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Tφdliche Kantaten.

Mehr von Knauer Sebastian
Knauer, Sebastian:
Tödliche Kantaten. Ein Musikkrimi. Ein Ellert-&-Richter-Krimi.

7. Auflage Hamburg : Ellert & Richter Verlag, 2017. 192 Seiten. 19,5 cm. Illustrierte Originalbroschur. EAN: 9783831904297 (ISBN: 3831904294)


Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Ungelesen. Ein geheimnisvoller Fund unter Johann Sebastian Bachs Grabplatte in der Leipziger Thomaskirche und der Besuch eines fast schon vergessenen Bekannten bringen den Hamburger Detektiv Pit Koch auf die Spur verschollener Originalwerke des großen Barock-Komponisten. Sie führt ihn ins heutige London und an die Westküste der Vereinigten Staaten nach Los An mehr lesen ...
Schlagworte: Deutsche Literatur des 21. Jahrhunderts, Krimis, Kriminalliteratur, Krimi, Mord, Kriminalistik, Verbrechen, Kriminalfall, Kriminalroman, Kriminalromane, Kriminalfälle, Kriminalfilme, Psychologischer Kriminalroman, Kriminalerzählungen, Kriminalbeamter, Forensik, Deutsche Literatur der 10-er Jahre, Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Musikphilosphie, Musikwissenschaft, Musikerziehung, Musiktheorie, Musikkunde, Musikgeschichte, Musiker, Musik, Geschichte, Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Sinfonie, Symphonie, Lied, Lieder, Orchester, Partitur, Musikinstrumente

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Aus Bibel und Kirche - Evangelisches Religionsbuch Band 1 / Lehrbuch fόr den ev. Religionsunterricht im 5.-7. Schuljahr

Mehr von Schuster Hermann Friedrich
Schuster, Hermann; Friedrich Brecht und J.M. Krause
Aus Bibel und Kirche - Evangelisches Religionsbuch Band 1 / Lehrbuch für den ev. Religionsunterricht im 5.-7. Schuljahr

12. Auflage Frankfurt a.M. ; Bonn : Diesterweg. 1958 22 cm. 276 Seiten. Pappeinband ohne OU


Schulexemplar, deutliche Gebrauchsspuren, allg. guter Zustand, stark gebräunt, Ecken/Kanten stark bestossen, Einband fleckig,. INHALT (Auswahl): ERSTER TEIL: BIBLISCHE GESCHICHTE: AUS DEM ALTEN TESTAMENT: 1. VON DER SCHÖPFUNG DER WELT UND VON DER SÜNDE DER MENSCHEN: (Die Schöpfung - Das Paradies - Der Sündenfall - Kain und Abe - Noah und die Sintflut - Der Turmbau zu Babel ) - 2. DIE URVÄTER mehr lesen ...
Schlagworte: [Aus Bibel und Kirche; Evangelisches Religionsbuch; Hermann Schuster; Schulbuch; Religion; Theologie; Glauben; ALtes Testament; Neues Testament; Kirchengeschichte; Apostel; Heidelberger Katechismus; Bibel; Psalmen; Gebete]

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Original Foto-Postkarte.  Original photo of the famous german UFA movie actress.    original picture postcard

Mehr von Horney Brigitte
Horney, Brigitte:
Original Foto-Postkarte. Original photo of the famous german UFA movie actress. original picture postcard A 3058/2

