckkehr-der-Zeitmaschine-Phantastische-Novelle-Diogenes-Taschenbuecher-detebe-20177-Friedell-Egon-325720177X,91858302-buchFriedell, Egon: Die Rückkehr der Zeitmaschine. Phantastische Novelle. - (=Diogenes Taschenbücher, detebe 20177). 2. Auflage Zürich: Diogenes Verlag, 1976. 87 (9) Seiten. 18 cm. Einbandzeichnung von Tomi Ungerer. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 325720177XGuter Zustand. - Eine literarische Kuriosität von Gewicht: Egon Friedell (1878-1938), Autor der 'Kulturgeschichte der Neuzeit', fügt als ironische Hommage an H. G. Wells, Autor der 'Geschichte unserer Welt', dessen 'Zeitmaschine' seine 'Zeitmaschine' zu. Ein Bericht über eine schreckliche Reise ins Jahr (nein, nicht 1984, sondern:) 1995. "Mit viel Esprit umgeht Egon Friedell die Tücken der Zeitparadoxa in Die Rückkehr der Zeitmaschine, einer ironischen Fortsetzung des Wellsschen Vorbilds. Er wirft darin unter anderem die von Wells gänzlich vernachlässigte Frage auf, ob die Zeitmaschine überhaupt in die Vergangenheit reisen könne, da die Maschine vor einem bestimmten Zeitpunkt ja noch nicht existierte. Eine Wirkung, so schreibt das Kausalitätsgesetz vor, darf ihrer Ursache nicht vorhergehen." (Bücherpick). - - Egon Friedell (* 21. Januar 1878 in Wien; † 16. März 1938 ebenda; rechtsgültig geänderter Geburtsname Egon Friedmann) war ein österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theaterkritiker, Journalist, Schauspieler, Kabarettist und Conférencier. Leben: Friedell war das dritte Kind des jüdischen Seidentuchfabrikanten Moriz Friedmann und seiner Ehefrau Karoline (geborene Eisenberger). Die Mutter verließ die Familie, als Friedell ein Jahr alt war, und ließ mit ihrem Mann auch die drei Kinder zurück. Die Ehe der Eltern wurde 1887 geschieden. (Am 50. Geburtstag Friedells tauchte die Mutter bei dem nun wohlhabenden und renommierten Sohn auf und verlangte Alimentezahlungen, die dann per Gerichtsurteil erzwungen wurden.) Nach dem Tod seines Vaters 1891 lebte Egon bei einer Tante in Frankfurt am Main. Dort ging er zur Schule, wurde aber wegen ungebührlichen Benehmens nach zwei Jahren vom Unterricht ausgeschlossen. Schon in Frankfurt galt Friedell als Störenfried und Querdenker. Es folgten diverse Schulen in Österreich und Deutschland, bis er im September 1899 im vierten Anlauf in Heidelberg das Abitur bestand. 1897 hatte er sich als Gasthörer an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin für Germanistik, Naturwissenschaften und Philosophie eingeschrieben. Nach dem Abitur wechselte er an die Universität Heidelberg, um bei dem Hegelianer und Philosophiehistoriker Kuno Fischer zu studieren. 1897 konvertierte er zum evangelisch-lutherischen Glauben. 1899 erhielt er das Erbe seines Vaters zugesprochen, so dass er nun in Wien in finanzieller Unabhängigkeit seinen Interessen leben konnte, die in alle Bezirke des Wissens hineinreichten. Von 1900 bis 1904 studierte Friedell in Wien neun Semester Philosophie. Er stieß während dieser Zeit zum Literatenkreis im Café Central und zählte bald zum engsten Bekanntenkreis von Peter Altenberg. 1904 wurde er mit einer Dissertation über das Thema Novalis als Philosoph promoviert, um anschließend Kabarettist zu werden. Später fasste er diesen Lebensabschnitt mit folgenden Worten zusammen: Geboren am 21. 1. 1878 in Wien, zweimal in Österreich und zweimal in Preußen maturiert, beim viertenmal glänzend bestanden. In verhältnismäßig kurzer Zeit in Wien zum Doktor der Philosophie promoviert, wodurch ich die nötige Vorbildung zur artistischen Leitung des Kabaretts ‚Fledermaus’ erlangte. 1905 veröffentlichte er in der Zeitschrift „Die Fackel“ einen Artikel mit dem Titel Vorurteile, in dem es heißt: Das schlimmste Vorurteil, das wir aus unserer Jugendzeit mitnehmen, ist die Idee vom Ernst des Lebens. Die Kinder haben den ganz richtigen Instinkt: sie wissen, dass das Leben nicht ernst ist, und behandeln es als Spiel […]. Daneben schrieb er Essays für Zeitschriften wie die „Schaubühne“ oder „März". Gemeinsam mit Alfred Polgar veröffentlichte er ab 1908 Parodien wie Der Petroleumkönig, Goethe, Die Musteroperette und Goethe im Examen, die ihn bald im deutschsprachigen Raum bekannt machten. In der Folge wurde er künstlerischer Leiter des Cabaret Fledermaus. Da stand nun Egon Friedell, Doktor der Philosophie, Hofnarr des Publikums und, wie die meisten Hofnarren, dem Gebieter weit überlegen. (Felix Salten). Mit Polgar brachte er 1910 als zensurgerechtes Militärstück („in das jede Offizierstochter ihren Vater ohne Bedenken führen kann“) die Komödie Soldatenleben im Frieden heraus. Im selben Jahr beauftragte ihn der Verleger Samuel Fischer damit, eine Biografie über Peter Altenberg zu schreiben. Mit dem kulturanalytischen und -kritischen Buch, das 1912 unter dem Titel Ecce poeta erschien, war Fischer, der leichte Kost erwartet hatte, höchst unzufrieden. Es wurde deswegen nicht weiter beworben und blieb ohne Erfolg; aber es markierte den Beginn von Friedells kulturgeschichtlichem Interesse. Mit dem Journalisten Felix Fischer gründete er 1910 das „Intime Theater“ in der Praterstraße. Hier wurden Werke von Strindberg, Wedekind und Maeterlinck erstmals in Wien auf die Bühne gebracht, die Unzulänglichkeiten bei den Aufführungen verhinderten aber den Erfolg dieses Theaters; Friedell war zugleich Regisseur, Bearbeiter, Beleuchter und Darsteller. 1912 gastierte der Schriftsteller in Berlin; 1913 war er kurzzeitig bei Max Reinhardt als Schauspieler beschäftigt. Ab 1914 machten sich immer größere Alkohol- und Gewichtsprobleme bemerkbar, so dass er sich in ein Sanatorium in der Nähe von München zu einer Entziehungskur begeben musste. Von dem beginnenden Ersten Weltkrieg war Friedell ebenso begeistert wie die meisten seiner Zeitgenossen. Er veröffentlichte chauvinistische Schriften gegen die Kriegsgegner und meldete sich als Kriegsfreiwilliger, wurde aber als untauglich abgelehnt. 1916 ließ er seinen Familiennamen „Friedmann“ amtlich in „Friedell“ ändern, nachdem er zuvor des Öfteren schon den Künstlernamen „Friedländer“ benutzt hatte. 1916 schrieb Friedell die Judastragödie, 1922 erschien Steinbruch – Vermischte Meinungen und Sprüche. Von 1919 bis 1924 arbeitete Friedell als Journalist und Theaterkritiker bei verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen, darunter auch beim „Neuen Wiener Journal“. Daneben nahm er ein Angebot von Max Reinhardt an und arbeitete bis 1927 als Dramaturg, Regisseur und Schauspieler am Deutschen Theater in Berlin und am Theater in der Josefstadt in Wien, wo er 1924 etwa in der Wiener Erstaufführung von Hofmannsthals „Der Schwierige“ mitwirkte. Ab 1927 nahm er wegen gesundheitlicher Probleme keine festen Stellen mehr an; statt dessen arbeitete er in Wien als Essayist, freier Schriftsteller und Übersetzer. In einem genau geregelten Tagesablauf widmete Friedell sich seinem Lebenswerk, der Kulturgeschichte der Neuzeit, deren drei Bände 1927–1931 veröffentlicht wurden. Nachdem 1933 die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht gekommen waren, wurde von allen deutschen und österreichischen Verlagen die Veröffentlichung von Friedells Werken abgelehnt. 1935 schrieb dieser über das Hitlerregime: Das Reich des Antichrist. Jede Regung von Noblesse, Frömmigkeit, Bildung, Vernunft wird von einer Rotte verkommener Hausknechte auf die gehässigste und ordinärste Weise verfolgt. Im Februar 1938 wurde Friedells Kulturgeschichte schließlich in Deutschland verboten. Nach dem „Anschluss“ an das „Dritte Reich“ schrieb Friedell am 11. März 1938 an Ödön von Horvath: „Jedenfalls bin ich immer in jedem Sinne reisefertig“. Friedell dachte nun häufiger über die Anschaffung von Gift oder einer Pistole nach. Am 16. März 1938 erschienen gegen 22 Uhr zwei Männer der SA vor dem Haus von Egon Friedell, Wien 18, Gentzgasse 7, um, wie jedenfalls er meinte, den „Jud Friedell“ abzuholen (einigen Quellen zufolge war das - noch - nicht Grund für das Auftauchen, sondern ein „Besuch“). Während sie mit seiner Haushälterin diskutierten, nahm sich Friedell das Leben, indem er aus einem Fenster der im 3. Stock gelegenen Wohnung sprang. Verbrieft ist, dass er dabei nicht verabsäumte, die Passanten umsichtig mit dem Ausruf „Treten Sie zur Seite!“ zu warnen. Friedell, von dem Hilde Spiel sagte: „In ihm stand noch einmal die berauschende Fiktion vom universalen Menschen vor uns auf“, wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof, evangelischer Teil, Tor 3, beigesetzt. ... . Aus wikipedia-Egon_Friedell. Schlagworte: Wissenschaftler, Deutsche Literatur der 40-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Phantastische Literatur, Kuriosität; Zeitmaschine; Hommage; Zeitreisen; Geheimnis; Bericht, Phantastik, Wirklichkeit, Phantastica, Abenteuerliteratur<br>Bestell-Nr.: 63012<br>Preis: 3,40 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Rueckkehr-der-Zeitmaschine-Phantastische-Novelle-Diogenes-Taschenbuecher-detebe-20177-Friedell-Egon-325720177X,91858302-buch">Bestellen</a>Fri, 11 Jan 2019 19:32:05 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Rueckkehr-der-Zeitmaschine-Phantastische-Novelle-Diogenes-Taschenbuecher-detebe-20177-Friedell-Egon-325720177X,91858302-buch<![CDATA[Die Gelehrtenrepublik. Kurzroman aus den Rossbreiten. - (=Fischer Taschenbuch 685).]]>https://www.buchfreund.de/Die-Gelehrtenrepublik-Kurzroman-aus-den-Rossbreiten-Fischer-Taschenbuch-685-Schmidt-Arno-3596206855,91795001-buchSchmidt, Arno: Die Gelehrtenrepublik. Kurzroman aus den Rossbreiten. - (=Fischer Taschenbuch 685). 34. - 88. Tausend. 4. Auflage Frankfurt a.M., Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1974. 150 (10) Seiten. Mit einer doppelseitigen Abbildung. Umschlagentwurf: Jan Buchholz und Reni Hinsch. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3596206855Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Die Gelehrtenrepublik ist ein 1957 geschriebener dystopischer Roman von Arno Schmidt, in dem er die potenziellen Folgen eines dritten, atomaren Weltkrieges und die Idealstadt „IRAS“ (International Republic for Artists and Scientists) satirisch beschreibt. Der Titel variiert unter Aufnahme etlicher Motive einen Werktitel Friedrich Gottlieb Klopstocks von 1774: Die deutsche Gelehrtenrepublik. Ihre Einrichtung. Ihre Geseze. Geschichte des lezten Landtags. Auf Befehl der Aldermänner durch Salogast und Wlemar. Handlung: 2008 – wenige Jahre nach einem Atomkrieg, Europa existiert nicht mehr – macht der US-amerikanische Reporter Charles Henry Winer zwei Reisereportagen. Er wird als Urgroßneffe von Schmidt vorgestellt, nicht ohne Realitätsbezug zum echten Großneffen Schmidts. Seine Erlebnisse sind so heikel, dass er sie in keiner lebenden Sprache veröffentlichen darf. Daher hat er alles von einem Gelehrten, der manches nicht recht verstanden zu haben scheint und in Fußnoten zu kommentieren versucht, ins ausgestorbene Deutsch übersetzen lassen. Im ersten Teil des Buchs besucht und beschreibt der Protagonist den durch riesenlange Mauern abgesperrten sogenannten „Hominidenstreifen“ im Westen der USA und entdeckt dort unterschiedliche Mutanten, die infolge der Strahlung entstanden sind. Eine Zentaurin verliebt sich sogar in ihn, andere Mutanten werden vom Wachpersonal sexuell missbraucht. Im zweiten Teil des Romans entwirft Arno Schmidt eine Idealstadt in Form einer mobilen Insel in den milden Rossbreiten des Pazifiks. Die Gelehrtenrepublik ist als ideale Zuflucht der Weltkultur vor weiteren kommenden Weltkriegen konzipiert. Sie ist eine stählerne schwimmende Insel (ein Inselplan wird mitgegeben), auf der etwas über 800 ausgewählte Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler – plus ein Vielfaches an Personal – aus der ganzen Welt unter idealen Bedingungen leben und arbeiten. (Ihnen droht übrigens die Ausweisung, wenn sie nach zwei Jahren kein nennenswertes Kunstwerk oder keinen Ansatz dazu vorzuweisen haben.) Die Insel hat zur Hauptsache einen ‚westlichen‘, US-amerikanischen und einen ‚östlichen‘, sowjetischen Bezirk. Prekär dazwischen existiert eine neutrale Zone, auch für die Verwaltung, mit vielen Funktionärinnen und Funktionären aus der ‚Dritten Welt‘. UdSSR- und US-Wissenschaftler machen heimlich unterschiedliche Menschenexperimente, Zu Form und Inhalt: Das formale und inhaltliche Band zwischen den beiden Teilen wirft viele literaturwissenschaftliche Fragen auf. Ob Arno Schmidt hier aus der Prosaformen-Versuchsserie (in seinen Berechnungen) das Muster „Lemniskate“ verwendet habe (in deren Schnittpunkt beide Teile beginnen und enden, d. h. bei seinen jeweiligen An- und Abreisen) und ob er inhaltlich im Teil 1 die unbeabsichtigt entstandenen Hominidenformen von den gezielt gezüchteten im Teil 2 unterscheiden wollte, bleibt eine offene Frage. Die Gestaltung der schwimmenden Insel einschließlich der gegeneinanderlaufenden Maschinen am Ende hat Schmidt bei Jules Vernes Propellerinsel übernommen und Verne ist in der Gemäldegalerie von IRAS als Erfinder porträtiert. ... Aus: wikipedia-Die_Gelehrtenrepublik ... Schlagworte: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 63002<br>Preis: 4,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Gelehrtenrepublik-Kurzroman-aus-den-Rossbreiten-Fischer-Taschenbuch-685-Schmidt-Arno-3596206855,91795001-buch">Bestellen</a>Thu, 10 Jan 2019 20:30:24 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Gelehrtenrepublik-Kurzroman-aus-den-Rossbreiten-Fischer-Taschenbuch-685-Schmidt-Arno-3596206855,91795001-buch<![CDATA[Das abenteuerliche Herz. Zweite Fassung. Figuren und Capriccios. Mit einem Vowort von Wolf Jobst Siedler. - (=Klassiker des modernen Denkens. Herausgegeben von Joachim Fest und Wolf Jobst Siedler).]]>https://www.buchfreund.de/Das-abenteuerliche-Herz-Zweite-Fassung-Figuren-und-Capriccios-Mit-einem-Vowort-von-Wolf-Jobst-Siedler-Klassiker-des-modernen-Denkens-Herausgegeben-von-Joachim-Fest-und-Wolf-Jobst-Siedler-Ju,91642791-buchJünger, Ernst: Das abenteuerliche Herz. Zweite Fassung. Figuren und Capriccios. Mit einem Vowort von Wolf Jobst Siedler. - (=Klassiker des modernen Denkens. Herausgegeben von Joachim Fest und Wolf Jobst Siedler). Lizenzausgabe Gütersloh: Bertelsmann-Club GmbH; Stuttgart: Europäische Bildungsgemeinschaft; Berlin , Darmstadt, Wien: Deutsche Buch-Gemeinschaft; Kornwestheim: EBG-Verlags-GmbH; Wien: Buchgemeinschaft Donauland; Zug/Schweiz : Buch- und Schallplattenfreunde, 1979. 188 (4) Seiten. 21 cm. Einbandgestaltung: Hermann Michels. Blaues Leinen mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln, illustrierten Vorsätzen und Lesebändchen. ISBN: 3129043713Sehr guter Zustand. - Aus wikipedia-Ernst_J%C3%BCnger: Ernst Jünger (* 29. März 1895 in Heidelberg; † 17. Februar 1998 in Riedlingen) war ein deutscher Schriftsteller, Philosoph, Offizier und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegstagebücher In Stahlgewittern, durch Essays, phantastische Romane und Erzählungen bekannt. Mit seinem Frühwerk wird er der sogenannten Konservativen Revolution zugerechnet. Aufgrund seines radikalen, nationalistischen, anti-demokratischen und elitären Frühwerks gilt er einigen Kritikern als ein intellektueller Wegbereiter des Nationalsozialismus, während ihn andere höchstens dem Rand eines reaktionären Spektrums zurechnen. Von der nationalsozialistischen Ideologie distanzierte er sich in den frühen 1930er Jahren wegen des als geistlos empfundenen Totalitarismus der NS-Massenbewegung. ... Rezeption: Jünger faszinierte seine Leser bereits zu Lebzeiten, polarisierte dabei aber auch. Schon früh stellte Alfred Andersch in Deutsche Literatur in der Entscheidung (1948) die These auf, dass Jüngers Bedeutung nicht zuletzt auch durch seine Umstrittenheit bedingt sei. Auch Autoren wie Heiner Müller oder Rolf Hochhuth suchten die Verbindung mit dem alten Jünger. International sind Jüngers Schriften weit verbreitet, und ihre Rezeption ist im Gegensatz zur Situation in Deutschland wenig auf die politische Publizistik Jüngers fixiert. Bereits seine frühen Schriften wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Kritisiert wurde an Jüngers Schriften schon früh die Verherrlichung von Gewalt und seine Idealisierung von Männlichkeit in Form des „Kriegers“. Später wurde das Werk Jüngers meist aus einer ästhetischen Perspektive rezipiert, wobei hierbei die brisanten politischen Implikationen ausgeblendet wurden. Während im nationalsozialistischen Deutschland Auf den Marmorklippen auch als leicht entschlüsselbare Kritik am NS-Regime gelesen wurde, hat man Jüngers Texte aus der Nachkriegszeit als politisch weniger relevant angesehen. Umso mehr jedoch gelten diese Texte als ästhetisch interessant. Einen Markstein der wissenschaftlichen Rezeption bildete diesbezüglich Karl Heinz Bohrers Studie von 1978 Ästhetik des Schreckens, die die Verflechtung von Jüngers Texten mit der europäischen und US-amerikanischen Avantgarde zeigt. Im Gefolge dieser Forschungsöffnung fand Jünger als Klassiker moderner Medientheorie – neben Walter Benjamin, Siegfried Kracauer und anderen – Beachtung. Hieran schlossen im Zuge der poststrukturalistischen Theoriebildung in Frankreich beispielsweise Virilio und Baudrillard an. Im deutschsprachigen Raum tritt hingegen seine ästhetische Beurteilung als Stilist meist hinter die politische zurück. Erst in jüngster Zeit finden sich wieder häufiger Interpretationen, die versuchen, den Nachweis subtiler, impliziter Subtexte im Werk Jüngers zu erbringen. Es gelänge ihm, politische Auffassungen auf diese Weise – gleichsam unbemerkt – zu transportieren. Wenig diskutiert wird seine oft unkonventionelle Themenwahl (in Heliopolis kommen Weltraumfahrt und eine Art von Mobiltelefon vor (der Phonophor), Gläserne Bienen beschreibt nanotechnisch betriebene Roboter); ebenso seine lebenslange Behandlung des Themas Drogen. Hinzu kommen seine wissenschaftlichen Beiträge zur Insektenkunde. Schlagworte: Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik<br>Bestell-Nr.: 62966<br>Preis: 8,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-abenteuerliche-Herz-Zweite-Fassung-Figuren-und-Capriccios-Mit-einem-Vowort-von-Wolf-Jobst-Siedler-Klassiker-des-modernen-Denkens-Herausgegeben-von-Joachim-Fest-und-Wolf-Jobst-Siedler-Ju,91642791-buch">Bestellen</a>Sun, 06 Jan 2019 05:00:58 +0100https://www.buchfreund.de/Das-abenteuerliche-Herz-Zweite-Fassung-Figuren-und-Capriccios-Mit-einem-Vowort-von-Wolf-Jobst-Siedler-Klassiker-des-modernen-Denkens-Herausgegeben-von-Joachim-Fest-und-Wolf-Jobst-Siedler-Ju,91642791-buch<![CDATA[Lust. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Lust-Roman-Jelinek-Elfriede-9783498033231,91629906-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62959.jpg" title="Lust."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62959_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Jelinek, Elfriede: Lust. Roman. Erstausgabe Reinbek bei Hamburg : Rowohlt Verlag, 1989. 254 (2) Seiten. 19,4 cm. Umschlaggestaltung und Einbandgestaltung: Klaus Detjen. Blaues Leinen mit farbigen Vorsätzen, Kopffarbschnitt, Lesebändchen und Schutzumschlag. ISBN: 9783498033231Sehr guter Zustand. - Klappentext: Seit Aids ins letzte Alpental vorgedrungen ist und "die infiziert, die in der Liebe für den Wechsel sind", muß der Fabrikdirektor auf Partnertausch und Prostituierte verzichten und wieder auf seine Frau Gerti zurückgreifen. Gerti will den sexuellen Attacken entfliehen, der routinemäßigen, langweiligen, tödlichen Wiederholungen des Immergleichen. Sie ist oft abgängig, landet - bisweilen betrunken - auf der Gendarmerie. Ihre Sexualität kann sie nicht ausleben als Mutter; Mutterschaft und Sexualität löschen einander aus. Gerti verliebt sich in das Götterbild Michael, einen Studenten, der sie auf einer ihrer Fluchten aufliest, nach allen Regeln seiner jungen Aufreißer-Kunst verführt und demütigt. - Elfriede Jelinek (* 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag, Steiermark) ist eine österreichische Schriftstellerin, die in Wien und München lebt. Im Jahr 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“. Elfriede Jelinek schreibt gegen Missstände im öffentlichen, politischen aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft, wie sie auch Thomas Bernhard zum Ausdruck brachte. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern („Nestbeschmutzer“-Diskussion), aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird. Seit Jahren tobt eine heftige Kontroverse zwischen denen, die durch ihre Texte und auch ihre öffentlich kundgetane politische Meinung bis hin zur Schmähung und Aggressivität provoziert werden, und jenen, die sie als Sprachkünstlerin feiern. ... Aus: wikipedia-Elfriede_Jelinek Schlagworte: Belletristik, Gewebe, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Sexualneurosen, Entfremdung, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Sexualität, Österreichische Literatur, Frauensexualität, Sexualverhalten, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Österreichische Geschichte, Literaturnobelpreis, Frauenerzählung, Frauenbilder, Frau / In der Literatur<br>Bestell-Nr.: 62959<br>Preis: 8,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Lust-Roman-Jelinek-Elfriede-9783498033231,91629906-buch">Bestellen</a>Fri, 04 Jan 2019 23:00:13 +0100https://www.buchfreund.de/Lust-Roman-Jelinek-Elfriede-9783498033231,91629906-buch<![CDATA[Villa Freud. Roman. - (=Goldmann 45722).]]>https://www.buchfreund.de/Villa-Freud-Roman-Goldmann-45722-Graen-Christine-9783442457229,54753412-buchGrän, Christine: Villa Freud. Roman. - (=Goldmann 45722). Erste Auflage dieser Ausgabe. München : Goldmann Verlag, 2004. 287 Seiten. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783442457229Guter Zustand. Mängelstempel auf dem Fußschnitt. Margaret wächst in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf und versucht schon früh, ihrer engen Umgebung zu entfliehen. Sie nimmt Gesangsstunden und zieht nach Berlin, wo sie in einem Jazzclub singt und Oscar begegnet. Sie folgt ihm nach Argentinien in eine großbürgerliche Existenz. Doch auch in Buenos Aires findet die junge Frau keine Erfüllung, und so zieht sie weiter – bis sie erkennt, dass sie nicht vor ihrem Leben davonlaufen kann. »Anders als die meisten ihrer Kolleginnen ist Christine Grän ein wirklich böses Mädchen, das verdammt gute Unterhaltungsromane schreibt!« Frankfurter Allgemeine Zeitung. »Christine Grän ist eine Meisterin haarscharfer, eleganter Sätze mit einer wohldosierten Brise Humor.« Focus. »›Villa Freud‹ fasziniert durch eine raffinierte und trotzdem übersichtliche Komposition, durch eine reiche Sprache, mit der Christine Grän alle Register zwischen differenzierter Eleganz und dröhnender Vulgarität zu ziehen weiß, durch ein menschliches Geschick, das den Leser keinen Augenblick gleichgültig lässt.« Die Zeit. Über den Autor: Christine Grän wurde in Graz geboren und lebt heute in München. Sie arbeitete lange als Journalistin, lebte fünf Jahre in Afrika und wurde mit den Krimis über die Klatschreporterin Anna Marx (als ARD-Serie verfilmt) berühmt. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Belletristik, Deutsche Literatur der 00-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 47411<br>Preis: 2,40 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Villa-Freud-Roman-Goldmann-45722-Graen-Christine-9783442457229,54753412-buch">Bestellen</a>Thu, 03 Jan 2019 22:30:23 +0100https://www.buchfreund.de/Villa-Freud-Roman-Goldmann-45722-Graen-Christine-9783442457229,54753412-buch<![CDATA[Alice. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Alice-Roman-Hermann-Judith-9783596185450,91598328-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62927.jpg" title="Alice."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62927_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Hermann, Judith: Alice. Roman. Taschenbucherstausgabe Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2010. 188 (4) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: Gundula Hißmann und Andreas Heilmann. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783596185450Sehr guter Zustand. Vom Verlag aus organisatorischen Gründen zum Mängelexemplar gestempelt, dennoch vollständiges und frisches Exemplar. "Eindringlich und wunderschön." (Buchkultur). »Die Planeten laufen langsam. Aber sie machen ihre Transite. Und dann ändert sich dein ganzes Leben.« Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben, es ändert sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders. Alice ist die Heldin dieser fünf Geschichten, alle erzählen von ihr – und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe, Bilder, und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen sich, ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinandergeführt. Die Autorin von »Sommerhaus, später« und »Nichts als Gespenster« schreibt Geschichten von ungeheurer Kraft und großer literarischer Schönheit. - Judith Hermann (* 15. Mai 1970 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin. Leben: Judith Hermann wurde 1970 in Berlin-Tempelhof geboren. Sie begann ein Germanistik- und Philosophie-Studium mit der Absicht, als Journalistin zu arbeiten. Sie brach dieses ab und entschied sich für ein Praktikum in New York. Zuvor besuchte sie die Berliner Journalistenschule. 1997 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa im Literarischen Colloquium Berlin teil; im selben Jahr erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste in Berlin. In Amerika schrieb sie ihre ersten literarischen Texte und entdeckte bald die Kurzgeschichte als ihr liebstes Genre. 1998 veröffentlichte sie schließlich ihren ersten Prosaband Sommerhaus, später. Nach ihrem ersten Erfolg verstrichen mehrere Jahre, in denen sie – nach eigener Aussage – lernen musste, mit dem Druck, der durch Verlage, Medien und Öffentlichkeit auf sie ausgeübt wurde, umzugehen. 2003 folgte der zweite Erzählungsband Nichts als Gespenster. Judith Hermann ist Mutter eines Sohnes und lebt in Berlin-Prenzlauer Berg. ... Nichts als Gespenster“: Hermanns zweiter Erzählband, Nichts als Gespenster von 2003, entstand auch unter dem Druck, den Erwartungen des Feuilletons und der Leser nachzukommen und zugleich nicht selbst zur Epigonin ihres Erstlings zu werden. Sie schrieb für diesen Band deutlich längere Erzählungen, die in aller Welt spielen – dies unter anderem, um sich dem Klischee, eine 'Berlin-Literatin' zu sein, zu entziehen. Dabei ließ Judith Hermann sich von Reisen inspirieren, die sie für das Goethe-Institut nach Tromsø, Venedig und Island unternahm. Von der Kritik und vom Publikum wurde Nichts als Gespenster nicht so begeistert wie der Erstling aufgenommen. Von der Literaturwissenschaft wird der Band der Popliteratur zugeordnet. Vier der Erzählungen aus Nichts als Gespenster (die Titelgeschichte Nichts als Gespenster und Freundinnen, Kaltblau und Acqua Alta) wurden in dem 2007 erschienenen Episodenfilm Nichts als Gespenster unter der Regie von Martin Gypkens verarbeitet. ... Aus: wikipedia-Judith_Hermann Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Belletristik, Deutsche Literatur der 00-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, , Frau / In der Literatur<br>Bestell-Nr.: 62927<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Alice-Roman-Hermann-Judith-9783596185450,91598328-buch">Bestellen</a>Wed, 02 Jan 2019 23:30:36 +0100https://www.buchfreund.de/Alice-Roman-Hermann-Judith-9783596185450,91598328-buch<![CDATA[Nichts als Gespenster. Erzählungen. - (=Fischer Bücherei, Band 15798).]]>https://www.buchfreund.de/Nichts-als-Gespenster-Erzaehlungen-Fischer-Buecherei-Band-15798-Hermann-Judith-9783596157983,91598329-buchHermann, Judith: Nichts als Gespenster. Erzählungen. - (=Fischer Bücherei, Band 15798). 2. Auflage Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2004. 317 (3) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: malsy. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783596157983Sehr guter Zustand. "Angerauhte Stimme, lakonischer Ton, schleppender Rhythmus, unangestrengt schwingend, verwischende, verlöschende Melodien. Richtige Menschen. Großstadtblues. Auch so was kann deutsche Literatur." (Die Welt). Judith Hermanns Debüt ›Sommerhaus, später‹ wurde zu einem der größten literarischen Erfolge der letzten Jahrzehnte. ›Nichts als Gespenster‹ ist ihr zweiter Erzählungsband. Von Jonina und Magnus, von Owen und Sikka, von Ruth und Raoul erzählen Judith Hermanns Geschichten, von Norwegen und Nevada, Prag, Karlsbad und Island. Sie erzählen vom Lieben und Reisen und davon, wie sich Liebe und Reisen auf wundersame Weise ähnlich sind. Mit großer literarischer Meisterschaft entfaltet Judith Hermann den ihr eigenen unwiderstehlichen Sog und mächtigen Zauber. Einige dieser Geschichten wurden für das Kino verfilmt. Judith Hermann ist eine der meist gelesenen Autorinnen der Gegenwartsliteratur. - Judith Hermann (* 15. Mai 1970 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin. Leben: Judith Hermann wurde 1970 in Berlin-Tempelhof geboren. Sie begann ein Germanistik- und Philosophie-Studium mit der Absicht, als Journalistin zu arbeiten. Sie brach dieses ab und entschied sich für ein Praktikum in New York. Zuvor besuchte sie die Berliner Journalistenschule. 1997 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa im Literarischen Colloquium Berlin teil; im selben Jahr erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste in Berlin. In Amerika schrieb sie ihre ersten literarischen Texte und entdeckte bald die Kurzgeschichte als ihr liebstes Genre. 1998 veröffentlichte sie schließlich ihren ersten Prosaband Sommerhaus, später. Nach ihrem ersten Erfolg verstrichen mehrere Jahre, in denen sie – nach eigener Aussage – lernen musste, mit dem Druck, der durch Verlage, Medien und Öffentlichkeit auf sie ausgeübt wurde, umzugehen. 2003 folgte der zweite Erzählungsband Nichts als Gespenster. Judith Hermann ist Mutter eines Sohnes und lebt in Berlin-Prenzlauer Berg. ... Nichts als Gespenster“: Hermanns zweiter Erzählband, Nichts als Gespenster von 2003, entstand auch unter dem Druck, den Erwartungen des Feuilletons und der Leser nachzukommen und zugleich nicht selbst zur Epigonin ihres Erstlings zu werden. Sie schrieb für diesen Band deutlich längere Erzählungen, die in aller Welt spielen – dies unter anderem, um sich dem Klischee, eine 'Berlin-Literatin' zu sein, zu entziehen. Dabei ließ Judith Hermann sich von Reisen inspirieren, die sie für das Goethe-Institut nach Tromsø, Venedig und Island unternahm. Von der Kritik und vom Publikum wurde Nichts als Gespenster nicht so begeistert wie der Erstling aufgenommen. Von der Literaturwissenschaft wird der Band der Popliteratur zugeordnet. Vier der Erzählungen aus Nichts als Gespenster (die Titelgeschichte Nichts als Gespenster und Freundinnen, Kaltblau und Acqua Alta) wurden in dem 2007 erschienenen Episodenfilm Nichts als Gespenster unter der Regie von Martin Gypkens verarbeitet. ... Aus: wikipedia-Judith_Hermann Schlagworte: Gespenstergeschichten, Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Belletristik, Deutsche Literatur der 00-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 62926<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Nichts-als-Gespenster-Erzaehlungen-Fischer-Buecherei-Band-15798-Hermann-Judith-9783596157983,91598329-buch">Bestellen</a>Wed, 02 Jan 2019 23:30:36 +0100https://www.buchfreund.de/Nichts-als-Gespenster-Erzaehlungen-Fischer-Buecherei-Band-15798-Hermann-Judith-9783596157983,91598329-buch<![CDATA[Opernroman. - (=Goldmann 72484 : btb).]]