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paradies sicht [Titel]

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Titel
paradies sicht
Titel: paradies sicht
Theatralität und Theater Zur Historiografie von Theatralitätsgefügen Musik Film Ballett Nachschlagewerk Theaterwissenschaften Theaterspiele Theatertheoretiker Theaterhistoriker Theatertheorie Kulturwissenschaften Ballett Darstellende Künste Theatralität und Theater Rudolf Münz Schwarzkopf Musik Film Ballett Nachschlagewerk Rudolf Münz Gisbert Musik Film Ballett Nachschlagewerk Theaterwissenschaften Theaterspiele Theatertheoretiker Theaterhistoriker Theatertheorie Kulturwissenschaften Dieses Buch beschäftigt sich in Form einer Zusammenstellung von Vortägen, Texten mit dem alten Problem der Theaterwissenschaftnämlich mit der Problematik des Begriffs Theatralität. Sehr gelungen ist die Zusammenstellung einzelner Beiträge, die in ihrer Gesamtheit betrachtet wohl einen umfassenden Einblick in die Problematik liefern. Sehr empfehlenswert. Leider sind sie immer noch vergriffendie Studien über ein deutschsprachiges teatro dell`arte der Lessingzeit, die Rudolf Münz unter dem Titel Das andere Theater 1979 im Berliner Henschelverlag herausgebracht hat. Umso erfreulicher, daß wir jüngst von einem der profundesten Kenner nicht nur der deutschsprachigen Commedia (er lehrt derzeit in Mainz) wieder einmal ein Lebenszeichen in Buchform erhalten, und ein sehr grundsätzliches noch dazu, das wiederum sehr umfassend in der Entstehungsgeschichte des anderen Theaters blättert, worin Gerda Baumbach (Leipzig) in einem einführenden Geburtstagsgeschenk an ihren Lehrer zum Thema Immer noch Theatralität eine Affinität zu den Ansätzen des russischen Theatertheoretikers und -historikers Vsevolodskij (recte Gerngross) ortetbekunden doch beide ein besonderes Interesse für (Baumbach Gerngross zitierend) das rituelle, das spielerische Theater (S. 21). Immer noch Theatralität? Gerade heute, und damit meine ich auch die Entwicklungen des spectacle vivant in den letzten drei Jahrzehnten, in denen sich der Paradigmenwechsel von der Asymmetrie von Leben und Theaterspielen zur Symmetrie zum Alltagsleben wieder einmal deutlich ablesen läßt, stellt Münz die richtige Frage zur rechten Zeit. Theatralität? Endlich wieder! Nun ist es ja nicht so, daß Theatralität, die alltagsbezogene wie die artifizielle, in der Interdisziplinarität der Kulturwissenschaften kein Thema gewesen wäre (von Goffman bis Turner). Und die im vorliegenden Band versammelten Reden und Aufsätze von Rudolf Münz machen deutlich, daß auch ein Teil der Theaterwissenschaft diese Reflexion in den 80er und 90er-Jahren nie aufgegeben hat. Ähnliches beweisen auch Joachim Fiebachs unlängst publizierte Versuche um Theaterkunst und Theatralität1 sowie Gerda Baumbachs Wiener Habilitationsschrift zur außerliterarischen Auseinandersetzung mit dem Begriff der Parodie zwischen Spiel und Schau2. Aber innerhalb der gängigen Theaterhistoriographie bleiben sie die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Dabei hat Münz in seinen beiden Theatralitätskonzepten (1989 und 1994 - und natürlich schon im Anderen Theater) stringente Strukturvorschläge gemacht, die den diesbezüglichen Diskurs überaus reizvoll erscheinen lassen. Da ist vor allem einmal die Betonung der Wichtigkeit der griechischen Wurzel théa in theatron (die schon Gerngross hervorhebt), das Schau-Element gewissermaßen, das, so Münz, immer in Zusammenhang mit seiner Funktion der ostentazione gesehen werden müsse, um Theatralität sinnvoll zu begreifen. In Verbindung damit skizziert er zweierlei Grundtypen von Theater (Theater und Theater), die Theaterkunst im weitesten Sinne einerseits und ein bestimmtes menschliches Verhalten im außerkünstlerischen Bereich (Riten, Feste, soziales Rollenspiel, Alltagsunterhaltung etc. ) andererseits. Reaktionen auf diese