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paradies schafe schauer [Titel]

(159 Ergebnisse)
Titel
paradies schafe schauer
Titel: paradies schafe schauer
Gewürzdrogen Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und ihrer ätherischen Öle (Gebundene Ausgabe) Naturheilkunde Ernährungstherapie HumanMedizin Pharmazeutika Pharmazeutisch Pharmazie Studium Gewürz Gewürzkräuter AllgemeinMedizin Arzneien Arzneimittel Phytopharmaka Phytopharmakon Phytotherapie Eberhard Teuscher Co-Autor Ulrike Bauermann, Monika Werner Wie die Würze, so der Braten, weiß der Volksmund. Und außerdem sind Gewürze gesund, z. B. weil sie die Verdauung fördern, den Kreislauf beleben oder einfach für ein körperliches Wohlgefühl sorgen. Der Autor führt den Leser in die faszinierende Welt der Gewürze. Vom stinkenden Asant über teuflisch scharfe Chillies und kostbaren Safran bis zum duftenden Zimt beschreibt er 300 Pflanzen und die daraus gewonnenen Gewürze aus naturwissenschaftlicher Sicht. 84 Gewürzdrogen stellt er ausführlich vor und nimmt u. a. deren Anbau, Gewinnung, Inhaltsstoffe, Eigenschaften, Wirkungen und Verwendung in Küche und Medizin ins Visier. Die Leser lassen sich von der Vielfalt der Gewürze und ihren Anwendungen begeistern - mit dem umfassendsten Werk, das bisher in deutscher Sprache darüber geschrieben wurde. Der Autor hat sich eine unglaubliche Arbeit über und mit den Gewürzen gemacht und eines ist ganz klarGewürze bereichern nicht nur unsere Küche, sondern sie sind auch ganz besondere Helfer bei Krankheiten und lustvolle Begleiter der Sinnlichkeit. Nicht umsonst nannte man die Gewürze im Mittelalter die Brücken zum Paradies. Und angefangen vom Lebensmittel- und arzneirechtliche Vorschriften, der Herstellung, Aufbereitung und Aufbewahrung von Gewürzen, sensorische Wahrnehmung, toxische Wirkungen und natürlich die Biochemie der Gewürze fehlt nichts in diesem Buch. Der größte Teil beschäftigt sich mit den einzelnen Gewürzen, von bekannten Kräutern, wie Estragon bis hin zu exotischen Gewürzen, wie Ingwer und Galgant. Jedes Gewürz wird in seiner Botanik, Anbau, Biochemie, Wirkung und Verwendung (auch als Arzneidroge) ausführlich beschrieben und natürlich gibts zu jedem Gewürz auch ein leckeres Küchenrezept. Auch hat Monika Werner (vielen ätherischen Ölfreunden nicht unbekannt) einen schönen Teil über die ätherischen Öle der Gewürze und deren Verwendung in der Aromaküche geschrieben. Ein Superbuch über die Welt der Gewürze. Und bestimmt ist es ein guter Geschenktipp! Gewürzdrogen Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und ihrer ätherischen Öle Eberhard Teuscher Biochemie Verdauung Chillies Asant Safran Zimt Inhaltsstoffe Medizin Estragon Ingwer Galgant Arzneidroge Aromaküche Kreislauf Küchenrezept Co-Autor Ulrike Bauermann, Monika Werner Zusatzinfo 498 Formeln Sprache deutsch Maße 240 x 270 mm Gewicht 2048 g Einbandart gebunden Sachbuch Ratgeber Gesundheit Leben Psychologie Ernährung Diät Fasten Medizin Pharmazie Naturheilkunde Ernährungstherapie HumanMedizin Pharmazeutika Pharmazeutisch Pharmazie Studium Gewürz Gewürzkräuter AllgemeinMedizin Arzneien Arzneimittel ISBN-10 3-8047-1867-1 3804718671 ISBN-13 978-3-8047-1867-8 9783804718678Beispielbild für diese ISBN

Gewürzdrogen Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und ihrer ätherischen Öle (G…

von Monika Werner Eberhard Teuscher Co-Autor Ulrike Bauermann Verlag: Wissenschaftliche Verlagsges.

2002 2002 Hardcover 468 S. 27,6 x 24,6 x 2,8 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Wie die Würze, so der Braten, weiß der Volksmund. Und außerdem sind Gewürze gesund, z.B. weil sie die Verdauung fördern, den Kreislauf beleben oder einfach für ein körperliches Wohlgefühl sorgen. Der Autor führt den Le…

Bestell-Nr.: BN1779
ISBN: 3804718671
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Deutsche Automobil revue, Auto motor und sport, Motorrad, mot…. FolgendeTitel sind erhältlich: Deutsche Automobil revue 1970: September Ausgabe B; Auto Zeitung 1986: 4, 9; 1984: 22; 1983: 1; 1982: 8, 20; 1977: 2: 1976: 15; 1975: 22, 23; Auto Parade 1965: 1; 1964: 1; Mot Autos Test Technik 2001: 1; Mot die Autozeitschrift 1986: 1; 1983: 5; 1982: 11; 1980: 10; 1978: 2; 1977: 2, 11; Mot auto-journal 1971: 12, 18; Mot auto-kritik 1970: 3, 9, 14, 22; 1969: 2, 18; 1967: 23, 25; Auto Motor und Sport 2002: 4, 6; 2001: 6; 1967: 13; 1966: 21; Motorrad 1997: 14; 1982: 20; 1972: 3; 1971: 15; 1968: 18; 1967: 15; 1966: 20; mot testet autos 1964: 21; Motor Rundschau 1966: 20; Sport Auto 1983: 5; 1982: 12; 1981: 9; 1980: 1; 1977: 3; mot Auto Technik Zukunft 1993: 12. Der Preis ist pro Heft. Die Hefte sind dem Alter entsprechend gut. Bitte geben Sie bei der Bestellung an welches Heft Sie wollen

