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Checkpoint.   - Roman. Aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld. Originaltitel: Checkpoint.
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Checkpoint.

Roman. Aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld. Originaltitel: Checkpoint.

Deutsche Erstausgabe. - Erschienen 2004. - Illustrierte Klappenbroschur.

140 Seiten. 21 cm. Sehr guter Zustand. Seit den Reaktionen von George Bush auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York machen die Intellektuellen Amerikas künstlerisch und dokumentarisch Jagd auf den US-Präsidenten und seine Maßnahmen zur Beschneidung der Demokratie und der Menschenrechte. Der Sprachwissenschaftler und Kulturkritiker Noam Chomsky etwa warf Bush in seinem Essay Power and Terror vor, mit der Rhetorik des "heiligen Krieges" aus einer Position der Selbstgefälligkeit heraus bewusst Völkerrecht zu brechen. Die unkonventionellen Attacken von Michael Moore sind sattsam bekannt. Nun macht auch der amerikanische Schriftsteller Nicholson Baker (Vox, Zimmertemperatur ) gegen die Bush-Regierung Front. Und er tut es auf äußerst raffinierte, da literarische und ironisch gebrochene Art und Weise. Zwei Freunde treffen sich in einem Zimmer des Adele Hotel in Washington D.C. Jay hat seinen Freund Ben angerufen, um ihm mitzuteilen, dass er George W. Bush ermorden will -- mit verschiedenen Geheimwaffen: zum Beispiel mit einer fliegenden Kreissäge ("ultrascharf, absolut tödlich") oder mit einem Klumpen abgereichertem Uran, der alles zermahlen kann. Schon bald wird klar, dass Jay ein überspannter Spinner ist -- ein Bewusstseinszustand, der seine Rede immer wieder in Frage stellt. Aber eigentlich hat er ganz vernünftige Argumente für seinen übertriebenen Hass. Und so kann man in Checkpoint eine ganze Menge lernen über die amerikanische Mentalität, über Selbstgefälligkeit, politische Verlogenheit und das Verhältnis von Wirtschaft und Macht. Das literarische Verfahren erlaubt es Baker, schweres Geschütz aufzufahren. Schließlich kann er seinen Kritikern immer entgegenhalten, nicht er selbst hätte Bush einen "nicht gewählten betrunkenen Ölmann" genannt, sondern sein verrückter Held. "Roman" hat Baker sein Buch genannt, aber eigentlich ist es ein als Theaterdialog getarntes, überraschend originelles und ästhetisch ansprechendes Pamphlet gegen Bushs Politik. Und es ist vor allem eins: es ist brillant geschrieben. -- Thomas Köster. Pressestimmen: “A quick, stripped cry of a book. . . . As timely as fiction gets.” –Lorrie Moore, New York Review of Books“Provocative . . . incendiary . . . a great work.” –Rick Moody, The Believer “A meditation on action . . . [Baker] analyses the details of daily life with a surgeon’s precision.” –The Economist“If one of our supreme chroniclers of mild manners can be roused to such patriotic indignation, democracy yet has a fighting chance.” –Voice Literary Supplement “A ripped-from-the-headlines docudrama for the printed page, a timely and tense screed for a divided country hurtling toward who knows where.” –Associated Press“Checkpoint is about limits–of presidential power, of law, of discourse, of rationality, and of language itself.” –Boston Phoenix“Compelling . . . a passionate cry from the heart.” –USA Today“What makes Baker original is his minute obsessiveness and his willingness to entertain inappropriate subjects. . . Checkpoint takes Baker’s obsessiveness and inappropriateness into the public realm.” –Newsweek “An astonishing, uncomfortable conversation. Baker has a real ear for the cadence and wryness of the modern intelligentsia.” –Portland Oregonian“Baker's new novel checks its inhibitions at the door . . . entertaining, edgy and unpredictable." –Las Vegas City Life“Sly, slender but important . . . Baker excels at writing about those facets of the human experience we prefer to hide.” –San Francisco Chronicle“This novel could be a kind of record of our times. . . . Its goal is to take [the] internal combustion process of hatred and anger and make it visible–which Baker does brilliantly.” –Pittsburgh Post-Gazette“On the whole, Baker improves upon Samuel Beckett's [Godot]. Baker's jokes will make people, rather than theatre majors, laugh.” –Los Angeles Times“Checkpoint is like a hornet: It’s small, quiet, with a sinister aspect to its midday peregrinations, and it has a stinger: conscience.” –Toronto Globe and Mail“I confess to finding Nicholson Baker’s prose so witty and hypnotic that I never want it to stop.” –Washington Post“Baker writes like no one else in America.” –Newsweek“Baker [is] one of our most gifted and original writers.” –Seattle Times“Enthusiast, obsessive, visionary, engineer of the everyday–there’s nobody quite like Baker in the literary universe.” –Newsday“[Baker’s] prose is so luminescent and so precise it manually recalibrates our brains.” –Time
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  • Erstausgabe
Produktart:
📚 Bücher
Autor(en):
Baker, Nicholson:
Anbieter:
BOUQUINIST Versand-Antiquariat GbR
Bestell-Nr.:
52801
Lagerfach:
F/15414
Katalog:
Amerikanische Literatur
Sammlung(en):
ISBN | EAN:
3498006428 | 9783498006426
Stichworte:
Englische, Literatur, Amerikas, Belletristik, Americana, Zeitgeschichte, Amerikanische, Geschichte, Gesellschaft, Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Amerikanistik, Vereinigte, Staaten, Literaturgeschichte, Dialog, Amerika, Soziale, Verhältnisse
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Checkpoint.   - Roman. Aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld. Originaltitel: Checkpoint.
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Nicholson Baker wurde 1957 in Rochester, New York, geboren. Er studierte u.a. an der Eastman School of Music und lebt heute in South Berwick, Maine. Er hat zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht. 1997 erhielt er den Madison Freedom of Information Award, 2001 den National Book Critics Circle Award für «Der Eckenknick», 2014, zusammen mit seinem Übersetzer, den Internationalen Hermann-Hesse-Preis. Zuletzt erschienen von ihm «Eine Schachtel Streichhölzer», «Menschenrauch», «Haus der Löcher» und die Essaysammlung «So geht’s».
Eike Schönfeld, geboren 1949 in Rheinsberg, promovierte über Oscar Wilde, lebt als freier Übersetzer, Lektor und Autor in Hamburg. Er übersetzte u.a. J. D. Salinger, Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis 2013 und dem Hermann-Hesse-Preis 2014.
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