Ross-Verlag, ohne Jahr. 9 x 13 cm


tadelloser Zustand - mint condition. Brigitte Horney (* 29. März 1911 in Dahlem (heute Berlin); † 27. Juli 1988 in Hamburg-Eppendorf) war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin (Theater und Film) und Hörspielsprecherin. AK0008
Alle AUTOGRAPHEN werden auf Wunsch mit ZERTIFIKAT und lebenslanger ECHTHEITSGARANTIE geliefert.
Schlagworte: Autogramm, autograph autographe, unterschrift signature signiert signed original signe, Autogramm, autograph autographe, unterschrift signature signiert signed original signe AK Horney war die älteste von drei Töchtern der Psychoanalytikerin Karen Horney und des Berliner Industriellen Oscar Horney.[1] Ihr Urgroßvater war der niederländische Wasserbaudirektor Jacobus Johannes van Ronzelen. Zum größten Teil wurden sie und ihre beiden Schwestern von englischsprachigen Kindermädchen erzogen und wuchsen so zweisprachig auf. Dadurch erlernte Horney schon früh fließend Englisch, was ihr später dazu verhalf, ohne Schwierigkeiten Rollen in einigen britischen Filmproduktionen zu übernehmen. Ihre Schulzeit verbrachte sie an ausgesuchten Berliner Schulen und zum Teil an der Bellaria-Schule im schweizerischen Zuoz, da sie seit ihrem sechsten Lebensjahr an Tuberkulose litt und in der Schweiz eine spezielle Behandlung gegen ihre Lungenkrankheit erhielt. Mit 16 Jahren begann sie eine Schauspielausbildung an der Ilka Grüning-Schule in Berlin und nahm Tanzunterricht bei Mary Wigman. Zu ihren Mitschülerinnen bei Ilka Grüning gehörten unter anderem auch Inge Meysel und Lilli Palmer. Horney bewunderte Meysel, mit Lilli Palmer war sie zeit ihres Lebens freundschaftlich verbunden.[1] Bühnen- und Filmengagements in den 1930er und 1940er Jahren Nach bestandener Prüfung bei Ilka Grüning bekam Horney für die Spielzeit 1930/1931 ihr erstes Engagement am Stadttheater Würzburg. Ihren ersten Bühnenauftritt hatte sie am 31. Oktober 1930 als Rita in dem Lustspiel Trio von Leo Lenz. Im Anschluss daran nahm sie ein Angebot der Reinhardt-Bühnen in Berlin an, nachdem sie 1930 den Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin erhalten hatte. Dadurch erlangte sie schon am Anfang ihrer Karriere größere Bekanntheit, sodass die UFA Probeaufnahmen mit ihr machen wollte.[1] Noch bevor Horney ihr Engagement in Würzburg antrat, drehte sie ihren ersten Film unter der Regie von Robert Siodmak mit dem Titel Abschied, in dem sie mit der weiblichen Hauptrolle betraut wurde.[1][2] Im Anschluss an ihr Würzburger Engagement spielte Horney unter Heinz Hilpert die Fanny in Marcel Pagnols Stück Zum Goldenen Anker im Lessingtheater in Berlin. Ihr Bühnenpartner war Mathias Wiemann. In der Folgezeit spielte Horney an weiteren Theatern in Berlin, so am Deutschen Theater in Kat, einem Schauspiel nach Ernest Hemingways Roman In einem andern Land. Käthe Dorsch und Gustav Fröhlich spielten neben Horney die Hauptrollen. Zum ersten Mal habe sie voll und ganz – mit Herz und Seele – den Sinn des Theaterspielens begriffen, äußerte Horney danach.[1] Als Hilpert 1932 Direktor der Volksbühne Theater am Bülowplatz wurde, wechselte die Schauspielerin mit ihm zusammen dorthin. Es begann eine künstlerische Zusammenarbeit, die ein Leben lang anhielt, genauso wie die Freundschaft der beiden.[1] Horneys erste Rolle an der Volksbühne war die der Pauline Piperkarcka in Gerhart Hauptmanns Die Ratten. Der renommierte Theaterkritiker Alfred Kerr schrieb am 10. Oktober 1932 im Berliner Tageblatt: „[…] Alles Episodige kommt schlagend. Die Piperkarcka, Brigitte Horney, redet, sehr taktvoll, nicht allzu Polnisch. Zum Glück nicht jenes Phantasiepolnisch, das außerhalb der Operette so peinlich wird. Auch sieht sie aus […] Ja, in Berlin wird noch immer meisterhaftes Theater und meisterhaft Theater gespielt.“[1] 1946 war die Schauspielerin für Max Frischs Stück Santa Cruz am Schauspielhaus Zürich engagiert. Regie führte wieder Heinz Hilpert. In ihrer Schweizer Zeit spielte sie auch am Stadttheater Chur und am Stadttheater Basel. In den Jahren 1953 bis 1959 und dann noch einmal 1975 spielte sie in zahlreichen Stücken am Deutschen Theater in Göttingen, wo Heinz Hilpert die Leitung übernommen hatte.[1] Trotz ihrer vielen Theaterrollen fand Horney auch immer wieder Zeit für die Leinwand. So spielte sie 1932 in dem Film Rasputin, der auch unter dem deutschen Titel Der Dämon der Frauen lief, Conrad Veidts sibirische Geliebte, die von ihm verlassen wird. Von ihrem nächsten Film Heideschulmeister Uwe Karsten hielt die Schauspielerin überhaupt nichts. Sie beschrieb den Film als „einfach schrecklich“, da man nachträglich Szenen entfernt hatte, die wichtig waren, um die Handlung zu verstehen. Positiv wertete sie ihre Zusammenarbeit mit Marianne Hoppe, die sie „geliebt und bewundert“ habe.[1] 1934 drehte Horney den Film Liebe, Tod und Teufel nach Robert Louis Stevensons Novelle Der Flaschenkobold, in dem sie das lockere Hafenmädchen Rubby verkörperte. Wieder arbeitete sie mit Heinz Hilpert zusammen, der Regie führte. Für die Horney bedeutete diese Rolle ihren großen künstlerischen Durchbruch beim Film. Berühmt geworden ist das von Theo Mackeben für den Film komponierte Lied So oder so ist das Leben.[1][3] In der Berliner Morgenpost war über den Film zu lesen „[…] Von seinen Darstellern gibt Brigitte Horney die reifste Leistung ab. Ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit läßt sie das triebhafte Naturkind genauso überzeugend spielen wie die betrunkene Hafendirne oder die mondäne Kokotte.“ 1936 drehte Horney in London den englischen Film The House of the Spaniard, der zur Zeit des Bürgerkriegs in Spanien spielt, ihr zweiter englischer Film trägt den Titel Secret Lives. Darin verkörperte Horney eine elsässische Spionin, die gegen Mata Hari spionierte. Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Claude France. Der Film durfte seinerzeit in Deutschland nicht gezeigt werden und ist dort auch später nie gelaufen. Zwischen diesen beiden Filmen sprang die Schauspielerin noch für die erkrankte Pola Negri ein und übernahm deren Part in Savoy-Hotel 217.[1] Stadt Anatol war ihr erster Film, den sie unter Viktor Tourjanskys Regie drehte. Ihr Partner war Gustav Fröhlich. Der Film spielt auf dem Balkan. Ein Ölfund macht einen kleinen Ort dort berühmt und reich. 1938 folgte ein weiterer Film unter Tourjanskys Regie Verklungene Melodie, in dem Willy Birgel und Carl Raddatz ihre Filmpartner waren. Ihren ebenfalls 1938 gedrehten Film Du und ich mit dem Kollegen Joachim Gottschalk hielt Brigitte Horney selbst für ihren schönsten Film. Während der Dreharbeiten verliebte sie sich nach eigener Aussage in Wolfgang Liebeneiner, den Regisseur des Films.[1] 1939 spielte sie erneut in einem Tourjansky-Film, der den Titel Der Gouverneur trägt. Willy Birgel war ihr Film-Ehemann, und Hannelore Schroth gab ihr Filmdebüt als ihre kleine Schwester.[1] 1941 sollte der Film Illusion mit schöner Musik von Franz Grothe den Menschen zeigen, dass es noch etwas anderes als Krieg gab. Wieder führte Tourjansky Regie. Johannes Heesters, O. E. Hasse und Nikolai Kolin waren Horneys Filmpartner.[1] In ihren Rollen verkörperte Horney meist starke Frauen. Obgleich sie während des Nationalsozialismus als junge Darstellerin etliche Erfolge feiern konnte, versuchte sie ihre Unabhängigkeit zu wahren und setzte sich für bedrohte Kolleginnen und Kollegen ein. So war sie bereit, für den von den Nazis wegen der Ehe mit einer Jüdin mit Schauspielverbot belegten Kollegen Joachim Gottschalk in die Schweiz zu fliegen, um für diesen ein Engagement einzuholen, während andere Kollegen zur Scheidung rieten. Als Horney nach den Verhandlungen mit dem Theater zurückkehrte, erfuhr sie vom Selbstmord der Familie Gottschalk und nahm unter anderen mit ihrem Mann sowie mit den Schauspielkollegen Gustav Knuth, René Deltgen und Werner Hinz und weiteren Freunden an der Beisetzung teil, trotz der Anweisung von Goebbels, sich als Prominenter von dieser fernzuhalten.[1][4] Darüber hinaus unterstützte sie die jüdische Vermieterin ihrer norwegischen Freundin Gerd Høst-Heyerdahl in Berlin und pflegte Kontakt zu Carl Zuckmayer im Exil. In ihrer Villa in Neubabelsberg, die sie im Zuge der Arisierung 1939 erworben hatte[5], beherbergte Horney 1942 Erich Kästner, der dort unter dem Pseudonym Berthold Bürger das Drehbuch für den UFA-Jubiläumsfilm Münchhausen schrieb, in dem Horney 1943 die Zarin Katharina die Große spielte, eine der Hauptrollen.[1] 1948 drehte die Horney ihren ersten Nachkriegsfilm Die Frau am Wege unter der Regie von Eduard von Borsody. Sie spielte darin die Frau eines Grenzhüters. Horney selbst hielt ihn für einen guten Film, beim Publikum wurde er kein Erfolg.[1] Zu Horneys engsten und lebenslangen Freunden zählte auch der spätere CDU-Politiker Erik Blumenfeld. Da Horney sich während des Zweiten Weltkriegs mehrmals wegen ihrer erneut ausgebrochenen Tuberkulose in Schweizer Sanatorien aufhielt, gab die Presse am 20. März 1946 voreilig ihren Tod bekannt, obwohl sie, zwischenzeitlich wieder bei Kräften, auf Schweizer Bühnen stand. Die an ihren Mann gerichteten Kondolenzschreiben beantwortete sie selbst.[1] Übersiedlung in die USA und letzte Jahre Brigitte Horney Nach dem Tode ihrer Mutter 1952 zog Brigitte Horney nach Boston, USA, um deren Lebenswerk und deren Poliklinik weiterzuführen. 1953 wurde Brigitte Horney amerikanische Staatsbürgerin. Sie war in erster Ehe mit dem Kameramann Konstantin Irmen-Tschet und in zweiter Ehe mit dem Kunsthistoriker Hanns Swarzenski verheiratet.[1] In ihren letzten Lebensjahren wurde sie vor allem im deutschen Fernsehen zum Publikumsliebling, so als Tante Polly in der deutsch-kanadischen Kinder- und Jugendserie Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, in Jakob und Adele neben Carl-Heinz Schroth oder in der Titelrolle als Teufels Großmutter. Kurz vor Ende der Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Serie Das Erbe der Guldenburgs verstarb die 1986 an Krebs erkrankte Schauspielerin an den Folgen dieser Erkrankung. Sie erlag einem Herzschlag. Da Brigitte Horney eine tragende Rolle in der Serie gespielt hatte, musste das Drehbuch zur dritten Staffel komplett umgeschrieben werden.[6][7] Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der bayerischen Gemeinde Wielenbach im Ortsteil Wilzhofen.[8] Ihr schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.