tendenziell zunehmend normierten Phänomene waren die generelle Ablehnung jeder Theaterei (Nicht-Theater) bzw. die Konzipierung eines Strukturtypus von `Theater` der den beiden anderen bewußt entgegensteht, superartifiziell und entlarvend (vornehmlich durch die Maske). Alle vier konstituieren sie, historiographisch gesprochen, die Theatralität einer Epoche (S. 68 ff. ). Theatralität, so gesehen, sei nämlich als ein vorerst wertfreies Verhältnis, das die historisch veränderliche, dynamische Relation von Theater und Theater bezeichnet. Aber Münz liefert in diesem Sammelband nicht nur innovative Strukturierungsvorschläge für eine neu zu schreibende Theatergeschichte, er umreißt auch deutlich die Themen und kennzeichnet unterstreichend die Forschungsfelder, die er vordringlich behandelt wissen möchte im Sinne der neu aufgegriffenen Theatralitätsdebatte. Dabei steht erwartungsgemäß, nicht zuletzt bei den ersten theaterwissenschaftlichen Interpretationen der Buchmalerei der Prager Prachthandschrift, die mittelbare Reflexionen du giullaresken Aktionen darstellt, der menschliche Körper als Abbild der Gesellschaft (nach Mary DouglasRitual, Tabu und Körpersymbolik, 1998) im Mittelpunkt. Somit auch die arte giullaresca und deren vielfältige Träger - giullari nudi, Spielmann Spielfrau?, forains, Trixter - bis hin zu D`Arco Silvio Avalles Proto-Zanni (Zeugnis von 1290) (S. 149), womit ein sehr frühes Bindeglied zur Commedia italiana und ihrem engeren Bezugsrahmen, der Commedia dell`arte, sich manifestiert. Ergänzen wir diese mediterrane und westliche Entwicklung auch noch durch die osteuropäischen Skomorochen (Baumbach, 1995), so scheint es nunmehr leichter geworden zu sein, Licht in die Entstehung dieser zu den edelsten Erfindungen der Menschheitskultur gehörenden professionellen Spektakelkultur zu bringen. Münz verweist auf die Standardwerke von Taviani, Molinari und Greco, die zwar noch das Geheimnisvolle der Commedia in ihren Buchtiteln betonen, aber doch auch darauf bedacht seien, den Schleier wegzuziehen (S. 142). In diesem Zusammenhang wird auch auf die editorische Arbeit Siro Ferrones verwiesen (sogetti-Ausgaben, Schauspieler-Briefwechsel), dem ich noch die 1993 bei Einaudi erschienene Geschichte der Commedia dell`arte im 16. und 17. Jahrhundert in Europa hinzufügen möchte, die schon im Titel der Dimension der Körperlichkeit in der Darstellung die der ökonomischen und politischen Zusammenhänge hinzufügt - Attori, Mercanti, Corsari - und damit über die vorweggenannten Forschungen wesentlich hinausgeht. Und dann findet sich naturgemäß auch der wichtige Hinweis auf das Theater der Gegenwart, auf Dario Fo beispielsweise und auf die überraschende Begründung der Zuerkennung des Literaturnobelpreises (weil er sich in der Art der giullari auf die Seite der Entrechteten stellt), die einmal mehr in Erinnerung ruft, daß nämliche mittelalterliche Arte giullaresca und renaissanceverbundene Commedia dell`Arte zwei Seiten derselben Medaille darstellen (S. 141). Und sonst? Was die Stoffe, was die angerissenen Themen betrifftjede Menge an Anfeuerung der wissenschaftlichen Kreativität; Theater und Theatralität der Französischen Revolution, Nestroy, Wiener Volkstheater des 18. und 19. Jahrhunderts - der Harlekinsprung hinein ins volle widersprüchliche Leben, die Maske als Mittel der Demaskierung, die Subversivität des anderen Theaters. Und das alles subsummiert unter Arlecchinos Eccomi als Ausdruck der Insubordination gleichermaßen wie als Ausdruck der Verbindung zur anderen Welt und zur Utopie vom Goldenen Zeitalter. Die Wissenschaft vom Theater macht wieder Spaß, vom Theater als spectacle vivant der Lazzi und der Gesten. Theater als Funktionskunst verstanden, das seine Sinnlichkeit aus der Körpernähe und dem darauf basierenden Verhältnis von Geist und Bauch bezieht. Rezensiert von Ulf BirbaumeBeispielbild für diese ISBN