>https://www.buchfreund.de/Opernroman-Goldmann-72484-btb-Morsbach-Petra-9783442724840,91598330-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62938.jpg" title="Opernroman."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62938_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Morsbach, Petra: Opernroman. - (=Goldmann 72484 : btb). Taschenbucherstausgabe [München] : Goldmann Verlag, 2000. 316 (4) Seiten. 18,6 cm. Umschlaggestaltung: Design Team. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783442724840Lesetipp des Bukinisten! Petra Morsbach hat als Regisseurin an einer Opernbühne gearbeitet. Sie weiß Bescheid. Ihr Opernroman macht uns mit den betörenden, ausgeflippten, rührenden Menschen bekannt, die in diesen Kulissen leben - von der Diva bis zum Beleuchter. Sie weiht uns in die Geheimnisse der Produktion ein, erzählt von fünf Inszenierungen, in denen die Opernarbeiter triumphieren, an denen sie verzweifeln, für die sie sich aufreiben. Der Roman beginnt mit Tristan und Isolde und endet noch lange nicht mit der Fledermaus. - Petra Morsbach (* 1. Juni 1956 in Zürich) ist eine deutsche Schriftstellerin. Leben: Petra Morsbach ist die Tochter eines Diplom-Ingenieurs und einer Ärztin. Nach dem Abitur in Starnberg 1975 studierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München Theaterwissenschaft, Psychologie und Slawistik bis 1981 und 1981/82 in Leningrad / UdSSR am Theaterinstitut (Leningradskij Gosudarstvennyj Institut Teatra, Musyki i Kinematografii - LGITMiK) Regie. 1983 wurde sie in München mit einer Arbeit über Isaak Babel zum Doktor der Philosophie promoviert. Nach 10 Jahren als Dramaturgin und Regisseurin publizierte sie 1995 im Eichborn-Verlag ihren ersten Roman Plötzlich ist es Abend. Seitdem lebt sie als freie Schriftstellerin am Starnberger See. Charakteristika von Petra Morsbachs Erzählen sind: Genaue Darstellung verschiedener Milieus, Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen, Humor sowie „die Konstruktion weiter erzählerischer Bögen aus einem Patchwork von Episoden und Anekdoten; ein großes, kaum zu überschauendes Figurenarsenal; schließlich die völlig unprätentiöse, lakonische, unmittelbare Sprache“[1], die „Integration von Leichtigkeit und großem Ernst“.[1] Große Beachtung fand ihr 2004 erschienener Roman Gottesdiener über einen niederbayerischen Priester. „Mit Einfühlungsvermögen, Milieukenntnis und ohne je in denunziatorische Billigkeit abzuschmieren, entsteht das nüchterne Bild einer Glaubenslandschaft, deren Blütezeit sich nur als schaler Abglanz in die Gegenwart gerettet hat.“ Nebenbei ist Petra Morsbach eine meinungsstarke Essayistin. Ihr Band Warum Fräulein Laura freundlich war. Über die Wahrheit des Erzählens behandelt das Phänomen, dass unsere Sprache mehr zu wissen scheint als der Mensch, und stellt die kanonische Lesart dreier berühmter Bücher von Alfred Andersch, Marcel Reich-Ranicki und Günter Grass in Frage. Petra Morsbach ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland seit 1999 und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste seit 2004. Im Jahre 2013 erhielt sie den Bayrischen Literaturpreis (Jean-Paul-Preis) zur Würdigung des literarischen Gesamtwerks. ... Aus: wikipedia-Petra_Morsbach. Schlagworte: Opernproduktion ; Belletristische Darstellung, Musikwissenschaft, Deutsche Literatur der 90 er Jahre, Belletristik, Opernsänger, Schauspieler Theatergeschichte Bühne Biographien, Musikdrama, Musikerroman, Musikpolitik, Schauspielerporträts, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Musikgeschichte, Musiker, Oper, Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Opern, Musik, Tanz, Theater, Film, Rundfunk, Musikpädagogik, Musikinstrument, Belletristische Darstellung Deutschland <Bundesrepublik>, Opernproduktion<br>Bestell-Nr.: 62938<br>Preis: 2,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Opernroman-Goldmann-72484-btb-Morsbach-Petra-9783442724840,91598330-buch">Bestellen</a>Wed, 02 Jan 2019 23:30:36 +0100https://www.buchfreund.de/Opernroman-Goldmann-72484-btb-Morsbach-Petra-9783442724840,91598330-buch<![CDATA[Der achte Engel. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Der-achte-Engel-Roman-Baier-Michael-3492029639,37524910-buchBaier, Michael: Der achte Engel. Roman. Erstausgabe München, Piper Verlag, 1985. 247 (19 Seiten. 21 cm. Umschlag: Frederico Luci unter Verwendung einer Zeichnung von S. Baier und A. Lieven. Hellgelbes Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3492029639Sehr guter Zustand. - Michael Baier (* 1940 in Baden-Baden) ist ein deutscher Drehbuchautor. Er erfand mehrere erfolgreiche Fernsehserien, darunter Das Erbe der Guldenburgs, Adelheid und ihre Mörder und Um Himmels Willen. Werdegang: Baier studierte nach dem Abitur Theaterwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Köln und München und Film an der Hochschule für Gestaltung Ulm. Baier war zunächst als Werbetexter und Buchautor in Deutschland tätig. 1980 wanderte er in die Vereinigten Staaten nach Boston in Neu-England aus. Mitte der 1980er Jahre begann er mit dem Schreiben von Drehbüchern. ... Aus: wikipedia-Michael_Baier Schlagworte: Deutsche Literatur der 80er Jahre, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 8295<br>Preis: 7,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-achte-Engel-Roman-Baier-Michael-3492029639,37524910-buch">Bestellen</a>Mon, 31 Dec 2018 19:32:07 +0100https://www.buchfreund.de/Der-achte-Engel-Roman-Baier-Michael-3492029639,37524910-buch<![CDATA[Der Gefängnisarzt oder die Vaterlosen. Roman. Mit einer Zeittafel. Mit einem Nachwort von Peter Engel. - (=Ernst Weiss, Gesammelte Werke, herausgegeben von Peter Engel und Volker Michels, Band 11; Suhrkamp-Taschenbuch, st 794)]]>https://www.buchfreund.de/Der-Gefaengnisarzt-oder-die-Vaterlosen-Roman-Mit-einer-Zeittafel-Mit-einem-Nachwort-von-Peter-Engel-Ernst-Weiss-Gesammelte-Werke-herausgegeben-von-Peter-Engel-und-Volker-Michels-Band-11-Suhrkamp-Tasch,91587279-buchWeiß, Ernst: Der Gefängnisarzt oder die Vaterlosen. Roman. Mit einer Zeittafel. Mit einem Nachwort von Peter Engel. - (=Ernst Weiss, Gesammelte Werke, herausgegeben von Peter Engel und Volker Michels, Band 11; Suhrkamp-Taschenbuch, st 794) 3. Auflage. Die Erstausgabe erschien 1936 im Julius Kittels Verlag [Frankfurt (Main)] : Suhrkamp Verlag, 2000. 363 (5) Seiten. 17,7 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3518372947Guter Zustand. "Eine Welt von Schiebern und Verbrechern" wird vorgeführt in diesem "durchaus politischen Roman, der im privaten Schicksal, einer Mischung von Kriminalgeschichte und Familiendrama, die gesellschaftliche Entwicklung sichtbar macht, die Hitler an die Macht brachte" Weinzierl. - Ernst Weiß (* 28. August 1882 in Brünn; † 15. Juni 1940 in Paris) war ein österreichischer Arzt und Schriftsteller jüdischen Glaubens. Leben: Weiß war der Sohn des Tuchhändlers Gustav Weiß und dessen Ehefrau Berta Weinberg. Bereits am 24. November 1886 starb der Vater; doch trotz finanzieller Probleme bestand Weiß 1902 erfolgreich die Matura (Abitur). Anschließend begann er an den Universitäten Prag und Wien Medizin zu studieren. Dieses Studium beendete er 1911 mit seiner Promotion. Im selben Jahr noch bekam Weiß eine Anstellung am Spital auf der Wieden. Später wirkte er als Chirurg in Berlin und Wien. Aus dieser Zeit stammt auch sein Briefwechsel mit Martin Buber. In den Jahren 1912 und 1913 hatte er eine Anstellung als Schiffsarzt beim österreichischen Lloyd. Als solcher kam er u.a. nach Indien und Japan. Im Juni 1913 machte Weiß die Bekanntschaft von Franz Kafka. Dieser bestätigte ihn in seiner schriftstellerischen Tätigkeit und Weiß debutierte noch im selben Jahr mit seinem Roman die Galeere. 1914 wurde Weiß zum Militär einberufen und nahm im ersten Weltkrieg als Regimentsarzt in Ungarn und Wolhynien teil. Nach Kriegsende ließ er sich als Arzt in Prag nieder und wirkte in den Jahren 1919 und 1920 im Allgemeinen Krankenhaus in Prag. Nach einem kurzen Aufenthalt in München ließ sich Weiß 1920 für die nächsten zehn Jahre als freier Schriftsteller in Berlin nieder. 1928 wurde er vom Land Oberösterreich mit dem Adalbert-Stifter-Preis ausgezeichnet. Außerdem gewann Weiß im selben Jahr bei der Olympiade in Amsterdam eine Silbermedaille beim Kunst-Wettbewerb. Nebenbei wurde er Mitarbeiter beim Berliner Börsen-Courier. Kurz nach dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 verließ er Berlin für immer und kehrte nach Prag zurück. Dort pflegte er seine Mutter bis zu deren Tod im Januar 1934. Vier Wochen später emigrierte Weiß nach Paris. Da er dort als Arzt keine Arbeitserlaubnis bekam, begann er für verschiedene Emigrantenzeitschriften zu schreiben; u.a. für die Sammlung, das Neue Tage-Buch und Maß und Wert. Da mit diesen Arbeiten sein Lebensunterhalt nicht im mindesten gedeckt wurde, unterstützten ihn die Schriftsteller Thomas Mann und Stefan Zweig. Ernst Weiߒ letzter(Exil-) Roman Der Augenzeuge wurde 1939 geschrieben. Er zeigt Sommers antifaschistisches Engagement im Zusammenhang mit seiner fachlichen Kompetenz: In Form einer fiktiven ärztlichen Autobiographie wird von der „Heilung“ des hysterischen Kriegsblinden A.H. nach der militärischen Niederlage in einem Reichswehrlazarett Ende 1918 berichtet. Nach der „Machtergreifung“ der Nazis 1933 wird der Arzt, weil „Augenzeuge“, in ein KZ „verbracht“: Sein Wissen um die „Krankheit“ des A.H. und ihre Geschichte könnte den Nazis gefährlich werden. Um den Preis der Dokumentenübergabe wird „der Augenzeuge“ freigelassen und aus Deutschland ausgewiesen. Nun will er nicht mehr nur „Augenzeuge“ sein, sondern praktisch-organisiert kämpfen und entschließt sich, auf der Seite der Republikaner für die Befreiung Spaniens und gegen den mit Nazideutschland politisch verbündeten Francismus zu kämpfen… .Als Weiß am 14. Juni 1940 den Einmarsch der deutschen Truppen in Paris von seinem Hotel miterleben musste, beging er Selbstmord. Weiß schnitt sich in der Badewanne seines Hotelzimmers die Pulsadern auf, nachdem er Gift genommen hatte. Im Alter von 58 Jahren starb Dr. Ernst Weiß am 15. Juni 1940 im nahegelegenen Krankenhaus. Sein Suizid bildete die literarische Vorlage für den Roman Transit von Anna Seghers. Seit seinem Tod ist ein großer Koffer mit unveröffentlichten Manuskripten verschwunden und die Lage seines Grabes ist noch ungeklärt. In den Jahren 1926 bis 1931 lebte und wirkte Dr. Ernst Weiß in Berlin-Schöneberg. Am Haus Luitpoldstraße 34 erinnert daran noch heute eine Gedenktafel. Aus: wikipedia--Ernst_Wei%C3%9F_(Schriftsteller) Schlagworte: Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Belletristik, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Spanischer Bürgerkrieg, Adolf Hitler, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Nazi, Nazis, 3. Reich, Hitler, Adolf Hitler, Der Führer, Bewegung, braun, Tausendjähriges Reich, Homoerotik, Charleston, Hysterie, Arzt, Nationalsozialismus, Paris, Frontkämpfer, Folter, Tortur, Mißhandlung,<br>Bestell-Nr.: 62897<br>Preis: 5,20 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Gefaengnisarzt-oder-die-Vaterlosen-Roman-Mit-einer-Zeittafel-Mit-einem-Nachwort-von-Peter-Engel-Ernst-Weiss-Gesammelte-Werke-herausgegeben-von-Peter-Engel-und-Volker-Michels-Band-11-Suhrkamp-Tasch,91587279-buch">Bestellen</a>Sun, 30 Dec 2018 23:30:02 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Gefaengnisarzt-oder-die-Vaterlosen-Roman-Mit-einer-Zeittafel-Mit-einem-Nachwort-von-Peter-Engel-Ernst-Weiss-Gesammelte-Werke-herausgegeben-von-Peter-Engel-und-Volker-Michels-Band-11-Suhrkamp-Tasch,91587279-buch<![CDATA[Die Reise nach Triest. / Das Rimeisterfenn. Novellen. - (=Diogenes-Taschenbuch, detebe 22622).]]>https://www.buchfreund.de/Die-Reise-nach-Triest-Das-Rimeisterfenn-Novellen-Diogenes-Taschenbuch-detebe-22622-Lange-Hartmut-3257226225,66669167-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/52507.jpg" title="Die Reise nach Triest. / Das Rimeisterfenn."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/52507_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Lange, Hartmut: Die Reise nach Triest. / Das Rimeisterfenn. Novellen. - (=Diogenes-Taschenbuch, detebe 22622). 2. Auflage. Zürich : Diogenes Verlag, 1993. 109 (3) Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3257226225Guter Zustand. "In beiden Prosastücken schlägt am Ende das Geschehen ins Mysteriös-Unheimliche um und ruft eine Verunsicherung der Erfahrungsmuster hervor, die dennoch nicht die Vernunft verabschiedet." (Frankfurter Allgemeine Zeitung). - Eines Tages entdeckt Professor Montag in den Unterlagen seiner Frau eine vorformulierte Todesanzeige für den Fall seines Ablebens. Der Mann, gerade von den Schwierigkeiten einer Operation genesen, kann mit seiner Frau nicht über diesen Fund sprechen, bemerkt aber, dass sich irgendetwas, was sich nicht näher benennen läßt, verändert hat. Trotzdem beginnt er, die alljährliche Urlaubsreise zu planen, die die ganze Familie (drei Generationen) schließlich nach Triest führt. Kontinuierlich sind die Hinweise auf Verstimmungen innerhalb der Familie. Meisterhaft gelingt es Lange, selbst mit Hilfe feinster Nuancen die Spannungen zwischen den Menschen zu beschreiben. Eine Atmosphäre unterdrückter Gefühle, nichtbewältigter Probleme, fehlender Kommunikation und gesellschaftliche Erwartungen an den alten Mann, der gefälligst bald zu sterben hat, sind bestimmend für diese Urlaubsreise. Auffällig kontrastiert zu diesen einengenden Stimmungsbildern sind die eigenen lebensbejahenden Gefühle des Professors, die immer wieder an Metaphern von Weite und Unruhe festgemacht werden. Schließlich führt Professor Montag die Familie an das Capo d'Orlando, einen Felsen, dessen Spitze ins Meer hinausführt. Mit dieser Szene endet die Urlaubsbeschreibung. Vier Monate später konstatiert Montags Frau Irene, dass ihr Mann immer noch fort ist. Er war auf der Urlaubsreise einfach verschwunden. Wie schon die Erzählung Die Wattwanderung beschäftigt sich auch Die Reise nach Triest mit kleinen Fluchten aus Sinn- und Lebenskrisen, die Menschen ihrer Lebendigkeit berauben. Anders als in Die Wattwanderung, in der der Protagonist in einen unmotivierten Selbstmord geht, ist in Die Reise nach Triest offengelassen, ob Montag noch lebt oder nicht. Lange gelingt es gleich einem Impressionisten mit wenigen Federstrichen in diesem schmalen Erzählband, die Rätselhaftigkeit der menschlichen Existenz in den Mittelpunkt zu stellen. Langes Sprache lebt von Andeutungen, die Worte sind genau gewählt, sein Stoff steht ungeformt vor dem Betrachter, der die dargestellten Probleme mühelos weiterdenken kann. Die Reise nach Triest ist eine empfehlenswerte Erzählminiatur, die nachvollziehbare alltägliche Probleme in den Mittelpunkt des Geschehens stellt. --Christoph Steven. - Hartmut Lange (* 31. März 1937 in Berlin-Spandau) ist ein deutscher Schriftsteller. Leben: Hartmut Lange wurde 1937 als Sohn eines Metzgers und einer Verkäuferin in Berlin geboren. Seine Familie wurde nach Polen umgesiedelt, als er zwei Jahre alt war; 1946 kehrte seine Mutter mit ihm nach Berlin zurück. Lange studierte 1957–1959 Dramaturgie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. 1961–1964 war er Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin-Ost. 1965 verließ Hartmut Lange über Jugoslawien die DDR. Er schreibt Dramen, Essays und Prosa, arbeitete an verschiedenen Theatern als Regisseur. Als literarisches Schlüsselwerk kann man das 1983 erschienene Tagebuch eines Melancholikers verstehen. Seit 1982 schreibt Hartmut Lange vornehmlich Erzählungen und Novellen. Er lebt und arbeitet mit seiner Frau Ulrike in Berlin und bei Perugia in Umbrien. ... Aus: wikipedia-Hartmut_Lange_(Schriftsteller) Schlagworte: Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Belletristik, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 52507<br>Preis: 14,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Reise-nach-Triest-Das-Rimeisterfenn-Novellen-Diogenes-Taschenbuch-detebe-22622-Lange-Hartmut-3257226225,66669167-buch">Bestellen</a>Thu, 27 Dec 2018 22:30:02 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Reise-nach-Triest-Das-Rimeisterfenn-Novellen-Diogenes-Taschenbuch-detebe-22622-Lange-Hartmut-3257226225,66669167-buch<![CDATA[Legende vom Glück ohne Ende. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 722).]]>https://www.buchfreund.de/Legende-vom-Glueck-ohne-Ende-Suhrkamp-Taschenbuch-st-722-Plenzdorf-Ulrich-351837222X,91572463-buchPlenzdorf, Ulrich: Legende vom Glück ohne Ende. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 722). 5. Auflage Frankfurt [Main], Suhrkamp Verlag, 1987. 318 (18) Seiten. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. 17,8 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 351837222XGuter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Der zweite Teil des Buches ist die Fortsetzung der Legende mit Laura und Paul. Laura nimmt sich des von allem Glück verlassenen Paul und der Kinder an. Es geht aufwärts, bis Paul von einem Kollegen etwas erfährt, das zerstörerische Kraft hat. - Ulrich Plenzdorf (* 26. Oktober 1934 in Berlin; † 9. August 2007 bei Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg. Sein bekanntestes Werk, war das 1972 Halle uraufgeführte Bühnenstück Die neuen Leiden des jungen W.. Leben: Ulrich Plenzdorf wurde als Sohn eines Maschinenbauers in Berlin-Kreuzberg geboren. Seine Eltern wurden wegen ihrer Mitgliedschaft in der KPD während der Zeit des Nationalsozialismus mehrmals inhaftiert. Von 1949 bis 1952 besuchte er die Schulfarm Scharfenberg bzw. nach seiner politisch motivierten Relegation von dort ein Internat in Himmelpfort bei Fürstenberg (Havel). 1950 zog die Familie von West- nach Ost-Berlin um, wo Plenzdorf 1954 in Lichtenberg das Abitur bestand. In Leipzig studierte Plenzdorf anschließend Marxismus-Leninismus und Philosophie am Franz-Mehring-Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig, verließ die Hochschule aber ohne Abschluss. Ab 1959 besuchte er die Deutsche Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg. Ab 1963 arbeitete er als Drehbuchautor und Dramaturg im DEFA-Studio Babelsberg. Parallel zu seinem Studium arbeitete Plenzdorf von 1955 bis 1958 als Bühnenarbeiter. 1958-1959 war er Soldat der Nationalen Volksarmee. Bekannt wurde der DDR-Autor auch in der Bundesrepublik Deutschland durch seinen gesellschaftskritischen Roman Die neuen Leiden des jungen W. Ursprünglich als Bühnenstück geschrieben und 1972 in Halle uraufgeführt, erschien der Roman ein Jahr später und wurde seitdem in mehr als 30 Sprachen übersetzt.[1] Geschrieben im Jargon der DDR-Jugend in den 1970er Jahren, erzählt er die tragische Geschichte eines Jugendlichen, der aus seiner kleinbürgerlichen Umwelt auszubrechen versucht und beim Lesen von Goethes Werk Die Leiden des jungen Werthers (1774) immer wieder Parallelen zu seinem eigenen Leben findet. Verfilmt wurde der Roman in der Bundesrepublik Deutschland. Für einige bekannte Lieder der Puhdys schrieb er die Texte, teilweise unter Verwendung von Bibelzitaten. Plenzdorf machte sich aber vor allem auch als Drehbuchautor einen Namen. Von ihm stammen die Drehbücher zu dem von Heiner Carow gedrehten Kinofilm Die Legende von Paul und Paula, die Hans-Fallada-Verfilmung Der Trinker mit Harald Juhnke oder Frank Beyers Film Abgehauen nach der Autobiografie von Manfred Krug. Er schrieb auch die Drehbücher der vierten von den fünf Staffeln von Jurek Beckers ARD-Fernsehserie Liebling Kreuzberg. Seit 1992 war er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Im Jahr 2004 hatte er eine Gastdozentur am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig inne. Ulrich Plenzdorf war seit 1955 verheiratet und hatte drei Kinder. Seine Frau war Redakteurin im Verlag Volk und Wissen. Er starb im Alter von 72 Jahren nach längerer Krankheit in einer Klinik bei Berlin. ... Aus: wikipedia-Ulrich_Plenzdorf. Schlagworte: Liebesgeschichte, Deutsche Literatur der 70 er Jahre, Filmdrehbücher, Filmbuch, Filmgeschichte, DDR Literatur, Film der DDR, Verfilmte Literatur, Film in der DDR, Filmromane, Liebe, Filmliteratur, Liebesgeschichten, DDR, Deutsche Literatur der siebziger Jahre, DDR-Literatur, Filmvorlage, Deutsche Demokratische Republik DDR<br>Bestell-Nr.: 62881<br>Preis: 2,55 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Legende-vom-Glueck-ohne-Ende-Suhrkamp-Taschenbuch-st-722-Plenzdorf-Ulrich-351837222X,91572463-buch">Bestellen</a>Thu, 27 Dec 2018 22:30:02 +0100https://www.buchfreund.de/Legende-vom-Glueck-ohne-Ende-Suhrkamp-Taschenbuch-st-722-Plenzdorf-Ulrich-351837222X,91572463-buch<![CDATA[Erwins Badezimmer oder die Gefährlichkeit der Sprache. Roman. - (=Goldmann 44548).]]>https://www.buchfreund.de/Erwins-Badezimmer-oder-die-Gefaehrlichkeit-der-Sprache-Roman-Goldmann-44548-Bemmann-Hans-9783442445486,91560693-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62873.jpg" title="Erwins Badezimmer oder die Gefährlichkeit der Sprache."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62873_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Bemmann, Hans: Erwins Badezimmer oder die Gefährlichkeit der Sprache. Roman. - (=Goldmann 44548). Taschenbucherstausgabe München : Goldmann Verlag, 2001. 285 (39 Seiten. 18,2 cm. Umschlaggestaltung: Design Team. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783442445486Sehr guter Zustand. Ein fantasievoller, fesselnder Roman von Hans Bemmann, dem Autor des Beststellers »Stein und Flöte«: In einem Staat, in dem Bücher verboten sind, gibt es nur wenige, die Widerstand leisten. Unter ihnen ist Erwin, der in seinem Badezimmer ein Literaturarchiv von verbotenen Schriften angelegt hat. Von seinem nahezu unzugänglichen Hinterhaus aus wird unter Lebensgefahr die Literatur aus der Zeit vor »Großen Nationalen Sprachreinigung« weiterverarbeitet. Als eines Tages der pflichtbewusste Beamte Albert S. auf Erwins Geheimnis stößt, ist er fasziniert davon und beginnt, Nachforschungen über die Literatur der »Vor-Zeit« anzustellen – ohne zu ahnen, auf welches Abenteuer er sich dabei einlässt … . - Hans Bemmann (* 27. April 1922 in Groitzsch bei Leipzig; † 1. April 2003 in Bonn) war ein deutscher Schriftsteller. Leben: Hans Bemmann wurde am 27. April 1922 in Groitzsch bei Leipzig geboren. Seine Jugend verbrachte der Sohn eines evangelischen Pfarrers in Grimma/Sachsen, Leipzig, Wiesbaden und Wien. Hans Bemmann begann 1940 zuerst mit einem Medizinstudium in Wien, unterbrochen von Arbeitsdienst, Wehrmacht und dem Kriegseinsatz in Russland, wo er als Operationsgehilfe auf Hauptverbandplätzen eingesetzt war. Das Studium setzte er nach Kriegsende bis zum Physikum fort. Unmittelbar danach wechselte er aber zu Germanistik und Musikwissenschaft, dessen Studium er 1949 mit einer musikwissenschaftlichen Doktorarbeit abschloss. Seit 1954 war er Lektor beim Österreichischen Borromäuswerk (Österreichischen Bibliothekswerk) und setzte diese Tätigkeit 1956 in Bonn fort. Bis 1987 war er dort Lektor, bis 1993 Dozent am Bonner Bibliothekar-Lehrinstitut und von 1971 bis 1983 Dozent für das Fach „Deutsch“ an der Pädagogischen Hochschule Bonn. In den 1960er-Jahren hat er unter dem Pseudonym Hans Martinson veröffentlicht. Zum Werk: Sein literarischer Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem der Fantasyliteratur nahestehenden Märchenroman Stein und Flöte, der die Abenteuer eines jungen Mannes namens Lauscher in einer idyllischen Märchenwelt verfolgt. Ein magischer Stein und eine magische Flöte sollten ihm eigentlich den Weg zum Glück öffnen, doch seine mangelnde Menschenkenntnis und Naivität lassen ihn seine Macht missbrauchen und verhängnisvolle Entscheidungen treffen. Lauschers Lebensgeschichte ist von seiner Liebesgeschichte durchflochten. Der Nachfolgeroman Erwins Badezimmer, in Form einer Reihe von Briefen geschrieben, führt den Leser in eine Diktatur, welche die Bevölkerung durch eine systematische Vereinfachung der Sprache kontrolliert. Der gutmütige Sprachwissenschaftler Albert S. stolpert zufällig in eine Untergrundbewegung, die Erwin von seiner illegalen Microfiche-Bibliothek aus seinem Badezimmer heraus leitet. Albert findet gleichzeitig die Liebe seines Lebens und lernt, die Welt mittels mehrdeutiger Sprache neu zu sehen. Die Idee der Manipulation durch gezielten Gebrauch der Sprache findet sich auch in George Orwells Dystopie 1984. Der Stern der Brüder ist ebenfalls in der modernen Welt angesiedelt, und zeichnet den Lebensweg zweier Brüder in einer Gesellschaft, die sich auf dem Wege zur Diktatur bewegt, nach. Ein Musiker und ein Geologe wählen sich im politischen Spektrum entgegengesetzte Seiten, nur um sich zum Schluss wieder zu begegnen. Die beschädigte Göttin führt einen Märchenforscher auf eine Reise aus der Wirklichkeit in die Märchenwelt. Die Begegnung mit einer ihn bezaubernden Frau wirft ihn in eine Märchenwelt, in der er sie sucht, umwirbt und letztendlich auch findet. Der Roman vermischt unsere Welt mit der der Märchen, und lässt den Helden unsere Welt weniger kalt und mechanisch sehen. Die Gärten der Löwin, obwohl auch als eigenständiger Roman zu lesen, ist eine Fortsetzung der beschädigten Göttin, in der die Frau ihre Geschichte darstellt. Dieses Buch unterscheidet sich durch die Wortwahl und den Satzbau vom Vorgängerroman, so dass dem Autor damit die Darstellung einer anderen Empfindungswelt eindrucksvoll gelang. Dritter Teil dieser Serie ist Massimo Battisti. Hier findet sich die Auflösung vieler Unklarheiten in der Person des Magiers Massimo Battisti. ... Aus: wikipedia-Hans_Bemmann Schlagworte: Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Polizeistaat ; Literatur ; Verbot ; Zukunft ; Belletristische Darstellung, Belletristik, Fantasy Mythen Legenden, Griechisch, Römisch, Deutsche Literatur der 80-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Zukunftsroman, Fortschritt, Futurologie, Zukunftsromane, Utopischer Roman, Utopie, Futurismus, Phantastik, Phantastische Literatur, Science Fiction, Zukunftsvisionen, Utopische Romane, , Dystopie<br>Bestell-Nr.: 62873<br>Preis: 25,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Erwins-Badezimmer-oder-die-Gefaehrlichkeit-der-Sprache-Roman-Goldmann-44548-Bemmann-Hans-9783442445486,91560693-buch">Bestellen</a>Thu, 27 Dec 2018 22:30:02 +0100https://www.buchfreund.de/Erwins-Badezimmer-oder-die-Gefaehrlichkeit-der-Sprache-Roman-Goldmann-44548-Bemmann-Hans-9783442445486,91560693-buch<![CDATA[Versöhnung. Novelle.]]>https://www.buchfreund.de/Versoehnung-Novelle-Franke-Friedrich-3870570688,39069203-buchFranke, Friedrich: Versöhnung. Novelle. 1. - 10. Tausend. Erstausgabe Würzburg: Bergstadt-Verlag W. G. Korn, 1981. 80 Seiten. 19 x 12 cm. Illustrierte Originalbroschur. ISBN: 3870570688Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Aus der Bibliothek des Lyrikers Ernst Günther Bleisch, dem ehemaligen Leiter des Münchner "Seerosenkreises" und des "Wangener Kreises". Schlagworte: Deutsche Literatur der 80er Jahre Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 35507<br>Preis: 8,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Versoehnung-Novelle-Franke-Friedrich-3870570688,39069203-buch">Bestellen</a>Tue, 25 Dec 2018 23:30:18 +0100https://www.buchfreund.de/Versoehnung-Novelle-Franke-Friedrich-3870570688,39069203-buch<![CDATA[Versöhnung: Novelle.]]>https://www.buchfreund.de/Versoehnung-Novelle-Franke-Friedrich-3870570688,39766768-buchFranke, Friedrich: Versöhnung: Novelle. 1. - 10. Tausend. Erstausgabe Würzburg: Bergstadt-Verlag W. G. Korn, 1981. 80 Seiten. 19 x 12 cm. Illustrierte Originalbroschur. ISBN: 3870570688Sehr guter Zustand. - Aus der Bibliothek des Lyrikers Ernst Günther Bleisch, dem ehemaligen Leiter des Münchner "Seerosenkreises" und des "Wangener Kreises". Schlagworte: Deutsche Literatur der 80er Jahre Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 35861<br>Preis: 7,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Versoehnung-Novelle-Franke-Friedrich-3870570688,39766768-buch">Bestellen</a>Tue, 25 Dec 2018 23:30:18 +0100https://www.buchfreund.de/Versoehnung-Novelle-Franke-Friedrich-3870570688,39766768-buch<![CDATA[Der Favorit der Königin. Roman. Die erste Ausgabe erschien 1935 in Amsterdam unter dem Titel "Struensee - Doktor, Dikatator, Favorit und armer Sünder. - (=Welt im Buch).]]>https://www.buchfreund.de/Der-Favorit-der-Koenigin-Roman-Die-erste-Ausgabe-erschien-1935-in-Amsterdam-unter-dem-Titel-Struensee-Doktor-Dikatator-Favorit-und-armer-Suender-Welt-im-Buch-Neumann-Robert,91556886-buchNeumann, Robert: Der Favorit der Königin. Roman. Die erste Ausgabe erschien 1935 in Amsterdam unter dem Titel "Struensee - Doktor, Dikatator, Favorit und armer Sünder. - (=Welt im Buch). Lizenzausgabe Wien-München-Basel, Kurt Desch Verlag, 1953. 335 (1) Seiten. 18,8 cm. Grünes Originalleinen mit goldgeprägten Rückentiteln, goldgeprägten Rückenverzierungen, einer goldgeprägten Deckelvignette, Kopffarbschnitt und mit Schutzumschlag..Guter Zustand. Schutzumschlag am Fuß mit Ausrissen. - Robert Neumann (* 22. Mai 1897 in Wien; † 3. Januar 1975 in München) war ein Schriftsteller und Publizist deutscher und englischer Sprache. Er veröffentlichte weit mehr als hundert Bücher, zahlreiche Theaterstücke und Hörspiele sowie einige Drehbücher. Durch seine Parodiensammlungen Mit fremden Federn (1927) und Unter falscher Flagge (1932) – erweiterte Gesamtausgabe in drei Bänden 1969 – gilt er als Begründer der „Parodie als kritischer Gattung in der Literatur der 20er Jahre“. Rudolf Walter Leonhardt schrieb über diesen Publikumserfolg: „Zwei schmale Bändchen haben ein Lebenswerk von fünfzehn dicken Bänden begraben“.[1] ... Neumanns Werke standen 1933 auf der Liste der von den Nazis verbrannten Bücher. Unmittelbar nach der Errichtung der austrofaschistischen Diktatur im Februar 1934 verließ er Wien und ging ins provisorische Exil nach Großbritannien. 1936 und 1937 verbrachte er einige Monate in Österreich, wo inzwischen die Bibliotheken ebenfalls von seinen Werken „gesäubert“ waren. Bis 1938 konnten seine Romane aber noch in der Schweiz erscheinen. Als einer der wenigen Exilautoren konnte er auch in England veröffentlichen. 1936 schrieb er das Drehbuch für den britischen Film Abdul the Damned mit Fritz Kortner in der Hauptrolle. Nach der Besetzung Österreichs 1938 organisierte er in London den „Free Austrian P.E.N.-Club“ und versuchte, von Nazis bedrohten Schriftstellern zur Ausreise zu verhelfen. 1939 ersuchte er um die britische Staatsangehörigkeit, die er aber erst 1947 erhielt. Stattdessen internierte man ihn 1940 für einige Monate als „Enemy Alien“. In den Kriegsjahren lieferte er sporadisch Beiträge für die BBC. Ab 1942 erschienen insgesamt sechs Romane in englischer Sprache. Als Lektor und Teilhaber des Verlags „Hutchinson International Authors“ initiierte er die Publikation englischer Übersetzungen deutschsprachiger Exilautoren wie Arnold Zweig und Heinrich Mann. Sein Antrag auf ein Einreisevisum in die USA wurde trotz einer Einladung nach Hollywood abgewiesen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs lebte Neumann bis Ende 1958 weiter in England, danach in Locarno-Monti im Tessin. 