[9] Filmografie (Auswahl) Kinofilme 1930: Abschied 1931: Hass und Liebe 1932: Rasputin – Dämon der Frauen 1933: Heideschulmeister Uwe Karsten 1934: Ein Mann will nach Deutschland 1934: Der ewige Traum 1934: Liebe, Tod und Teufel 1935: Blutsbrüder 1935: Rêve éternel 1935: Der grüne Domino 1936: Savoy-Hotel 217 1936: Stadt Anatol 1936: The House of the Spaniard 1937: Secret Lives 1938: Der Katzensteg 1938: Verklungene Melodie 1938: Revolutionshochzeit 1938: Anna Favetti 1938: Du und ich 1939: Aufruhr in Damaskus 1939: Ziel in den Wolken 1939: Der Gouverneur 1939: Eine Frau wie du 1939: Befreite Hände 1940: Feinde 1941: Das Mädchen von Fanö 1941: Illusion 1942: Geliebte Welt 1943: Münchhausen 1947: Am Ende der Welt 1948: Die Frau am Wege 1949: Verspieltes Leben 1950: Melodie des Schicksals 1953: Solange Du da bist 1954: Gefangene der Liebe 1954: Der letzte Sommer 1957: Der gläserne Turm 1960: Nacht fiel über Gotenhafen 1960: Das Erbe von Björndal 1961: Ruf der Wildgänse 1963: Flucht der weißen Hengste 1965: Neues vom Hexer 1966: Ich suche einen Mann 1966: Das Geheimnis der weißen Nonne 1981: Charlotte 1983: Bella Donna Fernsehen 1959: Geschlossene Gesellschaft 1962: Daphne Laureola 1963: Die Möwe 1964: Dann geh zu Thorp 1968: Eine etwas sonderbare Dame 1970: Auktion bei Gwendoline 1971: Paradies der alten Damen 1971: Die Auferstehung des Stefan Stefanow 1972: Das Geheimnis der alten Mamsell 1972: Die Vitrine 1973: Der Kommissar: Tod eines Hippiemädchens 1974: Der Kommissar: Jähes Ende einer interessanten Beziehung 1977: Derrick: Eine Nacht im Oktober 1977: Der Alte: Der Alte schlägt zweimal zu 1977: Eichholz und Söhne 1978: Haus der Frauen 1978: Kleine bunte Freudenspender 1978: Heidi 1979: Wunder einer Nacht 1979: Einzelzimmer 1979: Sonne, Wein und harte Nüsse: Die Sache mit dem Backofen 1979: Wo die Liebe hinfällt 1980: Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn 1980: Derrick: Die Entscheidung 1980: Teegebäck und Platzpatronen 1981: Billy – Ein junger Mann auf der Suche nach seiner Identität 1982: So oder so ist das Leben 1982: Urlaub am Meer 1982: Der Alte: Teufelsküche 1982–1989: Jakob und Adele 1983: Ein Mord liegt auf der Hand 1984: Das Traumschiff: Der Falschspieler 1985: Mamas Geburtstag 1985: Alte Gauner 1986: Teufels Großmutter 1987–1988: Das Erbe der Guldenburgs Hörspiele 1949: Max Frisch: Als der Krieg zu Ende war (DRS) 1950: Albert Camus: Die Gerechten – Regie: Kurt Bürgin (SRG Radio Bern) 1951: Ernst von Khuon: Der Schnitt durch das Labyrinth – Regie: Karl Peter Biltz (SWF) 1953: Jacques Déval: Heute Nacht in Samarkand – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1953: Max Frisch: Rip van Winkle – Regie: Walter Ohm (BR/RB) 1954: Thornton Wilder: Die Frau von der Insel Andros – Regie: Fränze Roloff (HR) 1954: Jean Cocteau: Die geliebte Stimme (DRS) 1954: Lucille Fletcher: Falsch verbunden – Regie: Kurt Bürgin (DRS) 1955: Kurt Kusenberg: Die Glücklichen – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1955: Horst Lange: Die Goldgräber – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1958: Vicki Baum: Menschen im Hotel – Regie: Heinz-Günter Stamm (SWF) 1958: Yukio Mishima: Zwei moderne Nô-Spiele (Die getauschten Fächer; Die Damasttrommel) – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1959: André Breton: Nadja Etoilée – Regie: Jean Jacques Vierne; Marcel Wall (SWF/ORF) 1959: Max Frisch: Santa Cruz – Regie: Friedhelm Ortmann (SWF) 1961: Aischylos: Die Orestie (3 Teile) – Bearbeitung und Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1962: Horst Mönnich: Der vierte Platz (4 Folgen) – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/BR/SDR) 1963: Johanna Moosdorf: Ein blinder Spiegel – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: Peter Hemmer: Spätzug – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: August Strindberg: Totentanz – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom Glasbläser – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom verlassenen Haus – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: John Boynton Priestley: Ein Inspektor kommt – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1966: Erasmus Schöfer: Berg der Schatten – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1967: Michal Tonecki: Was ist heute für ein Tag? Freitag – Regie und Sprecher: Günther Sauer (WDR) 1968: Eiler Jörgensen: Eltern – Regie: Ulrich Lauterbach (SWF/WDR) 1969: Tennessee Williams: Plötzlich letzten Sommer – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1970: Adrian Rhys: Echos – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1970: Dieter Wellershoff: Das Schreien der Katze im Sack – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/HR/SDR) 1971: Adrian Rhys: Mr. und Mrs. Squirrel – Regie: Friedhelm Ortmann (HR) 1971: Konrad Hansen: Vom Hackepeter und der kalten Mamsell – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Konrad Hansen: Maulbrüter – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Friederike Mayröcker: Message Comes – Regie: Günter Becker; Lotte Koch; Theo Staats; Uwe Gronostay; Horst Loebe (RB) 1973: Anne Leaton: Das Flüstern der Welt vor der Auflösung – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Konrad Hansen: Das Floß der Medusa – oder Vermittlung eines gehobenen Wortschatzes – Regie: Friedhelm Ortmann (RB/WDR) 1974: Barry Bermange: Knochen – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Ruth Rehmann: Frau Violets Haus – Regie: Otto Kurth (WDR) 1975: Marie Luise Kaschnitz: Ja, mein Engel – Regie: Horst Loebe (RB) 1975: Martin Walser: Lindauer Pietà – Regie: Günther Sauer (WDR) 1975: Uve Schmidt: Die Zuckerdose – Regie: Horst Loebe (HR) 1976: Eugene O’Neill: Eines langen Tages Reise in die Nacht – Bearbeitung und Regie: Urs Helmensdorfer (DRS) 1978: Else Lasker-Schüler: Die Wupper – Bearbeitung und Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1978: Michael Dines: Akt der Gewalt – Regie: Andreas Weber-Schäfer (SDR) 1981: Gert Hofmann: Casanova und die Figurantin – Regie: Walter Adler (HR) 1982: Mischa Mleinek: Von irgendwo Flötenspiel – Regie: Anke Beckert (BR) 1983: Ernst Schnabel: Die hohen Schiffe/Hunger – Regie: Hermann Naber (SWF) 1983: Anneliese Steinhoff: Tante Marga Winterfest – Regie: Michael Peter (BR) 1983: Erland Josephson: Männerängste (3. Folge: Flüchtige Bekanntschaft) – Regie: Horst H. Vollmer (HR) 1983: Hans Joachim Sell: Die langsamen Pfeile – Regie: Woldemar Leippi (SFB/ORF) 1984: William Douglas-Home: Der Eisvogel – Regie: Horst Sachtleben (BR) 1984: Barbara Bronnen: Marmorengel – Regie: Heinz Hostnig (BR/SWF) 1984: Melchior Schedler: Cordoba oder Die Kunst des Badens – Regie: Otto Düben (SDR) – Auszeichnung: Hörspiel des Jahrzehnts 1984: Sebastian Goy: Ein vermaledeit klebriger Winter auf dem Schlafzimmerbahnhof der Katja Schoheija – Regie: Horst Loebe (RB/RIAS) 1985: Borislav Pekic: Ausflug in die Goldene Stadt – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1988: Iacovos Kambanellis: Die vier Beine des Tisches – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) Theater (Auswahl) (Stadttheater, Würzburg) 1930: Trio – Lustspiel von Leo Renz … als Rita 1930: ...Vater sein dagegen sehr ! – Komödie von E.Ch.Carpenter … als Maria Credaro 1931: Olympia – Spiel von Ferenc Molnár … als Olympia 1931: Elisabeth von England – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Isabella 1931: Marguerite durch drei – Lustspiel von Fritz Schwiefert … als Marguerite 1931: Hurra, ein Junge! – Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach … als Helga Lüders 1931: Voruntersuchung – Schauspiel von Max Alsberg und Otto Ernst Hesse … als Melitta Ziehr (Lessingtheater, Berlin) 1931: Zum goldenen Anker – Komödie von Marcel Pagnol … als Fanny (Deutsches Theater Berlin) 1931: Kat – Schauspiel nach Ernest Hemingway … als Miss Fergusson 1932: Timon – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Myrthis und Aphrodite 1939: Pygmalion – Komödie von George Bernard Shaw … als Eliza (Theater am Kurfürstendamm, Berlin) 1931: Die Heilige aus USA – Historie von Ilse Langner … als Auguste Stetson (Volksbühne Theater am Bülowplatz, Berlin) 1932: Die Ratten – Tragikomödie von Gerhart Hauptmann … als Pauline Piperkarcka 1932: Das neue Paradies – Komödie von Julius Hay … als Diana Clark 1932: Die Sardinenfischer – Schauspiel von Elisabeth Castonier … als Packerin 1933: Viel Lärm um nichts – Lustspiel von William Shakespeare … als Margaretha (Volksbühne, Theater am Horst-Wessel-Platz, Berlin) 1933: Der Bauer als Millionär – Romantisches Zaubermärchen von Ferdinand Raimund … als Die Zufriedenheit (Deutsches Theater Göttingen) 1953: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich von Kleist … als Alkmene 1953: Ulla Winblad oder Musik und Leben des Carl Michael Bellmann von Carl Zuckmayer … als Ulla Winblad 1957: Santa Cruz – Drama von Max Frisch … als Elvira 1959: Zwei Worte töten – Stück von Erwin Sylvanus … als Ruth Benzin (Schauspielhaus Zürich) 1946: Santa Cruz – Schauspiel von Max Frisch … als Elvira 1948: Die schmutzigen Hände – Schauspiel von Jean-Paul Sartre … als Olga 1949: Als der Krieg zu Ende war – Schauspiel von Max Frisch … als Agnes 1975: Die Irre von Chaillot – Drama von Jean Giraudoux … als Aurelie (Stadttheater, Chur) 1946: Verkündigung – Schauspiel von Paul Claudel … als Mara 1946: Das Wintermärchen – Märchenspiel von William Shakespeare … als Hermione 1947: Ist Geraldine ein Engel? – Lustspiel von Hans Jaray … als Geraldine 1947: Der Heiratsantrag – Einakter von Anton Tschechow … als Natalia 1947: Die heilige Johanna – Dramatische Chronik von George Bernard Shaw … als Johanna (Stadttheater, Basel) 1947: Jegor Bulytschow und andere – Schauspiel von Maxim Gorki … als Glafira 1947: Hamlet – Tragödie von William Shakespeare … als Gertrude 1947: Bernarda Albas Haus – Frauentragödie von Federico García Lorca … als Magdalena 1948: Blaubart – Ein Versteckspiel des Schicksals von Walter Jost … als Elisa Auszeichnungen 1930 Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin 1965 Bambi 1972 Filmband in Gold für besondere Verdienste um den deutschen Film, 1983 Goldene Kamera 1987 Telestar Diskographie 1934: So oder so ist das Leben (aus: Liebe, Tod und Teufel, Film- und Schellackfassung) 1936: Das Geständnis 1936: Warum liebt man so die Liebe 1937/38: There's No Escape (nur im Film Secret Lives – I Married a Spy, GB) 1938: Nur dich allein hab ich geliebt (nur im Film Verklungene Melodie) 1986: Plaisir d’amour (nur in Jakob und Adele, Folge Ein Haus mit hellen Fenstern) Schriften So oder so ist das Leben – Eine unvergeßliche Schauspielerin erzählt ihr Leben. Aufgezeichnet von Gerd Høst Heyerdahl. Scherz Verlag, Bern, München, Wien, 1992. Literatur Thomas Blubacher: Brigitte Horney. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 873. (wikipedia)