Theatralität und Theater Zur Historiografie von Theatralitätsgefügen Musik Film Ballett Nachschlage…

von Rudolf Münz Gisbert Amm Verlag: Schwarzkopf + Schwarzkopf

1998 1998 Softcover 320 S. Zustand: gebraucht - sehr gut, Dieses Buch beschäftigt sich in Form einer Zusammenstellung von Vortägen, Texten mit dem alten Problem der Theaterwissenschaftnämlich mit der Problematik des Begriffs "Theatralität". Sehr gelungen ist die Zusammenstellung einzelner Beiträg…

Bestell-Nr.: BN5094
ISBN: 3896021990
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Ferrari. Text Englisch/ Deutsch/ Französisch/ Spanisch [Illustriert] [Gebundene Ausgabe] von Hartmut Lehbrink (Autor), Rainer W. Schlegelmilch (Autor) Enzo Ferrari lebte, um zu siegen, als Rennfahrer und als Rennleiter unsterblich gemacht haben ihn seine Sportwagen. Anhand einer Parade der außergewöhnlichsten Modelle sind in diesem Bildband 50 Jahre Ferrari Geschichte ausführlich dokumentiert. Über den Autor Rainer W. Schlegelmilch erlebte sein erstes Rennen 1962 auf dem Nürburgring, wo er die Rennfahrer für seine Abschlussarbeit an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München porträtierte. Fasziniert vom Rennsport besuchte er fortan die Großen Preise der Formel 1, Le Mans, Targa Florio und viele andere - von Beginn an fotografiert RWS für renommierte Publikationen. Schlegelmilch besitzt mit rund 370. 000 Aufnahmen eines der größten Archive in der Grand-Prix-Szene und ist Herausgeber vieler Bildbände über die Formel 1 und über Automarken wie. Hartmut Lehbrink ist Zeitzeuge der Geschichte des Lotus-Rennstalls in der Formel 1 von Anbeginn an. Lehbrink studierte englische und deutsche Philologie in Genf, Münster und Bonn, verfasste über 30 Bücher über Rennsport und Sportwagen und ist, inzwischen über 400 Große Preise alt, bis auf den heutigen Tag als Grand-Prix-Journalist tätig. Hartmut Lehbrink ist Zeitzeuge der Geschichte des Lotus-Rennstalls in der Formel 1 von Anbeginn an. Lehbrink studierte englische und deutsche Philologie in Genf, Münster und Bonn, verfasste über 30 Bücher über Rennsport und Sportwagen und ist, inzwischen über 400 Große Preise alt, bis auf den heutigen Tag als Grand-Prix-Journalist tätig. Zusatzinfo ca. 480 Abb. Sprache deutsch Maße 323 x 280 mm Gewicht 2598 g Einbandart Leinen Ferrari ISBN-10 3-89508-076-4 3895080764 ISBN-13 978-3-89508-076-0 9783895080760

Ferrari. Text Englisch/ Deutsch/ Französisch/ Spanisch [Illustriert] [Gebundene Ausgabe] von Hartmu…

4,20 Ødurchschnittliche Bewertung · 5 Bewertungen bei Goodreads

von Hartmut Lehbrink Verlag: Ullmann/Tandem

Auflage: illustrated edition (31. Dezember 1995) Auflage: illustrated edition (31. Dezember 1995) Hardcover 382 S. 31,4 x 27,2 x 3,4 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Enzo Ferrari lebte, um zu siegen, als Rennfahrer und als Rennleiter unsterblich gemacht haben ihn seine Sportwagen. Anhand einer P…