1947 wurde er Ehrenpräsident des wiedererstandenen Österreichischen P.E.N-Clubs. 1955 sprach er sich in seiner Schlussansprache auf dem Kongress des Internationalen P.E.N., in dem er 1950 einer der Vizepräsidenten war, gegen die „Kalter Krieg“-Parolen des P.E.N-Präsidenten Charles Langbridge Morgan aus und wurde dafür in der Presse als „Kommunist“ attackiert. 1971 forderte Neumann eine Neuorientierung des P.E.N gegen rechte Bestrebungen. Er initiierte die Abwahl des damaligen P.E.N-Präsidenten Pierre Emmanuel und schlug die Kandidatur von Heinrich Böll vor, der in einer Kampfabstimmung auch gewählt wurde. 1966 veröffentlichte er in der linksgerichteten Zeitschrift Konkret eine scharfe Polemik gegen die Gruppe 47 und namentlich gegen Hans Werner Richter, Walter Höllerer und Günter Grass.[2] Zwischen 1959 und 1974 war Neumann weiter als Romancier, politischer Publizist und beachteter Literaturkritiker mit meist polemisch-satirischer Ausrichtung tätig, u.a. für Konkret, Die Zeit, Pardon, Tribüne, die Deutsche Zeitung – Christ und Welt sowie für alle ARD-Rundfunkanstalten. Gelegentlich veröffentlichte er auch im Spiegel und Stern (Zeitschrift). 1961 beschäftigte der Plagiatsstreit um seinen Roman Olympia Presse und Gerichte. ... Aus: wikipedia-Robert_Neumann Schlagworte: Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Erstausgaben, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Dänemark, Historischer Roman Historische Romane, Struensee, Aufklärung / Länder, Gebiete, Völker Deutschland, Arzt, Leibarzt, Biographie, Lebensgeschichte, Lebensweg, Erinnerungen, Memoiren, Schilderungen, Karriere, Geschichte, Biografien Biografie, Biographien, Persönlichkeiten, Persönlichkeit, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Aufklärungsphilosophie. Deutsche Literatur der dreissiger Jahre<br>Bestell-Nr.: 62867<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Favorit-der-Koenigin-Roman-Die-erste-Ausgabe-erschien-1935-in-Amsterdam-unter-dem-Titel-Struensee-Doktor-Dikatator-Favorit-und-armer-Suender-Welt-im-Buch-Neumann-Robert,91556886-buch">Bestellen</a>Mon, 24 Dec 2018 16:00:06 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Favorit-der-Koenigin-Roman-Die-erste-Ausgabe-erschien-1935-in-Amsterdam-unter-dem-Titel-Struensee-Doktor-Dikatator-Favorit-und-armer-Suender-Welt-im-Buch-Neumann-Robert,91556886-buch<![CDATA[Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis. - (=Fischer 9320).]]>https://www.buchfreund.de/Mario-und-der-Zauberer-Ein-tragisches-Reiseerlebnis-Fischer-9320-Mann-Thomas-9783596293209,91551754-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62856.jpg" title="Mario und der Zauberer."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62856_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Mann, Thomas: Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis. - (=Fischer 9320). 33. Auflage Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2013. 107 (5) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: +malsy. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783596293209Sehr guter Zustand. 2 Markierungen im Klappentext. Mario und der Zauberer aus dem Jahre 1930, 'eine stark ins Politische hinüberspielende Geschichte, die mit der Psychologie des Faschismus - und derjenigen der Freiheit, ihrer Willenslehre, die sie gegen den robusten Willen des Gegners so sehr in Nachteil setzt, innerlich beschäftigt ist'. Damit ist Möglichkeit gegeben, sich beispielhaft mit dem Phänomen Literatur auseinanderzusetzen und zu erkennen, daß nicht die äußere Handlung, sondern Ansatz, Entwicklung und Durchführung eines Themas - bei Thomas Mann fast immer durch persönliche Distanz und vor allem durch skeptische Ironie geprägt - entscheidende Kriterien zu ihrer Interpretation sind. - Paul Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller und zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Er knüpfte an die Erzähltechniken des 19. Jahrhunderts an, vor allem an den weit ausholenden Gestus Tolstois und die Symbole und Leitmotive im Werk Theodor Fontanes und Richard Wagners. Charakteristisch für Thomas Manns Prosa sind Ironie und „heitere Ambiguität“ (Tagebuch 13. Oktober 1953). Bis zu Der Zauberberg (1924) überwogen psychologischer Scharfblick und Durchschauen. Danach, in der „zweiten Hälfte“ des Gesamtwerks (Thomas Mann am 29. März 1949 an Hermann Ebers), wurden mythologische Motive und religiöse Themen gestaltet. Weiter hinterließ Thomas Mann ein bedeutendes essayistisches Werk. Seine durch Nebensätze und Einfügungen hoch verschränkte Erzählweise bewahrt Rhythmus und Balance. Sprache und Ton sind der jeweiligen Thematik angepasst. Die kalkulierte Wahl des Wortes erreicht höchste Treffsicherheit. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1900, erschienen 1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. ... Aus wikipedia-Thomas_Mann Schlagworte: Belletristik, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Schullektüre, Interpretation,<br>Bestell-Nr.: 62856<br>Preis: 2,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Mario-und-der-Zauberer-Ein-tragisches-Reiseerlebnis-Fischer-9320-Mann-Thomas-9783596293209,91551754-buch">Bestellen</a>Mon, 24 Dec 2018 05:00:17 +0100https://www.buchfreund.de/Mario-und-der-Zauberer-Ein-tragisches-Reiseerlebnis-Fischer-9320-Mann-Thomas-9783596293209,91551754-buch<![CDATA[Tonio Kröger / Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis. Mit einem Nachwort zu Tonio Kröger von Karl Jacobs. Mit einem Nachwort zu Mario und der Zauberer von Carl Sporn. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. - (=Fischer Taschenbuch, Band 1381).]]>https://www.buchfreund.de/Tonio-Kroeger-Mario-und-der-Zauberer-Ein-tragisches-Reiseerlebnis-Mit-einem-Nachwort-zu-Tonio-Kroeger-von-Karl-Jacobs-Mit-einem-Nachwort-zu-Mario-und-der-Zauberer-von-Carl-Sporn-Mit-einer-Kurzbiografi,84883130-buchMann, Thomas: Tonio Kröger / Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis. Mit einem Nachwort zu Tonio Kröger von Karl Jacobs. Mit einem Nachwort zu Mario und der Zauberer von Carl Sporn. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. - (=Fischer Taschenbuch, Band 1381). 406. - 445. Tausend Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 1983 Juli. 124 (5) Seiten. 18 cm. Umschlagentwurf: Christoph Laeis. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3596213819Guter Zustand. Besitzerstempel auf dem Vorsatz. - Zwei gegensätzliche Erzählungen Thomas Manns fasst dieser Band zusammen: Tonio Kröger , eine 'Prosa-Ballade' aus dem Jahre 1903, die die 'intellektuelle und radikale Jugend, die den Radikalismus damals freilich noch nicht politisch meinte', als 'ihr gemäß' 'ergriff', und Mario und der Zauberer aus dem Jahre 1930, 'eine stark ins Politische hinüberspielende Geschichte, die mit der Psychologie des Faschismus - und derjenigen der Freiheit , ihrer Willenslehre, die sie gegen den robusten Willen des Gegners so sehr in Nachteil setzt, innerlich beschäftigt ist'. Damit ist Möglichkeit gegeben, sich beispielhaft mit dem Phänomen Literatur auseinanderzusetzen und zu erkennen, daß nicht die äußere Handlung, sondern Ansatz, Entwicklung und Durchführung eines Themas - bei Thomas Mann fast immer durch persönliche Distanz und vor allem durch skeptische Ironie geprägt - entscheidende Kriterien zu ihrer Interpretation sind. - Paul Thomas Mann (* 6. Juni 1875 in Lübeck; † 12. August 1955 in Zürich) war ein deutscher Schriftsteller und zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Er knüpfte an die Erzähltechniken des 19. Jahrhunderts an, vor allem an den weit ausholenden Gestus Tolstois und die Symbole und Leitmotive im Werk Theodor Fontanes und Richard Wagners. Charakteristisch für Thomas Manns Prosa sind Ironie und „heitere Ambiguität“ (Tagebuch 13. Oktober 1953). Bis zu Der Zauberberg (1924) überwogen psychologischer Scharfblick und Durchschauen. Danach, in der „zweiten Hälfte“ des Gesamtwerks (Thomas Mann am 29. März 1949 an Hermann Ebers), wurden mythologische Motive und religiöse Themen gestaltet. Weiter hinterließ Thomas Mann ein bedeutendes essayistisches Werk. Seine durch Nebensätze und Einfügungen hoch verschränkte Erzählweise bewahrt Rhythmus und Balance. Sprache und Ton sind der jeweiligen Thematik angepasst. Die kalkulierte Wahl des Wortes erreicht höchste Treffsicherheit. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (1900, erschienen 1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. ... Aus wikipedia-Thomas_Mann Schlagworte: Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Schullektüre, Interpretation,<br>Bestell-Nr.: 59458<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Tonio-Kroeger-Mario-und-der-Zauberer-Ein-tragisches-Reiseerlebnis-Mit-einem-Nachwort-zu-Tonio-Kroeger-von-Karl-Jacobs-Mit-einem-Nachwort-zu-Mario-und-der-Zauberer-von-Carl-Sporn-Mit-einer-Kurzbiografi,84883130-buch">Bestellen</a>Mon, 24 Dec 2018 05:00:17 +0100https://www.buchfreund.de/Tonio-Kroeger-Mario-und-der-Zauberer-Ein-tragisches-Reiseerlebnis-Mit-einem-Nachwort-zu-Tonio-Kroeger-von-Karl-Jacobs-Mit-einem-Nachwort-zu-Mario-und-der-Zauberer-von-Carl-Sporn-Mit-einer-Kurzbiografi,84883130-buch<![CDATA[Bis zum Ende der Welt. Roman. - (=Rororo 25913).]]>https://www.buchfreund.de/Bis-zum-Ende-der-Welt-Roman-Rororo-25913-Zaehringer-Norbert-9783499259135,91537309-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62843.jpg" title="Bis zum Ende der Welt."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62843_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Zähringer, Norbert: Bis zum Ende der Welt. Roman. - (=Rororo 25913). Taschenbucherstausgabe Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2014. 270 (2) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: any.way, Cathrin Günther. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783499259135Sehr guter Zustand. Die ukrainische Studentin Anna wendet sich an eine internationale Partnerschaftsagentur und wird an einen älteren Mann aus Berlin vermittelt. Sein Auswahlkriterium: Anna hatte angegeben, sie interessiere sich für Sterne, und er ist Hobbyastronom. Bald erfährt sie, dass er nur noch ein halbes Jahr zu leben hat. Er bietet ihr 20.000 Euro, damit sie ihm bis zuletzt in seinem portugiesischen Ferienhaus Gesellschaft leistet. Einfach so, damit er nicht allein ist. Aber kann sie ihm vertrauen? Eine junge Ukrainerin, ein alternder deutscher Amateurastronom und der Sohn des „millionsten Gastarbeiters“ sind die Hauptfiguren dieses Romans über Menschen, die - aus der Bahn geworfen – auf vorsichtige Weise zueinanderfinden. - Norbert Zähringer, 1967 in Stuttgart geboren, wuchs in Wiesbaden auf. Er veröffentlichte die Romane "So", "Als ich schlief", "Einer von vielen" und "Bis ans Ende der Welt". Für einen Ausschnitt aus "Wo wir waren" wurde er vorab mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Berliner ; Partnervermittlung ; Ukrainerin ; Reise ; Portugal ; Belletristische Darstellung, , Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 62843<br>Preis: 3,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Bis-zum-Ende-der-Welt-Roman-Rororo-25913-Zaehringer-Norbert-9783499259135,91537309-buch">Bestellen</a>Thu, 20 Dec 2018 20:40:23 +0100https://www.buchfreund.de/Bis-zum-Ende-der-Welt-Roman-Rororo-25913-Zaehringer-Norbert-9783499259135,91537309-buch<![CDATA[Die dunkle Seite des Mondes. Roman. Mit einem Nachwort des Verfassers. - (=Diogenes Taschenbuch, detebe 23301).]]>https://www.buchfreund.de/Die-dunkle-Seite-des-Mondes-Roman-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-Diogenes-Taschenbuch-detebe-23301-Suter-Martin-3257233019,89900069-buchSuter, Martin: Die dunkle Seite des Mondes. Roman. Mit einem Nachwort des Verfassers. - (=Diogenes Taschenbuch, detebe 23301). 27. Auflage. Zürich : Diogenes Verlag, 2010. 315 (5) Seiten. 18 cm. Umschlagillustration von Ernst Ludwig Kirchner. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3257233019Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: Starwirtschaftsanwalt Urs Blank, fünfundvierzig, Fachmann für Fusionsverhandlungen, hat seine Gefühle im Griff. Doch dann gerät sein Leben aus den Fugen. Ein Trip mit halluzinogenen Pilzen führt zu einer gefährlichen Persönlichkeitsveränderung, aus der ihn niemand zurückzuholen vermag. Blank flieht in den Wald. Bis er endlich begreift: Es gibt nur einen Weg, um sich aus diesem Alptraum zu befreien. - Martin Suter (* 29. Februar 1948 in Zürich) ist ein Schweizer Autor. Leben: Nach einer Ausbildung zum Werbetexter wurde Martin Suter mit 26 Jahren Creative Director der renommierten Basler Werbeagentur GGK. Zusammen mit Robert Stalder gründete er die Werbeagentur Stalder & Suter und war Präsident des Art Directors Club der Schweiz. Parallel dazu hat er immer auch geschrieben, unter anderem Reportagen für die Zeitschrift Geo sowie zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Seit 1991 arbeitet Martin Suter als Autor. Von 1992 bis Anfang 2004 war er für die wöchentliche Kolumne „Business Class“ in der Weltwoche verantwortlich, bis April 2007 erschien sie im Magazin des Tages-Anzeigers. 1995 erhielt Suter dafür den „Preis der österreichischen Industrie“ beim Joseph-Roth-Wettbewerb in Klagenfurt. Ausgewählte „Business-Class“'-Kolumnen sind in Buchform erhältlich. Für das Monatsmagazin NZZ Folio verfasste er Kolumnen unter dem Titel „Richtig leben mit Geri Weibel“. Seine Romane Small World, Die dunkle Seite des Mondes und Ein perfekter Freund verbinden eine Krimihandlung, die eine eher untergeordnete Rolle spielt, mit gesellschafts- und medizinkritischen Ansätzen. ... Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Musiker Stephan Eicher, für dessen im April 2007 erschienenes Album Eldorado Martin Suter einige Texte schrieb. Einige der neuen Songs (Charlie) hatte Eicher bereits 2006 während eines exklusiven Konzerts beim Blue Balls Festival in Luzern vorgestellt; die von Suter getextete Single „I weiss nid was es isch“ wurde 2007 zusammen mit dem Album veröffentlicht. Für das Theater am Neumarkt Zürich verfasste Suter auch zwei Komödien: Über den Dingen (2004) und Mumien (2006), mit denen er auch als Theaterautor Erfolge feiert. Den Deutschen Krimipreis (National 2) erhielt er 2003 für Ein perfekter Freund. 2007 wurde Suter für seinen Roman Der Teufel von Mailand mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. 2010 erhielt Martin Suter den Swift-Preis für Wirtschaftssatire der Stiftung Marktwirtschaft für seine satirische Kolumne Business Class über die Schwächen der Managerkaste.[1] Martin Suter wurde im Januar 2011 vom Schweizer Fernsehen ausgezeichnet als regelmäßiger Bestsellerautor und erfolgreichster Schriftsteller der Schweiz mit dem «SwissAward» 2010 in der Kategorie Kultur. [2] Martin Suter lebt mit seiner zweiten Frau, der Mode-Designerin Margrith Nay Suter, und seiner Adoptivtochter abwechselnd auf Ibiza und in Panajachel am Lago de Atitlán in Guatemala. 2009 kam sein Adoptivsohn bei einem Unfall ums Leben.[3] ... Aus: wikipedia-Martin_Suter Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Germanistik, Wirtschaftsjurist; Persönlichkeitsveränderung, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Schweizer Literatur, Schweizer Autoren, Deutsche Literatur der 00-er Jahre, Psychologischer Kriminalroman,<br>Bestell-Nr.: 61906<br>Preis: 8,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-dunkle-Seite-des-Mondes-Roman-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-Diogenes-Taschenbuch-detebe-23301-Suter-Martin-3257233019,89900069-buch">Bestellen</a>Thu, 20 Dec 2018 20:30:01 +0100https://www.buchfreund.de/Die-dunkle-Seite-des-Mondes-Roman-Mit-einem-Nachwort-des-Verfassers-Diogenes-Taschenbuch-detebe-23301-Suter-Martin-3257233019,89900069-buch<![CDATA[Das Geständnis. Inhalt: Heimweh - Die Frau Bas - Der Heilige Geist - Die Konkurrenz - Ikarus - Auf der Himmelsleiter - Aus dem Krieg - Das Geständnis - Der Optiker Lindinger - Der Schmied Dirian - Leichenbegängnis. - Wilhelm Hausenstein: "Bayrisches erzählt". Mit einer Bibliographie. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben, Band 2. Herausgegeben von Friedhelm Kemp).]]>https://www.buchfreund.de/Das-Gestaendnis-Inhalt-Heimweh-Die-Frau-Bas-Der-Heilige-Geist-Die-Konkurrenz-Ikarus-Auf-der-Himmelsleiter-Aus-dem-Krieg-Das-Gestaendnis-Der-Optiker-Lindinger-Der-Schmied-Dirian-Leichenbegaengnis-Wilhe,91527120-buchDieß, Wilhelm: Das Geständnis. Inhalt: Heimweh - Die Frau Bas - Der Heilige Geist - Die Konkurrenz - Ikarus - Auf der Himmelsleiter - Aus dem Krieg - Das Geständnis - Der Optiker Lindinger - Der Schmied Dirian - Leichenbegängnis. - Wilhelm Hausenstein: "Bayrisches erzählt". Mit einer Bibliographie. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben, Band 2. Herausgegeben von Friedhelm Kemp). 2. Auflage München: Kösel Verlag, 1984. 134 (2) Seiten. 19 x 12 cm. Rotes Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3466100542Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Wilhelm Diess (Wilhelm Dieß) (* 25. Juni 1884 in Bad Höhenstadt, Niederbayern ; † 13. September 1957 in München war einer der bedeutendsten bayerischen Erzähler seiner Zeit. Er wurde als Sohn eines Volksschullehrers geboren, studierte in München Jura, eröffnete nach dem 1. Weltkrieg eine Anwaltskanzlei in München und wurde nach dem 2. Weltkrieg Ministerialrat im bayerischen Justiz- und später auch im Kultusministerium. Er war Vorsitzender des Landesverbandes für Heimatpflege, Honorarprofessor für Urheber- und Erfinderrecht an der Universität München, Generaldirektor der Bayerischen Staatstheater und Mitglied der Akademie der schönen Künste. Er starb 1957 in München. Seine Begabung lag in in der spontanen Vortragung von Stegreifgeschichten , die sich tatsächlich zugetragen haben oder die er sogar selbst erlebt hat. Er schaffte es, in seinen Geschichten eine eigene Komik einzubauen und mit wenigen Sätzen Personen und Dinge aus seiner Heimat treffend darzustellen. Seine Freunde waren derart begeistert, dass sie seine Geschichten heimlich mitstenographierten und ihn später dazu überredeten, diese Geschichten zu veröffentlichen, er wurde zum sogenannten "Erzähler wider Willen". Seine Geschichten sind nicht im bayerischen Dialekt, wohl aber von erinnert der Satzbau an die bayerische Mundart, was sicherlich zum großen Reiz seiner Geschichten beitrug. ... Aus: wikipedia-Wilhelm_Diess Schlagworte: Deutsche Literatur der 30er Jahre Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Bayrische Literatur<br>Bestell-Nr.: 62836<br>Preis: 13,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Gestaendnis-Inhalt-Heimweh-Die-Frau-Bas-Der-Heilige-Geist-Die-Konkurrenz-Ikarus-Auf-der-Himmelsleiter-Aus-dem-Krieg-Das-Gestaendnis-Der-Optiker-Lindinger-Der-Schmied-Dirian-Leichenbegaengnis-Wilhe,91527120-buch">Bestellen</a>Thu, 20 Dec 2018 20:30:01 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Gestaendnis-Inhalt-Heimweh-Die-Frau-Bas-Der-Heilige-Geist-Die-Konkurrenz-Ikarus-Auf-der-Himmelsleiter-Aus-dem-Krieg-Das-Gestaendnis-Der-Optiker-Lindinger-Der-Schmied-Dirian-Leichenbegaengnis-Wilhe,91527120-buch<![CDATA[Der Blitz. Karl Alexander von Müller: "Ein Altbayer erzählt". Mit einer Bibliographie. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben, Band 2. Herausgegeben von Friedhelm Kemp).]]>https://www.buchfreund.de/Der-Blitz-Karl-Alexander-von-Mueller-Ein-Altbayer-erzaehlt-Mit-einer-Bibliographie-Das-erzaehlerische-Werk-in-Einzelausgaben-Band-2-Herausgegeben-von-Friedhelm-Kemp-Diess-Wilhelm-3466100550,91527121-buchDieß, Wilhelm: Der Blitz. Karl Alexander von Müller: "Ein Altbayer erzählt". Mit einer Bibliographie. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben, Band 2. Herausgegeben von Friedhelm Kemp). 2. Auflage München: Kösel Verlag, 1984. 123 (5) Seiten. 19 x 12 cm. Rotes Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3466100550Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Wilhelm Diess (Wilhelm Dieß) (* 25. Juni 1884 in Bad Höhenstadt , Niederbayern; † 13. September 1957 in München war einer der bedeutendsten bayerischen Erzähler seiner Zeit. Er wurde als Sohn eines Volksschullehrers geboren, studierte in München Jura, eröffnete nach dem 1. Weltkrieg eine Anwaltskanzlei in München und wurde nach dem 2. Weltkrieg Ministerialrat im bayerischen Justiz- und später auch im Kultusministerium. Er war Vorsitzender des Landesverbandes für Heimatpflege, Honorarprofessor für Urheber- und Erfinderrecht an der Universität München, Generaldirektor der Bayerischen Staatstheater und Mitglied der Akademie der schönen Künste. Er starb 1957 in München. Seine Begabung lag in in der spontanen Vortragung von Stegreifgeschichten , die sich tatsächlich zugetragen haben oder die er sogar selbst erlebt hat. Er schaffte es, in seinen Geschichten eine eigene Komik einzubauen und mit wenigen Sätzen Personen und Dinge aus seiner Heimat treffend darzustellen. Seine Freunde waren derart begeistert, dass sie seine Geschichten heimlich mitstenographierten und ihn später dazu überredeten, diese Geschichten zu veröffentlichen, er wurde zum sogenannten "Erzähler wider Willen". Seine Geschichten sind nicht im bayerischen Dialekt, wohl aber von erinnert der Satzbau an die bayerische Mundart, was sicherlich zum großen Reiz seiner Geschichten beitrug. Aus: wikipedia-Wilhelm_Diess ... Aus: wikipedia-Wilhelm_Diess Schlagworte: Deutsche Literatur der 20-er Jahre / Literaturtheorie / Germanistik / Literaturkritik / Literaturgattungen / Literaturepochen / Literaturrezeption / Literaturgeschichte / Literaturwissenschaft / Bayrische Literatur<br>Bestell-Nr.: 62837<br>Preis: 13,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Blitz-Karl-Alexander-von-Mueller-Ein-Altbayer-erzaehlt-Mit-einer-Bibliographie-Das-erzaehlerische-Werk-in-Einzelausgaben-Band-2-Herausgegeben-von-Friedhelm-Kemp-Diess-Wilhelm-3466100550,91527121-buch">Bestellen</a>Thu, 20 Dec 2018 20:30:01 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Blitz-Karl-Alexander-von-Mueller-Ein-Altbayer-erzaehlt-Mit-einer-Bibliographie-Das-erzaehlerische-Werk-in-Einzelausgaben-Band-2-Herausgegeben-von-Friedhelm-Kemp-Diess-Wilhelm-3466100550,91527121-buch<![CDATA[Madeleine Winkelholzerin und nachgelassene Erzählungen. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Friedhelm Kemp. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben. Band 4. Herausgegeben von Friedhelm Kemp).]]>https://www.buchfreund.de/Madeleine-Winkelholzerin-und-nachgelassene-Erzaehlungen-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Friedhelm-Kemp-Das-erzaehlerische-Werk-in-Einzelausgaben-Band-4-Herausgegeben-von-Friedhelm-Kemp-Diess-Wi,91527122-buchDieß, Wilhelm: Madeleine Winkelholzerin und nachgelassene Erzählungen. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Friedhelm Kemp. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben. Band 4. Herausgegeben von Friedhelm Kemp). Erstausgabe München: Kösel Verlag, 1977. 125 (3) Seiten. 19 x 12 cm. Umschlaggestaltung: Peter Schimmel. Rotes Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3466100569Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Wilhelm Diess (Wilhelm Dieß) (* 25. Juni 1884 in Bad Höhenstadt, Niederbayern ; † 13. September 1957 in München war einer der bedeutendsten bayerischen Erzähler seiner Zeit. Er wurde als Sohn eines Volksschullehrers geboren, studierte in München Jura, eröffnete nach dem 1. Weltkrieg eine Anwaltskanzlei in München und wurde nach dem 2. Weltkrieg Ministerialrat im bayerischen Justiz- und später auch im Kultusministerium. Er war Vorsitzender des Landesverbandes für Heimatpflege, Honorarprofessor für Urheber- und Erfinderrecht an der Universität München, Generaldirektor der Bayerischen Staatstheater und Mitglied der Akademie der schönen Künste. Er starb 1957 in München. Seine Begabung lag in in der spontanen Vortragung von Stegreifgeschichten , die sich tatsächlich zugetragen haben oder die er sogar selbst erlebt hat. Er schaffte es, in seinen Geschichten eine eigene Komik einzubauen und mit wenigen Sätzen Personen und Dinge aus seiner Heimat treffend darzustellen. Seine Freunde waren derart begeistert, dass sie seine Geschichten heimlich mitstenographierten und ihn später dazu überredeten, diese Geschichten zu veröffentlichen, er wurde zum sogenannten "Erzähler wider Willen". Seine Geschichten sind nicht im bayerischen Dialekt, wohl aber von erinnert der Satzbau an die bayerische Mundart, was sicherlich zum großen Reiz seiner Geschichten beitrug. . Aus: wikipedia-Wilhelm_Diess. Schlagworte: Deutsche Literatur der 20er Jahre Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Bayrische Literatur, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Architektur, Bauwerke, Bauwesen, Kulturgeschichte, Kunst, Bayerische Geschichte, Landesgeschichte, Ortskunde, Landeskunde, Bayern, Ortsgeschichten, Gesellschaft, Geographie, Literatur, Bayerische Literatur, Bavarica, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik<br>Bestell-Nr.: 62835<br>Preis: 13,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Madeleine-Winkelholzerin-und-nachgelassene-Erzaehlungen-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Friedhelm-Kemp-Das-erzaehlerische-Werk-in-Einzelausgaben-Band-4-Herausgegeben-von-Friedhelm-Kemp-Diess-Wi,91527122-buch">Bestellen</a>Thu, 20 Dec 2018 20:30:01 +0100https://www.buchfreund.de/Madeleine-Winkelholzerin-und-nachgelassene-Erzaehlungen-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Friedhelm-Kemp-Das-erzaehlerische-Werk-in-Einzelausgaben-Band-4-Herausgegeben-von-Friedhelm-Kemp-Diess-Wi,91527122-buch<![CDATA[Stehgreifgeschichten. Anhang: Johann Lachner: Wilhelm Dieß. Mit einer Bibliographie. Ursprüngliches Vorwort des Verfassers. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Friedhelm Kemp. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben. Band 1. Herausgegeben von Friedhelm Kemp).]]>https://www.buchfreund.de/Stehgreifgeschichten-Anhang-Johann-Lachner-Wilhelm-Diess-Mit-einer-Bibliographie-Urspruengliches-Vorwort-des-Verfassers-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Friedhelm-Kemp-Das-erzaehlerische-Werk,91527123-buchDieß, Wilhelm: Stehgreifgeschichten. Anhang: Johann Lachner: Wilhelm Dieß. Mit einer Bibliographie. Ursprüngliches Vorwort des Verfassers. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Friedhelm Kemp. - (=Das erzählerische Werk in Einzelausgaben. Band 1. Herausgegeben von Friedhelm Kemp). Erstausgabe München: Kösel Verlag, 1976. 126 (2) Seiten. 19 x 12 cm. Umschlaggestaltung: Peter Schimmel. Rotes Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3466100534Sehr guter Zustand. Ungelesen. Aus dem Vorwort: Diese kleinen Geschichten unterscheiden sich von "Kurzgeschichten" vor allem dadurch, daß sie im wesentlichen Begebenheiten wiedergeben, die sich tatsächlich zugetragen haben und sich fernhalten von Zusätzen und Ausschmückungen aller Art. Sie sind an Sommerabenden nach dem 1. Weltkrieg in einem Freundeskreis auf der Bergwiese eines alten Bauernhauses erzählt worden. - Wilhelm Diess (Wilhelm Dieß) (* 25. Juni 1884 in Bad Höhenstadt , Niederbayern ; † 13. September 1957 in München war einer der bedeutendsten bayerischen Erzähler seiner Zeit. Er wurde als Sohn eines Volksschullehrers geboren, studierte in München Jura, eröffnete nach dem 1. Weltkrieg eine Anwaltskanzlei in München und wurde nach dem 2. Weltkrieg Ministerialrat im bayerischen Justiz- und später auch im Kultusministerium. Er war Vorsitzender des Landesverbandes für Heimatpflege, Honorarprofessor für Urheber- und Erfinderrecht an der Universität München, Generaldirektor der Bayerischen Staatstheater und Mitglied der Akademie der schönen Künste. Er starb 1957 in München. Seine Begabung lag in in der spontanen Vortragung von Stegreifgeschichten , die sich tatsächlich zugetragen haben oder die er sogar selbst erlebt hat. Er schaffte es, in seinen Geschichten eine eigene Komik einzubauen und mit wenigen Sätzen Personen und Dinge aus seiner Heimat treffend darzustellen. Seine Freunde waren derart begeistert, dass sie seine Geschichten heimlich mitstenographierten und ihn später dazu überredeten, diese Geschichten zu veröffentlichen, er wurde zum sogenannten "Erzähler wider Willen". Seine Geschichten sind nicht im bayerischen Dialekt, wohl aber von erinnert der Satzbau an die bayerische Mundart, was sicherlich zum großen Reiz seiner Geschichten beitrug. ... Aus: wikipedia-Wilhelm_Diess Schlagworte: Deutsche Literatur der 30er Jahre Literaturtheorie Germanistik Literaturkritik Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Bayrische Literatur<br>Bestell-Nr.: 62838<br>Preis: 13,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Stehgreifgeschichten-Anhang-Johann-Lachner-Wilhelm-Diess-Mit-einer-Bibliographie-Urspruengliches-Vorwort-des-Verfassers-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Friedhelm-Kemp-Das-erzaehlerische-Werk,91527123-buch">Bestellen</a>Thu, 20 Dec 2018 20:30:01 +0100https://www.buchfreund.de/Stehgreifgeschichten-Anhang-Johann-Lachner-Wilhelm-Diess-Mit-einer-Bibliographie-Urspruengliches-Vorwort-des-Verfassers-Herausgegeben-und-mit-einem-Nachwort-von-Friedhelm-Kemp-Das-erzaehlerische-Werk,91527123-buch<![CDATA[Das Parfüm. Die Geschichte eines Mörders. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Das-Parfuem-Die-Geschichte-eines-Moerders-Roman-Sueskind-Patrick-3257016786,91502296-buchSüskind, Patrick: Das Parfüm. Die Geschichte eines Mörders. Roman. 18. Auflage Zürich, Diogenes Verlag, 1988. 319 (1) Seiten. 18,9 cm. Umschlagmotiv: Antoine Watteau. Grünes Leinen mit illustrierten Vorsätzen, goldgeprägten Rückentiteln und Schutzumschlag. ISBN: 3257016786Lesetipp des Bouquinisten! Sehr guter Zustand. Mit zusätzlicher abnehmbarer Einbandfolierung versehen. - Patrick Süskind (* 26. März 1949 in Ambach am Starnberger See) ist ein deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor. Leben und Persönlichkeit: Patrick Süskind wuchs in dem bayerischen Dorf Holzhausen auf. Sein Vater, Wilhelm Emanuel Süskind, war Schriftsteller, Übersetzer und langjähriger Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, seine Mutter arbeitete als Sportlehrerin. Sein älterer Bruder Martin E. Süskind war Journalist. Patrick Süskind hat viele Vorfahren aus der württembergischen Ehrbarkeit. So ist er ein Nachkomme des Bibelexegeten Johann Albrecht Bengel und damit auch des Reformators Johannes Brenz. Nach Grundschule, Gymnasium und Zivildienst studierte Süskind mittelalterliche und moderne Geschichte in München, auch zwei Semester in Aix-en-Provence, um seine Französisch-Kenntnisse zu verbessern. In dieser Zeit schrieb er seine ersten Texte. Er belegte ebenso Kurse in Englisch, Spanisch, Latein, Griechisch, Politik, Kunst und Theologie. Das Studium brach er ab.[1] Süskind verweigert sich in hohem Maße den Erwartungen des Literaturbetriebs. Er gibt kaum Interviews, tritt in der Öffentlichkeit nicht auf und hat verschiedene Auszeichnungen abgelehnt, so den Tukan-Preis (1987) und den FAZ-Literaturpreis (ebenfalls 1987)[4] sowie den französischen Preis für das beste Debüt (1986). Zur Weltpremiere der Verfilmung seines Romans Das Parfum am 7. September 2006 in München erschien er ebenfalls nicht.