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Original Foto-Postkarte.  original picture postcard of the famous german movie actress.

Mehr von Horney Brigitte Foto
Horney, Brigitte und Foto Baumann:
Original Foto-Postkarte. original picture postcard of the famous german movie actress. A 3480/1

Film-Foto-Verlag, ohne Jahr. 9 x 13 cm


tadelloser Zustand - mint condition. Brigitte Horney (* 29. März 1911 in Dahlem (heute Berlin); † 27. Juli 1988 in Hamburg-Eppendorf) war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin (Theater und Film) und Hörspielsprecherin. AK0008
Alle AUTOGRAPHEN werden auf Wunsch mit ZERTIFIKAT und lebenslanger ECHTHEITSGARANTIE geliefert.
Schlagworte: Autogramm, autograph autographe, unterschrift signature signiert signed original signe, AK Horney war die älteste von drei Töchtern der Psychoanalytikerin Karen Horney und des Berliner Industriellen Oscar Horney.[1] Ihr Urgroßvater war der niederländische Wasserbaudirektor Jacobus Johannes van Ronzelen. Zum größten Teil wurden sie und ihre beiden Schwestern von englischsprachigen Kindermädchen erzogen und wuchsen so zweisprachig auf. Dadurch erlernte Horney schon früh fließend Englisch, was ihr später dazu verhalf, ohne Schwierigkeiten Rollen in einigen britischen Filmproduktionen zu übernehmen. Ihre Schulzeit verbrachte sie an ausgesuchten Berliner Schulen und zum Teil an der Bellaria-Schule im schweizerischen Zuoz, da sie seit ihrem sechsten Lebensjahr an Tuberkulose litt und in der Schweiz eine spezielle Behandlung gegen ihre Lungenkrankheit erhielt. Mit 16 Jahren begann sie eine Schauspielausbildung an der Ilka Grüning-Schule in Berlin und nahm Tanzunterricht bei Mary Wigman. Zu ihren Mitschülerinnen bei Ilka Grüning gehörten unter anderem auch Inge Meysel und Lilli Palmer. Horney bewunderte Meysel, mit Lilli Palmer war sie zeit ihres Lebens freundschaftlich verbunden.[1] Bühnen- und Filmengagements in den 1930er und 1940er Jahren Nach bestandener Prüfung bei Ilka Grüning bekam Horney für die Spielzeit 1930/1931 ihr erstes Engagement am Stadttheater Würzburg. Ihren ersten Bühnenauftritt hatte sie am 31. Oktober 1930 als Rita in dem Lustspiel Trio von Leo Lenz. Im Anschluss daran nahm sie ein Angebot der Reinhardt-Bühnen in Berlin an, nachdem sie 1930 den Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin erhalten hatte. Dadurch erlangte sie schon am Anfang ihrer Karriere größere Bekanntheit, sodass die UFA Probeaufnahmen mit ihr machen wollte.[1] Noch bevor Horney ihr Engagement in Würzburg antrat, drehte sie ihren ersten Film unter der Regie von Robert Siodmak mit dem Titel Abschied, in dem sie mit der weiblichen Hauptrolle betraut wurde.[1][2] Im Anschluss an ihr Würzburger Engagement spielte Horney unter Heinz Hilpert die Fanny in Marcel Pagnols Stück Zum Goldenen Anker im Lessingtheater in Berlin. Ihr Bühnenpartner war Mathias Wiemann. In der Folgezeit spielte Horney an weiteren Theatern in Berlin, so am Deutschen Theater in Kat, einem Schauspiel nach Ernest Hemingways Roman In einem andern Land. Käthe Dorsch und Gustav Fröhlich spielten neben Horney die Hauptrollen. Zum ersten Mal habe sie voll und ganz – mit Herz und Seele – den Sinn des Theaterspielens begriffen, äußerte Horney danach.[1] Als Hilpert 1932 Direktor der Volksbühne Theater am Bülowplatz wurde, wechselte die Schauspielerin mit ihm zusammen dorthin. Es begann eine künstlerische Zusammenarbeit, die ein Leben lang anhielt, genauso wie die Freundschaft der beiden.[1] Horneys erste Rolle an der Volksbühne war die der Pauline Piperkarcka in Gerhart Hauptmanns Die Ratten. Der renommierte Theaterkritiker Alfred Kerr schrieb am 10. Oktober 1932 im Berliner Tageblatt: „[…] Alles Episodige kommt schlagend. Die Piperkarcka, Brigitte Horney, redet, sehr taktvoll, nicht allzu Polnisch. Zum Glück nicht jenes Phantasiepolnisch, das außerhalb der Operette so peinlich wird. Auch sieht sie aus […] Ja, in Berlin wird noch immer meisterhaftes Theater und meisterhaft Theater gespielt.“[1] 1946 war die Schauspielerin für Max Frischs Stück Santa Cruz am Schauspielhaus Zürich engagiert. Regie führte wieder Heinz Hilpert. In ihrer Schweizer Zeit spielte sie auch am Stadttheater Chur und am Stadttheater Basel. In den Jahren 1953 bis 1959 und dann noch einmal 1975 spielte sie in zahlreichen Stücken am Deutschen Theater in Göttingen, wo Heinz Hilpert die Leitung übernommen hatte.[1] Trotz ihrer vielen Theaterrollen fand Horney auch immer wieder Zeit für die Leinwand. So spielte sie 1932 in dem Film Rasputin, der auch unter dem deutschen Titel Der Dämon der Frauen lief, Conrad Veidts sibirische Geliebte, die von ihm verlassen wird. Von ihrem nächsten Film Heideschulmeister Uwe Karsten hielt die Schauspielerin überhaupt nichts. Sie beschrieb den Film als „einfach schrecklich“, da man nachträglich Szenen entfernt hatte, die wichtig waren, um die Handlung zu verstehen. Positiv wertete sie ihre Zusammenarbeit mit Marianne Hoppe, die sie „geliebt und bewundert“ habe.[1] 1934 drehte Horney den Film Liebe, Tod und Teufel nach Robert Louis Stevensons Novelle Der Flaschenkobold, in dem sie das lockere Hafenmädchen Rubby verkörperte. Wieder arbeitete sie mit Heinz Hilpert zusammen, der Regie führte. Für die Horney bedeutete diese Rolle ihren großen künstlerischen Durchbruch beim Film. Berühmt geworden ist das von Theo Mackeben für den Film komponierte Lied So oder so ist das Leben.[1][3] In der Berliner Morgenpost war über den Film zu lesen „[…] Von seinen Darstellern gibt Brigitte Horney die reifste Leistung ab. Ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit läßt sie das triebhafte Naturkind genauso überzeugend spielen wie die betrunkene Hafendirne oder die mondäne Kokotte.“ 1936 drehte Horney in London den englischen Film The House of the Spaniard, der zur Zeit des Bürgerkriegs in Spanien spielt, ihr zweiter englischer Film trägt den Titel Secret Lives. Darin verkörperte Horney eine elsässische Spionin, die gegen Mata Hari spionierte. Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Claude France. Der Film durfte seinerzeit in Deutschland nicht gezeigt werden und ist dort auch später nie gelaufen. Zwischen diesen beiden Filmen sprang die Schauspielerin noch für die erkrankte Pola Negri ein und übernahm deren Part in Savoy-Hotel 217.[1] Stadt Anatol war ihr erster Film, den sie unter Viktor Tourjanskys Regie drehte. Ihr Partner war Gustav Fröhlich. Der Film spielt auf dem Balkan. Ein Ölfund macht einen kleinen Ort dort berühmt und reich. 1938 folgte ein weiterer Film unter Tourjanskys Regie Verklungene Melodie, in dem Willy Birgel und Carl Raddatz ihre Filmpartner waren. Ihren ebenfalls 1938 gedrehten Film Du und ich mit dem Kollegen Joachim Gottschalk hielt Brigitte Horney selbst für ihren schönsten Film. Während der Dreharbeiten verliebte sie sich nach eigener Aussage in Wolfgang Liebeneiner, den Regisseur des Films.[1] 1939 spielte sie erneut in einem Tourjansky-Film, der den Titel Der Gouverneur trägt. Willy Birgel war ihr Film-Ehemann, und Hannelore Schroth gab ihr Filmdebüt als ihre kleine Schwester.[1] 1941 sollte der Film Illusion mit schöner Musik von Franz Grothe den Menschen zeigen, dass es noch etwas anderes als Krieg gab. Wieder führte Tourjansky Regie. Johannes Heesters, O. E. Hasse und Nikolai Kolin waren Horneys Filmpartner.[1] In ihren Rollen verkörperte Horney meist starke Frauen. Obgleich sie während des Nationalsozialismus als junge Darstellerin etliche Erfolge feiern konnte, versuchte sie ihre Unabhängigkeit zu wahren und setzte sich für bedrohte Kolleginnen und Kollegen ein. So war sie bereit, für den von den Nazis wegen der Ehe mit einer Jüdin mit Schauspielverbot belegten Kollegen Joachim Gottschalk in die Schweiz zu fliegen, um für diesen ein Engagement einzuholen, während andere Kollegen zur Scheidung rieten. Als Horney nach den Verhandlungen mit dem Theater zurückkehrte, erfuhr sie vom Selbstmord der Familie Gottschalk und nahm unter anderen mit ihrem Mann sowie mit den Schauspielkollegen Gustav Knuth, René Deltgen und Werner Hinz und weiteren Freunden an der Beisetzung teil, trotz der Anweisung von Goebbels, sich als Prominenter von dieser fernzuhalten.[1][4] Darüber hinaus unterstützte sie die jüdische Vermieterin ihrer norwegischen Freundin Gerd Høst-Heyerdahl in Berlin und pflegte Kontakt zu Carl Zuckmayer im Exil. In ihrer Villa in Neubabelsberg, die sie im Zuge der Arisierung 1939 erworben hatte[5], beherbergte Horney 1942 Erich Kästner, der dort unter dem Pseudonym Berthold Bürger das Drehbuch für den UFA-Jubiläumsfilm Münchhausen schrieb, in dem Horney 1943 die Zarin Katharina die Große spielte, eine der Hauptrollen.[1] 1948 drehte die Horney ihren ersten Nachkriegsfilm Die Frau am Wege unter der Regie von Eduard von Borsody. Sie spielte darin die Frau eines Grenzhüters. Horney selbst hielt ihn für einen guten Film, beim Publikum wurde er kein Erfolg.[1] Zu Horneys engsten und lebenslangen Freunden zählte auch der spätere CDU-Politiker Erik Blumenfeld. Da Horney sich während des Zweiten Weltkriegs mehrmals wegen ihrer erneut ausgebrochenen Tuberkulose in Schweizer Sanatorien aufhielt, gab die Presse am 20. März 1946 voreilig ihren Tod bekannt, obwohl sie, zwischenzeitlich wieder bei Kräften, auf Schweizer Bühnen stand. Die an ihren Mann gerichteten Kondolenzschreiben beantwortete sie selbst.[1] Übersiedlung in die USA und letzte Jahre Brigitte Horney Nach dem Tode ihrer Mutter 1952 zog Brigitte Horney nach Boston, USA, um deren Lebenswerk und deren Poliklinik weiterzuführen. 1953 wurde Brigitte Horney amerikanische Staatsbürgerin. Sie war in erster Ehe mit dem Kameramann Konstantin Irmen-Tschet und in zweiter Ehe mit dem Kunsthistoriker Hanns Swarzenski verheiratet.[1] In ihren letzten Lebensjahren wurde sie vor allem im deutschen Fernsehen zum Publikumsliebling, so als Tante Polly in der deutsch-kanadischen Kinder- und Jugendserie Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, in Jakob und Adele neben Carl-Heinz Schroth oder in der Titelrolle als Teufels Großmutter. Kurz vor Ende der Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Serie Das Erbe der Guldenburgs verstarb die 1986 an Krebs erkrankte Schauspielerin an den Folgen dieser Erkrankung. Sie erlag einem Herzschlag. Da Brigitte Horney eine tragende Rolle in der Serie gespielt hatte, musste das Drehbuch zur dritten Staffel komplett umgeschrieben werden.[6][7] Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der bayerischen Gemeinde Wielenbach im Ortsteil Wilzhofen.[8] Ihr schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.