Deutsche Automobil revue, Auto motor und sport, Motorrad, mot…. "FolgendeTitel sind erhältlich: Deu…

von ohne Autor Verlag: verschiedene Verlage

"FolgendeTitel sind erhältlich: Deutsche Automobil revue 1970: September Ausgabe B; Auto Zeitung 1986: 4, 9; 1984: 22; 1983: 1; 1982: 8, 20; 1977: 2: 1976: 15; 1975: 22, 23; Auto Parade 1965: 1; 1964: 1; Mot Autos Test Technik 2001: 1; Mot die Autozeitschrift 1986: 1; 1983: 5; 1982: 11; 1980:…

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Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kurt G. Blüchel (Autor), Werner Nachtigall Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die Erfindungen der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen entwickelt hat, faszinieren seit vielen Jahren auch die Wissenschaftler und Techniker. Und so ist die Bionik entstanden, die die Problemlösungen der Natur systematisch darauf untersucht, ob und wie sie auf unsere Technik übertragbar sind. Einige Publikationen zur Bionik gab es schon vor diesem Buch, aber keinen so wunderschönen Fotoband, der gleichzeitig leicht verständliche, aber trotzdem umfassende Informationen zum Thema bietet. Die Fotos -- viele aus der Mikrofotografie -- enthüllen die Schönheit und Funktionalität der Natur und der an sie angelehnten TechnikSie reichen von atemberaubenden Gebäuden über Schmetterlingsflügel und Haihaut bis zu Quallen, Mikroorganismen und Molekülen. Besonders spannend sind dabei die Bilder, die Natur und Technik gegenüberstellen. Dann wird sofort deutlich, was beispielsweise die Oper in Oslo mit einem Fledermausohr gemeinsam hat oder wie ähnlich Minarette und Schachtelhalme sind. Abgesehen von den herrlichen Aufnahmen besticht dieses Buch durch einen verständlichen Stil, in dem das komplexe Thema in allen Facetten behandelt wird. Die ThemenNach der Einführung geht es ums Fliegen (vom Pflanzensamen über das Greifhörnchen bis zum Kolibri reichen die Naturmodelle), Architektur (der Londoner Millennium-Dome beispielsweise entspricht in der Form einem abgeplatteten Wassertropfen), Design (mit den zehn Geboten bionischen Designs, von Multifunktionalität bis zur totalen Rezyklierbarkeit), Strömungswiderstand, Sinne, Werkstoffe und Konstruktionen (vom Seifenschaum bis zur Bienenwabe), Lotos-Effekt, Sonne, Roboter und Evolution. Dabei wird immer wieder deutlichDie Natur bietet uns keine Blaupausen, aber dafür eine unerschöpfliche Fülle von Anregungen. Notwendig für eine Nutzung sind immer die Übertragung und die technische Anpassung. Dies ist ein wunderschöner Band mit atemberaubenden Fotos, der gleichzeitig verständlich und umfassend in die Bionik einführt und den aktuellen Stand der Forschung und Umsetzung zeigt -- eine rundum gelungene Kombination! Neue Zürcher Zeitung Der Natur in die Karten geschaut Einen startenden Jumbo-Jet, das Zeltdach des Münchner Olympiastadions und den windschnittigen Sportwagen mag auf den ersten Blick nicht viel miteinander verbinden. Doch lassen sich alle diese technischen Errungenschaften unter einem Schlagwort zusammenfassenSie sind Paradebeispiele für die Orientierung von Architekten und Ingenieuren am «Vorbild Natur». Denn unbestritten sind Flugzeuge die Erfüllung des menschlichen Traums vom Fliegen, erinnert das inzwischen zum Kulturerbe der Menschheit gehörende Dach des Olympiastadions den Betrachter an ein gewaltiges Spinnennetz, und die Aerodynamik schneller Autos widerspiegelt das Energiesparprinzip, das viele Fischarten, Delphine oder Pinguine im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Unter dem Begriff Bionik versuchen Wissenschafter biologischer und technischer Disziplinen gemeinsam, die technologischen Spitzenleistungen der Natur für die Menschheit nutzbar zu machen. Doch wer bei Bionik an komplizierte mathematische Formeln und mit dem Jargon der Ingenieure gespickte Abhandlungen denkt, dem können nun knapp 400 grossformatige und mit gelungenen Farbabbildungen gestaltete Buchseiten als Eingangstüre in das «Ingenieurbüro Natur» dienen. Sie wurden von dem an der Universität des Saarlandes tätigen Bionik-Pionier Werner Nachtigall und dem Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel zusammengestellt und mit einem ebenso interessanten wie gut verständlichen Text versehen. In 16 Kapiteln schlagen sie einen weiten Bogen vom «Bionik-Klassiker» Vogelflug bis hin zu für die Wirtschaft interessanten Biostrategien. Beschrieben wird auch, wie die Beschäftigung mit dem Bau des menschlichen Oberschenkelknochens und den dort wirkenden Kräften bei der Konstruktion des Eiffelturmes hilfreich war. Der «Lotus-Effekt» wiederum erklärt das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblättern, von deren Oberfläche Schmutz ohne fremde Hilfe abgewaschen wird. Auf das für eine technische Umsetzung geradezu prädestinierte Phänomen waren Bonner Pflanzensystematiker per Zufall gestossen, als sie sich die Blattoberfläche im Rasterelektronenmikroskop anschauten. Mikroskopisch kleine Noppen verhindern die Benetzung, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben. Ganz gleich, wo «Das grosse Buch der Bionik» aufgeschlagen wird, laden bekannte und unbekannte Strukturen, bizarre Formen und schillernde Farben zur Lektüre ein. Zwei Doppelseiten verdeutlichen besonders eindrücklich, dass Zangen, Druckknöpfe, Reissverschlüsse und Kugelgelenke schon irgendwo im Tier- und Pflanzenreich «erfunden» wurden. Die in wissenschaftlichen Fachbüchern eher unüblichen plakativen Kapitel- und Textüberschriften wie «Die Rückkehr der Heinzelmännchen» oder «Der Marktführer Natur bestimmt den Stand der Technik» wecken schnell die Neugier auf gegenwärtige und künftige Anwendungsgebiete der Bionik. Wer nach abgeschlossener Textlektüre und dem Betrachten der Abbildungen das für interessierte Laien wie Biologen, Ingenieure oder Architekten gleichermassen empfehlenswerte Buch zuklappt, dem wird vor Augen geführt, dass die Vorbilder der Natur in ihrer technischen Umsetzung nach wie vor eine Herausforderung darstellenÜber der formatfüllenden Foto eines auf dem Wasser startenden Schwanes ist das kleine Bild einer landenden Concorde zu sehen, ganz in das rötliche Licht der am Horizont stehenden Sonne getaucht. Das große Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Das grosse Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur

Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kur…

von Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Hardcover 400 S. 29,8 x 23,2 x 3 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Mikrofotografie Schmetterlingsflügel Haihaut Quallen Mikroorganismen Fledermausohr Schachtelhalme Überraschend, genial, effe…

Bestell-Nr.: BN1610
ISBN: 3421053790
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Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur [Gebundene Ausgabe] von Kurt G. Blüchel (Autor), Werner Nachtigall Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die Erfindungen der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen entwickelt hat, faszinieren seit vielen Jahren auch die Wissenschaftler und Techniker. Und so ist die Bionik entstanden, die die Problemlösungen der Natur systematisch darauf untersucht, ob und wie sie auf unsere Technik übertragbar sind. Einige Publikationen zur Bionik gab es schon vor diesem Buch, aber keinen so wunderschönen Fotoband, der gleichzeitig leicht verständliche, aber trotzdem umfassende Informationen zum Thema bietet. Die Fotos -- viele aus der Mikrofotografie -- enthüllen die Schönheit und Funktionalität der Natur und der an sie angelehnten TechnikSie reichen von atemberaubenden Gebäuden über Schmetterlingsflügel und Haihaut bis zu Quallen, Mikroorganismen und Molekülen. Besonders spannend sind dabei die Bilder, die Natur und Technik gegenüberstellen. Dann wird sofort deutlich, was beispielsweise die Oper in Oslo mit einem Fledermausohr gemeinsam hat oder wie ähnlich Minarette und Schachtelhalme sind. Abgesehen von den herrlichen Aufnahmen besticht dieses Buch durch einen verständlichen Stil, in dem das komplexe Thema in allen Facetten behandelt wird. Die ThemenNach der Einführung geht es ums Fliegen (vom Pflanzensamen über das Greifhörnchen bis zum Kolibri reichen die Naturmodelle), Architektur (der Londoner Millennium-Dome beispielsweise entspricht in der Form einem abgeplatteten Wassertropfen), Design (mit den zehn Geboten bionischen Designs, von Multifunktionalität bis zur totalen Rezyklierbarkeit), Strömungswiderstand, Sinne, Werkstoffe und Konstruktionen (vom Seifenschaum bis zur Bienenwabe), Lotos-Effekt, Sonne, Roboter und Evolution. Dabei wird immer wieder deutlichDie Natur bietet uns keine Blaupausen, aber dafür eine unerschöpfliche Fülle von Anregungen. Notwendig für eine Nutzung sind immer die Übertragung und die technische Anpassung. Dies ist ein wunderschöner Band mit atemberaubenden Fotos, der gleichzeitig verständlich und umfassend in die Bionik einführt und den aktuellen Stand der Forschung und Umsetzung zeigt -- eine rundum gelungene Kombination! Der Natur in die Karten geschaut Einen startenden Jumbo-Jet, das Zeltdach des Münchner Olympiastadions und den windschnittigen Sportwagen mag auf den ersten Blick nicht viel miteinander verbinden. Doch lassen sich alle diese technischen Errungenschaften unter einem Schlagwort zusammenfassenSie sind Paradebeispiele für die Orientierung von Architekten und Ingenieuren am «Vorbild Natur». Denn unbestritten sind Flugzeuge die Erfüllung des menschlichen Traums vom Fliegen, erinnert das inzwischen zum Kulturerbe der Menschheit gehörende Dach des Olympiastadions den Betrachter an ein gewaltiges Spinnennetz, und die Aerodynamik schneller Autos widerspiegelt das Energiesparprinzip, das viele Fischarten, Delphine oder Pinguine im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Unter dem Begriff Bionik versuchen Wissenschafter biologischer und technischer Disziplinen gemeinsam, die technologischen Spitzenleistungen der Natur für die Menschheit nutzbar zu machen. Doch wer bei Bionik an komplizierte mathematische Formeln und mit dem Jargon der Ingenieure gespickte Abhandlungen denkt, dem können nun knapp 400 grossformatige und mit gelungenen Farbabbildungen gestaltete Buchseiten als Eingangstüre in das «Ingenieurbüro Natur» dienen. Sie wurden von dem an der Universität des Saarlandes tätigen Bionik-Pionier Werner Nachtigall und dem Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel zusammengestellt und mit einem ebenso interessanten wie gut verständlichen Text versehen. In 16 Kapiteln schlagen sie einen weiten Bogen vom «Bionik-Klassiker» Vogelflug bis hin zu für die Wirtschaft interessanten Biostrategien. Beschrieben wird auch, wie die Beschäftigung mit dem Bau des menschlichen Oberschenkelknochens und den dort wirkenden Kräften bei der Konstruktion des Eiffelturmes hilfreich war. Der «Lotus-Effekt» wiederum erklärt das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblättern, von deren Oberfläche Schmutz ohne fremde Hilfe abgewaschen wird. Auf das für eine technische Umsetzung geradezu prädestinierte Phänomen waren Bonner Pflanzensystematiker per Zufall gestossen, als sie sich die Blattoberfläche im Rasterelektronenmikroskop anschauten. Mikroskopisch kleine Noppen verhindern die Benetzung, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben. Ganz gleich, wo «Das grosse Buch der Bionik» aufgeschlagen wird, laden bekannte und unbekannte Strukturen, bizarre Formen und schillernde Farben zur Lektüre ein. Zwei Doppelseiten verdeutlichen besonders eindrücklich, dass Zangen, Druckknöpfe, Reissverschlüsse und Kugelgelenke schon irgendwo im Tier- und Pflanzenreich «erfunden» wurden. Die in wissenschaftlichen Fachbüchern eher unüblichen plakativen Kapitel- und Textüberschriften wie «Die Rückkehr der Heinzelmännchen» oder «Der Marktführer Natur bestimmt den Stand der Technik» wecken schnell die Neugier auf gegenwärtige und künftige Anwendungsgebiete der Bionik. Wer nach abgeschlossener Textlektüre und dem Betrachten der Abbildungen das für interessierte Laien wie Biologen, Ingenieure oder Architekten gleichermassen empfehlenswerte Buch zuklappt, dem wird vor Augen geführt, dass die Vorbilder der Natur in ihrer technischen Umsetzung nach wie vor eine Herausforderung darstellenÜber der formatfüllenden Foto eines auf dem Wasser startenden Schwanes ist das kleine Bild einer landenden Concorde zu sehen, ganz in das rötliche Licht der am Horizont stehenden Sonne getaucht. Das grosse Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur

Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur [Gebundene Ausgabe] von Kur…

4,67 Ødurchschnittliche Bewertung · 6 Bewertungen bei Goodreads

von Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

2003 2003 Hardcover 400 S. 301x237x29 mm Zustand: gebraucht - sehr gut, Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die "Erfindungen" der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen…

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ISBN: 3421058016
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DADA Zeitschriften . Reprint . ( 10 Faksimile-Zeitschriften in Mappe : Prospekt des Verlags freie Straße, Der Zeltweg Verlag Mouvement Dada, Cabaret Voltaire, Bulletin D, Der Dada (Nr. 1), Der Dada Nr. 2, Der Dada 3 Malik Verlag, Dada Sinn der Welt, Dadameter , Calandrier 20 ).   - ( Dadaismus dadaistische bildende Kunst Kunstgewerbe Kunstgeschichte literarische Sprache Sprachwissenschaft  facsimile faksimilierte Ausgabe Auflage Buchkunst Kunst der Moderne 20er 30er Jahre Avantgarde künstlerische literarische Bewegung Parodie Johannes Theodor Baargeld Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco Hans Arp Lautgedichte Satire Sarkasmus Unlogik Pazifismus Provokation bibliophile Zeitschrift Zeitung Buchkunst Zürich Holzschnitt Holzschnitte Grafik Grafiken Graphik Graphiken Simultangedicht Dadaist Dadaisten Gesamtkunstwerk Heft Lautgedicht Lautgedichte Collage Buchstabencollage dadaistisches Manifest Manifeste George Grosß John Heartfield  Fotomontage Montage Hannah Höch Man Ray Raoul Hausmann Merz Kurt Schwitters Hannover Collagen Berlin Groteske Logik Chansons Lithographie Lithographien Druck Dokument Dokumente Sammlung Sammler Sammlungen Franz Josef Jung Otto Flake Fritz Baumannn Viking Egeling Augusto Giacometti Marcel Janco Helbig Richter Christian Schad W. Serner Alfred vagts Mary Wigman Sophie Taeuber Movement M. Slodki Wassily Kandinsky Marinetti Guillaume Apollinaire Francesco Cangiullo Blaise Cendrars Emmy Hennings Jacob van Hodis L. Modegliani Max Oppenheimer Pablo Picasso van Rees )

DADA Zeitschriften . Reprint . ( 10 Faksimile-Zeitschriften in Mappe : Prospekt des Verlags freie S…

von Richard Huelsenbeck Verlag: Hamburg : Edition Nautilus, Verlag Schulenburg, O…

1. Aufl., 1978. Mappe mit 10 Heften, 30 x 24 cm, unpag. (182 S.) zahlr.Illustr. und Abb., einige montierte Bilder, Komplett und selten! Einband der Mappe mit einigen seitlichen Knickspuren und tlw. etwas nachgedunkelt. Ansonsten Zeitschriften innen sehr gut erhalten! IB01059

Gebraucht, gut
Bestell-Nr.: 12677
ISBN: 3921523354
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PABLO PICASSO : Designs for The Three-cornered Hat . ( Le Tricorne ).   - ( Design Der Dreispitz El sombrero de tres picos calssical Ballet klassisches Ballett 19. Jahrhundert spain portfolio 31 colored plates Alhambra Karsavina 19th century Jhdt. choreograpy by Léonide Massine music by Manuel de Falla spanischer tanz Ballets Russes Sergei Diaghilev Premiere 1919 Kostümbildner Andalusien spanische novelle Pedro Antonio de Alarcón Katalog Ausstellungskatalog Ausstellung exhibition catalogue oeuvre theatre Tanztheater Oper opera dances dance artwork drop curtain andalusian rare rar selten masterwork masterworks portfoio design fashion Mode Miller Dandy Peasant Parade cubist Kubismus zeitgenössischer Künstler der Gegenwart nach vor 1945 bildende contemporain contemporary art artist bildende Kunst Theater theatre Gegenwartskunst Werkschau Sammlung Retrospektive retrospective modern Moderne Bühne Bühnenbild Maske Kostüm Kostüme Masken stage set design mask costume costumes masks graphics Graphik Graphiken Grafik Grafiken Grafiker Graphiker Druckgraphik Druckgraphiken Radierung Radierungen etching etchings woodcut woodcuts  Druckgrafik Druckgrafiken Maler Malerei artist drawings Graphic paintings drawing drawings Gemälde painting Gemälde Bilder Zeichnungen Zeichnung Atelier Galerie Kaltnadelradierung Aquatinta Farbaquatinta Farbradierung Farbradierungen Siebdruck Siebdrucke screen print screen printing print Aquarell Aquarelle watercolor watercolors Lithographie Litografien Litographien Litografie Skizze Skizzen Aquarell Aquarelle Pastell Pastelle The Stravinsky-Diaghilev Foundation )