[5] Im Drehbuch zu Rossini reflektiert er jedoch selbstironisch sein eigenes Leben: die Filmfigur des scheuen Autors weigert sich – auch für viel Geld – sein Buch verfilmen zu lassen. Der Produzent wurde von Süskind dabei fast als ein Abbild von Bernd Eichinger (Constantin-Film) angelegt, der (nach eigener Aussage) damals versuchte, von Süskind die Filmrechte für Das Parfum zu erwerben. Von Süskind gibt es zudem kaum Fotos. In der Fernsehserie Monaco Franze hat er allerdings einen kleinen Cameo-Auftritt (9. Folge in der Kneipe, kurzer Zwischenschnitt). Am 7. September 2006 lief ein Portrait im Rahmen der Serie „Die großen Bayern“ im Bayerischen Rundfunk, worin sich Süskind nicht selbst zu Wort meldete. Stattdessen berichteten unter anderem Joachim Król und Christine Kaufmann über ihre Erlebnisse mit ihm.[6] Patrick Süskind lebt hauptsächlich in München,[7] in Seeheim am Starnberger See und in Montolieu in Frankreich. Literarisches Schaffen: Patrick Süskinds bekanntestes Werk ist der Roman Das Parfum (1985), der mit Übersetzungen in 46 Sprachen, darunter sogar Latein, mit etwa 15 Millionen verkauften Exemplaren (die Herausgabe einer Taschenbuchausgabe konnte erfolgreich um fast zehn Jahre hinausgezögert werden) zum Welterfolg wurde. 2006 wurde der Roman unter der Regie von Tom Tykwer (u. a. Lola rennt) verfilmt, nachdem Constantin-Film mit Bernd Eichinger für rund zehn Millionen Euro die Rechte- und Entwicklungskosten übernommen hatte (siehe Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders). Außerdem war Süskind an den Drehbüchern für die Fernseh-Mehrteiler Monaco Franze (1982) und Kir Royal (1986) beteiligt sowie an den Spielfilmen Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief (1997) und Vom Suchen und Finden der Liebe (2005), bei denen sämtlich Helmut Dietl Regie führte. Der Kontrabass, ein einaktiger Monolog aus dem Jahre 1981, war in der Spielsaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen und ist heute noch ständig im Repertoire deutscher und internationaler Theater. Patrick Süskind beschreibt oft (Anti-)Helden, die ihren Platz auf der Welt sowie in Beziehungen mit anderen Menschen suchen. ... Aus wikipedia-Patrick_S%C3%BCskind Schlagworte: Gebundene Ausgabe, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Parfümerie, Geruch, Geruchssinn, Kriminalliteratur, Kriminalroman, Massenmörder, Tom Tykwer, Belletristische Darstellung, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Hardcover, HC<br>Bestell-Nr.: 62820<br>Preis: 5,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Parfuem-Die-Geschichte-eines-Moerders-Roman-Sueskind-Patrick-3257016786,91502296-buch">Bestellen</a>Thu, 20 Dec 2018 20:30:01 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Parfuem-Die-Geschichte-eines-Moerders-Roman-Sueskind-Patrick-3257016786,91502296-buch<![CDATA[Das verborgene Wort. Roman. - (=dtv 13089)]]>https://www.buchfreund.de/Das-verborgene-Wort-Roman-dtv-13089-Hahn-Ulla-9783423130899,89934246-buchHahn, Ulla: Das verborgene Wort. Roman. - (=dtv 13089) Erste Auflage dieser Ausgabe München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2003. 622 (2) Seiten mit einer Abbildung. 19 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783423130899Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Bücherpreis, Kategorie deutschsprachige Belletristik, 2002. Ulla Hahns Bestseller. »Ein wichtiges, schönes, schreckliches Buch über das Erwachsenwerden, Wachwerden, Menschwerden.« (Erdmute Klein im Rheinischen Merkur) Hildegard Palm, 1945 in Dondorf bei Köln geboren, ist die Tochter eines ungelernten Arbeiters und dessen Frau Maria, erzogen im katholischen Glauben. »Wie viele Seiten hat ein Ding?« fragt die Sechsjährige ihren Großvater. »So viele, wie wir Blicke für sie haben«, antwortet er. Ihren Eltern ist Hilde verdächtig. Sie ist ganz offensichtlich aus der Art geschlagen, will sich nicht anpassen an die Regeln der Arbeiterklasse, strebt nach Höherem, spricht Hochdeutsch und rezitiert Schiller. Das weckt Mißtrauen und Angst in ihrer Familie. Als sie neun Jahre alt ist, legt sie eine Sammlung schöner Sätze und Wörter an - als Gegenwelt zum Gebrüll ihres Vaters und dem ängstlichen Geflüster der Mutter. Bücher werden zu ihrer Rettungsinsel. - Das verborgene Wort ist der zweite Roman der deutschen Lyrikerin und Schriftstellerin Ulla Hahn. Er erschien 2001, zehn Jahre nach ihrem Romandebüt Ein Mann im Haus, als erster Teil ihrer als Trilogie konzipierten, stark autobiographisch gefärbten Romanreihe und erreichte bereits Ende 2010 eine Auflage von über einer halben Million Exemplaren. Das verborgene Wort wurde mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet, der 2002 zum ersten Mal vergeben wurde. Unter dem Titel Teufelsbraten wurde das Buch als TV-Zweiteiler verfilmt und 2008 erstmals auf arte gesendet. Aufbruch, der zweite Teil der Trilogie, folgte dem Verborgenen Wort im Jahre 2009. Heldin der Trilogie ist Hildegard (Hilla) Palm[1], ein einfaches Arbeiterkind, das in der geistfeindlichen rheinisch-katholischen Provinz aufwächst, mühselig Hochdeutsch lernt, fürs Bücherlesen bestraft wird, lieber Geige als „Quetschebüggel“ gespielt hätte und letztlich doch den Weg aus der geistigen Tiefe hinauf in intellektuelle Höhen schafft. Während Das verborgene Wort vor allem Hillas Kindheit und Realschulzeit beschreibt, umspannt Aufbruch ihre Zeit am Gymnasium bis hin zum Beginn ihres Germanistikstudiums. Der dritte Teil, an dem die Autorin zur Zeit noch arbeitet, setzt damit ein, dass Hilla ihr Elternhaus verlässt, in ein Studentenwohnheim nach Köln umzieht und sich zum ersten Mal in ihrem Leben glücklich verlieben wird. ... Aus: wikipedia-Das_verborgene_Wort Schlagworte: Rheinland <Nordwest>, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Filmbuch, Romanverfilmungen, Filmromane, Filmklassiker, Filmbuch, Filmromane, Film, Filmliteratur, Verfilmte Literatur, Filmvorlage, Rettung<br>Bestell-Nr.: 61918<br>Preis: 3,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-verborgene-Wort-Roman-dtv-13089-Hahn-Ulla-9783423130899,89934246-buch">Bestellen</a>Tue, 18 Dec 2018 22:30:30 +0100https://www.buchfreund.de/Das-verborgene-Wort-Roman-dtv-13089-Hahn-Ulla-9783423130899,89934246-buch<![CDATA[Die hellen Tage. Roman. - (=Fischer Taschenbuch, Band 18437).]]>https://www.buchfreund.de/Die-hellen-Tage-Roman-Fischer-Taschenbuch-Band-18437-Bank-Zsuzsa-9783596512737,91502293-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62828.jpg" title="Die hellen Tage."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62828_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Bank, Zsuzsa: Die hellen Tage. Roman. - (=Fischer Taschenbuch, Band 18437). 9. Auflage Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2013. 540 (4) Seiten. 19,2 cm. Umschlaggestaltung: Gundula Hißmann und Andreas Heilmann. Taschenbuch. Kartoniert mit Porträtfoto auf der vorderen Klappe. ISBN: 9783596512737Guter Zustand. In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt. Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist. Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben. Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung. Nach ihrem hochgelobten Debütroman »Der Schwimmer« schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. »Die hellen Tage« ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern. - Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für die Erzählung »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Zuletzt erschien ihr Roman »Die hellen Tage«. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Süddeutschland, Kleinstadt, Mädchen, Freundin ; Freund ; Lebensbewältigung ; Geschichte 1965-1990 ; Belletristische Darstellung, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 62828<br>Preis: 2,49 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-hellen-Tage-Roman-Fischer-Taschenbuch-Band-18437-Bank-Zsuzsa-9783596512737,91502293-buch">Bestellen</a>Tue, 18 Dec 2018 22:30:30 +0100https://www.buchfreund.de/Die-hellen-Tage-Roman-Fischer-Taschenbuch-Band-18437-Bank-Zsuzsa-9783596512737,91502293-buch<![CDATA[Liebesnähe. Roman. Mit einer Nachbemerkung des Verfassers. - (=btb 73977).]]>https://www.buchfreund.de/Liebesnaehe-Roman-Mit-einer-Nachbemerkung-des-Verfassers-btb-73977-Ortheil-Hanns-Josef-9783442739776,91502295-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62830.jpg" title="Liebesnähe."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62830_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Ortheil, Hanns-Josef: Liebesnähe. Roman. Mit einer Nachbemerkung des Verfassers. - (=btb 73977). Taschenbucherstausgabe München : btb Verlag, 2013. 393 (7) Seiten. 18,7 cm. Umschlaggestaltung: semper smile. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783442739776Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Welche Sprache spricht die Liebe? Ein Mann und eine Frau treffen in einem Hotel im Alpenvorland ein. Sie bemerken einander und tauschen von da an geheime Zeichen aus. Kleine Botschaften, Hinweise auf Lektüren und Musikstücke – und ohne dass sie auch nur ein einziges Wort miteinander wechseln, verwickeln sie sich in das Mysterium der Annäherung und einer ungewöhnlichen Liebe, für die nur die Liebe selber zählt. »Liebesnähe« ist die Geschichte einer Frau und eines Mannes, die sich zufällig in einem einsam gelegenen Hotel treffen. Vom ersten Augenblick dieser Begegnung an erleben beide eine rasch wachsende Anziehung. Sie sind zu vorsichtig, miteinander zu sprechen und verlegen sich stattdessen auf ein virtuoses Spiel von Zeichen und Andeutungen. Im Hintergrund dieser Annäherung zieht die Besitzerin der Hotelbuchhandlung als geheime Mittlerin ihre eigenen Fäden: Sie »füttert« die beiden Liebenden mit Büchern, die – wie der Liebestrank in »Tristan und Isolde« – eine ganz eigene, magische Wirkung entfalten und aus dem Liebesspiel schließlich ein kaum noch durchschaubares Labyrinth aus Erlebtem, Geträumtem und Gelesenem machen. »Liebesnähe« ist nach den Romanen »Die große Liebe« (2003) und »Das Verlangen nach Liebe« (2007) der dritte Band einer Trilogie von in sich abgeschlossenen Romanen, in denen es um das Geheimnis der Liebesverständigung geht. »Liebesnähe« greift aber auch die Themen von stummer und sprachlicher Kommunikation in Ortheils letztem Roman »Die Erfindung des Lebens« auf: Erst langsam entdecken die Liebenden die jeweils eigene Sprache der Liebe mit all ihrem unverwechselbarem Vokabular. - Hanns-Josef Ortheil (* 5. November 1951 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller und promovierter Germanist. Leben: Ortheil wuchs als fünfter Sohn seiner Eltern in Köln, im Westerwald, in Wuppertal und in Mainz auf. Er hatte insgesamt 4 Geschwister, 2 starben im 2. Weltkrieg, die anderen 2 waren Totgeburten. Da seine Mutter mit ansehen musste, wie eins ihrer Kinder durch einen Granatsplitter starb, verstummte sie. Ortheil lernte deswegen erst mit 7 Jahren sprechen[1] – und in einem SWR-Fernsehbericht vom 30. November 2006 sagt er selbst, sein erster Satz sei gewesen: „Gib mal her!“, als er beim Fußballspielen den Ball haben wollte. Seit 1956 erhielt er Klavierunterricht. Für dieses Instrument war er talentiert und mit etwa 19 gab er bereits Konzerte und wollte Pianist werden. Massive Sehnenscheidenentzündungen zwangen ihn früh zur Aufgabe dieser Karriere. 1970 legte er sein Abitur an einem Mainzer Gymnasium ab und studierte anschließend in Rom Kunstgeschichte. 1971 nahm er das Studium der Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Komparatistik auf, das ihn an die Universitäten in Mainz, Paris, Göttingen und Rom führte. Er promovierte 1976 mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit an der Universität Mainz. Von 1976 bis 1982 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und später wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Neuere Deutsche Literatur der Universität Mainz; gleichzeitig begann er mit der Veröffentlichung eigener literarischer Arbeiten. Ab 1988 war er freier Schriftsteller. 1990 übertrug man ihm die Dozentur für Kreatives Schreiben und Gegenwartsliteratur an der Universität Hildesheim. 2003 erhielt er an derselben Universität die Professur für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Ortheil lebt heute in Stuttgart, Hildesheim und Wissen (Sieg), er hat drei Kinder. Hanns-Josef Ortheil, der neben seiner regulären Lehrtätigkeit auch Poetik-Dozenturen an den Universitäten Paderborn, Bielefeld und Heidelberg wahrnahm, ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Im Sommersemester 2007 war er Inhaber der Poetikprofessur an der Universität Bamberg. ... Aus: wikipedia-Hanns-Josef_Ortheil. Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Alpenvorland ; Hotel ; Mann ; Frau ; Annäherung, Nichtverbale Kommunikation, Belletristische Darstellung, Belletristik, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 62830<br>Preis: 5,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Liebesnaehe-Roman-Mit-einer-Nachbemerkung-des-Verfassers-btb-73977-Ortheil-Hanns-Josef-9783442739776,91502295-buch">Bestellen</a>Tue, 18 Dec 2018 22:30:30 +0100https://www.buchfreund.de/Liebesnaehe-Roman-Mit-einer-Nachbemerkung-des-Verfassers-btb-73977-Ortheil-Hanns-Josef-9783442739776,91502295-buch<![CDATA[Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman. Roman. - (=dtv, Band 13311).]]>https://www.buchfreund.de/Eine-Frau-eine-Wohnung-ein-Roman-Roman-dtv-Band-13311-Genazino-Wilhelm-3423133112,88872185-buchGenazino, Wilhelm: Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman. Roman. - (=dtv, Band 13311). 4. Auflage München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2006. 159 (1) Seiten. 19 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3423133112Guter Zustand. Buchblock etwas verzogen. Mit einem ironischen Blick auf die sechziger Jahre beschreibt Wilhelm Genazino den Weg eines jungen Mannes, der nur Bücher im Kopf hat, vorerst aber nichts anderes tun kann, als vermischte Nachrichten für das Lokalblatt zu schreiben - stolpernd kommt er voran. Ein junger Mensch von siebzehn Jahren fliegt vom Gymnasium, das kommt vor. Soll er sich damit trösten, dass auch so mancher große Geist ein schlechter Schüler war, bevor dann doch etwas aus ihm wurde? Die Mutter sieht es praktischer und macht sich mit ihrem Sohn zunächst auf die Suche nach einer Lehrstelle: Gartenbau, Süßwaren, eine Reifenfabrik, eine Brauerei, alles kommt in Frage. Der Sohn aber interessiert sich weder für Schokolade noch für Bier, sondern nur für eines: für Bücher. Ein Träumer, wie er im Buche steht, denkt er immer an dasselbe: ans Lesen und Schreiben. Und daran, endlich erwachsen zu werden und die drei Dinge zu haben, die es dazu braucht: eine Frau, eine Wohnung und einen eigenen, selbst geschriebenen Roman. Dann aber, im gleichen Augenblick, da die Mutter ihn als kaufmännischen Lehrling in einer Spedition unterbringt, druckt der örtliche Lokalanzeiger zum ersten Mal einen seiner Texte. Ein wunderbares Doppelleben beginnt: Tagsüber schreibt der Lehrling Lieferschei ne, abends kleine Artikel für den Lokalanzeiger. Und mit der Kollegin Linda scheint der junge Mann auch der anderen Seite seines Traumes näher zu kommen. Wilhelm Genazino hat einen klassischen Entwicklungsroman geschrieben - aber in seiner ganz eigenen, unverwechselbaren Art: leicht, komisch und von großem Einfallsreichtum und sprachlicher Originalität. Schlagworte: Novitäten, Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Deutsche Literatur der 00-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 61377<br>Preis: 2,40 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Eine-Frau-eine-Wohnung-ein-Roman-Roman-dtv-Band-13311-Genazino-Wilhelm-3423133112,88872185-buch">Bestellen</a>Tue, 18 Dec 2018 22:30:30 +0100https://www.buchfreund.de/Eine-Frau-eine-Wohnung-ein-Roman-Roman-dtv-Band-13311-Genazino-Wilhelm-3423133112,88872185-buch<![CDATA[Ein fliehendes Pferd. Novelle. Mit einer Zeittafel. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 600).]]>https://www.buchfreund.de/Ein-fliehendes-Pferd-Novelle-Mit-einer-Zeittafel-Suhrkamp-Taschenbuch-st-600-Walser-Martin-3518371002,83037774-buchWalser, Martin: Ein fliehendes Pferd. Novelle. Mit einer Zeittafel. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 600). 11. Auflage Frankfurt a. M., Suhrkamp Verlag, 1986. 150 (26) Seiten. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3518371002Lesetipp des Bouquinisten! Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Der Zufall führt zwei Ehepaare im Urlaub zusammen. Die Männer, Endvierziger, waren Studienfreunde. Während Helmut Halm nichts mehr vom Leben erwartet, ihm zu entfliehen sucht, jagt der vitale Klaus Buch von einer Tätigkeit zur nächsten und bestimmt auch bald das Urlaubsprogramm. Die Kluft zwischen den Männern wächst, bis hin zu dem Tag, als sie beim Segeln in ein Unwetter geraten. Die Ausnahmesituation führt zum dramatischen Kampf zwischen den beiden. - Martin Johannes Walser (* 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee) ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde Walser durch seine Darstellung innerer Konflikte der Antihelden in seinen Romanen und Erzählungen. Leben: Die Eltern Walsers betrieben die Bahnhofsrestauration und eine Kohlenhandlung in Wasserburg am Bodensee. Das Milieu seiner Kindheit wird im Roman Ein springender Brunnen geschildert. Von 1938 bis 1943 besuchte er die Oberrealschule in Lindau und wurde anschließend als Flakhelfer eingezogen. Nach Unterlagen des Berliner Bundesarchivs ist Walser in der Zentralkartei der NSDAP mit dem Eintrittsdatum 30. Januar 1944 verzeichnet.[1] Walser bestreitet jedoch, jemals einen Aufnahmeantrag ausgefüllt zu haben.[2] Nach dem Reichsarbeitsdienst erlebte er das Ende des Zweiten Weltkrieges als Soldat der Wehrmacht. Nach Kriegsende machte er 1946 in Lindau am Bodensee-Gymnasium das Abitur und studierte an den Universitäten Regensburg und Tübingen Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Mit einer Dissertation zu Franz Kafka wurde er 1951 in Tübingen promoviert. Während des Studiums arbeitete Walser als Reporter für den Süddeutschen Rundfunk und schrieb erste Hörspiele. Zusammen mit Helmut Jedele bildete er den Kern der „Genietruppe“ des Hörfunks. 1950 heiratete er Katharina „Käthe“ Neuner-Jehle. Aus dieser Ehe gingen die Töchter Franziska, Alissa, Johanna und Theresia hervor, aus einer Beziehung mit Maria Carlsson, der Ehefrau des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, stammt Sohn Jakob.[3] Seit 1953 wurde Walser regelmäßig zu den Tagungen der Gruppe 47 eingeladen, die ihn 1955 für die Erzählung Templones Ende auszeichnete. Sein erster Roman Ehen in Philippsburg erschien 1957 und wurde ein großer Erfolg. Walser lebte von da an mit seiner Familie als freier Schriftsteller erst in Friedrichshafen und dann in Nußdorf am Bodensee. In den sechziger Jahren setzte sich Walser wie viele andere linke Intellektuelle (Günter Grass u. a.) für die Wahl von Willy Brandt zum Bundeskanzler ein. 1964 war er Zuhörer beim Auschwitz-Prozess in Frankfurt. Er engagierte sich gegen den Vietnamkrieg [4], reiste nach Moskau und galt (auch seinem Verleger Siegfried Unseld) in den sechziger und siebziger Jahren als Sympathisant der DKP, der er aber nie als Mitglied angehörte; er war mit Ernst Bloch, Robert Steigerwald u. a. befreundet. 1988 hielt Walser im Rahmen der Reihe Reden über das eigene Land eine Rede, in der er deutlich machte, dass er die deutsche Teilung als schmerzende Lücke empfindet, mit der er sich nicht abfinden will. Diesen Stoff machte er auch zum Thema seiner Erzählung Dorle und Wolf. Auch wenn Walser ausdrücklich betonte, dass sich seine Haltung über die Zeit nicht verändert habe, sprechen einige Beobachter von einem Sinneswandel des Autors.[5] Eine in Verlagsverträgen ungewöhnliche Klausel ermöglichte es Walser, nach dem Tod von Siegfried Unseld mit allen seinen Werken 2004 vom Suhrkamp Verlag zum Rowohlt Verlag zu wechseln. Insbesondere spielte laut eigener Aussage dabei die fehlende Positionierung des Verlags im Streit um seinen umstrittenen Roman Tod eines Kritikers eine Rolle. Walser ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Sächsischen Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt) und Mitglied des deutschen P.E.N. ... Aus: wikipedia--Martin_Walser Schlagworte: Deutsche Literatur der siebziger Jahre, Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 58821<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Ein-fliehendes-Pferd-Novelle-Mit-einer-Zeittafel-Suhrkamp-Taschenbuch-st-600-Walser-Martin-3518371002,83037774-buch">Bestellen</a>Fri, 14 Dec 2018 22:00:53 +0100https://www.buchfreund.de/Ein-fliehendes-Pferd-Novelle-Mit-einer-Zeittafel-Suhrkamp-Taschenbuch-st-600-Walser-Martin-3518371002,83037774-buch<![CDATA[Die Entdeckung der Langsamkeit. Roman. Mit einer bibliographischen Notiz. - (=Serie Piper, SP 700).]]>https://www.buchfreund.de/Die-Entdeckung-der-Langsamkeit-Roman-Mit-einer-bibliographischen-Notiz-Serie-Piper-SP-700-Nadolny-Sten-3492107001,91459246-buchNadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit. Roman. Mit einer bibliographischen Notiz. - (=Serie Piper, SP 700). 9. Auflage. Neuausgabe München/Zürich, Piper Verlag, 1987. 359 (9) Seiten. Umschlag: Frederico Luci unter Verwendung eines Gemäldes von William Turner. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3492107001Lesetipp des Bukinisten! Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Besitzername auf dem Vorsatz. - Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Die Entdeckung der Langsamkeit OA 1983 Form Roman Epoche Moderne Der preisgekrönte Roman Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny behandelt – wie fast alle seine Bücher – das Thema Reisen. Dabei mischt der Autor authentische Ereignisse mit fiktionalen Elementen. Inhalt: Der Roman erzählt das Leben des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin (1786–1847), der schon als Jugendlicher an Seeschlachten teilnahm (Kopenhagen 1801, Trafalgar 1805). Sein Lebensziel war die Entdeckung der Nord-West-Passage nördlich des Nordamerikanischen Festlandes, der Verbindung von Atlantik und Pazifk. Nach zwei Arktisexpeditionen war Franklin kurzzeitig Gouverneur in Australien, bevor er auf der dritten Forschungsreise einen Schlaganfall erlitt und mit seiner Mannschaft im ewigen Eis starb. Die Entdeckung der Langsamkeit ist zugleich Abenteuer- wie Entwicklungsroman. Nadolny greift die biografischen Fakten aus dem Leben Franklins auf, ergänzt das Porträt des Kapitäns jedoch um einen wesentlichen Punkt: Franklin ist ein langsamer Mensch, im Denken, Sprechen und Handeln, eigentlich zu langsam für die moderne Zeit der industriellen Revolution. Die vermeintliche Schwäche des Außenseiters wird jedoch als Ausdauer, Gründlichkeit und Gelassenheit zur Stärke. Franklin entzieht sich der Beschleunigung des Zeitalters und setzt ihr seine Haltung und Anschauung entgegen, nach der jedes Individuum seinen Fähigkeiten entsprechend einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten kann. Damit ist er zugleich Kritiker der modernen Zivilisation wie als Forscher deren typischer Vertreter. Franklins Langsamkeit erscheint geradezu als Voraussetzung für eine humane Gesellschaft, getragen vom Respekt der Menschen untereinander und einem verantwortungsvollen Umgang. Sein Prinzip bewährt sich sowohl auf der Polarexpedition wie in der Liebe. Zum Scheitern verurteilt ist lediglich sein Versuch, sein Vorgehen als Gouverneur einer Strafkolonie in der Politik einzuführen. Dennoch bleibt letztlich die Botschaft, dass seine umsichtige, bedächtige Art zum Frieden zwischen den Menschen und Völkern beiträgt. Wirkung: Bereits drei Jahre vor Veröffentlichung des Romans erhielt Nadolny für das fünfte Kapitel den Ingeborg-Bachmann-Preis. Das Werk gilt bei Kritik und Publikum als das beste des Autors und wurde in alle Weltsprachen übersetzt. P. Z. Nadolny, Sten, *29.7.1942 Zehdenick/ Havel. Der Sohn eines Autorenpaares wuchs in Oberbayern auf, studierte mittlere und neuere Geschichte und promovierte mit einer Arbeit über Abrüstungsverhandlungen in der Weimarer Republik. Er arbeitete als Lehrer für Geschichte, bevor er 1977 als Regisseur und Aufnahmeleiter beim Film arbeitete. 1980 erhielt er den I.-Bachmann-Preis für Ausschnitte aus seinem zweiten Roman Die Entdeckung der Langsamkeit. In ihm berichtet er bei aller vorgeblichen Schlichtheit des Erzählens auf überaus kunstvolle Weise vom Leben des historischen britischen Seefahrers und Entdeckers John Franklin (1786-1847). Die Erzählung über den Arktisforscher ist zugleich eine unterschwellige Kritik an der industriellen Neuzeit, deren Schnelligkeitswahn und Fortschrittsglaube ein Mensch gegenübergestellt wird, dessen Langsamkeit (an der seine Mitmenschen verzweifeln) es ihm zugleich ermöglicht, sich und die Welt neu zu sehen. Selim oder Die Gabe der Rede ist ein Roman über das Erzählen und über die bundesrepublikanische Gesellschaft. Der Abiturient Alexander und der aus der Türkei in die BRD gekommene Ringer Selim sind die Hauptpersonen des Romans, der zur Zeit der Studentenbewegung beginnt und 1989 endet. Vor allem die quasi ethnologischen Blicke Selims auf die Deutschen geben dem Buch Leben. - 1985 Hans-Fallada-Preis, 1986 Premio Vallombrosa. 1990 hielt N. in München Poetik-Vorlesungen über das problematische Mitwirken politischer und anderer guter Absichten am Prozeß des Schreibens. Autorenlexikon/Systhema. - Sten Nadolny [ste?n na'd?lni] (* 29. Juli 1942 in Zehdenick an der Havel) ist ein deutscher Schriftsteller. Er ist der Sohn des Schriftstellerpaares Burkhard Nadolny und Isabella Nadolny. Leben: Nadolny wuchs in Oberbayern auf. Nach dem Abitur in Traunstein studierte er in München sowie in Göttingen, Tübingen und Berlin Geschichte und Politikwissenschaft. 1976 promovierte er an der Freien Universität Berlin zum Thema Abrüstungsdiplomatie 1932/1933. Sein Großvater Rudolf Nadolny leitete 1932/1933 die deutsche Delegation auf der Genfer Abrüstungskonferenz des Völkerbunds. Doktorvater Nadolnys war der renommierte Historiker Thomas Nipperdey. Bevor er als Aufnahmeleiter ins Filmgeschäft einstieg, war er für etwa ein Jahr als Geschichtslehrer tätig. Zur Zeit lebt er in Berlin. Künstlerisches Schaffen: 1981 erschien mit Netzkarte sein erster Roman, der auf Grundlage des Drehbuchs eines gleichnamigen Filmprojekts entstand, das nie realisiert wurde. Protagonist des Buchs ist der 30-jährige Studienreferendar Ole Reuter, der eine einmonatige Reise mit der Bundesbahn unternimmt. Sten Nadolnys bekanntestes Werk, Die Entdeckung der Langsamkeit, erschien zwei Jahre später, nachdem das fünfte Kapitel mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden war. Das Buch beschreibt, angelehnt an das Leben des Polarforschers John Franklin, den Werdegang eines Menschen, der ungemein langsamer ist als der Rest der Welt und trotz oder gerade wegen seiner Langsamkeit seinen Weg geht und ein berühmter Kapitän und Entdecker wird. 1990 hielt Nadolny an der Münchener Universität die Münchner Poetikvorlesungen. Die inzwischen gealterte Hauptfigur von Netzkarte ließ der Autor 1999 in Er oder ich wiederauferstehen. Zitate: „Nur wer sich dafür entscheiden kann, nichts zu sagen, kann auch frei reden.“ – Sten Nadolny: Selim oder die Gabe der Rede. Roman.[1] ... Aus: wikipedia-Sten_Nadolny Schlagworte: Seefahrt, Romanbiographien, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Seekrieg, Belletristik, Nordamerika, Wilder Westen, Navigation, Biographische Romane, Historische Persönlichkeit, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Historischer Roman Historische Romane, Expeditionen, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Expedition, Seefahrer, Expeditionsliteratur, Großbritannien / Geschichte, Seefahrtsliteratur, Marine, Belletristische Darstellung, Nautik, Meer, Maritimes, Franklin, John (Forschungsreisender), Nordwestpassage, Polarforschung, Polarforscher<br>Bestell-Nr.: 62815<br>Preis: 2,60 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Entdeckung-der-Langsamkeit-Roman-Mit-einer-bibliographischen-Notiz-Serie-Piper-SP-700-Nadolny-Sten-3492107001,91459246-buch">Bestellen</a>Fri, 14 Dec 2018 22:00:53 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Entdeckung-der-Langsamkeit-Roman-Mit-einer-bibliographischen-Notiz-Serie-Piper-SP-700-Nadolny-Sten-3492107001,91459246-buch<![CDATA[Ein fliehendes Pferd. Novelle. Mit einer Zeittafel. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 600).]]>https://www.buchfreund.de/Ein-fliehendes-Pferd-Novelle-Mit-einer-Zeittafel-Suhrkamp-Taschenbuch-st-600-Walser-Martin-3518371002,91459247-buchWalser, Martin: Ein fliehendes Pferd. Novelle. Mit einer Zeittafel. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 600). 9. Auflage Frankfurt a. M., Suhrkamp Verlag, 1985. 150 (26) Seiten. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Motiv: Aquarell von Alissa Walser. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3518371002Lesetipp des Bouquinisten! Sehr guter Zustand. Der Zufall führt zwei Ehepaare im Urlaub zusammen. Die Männer, Endvierziger, waren Studienfreunde. Während Helmut Halm nichts mehr vom Leben erwartet, ihm zu entfliehen sucht, jagt der vitale Klaus Buch von einer Tätigkeit zur nächsten und bestimmt auch bald das Urlaubsprogramm. Die Kluft zwischen den Männern wächst, bis hin zu dem Tag, als sie beim Segeln in ein Unwetter geraten. Die Ausnahmesituation führt zum dramatischen Kampf zwischen den beiden. - Martin Johannes Walser (* 24. März 1927 in Wasserburg am Bodensee) ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde Walser durch seine Darstellung innerer Konflikte der Antihelden in seinen Romanen und Erzählungen. Leben: Die Eltern Walsers betrieben die Bahnhofsrestauration und eine Kohlenhandlung in Wasserburg am Bodensee. Das Milieu seiner Kindheit wird im Roman Ein springender Brunnen geschildert. Von 1938 bis 1943 besuchte er die Oberrealschule in Lindau und wurde anschließend als Flakhelfer eingezogen. Nach Unterlagen des Berliner Bundesarchivs ist Walser in der Zentralkartei der NSDAP mit dem Eintrittsdatum 30. Januar 1944 verzeichnet.[1] Walser bestreitet jedoch, jemals einen Aufnahmeantrag ausgefüllt zu haben.[2] Nach dem Reichsarbeitsdienst erlebte er das Ende des Zweiten Weltkrieges als Soldat der Wehrmacht. Nach Kriegsende machte er 1946 in Lindau am Bodensee-Gymnasium das Abitur und studierte an den Universitäten Regensburg und Tübingen Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Mit einer Dissertation zu Franz Kafka wurde er 1951 in Tübingen promoviert. Während des Studiums arbeitete Walser als Reporter für den Süddeutschen Rundfunk und schrieb erste Hörspiele. Zusammen mit Helmut Jedele bildete er den Kern der „Genietruppe“ des Hörfunks. 1950 heiratete er Katharina „Käthe“ Neuner-Jehle. Aus dieser Ehe gingen die Töchter Franziska, Alissa, Johanna und Theresia hervor, aus einer Beziehung mit Maria Carlsson, der Ehefrau des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, stammt Sohn Jakob.