[9] Filmografie (Auswahl) Kinofilme 1930: Abschied 1931: Hass und Liebe 1932: Rasputin – Dämon der Frauen 1933: Heideschulmeister Uwe Karsten 1934: Ein Mann will nach Deutschland 1934: Der ewige Traum 1934: Liebe, Tod und Teufel 1935: Blutsbrüder 1935: Rêve éternel 1935: Der grüne Domino 1936: Savoy-Hotel 217 1936: Stadt Anatol 1936: The House of the Spaniard 1937: Secret Lives 1938: Der Katzensteg 1938: Verklungene Melodie 1938: Revolutionshochzeit 1938: Anna Favetti 1938: Du und ich 1939: Aufruhr in Damaskus 1939: Ziel in den Wolken 1939: Der Gouverneur 1939: Eine Frau wie du 1939: Befreite Hände 1940: Feinde 1941: Das Mädchen von Fanö 1941: Illusion 1942: Geliebte Welt 1943: Münchhausen 1947: Am Ende der Welt 1948: Die Frau am Wege 1949: Verspieltes Leben 1950: Melodie des Schicksals 1953: Solange Du da bist 1954: Gefangene der Liebe 1954: Der letzte Sommer 1957: Der gläserne Turm 1960: Nacht fiel über Gotenhafen 1960: Das Erbe von Björndal 1961: Ruf der Wildgänse 1963: Flucht der weißen Hengste 1965: Neues vom Hexer 1966: Ich suche einen Mann 1966: Das Geheimnis der weißen Nonne 1981: Charlotte 1983: Bella Donna Fernsehen 1959: Geschlossene Gesellschaft 1962: Daphne Laureola 1963: Die Möwe 1964: Dann geh zu Thorp 1968: Eine etwas sonderbare Dame 1970: Auktion bei Gwendoline 1971: Paradies der alten Damen 1971: Die Auferstehung des Stefan Stefanow 1972: Das Geheimnis der alten Mamsell 1972: Die Vitrine 1973: Der Kommissar: Tod eines Hippiemädchens 1974: Der Kommissar: Jähes Ende einer interessanten Beziehung 1977: Derrick: Eine Nacht im Oktober 1977: Der Alte: Der Alte schlägt zweimal zu 1977: Eichholz und Söhne 1978: Haus der Frauen 1978: Kleine bunte Freudenspender 1978: Heidi 1979: Wunder einer Nacht 1979: Einzelzimmer 1979: Sonne, Wein und harte Nüsse: Die Sache mit dem Backofen 1979: Wo die Liebe hinfällt 1980: Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn 1980: Derrick: Die Entscheidung 1980: Teegebäck und Platzpatronen 1981: Billy – Ein junger Mann auf der Suche nach seiner Identität 1982: So oder so ist das Leben 1982: Urlaub am Meer 1982: Der Alte: Teufelsküche 1982–1989: Jakob und Adele 1983: Ein Mord liegt auf der Hand 1984: Das Traumschiff: Der Falschspieler 1985: Mamas Geburtstag 1985: Alte Gauner 1986: Teufels Großmutter 1987–1988: Das Erbe der Guldenburgs Hörspiele 1949: Max Frisch: Als der Krieg zu Ende war (DRS) 1950: Albert Camus: Die Gerechten – Regie: Kurt Bürgin (SRG Radio Bern) 1951: Ernst von Khuon: Der Schnitt durch das Labyrinth – Regie: Karl Peter Biltz (SWF) 1953: Jacques Déval: Heute Nacht in Samarkand – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1953: Max Frisch: Rip van Winkle – Regie: Walter Ohm (BR/RB) 1954: Thornton Wilder: Die Frau von der Insel Andros – Regie: Fränze Roloff (HR) 1954: Jean Cocteau: Die geliebte Stimme (DRS) 1954: Lucille Fletcher: Falsch verbunden – Regie: Kurt Bürgin (DRS) 1955: Kurt Kusenberg: Die Glücklichen – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1955: Horst Lange: Die Goldgräber – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1958: Vicki Baum: Menschen im Hotel – Regie: Heinz-Günter Stamm (SWF) 1958: Yukio Mishima: Zwei moderne Nô-Spiele (Die getauschten Fächer; Die Damasttrommel) – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1959: André Breton: Nadja Etoilée – Regie: Jean Jacques Vierne; Marcel Wall (SWF/ORF) 1959: Max Frisch: Santa Cruz – Regie: Friedhelm Ortmann (SWF) 1961: Aischylos: Die Orestie (3 Teile) – Bearbeitung und Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1962: Horst Mönnich: Der vierte Platz (4 Folgen) – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/BR/SDR) 1963: Johanna Moosdorf: Ein blinder Spiegel – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: Peter Hemmer: Spätzug – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: August Strindberg: Totentanz – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom Glasbläser – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom verlassenen Haus – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: John Boynton Priestley: Ein Inspektor kommt – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1966: Erasmus Schöfer: Berg der Schatten – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1967: Michal Tonecki: Was ist heute für ein Tag? Freitag – Regie und Sprecher: Günther Sauer (WDR) 1968: Eiler Jörgensen: Eltern – Regie: Ulrich Lauterbach (SWF/WDR) 1969: Tennessee Williams: Plötzlich letzten Sommer – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1970: Adrian Rhys: Echos – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1970: Dieter Wellershoff: Das Schreien der Katze im Sack – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/HR/SDR) 1971: Adrian Rhys: Mr. und Mrs. Squirrel – Regie: Friedhelm Ortmann (HR) 1971: Konrad Hansen: Vom Hackepeter und der kalten Mamsell – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Konrad Hansen: Maulbrüter – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Friederike Mayröcker: Message Comes – Regie: Günter Becker; Lotte Koch; Theo Staats; Uwe Gronostay; Horst Loebe (RB) 1973: Anne Leaton: Das Flüstern der Welt vor der Auflösung – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Konrad Hansen: Das Floß der Medusa – oder Vermittlung eines gehobenen Wortschatzes – Regie: Friedhelm Ortmann (RB/WDR) 1974: Barry Bermange: Knochen – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Ruth Rehmann: Frau Violets Haus – Regie: Otto Kurth (WDR) 1975: Marie Luise Kaschnitz: Ja, mein Engel – Regie: Horst Loebe (RB) 1975: Martin Walser: Lindauer Pietà – Regie: Günther Sauer (WDR) 1975: Uve Schmidt: Die Zuckerdose – Regie: Horst Loebe (HR) 1976: Eugene O’Neill: Eines langen Tages Reise in die Nacht – Bearbeitung und Regie: Urs Helmensdorfer (DRS) 1978: Else Lasker-Schüler: Die Wupper – Bearbeitung und Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1978: Michael Dines: Akt der Gewalt – Regie: Andreas Weber-Schäfer (SDR) 1981: Gert Hofmann: Casanova und die Figurantin – Regie: Walter Adler (HR) 1982: Mischa Mleinek: Von irgendwo Flötenspiel – Regie: Anke Beckert (BR) 1983: Ernst Schnabel: Die hohen Schiffe/Hunger – Regie: Hermann Naber (SWF) 1983: Anneliese Steinhoff: Tante Marga Winterfest – Regie: Michael Peter (BR) 1983: Erland Josephson: Männerängste (3. Folge: Flüchtige Bekanntschaft) – Regie: Horst H. Vollmer (HR) 1983: Hans Joachim Sell: Die langsamen Pfeile – Regie: Woldemar Leippi (SFB/ORF) 1984: William Douglas-Home: Der Eisvogel – Regie: Horst Sachtleben (BR) 1984: Barbara Bronnen: Marmorengel – Regie: Heinz Hostnig (BR/SWF) 1984: Melchior Schedler: Cordoba oder Die Kunst des Badens – Regie: Otto Düben (SDR) – Auszeichnung: Hörspiel des Jahrzehnts 1984: Sebastian Goy: Ein vermaledeit klebriger Winter auf dem Schlafzimmerbahnhof der Katja Schoheija – Regie: Horst Loebe (RB/RIAS) 1985: Borislav Pekic: Ausflug in die Goldene Stadt – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1988: Iacovos Kambanellis: Die vier Beine des Tisches – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) Theater (Auswahl) (Stadttheater, Würzburg) 1930: Trio – Lustspiel von Leo Renz … als Rita 1930: ...Vater sein dagegen sehr ! – Komödie von E.Ch.Carpenter … als Maria Credaro 1931: Olympia – Spiel von Ferenc Molnár … als Olympia 1931: Elisabeth von England – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Isabella 1931: Marguerite durch drei – Lustspiel von Fritz Schwiefert … als Marguerite 1931: Hurra, ein Junge! – Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach … als Helga Lüders 1931: Voruntersuchung – Schauspiel von Max Alsberg und Otto Ernst Hesse … als Melitta Ziehr (Lessingtheater, Berlin) 1931: Zum goldenen Anker – Komödie von Marcel Pagnol … als Fanny (Deutsches Theater Berlin) 1931: Kat – Schauspiel nach Ernest Hemingway … als Miss Fergusson 1932: Timon – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Myrthis und Aphrodite 1939: Pygmalion – Komödie von George Bernard Shaw … als Eliza (Theater am Kurfürstendamm, Berlin) 1931: Die Heilige aus USA – Historie von Ilse Langner … als Auguste Stetson (Volksbühne Theater am Bülowplatz, Berlin) 1932: Die Ratten – Tragikomödie von Gerhart Hauptmann … als Pauline Piperkarcka 1932: Das neue Paradies – Komödie von Julius Hay … als Diana Clark 1932: Die Sardinenfischer – Schauspiel von Elisabeth Castonier … als Packerin 1933: Viel Lärm um nichts – Lustspiel von William Shakespeare … als Margaretha (Volksbühne, Theater am Horst-Wessel-Platz, Berlin) 1933: Der Bauer als Millionär – Romantisches Zaubermärchen von Ferdinand Raimund … als Die Zufriedenheit (Deutsches Theater Göttingen) 1953: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich von Kleist … als Alkmene 1953: Ulla Winblad oder Musik und Leben des Carl Michael Bellmann von Carl Zuckmayer … als Ulla Winblad 1957: Santa Cruz – Drama von Max Frisch … als Elvira 1959: Zwei Worte töten – Stück von Erwin Sylvanus … als Ruth Benzin (Schauspielhaus Zürich) 1946: Santa Cruz – Schauspiel von Max Frisch … als Elvira 1948: Die schmutzigen Hände – Schauspiel von Jean-Paul Sartre … als Olga 1949: Als der Krieg zu Ende war – Schauspiel von Max Frisch … als Agnes 1975: Die Irre von Chaillot – Drama von Jean Giraudoux … als Aurelie (Stadttheater, Chur) 1946: Verkündigung – Schauspiel von Paul Claudel … als Mara 1946: Das Wintermärchen – Märchenspiel von William Shakespeare … als Hermione 1947: Ist Geraldine ein Engel? – Lustspiel von Hans Jaray … als Geraldine 1947: Der Heiratsantrag – Einakter von Anton Tschechow … als Natalia 1947: Die heilige Johanna – Dramatische Chronik von George Bernard Shaw … als Johanna (Stadttheater, Basel) 1947: Jegor Bulytschow und andere – Schauspiel von Maxim Gorki … als Glafira 1947: Hamlet – Tragödie von William Shakespeare … als Gertrude 1947: Bernarda Albas Haus – Frauentragödie von Federico García Lorca … als Magdalena 1948: Blaubart – Ein Versteckspiel des Schicksals von Walter Jost … als Elisa Auszeichnungen 1930 Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin 1965 Bambi 1972 Filmband in Gold für besondere Verdienste um den deutschen Film, 1983 Goldene Kamera 1987 Telestar Diskographie 1934: So oder so ist das Leben (aus: Liebe, Tod und Teufel, Film- und Schellackfassung) 1936: Das Geständnis 1936: Warum liebt man so die Liebe 1937/38: There's No Escape (nur im Film Secret Lives – I Married a Spy, GB) 1938: Nur dich allein hab ich geliebt (nur im Film Verklungene Melodie) 1986: Plaisir d’amour (nur in Jakob und Adele, Folge Ein Haus mit hellen Fenstern) Schriften So oder so ist das Leben – Eine unvergeßliche Schauspielerin erzählt ihr Leben. Aufgezeichnet von Gerd Høst Heyerdahl. Scherz Verlag, Bern, München, Wien, 1992. Literatur Thomas Blubacher: Brigitte Horney. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 873. (wikipedia)

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Original Foto-Postkarte.  original picture postcard of the famous german stage and UFA film actress.