PABLO PICASSO : Designs for "The Three-cornered Hat" . ( Le Tricorne ). - ( Design Der Dreispitz…

von Picasso Verlag: New York USA : Dover Publications Inc.

1978. Broschhiert, 31 x 24 cm, 32 S., 38 Abb., Einband an den Kanten und rückseitig etwas berieben, Schnitt leicht nachgedunkelt, ansnonsten gut erhalten! KB01098

Gebraucht, gut
Bestell-Nr.: 13636
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Das Wunderjahr in Jena: Geist und Gesellschaft 1794/95 Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Jena Kultur Künste Theodore Ziolkowski (Autor) Das Wunderjahr in Jena Geist und Gesellschaft 1794 95 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Kultur Künste Historiker Neuzeit bis 1918 Jena war die Versuchsstation der deutscheJena war die Versuchsstation der deutschen Klassik. Was dort Jahre später zur Blüte gelangte, war hier schon im Keim angelegt. Fichte propagierte eine Moral der Gelehrten, Schiller konzipierte sein Programm einer ästhetischen Erziehung, Goethe steckte die Grenzen einer aufgeklärten politischen Vernunft ab, Humboldt widmete sich der Bildung als Beruf und Hölderlin schuf die Vorformen des kündenden Dichters. In diesem einen Jahr in Jena schmolzen unterschiedliche Interessen zusammen. Als das Jahr um war, alle ihrer Wege gingen und Ruhe wieder einkehrte , war der Grundstock der deutschen Klassik gelegt. Theodore Ziolkowskis «Wunderjahr in Jena» Das Jenaer Glaserhandwerk brauchte sich seit der Jahreswende 1794/95 über Mangel an Arbeit nicht zu beklagen. Zumal die Studenten taten sich konsequent mit Arbeitsbeschaffungsmassnahmen hervor. Gleich dreimal im Abstand von zwei Monaten warfen sie zum Beispiel Johann Gottlieb Fichte die Fenster ein. Anfangs hatten sie dem frisch an die berühmte Jenaer Universität, die «Solana», berufenen Philosophen lauthals ihr «Vivat!» entgegengerufen. Er, der ohne Scheu vor Konflikten mit Thron und Altar die Urteile des Publikums über die Französische Revolution berichtigt und die Denkfreiheit von den Fürsten Europens zurückgefordert hatte, war mit seinem jugendlich-forschen Auftreten, seiner begeisternden Rhetorik – weniger mit seiner komplizierten «Wissenschaftslehre» – ihr Mann. Die wichtigste, abseits der traditionellen «Studentenorden» neugegründete «Litterärische Gesellschaft», die «Gesellschaft der freien Männer», war von ihm inspiriert. Wer wirklich studieren wollte, bekam bei ihm zu tun. Selbst die Sabbatruhe schonte er nicht. Doch dann war aus dem «Vivat!» ein «Pereat!» geworden. Vor allem die Verbindung der «Unitisten», die Fichte überraschenderweise der intriganten Komplizenschaft mit der Universitätsleitung verdächtigten, rückte ihm zu Leibe. Und man unterschätze heute nicht, was damals eine rechtschaffene Studentenunruhe war. Gegebenenfalls schlugen die empörten Fensterstürmer alles kurz und klein. Verwüstungen bis hin zu Raub und Plünderungen, Auseinandersetzungen mit dem regulären Militär bis hin zu Schiessereien kamen durchaus vor. Keine leichte Aufgabe, die sich der selbsternannte Meisterdenker mit seinen Vorlesungsexpektorationen über die Bestimmung des Gelehrten zwecks allseitiger Versittlichung gesetzt hatte. Der Minister Goethe freilich, alle paar Tage von Weimar nach Jena reisend und eigentlich sehr auf den Erhalt von Recht, Ordnung und Sitte bedacht, konnte sich einen sarkastischen Kommentar zum Philosophen-Geschick nicht verkneifen, zugegebenermassen ein eher handgreiflich-plattes «argumentum ad hominem»«Sie haben also das absolute Ich in grosser Verlegenheit gesehen und freylich ist es von den Nicht Ichs, die man doch gesetzt hat, sehr unhöflich durch die Scheiben zu fliegen. » Da war gleichsam die Parodie auf die sublime idealistische Realitäts-Überfliegerei. Wahrhaftig, ein Jenaer «Wunderjahr» war`s. So will es jedenfalls das Buch des in Princeton lehrenden Theodore Ziolkowski. Schwerlich wird man ihm widersprechen können, obwohl es auch andernorts, in Tübingen, Heidelberg, Berlin, Weimar, «in illo tempore» mancherlei wunderbare Jahre gab. Allerorten gärte es unablässig. Keiner der reichlich vorhandenen kreativen Geister, der die Welt nicht erst einmal aus den Angeln gehoben hätte, bevor er sie, den alten Verhältnissen nicht gar so fern, wieder zusammensetzte. Fichte, die «Seele von Jena», Schiller, Wilhelm von Humboldt, Hölderlin und die nicht nur libidinös zukunftweisende Sophie von Mereau trafen hier nebst dem heranreisenden Goethe und einigen Nebensonnen zusammen. Grund genug, einmal statt der üblichen diachronen Geschichte einen synchronen Querschnitt, fokussiert auf wechselseitige Anregungen, koproduktive Harmonien und nicht weniger produktive Dissonanzen, zu versuchen. Und in der Tat fällt so auf die Symbiose von Geist und Gesellschaft im allgemeinen, auf Goethes «Märchen», Schillers «Spaziergang», Hölderlins «Hyperion» und «Empedokles», Sophie von Mereaus «Blüthenalter der Empfindung» im besonderen mancherlei, vor allem lokalgeschichtliches Licht. Ein wirkliches Wechselspiel will sich indes nicht so recht ergeben. Innerhalb des synchronen Rahmens nimmt der Erzähler, meistens ein prätentionsloser Nacherzähler ohne weitergehenden interpretatorischen Ehrgeiz, doch wieder eher zu diachronen Einzelgeschichten seine Zuflucht. Bis auf wenige Ausnahmen fehlt es an grösserer Reibungsenergie. Einen Campus-Roman à la David Lodge oder Dietrich Schwanitz, mit dem Ziolkowski en passant liebäugelt, um sich freilich alsbald nüchterneren Zielen zuzuwenden, darf man von dem Buch nicht erwarten. Auch die Synchronie hat es offenbar schwer, in die Disparatheit der Geschichten einen erhellenden Zusammenhang zu bringen. Auch der akademische Roman des Nebeneinander ist nicht einfach zu schreiben. Die literaturgeschichtliche Annalistik hatte zwar gegenüber dem imaginären Gänsemarsch der Epochen den Vorzug, gerade diese Disparatheit anschaulich zu machenWieland trifft Bonaventura! Aber damit hatte es auch sein Bewenden. Der annalistischen «Topistik» – man verzeihe die Neutönerei – kann es kaum anders ergehen. Theodore Ziolkowski, geboren 1932, lehrt deutsche und allgemeine Literaturwissenschaft an der Princeton University und ist seit 1979 Dekan der Graduiertenfakultät an dieser Universität. Sprache deutsch Einbandart Pappe Geschichte Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschichte GeistesGeschichte KulturGeschichte Jena Kultur Künste ISBN-10 3-608-91942-2 3608919422 ISBN-13 978-3-608-91942-4 9783608919424