Bestell-Nr.: BN10005
ISBN: 3895080764
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Die Baureihe 103: Die Geschichte der berühmten Intercity-Ellok [Gebundene Ausgabe] Eisenbahn Baureihe 103 Deutsche Bundesbahn Elektrolokomotive Elektrolokomotiven Baureihen Schnellzuglok BR 01 E18/19 VT11. 5 TEE Schienenfahrzeug Fahrzeugtechnik Schienenfahrzeugtechnik Intercitylok Intercity-Zug Schienenfahrzeuge Christian Ernst Christian Wolf Obwohl die Baureihe 103 bis heute zu einer der populärsten und schönsten deutschen Lokomotivkonstruktionen zählt, war bislang nur recht wenig Literatur über diese Lokomotive zu erhalten. Nun brachte der EK ein Buch über die einstigen Paradeloks der DB heraus, das die bewegte Geschichte der 103 sachlich vollständig und fundiert darstellt. Dabei werden nicht nur die Technik oder die Einsätze der Lokomotiven umfassend aufgezeigt, sondern auch die hochinteressante Vorgeschichte und die Entstehungsgeschichte der Formgebung erörtert und die Unterschiede zwischen den einzelnen Lokomotiven ausführlich dargestellt. Ein Muss für jeden Freund der Baureihe 103!Längst überfällig war sie, die ausführliche Biographie dieser wohl bekanntesten und schönsten deutschen Ellok. Auf über 360 Seiten stellen die beiden Autoren das wohl zuverlässigste Arbeitstier des DB-Fernverkehrs vor. Im Kapitel Entwicklungsgeschichte erhält der Leser einen guten Überblick über den Staumbaum dieser einmaligen Schnellzuglok: Die Stammväter BR 01, E18/19 und der VT11. 5 (TEE) werden hier zum besseren Verständnis kurz vorgestellt, ebenso das Neubauprogramm der DB. Rund 70 Seiten Technik widmen sich dem Innenlieben der unverwüstlichen 103er. Dabei gehen die Autoren natürlich besonders auf die seinerzeit revolutionäre Aerodynamik und die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drehgestelle ein. Letztere beschleunigten dann ja leider das Ende der zuletzt als Schienenfresser verunglimpften 103. Nostalgiker finden ausführliche Aufstellungen der Einsatzgeschichte und der Beheimatungen der BR 103 in diesem Buch. Ein Kapitel über Ausmusterungen und Verschrottungen rundet das opulente Werk ab. Und zahlreiche schöne Fotos (manchmal leider etwas klein geraten), etwa im Rheintal oder bei Nacht im Frankfurter Hauptbahnhof lassen dieses fundierte Buch auch noch gut aussehen. Längst überfällig war sie, die ausführliche Biographie dieser wohl bekanntesten und schönsten deutschen Ellok. Auf über 360 Seiten stellen die beiden Autoren das wohl zuverlässigste Arbeitstier des DB-Fernverkehrs vor. Im Kapitel Entwicklungsgeschichte erhält der Leser einen guten Überblick über den Staumbaum dieser einmaligen Schnellzuglok: Die Stammväter BR 01, E18/19 und der VT11. 5 (TEE) werden hier zum besseren Verständnis kurz vorgestellt, ebenso das Neubauprogramm der DB. Rund 70 Seiten Technik widmen sich dem Innenlieben der unverwüstlichen 103er. Dabei gehen die Autoren natürlich besonders auf die seinerzeit revolutionäre Aerodynamik und die Entwicklung der Hochgeschwindigkeits-Drehgestelle ein. Letztere beschleunigten dann ja leider das Ende der zuletzt als Schienenfresser verunglimpften 103. Nostalgiker finden ausführliche Aufstellungen der Einsatzgeschichte und der Beheimatungen der BR 103 in diesem Buch. Ein Kapitel über Ausmusterungen und Verschrottungen rundet das opulente Werk ab. Und zahlreiche schöne Fotos (manchmal leider etwas klein geraten), etwa im Rheintal oder bei Nacht im Frankfurter Hauptbahnhof lassen dieses fundierte Buch auch noch gut aussehen.

Die Baureihe 103: Die Geschichte der berühmten Intercity-Ellok [Gebundene Ausgabe] Eisenbahn Baurei…

von Christian Ernst Verlag: Ek-Verlag Eisenbahn-Kurier-Verlag Eisenbahn Kurie…

Auflage: 1., Aufl. (2002) Auflage: 1., Aufl. (2002) Hardcover 368 S. 30,5 x 21,3 x 2,7 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Obwohl die Baureihe 103 bis heute zu einer der populärsten und schönsten deutschen Lokomotivkonstruktionen zählt, war bislang nur recht wenig Literatur über diese Lokomotive zu…