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Film-Foto-Verlag, ohne Jahr. 9 x 13 cm


tadelloser Zustand - mint condition. Brigitte Horney (* 29. März 1911 in Dahlem (heute Berlin); † 27. Juli 1988 in Hamburg-Eppendorf) war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin (Theater und Film) und Hörspielsprecherin. AK0008
Alle AUTOGRAPHEN werden auf Wunsch mit ZERTIFIKAT und lebenslanger ECHTHEITSGARANTIE geliefert.
Schlagworte: Autogramm, autograph autographe, unterschrift signature signiert signed original signe, AK Horney war die älteste von drei Töchtern der Psychoanalytikerin Karen Horney und des Berliner Industriellen Oscar Horney.[1] Ihr Urgroßvater war der niederländische Wasserbaudirektor Jacobus Johannes van Ronzelen. Zum größten Teil wurden sie und ihre beiden Schwestern von englischsprachigen Kindermädchen erzogen und wuchsen so zweisprachig auf. Dadurch erlernte Horney schon früh fließend Englisch, was ihr später dazu verhalf, ohne Schwierigkeiten Rollen in einigen britischen Filmproduktionen zu übernehmen. Ihre Schulzeit verbrachte sie an ausgesuchten Berliner Schulen und zum Teil an der Bellaria-Schule im schweizerischen Zuoz, da sie seit ihrem sechsten Lebensjahr an Tuberkulose litt und in der Schweiz eine spezielle Behandlung gegen ihre Lungenkrankheit erhielt. Mit 16 Jahren begann sie eine Schauspielausbildung an der Ilka Grüning-Schule in Berlin und nahm Tanzunterricht bei Mary Wigman. Zu ihren Mitschülerinnen bei Ilka Grüning gehörten unter anderem auch Inge Meysel und Lilli Palmer. Horney bewunderte Meysel, mit Lilli Palmer war sie zeit ihres Lebens freundschaftlich verbunden.[1] Bühnen- und Filmengagements in den 1930er und 1940er Jahren Nach bestandener Prüfung bei Ilka Grüning bekam Horney für die Spielzeit 1930/1931 ihr erstes Engagement am Stadttheater Würzburg. Ihren ersten Bühnenauftritt hatte sie am 31. Oktober 1930 als Rita in dem Lustspiel Trio von Leo Lenz. Im Anschluss daran nahm sie ein Angebot der Reinhardt-Bühnen in Berlin an, nachdem sie 1930 den Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin erhalten hatte. Dadurch erlangte sie schon am Anfang ihrer Karriere größere Bekanntheit, sodass die UFA Probeaufnahmen mit ihr machen wollte.[1] Noch bevor Horney ihr Engagement in Würzburg antrat, drehte sie ihren ersten Film unter der Regie von Robert Siodmak mit dem Titel Abschied, in dem sie mit der weiblichen Hauptrolle betraut wurde.[1][2] Im Anschluss an ihr Würzburger Engagement spielte Horney unter Heinz Hilpert die Fanny in Marcel Pagnols Stück Zum Goldenen Anker im Lessingtheater in Berlin. Ihr Bühnenpartner war Mathias Wiemann. In der Folgezeit spielte Horney an weiteren Theatern in Berlin, so am Deutschen Theater in Kat, einem Schauspiel nach Ernest Hemingways Roman In einem andern Land. Käthe Dorsch und Gustav Fröhlich spielten neben Horney die Hauptrollen. Zum ersten Mal habe sie voll und ganz – mit Herz und Seele – den Sinn des Theaterspielens begriffen, äußerte Horney danach.[1] Als Hilpert 1932 Direktor der Volksbühne Theater am Bülowplatz wurde, wechselte die Schauspielerin mit ihm zusammen dorthin. Es begann eine künstlerische Zusammenarbeit, die ein Leben lang anhielt, genauso wie die Freundschaft der beiden.[1] Horneys erste Rolle an der Volksbühne war die der Pauline Piperkarcka in Gerhart Hauptmanns Die Ratten. Der renommierte Theaterkritiker Alfred Kerr schrieb am 10. Oktober 1932 im Berliner Tageblatt: „[…] Alles Episodige kommt schlagend. Die Piperkarcka, Brigitte Horney, redet, sehr taktvoll, nicht allzu Polnisch. Zum Glück nicht jenes Phantasiepolnisch, das außerhalb der Operette so peinlich wird. Auch sieht sie aus […] Ja, in Berlin wird noch immer meisterhaftes Theater und meisterhaft Theater gespielt.“[1] 1946 war die Schauspielerin für Max Frischs Stück Santa Cruz am Schauspielhaus Zürich engagiert. Regie führte wieder Heinz Hilpert. In ihrer Schweizer Zeit spielte sie auch am Stadttheater Chur und am Stadttheater Basel. In den Jahren 1953 bis 1959 und dann noch einmal 1975 spielte sie in zahlreichen Stücken am Deutschen Theater in Göttingen, wo Heinz Hilpert die Leitung übernommen hatte.[1] Trotz ihrer vielen Theaterrollen fand Horney auch immer wieder Zeit für die Leinwand. So spielte sie 1932 in dem Film Rasputin, der auch unter dem deutschen Titel Der Dämon der Frauen lief, Conrad Veidts sibirische Geliebte, die von ihm verlassen wird. Von ihrem nächsten Film Heideschulmeister Uwe Karsten hielt die Schauspielerin überhaupt nichts. Sie beschrieb den Film als „einfach schrecklich“, da man nachträglich Szenen entfernt hatte, die wichtig waren, um die Handlung zu verstehen. Positiv wertete sie ihre Zusammenarbeit mit Marianne Hoppe, die sie „geliebt und bewundert“ habe.[1] 1934 drehte Horney den Film Liebe, Tod und Teufel nach Robert Louis Stevensons Novelle Der Flaschenkobold, in dem sie das lockere Hafenmädchen Rubby verkörperte. Wieder arbeitete sie mit Heinz Hilpert zusammen, der Regie führte. Für die Horney bedeutete diese Rolle ihren großen künstlerischen Durchbruch beim Film. Berühmt geworden ist das von Theo Mackeben für den Film komponierte Lied So oder so ist das Leben.[1][3] In der Berliner Morgenpost war über den Film zu lesen „[…] Von seinen Darstellern gibt Brigitte Horney die reifste Leistung ab. Ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit läßt sie das triebhafte Naturkind genauso überzeugend spielen wie die betrunkene Hafendirne oder die mondäne Kokotte.“ 1936 drehte Horney in London den englischen Film The House of the Spaniard, der zur Zeit des Bürgerkriegs in Spanien spielt, ihr zweiter englischer Film trägt den Titel Secret Lives. Darin verkörperte Horney eine elsässische Spionin, die gegen Mata Hari spionierte. Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Claude France. Der Film durfte seinerzeit in Deutschland nicht gezeigt werden und ist dort auch später nie gelaufen. Zwischen diesen beiden Filmen sprang die Schauspielerin noch für die erkrankte Pola Negri ein und übernahm deren Part in Savoy-Hotel 217.[1] Stadt Anatol war ihr erster Film, den sie unter Viktor Tourjanskys Regie drehte. Ihr Partner war Gustav Fröhlich. Der Film spielt auf dem Balkan. Ein Ölfund macht einen kleinen Ort dort berühmt und reich. 1938 folgte ein weiterer Film unter Tourjanskys Regie Verklungene Melodie, in dem Willy Birgel und Carl Raddatz ihre Filmpartner waren. Ihren ebenfalls 1938 gedrehten Film Du und ich mit dem Kollegen Joachim Gottschalk hielt Brigitte Horney selbst für ihren schönsten Film. Während der Dreharbeiten verliebte sie sich nach eigener Aussage in Wolfgang Liebeneiner, den Regisseur des Films.[1] 1939 spielte sie erneut in einem Tourjansky-Film, der den Titel Der Gouverneur trägt. Willy Birgel war ihr Film-Ehemann, und Hannelore Schroth gab ihr Filmdebüt als ihre kleine Schwester.[1] 1941 sollte der Film Illusion mit schöner Musik von Franz Grothe den Menschen zeigen, dass es noch etwas anderes als Krieg gab. Wieder führte Tourjansky Regie. Johannes Heesters, O. E. Hasse und Nikolai Kolin waren Horneys Filmpartner.[1] In ihren Rollen verkörperte Horney meist starke Frauen. Obgleich sie während des Nationalsozialismus als junge Darstellerin etliche Erfolge feiern konnte, versuchte sie ihre Unabhängigkeit zu wahren und setzte sich für bedrohte Kolleginnen und Kollegen ein. So war sie bereit, für den von den Nazis wegen der Ehe mit einer Jüdin mit Schauspielverbot belegten Kollegen Joachim Gottschalk in die Schweiz zu fliegen, um für diesen ein Engagement einzuholen, während andere Kollegen zur Scheidung rieten. Als Horney nach den Verhandlungen mit dem Theater zurückkehrte, erfuhr sie vom Selbstmord der Familie Gottschalk und nahm unter anderen mit ihrem Mann sowie mit den Schauspielkollegen Gustav Knuth, René Deltgen und Werner Hinz und weiteren Freunden an der Beisetzung teil, trotz der Anweisung von Goebbels, sich als Prominenter von dieser fernzuhalten.[1][4] Darüber hinaus unterstützte sie die jüdische Vermieterin ihrer norwegischen Freundin Gerd Høst-Heyerdahl in Berlin und pflegte Kontakt zu Carl Zuckmayer im Exil. In ihrer Villa in Neubabelsberg, die sie im Zuge der Arisierung 1939 erworben hatte[5], beherbergte Horney 1942 Erich Kästner, der dort unter dem Pseudonym Berthold Bürger das Drehbuch für den UFA-Jubiläumsfilm Münchhausen schrieb, in dem Horney 1943 die Zarin Katharina die Große spielte, eine der Hauptrollen.[1] 1948 drehte die Horney ihren ersten Nachkriegsfilm Die Frau am Wege unter der Regie von Eduard von Borsody. Sie spielte darin die Frau eines Grenzhüters. Horney selbst hielt ihn für einen guten Film, beim Publikum wurde er kein Erfolg.[1] Zu Horneys engsten und lebenslangen Freunden zählte auch der spätere CDU-Politiker Erik Blumenfeld. Da Horney sich während des Zweiten Weltkriegs mehrmals wegen ihrer erneut ausgebrochenen Tuberkulose in Schweizer Sanatorien aufhielt, gab die Presse am 20. März 1946 voreilig ihren Tod bekannt, obwohl sie, zwischenzeitlich wieder bei Kräften, auf Schweizer Bühnen stand. Die an ihren Mann gerichteten Kondolenzschreiben beantwortete sie selbst.[1] Übersiedlung in die USA und letzte Jahre Brigitte Horney Nach dem Tode ihrer Mutter 1952 zog Brigitte Horney nach Boston, USA, um deren Lebenswerk und deren Poliklinik weiterzuführen. 1953 wurde Brigitte Horney amerikanische Staatsbürgerin. Sie war in erster Ehe mit dem Kameramann Konstantin Irmen-Tschet und in zweiter Ehe mit dem Kunsthistoriker Hanns Swarzenski verheiratet.[1] In ihren letzten Lebensjahren wurde sie vor allem im deutschen Fernsehen zum Publikumsliebling, so als Tante Polly in der deutsch-kanadischen Kinder- und Jugendserie Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, in Jakob und Adele neben Carl-Heinz Schroth oder in der Titelrolle als Teufels Großmutter. Kurz vor Ende der Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Serie Das Erbe der Guldenburgs verstarb die 1986 an Krebs erkrankte Schauspielerin an den Folgen dieser Erkrankung. Sie erlag einem Herzschlag. Da Brigitte Horney eine tragende Rolle in der Serie gespielt hatte, musste das Drehbuch zur dritten Staffel komplett umgeschrieben werden.[6][7] Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der bayerischen Gemeinde Wielenbach im Ortsteil Wilzhofen.[8] Ihr schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.[9] Filmografie (Auswahl) Kinofilme 1930: Abschied 1931: Hass und Liebe 1932: Rasputin – Dämon der Frauen 1933: Heideschulmeister Uwe Karsten 1934: Ein Mann will nach Deutschland 1934: Der ewige Traum 1934: Liebe, Tod und Teufel 1935: Blutsbrüder 1935: Rêve éternel 1935: Der grüne Domino 1936: Savoy-Hotel 217 1936: Stadt Anatol 1936: The House of the Spaniard 1937: Secret Lives 1938: Der Katzensteg 1938: Verklungene Melodie 1938: Revolutionshochzeit 1938: Anna Favetti 1938: Du und ich 1939: Aufruhr in Damaskus 1939: Ziel in den Wolken 1939: Der Gouverneur 1939: Eine Frau wie du 1939: Befreite Hände 1940: Feinde 1941: Das Mädchen von Fanö 1941: Illusion 1942: Geliebte Welt 1943: Münchhausen 1947: Am Ende der Welt 1948: Die Frau am Wege 1949: Verspieltes Leben 1950: Melodie des Schicksals 1953: Solange Du da bist 1954: Gefangene der Liebe 1954: Der letzte Sommer 1957: Der gläserne Turm 1960: Nacht fiel über Gotenhafen 1960: Das Erbe von Björndal 1961: Ruf der Wildgänse 1963: Flucht der weißen Hengste 1965: Neues vom Hexer 1966: Ich suche einen Mann 1966: Das Geheimnis der weißen Nonne 1981: Charlotte 1983: Bella Donna Fernsehen 1959: Geschlossene Gesellschaft 1962: Daphne Laureola 1963: Die Möwe 1964: Dann geh zu Thorp 1968: Eine etwas sonderbare Dame 1970: Auktion bei Gwendoline 1971: Paradies der alten Damen 1971: Die Auferstehung des Stefan Stefanow 1972: Das Geheimnis der alten Mamsell 1972: Die Vitrine 1973: Der Kommissar: Tod eines Hippiemädchens 1974: Der Kommissar: Jähes Ende einer interessanten Beziehung 1977: Derrick: Eine Nacht im Oktober 1977: Der Alte: Der Alte schlägt zweimal zu 1977: Eichholz und Söhne 1978: Haus der Frauen 1978: Kleine bunte Freudenspender 1978: Heidi 1979: Wunder einer Nacht 1979: Einzelzimmer 1979: Sonne, Wein und harte Nüsse: Die Sache mit dem Backofen 1979: Wo die Liebe hinfällt 1980: Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn 1980: Derrick: Die Entscheidung 1980: Teegebäck und Platzpatronen 1981: Billy – Ein junger Mann auf der Suche nach seiner Identität 1982: So oder so ist das Leben 1982: Urlaub am Meer 1982: Der Alte: Teufelsküche 1982–1989: Jakob und Adele 1983: Ein Mord liegt auf der Hand 1984: Das Traumschiff: Der Falschspieler 1985: Mamas Geburtstag 1985: Alte Gauner 1986: Teufels Großmutter 1987–1988: Das Erbe der Guldenburgs Hörspiele 1949: Max Frisch: Als der Krieg zu Ende war (DRS) 1950: Albert Camus: Die Gerechten – Regie: Kurt Bürgin (SRG Radio Bern) 1951: Ernst von Khuon: Der Schnitt durch das Labyrinth – Regie: Karl Peter Biltz (SWF) 1953: Jacques Déval: Heute Nacht in Samarkand – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1953: Max Frisch: Rip van Winkle – Regie: Walter Ohm (BR/RB) 1954: Thornton Wilder: Die Frau von der Insel Andros – Regie: Fränze Roloff (HR) 1954: Jean Cocteau: Die geliebte Stimme (DRS) 1954: Lucille Fletcher: Falsch verbunden – Regie: Kurt Bürgin (DRS) 1955: Kurt Kusenberg: Die Glücklichen – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1955: Horst Lange: Die Goldgräber – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1958: Vicki Baum: Menschen im Hotel – Regie: Heinz-Günter Stamm (SWF) 1958: Yukio Mishima: Zwei moderne Nô-Spiele (Die getauschten Fächer; Die Damasttrommel) – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1959: André Breton: Nadja Etoilée – Regie: Jean Jacques Vierne; Marcel Wall (SWF/ORF) 1959: Max Frisch: Santa Cruz – Regie: Friedhelm Ortmann (SWF) 1961: Aischylos: Die Orestie (3 Teile) – Bearbeitung und Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1962: Horst Mönnich: Der vierte Platz (4 Folgen) – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/BR/SDR) 1963: Johanna Moosdorf: Ein blinder Spiegel – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: Peter Hemmer: Spätzug – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: August Strindberg: Totentanz – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom Glasbläser – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom verlassenen Haus – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: John Boynton Priestley: Ein Inspektor kommt – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1966: Erasmus Schöfer: Berg der Schatten – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1967: Michal Tonecki: Was ist heute für ein Tag? Freitag – Regie und Sprecher: Günther Sauer (WDR) 1968: Eiler Jörgensen: Eltern – Regie: Ulrich Lauterbach (SWF/WDR) 1969: Tennessee Williams: Plötzlich letzten Sommer – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1970: Adrian Rhys: Echos – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1970: Dieter Wellershoff: Das Schreien der Katze im Sack – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/HR/SDR) 1971: Adrian Rhys: Mr. und Mrs. Squirrel – Regie: Friedhelm Ortmann (HR) 1971: Konrad Hansen: Vom Hackepeter und der kalten Mamsell – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Konrad Hansen: Maulbrüter – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Friederike Mayröcker: Message Comes – Regie: Günter Becker; Lotte Koch; Theo Staats; Uwe Gronostay; Horst Loebe (RB) 1973: Anne Leaton: Das Flüstern der Welt vor der Auflösung – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Konrad Hansen: Das Floß der Medusa – oder Vermittlung eines gehobenen Wortschatzes – Regie: Friedhelm Ortmann (RB/WDR) 1974: Barry Bermange: Knochen – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Ruth Rehmann: Frau Violets Haus – Regie: Otto Kurth (WDR) 1975: Marie Luise Kaschnitz: Ja, mein Engel – Regie: Horst Loebe (RB) 1975: Martin Walser: Lindauer Pietà – Regie: Günther Sauer (WDR) 1975: Uve Schmidt: Die Zuckerdose – Regie: Horst Loebe (HR) 1976: Eugene O’Neill: Eines langen Tages Reise in die Nacht – Bearbeitung und Regie: Urs Helmensdorfer (DRS) 1978: Else Lasker-Schüler: Die Wupper – Bearbeitung und Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1978: Michael Dines: Akt der Gewalt – Regie: Andreas Weber-Schäfer (SDR) 1981: Gert Hofmann: Casanova und die Figurantin – Regie: Walter Adler (HR) 1982: Mischa Mleinek: Von irgendwo Flötenspiel – Regie: Anke Beckert (BR) 1983: Ernst Schnabel: Die hohen Schiffe/Hunger – Regie: Hermann Naber (SWF) 1983: Anneliese Steinhoff: Tante Marga Winterfest – Regie: Michael Peter (BR) 1983: Erland Josephson: Männerängste (3. Folge: Flüchtige Bekanntschaft) – Regie: Horst H. Vollmer (HR) 1983: Hans Joachim Sell: Die langsamen Pfeile – Regie: Woldemar Leippi (SFB/ORF) 1984: William Douglas-Home: Der Eisvogel – Regie: Horst Sachtleben (BR) 1984: Barbara Bronnen: Marmorengel – Regie: Heinz Hostnig (BR/SWF) 1984: Melchior Schedler: Cordoba oder Die Kunst des Badens – Regie: Otto Düben (SDR) – Auszeichnung: Hörspiel des Jahrzehnts 1984: Sebastian Goy: Ein vermaledeit klebriger Winter auf dem Schlafzimmerbahnhof der Katja Schoheija – Regie: Horst Loebe (RB/RIAS) 1985: Borislav Pekic: Ausflug in die Goldene Stadt – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1988: Iacovos Kambanellis: Die vier Beine des Tisches – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) Theater (Auswahl) (Stadttheater, Würzburg) 1930: Trio – Lustspiel von Leo Renz … als Rita 1930: ...Vater sein dagegen sehr ! – Komödie von E.Ch.Carpenter … als Maria Credaro 1931: Olympia – Spiel von Ferenc Molnár … als Olympia 1931: Elisabeth von England – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Isabella 1931: Marguerite durch drei – Lustspiel von Fritz Schwiefert … als Marguerite 1931: Hurra, ein Junge! – Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach … als Helga Lüders 1931: Voruntersuchung – Schauspiel von Max Alsberg und Otto Ernst Hesse … als Melitta Ziehr (Lessingtheater, Berlin) 1931: Zum goldenen Anker – Komödie von Marcel Pagnol … als Fanny (Deutsches Theater Berlin) 1931: Kat – Schauspiel nach Ernest Hemingway … als Miss Fergusson 1932: Timon – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Myrthis und Aphrodite 1939: Pygmalion – Komödie von George Bernard Shaw … als Eliza (Theater am Kurfürstendamm, Berlin) 1931: Die Heilige aus USA – Historie von Ilse Langner … als Auguste Stetson (Volksbühne Theater am Bülowplatz, Berlin) 1932: Die Ratten – Tragikomödie von Gerhart Hauptmann … als Pauline Piperkarcka 1932: Das neue Paradies – Komödie von Julius Hay … als Diana Clark 1932: Die Sardinenfischer – Schauspiel von Elisabeth Castonier … als Packerin 1933: Viel Lärm um nichts – Lustspiel von William Shakespeare … als Margaretha (Volksbühne, Theater am Horst-Wessel-Platz, Berlin) 1933: Der Bauer als Millionär – Romantisches Zaubermärchen von Ferdinand Raimund … als Die Zufriedenheit (Deutsches Theater Göttingen) 1953: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich von Kleist … als Alkmene 1953: Ulla Winblad oder Musik und Leben des Carl Michael Bellmann von Carl Zuckmayer … als Ulla Winblad 1957: Santa Cruz – Drama von Max Frisch … als Elvira 1959: Zwei Worte töten – Stück von Erwin Sylvanus … als Ruth Benzin (Schauspielhaus Zürich) 1946: Santa Cruz – Schauspiel von Max Frisch … als Elvira 1948: Die schmutzigen Hände – Schauspiel von Jean-Paul Sartre … als Olga 1949: Als der Krieg zu Ende war – Schauspiel von Max Frisch … als Agnes 1975: Die Irre von Chaillot – Drama von Jean Giraudoux … als Aurelie (Stadttheater, Chur) 1946: Verkündigung – Schauspiel von Paul Claudel … als Mara 1946: Das Wintermärchen – Märchenspiel von William Shakespeare … als Hermione 1947: Ist Geraldine ein Engel? – Lustspiel von Hans Jaray … als Geraldine 1947: Der Heiratsantrag – Einakter von Anton Tschechow … als Natalia 1947: Die heilige Johanna – Dramatische Chronik von George Bernard Shaw … als Johanna (Stadttheater, Basel) 1947: Jegor Bulytschow und andere – Schauspiel von Maxim Gorki … als Glafira 1947: Hamlet – Tragödie von William Shakespeare … als Gertrude 1947: Bernarda Albas Haus – Frauentragödie von Federico García Lorca … als Magdalena 1948: Blaubart – Ein Versteckspiel des Schicksals von Walter Jost … als Elisa Auszeichnungen 1930 Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin 1965 Bambi 1972 Filmband in Gold für besondere Verdienste um den deutschen Film, 1983 Goldene Kamera 1987 Telestar Diskographie 1934: So oder so ist das Leben (aus: Liebe, Tod und Teufel, Film- und Schellackfassung) 1936: Das Geständnis 1936: Warum liebt man so die Liebe 1937/38: There's No Escape (nur im Film Secret Lives – I Married a Spy, GB) 1938: Nur dich allein hab ich geliebt (nur im Film Verklungene Melodie) 1986: Plaisir d’amour (nur in Jakob und Adele, Folge Ein Haus mit hellen Fenstern) Schriften So oder so ist das Leben – Eine unvergeßliche Schauspielerin erzählt ihr Leben. Aufgezeichnet von Gerd Høst Heyerdahl. Scherz Verlag, Bern, München, Wien, 1992. Literatur Thomas Blubacher: Brigitte Horney. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 873. (wikipedia)