Das Wunderjahr in Jena: Geist und Gesellschaft 1794/95 Historiker Neuzeit bis 1918 Jenaer Geschicht…

4,00 Ødurchschnittliche Bewertung · 2 Bewertungen bei Goodreads

von Theodore Ziolkowski Verlag: Klett-Cotta

1998 1998 Hardcover 354 S. 21,2 x 13,4 x 3,2 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Jena war die Versuchsstation der deutscheJena war die Versuchsstation der deutschen Klassik. Was dort Jahre später zur Blüte gelangte, war hier schon im Keim angelegt. Fichte propagierte eine Moral der Gelehrten, Schil…

Bestell-Nr.: BN16319
ISBN: 3608919422
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars-Lutzer *** LITERA…, Wahlstedt, Deutschland

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69,99 EUR

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Theatralität und Theater Zur Historiografie von Theatralitätsgefügen Musik Film Ballett Nachschlagewerk Theaterwissenschaften Theaterspiele Theatertheoretiker Theaterhistoriker Theatertheorie Kulturwissenschaften Ballett Darstellende Künste Theatralität und Theater Rudolf Münz Schwarzkopf Musik Film Ballett Nachschlagewerk Rudolf Münz Gisbert Musik Film Ballett Nachschlagewerk Theaterwissenschaften Theaterspiele Theatertheoretiker Theaterhistoriker Theatertheorie Kulturwissenschaften Dieses Buch beschäftigt sich in Form einer Zusammenstellung von Vortägen, Texten mit dem alten Problem der Theaterwissenschaftnämlich mit der Problematik des Begriffs Theatralität. Sehr gelungen ist die Zusammenstellung einzelner Beiträge, die in ihrer Gesamtheit betrachtet wohl einen umfassenden Einblick in die Problematik liefern. Sehr empfehlenswert. Leider sind sie immer noch vergriffendie Studien über ein deutschsprachiges teatro dell`arte der Lessingzeit, die Rudolf Münz unter dem Titel Das andere Theater 1979 im Berliner Henschelverlag herausgebracht hat. Umso erfreulicher, daß wir jüngst von einem der profundesten Kenner nicht nur der deutschsprachigen Commedia (er lehrt derzeit in Mainz) wieder einmal ein Lebenszeichen in Buchform erhalten, und ein sehr grundsätzliches noch dazu, das wiederum sehr umfassend in der Entstehungsgeschichte des anderen Theaters blättert, worin Gerda Baumbach (Leipzig) in einem einführenden Geburtstagsgeschenk an ihren Lehrer zum Thema Immer noch Theatralität eine Affinität zu den Ansätzen des russischen Theatertheoretikers und -historikers Vsevolodskij (recte Gerngross) ortetbekunden doch beide ein besonderes Interesse für (Baumbach Gerngross zitierend) das rituelle, das spielerische Theater (S. 21). Immer noch Theatralität? Gerade heute, und damit meine ich auch die Entwicklungen des spectacle vivant in den letzten drei Jahrzehnten, in denen sich der Paradigmenwechsel von der Asymmetrie von Leben und Theaterspielen zur Symmetrie zum Alltagsleben wieder einmal deutlich ablesen läßt, stellt Münz die richtige Frage zur rechten Zeit. Theatralität? Endlich wieder! Nun ist es ja nicht so, daß Theatralität, die alltagsbezogene wie die artifizielle, in der Interdisziplinarität der Kulturwissenschaften kein Thema gewesen wäre (von Goffman bis Turner). Und die im vorliegenden Band versammelten Reden und Aufsätze von Rudolf Münz machen deutlich, daß auch ein Teil der Theaterwissenschaft diese Reflexion in den 80er und 90er-Jahren nie aufgegeben hat. Ähnliches beweisen auch Joachim Fiebachs unlängst publizierte Versuche um Theaterkunst und Theatralität1 sowie Gerda Baumbachs Wiener Habilitationsschrift zur außerliterarischen Auseinandersetzung mit dem Begriff der Parodie zwischen Spiel und Schau2. Aber innerhalb der gängigen Theaterhistoriographie bleiben sie die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Dabei hat Münz in seinen beiden Theatralitätskonzepten (1989 und 1994 - und natürlich schon im Anderen Theater) stringente Strukturvorschläge gemacht, die den diesbezüglichen Diskurs überaus reizvoll erscheinen lassen. Da ist vor allem einmal die Betonung der Wichtigkeit der griechischen Wurzel théa in theatron (die schon Gerngross hervorhebt), das Schau-Element gewissermaßen, das, so Münz, immer in Zusammenhang mit seiner Funktion der ostentazione gesehen werden müsse, um Theatralität sinnvoll zu begreifen. In