[3] Seit 1953 wurde Walser regelmäßig zu den Tagungen der Gruppe 47 eingeladen, die ihn 1955 für die Erzählung Templones Ende auszeichnete. Sein erster Roman Ehen in Philippsburg erschien 1957 und wurde ein großer Erfolg. Walser lebte von da an mit seiner Familie als freier Schriftsteller erst in Friedrichshafen und dann in Nußdorf am Bodensee. In den sechziger Jahren setzte sich Walser wie viele andere linke Intellektuelle (Günter Grass u. a.) für die Wahl von Willy Brandt zum Bundeskanzler ein. 1964 war er Zuhörer beim Auschwitz-Prozess in Frankfurt. Er engagierte sich gegen den Vietnamkrieg [4], reiste nach Moskau und galt (auch seinem Verleger Siegfried Unseld) in den sechziger und siebziger Jahren als Sympathisant der DKP, der er aber nie als Mitglied angehörte; er war mit Ernst Bloch, Robert Steigerwald u. a. befreundet. 1988 hielt Walser im Rahmen der Reihe Reden über das eigene Land eine Rede, in der er deutlich machte, dass er die deutsche Teilung als schmerzende Lücke empfindet, mit der er sich nicht abfinden will. Diesen Stoff machte er auch zum Thema seiner Erzählung Dorle und Wolf. Auch wenn Walser ausdrücklich betonte, dass sich seine Haltung über die Zeit nicht verändert habe, sprechen einige Beobachter von einem Sinneswandel des Autors.[5] Eine in Verlagsverträgen ungewöhnliche Klausel ermöglichte es Walser, nach dem Tod von Siegfried Unseld mit allen seinen Werken 2004 vom Suhrkamp Verlag zum Rowohlt Verlag zu wechseln. Insbesondere spielte laut eigener Aussage dabei die fehlende Positionierung des Verlags im Streit um seinen umstrittenen Roman Tod eines Kritikers eine Rolle. Walser ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Sächsischen Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt) und Mitglied des deutschen P.E.N. ... Aus: wikipedia--Martin_Walser Schlagworte: Deutsche Literatur der siebziger Jahre, Deutsche Literatur der 70-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 62810<br>Preis: 2,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Ein-fliehendes-Pferd-Novelle-Mit-einer-Zeittafel-Suhrkamp-Taschenbuch-st-600-Walser-Martin-3518371002,91459247-buch">Bestellen</a>Fri, 14 Dec 2018 22:00:53 +0100https://www.buchfreund.de/Ein-fliehendes-Pferd-Novelle-Mit-einer-Zeittafel-Suhrkamp-Taschenbuch-st-600-Walser-Martin-3518371002,91459247-buch<![CDATA[Vorfreude Wien. Literarische Warnungen 1945 - 1995. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Richard Reichensperger. Mit bio- und bibliographischen Hinweisen zu den Beiträgern.]]>https://www.buchfreund.de/Vorfreude-Wien-Literarische-Warnungen-1945-1995-Herausgegeben-und-mit-einem-Vorwort-von-Richard-Reichensperger-Mit-bio-und-bibliographischen-Hinweisen-zu-den-Beitraegern-Reichensperger-Richard,91400312-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62803.jpg" title="Vorfreude Wien."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62803_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Reichensperger, Richard: Vorfreude Wien. Literarische Warnungen 1945 - 1995. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Richard Reichensperger. Mit bio- und bibliographischen Hinweisen zu den Beiträgern. Erstausgabe Frankfurt am Main : S. Fischer Verlag, 1995. 343 (1) Seiten mit graphischen Darstellungen. 22 cm. Umschlaggestaltung: Raphie Etgar. Blaues Leinen mit farbigen Vorsätzen ,l Lesebändchen und Schutzumschlag. ISBN: 9783100629142Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Aus dem Klappentext: Die Anatomie Wiens: Zentrale Texte der österreichischen Gegenwartsliteratur zusätzlich aktualisiert mit Originalbeiträgen von Achleitner, Aichinger, Jandl. Jelinek, Mayröcker, Merkel und Schutting verwandeln das Stadtbild zum Bild einer Stadt. In der Spannung zwischen Krankheits- und Wunschbild, zwischen Vorfreude und Vorwarnung wird Wien hier historisch, topographisch und architektonisch ganz neu sichtbar gemacht. Doch die Anthologie zeigt nicht nur die Reaktionen auf Wien und die Geschichte des Jahrhunderts. Sie verknüpft darüber hinaus die Einzeltexte über Motive wie Bewegung (Stadtbahn) und Wasser (Donau), wobei die Texte ebenso wie die Stadt in einer in dieser Konsequenz neuen Anordnung präsentiert werden: Die Architektur der Anthologie will den Stadtkörper nachzeichnen. Die in konzentrischen Kreisen gewachsene Stadt wird also in der Abfolge der Texte Prosa und Lyrik ebenso wie wichtige Essays zum Wiener Dialekt und zur Architektur sinnfällig. So setzt der Band in den Außenbezirken ein und wandert über H.C. Artmanns Vororte nach einem Ausflug in die Weinberge (Elfriede Jelinek) mit der Stadtbahn zurück, um dann in den Bezirken 9-1 in das Innere von Wien vorzudringen. Diese Innenbezirke werden, neben Essays des führenden Architekturhistorikers Friedrich Achleitner, jeweils eingeleitet von Stadtplänen: So könnte man mit diesen optischen und sprachlichen Zeichen die Stadt neu lesen lernen. Ein von 1945-1995 unternommener und aktuell fortzusetzender Entzifferungsversuch also, verdeutlicht in Quer- und Längsschnitten: Nicht nur horizontal über die Stadtlandschaft hin, sondern auch vertikal in verschiedenen Sprachschichten von der brutalsten Obszönität im Dialekt hin zu schwebenden Szenen soll die Atmosphäre Wiens, sollen seine Straßen und Plätze lebendig werden. Schlagworte: Österreich ; Literatur ; Wien ; Geschichte 1945-1995, Belletristik, Austriaca, Österreichische Autoren, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Anthologie/Anthologien<br>Bestell-Nr.: 62803<br>Preis: 9,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Vorfreude-Wien-Literarische-Warnungen-1945-1995-Herausgegeben-und-mit-einem-Vorwort-von-Richard-Reichensperger-Mit-bio-und-bibliographischen-Hinweisen-zu-den-Beitraegern-Reichensperger-Richard,91400312-buch">Bestellen</a>Mon, 10 Dec 2018 23:30:35 +0100https://www.buchfreund.de/Vorfreude-Wien-Literarische-Warnungen-1945-1995-Herausgegeben-und-mit-einem-Vorwort-von-Richard-Reichensperger-Mit-bio-und-bibliographischen-Hinweisen-zu-den-Beitraegern-Reichensperger-Richard,91400312-buch<![CDATA[Angst. Erzählende Prosa. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 1459).]]>https://www.buchfreund.de/Angst-Erzaehlende-Prosa-Suhrkamp-Taschenbuch-st-1459-Koeppen-Wolfgang-9783518379592,91361716-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62788.jpg" title="Angst."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62788_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Koeppen, Wolfgang: Angst. Erzählende Prosa. - (=Suhrkamp Taschenbuch, st 1459). Taschenbucherstausgabe Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 1987. 112 Seiten. 17,8 cm. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus und Rolf Staudt. Umschlagfoto Isolde Ohlbaum. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783518379592Sehr guter Zustand. Erzählende Prosa, wie sie nur von Koeppen geschrieben werden konnte. - Wolfgang Arthur Reinhold Koeppen (* 23. Juni 1906 in Greifswald; † 15. März 1996 in München) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Er wurde vor allem durch seine Romantrilogie Trilogie des Scheiterns bekannt, die Anfang der 1950er-Jahre entstand, und veröffentlichte danach noch Reiseberichte und Erinnerungen. Leben: Koeppen kam als Wolfgang Köppen – später ersetzte er den Umlaut durch oe – unehelich zur Welt. 1908 übersiedelten Mutter und Sohn von Greifswald nach Ortelsburg in Ostpreußen. Sein Vater, Dozent der Augenheilkunde und Ballonfahrer, erkannte die Vaterschaft nie an. Koeppen schlug sich in der Zeit der Weimarer Republik als Schauspieler und Dramaturgie-Volontär durch, ehe er im Berlin der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre als Feuilletonredakteur beim Berliner Börsen-Courier Anstellung fand. Er veröffentlichte in dieser Zeit über 200 Literatur-, Theater- und Filmkritiken, sowie Essays und Reportagen. Im Zuge der Machtübernahme durch die Nazis verlor er seine Stellung. Als sein Romandebüt Eine unglückliche Liebe 1934 erschien, lebte er bereits in Scheveningen in den Niederlanden. In dem Werk thematisierte Koeppen seine einseitige Beziehung zu der Schauspielerin Sybille Schloß. 1939 kehrte er wieder nach Deutschland zurück und hielt sich mit dem Schreiben von Filmdrehbüchern bis Kriegsende über Wasser. Seit 1943 lebte er in München. ... Koeppen war einer der ersten, der nach 1945 in der deutschsprachigen Literatur die Tradition des Montageromans wiederbelebte, deren bekanntester Vertreter in Deutschland vor 1933 Alfred Döblin war (v.a. in dessen Roman Berlin Alexanderplatz). Koeppens „Markenzeichen“ sind „Blitze“, d.h. kurze, oft wiederkehrende, im Kontext eines Bewusstseinsstroms plötzlich einschießende und oft leicht abgewandelte Gedanken (Beispiel: „Keetenheuve ein...“ in Koeppens Roman Das Treibhaus). Mit seiner Trilogie des Scheiterns (1951: Tauben im Gras; 1953: Das Treibhaus; 1954: Der Tod in Rom) gab er eine erste kritische Bestandsaufnahme der sich formierenden Bundesrepublik Deutschland. Mit Vehemenz und Schärfe analysiert Koeppen die Rückstände jener Ideologien und Verhaltensweisen, die zu Faschismus und Krieg geführt haben und die schließlich in den fünfziger Jahren die Restauration der überkommenen Verhältnisse protegierten. In der Nachkriegszeit blieb Koeppen ein Außenseiter, der mit seinem Werk an die Tradition der klassischen Moderne anknüpfte. Sein Einfluss auf andere Autoren, z. B. Günter Grass und Peter Rühmkorf, sollte jedoch nicht unterschätzt werden. ... Zum Spätwerk gehören im Übrigen ein autobiografischer Essay über Kindheit und Jugend in der vorpommerschen Stadt Greifswald („Jugend“, 1976) sowie ein unter Mitwirkung Koeppens entstandenes Film-Skript über Venedig (Ich bin gern in Venedig, warum, 1980). In seinen letzten Jahrzehnten fiel es Koeppen immer schwerer, literarisch tätig zu sein. Sein Verleger Unseld hatte trotz größtem Verständnis und Entgegenkommen immer weniger Einfluss auf seine literarische Produktion. Koeppen verstummte zusehends nach der weitgehenden Ablehnung seiner Romantrilogie in den 1950er Jahren. Kurz vor seinem 90. Geburtstag starb Wolfgang Koeppen am 15. März 1996 in München. Er wurde auf dem Münchner Nordfriedhof bestattet. Seit 1998 verleiht Koeppens Geburtsstadt Greifswald den Wolfgang-Koeppen-Preis für Literatur. Die Universität Greifswald erwarb Koeppens Nachlass und 2002 wurde in Greifswald das Literaturzentrum Vorpommern eröffnet, das sich dem Andenken an Wolfgang Koeppen widmet und das Wolfgang-Koeppen-Archiv enthält. ... Aus: wikipedia-Wolfgang_Koeppen Schlagworte: Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Belletristik, Deutsche Literatur der 80-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 62788<br>Preis: 4,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Angst-Erzaehlende-Prosa-Suhrkamp-Taschenbuch-st-1459-Koeppen-Wolfgang-9783518379592,91361716-buch">Bestellen</a>Thu, 06 Dec 2018 22:31:19 +0100https://www.buchfreund.de/Angst-Erzaehlende-Prosa-Suhrkamp-Taschenbuch-st-1459-Koeppen-Wolfgang-9783518379592,91361716-buch<![CDATA[Kopfjäger. Bericht aus dem Inneren des Landes. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Kopfjaeger-Bericht-aus-dem-Inneren-des-Landes-Roman-Timm-Uwe-3462021168,91361718-buchTimm, Uwe: Kopfjäger. Bericht aus dem Inneren des Landes. Roman. Erstausgabe Köln : Kiepenheuer und Witsch Verlag, 1991. 447 (1) Seiten. 21 cm. Umschlag: Mendell & Oberer. Schwarzes Leinen mit rotgeprägter Deckelvignette, farbigen Vorsätzen und Schutzumschlag. ISBN: 3462021168Sehr guter Zustand. - Die Geschichte des Millionenbetrügers Peter Walter. Geschildert wird seine Kindheit in Hamburg, sein mühsamer Aufstieg zum Börsenhändler, seine Betrügereien mit Warentermingeschäften, seine Festnahme und schließlich seine Flucht am Tag der Urteilsverkündung. Zwei Männer verfolgen dann seine Spur: der eine ist Privatdetektiv, der die verschwundenen Millionen wiederbeschaffen soll, der andere ist sein schriftstellernder Onkel, der eine story über ihn schreiben will. Doch da beginnt Walter, seine Geschichte selbst niederzuschreiben. - Der Verlag über das Buch "Die Menge der Geschichten, ihr Witz, ihre Widersprüchlichkeit, die Momente der Täuschung, das Verkaufsinteresse ergeben einen locker gefügten Blütenblust, in dem plausibel eine gesellschaftliche Realität sich darstellt ... Ein spannender, hintersinniger, genußvoll konsumierbarer, bitterbös-heiterer Roman." Heinrich Vormweg in der Süddeutschen Zeitung" "Uwe Timm hat ein vorzügliches, ein äußerst feinfühliges Buch über den alltäglichen Kannibalismus geschrieben. Über Finanzberater und Scharlatane, denen Geld alles bedeutet. Und über ihre Opfer, die sich den Vampiren willig hingeben, immer in der Hoffnung, selbst etwas abzubekommen vom süßen Blut ihrer Mitmenschen." Udo Perina in der Zeit" "Als Stilist und Erzähler sucht Uwe Timm in Deutschland seinesgleichen ... Kopfjäger" ist das beste deutsche Buch seit langem. Eine Kolportage aus Anekdoten, wissenschaftlichen Abhandlungen, Beobachtungen und genauer journalistischer Beschreibung zu einem spannenden Roman verdichtet." Christian Kracht in Tempo" "Ein fabelhafter Roman voller kurzweiliger Geschichten." Lutz Hagestedt im Wiesbadener Kurier" "An Garcia Marquez geschult, macht Timm da weiter, wo Balzac aufhörte. Nach der Konjunktur des Seelchens in unseren gutbürgerlichen Feuilletons während der zynischen 80er Jahre ist er zur Tagesordnung übergegangen: zur Seele vom Geschäft." Hermann Peter Piwitt in der Frankfurter Rundschau" "Von Anfang bis Ende spannend und unterhaltsam ... Ein facettenreicher Spiegel der Boom-Gesellschaft." Helmuth Kiesel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung" "Uwe Timm erfindet eine Fülle von Figuren und Geschehnissen mit einem Witz, einer scheinbaren Beiläufigkeit und einer Überzeugungskraft, dass man mitunter beinahe vergisst, was er ebenfalls noch leistet: Er liefert uns ein aktuelles Sittengemälde, einen Zeit- und Schelmenroman, den niemand, der ihn liest, so bald vergessen wird." Wolfgang Steuhl in der Weltwoche" "Ein fulminantes Psychogramm unserer Gesellschaft." Widmar Puhl in der Welt" "Romane aus dem Wirtschaftsleben sind selten in der deutschen Gegenwartsliteratur. Noch seltener ist die Gabe, die der studierte Volkswirtschaftler Uwe Timm hat: wirtschaftliche Zusammenhänge in einer transparenten Sprache darzustellen." Holger Schlodder im Darmstädter Echo" "Kopfjäger" ist letztlich ein schlau geschriebener Kriminalroman, in dem der Autor mit Witz über sich selbst Auskunft gibt, in dem er mit dem Leser sein Spiel treibt und dazu noch klug Kritik und Geschichte und Unterhaltung verbindet. Sich von dieser Art Kopfjäger" zur Strecke bringen zu lassen, macht einfach Spaß." Manfred Loimeier im Mannheimer Morgen" "Ein durch und durch amüsant zu lesendes Buch." Lutz Holzinger in Salto", Wien. - Uwe Timm (* 30. März 1940 in Hamburg) ist ein deutscher Schriftsteller. Leben: Uwe Timm wurde im März 1940 in Hamburg geboren. 1943 wurde er mit seiner Mutter zu Verwandten nach Coburg evakuiert und kehrte im Spätsommer 1945 nach Hamburg zurück, wo der aus dem Krieg heimgekehrte Vater eine Kürschnerei eröffnete. Nach der Volksschule machte er eine Lehre als Kürschner und übernahm das hoch verschuldete Pelzgeschäft des kurz zuvor verstorbenen Vaters. Nachdem das Geschäft entschuldet war, besuchte er ab 1961 das Braunschweig-Kolleg zusammen mit Benno Ohnesorg, wo er 1963 sein Abitur bestand. Seine ersten Gedichte erscheinen in der zusammen mit Ohnesorg herausgegebenen Zeitschrift teils-teils, von der aber nur eine Nummer erschien. Es folgte ein Studium der Philosophie und Germanistik in München. 1966 setzt er dieses in Paris fort, wo er den Mathematiker Diederich Hinrichsen kennenlernt. Gemeinsam schreiben sie ein Theaterstück, für das sie aber keinen Verlag finden. 1967-69 war Timm, nach seiner Rückkehr nach München, im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) politisch tätig. Er schrieb Agitprop-Lyrik und Straßentheaterstücke und beteiligte sich an der Besetzung der Münchner Universität. 1969 heiratet er die spätere Übersetzerin Dagmar Ploetz. 1970 begann er ein Zweistudium der Soziologie und Volkswirtschaft, das er aber 1972 wieder aufgab. 1971 promovierte er über »Das Problem der Absurdität bei Albert Camus«. Seitdem arbeitet Timm als freier Schriftsteller. 1971/72 gründete er die »Wortgruppe München« und war Mitherausgeber der Zeitschrift »Literarische Hefte«. Von 1972 bis 1982 gab er die AutorenEdition mit heraus. ... Heute lebt Uwe Timm als freier Schriftsteller mit seiner Familie in München und Berlin. Rezeption: In den 1970er-Jahren erlangte Uwe Timm als Autor erstmals große Aufmerksamkeit durch seinen Roman Heißer Sommer, der bis heute zu den wenigen literarischen Zeugnissen der 68er-Studentenrevolte zählt, sowie mit seinem postkolonial-historischen Roman Morenga. ... Aus: wikipedia-Uwe_Timm Schlagworte: Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, , Finanzmärkte, Spekulation, Spekulant, Hochstapler, Börse<br>Bestell-Nr.: 62785<br>Preis: 11,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Kopfjaeger-Bericht-aus-dem-Inneren-des-Landes-Roman-Timm-Uwe-3462021168,91361718-buch">Bestellen</a>Thu, 06 Dec 2018 22:31:19 +0100https://www.buchfreund.de/Kopfjaeger-Bericht-aus-dem-Inneren-des-Landes-Roman-Timm-Uwe-3462021168,91361718-buch<![CDATA[Das Kajütenbuch oder nationale Charakteristiken. In drei Büchern (in einem Band): Die Prärie im Jacinto - Der Krieg - Der Kapitän. Mit einem Nachwort von Fritz Adolf Hünich. - (=Insel-Taschenbuch, it 392).]]>https://www.buchfreund.de/Das-Kajuetenbuch-oder-nationale-Charakteristiken-In-drei-Buechern-in-einem-Band-Die-Praerie-im-Jacinto-Der-Krieg-Der-Kapitaen-Mit-einem-Nachwort-von-Fritz-Adolf-Huenich-Insel-Taschenbuch-it-392-Sealsfie,91101266-buchSealsfield, Charles (das ist Carl Anton Postl): Das Kajütenbuch oder nationale Charakteristiken. In drei Büchern (in einem Band): Die Prärie im Jacinto - Der Krieg - Der Kapitän. Mit einem Nachwort von Fritz Adolf Hünich. - (=Insel-Taschenbuch, it 392). Erste Auflage dieser Ausgabe Frankfurt am Main, Insel-Verlag; Frankfurt am Main : Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag [in Kommission], 1979. 437 (11) Seiten mit Illustrationen von Theodor Eberle. Dünndruckausgabe. Umschlag nach Entwürfen von Willy Fleckhaus. 17,8 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 345832092XSehr guter Zustand. Sealsfield, Charles, eigentlich Karl Anton Postl, österreichischer Schriftsteller, * Popice (Südmährisches Gebiet) 3. 3. 1793,  Gut unter den Tannen (bei Solothurn) 26. 5. 1864; aus katholischer, konservativer Bauernfamilie; 1805-15 Studium der Philosophie und Theologie am Konvent des Kreuzherrenordens in Prag; 1814 Priesterweihe. Unter dem innenpolitischen Druck und aus privaten Gründen floh er 1823 in die Schweiz, dann in die USA, wo er den Namen C. Sealsfield annahm, der erst nach seinem Tod als Pseudonym enthüllt wurde. 1826 Rückkehr nach Europa, 1827-30 wieder in den USA, dann Korrespondent in London und Paris. Ab 1832/33 als Schriftsteller in der Schweiz, 1837 und 1853-58 erneut in den USA. Sealsfield war ein politisch engagierter Journalist und Reiseschriftsteller, der das liberale Gedankengut der österreichischen Spätaufklärung in der Verfassung der USA verwirklicht fand und den Spannungen zwischen restaurativen und nationalliberalen Tendenzen Ausdruck gab. Anfangs unter dem Einfluss von J. F. Cooper, F. R. de Chateaubriand und W. Scott, wurde Sealsfield dann zum frührealistischen Erzähler mit politischem und pädagogischem Engagement und zum ersten bedeutenden deutschsprachigen Schilderer amerikanischer Landschaft und Gesellschaft. In seinen Charakter- und Milieuzeichnungen stellte Sealsfield die harmonische Entsprechung von Mensch und Landschaft bei der Herausbildung demokratischer Staatsformen in Mexiko und im amerikanischen Südwesten dar und lehnte die eher an Europa orientierte gesellschaftliche Entwicklung der Neuenglandstaaten ab. Sealsfield trat für eine konservative, bürgerliche Agrargesellschaft ein und warnte vor den sozialen Folgen der fortschreitenden Industrialisierung. In neuester Zeit wurde Sealsfields Werk verstärkt in den Kontext der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts gestellt. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004 Sehr guter Zustand. Schlagworte: Abenteuerromane, Germanistik, Seefahrt, Indianerliteratur, Literaturgattungen, Literaturepochen, Unabhängigkeitskrieg, Literatur aus Österreich, Abenteuer, Indianerstämme, Wilder Westen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Österreichische Literatur, Abenteuerliteratur, Indianer, Vereinigte Staaten von Amerika / Geschichte, Seefahrer, Literaturrecherche, Literaturkanon, Literarhistoriker, Literaturtheorie, Literaturkritik, Literaturtheorie, Literatursoziologie, Sprachwissenschaft, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Österreichische Autoren<br>Bestell-Nr.: 62645<br>Preis: 2,45 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Kajuetenbuch-oder-nationale-Charakteristiken-In-drei-Buechern-in-einem-Band-Die-Praerie-im-Jacinto-Der-Krieg-Der-Kapitaen-Mit-einem-Nachwort-von-Fritz-Adolf-Huenich-Insel-Taschenbuch-it-392-Sealsfie,91101266-buch">Bestellen</a>Tue, 04 Dec 2018 22:01:08 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Kajuetenbuch-oder-nationale-Charakteristiken-In-drei-Buechern-in-einem-Band-Die-Praerie-im-Jacinto-Der-Krieg-Der-Kapitaen-Mit-einem-Nachwort-von-Fritz-Adolf-Huenich-Insel-Taschenbuch-it-392-Sealsfie,91101266-buch<![CDATA[Der Prozess. Roman. Herausgegeben von Max Brod. Gestrichene Stellen. Mit Nachworten von Max Brod. Mit bibliographischen Hinweisen. - (=Fischer-Bücherei 676).]]>https://www.buchfreund.de/Der-Prozess-Roman-Herausgegeben-von-Max-Brod-Gestrichene-Stellen-Mit-Nachworten-von-Max-Brod-Mit-bibliographischen-Hinweisen-Fischer-Buecherei-676-Kafka-Franz-9783436006686,91329892-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62766.jpg" title="Der Prozess."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62766_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Kafka, Franz: Der Prozess. Roman. Herausgegeben von Max Brod. Gestrichene Stellen. Mit Nachworten von Max Brod. Mit bibliographischen Hinweisen. - (=Fischer-Bücherei 676). 572. - 596. Tausend. 20. Auflage Frankfurt a.M. ; Hamburg : Fischer-Bücherei, 1975. 199 (9) Seiten. 18 cm. Umschlagentwurf nach einer Zeichnung von Franz Kafka. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783436006686Guter Zustand. - Der Prozess OA 1925 Form Roman Epoche Moderne Mit Der Prozess schuf Franz Kafka ein Jahrhundertwerk, das die Existenzbedingungen des Individuums auf inhaltlich und formal bahnbrechende Weise radikal neu formulierte. Die große Parabel über das Scheitern des Josef K. vor Gericht und Gesetz veranschaulicht das ausweglose Dasein des Einzelnen im Labyrinth einer anonymen Welt, die sich jeder Sinnsetzung entzieht. Inhalt: An seinem 30. Geburtstag wird Josef K., ein allein stehender Bankbeamter, verhaftet. Die Umstände sind so mysteriös wie grotesk: Die Verhaftung erfolgt durch obskure »Wächter«; das Verhör, dem einige Kollegen beiwohnen, findet im Schlafzimmer der Nachbarin statt. Über den Anlass erfährt K. lediglich, dass das anonyme Gericht, das auf Basis eines unbekannten Gesetzes urteilt, von der Schuld »angezogen« würde; obwohl im Fall von K. kein Verbrechen vorliegt, sei die Schuld prinzipiell unanzweifelbar. K. reagiert widersprüchlich: Während der ersten Vorladung greift er das Gericht offen an; zugleich ist er übertrieben dienstfertig, fügt sich in sein Schicksal, bestellt einen Anwalt und will Erkundigungen einziehen. Die ebenso verzweifelten wie kläglichen Versuche, die Ereignisse zu beeinflussen, scheitern ohne Ausnahme. Ein Geistlicher klärt K. am Ende über die Aussichtslosigkeit seiner Bemühungen auf: Das Gesetz, unter das der Angeklagte gestellt ist, entzieht sich jedem rationalen Verständnis. So wenig wie der Sinn des Lebens entschlüsselt werden kann, ist der »Sinn« des Gesetzes zu erfassen; da es absolut ist, verweigert sich das Gesetz objektiven Definitionen. Die allein möglichen subjektiven, daher stets unzureichenden Einschätzungen konfrontieren den Erkenntnissuchenden mit der Sinnlosigkeit seines Tuns. Verbissen weigert sich K., sein Dasein unter dieses negative Prinzip des »Scheiterns« zu stellen, den Prozess zu verschleppen oder die Hoffnung auf einen »Freispruch« aufzugeben. K. ignoriert die Warnung des Geistlichen, dass das Verfahren allmählich ins Urteil übergehe: Am Vorabend seines 31. Geburtstags, ein Jahr nach Beginn des Prozesses, wird Josef K. vor die Stadt geführt und exekutiert. Aufbau: Das zwischen Mitte 1914 und Anfang 1915 entstandene Romanfragment, das erst postum veröffentlicht wurde, folgt – äußerlich betrachtet – klassischen Mustern: Die 16 überlieferten, teilweise unabgeschlossenen Kapitel decken einen Zeitraum von exakt einem Jahr ab und schildern die Ereignisse streng chronologisch. Die Erzählweise orientiert sich am Realismus des 19. Jahrhunderts; moderne Stilelemente sind kaum zu finden. Das eigentliche Novum liegt in der Art und Weise, wie Kafka die Darstellungsmittel nutzt und den Leser an der Erkenntnissuche des Protagonisten teilhaben lässt: Das Geschehen wird durchgängig aus der personalen Erzählperspektive von Josef K. geschildert; die häufig verwendete erlebte Rede und zahlreiche innere Monologe steigern die verengende Wirkung, um den Protagonisten, den Erzähler und den Leser zu einer unauflöslichen Einheit zu verschmelzen. Die tiefe Widersprüchlichkeit der Ereignisse, die paradoxen Reaktionen K.s und das klaustrophobische Gerichtsszenario erzeugen eine labyrinthische Atmosphäre, die das Berichtete auch den rationalen Erklärungsversuchen des Lesers entzieht. Wirkung: Die parabolische Erzähltechnik bewirkt, dass sich der Roman – wie das »Gesetz« – jeder abschließenden Deutung verweigert und den Leser zwingt, sich stets aufs Neue mit den divergierenden Sinnangeboten des Texts auseinander zu setzen. In alle Weltsprachen übertragen, mehrfach vertont, dramatisiert und verfilmt gilt Der Prozess, den Kafka persönlich für misslungen hielt, bis heute unangefochten als Inbegriff des »modernen« Romans. Guter Zustand. Schlagworte: Schöne Literatur, Germanistik, Deutsche Literatur der 10 er Jahre, Taschenbuchreihen, Buchreihen, Buchwissenschaft, Literaturgeschichte, Buchwesen, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Deutsche Literatur der zehner Jahre, Literaturtheorie, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Filmromane, Verfilmte Literatur,, Welles, Orson<br>Bestell-Nr.: 62766<br>Preis: 3,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Prozess-Roman-Herausgegeben-von-Max-Brod-Gestrichene-Stellen-Mit-Nachworten-von-Max-Brod-Mit-bibliographischen-Hinweisen-Fischer-Buecherei-676-Kafka-Franz-9783436006686,91329892-buch">Bestellen</a>Tue, 04 Dec 2018 22:01:08 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Prozess-Roman-Herausgegeben-von-Max-Brod-Gestrichene-Stellen-Mit-Nachworten-von-Max-Brod-Mit-bibliographischen-Hinweisen-Fischer-Buecherei-676-Kafka-Franz-9783436006686,91329892-buch<![CDATA[Das Mangobaumwunder. Roman. - (=Knaur Taschenbuch, Band 60100).]]>https://www.buchfreund.de/Das-Mangobaumwunder-Roman-Knaur-Taschenbuch-Band-60100-Perutz-Leo-und-Paul-Frank-3426601001,91329893-buchPerutz, Leo und Paul Frank: Das Mangobaumwunder. Roman. - (=Knaur Taschenbuch, Band 60100). Taschenbucherstausgabe München, Droemer Knaur Verlag, 1998. 175 (1) Seiten. 18 cm. Umschlaggestaltung: ZERO Agentur. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3426601001Lesetipp des Bouquinisten! Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Leo Perutz, eigentlich Leopold Perutz, (* 2. November 1882 in Prag; † 25. August 1957 in Bad Ischl) war ein österreichischer Schriftsteller. Im bürgerlichen Beruf war er Versicherungsmathematiker. ... –1928: Erfolg: In Wien verfolgte Perutz die revolutionären Ereignisse von 1918/1919 mit Interesse und besuchte politische Versammlungen, wobei er für die Sozialdemokraten Partei nahm. In dieser Zeit veröffentlichte er mehrere Artikel, in denen er die österreichische Militärjustiz scharf angriff. Zeitweise gehörte er dem Arbeiterrat in der Anker-Versicherung an. Die Zeit zwischen 1918 und 1928 war Perutz’ literarisch produktivste Periode. Er schrieb sechs bei Kritik und Publikum meist sehr erfolgreiche Romane; von mehreren konnte er auch die Filmrechte verkaufen. Daneben veröffentlichte er Erzählungen, Novellen und schrieb Drehbücher. Gelegentlich arbeitete er zudem als Bearbeiter einiger Werke Victor Hugos. 1923 gelang Perutz mit dem Roman Der Meister des Jüngsten Tages ein großer Erfolg bei Publikum und Kritik; das Werk sollte in den folgenden Jahren in viele Sprachen übersetzt und zu einer nicht unwichtigen Geldquelle für die Exiljahre werden. 1928 erschien sein Roman Wohin rollst du, Äpfelchen ... in Fortsetzungen in der Berliner Illustrirten Zeitung und machte Perutz einem Millionenpublikum bekannt. Perutz’ Bekanntenkreis erweiterte sich durch diese Erfolge erheblich. Zu den Schriftstellern, mit denen er verkehrte oder Briefkontakt hatte, gehörten in dieser Zeit Bertolt Brecht, Bruno Brehm, Theodor Kramer, Anton Kuh, Robert Musil, Friedrich Reck-Malleczewen, Alexander Roda Roda, Walther Rode, Josef Weinheber und Franz Werfel. Sein Stammcafé war das Café Herrenhof. Im hinteren Raum hatte er dort einen eigenen Tisch, an dem er Karten spielte und wo er im übrigen für seine oft bösartigen, manchmal auch gewalttätigen Auftritte bekannt war. So kam es dort auch zum Eklat gegenüber dem ebenso zu bösartigen Auftritten neigenden Otto Soyka (vgl. dazu Friedrich Torbergs Tante Jolesch). ... Zum Werk: Jorge Luis Borges schätzte Perutz und unterstützte die Herausgabe spanischer Übersetzungen in Argentinien. In Frankreich wurde sein Roman Der Marques de Bolibar 1962 mit dem Prix Nocturne ausgezeichnet. Perutz’ Romane folgen oft dem Schicksal von Einzelnen (z. B. Der schwedische Reiter oder Der Judas des Leonardo). Häufig enthalten sie ein Element des Phantastischen (z. B. Nachts unter der steinernen Brücke) und sind meist in der Vergangenheit angesiedelt oder verweisen auf die Vergangenheit (z. B. St. Petri Schnee). Die Handlung ist spannend erzählt und wird durch zahlreiche Anspielungen, Ironie und verwirrende, sich widersprechende Interpretationen der Ereignisse spielerisch vorangetrieben. Ein zentrales Motiv ist die Frage „Was ist real?“, wobei sich konkurrierende Versionen, häufig die eines Ich-Erzählers und die der Umwelt, gegenüber stehen, ohne dass sich entscheiden ließe, welche Version den „tatsächlichen“ Ereignissen entspricht. Friedrich Torberg war der Auffassung, „daß er zu den Meistern des phantastischen Romans gehört“. In den letzten Jahren wurde Perutz’ Werk vom lesenden Publikum wiederentdeckt und erscheint in zahlreichen Neuauflagen. Unter den neueren Autoren zählt besonders Daniel Kehlmann zu seinen Bewunderen: „Perutz ist der große magische Realist der deutschen Literatur. Er ist jemand, der im Grunde das macht, was Gabriel Garcia Marquez und Jorge Luis Borges auch für sich entdeckt haben: nämlich, das Wunderbare, das Unbegreifliche und Magische mit - wie Marquez es nennt - unbewegtem Gesicht zu erzählen.