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Horney, Brigitte und v. Harbou:
Original Foto-Postkarte. original picture postcard of the famous german movie actress. A 34802

Film-Foto-Verlag, ohne Jahr. 9 x 13 cm


tadelloser Zustand - mint condition. Brigitte Horney (* 29. März 1911 in Dahlem (heute Berlin); † 27. Juli 1988 in Hamburg-Eppendorf) war eine deutsch-amerikanische Schauspielerin (Theater und Film) und Hörspielsprecherin. AK0008
Alle AUTOGRAPHEN werden auf Wunsch mit ZERTIFIKAT und lebenslanger ECHTHEITSGARANTIE geliefert.
Schlagworte: Autogramm, autograph autographe, unterschrift signature signiert signed original signe, AK Horney war die älteste von drei Töchtern der Psychoanalytikerin Karen Horney und des Berliner Industriellen Oscar Horney.[1] Ihr Urgroßvater war der niederländische Wasserbaudirektor Jacobus Johannes van Ronzelen. Zum größten Teil wurden sie und ihre beiden Schwestern von englischsprachigen Kindermädchen erzogen und wuchsen so zweisprachig auf. Dadurch erlernte Horney schon früh fließend Englisch, was ihr später dazu verhalf, ohne Schwierigkeiten Rollen in einigen britischen Filmproduktionen zu übernehmen. Ihre Schulzeit verbrachte sie an ausgesuchten Berliner Schulen und zum Teil an der Bellaria-Schule im schweizerischen Zuoz, da sie seit ihrem sechsten Lebensjahr an Tuberkulose litt und in der Schweiz eine spezielle Behandlung gegen ihre Lungenkrankheit erhielt. Mit 16 Jahren begann sie eine Schauspielausbildung an der Ilka Grüning-Schule in Berlin und nahm Tanzunterricht bei Mary Wigman. Zu ihren Mitschülerinnen bei Ilka Grüning gehörten unter anderem auch Inge Meysel und Lilli Palmer. Horney bewunderte Meysel, mit Lilli Palmer war sie zeit ihres Lebens freundschaftlich verbunden.[1] Bühnen- und Filmengagements in den 1930er und 1940er Jahren Nach bestandener Prüfung bei Ilka Grüning bekam Horney für die Spielzeit 1930/1931 ihr erstes Engagement am Stadttheater Würzburg. Ihren ersten Bühnenauftritt hatte sie am 31. Oktober 1930 als Rita in dem Lustspiel Trio von Leo Lenz. Im Anschluss daran nahm sie ein Angebot der Reinhardt-Bühnen in Berlin an, nachdem sie 1930 den Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin erhalten hatte. Dadurch erlangte sie schon am Anfang ihrer Karriere größere Bekanntheit, sodass die UFA Probeaufnahmen mit ihr machen wollte.[1] Noch bevor Horney ihr Engagement in Würzburg antrat, drehte sie ihren ersten Film unter der Regie von Robert Siodmak mit dem Titel Abschied, in dem sie mit der weiblichen Hauptrolle betraut wurde.[1][2] Im Anschluss an ihr Würzburger Engagement spielte Horney unter Heinz Hilpert die Fanny in Marcel Pagnols Stück Zum Goldenen Anker im Lessingtheater in Berlin. Ihr Bühnenpartner war Mathias Wiemann. In der Folgezeit spielte Horney an weiteren Theatern in Berlin, so am Deutschen Theater in Kat, einem Schauspiel nach Ernest Hemingways Roman In einem andern Land. Käthe Dorsch und Gustav Fröhlich spielten neben Horney die Hauptrollen. Zum ersten Mal habe sie voll und ganz – mit Herz und Seele – den Sinn des Theaterspielens begriffen, äußerte Horney danach.[1] Als Hilpert 1932 Direktor der Volksbühne Theater am Bülowplatz wurde, wechselte die Schauspielerin mit ihm zusammen dorthin. Es begann eine künstlerische Zusammenarbeit, die ein Leben lang anhielt, genauso wie die Freundschaft der beiden.[1] Horneys erste Rolle an der Volksbühne war die der Pauline Piperkarcka in Gerhart Hauptmanns Die Ratten. Der renommierte Theaterkritiker Alfred Kerr schrieb am 10. Oktober 1932 im Berliner Tageblatt: „[…] Alles Episodige kommt schlagend. Die Piperkarcka, Brigitte Horney, redet, sehr taktvoll, nicht allzu Polnisch. Zum Glück nicht jenes Phantasiepolnisch, das außerhalb der Operette so peinlich wird. Auch sieht sie aus […] Ja, in Berlin wird noch immer meisterhaftes Theater und meisterhaft Theater gespielt.“[1] 1946 war die Schauspielerin für Max Frischs Stück Santa Cruz am Schauspielhaus Zürich engagiert. Regie führte wieder Heinz Hilpert. In ihrer Schweizer Zeit spielte sie auch am Stadttheater Chur und am Stadttheater Basel. In den Jahren 1953 bis 1959 und dann noch einmal 1975 spielte sie in zahlreichen Stücken am Deutschen Theater in Göttingen, wo Heinz Hilpert die Leitung übernommen hatte.[1] Trotz ihrer vielen Theaterrollen fand Horney auch immer wieder Zeit für die Leinwand. So spielte sie 1932 in dem Film Rasputin, der auch unter dem deutschen Titel Der Dämon der Frauen lief, Conrad Veidts sibirische Geliebte, die von ihm verlassen wird. Von ihrem nächsten Film Heideschulmeister Uwe Karsten hielt die Schauspielerin überhaupt nichts. Sie beschrieb den Film als „einfach schrecklich“, da man nachträglich Szenen entfernt hatte, die wichtig waren, um die Handlung zu verstehen. Positiv wertete sie ihre Zusammenarbeit mit Marianne Hoppe, die sie „geliebt und bewundert“ habe.[1] 1934 drehte Horney den Film Liebe, Tod und Teufel nach Robert Louis Stevensons Novelle Der Flaschenkobold, in dem sie das lockere Hafenmädchen Rubby verkörperte. Wieder arbeitete sie mit Heinz Hilpert zusammen, der Regie führte. Für die Horney bedeutete diese Rolle ihren großen künstlerischen Durchbruch beim Film. Berühmt geworden ist das von Theo Mackeben für den Film komponierte Lied So oder so ist das Leben.[1][3] In der Berliner Morgenpost war über den Film zu lesen „[…] Von seinen Darstellern gibt Brigitte Horney die reifste Leistung ab. Ihre erstaunliche Wandlungsfähigkeit läßt sie das triebhafte Naturkind genauso überzeugend spielen wie die betrunkene Hafendirne oder die mondäne Kokotte.“ 1936 drehte Horney in London den englischen Film The House of the Spaniard, der zur Zeit des Bürgerkriegs in Spanien spielt, ihr zweiter englischer Film trägt den Titel Secret Lives. Darin verkörperte Horney eine elsässische Spionin, die gegen Mata Hari spionierte. Der Film basiert auf der wahren Geschichte der Claude France. Der Film durfte seinerzeit in Deutschland nicht gezeigt werden und ist dort auch später nie gelaufen. Zwischen diesen beiden Filmen sprang die Schauspielerin noch für die erkrankte Pola Negri ein und übernahm deren Part in Savoy-Hotel 217.[1] Stadt Anatol war ihr erster Film, den sie unter Viktor Tourjanskys Regie drehte. Ihr Partner war Gustav Fröhlich. Der Film spielt auf dem Balkan. Ein Ölfund macht einen kleinen Ort dort berühmt und reich. 1938 folgte ein weiterer Film unter Tourjanskys Regie Verklungene Melodie, in dem Willy Birgel und Carl Raddatz ihre Filmpartner waren. Ihren ebenfalls 1938 gedrehten Film Du und ich mit dem Kollegen Joachim Gottschalk hielt Brigitte Horney selbst für ihren schönsten Film. Während der Dreharbeiten verliebte sie sich nach eigener Aussage in Wolfgang Liebeneiner, den Regisseur des Films.[1] 1939 spielte sie erneut in einem Tourjansky-Film, der den Titel Der Gouverneur trägt. Willy Birgel war ihr Film-Ehemann, und Hannelore Schroth gab ihr Filmdebüt als ihre kleine Schwester.[1] 1941 sollte der Film Illusion mit schöner Musik von Franz Grothe den Menschen zeigen, dass es noch etwas anderes als Krieg gab. Wieder führte Tourjansky Regie. Johannes Heesters, O. E. Hasse und Nikolai Kolin waren Horneys Filmpartner.[1] In ihren Rollen verkörperte Horney meist starke Frauen. Obgleich sie während des Nationalsozialismus als junge Darstellerin etliche Erfolge feiern konnte, versuchte sie ihre Unabhängigkeit zu wahren und setzte sich für bedrohte Kolleginnen und Kollegen ein. So war sie bereit, für den von den Nazis wegen der Ehe mit einer Jüdin mit Schauspielverbot belegten Kollegen Joachim Gottschalk in die Schweiz zu fliegen, um für diesen ein Engagement einzuholen, während andere Kollegen zur Scheidung rieten. Als Horney nach den Verhandlungen mit dem Theater zurückkehrte, erfuhr sie vom Selbstmord der Familie Gottschalk und nahm unter anderen mit ihrem Mann sowie mit den Schauspielkollegen Gustav Knuth, René Deltgen und Werner Hinz und weiteren Freunden an der Beisetzung teil, trotz der Anweisung von Goebbels, sich als Prominenter von dieser fernzuhalten.[1][4] Darüber hinaus unterstützte sie die jüdische Vermieterin ihrer norwegischen Freundin Gerd Høst-Heyerdahl in Berlin und pflegte Kontakt zu Carl Zuckmayer im Exil. In ihrer Villa in Neubabelsberg, die sie im Zuge der Arisierung 1939 erworben hatte[5], beherbergte Horney 1942 Erich Kästner, der dort unter dem Pseudonym Berthold Bürger das Drehbuch für den UFA-Jubiläumsfilm Münchhausen schrieb, in dem Horney 1943 die Zarin Katharina die Große spielte, eine der Hauptrollen.[1] 1948 drehte die Horney ihren ersten Nachkriegsfilm Die Frau am Wege unter der Regie von Eduard von Borsody. Sie spielte darin die Frau eines Grenzhüters. Horney selbst hielt ihn für einen guten Film, beim Publikum wurde er kein Erfolg.[1] Zu Horneys engsten und lebenslangen Freunden zählte auch der spätere CDU-Politiker Erik Blumenfeld. Da Horney sich während des Zweiten Weltkriegs mehrmals wegen ihrer erneut ausgebrochenen Tuberkulose in Schweizer Sanatorien aufhielt, gab die Presse am 20. März 1946 voreilig ihren Tod bekannt, obwohl sie, zwischenzeitlich wieder bei Kräften, auf Schweizer Bühnen stand. Die an ihren Mann gerichteten Kondolenzschreiben beantwortete sie selbst.[1] Übersiedlung in die USA und letzte Jahre Brigitte Horney Nach dem Tode ihrer Mutter 1952 zog Brigitte Horney nach Boston, USA, um deren Lebenswerk und deren Poliklinik weiterzuführen. 1953 wurde Brigitte Horney amerikanische Staatsbürgerin. Sie war in erster Ehe mit dem Kameramann Konstantin Irmen-Tschet und in zweiter Ehe mit dem Kunsthistoriker Hanns Swarzenski verheiratet.[1] In ihren letzten Lebensjahren wurde sie vor allem im deutschen Fernsehen zum Publikumsliebling, so als Tante Polly in der deutsch-kanadischen Kinder- und Jugendserie Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, in Jakob und Adele neben Carl-Heinz Schroth oder in der Titelrolle als Teufels Großmutter. Kurz vor Ende der Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Serie Das Erbe der Guldenburgs verstarb die 1986 an Krebs erkrankte Schauspielerin an den Folgen dieser Erkrankung. Sie erlag einem Herzschlag. Da Brigitte Horney eine tragende Rolle in der Serie gespielt hatte, musste das Drehbuch zur dritten Staffel komplett umgeschrieben werden.[6][7] Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof der bayerischen Gemeinde Wielenbach im Ortsteil Wilzhofen.[8] Ihr schriftlicher Nachlass befindet sich im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.