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Die Pest.   - Roman. Aus dem Französischen von Uli Aumüller. La Peste (1947). - (=Rororo 22500).
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Die Pest.

Roman. Aus dem Französischen von Uli Aumüller. La Peste (1947). - (=Rororo 22500).

93. Auflage. Neuübersetzung. - Erschienen 2020. - Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.

349 (3) Seiten. 19 x 11,5 cm. Umschlaggestaltung: Cathrin Günther und Walter Hellmann. Lesetipp des Bouquinisten! Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. «Camus irrt sich nicht in seinem Roman. Das Drama sind nicht die, die durch die Hintertür zum Friedhof entwischen – und für die die Angst vor der Pest endlich vorbei war –, sondern die Lebenden, die in ihren stickigen Schlafzimmern Blut schwitzten, ohne der belagerten Stadt entfliehen zu können.» (Gabriel García Márquez). Die Stadt Oran wird von rätselhaften Ereignissen heimgesucht. Die Ratten kommen aus den Kanälen und verenden auf den Straßen. Kurze Zeit später sterben die ersten Menschen an einem heimtückischen Fieber: Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus’ erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm seziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht einer Katastrophe. - Die Pest (französischer Originaltitel: „La Peste“) ist ein Roman von Albert Camus aus dem Jahr 1947. Nach fünf Jahren langer Arbeit stellte Albert Camus am Ende des ersten Nachkriegsjahres 1946 seinen Roman „Die Pest“ fertig. Bereits kurz nach der Veröffentlichung im Juni 1947 wurde das Werk ein großer Erfolg. Als eines der bedeutendsten Romane der Résistance und der französischen Nachkriegsliteratur ist die Chronik zum Allgemeingut der europäischen Kultur und damit weltberühmt geworden. Es gehört insbesondere in Frankreich zur Pflichtlektüre an den Schulen. Werkhintergrund sind Albert Camus' persönliche Erfahrungen – insbesondere die des Zweiten Weltkriegs. Somit ist „Die Pest“ eine Reflexion aus distanziertem Blickwinkel über den Widerstand der Menschen gegen physische und moralische Zerstörung, bildet jedoch gleichzeitig einen wichtigen Bestandteil in Camus' Philosophie, der Auseinandersetzung mit der Absurdität. Da die Handlungsgeschichte die Struktur eines Dramas mit fünf Akten aufweist, wurde das Werk in vielen Ländern auch als Theaterstück aufgeführt. ... Inhalt und Aufbau: Camus schildert den Verlauf der Pestseuche in der Stadt Oran an der algerischen Küste aus Sicht der Hauptfigur Dr. Bernard Rieux, der sich jedoch erst am Ende des Romans als „Verfasser der Chronik“ zu erkennen gibt. Die Geschichte beginnt im Jahre „194…“. Einige tote Ratten und ein paar harmlose Fälle einer unbekannten Krankheit sind die Anfänge einer schrecklichen Pestepidemie, welche die ganze Stadt in den Ausnahmezustand bringt, sie von der Außenwelt abschottet und mehrere tausend Todesopfer fordert. Die Pest bedroht das menschliche Dasein der Bevölkerung und wird somit zu ihrem gemeinsamen Gegner. Jeder nimmt diesen schier ausweglosen Kampf gegen den schwarzen Tod auf seine Weise auf. Rieux kämpft als Arzt gleich dem Sisyphos gegen die Krankheit an und gerät unter anderem mit dem Pater Paneloux, welcher die Pest als Strafe Gottes zur Züchtigung des Menschen deutet, in einen Disput. Das Absurde bleibt jedoch stetiger Begleiter. Unschuldige Kinder sterben genauso wie Menschen, die es verdient hätten, obwohl sich insgesamt das Prinzip erkennen lässt, dass die Pest nur Menschen ohne Solidarität tötet. ... “Die Pest“ („La peste“). Frankreich/Großbritannien/Argentinien 1991. Regie: Luis Puenzo. . . . Aus: wikipedia-Die_Pest. -- Albert Camus (gesprochen: al'b??? ka'my; * 7. November 1913 in Mondovi, Französisch-Nordafrika, heute Dréan, Algerien; † 4. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich) war Schriftsteller und Philosoph und gilt als einer der bekanntesten und bedeutendsten französischen Autoren des 20. Jahrhunderts. 1957 erhielt er für sein episches, dramatisches, philosophisches und publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. . Das Absurde: Das Absurde ist der Ausgangspunkt der gesamten Philosophie von Camus. Es ist für ihn kein isoliert zu denkender Begriff, sondern Mittelpunkt der Erkenntnis, dass man dem Leid und Elend in der Welt keinen Sinn abgewinnen kann. Der „absurde Mensch" von Camus ist stets Atheist, da das Leid für ihn unerklärbar bleibt. Hinter diesem atheistischen Standpunkt steht also letztendlich das Theodizee-Problem, für das er keinerlei Lösung sieht. Der Mensch fühlt, wie „fremd" alles ist, die Außenwelt und ihre Sinnlosigkeit bringen ihn wegen seines Strebens nach Sinn in existentielle Konflikte. Dabei macht das Absurde vor niemandem halt: „Das Absurde kann jeden beliebigen Menschen an jeder beliebigen Straßenecke anspringen." Für Camus besteht das Gefühl des Absurden also im Auseinanderklaffen des nach Sinn strebenden Menschen und der sinnleeren Welt. Um aber nicht in Verzweiflung und Passivität zu resignieren, propagiert Camus durchaus im Sinne des Existentialismus und in Anlehnung an Friedrich Nietzsche als Ziel den aktiven, auf sich allein gestellten Menschen, der, unabhängig von einem Gott und dessen Gnade, ein Bewusstsein von neuen Möglichkeiten der Schicksalsüberwindung, der Auflehnung, des Widerspruchs und der inneren Revolte entwickelt. . . . Aus: wikipedia-Albert_Camus.
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Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Camus, Albert:
Anbieter:
BOUQUINIST Versand-Antiquariat GbR
Bestell-Nr.:
78685
Lagerfach:
F/41045
Katalog:
Französische Literatur
ISBN | EAN:
349922500X | 9783499225000
Stichworte:
Oran, Epidemie, Geschichte, 1947, Belletristische, Darstellung, Belletristik, Französische, Literatur, Jahrhunderts, Existentialismus, Philosophie, Taschenbuchreihen, Buchwesen, Afrika, Arzt, Länder, Gebiete, Völker, Frankreich, Seuche, Seuchen, Buchhandelsgeschichte, Algerien, Pandemie, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon, Filmbuch, Romanverfilmungen, Verfilmte, Filmromane, Filmliteratur, Kino, Filmvorlage, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmdrehbücher, Filmschauspielerin, Filmgeschichte, Filmbücher, Gegenwartsliteratur, Kolonialgeschichte, Kolonialismus, vierziger, Jahre
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Uli Aumüller übersetzt u. a. Siri Hustvedt, Jeffrey Eugenides, Jean Paul Sartre, Albert Camus und Milan Kundera. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane-Scatcherd-Preis.Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.
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