Verbindung damit skizziert er zweierlei Grundtypen von Theater (Theater und Theater), die Theaterkunst im weitesten Sinne einerseits und ein bestimmtes menschliches Verhalten im außerkünstlerischen Bereich (Riten, Feste, soziales Rollenspiel, Alltagsunterhaltung etc. ) andererseits. Reaktionen auf diese tendenziell zunehmend normierten Phänomene waren die generelle Ablehnung jeder Theaterei (Nicht-Theater) bzw. die Konzipierung eines Strukturtypus von `Theater` der den beiden anderen bewußt entgegensteht, superartifiziell und entlarvend (vornehmlich durch die Maske). Alle vier konstituieren sie, historiographisch gesprochen, die Theatralität einer Epoche (S. 68 ff. ). Theatralität, so gesehen, sei nämlich als ein vorerst wertfreies Verhältnis, das die historisch veränderliche, dynamische Relation von Theater und Theater bezeichnet. Aber Münz liefert in diesem Sammelband nicht nur innovative Strukturierungsvorschläge für eine neu zu schreibende Theatergeschichte, er umreißt auch deutlich die Themen und kennzeichnet unterstreichend die Forschungsfelder, die er vordringlich behandelt wissen möchte im Sinne der neu aufgegriffenen Theatralitätsdebatte. Dabei steht erwartungsgemäß, nicht zuletzt bei den ersten theaterwissenschaftlichen Interpretationen der Buchmalerei der Prager Prachthandschrift, die mittelbare Reflexionen du giullaresken Aktionen darstellt, der menschliche Körper als Abbild der Gesellschaft (nach Mary DouglasRitual, Tabu und Körpersymbolik, 1998) im Mittelpunkt. Somit auch die arte giullaresca und deren vielfältige Träger - giullari nudi, Spielmann Spielfrau?, forains, Trixter - bis hin zu D`Arco Silvio Avalles Proto-Zanni (Zeugnis von 1290) (S. 149), womit ein sehr frühes Bindeglied zur Commedia italiana und ihrem engeren Bezugsrahmen, der Commedia dell`arte, sich manifestiert. Ergänzen wir diese mediterrane und westliche Entwicklung auch noch durch die osteuropäischen Skomorochen (Baumbach, 1995), so scheint es nunmehr leichter geworden zu sein, Licht in die Entstehung dieser zu den edelsten Erfindungen der Menschheitskultur gehörenden professionellen Spektakelkultur zu bringen. Münz verweist auf die Standardwerke von Taviani, Molinari und Greco, die zwar noch das Geheimnisvolle der Commedia in ihren Buchtiteln betonen, aber doch auch darauf bedacht seien, den Schleier wegzuziehen (S. 142). In diesem Zusammenhang wird auch auf die editorische Arbeit Siro Ferrones verwiesen (sogetti-Ausgaben, Schauspieler-Briefwechsel), dem ich noch die 1993 bei Einaudi erschienene Geschichte der Commedia dell`arte im 16. und 17. Jahrhundert in Europa hinzufügen möchte, die schon im Titel der Dimension der Körperlichkeit in der Darstellung die der ökonomischen und politischen Zusammenhänge hinzufügt - Attori, Mercanti, Corsari - und damit über die vorweggenannten Forschungen wesentlich hinausgeht. Und dann findet sich naturgemäß auch der wichtige Hinweis auf das Theater der Gegenwart, auf Dario Fo beispielsweise und auf die überraschende Begründung der Zuerkennung des Literaturnobelpreises (weil er sich in der Art der giullari auf die Seite der Entrechteten stellt), die einmal mehr in Erinnerung ruft, daß nämliche mittelalterliche Arte giullaresca und renaissanceverbundene Commedia dell`Arte zwei Seiten derselben Medaille darstellen (S. 141). Und sonst? Was die Stoffe, was die angerissenen Themen betrifftjede Menge an Anfeuerung der wissenschaftlichen Kreativität; Theater und Theatralität der Französischen Revolution, Nestroy, Wiener Volkstheater des 18. und 19. Jahrhunderts - der Harlekinsprung hinein ins volle widersprüchliche Leben, die Maske als Mittel der Demaskierung, die Subversivität des anderen Theaters. Und das alles subsummiert unter Arlecchinos Eccomi als Ausdruck der Insubordination gleichermaßen wie als Ausdruck der Verbindung zur anderen Welt und zur Utopie vom Goldenen Zeitalter. Die Wissenschaft vom Theater macht wieder Spaß, vom Theater als spectacle vivant der Lazzi und der Gesten. Theater als Funktionskunst verstanden, das seine Sinnlichkeit aus der Körpernähe und dem darauf basierenden Verhältnis von Geist und Bauch bezieht. Rezensiert von Ulf BirbaumeBeispielbild für diese ISBN