[9] Filmografie (Auswahl) Kinofilme 1930: Abschied 1931: Hass und Liebe 1932: Rasputin – Dämon der Frauen 1933: Heideschulmeister Uwe Karsten 1934: Ein Mann will nach Deutschland 1934: Der ewige Traum 1934: Liebe, Tod und Teufel 1935: Blutsbrüder 1935: Rêve éternel 1935: Der grüne Domino 1936: Savoy-Hotel 217 1936: Stadt Anatol 1936: The House of the Spaniard 1937: Secret Lives 1938: Der Katzensteg 1938: Verklungene Melodie 1938: Revolutionshochzeit 1938: Anna Favetti 1938: Du und ich 1939: Aufruhr in Damaskus 1939: Ziel in den Wolken 1939: Der Gouverneur 1939: Eine Frau wie du 1939: Befreite Hände 1940: Feinde 1941: Das Mädchen von Fanö 1941: Illusion 1942: Geliebte Welt 1943: Münchhausen 1947: Am Ende der Welt 1948: Die Frau am Wege 1949: Verspieltes Leben 1950: Melodie des Schicksals 1953: Solange Du da bist 1954: Gefangene der Liebe 1954: Der letzte Sommer 1957: Der gläserne Turm 1960: Nacht fiel über Gotenhafen 1960: Das Erbe von Björndal 1961: Ruf der Wildgänse 1963: Flucht der weißen Hengste 1965: Neues vom Hexer 1966: Ich suche einen Mann 1966: Das Geheimnis der weißen Nonne 1981: Charlotte 1983: Bella Donna Fernsehen 1959: Geschlossene Gesellschaft 1962: Daphne Laureola 1963: Die Möwe 1964: Dann geh zu Thorp 1968: Eine etwas sonderbare Dame 1970: Auktion bei Gwendoline 1971: Paradies der alten Damen 1971: Die Auferstehung des Stefan Stefanow 1972: Das Geheimnis der alten Mamsell 1972: Die Vitrine 1973: Der Kommissar: Tod eines Hippiemädchens 1974: Der Kommissar: Jähes Ende einer interessanten Beziehung 1977: Derrick: Eine Nacht im Oktober 1977: Der Alte: Der Alte schlägt zweimal zu 1977: Eichholz und Söhne 1978: Haus der Frauen 1978: Kleine bunte Freudenspender 1978: Heidi 1979: Wunder einer Nacht 1979: Einzelzimmer 1979: Sonne, Wein und harte Nüsse: Die Sache mit dem Backofen 1979: Wo die Liebe hinfällt 1980: Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn 1980: Derrick: Die Entscheidung 1980: Teegebäck und Platzpatronen 1981: Billy – Ein junger Mann auf der Suche nach seiner Identität 1982: So oder so ist das Leben 1982: Urlaub am Meer 1982: Der Alte: Teufelsküche 1982–1989: Jakob und Adele 1983: Ein Mord liegt auf der Hand 1984: Das Traumschiff: Der Falschspieler 1985: Mamas Geburtstag 1985: Alte Gauner 1986: Teufels Großmutter 1987–1988: Das Erbe der Guldenburgs Hörspiele 1949: Max Frisch: Als der Krieg zu Ende war (DRS) 1950: Albert Camus: Die Gerechten – Regie: Kurt Bürgin (SRG Radio Bern) 1951: Ernst von Khuon: Der Schnitt durch das Labyrinth – Regie: Karl Peter Biltz (SWF) 1953: Jacques Déval: Heute Nacht in Samarkand – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1953: Max Frisch: Rip van Winkle – Regie: Walter Ohm (BR/RB) 1954: Thornton Wilder: Die Frau von der Insel Andros – Regie: Fränze Roloff (HR) 1954: Jean Cocteau: Die geliebte Stimme (DRS) 1954: Lucille Fletcher: Falsch verbunden – Regie: Kurt Bürgin (DRS) 1955: Kurt Kusenberg: Die Glücklichen – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR) 1955: Horst Lange: Die Goldgräber – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1958: Vicki Baum: Menschen im Hotel – Regie: Heinz-Günter Stamm (SWF) 1958: Yukio Mishima: Zwei moderne Nô-Spiele (Die getauschten Fächer; Die Damasttrommel) – Regie: Helmut Brennicke (BR) 1959: André Breton: Nadja Etoilée – Regie: Jean Jacques Vierne; Marcel Wall (SWF/ORF) 1959: Max Frisch: Santa Cruz – Regie: Friedhelm Ortmann (SWF) 1961: Aischylos: Die Orestie (3 Teile) – Bearbeitung und Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1962: Horst Mönnich: Der vierte Platz (4 Folgen) – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/BR/SDR) 1963: Johanna Moosdorf: Ein blinder Spiegel – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: Peter Hemmer: Spätzug – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1963: August Strindberg: Totentanz – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom Glasbläser – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: Alfred Eidenbenz: Das Märchen vom verlassenen Haus – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1965: John Boynton Priestley: Ein Inspektor kommt – Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (WDR) 1966: Erasmus Schöfer: Berg der Schatten – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1967: Michal Tonecki: Was ist heute für ein Tag? Freitag – Regie und Sprecher: Günther Sauer (WDR) 1968: Eiler Jörgensen: Eltern – Regie: Ulrich Lauterbach (SWF/WDR) 1969: Tennessee Williams: Plötzlich letzten Sommer – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1970: Adrian Rhys: Echos – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1970: Dieter Wellershoff: Das Schreien der Katze im Sack – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR/HR/SDR) 1971: Adrian Rhys: Mr. und Mrs. Squirrel – Regie: Friedhelm Ortmann (HR) 1971: Konrad Hansen: Vom Hackepeter und der kalten Mamsell – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Konrad Hansen: Maulbrüter – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) 1972: Friederike Mayröcker: Message Comes – Regie: Günter Becker; Lotte Koch; Theo Staats; Uwe Gronostay; Horst Loebe (RB) 1973: Anne Leaton: Das Flüstern der Welt vor der Auflösung – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Konrad Hansen: Das Floß der Medusa – oder Vermittlung eines gehobenen Wortschatzes – Regie: Friedhelm Ortmann (RB/WDR) 1974: Barry Bermange: Knochen – Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1974: Ruth Rehmann: Frau Violets Haus – Regie: Otto Kurth (WDR) 1975: Marie Luise Kaschnitz: Ja, mein Engel – Regie: Horst Loebe (RB) 1975: Martin Walser: Lindauer Pietà – Regie: Günther Sauer (WDR) 1975: Uve Schmidt: Die Zuckerdose – Regie: Horst Loebe (HR) 1976: Eugene O’Neill: Eines langen Tages Reise in die Nacht – Bearbeitung und Regie: Urs Helmensdorfer (DRS) 1978: Else Lasker-Schüler: Die Wupper – Bearbeitung und Regie: Heinz Dieter Köhler (WDR) 1978: Michael Dines: Akt der Gewalt – Regie: Andreas Weber-Schäfer (SDR) 1981: Gert Hofmann: Casanova und die Figurantin – Regie: Walter Adler (HR) 1982: Mischa Mleinek: Von irgendwo Flötenspiel – Regie: Anke Beckert (BR) 1983: Ernst Schnabel: Die hohen Schiffe/Hunger – Regie: Hermann Naber (SWF) 1983: Anneliese Steinhoff: Tante Marga Winterfest – Regie: Michael Peter (BR) 1983: Erland Josephson: Männerängste (3. Folge: Flüchtige Bekanntschaft) – Regie: Horst H. Vollmer (HR) 1983: Hans Joachim Sell: Die langsamen Pfeile – Regie: Woldemar Leippi (SFB/ORF) 1984: William Douglas-Home: Der Eisvogel – Regie: Horst Sachtleben (BR) 1984: Barbara Bronnen: Marmorengel – Regie: Heinz Hostnig (BR/SWF) 1984: Melchior Schedler: Cordoba oder Die Kunst des Badens – Regie: Otto Düben (SDR) – Auszeichnung: Hörspiel des Jahrzehnts 1984: Sebastian Goy: Ein vermaledeit klebriger Winter auf dem Schlafzimmerbahnhof der Katja Schoheija – Regie: Horst Loebe (RB/RIAS) 1985: Borislav Pekic: Ausflug in die Goldene Stadt – Regie: Ulrich Lauterbach (WDR) 1988: Iacovos Kambanellis: Die vier Beine des Tisches – Regie: Friedhelm Ortmann (WDR) Theater (Auswahl) (Stadttheater, Würzburg) 1930: Trio – Lustspiel von Leo Renz … als Rita 1930: ...Vater sein dagegen sehr ! – Komödie von E.Ch.Carpenter … als Maria Credaro 1931: Olympia – Spiel von Ferenc Molnár … als Olympia 1931: Elisabeth von England – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Isabella 1931: Marguerite durch drei – Lustspiel von Fritz Schwiefert … als Marguerite 1931: Hurra, ein Junge! – Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach … als Helga Lüders 1931: Voruntersuchung – Schauspiel von Max Alsberg und Otto Ernst Hesse … als Melitta Ziehr (Lessingtheater, Berlin) 1931: Zum goldenen Anker – Komödie von Marcel Pagnol … als Fanny (Deutsches Theater Berlin) 1931: Kat – Schauspiel nach Ernest Hemingway … als Miss Fergusson 1932: Timon – Schauspiel von Ferdinand Bruckner … als Myrthis und Aphrodite 1939: Pygmalion – Komödie von George Bernard Shaw … als Eliza (Theater am Kurfürstendamm, Berlin) 1931: Die Heilige aus USA – Historie von Ilse Langner … als Auguste Stetson (Volksbühne Theater am Bülowplatz, Berlin) 1932: Die Ratten – Tragikomödie von Gerhart Hauptmann … als Pauline Piperkarcka 1932: Das neue Paradies – Komödie von Julius Hay … als Diana Clark 1932: Die Sardinenfischer – Schauspiel von Elisabeth Castonier … als Packerin 1933: Viel Lärm um nichts – Lustspiel von William Shakespeare … als Margaretha (Volksbühne, Theater am Horst-Wessel-Platz, Berlin) 1933: Der Bauer als Millionär – Romantisches Zaubermärchen von Ferdinand Raimund … als Die Zufriedenheit (Deutsches Theater Göttingen) 1953: Amphitryon – Lustspiel von Heinrich von Kleist … als Alkmene 1953: Ulla Winblad oder Musik und Leben des Carl Michael Bellmann von Carl Zuckmayer … als Ulla Winblad 1957: Santa Cruz – Drama von Max Frisch … als Elvira 1959: Zwei Worte töten – Stück von Erwin Sylvanus … als Ruth Benzin (Schauspielhaus Zürich) 1946: Santa Cruz – Schauspiel von Max Frisch … als Elvira 1948: Die schmutzigen Hände – Schauspiel von Jean-Paul Sartre … als Olga 1949: Als der Krieg zu Ende war – Schauspiel von Max Frisch … als Agnes 1975: Die Irre von Chaillot – Drama von Jean Giraudoux … als Aurelie (Stadttheater, Chur) 1946: Verkündigung – Schauspiel von Paul Claudel … als Mara 1946: Das Wintermärchen – Märchenspiel von William Shakespeare … als Hermione 1947: Ist Geraldine ein Engel? – Lustspiel von Hans Jaray … als Geraldine 1947: Der Heiratsantrag – Einakter von Anton Tschechow … als Natalia 1947: Die heilige Johanna – Dramatische Chronik von George Bernard Shaw … als Johanna (Stadttheater, Basel) 1947: Jegor Bulytschow und andere – Schauspiel von Maxim Gorki … als Glafira 1947: Hamlet – Tragödie von William Shakespeare … als Gertrude 1947: Bernarda Albas Haus – Frauentragödie von Federico García Lorca … als Magdalena 1948: Blaubart – Ein Versteckspiel des Schicksals von Walter Jost … als Elisa Auszeichnungen 1930 Max-Reinhardt-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin 1965 Bambi 1972 Filmband in Gold für besondere Verdienste um den deutschen Film, 1983 Goldene Kamera 1987 Telestar Diskographie 1934: So oder so ist das Leben (aus: Liebe, Tod und Teufel, Film- und Schellackfassung) 1936: Das Geständnis 1936: Warum liebt man so die Liebe 1937/38: There's No Escape (nur im Film Secret Lives – I Married a Spy, GB) 1938: Nur dich allein hab ich geliebt (nur im Film Verklungene Melodie) 1986: Plaisir d’amour (nur in Jakob und Adele, Folge Ein Haus mit hellen Fenstern) Schriften So oder so ist das Leben – Eine unvergeßliche Schauspielerin erzählt ihr Leben. Aufgezeichnet von Gerd Høst Heyerdahl. Scherz Verlag, Bern, München, Wien, 1992. Literatur Thomas Blubacher: Brigitte Horney. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 873. (wikipedia)

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