“ ... Aus: wikipedia-Leo_Perutz Schlagworte: Deutsche Literatur der zehner Jahre, Mystik, Magie Belletristik, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Wien, phantastischer Roman, Phantastik, Phantastische Literatur, Fantasy, Zauber, Zauberei, Zauberer, Zaubersprüche, Magie, Magier, Magisches Weltbild, Magischer Realismus, Historischer Roman Historische Romane, Rabbiner<br>Bestell-Nr.: 62770<br>Preis: 8,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Mangobaumwunder-Roman-Knaur-Taschenbuch-Band-60100-Perutz-Leo-und-Paul-Frank-3426601001,91329893-buch">Bestellen</a>Tue, 04 Dec 2018 22:01:08 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Mangobaumwunder-Roman-Knaur-Taschenbuch-Band-60100-Perutz-Leo-und-Paul-Frank-3426601001,91329893-buch<![CDATA[Der Seelenbräu. Erzählung. - (=Fischer-Bücherei 140).]]>https://www.buchfreund.de/Der-Seelenbraeu-Erzaehlung-Fischer-Buecherei-140-Zuckmayer-Carl,37526058-buchZuckmayer, Carl: Der Seelenbräu. Erzählung. - (=Fischer-Bücherei 140). Erste Auflage dieser Ausgabe. Frankfurt/M./Hamburg, Fischer Bücherei, 1956. 161 Seiten mit Zeichnungen von Günter Böhmer. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert.Einband am Kopf leicht gedellt. Befriedigender Zustand. Mit einer Verlagsbeilage. - Carl Zuckmayer (* 27. Dezember 1896 in Nackenheim, Rheinhessen; † 18. Januar 1977 in Visp, Schweiz, Grab in Saas-Fee) war ein deutscher Schriftsteller. ... Exil: Nach dem Anschluss Österreichs am 13. März 1938 sah sich Zuckmayer zur Flucht gezwungen. Er hatte öffentlich gegen die Nazis Stellung bezogen, und seine Werke waren schon seit 1933 in Deutschland verboten. Sein älterer Bruder, der Musiker Eduard Zuckmayer, war wegen der Abstammung der Mutter aus der assimilierten jüdischen Familie Goldschmidt seit 1934 durch Ausschluss aus der Reichsmusikkammer mit Berufsverbot belegt und deshalb schon 1935 in die Türkei emigriert.[1]. Buchstäblich im letzten Moment, schreibt Carl Zuckmayer in seinen Memoiren Als wär’s ein Stück von mir, als Rollkommandos bereits das Haus in Henndorf besetzt hatten, um ihn festzunehmen, und bevor sie am folgenden Tag in seiner Wiener Wohnung erschienen und diese plünderten, entkam er am 15. März 1938 mit dem Zug nach Zürich. Dort konnte im November 1938 die Uraufführung seines Schauspiels Bellman stattfinden, zu der es in Wien nach einer ersten Probe am 11. März nicht mehr gekommen war. Nachdem 1939 das Haus in Henndorf schließlich beschlagnahmt und die ganze Familie ausgebürgert worden war, emigrierte man über Paris, von wo man am 28. Mai 1938 mit dem Zug zur Einschiffung nach Rotterdam weiterreiste, auf Einladung der Journalistin Dorothy Thompson in die USA. Zuckmayers Lebenssituation war dort naturgemäß schwierig. In der deutschen Exilantengemeinde galt er zunächst als Prototyp des „Halbemigranten“ (Alfred Döblin). Zeitweise konnte er in Hollywood als Drehbuchautor arbeiten. Als er jedoch seine „innere Unabhängigkeit“ und „Produktivität“ bedroht sah, kehrte er nach New York zurück und wurde Dozent an der von Erwin Piscator geleiteten Theaterschule der Exil-Universität der New School for Social Research. Da ihn diese Tätigkeit nicht befriedigte und er sich und die Familie damit auch nicht ernähren konnte, entschlossen er und seine Frau sich im Frühjahr 1941, sich als Farmer zu versuchen. Man gab die New Yorker Wohnung auf, pachtete bei Barnard,[2] Windsor County (Vermont), wo Dorothy Thompson und ihr Mann Sinclair Lewis den Landsitz Twin Farms unterhielten, für 50 Dollar im Monat die Backwoods Farm und bewirtschaftete sie die folgenden Jahre. 1943 schrieb Zuckmayer dort für den ersten amerikanischen Auslandsgeheimdienst, das Office of Strategic Services (OSS), Dossiers über Schauspieler, Regisseure, Verleger und Journalisten, die während der Zeit des „Dritten Reiches“ in Deutschland erfolgreich waren. Dabei machte er die ganze Spannbreite der Verhaltensmöglichkeiten in einer Diktatur von Anpassung bis hin zu Renitenz anhand von 150 exemplarischen Lebensläufen sichtbar. Diese Dossiers wurden erst 2002 als „Geheimreport“ veröffentlicht. 1946, ein Jahr nach Kriegsende, kehrte Zuckmayer als ziviler Kulturbeauftragter des amerikanischen Kriegsministeriums erstmals nach Europa zurück. Nach einer fünfmonatigen Inspektionsreise schrieb er einen umfangreichen „Deutschlandbericht“, in dem er zahlreiche besatzungspolitische Maßnahmen kritisierte und eine Reihe konkreter Änderungsvorschläge machte. Er wurde 2004 erstmals publiziert. Sein 1946 in Zürich uraufgeführtes Stück Des Teufels General, das er unter dem Eindruck des Todes von Ernst Udet begonnen hatte, wurde sein größter Nachkriegserfolg auf dem westdeutschen Theater. Allein in der Spielzeit 1948/49 wurde es 2069 Mal gespielt. Resigniert musste Zuckmayer später feststellen, dass sein Bühnenerfolg weniger auf der antifaschistischen Tendenz beruhte, sondern wegen des Identifikationsangebots mit einem schneidigen Kriegshelden Beifall fand. Mit Dramen wie „Der Gesang im Feuerofen“ (1950) über Widerstand und Kollaboration in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs und „Das kalte Licht“ (1955) über einen Fall von Atomspionage war Zuckmayer im Westen auch in den 1950er Jahren der erfolgreichste deutsche Dramatiker. Das führte auch zu zahlreichen Verfilmungen, unter anderem durch Helmut Käutner. Mit Beginn der 1960er Jahre sank das Interesse an seinen Stücken rapide, weil ihr formaler Traditionalismus nicht mehr dem Zeitgeschmack von Regisseuren und Intendanten entsprach. Über die Gründe für diese Entwicklung verständigte sich Zuckmayer in den 1970er Jahren in einem ebenso kurzen wie aufschlussreichen Briefwechsel mit Tankred Dorst. Im Januar 1946 erhielt er die 1943 von ihm beantragte US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Noch bis 1957 behielt Zuckmayer seinen Wohnsitz in Woodstock (Vermont), USA. Er lehnte es ab, einen Antrag auf Wiedereinbürgerung in Deutschland zu stellen. Einzelnachweise: ? Beide Eltern blieben allerdings bis zu ihrem Tod nach dem Krieg in Deutschland. Nach der Ausbombung ihres Hauses in Mainz 1941 übersiedelten sie nach Oberstdorf, wo der Ortsgruppenleiter die Mutter durch Vertuschung ihrer jüdischen Herkunft geschützt haben soll ? Barnard, Vermont in der englischsprachigen Wikipedia Aus wikipedia-orgCarl_Zuckmayer Schlagworte: Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Buchhandelsgeschichte, Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Buchgeschichte, Taschenbücher vor 1960, Buchillustrationen, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Buchwissenschaft, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Buchwesen, Illustrierte Bücher, Buchillustration, Buchherstellung, Deutsche Literatur der 40er Jahre<br>Bestell-Nr.: 13598<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Seelenbraeu-Erzaehlung-Fischer-Buecherei-140-Zuckmayer-Carl,37526058-buch">Bestellen</a>Fri, 30 Nov 2018 18:31:11 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Seelenbraeu-Erzaehlung-Fischer-Buecherei-140-Zuckmayer-Carl,37526058-buch<![CDATA[Daphne Herbst. Roman. - (=Fischer Taschenbuch, Band 2299).]]>https://www.buchfreund.de/Daphne-Herbst-Roman-Fischer-Taschenbuch-Band-2299-Kolb-Annette-3596222990,90923846-buchKolb, Annette: Daphne Herbst. Roman. - (=Fischer Taschenbuch, Band 2299). Neuausgabe. 23. - 32. Tausend Frankfurt a.M., Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1982 (April). 189 (3) Seiten. Umschlagentwurf: Max Bartholl. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3596222990Guter Zustand. Einband leicht fleckig. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Daphne Herbst ist die Tochter einer Familie der Münchner Gesellschaft, deren Mißgunst und Ignoranz ihre Sensibilität nicht gewachsen ist. Annette Kolb (1870-1967) zeichnet in diesem überaus poetischen, autobiographisch geprägten Roman, dessen Handlung kurz vor Ausbruch des 1.Weltkrieges einsetzt und mit dem Zusammenbruch der alten Zeit endet, teils mit Strenge, teils mit Witz freundlich hilfsbereite wie weniger angenehme Gestalten des bayerischen Großbürgertums. - Annette Kolb, mit bürgerlichem Namen Anna Mathilde Kolb, (* 3. Februar 1870 in München; † 3. Dezember 1967 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie setzte sich nachhaltig für den Frieden ein und erwarb sich Verdienste um die deutsch-französische Verständigung. In Romanen beschäftigte sie sich kapriziös-anmutig mit dem High-Society-Leben. Leben: Geboren als dritte Tochter des Münchner Gartenarchitekten Max Kolb (1829–1915) und der Pariser Pianistin Sophie Kolb Danvin prägten deutsch-französische Einflüsse Leben und Werk. Ihr Vater Max Kolb war ein illegitimer Sprößling der Wittelsbacher. Verschiedenen Überlieferungen zufolge war entweder der spätere König Maximilian II oder Herzog Max Joseph in Bayern sein Vater. Im ersten Fall wäre der Vater Annette Kolbs ein Halbbruder Ludwigs des II. gewesen, im zweiten Fall ein Halbbruder der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Die Großeltern mütterlicherseits waren ein bekanntes französisches Landschaftsmalerpaar: Felix und Constance Amelie Davin. Annette Kolb wuchs in München auf und verbrachte erste Schuljahre in der Klosterschule Thurnfeld bei Hall in Tirol. Sie entdeckte ihre Lust am Schreiben und gab 1899 ihr erstes, von ihr selbst finanziertes Buch heraus. Im Ersten Weltkrieg trat sie entschieden für den Pazifismus ein. Ein vehementes Plädoyer für die Anwendung von Vernunft und für eine europäische Völkerverständigung löste nach einem Vortrag in Dresden am 11. Januar 1915 Tumulte aus. Das Bayerische Kriegsministerium verhängte gegen sie 1916 „wegen pazifistischer Umtriebe“ eine Brief- und Reisesperre. Auf Betreiben von Walther Rathenau konnte Annette Kolb ins Schweizer Exil gehen. 1923 ließ sich die Schriftstellerin in Badenweiler nieder, wo ihr im Vorjahr Paul Schmitthenner gemeinsam mit dem Architekten Wilhelm Jost ein Wohnhaus errichtet hatte. In den zwanziger Jahren spielte sie eine bedeutende Rolle im deutschen Literaturleben. Rainer Maria Rilke war von ihren Romanen begeistert, mit René Schickele, den sie seit 1914 kannte, ihrem Nachbarn in Badenweiler, einem Elsässer Schriftsteller und Befürworter deutsch-französischen Interessenausgleichs, verband sie eine Freundschaft bis zu seinem Tode im Jahr 1940. 1929 porträtierte die Literatin in einem Buch den französischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger Aristide Briand. 1933 emigrierte Annette Kolb nach Paris und löste sich damit völlig vom Deutschland der Nationalsozialisten; 1936 wurde sie französische Staatsbürgerin. 1941 floh die 71-jährige nach New York. Nach dem Krieg lebte sie bis 1961 sowohl in Paris wie in München und Badenweiler. Ihren letzten Wohnsitz nahm sie in München. Annette Kolb war bis ins hohe Alter hinein literarisch, musikalisch, journalistisch und politisch aktiv. Ihr Grab befindet sich auf dem kleinen Bogenhausener Friedhof an der Neuberghauser Straße in München (Grab Mauer rechts Nr. 10). ... Aus: wikipedia-Annette_Kolb Schlagworte: Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Münchner Literatur, Münchner Schriftsteller, Exil, Münchner Geschichte, Deutsche Literatur der 10 er Jahre, Deutsche Geschichte vor 1933, Exilliteratur, Deutsche Literatur der zehnerJahre, Exilschriftsteller, Soziale Identität, Karriere, Lebensgeschichte, Sozialpsychologie, Frauenrechte, Normen, Rollen, Sozialisation, Arbeit, Frauengeschichte, Frauensexualität, Emanzipation, Soziologie Gesellschaft, Frauenbilder, Feminismus, Frau / In der Literatur, Oberschicht, Junge Frau, Intrige, Geschichte 1913,<br>Bestell-Nr.: 62545<br>Preis: 3,70 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Daphne-Herbst-Roman-Fischer-Taschenbuch-Band-2299-Kolb-Annette-3596222990,90923846-buch">Bestellen</a>Fri, 30 Nov 2018 18:31:11 +0100https://www.buchfreund.de/Daphne-Herbst-Roman-Fischer-Taschenbuch-Band-2299-Kolb-Annette-3596222990,90923846-buch<![CDATA[Schubert. Zwölf Moments musicaux und ein Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Schubert-Zwoelf-Moments-musicaux-und-ein-Roman-Haertling-Peter,91293063-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62736.jpg" title="Schubert."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62736_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Härtling, Peter: Schubert. Zwölf Moments musicaux und ein Roman. Lizenzausgabe Gütersloh: Bertelsmann-Club GmbH; Stuttgart: Europäische Bildungsgemeinschaft; Berlin , Darmstadt, Wien: Deutsche Buch-Gemeinschaft; Kornwestheim: EBG-Verlags-GmbH; Wien: Buchgemeinschaft Donauland; Zug/Schweiz : Buch- und Schallplattenfreunde, 1996. 332 (2) Seiten. 19,2 cm. Umschlaggestaltung: Rudolf Kasparek. Braunes Leinen ohne Schutzumschlag.Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Klappentexte beiliegend. »Ganz gleich, welche Stelle man zufällig aufgeschlagen hat, man liest sich unverzüglich fest und mag sich von dem Sog der Erzählung nur ungern lösen, geht darin emotional auf. Härtlings Buch ist ein Roman, in erster Linie ein Stück Literatur, enthält des Autors Impressionen über ein Musikerleben in einer poetischen Form.« SWR2. Franz Schubert: das Genie, der leise Rebell und der unglücklich Liebende. Ein sinnlicher und faszinierender Roman über den Komponisten Franz Schubert, der nur 31 Jahre alt wurde und einer der tragischsten Genien der abendländischen Musikgeschichte ist. Es ist ihm nicht an der Wiege gesungen worden, »einer der erschütterndsten Komponisten überhaupt« (Nikolaus Harnoncourt) zu werden. In der Enge und dem Lärm des Schulhauses auf dem Wiener Himmelpfortgrund, wo der Vater Lehrer ist und die Mutter ein Kind nach dem anderen zur Welt bringt, gilt Musizieren lediglich als Beiwerk, Komponieren nicht als Beruf. Doch ausgewählt von Kaisers Gnaden, entkommt der Sängerknabe der k. k. Hofkapelle der Autorität des Vaters und wird zum gefeierten Mittelpunkt der Wiener Salons: Franz Schubert, das einsame Genie, der leise Rebell, der unglücklich Liebende. Mit sicherem Blick für das Wesentliche zeichnet Peter Härtling die Lebensstationen des Komponisten nach und entführt in die Welt schöner Klänge, deren Leichtigkeit erkauft ist mit tiefem Leid. - Peter Härtling (* 13. November 1933 in Chemnitz) ist ein deutscher Schriftsteller. Leben: Peter Härtling verbrachte seine Kindheit zunächst in Hartmannsdorf bei Chemnitz, wo sein Vater eine Rechtsanwaltskanzlei unterhielt. Während des Zweiten Weltkriegs zog die Familie nach Olmütz in Mähren, gegen Ende des Kriegs flohen sie vor der russischen Armee nach Zwettl in Niederösterreich. Nach dem Krieg übersiedelte Härtling nach Nürtingen, besuchte dort das Gymnasium und wurde Volontär bei der Nürtinger Zeitung. 1948 lernte er in Nürtingen Fritz Ruoff kennen, der zu seinem Mentor wurde. 1954/55 war Härtling Redakteur bei der Heidenheimer Zeitung, 1956 bis 1962 bei der Deutschen Zeitung und 1962 bis 1964 bei der Zeitschrift Der Monat, deren Mitherausgeber er daraufhin bis zum Jahr 1970 war. 1967 war Härtling Cheflektor, von 1968 bis Ende 1973 in der Geschäftsleitung des S. Fischer Verlags in Frankfurt am Main. Seit 1974 arbeitet er als freier Schriftsteller. Im Wintersemester 1983/84 hielt Härtling die Frankfurter Poetik-Vorlesungen, in deren Verlauf die Erzählung „Der spanische Soldat“ nach einer Fotografie von Robert Capa entstand. Härtling war von 1998 bis 2006 Präsident der Hölderlin-Gesellschaft. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Ihm wurden darüber hinaus viele Literaturpreise und Auszeichnungen anderer Art zuteil, wie z. B. im Jahr 2004 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nürtingen, in der auch ein privates Gymnasium nach ihm benannt wurde. Peter Härtling lebt heute in Mörfelden-Walldorf. Schaffen: Härtling widmet sich in einem großen Teil seines literarischen Werkes – sowohl in der Lyrik als auch in der Prosa – der Aufarbeitung der Geschichte und der eigenen Vergangenheit. Der autobiografische Roman Zwettl (1973) beschäftigt sich mit der Zeit in Niederösterreich nach der Flucht der Familie vor der Roten Armee. Nachgetragene Liebe (1980) verarbeitet Härtlings Erinnerungen an den früh verstorbenen Vater. Thematisch prägend ist in Härtlings Gedichten, Essays und Kritiken auch die Heimat, die er in Württemberg gefunden hat. Den Hintergrund für einen weiteren Schwerpunkt seines Schaffens bilden die Literatur und die Musik der Romantik. Härtling bereitete die Lebensgeschichten der Schriftsteller Friedrich Hölderlin, Wilhelm Waiblinger und E. T. A. Hoffmann sowie der Komponisten Franz Schubert und Robert Schumann in Romanbiografien auf. Kinderbücher: Nachdem Härtling 1969 eine Laudatio auf den tschechischen Kinderbuchautor Jan Procházka hielt, begann er 1970 selbst Bücher für Kinder zu schreiben. Seine Kinder- und Jugendbücher behandeln meist soziale Probleme, die Kinder betreffen. In Das war der Hirbel (1973) geht es um ein verhaltensgestörtes Heimkind, Oma (1975) thematisiert das Altern und den Tod, Theo haut ab (1977) das Ausreißen von zu Hause und von den Eltern. In Ben liebt Anna (1979) verliebt sich ein deutscher Schüler in ein polnisches Aussiedlermädchen. Hörfunk: Peter Härtling ist langjähriger Moderator der Sendung Literatur im Kreuzverhör in hr2, dem Kulturprogramm des Hessischen Rundfunks. ... Aus: wikipedia-Peter_H%C3%A4rtling. Schlagworte: Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Belletristische Darstellung, Belletristik, Gewebe, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Biographie, Lebensgeschichte, Lebensweg, Erinnerungen, Memoiren, Biopic, Schilderungen, Karriere, Geschichte, Biografien Biografie, Biographien, Persönlichkeiten, Persönlichkeit, Historische Hilfswissenschaften, Geschichte, Kulturgeschichte, Musikphilosphie, Musikwissenschaft, Musikerziehung, Musiktheorie, Musikkunde, Musikgeschichte, Musiker, Musik, Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Sinfonie, Symphonie, Lied, Lieder, Orchester, Partitur, Musikinstrumente, Gegenwartsliteratur, Komponisten, 19. Jahrhundert<br>Bestell-Nr.: 62736<br>Preis: 5,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Schubert-Zwoelf-Moments-musicaux-und-ein-Roman-Haertling-Peter,91293063-buch">Bestellen</a>Fri, 30 Nov 2018 18:31:11 +0100https://www.buchfreund.de/Schubert-Zwoelf-Moments-musicaux-und-ein-Roman-Haertling-Peter,91293063-buch<![CDATA[Das Schloss. Roman. Herausgegeben von Max Brod. Mit einem Nachwort von Max Brod.]]>https://www.buchfreund.de/Das-Schloss-Roman-Herausgegeben-von-Max-Brod-Mit-einem-Nachwort-von-Max-Brod-Kafka-Franz-3596209005,91293064-buchKafka, Franz: Das Schloss. Roman. Herausgegeben von Max Brod. Mit einem Nachwort von Max Brod. Lizenzausgabe Gütersloh: Bertelsmann-Lesering, 1962. 462 (2) Seiten. Schutzumschlag und Einbandentwurf: J.H. Kuiper. 19 x 12 cm. Grünes Leinen mit goldgeprägter Deckelvignette, goldgeprägten Rückentiteln, Kopffarbschnitt und Schutzumschlag. ISBN: 3596209005Sehr guter Zustand. - Das Schloß, der letzte große Roman von Franz Kafka, erzählt vom Kampf des Landvermessers K. gegen die allgegenwärtige, groteske Bürokratie einer geheimnisvollen Schloßverwaltung. Doch je verzweifelter K. kämpft, desto weiter entfernt er sich von seinem Ziel. - Franz Kafka (* 3. Juli 1883 in Prag, damals Österreich-Ungarn; † 3. Juni 1924 in Kierling – heute Stadtteil von Klosterneuburg –, Österreich; selten auch tschechisch František Kafka) war ein deutschsprachiger Schriftsteller, der aus einer bürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie stammte. Sein Hauptwerk bilden neben drei Romanen bzw. Romanfragmenten (Der Process, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen. Kafkas Werke wurden zum größeren Teil erst nach seinem Tod und gegen seinen erklärten Willen von Max Brod veröffentlicht, einem engen Freund und Schriftstellerkollegen. Seither zählen sie zum unbestrittenen Kanon der Weltliteratur mit vielfältigen, anhaltenden Wirkungen. ... Aus wikipedia-Franz_Kafka. Schlagworte: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Deutsche Literatur der 40er Jahre, Deutsche Literatur der 20er Jahre, Deutsche Literatur der 10er Jahre<br>Bestell-Nr.: 62735<br>Preis: 8,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Schloss-Roman-Herausgegeben-von-Max-Brod-Mit-einem-Nachwort-von-Max-Brod-Kafka-Franz-3596209005,91293064-buch">Bestellen</a>Fri, 30 Nov 2018 18:31:11 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Schloss-Roman-Herausgegeben-von-Max-Brod-Mit-einem-Nachwort-von-Max-Brod-Kafka-Franz-3596209005,91293064-buch<![CDATA[Schlagseite. Roman aus der Weimarer Republik.]]>https://www.buchfreund.de/Schlagseite-Roman-aus-der-Weimarer-Republik-Eschenburg-Harald,76782223-buchEschenburg, Harald: Schlagseite. Roman aus der Weimarer Republik. Lizenzausgabe. Berlin und Darmstadt, Deutsche Buch-Gemeinschaft (DBG), Gütersloh: Bertelsmann-Club GmbH; Stuttgart: Europäische Bildungsgemeinschaft; Kornwestheim: EBG-Verlags-GmbH; Wien: Buchgemeinschaft Donauland; Zug/Schweiz : Buch- und Schallplattenfreunde, [1981]. 447 Seiten. 21 cm. Graues Leinen ohne Schutzumschlag.Sehr guter Zustand. Erster Teil einer Trilogie, Zeit der Handlung 1928, der Ort der Handlung: Kiel. Eine liebevolle und ironische Familiengeschichte, voll Streit und Zuneigung, Intoleranz und Freundlichkeit, ist geprägt von den politischen Ereignissen des Jahres der Reichstagswahl 1928. Im Mittelpunkt steht die Reichsmarine, eine desolate Waffe mit dem Verfassungsauftrag, den ungeliebten Staat zu verteidigen; ihr Herzenswunsch ist jedoch die Rückkehr des Kaisers. Und so schlingert das Lieblingsspielzeug Wilhelms II., ein Schiff mit Schlagseite, ohne erkennbaren Kurs in die Katastrophe. Schlagworte: Belletristik, a Schöne Literatur, Adolf Hitler, Deutsche Literatur der 70er Jahre, NSDAP, Drittes Reich, Nationalsozialismus, Historischer Roman Historische Romane, Deutsche Literatur der siebziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Seefahrt, Segeln, Schiffahrt, Navigation, Seenot, Seefahrtsliteratur, Maritimes, Maritime Literatur, Weimar, Politik<br>Bestell-Nr.: 56337<br>Preis: 2,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Schlagseite-Roman-aus-der-Weimarer-Republik-Eschenburg-Harald,76782223-buch">Bestellen</a>Fri, 30 Nov 2018 18:31:11 +0100https://www.buchfreund.de/Schlagseite-Roman-aus-der-Weimarer-Republik-Eschenburg-Harald,76782223-buch<![CDATA[Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens. Roman. Mit einem Nachwort von Golo Mann. - (=dtv 12254).]]>https://www.buchfreund.de/Caspar-Hauser-oder-Die-Traegheit-des-Herzens-Roman-Mit-einem-Nachwort-von-Golo-Mann-dtv-12254-Wassermann-Jakob-3423122544,83446234-buchWassermann, Jakob: Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens. Roman. Mit einem Nachwort von Golo Mann. - (=dtv 12254). Erste Auflage dieser Ausgabe München, Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1996. 465 (15) Seiten. 19 ncm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 3423122544Guter Zustand. Im Jahr 1828 wird in Nürnberg ein junger Mann aufgegriffen. Er kann kaum sprechen und schreiben. Als ein Mordanschlag auf ihn verübt wird, beginnen wilde Spekulationen: Ist Caspar Hauser der letzte Zähringer-Erbprinz aus dem Hause Baden? Die bedeutendste und erfolgreichste Roman-Biographie des Meisters psychologisch-realistischer Darstellung - die atemberaubende Rekonstruktion eines spektakulären Staatsverbrechens: »Jakob Wassermans schönstes Werk« - Aus wikipedia-Jakob_Wassermann: Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; † 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein deutsch-jüdischer Schriftsteller. Leben: Nach Abschluss der Realschule hätte Wassermann wie sein Vater, ein erfolgloser jüdischer Spielwarenfabrikant und Gemischtwarenhändler, Kaufmann werden sollen, brach aber die 1889 in Wien begonnene Lehre ab, weil er sich zum Schreiben berufen fühlte. Nach einjährigem Militärdienst in Würzburg, kurzer Tätigkeit in einer Versicherung und einer ziellosen Wanderzeit in Süddeutschland wurde er Sekretär bei Ernst von Wolzogen und begegnete durch dessen Vermittlung 1896 dem Verleger Albert Langen in München, der ihn in die Redaktion der Zeitschrift Simplicissimus aufnahm. Bei Langen veröffentlichte Wassermann nach seinem Erstling Melusine – Ein Liebesroman (1896) weitere Prosaarbeiten, darunter den Roman Die Juden von Zirndorf (1897, Neuausg. 1987), eine Chronik aus dem 17. Jahrhundert über das Leben des Shabbetaj Zvi, mit einer anschließenden Beschreibung der jüdischen Gemeinde in der fränkischen Kleinstadt im 19. Jahrhundert. In München, wo Wassermann fast drei Jahre wohnte, gewann er die Freundschaft Thomas Manns und Rainer Maria Rilkes. Ende 1897 begann er, Feuilletons und Theaterberichte für die Frankfurter Zeitung zu schreiben, in deren Auftrag er später nach Wien übersiedelte, wo er sich den Dichtern des Jung-Wien anschloss, besonders Arthur Schnitzler. 1899 wurde Wassermann Autor des Berliner Verlags Samuel Fischer, bei dem 1901 der Roman Die Geschichte der jungen Renate Fuchs erschien. Im selben Jahr heiratete er die exzentrische, aus wohlhabender Wiener Familie stammende Julie Speyer. Seit Beginn seiner literarischen Tätigkeit verfasste Wassermann parallel journalistische bzw. essayistische Texte (unter anderem Die Kunst der Erzählung, 1904) und erzählerische Arbeiten, die aber kaum ein Echo fanden (Der Moloch, 1903; Alexander in Babylon, 1905). Selbst der von der Kritik positiv aufgenommene Roman Casper Hauser oder die Trägheit des Herzens (1908) verkaufte sich anfangs nur schlecht. Erst kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der ihn in tiefe Zweifel stürzte – von der Meldung zum Militärdienst hielt ihn seine Frau ab –, vollendete Wassermann zum ersten Mal einen Roman, der eine hohe Auflage erreichte: Das Gänsemännchen (1915). Das Werk ist eine Anklage gegen die Philistrosität des Kleinbürgertums, das den Genius verfolgt und vernichtet. Nach Kriegsende kam der zweibändige Roman Christian Wahnschaffe (1919, Neuausg. 1932) heraus, die Lebensgeschichte eines Großbürgersohns, die Wassermann seiner neuen Lebensgefährtin Marta Stoss, geborene Karlweis, widmete. Mit ihr übersiedelte er 1919 nach Altaussee, nachdem er seine Frau verlassen hatte, welche die Scheidung durch immer neue Prozesse und Geldforderungen bis 1926 hinauszögerte. Ein Echo dieser unglücklichen Erfahrungen klingt im Roman Laudin und die Seinen (1925) nach. Marta wurde später Wassermanns zweite Frau und seine erste Biographin. In Altaussee pflegte er freundschaftlichen Umgang mit Hugo von Hofmannsthal. In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren gewann Wassermann Weltruhm mit mehreren Romanen, die eine Neigung zum Sensationellen aufweisen. Wassermanns Werke, die noch heute in zahlreichen Ausgaben verbreitet sind, besitzen ihren Wert auch als Dokumente ihrer Epoche. Von der Psychoanalyse und dem Stil Dostojewskis beeinflusst, spürte Wassermann subtil den Seelennuancen seiner Figuren nach. Helga Abret schreibt hierzu: „Wassermann, von Langen entdeckt und gefördert, gehörte zu den erfolgreichsten Romanciers der Wilhelminischen Zeit. Geschickt verstand er es, das Interesse des Lesers seiner Zeit an historischen Stoffen oder an der skandalumwitterten Gestalt des Caspar Hauser […] mit einer modernen psychologischen Erzählweise zu verbinden. Doch liefen ihm jüngere psychologische Erzähler wie Stefan Zweig schon zu Lebzeiten formal den Rang ab. Dass die Versuche, Wassermann nach dem Zweiten Weltkrieg wieder einer breiteren Leserschaft zugänglich zu machen, von keinem überzeugenden Erfolg gekrönt waren, mag teilweise an seiner exaltiert-hochgestimmten Sprache liegen, die heute fremd und oft unecht klingt. Zum anderen ist Wassermann ein ‚moralisierender‘ Autor, für den gesellschaftliche Missstände das Ergebnis moralischer Fehlentwicklungen sind.“ – Helga Abret: Albert Langen. Ein europäischer Verleger, S. 388. In der Überzeugung, er könne durch Literatur ein neues Menschentum fördern, kämpfte Wassermann gegen jede Form von Trägheit des Herzens und für den Triumph der Gerechtigkeit. Dieses Vorhaben bildet auch den Kern von Wassermanns berühmtesten und gelungenstem Prosawerk Der Fall Maurizius (1928), in dem der sechzehnjährige Etzel Andergast in jugendlicher Überschwänglichkeit einen Justizirrtum aufdeckt, den achtzehn Jahre zuvor sein Vater als Erster Staatsanwalt begangen hatte. Irrtümlich wurde das Werk lange Zeit als Reflex des Falles Hau angesehen. Als lose Fortsetzungen dieses virtuosen Romans können zwei weitere Werke gelten: Etzel Andergast (1931) und Joseph Kerkhovens dritte Existenz (postum 1934). Theodor Lessing schrieb im Zusammenhang mit dem Fall Halsmann: „Nur ein einziger, Jakob Wassermann, der das schönste aller Gerechtigkeitsbücher, die Geschichte des jungen Etzel schuf, erklärte öffentlich, daß er nicht rasten wolle, bis ihm die Rehabilitierung des offenbar verunrechteten Halsmann geglückt sei.“ Neben den Romanen schrieb Wassermann erfolgreiche Biographien (Christoph Columbus, 1929) und setzte seine Essayistik fort, in der er sich immer wieder auch mit der Existenzform des Juden in nichtjüdischer Umgebung befasste (Mein Weg als Deutscher und Jude, 1921) – zuletzt noch in den 1933, dem Jahr seines Ausschlusses aus der Preußischen Akademie der Künste, herausgekommenen Selbstbetrachtungen. Nach der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland wurden seine Bücher verboten, obwohl er bis dahin einer der meistgelesenen Autoren gewesen war. Das bedeutete für ihn nicht nur den materiellen Ruin, sondern vor allem den Zusammenbruch seiner lebenslang gehegten Hoffnungen, durch sein Werk mithelfen zu können, eine Welt des Friedens ohne nationale Spannungen und ohne Rassenhass aufzubauen. Nach einer glänzenden Karriere starb Wassermann am 1. Januar 1934 im Alter von 60 Jahren in Altaussee, verarmt und psychisch gebrochen. Robert Neumann berichtet in seiner Autobiografie, dass eine möglicherweise absichtlich falsche Verbindung - Telefonate mussten damals noch manuell durchgestellt werden - schuld gewesen sein müsse an dem erlittenen Schlaganfall. Wassermann hatte seinen Verleger um einen dringend benötigten Vorschuss von 2000 Reichsmark bitten wollen und war durch die falschen Auskünfte mehr als niedergeschlagen. Neumann berichtete darüber hinaus, dass seine frühe Begegnung mit Wassermann, der ihn als „vollkommen unbegabt“ abkanzelte, zum Ergreifen des Schriftstellerberufs entscheidend anstachelte. Im Jahr 1970 wurde in Wien Floridsdorf (21. Bezirk) die Wassermanngasse nach ihm benannt. Sein Grab befindet sich im Friedhof Altaussee in Österreich. Schlagworte: Schöne Literatur, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft<br>Bestell-Nr.: 58980<br>Preis: 5,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Caspar-Hauser-oder-Die-Traegheit-des-Herzens-Roman-Mit-einem-Nachwort-von-Golo-Mann-dtv-12254-Wassermann-Jakob-3423122544,83446234-buch">Bestellen</a>Thu, 29 Nov 2018 22:01:39 +0100https://www.buchfreund.de/Caspar-Hauser-oder-Die-Traegheit-des-Herzens-Roman-Mit-einem-Nachwort-von-Golo-Mann-dtv-12254-Wassermann-Jakob-3423122544,83446234-buch<![CDATA[Sämtliche Erzählungen. Mit Anmerkungen und biographischen Daten.]]>https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Erzaehlungen-Mit-Anmerkungen-und-biographischen-Daten-Bachmann-Ingeborg-3492025447,91275841-buchBachmann, Ingeborg: Sämtliche Erzählungen. Mit Anmerkungen und biographischen Daten. 37. - 44. Tausend. 4. Auflage München , Zürich : Piper Verlag, 1992. 486 (6) Seiten. 