Gebraucht, sehr gut
Bestell-Nr.: BN23822
ISBN: 3882551038
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Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kurt G. Blüchel (Autor), Werner Nachtigall Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die Erfindungen der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen entwickelt hat, faszinieren seit vielen Jahren auch die Wissenschaftler und Techniker. Und so ist die Bionik entstanden, die die Problemlösungen der Natur systematisch darauf untersucht, ob und wie sie auf unsere Technik übertragbar sind. Einige Publikationen zur Bionik gab es schon vor diesem Buch, aber keinen so wunderschönen Fotoband, der gleichzeitig leicht verständliche, aber trotzdem umfassende Informationen zum Thema bietet. Die Fotos -- viele aus der Mikrofotografie -- enthüllen die Schönheit und Funktionalität der Natur und der an sie angelehnten TechnikSie reichen von atemberaubenden Gebäuden über Schmetterlingsflügel und Haihaut bis zu Quallen, Mikroorganismen und Molekülen. Besonders spannend sind dabei die Bilder, die Natur und Technik gegenüberstellen. Dann wird sofort deutlich, was beispielsweise die Oper in Oslo mit einem Fledermausohr gemeinsam hat oder wie ähnlich Minarette und Schachtelhalme sind. Abgesehen von den herrlichen Aufnahmen besticht dieses Buch durch einen verständlichen Stil, in dem das komplexe Thema in allen Facetten behandelt wird. Die ThemenNach der Einführung geht es ums Fliegen (vom Pflanzensamen über das Greifhörnchen bis zum Kolibri reichen die Naturmodelle), Architektur (der Londoner Millennium-Dome beispielsweise entspricht in der Form einem abgeplatteten Wassertropfen), Design (mit den zehn Geboten bionischen Designs, von Multifunktionalität bis zur totalen Rezyklierbarkeit), Strömungswiderstand, Sinne, Werkstoffe und Konstruktionen (vom Seifenschaum bis zur Bienenwabe), Lotos-Effekt, Sonne, Roboter und Evolution. Dabei wird immer wieder deutlichDie Natur bietet uns keine Blaupausen, aber dafür eine unerschöpfliche Fülle von Anregungen. Notwendig für eine Nutzung sind immer die Übertragung und die technische Anpassung. Dies ist ein wunderschöner Band mit atemberaubenden Fotos, der gleichzeitig verständlich und umfassend in die Bionik einführt und den aktuellen Stand der Forschung und Umsetzung zeigt -- eine rundum gelungene Kombination! Neue Zürcher Zeitung Der Natur in die Karten geschaut Einen startenden Jumbo-Jet, das Zeltdach des Münchner Olympiastadions und den windschnittigen Sportwagen mag auf den ersten Blick nicht viel miteinander verbinden. Doch lassen sich alle diese technischen Errungenschaften unter einem Schlagwort zusammenfassenSie sind Paradebeispiele für die Orientierung von Architekten und Ingenieuren am «Vorbild Natur». Denn unbestritten sind Flugzeuge die Erfüllung des menschlichen Traums vom Fliegen, erinnert das inzwischen zum Kulturerbe der Menschheit gehörende Dach des Olympiastadions den Betrachter an ein gewaltiges Spinnennetz, und die Aerodynamik schneller Autos widerspiegelt das Energiesparprinzip, das viele Fischarten, Delphine oder Pinguine im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Unter dem Begriff Bionik versuchen Wissenschafter biologischer und technischer Disziplinen gemeinsam, die technologischen Spitzenleistungen der Natur für die Menschheit nutzbar zu machen. Doch wer bei Bionik an komplizierte mathematische Formeln und mit dem Jargon der Ingenieure gespickte Abhandlungen denkt, dem können nun knapp 400 grossformatige und mit gelungenen Farbabbildungen gestaltete Buchseiten als Eingangstüre in das «Ingenieurbüro Natur» dienen. Sie wurden von dem an der Universität des Saarlandes tätigen Bionik-Pionier Werner Nachtigall und dem Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel zusammengestellt und mit einem ebenso interessanten wie gut verständlichen Text versehen. In 16 Kapiteln schlagen sie einen weiten Bogen vom «Bionik-Klassiker» Vogelflug bis hin zu für die Wirtschaft interessanten Biostrategien. Beschrieben wird auch, wie die Beschäftigung mit dem Bau des menschlichen Oberschenkelknochens und den dort wirkenden Kräften bei der Konstruktion des Eiffelturmes hilfreich war. Der «Lotus-Effekt» wiederum erklärt das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblättern, von deren Oberfläche Schmutz ohne fremde Hilfe abgewaschen wird. Auf das für eine technische Umsetzung geradezu prädestinierte Phänomen waren Bonner Pflanzensystematiker per Zufall gestossen, als sie sich die Blattoberfläche im Rasterelektronenmikroskop anschauten. Mikroskopisch kleine Noppen verhindern die Benetzung, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben. Ganz gleich, wo «Das grosse Buch der Bionik» aufgeschlagen wird, laden bekannte und unbekannte Strukturen, bizarre Formen und schillernde Farben zur Lektüre ein. Zwei Doppelseiten verdeutlichen besonders eindrücklich, dass Zangen, Druckknöpfe, Reissverschlüsse und Kugelgelenke schon irgendwo im Tier- und Pflanzenreich «erfunden» wurden. Die in wissenschaftlichen Fachbüchern eher unüblichen plakativen Kapitel- und Textüberschriften wie «Die Rückkehr der Heinzelmännchen» oder «Der Marktführer Natur bestimmt den Stand der Technik» wecken schnell die Neugier auf gegenwärtige und künftige Anwendungsgebiete der Bionik. Wer nach abgeschlossener Textlektüre und dem Betrachten der Abbildungen das für interessierte Laien wie Biologen, Ingenieure oder Architekten gleichermassen empfehlenswerte Buch zuklappt, dem wird vor Augen geführt, dass die Vorbilder der Natur in ihrer technischen Umsetzung nach wie vor eine Herausforderung darstellenÜber der formatfüllenden Foto eines auf dem Wasser startenden Schwanes ist das kleine Bild einer landenden Concorde zu sehen, ganz in das rötliche Licht der am Horizont stehenden Sonne getaucht. Das große Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Das grosse Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur

Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur (Gebundene Ausgabe) von Kur…

von Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Auflage: unveränderter Nachdruck. (8. Dezember 2005) Hardcover 400 S. 29,8 x 23,2 x 3 cm Zustand: gebraucht - sehr gut, Mikrofotografie Schmetterlingsflügel Haihaut Quallen Mikroorganismen Fledermausohr Schachtelhalme Überraschend, genial, effe…

Bestell-Nr.: BN1610
ISBN: 3421053790
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Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur [Gebundene Ausgabe] von Kurt G. Blüchel (Autor), Werner Nachtigall Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die Erfindungen der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen entwickelt hat, faszinieren seit vielen Jahren auch die Wissenschaftler und Techniker. Und so ist die Bionik entstanden, die die Problemlösungen der Natur systematisch darauf untersucht, ob und wie sie auf unsere Technik übertragbar sind. Einige Publikationen zur Bionik gab es schon vor diesem Buch, aber keinen so wunderschönen Fotoband, der gleichzeitig leicht verständliche, aber trotzdem umfassende Informationen zum Thema bietet. Die Fotos -- viele aus der Mikrofotografie -- enthüllen die Schönheit und Funktionalität der Natur und der an sie angelehnten TechnikSie reichen von atemberaubenden Gebäuden über Schmetterlingsflügel und Haihaut bis zu Quallen, Mikroorganismen und Molekülen. Besonders spannend sind dabei die Bilder, die Natur und Technik gegenüberstellen. Dann wird sofort deutlich, was beispielsweise die Oper in Oslo mit einem Fledermausohr gemeinsam hat oder wie ähnlich Minarette und Schachtelhalme sind. Abgesehen von den herrlichen Aufnahmen besticht dieses Buch durch einen verständlichen Stil, in dem das komplexe Thema in allen Facetten behandelt wird. Die ThemenNach der Einführung geht es ums Fliegen (vom Pflanzensamen über das Greifhörnchen bis zum Kolibri reichen die Naturmodelle), Architektur (der Londoner Millennium-Dome beispielsweise entspricht in der Form einem abgeplatteten Wassertropfen), Design (mit den zehn Geboten bionischen Designs, von Multifunktionalität bis zur totalen Rezyklierbarkeit), Strömungswiderstand, Sinne, Werkstoffe und Konstruktionen (vom Seifenschaum bis zur Bienenwabe), Lotos-Effekt, Sonne, Roboter und Evolution. Dabei wird immer wieder deutlichDie Natur bietet uns keine Blaupausen, aber dafür eine unerschöpfliche Fülle von Anregungen. Notwendig für eine Nutzung sind immer die Übertragung und die technische Anpassung. Dies ist ein wunderschöner Band mit atemberaubenden Fotos, der gleichzeitig verständlich und umfassend in die Bionik einführt und den aktuellen Stand der Forschung und Umsetzung zeigt -- eine rundum gelungene Kombination! Der Natur in die Karten geschaut Einen startenden Jumbo-Jet, das Zeltdach des Münchner Olympiastadions und den windschnittigen Sportwagen mag auf den ersten Blick nicht viel miteinander verbinden. Doch lassen sich alle diese technischen Errungenschaften unter einem Schlagwort zusammenfassenSie sind Paradebeispiele für die Orientierung von Architekten und Ingenieuren am «Vorbild Natur». Denn unbestritten sind Flugzeuge die Erfüllung des menschlichen Traums vom Fliegen, erinnert das inzwischen zum Kulturerbe der Menschheit gehörende Dach des Olympiastadions den Betrachter an ein gewaltiges Spinnennetz, und die Aerodynamik schneller Autos