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von Rudolf Münz Gisbert Amm Verlag: Schwarzkopf + Schwarzkopf

1998 1998 Softcover 320 S. Zustand: gebraucht - sehr gut, Dieses Buch beschäftigt sich in Form einer Zusammenstellung von Vortägen, Texten mit dem alten Problem der Theaterwissenschaftnämlich mit der Problematik des Begriffs "Theatralität". Sehr gelungen ist die Zusammenstellung einzelner Beiträg…

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Große Sammlung (Konvolut) Progress Filmprogramme Jahrgang 1962, 94 Stück: 1/62 Geschäfte mit Herrn Capido 2. 2/62 Auf der Sonnenseite 3. 3/62 Man begräbt nicht am Sonntag 4. 4/62 Walzer für Millionen 5. 6/62 Die Reise im Ballon 6. 7/62 Der Fall des jungen Noszty 7. 8/62 Das Scheusal 8. Soldaten ohne Uniform 9. 13/62 Fesseln 10. 14/62 Mein Onkel 11. 15/62 Vorsicht Oma! 12. 16/62 Fußballfanatiker im Abseits 13. 18/62 Die Dame und der Blinde 14. 20/62 Ich erwarte dich 15. 21/62 Vielgeliebtes Sternchen 16. 23/62 Sonnabendnacht und Sonntagmorgen 17. 25/62 Gelächter im Paradies 18. 27/62 Schweigende Spuren 19. 28/62 Der Schutzmann 20. 29/62 Die Flucht aus der Hölle 21. 31/62 Monsieur Dupont 22. 32/62 Und wieder wird es Morgen 23. 33/62 Circus Renz 24. 34/62 Anton der Glückspilz 25. 35/62 Die Faru mit den zwei Gesichtern 26. 36/62 Schlacht unterwegs 27. 37/62 Der Tolpatsch 28. 38/62 Der Mann seiner Frau 29. 39/62 Freispruch mangels Beweises 30. 40/62 Ermittliungsergebnis: Mord 31. 42/62 Aljoschas Liebe 32. 43/62 Wenn die Tiefstrahler verlöschen 33. 44/62 Königskinder 34. 45/62 Auf den Dächern von Budapest 35. 46/62 K. u. K. Militär-Musik 36. 47/62 Die Nacht von Ferrara 37. 48/62 Schwammsucher 38. 81/62 Aus dem Tagebuch eines Frauenarztes 39. 50/62 Der letzte Zeuge 40. 51/62 Klarer Himmel 41. 52/62 Mord ohne Sühne 42. 55/62 12 Minuten nach 12 43. 56/62 Junitage 44. 57/62 Erwachsene Kinder 45. 58/62 Das verhexte Fischerdorf 46. 59/62 Die schwarze Galeere 47. 61/62 Die Frau am dunklen Fenster 48. 62/62 Die Entdeckungen des Julian Böll 49. 63/62 Kör Ogly Eine Heldensage 50. 64/62 Labyrinth des Herzens 51. 65/62 Ehe: genügend 52. 69/62 Der Stolz der Familie 53. 70/62 Strahlen auf dem Eis 54. 72/62 Brot und Rosen 55. 73/62 Die Umstandskrämer 56. 74/62 Die Teufelsfalle 57. 75/62 Planet der Stürme 58. 76/62 Postlagernd 59. 77/62 So ein Mädel 60. 78/62 Lady-Killers 61. 80/62 . . . und deine Liebe auch 62. 82/62 Rocco und seine Brüder 63. 83/62 nur ein Spaß 64. 84/62 Weiße Nächte 65. 85/62 ach, du Fröhliche 66. 86/62 Die Abenteuer des Krosch 67. 89/62 Das zweite Gleis 68. 90/62 Der weisse Traum 69. 92/62 Bühne frei für Marika 70. 93/62 Totentanz im Pazifik 71. 94/62 Das Beil von Wandsbek 72. 95/62 Neun Tage eines Jahres 73. 96/62 Menschen und Tiere 74. 97/62 Es geschah in Rom 75. 99/62 Minna von Barnhelm 75. 100/62 Der Kinnhaken 76. 102/62 Das Mädchen und der schwarze Hengst 77. 103/62 Privatleben 78. Der berühmte 702 79. 105/62 Ein Leben in Leidenschaft 80. 106/62 sein großer Freund, Der Besuch des Präsidenten 81. 107/62 Musikalisches Rendezvous 82. 109/62 Insel der weißen Wasser 83. 110/62 Mädchenjahre 84. 111/62 Einesteils der Liebe wegen 85. Der Amphibienmensch 86. 113/62 Noch nach Jahr und Tag 87. 114/62 Es lebe die Liebe 88. 116/62 Morgen: Premiere 89. 117/62 Baron Münchhausen 90. 101/62 Flitterwochen ohne Ehemann 91. 108/62 Im 6. Stock 92. 91/62 Robin Hood und die Piraten 93. 87/62 Musik ist Trumpf 94. 115/62 Rendezvous in Tschia
[Theater, Ballett & Film]

Große Sammlung (Konvolut) Progress Filmprogramme Jahrgang 1962, 94 Stück: 1/62 Geschäfte mit Herrn…

Verlag: Berlin VEB Progress-Film-vertrieb

1962 je 4 S. 4-seitige Faltblätter in DIN-A4-Format leicht gebrauchsspurig, etwas nachgedunkelt, größtenteils schwarz/weiß

Gebraucht
Bestell-Nr.: 9761
Anbieter: Dreiländereckantiquariat, Spitzkunnersdorf, Deutschland

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