20,5 cm. Blaues Leinen ohne Schutzumschlag. ISBN: 3492025447Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Klappentexte beiliegend. - Die Erzählungen von Ingeborg Bachmann gehören zu den Meisterwerken der modernen deutschsprachigen Literatur. "Ihre Gestalten sind alltäglich - und doch von mythischer Ausstrahlung... sie sind Hausfrau und Medea, Richter und Ödipus, Student und Hamlet." Horst Bienek. - - Ingeborg Bachmanns Erzählungen sind unverzichtbarer Bestandteil der Gegenwartsliteratur. Sie zeigen Menschen an den Schnittpunkten ihrer Existenz, vor Entscheidungen, in denen es um das Leben geht, die Wahrheit, um die Liebe und den Tod. Neben den Erzählungen aus >>Simultan<< enthält der Band die Erzählungen aus >>Das dreißigste Jahr<< sowie alle kürzeren erzählenden Werke, die in der Gesamtausgabe von 1978 publiziert wurden. - - - Ingeborg Bachmann ist eine der bedeutendsten Dichterinnen der deutschsprachigen Literatur. Der vorliegende Band enthält sämtliche vollendete Gedichte und bildet für viele den Kern von Ingeborg Bachmanns facettenreichem Werk. "Ein einziger schmaler Gedichtband, 'Die gestundete Zeit', 1953 erschienen, und schon war Ingeborg Bachmanns Name allen bekannt, auch solchen, für die Lyrik sonst nicht eben zum täglichen Brot gehört ... Seit Gottfried Benn hat es im deutschen Sprachraum kein lyrisches Talent gegeben, an dem sich diese Grundbedingung dichterischer Existenz überzeugender bewahrheitet hat als an Ingeborg Bachmann." Frankfurter Allgemeine Zeitung Ingeborg Bachmanns lyrisches Werk ist heute so lebendig wie vor fünfzig Jahren. Die anhaltende intensive und leidenschaftliche Auseinandersetzung mit ihrer Dichtung bezeugt vor allem eines - Ingeborg Bachmanns lyrische Stimme trifft ins Herz, noch immer. Der vorliegende Band enthält sämtliche vollendeten Gedichte, von der frühen Lyrik über "Die gestundete Zeit" bis zur "Anrufung des Großen Bären". - Pressestimmen: "Seit Gottfried Benn hat es im deutschen Sprachraum kein lyrisches Talent gegeben, an dem sich die Grundbedingung dichterischer Existenz überzeugender bewahrheitet hat als an Ingeborg Bachmann." Günter Blöcker, Frankfurter Allgemeine. - - Bachmann, Ingeborg, *25.6.1926 Klagenfurt, †17.10.1973 Rom. B. studierte 1945-50 in Innsbruck, Graz und Wien Philosophie, Germanistik und Psychologie; sie setzte sich besonders mit Wittgenstein und Heidegger auseinander, über den sie 1950 promovierte. Nach ersten Veröffentlichungen und Lesungen arbeitete sie als Redakteurin beim Rundfunk und ging dann 1953-57 als freie Schriftstellerin nach Italien, von wo aus sie mehrere Reisen unternahm, so in die USA, nach Afrika und Polen. In dieser Zeit verband sie eine enge und schwierige Liebesbeziehung mit Max Frisch. - 1957 erhielt sie den Bremer Literaturpreis, 1958 den Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1964 den Büchner-Preis, 1968 den Gr. Österreichischen Staatspreis und 1971 den A.-Wildgans-Preis. - Zahlreiche Arbeiten für den Rundfunk.1953 erschien ihr erster Gedichtband Die gestundete Zeit, er enthält auch den Monolog des Fürsten Myschkin zu H.W. Henzes Ballettpantomime Der Idiot. Immer wieder geht es um die Verstrickungen, die das Ich in der Welt und sich selbst festhalten, um den Wunsch, loszukommen und den Aufbruch zu wagen. B.s zweiter Gedichtband Die Anrufung des Großen Bären nimmt diese Thematik auf, erprobt weitere Formen: freie Rhythmen und strenge Reimschemata, Verwendung von Bildern aus Märchen und Mythen und Naturmetaphern für die Verfaßtheit des lyrischen Ichs wie der gesellschaftlichen Situation, die es erfährt. 1957 ging B. als Dramaturgin nach München, wo 1958 ihr zweites Hörspiel Der gute Gott von Manhattan uraufgeführt wurde. Wird in ihrem ersten Hörspiel, den Zikaden, eine Mittelmeerinsel zum Topos, an dem der Zusammenhang von Enttäuschung, Flucht und Neuanfang aufgerollt wird, geht es im Guten Gott von Manhattan um den zentralen Ort des Glücks: um die Liebe eines Paares, die durch ständige Intensivierung zur Gefahr für das Funktionieren der Gesellschaft wird und deshalb vom Guten Gott verfolgt wird.1959/60 lehrte B. Poetik an der Univ. Frankfurt. Sie übersetzte aus dem Englischen (Thomas Wolfe, Das Herrschaftshaus) und aus dem Italienischen (Giuseppe Ungaretti, Gedichte), schrieb Libretti für H.W. Henze (Der Prinz von Homburg; Der junge Lord). 1961 erscheinen die Erzählungen Das dreißigste Jahr, in denen das Gefangensein des Individuums in den verschiedenen Formen menschlicher Beziehungen dargestellt wird. Immer scheint Hoffnungslosigkeit durch, auch wenn das Ich aus Undine geht am Wunsch nach einer (Liebes-)Beziehung zu Männern festhält - entgegen allen Erfahrungen mit der Verschiedenheit des anderen Geschlechts und ihrer Art zu lieben. Die Bearbeitung dieses Problems strukturiert den Romanzyklus Todesarten, aus dem 1971 das erste Buch Malina erscheint, während Fragmente der geplanten Bände des Zyklus erst 1978 postum veröffentlicht werden. Es handelt sich um die Geschichte einer Frau/Schriftstellerin zwischen zwei Männern, die minuziöse Selbstbeobachtung und Analyse einer langsam, aber unausweichlich zum Tod führenden Verstrickung in der Liebe, die die Heldin vor den Augen Malinas allmählich verschlingt und verschwinden läßt. B., die seit Ende 1965 in Rom wohnte, starb dort im Oktober 1973 an den Folgen eines Brandunfalls. Autorenlexikon/Systhema. Schlagworte: Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 62730<br>Preis: 7,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Erzaehlungen-Mit-Anmerkungen-und-biographischen-Daten-Bachmann-Ingeborg-3492025447,91275841-buch">Bestellen</a>Thu, 29 Nov 2018 22:01:38 +0100https://www.buchfreund.de/Saemtliche-Erzaehlungen-Mit-Anmerkungen-und-biographischen-Daten-Bachmann-Ingeborg-3492025447,91275841-buch<![CDATA[Die grössere Hoffnung. Roman. Mit einem Nachwort von Heinz Politzer. - (=Fischer-Bibliothek).]]>https://www.buchfreund.de/Die-groessere-Hoffnung-Roman-Mit-einem-Nachwort-von-Heinz-Politzer-Fischer-Bibliothek-Aichinger-Ilse-9783100005083,91275840-buchAichinger, Ilse: Die grössere Hoffnung. Roman. Mit einem Nachwort von Heinz Politzer. - (=Fischer-Bibliothek). 11. - 12. Tausend. 2. Auflage [Frankfurt (Main)] : S. Fischer Verlag, 1983. 313 (7) Seiten. 19,5 cm. Gelbes Leinen ohne Schutzumschlag. ISBN: 9783100005083Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. »Wer ist fremder, ihr oder ich?« Ilse Aichingers 1948 erstmals erschienener Roman über rassisch verfolgte Kinder während der Hitlerzeit irritiert noch immer: In verfremdenden Bildern erzählt er von der Angst, von der Bedrohung und der widerständigen Hoffnung der »Kinder mit den falschen Großeltern«. Diese Kinder, die nach den ›Nürnberger Gesetzen‹ als jüdisch oder – wie die Hauptfigur Ellen – als halbjüdisch gelten, leiden unter Isolation, Demütigung und Verhöhnung. Aber nachdem ihre Hoffnung auf Auswanderung zunichte geworden ist, erwächst ihnen eine ganz andere, die »größere Hoffnung«. Dazu gehört die Gewissheit, »daß irgendwann der Abschied endet und das Wiedersehen beginnt«, und dazu gehört auch, dass Liebe und Leiden eins werden: »Peitscht uns, tötet uns, trampelt uns nieder, einholen könnt ihr uns erst dort, wo ihr lieben oder geliebt werden wollt.« Diese Hoffnung haben die Opfer ihren Mördern voraus. - Ilse Aichinger wurde am 1. November 1921 mit ihrer Zwillingsschwester Helga in Wien geboren, als Tochter einer Ärztin und eines Lehrers. Nach der frühen Scheidung ihrer Eltern verbrachte sie den größten Teil ihrer Kindheit bei ihrer Großmutter und in Klosterschulen. Sofort mit dem Einmarsch Hitlers in Österreich im März 1938 verlor die jüdische Mutter sofort Praxis, Wohnung und ihre Stelle als städtische Ärztin. Während die Schwester Helga noch im Juli 1939 nach England fliehen konnte, verhinderte der Kriegsausbruch die geplante Ausreise der restlichen Familie. Ilse Aichinger und ihre Mutter wurde ein Zimmer in unmittelbarer Nähe des Gestapo-Hauptquartiers zugewiesen. Sie überlebten, die Großmutter und die jüngeren Geschwister der Mutter wurden 1942 deportiert und ermordet. Nach Kriegsende begann Ilse Aichinger ein Medizinstudium, das sie jedoch nach fünf Semestern abbrach. Sie wurde Lektorin des S. Fischer Verlags und arbeitete außerdem an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. 1953 heiratete sie den Lyriker und Hörspielautor Günter Eich, von dem sie zwei Kinder bekam. 1972 starb Günter Eich, nach dem Tod ihrer Mutter zog Ilse Aichinger von Großgmain bei Salzburg nach Frankfurt am Main. Seit 1988 lebt sie in Wien. Schlagworte: Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Deutschland, Judenverfolgung, Kind, Flucht & Emigration, Geschichte 1933-1945, Belletristische Darstellung, Drittes Reich, Kind, Belletristik, Deutsche Literatur der 40-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Österreichische Literatur<br>Bestell-Nr.: 62732<br>Preis: 6,50 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-groessere-Hoffnung-Roman-Mit-einem-Nachwort-von-Heinz-Politzer-Fischer-Bibliothek-Aichinger-Ilse-9783100005083,91275840-buch">Bestellen</a>Wed, 28 Nov 2018 18:36:32 +0100https://www.buchfreund.de/Die-groessere-Hoffnung-Roman-Mit-einem-Nachwort-von-Heinz-Politzer-Fischer-Bibliothek-Aichinger-Ilse-9783100005083,91275840-buch<![CDATA[Führung und Geleit. Ein Lebensgedenkbuch.]]>https://www.buchfreund.de/Fuehrung-und-Geleit-Ein-Lebensgedenkbuch-Carossa-Hans,91275842-buchCarossa, Hans: Führung und Geleit. Ein Lebensgedenkbuch. 36. - 40. Tausend Leipzig, Insel Verlag, 1938. 190 (2) Seiten. 19,6 cm. Grünes Originalleinen mit einer goldgeprägten Deckelinitale, mit goldgeprägten Rückentiteln, Lesebändchen und Kopffarbschnitt.Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Hans Carossa (* 15. Dezember 1878 in Tölz; † 12. September 1956 in Rittsteig bei Passau) war ein deutscher Arzt sowie Lyriker und Autor von Erzählungen. Leben: Der Vater, Karl Carossa, war Arzt und auf die Behandlung von Lungenkrankheiten spezialisiert. Auch Hans Carossa studierte Medizin in München und schloss dieses Studium 1905 in Leipzig mit der Promotion zum Doktor der Medizin ab, mit einer Arbeit über „Dauerfolge bei Dammrissen dritten Grades”. 1904 übernahm er die Praxis seines Vaters in Passau. 1906 schickte er selbst verfertigte Gedichte an Richard Dehmel und kam über diesen in Kontakt mit Hugo von Hofmannsthal. Der vermittelte ihn weiter an den Insel-Verlag, bei dem von da an alle Werke Carossas erschienen. 1907 heiratete er Valerie Endlicher. In der Figur der Hanna Cornet setzte er ihr 1913 in seinem ersten Prosastück Die Schicksale Doktor Bürgers ein literarisches Denkmal. Die Optik des Arztes ist aus dem Werk Carossas nicht wegzudenken, wie auch in Der Arzt Gion (1931) und Tagebuch eines jungen Arztes (1955). Im Ersten Weltkrieg war Carossa von 1916 bis 1918 als Bataillonsarzt an der Ostfront tätig, woraus das tagebuchartige Werk Rumänisches Tagebuch entstand. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wählte Carossa die Innere Emigration und lehnte seine Berufung in die Deutsche Akademie der Dichtung ab,[1] nahm aber 1938 den Goethepreis der Stadt Frankfurt, sowie 1941 beim Europäischen Dichtertreffen gezwungenermaßen die Ernennung zum Präsidenten der nationalsozialistischen „Europäischen Schriftsteller-Vereinigung“ an.[2] Trotz seiner Distanz zum NS-Regime gehörte Carossa zu den meistgeförderten Schriftstellern. 1944, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, wurde Carossa von Hitler in die Sonderliste der Gottbegnadetenliste mit den sechs wichtigsten deutschen Schriftstellern aufgenommen.[2] Kurz vor der Kapitulation 1945 plädierte Carossa in einem Brief an den Oberbürgermeister von Passau, die Stadt kampflos zu übergeben, und wurde dafür in Abwesenheit zum Tode verurteilt. In der Bundesrepublik erreichte er erneut seine Popularität der 1920er und 1930er Jahre. Hans Carossa ist der Namensgeber seiner ehemaligen Schule Hans-Carossa-Gymnasium Landshut und der Hans-Carossa-Oberschule in Berlin-Spandau, der Volksschule in Pilsting (Niederbayern), der Volksschule Passau-Heining, in dessen Nähe sich sein letzter Wohnsitz wie auch sein Grab befindet, der Hans-Carossa-Klinik in Stühlingen sowie einer Vielzahl von Straßen, unter anderem in Passau, Münster und Berlin. Hermann Hesse über Hans Carossa: „Das Hübscheste, was wir seit dem Frühling erlebten, war vor etwa 3 Wochen der Besuch des Dichters Carossa, den wir beide lieben. Er war auf der Durchreise aus Italien einen halben Tag da, und wir hatten Freude an ihm […] “ – (Brief an Helene Welti, 1932) Aus wikipedia-orgHans_Carossa Schlagworte: Deutsche Literatur der dreissiger Jahre, Literatur im Nationalsozialismus, Erstausgaben, Deutsche Literatur der 30-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, München, Monacensia<br>Bestell-Nr.: 62729<br>Preis: 3,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Fuehrung-und-Geleit-Ein-Lebensgedenkbuch-Carossa-Hans,91275842-buch">Bestellen</a>Wed, 28 Nov 2018 18:36:32 +0100https://www.buchfreund.de/Fuehrung-und-Geleit-Ein-Lebensgedenkbuch-Carossa-Hans,91275842-buch<![CDATA[Rosshalde. Roman. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers.]]>https://www.buchfreund.de/Rosshalde-Roman-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Hesse-Hermann-3518368125,91275843-buchHesse, Hermann: Rosshalde. Roman. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. Erste Auflage dieser Ausgabe Gütersloh: Bertelsmann-Lesering, 1961. 157 (3) Seiten. 19 cm. Graues Halbleder mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln, Kopffarbschnitt und Lesebändchen. ISBN: 3518368125Sehr guter Zustand. - Hermann Karl Hesse (Pseudonym: Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz) war ein deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller und Freizeitmaler. Seine bekanntesten literarischen Werke sind Der Steppenwolf, Siddhartha, Peter Camenzind, Demian, Narziß und Goldmund, Unterm Rad und Das Glasperlenspiel, deren Inhalt die Selbstverwirklichung, die Selbstwerdung, die Autoreflexion, das „Transzendieren“ des Einzelnen ist. Ihm wurden unter anderem 1946 der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste verliehen. ... Literarische Bedeutung: Hesses frühe Werke standen noch in der Tradition des 19. Jahrhunderts: Seine Lyrik ist ganz der Romantik verpflichtet, ebenso Sprache und Stil des Peter Camenzind, eines Buches, das vom Autor als Bildungsroman in der Nachfolge des Kellerschen Grünen Heinrich verstanden wurde. Inhaltlich wandte sich Hesse gegen die wachsende Industrialisierung und Verstädterung, womit er eine Tendenz der Lebensreform und der Jugendbewegung aufgriff. Insbesondere wurde ihm der Monte Verità um Gusto Gräser zum Inbegriff einer alternativen Lebensform. Diese neoromantische Haltung in Form und Inhalt wurde von Hesse später aufgegeben. Die antithetische Struktur des Peter Camenzind, die sich an der Gegenüberstellung von Stadt und Land und an dem Gegensatz männlich–weiblich zeigt, ist hingegen auch in den späteren Hauptwerken Hesses (z. B. im Demian und im Steppenwolf) noch zu finden. Die Bekanntschaft mit der Archetypenlehre des Psychologen Carl Gustav Jung hatte einen entscheidenden Einfluss auf Hesses Werk, der sich zuerst in der Erzählung Demian zeigte: In ihm deutet er die Person und die Botschaft seines Freundes Gusto Gräser mit den Mitteln der Jung’schen Psychologie. Der ältere Freund oder Meister, der einem jungen Menschen den Weg zu sich selbst öffnet, wurde sein zentrales Thema. Aus diesem Grund wählten und wählen immer noch zahllose Jugendliche Hesse zu ihrem Lieblingsautor. Die Tradition des Bildungsromans ist auch im Demian noch zu finden, aber in diesem Werk (wie auch im Steppenwolf) spielt sich die Handlung nicht mehr auf der realen Ebene ab, sondern in einer inneren „Seelen-Landschaft“. Ein weiterer wesentlicher Aspekt in Hesses Werk ist die Spiritualität, die sich vor allem (aber nicht nur) in der Erzählung Siddhartha finden lässt. Indische Weisheitslehren, der Taoismus, der ihm durch Gusto Gräser nahegebracht wurde, und christliche Mystik bilden seinen Hintergrund. Die Haupttendenz, wonach der Weg zur Weisheit über das Individuum führt, ist jedoch ein typisch westlicher Ansatz, der keiner asiatischen Lehre direkt entspricht, auch wenn durchaus Parallelen im Theravada-Buddhismus zu finden sind. Manche Kritiker führten gegen Hesse ins Feld, er benutze Literatur dazu, seine spirituelle Weltanschauung zu transportieren. Diese Kritik kann man auch umkehren und sagen, die Kritiker wenden sich gegen Hesses Weltanschauung und nicht gegen seine Literatur. Alle Werke Hesses enthalten eine stark autobiografische Komponente. Besonders offensichtlich ist sie im Demian, in der Morgenlandfahrt, aber auch in Klein und Wagner und nicht zuletzt im Steppenwolf, der geradezu exemplarisch für den „Roman der Lebenskrise“ stehen kann. Im Spätwerk tritt diese Komponente noch deutlicher hervor – in den zusammengehörigen Werken Die Morgenlandfahrt und Das Glasperlenspiel verdichtete Hesse in mehrfachen Variationen sein Grundthema: die Beziehung zwischen einem Jüngeren und seinem älteren Freund oder Meister. Vor dem historischen Hintergrund seiner Entstehungszeit, den schrecklichsten Jahren des 20. Jahrhunderts, zeichnete Hesse im Glasperlenspiel eine Utopie der Humanität und des Geistes, zugleich schrieb er aber auch wieder einen klassischen Bildungsroman. Beide Elemente halten sich in einem dialektischen Wechselspiel die Waage. Nicht zuletzt setzte Hesse mit etwa 3000 Buchrezensionen, die er im Laufe seines Lebens für 60 verschiedene Zeitungen und Zeitschriften verfasste, in jener Zeit Qualitätsmaßstäbe, die ihresgleichen im Bereich der Vermittlung, Förderung und der behutsamen Kritik suchten. Grundsätzlich rezensierte er keine Literatur, die ihm nach seinen Maßstäben als schlecht erschien. Wie Thomas Mann, so hat sich auch Hesse intensiv mit dem Werk Goethes auseinandergesetzt. Die Bandbreite seiner Rezensionen erstreckte sich von kleineren Erzählbänden bislang unbekannter Autoren bis hin zu philosophischen Kernwerken aus dem asiatischen Kulturkreis. Diese asiatischen Zentralwerke haben in der Gegenwart immer noch Bestand, doch wurden sie bereits von Hesse etliche Jahrzehnte früher entdeckt und erschlossen, bevor sie in den 1970er Jahren zum literarisch-philosophischen und geistigen Allgemeingut auch der westlichen Hemisphäre wurden. ... Aus: wikipedia-Hermann_Hesse Schlagworte: Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Künstlerromane, Ehekrise, Ehekonflikt, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Ehe, Künstler, Deutsche Literatur der 10er Jahre, Deutsche Literatur der zehner Jahre, Künstlernovellen<br>Bestell-Nr.: 62728<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Rosshalde-Roman-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Hesse-Hermann-3518368125,91275843-buch">Bestellen</a>Wed, 28 Nov 2018 18:36:32 +0100https://www.buchfreund.de/Rosshalde-Roman-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Hesse-Hermann-3518368125,91275843-buch<![CDATA[Das Jahr der schönen Täuschungen.]]>https://www.buchfreund.de/Das-Jahr-der-schoenen-Taeuschungen-Carossa-Hans,37525060-buchCarossa, Hans: Das Jahr der schönen Täuschungen. Erstausgabe. WG 22. Leipzig, Insel Verlag, 1941. 319 Seiten. Grünes Originalleinen mit Schutzumschlag. Schutzumschlag mit Rissen.Guter Zustand. - Hans Carossa (* 15. Dezember 1878 in Tölz; † 12. September 1956 in Rittsteig bei Passau) war ein deutscher Arzt sowie Lyriker und Autor von Erzählungen. Leben: Der Vater, Karl Carossa, war Arzt und auf die Behandlung von Lungenkrankheiten spezialisiert. Auch Hans Carossa studierte Medizin in München und schloss dieses Studium 1905 in Leipzig mit der Promotion zum Doktor der Medizin ab, mit einer Arbeit über „Dauerfolge bei Dammrissen dritten Grades”. 1904 übernahm er die Praxis seines Vaters in Passau. 1906 schickte er selbst verfertigte Gedichte an Richard Dehmel und kam über diesen in Kontakt mit Hugo von Hofmannsthal. Der vermittelte ihn weiter an den Insel-Verlag, bei dem von da an alle Werke Carossas erschienen. 1907 heiratete er Valerie Endlicher. In der Figur der Hanna Cornet setzte er ihr 1913 in seinem ersten Prosastück Die Schicksale Doktor Bürgers ein literarisches Denkmal. Die Optik des Arztes ist aus dem Werk Carossas nicht wegzudenken, wie auch in Der Arzt Gion (1931) und Tagebuch eines jungen Arztes (1955). Im Ersten Weltkrieg war Carossa von 1916 bis 1918 als Bataillonsarzt an der Ostfront tätig, woraus das tagebuchartige Werk Rumänisches Tagebuch entstand. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wählte Carossa die Innere Emigration und lehnte seine Berufung in die Deutsche Akademie der Dichtung ab,[1] nahm aber 1938 den Goethepreis der Stadt Frankfurt, sowie 1941 beim Europäischen Dichtertreffen gezwungenermaßen die Ernennung zum Präsidenten der nationalsozialistischen „Europäischen Schriftsteller-Vereinigung“ an.[2] Trotz seiner Distanz zum NS-Regime gehörte Carossa zu den meistgeförderten Schriftstellern. 1944, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, wurde Carossa von Hitler in die Sonderliste der Gottbegnadetenliste mit den sechs wichtigsten deutschen Schriftstellern aufgenommen.[2] Kurz vor der Kapitulation 1945 plädierte Carossa in einem Brief an den Oberbürgermeister von Passau, die Stadt kampflos zu übergeben, und wurde dafür in Abwesenheit zum Tode verurteilt. In der Bundesrepublik erreichte er erneut seine Popularität der 1920er und 1930er Jahre. Hans Carossa ist der Namensgeber seiner ehemaligen Schule Hans-Carossa-Gymnasium Landshut und der Hans-Carossa-Oberschule in Berlin-Spandau, der Volksschule in Pilsting (Niederbayern), der Volksschule Passau-Heining, in dessen Nähe sich sein letzter Wohnsitz wie auch sein Grab befindet, der Hans-Carossa-Klinik in Stühlingen sowie einer Vielzahl von Straßen, unter anderem in Passau, Münster und Berlin. Hermann Hesse über Hans Carossa: „Das Hübscheste, was wir seit dem Frühling erlebten, war vor etwa 3 Wochen der Besuch des Dichters Carossa, den wir beide lieben. Er war auf der Durchreise aus Italien einen halben Tag da, und wir hatten Freude an ihm […] “ – (Brief an Helene Welti, 1932) Aus wikipedia-orgHans_Carossa Schlagworte: Deutsche Literatur der vierziger Jahre, Literatur im Nationalsozialismus, Erstausgaben, Deutsche Literatur der 40-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, München, Monacensia<br>Bestell-Nr.: 7649<br>Preis: 17,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Das-Jahr-der-schoenen-Taeuschungen-Carossa-Hans,37525060-buch">Bestellen</a>Wed, 28 Nov 2018 18:36:32 +0100https://www.buchfreund.de/Das-Jahr-der-schoenen-Taeuschungen-Carossa-Hans,37525060-buch<![CDATA[Der Brautpreis. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Der-Brautpreis-Roman-Weil-Grete-3312001404,91275844-buchWeil, Grete: Der Brautpreis. Roman. 5. Auflage Zürich, Nagel & Kimche Verlag, 1988. 236 (2) Seiten. 19,7 cm. Umschlaggestaltung: Heinz Unternährer. Rotes Leinen mit Schutzumschlag. ISBN: 3312001404Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Zwei Stimmen sprechen aus diesem Buch zu uns: "Ich, Grete" und "Ich Michal". Ihnen gemeinsam ist ihr hohes Alter, zwei Menschen am Ende ihres Lebens, ihnen gemeinsam ist, daß sie Jüdinnen sind: Michal, Töchter König Sauls, erste Frau König Davids, die am Anfang jüdischer Geschichte steht, im Land Israel lebt zu einer Zeit, da aus Nomaden Bauern werden. Die andere, Grete, sieht sich am Ende jüdischer Geschichte, sie hat die Verfolgung überlebt; doch das Land Israel ist ihr fremd. Zwei Stimmen im Dialog über den Abstand der Jahrtausende. Beide berichten sie vom Hirtenjungen David, der König wurde, von der Machtausübung, die ihn verändert, von der Gewalt, die sich wie ein blutiger Faden durch seine Geschichte zieht: "Alles konnte David gewesen sein: Heiliger und Verbrecher, Sänger und Mörder, Weiser und Narr. Was war er?" Grete Weil beeindruckt gleichermaßen durch ihr menschliches Format wie als Schriftstellerin. Ihre Bücher sind von der Erfahrung von Flucht und Verfolgung geprägt, aber auch vom Versuch, zu verstehen und zu versöhnen. - Grete Weil wurde 1906 in Rottach-Egern geboren, studierte Germanistik, begann früh zu schreiben. 1932 heiratete sie den Dramaturen Edgar Weil, folgte ihm in die Emigration nach Holland. 1941 wurde Edgar Weil verhaftet und im KZ Mauthausen umgebracht. Grete Weil tauchte unter und kehrte 1947 nach Deutschland zurück. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1999 lebte sie in der Nähe von München. Grete Weil schrieb Erzählungen, Libretti und Romane. Zu ihren bekanntesten Werken gehören 'Tramhalte Beethovenstraat', 'Meine Schwester Antigone', 'Der Brautpreis', 'Spätfolgen' und die Autobiographie 'Leb ich denn, wenn andere leben'. Schlagworte: Deutsche Literatur der achtziger Jahre, Bibel, Jüdische Geschichte, Deutsche Literatur der 80er Jahre, Jüdische Literatur, Judaica, Judentum, Hebräische Literatur, Israelische Literatur, Israel, Judaika, Philosophie, Theologie, Religion, Zionismus, Holocaust, Judaistik, Antisemitismus, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 62731<br>Preis: 5,70 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Brautpreis-Roman-Weil-Grete-3312001404,91275844-buch">Bestellen</a>Wed, 28 Nov 2018 18:36:32 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Brautpreis-Roman-Weil-Grete-3312001404,91275844-buch<![CDATA[Rosshalde. Roman. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers.]]>https://www.buchfreund.de/Rosshalde-Roman-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Hesse-Hermann-3518368125,58082787-buchHesse, Hermann: Rosshalde. Roman. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. Erste Auflage dieser Ausgabe Gütersloh: Bertelsmann-Lesering, 1961. 157 (3) Seiten. 19 cm. Halbleder mit goldgeprägten Rücken- und Deckeltiteln, Kopffarbschnitt und Lesebändchen. ISBN: 3518368125Guter Zustand. - Hermann Karl Hesse (Pseudonym: Emil Sinclair; * 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in Montagnola, Schweiz) war ein deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller und Freizeitmaler. Seine bekanntesten literarischen Werke sind Der Steppenwolf, Siddhartha, Peter Camenzind, Demian, Narziß und Goldmund, Unterm Rad und Das Glasperlenspiel, deren Inhalt die Selbstverwirklichung, die Selbstwerdung, die Autoreflexion, das „Transzendieren“ des Einzelnen ist. Ihm wurden unter anderem 1946 der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste verliehen. ... Literarische Bedeutung: Hesses frühe Werke standen noch in der Tradition des 19. Jahrhunderts: Seine Lyrik ist ganz der Romantik verpflichtet, ebenso Sprache und Stil des Peter Camenzind, eines Buches, das vom Autor als Bildungsroman in der Nachfolge des Kellerschen Grünen Heinrich verstanden wurde. Inhaltlich wandte sich Hesse gegen die wachsende Industrialisierung und Verstädterung, womit er eine Tendenz der Lebensreform und der Jugendbewegung aufgriff. Insbesondere wurde ihm der Monte Verità um Gusto Gräser zum Inbegriff einer alternativen Lebensform. Diese neoromantische Haltung in Form und Inhalt wurde von Hesse später aufgegeben. Die antithetische Struktur des Peter Camenzind, die sich an der Gegenüberstellung von Stadt und Land und an dem Gegensatz männlich–weiblich zeigt, ist hingegen auch in den späteren Hauptwerken Hesses (z. B. im Demian und im Steppenwolf) noch zu finden. Die Bekanntschaft mit der Archetypenlehre des Psychologen Carl Gustav Jung hatte einen entscheidenden Einfluss auf Hesses Werk, der sich zuerst in der Erzählung Demian zeigte: In ihm deutet er die Person und die Botschaft seines Freundes Gusto Gräser mit den Mitteln der Jung’schen Psychologie. Der ältere Freund oder Meister, der einem jungen Menschen den Weg zu sich selbst öffnet, wurde sein zentrales Thema. Aus diesem Grund wählten und wählen immer noch zahllose Jugendliche Hesse zu ihrem Lieblingsautor. Die Tradition des Bildungsromans ist auch im Demian noch zu finden, aber in diesem Werk (wie auch im Steppenwolf) spielt sich die Handlung nicht mehr auf der realen Ebene ab, sondern in einer inneren „Seelen-Landschaft“. Ein weiterer wesentlicher Aspekt in Hesses Werk ist die Spiritualität, die sich vor allem (aber nicht nur) in der Erzählung Siddhartha finden lässt. Indische Weisheitslehren, der Taoismus, der ihm durch Gusto Gräser nahegebracht wurde, und christliche Mystik bilden seinen Hintergrund. Die Haupttendenz, wonach der Weg zur Weisheit über das Individuum führt, ist jedoch ein typisch westlicher Ansatz, der keiner asiatischen Lehre direkt entspricht, auch wenn durchaus Parallelen im Theravada-Buddhismus zu finden sind. Manche Kritiker führten gegen Hesse ins Feld, er benutze Literatur dazu, seine spirituelle Weltanschauung zu transportieren. Diese Kritik kann man auch umkehren und sagen, die Kritiker wenden sich gegen Hesses Weltanschauung und nicht gegen seine Literatur. Alle Werke Hesses enthalten eine stark autobiografische Komponente. Besonders offensichtlich ist sie im Demian, in der Morgenlandfahrt, aber auch in Klein und Wagner und nicht zuletzt im Steppenwolf, der geradezu exemplarisch für den „Roman der Lebenskrise“ stehen kann. Im Spätwerk tritt diese Komponente noch deutlicher hervor – in den zusammengehörigen Werken Die Morgenlandfahrt und Das Glasperlenspiel verdichtete Hesse in mehrfachen Variationen sein Grundthema: die Beziehung zwischen einem Jüngeren und seinem älteren Freund oder Meister. Vor dem historischen Hintergrund seiner Entstehungszeit, den schrecklichsten Jahren des 20. Jahrhunderts, zeichnete Hesse im Glasperlenspiel eine Utopie der Humanität und des Geistes, zugleich schrieb er aber auch wieder einen klassischen Bildungsroman. Beide Elemente halten sich in einem dialektischen Wechselspiel die Waage. Nicht zuletzt setzte Hesse mit etwa 3000 Buchrezensionen, die er im Laufe seines Lebens für 60 verschiedene Zeitungen und Zeitschriften verfasste, in jener Zeit Qualitätsmaßstäbe, die ihresgleichen im Bereich der Vermittlung, Förderung und der behutsamen Kritik suchten. Grundsätzlich rezensierte er keine Literatur, die ihm nach seinen Maßstäben als schlecht erschien. Wie Thomas Mann, so hat sich auch Hesse intensiv mit dem Werk Goethes auseinandergesetzt. Die Bandbreite seiner Rezensionen erstreckte sich von kleineren Erzählbänden bislang unbekannter Autoren bis hin zu philosophischen Kernwerken aus dem asiatischen Kulturkreis. Diese asiatischen Zentralwerke haben in der Gegenwart immer noch Bestand, doch wurden sie bereits von Hesse etliche Jahrzehnte früher entdeckt und erschlossen, bevor sie in den 1970er Jahren zum literarisch-philosophischen und geistigen Allgemeingut auch der westlichen Hemisphäre wurden. ... Aus: wikipedia-Hermann_Hesse Schlagworte: Deutsche Literatur vor dem 1. Weltkrieg, Künstlerromane, Ehekrise, Ehekonflikt, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Ehe, Künstler, Deutsche Literatur der 10er Jahre, Deutsche Literatur der zehner Jahre, Künstlernovellen<br>Bestell-Nr.: 48867<br>Preis: 2,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Rosshalde-Roman-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Hesse-Hermann-3518368125,58082787-buch">Bestellen</a>Wed, 28 Nov 2018 18:36:32 +0100https://www.buchfreund.de/Rosshalde-Roman-Mit-einer-Kurzbiografie-des-Verfassers-Hesse-Hermann-3518368125,58082787-buch<![CDATA[Ein exquisiter Leichnam. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Ein-exquisiter-Leichnam-Roman-Muenscher-Alice-9783927743175,91059733-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62609.jpg" title="Ein exquisiter Leichnam."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62609_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Münscher, Alice: Ein exquisiter Leichnam. Roman. Erstausgabe München : A-1-Verlag, 1994. 160 (4) Seiten. 22,5 cm. Austattung: Herbert Woyke. Englische Broschur. ISBN: 9783927743175Sehr guter Zustand. Eine Frau schreibt Briefe an einen Toten. Aus der Gegenwart der Großstadt München schreibt sie sich ein in ein vergangenes Jahrhundert, in ein anderes Land, in einen fremden Menschen. Ihre Briefe erreichen auf einem französischen Provinzfriedhof einen im 19. Jahrhundert gestorbenen Monsieur. Für ihn erfindet sie Geschichten, Bilder, Verwicklungen, eine fiktive Beziehung zu ihrer eigenen Familiengeschichte, eine Liebesaffäre. Aus seiner Zeit imaginiert sie seine möglichen Lebensumstände, seinen Körper rekonstruiert sie buchstäblich aus frischen Fleischgerichten, aus delikaten Lebensmitteln, und seinen Geist und seine Gefühle weckt sie durch absurde Herausforderungen und durch ihre leidenschaftliche Zuneigung. In der Reflexion des langsam körperlich werdenden Gegenübers entsteht gleichzeitig ein lebendiges Bild der Briefschreiberin, die ihre Erzählkraft, ihre poetische Sprache und ihre respektlose Ironie einsetzt gegen das 'Todeln' in den Köpfen und in den Gefühlen. - Alice Münscher, geboren 1947 in München, studierte Volkswirtschaft, Politologie und Stadtplanung. 1994 erhielt sie das Literaturstipendium der Stadt München. Sie lebt in München. Schlagworte: Belletristik, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, München, Bayerische Geschichte, Orts- und Landesgeschichte, Orts- und Landeskunde, Münchner Geschichte, Städtebau, Monacensia, Bayern, Stadt, Stadtbevölkerung, Ortsgeschichte, Münchner Autoren, Münchner Literatur<br>Bestell-Nr.: 62609<br>Preis: 5,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Ein-exquisiter-Leichnam-Roman-Muenscher-Alice-9783927743175,91059733-buch">Bestellen</a>Mon, 26 Nov 2018 22:30:37 +0100https://www.buchfreund.de/Ein-exquisiter-Leichnam-Roman-Muenscher-Alice-9783927743175,91059733-buch<![CDATA[Die Anomalie des Wassers. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Die-Anomalie-des-Wassers-Roman-Muenscher-Alice-9783927743427,91223526-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62690.jpg" title="Die Anomalie des Wassers."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/62690_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Münscher, Alice: Die Anomalie des Wassers. Roman. Erstausgabe München : A-1-Verlag, 1999. 149 (3) Seiten. 21,4 cm. Austattung: Herbert Woyke. Illustrierter Pappband mit farbigen Vorsätzen. ISBN: 9783927743427Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Eine Frau trifft einen Mann, sie unterhält sich mit ihm, lässt ihn gehen. Wie zufällig trifft sie ihn wieder, trifft ihn öfter und an den verschiedensten Orten, die eines verbindet, das Wasser. Bäche, Flüsse, Seen, das Meer, Quellen, Kanäle und Badewannen. Es ist leicht, unter Wasser zu atmen, sagt Andrea, der Mann. Träume begleiten die Frau, die eine andere Sprache sprechen und dennoch die Faszination, der Begegnungen nicht aufheben können. Andrea erzählt eine alte Geschichte, die er als die seine ausgibt. Er erzählt von Melusine, seiner Urahnin, der Wassernixe mit dem glänzenden Schwanz. Sie sieht dir ähnlich, sagt Andrea, sehr sogar. Ich stehe nie Modell, sagt sie, und er lacht. Wo sie sich treffen, ist Wasser, und sie tun dort Dinge, die man vielleicht nur am Wasser tut. Spielerisch gehen ihre Körper miteinander um, und nebenbei erklären sie sich gegenseitig die Welt, in die sie geraten sind. In München beginnt der Trip und geht weiter ins Land, in Italien finden sie sich wieder, in Prag, in Andalusien, in Petersburg, auf den Azoren, in Frankreich. Der Roman spielt mit den verschiedenen Ebenen von Traum und Erleben, er erzählt von den Übergängen zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit und von den Geheimnissen der Menschen und ihrer Geschichten. - Alice Münscher, geboren 1947 in München, studierte Volkswirtschaft, Politologie und Stadtplanung. 1994 erhielt sie das Literaturstipendium der Stadt München. Sie lebt in München. Schlagworte: Belletristik, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Deutsche Literatur der neunziger Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, München, Bayerische Geschichte, Orts- und Landesgeschichte, Orts- und Landeskunde, Münchner Geschichte, Städtebau, Monacensia, Bayern, Stadt, Stadtbevölkerung, Ortsgeschichte, Münchner Autoren, Münchner Literatur<br>Bestell-Nr.: 62690<br>Preis: 7,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Die-Anomalie-des-Wassers-Roman-Muenscher-Alice-9783927743427,91223526-buch">Bestellen</a>Mon, 26 Nov 2018 22:30:37 +0100https://www.buchfreund.de/Die-Anomalie-des-Wassers-Roman-Muenscher-Alice-9783927743427,91223526-buch<![CDATA[Der Laden. Roman Triologie im Schuber. - (=Aufbau-Taschenbücher, atv 5421 - 5423).]]>https://www.buchfreund.de/Der-Laden-Roman-Triologie-im-Schuber-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5421-5423-Strittmatter-Erwin-9783746654201,91148806-buchStrittmatter, Erwin: Der Laden. Roman Triologie im Schuber. - (=Aufbau-Taschenbücher, atv 5421 - 5423). 2. Auflage Berlin : Aufbau-Taschenbuch-Verlag, 1998. Erster Teil 535 Seiten. / Zweiter Teil 495 Seiten. / Dritter Teil 463 Seiten. Jeweils mit 8 Abbildungen aus dem Film. 18,5 cm. Kartoniert im illustriertem Pappschuber. ISBN: 9783746654201Guter Zustand. Dreibändige Ausgabe mit einigen Abbildungen aus der Fernsehproduktion von Arte und ARD. Ein Spiegel der Welt Der magischen Punkt dieses berühmten Romans ist der Krämerladen der Familie Matt im Niederlausitzer Heidedorf Bossdom. Wenn Esau Matt von den Zerwürfnissen und Versöhnungen seiner eigenwilligen Familie erzählt und den Dorfalltag beschreibt, entstehen opulente Geschichten, spannend und komisch wie das Leben selbst. »Es ist die Dorfchronik eines großen Erzählers. Was Menschen irgend geschehen kann, geschieht ihnen hier.« Die Zeit. - Erwin Strittmatter (* 14. August 1912 in Spremberg; † 31. Januar 1994 in Schulzenhof bei Dollgow) war ein sorbisch-deutscher Schriftsteller, der auf Deutsch schrieb. Er gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR. ... Wirken: 1950 erschien sein Erstlingswerk Ochsenkutscher. Bis 1953 arbeitete Strittmatter als Assistent bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble. 1963 erschien Ole Bienkopp; dieser Roman wurde zu einem der meistgelesenen Bücher der DDR. Er wurde von der offiziellen DDR-Literaturkritik zum Teil scharf angegriffen, 1964 trotzdem mit dem Nationalpreis ausgezeichnet. Von 1963 beschäftigte sich Strittmatter neun Jahre lang mit Kurzprosa. Man bezeichnet diese Phase, die 1972 mit Wie ich meinen Großvater kennenlernte ihr Ende fand, bisweilen als sein novellistisches Jahrzehnt. Strittmatter schrieb auch nach der Wende 1989/90 intensiv weiter. Es entstand neben anderen Arbeiten 1992 der letzte Teil der Romantrilogie Der Laden. Mit diesem autobiografischen Roman setzt er der kulturellen Symbiose von Deutschen und Sorben ein Denkmal. Dabei schildert er die Diskreditierung der Sorben durch die Deutschen sehr plastisch. Der Stadt Spremberg und dem Dorf Bohsdorf hinterließ er mit Der Laden ein zeithistorisches Bild von den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit. Wie auch in seinen anderen Werken setzte er sich mit der Entwicklung des Lebens auf dem Lande im Osten Deutschlands sowie mit der sorbischen Problematik in der Niederlausitz auseinander. Die Trilogie wurde 1998 verfilmt. Strittmatter hatte noch selbst den Regisseur Jo Baier zum Verfilmen angeregt. Strittmatters Werke wurden in rund 40 Sprachen übersetzt. ... Aus: wikipedia.-Erwin_Strittmatter Schlagworte: Deutsche Literatur der neunziger Jahre, DDR, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Filmbuch, Romanverfilmungen, Filmromane, Filmklassiker, Filmbuch, Filmromane, Film, Filmliteratur, Verfilmte Literatur, Filmvorlage, , Fernsehfilm, Illustrationen, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher,<br>Bestell-Nr.: 62665<br>Preis: 10,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Laden-Roman-Triologie-im-Schuber-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5421-5423-Strittmatter-Erwin-9783746654201,91148806-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Laden-Roman-Triologie-im-Schuber-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5421-5423-Strittmatter-Erwin-9783746654201,91148806-buch<![CDATA[Der unsichtbare Gast. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Der-unsichtbare-Gast-Roman-Braun-Felix,37525017-buchBraun, Felix: Der unsichtbare Gast. Roman. Erstausgabe. WG 25. Berlin, Wegweiser Verlag, 1924. 372 Seiten. Zeichnung des Lederrückens und des Einbandpapiers von Hans Steiner. Originalhalbleder mit goldgeprägten Rückentiteln, goldgeprägten Rückenverzierungen, einer Deckelillustration, Kopffarbschnitt und Lesebändchen.Guter Zustand. Buchrücken verblasst, Vorder- und Rückseite mit Abschabungen. - Felix Braun (* 4. November 1885 in Wien; † 29. November 1973 in Klosterneuburg, Niederösterreich) war ein österreichischer Schriftsteller, Dichter und Dramatiker. Leben: Felix Braun war jüdischer Abstammung und wurde in Wien geboren. Seine Mutter starb 1888 bei der Geburt seiner Schwester Käthe Braun-Prager, die ebenfalls Schriftstellerin werden sollte. Der Vater, Eduard Braun, heiratete ein Jahr später die Schwester der verstorbenen Ehefrau, und 1896 wird Robert Braun geboren. Felix Braun studierte ab 1904 in Wien Germanistik sowie Kunstgeschichte und promovierte 1908. Ab 1905 veröffentlichte er erste literarische Arbeiten in der Neuen Freien Presse, der Österreichischen Rundschau, der Neuen Rundschau und wurde 1910 Feuilletonredakteur der Berliner Nationalzeitung. 1912 heiratete er Hedwig Freund, von der er sich bereits 1915 scheiden ließ. 1917 trat Braun aus der jüdischen Gemeinde aus. Als Lektor im Verlag Georg Müller in München lernte er bedeutende Schriftsteller kennen, darunter Hans Carossa, Thomas Mann und Rainer Maria Rilke. Von 1928 bis 1938 war Braun Privatdozent für deutsche Literatur in Palermo und Padua. 1935 ließ er sich katholisch taufen. 1939 emigrierte er nach Großbritannien, wo er bis 1951 blieb und als Dozent Literatur und Kunstgeschichte lehrte. Nach Österreich zurückgekehrt, war Felix Braun als Dozent am Reinhardt-Seminar und an der Akademie für angewandte Kunst in Wien tätig. Felix Braun erhielt ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 32 C, Nummer 36). Im Jahr 1977 wurde in Wien Döbling (19. Bezirk) die Felix-Braun-Gasse nach ihm benannt. Leistungen: Felix Braun war Sekretär von Hugo von Hofmannsthal und mit diesem befreundet. Er gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts zur Gruppe Jung-Wien und war mit zahlreichen Schriftstellern wie Stefan Zweig, Anton Wildgans oder Max Brod bekannt. Er war Neuromantiker, der verfeinerte, kultivierte Werke in allen Dichtungsgattungen verfasste. Die Themen seiner Werke kreisen um die Religion, die Antike und seine Heimat Österreich. Felix Braun war Herausgeber einer Anthologie deutscher Lyrik, Der Tausendjährige Rosenstrauch, die seit 1937 in zahlreichen Auflagen erschien und eine der populärsten Sammlungen ihrer Art war. Er übersetzte zudem Thomas von Kempen und Johannes vom Kreuz. Braun war infolge weitgestreuter Beziehungen bzw. Kontakte (bis 1970) im Besitz eines Konvoluts von über 1200 bedeutenden Autografen, die er letztwillig der Wiener Stadtbibliothek vermachte. ... Aus: wikipedia-Felix_Braun. Schlagworte: Deutsche Literatur vor 1933, Erstausgaben, Deutsche Literatur der 20-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der zwanziger Jahre<br>Bestell-Nr.: 6133<br>Preis: 2,40 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-unsichtbare-Gast-Roman-Braun-Felix,37525017-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Der-unsichtbare-Gast-Roman-Braun-Felix,37525017-buch<![CDATA[Versäumte Lektionen. Entwurf eines Lesebuchs. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Peter Glotz und Wolfgang R. Langenbucher. Mit Worterklärungen. Mit Beiträgen von Immanuel Kant, G. E. Lessing, Justus Möser, Wieland, Bräker, Claudius, Georg Forster, Seume, Jean Paul, Börne, Schopenhauer, Heine, Büchner, Marx und Engels, Heinrich Mann, Döblin, Franz Kafka, Lion Feuchtwanger, Kisch, Kurt Tucholsky, Hans Fallada, Joseph Roth, Oskar M. Graf, Bert Brecht, Anna Seghers, Erich Kästner, Josef Popper, Max Frisch, Schnurre, Arno Schmidt, Wolfgang Borchert, Heißenbüttel, Grass, Erika Runge, Karl R. Popper, Walter Benjamin u.v.a.]]>https://www.buchfreund.de/Versaeumte-Lektionen-Entwurf-eines-Lesebuchs-Herausgegeben-und-mit-einem-Vorwort-von-Peter-Glotz-und-Wolfgang-R-Langenbucher-Mit-Worterklaerungen-Mit-Beitraegen-von-Immanuel-Kant-G-E-Lessing-Justus-Mo,91211632-buchGlotz, Peter und Wolfgang Langenbucher: Versäumte Lektionen. Entwurf eines Lesebuchs. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Peter Glotz und Wolfgang R. Langenbucher. Mit Worterklärungen. Mit Beiträgen von Immanuel Kant, G. E. Lessing, Justus Möser, Wieland, Bräker, Claudius, Georg Forster, Seume, Jean Paul, Börne, Schopenhauer, Heine, Büchner, Marx und Engels, Heinrich Mann, Döblin, Franz Kafka, Lion Feuchtwanger, Kisch, Kurt Tucholsky, Hans Fallada, Joseph Roth, Oskar M. Graf, Bert Brecht, Anna Seghers, Erich Kästner, Josef Popper, Max Frisch, Schnurre, Arno Schmidt, Wolfgang Borchert, Heißenbüttel, Grass, Erika Runge, Karl R. Popper, Walter Benjamin u.v.a. Lizenzausgabe Gütersloh : Bertelsmann Lesering, [1966]. 462 (2) Seiten. 22,3 cm. Blaues Leinen mit Vorsatzpapier und Schutzumschlag.Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: "Von Ulrich Bräker bis zu Günter Wallraff, von Immanuel Kant bis zu Karl R. Popper, von Matthias Claudius bis zu Oskar Maria Graf greift dieser Band vor allem solche Texte wieder auf, die Aufschluß über bisher vernachlässigte Seiten deutscher Wirklichkeit seit dem 18. Jahrhundert geben. So entstand kein Hausbuch deutscher Bildung, sondern ein Gegenentwurf zum Lesebuch herkömmlicher Art. Auch in der Präsentation der Texte gehen die Herausgeber neue Wege; kurze, einleitende Vorbemerkungen bringen biographische Hinweise zu den Autoren und decken kulturell-geistige und sozialgeschichtliche Zusammenhänge auf. Lesehinweise machen auf die Literatur aufmerksam, die das angesprochene Thema ausführlicher behandelt." - Peter Glotz ist Professor für Kommunikationswissenschaft in St. Gallen. Er war unter anderem Präsident der Kultusministerkonferenz, SPD-Bundesgeschäftsführer, Vorsitzender der Deutsch-Tschechoslowakischen Parlamentariergruppe und zuletzt Vertreter der Bundesregierung im Europäischen Konvent. Er ist Vorsitzender der Stiftung "Zentrum gegen Vertreibungen". Schlagworte: a Erziehung, Unterricht, Jugendpflege, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literatur, Didaktik, Lesefertigkeit, Lesekultur, Lesedidaktik, Schulbuch Schulbücher, Deutsche Literatur, Germanistik, Literaturkritik, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Hermeneutik<br>Bestell-Nr.: 62679<br>Preis: 6,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Versaeumte-Lektionen-Entwurf-eines-Lesebuchs-Herausgegeben-und-mit-einem-Vorwort-von-Peter-Glotz-und-Wolfgang-R-Langenbucher-Mit-Worterklaerungen-Mit-Beitraegen-von-Immanuel-Kant-G-E-Lessing-Justus-Mo,91211632-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Versaeumte-Lektionen-Entwurf-eines-Lesebuchs-Herausgegeben-und-mit-einem-Vorwort-von-Peter-Glotz-und-Wolfgang-R-Langenbucher-Mit-Worterklaerungen-Mit-Beitraegen-von-Immanuel-Kant-G-E-Lessing-Justus-Mo,91211632-buch<![CDATA[Deutschstunde. Roman. - (=dtv, Band 944).]]>https://www.buchfreund.de/Deutschstunde-Roman-dtv-Band-944-Lenz-Siegfried-3423009446,91211633-buchLenz, Siegfried: Deutschstunde. Roman. - (=dtv, Band 944). 24. Auflage München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1991. 415 (5) Seiten. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung. ISBN: 3423009446Sehr guter Zustand. Lesetipp des Bouquinisten! Pressestimmen: Eine beispielhafte Geschichte um blindes Mitläufertum und pervertiertes Pflichtbewusstsein in der NS-Zeit.Maxi. Die ›Deutschstunde‹ ist ein Buch, das in seiner Thematik zeitlos ist, das eine Lehrstunde dafür ist, wie schön und eindrucksvoll Sprache sein kann.Die Kitzinger. Eine in all ihrer Grenzenlosigkeit und wortkargen Größe doch beklemmend enge Welt aus Vorurteilen und starrer Beharrlichkeit entfaltet sich, mit hinreißender Sprachgewalt und epischer List porträtiert, zum Bild einer Epoche: jene ländliche Welt kleinbürgerlicher Pflichterfüllung, in der die Macht so leicht Wurzeln schlägt.Wolfgang Rainer, Stuttgarter Zeitung. Ein Meisterwerk, dessen Ernst voller Trauer ist – wie es nur bei einem Beobachter sein mag, der Humor hat.Werner Weber, Die Zeit. - Siegfried Lenz (* 17. März 1926 in Lyck, Ostpreußen) ist ein deutscher Schriftsteller und einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. ... Siegfried Lenz lebt seit 1951 als freier Schriftsteller in Hamburg und war regelmäßiger Gast des Literatentreffens Gruppe 47. Gemeinsam mit Günter Grass engagierte er sich für die SPD und unterstützte die Ostpolitik Willy Brandts. Zur Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrages wurde er 1970 sogar nach Warschau eingeladen. Er ist Ehrenmitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Seit 2003 ist er Gastprofessor an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität. In der erneuten Verfilmung des Feuerschiffs (2008) spielte Siegfried Lenz, selbst begeisterter Angler, in einer Gastrolle einen Angler. Im Juni 2010 heiratete Siegfried Lenz ein zweites Mal. Aus wikipedia-Siegfried_Lenz Schlagworte: Nachkriegsdeutschland, Nachkriegspolitik, Politik nach 1945, Nachkriegszeit, Nachkriegsliteratur, Bonn, Nachkriegsgeschichte,Deutsche Literatur der sechziger Jahre, Deutsche Literatur der 60 er Jahre, Politische Bildung, Trümmerzeit, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Belletristik, Bundesrepublik Deutschland, Bundestag, Abgeordneter, Schuldfrage, Schleswig-Holstein ; Sohn ; Vater ; Nationalsozialist ; Geschichte 1943-1946, Berufsverbot<br>Bestell-Nr.: 62676<br>Preis: 4,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Deutschstunde-Roman-dtv-Band-944-Lenz-Siegfried-3423009446,91211633-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Deutschstunde-Roman-dtv-Band-944-Lenz-Siegfried-3423009446,91211633-buch<![CDATA[Der Wundertäter. Roman.]]>https://www.buchfreund.de/Der-Wundertaeter-Roman-Strittmatter-Erwin,37525930-buchStrittmatter, Erwin: Der Wundertäter. Roman. Erste westdeutsche Auflage Gütersloh, Sigbert Mohn Verlag, (1969). 461 Seiten. Braunes Originalleinen mit Kopffarbschnitt.Sehr guter Zustand. - Erwin Strittmatter (* 14. August 1912 in Spremberg; † 31. Januar 1994 in Schulzenhof bei Dollgow) war ein sorbisch-deutscher Schriftsteller, der auf Deutsch schrieb. Er gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR. ... Wirken: 1950 erschien sein Erstlingswerk Ochsenkutscher. Bis 1953 arbeitete Strittmatter als Assistent bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble. 1963 erschien Ole Bienkopp; dieser Roman wurde zu einem der meistgelesenen Bücher der DDR. Er wurde von der offiziellen DDR-Literaturkritik zum Teil scharf angegriffen, 1964 trotzdem mit dem Nationalpreis ausgezeichnet. Von 1963 beschäftigte sich Strittmatter neun Jahre lang mit Kurzprosa. Man bezeichnet diese Phase, die 1972 mit Wie ich meinen Großvater kennenlernte ihr Ende fand, bisweilen als sein novellistisches Jahrzehnt. Strittmatter schrieb auch nach der Wende 1989/90 intensiv weiter. Es entstand neben anderen Arbeiten 1992 der letzte Teil der Romantrilogie Der Laden. Mit diesem autobiografischen Roman setzt er der kulturellen Symbiose von Deutschen und Sorben ein Denkmal. Dabei schildert er die Diskreditierung der Sorben durch die Deutschen sehr plastisch. Der Stadt Spremberg und dem Dorf Bohsdorf hinterließ er mit Der Laden ein zeithistorisches Bild von den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit. Wie auch in seinen anderen Werken setzte er sich mit der Entwicklung des Lebens auf dem Lande im Osten Deutschlands sowie mit der sorbischen Problematik in der Niederlausitz auseinander. Die Trilogie wurde 1998 verfilmt. Strittmatter hatte noch selbst den Regisseur Jo Baier zum Verfilmen angeregt. Strittmatters Werke wurden in rund 40 Sprachen übersetzt. ... Aus: wikipedia.-Erwin_Strittmatter Schlagworte: Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Literatur der DDR, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 7321<br>Preis: 9,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Wundertaeter-Roman-Strittmatter-Erwin,37525930-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Wundertaeter-Roman-Strittmatter-Erwin,37525930-buch<![CDATA[Der Laden. Roman Triologie im Schuber. - (=Aufbau-Taschenbücher, atv 5421 - 5423).]]>https://www.buchfreund.de/Der-Laden-Roman-Triologie-im-Schuber-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5421-5423-Strittmatter-Erwin-9783746654201,82415303-buchStrittmatter, Erwin: Der Laden. Roman Triologie im Schuber. - (=Aufbau-Taschenbücher, atv 5421 - 5423). 2. Auflage Berlin : Aufbau-Taschenbuch-Verlag, 1998. Erster Teil 535 Seiten. / Zweiter Teil 495 Seiten. / Dritter Teil 463 Seiten. Jeweils mit Abbildungen aus dem Film. 18,5 cm. Kartoniert im illustriertem Pappschuber. ISBN: 9783746654201Guter Zustand. Dreibändige Ausgabe mit einigen Abbildungen aus der Fernsehproduktion von Arte und ARD. Ein Spiegel der Welt Der magischen Punkt dieses berühmten Romans ist der Krämerladen der Familie Matt im Niederlausitzer Heidedorf Bossdom. Wenn Esau Matt von den Zerwürfnissen und Versöhnungen seiner eigenwilligen Familie erzählt und den Dorfalltag beschreibt, entstehen opulente Geschichten, spannend und komisch wie das Leben selbst. »Es ist die Dorfchronik eines großen Erzählers. Was Menschen irgend geschehen kann, geschieht ihnen hier.« Die Zeit. - Erwin Strittmatter (* 14. August 1912 in Spremberg; † 31. Januar 1994 in Schulzenhof bei Dollgow) war ein sorbisch-deutscher Schriftsteller, der auf Deutsch schrieb. Er gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR. ... Wirken: 1950 erschien sein Erstlingswerk Ochsenkutscher. Bis 1953 arbeitete Strittmatter als Assistent bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble. 1963 erschien Ole Bienkopp; dieser Roman wurde zu einem der meistgelesenen Bücher der DDR. Er wurde von der offiziellen DDR-Literaturkritik zum Teil scharf angegriffen, 1964 trotzdem mit dem Nationalpreis ausgezeichnet. Von 1963 beschäftigte sich Strittmatter neun Jahre lang mit Kurzprosa. Man bezeichnet diese Phase, die 1972 mit Wie ich meinen Großvater kennenlernte ihr Ende fand, bisweilen als sein novellistisches Jahrzehnt. Strittmatter schrieb auch nach der Wende 1989/90 intensiv weiter. Es entstand neben anderen Arbeiten 1992 der letzte Teil der Romantrilogie Der Laden. Mit diesem autobiografischen Roman setzt er der kulturellen Symbiose von Deutschen und Sorben ein Denkmal. Dabei schildert er die Diskreditierung der Sorben durch die Deutschen sehr plastisch. Der Stadt Spremberg und dem Dorf Bohsdorf hinterließ er mit Der Laden ein zeithistorisches Bild von den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit. Wie auch in seinen anderen Werken setzte er sich mit der Entwicklung des Lebens auf dem Lande im Osten Deutschlands sowie mit der sorbischen Problematik in der Niederlausitz auseinander. Die Trilogie wurde 1998 verfilmt. Strittmatter hatte noch selbst den Regisseur Jo Baier zum Verfilmen angeregt. Strittmatters Werke wurden in rund 40 Sprachen übersetzt. ... Aus: wikipedia.-Erwin_Strittmatter Schlagworte: Deutsche Literatur der neunziger Jahre, DDR, Deutsche Literatur der 90-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Filmbuch, Romanverfilmungen, Filmromane, Filmklassiker, Filmbuch, Filmromane, Film, Filmliteratur, Verfilmte Literatur, Filmvorlage, , Fernsehfilm<br>Bestell-Nr.: 58640<br>Preis: 12,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Der-Laden-Roman-Triologie-im-Schuber-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5421-5423-Strittmatter-Erwin-9783746654201,82415303-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Der-Laden-Roman-Triologie-im-Schuber-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5421-5423-Strittmatter-Erwin-9783746654201,82415303-buch<![CDATA[Tinko. Roman. - (=Aufbau-Taschenbücher, atv 5400).]]>https://www.buchfreund.de/Tinko-Roman-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5400-Strittmatter-Erwin-9783746654003,87229143-buchStrittmatter, Erwin: Tinko. Roman. - (=Aufbau-Taschenbücher, atv 5400). 2. Auflage Berlin : Aufbau-Taschenbuch-Verlag, 1994. 394 (6) Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 9783746654003Guter Zustand. Strittmatter schildert die NachkriegszeitMit tiefem Mißtrauen betrachtet Tinko den fremden Mann, der eines Tages als 'Heimkehrer' im Dorf auftaucht und zu dem er Vater sagen soll. Tinko ist hin- und hergerissen zwischen den Geboten seines eigensinnigen Großvaters und den Träumen von einer neuen Zeit, die der Heimkehrer mitbrachte. Mit diesem Roman von 1955 hat Strittmatter auf unverwechselbare Weise die Wirren und Hoffnungen der Nachkriegszeit festgehalten. - Erwin Strittmatter (* 14. August 1912 in Spremberg; † 31. Januar 1994 in Schulzenhof bei Dollgow) war ein sorbisch-deutscher Schriftsteller, der auf Deutsch schrieb. Er gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR. ... Wirken: 1950 erschien sein Erstlingswerk Ochsenkutscher. Bis 1953 arbeitete Strittmatter als Assistent bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble. 1963 erschien Ole Bienkopp; dieser Roman wurde zu einem der meistgelesenen Bücher der DDR. Er wurde von der offiziellen DDR-Literaturkritik zum Teil scharf angegriffen, 1964 trotzdem mit dem Nationalpreis ausgezeichnet. Von 1963 beschäftigte sich Strittmatter neun Jahre lang mit Kurzprosa. Man bezeichnet diese Phase, die 1972 mit Wie ich meinen Großvater kennenlernte ihr Ende fand, bisweilen als sein novellistisches Jahrzehnt. Strittmatter schrieb auch nach der Wende 1989/90 intensiv weiter. Es entstand neben anderen Arbeiten 1992 der letzte Teil der Romantrilogie Der Laden. Mit diesem autobiografischen Roman setzt er der kulturellen Symbiose von Deutschen und Sorben ein Denkmal. Dabei schildert er die Diskreditierung der Sorben durch die Deutschen sehr plastisch. Der Stadt Spremberg und dem Dorf Bohsdorf hinterließ er mit Der Laden ein zeithistorisches Bild von den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit. Wie auch in seinen anderen Werken setzte er sich mit der Entwicklung des Lebens auf dem Lande im Osten Deutschlands sowie mit der sorbischen Problematik in der Niederlausitz auseinander. Die Trilogie wurde 1998 verfilmt. Strittmatter hatte noch selbst den Regisseur Jo Baier zum Verfilmen angeregt. Strittmatters Werke wurden in rund 40 Sprachen übersetzt. ... Aus: wikipedia.-Erwin_Strittmatter. Schlagworte: Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Deutschland (DDR) ; Dorf ; Heimkehrer ; Sohn ; Geschichte 1950 ; Belletristische Darstellung, Belletristik, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften<br>Bestell-Nr.: 60477<br>Preis: 2,80 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Tinko-Roman-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5400-Strittmatter-Erwin-9783746654003,87229143-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Tinko-Roman-Aufbau-Taschenbuecher-atv-5400-Strittmatter-Erwin-9783746654003,87229143-buch<![CDATA[Büdner und der Meisterfaun. Roman. Der Wundertäter 2.]]>https://www.buchfreund.de/Buedner-und-der-Meisterfaun-Roman-Der-Wundertaeter-2-Strittmatter-Erwin-3462020404,86120678-buch<a href="https://www.buchfreund.de/covers/13130/59958.jpg" title="Büdner und der Meisterfaun."><img src="https://www.buchfreund.de/covers/13130/59958_m.jpg" border="0" style="float: left; margin-right: 20px;"></a> Strittmatter, Erwin: Büdner und der Meisterfaun. Roman. Der Wundertäter 2. Erstausgabe Köln : Kiepenheuer und Witsch Verlag, 1990. 582 (2) Seiten. 21 cm. Umschlag: Kalle Giese. Braunes Leinen mit farbigen Vorsätzen und Schutzumschlag. ISBN: 3462020404Sehr guter Zustand. Aus dem Klappentext: Büdener und der Meisterfaun, 1976 geschrieben, ist Strittmatters politischstes und satirischstes Buch. die Geschichte des Lokalreporters Büdner, der die schwindelerregende Kurve seine Auf- und Abstiegs als Schriftsteller in einer sozialistischen Gesellschaft erlebt, spiegelt in der Groteske ein Stück kulturpolitischer DDR-Wirklichkeit. - Erwin Strittmatter (* 14. August 1912 in Spremberg; † 31. Januar 1994 in Schulzenhof bei Dollgow) war ein sorbisch-deutscher Schriftsteller, der auf Deutsch schrieb. Er gehört zu den bekanntesten Schriftstellern der DDR. ... Wirken: 1950 erschien sein Erstlingswerk Ochsenkutscher. Bis 1953 arbeitete Strittmatter als Assistent bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble. 1963 erschien Ole Bienkopp; dieser Roman wurde zu einem der meistgelesenen Bücher der DDR. Er wurde von der offiziellen DDR-Literaturkritik zum Teil scharf angegriffen, 1964 trotzdem mit dem Nationalpreis ausgezeichnet. Von 1963 beschäftigte sich Strittmatter neun Jahre lang mit Kurzprosa. Man bezeichnet diese Phase, die 1972 mit Wie ich meinen Großvater kennenlernte ihr Ende fand, bisweilen als sein novellistisches Jahrzehnt. Strittmatter schrieb auch nach der Wende 1989/90 intensiv weiter. Es entstand neben anderen Arbeiten 1992 der letzte Teil der Romantrilogie Der Laden. Mit diesem autobiografischen Roman setzt er der kulturellen Symbiose von Deutschen und Sorben ein Denkmal. Dabei schildert er die Diskreditierung der Sorben durch die Deutschen sehr plastisch. Der Stadt Spremberg und dem Dorf Bohsdorf hinterließ er mit Der Laden ein zeithistorisches Bild von den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit. Wie auch in seinen anderen Werken setzte er sich mit der Entwicklung des Lebens auf dem Lande im Osten Deutschlands sowie mit der sorbischen Problematik in der Niederlausitz auseinander. Die Trilogie wurde 1998 verfilmt. Strittmatter hatte noch selbst den Regisseur Jo Baier zum Verfilmen angeregt. Strittmatters Werke wurden in rund 40 Sprachen übersetzt. ... Aus: wikipedia.-Erwin_Strittmatter Schlagworte: Belletristik, Gewebe, Deutsche Literatur der achtziger Jahre, DDR, Deutsche Literatur der 80-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften,<br>Bestell-Nr.: 59958<br>Preis: 11,00 EUR<br><a href="https://www.buchfreund.de/Buedner-und-der-Meisterfaun-Roman-Der-Wundertaeter-2-Strittmatter-Erwin-3462020404,86120678-buch">Bestellen</a>Fri, 23 Nov 2018 22:00:45 +0100https://www.buchfreund.de/Buedner-und-der-Meisterfaun-Roman-Der-Wundertaeter-2-Strittmatter-Erwin-3462020404,86120678-buch