widerspiegelt das Energiesparprinzip, das viele Fischarten, Delphine oder Pinguine im Laufe der Evolution perfektioniert haben. Unter dem Begriff Bionik versuchen Wissenschafter biologischer und technischer Disziplinen gemeinsam, die technologischen Spitzenleistungen der Natur für die Menschheit nutzbar zu machen. Doch wer bei Bionik an komplizierte mathematische Formeln und mit dem Jargon der Ingenieure gespickte Abhandlungen denkt, dem können nun knapp 400 grossformatige und mit gelungenen Farbabbildungen gestaltete Buchseiten als Eingangstüre in das «Ingenieurbüro Natur» dienen. Sie wurden von dem an der Universität des Saarlandes tätigen Bionik-Pionier Werner Nachtigall und dem Wissenschaftspublizist Kurt Blüchel zusammengestellt und mit einem ebenso interessanten wie gut verständlichen Text versehen. In 16 Kapiteln schlagen sie einen weiten Bogen vom «Bionik-Klassiker» Vogelflug bis hin zu für die Wirtschaft interessanten Biostrategien. Beschrieben wird auch, wie die Beschäftigung mit dem Bau des menschlichen Oberschenkelknochens und den dort wirkenden Kräften bei der Konstruktion des Eiffelturmes hilfreich war. Der «Lotus-Effekt» wiederum erklärt das Selbstreinigungsprinzip von Lotusblättern, von deren Oberfläche Schmutz ohne fremde Hilfe abgewaschen wird. Auf das für eine technische Umsetzung geradezu prädestinierte Phänomen waren Bonner Pflanzensystematiker per Zufall gestossen, als sie sich die Blattoberfläche im Rasterelektronenmikroskop anschauten. Mikroskopisch kleine Noppen verhindern die Benetzung, so dass Schmutzpartikel keine Chance haben. Ganz gleich, wo «Das grosse Buch der Bionik» aufgeschlagen wird, laden bekannte und unbekannte Strukturen, bizarre Formen und schillernde Farben zur Lektüre ein. Zwei Doppelseiten verdeutlichen besonders eindrücklich, dass Zangen, Druckknöpfe, Reissverschlüsse und Kugelgelenke schon irgendwo im Tier- und Pflanzenreich «erfunden» wurden. Die in wissenschaftlichen Fachbüchern eher unüblichen plakativen Kapitel- und Textüberschriften wie «Die Rückkehr der Heinzelmännchen» oder «Der Marktführer Natur bestimmt den Stand der Technik» wecken schnell die Neugier auf gegenwärtige und künftige Anwendungsgebiete der Bionik. Wer nach abgeschlossener Textlektüre und dem Betrachten der Abbildungen das für interessierte Laien wie Biologen, Ingenieure oder Architekten gleichermassen empfehlenswerte Buch zuklappt, dem wird vor Augen geführt, dass die Vorbilder der Natur in ihrer technischen Umsetzung nach wie vor eine Herausforderung darstellenÜber der formatfüllenden Foto eines auf dem Wasser startenden Schwanes ist das kleine Bild einer landenden Concorde zu sehen, ganz in das rötliche Licht der am Horizont stehenden Sonne getaucht. Das grosse Buch der Bionik Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur

Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur [Gebundene Ausgabe] von Kur…

4,67 Ødurchschnittliche Bewertung · 6 Bewertungen bei Goodreads

von Kurt G. Blüchel Werner Nachtigall Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt

2003 2003 Hardcover 400 S. 301x237x29 mm Zustand: gebraucht - sehr gut, Überraschend, genial, effektiv, billig, umweltverträglich -- so zeigen sich die "Erfindungen" der Natur jedem, der sich mit ihnen beschäftigt. Der Einfallsreichtum und die unzähligen Tricks, die die Evolution in Jahrmillionen…

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